»Sen Wms / 99i» ti »MPffört a.M, 621 futzt, öeüanai ^0' TUnuhtim. ^lttzdelwe^^ ^ie^ÄrÄ" _Jfatttpty22. '■itnfrittitn ju %lt, fennig Hefe mt lau Sramm Polmm mit e 6itx und 2 Si«elb >enn der Itifl «fg n 2 Meßenuäen dick auS, lullt je m «ine» Häuf: wenn diele ch gebacken, gemalt stt s«'/> »Mett ** achm. l1 8ü. ’S» fo„ berrrvce gitSi «b. DU P®tuti'i!oo $! t®lunt,'h»O4 10»2 ' gSAi flll» .hh#0 1900. Nr 35 Erstes Blatt.Sonmag den 11. Februar 1900 Gießener Anzeiger General-Anzeiger frfdfefaf täglich mit Ausnahme des Montags. Die Gießener »«Wltteudtätt-r Werden dem Anzeiger tan Wechsel mit „Hess. Landwirt" a. „Blätter Mr he«. BolkSkunde- WAchtl. 4 mal beigelegt. Bezugspreis Vierteljahrs. Mk. 2Lg monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn; durch die Abholrstelle« virrleljährl. Mk. 1,9* monatlich 65 Psg. Bei Postbezug Mk. 2,40 Vierteljahrs, mit Bestellgeld. Alle Anzeigen-BermittlungSstellen deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Zeilenpreis: lokal 12 Pfg, auswärts 20 Pfg. >»«,hme von Anzeigen zu der nachmittags für den felgniben Lag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Abbestellungen spätesten- abends vorher. Amts- und Anzeigebltttt für den Tiveis Gieren. JteMttoe, Expedition und Druckerei: Zchulstraße Ar. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Klätter für hessische Volkskunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hießen. Fernsprecher Nr. 51. Amtlicher Teil. Bekanntmachung. Ju Rodheim und Wieseck ist die Maul- und Klauenseuche völlig erloschen und Aufhebung aller angeord- Äden Sperrmaßregeln verfügt worden. Gieße», den 10. Februar 1900. Großh. Kreisamt Gießen. v. Bechtold. Bekanntmachung. Betreffend: Maul- und Klauenseuche. In Münster ist in einem Gehöft die Maul- und Klauenseuche festgestellt und Gehöstsperre angeordnet worden. Gießen, den 8. Februar 1900. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Bechtold. Bekanntmachung. Da im nächsten Monat die Obstbaukurse an der Großh. Obstbauschule zu Friedberg wieder beginnen, mache ich darauf aufmerksam, daß der landwirtschaftliche Bezirksverein solchen jungen Leuten aus dem Bezirk, welche Pch als berufsmäßige Baum- oder Straßenwärter aus- bilden wollen, über 16 Jahre alt, unbescholten und bedürftig find, eine erhebliche Beihilfe zu den Kosten des Aufenhalts in Friedberg gewährt. Der Unterricht ist für dieselben houorarfrei. Gesuche um Gewährung der Beihilfe sind an die betr. Bürgermeisterei zu richten, welche sie mit beachtlicher Angabe der persönlichen und Vermögensverhältnisse des Gesuchstellers an mich einzusenden hat. Gießen, den 8. Februar 1900. Der Direktor des landw. Bezirksvereins, v. Bechtold. Bekanntmachung, Betr.: Die Maul- und Klauenseuche. Nachdem die Seuche in einer Hofraite zu Atzenhain, Kreis Alsfeld, ausgebrochen ist, ist die Gehöftesperre angeordnet worden. Die Seuche ist in Otterbach und Leusel, Kreis Alsfeld, erloschen und die angeordneten Sperrmaßregeln sind aufgehoben worden. Die Seuche ist in Ober-Schmitten, Eichelsachsen und Gonterskirchen, Kreis Schotten, erloschen und die angeordneten Sperrmaßregeln sind aufgehoben worden. Die über Einartshausen, Kreis Schotten, verhängte Sperre ist aufgehoben worden. In zwei Gehöften der Stadt Wetzlar ist die Seuche ausgebrochen und Gemarkungssperre angeordnet worden. In Hohensolms und Erda, Kreis Wetzlar, ist die Seuche erloschen. Gießen, den 8. Februar 1900. Großherzogliches Kreisamt Gießen. __v. Bechtold.___________________ Gefunden : 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Täschchen, 1 Handkörbchen, 1 Spannkette und 1 Paar Zügel. Gießen, den 10. Februar 1900. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Muhl. ♦ Politische Wochenschau. Gießen, 10. Februar 1900. Wie wir bereits gestern bei Besprechung der Flottengesetz- beratung ausführten, ist jetzt wieder ein etwas frischerer Zug in das politische Leben gekommen, und für den Augenblick sind die Ereignisse in Südafrika in den Hintergrund getreten. Was wird bei der Debatte über die Marinevorlage herauskommen? Eine Reichstags, auflösung, die für den Fall der Ablehnung des Gesetzes vielfach an die Wand gemalt wird, dürfte kaum im Ingresse der Regierung liegen. Denn wer garantiert dafür, bufc die Nachwahlen nicht eine Stärkung der Opposition im Gefolge haben? Aber wir betonen nochmals, ein Konflikt zwischen Reichstag und Regierung wird voraussichtlich nicht ernt ft egen, wenn auch Dr. Schädler versicherte, die Zentrums- Hitei sei für diese Vorlage nicht zu haben. Man wird eben in der Kommission auf allen Seiten mit sich reden lassen! Bis dahin ist jedenfalls auch Herr