1 Qu«lüäten, atoren) ““necken etc. ensihea. Ser nv A EMeS Blatt. Freitag den 12. Januar Gießener Anzeiger General-Unzeiger Aiezuqspreis virrteljährl. Mk. 2,20 monatlich 75 Pfg. mit Bringrrlohn; durch die Abholestelle« vicrteljährl. Mk. 1,90 monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 viertcljährt. mit Bestellgeld. Alle AnzeigeN'LermittlungSstellen deS In- und AuSlandeO nehmen Anzeigm für den Gießener Anzeiger entgegen. Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. Annahme von Anzeigen zu der nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Abbestellungen spätestens abends vorher. Erscheint täglich eit Ausnahme deS Montag». Die Gießener NamikienökLkter werden dem Anzeiger im Wechsel mit „Hess. Landwirt" u. „Blätter für heff. Volkskunde" wbchtl. 4 mal beigelegt. Amts- und Anzeigeblatt für den ItreU Gieszen. 171 artigste Redaktion, Expedition und Druckerei: Schukflraße Pr. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hesfische Landwirt, Klätter für hesßsche DolKsKunde. _______________ Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieße«. Fernsprecher Nr. 51. äschizu 'genwart lla9 und Erlernen pfiehlt io. £RW€I5S. StRUN.— ■ AUTV.I 10 PrCNN|(,E| fämerien. Id kae-Apotheki und Stepp« ohnung, 4 Zinm sowie Garlenanlril iffeß. »arttstruße SS. Mf;e 37 }, 5 .^mmer.Badb lit schönem ©artet ten. 2ff __ giL, $ anode Ufi mit Zubehör, ai Westanlage U ,gis mit 5 ßimmen Sts-hanstratzet lieten.___ Stock memeB fyuW ober später |u vr ton \t„ streu, U : nebst ZubrhSr V en. «belstraßrF sstratze 10 « große Zimmer re, r ien. AllgNstW Ummetroobnung, j« : per l.ÄPjJf * tut, Werstmße^. rere 6« und ö-Ziw« zu vermieten; lu® £ Milins NstoS^WV »itienyauser 6erW fämtluh ' verniieten. eyst »uv räume jf, o‘u> **• Amtlicher Geil. Bekanntmachung. - Nachstehende Anordnung bringen wir wiederholt zur allgemeinen Kenntnis und machen besonders darauf aufmerksam, daß auch die vorgeschtiebene, sofortige Anzeige der Einfuhr von Vieh bei der Ortspolizeibehörde nicht zu versäumen ist. Verfehlungen gegen die Anordnung werden nach § 66,4 des Reichsvichseuchengesetzes und event. § 328 VcS RcichSstrafgesetzbuchs bestraft. Gießen, den 9. Januar 1900. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: Boeckmann. Bekanntmachung. Betreffend: Maßregeln zur Abwehr und Unterdrückung der Maul- und Klauenseuche. Mit Rücksicht auf die zurzeit bestehende erhöhte Äeuchengefahr ordnen wir hiermit an, daß Rindvieh, Schafe Ziegen und Schweine, welche aus den Kreisen Biedenkopf, Wetzlar, Marburg, Kirchhain, Friedberg, Büdingen, Alsfeld, Lauterbach und Schotten, sowie aus sonstigen verseuchten Bezirken eingeführt, oder aus Viehmärkten, insbesondere auf Schlachtviehmärkten, angekauft wurden und nicht zum Zwecke sofortiger Schlachtung unmittelbar in ein öffentliches oder Privatschlachthaus übergeführt werden, an demjenigen Standorte, an dem sie nach ihrer Einführung in den Kreis Gießen oder nach ihrer Wegbringung von dem Viehmarkte zuerst eingestellt werden, mindestens 7 Tage verbleiben müssen und denselben innerhalb der nächsten 14 Tage (nach Ablauf der 7 tägigen Quarantäne) nur verlassen dürfen, wenn sie innerhalb jener Eontumaz- zeit nach dem Zeugnis des Kceisveterinärarztes keine seuchenverdächtige Erscheinungen gezeigt haben. Selbver- stäudlich ist, daß alle Tiere der genannten Arten, die mit den der Eontumaz unterstehenden während der Zeit derselben zusammen in einem Gehöfte untergebracht sind, denselben Vorschriften unterworfen sind. Gleichzeitig wird vorgeschrieben, daß alle Tiere, dw der fraglichen Maßnahme unterworfen sind, unverzüglich Her Qrtspolizeibehörde und von letzterer dem Kreisvetenn- näramte angemeldet werden. Wird zur Ausführung eines der Quarantäne unterworfenen Tieres ein kreisveterinärärztliches Zeugnis (Abj. 1) verlangt, so hat die Requisition des Kreisveterinärarztes durch die Qrtspolizeibehörde zu erfolgen. Die Tagegelder für die durch obige Maßnahmen veranlaßte Reisen des Kreisveterinärarztes sind der Polizeilasse zur Hälfte von den Besitzern wieder zu ersetzen. Für die Ausstellung des Zeugnisses ist keine Gebühr zu entrichten. Gießen, 14. August 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Bechtold. Gießen, den 6. Januar 1900. Tetr.: Den Neudruck der Gesinde-Dienstbücher. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen au Großh. Polizeiamt Giehen und die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 17. No- orinber v. I. im Anzeiger Nr. 273 benachrichtigen wir Sie, daß die noch bei Ihnen vorhandenen Exemplars des früheren Formulars der Gesindedienstbücher zum Austausch gegen sie neuen Formularien an uns eingesandt werden können. ______________I. V.: vr. Wagner. __________ Bekanntmachung. Der Landespferdezuchtverein im Großherzogtum Hessen beabsichtigt, mit je einem im Frühjahre bezw. Herbst l. Js. in Darmstadt abzuhaltenden Pferde- und Fohlenmarkt eine Verlosung von Pferden, Fohlen und landwirtschaftlichen Gegenständen zu verbinden. Großh. Ministerium des Innern hat die nachgesuchte Srlaubnis zur Veranstaltung dieser Verlosungen unter der Bedingung erteilt, daß nicht mehr als 40 000 Lose, zu 1 Mk. )as Stück, ausgegeben werden dürfen und 70 Prozent des BrnttoerlöseS aus dem Verkaufe der Lose zum Ankauf von Gewinngegenständen zu verwenden sind. Zugleich ist die Vertrieb der Lose im Großherzogtum zestattet worden. Gießen, den 9. Januar 1900. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Wagner. Deutscher Reichstag. 124. Sitzung vom 10. Januar. 