tz. ten. abend, 1 möblierte Statut vermieten. ^SonnenßraSr k — veitnöveq 4, !ofi iu d-m MmMaße 41, m, iirö lernt. Maektvlotz?, ifl-MauS.gtaBuna vtadt, zu Herrn. £fi. T ^'e Expedition -. U. ktkstr. 6 ^or und Spezereigeschäst, autbj. M.,MrvvnUuvmn. den, ße und LöwenMe, pe später, zu vemielen. , Steiadergtt. (55ß blühen Stübtteil lern, massivem glaubt en. Were^ bei lotä, Steinstmße 16. bk bald tijf Dmii, t, einme ftenninifr bet gt Cfftrttn Uttttt 7296 lebition dieses Blattes, W” „ Vtodewalb. für dauernde 6uN Serien unter Nr. V.11 n dieses Blattes. _ chmn - eventl. aus daueinb, ^AdolfLaer^ leinen Haushai' frM «Ld-ep gN »rrirfit L»»’ *s ' 6t»5««bviUi * 8‘ebeIfln”fierbon' i«WW BkS 'NS f^’sfe I V (fAitiet vorn M. 264 Erstes Blatt» Samstag den 10. November 15V. Jahrgang LNQQ Gießener Anzeiger General-Anzeiger Bezugspreis viericljährl. Mk. 2,98 monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn; durch die Abholestellen viertcljährl. Mk. 1,90 monatlich 65 Pfg. 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M. der Personevzrrg 238 infolge un- richtigen Signals auf den auf freier Strecke haltenden 0 Zag 42, der von Berlin gekommen war, mit aller Wucht auf. Infolge des Anpralles explodierte der Gaskeffel vom letzten Wagen deS 0-ZngeS, der sofort in Braud geriet, und auch den vorletzten Wagen alsbald in Flammen setzte. Zn einem Augenblicke war alles in Rauch uud Feuer gehüllt. Die Kopflosigkeit war fo stark, daß verschiedene Paffagiere die Ausgänge der Wagen nicht fanden, und elend tu den flammen umkameu. Bis heute früh 7 Uhr waren 7 verkohlte Leichen gesunden. Beide Geleise waren gesperrt, eins ist seit heute früh wieder für den Verkehr frei. Die überlebenden Pasiagiere erzählen von furchtbaren Uchreckeusszeueu. Die benachbarten Stationen, wie z. B. Frankfurt a. M. wurden erst von den überlebenden Paffagiereu, die mit einem der intakt gebliebene» Wagen kurz vor 12 Uhr nachts nach Frankfurt weiterfnhren, von dem großen Unglück in Kenntnis gefetzt, da durch den Braud der Wagen und die Explosion die Telegraphendrähte geschmolzen und zerstört sind. Genaue Details fehlen noch. Die Buren. Dom südafrikanischen Kriegsschauplätze gehen fortwährend Nachrichten über Ereignisse ein, die von großer Rührigkeit und ° Schneidigkeit der heutigen Burenführer zeugen und im In- und Auslande einen für die Engländer wenig günstigen Eindruck machen. Ruhig urteilende englische Soldaten gestehen, es sei ein Glück zu nennen, daß die Buren kurz nach Anfang deS Feldzuges, als die Engländer bei weitem die schwächeren an Zahl waren, nicht soviel Unternehmungsgeist zeigten, wie heute. Etwa 17 000 Buren befinden sich gegenwärtig in englischer Kriegsgefangenschaft, zwischen 10—12000, so schätzt man wenigstens in London, find im Kampfe gefallen, ihren Wunden oder Krankheiten erlegen oder kampfunfähig geworden. Eine ganze Menge ist aus dem Lande gezogen. Nicht wenige, der Besitzenden namentlich, haben sich unterworfen und find still auf ihre Farm oder in eine von de» mittleren Städten zurückgezogen. Was übrig bleibt sind die wetterharten, kampflustigen, verbissenen Elemente. Lord Roberts glaubt augenscheinlich nicht, daß der gegenwärtige Kleinkrieg trotz des Durchschneidens der Telegraphendrähte und vielfacher Störungen in der Bahnverbindung noch lange anhalten wird. Nach seinem Bericht ist bei den Buren der Proviant kärglich zugemessen und an Munition fehlt es noch mehr. Das spornt zu kühnen Rei tert hat en an, die auf dem Kriegsschauplätze heute, wo das Land wieder mit Gras für Reit- und Zugvieh bedeckt ist, auch physisch erleichtert werden. Freilich die Abgänge an Toten, Verwundeten, Kranken und Gefangenen müssen Woche auf Woche neue Lücken in die schon stark zusammengeschmolzenen Scharen reißen. Die verzögerte Abreise des Oberbefehlshabers, wird sich wohl noch über den 20. hinauszieheu. Seine Tochter ist übrigens am Typhus erkrankt. Es verlautet, General De Wet sei bei dem Gefecht bei Rensbergdrift am Bein verwundet worden. Aus Kapstadt wird gemeldet, daß 700 Ausländer, hauptsächlich Holländer uud Deutsche, die von der englischen Militärbehörde aus Transvaal ausgewiesen Einzelsäckel der Staaten gleiten läßt, sondern vielmehr einen allgemeinen Säckel einrichtet, der alle ix. den Besitz der verbündeten Truppen gelangten Summen aufzunehmen hat. Andernfalls würde man einem wahren Wettrennen nach chinesischen Staatsschätzen und manchen Zwistigkeiten Thür und Thor öffnen. Inzwischen sind die Japaner aber noch die beati possidentes. Dem „New York Herald" wird von seinem Berichterstatter in China über die amerikanischen Truppen geschrieben: „Die Schwierigkeit ist die, daß wir keinen Generalstab haben und keine Behörde, die die Personalfragen bei einer solchen Unternehmung zu ordnen