v. Miquel wieder hergestellt, um versichern zu können, daß die deutsche Steuerkraft wohl im Stande sei, die Kosten des Flottenplanes zu tragen. Es war selbstverständlich, daß die Krankheit des preußischen Finanzministers auch wieder Meldungen von seiner Amtsmüdigkeit zeitigen würde; aber alle diejenigen, welche den Zeitpunkt nicht abwarten können, wo Herr v. Miquel Finanzminister a. D. sein wird, sind stark enttäuscht worden durch das kategorische Dementi in den „Berl. Pol. Nachrichten". Die „lex Heintze" ist noch immer nicht unter Dach und Fach gebracht worden, und ob die Regierung den von der Rechten und dem Zentrum in den Gesetzentwurf eiu- gefügten Strafbestimmungen zustimmen wird, erscheint nach den Erklärungen der Regierungsvertreter zweifelhaft. Man kann auch des Guten zuviel thun! Werfen wir nun einen Blick auf die Ereignisse im Auslan de, so ist es erklärlich, daß derselbe zunächst haften bleibt auf dem Kriegsschauplätze in Südafrika, wenn auch in letzter Woche große Fortschritte auf der einen ober anderen Seite nicht zu verzeichnen sind. Aller Wahrscheinlichkeit nach sind aber gegenwärtig heftige Kämpfe entbrannt, über deren AuSgang sichere Meldungen noch aicht vorliegen. Auch über die gestern veröffentlichten Nachrichten über eine entscheidende siegreiche Schlacht der Buren liegt zur Stunde eine Bestätigung nicht vor. Mittlerweile feiert Mr. CH amberlain im Parlament Triumphe und erfreut sich der Zustimmung der großen Mehrheit für feine Politik. Es kann ja nicht geleugnet werden, daß Josef Chamberlain zurzeit der bedeutendste Parlamentsredner ist, der seine Zuhörer mit sich fortzureißen vermag, aber es heißt doch anerkennen, daß schwarz weiß ist, wenn man den Argumenten Chamberlains Beifall zollte. Daß er noch immer hoffnungsfreudig ist, wollen wir ihm verzeihen in der Erwägung, daß auch ihm eines Tages die Erkenntnis kommen wird. Unaufgeklärt ist noch immer der Grund für die Abberufung des englischen Botschafters aus Paris; jedenfalls ist die Thatsache interessant genug, um an dieser Stelle nochmals registriert zu werden. Die Franzosen sind arg in Nöten, daß nun der Prinz von Wales und mit ihm der ganze Troß des englischen Adels der Ausstellung fern bleiben werde. Dafür ist ihnen auch die Auszeichnung des Präsidenten Loubet seitens des türkischen Großherrn durch die Verleihung des Jmtiazordens kein Ersatz, wenn auch durch diese letztem die guten Beziehungen zwischen Frankreich und der Hohen Pforte dokumentiert werden. Fischt Rußland im fernen Osten im Trüben? so fragen sich besorgt die englischen Staatsmänner, wenn sie die Meldungen lesen von geheimnisvollen Vorgängen an der Grenze Indiens, welch letzteres wieder unter dem Zeichen einer scheußlichen Hungersnot steht. Klarheit in die Absichten Rußlands hat auch die verflossene Woche nicht ge» bracht; wer will es aber den Petersburger Staatsmännern verdenken, wenn sie die Verlegenheit Englands für ihre Zwecke ausnützen? In der Diplomatie ist ja jedes Mittel heilig! Lokales und Provinzielles. (Anonyme Einsendungen, gleichviel welchen Inhalte-, werden grundsätzlich nicht ausgenommen.) Gießen, 10. Februar 1900. ♦♦ Dir Decknngsfrage der Kosten der zukünftigen Kanalisation war gestern nachmittag der Beratungsgegenstand im landwirtschaftlichen Lokal-Verein, welcher im oberen Saale des (Safe Ebel tagte. Ueber die Hälfte unserer Stadtverordneten war der an sie ergangenen Einladung, der Beratung beizuwohnen, gefolgt. Herr Oberbürgermeister Gnauth hatte schriftlich sein Bedauern ausgesprochen, der Versammlung dienstlicher Behinderung wegen nicht beiwohnen zu können, in seiner Vertretung war Herr Beigeordnete Wolff anwesend. Herr Brauereibesitzer Bichler hatte das Referat übernommen. Er erklärte in der Einleitung seiner Darlegungen, daß die Kanalisation unserer Stadt allseitig, wohl von der gesamten Bürgerschaft freudig begrüßt werde und betonte, daß selbst die Landwirte in unserer Bürgerschaft sich ernstlich gegen die Ausführung der projektierten Entwässerung nicht mehr aussprächen, obwohl durch dieselbe gerade ihnen ein Schaden erwachse, indem ihnen erstens der so wohlfeile Dünger entzogen werde und zweitens ihnen eine Quelle des Erwerbes: die Fäkalien» ubfuhr mit dem ins Leben treten der Kanalisation verstopft | werde. Man hätte im landwirtschaftlichen Lokal-Verein auch schwerlich Veranlassung, sich mit der Deckungsfrage der Kosten der Entwässerung zu befassen, wenn nicht nachdem Bericht des Gießener Anzeigers über jene Sitzung, in der die Kanalisation im Prinzip von den Stadtverordneten genehmigt sei, Herr Oberbürgermeister auf Anregung des Stadtverordneten