8. ei,8ei^ »«'Wifcn, Stöifen,: «rt -Nß- 75° ""d WM Schacher» u.[.u. "lätzigtev Prejj * ^«S-chit;i W ?iist Hasst |F 1 Stilb befthlt jW Wh Mi । Mlt gut «Miß ^häti ig auf ae Ichuhli»- und -Z«M fflifftl ml KE ehmend billig. rieh Mag > Weideogaffe^ eziM ss» 5S”?Ä \zSr< geid« °nd ** w ■ &* "•Ärsy ,.>te Fe° M. L8S Fünftes Blatt. Sonntag den 9. Dezember 15V. Jahrgang 1OOO Gießener A nzeiger Keneral-An^eiger Alle Anzeigen-VermittlungSstellen deS In- und Auslands nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegn. Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. Aezuqsprels vierteljährl. Mk. r2,? monatlich 75 Pfz mit Dringerkohn durch die Äbholestelle vierteljährl. Mk. l.S monatlich 65 Pfg Bei Polldezug Mk. 2,40 vierteljäh» mit Bestellgeld Äi"v»nt »an Anzeigen zu der nachmittags für ben ■ '«ch!»kk!" tag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Abbestellungen spätesten- abend- vorher. täglich ff '< u4nchiKt dc- Manevtz- 1111 |ie %>tfeiner Drtt'.«blätter mth;i vxr. Anzeiger tiÖrdbfel mit „Heg. ' ? Mv> rt" u. „Blätter G SolkSkunde- wMf A mal beigelegt. Aints- und Anzeigebtntt fflt den Ureis Gieren. IfiaMan, Expedition und Druckerei: Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Adresse für Depeschen: Anzeiger Kietze» st. i. Klätter für hessische Ualkskunde. Fernsprecher Nr. 61. 1....... 11111 ......—Mg—a Ans Stadt und Land. Gießen, 8. Dezember 1900. el Vortrag. Im Auftrag des Kaufmäuni- f'lheli Vereins und des Ortsgewer bedereins fiMach am Mittwochabend im Cafe Ebel der Sekretär der rAiwtllskammer, Dr. Kehm, über die Währungs- ti rag*1. Der Redner gab zunächst einen Ueberblick über iiche verschiedenen Währungssysteme und verbreitete sich ein- t flt^iiio über unsere deutsche, die sogen, hinkende Gvld- - Ohrring, zufolge deren Thaler neben den Reichsgold- iqünzrn als Zahlungsmittel in jedem Umfang angenom- । men werden müssen. Gold dürfe in unbeschränktem Maße vi hsgeprägt werden, während von Silbermünzen nur 10 Mk. L i nb öon Nickel- und Kupfermünzen nur 2.50 Mk. auf den 5hopf der Bevölkerung entfallen dürfe, wie auch diese E Scheidemünzen nur bis zum Betrage von 20 Mk. bezw. I Mk. in Zahlung genommen werden müßten. In einem Ättiteram geschichtlich,en Teil führte der Vortragende aus, t wie TLutschland in den 30er Jahren reine Silberwährung Mhab!., wie der Wiener Münzvertraa von 1857 für den Hilda re in und Oesterreich diese Währung festgelegt und l toneben eine Vereinsgoldmünze, die Krone, geschaffen v Durbe. Es galten damals sechs verschiedene Währungs- i chstemve im Gebiete des deutschen Bundes, während außer- i IM ausländisches Gold und Papiergeld in großen Massen ' WLerte. Die daraus erwachsende Misere, der Ueber- i der Welthandelsstaaten und der durch den «Kiedttnsschluß mit Frankreich nad} Deutschland ausge- f tjreuti' Milliardensegen veranlaßten und erleichterten dort l »kn ÜL'bergang zur Goldwährung. Ein Hauptnachteil dieser l Fiiliviickelung ist die Entwertung des Silbers, dem ein c IWr." Teil seines Verwendungsgebietes entzogen wurde, r vihremd gleichzeitig die Silberproduktion von 1 Million J Kilogramm zu Anfang der 70 er Jabre auf 6 Millionen i m dem letzten Jahren stieg und auf oem Londoner Markt l )iti 2 Überpreis bis auf die Hälfte seiner früheren Höhe X iiil. Unser in den 70 er Jahren noch seinem Nennwerte («lsprechende Thaler gilt heute nur noch 1,38 Mark, der *: Wilroert eines silbernen Fünsmarkstücks beträgt heute ! 'tum mehr wie 2 Mark. Wir besitzen 900 000 000 Mark c in Silbergeld mit nur 400 000 000 Mark Metallwert. SMitfei Zustand birgt eine große Gefahr in sich. Redner rat deshalb für eine Auslösung unserer Silber- nimze:n gegen neue dem heutigen Silberpreis «mlfpvechende ein, wendet sich auch gegen die Ü!