ocsay 3« Buren «nd Engländer Der von den Buren bei dem Angriff eines Convoi Telegramme deS Gießener Anzeigers. Serlin, 8 Dezember. Wie ein Berichterstatter meldet, iif-tl nunmehr fest, daß der ReichSkanzer Graf Bülow Expedition und Druckerei: ^chntßraße Ar. 7. Amtlicher Heil Bekanntmachung. H. KHppsteln borg, deren Unterwerfung angekündigt wurde, haben wieder die Waffen ergriffen, um gegen die Engländer zu kämpfen. Aus Aliwal North wird gemeldet: Die Militärbehörden ersuchten die Einwohner, die Waffen zu ergreifen und sich an der Verteidigung der Stadt zu beteiligen. DaS Neutersche Bureau meldet aus Worcester vom 6. Dezember über den Afrikanderkongreß nachträglich Folgendes: Cronwight Schreiner sagte in einer heftigen Rede, es sei unmöglich, die Stellung Englands gegenüber Südafrika zu rechtfertigen. Seit dem Einfalle Jamesons seien die britischen Staatsmänner Werkzeuge d.er Kapitalisten. England zwinge jetzt die britischen Soldaten, mit Unmenschlichkeit und Barbarei Krieg zu führen, die die zivilisierte Welt in Stgunen setzen. Die britische Regierung in Johannesburg trifft Vorkehrungen, um auf der Rennbahn bei Booyseus 4000 Personen untorzubringen. Es herrscht die Absicht, alle umliegenden Farmen auf dem Rand zu säubern und sie da unterzubringen, wo sie streng überwacht werden können, da viele von ihnen den Feind durch Lieferung von 9?al)rung8; Mitteln und Kundschafterdienste zu unterstützen pflegten. Kind)en, 8. Dezember. Gestern Abend fand im Saale des I,Münchener K'ndl" eine stark besuchte Versammlung fiatit, 11t der hochangesehene Bürger Münchens, Professoren Gratisbeilage«: Gießener Familienblättcr, Der hessische Zandwirt, Blätter für hessische Uolkskunde. g^s unden worden: 1 Arbeitsbeutel und 1 Sack Kartoffeln, Ht loten worden: 1 silberne Damenuhr mit Kette, 1 Notenheft, l Damengürtel und ein Geldbetrag von 40 bis 50 Mk. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände iclilebeit ahre Rechte alsbald hier geltend zu machen. Hießen, den 8. Dezember 1900. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieße». Fernsprecher Nr. 51. Haag, den 7. Dezember. Der Empfang des Präsidenten Krüger durch die ^imigi n W ilhelmina ist bevorstehend, die Stunde ist rbevr bis jetzt noch nicht bekannt. Da« Staatsministerium hat sich seine Antwort über '-ei! Möglichkeit des Zustandekommens eines Schieds- ge lcicht.es für einen geeigneteren Moment Vorbehalten. Der Präsident der zweiten Kammer der Reichs- 'taia.be fjat an den Präsidenten Krüger einen offiziellen Bllief gerichtet, in dem er ihn willkommen heißt und hwi zugleich die Sympathien dieser gesetzgebenden KöiHtrschaft ausspricht. Der Präsident der oberen ia mm er hat gleichfals seine Huldigung dem Präsi- denLtli Krüger ausgesprochen, indem er in der Kammer ag^ru: Die obere Kammer stimme vollständig Krügers Be- müjungen um die Gerechtigkeit zu erhalten bei, weil eS lucch.ihr an dem Herzen liegt, daß dieser ungerechte Krieg, -’crn Zratndöaal aufgedrungen worden ist und der auf eine üarrfariftije Art geführt wird, aufhört. Die Kammer würde siüM'ch sein, wenn sie die Freiheit und Unabhängigkeit der wei'i Republiken bald gesichert sehen würde. Rrügcr hat an den in Berlin sich befindenden Jonkheer vam hoeven telegraphiert, Kränze auf den Gräbern Bismarck's und Moltke'S niederzulegen. l>r. Leyds reist nicht nach Livadia. der Diversität und der Hochschule, Künstler, Schriftsteller usw. teilmihnen. In der Versammlung wurde scharfer Protest aeg'sMdie englische Kriegführung in Transvaal und gegen die -jÄgste Haltung der deutschen Regierung erhoben, welch IcBltipt anscheinend im Fahrwasser Englands segele. An Peking zurückkehren dürfe, wenn er es auch gewollt hätte. Das ursprüngliche Verlangen der Gesandten, das; Tung- fuhsiang enthauptet werde, tonnte die chinesische Regierung nicht bewilligen. Seine Abreise nach Kwangsu läßt hoffen, daß der Hof nunmehr nach Peking zurückkehren wird. Das kaiserliche Edikt wird in diplomatischen Kreisen dem Einfluß der chinesischen Friedensbevollmächtigten Li- Hung-Tschang und Prinz Tsching zugeschrieben. Mit Tungfuhsiang ist auch Prinz Tu an nach der Provinz Kwangsu abgereist. Er solle dort seine Eltern besuchen. Der älteste Sohn des Prinzen Tuan hatte im letzten Frühjahr die Tochter Tunguhsfiangs geheiratet. Man glaubt jetzt, wenn die Hauptschuldigen somit verschwunden seien, so werde dennoch eine Zeit kommen, in welcher man deren habhaft werden könne und daß sie dann der Strafe nicht entgehen werden. In Peking fand am 6. Dezember die Beerb ig- u n g des Obersten 0 r k statt. Der ganze Generalstab und alle Gesandten wohnten der Leichenfeier bei. Im Pekinger Lazarett ist der Seesoldat Anton Wiesel aus München-Gladbach am Typhus gestorben Im „Reichsanz." wird ein Auszug aus einem zur Veröffentlichung in einer medizinischen Zeitschrift bestimmten Bericht des der deutschen Gesandtschaft in Peking beigegebenen Stabsarztes Dr. Velde über die allgemeinen Gesundheitsverhältnisse sowie über die Thätig- keit und Beobachtungen in dem internationalen Hospital während der Belagerung der Gesandtschaften in Peking mitgeteilt. Tie „Daily News" meldet aus Nagasaki vom 4. ds.: Ter Befehl zum Rücktransport von 5000 Mann russischer Truppen nach Odessa wurde widerrufen; die Truppen sollen bis auf weiteres in Ostasien bleiben. * • * Telegramm des Gießener Anzeigers. Rom, 8. Dezember. Der Korrespondent eines hiesigen Blattes in Tokio depeschiert über eine Unterredung mit dem japanischen Minister des Aeußeren. Derselbe bezeichnete den Friedensschluß Chinas mit den Mächten als nahe bevorstehend. denc fläsidenten Krüger wurde eine Sympathie Adresse ge- sanidit. Der Nichtempfang Krügers in Berlin wurde in be- fontitß scharfen Worten getadelt. Haag, 6. Dezember. In der Umgebung Krügers verlötet, daß alle weiteren Reisepläne des Präsidenten yßf o^Mben seien. die in Sieben iinbll* werden im Jnterch * gebeten, ihre Adresse tä neten anzugeben. M MaeyoffeMM Ttz. ZtefiNg, A rtud. med.' 05103 Bahnhofüraßt 6000 Kart an 2.6‘ Objekt Men 3fa*e M ^vrdilron