Huhn erklärt hätte, daß diese Kosten gedeckt werden sollen durch eine Erhöhung des AuSschlagscoLfficienten. ES hatte damals, immer nach dem vorliegenden Zeitungsbericht, in jener Sitzung keiner der Stadtverordneten dagegen etwas einzuwenden gehabt und da sei es naheliegend, daß diejenigen Gewerbetreibenden, welche sich durch die allgemeine Erhöhung der Kommunalsteuerumlagen mit Recht beschwert fühlen, sich Gehör verschaffen, und ihren Standpunkt den berufenen Vertretern der städtischen Verwaltung unterbreiten. Herr Bichler legt dar, daß das landwirtschaftliche und auch das Brauereigewerbe prozentualiter wesentlich stärker von der Kommune zur Steuer herangezogen werde, wie gewisse andere Steuerzahler bei dem gleichen Einkommen; er vertritt die Ansicht, daß die Grundsätze der Steuerveranlagung, wie sie jetzt beliebt werden, veraltet seien, und um gerecht zu wirken, anders gestaltet werden müssen. ES gehe nicht an, alle Bedürfnisse der Gemeinde einfach durch einen Zuschlag auf die Umlagen aufzubringen, am allerwenigsten fei dies gerecht bei den Kosten der Kanalisation. Wolle man dies aber in Gießen thun, so betrage die Steuererhöhung bei einem jährlichen Bedarf von zirka 90,000 Mk. für den Betrieb, Verzinsung und Amortisation der Kanalisation eine Erhöhung der Steuer um 18 Prozent. Das Anwachsen der Steuerkapitalien in unserer Stadt dabei in Rechnung zu ziehen, um den Prozentsatz herabzumindern, sei falsch, da nach Lage der Sache in unserem Gemeindewesen sich in Zukunft Bedürfnisse Herausstellen werden, welche dadurch ihre Deckung finden müssen. Redner bemerkt: die Besitzer, die außerhalb der Stadt wohnen und nicht der Vorteile des Anschlusses an die Kanalisation teilhaftig werden, wollen sich keineswegs ausschließen von der teilweisen Deckung der Kosten der Entwässerung, aber man sehe doch nicht ein, daß man den Hausbesitzern ein Servitut abnehmen soll, das auf den Grundstücken ruhe, indem sie befreit werden von den Kosten der Abfuhr der Fäkalien da diese gesamten Kosten übernommen werden sollen von der Allgemeinheit. Hierzu komme, daß, falls die Kosten der Kanalisation durch Erhöhung des Steuercosffizenten gedeckt werden, den zahlreichen Staatsgebäuden, den Häusern von gewissen Beamten, die überhaupt von der Kommunalsteuer befreit seien, die Fäkalienentfernung umsonst besorgt wird, womit den Interessenten geradezu ein Geschenk gemacht wird. Herr Bichler veranschlagt die augenblicklichen Kosten der Fä- kalienfortschaffung auf jährlich 35 000 Mk. und vertritt die Meinung, daß bei der Verteilung der Lasten der Entwässerung mindestens der gleiche Betrag in Form einer besonderen Kanalsteuer von den Hausbesitzern jährlich vorweg getragen werden müßte. An Hand von ihm beschaffter Belege legt der Redner dar, daß in den meisten Städten, die Kanalisation haben, wie z. B. in Darmstadt, Hanau, Worms, Marburg, Wetzlar, München, Köln rc. eine Kommunalsteuer erhoben wird, obwohl einzelne von den erwähnten Städten die Fäkalien nicht mit abführen, was hier in Gießen dankenswerter Weise geschehen wird. Die Extrasteuer, die den Hausbesitzern erwächst, ist nach einer Berechnung des Referenten auch keineswegs erheblich, sie beträgt im Durch- schnitt auf die vorhandenen Häuser verteilt, pro Haus etwa 20 Mark pro Jahr, wenn man die jetzigen Kosten der Abfuhr zugrunde legt, und müßte mm nach irgend einem Modus verteilt werden, sodaß größere Häuser entsprechend eine höhere, und kleine Häuser entsprechend eine niedere Kanalabgabe zu zahlen haben. Folge man aber seinemVorschlage, der seiner Ansicht nach die einzig gerechte Lastenverteilung an» strebe, so bleiben immer noch ca. 55 bis 60000 Mk. zu decken, die dann auszuschlagen seien auf das gesamte Steuerkapital, welches eine Erhöhung unserer städtischen Abgaben um etwa 11 Proz. bedeute. — Herr Stadtverordneter So eher erklärt, daß er in der Stadtverordneten Versammlung in der Deckungsfrage seine Stellung nicht dargelegt habe, weil die Frage zwar von Herrn Oberbürgermeister Gnauth auf Anregung des Kollegen Huhn gestreift worden sei, aber nicht zur Debatte gestanden habe. — Stadtverordneter Haubach erklärt, es sei richtig, daß in der Versammlung der Stadtverordneten, als die Kanalisation im Prinzip beschlossen worden sei, der Herr Oberbürgermeister wegen der Kostendeckungsfrage seiner privaten Ansicht Ausdruck verliehen habe. Die Angelegenheit habe noch nicht zur Beratung gestanden; er selber wolle einer bekannten Weltfirma. Er bezieht 6000 Mk Gehalt. Auszug MS den Standesamtsregistern Februar 5. Johannette Weiß dahier mit Marie Februar 3. Lokalkolorits der an unserem erstaunten Auge