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I 1» KiileZ Blatt zanuar 9hf. 10 Gießener Anzeiger General-Anzeiger ZZczugsprcis viertcljährl. sJJZf. 2,20 monatlich 75 Pfg. mit Bringcrlohn; durch die Abholrstclle» vierteljährl. Mk. 1,90 monatlich G5 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vierteljährl. mit Bestellgeld. Alle Anzeigen-BermittlungSstellen de- In- und AuslandeL nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Die Gießener N«mitie«vrLtter werden dem Anzeiger im Wechsel mit „Hess. Landwirt" u. „Blätter für Hess. Volkskunde* wSchtl. 4 mal beigelegt. Annahme von Anzeigen zu der nachmittag- für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Abbestellungen spätesten- abend- vorher. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gieren. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schukstraße Ar. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familicnblätter, Der hessische Landwirt, Klätter für hessische Volkskunde.__ emi 111ui i eine—-mniieeieie ——u»« —™—”™r3-,-L-ll"‘11 waeeei mi ■ Adresse für Depeschen: Anzeiger H letze», Fernsprecher Nr. 51. * Das Kaisertelegramm. Gießen, den 12. Januar. Man ist in England verstimmt, vielleicht nicht in so hohem Maße, wie damals, als .Herr Jameson auf Geheiß des Herrn Cecil Rhodes und seines Cvmplicen Chamber- 'lain den Zug nach Krügersdorp antrat, und das weltbekannte Telegramm des deutschen Kaisers dem Empfinden der Menschheit einen starken, von diplomatischen Bedenklichkeiten wenig angekränkelten Ausdruck verlieh; aber man ist dennoch arg verschnupft. Und wieder ist es ein kaiserliches Telegramm, das solchen Erfolg erzielt. .Es wird vielleicht einmal für den Geschichtsschreiber ein besonders interessantes Kapitel sein, die Wirkungen kaiserlicher Kundgebungen zu behandeln; besitzt'er die Fähigkeit der Psychologischen Vertiefung, so wird er zu gar wundersamen Resultaten gelangen, ob er nun bei den Reden auf dem Brandenburger Provinzialtag beginnt, oder mit der Rede über den korsischen Parvenü anhebt, ob er die nach Frankreich gesandten Depeschen- in den Kreis/seiner Betrachtungen zieht, oder darüber nachdenkt, ob jedes Urteil, das bei Tenkmalsenthüllungen oder Jubiläumsfeiern gefällt wurde, dauernden Bestand haben wird. Es sind ja in der That die verschiedenartigsten Wirkungen erzielt worden. Wer heute freudevoll jauchzte, war zuweilen schon morgen zum Tode betrübt. Der Kaiser ist kein Privatmann, und er betrachtet die Tinge von der stolzen Warte herab, die ihm das Gottesgnadentum verleiht. Sv hat er auch jetzt ein Wort durch den elektrischen Draht hinausgehen lassen in alle Welt, das dem national- gesinnten Teile unseres Volkes aus dem Herzen gesprochen wäre, dem man begeistert zujubeln würde, wenn nicht vor dem Heute ein Gestern stünde. „Ich hoffe, daß die Vorgänge der letzten Tage immer weitere Kreise davon überzeugt haben, daß nicht nur Deutschlands Interessen, sondern auch Deutschlands Ehre in fernen Meeren geschützt werden und daß hierzu Deutschland auch zu Wasser stark und mächtig dastehen muß." Diese Worte, an den König von Württemberg gerichtet, werden ein Echo finden in jedem deutschen Herzen, wenn auch der Rückblick auf die kaum vollendete Englandfahrt dem lähmenden Zweifel Raum schaffen muß, ob nicht dennoch bald wieder einmal die deutsche Politik, sei es unter dem Eindruck vou Empfindlichkeiten, sei es unter dem Einfluß Englaudbegeisterter Ratgeber, zu den alten Bahnen zurückkehrt und Herrn Chamberlain Gelegenheit bietet, von einer „Allianz" mit Deutschland zu reden. Das ist ja das unendlich Bedrückende im heutigen politischen Leben, daß das Vertrauen in die Stetigkeit unserer leitenden Organe überall verloren gegangen ist; nur die Ueberraschung hat Recht. Alles Volk klagte uud murrte, als die Reise begann nach Windsor und seinen Wundern, der einfache Instinkt der Masse sagte genau wie das durch die Betrachtung der Geschichte gereifte Urteil des Gebildeten, daß kein Segen erstehen könne aus dem Bunde mit Albion. Aber die Warnung verhallte. Und heute? Nun, deutlich genug hat Kaiser Wilhelm leinen Irrtum bekannt, und wir dürfen ihm dieses Bekenntnis hoch anrechnen. Er hat zugleich die englischen Theaterverein. (Gastspiel von Frau Franziska Ellmenreich.) -r. Gießen, 12. Januar. Der fünfte Theaterabend des hiesigen Theatervereins brachte uns abermals eine schäm spielerische Größe ersten Ranges: Frau Franziska Ellmenreich vom Kgl. Schauspielhause in Berlin. Wir wollen vorausschicken, daß wir der rührigen Leitung unseres Theatervereins gerade für diese Acquisition und gerade diese Auswahl des Stückes sehr verbunden sind. Die „Caüieliendame", das packendste und unstreitig — man verzeihe den trivialen Ausdruck — populärste Werk von Alexander Dumas' Sohn, von der Ellmenreich dargestellt, erübrigt eigentlich jedwede kritische Besprechung, um so mehr, als sich das kunstsinnige Publikum der Kaiserstadt von jeher mehr aus den Leistungen der genialen Künstlerin gemacht hat, als diese aus der journalistischen Kritik. Wenn wir aber trotzdem die Leistungen der Dame einer kurzen Besprechung unterziehen, so geschieht es einfach deshalb, weil wir sie in Hinblick auf die noch bevorstehenden Gastspiele unseren mit den Kunstverhältnissen weniger vertrauten Theaterbesuchern näher führen möchten. lieber die „Cameliendame" und die Trägerin der Titelrolle uns heute weiter zu verbreiten, dieser an und für sich angenehmen Aufgabe hat uns eine berufenere Feder bereits enthoben. Die Aufführung im ganzen war, einige Thateu, ausgeübt unter dem Schutze einer überlegenen Seemacht, als eine Verletzung der deutschen Interessen, aber auch der deutschen Ehre bezeichnet. Auch der Monarch faßt heißblütig das englische Vorgehen als eine Verletzung unserer Ehre und Interessen auf, auch er knüpft an die Ereignisse eine Mahnung zu Gunsten der Flotte. Etwas zurückhaltend, gewissermaßen verschämt, hatte schon die „Post" die Lehre gepredigt, daß man seinen Zorn eindämmen müsse, bis wir, etwa nach zwanzig Jahren, eine hinreichend starke