hat. Die Soldaten waren für die Hitze zu überladen und durch die Märsche übermäßig angestrengt. Die Märsche wurden in die Mitte des Tages gelegt, anstatt in den Morgen oder in die Nacht. Ich sah Mannschaften und Offiziere init dem Gesicht in den Stank fallen. Diese Einzelheiten scheinen den Befehlshaber nicht zu interessieren. Im Gefecht war der Mangel eines den Aufgaben gewachsenen Stabes fühlbar. Auch unser Kommissariat ist nachlässig. Vieh ist im Ueberfluß vorhanden, doch keine Anstrengungen wurden gemacht, um es uns zu sichern, während die Engländer über Fleisch Gemüse und Brot verfügten. General Chaffee fehlt es an diplomatischer Geschicklichkeit, er beleidigte russische und andere Offizier e". Dem „Daily Telegraph" wird aus Wien gemeldet, daß zwischen den Kabinetten von London und Petersburg sehr lebhafte Erörterungen wegen der fortdauernden BesetzungderBahnlinieTaku- Tientsin stattfinden. England erhebe Einspruch! gegen eine solche Besetzung. — Es mag von feiten der Russen ein Mangel an freundlicher Nachgiebigkeit gegen einen Verbündeten sein, wenn erfüllbare Wünsche nicht erfüllt werden. Im wesentlichen aber sollten rein militärisch Erwägungen auch hier maßgebend sein, so lange der Friedenszustand noch nicht hergestellt ist. Nach der bei Gelegenheit der Beantwortung der Zustellung des deutschenglischen Abkommens abermals von der russischen Regierung betonten Absich, keine Gebietsveränderungen zu seinen Gunsten in China vorzunehmen, kann den englischn Interessen schwerlich ein Nachteil durchs eine längere fremde Besetzung der Bahnstrecke Taku-Tientsin erwachsen. Dolitlsche Tagesschau. „Ist Deutsch-Sudwestafrika an England verkauft?" So fragen sich erstaunt unsere Kolonialfreunde. Die „Rhein.- westf. Ztg" schreibt u. a.: „Cecil RhodeS fühlt sich bereits als unumschränkter Herr jener deutschen Kolonie. Er hat erklärt, daß er Treks der Buren »ach Deutsch-Damaraland nicht dulden wolle. Wilhelm II. ist in Südafrika entthront, und es herrscht Rhodes „der Koloß", wie ihn die Engländer bewundernd nennen. Der Kapminister Gordon Sprigg ist im Kapparlament über die Aufgabe der Walfischbai interpelliert worden. Sprigg antwortete, die Wolfischbai dürfe nicht aufgegeben werden, da die Zeit nunmehr nahe sei, daß das Hinterland, also Deutsch- Südwestafrika, wieder englisch werde. Wer die Verhält- nisse in Kapstadt kennt, wer weiß, wie vorsichtig Sprigg ist, der wird auch sofort wissen, daß hier nicht Entgleisung des Interpellanten oder des Ministers vorliegt, sondern daß mit voller Zielbewußtheit diese Anfrage gestellt und beantwortet ist. Es ist bezeichnend, daß sowohl Reuters Bureau als auch Wolffs Bureau diese wichtige Mitteilung tot schwieg. Schon vor einem Jahre erklärte eine dem auswärtigen Amte nahestehende Persönlichkeit, daß die deutschen Kolo- »ieen Südwestafrika und Ostafrika „nur noch Tauschobjekte" seien. In den letzten Tagen hat ein Beamter des Auswärtigen Amtes, der für diesen Fall eine entscheidende Stellung inne hat, diese Aeußerung bezüglich Südwestafrikas auf das schärfste wiederholt. Daß zugleich auch Ostafrika liquidiert und den Briten Preisgegeben werden soll, daß wenigstens Bestrebungen im Gange sind, Stücke von Ostafrika fortzureißen, ergiebt sich schon daraus, daß die englische Clique am Berliner Hof und ihre Finanzmänner sich mehrere Publizisten gekauft haben, die nach zwei Richtungen hin ihre Thätigkeit entfalten, Einmal wird der Gouverneur Liebert heruntergerissen; Siebert will die Zentralbahn, d. h. er will die Bebauung des Hinterlandes, und dieses Hinterland von Rodesia bis nach Uganda soll ja Deutschland an England preisgeben. Zugleich wird in zahlreichen Artikeln und Broschüren versucht, das Hinterland von Ostafrika als gänzlich wertlos hinzustellen, und Deutschland der Rat erteilt, sich auf die Küste zu beschränken. DaS heißt mit anderen Worten: Großbritannien geht nunmehr ernstlich an den Durchbruch zwischen seinem Nord- und Südafrikanischen Reiche. Alles das deutet darauf hin, daß Verhandlungen im Gange sind, um das deutsche Volk eines Tages zu überraschen." Das genannte Blatt richtet an die Reichsregierung die Anfrage: Bestehen irgendwelche Absichten, Verhandlungen oder Abmachungen, Deutsch-Südwestafrika oder Deutsch Ostafrika, oder Teile davon zu vertauschen, zu verkaufen oder abzutreten? Berliner Abendblätter von gestern geben diese Meldung der „Rh.