1900 Mittwoch den 11. April Gießener Anzeiger General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblutt für den Ureis Gietzen Amtlicher Teil. ►rtwageu für starke Bekanntmachung 1. Mit 2. 3. Der Krieg in Südafrika. Bezugspreis vierlcljährl. Mk. 2,20 inonaklich 75 Pfg. mit Bringerlohn; durch die Abholrstcllen viertcljährl. Mk. 1,90 monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vicrteljährl. mit Bestellgeld. Alle AnzeigeN'BermittlungSstellen deS In« und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. RsboHwa, Expedition und Druckerei: Schukstraße Ar. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Slätter für hessische Uotkskunde. ' scheint täglich g'l Ausnahme des Montags. Die Gießener iiuiHtttßrattet ■jrtbm dem Anzeiger sslSechfel mit »Hcff. Ifribroirt" u. „Blätter |r heff. Boltslunde" alt-tl. 4 mal beigelegt. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hießen. Fernsprecher Nr. 51. Gießen, den 7. April 1900. Bett.: Die Vertilgung der Raupennester. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen (C. Herber). zäunt worden. Cronje wird unweit des vom High Knoll- Fort beherrschten Regierungs-Palais untergebracht. Ter Gouverneur Lord Bathurst wird das neu errichtete Na- poleon-Haus Longwood bewohnen. Oberst Schiel wird auch wahrscheinlich ein besonderes Domizil erhalten. Telegramme des Gietzeuer Anzeigers. pflichtig. Vieh auS Orten, in welchen die Maul- und Klauenseuche herrscht, darf nicht aufgetrieben werden. Zuwiderhandlungen werden bestraft. Gießen, den 10. April 1900. Großherzogliches KreiSamt Gießen. v. Bechtold. K'1 Bom Kriegsschauplätze kam gestern (vergl. unsere gest- I tigern Telegramme) die Meldung von einem kühnen Hand- I fireiche deS jungen BurenführerS de Wet, dem Enkel des I Prä sidenten Krüger. Der gelungene Ueberfall zeugt: von I tbticfo viel Kühnheit wie Umsicht und macht dem Ruse, I itt dem jungen, wagemutigen KriegSmanne vorausging, alle I khr«e. Es liegt darüber folgende ausführliche Meldung I lor: Eine vom 1. d. Mts. aus dem Lager De Wets bei ien Wasserwerken am Modderriver datierte Depesche besagt : jreitagnacht erhielt De Wet die Nachricht, daß die brr. hsche Truppe, die seit kurzem Thabanchu besetzte, infolge I beö Anmarsches Oliviers vom Süden her diesen Ort räume. I De Wet beschloß sie ab zu fangen, und gelangte nach I (inem brillanten Nachtmarsch zu dem Amla- I xopje dicht bei den Wasserwerken nördlich vom Modder- I . Er fand das britische Lager ohne Vorposten siieidlich schlummern. Sofort brachte De Wet eine I Batterie in Stellung, und Kommandos in Stärke von 1500 I Mann besetzten die strategischen Punkte rings um die Engländer. Die Sektionen aus Kroonstaad und Bloemfontein nahmen dicht bei dem Gebäude der Bahnstation und unterhalb der Drift Stellung. Als das Tageslicht weit genug vorgeschritten war, wurde das Signal gegeben, und die Geschütze begannen das Lager der Engländer mit Shrap- nrlls zu beschütten. Es folgte große Verwirrung. Die englischen Artilleristen stürzten zu den Geschützen und | eilten einer entfernten Stellung zu. Dies verursachte Freude Iti den Mannschaften von Wilburg und Bethlehem. Die- lilben galoppierten angesichts des Gewehrfeuers der Eng- lärräer, die sich von ihrer Bestürzung nicht erholten, über , tas offene Feld. De Wet spornte die Leute an und ritt ober das freie Feld ohne Deckung auf die Stellung der '■ j»eine englische Batterie v , Anhöhe zu. Kein Schuß vurde "abgegeben, ehe die englische Artillerie auf 30 Yards i dtrangekommen war. Dann aber erdröhnte die Luft von ’ Schall des Gewehrfeuers, die Bespannung der Ge- lchütze wurde reihenweise mit ihrer Bedienung nieder- , gelchossen. 7 Geschütze fielen in die Hände der i greistaatburen. , . wee . , Diese Meldung der Koornsprutt-Affaire von burischer Me ist weniger anschaulich als die englischen, die bisher bttannt geworden sind. Bor allem fehlt die Schilderung des Ueberfalls in der Koornspruitfurt; es wird gar nicht klar, daß die Engländer bereits auf dem Rückzüge waren. Dagegen wird durch diese Darstellung die Fabel des Bericht- erflatters des Daily Telegraph zerstört, daß eine östliche IMÜ eine nördliche Burenabteilung zufällig zusammen gewirkt Hamen. Die östliche Abteilung unter Olivier ist überhaupt nicht ins Gefecht gekommen, was auch damit überemstimmt, baftz Olivier bereits am 4. wieder in Wepener war. Das gai.nze Manöver ist von de Wets Abteilung allein ausge- btli) >" er- und Brotbüchsen )roßer Suswahl H. Fuh, rmmtstraßt 25. 8tetr.: Abhaltung der Viehmärkte. Die Biehmärkte zu Sich am Dienstag dem 17. d. MtS. and Alleudorf a. d. Lda. am 18. d. MtS. können unter folgt nden Beschränkungen abgehalten werden: Alles nach den Marktorten gebrachte Vieh muß auf den Marktplatz gebracht, und daselbst der veterinärärztlichen Untersuchung unterworfen werden. Geschieht dies nicht, so ist daS Vieh quarantäne- Verbindung mit der Außenwelt erwartet. I In London wird bereits das Gerücht verzeichnet, daß I die telegraphische Verbindung mit Bloemfontein I ab geschnitten sei. Die Blätter stützen sich hierbei auf I Meldungen aus Kapstadt, die vom Samstagabend datiert I sind. Beruht das Gerücht auf Wahrheit, dann darf man I ohne weiteres annehmen, daß den Buren auch bereits die I Unterbrechung des Bahnverkehrs nach Bloemfontein ge- I lnngen ist. Er muß dann unter allen Umständen den I Versuch wagen, sich Luft zu machen, und sich den ihm I durch die Offensive seines Gegners aufgezwungenen Be- I bingungeu des Kampfes anbequemen. Die Buren tauchen I jetzt überall im Südosten des Freistaates auf und drängen I die englischen Truppenabteilungen mit Gewalt zurück. Ihre 1 Kommandos erscheinen an den verschiedensten Stellen nut I überraschender Plötzlichkeit und ,säubern" jetzt ihrerseits I das Lano. Der „Daily