«bjichtigte Einziehung der Thaler, die inan ruhig z M Scheidemünze erklären und so dem Volke erhalten mite. Die Silberentwertung hat auch den deutschen <£ i'ibt" r berg bau schwer geschädigt. Viel wichtiger sind i dkü} die sogenannten Valutaschwankungen. Diese kom- r nur. hauptsächlich in Betracht bei dem Verhältnis der ( MDährungs- zu Silberwährungsländern. Z. B. betrug d km Wert der indischen Silberrupie früher 2 Mark, heute i M noch 1,50 Mark. Ta nun der deutsche Kaufmann rckiveiß, wieviel der Wert des Silbergeldes sein wird, t Miel er also für seine Waren bekommt, ist der Handels- V'Skkhr nach Silberländern äußerst gefährdet, während dks Exporteur des Silberlandes im Goldlande nach wie eint die gleiche Menge Goldes erhält, für dieses Gold atfei in der Heimat mehr Silber früher einlösen kann, a iK|.i e ine Art Exportprämie bekommt. Doch macht unser Scuinbi l mit den Silberwährungsländern nur einen kleinen Al-Muts atz unseres gesamten Außenhandels aus, zudem L hoo.de lt es sich um Produkte, die wir nicht selber produ- 2 lüiren können: Baumwolle u. s. w. Die unsicheren Währ- HUügsLerhältnisse in jenen Ländern verhindert auch die rmMerhältnisse in jenen Ländern verhindern, auch die »MtN! so die kulturelle und industrielle Entwickelung dieser (• Staat en und fördern auf diese Weise Industrie und SpotM der Goldwährungsländer. Ter Vortragende gab eingehend die Einwendungen und Angriffe wieder, Liik unausgesetzt von agrarisch-bimetallistischer Seite gegen i nifera Goldwährung gemacht werden. Darnach soll dieses System eine Goldverteuerung und ein Steigen sämtlicher LNrempreise zur Folge gehabt haben. Redner wies nach, 8la6 toie teilweise Verteuerung auf ganz anderen Gründen Elende und betonte, daß die von den Gegnern gewünschte imtrnnationale vertragsmäßige Doppelwährung, wie das Lkispml der Länder der sog. lateinischen Münzunion "bell v.ch, unausführbar sei, und daß ein Versuch der Ein- 1üf)ru-ng mit einem großen Krach enden werde. Einen Vor- ' :®1 hatten allerdings alle Schuldner, die ihre Schulden ' i® A'-oldwert kontrahiert hätten, bann aber nach Ein- ‘ Mnimg. der -Doppelwährung iw entwertetem Silber tzwrück- Mofen könnten. Jedoch werde die eintretende Gold- • ’tnlroexrtung und das damit verbundene Steigen aller i iii-gzm Preise diesen „Vorteil" wieder ausgleichen. „Der ' Mrmationale Bimetallie mus bedeutet eine große Gefahr, > nicht energisch genug entgegentreten können." Mit 1 Worten schloß Dr. Kehm seine interessanten, mit ; 'Mm Beifall aufgenommenen Ausführungen. ** Schiedsgerichte flir Arbeiterverficherung. Im ReichS- gesetzblatt Nr. 55 ist die kaiserliche Verordnung vom 22. November d. I., betr. die Schiedsgerichte für Arbeiterversicherung, veröffentlicht, die bestimmt, daß vom 1. Januar 1901 ab die seitherigen Schiedsgerichte für Jnvaliditäts und Altersversicherung unter der Bezeichnung „Schieds gerichte für Arbeiterversicherung" an die Stelle der seitherigen nach Berufsgenoffenschaften errichteten Schiedsgerichte zur Entscheidung von Streitigkeiten aus der Unfall Versicherung treten. Es werden in Zukunft für bestimmte Bezirke Schiedsgerichte bestehen, deren Beisitzer von den Ausschüffen der Jnvalidenverficherungsanstalten gewählt werden und die über die Berufungen gegen Entscheidungen der Jnvalidenversicherungsanstalt und ferner aller Berufs genoffenschaften und AuSführungsbehörden bezw. über Anträge nach § 88 Gew. U. Ges. zu entscheiden haben, welche Unfälle in den bestimmten Bezirken betreffen. Im Groß- Herzogtum Hessen bestanden bisher ein Schiedsgericht für die Jnvaliditäts- und Altersversicherung in Darmstadt, zwei Schiedsgerichte für die forst- und landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft (Darmstadt und Gießen), zehn Schiedsgerichte für verschiedene Berufsgenossenschaften in Mainz und 1 Schiedsgericht für die Hessen-Nassauische Baugewerks- berufSgenossenschaft, Sektion VI, in Gießen. Es hängt nun davon ab, wieviel neue Schiedsgerichte an die