diesesLb^- der Zeit vom 1. Dezember bis 8. Dezember 9eOO sind in hiesiger Stadt: MM Red Star Linie in ;,v Joh> Fr. Schaaf Deutsches Keich. Berlin ,7. Dezember. In Betreff der Reise-Dispositionen des K a i s e r s'erfährt der „B. B. E.", daß sich der Monarch in der zweiten Hälfte des laufenden. Monats nach Neugattersleben begeben wird, um dort auf Einladung des Kammerherrn und Schloßhauptmanns von Alvensleben in dessen Revieren au Fasanen- und Hasenjagden teilzunehmen. Für den Besuch sind bis jetzt zwei Tage vorgesehen. — Der Kaiser, der am Tage der Volkszählung, 1. Dezember, in Letzlingen weilte, hat die ihm vorgelegte Zählkarte selbst ausgefüllt und bestimmte dann, daß sie dem Ortsarchiv einverleibt werde. Ta ein solches aber int Gutsbezirk Letzlingen, zu dem das Schloß gehört, nicht besteht, so wird ' die Karte e i n g e r a h m t und im Saal des Schlosses aufghängt. Eine beglaubigte Abschrift wird statt des Originals zu den Zählpapieren genommen. Als Beruf steht auf der Karte verzeichnet: Deutscher Kaiser, König von Preußen. — Wie der „Germania" zufolge in höheren militärischen Kreisen aufs bistimmteste versichert wird, soll die Feier des 200 jährigen Bestehens des Königreichs Preußen dadurch ihre schöne Weihe erhalten, daß der Kaiser an diesem Tage eine allgemeine A m n e st i e erlassen wird. Zwar seien darüber noch keine bestimmten Anordnungen getroffen, doch wären die Vorarbeiten schon im vollsten Gange. Es wird sogar behauptet, daß durch diesen Gnadenakt auch gewisse politische Vergehen als g e s ü h n t erachtet werden sollen. M a j e- stätSbeleidiger hätten indes auf keine Begnadigung zu rechnen. Für die Berliner Garnison wird große Parade sein. — Wie das „B. T." erfährt, ist es nunmehr entschieden, daß General v. Liebert nicht mehr auf seinen Posten als Gouverneur von Deutsch-Ostafrika zurückkehrt. Er soll das Kommando über eine Division erhalten. Als sein Nachfolger «gilt Generalmajor v. Trotha, Kommandeur der 1. ostasiatischen Infanterie-Brigade. — Als Nachfolger des auf den Petersburger Posten berufenen _ Botschafters in Brüssel, Grafen Älvens - leben, ist der Gesandte in Stockholm, Graf v. Wall- w i tz ausersehen. An dessen Stelle tritt Graf v. Leyden, bisher in Tokio. — Ter Abgeordnete, Vizepräsident des Reichstages, Büsing wird mit Schluß des Jahres sein Amt gls Direktor der Mecklenburgischen Hypothekenbank niederlegen, um sich ganz der parlamentarischen Thätigkeit zu widmen. — Nach offiziösen Mitteilungen sollen im nächsten preußischen Etat 13 Millionen (statt der bisherigen Bibliofe und einzelne gute Bn werden neu « h aogekautt I) L Ricke r’acta Bnchiii SütenUfle 5. Der Krieg in China. Soweit sich jetzt übersehen läßt, haben die Verhandlungen der Gesandten in Peking über die ge- gemeinsame, an die chinesische Regierung zu richtende Note nunmehr volles Einverständnis ergeben, sodaß ihr jetzt wohl auch alle Kabinette zustimmen werden. Graf Bülow hat bereits in der Reichstagssitzung vom 19. November alle wesentlichen Punkte mitgeteilt, die für diese Note in Betracht kommen. Seitdem haben allerdings einige Kabinette beantragt, einzelne Stellen im Entwurf der Note zu ändern. Bei den mangelhaften telegraphischen Verbindungen hat eine Einigung über diese Aendcrungsanträge den Abschluß der Verhandlungen bis jetzt verzögert. Es ist aber jetzt auch unter allen Kabinetten volles Einverständnis dahin erzielt, daß nur folgende zwei Aenderungen an dem bisherigen Entwurf vorgenommen werden sollen. Danach soll im Artikel 2 nicht geradezu ausgesprochen werden, daß über die Prinzen Tuan und Tschwang, sowie über die andern Hauptschuldigen die Todesstrafe verhängt werden muß, sondern es soll der chinesischen Regierung die volle und glatte Zustimmung zu diesen Voraussetzungen des Beginnes der Friedensverhandlungen dadurch erleichtert werden, daß eine Umschreibung dieser Forderung erfolgt und statt des Ausdrucks „T 0 d e s st r a f e" der Ausdruck „thunlichst schwerste Strafe" gewählt wird. Dieser Ausdruck schließt die^ spätere Vollstreckung der Todesstrafe an den Hauptrüdelsführern nicht aus. Weiter ist vereinbart worden, daß in der Einleitung die Note nicht als „irrevocable", sondern daß die darin gestellten Forderungen als „absolument indispensables" bezeichnet werden. Auch das ist keine Aenderung, der eine größere sachliche Bedeutung beizumessen ist, denn es kommt weniger auf die äußere Bezeichnung, als darauf an, wie sich später nach Ueberreichung der Note die verschiedenen Mächte gegenüber den Abschwächungsversuchen der chinesischen Unterhändler verhalten werden. Erst dann wird sich ru zeigen haben, wie weit die einzelnen Mächte bereit sino, einig zu bleiben und etwaige Sonderwünsche zurückzustellen, um diese Ehina gegenüber dringend erwünschte Einigkeit zu sichern. Einstweilen ist jedenfalls der Fortschritt erzielt, daß in den nächsten Tagen die fremden Gesandten in Peking diese einheitlich vereinbarte Note zeichnen, und sie der chinesischen Negierung unterbreiten können, sobald sich herausgestellt haben wird, ob die Vollmachten der chinesischen Unterhändler sich in Ordnung befinden. Erst wenn die chinesische Regierung ihre ausdrückliche Zustimmung zu allen ^einzelnen Forderungen dieser gemeinsamen Note erklärt haben wird, können die eigentlichen Friedensverhandlungen beginnen. Dabei werden namentlich die Einzelheiten über die Ermittelung der Hauptschuldigen, über die anderen zu vollziehenden und von den Mächten zu kontrollierenden Strafen, sowie vor allem über die Höhe der zu zahlenden Entschädigung und die Bürgschaften, die für den richtigen Eingang der Zahlungen zu leisten sind, noch weitgehende Ansprüche an die Fortdauer der bisherigen Einigkeit der Mächte erheben. Hoffen wir, daß auch in dieser Hinsicht die/Gemeinsamkeit der Interessen aller beteiligten Staaten gegenüber Ehina zu einem unzweideutigen Ausdruck gelangen wird. Li<>- Hung - Tschang wurde der Inhalt eines kaiserlichen Ediktes mitgeteilt, durch das General Tung- s u h s i a n g aller seiner Ehren und Aemter entsetzt wird und ihm nur das Kommando über eine Truppenmacht von 5000 Mann bleibt, mit der er nach der Provinz Kwangsu geschickt wird. Bis jetzt wurde immer geglaubt, der Hof befinde sich derart unter dem Einfluß Tungfuhsiangs und dessen Truppen, daß er nicht nach Hiess*®?