News" wird ansKapstadt telegraphiert: I Lord Roberts hat Hunderte von Pferden v e r - I loren. Die Soldaten leiden an Lungenentzün- I düng infolge zu dünner Kleidung. Roberts hat beschlossen, I keine größere Bewegung vorzunehmen, bis er dickere Uniformen erhält. Die Buren stehen in großer Anzahl rings I uni Bloemfontein. Verstärkungen werden schleunigst über I i den Oranjefluß geworfen. , Der jüngste Bruder des Präsidenten «stem, § a l t» I Hardt Stein, wurde auf seinem Gute, 12 Meilen nörd- I lich von Bloemfontein, von den Engländern verhaftet I unter dem Verdacht, daß er den Buren Informationen er- I teilt habe. . Dem Rückzug der Engländer aus Rouxville, von dem I wir bereits gestern berichtet haben, muß ein, wenn auch I unbedeutendes, Gefecht vorausgegangen sem, da die Eng- I länder melden, daß auf ihrer Seite ein Leutnant und zwei I Mann von den Grenzreitern vermißt werden. Die Buren I I sollen zwei Tote und einen Verwundeten verloren haben. I uebet den Tod des Obersten V i l l e b o i s berichtet ein I Telegramm der „Times" aus Boshop: Die militärischen I Ehren wurden dem Obersten durch eine Abteilung des I Yeomanry-Regimeiits erteilt. Sämtliche Offiziere dieses I Regiments wohnten der Feier bei. Die Fremdenlegion der Buren wird mit Ba- I jonetten ausgerüstet werden. Die Generalstabsoffiziere der I Legion sind Oberst Maximow und Kapitän von Wrangel. I Unabhängig von der aus Franzosen, Deutschen, Holländern, I 'Italienern'unb Iren bestehenben Frembenlegion fungiert I ein Korps amerikanischer Eclaireure, unter benen viele I Cowboys sinb. Nach Telegrammen au» Kapstabt war ber Flucht- I versuch ber gefangenen Buren umfangreicher, als I anfänglich gemelbet würbe. Sie burchschnitten im Dunklen I den Drahtzaun unter ber Wachtbrücke, währenb bie Schild- I wachen auf ber Brücke waren. Von 30 fehlenben Ge- I fangen en sollen neun wiebergefangen sein. Die Kriegs- | schiffe richteten ihre Scheinwerfer auf bie Szene, unb bie I Wanvickshirer Miliztruppen burchsuchten bas Geläube. Die I Verfolgung bauert noch fort. Drei Buren erhielten schwere I Bajonettwunben. Die Sympathie ber Bevölkerung für bie I äußerst schlecht behandelten Gefangenen erhöht die Schwie- I rigteit der Verfolgung. Die Gefangenen hatten auch mit I Erfolg einen anderen Tunnel unter dem Schilderhaus hin- I durchgebohrt, wurden aber durch einen Hund entdeckt. Die I Behörden stellten an verschiedenen Stellen neue Schild- I wachen auf und verstärkten die militärische Bedeckung des I Bahnhofs. Nach einem Telegramm der Daily Mail aus St. Helena I ist dort alles für die Aufnahme der gefangenen Buren I fertig. Es sind ca. fünf Morgen mit Stacheldraht um- verhaftet. , . London, 10. April. Daß die englische Regierung mit einer noch langen Dauer des Feldzuges rechnet, beweist ein gestern abend erlassener Armee-Befehl, welcher verfügt, daß alle noch nicht einberufenen Milizen sich am 1. Mai zu gefteIIen haben. — Aus East London wird telegraphiert: Auf der Bahn herrscht vollständige Stockung. Die Militärbehörde will nicht einmal Nahrungsmittel nach dem Innern abgehen lassen. Das dritte Kontingent der neuseeländischen Truppen ging auf dem Transportschiffe Iljina nach Beira ab. London, 10. April. „Daily Mail" meldet aus M a - f ef in g, bie Garnison sei nunmehr überzeugt, baß Oberst Plumer sie nicht mehr befreien könne. Die Lage ber Garnison gestaltet sich sehr ungünstig aus Mangel an Nahrungsmitteln. Zahlreiche Personen erkrankten an Hungertyphus. Lonbori, 10. April. Die „Times" meldet aus Wepener: Die Garnison ist völlig isoliert. Unsere Truppen sinb stark verschanzt. Wir haben genügenb Munition unb Vorräte an Lebensmitteln, um längere Zeit aushalten zu können. , .. Bubapest, 10. April. In Sabatka pfanbete bie Steuerbehörbe 300 fürEnglanb angekaufte Pserbe, weil bie für bieselben vorgeschriebene Steuer verweigert würbe. führt worden, die selbst in ein Norddetachement von 1500 Mann — diese Stärke geben auch die Engländer an — das sich an der Koornspruitfurt in den Hinterhalt legte, und die östliche Hauptmacht geteilt war. Ebenso wird die britische Fahrlässigkeit durch diese Schilderung in das grellste Licht gestellt. Das Lager ohne Vorposten, der Rückzug ohne Marschsicherung: man kann sich keine größere Sorglosigkeit mitten in Feindesland denken. i Die „Times" meldet aus Kapstadt vom 5. April: Alle Einzelheiten, die über das Unglück bei Koornspruit hierher gelangen, dienen nur dazu, die erstaunliche Ungeschicklichkeit und Unvorsichtigkeit der englischen Offiziere darzuthun, welch letztere sich auch nicht durch eine Reihe von Mißerfolgen belehren lassen, daß sie auf der Hut sein müssen. Wie aus Bloemfontein gemeldet wird, befahl Lord Roberts angesichts der unmittelbaren Gefahr die Bahnverbindung abgeschnitten zu sehen, allen englischen Zivilisten, sowie Frauen und Kindern, die Stadt i innerhalb von 12 Stunden zu verlassen. Auch alle Ofsiziersfrauen, einschliestlich der eben erst aus England eingetrofienen Frauen von Generälen, kehrten am 6. April bereits nach Kapstadt zurück. Es wird das Abschneiden der Deutsches Keich. Berlin, 9. März. Gestern nachmittag empfing ber Kaiser ben Bilbhauer Goetze. Zur Abenbtafel waren gelaben Herzog unb Herzogin von Ratibor unb Prosessor Güßfelb. Heute vormittag besuchte ber Kaiser ben Staatssekretär Grafen von Bülow. Zur Familienfrühstückstafel war gelaben Prinz Max von Baben. Später hörte ber Kaiser bie Vorträge des Chefs bes Zivil-Kabinetts von Lueanus, bes Staatssekretärs Tirpitz unb bes Chefs bes Marine-Kabinetts Freiherrn von Senben-Bibran. — Aus Anlaß ber Großjährigkeits - Erklärung bes beutschen Kronprinzen wirb Kaiser Franz Josef am 6. Mai zu mehrtägigem Besuch in Berlin eintreffen. Die politische Bebeutung bes Besuches wirb bekräftigt ba- burch, baß