Flotte hätten. Jetzt folgt, keineswegs verschämt, das unausstehliche Kölner „Weltblatt", das glattweg für England gegen die Buren eingetreten, dann zum Apologeten der Englandfahrt geworden war, und jetzt „dem deutschen Michel" den Rat erteilt, „fein stille zu sein und höchstens im verschwiegenen Kämmerlein die Faust in der Tasche zu ballen". Das ist unstreitig die Streme alles dessen, was bisher etwa an Selbstentmannung auf deutschem Boden geleistet worden ist. Darum haben also unsere Väter und Brüder geblutet vor Düppel, König- grätz und Sedan, darum haben wir die Sonnenhöhe der Aera Bismarck erstiegen, daß wir jetzt einer englischen Rüpelei gegenüber kein anderes Mittel haben, als die Faust in stzw Tasche zu ballen! Und wenn es England beliebt, unseren überseeischen Handel vollständig zu unterbinden, f o müssen wir „fein stille sein?" Nun, auch unter Bismarck gab es schwere Konflikte mit England. Wie ist er im Jahre 1864, wie am Schluß des französischen Krieges mit diesem Lande umgesprungen! Und doch war damals unsere Flotte klein, lächerlich klein gegen unsere Flotte von heute! Aber lehrreich sind vor Allem die Ereignisse des Jahres 1885. Da hatte England es versucht, der jungen deutschen Kolonialpolitik überall Steine in den Weg, zu werfen, vertrauend auf seine Seemacht, eine hochmütige Sprache zu führen. Was geschah? Kam es zu einem Kriege? O nein. Ein wahrer Staatsmann gelangt auch ohne Krieg zum Ziel. Am 2. März hielt der große Kanzler im Reichstag jene denkwürdige Rede, in der er England rote einen Schuljungen meisterte, jene Rede, d ie von Loki und Hödur und dem deutschen Völ- kerfrühling spra ch. Damals rourde Graf Herbert Bismarck nach London geschickt, und schon am 6. März hielt Lord Granville im Oberhause eine feierliche Entschuldigungsrede, während . acht Tage später im Hause der Gemeinen der alte Gladstone GotteS Segen an f Deutschlands k o 4o n i s a t o r i s ch e Bestrebungen $ er ab rief. Warum ist denn heute alles anders? Heute ist doch England furchtbar geschwächt, muß gewärtigen, jeden Moment in Konflikt mit Rußland und Frankreich zu geraten, und die deutsche Flotte ist um das Dreifache gewachsen! Ist es denn den Männern des neuesten Kurses nicht möglich, aus dieser Sachlage Nutzen zu ziehen? Ist denn Bismarck allein nicht nur, wie ein bekanntes Wort sagt, ein Armeekorps, sondern geradezu eine ganze Flotte wert gewesen? Wenn man sieht, wie wir dauernd zwischen zwei Stühlen sitzen, möchte man diese Frage fast bejahen, denn in der That ist eine weitsichtige Diplomatie, die das allgemeine Vertrauen besitzt, die sich zu rechter Zeit Freunde in der Not, Rückhalt und Hilfe sichert, die nicht mit plötzlichen Diversionen in das Unberechenbare operiert, mehr wert als eine ganze Flotte. Können wir heute Anspruch machen auf das Vertrauen Rußlands, des Landes, das doch der furchtbarste Gegner Englands i st? Wer will die Frage aus voller Ueberzeugung bejahen, wenn er an die Englandfahrt denkt! Nun, wir hoffen, daß das Kaisertelegramm klipp und klar den Anbruch einer neuen Zeit ankündigt, in der allerdings kaum noch Raum sein dürfte für die Staatsmänner, die uns vor dem neuen Olmütz nicht zu schützen vermochten. Deutscher Reichstag. 125. Sitzung vom 10. Januar. 1 Uhr. Zunächst wird eine Nechnungsvorlage debattelos erledigt und sodann in der Beratung des Etats des Reichsamts bei Innern, Titel Staatssekretär, fortgefahren. Abg Sachse (Soz.) bemängelt die mangelhafte Gewerbeaufsicht namentlich beim Bergbau, wo doch eine Kontrolle der Schutzvorschriften in so ganz besonderem Maße erforderlich sei. Zur Verdeckung von Uebertretungen kämen Urkundenfälschungtu vor, die keineswegs so hart bestraft würden, wie gestern der Staatssekretär behauptet habe. Abg. Hilbek (nl.) erwidert dem Vorredner, daß sich die schweren Unfälle im Bergbaubetriebe thatsächlich stark verringert hätten. Geheimrat Fürst bestreitet, daß die Aufsicht im Bergbau ungenügend sei. Die Zahl der Aufsichtsbeamten sei auch in Preußen sehr vermehrt worden. Uebrigens habe der Minister erst neuerdings wieder angeordnet, daß die Aufsichtsbeamten möglichst oft unangemeldet erscheinen; aber in allen Fällen sei das nicht durchzuführen Zudem werde erwogen, ob nicht mit einer Teilnahme auch der Arbeiter an der Aufsicht weitere Versuche zu machen seien. Abg. Molkenbuhr (Soz.) bemängelt die Ausführung des See- Unfall-Versicherungs Gesetzes, speziell des 8 6 betreffend die Feststellung des Durchschnittslohnes. Ministerialdirektor v Woedtke erklärt, er könne der Seeberufsgenossenschaft nur ein gutes Zeugnis ausstellen; dieselbe thue im R'hmen des Gesetzes, wus sie nur könne, um ihre schwere Aufgabe zu lösen. Sächs. Levollm. v. Fischer tritt den Angaben des Abg. Sachse Über die Zustände im sächsischen Bergbau entgegen. Abg Schrader (frs Vp.) wünscht, daß noch in dieser Session ein Reichswohnungsgesetz vorgelegt werde. Abg Oertel- Sachsen (kons) beklagt die ungenügende Ausführung des Börsengesetz-s. Ministerialdirektor Schröder entgegnet, er glaube, daß er in der 3. Lesung des Etats nähere Auskunft über die vom Vorredner zitierten Mißstände geben könne. - Abg. Roeren (Zentr.) verlangt Abhilfe des Uebels der reklame- haften Ausverkäufe, Auktionen rc. Staatssekretär Graf Posadowsky meint, hier handele es sich um eine schwierige Frage, und es würde eventuell zu erwägen sein, ob nicht das Gesetz über den unlauteren Wettbewerb präziser zu fassen sei. DaS beste aber würde es sein, wenn das Publikum sich von schwindelhaften Ausverkäufen fernhielte Abg. Pachnicke (frs. Vp.) stimmt dieser Auffassung bei Redner geht alsdann auf die Fabrikinspektorenberichte ein. Abg. Rosenow (Soz) verbreitet sich über den steigenden Umfang der Arbeit von Kindern und Arbeiterinnen. Abg Hitze (Zentr.) wünscht, daß dem Hause die Origina'.berichte der Fabrikinspektoren zugängig gemacht werden. Abg. Hoch- Hanau (Soz) spricht über die Gewerbeaufsichtsberichte und die vielen Bauunfälle. Staatssekretär Graf Posadowsky verheißt, sich mit den verbündeten Regierungen in V