2 Uhr. Zunächst gelangt debattelos ein schleuniger Antrag R inte len (Zentr.) zur Annahme betr. Einstellung eines gegen den Abg. F r a n k - Reurode schwebenden Strafverfahrens für die Dauer der Session. — Es beginnt alsdann die zweite Etats-Beratung. Etat des Reichstages. Abg. Müller- Sagan (frs. Vp.) regt an, die Stenographen aus der Kategorie der Kanzleibeamten herausznnehmen und sie mit Rücksicht auf ihren Bildungsgang unter die höheren Beamten einzureihen. — Vize-Präsident Schmidt sagt wohlwollende Behandlung in dieser Angelegenheit zu. — Der Etat des Reichstages wird genehmigt. — Es folgt der Etat des Reichsamts des Innern, Titel Staatssekretär. — Abg. Hitze (Zentr.) wünscht Auskunft über die Ergebnisse der Enquete über Kinderarbeit. — Staatssekretär Graf Posadowsky erklärt, es seien Vorschläge ausgearbe^tet worden, welche aber noch einer eingehenden Prüfung seitens der zuständigen Ministerien unterliegen. Was die Arbeiten der Reichskommission anlange, so werde der Bericht über die Zustände im Gastwirtschaftsgewerbe voraussichtlich in den nächsten Tagen erscheinen. Außerdem sei die Kommission noch mit den Verhältnissen in der Binnenschiffahrt beschäftigt. Seien diese beiden Fragen gelöst, dann werde die Kommission an weitere herantreten. — Abg. Roesicke - Dessan (wildlib.) weist auf die Fortschritte in der Unfallversicherung hin. — Abg. Oertel - Sachsen (kons.) bemängelt die Bäckerei-Verordnung. — Abg. Möller- Duisburg (nl.) ist ebenfalls von den Fortschritten der Unfallverhütung sehr erfreut. — Abgeordneter Fischer (Soz.) bemängelt die nnvollständige Wiedergabe der Berichte der Fabrikinspektoren. Es würden wichtige Angaben der Inspektoren fortgelassen, sodaß das Urteil über diese Berichte erschwert werde. Redner sucht durch Verlesung der Auszüge aus den Berichten nachzuweisen, daß die Urteile der Inspektoren über die Arbeitgeber stets sehr milde seien. Aus diesem Umstande erkläre es sich auch, daß die Arbeiterschutz-Gesetzgebung bisher so vielfach wirkungslos geblieben sei und der gegenwärtige beispiellose Aufschwung der Industrie, der die bequeme Durchführung dieser Bestimmungen ermöglicht hätte, diese Wirkung bisher nicht gehabt habe. — Staatssekretär Graf Posadowsky bestreitet, daß der Auszug aus den Insvektorenberichten tm Reichsamt des Innern tendenziös hergestellt werde. Was die Bäckereiverordnung anlange, so wünsche er sehnlichst, daß ein Weg gefunden werde, um den Beschwerden über diese Verordnung abzuhelfen. Zwischen dem Reichsamt des Innern und dem preußischen und anderen Ministerien für Handel und Gewerbe schwebten Verhandlungen darüber, inwieweit etwa andcrweite Maßregeln zum Schutze der Angestellten im Väckereigewerbe möglich seien, und wie etwa für größere Reinlichkeit in den Bäckereien gesorgt werden könne. Ob statt des Maximalarbeitstages eine Minimalruhezeit vorzuziehen sei, stehe noch dahin, jedenfalls werde dadurch der Schutz der Arbeiter geschmälert. — Abg. Beckh - Koburg (frs. Vp.) wünscht internationale Verabredungen über den Vogelschutz. - Abg. Schrader (frs. Vp.) wünscht ein Reichswohnnngsgeseh. — Abg. Müller-Meiningen (frs. Vp.) beklagt, daß die deutschen Aussteller in Paris keinen Rechtsschutz gegen Patentverletzungen seitens anderer fremdländischer Konkurrenten hätten. Er bitte die Regierung dieserhalb internationale Vereinbarungen anzu- regen. Redner fragt alsdann, wie es mit der Ausführung des § 5 des Gesetzes über den unlauteren Wettbewerb stehe? — Staatssekretär Graf Posadowsky erklärt bezüglich des Vogelschutzes, die deutsche Negierung habe der österreichischen Regierung mitgeteilt, daß sie bereit sei, die französischen Forderungen sowie einen von der Schweiz verlangten Zusatz anzunchmen. Sobald die Antwort Oesterreichs vorliegt, könne die Konvention ratifiziert werden. Weiter betont Redner die Schwierigkeiten eines Reichswohnungsgesetzes und meint bezüglich einer Patentkonvention, daß einer solchen nichts im Wege stände, wenn die in Brüssel gestellten deutschen Forderungen zur Annahme gelangten. Was den § 5 des Gesetzes über den unlauteren Wettbewerb betreffe, so liege eine Verordnung bezüglich der Garn-Numerierung dem Bundesräte zur Beschlußfassung vor. — Abg. Wur m (Soz.) übt Kritik an dem Berlep'schen Erlaß vom Januar 1896 und bittet, denselben zurückznziehen. Die Thätigkeit der Gewerbe-Aufsichtsbeamten werden übrigens in geradezu skandalöser Weise durch die Gerichte desavouiert, indem diese die angezeigten Übertretungen viel zu milde bestraften. — Staatssekretär Graf Posadowsky erwidert, zu milde Urteile wolle er nicht vertheidigen, aber in einem Punkte habe Vorredner Unrecht. Wo Unternehmer Listen gefälscht hätten, um unzulässige Ueberstunden von Kindern zu verdecken, sei stets harte Strafe wegen Urkundenfälschung erfolgt. Der Berlep'sche Erlaß spreche ausdrücklich aus, daß Mich Beschwerden von Arbeiterorganisationen stets zu untersuchen seien. Redner teilt hierauf mit, daß der Erlaß von einem Spitzel der Arbeiter abgeschrieben worden sei, der ein vielfach bestrafter Mann war, und von den betr. Aufsichtsbeamten ohne Kenntnis feiner Vergangenheit in Dienst genommen worden sei. Zum Schlüsse bemerkt der Staatssekretär, daß mit zwei weiblichen Aussichtsbeamten im neuen Etat der Versuch gemacht werde. — Morgen 1 Uhr Fortsetzung der Debatte. (Schluß 6 Uhr.) * Vom Kriegsschauplatz. Die allgemeine Aufmerksamkeit ist wieder auf jenen Teil des Kriegsschauplatzes, wo beide Gegner ihre hauptsächlichsten Streitkräfte vereinigt haben, auf Natal, und dort wieder aus Ladysmith gerichtet. Obwohl es General White trotz zahlreicher Versuche nicht gelungen ist, den Belagerungsgürtel zu sprengen und sich nach Süden über den Tugela durchzuschlagen — der letzte heroische Versuch am Freitag ist gänzlich mißlungen — muß man doch der tapferen Besatzung, welche nun schon seit dem 2. November, also über zwei Monate, unter den schwierigsten Verhältnissen und unter große» Entbehrungen stand hält, die höchste Achtung zollen. Die Truppen Whites leiden an Proviant- und Wassernot und unter Munitionsmangel. Epidemische Krankheiten herrschen in der Stadt und reduzieren täglich den Stand der Streiter, da es auch an Arzneimitteln zur Bekämpfung der Seuchen fehlt. Trotzdem wehrt sich die Garnison gegen einen ebenso mutigen und ausdauernden Feind mit bewunderungswürdiger Ausdauer. Wenn die Truppen Whites einen entschlossenen Widerstand leisten und sich verteidigen, bis die letzte Patrone verschosien und die letzte Krume Brot verzehrt ist, so thun sie dies in der Hoffnung auf baldige Hilfe, auf baldigen Entsatz. Nur wenige Stunden südlich von Ladysmith, bei dem kaum zwanzig englische