ber Minister des Aeußeren, Gras Goluchows- k i, ben Monarchen begleiten wirb. Dem „Berliner Börsen- Courier" zufolge wirb Kaiser Franz Josef auf seiner Reise nach Berlin auch vom präsumtiven Thronfolger Erzherzog Franz Ferbinanb unb von großem Gefolge begleitet sein. Dem genannten Blatte wirb mitgeteilt, baß ber Brief bes Kaisers Franz Josef, ber bessen Absicht, nach Berlin zu kommen, anfünbigte, hier viel Freube erregt hat, was in einem bireften Schreiben Kaiser Wilhelms sofort bem befreunbeten Monarchen bekräftigt würbe. — Das ,berliner Tageblatt" schreibt: In hiesigen diplomatischen Kreisen erblickt man in bem bevorstehenden Besuch Kaiser Franz Josefs vor allem ben Gegenbesuch für ben Besuch Kaiser Wilhelms in Bubapest vor einigen Jahren. Man versichert ,baß ber Berliner Reise Kaiser Franz Josefs jebe anti-russische Tenbenz fehlt, ba die Besorgnisse wegen ber russischen Balkan-Politik bereits wieber zerstreut künftige Oberhaupt des Herzogtums Sachsen- London, 10. April. Nach einer Meldung aus Pretoria ist bie bortige Waffenfabrik seit einiger Zeit mit ber Anfertigung von Seitengewehren für bie Bure n t r u p p e n beschäftigt. Dieselben sollen zuerst an bie Mitglieber ber Frembenlegion abgegeben unb bann bei ben Buren eingeführt werben. Lonboii, 10. April. Aus Bloemfonte.in wirb vom 8. gemelbet: Bis jetzt sinb keine weiteren Bert ch t e ü b e r b i e U m g e h u n g s v e r s u ch e ber B n r e n eingetroffen. Alle Vorsichtsmaßregeln zur Verhütung von Ueberraschungen sinb getroffen worben. Sämtliche Morgenblätter kommentieren diese Melbung unb brücken ihre Unruhe aus über bie Bewegungen bes Feinbes zur Umzingelung ber Truppen Roberts. Sie geben zu, baß, wenn es! möglich ist, baß bip Buren bas Basutolanb durch- schneiden können, bie Lage Roberts äußerst ge- fährbet sei. Bonbon, 10. April. Ein Telegramm aus Carnavon vom 9. !Apri;l berichtet, bie Stabt Kenharbtist vollständig wieber an bie Kap-Kolonie angeschlossen. Are englische Flagge würbe unter bem Beifall ber Truppen gehißt unb eine Anzahl „Rebellen" würben I.n°hm. -°N «u d" für b« i,l|0lb,n tag rrfdjdnmber. Hummer bi- »orm. 10 Uhr. Abbestellungen späiestcnS abends vorher. er uvd Pup^i, ee die Großh. Bürgermeistereien des Kreises. Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 3. Feb- «ar d. IS. (Gießener Anzeiger Nr. 31) sehen wir Ihrem tabkaPHAR »nicht über daS Geschehene entgegen. mderMe/ v. B-chi°ld. . empfehle öhbgel ** wte, Ringschatit MMs. ali •w jtW« ®“wihet das freie Feld ohne Deckung - HAI Engländer zu; währenddesien sprengte t\ WMlö yv üuf eine nicht von Buren besetzte An! nn oho S«o »tinltfrfit» 9h ?inweine. ktltietr. i tiweine. -Mik. H« iitlnttx, ser Weine. -trLMer. Au^tetoer. itn ItortÄtt. e SchMwve. 60 bto. Sorten *1 ,p«ttspiDirnM gOpj 12Q( Males uni) Vroonyirües. Hope, Can., Eckhardt Kalbfleisch. - Kasson, Jnd., Elisabetha Kern, eine geborene Bauer aus Lauterbach. - Evansville, Jnd., John Alt aus Sterbfritz. - Liverpool,^. Y., Johannes Bahn aus Hamm. — Grand Island, N. A., Anna Elisabetha Ziegler, geborene Spohr aus Schwabenrod. — Toronto, O., Georg Pracht aus Grünberg. — Hamilton, O., Caspar Zecher ans dem Großherzogtum Hessen. — Kramir, Neb., Katharina Wilhelmina Rolfsmeier, geborene Kübeler aus He- rrngen. — Detroit, Mich., Wittwe Katharina Krapp, geborene Drescher, aus Neustadt, Großherzogtum Hessen. Ebendaselbst Frau Katharina Witzel, geborene Hosbes aus Allendorf an der Werra. — Brooklyn, N. Y., Jungfrau Anna Josepha Malkmus aus Hünfeld. - New-York, Justus Wiederhold aus Trockenerfurth. Wien, 9. April. Die hiesigen Blätter begrüßen die auf den 6. Mai festgesetzte Reise des Kaisers Franz ^osef nach Berlin mit aufrichtiger Freude, und sprechen die Ansicht aus, daß der Zweck dieser Reise sei, neuerdings der Welt den festen und ungetrübten Bestand des deutsch- österreichischen Bündnisses vor Augen zu führen. Die besten Wünsche der Deutschen Oesterreichs würden den Kaiser auf dieser Reise begleiten. ** Das Regierungsblatt teilt mit, daß vom 1. d. Mts. a& baö aus der Sterbekasse für Unteroffiziere zu zahlende Sterbegeld bei dem Ableben eines Mitglieds, statt Fünfzig Gulden, Hundert Mark und beim Ableben der | Ehefrau eines Mitglieds, statt Fünfundzwanzig Gulden, Fünfzig Mark beträgt. -i- Am Samstagabend veranstaltete der Gießener Männerturnverein eine kleine Abendunterhaltung. Es gelangten komische Lieder zum Vortrag. Denen folgte „Liebeö-Schwemmkloß aus Zossen", und zwei chinesische Akrobaten entwickelten sodann große Geschicklichkeit. Den Schluß bildete ein humoristisches Theaterstück „Einer muß heiraten", unter Leitung des Mitgliedes Möhl, der darin die Hauptrolle spielte. Ein Tänzchen hielt die Festteilnehmer ms zur frühen Morgenstunde beisammen. ** Krie gerdenkmals-Einweihung. Heute morgen 7 Uhr fand auf dem Marktplatze die Probe-Aufstellung der zur Einweihungsfeier des Kriegerdenkmals befohlenen Truppen statt. ** In Amerika verstorbene Heffen. New-Springville, S. I., Maria Steinke, geb. Fremde aus Deissel, Kurhessen. — Brooklyn, N. Y., Balthaser Norwig aus Guntershausen. — Cincinati, O., Heinrich Schnell aus , * Oldenburg, 9. April. Das Hochwasser richtet fortwährend kolossalen Schaden an. Drei Brücken wurden weg I gerissen. In den Ortschaften der Umgegend sind viele I Häuser emgestürzt. Man befürchtet, daß Menschen ums I Leben gekommen find. I . * Zum Doppelmord in Roveredo, von dem wir kürzlich I Mitteilung machten, werden noch folgende Einzelheiten ge- I meldet: Am Tage des Mordes, vormittags zwischen 11 und 12 Uhr, erschien im Gebäude des italienischen Gymnasiums in Roveredo ein etwa 28 Jahre alter Mann deutscher Nationalität, der nach dem Direktor Dr. Johann Alton fragte. Als er ins Direktionszimmer gewiesen wurde, fragte er nach der Privatwohnung