rbindung zu setzen über eine einheitliche Gestaltung der Berichte. Wegen der Gewerbeaussicht im Baugewerbe habe er ein Rundschreiben erlassen, welches sehr erfolgreich geutlt habe. kleine Negiefehler abgerechnet, lobenswert. Wunderbarer« weise fand die geniale und über jede Kritik erhabene Darstellung der Gästin nicht den lauten Beifall, den man sonst an dieser Stelle gewöhnt ist. Matkowsky wurde gefeiert, Büller bejubelt, Irene Triesch — alle verdientermaßen — mit Beifall Überschüttet, für Franziska Ellmenreich hatte unser Theatervereinspublikum nicht einmal das Maß der Achtung übrig, das man einem Gaste billigerweise schuldet. Die ergreifende Schlußszene, die wie kaum je eine andere das Gemüt packt, trieb viele „Kunstfreunde", statt innerlich die Szene ausklingen zu lassen und somit den Genuß von der künstlerischen Leistung seelisch zu verarbeiten, vorzeitig in die Garderobe. Die Berliner Künstlerin, die eine gute Aufnahme gewöhnt ist, mag darüber ihre eigenen Gedanken gehabt haben — und diese sind ja glücklicherweise auch in Hessen noch zollfrei. Wenn Franziska Ellmenreich in den beiden ersten Akten die lasciven Allüren und Manieren der Pariser Cocotte nicht so lebhaft traf, so ist das wohl zu verstehen, denn auch an der bedeutensten Künstlerin gehen die Jahre nicht spurlos vorüber. Aber mit der großen Szene zwischen Marguerite und dem alten Duval stand die Künstlerin auf der Höhe der Düse und der Sarah Bernhard. Und sie hielt die Geister, die sie künstlerisch begriffen, im Banne bis zum Ende. Es würde zu weit führen, wenn wir einzelne Szenen herauSgreifen wollten, und selbst diese würden, auS dem Zusammenhang herauS- gelöst, ein künstlerisches Gesamtbild nicht abgeben können. Kunst läßt sich eben nicht schildern, sie will verstanden und empfunden sein. Herr Henry als Armand hatte eine schwere Aufgabe, die zu lösen er sich viel Mühe gab; leider war er in der Maske, seiner Partnerin gegenüber, etwas zu jugendlich; seine Darstellung sonst, namentlich im Hinblick auf die Besetzung der Hauptrolle, sehr brauchbar. Herr Curland war als Herr von Duval etwas zu steif. Die große Korrektheit seines Auftretens Marguerite gegenüber war Eingangs der großen Szene im dritten Akt wohl- angebracht, bann aber, nachdem er die Frau erkannt und die Größe des Opfers gewürdigt, hätte er wärmere Töne finden müssen. Herr Rolan als Graf von Barville, sowie Herr Kirchhoff als Gustav standen in der Szene gut, ebenso die Damen Haussig (Olympie) und Helm (Prudence). Namentlich letztere als etwas stark ramponierte Pariser Cocotte bot einen köstlichen Anblick. Frl. Rux als Nanine war in Spiel und Haltung nett und ansprechend. Weshalb die Regie das stark antiquierte Sopha im letzten Akt übrigens derart stellte, daß dem ganzen rechtösitzenden Teil des Publikums die Eingangsszene verloren ging, haben wir nicht herausfinden können. Durch die offenbaren äußeren Mängel dieses sybaritischen Luxusgegenstandes wollte uns die Regie offenbar vor Augen führen, wie eS in einem ordentlichen Haushalt nicht sein soll. Auch in dieser Hinsicht wirkt die Kunst erziehend. Dedos London, 11. Januar. „Daily Chronicle" erfährt aus Ladysmith, daß die Feinde einen neuen Sturm auf die Stadt vorzubereiten scheinen. — Nach Meldungen vom Modderriver bombardierten die Buren am 8. d. M. das Lager des Generals Methuen. Das Ziel der Buren war vornehmlich die von den Garden besetzte Redoute. Das Feuer der Feinde war sehr akkurat. Eino Granate traf die Redoute und krepierte daselbst. Die Flottenbrigade erwiderte das Feuer. Der Geschützkampf währte ungefähr zwei Stunden. — Londoner Blättermeldungen zufolge haben die Buren am Montag von neuem einen Sturm auf Ladysmith unternommen, dessen Resultat jedoch noch nicht bekannt ist (?). * Vom Kriegsschauplatz. Am 7. Januar, am Tage nach der Schlacht bei Ladysmith, heliographierte General White an General Buller nach Frere: „Der Bericht über unsere Verluste — Der „Standard- berichtet aus Durban, daß 1200 indische Krankenträger nach der Front abgeganaen seien. In anderen Teilen des Kriegsschauplatzes, besonders im Norden der Kapkolonie, haben irgend welche Operationen von Belang nicht stattgefunden. Die Buren bewachen strena die Verbindungswege nach Norden. - In London sind Drahtzangen so gut wie garnicht zu haben, da die Truppen solche zum Durchschneiden der von den Buren errichteten Drahthindernisie erhalten haben. (Diese englischen peschen grenzen in ihrer Jnhaltlosigkeit geradezu an Alberne.) Aba. Sachse (Soz.) erörtert nochmals die Aussicht im Bergbau, “betriebe, was erneute Entgegnungen deS Geheimrat Fürst un des Abq. Silbe! (nl.) zur Folge hat. - Der soz.aldemokra rsche Redner hatte u. a. die Unfallziffern im Bergbau den Verwundungsziffern m dem .ruchlosen Krieg' 1870 gegenübergestellt. 6eme,#t Als Abg. Silbe! (nl.) feine Entrüstung hierüber äußert, demern Präsident Graf Ballestrem, er hätte jene Aeußerunggrge der Abg. Sachse gesagt hätte, daß jener Krieg »°n unserer «e.te ruchlos war. (Große Seiteileit.) roetben genehmigt. Der Titel Staatsselretär und em.ge weitere T tel werden gen m Morgen 1 Uhr: Resolutionen zum JnvaltdrtätsverficherungSg^etz, dann Weiterberatung des Etats. Schluß 5Vi Uhr.