Meilen entfernten Chieveley, steht unter General Bullers Kommando eine der schönsten und stärksten Armeen, welche Großbritannien jemals auf die Beine gebracht hat. lieber 30000 Mann mit 70 Geschützen sind bereit, Ladysmith die ersehnte Hilfe zu bringen. Die beiden Heere Bullers und Whites verkehren durch optische Signale mit einander, und man vernimmt ganz deutlich in Chieveley den Donner der Geschütze bei Ladysmith. Bis jetzt war aber General-Buller nicht im stände, den Truppen Whites die Hand zu reichen. Sein erster am 15. Dezember unternommener Versuch, die bei Colenso stehenden und ihm den Vormarsch auf Ladysmith wehrenden Buren aus ihren Stellungen zu verdrängen und sich den Uebergang über den Tugelafluß zu erzwingen ist gescheitert. Die Engländer haben das Wagnis mit dem Verluste von mehr als tausend Mann und „einem Dutzend Geschützen bezahlt. Seit jener Zeit hat General Buller bedeutende Verstärkungen an Mannschaften und Geschützen herangezogen. Auch die Buren haben nämlich ihre Stellungen am Tugelafluß verstärkt, und englische Berichte behaupten, daß sie in der Front geradezu unangreifbar wären. General Buller müßte daher trachten, den Gegner durch eine Umgehung seiner Position zu delogieren. Es fragt sich aber, ob der englische Oberbefehlshaber heute schon in der Lage ist, sich von der Eisenbahn entfernen zu können. Bisher war ihm dies bekanntlich nicht möglich, da er keinen Transporttrain zur Verfügung hatte. Die Stellungen der Buren sind sehr ausgedehnt, denn ihre Verschanzungen sollen den Tugelafluß auf 11—18 engl. Meilen begleiten und dies würde für einen unternehmenden Gegner sehr verlockend zu weit aus- holenden, umfassenden Manövern sein. Die Unternehmungslust des englischen Generalstabes dürfte jedoch durch den bereits erwähnten Mangel an einem Transporttrain ziem lich eingeschränkt sein. Die Burentruppen sind überdies, da sie meist beritten sind, so beweglich, daß sie bedrohte Punkte rasch erreichen können und daher in der Lage sein dürften, selbst ausgedehnte Linien mit Erfolg zu verteidigen. Diese Beweglichkeit ermöglicht es ihnen auch, für das Belagerungskorps von Ladysmith und für die Verteidigungstruppen an der Tugelalinie gemeinsame Reserven aufzustellen, die, da die Entfernung zwischen den beiden Fronten nur 7—8 engl. Meilen beträgt, bald gegen Ladysmith, bald gegen Colenso in Verwendung treten können. Der Buren Antwort auf die ebenso naive wie prahlende Aufforderung Baden-Powells, von Mafeking abzuziehen, lautete kurz und bündig: „Wir haben Ihre lächerliche Mitteilung mit Erstaunen erhalten. Wir er- warteten von einem gebildeten Manne eine solche nicht. Wir sind entschlossen, Sie gefangen zu nehmen, kommen Sie nur heraus." Unterzeichnet Botha, Drake, Roux." • * * Eine hochwichtige Depesche geht uns soeben zu: Die gesamte englische Streitmacht mobilisiert! London, 10. Januar. Die Abendblätter veröffentlichen die sensationelle Meldung, das Kriegsamt werde Maßregeln von außerordentlicher Wichtigkeit treffen. Sämtliche Miliztruppen, sämtliche Freiwilligen und sämtliche Spezialkorps werden einberufen. Die ge samten Streitkräfte des Königreichs werde» mobilisiert. 50000 Mann sollen nach Südafrika entsendet werden, und gleichzeitig genügend Truppen vor Händen bleiben, um einer etwaigen europäischen Verwicklung Widerstand leisten zu können, die durch die Besitznahme der Delagoabai, (Aha! Jetzt fällt die Maske!) welche die englische Regierung als notwendig betrachten wird, entstehen könnten. Melbourne, 10. Januar. Die 262 Freiwillige», sowie 300 Pferde, welche von der australisch en Kolon le für den Kriegsschauplatz in Südafrika den Engländern zur Verfügung gestellt wurden, werden nächsten Sonntag Melbourne verlassen. s r London, 10. Januar. Es geht das Gerücht, daß Methuen durch die oberste Kriegsbehörde vom Krtegs- schauplatze abberufen werden würde. Telegramme des „Gi-tz-n-r rloz-iger". London, 11. Januar. Das Kriegsmmlstermm veröffentlicht eine Liste von Todesfällen unter den Truppen von Ladysmith an Typhus und Ruhr. Am letzten Tage der Liste vom 5. Januar starben daran lo Mann, darunter ein Major und zwei Leutnants. Die „Exchange Telegraphen Company" meldet aus Kapstadt, man glaubt (?), die Duren hätten sich von Magersfontein zurückgezogen. — Der „Manchester Guardian" will erfahren haben, Millner habe einen Bericht an die Regierung geschickt, wonach die Differenzen zwischen dem Freistaat und Transvaal im Wachsen begriffen seien und dieselben bald offen ausbrechen würden. (??) — Die „Exchange Telegraphen - Company" meldet aus Molteno: Oberst Jeffries hat eine sehr erfolgreiche Rekognoszierung in der Richtung auf Stormberg ausgeführt. Er fand die Buren noch in sehr beträchtlicher Anzahl. London, 11. Januar. Das KriegSamt veröffentlicht ein Telegramm des Generals Buller vom 6. Januar aus dem Lager von Freie folgenden Inhalts: Ein Telegramm aus Prätoria giebt die Verluste der Buren bei Ladysmith vom 6. Januar auf 4 Tote und 15 Verwundete an. Dagegen erhielten wir von Eingeborenen die Nachricht, daß die Verluste der Buren 150 Mann betrugen. Besonders die Oranjetruppen, die unserem Feuer sehr ausgesetzt waren, erlitten große Verluste. London, 11. Januar. „Daily Telegraph" meldet aus Kapstadt, daß, obgleich die Hälfte der Ladung des Bundesrat gelöscht ist, sich nichts vorgefunden hat, was die Beschlagnahme des Dampfers rechtfertigen könnte. London, 11. Januar. Die heutigen Morgenblätter stellen fest, daß die Kriegs-Operationen augenblicklich in ein Hebergangs-Stadium getreten sind und daß wichtige Ereignisse nicht zu erwarten sind, bevor die Verstärkungen Lord Roberts eingetroffen sind. „Daily Mail" drückt Besorgnis aus über den bevorstehenden Aufstand der Holländer in der Kap-Kolonie. Deutsches Keich. Der Kaiser und die technischen Hochschulen. Berlin, 10. Jan. 1900. Der Kaiser hatte gestern die drei Rektoren der technischen Hochschulen empfangen. Die Rede, die der Kaiser bei diesem Empfange aus die Ansprache der Rektoren hielt, tautet: „Es hat mich gefreut, die technischen Hochschulen auszeichnen zu