Rr. 187 Viertes Blatt. Sonntag den 12 August______________________1900 LOG «rf^dncnlrn Nimm»» W wnn. M Ehr. enr Ln,ngea.vmnittlun,»fltllkn M I». uni VuflasM actmrn Anzeigen für den Gießener Anzeiger mtyys. Zeilenprei-: total 12 Pfg., aulroärt» 20 Pf,. Gießener Anzeiger General-Anzeiger Du Wtchmer Bert* In* Anzeiger N» ■* .M- »*i**rr U. »eutt« M N* W«Ätu»bc- gsrinflsprrb vierteljährl. Mt. moiialllch 75 Pf,, mit Bringertohni durch dir Abholrßel« vierteljährl. Mt. IM monatlich 65 PfG. Bei Postbezug Mt. 2,40 vkrttljüet mit Bestellgeld Amts- und Anzeigeblatt fflr den Nveis Gieyen. Aus Stadt und Land. Gietzeu, den 11. August 1900. Persoualuachrichteu. Der Großh. KreiSamtmann Dr. Reinhart in Darmstadt wurde zum Stellvertreter des Vorsitzenden des Schiedsgerichts der Sektion II der hesien- nasiauischen BaugewerkS-BerusSgenossenschast ernannt. •• LaudeSlotterie. Die fünf letzten ZiehungStage der 5. Klaffe der Hessischen Landeslotterie finden am 13., 14., 16., 17. und 20. d. MtS. im Saale der Braueret „Zum Schützenhof" in Darmstadt statt. Bon den Höchstgewinnen sind im Gewinnnummerrade verblieben der Gewinn zu 200 000 Ml. und der Gewinn zu 100,000 Mk. Gezogen werden am 13. und 14. d. Mts. je 1000 Gewinne, am 16. d. MtS 600, am 17. 400 und am 20. 400 Gewinne nebst der Prämie von 400,000 Mk. -th. Friedberg, 10. August. Am 30. August begeht unser Kreisrat, Geh. Regierungsrat Dr. Brade n ^Friedberg sein 50jähriges Dienstjubilaum Fast cm Vierteljahrhundert stand er den mannigfachen Geschäften eines der größten Kreise unserer Provinz mit großer Umsicht vor. Auf den verschiedensten Gebieten begegnet man den Früchten seines emsigen Schaffens. Die entlegensten Orte seines Wirkungsgebietes wurden durch vortrefflich^ Landstraßen mit den verkehrsreicheren Plätzen in Verbindung gesetzt. Es ist nicht zu verkennen, daß durch sein Bemühen die Landwirtschaft des Kreises entschiedene Fortschritte, sowohl was Viehzucht, was Getreide-, Wiesen- und Obstbau, Feldbereinigung u. s. w. anbelangt, gemacht hat. Die Landwirtschaftsschule zu Friedberg und der pomologische Garten sind unter seiner Aegide zu besonderer Blüte gediehen. Die verschiedenen, reich und gut beschickten Obstausstellungen in den Städten seines Kreises legen Zeugnis davon ab, daß man seinem vorbildlichen Wirken in dieser Beziehung reges Interesse cntgegenbrinat. Dankbar wurde-dies auch insofern anerkannt,'als inan Geheimrat Dr. Braden zum Vorsitzenden des oberhessischen Geflügelzuchtvereins und auch, des Obstbauvereins unserer Provinz ausersehen hat. Schöne Denkmäler seiner Fürsorge für unversöhnlich. . . re den Befehl xu „tot oder lebendig i ~_________ im _____ Gratisbeilage«: Gießener Familienblätter, Der heMhe Landwirt Kälter für hessische Uslkslwnde._________________ Ueber einen folgenschweren Auf st and der Waa- ruscha sind mit der neuesten Post aus Deutschs-Ostafrika Meldungen eingelausen, daß im Kilimandscharoge- biet abermals bedenkliche Unruhen unter den Eingeborenen ausgebrochen sind. Aus Madschame sind von dem Missionsökonom v. H op ffg arten Nachrichten zur Küste gelangt, nach welchen die Massenhinrichtung in Moschi nicht den gewünschten Erfolg -auf die räuberischen Aruschgleute ausgeübt hat. In Schira ist es im Mai zu ernsten Unruhen gekommen. Hauptmann Johannes hatte dem Häuptling Sina re den Befehl zukommen lassen, den Soldat Mwanya „ nach der Militärstation Moscyi zu bringen", weil dieser genanntem Häuptling gegenüber ungehorsam war. Es handelte sich dabei um Arbeiten, die für die Militärstation in Moschi zu machten waren. Mwanya sammelte nun seine Freunde um sich und wiegelte