Stelle dieser vorerwähnten treten werden. Wenn dlos das bestehende Schiedsgericht in Darmstadt allein bestehen bliebe, so würde dies gewiß einem Zweck der Neuerung, nämlich Erleichterung der Wahrnehmung der Termine durch die Berufungskläger, nicht entsprechen. Es wäre durchaus nötig ein Schiedsgericht für die Provinz Oberhessen in Gießen. Ob auch in Mainz ein drittes zu errichten wäre, ist fraglich, da Darmstadt von Rheinh ssen aus leichter erreichbar ist. Der zweite Zweck der Aenderung ist die raschere Erledigung der Streitsachen, und dieser wird in jedem Falle erreicht, ob nun ein oder drei Gerichte geschaffen werden. An einzelnen Schiedsgerichten kamen nur wenige Fälle zur Verhandlung, es sanden nur wenige Sitzungen im Jahr statt und mußten die Parteien lange auf die Erledigung warten, da die großen Kosten einer Sitzung nicht die öftere Berufung des Gerichts gestatteten. Dem terr torialen Schiedsgericht fällt nun aber die Entscheidung aller dem Bezirk zugehörigen Jnvaliditäts-, Alters- und Unfallssachen in der Berufungsinstanz zu. Es finden zahlreiche Sitzungen statt. Es ist dabei der frühere Grundsatz: Besetzung des Gerichts mit Berufsgenossen der Parteien aufgegeben. Ausnahmen sind nurzugelassen beiUnfällen imBergbau und in der Land- und Forstwirtschaft; im übrigen kann auf Antrag einer Partei der Schiedsgerichtsvorsitzende Beisitzer aus den Betrieben der Berufsgenosscnschaft zuziehen, welcher der Betrieb, in dem sich der Unfall ereignet hat, zugehört. Es wird sich auch als notwendig erweisen, als Vorsitzender einen Beamten im Hauptamt zu bestellen, während diese Stellen bisher in Hessen von einem Kreisamtmann im Nebenamt versehen wurden. -o- Eberstadt, 6. Dezember. Bei der Volkszählung ergab sich eine Gesamtzahl von 490 Einwohnern gegen 502 in 1895. In 1895 hatten wir Haushaltungen von zwei und mehr Personen 103, einzellebende Personen 8, zusammen 111. Im Jahre 1900 Haushaltungen von zwei und mehr Personen 99, einzellebende Personen 13, zusammen 112. A Kaulstos (Kreis Schotten), 5. Dezember. Unsere Gemeinde hat nach der letzten Zählung einen Zuwachs von 9 Seelen zu verzeichnen. Bei der Zählung im Jahre 1895 betrug die Bevölkerungszahl 200. Ebenso hat sich die Nachbargemeinde Sichenhausen um 5 Seelen vermehrt. Im Jahre 1895 betrug dort die Einwohnerzahl 267. Vermischtes. • „Die Politik verdirbt den Charakter." Dies geflügelte Wort ist gewöhnlich Friedrich Boden st edt zugeschrieben worden, weil es das Schlagwort war, mit dem 1881 die „Tägl. Rundschau", der Bodenstedt seinen Namen als Herausgeber lieh, gegründet wurde. Das Wort ging bald in den Sprachschatz über, und am 26. November 1884 spielte es sogar in den Verhandlungen des Reichstages über den bekannten Diäten-Antrag eine Rolle. Denn auf eine Ausführung des Abg. Auer, die begann: „Soll es wilklich wahr sein, daß die Politik den Charakter verdirbt?" antwortete Fürst Bismarck: „Der sozialdemokratische Herr Vorredner hat gesagt, daß die Politik seiner Meinung nach den Charakter nicht verdürbe. Ich glaube, er hat sie noch nicht lange genug getrieben, um darüber ein sicheres Urteil zu haben; so ganz unterschreiben kann ich daS Urteil doch nicht." In BüchmannS „Geflügelten Worten" suchte man das Wort bisher vergebens. Die neueste Auflage füllt nun diese Lücke aus. Danach muß Bodenstedt die Ehre der Verfasserschaft an den 1892 verstorbenen Buchhändler Bernhard Brigl abtreten. Jppel, der Bearbeiter der neuen Büchmannausgabe, beruft sich auf eine zuverlässige Mitteilung und fügt hinzu, Brigl habe in den Ptospekien seines Blattes jenen Ausspruch einem angeblichen „großen Staats- manne" in den Mund gelegt. Man sollte dabei wohl an Bismarck denken. Nun soll nicht bezweifelt werden, daß Brigl das Wort in der Form, wie wir es kennen, geprägt hat — und erst so ist es zu einem geflügelten geworden. Aber es scheint, daß