* 4... . _ ............... u Aaftfhiele M fcci .btt ersten Beratung des Etats sich über bte Gründe, mahiWt wßülmen Präsident Krüger von unserer Regierung MMl l v -zuiMgewiesen sei, auslassen werde. billiL-ll. 8. Dttember. C " Der WM ।/M Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechler. Ohm Krüger. s&erbl«* * h Der von den Buren oct oem tingrin eines Konvoi LolkB-t zu -Suffelport erlittene Schaden ist jetzt festgestellt. Man 5 M (6 fcicn dabei mehr als 100 Tote, Verwundete und GMgme zubeklagen. —Die Eisenbahnstrecke zwischen Logt Preloria und Irene, die durch die fortgesetzten Regengüsse S Ä schwtz b-schädigt ist, wird in Hlrsefter Seit tvieber aus- i geb"ssnt sein. Die Verbindung mit Johannesburg wird in zwer lasen hergestellt sein. Die Brücke bei Irene wurde ebei«. ausgebessert. Man wird eine neue Bahn von WÄria nach Kapstadt Herstellen, um den großen Andrang, l ,/M dena die zahlreichen Verproviantirungen von Convois ver- * zu vermindern oder um möglichst öoaftänbige D lehilflongi desselben herbeizuführen. — In Pretoria werden bic Gläschen Residenten eire Zivilgarde ähnlich jener in (I# J; Iotz'mne: sburg gründen. Dir: Befehlshaber Heinrich V i l l j 0 e n und S f e b e n - Sonntag den 9 Dezember 150. Jahrgang t 28S Zweites Blatt 1900 Henerat-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt fflr den Aveis Giefzen Alle Anz«igen-Dermitt!ungSstellen deS In- und Ausland«» nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen, Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. Bezugspreis vierteljährl. Mk. 2,SO monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn; durch die Abholestell« vierteljährl. Mk. 1,99 monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 viertcljährt. mit Bestellgeld. deeiltB e von Anzeigen zu der nachmittag- für de« L«g erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Abbestellungen spätestens »benbS vorher. täglich K, K. A mm lul»ahme des ® ® M Meßmer Anzeiger 4 Millionen) für Volksschulbauten ausgeworfen werden. — In der Budget-Kommiffion des Reichstages wurde heute die gestern abgebrochene Debatte über die drei vom Abg. Richter gestellten Anträge, die Frage der Bildung und der Auflösung der Truppenteile für die o st a s i a t i s ch e Expedition fortgesetzt. Reichskanzler Graf Bülow gab eine Erklärung ab, daß er sowohl für die Aufstellung'der nach Ostasien entsandten, in der Reichs-Verfassung und den Reichs-Militargesetzen nicht vorgesehenen Trupvenkörper wie auch für alle durch die Expedition nach China entstandenen, im Reichshaushalt nicht vorgesehenen AÜsgaben, Indemnität nachsuche. Es könne auch ckeiuem Zweifel unterliegen, daß die nach China entsandten 'Trupvenkörper, für die eine gesetzliche Basis nicht bestehe oder nicht geschaffen werde, a u f z u l ö s e n seien, sobald sie ihre Mission in China erfüllt haben würden. Mit dem Anträge des Abg. Müller-Fulda, der für die Aufstellung der ostasiatischen Formationen dem Reichskanzler Indemnität zu erteilen bezwecke, erklärte sich Gras Bülow einverstanden. Der Antrag gelangt mit großer Mehrheit zur Annahme. Bei der Beratung der Deckungsfrage erklärte Staatssekretär Frhr. v. R i ch t h o f e n , daß der Vertrag mit China dem Reiche voraussichtlich keine Verpflichtung auferlege, sondern lediglich das Recht gewähre, Schutzwachen zu halten. Soweit für diesen Dienst N eu f o r m ie r u n g e n von Truppenteilen in Frage kommen, wäre eine gesetzliche Regelung erforderlich. Staatssekretär Frhr. v. T h i e l- m an n teilt mit, daß noch ein Nachtrags-Etat dem Reichstage so rechtzeitig zugehen werde, daß er gleichzeitig mit dem Reichshaushalts-Etat erledigt werden könne. Die Berichterstattung für das Plenum übernahm Abg. Dr. Paasche, nachdem Abg. Müller-Fulda das Referat abgelehnt hat, weil auf einem Gartenfest beim früheren Reichskanzler Fürsten Hohenlohe ein Beamter des Reichs- Marineamtes, der auch jetzt noch als Kommissar den Verhandlungen beiwohne, einem anderen Beamten erzählt habe, der sogenannte- Müllersche Bericht an das Plenum sei nicht von Müller, sondern von dem erstgenannten Beamten verfaßt. Tie Beratungen der Kommission werden morgen fortgesetzt. — Die R e i ch s p o st v e r w a l t u n g beschäftigt gegen- wärticp ein Personal von 185 000 Köpfen. Nach dem Etat für 1901 wird eine weitere Beamtenklasse, die der Dachdeckeraufseher mit einem Gehalt von 1200 bis 2200 Marr geschaffen. Die bisher nicht pensionsfähige Stellenzulage der gehobenen Unterbeamten wird in eine pensionsfähige umgewandelt. An Teueruügszulagen für Unterbeamte sind vorgesehen 1458 800 Mk. Zur Herabsetzung des Leistungsmaßes der Beamten sind 500 000 Mk., der Unterbeamten 750 000 Mark ausgeworfeu und zur Erhöhung der Tagegelder der Postboten 500 000 Mark bereit gestellt. Unberücksichtigt geblieben Ust wiederum die seit Jahren vom Reichstag geforderte aüderweite Abstufung des Gehaltes der Klasse der Post- und Telegraphen-Assistenten; circa 22 000 Beamte sehtzck bfihHHdurch in ihren Erwartungen wiederum enttäuscht. Für Ünterbeamte sind 3521, für Beamte 2342 neue etatsmäßige Stellen vorgesehen. Die einmaligen Ausgaben ftfto veranschlagt mit 18125 213 Mark. Unter diesen befinden sich 150 000 Mk. zur Vergrößerung des Postamts in Darmstadt (3. und letzte Rate). 150 000 Mark zweite Rate zum Erweiterungsbau des Postamts Frankfurt a. M. (Zeil). 650 000 Mark zum Ankauf und zur Errichtung von Dienstwohngebäuden für Unterbeamte an solchen Landorten, an denen es an geeigneten Wohnungen fehlt. 