den unteren Teil der Landschaft gegen Dinare und die Station auf. Von den Aufrührern wurden die wilden Waaruscha herbeigerufen, die sich schnell von ihrer Niederlage im Februar erholt haben und gefährlicher denn je auftreten. Ehe aber die Waaruscha in Schira eintreffen konnten, erschien daselbst Oberleutnant Merker mit einem Zuge Askaris. Trotz der Hilfe von 300 Schau galis vermochte Merker (am 15. Mai) die , i Aufrührer nicht zu züchtigen, da dieselben sich zu den * I Aruschaleuten am Mernberg zurückzogen. Um ihnen Port- hin zu folgen, fühlte sich Leutnant Merker zu schwach. Es wird nun nichts übria bleiben, als abermals eine große Strafexpedition nach dem Meru zu entsenden, dabei wird es sich leider um einen Vernicht ungskampf handeln müssen, denn die Waaruscha sind Politische Tagesschau. Die Ankunft eines größeren norwegischen Geschwaders im Kieler Kriegshafen wird in einer Zuschrift, die ein Berliner Blatt aus Kiel erhält, als charalter ist i sch für den Umschwung, der sich innerhalb eines Menschenalters in der Gesinnung der Norweger dem Deutschen Reiche gegenüber vollzogen hat, bezeichnet. „Die Sympathien der Mehrheit", so heißt es in der Zuschrift, „standen bei der Lösung der Personalunion zwischen Schleswig-Holstein und Dänemark und bei der Einverleibung beider Herzogtümer in Preußen auf feiten der blutsverwandten Dänen, die den Norwegern in Sprache und Sitten so sehr nahe stehen. Die „eroberungslüsternen Deutschen" waren nach 1870 geradezu verhaßt. Erst in den achtziger Jahren machten sich Anzeichen eines Umschwunges bemerkbar. Die imponierende, bei aller Entschiedenheit eminent friedliche Politik des eisernen Kanzlers bahnte den Weg zur Anerkennung der großen Tugenden unserer Nation. Unter Kaiser Wilhelm II. hat sich diese Stimmung zu einer begeisterten Bewunderung durchgerungen, denn wohl in keinem Lande findet die eigenartige, machtvolle Persönlichkeit des Herrschers solch unbedingte Anerkennung wie bei dem nordischen Bauern- und Bergvolke". —-i.Daß die Haltung der.Nördlichen Staaten dem Deutschen Reiche gegenüber im letzten Jahrzehnt einen bedeutenden Umschwung zu Gunsten Deutschlands erlitten hat, rst eine Thatsache, die nicht mehr neu ist, und nicht allein auf Norwegen beschränkt sich dieser Gesinnungswechsel, sondern auch> was weit mehr besagen will, auf Dänemark, wo die Mehrheit der Bevölkerung sich mit dem Verlust Schleswig-Holsteins längst ausgesöhnt hat. Daß diese deutsch-freundliche Wendung zu einem nicht geringen Teil ein persönliches Verdienst unseres Kaisers ist, kann nicht bestritten werden. Durch den Tod Liebknechts ist im 6. Berliner Reich stagswahlkreise eine Ersatzwahl not- lvendig geworden. Neben dem früheren Privatdozentien Dr. Arons soll Rechtsanwalt Fr ä n k e l von sozialdemokratischer Seite in Vorschlag gebracht werden. Von anderer Seite wird der Stadtverordnete Ewald als Kandidat für den 6. Berliner Reichstagswahlkreis genannt. Zur Kohlennot weiß die Nat. Ztg." mitzuteilen, daß auf ein Eingreifen der preußischen Staatsregierung zu Gunsten der Kohlenkonsumenten nicht zu rechnen sei. Wie das Blatt erfährt, hat, soweit preußische Ministerien in Frage kommen, für das Handels-Ministerium, sowie das Ministerium des Innern, bisher kein Anlaß vorgelegen, zu dieser Angelegenheit Stellung zu nehmen. Aber es soll auch sonst an diesen Stellen die Ansicht bestehen, daß sich kaum ein Weg finden lassen werde, auf dem die Regierung vorzugehen hätte, um den Verbrauchern von Nutzen sein zu können. Hingegen habe das preußische Eis e n b a h n m i n i st e- rium schon vor einigen Monaten Erwägungen darüber