er dabei nicht den Spuren eines Staatsmannes, sondern vielmehr denen Gustav Frey- tag'S gefolgt ist Sollte er nicht einmal oder auch öfter im Theater gesessen haben, wenn „Die Journalisten" gespielt wurden? Und sollten ihm nicht vielleicht folgende Worte der Adelheid einigen Eindruck gernocht haben, die sie im ersten Auftritt des zweiten Aktes an ihre Freundin Ida richtet? „Diese Politiker! — Es war schlimm genug für Dich, als nur einer Politik trieb; jetzt, da sie beide von dem sinnbethörenden Trank trinken, bist Du auf alle Fälle geliefert. Wenn ich jemals in die Lage käme, einen Mann zu meinem Herrn zu machen, ich würde ihm nur eine Bedingung stellen, die weise Lebensregel meiner Tante: Rauchen Sie Tabak, mein Gemahl, so viel Sie wollen, er verdirbt höchstens die Tapeten, aber unterstehen Sie sich nicht jemals eine Zeitung anzusehen, das verdirbt Ihren Charakter". — Die Uebercinstimmung ist schwerlich eine zufällige; merkwürdig nur, daß sie bisher ansch inend nicht beachtet worden ist. *Die Import-Cigarren werden billiger. Für die armen Reichen, denen seit dem spanisch-amerikanischen Kriege der Havanakorb so hoch gehängt wurde, kommt aus Kuba frohe Kunde. Die Tabakernte aus Kuba, die soeben auf den Markt gekommen, wird als eine der reichsten bezeichnet, die jemals erzielt wurde, auch soll die Qualität durch das jahrelange Brachliegen der Felder außergewöhnlich fein fein. Einer guten Mittelernte von 400000 Ballen stchen diesmal 510000 Ballen Primaware gegenüber. Der Wert derselben wird von einem dortigen Importeur mit etwa 17125000 Dollars eingeschätzt. Der weitaus größte Teil derselben nimmt seinen Weg nach Europa. * Mathematische Plaudereien. Eine Aufgabe, die manchen Raucher interessieren dürfte, ist die folgende: „Ein Zigarrephändler verkauft von drei verschiedenen Sorten im Ganzen 115 Zigarren für zusammen 6 Mark. Von der billigsten Sorte kostet das Stück 5 Pfg., von der mittleren Sorte verkauft er je 3 für zusammen 20 Pfg., von der besten Sorte giebt er je 2 für 15 Pfg. Wie viel Stück von jeder Sorte waren unter den 115 Zigarren?" Gesetzt, der Zigarrenhändler hätte von der besten Sorte x und von der mittleren y Zigarren verkauft, so hätte er von den billigsten Zigarren 115—x—y Stück verkaufen müssen. Die Preise der drei verschiedenen Zigarrensorten sind pro Stück 7>/z, 6y2 und 5 Pfg. Demnach nimmt der Kaufmann im Ganzen ein 7i/2x-}-61/1y4-5(115 — x — y) Pfg- und dies muß gleich der angegebenen Gesamteinnahme von 6 Mark oder 600 Pfg. sein. Wir haben also die Gleichung 7Va x + 6«/, y + 5 (115 — x — y) ----- 600. Multiplizieren wir diese mit dem Generalnenner 6, lösen die Klammer auf und vereinigen, was sich vereinigen läßt, so erhalten wir die Gleichung 3x-s-2y —30. Hieraus ergiebt sich, daß x kleiner als 10 und eine gerade Zahl fein muß, da wir für y überhaupt einen Wert und ferner einen solchen durch eine ganze Zahl ausgedrückt, erhalten müssen. Es kann also x nur 2, 4, 6 oder 8 fein. Für x = 2 erhält man y=12 und daher für die dritte Sorte Zigarren 115—2-12 = 101 ©tücf = z. Entsprechend sind für x=4, y = 9 und z = 102; für x = 6, y = 6 und 2 — 103 und für x = 8, y = 3 und z = 104. • Ein originelles Inserat enthält die Sonntag, 2. Dezember, erschienene Nummer 216 der „Internationalen Artisten-Zeitung" in ihrem Annoncenteil. Es lautet: Entlobungs-Anzeige. Meine bevorstehende Verlobung mit Fräulein Ella Bachmann, erste aktuelle Soubrette mit Franz P-emferfschen Schlagern, findet nicht statt. BeileidSanzeigen und G.