Hessischer Landtag. Zweite Kammer der Stände. M. G. Darmstadt, 7. Dezember. Eröffnung der Sitzung Vormittag 9 Uhr 20 Min. Nach Verlesung und Genehmigung der an den Großherzog als Antwort auf die Botschaft an die Stände vom 17. September l. I. zu richtenden Beileidsadresse, in der der Ritterlichkeit und des edlen Sinnes des dahingeschiedenen Prinzen Heinrich gedacht wird, giebt Staatsnrinister Rothe in Beantwortung einer Anfrage des Abg. Weidner die Erklärung ab, daß die Regierung ebensowenig wie das hohe Haus wissen könne, ob die Vorlage betreffend die Gehaltsverhältnisse der Volksschullehrer noch vor Weihnachten erledigt wäre; er hoffe, daß die Erste Kammer, wozu sie s. E. aber nicht verpflichtet sei, sich bei ihrem demnächstigen Zusammentritt, der vor 1. Januar 1901 wegen der Verabschiedung eines Gesetzes über die Wandergewerbescheine wohl erfolgen müsse, sich mit dem letzteren Beschluß der Zweiten Kammer in dieser Angelegenheit befassen und dann eine Verständigung erfolgen werde. Die Negierung habe ihren Standpunkt noch nicl)t verlassen, das Haus werde auch bei demnächstiger Vorlage des Budgets erkennen, daß die Regierung es nicht thun könne. Die Regierung wünsche sehr, daß die Vorlage noch in diesem Jahre Gesetz werde. Macht- oder Parteifragen kenne sie in dieser Angelegenheit nicht, sie habe stets das Bestreben gehabt, für den Lehrerstand das zu thun, was den Verhältnissen des Landes entspräche. Das Haus tritt in die Spezialberatung des Gesetz-Entwurfs, die Dienstbezüge der staatlich bestätigten Forst warte betr., ein. Art. 1 wird angenommen. Zu Art. 1 a liegen verschiedene Anträge vor. Ter Antrag Dr. Dav id und Gen. will Wiederherstellung der ursprünglichen Vorlage, der Antrag Schmeel-, Backes-, Köhl-er-T arm stadt den im gestrigen Berichte genannten Ausgleich zwischen der ursprünglichen Vorlage und dem Antrag der Ausschußmehrheit. Aba. Schmeel zieht seinen Antrag nach Verständigung mit seinen Parteigenossen zurück. Abg. Häusel spricht für den Antrag der Ausschußmehrheit und glaubt, daß die, die darüber hinausgehen wollen, beabsichtigten, die Vorlage zu Fall zu bringen. (Oho!) Abg. Dr. David erklärt, daß seine Partei das Beamtenproletariat und die Masse des werkthätigen Volkes in der Lebenshaltung zu heben bestrebt sei. Die Haltung des Abg. Schmeel bedauere er, die ursprünglick)e Vorlage hätte sicher die Zustimmung der Mehrheit des Hauses gefunden. Man wolle anscheinend nicht eine Sache unterstützen, die unter sozialdemokratischer Flagge gehe. Der Lohnarbeiter verdiene mehr, als man einem Forstwarte geben wolle; das sei eine unhaltbare Situation, intelligentere Leute bringe ein solcher Zustand nicht. Der Einwand der allzu großen Belastung der Gemeinden komme allein durch die Thatsache zu Fall, daß diesen an Grundsteuer für den Wald rund 70 000 Mark geschenkt würden, von der Steigerung der Walderträgnisse gar nicht zu Vorlage 6lttC Um Wiederherstellung der Regierungs- Finanzminister Gnauth führt aus, daß diese Vor- Ia9e öu den Gesetzen gehöre, bei denen man lieber eine starke Mehrheit für ein bescheideneres Maß der Forderungen als eine knappe Mehrheit für die ursprüngliche Forderung wünschen müsse. Denn den Gemeinden würde hieraus leichter nachgewiesen, daß man nichts Ungebührliches von ihnen verlange. So glaube die Regierung durch ihre gestrige Erklärung (Zustimmung zum Ausschußantrage) den Interessen der Beteiligten besser gedient zu haben als durch das Beharren auf einer Vorlage, deren Zustandekommen zweifelhaft geworden sei. Abg. H e i d e n r e i ch unterstützt die Ausführungen des Vorredners und will nicht zufriedene Forstwarte und unzufriedene Gemeinden sehen. Eine Annahme der ursprünglichen Vorlage wäre ganz ausgesckstossen gewesen. Abg. Weidner kann dem Antrag der Ausschuß- i'M 40ft • ^'Strang 8y ’ 6687 weg 20. il-Lag« 1 erreicht billigen Preisen:-. von Ml i.r zu , von , 5,- w , l- ma Chevmux „ , |o,- ma ftalbltbet , , yt y» Knopf, rmr tWti IPredjenb billigen Preisen, lch, mit Besatz, vonMU- ^ackspitze und Absatz, . m unb fiinber in Mert-. ch 27. e -nd reduziert. »osten Be und Beste illig. i Nachfolger Imheuser Markt 9- Gardineö: len. Weber’s (jarisbader ■aüeegewürz aller Katfee- def kemato 65 .ich®1 taor»”1 Sonntag den 9. Dezember M. 2«9 150. Jahrgang 1^>OO Heneral-AHeiger Anrts- unb Zlnzeigeblcrtt fiir den Tkveis Gieren in und und fiiin Gegenstände auf den chaussierten Straßen und Wegen ist verboten. Bezugspreis vierteljährl. Mk. 2,20 monatlich 75 Pfg. mit Bruigerlohn; durch die Abholestellen vierteljährl. AN. 1,90 monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vierteljährl. mit Bestellgeld. Alle Anzeigen-Bermittlungsstellen deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. Rtbeftion, Expedition und Drucker«: rch«kftraße Nr. 7. Polizei-Verordnung für den Kreis Gießen. llioahme von Anzeigen zu der nachmittags für den f Mimbcm Tag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Abbestellungen spätestens abends vorher. Gratisbeilagen: Gießener Familienlilätter, Der hessische Landwirt, Matter für hessische Uolkskunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieben. Fernsprecher Nr. 51. Lttaueii seuche wird der Auftrieb von Rindvieh, Schweinen Schafen aus den Kreisen Gießen und Wetzlar zu bte» am 13. ds. MtS. in Haiger stattfindenden Markte v'.srboten. Gießen, den 7. Dezember 1900. .Gryßherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. § 2. Zuwiderhandlungen gegen die vorstehende Bestimmung unterliegen den in § 366 Pos. 10 des Reichsstrafgesetzcs bezw. Artikel 103 und 109 des Polizeistrafgesetzes angedrohten Strafen. Auf Grund des § 366 Pos. 10 des Reichsstrafgesetzes der Artikel 103 und 109 des Polizeistrafgesetzes wird hiermit unter Zustimmung des Kreisausschuffes mit Genehmigung Großh. Ministeriums des Innern vom 22. Dezember 1899 zu Nr. M. d. I. 37 296 verordnet wie folgt: Amtlicher Heil. Bekanntmachung. Betr.: Die Maul« und Klauenseuche. Zur Verhütung der Verschleppung der Maul- Erstes Blatt. Gießen, den 4. Dezember 1900. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzogl. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises, Großh. Polizeiamt Gießen und das Großh. Polizeikommissariat ArnSbnrg. Wir laffen Ihnen demnächst je ein Exemplar des rubr. Gesetzes, mit deffen Bestimmungen Sie sich bekannt machen wollen, zum Dienstgebrauch zugehen. v. Bechtold. § 1. Der Gebrauch von Schleifen zum Transport landwirtschaftlicher Geräte (Pflüge, Eggen rc.) und anderer Bekanntmachung, S Netr.: Vorträge über Obstbau. Am Sonntag dem 9. Dezember nachmittags 3 Uhr süidkt in Beuern eine Versammlung statt, in welcher der L Btfreliir des Vereins, Herr Oberlehrer Reichelt aus Fried- s>»ag iüber „Düngen der Obstbäume" sprechen wird. Wach dem Vortrage findet unter den Mitgliedern von Slneni eine Gratis-Verlosung von Obstbäumen statt. Die Mitglieder des Oberhessischen Obstbauvereins sowie s Mstig« Interessenten werden hierzu freundlichst eingeladen. Die Großh. Bürgermeisterei wolle die Versammlung ö Gitlnch bekannt geben und ein geeignetes Lokal dafür be- f hinnen. Gießen, den 7. Dezember 1900. .Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. Iortwährend »ttdmt von allen Sostarrstatten, LandörieftrSgern, '«seren Agenten und Trägerinnen Abonnements entgegengenommen. Bekanntmachung. Betreffend die Abschaffung der Pflugschleifen. Nachstehende Polizei-Verordnung für den Kreis Gießen wird hierdurch wiederholt zur öffentlichen Kenntnis gebracht. Gießen, den 3. Dezember 1900. Großherzogliches Kreis amt Gießen. v. Bechtold. § 3- Gegenwärtige Vorschriften treten mit dem 1. Januar 1902 Kraft. Gießen, den 30. Dezember 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. auf die Fälle des Rauschbrandes Anwendung mit der Maßgabe, daß die Abhäutung der Kadaver von Tieren, welche mit Rauschbrand behaftet oder dieser Seuche verdächtig sind, in eine unter veterinärpolizeilicher Aufsicht stehende Abdeckerei gestattet ist, welche Einrichtungen für eine genügende Infektion der fraglichen Häute besitzt. Die Häute, welche sofort nach der Abhäutung dem Desinfektionsverfahren unterworfen werden müssen, dürfen erst nach Beendigung derselben aus den Räumen der Abdeckerei entfernt und unter Ausschluß der Ueberlassung an einen Dritten nur unmittelbar an eine Gerberei zur alsbaldigen Verarbeitung abgeliefert werden. Die Besitzer von Schweinen sind nach der Bekanntmachung des Reichskanzlers üom 16. Juli 1895 verpflichtet, von dem Ausbruch des Rotlaufes unter ihren Schweinebeständen und von allen verdächtigen Erscheinungen unter denselben, welche den Ausbruch dieser Seuche befürchten lassen, sofort der Ortspolizeibehörde Anzeige zu machen und die kranken oder verdächtigen Schweine von Orten fernzuhalten, an denen die Gefahr der Ansteckung anderer Schweine besteht. — Die gleichen Pflichten liegen demjenigen ob, welcher in Vertretung des Besitzers der Wirtschaft vorsteht, ferner bezüglich der auf dem Transporte befindlichen Schweine dem Begleiter derselben und bezüglich der im fremden Gewahrsam befindlichen Schweine dem Besitzer der betr. Geböfte, Stallungen, Koppeln oder WeideM Die kranken und verdächtigen Schweine unterliegen der Stall- bezw. Gehöftsperre. Ist der Rotlauf in einem Schweinebestande festgestellt, so ist der Besitzer unter ausdrücklichem Hinweis auf Art. 5, Abs. 4 des Gesetzes von der Ortspolizeibehörde aufzufordern, bei Meldung des Verlustes des Anspruchs auf Entschädigung die zurzeit in dem Seuchengehöfte gehaltenen, und die innerhalb sechs Monaten in dasselbe zugehenden Schweine, insofern letztere nicht nachweislich in den vorhergegangenen vier Monaten geimpft worden sind, sofort durch Vermittelung der Ortspolizeibehörde dem beamteten Tierarzt zur Impfung anzumelden und nach entsprechender weiterer Aufforderung zu stellen. — An Rotlauf erkrankte Schweine dürfen nur in dem betr. Seuchengehöfte geschlachtet werden. Tas noch für genießbar erkannte Fleisch geschlachteter rotlaufkranker Schweine darf nur in gar gekochtem Zustande abgegeben werden. Die an Rotlauf eingegangenen Schweine müssen, wenn nicht ihre Ablieferung in eine Abdeckerei erfolgt, auf dem Waasenplatz verscharrt werden. Das Gleiche hat mit den nicht zuv-Verwendung kommenden Teilen geschlachteter rotlaufkranker Schweine zu geschehen. — Das Fett gefallener oder getöteter rotlaufkranker Schweine darf zu technischen Zwecken unter geeigneten Vorsichtsmaßregeln und unter Polizeilicher Aufsicht ausgeschmolzen werden. Gießen, 4. Dezember 1900. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. l3ei den mit Rotlauf behafteten Schweinen ist der ge- mttrine Wert nach den für das Kadavergewicht im voraus otibgem ein festgesetzten Preisen zu ermitteln. Die Fest- f€'4ung dieser Preise erfolgt kreis- oder ortsweise ein- oder m«: imal im Jahre durch eine von dem Kreisausschuß zu tofWnibc Kommission von 3 Mitgliedern, welche zu be- eÄvigt'm sind. Zrm Art. 11 wird bestimmt, daß außer den Entschädig- im.giii unb den in dem Feststellungsverfahren entstandenen cm.ch boie durch die Ausführung der Schutzimpfungen ver- arr'Wm Kosten von der Kreiskasse getragen werden, die EUtz der Hälfte aus de: Staatskasse erhält. II. Aus der erwähnten Anweisung vom 20. Ok- ta&KnL I. ist das folgende zu bemerken: .... Me in der Bundesratsinstruktion vom 27. Juni 1895 . besrt Milzbrand getroffenen Vorschriften finden auch Bekanntmachung. Et ktr: Das Gesetz betr. die Entschädigung für an Milzbrand, Rauschbrand und Schweinerotlauf gefallene Tiere. Wir bringen nachstehend die wesentlichsten Neuerungen oU Gesetzes vom 12. Oktober 1900, betr. die Entschädigung fiSi an Milzbrand, Rauschbrand und Schweinerotlauf ge- fyöne Tiere, wie sich dieselben nach Abänderung des Ge- fefätf vom 7. Juli 1896 ergeben, sowie die hauptsächlichen