__ wird erstattet werde«, wc«u die Berlrist isten vollständ g vorliegen." Heute, am 11. Januar, steht dieser Bericht noch immer aus, oder wird vom KriegSamt in London zurückgehalten. , « Was ist vor Ladysmith vorgegang««. fragt man sich unwillkürlich, wenn man diese-! Berhalten der eingeweihten und verantwortlichen Persönlichkeiten ml den anliinglichen, in triumphierendem Tone gehaltenen Si-q-Sdep-sch-n vergleicht. Statt dl- versprochenen ng- lischt V-rlustziffern mitzuteilen, mclbet Mer tonM Zeug über die Verluste der Buren in folgender klassischer ^°L°ud°°, 10. Januar. Eine amtliche Depesche d-S Generals Buller aus dem Lager von Freie vom 10. d. M. besagt, ein Telegramm aus Transvaal gebe di- Verluste der Buren bei Ladysmith am b bä. aus 4 Tote unb 15 V-rwunb-te an, unb bicä nachbem zugegeben sei, daß die Buren em v-rn,ch,°nb-ä Feuer aus sechs maskierten Batterien erduldet hatten und auf allen Punkten geschlagen worden seien. Eingeborene bezeugten, daß der Verlust in einem einzigen Kommando 150 Tote und Wagenladungen an Verwundeten bMug. Den schwersten Verlust erlitten di- Buren des Oranie-Arei- staates, die von den Buren von Transvaal an die gefährlichsten Posten gestellt worden waren. Die letzte Bemerkung läßt erkennen, was man von der Tendenz des ganzen Telegramms zu halten hat. Buller stützt seine Annahme, daß die Buren arg dezimiert seien, wieder auf Kaffernmeldungen, Quellen, die sich bekanntlich stets als absolut unzuverlässig erwiesen haben. Von wem Buller das „Telegramm aus Transvaal" erhallen hat, sagt er nicht. Jedenfalls hat der sich direkt widersprechende Inhalt nicht so gelautet, wie er ihn mitteilt, und vielleicht sind nur die Zahlen authentisch, d. h. der Verlust der Buren fast Null! Die Verleumdung der Trausvaalbureu wird in der folgenden privaten Meldung noch weitergesponnen : London, 11. Januar. Der Berichterstatter des „Standard" berichtet vom 9. d. M. aus dem Lager von Frere: Ich erfahre aus guter Quelle, daß Präsident Krüger nach dem Hauptquartier der Buren eine Botschaft gesandt habe mit der Anfrage, weshalb Ladysmith nicht angegriffen werde. Die Antwort habe gelautet: „Wir würden zu viele Menschen verlieren!" Krüger habe erwidert, die Entschuldigung sei von den Freistaatlern eingegeben; diese sollten an die Spitze gestellt werden. Man habe sich dies gesagt sein lassen und angegriffen. Krüger's Rat sei insofern gut gewesen, als sich die Verbündeten besser benommen hätten, als die eigenen Burghers. Die Freistaatler hätten einen Hügel besetzen müssen. Während sich die Transvaalburen vor dem Gegenangriff des Generals White unter dem Hohne ihrer Kameraden zurückgezogen hätten, hätten die Frei- staatler in ihrer Stellung ausgehalten, bis sie mit dem Bajonett angegriffen worden seien. Man begreift wirklich nicht, was englischerseits mit der Verbreitung solchen Klatsches bezweckt wird. Derartigen baren Unsinn glaubt doch selbst in England kein Mensch. Wir schließen daraus, daß man im Lager Buller's zu Frere die Zeit damit ausfüllt, den Gegner zu verleumden und zu schmähen, daß die Engländer bei Ladysmith und vielleicht auch wieder am Tugela — thersitsische Prügel bekommen haben. Die Beschießung von Ladysmith ist übrigens nach einem Telegramm des „Daily Telegraph" vom 8. d. M. aus dem Lager von Frere nicht unterbrochen worden. „Aus den Stellungen der Buren rund . um Ladysmith, heißt es in der Meldung, hat heute früh das Feuer begonnen. ES dauert noch an, jedoch ist das Geschützfeuer unregelmäßig." Eine neue Schlacht am Tugela soll unmittelbar bevorstehen. Wenigstens schließt dies der Berichterstatter des „Standard" in Durban nach einem uns vorliegenden Telegramm daraus, daß 1200 indische Krankenträger Montagnacht nach der Front abgegangcn sind. Preußischer Landtag. Berlin, den 11. Januar 1900. Am Ministertische:' Fürst Hohenlohe, v. Miquel und I S ch ö n st e d t. - Tagesordnung: Interpellation Arendt und Genossen- Inwiefern erachtet die wtaatsregrerung die rm An- Mus an'die Abstimmung dritter Lesung über die Kanalvorlagc aeaenüber eine Anzahl von Staatsbeamten von ihr getroffenen dienstlichen Maßnahmen im Einklang mit Art. 83 und 84 der Verfassung? — Ministerpräsident Fürst Hohenlohe erklärt I sich bereit, die Interpellation sofort zu beantworten. — Abg. I v. Köller (kons.) begründet die Interpellation. Er Nchrt aus, I das Verfahren der Regierung gebe zu den ernsteffen Bedenken I Anlaß. Zudem habe die Regierung gar keinen Vorteil von den I Maßregelungen. Am Tage der AbUimmung habe der Munster l des Innern die Landräte, welche Mitglieder des Hauses gewesen, I zu sich berufen und zu ihnen gesagt: „Stimmen öte für den I Kanal, sonst werden die strengsten Maßregeln gegen Ste ge- I troffen". Das habe der Minister nicht thun dursen. Er hatte vielmehr sagen müssen: „Das mache ich nicht nut, lieber nehme I ich meinen Abschied". (Sehr richtig und lebh. Beifall rechts.) I Redner führt weiter aus, die liberale Partei habe immer die bürgerliche Freiheit auf ihre Fahne geschrieben; von Jakobi bis Waldeck I und von Waldeck bis Richter hätten die Liberalen an dem Wort festgehalten: Männerstolz vor Königsthronen, ^n diesem Falle I aber habe die liberale Presse ihr Ideal verleugnet. „Wir werden , I fährt Redner fort, „uns nicht abhalten lassen, wieder so zu I handeln, wie unser Gewissen es uns aufgiebt. Wenn es der Regierung nicht gelingt, die neue Kanalvorlage zur Annahme zu I bringen, dann bleibt ihr kein anderer Weg, als die Auflösung des I Hauses. Und wenn das neue Haus den Kanal ablehnt, dann muß I sich die Regierung fügen. Ter schönste Sieg ist der Sieg über I sich selbst!" — Ministerpräsident Fürst Hohenlohe erklärt, I von einer disziplinarischen Bestrafung könne bei den Maßregel- I ungen keine Rede sein. (Lachen.) Tie Staatsregierung habe ihre I Verfügungen allein im Interesse des Dienstes erlassen, ent- | sprechend der Absicht des Gesetzes vom 21. Juli 1852. Das Recht I der Regierung, Beamte im Interesse des Dienstes zur Verfügung I zu stellen, werde durch das Recht der Beamten, nach ihrer Ueber- I zeugung zu stimmen, nicht beeinträchtigt. So lange eine einheit- I liche Aktion der Staatsregierung möglich sein solle, sei es un- I erläßlich, daß die politischen Beamten auch Willens und in der | Lage seien, die Politik der Regierung zu vertreten. Der Staats- I regierung sei der Entschluß zu den getroffenen Maßregeln nicht I leicht geworden. Aber die Rücksicht auf diese Beamten könne nicht 1 so weit gehen, um die Autorität der Regierung des Kaisers zu I schädigen. Tie Staatsregierung habe nur gethan, was ihr das I Interesse des Staates zur Pflicht gemacht habe. — Auf Antrag I des Abg. Graf L i m b u r g - S t i r u m (konf.) findet Besprechung I der Interpellation statt. — Abg. Krause-Königsberg (nl.) I ist der Ansicht, daß die Regierung mit dem Siege über sich selbst I nichts erreichen werde. Ueber