300000 Mark zur Einführung des Doppelleitungsbetriebs im Fernsprechwesen (dritte Rate> und 200 000 Mark für die Herstellung einer Telegraphenlinie ins Innere von Deutsch-Ost-Afrika, von Dar-es-Salaam nach Mpopua. Der Ueberschuß der Einnahmen über die fortdauernden Ausgaben ist für 1901 auf 55 893 530 Mark veranschlagt, (1900 betrug der Ueberschuß 50 714 804 Mark). Er ist also um 5 Millionen höher wie im Vorjahr. - Der deutsche Landwirtschafts rat hat an den Reichskanzler eine Eingabe eingereicht, in der neben anderen agrarischen Wünschen and}, wieder die Einführung eines Doppeltarif-Systems dringend befürwortet wird. Der Handelsvertrags-Verein hat daraufhin ein Rundschreiben an sämtliche deutsche Handelskammern und eine größere Anzahl von Fachverbänden gerichtet. Dasselbe erörtert „die schweren Gefahren, die aus der Einführung des von den Agrariern befürworteten Doppeltarifs für die Erneuerung der Handelsverträge erwachsen würde" und fordert die Jnter- essentenvertretungen auf, soweit es nicht bereits geschehen sei, ungesäumt gegen dieses Tarifsystem Stellung zu nehmen, vor allem auch bei den zuständigen Landesregierungen auf Ablehnung der einschlägigen Anträge rm Bundesrate zu dringen. — Tie von der Zentralstelle der preußischen Land- wirtschaftskammern — Verkehrsstelle — beantragte Herausgabe eines Kursbuches und Abkürzung "der L i e s e r f r i st e n für T i e r s e n d u n g e n auf den deutschen Eisenbahnen scheint jetzt wieder im Stadium des Fortschritts zu sein. Das Reichs-Eisenbahn-Amt ist .mit einem Entwürfe zum Viehkursbuche und Vorschlägen wegen Abkürzung der Lieferfristen an die Bundesregierungen herangctreten. Hannover, ,. Dezember. Hier wurde ein Be- z i r k s v e r e i n deutscher Z e i t u n g s - V e r l e q e r für Nordweitdeutschland gebildet, der die Provinz Hannover, Oldenburg, Braunschweig, Bremen und die beiden Lippe umfaßt und sich an den Verein Deutscher Zeitungsverleger aufchlietzen soll. Es wurde folgende Resolution gefaßt: „Die Versammlung von Zeitungsverlegern Nvrd- westdeutschlands erklärt es für eine durch nichts begründete Zumutung, daß Behörden die Aufnahme ihrer amtlichen Bekanntmachungen von den Zeitungsverlegern unentgeltlich verlangen, und giebt der Ansicht Ausdruck, daß bei der enormen Steigerung der Papierpreise, der Arbeitslöhne und der sonstigen erheblichen Verteuerung in der Her stellung der Zeitungen amtliche Bekanntmachungen ein für allemal nach dem üblichen Jnsertionstarif zu bezahlen sind". Oldenburg, 6. Dezember. Die Regierung beantragt beim Landtag die Erhöhung der Ministergehälter auf 12000 Mark außer 3600 Mark Repräsentationsgeldern. Ausland. London, 7. Dezember. Nach dem heute dem Parlamente zugegangenen NachlragSetat verlangt die Regierung zur Deckung der Ausgaben für die in Südafrika und China stehenden Truppen sechzehn Millionen Pfund Sterling. — Nach dem Handelsausweis für November ergab der Wert der Einfuhr eine Zunahme von 5% Mill., der Wert der Ausfuhr eine Zunahme von etwa 53 000 Pfund. — Unterhaus. Bei der Beratung über die Adresse aus die Thronrede spricht Campbell-Bannerman sich über Südafrika in demselben Sinne aus, wie Lord Kimberley im Oberhause. Er freue sich, daß man im Lande allgemein das gute Einvernehmen mit Deutschland gut heiße, das nicht nur den Interessen des Landes, sondern auch den Gefühlen des Volkes entspreche. Er hoffe jedoch, daß Großbritannien dadurch nicht zu einem isolierten Vorgehen, weitgehenden Expeditionen und außerordentlichen Maßregeln verpflichtet werde. Untersekretär des Auswärtigen Cranborne erklärt hinsichtlich des deutsch-englischen Abkommens, die Regierung sei überzeugt gewesen, daß die Interessen Deutschlands in China eng verwandt seien mit denen Englands. Er sei deshalb erfreut gewesen, das Abkommen mit Deutschland abzuschließen. Sobald dieses abgeschlossen worden sei, hätten beide Regierungen die an deren Regierungen ausgefordert, dem Abkommen beizutreten. Es war also kein Verlangen nach einem isolierten Vorgehen zwischen England und Deutschland. Und selbst wenn das Abkommen nichts Neues enthielt, so sei allein die Thatsache, daß es formuliert wurde, ein diplomatischer Fortschritt. Weder England noch Deutschland hätten Konzessionen gemacht. Das Abkommen sei ein diplomatischer Erfolg gewesen. (Beifall.) — — Chamberlain führt aus, das erste Ziel der Re gierung sei, den Kleinkrieg in Südafrika zu Ende zu bringen. Uebergehend auf die Frage der Niederbrennung der Farmen sagt Chamberlain, sowohl die Regierung als auch die englischen Generale seien darin einig, diese Be strafungSart so sparsam als möglich anzuwenden. Die Soldaten seien in keinem einzigen Fall gerechter Weise einer Gewaltthat beschuldigt. Das zwecke Ziel der Regierung sei die Errichtung einer Kronkolonie. Es sei Hoffnung vorhanden, daß binnen kurzem eine gewisse Civtl- verwaltung in Transvaal und im Oranjefreistaat eingerichtet sei. Alfred Milner sei zum Gouverneur der beiden Kolonieen bestimmt, unter Beibehaltung des Amtes als Oberkommissar. (Ein Mitglied der Liberalen unterbricht den Minister mit dem Zuruf: Dann werden Sie Südafrika verlieren!) Die Regierung plane, einen stellvertretenden Gouverneur der Oranjekolonie zu ernennen. Der Gouverneur und stellvertretende Gouverneur sollen durch einen Exekutivrat unterstützt werden. Die Regierung lege Wert auf schleunige Schaffung von Gemeindeverwaltungen in Prätoria, Bloemfontain, Johannesburg und anderen Orten. Die Gemeindeverwaltungen werden alle Befugnisse erhalten, die solchen Körperschaften gewöhnlich übertragen seien. Unter diesen Umständen könne die Regierung versprechen, daß in ganz Südafrika gleiches Recht und gleiche Freiheit herrschen werde, allerdings keine tatsächliche politische Unabhängigkeit, aber eine Freiheit, eine Verfassung, die schließlich zur Selbstregierung führe, die England daselbst eingeführt zu sehen wünsche. Bezüglich des Vorschlages, daß die Regierung diese Absicht unter den Buren verbreiten solle, sagt Chamberlain, dies sei bereits geschehen. Man habe sich auch bereits mit Milner in Verbindung gesetzt wegen der Form einer Proklamation, die in englischer, holländischer Sprache und in Transvaaldialekt veröffentlicht werden soll. England hege keine Rachegefühle gegen die Männer, die gegen dasselbe in Waffen gewesen, und beklage sich nicht über die Art, in der sie den Krieg