-W. Ztg." wieder und bemerken, im Auswärtigen Amte sei nichts von einer Aeußerung eines seiner Beamten über deutsche Kolonien als Tauschobjekte bekannt. Das Essener Blatt werde nicht umhin können, mit näheren Mitteilungen hervorzutreten, wenn es sich nicht dem Verdachte »»ssetzen wolle, daß eS erfundene Behauptungen verbreite. Der Krieg in China. Wie aus London gemeldet wird, ist dort ein Pekinger Telegramm eingegangen, wonach in der Montagssitzung der Gesandten besondere Fortschritte gemacht wurden. Die von China zu fordernde Genugthuung werde die Bestrafung der für die Wirren verantwortlichen Beamten, einschließlich der Prinzen, und eine angemessene Sühne für die Ermordung des Freiherrn v. Ketteler umfassen. Li-Hung-Tschana und Prinz Tsching verständigten den Kaiser telegraphisch, es würde unmöglich sein, die Gewährung dieser Forderungen zu verweigern. Li-Hung-Tschang und Prinz Tsching richteten eine Note an die Gesandten des Inhalts, daß die Behörden per Städte zwischen Peking und Paotingfu darüber klagen, daß die eingeborenen Christen sich bewaffnen, Ueberfälle veranstalten und Frauen schänden. Diese Note wird angesichts dessen, was den Gesandten und sonstigen Christen wcchrend der Belagerung in Peking zugestoßen ist, als eine llnversclstimtheit betrachtet. Die Gesandten Deutschlands, Englands, Frankreichs und Italiens werden die Annahme der Note verweigern, die übrigen Gesandten sie unbeantwortet lassen. Man meldet aus Jtschou vom 31. Oktober: Gestern hat ein kleines Gefecht westlich von Tsukingkwan stattgefunden. Aus einem Torfe wurde auf unsere Patrouillen gefeuert; das Dorf wurde erstürmt und niedergebrannt. Wir hatten dabei keine Verluste; die Chinesen hatten 20 Tote. — Aus Peking wird berichtet, daß die französischen Truppen in der Nähe der Hauptstadt den Präsidenten desFinanzrates, den Mandarinen Tsung-li, dessen fremdenfeindliche Gesinnung bekannt ist, gefangen genommen haben. — Ting Yung, der einstmalige Vicekönig von Tschili, der Tartaren-General Kouei--Heng und Wang^Chaou-Me wurden auf Grund eines richterlichen Spruches des Kriegsgerichtes erschossen. Berichten aus Kanton zufolge ist. im Zusammenhang mit der Explosion im Hamen der Reformer Szkinu zumT odeverurteilt worden. Weitere Verhaftungen stehen in Aussicht. Der amerikanische Monitor Monterey ist nach Kanton abgegangen. Die Vicekönige des Hangtsegebietes sind in großer Besorgnis, weil der H o f sich noch immer den Mandarinen abgeneigt zeigt, die fremdenfreundlich gesinnt sind. Der neue japanische Minister des Aeußern hielt in Tokio eine Rede, in der er erklärte, das jetzige Kabinett würde die Politik der gemeinsamen Aktion in China befolgen. Diese Politik müsse aber nad), so vielen Verzögerungen einen gewissen Fortschritt in sich schließen. Nach einem Telegramm aus Peking vom 3. ds. ist General Yen dort eingetroffen, um als Ratgeber den che- nesischen Friedensunterbändlern zur Seite zu stehen. General Campbell, der von Paotingfu nach Tientsin zurückgekehrt ist, hat auf feinem Wege keinen Widerstand gefunden. Erhat26Boxerdörferbeschossen und in Brand gesteckt und die Befestigungen von Menanthuen (vielleicht Matschanghsin, etwa 60 Mometer südlich von Tientsin) zerstört. Er zwang den richterlichen Beamten, die Boxer fernes Distrikts ergreifen und h i n r i ch t e n zu lassen und den Christen eine Entschädigung zu aewähren. — Die Russen sandten am Sonntag zwei Kolonnen von Lutai nach Yangtsun. Hervorragend und günstig wird allgemein und ausnahmslos über die I a p a n e r geurteilt. Sie sind immer, wo man Truppen braucht, in ihren Unternehmungen nicht nur besonnen und zielbewußt, sondern von einer Geschicklichkeit und Geschwindigkeit, die die bekannte affenartige Geschwindigkeit der Preußen im Jahre 1866 wohl noch übertrifft. Die Japaner ergreifen den Mörder des deutschen Gesandten, die Japaner treiben den Prinzen Tsching auf und führen ihn nach Peking, die Japaner senden den in den Gesandtschaften Belagerten die erste sichere Nachricht von dem Vormarsch der Verbündeten, und die Japaner verstanden auch mit gleicher Fixiakeit, sich in Peking einzurichten und, wenn man einer Meldung glauben darf, die Staatsschätze des Sohnes des Himmels ausfindig zu machen. Der „Nowoje Wremja" wird hierüber aus Yokohama berichtet: . Das von den japanischen Truppen m Tientsin, Tungschau und Peking genommene und weggeführte Silber beläuft sich auf nicht weniger als 33 Millionen Yen (gegen 95 Millionen Mark). Diesem greifbaren Erfolge der Japaner sind noch 185 Geschütze, 100 chinesische Dschunken und ein Dampfkutter hinzuzufügen. Es ist festgestellt, daß die Japaner zuerst die chinesischen Schatzräume besetzten; erst nachdem sie das Silber herausgeholt hatten, überließen sie die Gebäude den Russen." Man kann den japanischen Truppen den Ruhm, auch hier die fixesten gewesen zu sein, gönnen, es scheint aß er gerecht zu sein, wenn man die thatsächlich von den fremün Truppen genommenen Summen nicht in die yers. Ausland raelski vereidigt. „ Der Erste Staatsanwalt »nacht darauf aufmerksam, dah ZNasloff bei seiner eidlichen Vernehmung ausgesagt England Vorstellungen machen, von