'"Mk 3? MEI $4 :H8« ,h«nrbrr--sA M)28ridL ' ti* Inne i, •61'1 k {t6tW»ÄeI "i >3S L-D Äfts w te Qualität n Mm »M ino ^ e h m i g t. Nunmehr wird die 2. Beratung der Reichsschuldenordnung fortgesetzt. Am 9. Januar waren die $$ 2 und 16 an die Kommission zu- aückverwiesen worden. S 2 wird, dem Kommissionsantrag gemäß, un- werändert angenommen. Bei S 16 handelt es sich darum, ob Absatz 2,7 welcher den Ersatz fttr abhanden gekommene Zinsscheine ausschließt, aufrecht erhalten werben soll. Die Kommission beantragt dies. Das Haus nimmt diesen Antrag an. Es folgen Petitionen, zunächst eine Petition 6etr. Zulassung der Frauen zur Immatrikulation ans den Universitäten and zu den Staatsprüfungen. Die Petition der Studentin der Medizin Hermine Eden- Huizen zu Berlin und Genossinnen über die Zulassung der Frauen zur Immatrikulation und zu den S t a a t s p r Ü f u n g e n beantragt die Kommission durch Uebergang zur Tagesordnung für erledigt >u erklären. Die Abgg. Schrader und Rickert (frf. Bgg.) b e - an trag en, die Petition dem Herrn Reichskanzler mit dem Ersuchen h« überweisen, eine Vereinbarung der verbündeten Regierungen tzerbeizusühren, nach der diejenigen Frauen zum Besuche der sämtlichen Siorlesungen an deutschen Universitäten zugelassen sind, welche die in dem Beschlüsse des Bundesrats vom 24. April 1899 verlangte Vorbildung nachweisen. Abg. Schrader (srs. Vgg.) begründet eingehend diesen Antrag. Zum mindesten ist es angezeigt, den Frauen das medizinische Studium sreizugeben. Wenn wir ihnen gestatten, sich immatrikulieren zu lassen, so ist es doch die einfache Konsequenz, auch die weiteren Schritte M thun. Dr. Endemann (nL): In der Beschränkung zeigt sich der Meister, und darum müssen mir uns davor hüten, etwa aus bloßer Galanterie für die Damen hier zu weit zu gehen. Es ist ja aber nur ein kleiner Teil der Frauenfrage, die wir hier besprechen. Die ganze Frauenfrage wird uns noch viel mehr Kopfzerbrechen machen. Sie wissen ja, daß die Zunahme des weiblichen Geschlechts in Deutschland eine verhältnismässig große ist, und darum stehen wir auch vor der Notwendigkeit, den Damen eine immer grössere Anzahl von Berufsarten zu eröffnen und ihnen so Gelegenheit zu geben, sich wirtschaftlich selbständig zu erhalten. Tie Frage des Studiums der Frauen hat uns schon oft beschäftigt. Wenn nun die Damen gleichgestellt werden in Bezug auf die Erlangung der Vorbedingungen zum Studium, warum soll man sie dann nur auf eine Fakultät beschränken, nämlich wie gegenwärtig auf die medizinische? Weshalb sollen ihnen nicht auch die philosophische und juristische Fakultät offen stehen? Mit der Theologie ist das ja allerdings eine andere Sache. Das Zentrum insbesondere dürfte in dieser Beziehung von vornherein wenig Entgegenkommen zeigen. (Große Heiterkeit.) Wie jetzt die Dinge liegen, sind die Zustände auf den Universitäten unhaltbar, nicht allein für die Studentinnen, sondern auch für die Pro- fcfforen; denn es ist wirklich eine unangenehme Lage für einen Professor, wenn er eine Studentin von seinen Vorlesungen zurückweisen muß. Was nun die Vorbedingung der Immatrikulation anlangt, so giebt es darüber ja jetzt verschiedene Bestimmungen, die sich nach dem Landrecht richten. Es kommt da insbesondere der Punkt in Frage, ob man z. B. den Realgymnasien die Berechtigung zuerkennen will, daß ihre Schüler auf Grund der in ihnen erlangten Bildung sich jedem Studium zuwenden können. Ueber diese Fragen wird man sich eben anderwärts einigen müssen. Jedenfalls kann es keineswegs berechtigt erscheinen, die Frauen schlechtweg von allen anderen Fakultäten mit Ausnahme der medizinischen Fakultät zurückzudrängen. Ich werde deshalb für den Antrag Schrader stimmen. Frhr. v. Hertling (Zentr.): Ich hoffe, man wird mir nicht rückschrittliche Ideen und einseitigen Prosessoren-Stand- ounkt nachsagen, wenn ich mich hier gegen den Antrag Schrader' qusspreche. Die