geführt hätten. Sie seien tapfere Männer und würden auch als solche behandelt werden. Wien, 7. Dezember. Der Organisator der jüngst statt- gehabten Kundgebung für die Buren, Kapuscha, der gestern verhaftet wurde, hat Kautionen der von ihm angestellten Leute in Höhe von etwa 50 000 Kronen unterschlagen. Er hatte beabsichtigt, das aus einer Kasette mit 5 Mappen und zwei seidenen Bannern der Oranje- und Transvaal-Republik bestehende Ehrengeschenk für Krüger in Paris und Amerika auszustellen und zwar gegen Eintrittsgeld, um hierdurch die Mittel zu gewinnen, die herausgelockten Kautionen wieder zu ersetzen und seinen zerrütteten Finanzen aufzuhelfen. Paris, 7. Dezember. Die Kammer widmete den Freitag der Interpellation Vigne über die im Sudan und Madagascar verübten Greuel. Die Kammer lehnt die beantragte Parlaments-Enquete ab und nimmt die Tagesordnung an, die der Regierung vertraut, Mißbräuche in den Kolonien zu verhindern. Alsdann interpelliert Graf d'Auan über die Maßregelung der Offiziere von Melun. Kriegsminister Andree ant wartet: Die Intoleranz der Offiziere konnte nicht geduldet werden, weil sie gegen die Civilehe gerichtet war, die auf dem unantastbaren Staatsgrundgesetz beruht. Da sanfte Mittel nicht genügten, die Offiziere zur Disziplin zurückzuführen, wandte ich Schärfe an. Der Minister wendet sich schließlich sehr heftig gegen die Feigheit, die in dem gesellschaftlichen Boykott liege, den die Offiziere in Melun gegen die nicht kirchlich getrauten Kameraden auS- übten. Nach kurzer Debatte wird die Tagesordnung, die die energischen Erklärungen des Kricgsminisiers.sowie seine DiSziplinarmaßregeln billigt, mit 301 gegen 224 ange nommeu. Rom, 7. Dezember. Aus gut unterrichteter Quell, kommt die Nachricht, daß der Gesundheitszustand des Papstes ungünstiger sei, als man aus dem Vatikai verlauten lasse. In der Umgebung des Papstes spielt ma, jetzt auf eine Aeußerung an, die der Papst gethan hat, als er dem jüngst verstorbenen Erzbischof von Marseille tim Audienz bewilligte. Als der Bischof auf das hohe Alt« und die jüngste Krankheit deS Papstes anspielte, antwortet, der Papst ruhig lächelnd, er werde nicht vor dem End, deS heiligen Jahres, das er inauguriert habe, sterben, den« das wäre beispiellos in der Geschichte der Kirche. Trotzdem fragt man sich in einzelnen päpstlichen Kreisen besorgt, ob der Papst noch bis zum 24. Dezember, an welchem Tage das heilige Jahr zu Ende geht, leben werde. Bern, 7 Dezember. Dem Nationalrat wird von Seiten einer größeren Zahl von Abgeordneten folgender Vorschlag zugehen: Der Schweizer Nationalrat richtet an das englische Volk und Parlament den dringenden Appck, es möchte die südafrikanische Angelegenheit einem nach Grundsätzen der internationalen Gerechtigkeit urteil* Schiedsgericht unterbreitet werden. Livadia, 7. Dezember. Der Ka-iser verbrachtes letzten 24 Stunden sehr gut. Temperatur und Puls jto normal, das Empfinden sehr gut. Konstantinopel, 7. Dezember. Krupp hat hier einen neuen Erfolg erzielt. Ein Jrade des Sultans befiehlt, bei Krupp sechszehn Batterien zu sechs Geschützen der neuen Schnellfeuer-Geschütze zu bestellen und zwar nach dem Modell, wie Kaiser Wilhelm eines dem Sultan zum Geschenk gemacht hat. Der Preis des Geschützes beträgt ungefähr tausend türkische Pfund. Washington, 7. Dezember. Das Repräsentantenhaus Hst mit 166 Stimmen gegen 133 Stimmen dar Gesetz betr. die Reorganisation der Armee angenommen. Durch eine Bestimmung dieses Beschlusses wird die Gesamtzahl der Armee auf 96 766 Mann erhöht. New-York, 7. Dezember. Der amerikanische General Militärintendant, General Carl Eagan, war wegen seiner schlechten Lieferungen an das ExpeditionSkorp aui Cuba aus der Armee verstoßen worden, Mac Kinley änderte später das Urteil in Pensionierung auf 6 Jahre um. Heute wurde Eagan von Mac Kinley wieder voll in feine Remter eingesetzt, aber zugleich mit vollem Gehalt penfwnitrt. Prozeß Sternberg. Berlin, 7. Dezember. Heute, am 30. Verhandlungstag, wünscht die Zeugin P l a t h o ihre früheren Aussagen noch in einigen Punkten zu ergänzen. Sie macht darauf aufnierksam, daß das Gnadengesuch schon am 30. Mai ihr zugegangen sei, der in der „Staatsbürgerzeitung" veröffentlichte Brief, den sie an Arndt geschrieben, vom 29. Juni datiere. Ferner erklärt die Zeugin, daß ihr Mann allerdings mit dem Justizminister v. Friedberg bekannt war, daß er aber niemals in irgend einer Sternbergsachse in Leipzig sich verwendet habe. Zeuge Detektivdirektor Schulze bestreitet, jemals mit Thiel etwas zu thun gehabt zu haben. Der Präsident fragt den Zeugen, ob ihm bekannt sei, daß und wie Thiel bie Verteidigung bedient habe. Zeuge erwidert mit: Nein. Justizrat Dr. S e l l o fragt den Präsidenten, was er mit der Frage meine, worauf der Präsident antwortet, daß Thiel zugestanden habe, Berichtes// Luppa geliefert zu haben, und daß diese Berichte wohl an die Verteidigung gelangt seien. Jnstizrat Tr. Sello bemerkt, die Verteidigung habe keine Ahnung davon gehabt, daß Thiel an irgend jemand etwas bc richtet habe. Der Vorsitzende antwortet, Thiel habe erklärt, daß er schon im März bem Justizrat Dr. Cello davon Mitteilung gemacht habe, daß er ein bestochener Beamter sei. Justizrat Dr. Sello bestreitet, daß Thiel dies gesagt habe. Thiel sei im März bei ihm gewesen; er habe den Eindruck gemacht, als ob er in schwerer Gewissensbedrängnis sich befunden habe. Thiel habe erzählt, daß er in den Verdacht gekommen sei, bei dem 'Besuch, den Luppa und Münchhausen in der Wohnung der Haus- mann gemacht haben, zugegen gewesen zu sein. Er, Sello, habe ihm dann geraten, die Finger davon zu lassen. Es entspiunt sich nun ein lebhaftes Frage- und Antwort- spiel zwischen dem Vorsitzenden und dem Justizrat Tr. Sello darüber, daß damals Dr. Sello doch erfahren habe, daß Thiel ein bestochener Beamter fei. Sello stellt dieo in Abrede, und zwar mit aller Entschiedenheit. Vorsitzende bemerkt noch, daß Thiel gesagt haöc, er werde abwarten, ob Sello den Eid auf seine leisten werde. Sello habe ihm aluch bestimmte ParagraMu