vorüberziehenden Bilder aus dem dunkeln Erdteil ist ganz vorzüglich ; wir fühlen uns mit einem Schlage mitten in die eigenartige Szenerie dieser fremden Welt versetzt, die um so mehr unser Interesse erweckt, als es meist die Bilder deutschen KoloniallcbenS sind, die wir hier sehen, und die einen lehrreichen Einblick in Land und Leute gewähren. Jedem aufmerksamen Beschauer wird es sich fest einprägen, was er hier in plastischer und farbenprächtiger Darstellung zu sehen bekommt, umsomehr, als es an Abwechselung und Vielseitigkeit nicht fehlt; wir wollen hier nur kurz an die Bilder von der Expedition Gravenreuth, Dar-es-Salaam rc., Land und Leute von Dahomey, Sultanspalast in Sansibar, Plantagen, Urwälder, Gebirge, Wasierfälle rc. erinnern. Auch die „Kapstadt mit Tafelsberg", König und Königstochter von Dahomey, Kirchen, Lazarette rc. find von eigenartigem exotischen Reiz, sodaß ein Besuch für jeden von großem Interesse sein wird. Vereinsvermögens bekommen muß. — Wir werden auf die intereffanten Darlegungen des Vortragenden noch ausführlicher eingehen. *• Das Panorama in der Neuen Bäue erfreut sich gegenwärtig einer ganz besonderen Anziehungskraft bei jung und alt, denn eine der schönsten und reizvollsten Serien giebt es jetzt zu schauen: eine Reise in die tropischen Gefilde unserer afrikanischen Kolonien nach Deutsch-Ost- und SUd-Weftafrika, ferner nach Sansibar, Madagaskar, Dahomay, Mauritius, Kapstadt rc. rc. Die Naturtreue des *• Im Nationalliberale« Verein sprach gestern Herr Professor Dr. Leist über die Frage der Verleihung der Korporationsrechte' an die Berufsvereine. Die Ausführungen des Redners gipfelten in der Empfehlung, den Berufsvereinen den Zugang zur Rechtsfähigkeit unter der Voraussetzung zu eröffnen,' daß jedes Mitglied beim Austritt einen seinen Beiträgen entsprechenden Teil des *• Der entlassene Geh. Oberschulrat Dr. Dett- weiter befindet sich zur Zeit in Wiesbaden als Direktor Geborene. Februar 2. Dem Gärtner Adam Keil ein Sohn. Wilhelm Philipp. 2. Dem Lackierer August Wilhelm Horn eine Tochter. 4. Dem Taglöhner Karl Kool ein Sohn, Karl Friedrich. 4. Dem Bierbrauer Joseph Gentner eine Tochter. 5 Dem Kaufmann Heinrich Aubel eine Tochter. 5. Dem Glaser Wilhelm Räuber eine Tochter. 6. Dem Fuhrknecht Konrad Eichenauer ein totgeborenes Kind weiblichen Geschlechts. 7. Dem Bureaugehilfe Theoder Schlitt eine Tochter. 9. Dem Schreiner Johannes Pitz ein Sohn, Ernst Konrad. Februar 2. Friedrich Wilhelm Zeidler, 36 Jahre alt, Eisenbahnbetriebs-Sekretär zu Darmstadt. 5. Marie Laußer, geb. Koch, 71 Jahre alt, Privatin dahier. 6. Marie Barbara Brings, geb. Amend, 30 Jahre alt dahier, Ehefrau von Koch Johann Peter Brings. 6. Karl Cotlle, 32 Jahre alt, Artist in Mannheim. 7. Anna Maria Margarethe Göbel, 1 Jahr alt, Tochter v. Taglöhner Jakob Göbel dahier. 8. Ferdinand Emanuel Freiherr von Ricou, 69 Jahre alt, Großh. Kammerherr, Landgerichts-Präsident i P. dahier. 8. Karoline Lange, geb. Schäfer, 76 Jahre alt, Wittwe von Kaufmann Lange dahier. 8 Johannes Eckhardt, 48 Jahre alt, Küfer und Bierbrauer von Pfungstadt. Kirchliche Nachrichten. Tvangelifche Gemeiade. Sonntag ben 11. Februar. Septuagesimä. Gottesdienst. I« der Stadttirche. Vormittags -V» Ubr: Pfarrer Schlosser. Vormittags 11 Ubr: Kinderkirche für die MattbLuSgemeinde- Pfarrer Schlosser. Nachmittags 6 Uhr: Pfarrassistent Dr. tzeußel. der Stadt Gieße». Aufgebote» Heinrich Weber, Schmied zu Offenbach a. M. mit Hierselbst. 5. Heinrich Goßmann, Gefängnisaufseher Katharine Blank Hierselbst. ** Stadttheater. Als Volksvorstellung findet am dem 12. er., eine Wiederholung der Posse: „Der Postillon von Müncheberg" statt. — Dienstag, den 13. er., hat der Charakterspieler Franz Rolan seine Benefizvorstellung und hat sich dazu die Rolle des „Generals Thorane" in dem Gutzkow- fchen Lustspiele: „Der Königsleutnant" gewählt. Herr Rolan, ein doch immerhin noch junger Künstler, hat uns schon öfters Beweise seines großen Talentes und Strebens gegeben. Er gehört jetzt zu den meistbeschäftigten Mitgliedern unseres Theaters und hat erst in dieser Woche durch die Darstellungen des „Shylock" und „Nickelmann" großen Beifall gefunden. An weiteren bedeutsamen Rollen spielte Herr Rolan noch den „alten Miller", den „Thoas" m „Iphigenie", den „BasiliuS" in „Das Leben ein Traums „CaScart', in „Zaza", „Dr. Rank" in „Nora." Wir wollen wünschen, daß es dem Benefizianten vergönnt sein möge, vor vollem Hause zu spielen. ** Spezialitäten Vorstellung. Wir machen hiermit auf die morgen nachmittag und abend stattfindende Vorstellung in den „Vier Jahreszeiten" besonders aufmerksam. •• Vom 1. April