Königstreue in diesem Hause zu I streiten, solle eigentlich überflüssig sein. (Sehr richtig!) Seme, I Redners, Freunde könnten nicht zugeben, daß die Konservativen I in dieser Richtung einen Vorzug vor anderen Parteien haben (Zu- I ruf: „Ist auch nicht gesagt worden!") Gegen die Beamten-Maß- I regelungen habe auch er die ernstesten Bedenken. Sie seien klein- I tich und auch nicht sehr geschickt ausgeführt. Der Rat zu den I Maßregelungen sei kein guter gewesen, und man solle nur nicht I glauben, daß die Lösung des Konfliktes gefunden werden könne I «uf der Grundlage, die heute von der Regierung angedeutet I worden sei. Die Verfassung solle heilig sein, und die Regierung I keine Partciregierung. (Beifall.) — Justizminister Schönstedt I sticht nachzuweisen, daß die Maßnahmen der Regierung geboten I waren. Auch die konservative Partei habe nicht immer so über di I Beamtenmaßregclungen gedacht (Sehr richtig! links), namentlich I nicht im Falle Borkum-Dolffs. Mit den Maßregelungeil sei kein I Verstoß gegen ein Gesetz begangen, sondern lediglich im Sinne und I Geist des geltenden Rechtes gehandelt. - Abg. Frhr. v. Zedlitz I (jrf.) bestreitet diese Ausführungen und erklärt, er bezweifele, I daß die Minister sich ihrer Verantwortlichkeit bei den Anord- I «ungen bewußt gewesen seien. — Minister v. Rheinbaben I bemerkt, die Aufforderung und Androhung, die der frühere Mi- I nister des Innern den betreffenden Abgeordneten gemacht haben I soll, sei in der Art, wie Abg. v. Köller dies dargestellt, nicht I gefallen. Er, Redner, habe dies im Auftrage seines Amts- I Vorgängers zu erklären. (Bewegung.) — Abg. Fritzen (Ztr.) I kann die Maßregelungen nicht billigen. Dieselben schädigten das I Ansehen des Hauses. (Beifall.) — Abg. Rickert (frs. Vp.) wünscht vom Minister positiv zu wissen, was denn der Minister eigentlich gesagt habe. Was die Auflösung anlange, so würde dieselbe doch keinen Zweck haben, wenn in der alten Weise fortgewurstelt werde. — Abg. v. H e tt d e b r a n d (konf.) führt aus, die Maßregelungen bewiesen jedenfalls, welche zielbewußten und charakterfesten Männer in der konservativen Partei sitzen. (Bravo! rechts.) Erfreulich sei, daß die Angelegenheit nicht als Parteisache behandelt worden sei. — Abg. Dr. v. Iazdzewski (Pole) | schließt sich im wesentlichen den Ausführungen des Zentrumsredners an. — Abg. Richter (frs. Vp.) bemerkt, der Genuß, die konservative Partei konstitutionell zu sehen, sei ein so seltener, daß er sich mit seiner Rede bis zuletzt geduldet habe. (Heiterkeit.) Wenn Herr v. Köller von der erbärmlichen Kanalvorlage gesprochen, so meine er, Redner, daß man ebenso von einer erbärmlichen Flottenvorlage sprechen könne. — Präsident v. K r ö ch e r bemerkt, Herr v. Köller habe nicht von der erbärmlichen Kanalvorlage, sondern von dem erbärmlichen Kanal gesprochen. — Abg. Richter (frs. Pp.) fährt fort: Tann könne man also von einer erbärmlichen Flotte sprechen. Tic Maßregelungen wirkten zweifellos für die Wähler sehr ausklärend. Und die Verantwortung für die Maßregelungen trage das ganze Ministerium, auch Herr von Miquel (Bravo und Lachen!) — Minister v. Miquel hält Letzteres für selbstverständlich und führt aus, daß die Maßregelungen durchaus korrekt gewesen seien. Der Konflikt zwischen Disziplinarrccht und Abstimmung könne ja dadurch vermieden werden, daß der betreffende Abgeordnete sein Mandat niederlegc »der sich der Abstimmung enthalte. - Abg. v. Kar dorff (frk.) betont, daß es sich bei der Kanalvorlage überhaupt um keine politische Frage gehandelt habe: nur sür politische Fragen sei die Abstimmung der politischen Beamten beschränkt. Er hoffe, das Haus werde in diesem Sinne noch in einer Resolution seiner Meinung Ausdruck geben. — Tainit ist die Besprechung erledigt. Nächste Sitzung Dienstag, den IG. Januar 11 Uhr. T.-O.: Erste Lesung des Etats. Schluß 2 Uhr 30 Min. r-l-gramme des „(Siebener Anzeiger". Bonbon, 12 Januar. Di- gefamfc Presse, soaar hie konservativ-, sich, -m- Ministerkrisis als uuv-r m-iblich an, sobalb bas jetzige Sabine» vor bem Paria- tnent erscheinen wird. Nur „Daily Telegraph» veriei!ig, rritld« vir St- wü bd ischlllg' Hat der Deutsches Keich bet neuen Mitglieber beb Prüf' «i, A b!t Es waren baä Projessor Sehrili» W. “I S-isiK-r unb ,'nerr » «.„„(i/u all 1 bi» «4 feite bot« nb sch alte« unb alfer Hülfe biet ihred bitt ach fliftm uag wtgu Bedii Diese ein d Shinc dm e Lastei werde Land« Nord: in ei Silbe in A hier dem, gelang zahl t wissen terest S«V wrge unb freigelassen wurde. Er konnte nicht einlaufen, weil der Hafen gedrängt voll war und der Marschall des Prisengerichts sich weigerte, von ihm Besitz zu ergreifen, während er verankert war. Unterdessen hatte eine genaue Nachforschung und Untersuchung durch den kommandierenden Kapitän Scot keine genügende Gründe zur Zurückhaltung ergeben, und wurde daher der Dampfer auf Befehl Scott freigelassen, ohne in das Prisengericht einzulaufen. Brüffel, 12. Januar. In den Kreisen der Trans vaal-Gesandtschaft verlautet, daß die Buren nunmehr mit den Afrikandern, sowie mehreren Fremdenlegionen über 100,000 Mann verfügen. Die Aktion des Generals Buller zur Befreiung von Ladysmith wird teils durch den wachsenden Aufstand der Afrikander, teils durch das starke Burenheer in der Nähe von Estcourt vereitelt. Washington, 12. Januar. Die Antwort Salisbury'- an den amerikanischen Botschafter betr. Beschlagnahme amerikanischer Schiffe ist eingetroffen und befaßt sich mit den Gesetzen betr. die Zufuhr von Lebensmitteln a> Kriegführende. Die Antwort versäumt jedoch, die Artikel, London, 12. Januar. „Daily Mail" meldet aus Kapstadt, daß die Verluste der Engländer bei dem kNach, kw Kl @e. ihn, 8r« das jetzige Ministerium. „Daily Mail" verlangt die vollständige Neubildung des Kriegsamtes sowie des Finanz. Ministeriums. Dasselbe Blatt bezeichnet die letzte Rede Lord Balfours als eine sehr schwache. „Mornmg Leader" sagt, der schwache Punkt im jetzigen Ministerium sei zweifellog das Kolonial-Ministerium. Der Vertreter desselben müsse