können. Sie wissen, daß sehr große Mißstände zu überwinden waren. Die sind jetzt beseitigt. Ich wollte die technischen Hochschulen in den Vordergrund bringen; denn sie haben große Aufgaben zu lösen, nicht blos technische, sondern auch große s o z i al e Aufgaben. Die sind bisher nicht so gelöst, wie ich wollte. Sie können auf die sozialen Verhältnisse vielfach großen Einfluß ausüben, da Ihre vielen Beziehungen zu Arbeit und zu Arbeitern und zur Industrie überhaupt eine Fülle von Anregung und Einwirkung ermöglicht. Sie sind deshalb auch in der kommenden Zeit zu großen Aufgaben berufen. Die bisherigen Richtungen haben ja leider in sozialer-Beziehung vollständig versagt. Ich rechne auf die technischen Hochschulen! Die Sozialdemokratie bc-, trachteichalseinevorübergehendeErscheinung, sie wird sich austoben. Sie müssen aber Ihren Schülern bie sozialen Pflichten gegen die Arbeiter klar machen und die großen allgemeinen Aufgaben nicht außer Acht lassen. Also ich rechne auf SieAn Arbeit .und an Anerkennung wird es nicht fehlen. Unsere technische Bildung hat schon große Erfolge errungen. Wir brauchen sehr viele technische Intelligenz im ganzen Lande : Was -rauchen schon die Kabellegungen, die Kolonieen an technisch Gebildeten ! Das Ansehen der deutschen Technik ist jetzt schon ein sehr großes. Tie besten Familien, die sich anscheinend sonst fernge- Halten, wenden ihre Söhne der Technik zu, und ich hoffe, daß. dies noch zunehmen wird. Auch im Auslande ist Ihr Ansehen sehr groß, und Ausländer sprechen mit größter Begeisterung von der technischen Bildung, die Sie an Ihrer Hochschule erhalten haben. Hs ist gut, daß Sie auch Ausländer heranziehen. Das schafft Achtung vor unserer Arbeit! Auch in England habe ich überall die größte Hochachtung vor der deutschen Technik gefunden. Das habe »ch jetzt selbst wieder erfahren, wie man dort die technische Bildung und die Leistungen der deutschen Technik schätzt. Wenden Sie sich daher auch mit aller Kraft den großen wirtschaftlichen und sozialen Aufgaben zu!" Berlin, 10. Januar. Das Herrenhaus erledigte heute verschiedene Berichte und vertagte sich sodann auf morgen 11 Uhr. — Im Abgeordnetenhause wurde heute die Präsidentenwahl vorgenommen. Es wurden wiedergewählt: v. Kröcher als Präsident, Freiherr v. Heeremann als erster und Dr. Krause Königsberg als zweiter Vizepräsident. Die Schriftführer der vorigen Session wurden gleichfalls wiedergewählt. Alsdann ergriff das Wort Finanz« Minister v. Miquel, um den Etat einzubringen. Er führte aus: Der Etat, welcher mit 2,72,360,000 Mk. in Einnahme und Ausgabe balanciere, sei in diesem Jahre mit besonderer Vorsicht aufgestellt worden. Die Einnahmen hätten augenscheinlich den Höhepunkt überschritten, ein noch höherer Ertrag sei kaum zu erwarten. Redner ging alsdann die einzelnen Etats durch, und sagte dann, der Etat enthalte u. a. Forderungen für Beschaffung von Wohnungen für untere Beamte. Bei einer so günstigen Finanzlage müsse auch für dieselben etwas geschehen. Redner gab sodann einen Rückblick auf das alte Jahrhundert. Nachdem die Hand des fremden Eroberers so schwer auf unserem Lande gelastet, habe man in den 20er Jahren zu sparen angefangen und auf der Basis der Finanz-Reorganisations- Gcsetzqebung der 20er Jahr- beruhe unser Staat noch heute, und mit diesen Grundsätzen unserer Vorfahren würden w.r hoffentlich auch in das neue Jahrhundert übergehen. Mtt diesem Wunsche übergebe er den Etat m der Hoffnung, o tz derselbe wohlwollend und gründlich geprüft werde. Nächste S tzung morgen 11 Uhr. Tagesordnung: Hüter- pellalion Arend, betr. Maßregelung der kanalg-gnerisch-n Staatsbeamten. — Die Budget Kommission des Reichstages trat heute in die Beratung der ihr überwiesenen Teile ReichkhaushaltSctatS ein. Zunächst stand der Etat d Post- und Telegraphenoerwaltung zur Verhandlung. Anf eine Anfrage erwiderte Staatssekretär v. P°db,°M M die Einführung von V.Bri-f-n zwar von doch sei das vorläufig nur -ine Idee, welche wohl nicht zur Ausführung kommen werde. Die Einnahmen w^den nach den Ansätzen der Regierungsvorlage bewilligt. Beim Titel „Staatssekretär^ bringt Abg. J°id»ewskl 1PR-) d, Versetzung polnischer Postassist-nt-n zur Sprach-- S'aa s sekretär v PodbielSki erklärte, m den polnischen Landes teilen seien thatsächlich Postunterbcamten r»r p°ln sch-n Agitation benutzt worden, waS die Verwaltung nicht dulden könne. Das Gehalt des Staatssekretärs wird bewilligt und die Weiterberatung vertagt. — Wie von verschiedenen Seiten gemeldet wird, hat der kommandierende General des 7. Armeekorps, v. Mikusch- Buchborg, seinen Abschied eingereicht. — Nach einer Meldung aus London ist nun auch der Reichspostdampfer „Herzog" von den englischen Behörden in Durban freigegeben worden. — Wie das „Berliner Tageblatt" hört, hat bte „Historische Vereinigung" in Berlin an du^Professoren Schmoller, Wagner, Delbrück und (gering, sowie an die sozialdemokrattschen Abgeordneten Bebel, Auer, Heine und Schippe! die Aufforderung gerichtet, an einer Volksversammlung über die Flottenfrage teilzunehmen, damit auf dieseWeise die Stimmung der hauptstädtischen Bevölkerung in Bezug auf die Flottenvorlage bei gleich- mäßiger Verteilung der Referate festgestellt werde. Von Seiten der Professoren wird der Vorschlag angenommen. Ausland. Wien, 10. Januar. In Abgeordnetenkreisen glaubt man, daß die Bildung eines Kabinetts durch von Ko erb er auf Schwierigkeiten gestoßen sei. Wien, 10. Januar. Die Meldungen ausländischer Blätter von einer angeblichen Beschlagnahme eines österreichischen Lloyddampfers in der Delagoa- bai wird von kompetenter Seite dementiert. Paris, 10. Januar. Der Prozeß, den der Graf Esterhazy gegen den früheren Kommandanten Esterhazy und dessen Vetter wegen unberechtigten Führens des Grafentitels angestrengt hat, ist auf eine Woche vertagt worden. Paris, 10. Januar. DaS illustrierte Blatt „Carrica- Iure", welches wegen einer die Königin Viktoria beleidigenden Abbildung gerichtlich verfolgt worden war, ging heute frei aus, weil das Gericht die Illustration als eine politische Karrikatur und