BZtMnmungen der „Anweisung" betr. die Ausführung b tiefes Gesetzes, sowie betr. die beim Auftreten des Rausch- biMbes und Schweinerotlaufs zu ergreifenden veterinär- pMeilichen Maßnahmen, zur öffentlichen Kenntnis. ' L Die Entschädigungspflicht nach Art. 1 des gell kennten alten Gesetzes wird ausgedehnt auf „gefallene oiii® getötete, mit Rotlauf behaftete Schweine". Trt. 2 bestimmt, daß die Entschäoigung auch für Srüiv eine vier Fünftel des gemeinen Wertes beträgt, UM baß sie für Schweine den Betrag von 80 Mark nicht iüMibeigen soll. wach Art. 5 kann nach Feststellung des Rotlaufs unter däm Schweinen eines Gehöfts, eines Ortsteils oder eines von Großh. Ministerium des Innern für die Dauer d'tuiiiächsten sechs Monate die Entschädigungsleistung davon aÄfflig gemacht werden, daß alle innerhalb eines Ge- hwsle»^ Ortsteiles oder Ortes befindlichen Schweine zur Schtziimpfung angemeldet und vorgeführt werden. Diie Schätzung durch die Kommission kann unterbleiben bdi Siegen und Schafen, wenn der Ortspolizeibeamte und bitt be amtete Tierarzt oder deren Stellvertreter überein- ft-ämuneni) bekunden, oaß der Wert der zu entschädigenden Kliere die in Art. 2 für dieselben festgesetzte höchste Ent- schMg ungssumme (20 bezw. 15 Mark) um mindestens ein Erscheint täglich x, ä. oi Ausnahme des d W MGießener Anzeiger Mehrheit zustimmen. D». David täusche sich, wenn et glaube, daß ein Forstwart mit dem festen Einkommen von auch nur 600 Mark schlechter als ein Waldarbeiter gestellt sei. Pflicht des Hauses sei es, durch Annahme des Mittelweges die Vorlage zu sichern. Abg. Ulrich führt aus, daß man keine Vorlage brauche, wenn es den Forstwarten so gut gehe, wie Abg. Weidner bemerkt habe. Nicht wahr sei es, daß die Forfd- warte von den Steuerzahlern unterhalten wurden, sie würden vielmehr durch den Wald bezahlt; je intensiver dieser bewirtschaftet werde, desto bessere Geschäfte wurden gemacht werden. Nebenverdienste seien bei der umfassenden Thätigkeit der Forstwarte so gut wie ausgeschlossen. Das vom Abg. Häusel unterschobene Motiv weise auch er zurück. Ein neuer AntragDavidu. Gen. nimmt den vom Abg. Schmeel zurückgezogenen Eventual-Antrrag in seinem Wortlaut wieder auf. Abg. Frenay steht mit seinen Freunden an sich auf dem Boden der ursprünglichen Regierungsvorlage; der Ausschußantrag enthalte das Mindeste, was zuzubilligen sei. Doch stimme seine Partei für ihn, um das Gesetz zu sichern. Abg. Wolf motiviert seine ablehnende Haltung gegen die ganze Vorlage. Abg. Köhler-Langsdorf wird für den Ausschuß- Antrag eintreten; er wendet sich gegen den Abg. Ulrich, der stets vom Elend der Förster spreche, was Modesache geworden sei. Da er von der „kratzbürstigen Art und Weise" spricht, mit der Abg. Ulrich ihm vorhin auf einen Zwischenruf geantwortet habe, erteilt ihm der Präsident einen Ordnungsruf. Abg. Iöckel erinnert daran, daß man über das fremde Geld der Gemeinden verfüge und hält daher für billig, deren Einwendungen einigermaßen Rechnung zu tragen. Bei dem sorgfältigen Vorgehen des Ausschusses dürfe mau dessen Auffassung als gerechtfertigt anerkennen. Abg. Tr. Gut fleisch (Berichterstatter) stellt einige Bemerkungen der Abgg. Ulrich und Dr. David richtig. Tie Wirksamkeit des Gesetzes werde eine weit größere und bessere sein, wenn man die extreme Seite — nämlich daß bis zu 100 Prozent gegangen werden kann — in die Hand der Selbstverwaltungsorgane lege, die nach Anhörung der Beteiligten entscheiden sollten. Auch, er lege sich die Resignation auf, weitere Wünsche für die Forstwarte zurückzustellen. Im politischen Leben müsse man verzichten lernen. Nachdem ein Antrag Dr. David u. Gen., zuerst über deren Anträge, im Widerspruch zu der bisherigen Hebung, wonach zuerst über den Ausschußantrag abzustimmen ist, abzustimmen, gegen zwei Stimmen angenommen worden war, werden oic Anträge Dr. David u. Gen. nacheinander mit großer Mehrheit abgelehnt und der Antrag der Ausschußmehrheit gegen die Stimme des Abg. Wolf angenommen. Nach einer Pause gedenkt der P r ä s i d en t der Thatsache, daß der Abg. W e i t h nunmehr seit 2 5 Jahren Abgeordneter des hessischen Landtags sei. In seiner ehrenden Ansprache weist er auf die Beliebtheit dieses Mannes im Hause und außerhalb des Hauses, besonders auch in der Perle seines schönen Bezirkes, in Bad-Nauheim, hin und gedenkt der Pflichttreue, mit der er seinen Obliegenheiten als Abgeordneter nachgekommen ist. Seine Heiterkeit, fein allezeit fröhliches Wesen habe es soweit gebracht, daß er keinen Gegner innerhalb des Hauses und außerhalb habe. Mit dem Wunsche, daß er noch lange seinen parlamentarischen Pflichten genügen und feine Heiterkeit sich bewahren möge, und der Feststellung, daß sich die Mitglieder des Hauses zu Ehren des Gefeierten von den Sitzen erhoben haben, schloß Redner. Der Platz des Abg. W e i t h ist mit dem wohlverdienten Lorbeerkranze und Blumen geschmückt. Abg. Weith dankt, aufs tiefste gerührt von dieser ihn überraschenden Ehrung, und hofft, daß ihm das alte Vertrauen auch weiter entgegengebracht werden möge. Bei der weiteren Spezialdebatte über die obige Vorlage werden folgende Artikel im Sinne der Ausschuß- Anträge erledigt. Abg. Köhler-Langsdorf regt die Streichung eines zu Art. 10 beantragten Zusatzes an, wonach solche Gemeinden, die auf ortsstatutarischem Wege eine gleiche oder nach Ansicht des Ministeriums gleichwertige Fürsorge für die Ruhegehalte der Forstwarte und deren Hinterbliebene betätigen, von der Teilnahme an der Genossenschaft befreit sein sollen. Nach sehr lebhafter Debatte, an der sich die Abgg. Köhler-Darmstadt, Gut fleisch, Köhler-Langsdorf, Heidenreich, Bähr, Weidner und Finanzminister G n a u t h beteiligen, wird der Antrag abgelehnt, im wesentlichen deshalb, weil es sich um wohlerworbene Rechte städtischer Forstwarte handelt, und wie Abg. Gut- fleisch mehrfach betonte, ein Zwang nicht auf solche