ab sollen gewöhnliche Eilbriefsendunge» nach dem Orts- und Laudbestellbezirke des Anfgabepostorts zn- lässig sein. Für die Eilbestellung sind, außer der Gebühr für die Sendung, zu erheben: bei Briefsendungen nach dem Ortsbestellbezirke 25 Pfg., bei Briefsendungen nach dem Landbestellbezirke die wirklich erwachsenden Botenkosten (auch bei der Vorausbezahlung durch den Absender), mindestens aber 25 Pfg. Sind bei der Vorausbezahlung die Kosten nicht bekannt, so hat der Absender einen angemessenen Betrag bei der Aufgabepostanstalt zu hinterlegen. •* Hessische Landeslotterie. Nächster Tage findet in Frankfurt eine Versammlung der Hauptkollekteure statt, um über eine Reihe von Mißständen zu beraten, welche bei dem Vertrieb und der Einteilung der Lose zu Tage getreten sind. w** Eine Broschüre von General Joubert Transvaal, dem Anführer der Buren, Preis 40 Pfennig, ist im Verlag von Heinrich Staadt in Wiesbaden erschienen. Das höchst empfehlenswerte Büchlein bietet eine getreue deutsche Ueber- setzung einer vor kurzem in einer Johannisburger englischen Zeitung abgedruckten Flugschrift, welche der bekannte General- Kommandant Joubert an die Königin von England richtet. Sie bietet zunächst einen lehrreichen und interessanten lieber blick über die Schicksale der aus der Kolonie seinerzeit ausgewanderten holländischen Ansiedler. Sie deckt damit in authentischer Weise die Gründe auf, welche zu den jetzigen schweren Zerwürfnissen zwischen England und Transvaal geführt haben. Das Schriftchen begegnet allgemeinem und außerordentlichem Interesse. In wenigen Tagen wurden Tausende abgesetzt, lieber die Broschüre urteilt, teilweise in Leitartikeln die „Kreuzztg.": „Kaum ist in unserer Zeit wohl etwas Ergreifenderes geschrieben worden, als die Flugschrift, die der oberste Führer der Burentruppen, General Joubert, an die Königin Viktoria gerichtet hat rc. rc." Die „Voss. Ztg.": „Das Schriftchen ist wert, in und der Provinz Oberhessen, von der Lebenshaltung ihrer Borfahren zu geben bemüht ist! Der Verein wird jede Gabe, auch die kleinste, gern und dankbar entgegennehmen und an Vieser Stelle von Zeit zu Zeit die Namen der Geschenkgeber und die Liste der Zuwendungen veröffentlichen. Der Vorein hofft aber auch, und wir alte mit ihm. «heschttetzmrger». Karl Heinrich Sieglinger, Bäcker dahier mit Anna Elise Rahn hierselbst. 3. Wilhelm Philipp Deibel, Lackierer dahier mit Katharine Auguste Rinn hierselbst. 7. Georg Emil Seng, Metzger und Wirt dahier mit Minna Köhler hierselbst. I Deutschland die weiteste Verbreitung zu finden." Die I 7Münch. Allg. Ztg.": „Wahrhaft ergreifend und gerade jetzt sehr lesenswert." Ein Frankfurter Blatt: „Ein wunder I fam schlichtes Büchlein, das in seiner Herzenseinfalt eine erschütternde Klage gegen die Vergewaltigung durch England erhebt. AnspruchloS ist die Darstellung, kunstlos die Stilistik; aber jede Zeile redet Bände, jedes Kapitel ist mit Herzblut getränkt." n. Altenstadt, 8. Februar. Unsere Genossenschaftsmolkerei hat im letzten Jahr ein recht günstiges Resultat erzielt; denn der Reingewinn beträgt 8241 Mark 16 Pfg. Die eingelieferte Milchmenge betrug 1 548 744 Kilo gramm. Die Aktiva und Passiva betragen nach der letzte« Bilanz ,e 662 28 Mk. 87 Pfg. Zur Molkerei gehören eben 239 Genossen. *• Darmstadt, 8. Februar. Post-Personalnach- richten. Versetzt sind: der Ober-Postdirektionssekretär Lenhardt von Berlin nach Mainz als kom. Postkassierer; I die Ober-Postassistenten Petri von Gießen nach Grünberg (Hessen) upd Sch liep hacke von Grünberg (Hessen) nach Gießen; der Postassistent Fritzges vonButzbach nach Alsfeld. Ernannt ist: zum Postmeister: der Postsekretär ®raeff in Grünberg (Hessen). △ Homberg, (Bez. Kassel), 9. Februar. Der Vorstand und der Ausschuß für das Lehrlings wesen der Zwangsinnung des Tucharbeiter-Handwerks im Amtsgerichts- bezirk Homberg hielt gestern eine Sitzung hier ab, in welcher folgende Fragen auf der Tagesordnung standen: 1. Sind Kaufleute, welche ein Garderobegeschäft mit Anfertigung nach Maß betreiben, einen Zuschneider und Gesellen halten, verpflichtet oder berechtigt, der Zwangsinnung als Mitglieder anzugehören? 