ückMÜnsche verbeten. Franz Pfemfert. Mehr kann man iu der That nicht verlangen, als die öffentliche Ankündigung des Nichtzustandekommens einer „bevorstehenden" Verlobung, dis nun selbstverständlich nicht mehr bevorsteht. Ganz enträe du sidcle! Weiynachts-Ktteratvr. Albert Kleinschmidt, Im For st Hause F a l - kenhorst. Ein hervorragendes Festgeschenk für die deutsche Jugend (15 Bogen in eleganter Ausstattung mit 4 Farbendruckbildern von Künstlerband, 64 Textbildern und Vignetten, in Original-Leinenband mit Rotschnitt. Preis 4 Mk.) erschien soeben im Verlage von Emil Roth in Gießen. Es sind Erzählungen und Schilderungen aus dem Leben im Bergforsthause und im Bergwalde. Forstrat Dr. Dieffenbach in Sich dem das Buch in Aushängebogen vorgelegen hat, schreibt u. a. darüber: „Mit großer Befriedigung habe ich „Im Forsthaus Falkenhorst" gelesen. Das sehr hübsch ausgestattete, 224 Oktavseiten starke Buch ist für Knaben von 10—16 Jahren bestimmt, als Ersatz für die sogen. Jndianergeschichten. In das Gemüt des Knaben solchen Alters bringt es in äußerst anregender und spannender Weise Bilder aus dem deutschen Forst- und Jägerleben — ohne Uebertreibung, doch die zur Schilderung passenden Ereignisse in den Zeitraum eines einzigen Jahres zusammendrängend. Bei voller Frische im Ausdruck hält sich die Sprache des Verfassers frei von phantastischen Sprüngen und bleibt korrekt und prägnant. Er fesselt die Knaben an seinen Stoff, regt ihr Gemüt an und begeistert sie zu tüchtigem und edlem Thun. Aber nicht allein das, der sorgfältige Leser staunt, wenn er das Buch aus der Hand legt und reflektiert über die Fülle von Belehrung, die darin steckt." — Das Buch führt in erzählender Form das Leben einer Familie vor, die im einsamen Bergwalde lebt. Die jugendlichen Leser werden die Glieder dieser Familie schnell liebgewinnen und sicher auch an den Personen ihrer Umgebung, an den einfachen Dorfbewohnern, Gefallen finden. Das Buch führt hinaus in den Bergforst, was im Jahreslaufe darin vorgeht, was der Forstmann in Leid und Freud erlebt, giebt Anregung zu zahlreichen eigenen Beobachtungen und wirkt damit auf die gesamte geistige Ausbildung fördernd ein. Das Buch wird vielen Knaben Freude bereiten, ihren Geist bereichern, ihr Gemüt veredeln, ihren Willen auf das Gute hinlenken, ihre Liebe zur Heimat stärken und festigen. Kürschners Jahrbuch, ein Kalender-, Merk- und Rachschlagebuchi für Jedermann, herausgegeben vom Geh. Hofrat Professor Joseph Kürschner in Eisenach (Verlag Herm. Hillger, Berlin) ist auch für 1901 erschienen, dem wir gern ein förderndes Geleitwort mit auf den Weg geben. Wir finden darin neben den stehenden, dem Nachschlagenden alljährlich unentbehrlichen Rubriken (Kalendarium, Notizbuch, Adressen, Behörden, Fürsten, Geographie, Statistik, Armee, Marine, Post, Telegraphie re.), die auf den neuesten Stand gebracht, zugleich aber auch vielfach erweitert worden sind, eine Fülle neuer Artikel, die alle den Zweck verfolgen,^ dem Besitzer des Jahrbuchs unmittelbar praktisch zu nützen. Es werden darin nicht schöne Worte gemacht, sondern Fakten gebracht. Das Buch vertritt unter den Kalendern und Jahrbüchern sozusagen die Propaganda der That, natürlich im friedlichsten Sinne des Worts. Der Besitzer des (neuen Jahrgangs erhält Anleitung auf allen möglichen Gebieten: es weiht ihn ein in die Geheimnisse des Pflanzenreichs und der Tierwelt, lehrt Heizen, Lüften und Beleuchten, Kälte anwenden, Reisen und 'Wettervorhersagen, Photographieren und Modulieren am Klavier, mit den Fingern rechnen und sich in Chronologie und Chronometrie zurechtfinden, den Umgang mit Taschenuhren, ebenso wie mit wilden Fasanen, Obst bauen und Hühner ziehen, ja sogar im Wilhelm Jordan'schen Stabreim dichten, und, wenn er das Bedürfnis danach fühlen sollte, — sich auf dem Wege der Feuerbestattung begraben zu lassen, anderes nicht zu gedenken. Den Strömungen der Zeit trägt der neue Jahrgang besondere Rechnung, und kein Leser dürfte z. B. ohne Vorteil den instruktiven Artikel über die Entwickelung der Flotten lesen. Zahlreiche andere Beiträge behandeln Zeitungsereignisse (China, Transvaal, Flottengesetz, Pariser Ausstellung re. re.), wieder andere sind besonders den Frauen gewidmet (Hausschneidern, Frauenfrage, Weibliche Berufsarten, Hauswirtschaft u. a.), auch die Kunst (Theater, Musik, Oberammergau, Termini tcdimci re.), der Sport (Bergsteigen, Radeln, Automobilfahren, Turnen re.) u. v. andere kommen zu ihrem Recht. Jeder sieht ja selbst beim Durchblättern, daß da Vieles und Gutes vereint wurde, nicht allein textlich, sondern auch illustrativ, und jedenfalls mehr als sonst — und das ist ein Lob für den Verleger — jemals für 1 Mark geboten wurde.