deshalb als nicht strafbar bezeichnete. London, 10. Januar. Infolge der Verteuerung der Lebensmittel und der Kohlen in Südaustralien stehen die Goldminen in verschiedenen Distrikten seit gestern vollständig still. Man befürchtet Ausschreitungen seitens der Goldgräber, falls die Krise andauert. Amsterdam, 10. Januar. Das „Allgemeine Handels- statt" erfährt aus Batavia: Au der Südküste Neuguineas sind 5 Offiziere des Dampfers „Pel" ans Land gegangen. Drei davon wurden durch Papuas gefangen genommen, einer verwundet. Der Dampfer hat den Platz wieder verlassen, ein Kriegsschiff ist unterwegs. Athen, 10. Januar. Die griechische Regierung lehnte das Ansuchen der Pforte betreffend die Auslieferung der nach Griechenland geflüchteten Jungtürken ab. Lissabon, 10. Januar. Die Regierung dementiert die angebliche Protestnote wegen der Beschlagnahme fremder Schiffe in der Delagoabai. Lokales und DrsvinsteUes. (Anonyme Einsendungen, gleichviel welchen Inhaltes, werden grundsätzlich nicht ausgenommen.) Gießen, 11. Januar 1900. •• Empfang. Se. Königl. Hoheit der Großherzog empfingen am 10. Januar u. a. den Hauptmann v. Steuben und den Oberstabsarzt und Regimentsarzt Dr. Dormagen vom 5. Großh. Infanterie-Regiment Nr. 168, den Rechtsanwalt und Notar Dr. Stern von Alsfeld. ** Stadttheater. Auf das morgen Freitag stattfindende Gastspiel von Franziska Ellrnenreich als „Iphigenie" machen wir nochmals aufmerksam. — In den Schaufenstern der Musikalienhandlung Challier, Buchhandlung Frees und Papierhandlung Noll, sowie bei Herrn Glasermeister Hirz am Seltersweg, sind die Bilder der gefeierten Künstlerin ausgestellt. — In unserem Stadttheater finden gegenwärtig eifrig Proben zu dem am Sonntag zur Aufführung kommenden Volksstück mit Gesang: „Berlin, wie es weint und lacht" statt. Dieses so recht aus dem Volksleben gegriffene Stück zeigt uns in 11 Bildern das großstädtische Treiben mit seiner Ueppiqkeit und seinem Elend, den Licht- und Schattenseiten von Berlin ** Die Abgeordnete,, Dr. Frenay, Molthan und Genoffen richten an Großh. Regierung die Anfrage- Wie weit sind die Vorarbeiten der Großh. Regiciung gediehen um ihrer auf dem letzten Landtage gegebenen Zusage entsprechend den mittleren und kleinen Kaufmanns- und Ge- !Pr£CJ!ranbZegen die Schädigung seitens der auf großkapi- WtWr Grundlage beruhenden Warenhäuser im Wege der Gesetzgebung zu schützen. u _ Del Sprech,n «Gel worben. Darmstadt, “3 eil ftjj, Ulst " Ä« (6. 11 Ä" (i cm •• Volireibericht. Gestern erschwindelte ein auswärtiges Hausmädchen in einem hiesigen Geschäft em Paar ^errenickuhe, um angeblich einem hiesigen Kaufmann z* NGeburtstage damit ein Präsent zu machen. Es lellte sich jedoch heraus, daß em Betrug geplant mar denn sie wurde, als sie im Begriffe stand, mit der Bahn abzureisen, von einem Schutzmann verhaftet. Die erschwindelten Schuhe waren noch in ihrem Besitze. — Ern aus- märtiger Dienstknecht, welcher mit dem Fuhrwerk feinet Dienstherrn gestern mehrere Fässer Branntwein in hiesige Stadt verbrachte, hatte sich derart betrunken, daß er zweimal vom Wagen herunterfiel und hierbei leicht verunglücken konnte. Da das eine Pferd erkrankt war, mußte es in das hiesige Tierhospital durch die Polizei verbracht werden, wohin auch der betrunkene Führer des Fuhrwerks folgte, um seiner „Genesung" entgegenzusehen. Derselbe konnte gegen Abend noch die Heimreise antreten. ** Das Ueberwinteru der Pneumatics macht den Radfahrern, welche während der kalten Jahreszeit nicht in den Sattel steigen, viel Kopfzerbrechen. Wird das Stahlroß stets flottgetummelt, so braucht man im Winter keine be- sonderen Vorsichtsmaßregeln zu treffen. Anders aber liegt die Sache, wenn der Radler einen sportlichen Winterschlaf hält, und seine Maschine unbenutzt zu Hause stehen läßt. In diesem Falle muß man für den Gummi sorgen, wenn man nicht im Frühjahr die Pneumatics brüchig vorfinden, und Aerger und erhebliche Kosten haben will. Um das Brechen des Gummis zu verhüten, sorge man in erster Linie dafür, daß die Maschine in einem Raume untergebracht werde, dessen Temperatur nicht unter den Gefrierpunkt hinabgeht. Natürlich darf hier auch keine tropische Hitze herrschen, und der Gummireifen muß stets in gemeßener Entfernung geheizter Oefen gehalten werden. Gut ist es außerdem, wenn man ein Rad, das man längere Zeit nicht zu benutzen gedenkt, in einen Ständer stellt, sodaß die Räder nicht den Boden berühren. Wenn man keinen Ständer zur Verfügung hat, so pumpe man den Gummi so fest wie möglich auf und drehe öfter einmal die Räder, damit nicht immer dieselbe Stelle des Gummis auf dem Boden ruhe und auf diese Weise am meisten belastet uni beschädigt werde. Die beste Maßregel, die Pneumatics durch den Winter heil hindurchzubringen, ist aber zweifellos die, daß man die Kälte nicht scheut, und flott fährt, zum Wohle der Reifen, der Maschine und nicht zum mindesten des Radlers selbst. § Wieseck, 10. Januar. Gestern abend feierte der Gef angver ein „Concordia" seines beliebten Dirigenten Heinrich Becker 42. Geburtstag. Bei geeigneter Ansprache des Präsidenten, sowie Gesangsvorträgen des Vereins und einem guten Glas „Bichler" nahm die Feier einen schöne» Verlauf. Erst nach vorgerückter Stunde verabschiedete man sich von einander. — Vom Main, 11. Jan. Einen besonders für Wirte interessanten Beschluß faßte unlängst die zuständige Regierungsbehörde. Die Verwaltungsbehörde z» A. hatte nämlich in einer Verfügung den Wirten ihres Be- zirks die Konzessionsentziehung angedroht, wenn die Wirte zu Gemeindewahlzwecken — gleichviel auf wessen Kosten — Freibier verabreichen würden. Gegen diese Anordnung war Beschwerde erhoben worden, weil doch die Konzession zum Wirtschaftsbetriebe nur dann entzogen werden könne, wenn Handlungen oder Unterlassungen nachgewiesen sind, welche die Annahme rechtfertigen, daß ein Mißbrauch des Gewerbes zur Förderung der in § 33 der Gewerbeordnung bezeichneten Zwecke stattfinden werde. Hierunter sei aber mit keiner Silbe die Verabreichung von Freibier erwähnt. Auch werde man in einer derartigen Verabreichung während der