Gemeinden ausgeübt werden dürfe, die freiwillig bereits früher ihren Forstwarten Pensions-, Witwen- und Waisen- Fürsorge in der Organisation der städtischen Beamten hatten angedeihen lassen. Ein Antrag Häusel zu Art. 12, den Staatszuschuß von 20 000 auf 30000 Mark zu erhöhen, wird abgelehnt, nachdem Finanzminister Gnauth betont hat, daß die Regierung sich auch im Kostenpunkt loyal gezeigt habe wie bei der ganzen Vorlage, und den Zuschuß von 20000 Mark zu gewähren bereit sei, obgleich die Lasten der Gemeinden von 167 000 auf 69 000 Mark herabgemindert würden - Zu Art. 13 hat die Au s sch u ß m e h r h eit das Inkrafttreten des Gesetzes mit dem 1. April 1901 vorgeschlagen. Em Antrag Dr. David will rückwirkende Kraft snr 1. April 1900 sichern. Der Antrag wird all- aemein sympathisch aufgenommen - - es beteiligen sich an der Debatte die Abgg. G u t s l e i s ch, D a v i d, W e i d n e r, Leun, S e e l i n g e r —, jedoch gegen acht Stimmen aus anderen, besonders vom Berichterstatter vorgebrachten Gründen, abgelehut Der Antrag der Ausschußmiuderheit (Joutz), den Staatszuschuß auf 40 000 Marl zu erhöhen, wird einstimmig abgelehnt. — Die für das Landes- Hospital Hofheim vorgesehene Forderung von 4900 Mark für Anstellung eines neuen Arztes rc. bei der Frauenabteilung wird einstimmig bewilligt. Das Haus tritt in die Generaldebatte über die Vorlage, betreffend den Gesetzentwurf über die Höheren Bürgerschulen, ein. Abg. Backes hält die Zahl der höheren Bürgerschulen (31) in Hessen für etwas groß und glaubt, daß weiteren Errichtungen an den Kreisen der Volksschullehrer mit berechtigtem Mißtrauen begegnet werde; denn es sei ein Schwinden des Interesses an der Volksschule vielerorts damit verknüpft. Er möchte der oberen Schulbehörde den Wunsch unterbreiten, eine höhere Bürgerschule für die Zukunft überhaupt nicht zu genehmigen, wenn nicht die Verhältnisse der Volksschule an dem betreffenden Orte so geregelt seien, daß sie mindestens dem § 3 des Volksschullehrergesetzes entsprächen. Abg. Heiden reich erinnert an das thatsächliche Bedürfnis nach solchen Schulen und isti, wie Abg. Erk mit den Ausführungen des Abg. Backes nicht ganz einverstanden. Mit der Vorlage ist Abg. Erk im Wesentlichen zufrieden. In ähnlichem Sinne spricht Abg. Schien ger; nach weiteren Bemerkungen der Abg. Wolf und Schönberger giebt Geh. Oberschulrat Nodnagel die von dem Abg. Backes gewünschte Zusicherung und betont, daß bisher schon nach solchen Grundsätzen verfahren werde. Die Schulabteilung wolle gegenwärtig mit der Neuerrichtung Höherer Bürgerschulen in der That recht vorsichtig sein. Die von Abg. Schönberger gegebene Anregung, man möge den Schulen gewisse Berechtigungen zusprechlen in dem Sinne, daß entlassene Schüler ohne weitere Prüfung in die höheren Klassen der Vollanstalten aufgenommen werden könnten, sei einleuchtend. Trotzdem könne ihr für den Augenblick nicht entsprochen werden; Redner erinnert daran, daß die Mehrzahl der Bürgerschulen von recht jungen Lehrern ohne große praktische Erfahrung geleitet werde. Die Erfahrungen seien ja bisher recht günstig, aber Vorsicht sei am Platze. Die Möglichkeit der Kontrolle sei bei den vielen Schulen herabgemindert, doch werde , . durch das Gefühl der Verantwortlichkeit gewissermaßen ersetzt. Abg. Korell ist mit der Vorlage zufrieden und behält sich Anträge für die Spezialdebatte vor. Abg. Leun fragt an, ob die Bürgerschulen als Separatschulen gelten sollten, sodaß die Gehalte bei den Volksschullehrern steigen würden? Abg. Backes ist mit der Erklärung der Regierung zufrieden. Abg. Köhler-Darmstadt macht Mitteilung über die Erwägungen des Ausschusses bei Beratung der Vorlage und über den Geist des Gesetzes. Es solle verhütet werden, daß Schulen im Lande entständen, die seiner nicht würdig seien. Die von anderen Rednern angeregte Frage der Zuschüsse der Gemeinden, die eine Erhöhung erfuhren, wird vom Redner berührt. Er stellt fest, daß die Erhöhung in der Situation begründet sei und sich im Rahmen der den akademisch gebildeten Lehrern seit 1. April l. I. staatlicherseits bewilligten Erhöhungen bewege. Die Heranziehung der Gemeinden, die Bürgerschulen hätten, sei recht und billig. Die Beratung wird hier um 1 Uhr 15 Min. abgebrochen. Nächste Sitzung: Samstag 9 Uhr vormittags. Deutscher Reichstag. Berlin, 7. Dezember. Der Reichstag erledigte verschiedene Rechnungssachen, verwies den Entwurf über die Ausübung der freiwilligen Gerichtsbarkeit an eine Kommiision von 14 Mitgliedern und setzt die Besprechung der Interpellation über die Kohlennot fort. Abg. Dr. Böcke! (Antts) sieht den Grund der Mißstände in der privaten Ausbeutung der Kovlenfchätze. Die Kohle müsse Nattonal- eigentum weiden. Redner richtet dann Angriffe gegen die Großhändler und gegen das Syndikat, empfiehlt eine Enquete und eine Kontrolle der Syndikate, sowie der ganzen Kohlenproduktion, coent. als letztes Mittel die Verstaatlichung. Abg. Müller-Fulda (Ztr.) wünscht wie frühere Redner Erhebungen über die Syndikate und tadelt, daß dir Staatsgruben den privaten Abnehmern, die nicht Händler sind, die weitere Abgabe an andere Konsumenten untersagen. Staatssekretär Graf Posadowßky sagt genauere statistische Mitteilung n über die Kohlenproduktion zu. lieber Wirkung und Umfang der Kartelle seien schon Untersuchungen angestellt, die bald beendigt sind, und vielleicht noch auf die Preis- und Absatzwtrkurig der Kartelle zu erstrecken seien, namentlich auch auf die Wirkung internationaler Kartelle gegenüber handelspolitischen Abmachungen. Bet der Erwägung gesetzlicher Maßregeln werde man aber nach den bisher gemachten Erfahrungen sehr vorsichtig sein müssen. HandelSmintster Brefeld rechtfertigt die Beschränkungen bei der Abgabe an Konsumenten, die ihren Zweck verfehlen würden, wenn die Konsumenten selbst als Händler auftieten dürften Abg. Rösicke (Agrarier) kritisiert die KohlenauSfuhr