__ Als ein von der echtesten Pietät zeugendes Prachtwerk, als ein wahres vaterländisches Ehrenbuch verdient die von Hermann Müller-Bohn verfaßte und von Paul Kittel herausgegebene Biographie: „K a i s e r F r i e d r i ch der Gütige" (Histor. Verlag von Paul Kittel. IV. 556 S. Fol.) gerühmt zu werden. Das Ganze umfaßt drei große Abschnitte. Erst wird der „Werdegang" des edlen Prinzen geschildert, seine Kinder- und Knabenzeit; wir begleiten ihn auf die hohe Schule nach Bonn, auf seinen ersten Ausflügen nach den oberitaliscken Seen und Süd- frankreich; auf seinen Reisen' nach London, wo er das Königskind fand, das ihm zum beglückenden Lebensbunde die Hand reichte. Seine diplomatischen Missionen und im Gegensatz dazu der idyllische Reiß im eigenen Heim runden in anmutender Schilderung den ersten Teil ab. Dann beginnt seine Heldenlaufbahn im Kriege gegen Dänemark und Oesterreich. Dabei läßt der Biograph seinen hohen Herrn aus dessen Briefen und Tagebüchern, insbesondere über die in Palästina und Aegypten gewonnenen Eindrücke, selbst berichten und wir freuen uns über den scharf beobachtenden Prinzen und über die farbenprächtige Wiedergabe seiner Erlebnisse. Mit größter Spannung folgen wir dem „Sieger von Wörth" nach Frankreich be- wnndern die persönliche Einwirkung des Kronprinzen auf die Truppen, seinen Edelmut, seine Sorge für die Verwundeten und die noble Ehrung des Feindes, auch feinen rückhaltlosen Freimut bei Differenzen zwischen beh militärischen und politischen Ratgeber des Königs. Hatte er im Kriege die begeisterte Verehrung aller seiner Untergebenen erobert, so wurde er nach demselben gleichfalls „Unser Fritz" durch seine ununterbrochene Friedensarbeit als Volkserzieher und Förderer der sozialen Wohlfahrt, durch seine Teilnahme am Genossenschaftswesen, an Arbeiterheimen, Handwerkerkolonien und allen humanitären Bestrebungen, aber auch als Freund der Musen, der Kunst und Wissenschaft. Daß es an unerfüllten Hoffnungen und bitteren Enttäuschungen nicht fehlte,« lag in der Natur der Dinge, in der Fülle von Verkettungen, eine unabänderliche Folge der jeweiligen Zeitlagen, in denen alte und neue Anschauungen sich berühren, durchkreuzen und schneiden. Steter Trost erblühte ihm aus dem schönen Familienleben, das zu früh eine heimtückische Krankheit zerstörte. Aber auch hier gewinnt der heldenmütige Dulder unsere vollste Sympathie. Das Werk trägt trotz u; wohlthuenden Wärme gar keinen apologetischen Charas der Verfasser läßt mit vornehmer Objektivität nur? Thatsachen sprechen; Unrichtigkeiten (wie beispielsweise^ Charakterverzeichnungen durch Gustav Freytag) wert^ nach Gebühr ruhig widerlegt. Die Ausstattung ist fo» gemäß, mit 34 meist doppelseitigen Blättern in Schwa? und Farbendruck, mit 8 Faksimiles von Handschriften u>' ca. 500 Bildnissen und Illustrationen. Porträts des & feierten liegen aus allen seinen Lebensjahren vor; eg a höchst interessant zu sehen, wie dieses schöne, ernste, wür^- volle Antlitz sich entwickelte und modellierte. Eben' merkwürdig aber bleibt die Wahrnehmung, wie das t>Oi verschiedenen Künstlern, von Karl Röchling, A. v. Werna Adolf Menzel, Ernst Henseler und Anderen immer ve- schieden, mit völlig subjektiver Auffassung zur Tarstellu^ gebracht wurde. Das Werk ist in Anbetracht der ti)f graphischen Leistung billig. K u n st w a r t. Herausgeber