angestellt, ob sich etwa durch eine Aenderung der Eisen- bahntarife eine Linderung des Kohlenmangcls würde herbeiführen lassen; man sei indes nicht zu dem Resultate gekommen, daß die Möglichkeit gegeben wäre, in dieser Hinsicht wirksame Maßnahmen zu ergreifen. Falls picht die parlamentarischen Körperschaften nach ihrem Zusammentritt entsprechende Beschlüsse fassen sollten, würde sich die preußische Staatsregierung mit der Frage des Kohlenmangels nicht zu beschäftigen haben. Dieses passive Verhalten der preußischen Regierung erscheint unverständlich, da die Kohlennot von großem Nachteil für unser gesamtes wirtschaftliches Leben werden kann. Warum entschließt man sich nicht wenigstens dazu, die Einfuhr englischer Kohle zu begünstigen und dadurch die deutsche Kohlenproduktion nicht nur zu einer intensiveren Förderung, sondern auch zu einem weniger scharfen Anziehen der Preise anzuregen? WW*, •*«**•" und Drudmi: Nr. 7. Äbrtfic für Dkprschkn: >*jaei ? So fragte oft schon bet mir an Eine lust'g« JLgerschar. Wie oft hab' ich beim Becherklang Darüber schon gelacht. Et, man ist accurat so alt, Wie man sich eben macht. Philistertum und Jägerei Zteh'n nicht zusammen auS, Und wer kein Feuer im Leibe hat. Der bleibe fein zu HauS. Rach einem alten Zeitungsblatt, So gut tch's dichten kann, DaS gebe ich al« Antwort hier, DaS Lied Bom alten Mann. Sie nannten mich jüngst einen alten Mann!! . Wie sich die Welt doch irren kann, Der kahle Schädel, das weiße Haar, DaS machen das Aller nicht fürwahr. Der ist nicht alt, dem jung daS Herz Mitfühlend klopft bei Ernst und Scherz, Und dem'S am dirfer schönen Welt Noch ganz besonders gut gefällt. Wen, wenn der Frühling sich erneut, Noch jede junge Blume freut, Wem jedes kleinen Vogels Sang Ein Freudmlied, ein Feterklang. Wem alles noch den Sinn bewegt, Wofür daS Herz der Jugend schlägt, Und sollt' eS eine Thorheit sein, Den quält noch nicht deS Alters Pein. Da kenn' ich and're — sind 20 Jahr — Die haben inwendig weißes Haar,^ Sie sagen, alles sei nur Schein, Das Beste wär' eS, nicht zu sein. Müd' und blasiert ist ihr Gesicht, So alt werd' ich mein Leben nicht. Donnernder Applaus folgte diesen originellen Versen des Jünglings mit weißem Haar. Namens der Ehrengäste, von welchen der Rektor der Landesuniversität, der inzwischen zum Finanzminister ernannte Herr Oberbürgermeister Gnauth, welche schon ihren Urlaub angetreten hatten, und Herr Oberst v. Dewitz wegen der Armeetrauer verhindert waren, der Einladung Folge zu leisten, sprach dann Herr Provinzialdirektor Geh. Rat v. Bechtold-etwa Folgendes: Hochansrhnltche Festversammlung, verehrte Komilitonen! ES möge mir gestattet sein, auf die freundlichen Begrüßungsworte, die wir foeben vernommen, herzlichen Dank auszusprechen. Zugleich sei eS mir vergönnt, die „Starkenburgia" zu ihrem heutigen Ehrentage zu beglückwünschen. Mit hoher Befriedigung, mit gerechtem Stolz blickt daS Korps heute auf fein 60jährigeS Bestehen zurück. In biefer lac gen wechselvollen Zeitperiode hat die „Starkenburgia" stets ihr Banner hoch gehalten, allezeit hat sie ihrem schönen, echt deutschen Wahlspruch „Treue und Bruderliebe" Ehre gemacht und ihn bewahrheitet und immerdar die ihr gebührende hervorragende Stellung auf den deutschen Hochschulen und unter den deutschen KorpS eingenommen. So erfüllt eS unS Alten mit hoher Freude, wenn wir die wahrhaft edlen Grundsätze fortleben sehen in der akademischen Jugend, wenn wir die Ideale und dm Sinn für Ritterlichkeit gepflegt sehen; wir wünschen daher der „Etarkenburgia" auch fernerhin Blühen und Gedeihen und ich bitte dm Herrn 1. Ehargierten