2. Ist der Betrieb eines solchen Geschäftes ein fabrikmäßiger oder ein handwerksmäßiger? Es wurde sich bei Erörterung dieser Fragen dahin ausgesprochen, daß die in Rede stehenden Geschäfte, deren Betrieb als ein handwerksmäßiger in Betracht komme, den Bestimmungen der Gewerbe-Ordnung gemäß verpflichtet seien, der Innung als Mitglieder anzugehören Einen weiteren Gegenstand der Tagesordnung bildete die Lehrlingsfrage. Man entschied sich dahin, daß Lehrlinge nur mit Zustimmung des Ausschusses für das Lehrlingswesen von JnnungSmitgliedern angenommen werden dürfen, welche das 24. Lebensjahr zurückgelegt haben, im Besitze der bürgerlichen Ehrenrechte sind und von welchen anzunehmen ist, daß sie die Befähigung besitzen, einen Lehrling berufsmäßig auszubilden. gestehen, daß er sich heute noch kein Urteil dieserhalb gebildet habe, um seine Stellungnahme jetzt schon angeben zu können. Ihm scheine es auch gerechtfertigt, einen Teil der Kosten der Entwässerung — vielleicht die Kosten des Betriebes — den Hausbesitzern aufzuerlegen. Jedenfalls könne man überzeugt fein, daß die Angelegenheit in der Stadt- verordneten-Versammlung eingehend erwogen werde und danach beschlossen werden wird. — Herr Beigeordneter Wol ff begrüßt die Darlegungen des Referenten als sehr schätzbares Material für die städtische Verwaltung für die Beratung dieses Gegenstandes, der im übrigen noch nicht spruchreif sei. Die Deckungsfrage der Lasten der Kanalisation sei für die städtische Verwaltung eine noch vollständig offene; er wolle deshalb als Vertreter der Bürgermeisterei zu der Frage selbst hier in der Versammlung keine Stellung nehmen. Stadtverordneter Heichelheim bekennt, daß das heute vom Referenten Vorgetragene äußerst wertvoll für die Beratung der Kostendeckungsfrage sei, er wolle gestehen, daß man das Gehörte doch erst richtig verdauen müsse, ehe man daraus Schlüsse ziehen dürfe, die Frage würde in der Finanz Deputation sowohl als in der Stadtverordneten- Versammlung gewissenhaft geprüft werden; sich heute schon binden zu können, wie mast darüber dereinst entscheiden , werde, sei rein unmöglich. — Der Vorsitzende, Herr Ocko- nomierat Sch lenke, fragt an, ob die Versammlung vielleicht damit einverstanden sei, daß der Lokal Verein seinen Standpunkt in einer Petition an die städtische Verwaltung darlegt. Herr Stadtverordneter Grünewald giebt feiner 1 öiuvuytai«. Meinung, unter der Zustimmung seiner Kollegen über diesen I nächsten Montaa, Punkt, dahin Ausdruck, daß es sich empfehlen würde, bie 1 ~ ~ - - Darlegungen des Referenten unter Anführung des von ihm beigebrachten sehr wertvollen Materials in Form einer Denkschrift der städtischen Behörde zur Verfügung zu überlassen resp. jedem Mitglied der Stadtverordneten-Ver- sammlung zuzustellen. Man dürfe überzeugt sein, daß die Lasten der Kanalisation verteilt werden würden, wie es gerecht und billig sei. Allerdings dürfe man dabei nicht im Interesse des einen ober anberen Gewerbestandes verfahren, nicht vom agrarischen, nicht vom einseitig gewerblichen Standpunkt die Sache ansehen und entscheiden. Der Stadtverordnete habe die Pflicht, die Interessen Aller zu wahren und das werde puch geschehen, wenn man an die Lösung der Frage, die Deckung der Kosten der Kanalisation betreffend herantrete. — Herr Brauereibesitzer Bichler erklärt hierauf, die Denkschrift zu verfassen und wie vorgeschlagen, dieselbe den Vertretern der städtischen Verwaltung zugänglich zu machen. ** Museum des Oberhessischen Geschichts- verems. Den meisten unserer Leser ist das Bauernzimmer im Museum des Oberhessischen Geschichtsvereins bekannt und vertraut. Der Großväterhausrat, bet hier im engen Raum sich drangt, hat neuerdings eine wertvolle Bereicherung erfahren. Der Umsicht des Museumwarts ist es gelungen, die wertvolle Meiskische Sammlung für den Verein zu erwerben und so unserem engeren Vaterlande Lu erhalten. Ein ungenannter Gönner des Museums hat die nötigen Mittel zur Verfügung gestellt. Der Besitzer, Herr Postverwalter Meiski zu Ulrichstein, ist dem Verein in jeher Weise entgegengekommen. Aus Anhänglichkeit an feine hessische Heimat und an den Verein, dem er feit längerer Zeit angehört, hat er Angebote von anderer Seite «bgewiesen, und Die ihm liebgewordenen Stücke zum Selbst- rostenpreise überlassen. Nicht nur dies! Er hat Herrn i Hauptmann a. D. Kramer, der sich dem ihm anvertrauten Museum zuliebe der beschwerlichen Winterreise in den hohen Vogelsberg unterzogen hat, seine Beihilfe bei späteren Erwerbungen in Ulrichstein und Umgegend zugesagt. — Mit verständnisvollem Eifer und unter nicht unerheblichem Kostenaufwand hat Herr Meiski seit Jahren gesammelt.: Einzelne Gegenstände stammen aus dem durch Unverstand zerstörten Ulrichsteiner Schlosse. So eine Ofenkachel des 16. Jahrhunderts, die den Kurfürsten von der Pfalz barstellt. Ein kostbarer Zunfthumpen, um den sich schon viele Liebhaber vergebens bemüht haben, erinnert an die Zeit, in der auch in den oberhessischen Städtchen das Handwerk noch einen goldenen Boden hatte. In größerer Anzahl sind die bäuerlichen Gebrauchsgegenstände