Ferd. Avenarius, Tw den. Verlag Georg D. W. Callwey, München (viertel 3 Mk., das einzelne Heft 60 Pfg.). — Der illustrierte „Li terarischeRatgeberfür 190 1", herausgegeben vV Kunstwart, soll für solche Leser, die es mit ihren eintäufen ernst nehmen, an die Stelle der nur nach g. schäftlichen Grundsätzen zusammengestellten „Äihnach^ kataloge" treten. Drei grundsätzliche Unterschied? er von jenen: erstens, er bringt nicht nur „Neuches sondern berücksichtigt auch, das gute Alte, zweitens, ? bespricht vom neuesten nur das, was ihm wirklich gi erscheint, er lobt also nicht kritiklos alles, was „Aoe veaute" ist, drittens, er nimmt keine Annoncen an, ui schon dadurch klar zu zeigen, daß seine Empfehlung durch nichts als die eigene Ueberzeugung beeinflußt wech Der Kunstwart hat seinen „Ratgeber" weit über die eigen: Gebiete ausgedehnt, da es hier galt, ein ganz allgemein, Bedürfnis zu befriedigen: er hat bedeutende Fachgckebr gewonnen, die außer für Literatur, Musik, bildende w angewandte Künste auch für Geschichte, Völker- und l'änbt: künde, Naturwissenschaften, Philosophie, Religion ur) Jugendschriften ihren sachverständigen Rat erteilen. Ei: Auswahl von Jllustrationsproben, die nach ganz ante Grundsätzen vorgenommen ist, als man's gewohnt ift.te neben den eingehenden Listen weiter dazu, diesen M: geber brauchbar zu machen. Er ist, wie jedes andere M wartheft, für 60 Pfg. auch im Einzelverkauf zu habe'. Bestellungen nehmen alle Buchhandlungen sowie oer Run1' • wartverlag in München entgegen. i Die Weihnachtsnummer bf r „M o b e r n e ■ Kun st" ist erschienen. Sie erscheint ipeinem von Künstle: Hand entworfenen glanzvoll hergestcllten Wechnachts-m schlag; drei doppelseitige farbige Kunstblätter, darun.n G. Barisons „Madonna mit Engeln" und W. Gaust, | „Kaiser Franz Josef auf dem ^ofbalte" werden dem Ust bargeboten. Dazu kommen eine Menge von schwarz«.- Kunstbeilagen, sowie zahlreiche farbige und schwarze Tex Illustrationen. Die Nummer ist textlich vollständige sich abgeschlossen. Alle Beiträge atmen Weihnachtssrend-- Don den vertretenen Autoren und Künstlern feien g? nannt: I. Schmitzberger, F. M. Bredt, H. Gillard M boni, F. Wobring, E. Cucuel, ferner Wolfgang NirctM Arthur Stiehler, Scholastika Schnurks. Der Preis beträgt für Abonnenten 1.20 Mk., für Nicht-Abonnenten 3 Ml Bekanntmachung. Die diesjährige Hauptversammlung hat uns aus den Ueberschüffen pro 1899 wieder Mittel zur Verfügung gestellt, um im nächsten Sommer eine Anzahl armer skrophulöser Kinder in der Kinder-Heilanstalt zu Bad Nauheim behufs Gebrauchs einer Bad. kur unter» brmgen zu können. Es ergeht daher an diejenigen Bewohner des Sparkassenbezirks Gießen, welche solche kranke Kinder haben, aber selbst nicht in der Lage sind, die Kosten zu bestreiten, die Aufforderung, sich bet ihrem Pfarramt oder der betr. Bürgermeisterei zu melden. Bet der Anmeldung ist ein ärztliches Zeugnis abzugeben, in welchem die Notwendigkeit einer Badekur bescheinigt sein muß. Es können auch solche Kinder, welche bereits auf unsere Kosten eine Badekur dnrchgemacht haben, nochmals berücksichtigt werden, wenn dies ärztlicherseits für notwendig erachtet wird — Die Pfarrämter und Bürgermeistereien ersuchen wir, uns die einlaufenden Meldunaen mit den ärztlichen Attesten und einer Bescheinigung über die Mittellosigkeit der betreffenden Eltern biS zum 1«. Januar 1901 zuzusenden. Später einlaufende Gesuche können nur dann berücksichtigt werden, wenn etwa rechtzeitig angemeldete Kinder ausfallen sollten. — Wir bemerken noch, daß Kinder unter 3 Jahren, sowie Knaben über 14 und Mädchen über 15 Jahre in die Anstalt nicht ausgenommen werden. Gießen, den 30. November 1900. Direktion des Spar- und Lethkaffevereinr Gießen. Wiener. 