nach dem Auslande, polemisiert im Anschluß daran überhaupt gegen den Export und macht für alle wirtschaftlichen Uebel die Handelsverträge verantwortlich. Zucker- und Spiritussyndikate seien anders zu beurteilen wie das Kohlensyndikat und bei Lebensmittelpreisen handle es sich auch um Existenzfragen, nicht um ungerechtfertigte Treibereien. Die Hauptsache sei eine selbständige Handelspolitik. Die Vorwürfe des Abg. Richter gegen Spiritus- und Zuckerring sind unbegründet (Lachen links). Wenn wir auf anderen Gebieten höhere Preise haben wollen, so handelt es sich da um Existenzfragen; wir wollen vom Auslande unabhängig sein. Wohin wir kommen mit der Furcht und Abhängigkeit vor dem Auslande, das zeigen recht deutlich die Vorgänge in der letzten Zeit. Ein tiefer Schmerz geht durch das deutsche Volk, weil das Oberhaupt eines für seine Freiheit kämpfenden Volkes von den Thüren Deutschlands zurückgewiesen wurde. (Zustimmung rechts.) Ich muß erneut dem Reichskanzler den Vorwurf machen, daß er es nicht verstanden hat, den Kaiser von den wahren Empfindungen des deutschen Volkes zu unterrichten, sonst — davon bin ich überzeugt — wäre diese Zurücksetzung der Gefühle des deutschen Volkes nicht erfolgt (Lebhafte Zustimmung.) Staatssekretär Graf Posadowsky bedauert, daß der Vorredner die beabsichtigt« Berührung der auswärtigen Politik nicht vorher angekünbigt habe, damit der Rüchskanzler selbst antworten könne. Für einen unverantwortlichen Retchstagsabgeordnel.n sct es leicht, eirrr populären Strömung Ausd uck zu geben, aber für einen Mann in so verantwor'ungsvollrr Stellung wie der Reichskanzler, der die Verantwortuna t'age. nicht nur für den Frieden Deutschlands, sondern unter Umständen für den Frieden der ganzen Welt, dürsten populäre Sttminu gen niest den Ausfchlag geben, sondern für ihn sei d-r einzige Kurs die Ruhe, Sicherheit und Wohlfahrt des eigenen Vaterlandrs. Abg. Freiherr v. Heyl (nl.) spricht im Sinne seines Antrages über Beau sichtigung der Syndikate; wenn tin Syndikat gemeingefährlich w rde in Ausübung seines Monopols, so müsse der Staat berichtigend und bessernd eintieteu. Das Spiritus- und Zuckersynd'kat seien aber anders zu dem testen wie das Kohlen- syndikat, da sie lediglich darntederttegend-n Erwerbsftä^.ten aufhelfen wollten. Abg. Lenzmann (freif. VolkSp.) erklärt sich gegen Verstaatlichung der Bergwerke, da schon genug „Staatssklaven" vorhanden Kolrlische Tagesschau. Eine eigenartige Verfügung hat der preusj, Kultusminister bezüglich der Zulassung i theologischen Studium zu treffen Veranla gehabt. Von einer katholisch-theologische kultät ist die Anzeige ergangen, daß in der jüngsten wiederholt junge Leute sich zur Inskription haben, durch deren Reifezeugnis der Nachweis bet $ in der katholischen Religionslehre nicht erbt acht /r/- Das Kultusministerium hat es für geboten erklm J in derartigen Fällen in derselben Weise eine . in der katholischen Religionslehre einzutreten W- • sie für das Hebräische für solche Studierende borgest ist, denen im Reifezeugnis eine genügende Kennte Hebräischen nicht zuerkannt worden, die aber das der Reife auch in diesem Fach nachträglich zu eroc. gehalten sind. „Dem Anträge der dortigen kathcd: logischen Fakultät entsprechend", so heißt es in dem iäJ „erteile ich deshalb der wissenschaftlichen Prüfung-) mission hiermit die Befugnis, Studierende, die das jtr der Reife in der katholischen Religionslehre nicht bm auf ihre Meldung hin nachträglich einer Prüfung. diesem Gebiete zu unterziehen und ihnen über das gebnis dieser Prüfung nach Angabe des betreffend 1 gliedes der Kommission ein amtliches Zeugnis behM gänzung des Reifezeugnisses auszustellen. Von befer;- Gebühren bei der Nachprüfung der katholischen flieh;;- lehre darf, je nach Lage der Verhältnisse, abgesehen: öen." Es liegt auf der Hand, daß diese Verfügung an alle Universitäten mit katholisch-theologischen Fi) täten ergangen ist, ihre Konsequenzen hat; beispielsr bei den Neu Philologen, soweit zu diesem Stiit- Gymnasialabiturienten sich entschließen, die feine Äenni im Englischen nachzuweisen vermögen. *t*»*Ä! file,1"8inben ®to6^ feien. Es sei zweifelhaft, ob der Antrag Hey! einen Nutzen iu könne, zumal den Syndikaten nicht gut vorgefchrieben werdet Kohlrn an jede-mann abzug^be». Die Debatte bade ^uskiär^ die Ursache der beklagten Mißstände gewirkt. Man solle ab zu o et von Polizeigeschen erhoffen. Die Hauptsache fri genossenschaftliche Zusammenfassung und dergleichen und ftr/C der wirtschaftlichen Entwickelung. Aög. Franken sucht das Syndikat von der Schuld Kohlenreurrung zu entlasten. Abg. Dr. Stephan (Ctr.) verbreitet sich über dieVeibi in Oberschltsien. Darauf wird die Debatte geschlossen und fca; tagt sich. v Nächste Sitzung Montag 2 Uhr. T.-O.: Erst« des Etats. nii N ä ekelko 2 4 (< M) SMjiui »■ N oon ffittjtd . -WS wft Don ®(ef™ ' Aus Stadl und Kaüd. Gießen, 8. Dezember LU. Von der Universität. Der neue Personals verzeichnet, wie bereits gemeldet wurde, 847 immalr.'. lierte Studierende. Außerdem 2 Damen als c genommene Hospitantinnen. Dazu kommen noch 69 f und Hörerinnen. Von den 847 rite eingeschnebk Studenten gehören 61 der theologischen, 189 der jurM 278 der medizinischen, 319 der philosophischen Fakultät 525 sind hessischer Abkunft, 295 stammen aus ankr deutschen Bundesstaaten (darunter 199 ans Preußen), it lich 11 aus Oesterreich'Ungarn, 7 aus Rußland, je 2 i: den Niederlanden und den Vereinigten Staaten von Nr amerika, je einer aus Spanien, Schweden, der Sch» Japan und Ostindien. Der Personalbestand bietet see Vorgängern gegenüber eine Neuerung: auf S. 25-* bringt er eine aphabetische Zusammenstellung btr ju* (auf S. 5—24) genannten Dozenten, Assistenten ufro. (<&- Angabe ihrer Wohnungen. Die Zahlen hinter den Nann geben die Seiten an, auf denen der Name genannt \ft. -» Brauchbarkeit des „Personalbestandes" hat batmt fttw erheblich