des Direktors und verließ, nachdem er die Adresse erfahren hatte, das Gymnasium. Er begab sich direkt in die Wohnung auf dem Corso Rosmini im Palazzo PaSquali, 2. Stock. Dort dürfte allen Anzeichen nach folgendes vorgegangen sein - Der Unbekannte drang in die Wohnung des Direktors, traf dessen Nichte in der Küche bei der Zubereitung des Mittagsmahles und erwürgte sie mit einer wollenen Schnur. Dann erwartetete er in der Küche die Heimkehr des Direktors. Als der Direktor aus seinem Zimmer, wahrscheinlich um die Nichte zu rufen, in die Küche treten wollte, versetzte ihm der Unbekannte mit einem Küchenmesser einen Stich in den Hals, worauf der Direktor sofort tobt zu Boden stürzte. Der Mörder nahm dann ein Handtuch aus dem Kasten, legte seine Manschetten ab, die er in der Küche zurückließ, wusch sich die blutigen Hände und verließ ruhig den Schauplatz seiner Unthat. Als der Direktor nicht in der Anstalt erschien und seine Wohnung geschlossen blieb, wurden die Hausnachbarn beunruhigt und veranlaßten bie Oeffnung der Wohnung, wo man vierundzwanzig Stunden nach Verübung des Doppelmordes die beiden Leichen entdeckte. In der Wohnung des Direktors Alton in Roveredo wurde konstatiert, daß Wertsachen nicht fehlen. Das bestärkt die Annahme, daß der Doppelmord ein Racheakt war, vielleicht wegen eines von feiten der Marie Alton verschmähten Liebesantrages. Die in der Küche zurückgebliebenen Man schelten des Mörders, der seiner Kleidung nach dem Mittelstände angehören dürfte, tragen die Bezeichung: „Nr. 6986 Triefte 28." Die Polizei ist eifrig bemüht, einen jungen Mann zu eruieren, gegen den von Personen, die den ermordeten Direktor Alton genau kannten, der dringende Verdacht gelenkt wird, das blutige Verbrechen begangen zu haben. Der Verdächtigte ist ein Landsmann des ermordeten Direktors (also ein Italiener, während der obengenannte Fremde deutscher Nationalität ist), und verkehrte einige Zeit in dessen Wohnung. Einmal bestahl der Bursche Herrn Alton, doch erstattete dieser, trotzdem der Schaden nicht gut gemacht worden ist, keine Anzeige. In Roveredo sollte der junge Mann eine Stellung erhalten, und man. wandte sich an Direktor Alton um Auskunft über die frühere Beschäftigung und den Leumund des Stellesuchenden. Der Wahrheit entsprechend, sagte Direktor Alton, daß er von dem Burschen einmal bestohlen worden sei. Der junge Mann, der deshalb die Stellung nicht erhielt, soll wiederholt geäußert haben, er werde sich an Alton furchtbar rächen. Die Polizei, die eine Photographie des Verdächtigten besitzt, recherchiert mit aller Energie nach seinem Aufenthalt. Newyork, 9. April. Wolkenbruch. Im südlichen TexaS ist ein schwerer Wolkenbruch niedergegangen. Der Coloradofluß stieg seit Mitternacht um 27 Fuß. Ein großes Gebiet ist überschwemmt. Der Expreßzug der internationalen Bahn ist entgleist. Groß ist der Materialschaden. Vierzig Menschen haben das Leben eingebüßt Der Damm des ColoradofluffeS in Austin ist gebrochen. Das große Reservoir ergoß sich über das Land, wodurch viele Häuser zerstört wurden. • bm. Aus Rheinhessen, 9. April Unter dem Verdacht der An st i f t u n g zum Morde wurde vor mehreren Monaten der sehr begüterte Landwirt Schott aus Essenheim gefänglich eingezogen. Anlaß zu dieser Verhaftung gab die Thatsache, daß im Niederolmer Wald ein dortiger Landwirt und Freund von Schott beim Wildern von einem Jagdhüter erschossen wurde und sich damals das Gerücht verbreitet hatte, Schott habe mit dem erschossenen Landwirt dem Jagdhüter aufgelauert. Die Sacke, die ziemliches Aufsehen verursacht hat, scheint sich bei der Voruntersuchung als für Schott wesentlich günstiger herausgestellt zu haben; denn bei seiner eben erfolgten Verweisung vor die Strafkammer ist nur eine Anklage au f Jagdfrevel aufrecht erhalten. "'Kleine Mitteilungen aus Hessen und den .tachbarstaaten. Bei Altenkirchen wurde ein Krrmisthtrs. * Köln, 9. April. Am Samstag erfolgte in der ferne des 7. westfälischen Fußartillerie-Regiment« 'n einer Mannschaftsstube eine Explosion mit schwer» Folgen. Em Unteroffizier hatte der Vorschrift wider einen Zünderteil im Spind aufbewahrt. Das Spreng stück explodierte; drei Soldaten wurden sehr schwer einer leicht verletzt, desgleichen ein Zivilist schwer verleb' Der schuldige Unteroffizier wurde verhaftet. * Wien, 9. April. Die bisherigen Erhebungen ergaben daß der durch Selbstmord geendete Hauptkassierer der Teppich-Aktien-Gesellschaft vorm. Haas Söhne eine- Betrag von 190,000 Kronen defraudiert hat. * Graz, 9. April. Das Schutzhaus von Hoch lausch ist seit dem 30. März unter einer sechs Meter hohen Schneedecke begraben. Es wird befürchtet daß das darin wohnende Ehepaar ums Leben gr kommen ist. Erst heute konnte sich eine Hilfs-Expedition durch den Schnee im Gebirge durcharbeiten, um womöglich die Leute noch zu retten. Ausland. Bonbon, 9. April. Ein Telegramm des Reuter'schen Korrespondenten in Lebombo (Swasiland) schildert die Lage des Landes als eine schreckliche. Die Regimenter der Königin (Queens Jmpis) im Swasilande metzeln die schlecht angesehenen Häuptlinge mit Familie und Gefolge massenhaft nieder. Brüffel, 9. April. Die Untersuchung gegen Sipido ist nahezu abgeschlossen. Heute früh wurde eine Anzahl junger Leute vernommen, die der sozialistischen Garde angehören. Weitere Verhaftungen dürften nicht mehr erfolgen. Der Haftbefehl gegen Meert wurde von der Anklagekawmer bestätigt. — Wie es heißt, find jetzt sechs englische Detektivs zum Schutze des Prinzen von Wales abgeschickt, die ihn begleiten werden, bis er nach England zurückkehrt. Ferner soll die englische Regierung bei der belgischen Regierung Vorstellungen erhoben haben, weil dem Prinzen nicht ge- nügend polizeilichen Schutz in Brüssel gewährt worden sei, obwohl die Behörden dort von