einen Salamander zu kommandieren auf ein Vivat, florcat oreecat Starkenburgia. Auch dieser herrlichen. Ansprache folgte lebhafter Beifall. Es sprachen baim noch ein Vertreter der Saxoborussia Heidelberg namens der Kartell-, befreundeten und sonst eingeladenen Korps, ein Vertreter der Hassia namens des Gießener S. C. der Starkenburgia ihre Glückwünsche aus. Zwischen diesen Reden wurden die üblichen Lieder gesungen und erfreute die Musik des Infanterieregiments v. Wittich (3. Hessisches Nr. 83) aus Kassel unter der ausgezeichneten Leitung des Herrn Kapellmeisters Große durch wirkliche vorzügliche Leistungen. Kurz nach 1 Uhr endete die offizielle Feier mit dem LanHesvater, während die große Mehrzahl der Festteilnehmer noch lange in gehobener Stimmung vereinigt blieb. Fortsetzung folgt. Amckel Htib Verkehr. Volkswirtschaft. Frankfurter Börne vorn 9. August. Wechsel auf New-York zu 0.00-00. PrÄmlen auf Kredit per ult Äug, l.bM/o, do. per ult Sept. 2.70%, Diskonto-Kommandit per ult. Äug. 1.25 %, do. per ult. Sept. 2.40°/o, Lombarden per ult Äug. 0.55%, do. per ult Sept. 0.95%. Deutsche Bank per ult. Juli 0.00 %. Kotierungen : Kreditaktien 206 20-80-000 00, EMskonto- Kommandit 173.50-174.20-00-00, Staatsbahn 139-000, Lombarden 25.20, Italiener 93.00, Spanier 71.80-00, Sproz. Mexikaner 25.05, Bochumer 184.10-186.20-000 bz., Laura 202.90-70-205 bz., Harpener 175.10-174.80-177 bz., Gelsenkirchen 185.30-186.90 bz. G., Privat- Dlakont 4%% bz. 1% bis 2% Uhr: Kreditaktien 206.20-60-0000 bz., Diskonto-Kommandit 174.40-70-000.00 bz., Berliner Handelsgesellschaft 000 bz., Staatsbahn 139 bz., Lombarden 25.20 b., Laura 000-000 00. Getreide.! Nach der seitherigen langen Ruhe im Getretdegeschäft beginnt sich endlich seit einigen Tagen eine Seffetung fühlbar zu machen, die bis jetzt ein zwar noch ziemlich schwaches Wiederaufleben der Kauflust mit sich brachte. Getragen wird diese Aufbefferung durch ziemlich allgemeine Klagen über Minderergebniffe der Ernte. Roggen ebenfalls etwas fester. Hafer ziemlich unverändert Gerste, Futtergerste fest und ohne große Beränderung. Braugerste sehr fest, aber noch ziemlich unentwickeltes Geschäft. Mais fest. Die heutigen Notierungen sind: Redwinter 2, 134; Kansas 2, 134,50; Laplata f. a. q. 130; Südrufs. Weizen 130 bis 145; rufs. Roggen 105; Amerikan. Hafer 105; ruff. Hafer 98 bis 116; Futtergerste ruff. 99; Mixed Mais 90; Laplata Mais r. t. 95 Mk. per Tonne cif Rotterdam. Hopfen. Die neue Ernte, welche aller Voraussicht nach gut ausfällt, veranlaßte, daß in letzter Zeit die Zufuhren zum Nürnberger Markte etwaS größer wurden. Die Umsätze waren jedoch sehr gering, und wurden hauptsächlich nur mittlere Sorten ausgewählt, während geringere weniger Beachtung fanden. Man hat schon kleine Sendungen neuer Ernte an den Markt gebracht, die aber wenig Interesse fanden. Man will eben abwarten, was die neue Ernte bringt. Die Berichte lauten aus allen Produktionsgebieten sehr günstig, wenn noch etwas warme Witterung sich erhält, dürfte die Ernte vollauf in ca. 3 Wochen beginnen. Vieh»ärkte. Wohl infolge der Erntearbeiten waren die Brehmärkt« in der Be» richtswoche seitens der Landwirte weniger frequentiert, der Handel beteiligte sich jedoch etwas bester hieran Das Geschäft in Großvieh entwickelte sich allenthalben nur mittelmäßig, prima Tiere fanden glatten Absatz. Kühe weniger gefragt, ebenso Kälber, hier wurden nur prima Tiere dem Markte entnommen. In Schweinen war daü Geschäft viel lebhafter, eS wurde fast überall nahezu geräumt. Labak. Das Pfälzer Tabakgeschäft hat sich im Lause der Berichtswoche nicht gehoben, und wird