vertreten, darunter Stücke, die heute nur noch sehr selten, oder überhaupt nicht mehr zu erweirben sind. Wir heben besonders hervor: die jetzt ganz außer Gebrauch gekommenen gläsernen Ernteflaschen mit ihrer launigen Spruchweisheit, die verschiedenen Wasser- und Bierkrüge, die originelle Bauernbier- kanne, die Bauernteller, die aus Holz geschnitzten Dosen und die verschiedenen Pulverhörner. Das „Marburger Geichirr" ist in einigen hübschen Exemplaren vertreten. Der Rolokkospiegel, um auch dieser Kuriosität zu gedenken, der für Ulrichstein ein gewisses lokalhistorisches Interesse gehabt haben mag, ist von einem Ulrichsteiner Stadtkinds hessischen Kontingente für Napoleon gegen I •ie Russen focht, in Moskau erobert und im Tornister über I bie Beresina nach Hessen geschleppt worden. — Mit anderen I neuertoorbenen Gegenständen und Geschenken und einem I Teue der von Herrn Professor Dr. Gundermann auf dem I ausgegrabenen prähistorischen Fundstücke, ist die Meiskische Sammlung im Universitätszimmer des Mu- I seums vorläufig aufgestellt worden und kann Sonntags zur gewohnten Stunde besichtigt werden. — Die kleine Sonderausstellung im Universitätszimmer zeigt uns, daß das Interesse unserer Bürgerschaft am Museum des Ober- «hessischen Geschichtsvereins in erfreulichster Weife im Steigen Begriffen ist. Die letzten Monate haben den Sammlungen »eiche unb wertvolle Zuwendungen gebracht. Hoffen wir daß unter den Besuchern, die Sonntags der Einladung des Geschichtsvereins ins alte Rathaus Folge leisten, sich mancher findet, der sich des Großväterhausrats daheim in Schrank und Truhe, in der Rumpelkammer und auf dem Speicher erinnert, der für ihn wertlos ist, aber, in die Dammlungen des Vereins eingereiht, das Bild vervollständigen hilft, das unser Museum den Bewohnern Gießens baß das vornehme Beispiel des ungenannten Gönners, der unserer Museumsverwaltung von jeher mit reicher Beihilfe zur Seite gestanden hat, in den wohlhabenden Kreisen der Bürgerschaft Gießens Nachahmung findet. Die Mittel des Geschichtsvereins sind leider sehr beschränkt. Er ist nicht in der Lage, bei Ankäufen mit reich dotierten Nachbarvereinen und privaten Sammlern zu fonfurieren. Daß es ihm aber im gegebenen Augenblick, in dem es gilt, oberhessische Sammlungen für Oberhessen und Gießen zu retten und zu erhalten, nicht an schneller Hilfe mangelt, das hat jüngst der durch den Patriotismus der Stadtver- ordnetensammlung ermöglichte Ankauf der Dr. Klewitz- schen Münzensammlung, das hat jetzt wieder die willkommene Erwerbung der Meiskischen Sammlung gezeigt. Vivant eequentee! Gerichtssaal. St rafkammer. Wegen eines schweren Verbrechens hatte sich gestern der Landwirt Jakob Klotz und dessen 19 jährige Tochter Katharina aus Ostheim zu verantworten. Dieselben, waren angeklagt aus M 173 unb 218 des Str.-G. Jakob Klotz wurde zu 5 Jahr Zuchthaus und Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 5 Jahren, dessen Tochter aber, der man mildernde Umstände zubilligte, zu 1 Jahr 6 Monaten Gefängnis verurteilt. Die Höhe der Strafe gegen den Vater ivurbe damit begründet, daß er an seiner eigenen Tochter gefrevelt und diese von Jugend an systematisch zu dem schweren Verbrechen verleitet habe. Beide Angeklagte erkannten bie Rechtskraft des Urteils sofort an. Wetterbericht. Die allgemeine Luftdruckverteilung zeigt im Norden eine flache Rinne niederen Druckes, die sich von Süd- und Mittel-Skandinavien nach dem Innern Rußlands erstreckt. Ein breiter Rücken hohen Druckes der von Süd-England quer durch Zentral-Europa verläuft und über Schlesien einen schwachen Kern aufweist, trennt jene Rinne von dem südlichen Depressions- gcbiete. Das Zentrum desselben befindet sich über Sardinien. Außerdem liegt über dem Golfe von Genua und der Biscaya-See ein Minimum. Das Wetter ist allenthalben frostig. — Voraussicht liebe Witterung: Zunächst noch kaltes trockenes Wetter, dann zunehmende Bewölkung. ■S K« “9 1 548,4®!** iS'L «SLLL L'»S L "°4 «'*«■ ■blt PGK.«, $«"*** 4 in,«e^®“"9*' un9 Vx ab, in Silben: Geschäft mit gQ: iRneibtr und (§f, derZa>angSmnmz °et Betrieb eines )er em handwerk-- Mfr Nm -a- Wtn &cfjäftt, 1 dettacht komme' Ittnäb ßtrbWet Möxtn. Tim bübtlt bit Lch: H Lehrlinge nur l>as LehrlingSwesen -den dürfen, welche l. im Besitze der "lchen anjunehmei m Lehrling berufs- hweren Verbrechens und dessen 19 jährige mtroorten. Tieselbu Ztr.-G. Jakob M ■ bürgerlitben Gbrin-- itfiter aber, bei man Maien Ww\? 8atex vouxbe bamit atixt'otlr unb diese Verbrechen verlcütt chtskrast des Urteil tdrulkoerteilung lägt S, die sich von vw- ^ußlands erfhedt. Lüd-England quer eiien einen schwachen Mchen Devressions- 'nch über Sardinien, und der Maha-Sec rollig.