Wahlperiode nicht ohne weiteres eine Förderung der Völlerei erblicken können, zumal der Wirt beim Beginn eines solchen Zechgelages unmöglich wissen könne, wie lange sich dasselbe ausdehne. Kämen indessen dabei Uebertretungen vor, so möge man den Wirt zur Rechenschaft ziehen; aber selbst die wiederholte Bestrafung wegen Uebertretung der Polizei- stunde gebe noch keinen hinreichenden Grund zur Konzessionsentziehung. — Die zuständige Rekursinstanz hat die angezogene verwaltungsbehördliche Verfügung zwar aufgehoben, aber durch nachstehenden Beschluß ersetzt: „Gemäß der Gewerbeordnung kann Wirten, hinsichtlich welcher auf Grund von Thatsachen die Annahme gerecht- fertigt ist, daß sie ihr Gewerbe zur Förderung der Völlerei mißbrauchen, die Konzession entzogen werden. Eine solche Völlerei kann auch unter Umständen in der Verabreichung üon Freibier u. s. w. zu Wahlzwecken gefunden werden." Demnach kann die Konzession wegen Freibierverabfolgnng zwar nicht ohne Weiteres, wohl aber unter Umstände» entzogen werden. Die üblichen Zechgelage bei Gemeinde- lvahlcn bergen also für die Wirte immerhin Bedenkliches. Mit MMchr, jn । *.* mh btt »| ™ l»r llutogi ''Ud Erd. imb$ b* bit Men e,elt lg hfu. *S-4, Ä**» Mr. - ril ftc btn alabamisch fl« irrigen Nummer einig« in Mch &ad)tun fch manchen in ff po fwultate iocenti mm Bin dbeüchnrru ArhrrrzrugnisuK V rnit einer Bescheinig' 802 = 11 Proz ü. lazu das Jlorrefpor PrnsungsordiMg gü 14 sehr bezweifeln, b aus keine ErnGzuu pch buichaus nichts wiffenschastliche Qua fuhr hohe sind, wir < unumgänglich nttotn velche Wo/ogie ftui Snjurotifen, atfiftt 6 tan, wa8 fit itrtinft i jWng ihrer Berufs« h» die statistischen Da! M btn 10 pt mW Eichung ber rtüfltn bestanden ntaT ** Kn » SSt**' li« !'*,« B wl m W* ,t,tmrb«ch" tiitiatt Zeit 9,n3 .in« “ HW» »di «wbetB Sähtjee WM 1 ifcint, bti inerben, d-a l» tzs handelt sich * tzchrttettnann, l Uermifchtes. * Halle a. S., 10. Januar. Ein grausiges 23er* bbn wurde bei dem Dorfe Wansleben verübt. Der Arbeiter Hoffmann ermordete eine schlesische 4rbeiterin. Um die Spuren seiner Thal zu verwische», Ermordete in einen Strohdiemen, den er an* SE.*!’ tourbe verhaftet und ist geständig, die Üf Tn • ällJtQ&ctL Nach dem Gutachten des Gericht-- z es soll die Ermordete, die aus dem brennenden Diemen gezogen wurde, als sie von dem Mörder in den Diemen noch gelebt haben. Als der festgenommene na(^ ®Qn4Icbcn gebracht wurde, hatte die Polizei Einwohnerschaft von einem Lynchgericht ” Verbrecher abzuhalten. Hoffmann wurde in da- Genchtsgefangnis zu Halle eingeliefert. rmp/nhT6*1"1, 1?‘ ^^,uar- Bei etwas nebeligem im üb* l^?^?^euehmenWetter fand heute mittag der Stapel' am Df er« der Welt, des für die Ianh ftn» C-TbaUten Schnelldampfers Deutsch' ' aeftrtgen ausführlichen Artikel. D. Red.) Der Kaiser traf um 11,30 Uhr mittelst Sonderzuges hier i abend stierte d ‘ beliebten Dirigenie geeigneter Anspiins ;en des Vereins ui : Jeitr einen schöne 't verabschiedete nun en befonbert fü ■aßte ///r/Jngft di /tungsbehörde | Wirten t, wenn die Win us wessen Kosts diese Anordniw )ch die rwnzesft ;en werden köm nachgewiesen jin! -in Mißbrauch de r Gewerbeordnub Hierunter sei abe Freibier erwähir Zerabreichung nÄ ces eine Fördern! I der Wirt daun möglich wisse ausdehne. Kam so möge nie ' aber selbst,d rctung der Wz« n Grund zur M ' Aekursinslanz v hc BerfiiWS i™ -Bitten, fji’M1? je AM-dm 'rd«Mgdn«°L morden. &ne i°1G i, der Strebte* y:SÄ 5 »SS *hch! in bt tb ba8 Stadls! <Ä ,>«« «btt liti J*? Mm läj “'M »tt ’M »orfinbn «teiS. um b. 'S' m iu ttjt, m WtI, «Met ben 01([i* feint Mi . ®*6 fl'U in gi galten werden. & a8 wan längere Z: 'der stellt, sodaß h Wenn man fein man den Gumnii einmal die ffläbc 1 Gummis aus da meisten belastet in )ie Niimatics dur aber zweisrllvs bi )lt Wt, zum Wos zum mindesten b- n S'Ä^niB v°"«^«*" &' Sonders=> ei«, und begab sich aus dem Regierungsdampfer durch den festlich geschmückten Hafen zu der Werft des „Vulkan", von beiden Ufern von einer zahlreichen dort angesammelten Menschenmenge lebhaft begrüßt. Auch auf der Werft hatte sich außer den geladenen Gästen eine große festlich geschmückte Zuschauermenge eingefunden. Nachdem der Kaiser die mit frischem Grün geschmückte Taufkanzel bestregen hatte, hielt der Staatssekretär Graf Bülow die Taufrede, in welcher ec auf die Entwicklung des deutschen Handels und die Notwendigkeit eines starken maritimen Schutzes desselben hinwies. Alsdann zog er die Schnur und die Champagnerflasche zerschellte an dem Bug des gewaltigen Schiffes. Nunmehr gab der leitende Ingenieur das Zeichen zum Ablauf und 'langsam setzte sich der Schiffs Koloß in Bewegung. Nach erfolgtem Stapellauf fuhr der Kaiser mit dem Regierungsdampfer zur Stadt zurück, und nahm sodann vor dem Denkmal Friedrichs des Großen die Parade über die Truppen ab. Sodann frühstückte er bei dem kommandierenden General und folgte später einer Einladung zum Diner beim Offizier-Korps. Die Rückreise ist auf 8,45 Uhr angesetzt. * Rastatt, 10. Januar. Die Verhaftung eines Gymnasialprofessors wegen wiederholter Sittlichkeitsverbrechen wird von hier gemeldet. Schon seit einiger Zeit ging in unserer Stadt das Gerücht, daß von einem Professor an zwei schulpflichtigen Mädchen unsittliche Handlungen vorgenommen worden seien. Dieser Tage wurde wiederum ein solcher Fall mit einem zwölfjährigen Mädchen bekannt, und der Thäter konnte diesmal, wie cs scheint, des bezichtigten Verbrechens als überführt erachtet werden, denn seine Verhaftung wurde alsbald angeordnet. Es handelt sich um den Gymnasialprofessor Dr. Scheuermann, der vor einiger Zeit von Offenburg nach Rastatt versetzt worden war._________________________________ Kirche und Schule. — Die geprüften Oberlehrer. Vom Rhein wird der „Frkf. Ztg." geschrieben: Das in Schalke erscheinende Korrespondenz-Blatt für den akademisch gebildeten Lehrerstand enthält in der ersten diesjährigen Nummer einige statistische Mitteilungen, welche auch außerhalb der Fachkreise Beachtung verdienen und finden dürften. Danach haben sich in Preußen in den letzten 8 Jahren 1847 Kandidaten dem Examen pro faoultate docendi unterzogen, aber nur 784, also nur 42 Prozent erhielten trotz einer durchschnittlichen Studienzeit von ca. 11 Semestern em Oberlehrerzeugnis. 