des Strafgesetzbuches vorgelesen, die die Bestechung^' handelten und ihn in Kenntnis gesetzt über das yy ziplinarverfahren. Ter Vorsitzende fragt weiter den ZuM rat Dr. Sello, ob er denn nicht Berichte bekommen Hal»', von denen er sich habe sagen müssen, daß sie nur vo" einer amtlichen Person herrühren konnten. Justizrat Sello bestreitet auf das Bestimmteste, solche Berum erhalten zu haben. Ter Vorsitzende findet dies inew würdig; wenn man daran denke, daß von der -Verteidigung immer und immer wieder neue Anträge ein gingen, so könne es doch kaum zweifelhaft sein, das; o Verteidigung manches bekannt gewesen fein müße, w nur durch die verbrecherischen Berichte Thiels habe erlang sein können. Er frage den Justizrat Dr. Sello, ob ihm nicht bekannt gewesen sei, was die Callis auf o Polizeipräsidium ausgesagt habe. Dr. Sello erwive mit: Nein, und erklärt dann auf das Allerbestimmt 1' daß er auch jetzt noch nicht eine einzige Thatsach^ ang könne, von der er hätte vermuten können, daß fie Informationen von Thiel herrührten. _ (<0 Staatsanwalt Braut fragt den Justizrat Dr. u • ob er glaube, daß Thiel aus Uneigennutz den Bc,u j der Hausmann gemacht habe. . Q Dr. Sello entgegnet, seine Erregung fei I- y- standen daraus, daß Stierstädter behauptete, er W A Thiel erfahren, daß er, Sello, 200 000 Mk. in so ILWs xwB jrgCn sss&s« ... :g.f'nioät getreten, keine feierlic ?sss*; ' A'MsanlvÄ y " Ä nMbter auf Grund seiner öien W Ms angegnl : i - Ms, gewesen, seine ■ Mckt gewesen, denn er io etwas überhaupt iiöürbcn hier mit einer a -roiquna belastet, weshalb ' nmitzuikilen, was nn ityn Ter liorfifcenbe b »SV«« »Mmldigung erhoben, er Meie Tinge hier aufzuklare 2/MMw. Braut u to'otfiiMlt aus das von Th : (r weit es seine zu Sello ir Enetrijit. Jnstizrat Dr. Sello Z u vernehmen. Er habe n ^iraien der Zeugen erhalte ^ttrasen der 2chnörwange seinen Notizen aus der Tie Rechtsanwälte Dr iunb Mendel, sowie W : die vom Vorsitzenden au Veb diesem Zwischen ' fortgesetzt. Es werden : männer vernommen, di i sagen können. Alsdann ■ verständigen, tyiigtid) 1 । 1 abgeben zu dürfen. Professor Tr. Eulen. ; lärmenden Auftreten der c erhallen, daß sie nicht geist ees sich um einen M < •'oer Wert fehlten sämtli .Nun triebe zu widerstehen. vMslizrat Dr. S e l l c 'S Trage, ob er die Ehle je» Eides zu erkennen. i tmnn. meb. Mett Mo Mcmtiutatyen des Mei C^bcrftänbigen l -S: ®.eW 'M der » V ■” Zweifel an9 b™6 dreitägigen -MgNls. 16. Wert ' W . .- S^’lci, als ’PRXm LJ“JoJIe faq( kl" 3«Äl“bei der SY»' «"L> 301 II ttmrinalkommissar Weiß giebt dem Stierstädterein 3Vt % Reichsanleihe . . 95.20 8% do Tendenz: fest. Lieden 7967 M empfiehlt 1 F. Schott S-hnhofstrahe Ecke Molkeuz 7973 Molkkllgaffe. Frantsurterstratze 23. I -w männlich, 897 weiblich. Zunahme nach der Zählung 1895 148 Personen. (Vieh: 39 Pferde, 711 Kühe Nindev, 392 Schafe, 785 Schweine und Ferkel, Ziegen und 3581 Stück Federvieh.) Burkhardsfelden: Einwohner. (Viehzählung: 3 Pferde, 338 Rindvieh, spielwarerr' Versteigerung 836 von und 213 685 5.50 X, Weißkraut per St. 00—00, Zwiebeln per Ltr. X 5.00—O.GO, per Liter 16 -ft. 87 40 94.9 87.10 92.80 94.95 43 85 24.90 25.5' 75.95 4.o/o ] 4°/o 3’/2% 4 7o D S’/.o/o 4 °/o 4% 4 O/o 3‘ , % 3V8% Thürvorlagen Holz-chnhe Waschbiitten Waschkörbe Wasch blocke Wasch klammern Waschseile Reisekörbe Marktkörbe Bürsten- und Holzwaren empfiehlt : im März nicht von Geld wohl vermutet, haben, daß nd)bei Thiel um Geld gehandelt habe, und gerade iti habe er ihn auf die strafgesetzlichen und dis- .piittti Bestimmungen hingewiesen. Im übrigen habe Minals noch die Pflicht ^er Amtsverschwiegenheit Ansug-StofEe hocheleg. Cottbuser Fabrikate, spottblll.I Muster franco! Tuchbaus Paulick, Cottbus. . 211.50 . 179.10 . 133.60 . 148.40 . 151.60 . 142.20 . 146.70 . 204.— . 185.50 . 177 30 es : iidi um einen Fall angeborenen Schwachsinns. Bei derx W(rrt fehlten sämtliche moralischen Elemente, einem Anuttebc zu widerstehen. Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandit Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Gestern ßtaatsbahn Gotthardbahn . . Laurahütte . . . Bochum .... Harpener . . . $up izrat Dr. Sello richtet an den Sachverständigen Dici gtagje, ob er die Ehlert für fähig halte, die Bedeutung bcv: äc»e's zu erkennen. Der Sachverständige glaubt dies knu.m 94 Schaf.-, 278 Schweine, 90 Ziegen. 1088 Federvieh, 27 Bienenstöcke.) Altenschlirf 616, Stockhausen 848 (— 23), Steinfurt 213, Bensheim 7256 (Z- 590), Mainflingen 918, Büdingen 3500, (noch unbestimmt), Wallenrod 717, Lehrbach 344 (— 31). Berlin 1 884 345, Frankfurt a. M. 287 813 (-j- 58 534), Limburg 8 464, Nürnberg 260 743 (4- 64 960), Mainz 84 500 (+ 4 550), Hanau 29 720 (-j- 2 100), Leipzig 455 120 (-s- 55120), Mannheim 140384. ** Zauberabend.e. Sonmag und Montag gastieren hier im Kaiserhof, die Mnemotechniker, Magier, Illusionisten und Antispiritisten Pritel und Fay, sowie die „Orientalische Zauberin" Bella Aladine. Die genannten Künstlern haben, wie man uns schreibt, in allen größeren Städten mit sensationellem Erfolge gastiert. Das Programm soll sehr reichhaltig, abwechslungsreich und dezent sein. ** Lollar, 7. Dezember. Gestern wurde hier ein Mann zur letzten Ruhe gebracht, dessen Scheiden für unsere gesamte Gemeinde einen sehr großen Verlust bedeutet. Der seitherige Bürgermeister Carl Geißler, der beinahe 12 Jahre an der Spitze der Gemeinde gestanden, dessen Wahl vor 2 Jahren einstimmig erfolgt war, und der die Gemeinde kundig und würdig vertreten hatte, war durch einen Schlaganfall im 56. Lebensjahre, also im kräftigen Mannesalter stehend, seiner Thätigkeit entrissen worden. Die Teilnahme war allgemein und herzlich. Das Leichenbegängnis, an dem nicht nur die Gemeinde einmütig, sondern auch weitere Kreise teilnahmen, gestaltete sich zu einer letzten, erhebenden Ehrung des Entschlafenen. Nach der Rede des Geistlichen, und Beendigung der kirchlichen Feier wurden viele Kränze am Grabe mit entsprechenden DankcS- worten niedergelegt. Provinzialdirektor, Geheimrat von Bechtold sprach im Namen deS Provinzial- und Kreisausschusses, Dekan Strack für den DekanatSausschuß, Pfarrer Gußmann im Namen des Kirchenvorstandes des Kirchspiels Kirchberg, Pfarrer Schlosser im Namen des Ausschußes der Spar- und Leihkasse Gießen, welchen verschiedenen Vertretungen der Entschlafene angehört hatte. Natürlich sind in der langen Reihe von Nachrufen Gemeinderat, Ortsgericht und sämtliche Vereine vertreten gewesen. Hoffentlich gelingt es unserer rasch aufblühenden, und immer größere Aufgaben stellenden Gemeinde einen Nachfolger zu finden, der den manigfachen und ernsten Aufgaben wie er gewachsen ist. DaS Andenken des Heimgegangenen wird in unserer Gemeinde für alle Zeit in ehrendem Andenken gehalten werden. irr großer Auswahl billigst bei 7904 Ph- Schlatter Kreidezeichnungen werden unter^Zu« sicherung vollkommener Ähnlichkeit billig angefertigt. ®. Hattschalz, Krofdorferstr. 