denen man eine» prompten Erfolg erwartet. — Aus Managua (Südamerika) wird gemeldet, daß sich der Präsident der Republik von Nicaragua in Begleitung zweier Minister demnächst nach den Vereinigten Staaten begeben werde. Zweck dieser Reise sollen Verhandlungen behufs weiteren Ausbaues des Nicaragua- Kanals sein. — Aus Anlaß der Wetten wegen der Wahlen wurden in verschiedenen Gegenden Kentuckys in der Nacht zum Mittwoch 6 Personen erschossen. wurden, auf dem Wege nach Kapstadt in Bloemfontein eingetroffen find. Telegramm deS Gieherrer Anzeigers. Loudon, 9. November. AuS Kronstadt wird gemeldet. Die Engländer befinden fich in der Nähe von Bothavil e, wo dieBuren in starken Abteilungen bie umhegenden Lopjen besetzt halten. Sie befinden sich ml Süden der Stadt mit zwei gewöhnlichen Schnellfeuer-Geschützen. Der Prozeß Masloff in Kouitz. Könitz, 8. November. Als erster Zeuge wird Kaufmann Sommerfeld aus Schlochau vernommen. Er hat am Montag den 12. März mit Eisenstädt in Schlochau bis abends dreiviertel 9 Uhr verhandelt. Paula Sommerfeld bestätigt die Aussagen des Vorigen und giebt an, daß sie mit Eisenstädt bis halb 10 Uhr zusammen gewesen ist. Isidor Weile in Schlochau hat Eisenstädt an einem Wochentage abends besucht. Glaser Lewinsky war auch dort. Dienstmädchen P i r e n t e hat Glaser Lewinsky am 12. März gesehen. Sie weiß das Datum ganz genau, weil am 14. März der Geburtstag der Frau Selo war. Lewinsky hat an diesem - Tage der Frau Selo Bilder geschenkt. Zeugin Sommerfeld hat Eisenstädt noch Dienstag früh gesehen, ehe er abfuhr. Zeugin Pirente sagt aus, daß Lewinsky nur einmal in diesem Jahre in Schlochau war. Frau H i r s ch wiederholt ihre früheren Aussagen. Sie ist am Samstag den 11. März in ihrer im Lewy'schen Hause befindlichen Wohnung gewesen, hat aber absolut nichts auffälliges wahrgenommen. Zeugin Martha Rutz, die Tochter der vorigen Zeugin, kennt die Frau Roß von dem Verkehr ihrer Mutter mit jener. Die Angeklagte kam an einem Tage im März zu Rutz und erzählte von ihren Wahrnehmungen bei Lewy. Am 6. April kam sie wieder und erzählte die Geschichte mit dem Knecht. Das Datum weiß die Zeugin so genau, weil an diesem Tage ihr Bräutigam abfuhr. An demselben Tage erzählte sie auch schon von dem E. W. gezeichneten' Taschentuch und sagte, daß sie die Wäsche schon abgegeben Deutsches Reich. Berlin, 8. November. Der Kaiser hörte gestern nachmittag im königlichen Schlosse hier noch den Vortrag des Chefs des Zivilkabinetts v. LucanuS. Heute vormittag nahm der Kaiser im Neuen Palais die Vorträge des Kriegsministers v. Goßler und des Chefs des Militärkabinetts v. Hahnke entgegen. Die Rekruten Vereidigung in Potsdam fand heute vormittag im großen Exerzierhause in An- roesenheit des Kaiserpaares, der Prinzessin Feodora zu Schleswig-Holstein, Prinz und Prinzessin Friedrich Leopold von Preußen und anderer Fürstlichkeiten, sowie vieler fremdherrlicher Offiziere statt. Der Kolonialrat ist heute nachmittag unter Vorsitz des Direktors Dr. Stuebel im Reichstagsgebäude zusammengetreten. — Die „Germania" schreibt: Der Abg. Dr. Lieber, der sich vor einiger Zeit zu seiner Erholung an die Riviera begeben und in Nervi seinen Aufenthalt genommen hat, hat sich> von dort nach Rom begeben, um den hl. Vater für die liebevolle Anteilnahme, die derselbe ihm n-ährend seiner schweren Krankheit bewiesen hat, seinen Dank abzustatten. Vorgestern wurde Abg. Dr. Lieber vom Kardinal-Sekretär Rampolla empfangen. - Dem Bundes rat gingen folgende Etats zu: Der Etat für das Schutzgebiet von Samoa, der mit 266 000 Mark balanciert; der Reichszuschußbeträgt 146 000 Mark; der an der Spitze der Selbstverwaltung stehende Häuptling erhält ein Jahresgehalt von 3000 Mk. Der Etat für die Verwaltung der Karolinen,Palao s- Inseln und Marianen, der bei einem R e i ch s z u - 7chuß von 286500 Mk. mit 311500 Mk. balanciert. Auch der Etat für die Verwaltung der Eisenbahnen wurde dem Bundesrat vorgelegt. Die Einnahmen betragen 93 675 000 Mark, die dauernden Ausgaben 65 575 400 Mk., die einmaligen Ausgaben 22 496 000 Mark. — Der Bundesrat erteilte in seiner heutigen Sitzung seine Zustimmung dem Anträge des dritten und vierten Ausschusses be- .reffend die Tarifvergütung für Rosinen, sowie den Ausschußberichten über a. Vorlage betreffend die Ergänzung der Vorschriften der Bekanntmachung vom 11. Dezember 1896 wegen Zulassung von Wertpapieren zum BKrsenhandel, b. den Entwurf von Vorschriften betreffend den Kleinhandel mit Garn, c. der Vorlage betreffend die Festsetzung der Gebühren für die Beförderung der Nebenblätter und außergewöhnlichen Beilagen von Zeitungen, d. den Entwurf des Etats für das Schutzgebiet Kiautschou für 1901, e. den Entwurf des Etats der M arineverwaltung zum Reichshaushalt und Etats für 