447 =» 24 Proz. mußten sich mit einem Lehrerzeugnis und 414 — 22 Proz. mit einem bedingten Zeugnis, bezw. mit einer Bescheinigung über die abgelegte Prüfung begnügen, während ‘202 — 11 Proz überhaupt kein Zeugnis erhielten. Treffend bemerkt dazu das Korrespondenz-Blatt: „Es bleibt abzuwarten, ob die neue Prüfungsordnung günstigere^Ergebnifse zutage fordern wird; wir möchten es sehr bezweifeln, da wir mit Schröder der Ansicht sind, daß sie durchaus keine Ermäßigung der Anforderungen enthält. Wir haben auch an sich durchaus nichts dagegen einzuwenden, daß die Ansprüche an die wissenschaftliche Qualifikation der in das höhere Lehramt Eintretenden sehr hohe sind, wir erachten das sogar der Natur des Berufs nach für unumgänglich notwendig; aber wir haben die Pflicht, alle Abiturienten, welche Philologie studieren wollen, von vornherein auf den Gegensatz hinzuweisen, welcher besteht zwischen der Höhe der Anforderungen und dem, was sie dereinst als Oberlehrer an materieller und ideeller Wertschätzung ihrer Berufsarbeit zu erwarten haben." — Sehr interessant find die statistischen Daten einer anderen Tabelle über die Prüfungsresultate aus den 10 preußischen Universitäten, welche ohne Zweifel die ernsteste Beachtung der Unterrichtsverwaltung verdienen. Von 100 Geprüften bestanden nämlich in Münster und Greifswald 99, in Bonn 98, in Göttingen 96, in Halle 94, in Berlin und Königsberg je 90, in Kiel 88, in Breslau 84, in Marburg aber nur 66. Ein Oberlehrerzeugnis erhielten von 100 Geprüften in Bonn 73 also weit mehr als in Marburg überhaupt bestanden), in Münster 64, in Greifswald 54, in Göttingen 47, in Kiel 45, in Halle 42, in Königsberg 39, in Breslau 35, in Berlin 30, in Marburg aber nur 22. Der Prozentsatz der Durchgefallenen ist demgemäß natürlich am höchsten in Marburg mit 34 Proz., am niedrigsten in Bonn mit 2 Proz. und in Greifswald und Münster mit 1 Proz. Ganz besondere Beachtung wird ohne Frage die dritte Tabelle finden, welche die Konfession der 1645 Kandidaten angibt, die in den letzten acht Jahren ein Oberlehrer-, Lehrer- oder bedingtes Zeugnis erhielten. Von ihnen gehörten 1301 dem evangelischen, 313 dem katholischen und 31 dem mosaischen Bekenntnis an. Heer und Marine. Berlin, 9. Januar. S. M. S. „Geier", Kommandant Korvetten - Kapitän Peters, ist am 6. Januar in Pisco eingetroffen und beabsichtigt am 9. Januar nach Valparaiso in See zu gehen. — S. M. S. „I l t i s", Kommandant Korvetten- Kapitän Lans, ist am 6. Januar in Shanghai angekommcn und beabsichtigt am 11. Januar nach Hongkong in See zu gehen. — Der Transport der abgelösten Besatzungen S. M. großer Kreuzer „Deutschland", „Kaiserin Augusta", „Äertha" und S. M. kleiner Kreuzer „Irene" und -„Gefion", Transportführer Fregatten -Kapitän Obenheimer, ist per Dampfer ,>K ö n i g Albert" am 6. Januar in Neapel eingetroffen und hat an demselben Tage die Reise nach Genua fortgesetzt. — S. M. S. „D e u t s ch l a n d", Kommandant Kapitän zur See Müller, ist am 7. Januar in Sabang eingetroffen und beabsichtigt am 8. Januar nach Colombo in See zu gehen. * Der bisherige Chef des Admiralstabes der Marine, Vize- Admiral B e n d e m a n n , hat bereits die Leitung der Geschäfte dieser Marinezentralbehörde an den Vizeadmiral von Diebe- richs abgegeben, um seine Vorbereitungen zum Antritt seines neuen Kommandos als Ches des Kreuzergeschwaders zu treffen. Arbeiterbewegung. Wien, 10. Januar. Die Besitzer der Kohlengruben des Ostrau- Karwiner-Reoiers haben ihren Arbeitern, die in Streik treten wollten, nach der „N. Fr. Pr." folgende Konzessionen gemacht: Erhöhung der Schichtlöhne um 5 Proz., entsprechende Regulierung des Gedinges, unentgeltliche Bestellung des Lichtes und D-putatkohle, Erleichterungen in der Arbeitszeit vor den Sonn- und Feiertagen. Die Gesamtkosten der Konzessionen betragen 246 Millionen Kronen jährlich oder 2 Kreuzer per Meterzentner geförderter Kohle. Mährisch-Ostrau, 10. Januar. Die Lage hat sich gebessert. Es dürfte noch heute eine Verständigung zwischen den Arbeitgebern und den Ausständigen erzielt werden. St. Etienne, 11. Januar. (Telegramm). Die Arbeiter hielten gestern abend eine neue Versammlung ab, in welcher beschloßen wurde, die Frage deö Ausstandes einem Referendum zu unterwerfen. Handel und Verkehr. Volkswirtschaft. Frankfurter Börne vem 9. Januar. "Wechsel auf New-York zu 4.21-22. Prämien auf Kredit per ult. Januar 1.70%, do. per ult. Februar 3.00%, Diskonto Kommandit per ult. Jan. 1 25%, do. per. ult. Februar 2.50%, Lombarden per ult. Jan. 0.60 /o, do. per ult. Febr. 1,00%. Notierungen: Kreditaktien 232.80-90-80-0000, Disk.- Kommandit 191.90-70-90 Staatsbahn 1 6.10-00-00.00, Gotthard 142.00, Lomb. 28 50, Ungar. Goldrente 98.10, Italiener 93 60, 3proz. Mexikaner 25.80, Gestern Coupons,'84%, Amerik. Coupons 4.18% Privat-Diskont 4"/ie% 1% bis 2% Uhr ; Kredit 232.80-232.50, Diskonto 191 90-192. 30-50 Staatsbahn 136 10, Lombarden 28 60. Limburg a. d. Lahn, 10. Januar. Fruchtmarkt. Durchschnittspreis pro Malter. Roter Weizen 13.00 Mk., Weißer Weizen —Mk., Korn 10.98 Mk., Gerste 9.42 Mk., Hafer 6.66 Mk.« Erbsen —.