7944 Bekanntmachung. Die diesjährige Hauptversammlung hat uns zur Prämiierung vou Dienstboten des Sparkaffeubezirks wieder einen ent» xa Kredit eröffnet. Wir bringen dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntnis, daß Prämien nur solche Dienstbieten im engeren Smne von 5 zu 5 Jahren erhalten können, welche bei der Herrschaft Kost und Logis haben und sich über gute Führung durch Zeugniffe auszuweisen nb; Sendung der 5 Jahre kann nur bann im letzte« abgesehen werden, wenn der Dtenstaustritt durch Einberufung dttlilar, durch Auflösung des Haushaltes der Herrschaft, oder durch Gründung eines eigenen Haushaltes seitens des Dienstboten, erfolgt. ES werden hiernach alle diejenigen Dienstboten, welche nach den vor- stehenden Bedingungen auf eine Prämie glauben Anspruch erheben zu können, ausgefordert, sich unter Vorlage der Dienstbücher, eines Zeugniffes der Herrschaft über gute Führung und daß Kost und Logis im Hause gewährt wird, sowie eines etwaigen Sparkassenbuches bei unserer Kaffe oder der Bürgermeisterei des Wohnortes, bis z«m 10 Dezember l. I zu melden. Gießen, den 28. November 1900. Direktion der Spar- und Leihkaffe Gießen. Wiener. 7859 Verdingung von Bauarbeitern Die nachstehend verzeichneten Arbeiten und Lieferungen zum Ausbau eines neuen Spatkaffengebäude» sollen verdungen werden: 1. die 2. die 3. die Tüncherarbeiten, Schreinerarbeiten, Glaserarbeiten, 5. die Parkettböden, 6. die Rollläden (hölzerne und eiserne), 4. die Anstreicherarbeiten, 7. die Tresoreinrichtungen. D-e Verdingungsunterlagen, Zeichnungen und Bedingungen können auf dem Bureau des Architekten Gust. Hamann, Bergstraße 11, an den Wochentagen etngesehen werden. Preisangebot sformulare sind daselbst gegen Erstattung der Kopial- gebühren erhältlich. Angebote sind bis zum 18. Dezember d. IS., abeudö 6 Uhr, auf dem Bureau der Spar- und Leihkaffe in verschlossenem Couvert, mit entsprechender Aufschrift versehen einzureichm. Gießen, den 5. Dezember 1900. 7928 Direktion der Spar» uud Leihkaffe Gießen. Wiener. Spar- und Ieihkasse Gießen. Vom 5. l. Mts. ab finden außer an den feststehenden Zahltagen Mittwochs und TamStags auch noch jeden DienStag und Donnerstag Geschäftstage bei unterzeichneter Kaffe behufs Erhebung oder Beischreibung der Zinsen von E nlagen statt. Zinsen, welche bis zum 31. l. Mts. nicht erhoben sind, werben in den Büchern der Kaffe ohne weiteres zugeschrstben und vom 1. Januar k I. an verzinst. Em- tragung der zugeschriebenen Zinsen in die in den Händen der Einleger befindlichen Sparkaffenbücher kann ohne Verlust auch später erfolgen. Gießen, am 1. Dezember 1900. Spar- und Leihkaffe Gießen. Doering. 7813 Emil Pistor Nachfolger Giessen, Warktstraße 10. ßisen-, Wetallwaren- und WerKzeughandkung Haushaltungs- und Küchengeräte Oefeu und Kochherde in reichhaltiger Auswahl. 1627 Ofenschirme, Kohlenkasten, Wärmflaschen Ateifchhackmafchiuen, Wurstfüllmaschinen, Waagen. Wasch, uud Wrmgmaschmeu. Mallgell. PttroltllM'Krhösea. A. Reinig s Samstag den 5. 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Gin Au-, her rin m : und hinter diesem zum 6l Stellung verharren, wenn n t »der eine Sperrung des 6t t Hitze eintreten würde, in toi i der Tesahr oder Störung er, » Mdnen hat. darauf fat t k Slofadtto oder der voriieg« t stnrmung darüber cinzuholen, l zuiLt!e°en soll. 2a8 Qutüfi i ist keimM -chattet. In mehreren Mtt ■ „Der imLternberc ' Rechtsanwalt Dr. Mo n des Berliner Kamm 1 nach feiner ßntiafiuna ' lerne Einschreibung al hßfifiu Stettin ei -Qt rnberg in Stellung ■B» -ium3. ^flnuar cr Qj iJS&gü? ,.'”*"8heäÄ^e9 ®"9t« £S Vtgt rb? nach btx Äbet $ * Wmffy64 1 eo w» 1 mufci bt* Gerichts "^er s ; neOmen ^obring la»? deni I «am io Vöut Veröss •». M ?S« W !»tghat °>t b w-Mbe ’M« fcfe »i'b! Tr K ■‘^C9e>n Mn befr ist Re 1B: «knnt d^ÄÄUlche S> »di. unser „Erda!66 vorzügliche Nähmaschine für Familie und leichte Gewerb Meisterhafte Konstruktion. 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