1901, f. dem Entwurf des Reichshaushaltsetats für 1901, und zwar 1. Einnahmen zu Zollen, Verbrauchssteuern usw. 2. desgl. an Stempelabgaben, g. die Vorlage betreffend die Außerkurssetzung der Vereinsthaler österreichischen Gepräges, h. dem Entwurf des Etats der Reichsjustizverwaltung zum Reichshaushaltsetats für 1901, i. den Entwurf des Etats des R e i ch s e i s e n b a h n a m t s zum Reichshaushaltsetat für 1901. — „Unter den Kriminalunterbeamten hat, so schreibt das „Kl. Jounal", der bisherige Verlauf des „Sternberg-Prozesses" eine förmliche Gärung hervorgerufen. Man fürchtet in diesen Kreisen, daß durch die jüngsten Enthüllungen die Selbständigkeit der Kriminalbeamten bei ihren Ermittelungen noch mehr eingeschränkt werden wird, als bisher, wodurch sich das Arbeiten für sie noch, schwieriger und unfruchtbarer gestalten würde, als es ohnedies ist. In einer Zusammenkunft, welche die ältesten >kriminalunterbeamten in der Nacht von Sonntag auf Montag abhielten, besprachen sie eingehend diesen Punkt. Besonders erregt waren die Beamten über den Fall Stier st ädter, welch' letzterem feine Kollegen ausnahmslos die größte Sympathie und Hochachtung entgegenbringen. Die anwesenden Beamten verpflichteten sich schließliche durch Wort und Handschlag, im Falle einer Maßregelung Stierstädters in ihrer Gesamtheit sofort um die Entlassung aus dem Polizeidienst einzukommen. Die Berliner Schutzmannschaft soll gleich der Kriminalpolizei, eine Reorganisation erfahren. Hierüber wird u. a. folgendes berichtet: Nachdem im Laufe der letzten Zeit die Reorganisation der hiesigen Kriminalpolizei durchgeführt worden ist, die indessen auf Grund der unliebsamen Enthüllungen im Sternberg-Pro- zeß noch erweitert werden soll, geht das preußische Mi- niswrium, dem Vernehmen einer Korrespondenz zufolge, auch mit dem Gedanken um, der uniformierten Polizei erhöhte Aufmerksamkeit zu widmen. Es soll zunächst der Dienst geändert werden. Es sollen sodann einige neue Reviere eingerichtet und der Etat der u n i f o r m irrten Polizei soll um 750 Mann erhöht werden - Von dem preußischen Minister des Innern, von Rheinbaben, ist auch an das Frankfurter Polizeipräsidium eine Verfügung ergangen, die Schutzmann- fchaft alsbald um 40 Mann zu vermehren. Gleichzeitig nmrde noch die Mitteilung gemacht, daß eine weitere Vermehrung beabsichtigt sei, daß aber zuerst dem Landtage darüber Vorlage zur Bewilligung der Mittel gemuckst werden müsse. — Im nächstjährigen Etat des Reichsamts des Innern wird sich wieder eine Stimme zur Beteiligung des Reichs an der internationalen Bibliographie der Naturwissenschaft befinden. — In zehn gut besuchten Versammlungen hat die Sozialdemokratie gestern abend zur Wohnungsnot und zur Kohlen not Stellung genommen. Die Referenten waren sozialdemokratische Stadtverordnete und Paris, 11. November. In der Kammer beantragte der Radikale Auge eine Tagesordnung, wonach die Kammer auf die Regierung für eine Politik republikanischer Aktion rechnet, und jeden Zusatz verwirft, der den Wert dieser Versicherung vermindern würde. Zunächst wird der erste Satz: Die Kammer rechnet auf die Regierung für eine republikanische Aktionspolitik, mit 329 gegen 222 Stimmen angenommen. (Stürmischer Beifall links.) An den zweiten Satz knüpft sich eine konfuse Debatte, die in dem Lärm mit Pultdeckeln und im Stimmengewirr untergeht. Man I treitet fich um die Priorität der verschiedenen dazu eingebrachten Zusätze in wildem Durcheinander. Die Kammer ist zu uneinig, um eine starke Regierung zu stürzen. Um 11 Uhr endlich ist der Schluß gekommen. Die Kammer nimmt mit 321 gegen 246 Stimmen den zweiten Satz der Tagesordnung Auge an, der jeden Zusatz als abschwächeud verwirft. Schließlich wird die gesamte Tagesordnung Auge mit 316 gegen 237 Stimmen angenommen. (Enthusiastischer Beifall links und Rufe: „Es lebe die Republik, es lebe Waldeck-Rouffeau!-) Die Regierung hat also eine Mehrheit von 79 Stimmen, während nur etwa 20 Deputierte an der Abstimmung nicht teilnahmen. Prag, 8. November. Die jungtschechischen Blätter er- klären sich mit der gestern in Budapest erfolgten Lösung der bosnischen Bahnfrage absolut nicht einverstanden. Die „Narodui Lisch" kündigt an, daß die tschechischen Abgeordneten gegen den Ministerpräsidenten v. Körber und seine drei an den Verhandlungen beteiligten Kollegen wegen des Uebereinkommens Anklage erheben werden. Belgrad, 8^ November. Eine starke Arnautenbande hat bei Propolota die serbische Grenze überschritten und auf die serbische Grenzwache ein heftiges Gewehrfeuer eröffnet. Die Arnauten wurden zurückgeworfen und mußten zwei Tote zurücklasien. , Newyork, 8. November. Die berichtigenden Ziffern über das Wahlergebnis ändern wenig oder gar nichts an dem bereits gestern bekannt