nach unserer Ansicht bei der für die neue Ernte sehr günstigen Witterung, sich in nächster Zeit auch nicht bestern. Wie bereits berichtet, wurden im badischen Oberlande sämtliche Sandblatt verkauft, und hierfür Mk. 18—25 angelegt, ebenso in den Haardtorten zu offenen Preisen. Unter solchen Umständen müsten die Klagen der Händler über schlechten Geschäftsgang sowohl, als auch darüber, daß bk Produzenten ihre Waren nicht mehr wie früher, sauber geputzt an die Waage bringen, verstummen. Der Produzent hat vollständig recht, wenn er nachlässig seine Ware behandelt, er bekommt sie ja glatt abgenommen. — In alten Tabaken wurden ca. 160 Zentner 1898er rheinbayerischer Schneidetabak zu Mitte Mk. 20, ferner von Spekulanten an einen KommissionShändler 300 Zentner 1899er Heddesheimer original zu Mk. 38 verpackt, verkauft. In loser entrippter Einlage wurden ca. 100 Zentner zu anfang Mk. 70 umgesetzt. Lose psälzer Rippen geschüstSloS, lose feine Mk. 9-9.50, gebündelte Mk. 12. Kohlen. ES notieren: Ruhr-Fettnuß Körnung I und II Mk. 260 di» Mk. 280, Nußschmiedekohlen Mk. 230 bi» Mk. 240, Deutsche Anthracit-Nußkohlen Mk. 340 bi» 350, englische Anthracit Nußkohlen Mk. 400 btS Mk. 410, Ruhr-Flammnuß Körnung I und 11 Mk. 260 btS Mk. 270, Ruhr - Flammnuhkohlen Körnung III Mk. 250 bi« Mk. 260, Fettschrot Mk. 220 bis Mk. 230, Rubr-BruchcokS Mk. 360 bi» Mf. 380, AuSsiebgrieS Mk. 170 bis Mk. 180. Alles per 10 To. ab Mannheim. Die Lage ist unverändert. P P. Den Eingang sämtlicher Saison-Neuheiten in Tuch und Buckskin ■w für Herbst und Winter 187 zeige ergebest an. Hochachtungsvoll Markus Bauer. Anfertigung nach Mass in eigener Werkstätte. Warnm ist „Toril“ besser, als jie Liebio’schen Fleischextrakte? Nach der eigenen Aussage des Erfinders Liebig sind die nährenden und kräftigenden Bestandteile in den Lieblg'schen Exttakten Nicht vorhanden. — Erst deutschen Autoritäten ist es vorbehalten gewesen, diese epochemachende Verbesserung zu finden. „Toril“ ist Fleischextrakt auS bestem Ochsenfleisch mit kräftigenden und nahrhaften Substanzen. ■V" Man verlange überall „Toril“. 4880 MM«. Dienstag den 21. August L I findet dahier ein Viehmarkt aller Gattungen statt, wozu Jnter- effentcn fteundlichst eingeladen werden. Anfang 7 Uhr morgens. Der Auftrieb geschieht nur von der Brücke aus. Mit demselben ist eine Prämiierung der schönsten zu Markt gebrachten Tiere, sowohl von Händlern, wie von Selbstzüchtern, sowie eine Verlosung von Kühen, Rindern, Schweinen und einer Reihe praktischer Gebrauchsgegenstände verbunden. Letztere findet in dem Zelte der Hermann Reck Witwe auf dem Marktplatze statt. Wir gestatten uns noch, darauf aufmerksam zu machen, daß sich der Markt seither eines wachsenden Zuspruchs zu erfreuen hatte und laden daher zu recht zahlreichem Besuch hiermit ergebenst ein. 5429 Jas Komitee. <|iiipfi,liliingiii Prima neue holl. Vollheringe ff. marinierte Heringe, ff. Kron-Sardinen, Effig- und Salzgurken, Grün kor», gs»! uni Mahlen, frisch eingetroffen „bei 5401 A. & G. Wallenfels, Markt 81.Telepho« 46. R Feinste Berliner ollmöpse 5 Psg. per Stück. 5418 I. M. Schulhof. Fst. Goth. Cervelatwurst wieder eingetroffen. 5376 L. Kalkhof. Kunstverein. Die Gemälde Ausstellung im Turmhaus am Braud bleibt vou Moutag den 18. d. Mts. bis Gude September d. I. geschlossen. 5482 Der Vorstand. ^Produkte: Maggi zum Würzen Gemüse- und Kraft - Suppen Bouillon-Kapseln Gluten-Kakao, 4582 empfehle jeder praktischen Hausfrau auf das Angelegentlichste. C. G. Klelnhenn, Bahnhofstraße 69. MAGGI Kathol. Vereinshaus Treviris A.-G. 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