17. Ludwig Kohler mann IV. Bleichstrasse 18. Bestellungen und Reparaturen werden rasch ausgeführt. Aus Stadt und Sand. Meßen, 9. Dezember. *• 25 543 Einwohner, das ist, wie jetzt festgestellt worden ist, das endgiltige Resultat der Volkszählung in Gießen. '* Weitere Volkszählungsresultate. Heuchelheim: 2151. (1895 1987). Watzenborn und Steinberg: 1733 Personen Börsennachrichte». Berlin, 7. Dezember. Fretba«k. 7850 Heute und »orgerr: Wdfleisch 52 M Fra« Beilofff Witwe 05162 Lonnenstratze 28. drchessor Dr. Eulenburg erklärt, nach dem gestrigen chr Wann allerbiw n. lärniMdven Auftreten der Ehlert habe er die Gewißheit rg bekannt war,chf '■ erhrMn,, daß sie nicht geistig "normal sei, und zwar handele Stembergfadni m Wv‘' Ersatz für Maiiah per Pfur.d 60 Pfg., sowie 7971 sämtliche Kichuthaten, Blütenmehl 20 Pfg., bei 10 Pfd. IS Pfg., feinstes Mrschrrßmehk iS Pfg., bei 10 Pfd. 16 Pfg., emvfiehlt in besten Qualitäten Adolf Geisse. 3i/t °/o Konsole . . . 8 9/o do ... 8Ve °/o Hessen . . . 5 73 Italien. Rente . . 40/0 Griech. Monop.-Anl, 3 o/o Portugiesen . . 3% Mexikaner . . . 41/, % Chinesen . . . dabei und stößt die Worte aus: Jawohl, Herr Stierstädter, Sie haben mein Kind auf dem Gewissen! Staatsanwalt Braut: Am 6. Dezember spielte der Fall Fournacon; wie sollte also Stierstädter dazu kommen, an jenem Tage, wo der Fall Woyda noch gar nicht zur Kenntnis gekommen war, der Zeugin zuzuredcn, die Tochter solle nur sagen, daß der Mann, der bei der Fischer verkehrte, der Maler aus Frankfurt a. O. sei? Die Verhandlung wird jetzt abgebrochen, da die Verteidiger Zeit zu Beratungen zu haben wünschen. Weiterverhandlung morgen vormittag. I Punsch - Essenz der Firma Carl Sohroeter Söhne, Hanau a. M., • schmeckt u. bekommt vorzüglich, flÄ sowie M verschiedene andere A puusch-SffenM, W Kognak, Arrak, Hum h. med. Albert Moll schließt sich im Wesentlichen oenA:8iil achten des Professors Eulenburg an. , .4^' Gerichtshof beschließt, mit Rücksicht darauf, daßi! iic Sachverständigen bei dem gestrigen Auftritt nicht zuMM gewesen seien und daß keiner der Anstalts- ärzi!«, irielche mit der Ehlert in Berührung gekommen ieicin, einen Zweifel an ihrer Geistesgesundheit hätten ImnlLtuiTben lassen, die Ehlert nur vorläufig aus der ibr cufirlegten dreitägigen Haftstrafe zu entlassen. Urrma frische g Eier zum Siohaustrinken und zu billigen Preisen bei Handel und Verkehr. Volkswirtschaft. vietzrn, 8. Dezember. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. X 1.00—1.20, Hühnereier per St. 8—10 4, 2 St. 00—00 H, Enteneier 2 St. 00—16 X Gänse» eier per St. 00-00 Käse 1 St. 5-8 Küsematte 2 St. 5—6 Erbsen per Liter 22 4, Linsen per Liter 34 Tauben per Paar X 0.60—0.90, Hühner per St. X 0.90—1.80, Hahnen per Stück X 0.65-1 00, Enten per St. X 2.00—2.20, Gänse per Pfund X 0.50—0.56, Ochsenfleisch per Pfd. 68—74 4, Kuh- und Rindfleisch net Pfd. 60—64 4 Schweinefleisch per Pfd. 60—70 4, Schweine« fleisch, gesalzen, per Pfd. 74 Kalbfleisch per Pfd. 60—64 X Hammelfleisch per Pfd. 60—60 Kartoffeln per 100 Kilo 5.00 bi? Neueste Meldungen. (Telephon-Meldungen des „Gießener Anzeigers".) Darmstadt, 8. Dezember. Dir. Zweite Kammer' fährt in der Beratung über den Gesetzentwurf betreffend- die höheren Bürgerschulen fort iinb. wird derselbe nachlängerer Debatte mit kleineren Abänderungen angenommen, ebenso werden die Regierungsvorlagen betreffend die Bewilligung einer Pension von MD Mark an die Witwe des Hofrates Becker (früher Hpdafteur der Darm städter Zeitung), sowie 2000 Mark Zuschuß "zu den Pen sionen der Hess. Friedens - Invalides, sowie 15 000 Mark zur besseren Ausbeutung der Kohlcnfelder des Braunkohlenwerkes Ludwigshoffnung ohne Debatte bewilligt. Außerdem wird die Genehmigung zur Veräußerung von fiskalischen Grundstücken auf die Dauer des 31. Landtages gegeben. Der Präsident macht hierauf bekannt, daß das Bureau der Kammer die gestern beschlossene Adresse Sr. Kgl. Hoheit dem Großherzog heute mittag 12 Uhr überreichen wird. Die Kammer vertagt sich hierauf bis Dienstag vormittag 10 Uhr. Darmstadt, 8. Dezember. Der Provinziat- Ausschuß der Provinz Starkenburg meldet heute folgendes Urteil: Dem Rekurs des Großh. Bürgermeisters von Offenbach gegen den Beschluß des Kreis-Ausschusses vom 19. November er., nach welchem dem von der Stadt- verordneten-Versammlung gewählten Stadtverordneten Ulrich gestattet worden, eine Beschwerde des Oberbürgermeisters Brink in Offenbach gegen einen Beschluß wegen Veröffentlichung der amtlichen Bekanntmachungen in Ulrichs Organ (Offenbacher Abendblatt) vor dem Kreis- Ausschuß zu vertreten, wurde stattgegeben, und wurde das Urteil wegen Unzuständigkeit des Kreis-Ausschusses.aufgehoben und die Stadt' in die Kosten verurteilt. Loudon, 8. Dezember. Wie „Daily Mail" zu berichten weiß, hat die Furcht vor den italienischen Anarchisten die Königin Victoria bewogen, im kommenden Winter ihre frühere Villa Cimiez in Nizza aufzusuchen, anstatt wie geplant war, nach Italien zu reisen. Die Reise nach Nizza hängt natürlich von der Haltung der französischen Regierung gegenüber der englischen ab. Lüttich, 8. Dezember. Die für 1903 geplante Ausstellung ist aus technischen Gründen