gewordenen Resultat. Für Mac Kinley sind 284 Stimmen gesichert, und diese Ziffer wird sich höchst wahrscheinlich auf 292 erhöhen, wenn sämt- liche Ergebnisse genau bekannt geworden find. Die Republikaner werden nicht unbedeutend verstärkt m den Kongreß zurückkehren und sowohl im Senat wie m der Kammer die unbestrittenen Herren sein. DieMyrer der republikanischen Partei wollen in dem Ausfall der Wahlen eine Zustimmung der Nation zu der Kolon,at- politik Mac Kinleys erblicken, aber es ist das eme falsche Auffaffung der Dinge, denn Mac Kinley war stets ein Gegner dieser Politik. Mac Kinley hat eine Majorität von ungejähr einer Million abgegebenen Stimmen. — Eins . der erstm Resultate der Wahlen besteht in der Entfaltung I habe. Ganz sicher weiß sie sich aber nicht daraus zu b - einer größeren Thätigkeit der Amerikaner aus den Imneu. Masloff werden die Cigarrentaschcn Philippinen. Die Regierung hat Maßregeln zur Unter- ^wyvoraelegt, sieerkeniUaber die von ihr gesehene drüäung der philippinischen Junta in Hongkong getroffen. wieder ^Der (Gerichtshof beschließt, die Anna Roß Hongkong wird als die wichtigste OperationS-Basis der I 'en ber Verwandtschaft nicht zu vereidigen, da- philippinischen Insurrektion betrachtet. Die englische Re- I (.c"en werden die Mitglieder der Familien Lewy und gieruug soll angeblich wiederholt gegen die zwischen den 1 ' ' • kriegführenden Parteien zu beobachtende Neutralität ver« | stoßen haben. Der Staatssekretär Hay" wird dieserhalb Reichstagsabgeordnete. Die den Versammlungen vorgelegten Resolutionen wurden angenommen. Sie gipfeln in folgenden Forderungen: a. Zur Wohnungsnot: 1) Erwerbung von möglichst umfangreichem Grundbesitz durch die Gemeinden. 2) Aufschließung des gemeindlichen Grundbesitzes durch Straßen und Verkehrsanlagen. 3) Verwendung von Gemeindeterrains zur Errichtung von Häusern, die allen Forderungen der Volkswohlfahrt entsprechende Wohnungen enthalten, welche der Bevölkerung insbesondere der Arbeiterklasse zu Mietpreisen zur Verfügung zu stellen sind, bei denen nur die Verzinsung und Amortisation des aufgewandten Kapitals, sowie die aus der Instandhaltung der Gebäude entstehenden Kosten in Ansatz gebracht werden. 4) Einrichtung von städtischen Wohnungsämtern und Anstellung von Wohnungsinspektoren. b. Zur Kohlenteuerung: 1) Schleunige Expropriation der im Privatbesitz befindlichen Kohlenwerke und Uebergang derselben in das Eigentum des Reichs. 2) Vermittelung der Kohlenlieferung durch die Gemeinden zum Selbstkostenpreis für den Hausbedarf. 3) Aufhebung der Ausnahmetarife für die Ausfuhr von Kohlen. 4) Herabsetzung der Eisenbahnfrachten für Kohlen. In einer Versammlung wurde die Forderung der schleunigen Expropriation gestrichen und dafür verlangt: Gesetzliche Festlegung eines Maximalpreises für Kohlen und eines Minimallohnes der Bergarbeiter. — Neue Militärforderungen kündigen die „Jahrbücher für Armee und Marine" an. Mit der Begründung, daß eine Reform des Ingenieur- und Pionierkorps erforderlich sei, wird für die Pioniere eine Vermehrung auf zwei Bataillone zu je drei Kompagnien pro Armeekorps verlangt, mit einem Offizier- korps, das sich auch ays der Infanterie — wie jetzt bei der Eiscnbahnbrigade — ergänzt und mit der Infanterie wechselt. — Der „Anhaltische Staats-An z." bringt folgende Mitteilung: In einem kürzlich erschienenen Artikel des „Fr an k- furter General-Anzeigers", den die „Saalezeitung" wiedergiebt, finden sich bei Besprechung der Ehescheidungsangelegenheit Seiner Hoheit des Prinzen Aribert beleidigende Auslassungen über das Vorleben des Prinzen, welche sich als böswillige Verleumdun gen charakterisieren. Wie uns von zuständiger Seite mitgeteilt wird, ist auf Antrag Seiner Hoheit des Prinzen Aribert Straf-Ver- fiolgung gegen beide genannte Blätter im Wege des gerichtlichen Perfahrens bereits eingeleitet worden. habe. Zeugin Agnes Rutz kennt Frau Roß uni» hat von ihr die angeblichen Wahrnehmungen bei Lewys gehört. Frau Roß habe dann erzählt, daß sie von Lewy zu Fräulein Kroll ggegangen sei. Später hat sie dann auch die Geschichte von dem Knecht vorgebracht. Wann dies gewesen ist, weiß die Zeugin nicht genau, aber es war an dem Tage, an pem ihr Bräutigam abreiste. Auch von dem Taschentuch hat die Frau Roß erzählt und dabei gesagt, daß. sie die Wäsche abgegeben habe. , r _ Frau Prill ist einmal von der Frau Roß besucht worden; Tag und Stunde kann sie nicht angeben. em * ‘Wit 1876 *”6 US es sSn ft South, d'8- November •Ä'Ste l‘f mit kftnM r; ^sidor Weile ^odjoitQge abends - ^^nsnnädchen ; ^rz gesehen. März bet 5») ijat an diesem Mn Lvmmer- ch n °ak Lewinsky nur ’ar:_ Frau Hirsch :lc lit am Samstaa Hause befindliche« nichts aufsälligk- achter der vorigen -rkehr ihrer Mutter 'm Tage im März «mungen bei Lewy. ' die beschichte mit ^in so genau, weil hr. An demselben E. W. gezeichneten che schon abgegeben RoK und hat vor bei Lewys gehät. iLewY zu FrÄÄn VMM auch bk* (Üe- Lann W gewesen er es Ivar aa dera te. Auch von bem nd dabei Mgl, daß •"* - «, »fei ■“ »>.'L '“Nen »utblw m b» N-ä grau M desE 'n angeden. Fm >ys, hak aber nick Auch von dem i qewefen sei, t)at eer M hat W bei Lewys tzesG 'fallen. Dvdurih meldet", weil« dwig Kroll W ti 11. Mz der ch i kann nur angebeu, esuchl hat- -i g erzählt, day g Lite sie dahingeheit' -n Wahrnehw»^ u tzeynio/' '' ■ty.