— ockenes Weller, dann Mlsregistrn u ofienbach Jj um, SefinsnMfsch- t(i.t dahier sü 1®? u Lackierer Nttt 10 **Ä HM. Sisenba^ >*»■ ö |H isr****"** hrudkl- Unterfertigter C. G. erfüllt hiermit die traurige Pflicht, seine lieben E. M. E. M. A H. A. H, und i. a. C. B. i. a. C. B. von dem am 8. Februar 1900 zu Giessen erfolgten Ableben des A. H. E. M. geziemend in Kenntnis zu setzen. Giessen, den 10. Februar 1900. 1079 Trauerhauße, Liebigetraßse 17, aus statt. 1090 Karl Reh, Wagengaffe 1095 Der C. C. der Starkenburgia I. A. Kochendörffer £>l (F. M.) XXX a. C. Einem geehrten Publikum von Gießen, meiner u^xten Kundschaft, sowie meiner werten Nachbarschaft zur gefl. Nachricht, büß ich den 12. ds. Mts. eine Mineralwasseranstalt eröffne. Um gütige Unterstützung feines neuen Unternehmens bittet Landgerichtspräsidenten a. 0. E. Frh. v. Rlcou Saxoniae-fwöttingen Todes-Anzeige. Freunden, Bekannten und Verwandten hiermit die traurige Nachricht, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwester und Tante Frau Elisabethe Trechsler, geb. Schmitt, gestern nachmittag 2 Uhr im Alter von 38 Jahren zu sich zu rufen. Um stilles Beileid bittet Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Peter Trechsler. Gießen, den 10. Februar 19Ö0. Die Beerdigung findet am Montag den 12. Februar, mittags 12 Uhr, von den neuen Kliniken aus statt. 1106 Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die traurige Nachricht, dass am 10. Februar d. J. Herr Landgerichtsrai i. P. VOR Schmalkalder nach kurzem Krankenlager sanft entschlafen ist. Um stille Teilnahme bittet ' Freiherr von Heimrod, Hauptmann. Giessen, den 10. Februar 1900, Die Beerdigung findet am Montag, den 12. Februar, vormittags 11 Uhr, vom Danksagung. Für die überaus zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgang unseres inniggeliebten, unvergesslichen, treuen Gatten, Vaters, Bruders, Schwiegervaters, Grossvaters und Schwagers Herrn Karl Schlierbach III. Bürgermeister a. D. für die trostreiche Grabrede des Herrn Pfarrers Vömel, für den ergreifenden Gesang des Gesangvereins „Eintracht“ und des Schülerchors, sowie für die übrigen dem Heimgegangenen so reich zuteil gewordenen Ehrungen und Blumenspenden sagen wir, da es uns nicht möglich ist, jedem Einzelnen zu danken, hiermit unseren tiefgefühltesten Dank. Rodheim a. d. Bieber, den 10. Februar 1900. Namens der tieftrauernden Hinterbliebenen: 1113 Karolilie Schlierbach, geb. Krauskopf. HeschäftsHmpfeljtung. Meiner werten Kundschaft, sowie einem geehrten Publikum von Gießen und Umgebung empfehle ich meine neu errichtete Werkstatt für Schnell-Sohlerei und mache darauf aufmerksam, daß ich im stände bin, in einer halben Stunde ein Paar Herren-Stiefel zu besohlen und beflecken, bei sehr prompter Bedienung und billigem Preis. — Herren-Sohlen und -Flick 2,50 Mk., Damen-Sohlen und -Fleck 1,70 Mk., Kinder.Sohlen und -Fleck 1,00 bis 1,40 Mk. Hochachtungsvoll Heinrich Stein, Schuhmachermeister, Mäusburg 18, _ 99____im Vorderhause des Herrn Hofbäcker Noll. Zum bevorstehenden Frühjahr! rK,r Vechre mich im Anfertigen von Hütten, Hallen, Spalieren, Wasch n, Baum, und Rosenstangen, sowie allen in dieses Fach etnschlagenden Artikeln in empfehlende Erinnerung zu bringen. 1068 Fr. Äug. Helfenbein. MpfMWfll Gisthausalz Pfund 5 Pfennig empfiehlt Otto Schaaf, 1094 Seltersweg 39. Cognac ärztlich empfohlen in allen Preislagen von Mk. 1,80 an pro Flasche. Niederlage bei 848 Äug. 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Vie heutige Wummer umfaßt 20 Seiten. Freifrau Louise von Ricou, geb. Binder. Wilhelmine von Ferbandt, geb. Freiin von Ricou. Freiherr Karl von Ricou, Hauptmann und Batteriechef im Nassauischen Feld-Artillerie-Regiment No. 27. Dorette von Specht, geb. Freiin von Ricou. Freiin Alice von Ricou. Anna Schirmer, geb. Freiin von Ricou. Antoinette von Alvensleben-Schachwitz, geb. Freiin von Ricou. von Ferbandt, Generalleutnant und Kommandeur der 25. Division (Grossh. Hessische). Freifrau Josephine von Ricou, geb. von Hombergk zu Vach. von Specht, Major und Bataillons-Kommandeur im Infanterie-Regiment No. 152. Heinr. Schirmer. von Alvensleben-Schachwitz, Generalmajor z. D. und 18 Enkelkinder. Gestern abend verschied sanft nach längerem Leiden mein innigst geliebter Mann, unser treuer Vater, Schwiegervater und Grossvater Die Ueberführnng nach dem hiesigen Bahnhofe findet Montag den 12. Februar, vormittags 83/< Uhr vom Sterbehause, Löberstrasse 20, aus statt• die Beisetzung an demselben Tage nachmittags 5 Uhr in Darmstadt von der dortigen Friedhofskapelle aus.