gewonnen. ** Projektionsvorträge von Professor Sauer. - vierte Vortrag, der Giotto's Fresken in Assisi und W behandeln wird, findet Montag, 10. Dezember 4 Uhr, I Dienstag, 11. Dezember 6^ Uhr statt. Die beiden le Vorträge werden nach Weihnachten gehalten. ** Personalveränderungen. Versetzt sind: der » sekretär Bruns von Großgerau nach Mainz; die L" Praktikanten Mahr von Darmstadt nach Straßburg M •>' Schmidt von Darmstadt nach Magdeburg, Zimniem-- von Wolfsgarten nach Aachen, Gödecke von Magdr^ nach Darmstadt und Strasburg von Aachen nach bach (Main), sowie die Postassistenten Jöckel von nach Benrath, G. Becker von Schönau (WiesenM' Neckarsteinach, Hutter von Düsseldorf nach 2V-nnz Pabst von Straßburg (Els.) nach Guntersblnra stellt ist als Postsekretär: der Postpraktikant W. Großgerau. Angenommen sind zum Telegrop» anwärter: der Sergeant Espenschied in Mainz; >um ' graphengehülfen: der Realschüler Berganer in zu Postgehülfen: der Realgymnasiast Köhler in MM' der Realschüler G. Müller in Worms. Bestanden Y . die höhere Verwaltungsprüfung für Post- und Telegra f die Postsekretäre Bruns in Großgerau und Hau^- Gießen; die Telegraphensekretärprüfung: der 9 assistent Andreß; die Postassistentenprüfung: die v hülfen Bergmann in Nrederolm, Boller in Bove r Noll in Weisenau, Vetter in Wörrstadt und W < Sprendlingen (Kr. Offenbach). In den getreten ist: der Ober Telegraphenassistent Erbe um leihung des Titels „Telegraphensekretär". Fretw, aus geschieden ist: die Postgehülfin Schmidt M ' stadt. Gestorben sind: der Ober-Postsekretär Be^ Mainz und der Postasistent Seibel in Niederolm. $ '* Eisenbahuarbeiter-Peufionskasse. Am 28 unv - -. vember sand in Berlin eine außerordentliche Hauptverfa ,, der Pensionskass e für die Arbeiter der preußis ch'hkii' Eifenbahngemeinschaft statt. Die ...J die größte der auf Grund des Invalidenversicherung^ bestehenden Kaffeneinrichtungen und zählt jetzt über -■ <\ Eisenbahnarbeiter zu ihren M-tgliedern. «ls s oL'l i*S»rü cs ei Vas.* Ä * hi‘ sJnlntiirtttM str unb WchvBn.en vrmhmn, weiches z' uub ihrer Arbeüersch ** D? Seueralv M« iw b? am Sonntag nadjmi Die aus der Tagesord u. a. der Antrag a 200 M., rechtsertigei iaMnvg recht zahlri ** Die W«i Montag Wer >ut N Dörfer W1 oom22, Ichlierster W spn btm „@raftn von Ha Gljor um die Sonne Koranvers .Allah ist i Die Schlierseer ßnb ti laver Terosal ist ihr tatsächlich einer der seinem Style die Bader war eine Figui Mich, dabei so auSd nach allen Seiten au Krmischen Beisall, bi schließen kann. Bon Einzelne eine gute 7 z. Wlirchm, 1 ergab eine Zunahme Jahre 1895 auf 769 liche und 409 weiblit Pfg- Pfg- 24 Pfs Pfl> Pfg. Pfg- »i Schaum, 7951 1957.7 . 44 . 44 24 48 72 «toA. an privat, jen Auswahl. Krefeld. Offenbach a. M., 7. Dezember. Bei der Handels- kammerwahl wurden die ausscheidenden Mitglieder L. Feistmann, in Firma I. Feistmann u. Söhne, E. Sievers, in Firma Schreiner u. Sievers, und Geheimer Kommerzienrat Weintraub wiedergewählt. An Stelle des gestorbenen Kommerzienrats Böhm wurde Kommerzienrat Wecker, in Firma Dick u. Kirschten, neugewählt. — Die Handelskammer hat in ihrer letzten Sitzung beschlossen, sich gegen den vom Abg. Kanitz und Genossen im Reichstag eingebrachten Antrag auf Einführung von Wertzöllen solchen Staaten gegenüber, die selber Wertzölle erheben, auszusprechen. Die Handelskammer hat sich für die Errichtung einer Auskunftsstelle für den Außenhandel in Form einer Abteilung des deutschen HandelStagS, aber ohne Handelsmuseum, ausgesprochen. — Jnbezug auf die seit dem 1. Oktober für minderjährige Arbeiter zu führenden Lohnzahlungsbücher hat die Handelskammer, unter Hervorhebung der großen Schwierigkeiten, die mit der vorgeschriebenen Unterzeichnung der Eintragungen über die erfolgten Lohnzahlungen durch den „Arbeitgeber oder bevollmächtigten Betiiebsleiter" für Betriebe mit vielen minderjährigen Arbeitern verknüpft sind, beantragt: es möge in den Ausführungsbestimmungen Zulassung eines Fablik- stempels zur Vollziehung dieser Vorschrift und Unterzeichnung der Eintragungen durch eine geeignete Vertrauensperson, etwa den für die Ausrechnung und Auszahlung der Löhne vorgesehenen Angestellten, gestattet werden. FC. Mainz, 7. Dezember. Im Güterverkehr von Mainz nach den Württembergischen Bahnen wird ab 1. Dezember gleichfalls der Frachtberechnung eine um 4 bis 8 Kilometer geringere Kilometerentfernung zu Grunde gelegt. Es sind hierdurch insbesondere für Wagenladungen durchweg wesentliche Ermäßigungen eingetreten. Mainz, 7. Dezember. Der Rhein wächst hier stündlich um mehrere Zentimeter. Mannheim meldet: Rhein gestern 300, heute 583, stark steigend. Wimpfen: Neckar fallend, gestern 675, heute 590. Bingen, 7. Dezember. Der Rhein erreichte bis heute Abend 8 Uhr am hiesigen Pegel eine Höhe von 3,10 Meter. Der Strom steigt noch langsam. Einer Privatdepesche aus Maxau zufolge ist der Rhein dort bis heute Mittag 3 Uhr noch 40 Zentimeter gestiegen. Die Nahe fällt. (Frkf. Z.) FC. Marburg, 7. Dezember. Der Fuhrknecht Müller aus Wehrda, der durch einen vom Sturm entwurzelten und auf den Wagen geschleuderten Baumstamm schwer verletzt wurde, ist in der Klinik gestorben. Das Rückgrat war zerschmettert. FC. Frankfurt a. M., 7. Dezember. Gegenden Verwalter des hiesigen städtischen Armenhauses wurde eine Disziplinaruntersuchung wegen mangelhafter Verköstigung und schroffe Behandlung der Insassen des Armenhauses eingeleitet. ** Kleine Mitteilungen aus Heffen und den Nachbarstaaten. Die Stadtverordneten in Offenbach a. M. genehmigten den Betriebsbericht des städtischen Gas- und Wasserwerks. Der Reingewinn beträgt Mk. 308 079, Sodann wurden zu einet Volksbadeanstalt am Main unterhalb der stehenden Brücke Mk. 6700 bewilligt. Die Errichtung eines Eisernen Stegs über den Main wird vorläufig abgelehnt. — In Mainz wurde oberhalb der neuen Anlage die Leiche eines gut gekleideten jungen