der Durchreise des Prinzen in Kenntnis gesetzt waren. Paris, 9. April. Ein Gesetz wird veröffentlicht, nach dem aus Anlaß der Ausstellung 700 Ernennungen innerhalb des Ordens der Ehrenlegion erfolgen dürfen. — Die Kammer bewilligte 300,000 Francs Repräsentationsgelder für Falliöres und Deschanel anläßlich der Eröffnung der Weltausstellung. — Die Bewaffnung mit Lanzen, die gegen- wärtig nur von den zu den selbständigen Kavalleriedivifionen gehörenden Dragonerregimentern geführt werden, ist durch emen kriegsministeriellen Erlaß auf acht Regimenter der nämlichen Truppengattung ausgedehnt worden, die bei den Armeekorps eingeteilt sind, und zwar werden sämtliche Unteroffiziere und Mannschaften die Lanze erhalten. Die augeordnete Neuerung soll, nach Maßgabe des zur Verfügung stehenden Vorrats, im Laufe dieses Jahres durch- geführt werden, sodaß alsdann nur noch sieben Dragonerregimenter übrig bleiben, die nicht mit Lanzen ausgerüstet find. „La France militaire" hat Grund, anzunehmen, daß die Anordnung nicht als ein Versuch anzusehen, sondern daß die Bewaffnung der sämtlichen Dragonerregimenter mit Lanzen eine endgiltig beschlossene Sache sei. Potsdam in Gemeinschaft mit fechs von der Hauptkadetten- anstalt nach Potsdam versetzten Obersekundanern. Als Lehrziel ist das Abiturienten-Examen eines Realgymnasiums nach dem Unterrichtsplan der jüngeren kaiserlichen Prinzen aufgestellt. — Der Präsident des Reichstages Graf B a l l e st r e m ist gestern vormittag von seiner Romreise zurückgekehrt und hier eingetroffen. Er gedenkt sich noch kurze Zeit hier aufzuhalten v.nb sich alsdann nach seinem Gute in Oberschlesien zu begeben. — In der Sitzung des Gesamtausschusses für die Errichtung einer R e i ch s h a n d e l s st e l l e sprachen der Re- gierungsvertretcr, Graf Lerchenfeldt vom Reichsamt des Innern und die Geheimräte Meuschel vom Reichsschatzamte und Lusensky vom Handelsministerium stellten die Zustimmung der Regierung nach der endgiltigen Feststellung der Pläne in Aussicht. Die Versammlung nahm den Antrag des Geh. Kommerzienrats Goldberger an, wonach später die Durchführung des Grundplanes gemeinsam mit dem Deutschen Handelstage erfolgen soll. Vorerst soll die finanzielle Mitwirkung der freien Vertretungen von Industrie, Handel und Gewerbe erbeten werden. -In der ständigen KommissionzurVorberei- tung der Handelsverträge sind jetzt auch die Ver- j treter der T a b a k s i n d u st r i e zu Worte gekommen; nach dem, was über ihre Wünsche in Bezug auf die Behandlung der Tabaksindustrie in den künftigen Verträgen verlautet, haben sie sich dahin ausgesprochen, daß die Sätze für den Tabakszoll und die T a b a k s st e u e r, die durch das Gesetz vom ^ahre 1879 festgelegt sind, unverändert I bleiben sollen. und ftjAWe »rieftrqaer von einem Eisenbahnzug getötet Werkskammer für die Kreise Büdingen und (Schott wurde gewählt Schreinermeister Wittekind in ^übinn.V £*JJrHin.ann Dachdecker Jokel in Hungen. Bon wahlberechtigten Handwerkern war nur ein Drittel Kuhl erschienen. - In Mainz ist der Buch- und ihinfJ Händler Victor von Zabern an einem Lungenschlaae^ storbeu. v* — Das Ministerium beschloß die Reform der Eisen- ^bahnpersonentarife. ~ Neben per Frage der Zulassung der Realgym- n a s i a l - A biturienten zum medizin ischen Stu- die in bejahendem Sinne von der Staatsregierung entschieden worden ist, ist, wie ein parlamentarischer Be- . ^muu»uUU|tn. — ts-munuii, tu, neinrim tarnen aus schen Studium in Anrogung gebracht worden Franz Petry aus Mosbach, Eisabetha Fried- — Die Meldung eines englischen Depeschenbureaus, CtQC härene Kurth aus Bebra. — Blooming Grove, daß die in Peking beglaubigten Gesandten Deutschlands ~“nR'' Ludwig Betsner aus Kurheffen. — South East Englands, Amerikas und Frankreichs dieser Tage dem ^LU.nSLl/^aJncn eine gemeinsame Note überreicht hatten, die in drohenden Ausdrücken die Unter-- druckung der fremdenfeindlichen Sekten verlange, ist dahin richtig zu stellen, daß es sich nicht um eine Kollektivnote, sondern um ein selbständiges Vorgehen der ein- knen Gesandten nach gemeinsamer Verständigung über Ziel und Richtung des Schrittes handelt. schlitz, 9. April. Nach hier eingetroffener offizieller Benachrichtigung ist der Besuch des Kaisers bei dem! Grafen hier Dienstag, den 24. April, vormittags, zu er- warten. Der Aufenthalt Seiner Majestät hier wird voraussichtlich bis zum 26. d. M., vormittags, dauern. , Darmstadt, 10. April. Der Großherzog traf in E a p r i wohlbehalten ein, nachdem tags zuvor liegen1 hohen Seeganges das Landen dort unmöglich gewesen war ’intv der Dampfer wieder nach Castellamare zurückkehren mußte. Zi ^n>’nern'’1 15 * 9 / 511 ’>®8, 8063 86% 4s (*5Ä 81Ä. 4315! W Z Atz ■SÄ’. SU» $ss «9 705 22 800 08 ! 303 61 448 49 86 81006 99 129 V- 2 12 922 69 320k * $54 61 23012 58 922 65 24035 108 32 533 636 55 13 54 10 76 81 (300 210 62 (200) 11 62 94 861 65 81' H 48 814 401 U 802 11 61 (2 43 501 600 1 38 44 (200) 28 77 775 806 20 54 71 (500) 342 46 49 98 100 (» 51 87 228 3/9 8 645 650 88 712 - 89 417 63 84 560 89 948 82013 16 47 52 53 86 406 43 53 61 93 930 M - ftRwm Ä^afftniurg an tyoftfior. - br. SD bei ürchgMschm S in frnbutg i. Sßr., z - DtrWtdi irtöfimmgäfelet brs M- Ws ZnW *6 hoo geiinit rout «^^110^ ittn qu8 Dt. Dcklhch au8 Münchnl. - iu Zrankfurt o. Dr, 1 e^irmet-.S M östtmichischm 1 «ifntr MnM M e tz, 9. April. Dem kommandierenden General des 16. Armeekbrps, Gräf H ä s e l e r, der am Anfang dieses Monats auf eine zehnjährige Thätigkeit in dieser Stellung zurückblicken konnte, haben die Spitzen der dem Korps- verbande angehörigen Stellen bei diesem Anlaß ihre Verehrung u'nd Zuneigung durch eine Abordnung aussprechen lassen. Dem Vernehmen nach ist übrigens die Zeit feiner) hiesigen Thätigkeit bald abgelaufen ; es