ÄoWr) . QB K'Sioh wisse i 5« * er g äffiFÄ t dadurch belaste« ächlichen Mrh°b kie Ermordu«S ro0Itet der Zeugt ferner die U ’-'SS'Ö -L« ^^„/laintli^ HW der mit!« Tam't rst llgcmemel fall unters , /« Uhr: Festgottesdienst zur Feier des Jahresfestes des Oberhessischen Vereins für innere Mission. Pfarrer Grünewald aus Mainz. In der JohanrreSttrche. Vormittags 9V, Uhr: Pfarrer Euler. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die LukaSgemeinde. Pfarrer Euler. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Montag den 12. November, abends 8 Ubr: Bi-elstrrndr im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Text: Ap.-Gesch. 12, 18 ff. Pfarrer Euler. ES wird wiederholt darauf aufmerksam gemacht, daß der kirch» lieben Trauung auch ein kirchliches Aufgebot vorherzußehen hat, und wird dringend gebeten, es rechtzeitig — spätestens eine Woche vor der Trauung — bei dem zuständigen Pfarrer zu bestellen. Kottesdienst in der Synagoge, Südaulage. Israelitische Wettgionsgerneirrde. Samstag den 10. November 1900. Vorabend 4" Uhr, morgend 9 Uhr Predigt, nachmittags 3 Uhr, Sabbathausgang 5& Uhr. Gottesdienst der israelitischen Keligionsgesellschast. Sabbatbfeier am 10. November 1900. Freitag abend 4« Uhr, Samstag vormittag 8M Uhr, nachmittag- £» Ubr, Sabbathausgang t*° Ubr, nachmittag 8 SchrifterKlärurrg. WochenaotteSdienst: morgens 7 Uhr, abends 4 Ubr._________ Handel und Verkehr. Volkswirtschaft — Der Eingabe der Handelskammer zu Frankfurt a. M. wegen Revision deS BdrsengesetzeS haben sich auch die Handelskammern zu Elberfeld und Gotha angeschloffen. — Das Wormser Brauhaus vorm. Oertge schlägt für daS verfloffene Geschäftsjahr 1899/1900 wieder 8pCt. Dividende vor. Börsennachrichten. Berlin, 8. November. 4 % Deutsche Grundschuld-Bank 1 u. 2 81.20 M. 4°/o do 3. 5/< unk. b. 1801 81.20 „ 3 7-°/ do. 8. 7/8, unk. b. 1908 75.00 , 4 7o D . Hyp.-Bank (Berlin) 8. 10 unk. 1908 99 50 „ BV.o/o do. unk. 1905 90.50 , 4% Preuss. Hyp -A.-Bank 8. 8-12 88.50 „ 4 °/o do. 8. 15-18 unk. b. 1900 88.50 „ 4C/o do. 8. 19-20, unk. b. 1905 88 50 „ 3°-% do. 8. 18, 14 82.30 „ 3V1% do. 8. 21, 22, unk. b. 1905 81.90 „ Telephonischer Kursbericht Frankfurt, den 9. November. 31/« % Reichsanleihe . . 95.55 Kreditaktien 87 10 Dißkonto-Kommandit do 3% 94.60 Oeeterr. Btaatsbahn Tendenz: fest. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Gotthardbahn Laurahütte Bochum Harpen er . 95.65 86.80 92.9G Anl. 41.8( . . 24.60 . . 25.40 3*/a '7u Konsole . 3 o/o do S’/g % Heesen 5 7 Italien. Rente 4° o Griech Monop. 3 °/o Portugiesen 3 °/o Mexikaner . 4Va °/e Chinesen . . 208.60 . 180.20 . 135.60 . 150.30 . 152.70 . 141.90 . 145.70 . 208.— . 187.50 . 181.— Neueste Meldungen. Paris, 9. November. Der Senat beschäftigte sich mit einem Gesetzentwurf betreffend die Vornahme einer außerparlamentarischen Enquete zur Bekämpfung der Ent- völkerung Frankreichs. In die Kommission zur Vorbereitung dieses Gesetzentwurfs wurde der Senator Lasterade gewählt und zwar aus dem Grunde, weil er Vater von 11 Kindern ist. r p) P erfreut sich in der fürstlichen Oy Küche der gleichen Beliebtheit wie sT ttirOV ö- in Arbeiterkrolsen, niemand möchte » OJvV /? (Original-Marke In Dosen). , W 'M W Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns schwer betroffenen Verluste, insbesondere für die liebevolle Pflege der Schwestern und für die trostreichen Worte der Herrn Pfarrer Dr. Naumann am Krankenbette, sowie am Grabe und für die zahlreichen Blumenspenden sagt im Namen der trauernden Hinterbliebenen innigsten Dank 04887 Karl Räuber. Um stilles Beileid bitten Steinberg, den 9. November 1900. Familie Drücket. Familie Häuher. Familie Schneider. Die Beerdigung findet Sonntag den H. November, nachmittags V,4 Uhr, vom Sterbehause in Steinberg aus statt 04841 Todes-Anzeige. Heute morgen Vrb Uhr verschied sanft unsere liebe Mutter, Schwester, Großmutter, Schwiegermutter, Schwägerin und Tante Frm Sophie Brücket Witwe im Alter von 67 Jahren nach kurzem, aber schwerem Leiden. 1,40 Mk. 1,45 M. MMu IM, 04836 zu verkaufen. 