Mannes im Alter von etwa 30 Jahxeu erschossen aufgefunden. Die Taschentücher des bis jetzt noch Unbekannten waren M. von B. gezeichnet. — Bei Bingen geriet das Staatsbahntrajekt „Bingerbrück" auf Grund, wurde leck und sank. Das Boot fuhr außer Fahrplan, so daß es keine Passagiere hatte. — Adolf v. Menzel, der berühmte Maler, Ehrenbürger der Stadt Berlin und Ehren-Senator der Akademie der Künste, vollendet heute (8. Dezember) das 85. Lebensjahr. ___________________________ I h|. (2 Pfd.) Tafelbrot) . . ihr. (4 Pfb.) T-selbrod . . I h,. (2 Pfd.) Weißbrot, . . Ifti. (4 Pfd.) Weißbrot, • . Der ßs Ministers der öffentlichen Arbeiten wohnte Geh. R.e- gierungSrat NiehauS der Hauptversammlung bei, geleitet wurde sie von dem Vorsitzenden der Kasse, Regierungsrat Dr. Grünberg. Veranlassung für die Einberufung der Hauptversammlung bot die verwaltungsseitige Bereitstellung non Mitteln in voraussichtlicher Höhe von über 1000000 Mark für eine Erleichterung des nachträglichen Beitritts allerer Eisenbahnarbeiter und eine Abänderung jher Bestimmungen über die Schiedsgerichte, welche infolge des llnsallversicherungsgesetzeS vom 30. Juni d. I. notwendig geworden war. ' Außerdem waren seitens der Arbeiter- utrttretet zahlreiche Anträge auf Erhöhung der Kasten- leist ungen gestellt worden, die jedoch zur Zeit die Zustimmung der Verwaltung nicht finden konnten, weil erst vor einem gchre die Kassenleistungen um 50 Proz. gegen diejenigen btfl JahreS 1891 erhöht worden waren und der Stand der Kaffe eine weitere Erhöhung nicht zuläßt. Arn Schluffe der Versammlung machte der Vorsitzende eingehende Mit- itilmng über die geplante Errichtung zweier Lungenheil- M en. Die Verhandlungen zeigten, so lebhaft auch dir ilrl eitervertreter für die Interessen aller Eisenbahnarbeiter, iti6&«efonbere für weitere Erhöhung der Renten-, Witwen- uod Waisengelder, eintraten, durchweg das vorzügliche Einvernehmen, welches zwischen der Staatseisenbahnverwaltung und ihrer Arbeiterschaft besteht. ** Die Generalversammlung der Allgemeinen Sterbekaffe gießen findet, wie bereits im Anzeigenteile bekannt gegeben, am Sonntag nachmittag 4 Uhr in LonyS Bierkeller statt. Die auf der Tagesordnung stehenden Beratungs-Gegenstände, u. ai. der Antrag auf Erhöhung des Sterbegeldes auf 200 Mk., rechtfertigen wohl die Annahme, daß die Versammlung recht zahlreich besucht wird. ** Die Schlierfeer. Ueber „Jägerblut", welches am Montag hier zur Aufführung gelangt, schreibt die „Düsseldorf Ztg." vorn 22. November. Wenn man von der Wierseer Truppe spricht, kann man an den Vers aus dem „Grafen von Habsburg" denken: „Wie der Sterne khoir um die Sonne sich stellt!" oder an den deutschen kkonnvers „Allah ist groß und Mohamed ist sein Prophet!" Die Schlierseer sind tüchtige und erfahrene Darsteller, aber, lave-r Terofal ist ihr unbestrittener Meister! Terosal ist tatsächlich einer der hervorragendsten Schauspieler — in |diifm Style —, die wir jetzt in Deutschland haben. Sein Salier war eine Figur so echt, so lustig, originell und ergötzlich, dabei so ausdrucksvoll, bezüglich der Eharakteristik nach allen Seiten ausgearbeitet, daß man sich nur dem stürmischen Beifall, den der drollige Schlierseer erntete, an- schtioeßen kann. Von den übrigen Darstellern verdient jeder EiMlne eine gute Note. z. Reiskirchen, 7. Dezember. Die Volkszählung «gab eine Zunahme der hiesigen Bevölkerung von 755 im Jahre 1895 auf 769 pro 1900. Hierunter sind 360 männ- lilhr und 409 weibliche Personen. Per Vorsitzende des Aussichtsratcs: H. Stephan. . 66 . 69 Der Brodverkäufer. hm hiesigen BrodverkLufern bestehm dieselben Preise wir bei den hiesigen Bäckern. Gießen, den 7. Dezember 1900. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechler. Kunst und Missenschast. Wien, 6. Dezember. Dor erwartungsvoll gespanntem Hause fand heute die Ausführung der „Orestie" des Aeschylos in der Uebersetzung von Wilamowitz-Möllendorff und der Buhnen- bearbeituvg von Schlenther statt. Schon nach dem ersten Stück tobte ein Beifallssturm; in dem zweiten war Kainz al« Orestes hinreißend. DaS dritte wirkte durch die wunderbare Inszenierung. Dieben Kainz gebührt der Kassandra von Fräulein MedelSky die Ehre des Abends. Frau Bleibtreu gab eine kraftvolle Klytämnestra, Baumeister einen majestätischen Agamemnon. Die Bearbeitung Schlenthers, die den Ehor ganz in einzelne Rollen aufläst, bewährte sich vollkommen durch'das energische Herausbrtngen der dramatischen Wucht; sie wird dem Burgtheater als dramaturgische Leistung von hohem Werte erhalten bleiben. Vekarmtmachmig. Der Voranschlag der Gemeinde Klein-Linden für das Ich« 1901/1902 liegt vom 11. Dezember 1900 an acht Tage lang «s dem Bürgermeisterei-Büreau zur Einsicht der Interessenten offen. Klein-Linden, den 8. Dezember 1900. Großherzogliche Bürgermeisterei Klein-Linden. Kartoffeln Kartoffeln magnum bonum, prima Ware, liefert billigst ~ Eduard Rieger, Nsterweg S. 05113 ff. P ost von Wteseck .... 26 „ 2 Kilogramm (4 Pfund) Weißbrod bei: L Schmidt, Großen-Linden . 48 Pfg. W. Weitzel von Lang-GönS . 48 MH. Fabel von Wieseck . . 48 „ W. Stcinmüller, Lang-Göns . 48 LLikinmüller, Großen-Linden 48 „ Z. Post von Wteseck . ... 52 1 Kilogramm (2 Pfund) Schwarzbrod bei: L Schmidt, Großen-Linden . 22 Pfg W. Weitzel von Lang-GönS . 22 D Ltetnmüller, Lang-GönS . 22 „ BroSpretf e vom 9. Dezember bis 31. Dezember 1900. sämtliche Backzuthaten, Blütenmehl in besten Qualitäten empfiehlt 7873 Adolf Lenhard »kfunerstraße. Bekanntmachung, tzu- uni) Uirschtz-Uerm Staufenberg. Zingetr. Genossenschaft mit unbefchr. Haftpflicht. Vom 1. Januar 1901 ab werden bet unserer Kasse die Emlagrn '»! ^4 Prozent verzinst. Gleichzeitig werden die Zinsen von ausgeliehenen ÄmHalten bei Hypotheken auf 43/< Prozent und bei Bürgschasts- Wnug auf 5 Prozent erhöht. Staufenberg, den 7. Dezember 1900. 2 Kilogramm (4 Pfund) Schwarzbrod bei: g. Jacoby v. Alten-Buscck . 