auf das Jahr 1904 verlegt worden. Zürich, 8. Dezember. Ein gewaltiger Orkan wütet seit zwei Tagen über der ganzen Schweiz. Ueberall hat der Orkan großen Schaden verursacht. Den Orkan begleiteten heftige Regengüsse. Es herrscht Ueberschwem- mungsgefahr und es haben bereits mehrere Eisenbahn Unterbrechungen infolge von Dammrutschungen stattgefunden. Wien, 8. Dezember. Seit drei Tagen herrscht auch hier großer Sturm, der nachts zum Orkan avsartete und viel Schaden anrichtete. Infolge des andauernden Regenwetters ist in ganz Oesterreich Hochwasser ein« getreten. Die Donau ist rapide gestiegen und an vielen Stellen aus den Ufern getreten. Wien, 8. Dezember. DaS Amtsblatt veröffentlicht die Ernennung des Weihbischofs Dr. Josef Pelczar zum Bischof von Prczemsyl. ö der Geinn^M ''' M gehabt habe. Thiel habe lEksei, gig > .u n; er, Sello, werde w Ngebuiw Thief um die her er Tischos A^k'lia c: Oe6 Papstes nnfLu W' Vorsitzende erklärt, er konstatiere, daß er kt totrbe ni*t ' Gindruck, wie der Staatsanwalt, Habe, daß sich r t k •lt IMl besonderer Feierlichkeit abgegebene Erklärung des ©tfdbk ? ^bt, foL%rtn*er§ auf Thiel im allgemeinen bezogen habe. । tiahftr* öetr ^usii^rat Dr. Sello entgegnet, er habe kerne bei^ JWqen Sreifenu i vii. ^ U Körung abgegeben, wiederhole aber nochmals, ' Wjtmber, Qn : n lieber direkt noch indirekt, weder mündlick) noch M, leben werd/! rüWui noch sonst irgendwie solche Berichte Thiels ge- Nation/ 1111 al ober von ihnen gehört habe. Seine Erklärung habe ich von 1,11 ■ lebiflnid) auf die angebliche Mitteilung Thiels an Schwei,er h ■ m’tnöf er bezogen. irlum?‘at,0,,altQt tü i.'ch^anwalt Dr. Werthauer erklärt, so viel er nisdringend^ ''«.sollte Thiel den Besuch bei der Callis im Januar «Ngelegenbei ;il ^vben; er, Werthauer, sei erst viel später in die oyonalen GerechtiakeK rthibiffiing eingetreten, habe von Thiel keine Ahnung Met werden ° Utt ’t) hnt: ! abc keine feierliche Erklärung abgegeben, wie- Der Ka-is- 1016,1 1 hie hätte abgeben können, weil ihm nicht das lUt T«mh er öer^rc: ' davon bekannt gewesen sei, was Thiel mit Luppa dr nut m"eta^ur Wb V ' Wabk habe. Ihm sei nicht ein einziger Bericht Thiels * r81' 9 ifftt gekommen: er wisse kein Sterbenswort davon, Krupp l. ■ --;ii ; mit Luppa h aen-.a.s t haben solle. Jrade des Sultans >anwalt Fuchs erklärt, derjenige, der Stier- Serien zu sechs A.lL-. u Ha omf (^rund seiner Mitteilungen an dem betrefsen- ^schühe iu b-tt-n 11 ?fl9t lchvrf angegriffen habe, sei nicht Sello, sondern iser Wilb-im ■ en ot ' 3ud -■ gewesen. Seine Entrüstung sei optima fide aus- A m bem1 btdfirft gewesen, denn er habe sich nich^t vorstellen können, or 8 ‘ uvas überhaupt denkbar sei. Die Verteidiger lislye Pfuud. ü iaen icr mit einer außerordentlich schweren Beschulter. Das Repräsem^ '^tastet, weshalb sie bitten, ihnen doch zunächst nmen gegen 133 Shinö"'’ was an Thatsachen vorliege. satiou der Almee ^,4 Ter Vorsitzende bemerkt hierauf, er habe keine ?-*«*l9unA -rh-ben, -r halte es nm für seine Pflicht, ifi W । "l"? ro 'f’nqc hier aufzuklaren. -Mnn erhöht. tsanw. Braut und der V o r s i tz e n d e kommen kr. Der amrikauist!^ .-»'.Mauf das von Thiel abgelegte Geständnis zurück, al Carl Eagan, r. .. 1 - «eine zu Sello im März gemachten Aeußerungen >en an das ExpediiiEi^^ ' M, aßen worden, MacÄi-'..... ^>i'tiizrat Dr. Sello bittet hierauf, ihn als Zeugen onieninn mit A a " Miulhmen. Er habe niemals Mitteilungen über 95oT^ icr Zeugen erhalten; seine Angaben über die Bor y nueoer voll ir - frrcrjtn ver Schnörwange und der Ehlert beruhten auf ll vollem Gehaltieiir en Äotizen aus der ersten Verhandlung. ——ri 'iechtsanwätte Dr. Werthau e r/Hein e m a n n ! un,o»We ndel, sowie Wronker verwahren sich gegen f «. / , - ‘"w,n Vorsitzenden ausgesprochenen Vorwürfe. .r ' ' 4A' diesem Zwischenfall wird die Zeugenvernehmung Ä MnM vu z i. werden zunächst einige Kriminalschutz •■lagen noü), in eu^en /■ mäjmnci- vernommen, die jedoch nichts "wesentliches aus- irauf Lnzninnaiii, i\- )ag:gfn l- anen. Alsdann bitten die medizinischen Sach- Mai znzegangen i vaich'Äidiügen, bezüglich der Zeugin Ehlert ein Gutachten vnvsienülchlc abMtbeu zn dürfen. vvm 29. Juni batiere. V ...... “ " Telephonischer Kursbericht, Frankfurt, den 8. Dezember, r Lckulzebesttälc'.i!"' ibt zu haben. Ter W- ti bekannt sei, daß unw habe. Zeuge erwidert fragt den Präsidentec: worauf ber jTfiR estanden habe. Bei haben, unb daß biei- I(J gelangt seien, iöigung habe keine. £Ä=?» ’L“!rt'äl'u9niä" ici im " Jtugm Frau Ehlert bleibt dabei, daß sie am lackt, alv ob er > , Darüber bei einer Vorführung ihrer Tochter vor Gefunden habe, rij . t.d 5i,l i gegen gewesen sei, als Stierstädter auf ihre Tochter nelomwen °> e!nrxr det habe, sie solle sagen, Sternberg sei der Mann ,i.'n in der Vohnu g gci w« mit dem sie bei der Fischer zu thun gehabt habe. ' >n aelvesen zujeugin habe gesagt: Aber Herr Stierstädter, der die Finger davo v ^rHheit die Ehre! Darauf habe Stierstädter erwidert: , vastes Fragk' u" .'. Ucks.vas, mit der Wahrheit kommt man heutzutage nicht rn-n und dem roe.Ht' nVr Sello dochell^ Zeuge Stier städter stellt jede Beeinflussung der u ,mter sei- 'n Abrede, die erregte Frau Ehlert bleibt aber 'Mr Entschieden^ ---- Geschlechts-, Haut-, Hals-, Nasen- und Ohrenleiden Spezial-Arzt Dr. Holtz, Frankfurt a. M , Zeil 44a, neben der Hauptpost 7545 Siämmi-Waaren jeder Art, I’reisl. gratis und frc. Ad. Arras ,________Mannheim, Rosengartenstr, i. u lebhaft. Kreisstadt Ober- heffens (an 2 Bahnen gelegen) ist ein »:ü.'sDoppü-Woh»haug„^ «tallgebäude und ca. 8500 Qu.-Mtr. Garten rc. ganz oder geteilt preiswert zu verkaufe«. Dasselbe ist wegen günstiger Lage (Bahnhofstraße) und Bauart auch zu Hotel geeignet. Tausch nicht ausgeschlossen. Offerten unter F. M. P. 640 an Rndolf Moffe, Fvankfurt a. M. 05140) Russisches Billard, sowie Wirtegläser zu verk. Neustadt 87. paffend für WeihuachtsMeM Harzer Kanarienvögel, vorzügl. Sänger zu verkaufen. Ernst Koch, Diezst. 7, ir. 79V8Z Ein gut erh. 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