heißt, daß der Großherzog von Baden seine Armee-Inspektion niederzule gen beabsichtige und in Graf Häseler seinen Nachfolger finden werde. -- ' " r-------------------------------- VNere ich- 2707d flpf2ö (61i Darmftadt, 9. April. Unter zahlreicher Beteiligung hiesiger und auswärtiger Schl ar affen wurde gestern das pon hem Schlaraffenbunde seinem Gründer (dem Grafen Gleichen) Albert Eilers (Großh. Hess. Kammersänger) auf dem hiesigen Friedhöfe errichtete Denkmal enthüllt. Kränze legten nieder die Vertreter der Schlaraffenreiche zu Prag, Heidelberg, Frankfurt a. M., Frankfurt a. O., Wiesbaden, Berlin, Worms, Roswck, Würzburg, Magdeburg, Hannover, Aachen, Stuttgart. Außerdem war der in Gotha wohnende Bruder und die Schwester des Verblichenen zugegen. Die Söhne von Eilers hatten einen Kranz übersandt. Worms, 9. April. Das Großfeuer, von dem wir gestern kurze Mitteilung brachten, hat das soeben erst fertig gestellte Warenhaus von Gebr. Alsberg, Inhaber Max Aronson, eingeäschert. Gelegentlich der am Donnerstag stattgehabten Eröffnung stand in dem einen Schaufenster eine Dekoration, die auch am Sonntag bei geschlossenem Laden durch brennende Jlluminationslämp- chen die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich zog. Es geht nun die Vermutung dahin, daß eines dieser Lämpchen umgefallen ist und seiner Umgebung den Zündstoff mitteilte. Jedenfalls vergingen nur wenige Minuten von dem Augenblick, wo das Unglück bemerkt wurde, bis zu der Thatsache, daß der ganze Laden ein Feuermeer war. Heute morgen stand das Warenhaus vollkommen ausgebrannt! da. Die stolze Eisenkonstruktion hängt herab oder ist verbogen. Eine Mauer ist so arg mitgenommen, daß der völlige Einurz, der sich schon teilweise während des Feuers vollzog, zu befürchten steht. Der Eigentümer des Hauses ist durch die Landesbrandkasse gedeckt, das Warenlager war in der Höhe von 1OOOOO Mark versichert. Beim Ausbruch' des Brandes befanden sich Leute im Hause, die glücklicherweise alle rechtzeitig entrinnen konnten. Die Fassade und Außenwände des Gebäudes müssen vollständig abgetragen werden, da sie dem Einstürze drohen. Strenge Untersuchung über die Entstehungsursache ist eingeleitet. bm. Mainz, 9. April. Auswärtigem Beispiele folgend, hat sich hier unter den Backstein fabrikanten ein Ring gebildet, in dem man sich unter Festsetzung einer Konventionalstrafe gegenseitig verpflichtet hat, an einem einheitlichen Preis für die Backsteine festzuhalten. Der Ring setzte zunächst den Preiis für 1000 Backsteine franko Baustelle auf 24 Mk. fest. , . Kagr-ol 1 WnätM, btüchstai *n9 nach au Maarbeiter, hKulscher, 2 ftii auf i «fr der 9a CQ1 90 Wen unb ml ’W versehen SSt,“ W IC. i)tt "Wen D_»« » NoisA Ntt. M v S !khr |(| Ä1*« " jungen (l; HauptkA ■ Haas Bit raudiert V. ' tzhaus vo«-, Vnet> 65 wird ty;- ' ums Ledti ■ erae MW weiten, o ml; $toQ ■" llwWid K an • M NN vr M 9 Oe n«. .mwh;. 8etIobui^m- 0wtM ,9 Hl Ilnx < ?. IWItttt" w mir Krzlic jfe ^chriten g- ihagi zwischen 1: ischtnGymafim : Mann deuG it Dr. Johm rSzimmn gtmii(ti W bei Dirckn ’^rw Hatte, Löhnung auf ba 2. Bot. Tl vvrMvgrn totWlprUii cMngdk-Mgs lenen Kjm. kehr bti MW wahrscheiulch a wollte, versetz!? v einen Stich in ta tobt m Wr Handtuch auS de: et in der Sildy. i A Mß ruhig ii MW M « «ft fttMp M unb mbz«°n;ig M ie bellen *11 n8 »!"■**' ,t »mW“ in M**1« riefflu»** urMgeMi*';1; bung bm» ßetjonen, k-1 m, »«*; jnbsmanit w , während» LL ifito Ö nal btH aji trotb® g «N111' jL I! 5&, SÄS ;£ä# SIM. 16 > : >TtFhet H 46 814 401 04 82 85 512 55 65 625 62 68 (200) 89 727 802 11 67 (200) 902 27213 19 36 315 39 51 52 85 88 411 501 600 71 (200) 77 719 22 86 824 31 73 907 26 (400) 44 (200) 28131 41 (200) 95 97 202 09 17 92 354 574 611 34 775 806 20 21 902 43 29000 38 46 131 43 45 62 204 48 51 71 (500) 342 54 91 92 400 14 57 67 77 505 512 541 626 627 49 98 700 (200) 42 67 940 64 76 30023 (1000) 76 184 (200) 87 228 319 34 85 415 17 59 98 501 (200) 05 12 33 41 91 99 17 94 43 39 7? 54 46 51 41 42 61 52 28 82 92 50 18008 63 71 124 96 220 414 19 23 77 518 72 (200) 621 777 94 892 984 19029 82 165 (10000) 286 341 50 56 75 98 426 29 535 49 705 22 800 03 15 57 81 90 920 20079 117 29 38 94 239 99 303 67 448 49 86 92 522 77 87 603 13 18 (200) 38 755 819 24006 99 129 72 249 351 77 92 96 426 568 89 750 65 69 844 59 72 922 69 22053 60 137 64 233 367 90 639 79 709 27 (200) 823 954 67 23012 58 103 (400) 13 386 431 42 527 46 771 837 89 922 65 24035 108 16 53 203 23 65 90 814 (200) 55 60 408 (400) 32 533 636 55 781 (200) 56 (1000) 60 67 802 04 25 45 50 51 54 70 76 81 (30000) 94 929 30 89 25000 22 (2000) 74 96 187 210 62 (200) 77 99 318 32 501 76 77 658 91 702 04 31 59 62 94 861 65 917 45 86 97 26043 45 46 73 82 86 169 203 11 545 650 88 712 49 83 841 51 96 (200) 980 87 31080 84 217 365 89 417 68 84 560 84 99 635 85 93 737 (400) 58 66 822 27 33 36 89 948 32013 16 49 66 115 (200) 29 60 229 (3000) 47 58 98 331 41 52 53 86 406 30 61 64 570 87 90 615 47 61 705 52 64 810 43 53 67 93 930 63. 1. Krsßh. Hessische Landes-Lotterie. Zieh««- 1. Waffe S. April 1SVV. Alle Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, sind mit 78 Mark gezogen. iHyue Hewäyr.) 