geopfert werden. Thue das Kabinett dies Nicht und halte es an Chamberlain fest, so müsse das gesamte Kabinett verschwinden. Die übrigen Blätter drücken sich in ähnlicher Weise aus und vertreten die Ansicht, daß eine Kabinettskrisis sofort beim Wiederzusammentritt der Kammer ein- treten werde. London, 12. Januar. Offiziell wurden gestern drei weitere Fälle an Typhus und Ruhr aus Ladysmith gemeldet. — Aus Durban wird gemeldet: Der „Bundesrat";- ladet weiter aus und es findet eine genaue Untersuchung der Ladung statt. Bisher ist noch keine Ladung für Transvaal oder sonst etwas Verdächtiges entdeckt worden. — Die „Central NewS" erhalten von autoritativer Seite London, 12. Januar. „Daily Telegraph" meldet aus Port Elisabeth", daß ein argentinischer Dampfer, welcher eine Ladung Säbel an Bord hatte, von einem englischen Kriegsschiffe beschlagnahmt wurde. London, 12. Januar. „Morning Post", „Globe" und „Morning Leader" erklären, täglich eine große Anzahl von Zuschriften zu erhalten, welche sich für die Fortführung des Krieges erklären. la deut» fltn, unb üt.tylii. Mrich iieuarf «Ml hudlige unten, litt unb ~ , - . .........- ging am Vormittag ein« 2Herren besuchte Sitzung voran. Unter den An- 2j,'"ben ^°"den sich bet Herzog von Ratibor, bet Für) » »s„"xb blL Obetptäsibenien Gtas v. Bismatck nn» ?er Fürst zu Wied eröffnete die Versäum' hu™. blc Wahl bet neuen mitglieber b-s Prüf' J™?®“Unta"n »'s Beisitzer unb Herr v. Beaulieu -I» Kanzler. Den Geschäftsbericht erstattete SorBettenfapitö» jergestellt wurden, völlig unbrauchbar seien. — Die MtQ uiu Regierung ordnete an, daß alle geeigneten Schiffe mit jß# Schnellfeuer-Geschützen bis zu 35 Pfund ausgerüstet werden • . ollen, um aus entsprechenden Befehl nach Südafrika ab- M IbV )ie Information, England sei entschlossen, das Recht des Anhaltens und Durchsuchens neutraler Schiffe, I ,ie nach neutralen Häfen fahren, weiter auszuüben. Dafür will es aber aus freien Stücken auch eine Ent- " chädigung gewähren, wenn eS sich herausftellt, daß die Be chlagnahme ungerechtfertigt war. — Dasselbe Blatt meldet, es sei entdeckt worden, daß alle Patronen für die Die Webley-Pistole, die von Februar bis April vorigen Jahres e. bern RjV 0 letzten Angriffe der Buren auf Ladysmith an Offizieren löitb 14 Tote und 34 Verwundete, an Mannschaften 800 |kfl u ü* öffentlichen keine weiteren Einzelheiten, aber diese Zahlen werden als richtig betrachtet. | H tltanj, zugehen. . London, 12. Januar. Aus Durban wird gemeldet, daß der Dampfer „Herzog" am Montag Nachmittag W vp Berlin, 11. Januar. Der Kaiser nahm wie gemeldet m . ®orti wird, anläßlich des Stapellaufs des Dampfers, „Deutsch- Mit, I land" unter anderem auch Anlaß, dem Geh. Reg.-Ral [itl Vtr I I Oberbürgermeister Haken ausdrücklich zu versichern, daß mit । c ’ / ’ fttnet Zustimmung für den Großschifffahrtsweg / S(fqU tettin die Westlinie von der Staatsregierung / . I^wählt sei, und daß er mit Bestimmtheit auf deren baldiar I ff litt Ausführung im Interesse Stettins rechne. gienp — Der Kaiser ist heute früh um 8 Uhr in Kiel ein- 't fiQ* I getrogen, und begab sich sofort nach dem königlichen Schlosse, I woselbst er die Prinzessin Heinrich beglückwünschte. , Aboter stattete der Kaiser dem Professor v. Esmarch einen I gn,. । , Besuch ab, kehrte um lli/4 Uhr ins Schloß zurück und i> i . .^"1 1| rSS °QrauJ m Begleitung des Admirals v. Köster zur Be- ' I stille N sichtlgung der kaiserlichen Werft. & r zufolge, ist die Errichtung eine- Q wJrx? o ^^edrich-Denkmals seitens des Kaisers in tlls . Aussicht genommen. inibS^ 6enU; ~~"^ok. Anz." hört, ist die beabsichtigtr g ?/e eine rtastOn croe9en bcr Beschlagnahm- bet «nb 8 avb ““Ufer im Reichstag- aufgtgeber Mi S“rb'"' Di- Angelegenheit soll vielmehr beim Etat be! V, A«. ei#er Reichskanzlers zur Sprache gebracht werden. ^>1^.. ^Wgen, h . r, ®er gütigen Generalversammlung be« Nur s- Flottenvereins ging am Vormittaa ein! r Q6er üben 5Ä'Snien 1 welche als Kriegskonrrebande angesehen werden, anzugeb« und läßt durchblicken, daß die Beschlagnahme der beiden jlll llüikll zurückgehaltenen Schiffe aufgehoben wird. klangt bi, *« K1* 'UlthteA s» mm iei J? ,h* * «* «k 'n ji* a ? ■ «mnmn 3 feit.«« W* ft die beabsi^'s ^chl°-K^ S-- ■8 n“ Unter W J ta Matibor, i«¥ Kraf v- ~ 18 Gestein aber überall von einer glänzend schwarzen, oft «ttallisch leuchtenden Schutzrinde überzogen, und bizarre Frlsformen, die der Winderosion ihre Entstehung verdanken, vkrleihen dem Landschaftsbilde eigenartige Reize. Hach Archmeffung der Wüste zogen die Reisenden dem Nordike des Nanschan entlang durch den Nordwesten der chikksischen Provinz Kansu, wo die Ursitze der Chinesen zu litgen scheinen, Gebiete mit früher hoher Kultur, die aber ®tn Verwüstungen der Dunganen-Ausstände zum Opfer ge- | fallen ist und nicht minder den Sandstürmen und Flugsand- . dünen der Wüste. Von hier drangen Fuiterer und Holderer nach Nordost-Tibet ein, stießen aber hier auf Schwierigkeiten. Die von Hsiningfu mitgenommenen Führer liefen davon, die Chinesen der Aak-Karawane wollten nicht weiter, und man mußte den Hoangho aufwärts statt abwärts verfolgen. Etwa 3'/z Monate lang folgte die Karawane dem alten Handelswege nach Südchina, auf dem gegen Wolle und Felle chinesische Erzeugniffe, Thee, Stoffe und Waren aller Art nach Tibet gelangen. Im Anfang war die Bevölkerung, auch die Tanguten, freundlich, dann aber machten die Geistlichen, Lamas, aus Besorgnis um die Durchbrechung ihres Handelsmonopols der Expedition den Weg schwierig, die Führer von einem Ort zum andern waren kaum noch aufzutreiben, gegen den deutschen Diener wurde ein Vergiftungsversuch gemacht und endlich verlor die Unternehmung beim Kloster Schinse ihre Lasttiere und damit ihre Bewegungsfähigkeit durch räuberischen Ueberfall. Zwar stellten ihr die Lamas neue Tiere und Führer, aber nur unter der Bedingung baldigen Abmarsches nach der chinesischen Grenze. Diese erreichten die Reisenden durch das Tao-Thal, früher ein chinesisches Kulturgebiet, jetzt, wie der ganze Nordwesten Chinas ein