44 Pfg W. Weitzel v. Lang GönS . LLchmidt, Gr^Linden ... 44 „ Karl Post von Wteseck . . LLlcknmüller, Großen-Linden 44 „ 3 Kilogramm (6 Pfund) Schwarzbrot, bei: »D. Fabel von Wieseck . . 66 Pfg. G. Jacoby v. Alten-Buseck . KPost von Wieseck .... 66 „ Ernst Christ von Wieseck . Der hiesigen Bäcker. 28 Pfg 1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrod . 56 , 2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod . 26 „ 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod . 52 , auswärtigen Bäcker. 1 Kilogramm (2 Pfund) Weißbrod bei: t Schmidt, Gr.-Lindcn . . 24 Pfg. W. Weitzel von Lang-GönS . lv. Steinmüller, Lang GönS . 24 „ W. Fabel von Wieseck ... 24 Bekanntmachung. Vorkehrungen gegen das Einfrieren der Hanswasserleitungen. Unter Hinweis auf die „Bestimmungen über Anlage der Hauswasserleitungen zu Gießen" machen wir darauf aufmerksam, daß, um dem Einfrieren des WafferS in den HauSwafferleitrr«g<« bei etntretender Kälte vorznbeugen, es erforderlich ist, die Hauswasserleitungen des Abends für die Dauer der Nacht zu entleeren. Dies geschieht dadurch, daß zuerst der vor dem Wassermeffer befindliche Hauptabsperrhahn geschlossen und dann das settlich desselben befindliche Entleerungs- Hähnchen, nachdem ein passendes Gefäß untergeftellt, geöffnet wird und dies so lange geöffnet gehalten wird, bis das in der Hausleitung siebende Wasser vollständig abgelaufen ist, worauf bezeichnetes Hähnchen wieder geschlossen wird. Um eine vollständige Entleerung zu erwirken, ist es geboten, während derselben das i« dem obersten Stockwerk deS Hauses befindliche Zapfventil der Hausleitung offen ;u halten, damit die Luft Zutritt in die Leitung erhalte. — Ein größerer Teil des Wassers kann auch schon durch das Zapfoenttl der untersten Küche entleert werden, wodurch die Entleerung im Keller vereinfacht wird. — Nach stattgehabter Entleerung sind die beiden Zapfventile, welche dem Eintritt der Lust und der Entleerung des WasserS dienten, wieder zu schließen. Das Schließe« deS Hauptabsperrhahns erfolgt durch Aufsehen des betgegedenen Schlüssels auf den vierkantigenHahnzapfen und Drehung in der Richtung von links nach rechts — im Sinne eines Uhrzeigers — bis Widerstand erfolgt. — Das Oeffnen deS HauptabsperrhahneS geschieht durch Drehung in entgegenge'etztem Sinne, bis Widerstand erfolgt. Behufs Wafferentnahme muß des Morgens der Hauptabsperrhahn wieder vollständig geöffnet werden. Abzweigleitungen nach Waschküchen, Badezimmern, Hofräumen, Gärten u. s. w. sind während bt§ Winters mittelst ihrer besonderen Vorrichtungen auf ähnliche Weise zu entleeren und ertheilt hierüber im Besonderen am besten derjenige Installateur Auskunft, welcher die betreffende Leitung gefertigt hat. Bei anhaltender außerordentlicher Kälte empfiehlt es sich, die Wasser- eni ahme auch während des Tages auf kürzere festgesetzte Zeit zu be» s.hranken und während der übrigen Tageszeit die Hauswasfi.rlcuungen gleichfalls in oben angegebener Weise abzustellen. Dem Einfrieren solcher Wasserleitungen, welche durch Küchcn unbenutzter Wohnungen geführt sind, kann man durch Unterhalten eines kleinen Heerdfeuers Vorbeugen. Auch empfiehlt es sich, in kalte« Eloset- oder sonstigen ungebeizten Räume«, durch welche die Wasserleitung führt, sofern daielbst die Leitung nicht schon durch eine Umhüllung gegen Kälte geschützt ist, die Temperatur durch ein Oefchen oder geeigneten Falls etwa durch eine Gasflamme auf genügender Höhe zu erhalten. Sehr kalt siebende, insbesondere auch abgestellte und vorübergehend nicht in Gebrauch befindliche ElosetS (wie in Vereinshäusern u f.ro) werden durch Einstreuen von etwas Salz lViehsal.) in das Schlußwaffer deS Syphons (Wafser- abschlusses) gegen Auffrteren der Schüsseln geschützt Die Waffermeffer nebst dem nächstanschließeudt« Theil der Rohrleitung sind wahrend des Winters mit Stroh, Säcken oder ähnlichen Schutzmitteln gegen Kälte zu umkleiden, auch namentlich die betr. Kellerfenster geschlossen zu halten. - Die Herstellung aller Waffermeffer. die in Folge ungenügenden Schutzes gegen Kälte Schaden erleiden, erfolgt anf Rechnung der Hausbesitzer. Durch die empfohlenen Vorkehrungen wird dem Wasserabnehmer die Lieferung des WafferS möglichst gewährleistet, dcm Hausbesitzer aber werden Beschädigungen a« Leitung und Gebäude fern gehalten. Wir empfehle« daher vorstehende Vorsichtsmaßregeln allen »etheiligten zur ganz besonderen Beachtung. Reparaturen und Aufthauung von Hauswasserleitungen wcrden am schnellsten von denjenigen Installation- Geschäften besorgt, welche die betr. Hauswafferleitunge« s. Z. ausgeführt haben. Gießen, den 3. Dezember 1900 Städtisches Gas- und Wasserwerk Giefien. 7874] Otto Bergen. Cervelatwurst feinste Hotstaer empfiehlt 7898 Emil Fischbach. Füllst Femstes Kchm-Hl,^ ; JJ; empfiehlt 7924 Carl Petri. Marktplatz. Ml M > Sitfa 8. Dlp wM Der 'gemeldet wmdr, W in fettem 2 Da»« DM lommtn M btn 841 ritt .dnchrvlvMtn, Mn L, M btt MoM-M »btunft, 295 W ittn (darunter 199 «IW rid'Ungarn, 7 auS W-- itö den Bereinigten W u5 Spanien, ■ Der Personals bn eine Nennung: labetiWe ; ihm. te 3^len auf denen bet Nantes ItrfonaWttM"^1 itrtaae «-» SSy» nberiH8tB- x MB' 0ro6.'.e MMck der 8 erichtrs \k men gee Der Präfident de i äinde hat an den Präsid 2 rief gerichtet, in bem 6»® zugleich die Liörperfchaft ausspricht, li ammer -at gleichfals )'°mten jhägtr aaSgefproL a; 9^ • obere Aammer ^Hungen m ihr an dem Herzen -«r Transvaal aufaedrnr fein, »nenn sie bk «w Vtyublifai 6albgefid Mgtrfatan btn in. teIWf)iert, ■ Sepia reift nt^i Mchf* die in Gießen und Umgebung wohnen, werden im Jnteresie unserer Sache gebeten, ihre Adresse bet Unterzeichneten anzugeben. Mit sckriftgeyoflenschaftlichem Gruße Th. Ziefing, Pharmazeut, M H. Reiche, stud. med. vet, Win 05103 Bahnhofstraße 60. 6000 Mark an 2. Stelle aus ptunc. 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