- Mk., Kartoffeln —Mk. Kahlangseinstellungen. Konkurseröffnungen: Kaufmann David Penner, Bromberg Photograph Johann Christoph, Colmar i. E ; Unternehmer Johann Schömer, Langenaubach (Dillenburg); Schuhmacher Karl Roycck, Dlrschau; Landwirt Hinr. Uden, Yenneplatz (Emden); Seiler Fricdr. Zeeb, Freudenstadt; Möbelhändler Franz Weise, Debschwitz (Gera); Schuhmacher Adam Hammerstein, Sossenheim (Höchst a. M.); Spezereihändler Gottl. Ackermann, Mannheim; Schneider Job. Noidl, München; Tapezierer Herrn. Peter Lindhorst, Norderney (Norden); Winkelir Wilhelm Weirich, Oberhausen; Schneider August Dauser,. Fremdingen (Dettingen); Tagelöhner Peter Wiedmann, Altheim: (Riedlingen); Spezereihändler Christ Spathelf, Stuttgart; Bäcker Ferdinand Häberle Stuttgart; Bierhändler Job. Meyer, Mollbagen (Trittau); Händler Joh. Schelsky, Ujest; Schlächter Johann Rudolf Heesch, Wandsbek; Kaufmann Karl Prager, Zabrze. Gottesdienst der israelitischen KeligionsgeMchast. Sabbathfeier am 13. Januar 1900. Freitag abend 4«o Uhr, Samstag vormittag 8w Uhr, nachmittags 3 Uhr, Sabbathauögang 545 Uhr. Nachmittag 2so Uhr Schrifterklärung. Wochengottesdienst morgens 7 Uhr, abendS 4»o Uhr. Neueste Welduugek. CD -= CD 35 ecti . E»-. U..S K Ö O) s - £ ul m XA CD C -’M *£> .S i & e L " L , sS s Depeschen deS Bureau »Herold*. Berlin, 11. Januar. Wie aus Stettin gemeldet wird, begab sich der Kaiser gestern nach Beendigung der Parade in die Wohnung des kommandierenden Generals Langendeck zum Frühstück und von dort zum Schloß. Um 6 Uhr folgte der Kaiser einer Einladung des Offizier- Korps des Grenadier Regiments König Friedrich Wilhelm IV. zum Diner und vor 9 Uhr fuhr der Kaiser nach Kiel. Berlin, 11. Januar. Anfangs nächster Woche wird im Reichstage seitens verschiedener Parteien, Konservative, Nationaviberale, Centrum wegen der Beschlagnahme deutscher Schiffe durch die Engländer interpelliert werden. Berlin, 11. Januar. Die Geschäftsordnungskommission des Reichstags ist von ihrem Vorsitzenden, Abg. Singer, zum 16. ds. Mts. einberufen worden. Sie soll Stellung nehmen zu dem ihr überwiesenen Antrag Kopsch, das Mandat des in Konkurs geratenen Abg. Jacobsen, welcher freiwillig sein Mandat niederzulegen sich weigert, für ungiltig zu erklären. Brüffel, 11. Januar. Gegenüber verschiedenen Meldungen belgischer und auswärtiger Blätter, wonach König Leopold vor kurzem einen persönlichen Vermittelungsversuch zur Beilegung des südafrikanischen Krieges bei der Königin Viktoria gemacht habe, kann aus zuverlässiger Quelle gemeldet werden, daß der König keinerlei Initiative ergriffen hat, weil er überzeugt ist, daß der Augenblick einer Intervention noch nicht gekommen ist. Bekanntmachung. Der Sprechverkehr zwischen Gießen und Mosbach (Baden) ist eröffnet worden. Darmstadt, den 8. Januar 1900. Kaiserliche Ober-Postdirektion. Maier. Verdingung. Die zur Herstellung des südlichen Bürgersteiges in der Frankfurter- kraße von der südlichen Klinikstraße bis zur Unterhaltungsgrenze erforderlichen Maurer-, Pflafter- »nd Erd- und Plauirarbeiteu, sowie die Steinzenglieferuug sollen Samstag den 20. Januar, vormittags 11% Uhr, issentlich verdungen werden. Arbeitsbeschreibungen und Beding- Ligen liegen während der Dienst- lunben auf unserem Bureau, Zimmer 7, zur Einsicht offen Angebote auf Vordruck sind bis zum genannten Termin bei uns einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 10. Januar 1900. Das Stadtbauamt. I. V.: Gerbel. 872 llrrlkiiirruuiuii; Kofz-Suömisston. Achten Schnitt-und Bauholz-, Kiefern Bau- und Gruben- Mj', Eichen - Grubeuholz- Lerkauf in der Gemeinde Ettingshausen. öS Stück Fichten (Schnittholz) von 27 bis 47 cm Durchmesser und 22 m Länge mit 63 km, 692 Stück Fichten (Bauholz) von 11 bis 26 cm Durchmesser und 23 m Länge mit 271 km, 212 Stück Kiefern (Bauholz) von 15 bis 28 cm Durchmesser und 20 m Länge mit 108 fm 1115 Stück Kiefern (Grubenholz) von 11 bis 23 cm Durchmesser und 20 m Länge mit 199 fm, 420 Stück Eichen (Grubenholz) mit 54 fm. Den Kaufliebhabern kann auf Verlangen das Holz vor dem Termin durch den Forstwart Keil vorgezeigt werden. Die Gebote müssen nach Sortimenten getrennt abgegeben werden. Es behält sich aber die Gemeinde vor, die Gebote so auszusuchen, wie sie ihr zur Erzielung der höchsten Gesamteinnahmen und der größtmöglichen Sicherheit für Emgang des Kaufpreises am günstigsten erscheint. Der Kaufpreis ist alsbald nach dem Zuschlag mit Bürgschaft oder durch Wertpapiere sicher zu stellen. Die Grbote sind schriftlich mit paffender Aufschrift versehen bis zum 2«. Januar einzureichen an die Großh. Bürgermeisterei. Die Eröffnung findet am 27. Januar 1900, mittags 1 Uhr, auf dem Gs- meindehaufe statt, wozu die Interessenten eingeladen sind. Die Erteilung kann sofort oder acht Tage später erfolgen. Ettingshausen, am 10. Jan. 1900. Gr. Bürgermeisterei Ellingshausen. Görnert. 365 Hohverfieigerung im sicher Stadtwald. Donnerstag de« 18. Januar, vormittags IO Uhr beginnend, sollen im Licher Stadt- maid, Diftrikc Unter- und Ober- speierlingskopf und Dickestall, versteigert werden: 257 rm Buchen-Scheiter, 7 „ Eichen- 78 „ Buchen-Knüppel, 56 „ Eichen- „ 2 „ Nadel- „ 8287 Buchen Wellen, 2576 Eichen- „ 970 Nadel- und Weichholz Wellen, 108 rm Buchen-Stöcke, 117 „ Eichen- „ 18 „ Nadel- „ Die Zusammenkunft ist am Burk- hardsfeldenec Fußpfad auf der Pflanzgartenschneise. Lich, den 10. Januar 1900. Großh. Bürgermeisterei Lich. Heller. 369 Verßkigtt«vgsa«;kigr. Montag -en 15. Januar 1900, vormittags 9*/< Uhr, kommen in Ober-Widdersheim im untersten Gildewald ca. 4- bis 500 Meter Steine öffentlich meistbietend gegen bare Zahlung zur Versteigerung. Zusammenkunft der Steigerer auf Großh. Bürgermeisterei. Die Versteigerung findet voraussichtlich statt. Betzberger, 368 Großh. Gerichtsvollzieher, Nidda. Kisch ßkschoffcue Sasen Pariser Kopfsalat empfiehlt 0141 Heinrich Klotz, MÜusburg 17. 082] Weinsäffer, neue, empf. billigst L. Kohlermann, Bleichstraße 12. £ tritt sofort oder Mitte Januar. 172 Westanlage 35, III. 01871 Ein Mädchen sucht per 1. Febr. unmöbliertes Zimmer. Schützenstrabe 8 OHTcne Stellen Uermietmigen Mietgeluche llerschiedenttz Ein Zimmer mit Kabinett bei sehr ruhigen Leuten per 1. Februar zu mieten gesucht. Näheres m der Exped. d Bl. 0135 IW* Gesucht ein besseres Mädchen, welches kochen kann und die Hausarbeit versteht. Ein- 367] Erste deutsche LebenS'Ver. ficherungs-Ges. sucht per sofort für Marburg, Gießen, Kaffel, Wetzlar einen tüchtigen GkUkral-Agente» anzustellen. Es ist Gelegenheit geboten für tüchtige Inspektoren, eine Lebensstellung zu erhalten bei hohem Gehalt, Tantiöme, Spesen^ Inkasso, Provision. Gefl. Off. zu richten an Rudolf Moffe, Frankfurt a. M., u. F. K. W. 4058. Mblikltts Wim Ul mieten gesucht. — Angebote mit Preisangabe unter A. 0134 an die Ex pedition dieses BlatteS erbeten. Parisienne diplom6e donne lebens de Fran