herabgekommenes Land. Die öden Lößgegen- den erzeugen nur wenig Hafer und kein Gras, sodaß die Lasten, aus Mangel an Lasttieren, auf Schubkarren gefahren werden müssen, und das in einem früher stark bewaldeten Lande. Hier liegt die alte Königsstadt Hsi-ngan fu am Nordrande des Tsinling-Gebirges, das das eigentliche China in eine nördliche und eine südliche Hälfte teilt, und im Süden wegen der südöstlichen Luftströmungen Wald, eine in China sehr seltene Vegetationsformation, trägt. Von hier zog Futterer nach Ueberschreitung des Tsinling-schan dem Han-Fluß hinab nach Hankou am Aangtsekiang und gelangte in Shanghai an die Küste. Eine sehr große Anzahl von Lichtbildern, von denen manche von bedeutendem wissenschaftlichem Werte, viele von landschaftlichem Interesse, alle aber zu einem guten Einblick in Land und Leute geeignet waren, wurden in der zweiter; Hälfte des Abends vorgeführt und von dem Vortragenden mit inhaltreichen und fesselnden Erläuterungen begleitet. Im ganzen boten Vortrag und Gegenstand manchen Anklang an Sven Hedin's Ausführungen im November 1897. ** Stadttheater. Die Besetzung des Goethe'schen Schauspiels „Iphigenie auf Tauris", welches heute Freitag mit Franziska Ellmenreich als Gast in Szene geht, ist wie folgt: Thoas — Franz Rolan, Öre ft — August Kirchhoff, Pylades — Alwin Henry, Arkes — Josef Curl and. Das gewaltige Werk ist auf das sorgfältigste einstudiert worden und dürfte seine Wirkung, besonders mit einer Künstlerin wie Franziska Ellmenreich als Iphigenie, auf alle Verehrer der klassischen Muse nicht verpfehlen. — In dem am Sonntag zur Aufführung kommenden Volksstück: „Berlin, wie es weint und lacht" wirken das gesamte Personal des Stadttheaters, sowie unsere Regimentskapelle, mit. Da der Andrang zur Kasse an Sonntagen immer ein sehr reger ist und voraussichtlich am nächsten Sonntag bei einem solch populären Stück, wie es das obige ist, noch stärker werden dürste, empfiehlt es sich, schon Samstags BilletS bei Herrn Chall ier in Empfang zu nehmeu. Am Sonntag findet der Billetverkauf bis 3 Uhr ebenfalls bei Herrn Challier und im Theater-Bureau in der Zeit von 4 bis 6 Uhr statt. •* In der „Offenbacher Ztg." lesen wir: Gießen, 9. Januar. Am Sonntag hat sich die zirka 50 Jahre alte Ehefrau des Aufsehers JaScowsky aus ihrer Wohnung entfernt. Die Annahme, daß sich die Frau ein Leid an- gethan, hat sich bestätigt,- denn heute abend wurde die Leiche aus der Lahn gezogen. In der Nähe des That- ortes wohnende Leute wollen am Sonntag Abend gegen 10 Uhr einen Schrei gehört haben; auch wurde in der Annahme, daß jemand überfahren worden fei, der Bahndamm abgesucht. (Was an der Sache Wahres ist, konnten wir trotz amtlicher Recherchen nicht in Erfahrung bringen. D. Red.) ** Polizeibericht. Ein alter, hiesiger, gewohnheitsmäßiger Trinker wurde gestern nachmittag in der Bahnhofstraße in total betrunkenem Zustand aufgefunben und mittelst Karren in seine in der Klinikstraße gelegene Wohnung verbracht. — Heute morgen gegen 5 Uhr brach in einer Bahnwärterbude am Riegelpfad Feuer aus, welches in kurzer Zeit die Bude zerstörte. Das Feuer soll durch mangelhafte Feuerungsanlage entstanden sein. Darmstadt, 11. Januar. Der „Fr. Ztg." wird von hier gemeldet, daß man in der Großherzogl. Familie in der ersten Hälfte des Jahres einem freudigen Ereignis entgegensähe. Darmstadt, 11. Januar. Die Großherzogin ist mit der Prinzessin Elisabeth heute mittag nach Gotha abgereist. Worms, 11. Januar. Die Stadtverordneten-Versammlung hat beschlossen, die kommunale Hundesteuer nicht zu erhöhen. Dieser Beschluß dürste aus der That- fache hervorgegangen sein, daß in vielen Orten, in welchen eine Erhöhung des Steuersatzes vorgenommen wurde, so viele Abmeldungen erfolgten, daß in den meisten Fällen dadurch eine Verminderung dieser Einnahme zu konstatieren ist. Die besten Geschäfte machten stets die Wasenmeister. Hanau, 11. Januar. Der Rangierer Reifenberger aus Groß Steinheim, dem vor einiger Zeit auf dem hiesigen Bahnhöfe ein Bein abgefahren wurde, ist gestern infolge dieser Verletzung gestorben. Kunst und Mi sten sch ast. * Berlin, 11. Januar. In die biologische Abteilung für Land- und Forstwirtschaft am kaiserlichen Gesundheitsamte ist als Bakteriologe seit dem 1. November 1899 vorläufig kommissarisch der bisherige stellvertretende Vorsteher an der königlich sächsischen pflanzen - physiologischen Versuchsstation zu Tharandt, Herr vr. Hiltner eingetreten. Jagd und Spart. 221,000 Mk. setzt der Renn-Klub in Frankfurt a. Vr. an Preisen auS, davon 176,000 Mark als Klub-Preise, das heißt garantierte Sweepstakes. Vollständig verzichten hat der Klub diesmal auf die Zuschüsie von Graditz und vom Turs-Klub müssen, die noch im Vorjahre 8000 und 5000 Mk. betragen hatten. 1899 waren an Preisen glatt 200,000 Mk. aufgeworfen gewesen. Arbeiterbewegung. Mährisch-Ostrau, 11. Januar. Die Arbeiter haben die Konzessionen der Bergwerksbesitzer angenommen, und beabsichtigen, die Arbeit am Montag wieder aufzunehmen. Troppau, 11. Januar. Sämtliche Arbeiter des Louisschachts der Witkowitzer Steinkohlengruben haben einstimmig beschlossen, heute nicht einzufahren. Die Arbeiter des Tiefbauschachtes dürften ebenfalls in den Ausstand treten. Amsterdam, 12. Januar. (Telgr.) Die Arbeitslosen unternahmen gestern einen Umzug durch die Stadt und forderten drohend Unterstützung. Die Anarchisten hatten an der Kundgebung teil- genommen und einen solchen Tumult hervorgerufen, daß mehrere Verhaftungen vorgenommen wurden. Prag, 12. Januar. (Telgr.) Unter den Arbeitern des Kladno- Buschtiehrader Koh l en - Rev iers macht sich eine Lohnbewegung bemerkbar. Auch die Arbeiter verschiedener anderer Werke der Umgegend haben ihre im vorigen Jahre aufgestellten Forderungen wieder erneuert. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Sonntag den 14. Januar. 2. Sonntag nach Epiphanias. Gottesdienst. In der Stadtkirche. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrassistent Dr. Heußel. Vormittags 11 Ubr: Kinderkirche für die Mattbausgemeinde. Pfarrassistent Dr. Heußel. Abends 5 Uhr: Pfarrer Dr. Grein. Donnerstag den 19. Januar, abends 8 Uhr, Bibel stunde im Konfirmandensaal, Kirchstraße 9. 2. Brief Pauli an die Korinther. Kap. 6. Pfarrer Schlosser. In der Johanne-kirche. Vormittags 8'/, Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannes- gemeinde. Pfarrer Dr. Nauma n n. Abends 5 Uhr: Siehe Stadtkirche. Montag den 15. Januar, abends 8 Uhr: Bibelstnnde im Konfirmandenfaal der Johanneskirche. 1. Thessalonicherbrief. Kap. 4. Der Gott wohlgefällige Wandel in Heiligung und Bruderliebe. Pfarrer Dr. Naumann. Katholische Gemeinde. Samstag den 13. Januar. Nachmittags um 4'/» Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. Sonntag den 14. Januar. Namen Jesu-Fest. Vormittags von 6% Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. , um 7 Uhr: Die erste hell. Messe; vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion; „ um 8 Uhr: Die zweite heil. Messe; „ um 9% Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 5 Uhr: Christenlehre; daraus Andacht. Gottrrdirust in der Zyrragogr. Samstag den 13. Januar 1900. Vorabend 4” Uhr, morgens 9 Uhr, nachmittags 3 Uhr, Sabbalhausgang 5» Uhr Handel und Verkehr. Uolkswirtschast. Frankfurter Börse vom 10. Januar. Wechsel auf New-York zu 4.21-22. Prämien auf Kredit per ult. Januar 1.45% do. per ult. Februarj 2.10%, Diskonto Kommandit per ult. Jan. 1.15%, do. per. ult. Februar 2.20%, Lombarden per ult. Jan. 0.50%, do. per ult. Febr. 0,95%. Notierungen: Kreditaktien 233.70 00-00-0000, Disk.- Kommandit 192.50-80-00 Staatsbahn 136.80-137.10.0, Gotthard 142.00, Lomb. 28 50, Ungar. Goldrente 98.10, Italiener 93 60, 3proz. Mexikaner 25.90, Gestern Coupons 84%, Amerik. Coupons 4.18% Privat-Diskont 4%-4%% 1% bis 2% Uhr: Kredit 233.80-233.90, Diskonto 192 90-193. 92.90 Staatsbahn 137.10, Lombarden 28 40. •6 s z a 05 ä £ in ■ • «—* ES 8 Z Ä i Z E Neueste Meldungen. Depeschen deS Bureau .Herold". Berlin, 12. Januar. Wie aus Kiel gemeldet wird, begab sich der Kaiser, nachdem er auf der kaiserlichen Werft den im Bau befindlichen Panzerkreuzer „Fürst Bismarck" und den Umbau des Panzers „Hagen" besichtigt halte, zur Germania-Werft, um den im Bau befindlichen Panzer „Kaiser Wilhelm der Große", der seiner Vollendung entgegengeht, in Augenschein zu nehmen. Um 10 Uhr reiste der Monarch nach Berlin. Paris, 12. Januar. Der Hauptmann Lebrun Renault liegt im Sterben. Marseille, 12. Januar. Seit einigen Tagen treten in den hiesigen Kasernen die Pocken auf. Um die Verbreitung der Krankheit zu verhindern, ist der Urlaub von Garnisonstruppen untersagt worden. Die für Ende dieses Monats erwarteten Reservetruppen sind erst für später einberufen worden. Rom, 12. Januar. Hier ist eine Spionageaf faire entdeckt worden. Ein Angestellter des Kriegsministeriums stand in engen Beziehungen zu einer fremden Macht, angeblich Frankreich, welcher er wichtige Papiere übermittelt haben soll. Rom, 12. Januar. In vatikanischen Kreisen dementiert man die Meldung, daß der Papst England seine Vermittelung zur Beilegung des südafrikanischen Krieges angeboten habe. 385 U. Kann Seltersweg 22 * z>evtschlü« 384 383 ein Krebs-Fett 394 Winterfest und Ball Eintritt nur auf Grund der vom Vorstand versandten 390 Einladungskarten gestattet. 3' »rtcf in Steins Karten Der Vorftaud. 889 Darfst. Bk «letten 000 00 I Oesterr. 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Unter Hinweis auf die.Bestimmungen über Anlage be>j ®0“8“Jf,fÄffer« ju Gießen" wachen wir daraus ausmeiksam daß, >um d«" A]"kri««n »< st er Hausleitung st-bend-Wasser vollständig ao gelaufen ist, worauf bezeichn tes Hähnchen wieder Selchlossm wird- Um eine vollständige Entleerung zu erwirken, ist es aeboter^ wahrend der- selben ras in dem obersten Stockwerk deS HauseS befindliche Zapfvemtl der V ausleitung offen m hallen, damit dieißufi Butrttt in bk 8dfte Em größerer Theil des Wassers kann auch schon durch das Zavsoentil der untersten Küche entleert werden, wodurch die Entleerung im, Keller vereinfacht wird. Nach stattgehabter Entleerung ffnb die beiden Zapfoentile, welche dem Eintritt der Luft und der Entleerung des Wassers dienten, wieder zu schließen. yl„ks,i,-n DaS Schließen des HauptabfperrhahnS erfolgt durch Au setzen des beigegedenen Schlüssels auf den vierkantigenHahnzapfen und Drehung in der Richtung von links n'ch rechts — im Sinne ^ines Uhr-^igerS bis Widerstand erfolgt. - Das Veffnen deS Ha«ptabsperryahn,S geschieht durch Drehung in entgegenge etztem Sinne, bis Wid.'rstand erfolgt. Behufs Wasserentnahme muß des Morgens der Hauptabsperrhahn wieder Waren-Posten 566 jeden Umfangs und jeder Art werden gegen sofortige Barzahlung stets gekauft. Offerten an Haasenstein & Bögler, A.»G., Caffel, unter Chiffre K. 68. vollständig geöffnet werden. , «bzweiglettungen nach Wafchküche«, Badezimmern, Hofräumen. Gärte« u. f. w. sind während dcs Winters mittelst ihrer besonderen Vorrichtungen auf ähnliche Weise zu entleeren und ertheilt hierüber im Besonderen am besten derjenige Installateur Auskunft, welcher die betreffende Leitung gefertigt hat. Bei anhaltender außerordentlicher Kälte empfiehlt sich, die Wasser, ------ entnähme auch während deS TageS auf kürzere festgesetzte Z«it zu be- schränke« und während der übrigen Tageszeit die Hauswass'.rlettungen gleichfalls X*™,? in beHerßaae ist . in °ben^gegebener Weste a^ welche durch Küch-n unbenutzter schönes,^großes Wohnhaus n it großen Wohnungen geführt sin^ kann man durch Unterhalten eines kleinen Heerdfeuers I Keller- und Lagerräumen, mit Garten, vorbeugen.d Auch empfiehlt es sich, in kalte« Ctoset- ober sonstigen ungeheizten welches sich zu ledern Geschäft, auch zur Räumen, durch welche die Wasserleitung führt, sofern daielbst die Leitung nicht Fabrikanlage, eignet, unter günstigen schon durch (ine Umhüllung gegen Kalte geschützt ist, die Temperatur durch ein Bedmgungen zu verkaufen Oeschen ober geeigneten Falls etwa durch eine Gasflamme auf genügender Höhe Offerten unter A. 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