51 111 57 69 264 366 93 95 404 503 67 68 95 603 17 56 <200) 19 723 29 62 74 830 58 (200) 67 79 85 936 61 1147 48 200 08 323 24 35 50 65 70 92 412 21 49 78 627 42 832 42 50 92 907 27 61 2006 50 67 127 75 82 203 14 20 99 335 73 410 16 54 91 507 43 58 605 31 38 61 84 731 44 810 62 95 915 34 44 61 67 8015 76 79 153 245 397 425 632 41 62 77 97 847 61 79 918 (1000) 4029 50 (400) 79 91 (200) 115 (500) 21 205 31 59 329 75 92 95 431 (5000) 440 75 540 55 625 26 (200) 49 735 58 83 S1 812 21 931 41 5019 65 70 109 42 66 215 (400) 24 47 98 326 52 67 79 414 55 508 09 642 733 74 80 (1000) 839 67 75 930 57 5062 86 88 122 33 216 (400) 36 42 (200) 49 52 64 313 34 7200) 58 61 95 427 80 510 13 15 21 34 658 74 77 91 710 12 44 47 48 836 (200) 43 66 924 38 41 53 58 92 7091 95 102 41 87 (200) 208 18 71 445 92 541 82 671 84 95 846 55 60 922 «4 76 8028 43 153 55 244 313 21 39 50 430 45 67 75 518 63 99 611 21 701 06 12 815 27 51 (200) 71 86 952 53 9079 134 50 59 83 204 305 420 502 (400) 25 68 717 18 22 63 81 93 950 51 83 10001 42 68 90 (400) 117 24 73 323 51 72 442 97 560 85 91 612 16 (200) 46 55 88 712 38 80 803 06 18 936 43 55 11065 84 110 65 67 83 85 (200) 89 (500) 223 303 (200) 53 446 62 89 510 50 (2000) 65 72 630 31 32 36 95 765 71 84 810 (500) 11 16 34 52 58 64 70 75 91 928 79 86 12035 179 413 65 83 509 25 30 87 688 92 729 56 71 74 82 827 42 57 72 an QU 66 71 85 13016 59 70 (200) 98 146 49 53 92 308 21 52 78 403 51 61 90 501 28 (200) 33 54 71 96 98 618 35 44 702 70 804 14 19 44 52 911 (500) 33 61 (400) 14012 65 92 140 203 36 59 63 72 302 80 441 88 (200) 544 69 92 653 58 709 40 47 805 (400) 38 49 89 912 18 38 80 15125 26 67 115 76 92 271 72 (200) 79 378 87 (200) 410 (500) 67 94 539 48 610 12 18 90 727 42 811 904 18 (200) 36 37 99 (200) 16000 18 38 45 108 43 57 76 78 220 69 337 47 70 424 42 88 500 25 89 (200) 95 618 22 86 91 714 60 65 84 825 33 82 92 (200) 941 17008 65 114 228 (400) 35 46 301 26 80 407 53 79 80 82 88 89 503 24 42 93 718 (200) 21 30 33 64 90 93 821 40 52 66 77 944 66 72 Universität und Hochschule. — Ernanntr Der Privatdozent der Psychiatrie Dr. Gustav Njschaffenburg an der Universitäts-Jrrenklinikm Heidelberg zum a.-o. Professor. — Dr. Mathias Schlegel, Privatdozent und Assistent an dir tierhygienischen Abteilung des hygienischen Instituts der Hochschule in Freiburg i. Br., zum a.-o. Professor. — Verschiedenes r Wie mitgeteilt wird, findet am 28. ds. die (Liöffmmgsfeter des zahnärztlichen Universitäts-Instituts in München statt. Dieses Institut ist bis jetzt das einzige Deutschlands, welches ad hoc gebaut wurde und (mit Ausnahme Berlins) einigermaßen genügend subventioniert wird. Als Leiter wurde Zahnarzt Professor Di. Berten aus Würzburg berufen, als Dozenten: Hoszahnarzt Dr. Walkhoff aus Braunschweig und Privatdozent Zahnarzt vr. Pert au6 München. — Als beauftragter Vertreter des zahnärztlichen Verems zu Frankfurt a. M. wird desien Mitglied Zahnarzt Herr Dr. A. Schirmer-Basel an der Feier teilnehmen. — Die Bemühungen des österreichischen Unterrichtsministers, den Profesior Boltzmann der Wiener Universität zu erhalten, sind im letzten Augenblick an der Gehaltsfrage gescheitert. Boltzmann geht nun doch an die Leipziger Universität. Kunst und Missenschast. — Der Deutsche Historitertag in Halle a. G. wurde am Donnerstag im Beisein des Oberprüsidenten Staatsminister v. Bötticher eröffnet. Dr. Friedjung-Wien behandelte das Thema: „Das Angebot der deutschen Kaiserkrone an Oesterreich im Jahre 1814". — Professor Dr. Hedö-Halle sprach über „Stadtbürger und Stadtgericht Im Sachsenspiegel". — Nach dem Festmahl fand am Abend ein von Proseffor Dr. Meyer-Halle geleiteter Kommers statt. Eine Abordnung Halloren in ihrer bunten althrstorischen Tracht wartete auf und übermittelte die Grüße der Salzmäkler-Bruderschaft im Thal zu Halle. Ferner sprachen Prof. Dr. Dietrich Schäfer-Heidelberg über „Das Eintreten der nordischen Mächte in den 30jährigen Krieg", Proseffor Dr. Mitteis- Leipzig über „Neuere Ergebnisse der Papyrus-Forschung", Professor Ullmann-Greifswald über „Beiträge zur Würdigung der napoleonischen Frage", Proseffor Gelzer-Jena über „Das Verhältnis von Staat und Kirche in Byzanz", Professor Dr. Prutz-Königsberg über „Die Entwickelung der dortigen historischen Professur", Professor Dr. Rachfahl- Halle über „Die Trennung der Niederlande vom deutschen Reiche". Damit war der wiffenschaftliche Teil der Verhandlungen erledigt. Die 7. Versammlung deutscher Historiker soll im Jahre 1902 womöglich in Heidelberg stattfinden; die endgiltige Festsetzung des Termins wurde dem dortigen Ortsausschuß anheimgegeben. — lieber die gleichzeitig mit dem Historikertag abgehaltene 4. Konferenz deutscher Publikationsinstitute wurde mitgeteilt, daß Beschlüsse bezüglich der Herstellung von Grundkarten gefaßt wurden und daß beschlossen worden ist, für eine künftige Publikation Verzeichnisse des vorhandenen Materials an Reiseberichten und Tagebüchern in Deutschland aufzustellen. — Die königl. dänische Gesellschaft der Wissenschaften in Kopenhagen nahm in ihrer letzten Sitzung folgende Gelehrten als auswärtige Mitglieder auf: Professoren H. Ußner-Bonn, 6. Beneden- Lüttich, W. Flemming-Kiel, H. Dohrn, Gründer der biologischen Station Neapel, W. Engelmann Berlin, Ehrlich-Frankfurt a. M., Direktor des königl. Instituts für experimentelle Therapie, Helmert-Berlin, Direktor des geodätischen Instituts Potsdam, L. Henry-Loewen, Direktor des botanischen Gartens in Buitenzorg (Java), Treub und H. Vries in Amsterdam. — Gegen die „lex“ hat in Dresden eine Protestversammlung von über 1000 Schriftstellern, Künstlern und Kunstfreunden stattgefunden. Man beschloß einstimmig, den Bundesrat zu ersuchen, dem Kunstpara- graphen der lex Heinze die Zustimmung nicht ^u erteilen. — Die erste öffentliche Versammlung des Goethebundes in München war von etwa 3500 Teilnehmern besucht. Dr. Hirth, Dr. Müller-Meiningen, Sudermann und Dr. Deinhardt wurden stürmisch empfangen. Die Versammlung txug den Charakter einer überaus stürmischen temperamentvollen einhelligen Kundgebung gegen die lex Heinze und deren Geist. — Auch der Berliner Goethebund hat sich in einer längeren Erklärung gegen die lex Heinze ausgesprochen. - Kleine Mitteilungen. In Potsdam starb der Heraus- geber einer bekannten populären deutschen Literaturgeschichte Proseffor Robert König. Gingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion keinerlei