7380 Zubehöre erprobt. ~ SU ucmi. —T—y---:---- Messerer Arbeiter kann Kost und Logis B erhalten. Ederstraße 4, II. » Bnt Hirt Tntq Ur UMrEstOrMuch H«b irbtx) in Oteiea. auf weiteres festgesetzt wie folgt: Stück-Cokes..... Wir bringet Vroßh. Mmfiri Bedingungen ei Gießeu Gr Dunkelkammer freie Benutzung. Nutz-Cokes in zwei verschiedenen Korngrößen für Stubenheizung und für weite und enge Ofenschächte paffend zerkleinert: Größe Nr. 1, etwas größer als durchschnittliche Korngröße des Anthracit, gangbarste Sorte . . Größe Nr. 2, kleiner als durchschnittliche Korngröße des Anthracit ........ . < Es wird daß die nach übet die Natu Frieden ermiil eines AufM- Stiebt: 1906 100 betragt Hafer M. 1 Gießen, Gros Xbbrudj. Fenster, Thüren u. Brennholz re. Gießen, den 9. November 1900. Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. ______ Otto Bergen. _______ Gießen Heinrich Noll Mnslmrg! Hier große Ausstellungsräume. Riesenöampjern KleidttlnaArin M'Ä Hause._________ yolzbrattd-jViakrei- und Xerbschnittwaren 5* BBBMBX. KosUnfhi» Ankunft etfceflt in Giessen: J. M. Schulhof, „ „ Carl Loos, „ Friedberg: Isidor Schulhof, „ Grünberg: Julius Karl, „ Homberg: Carl Stern. Für Anfuhr au das HauS werden 5 Pfennig für den Ceutuer berechnet. KB. Sofern das Verbringen der Cokes auf die betr. Lagerplätze (Keller, Stall re.) mit keine« außergewöhnlichen Zeitaufwand verbunden ist, geschieht dies ohne besondere Vergütung. Im Gaswerk findet im Allgemeinen nur ein Verkauf von über 5 Centuern Cokes statt; mir unter bis eiuschliehlich fünf Ceutueru ist dagegen unter den uuteubezeichueteu BorauS- fetzuugen bis auf weitere» auch ein Verkauf tm Gaswerk eingerichtet. Im Uebrigen bleibt bei folgenden hiestgen Firmen — soweit Vorrat verfügbar — der Kleinverkaus unserer Gascokes von 1 bis 5 Ceutuer bestehen, nämlich bei den Herren: Joh. Fischer, Alicestraße 19, H. Hof, Löwengasse 11 und Bahnhofstraße 33, Jakob Kahl, Frankfurterftraße 151, Ed. Klinket, Bahnhofstraße 10, Emil Lotz, Kirchenplatz 9, Emil Pistor Nachfolger, Marktstraße 10, Georg Schäfer, Licherstraße 2, Georg Unverzagt, Kaplcmsgasse 5. Diese Firmen berechnen ovenstehende Preise unserer GaScoke» samt Anfuhr wie das Gaswerk und verabfolgen dieselben auch in Mengen unter 5 Centuern. NB.: Zu den seitherige», um 20 Pfg. pro Ceutuer billigeren Preisen als den obigen findet bis ans weiteres der Berkaus unserer Gaseokes in Quantitäten von nicht unter einem und nicht über 5 Ceutueru, wenn im Gaswerk abgeholt, nur au hiesige Familien statt, welche ein nachweisliches Einkommen von unter 1500 Mk. haben. Diejenigen Familien, welche von dieser Vergünstigung Gebrauch machen wollen, haben dem Gaswerksbureau eine von Großh. Bürgermeisterei Gießen einmalig auszustellende Bescheinigung vorzuzeigen, welche daselbst durch Vorzeigen des letzten Steuerzettels der direkten Steuern zu erwirken ist. Ein Weiterverkauf der zu diesem Vorzugspreis bezogenen Gascokv» ist untersagt. Bis auf weitere- werden unsere CokeS sowohl vom Gaswerk, wie von obigen Berkäufern, nach auswärts nicht mehr abgegeben. Für den Centner ab Verkaufsstelle: ......1,80 Mk. W in Wn de, Wu erregende Wrm der 8 au$ Wfyxtt andere ner im te einem Meüy dichter bez men aU fc WMor/ bent € leinen &[a ... Ae xochei «? toronfente « t llnred), in ^lcheint, atz jip des«- Pforrn il hat m weiften Liederkranz. Heute, Samstag: AdkildWtthlllt««s in Steina Snnlbna. Mnfang 8'/, Uhr. 7324 Der Borttavd. Gascokes. Infolge Stadtverordneten-Beschluffes vom 8. dieses Monats wurden die Preise unserer Gascokes mit Wirkung vom 10. November 1900 ab bis süchtige Büglerin sucht Privatkunde»/ nimmt auch Wüscke im Hause ar 04822 Reustadt 12, IIL Gtstlligkrils-Vtttm Gießeii. SamStag den 10. November 1900t Wichtige Besprechung bei Carle. Zahlreiches Erscheinen erwünscht. 0483) Pho^raphisthe Apparate in allen Preislagen. H. Noll, Giessen. LSS fuhren, da'/. Werten n^Urf: Ja eR es fnr t 8 Re ben dS-beul ou6eil<' to»5*”n9 «« w ffiWF“ Vakanz r Eine Lebens Verfich.-Uktten-Ges., welche auch Unfall- und Haftpsttcht- Verficherung betreibt, sucht für den hiesigen Platz und die Kreise Alsfeld, Lauterbach und Biedenkopf einen AU' spettor gegen Gehalt, Reisespesen und Provision. Nur geeignete Herren, welchen an einer dauernden Stellung gelegen, werden gebeten, Offerten unter Sch. 1205 an Haasensteirr & Vogler, Vt.»®., Cassel, einzureichen. <310 Mi. NlchtdMS. Freibsuk. 7252 Heute und morgen: Dchsrußtlslh 55 W ZÄwkineßM 50 Kfz. Kisch geschossene Kosen, sowie Reh im Anschnitt. 04839 Klotz, Mäusburg 17. ttttöbliertes Zimmer an einen Beamten «W oder besseren Herrn zu vermieten. Dahnhofstratze 36, Mansarde. Balser, KirckstraKe 24. ---. Gesicht i wird für eine hiesige ältere Eigarreu- fabrik ein Werkmeister, der mit der Fabrikation vollständig vertraut, streng solid und durchaus zuverlässig sem mutz. Näheres in der Ezvedition d. Bt. 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