Verantwortung.) Gießen, IO. April 1900. Die Chaussee Gießen-Krofdorf befindet sich, soweit sie die Gemarkung Gießen berührt, in einem Zustande, der lebhaft an die Straßen in Deutschland zurzeit des dreißigjährigen Krieges erinnert. Fußgänger können den Weg schon garnicht mehr passieren und ziehen es vor auf, dem Felde zu gehen. Vielleicht tragen diese Zellen dazu bei, den schon länger dauernden Uebelstand zu beseitigen. N. N. Arbeiterbewegung. bm. Mainz, 9. April. Die Lohnbewegung unter den hiesigen K i st e n s ch r e i n e r n ist heute ohne Streik Ende gegangen. Es hat eine gütliche Verständigung dahin stattgefunde'n, daß die Meister eine Lohnerhöhung von 10 Prozent haben eintreten lassen. Bei Ueberstunden findet eine Lohnerhöhung von 25 Prozent statt. — Die Lohnbewegung i'u »ter den Wagnern wird wahrscheinlich auch ohne Streik zu Ende gehen. Telegramme des Gießener Anzeigers. Carmaux, 10. April. Der erste Tag der Wiederaufnahme der Ar beit seitens der Hälfte der Grubenarbeiter verlief verhältnismäßig ruhig. Nachdem ein Dutzend Rädelsführer verhaftet worden war, wurde die Ruhe wiederbergestellt. Der Bürgermeister mit der dreifarbigen Schärpe geschmückt hielt sich den ganzen Tag in den Straßen auf und trug viel dazu bei, Unruhen zu verhüten. 2500 Arbeiter und Arbeiterinnen haben die Arbeit wieder aufgenommen.__ Sprechstunden der Redaktion des Gießener Anzeigers täglich (mit Ausnahme von Samvtaq und Sonntag) von 6—7 Uhr nachmittags. Eingang von der Kaplaneigaffe aus. Familien Nachrichten. — Gestorbenr Herr Konrad Eisfeller II. in Zell. — Frl. Katharina Margarethe Korell in Alsfeld. — Herr Georg Schneider, Briefträger i. P., in Friedberg. — Herr Peter Klein, Kaufmann, m Darmstadt. — Herr Wilhelm Fey, Zimmermann, in Darmstadt. Frau Elise Götz, geb. Höhn, in Darmstadt. - Herr Anton Weber m Offenbach. — Herr Joh. Peter Gerhardt in Offenbach. — Herr August Basel in Offenbach. — Frau Margarethe Stölting, geb. Beisiegel, m Offenbach. — Frau Helene Größer, geb. Gerhard, in Frankfurt. Herr Jakob Balland in Greifenthal. Mmsir Mriduntzm. Depesche« d«S Bureau „Herold". Berlin, 10. April. Kaiser Franz Jo wie der „Börsen-Courier" meldet, bereits am Berlin zu mehrtägigem Besuche ein. Berlin, 10. April. Der Prozeß Sternberg ist nun soweit gediehen, daß seine Beendigung für heute zu enuarten ist. Das Plaidoyer des Staatsanwalts hat bereits gestern stattgefunden. Wie verlautet, beantragte der Vertreter der Aiikiagebehörde die Verurteilung Sternbergs zu drei Jahren Zuchthaus. Wien, 10. April. Das „Fremdenblatt" bespricht die Reise des Kaisers Franz Josef nach Berlin! und führt dabei aus, der Kaiser erwidere den Besuch Kaiser Wilhelms bei einem Anlaß, der von weittragender Beden- t/ung für die Zukunft ist. Nehmen wir dieses als willkommenes Symbol dafür, daß das deutsch-österreichische Bündnis auch der künftigen Generation in seiner vollen Kraft erhalten werde. Budapest, 10. April. Infolge NahrunAssorgen erschoß sich der praktische Arzt Dr. Heia, nachdem! er vorher Gift genommen hatte. London, 10. April. ^Taily Mail" veröffentlicht ein Telegramm ans Ismail», daß sämtliche Mitglieder der Fremdenlegion, welche sich an Bord des Dampfers Uruguay befanden, die Flucht ergriffen, daß sie aber kurz nachher wieder eingefangen und in Jsmaila eingekerkert wurden. London, 10. April. Nach einer Meldung aus Manila vom 9. April wird daselbst versichert, Aguinaldo halte sich in einer Vorstadt Manilas versteckt. London, 10. April. Eine Limericker Firma gab ihre» Arbeitern am Samstag einen Ausslug nach Dublin aus Anlaß des Besiuches.der Königin. Als am Sonntag früh der Extrazug zurückkehrte, wurden die Ausflügler m i t Koth beworfen und mißhandelt. Gleichzeitig wurde ein großes Heulager der Firma in Brand gesteckt. Ter Feuerwehr wurden sämtliche Schläuche zerschnittet M oskau, 10. April. Zu Beginn der russischen Karwoche trifft der Zar mit seiner Gemahlin hier ein und verbleibt zwei Wochen hier. Zum Abschluß der Osterwoche finden große Hoffestlichkeiten statt. Konfirmanden 'ünzüffe Markus Bauer, Kirchenplatz IL se f trifft, 1. Mai inj Gebote auf die diesjährige Loh- rtttte der Gemeinde Klein-Rechtenbach, co. 90 Zentner, sind verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen bis 16. d. Mts., vormittags 11 Ahr, zu welcher Zeit Eröffnung erfolgt, hierher einzureichen. Verkaufsbedingungen, Karte über Lage rc. der Schläge können hier eingesehen werden. Groß-Rechtenbach, 9. April 1900. 2721 Dar Bürgermeister-Amt. Mittwoch de« 11. April 1900, versteigere ich: , . B 1. im Bieker'schm Saale, nachmittags 2 Uhr: Möbel aller Arten, 2 Faß Wein, eine Partie Schuhwaren u. v. a. 2. aus dem Pferdemarlt um 21/a Uhr: GeitzÄ^Gerichtsvollzieher. Versteigerung Areitag den 20. d. Mts-,, nach' mittags 2 Uhr, versteigere id) im Pisandlokal Selterswea 11 gegen Barzahlung : 2 Pferde, eine Partie Buckem umd Eichenbohlen, eine Partie Stück- Hölzer, Bertikow, Sofa's, Kommode, Kleider- ILränke, 1 Nähmaschine, 2 Regulateure u»d 1 Faß Ocker. Gießen, den 9. April 1900. 27717 Mulch, Pfandmeister. Städtischer Arbeitsnachweis Gießen Gartenstraste 2. Vngebot der Arbeitnehmerr i Schneider, 1 Fuhrknecht, 2 Fahrburschen, 1 Hausmädchen, 1 Strickerin, 1 Büglerin, i Näherin. Nachfrage der Arbeitgeber» 1 Drecksler, 1 Weißbinder bei guter Bezahlung nach auswärts, 1 tücht. Tapezier und Polsterer, 1 Wagner, 2 Schuhmacher, 1 Roctarbeiler, 1 Bauschremer, 2 Hausburschen, 1 Fuhrknecht, 1 Fahrbursche, 2 Kindermädchen. 3 Laufmädcken, 3 Dienstmädchen. WsistliliiMn ML Schlachthaus. Sreibank. 2711 Heute und Wvrqeu: SchminMch 50 Mg. Der Freibank-Berkaus befindet sich Dienstag den 10. ds., von 6 Uhr ab, und Mittwoch den 11 ds. am Eingang der Großviehschlachthalle. 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