Annahme würde eine Erweiterung der Reichs- tvmpetenz zur Voraussetzung haben. Die Angelegenheit des Studiums der Medizin könnte man allerdings für Reichssache letzt schon halten. Im übrigen aber greift der Antrag in die Kompetenz der Landesrechte ein. Es kann ja sein, daß mit )er Zeit sich in den Einzelstaaten das Bedürfnis herausstellt, iüe Angelegenheit gemeinsam zu regeln. Dann würden aber c '^gierungen schon von selbst den Anstoss dazu geben, und c* braucht ihnen die Sache nicht durch den Reichstag aufoktrohiert werden, ^ch bin auch im Gegensatz zu dem Vorredner durchaus nicht der Meinung, daß der jetzige Zustand etwa für die Uni- ^ c-^^^hrer Ungelegenheiten mit sich bringt. Ich bin selbst häufig m die Lage gekommen, Damen zu sagen, daß ich es nicht wimsche, daß sie meine Vorlesungen besuchen, und ich habe nie gefunden, daß mir das irgendwelche Ungelegenheiten bereitet hätte. Der Antrag berührt ja eine große prinzipielle Frage. Wenn man unter Frauenemanzipation versteht, daß man den Frauen mehr als bisher, ermöglicht, zur wirtschaftlichen Selbständigkeit zu gelangen, so bin ich damit völlig einverstanden. Ich weiß zu gut, dass das alte deutsche Wort: „Die Frau gehört ins Haus" in unserer Zeit seine Bedeutung verloren hat, daß die wirtschaftliche Lage die Frau aus dem Hause herausgerissen und gezwungen hat, sich selbst durch harte Arbeit ihr Brot zu verdienen, und daß in den Familien die wirtschaftlichen Verhältnisse häufig so liegen, daß der Vater seine unverheirateten Töchter nicht ohne deren eigene wirtschaftliche Thätigkeit beherbergen Fann. Es ist also für viele Frauen erforderlich, sich auf eigene Füsse zu stellen. Bestrebungen, welche darauf abzielen, haben auch meine volle Sympathie, insoweit als dabei den besonderen Bedürfnissen des weiblichen Geschlechts Rechnung getragen wird. Auch wenn man bei der Emanzipationsfrage daran denkt, daß man die Erziehung der Töchter auf eine der Neuzeit entsprechende Stufe bringen muß, so ist mir das sympathisch. Ich weiß viel zu gut, wie sehr ein talentvolles Mädchen offen ist für alles grosse und schöne in der Welt, wie ihr Geist bildungsfähig ist nach allen Richtungen hin und wie sie häufig an Fleiß die Knaben überragt. Also eine geistige Hebung der Erziehung der Frauen hat auch an mir einen warmen Befürworter, aber was ich nicht wünsche, und ich glaube, dass auch meine Freunde darin mit mir einig sein werden, das ist das schablonenhafte Hineindrängen der Frauen und Mädchen in alle männlichen Berufe. (Sehr richtig! int Zentrum.) Das kann nicht besonders gut thun und wird auch nicht besonders gut thun. (Sehr richtig.) Das kann auch auf die Dauer nur zur eigenen Niederlage der Frauen und Mädchen ausschlagen: denn damit nehmen wir den Frauen ihre Weiblichkeit und alles, was sie vor uns auszeichnet. Wir haben ja vieles hingehen sehen, was uns früher lieb war. Die sozialpolitische Gesetzgebung selbst hat dazu beigetragen. Das Verhältnis des Brotherrn zum A/lbeiter ist andkrH u. s. w. u s. w. Es giebt aber doch unverrückbare Grenzen in der Gesellschaftsordnung. Man sagt, die Natur hat sie gesteckt: ich sage, Gott hat sie gesteckt. Der weibliche Organismus ist eine solche Grenze. Machen Sie nicht aus der Frau', der ergänzenden Gefährtin des Mannes, dessetl Konkurrentin. Da muß die Frau unterliegen. Von den weiblichen Post- und Telegraphenbeamten werden fast doppelt so viele krank wie von den Männern. Unsere Bildungsanstalten sind in der Reform begriffen, auch an den Universitäten ist manches veraltet. Bringen Sie nicht mit der Frauenerziehung da noch ein neues Tissolutionsmoment hinein! Wenn nötig, wollen wir lieber besondere Frauen-Universitäten gründen, aber bis dahin müssen die Studentinnen an unseren Universitäten die Ausnahme bleiben. (Beifall rechts.) Schrader (frf. Vg.): Der Antrag in seiner Einschränkung wirft gar keine neue Frage auf und rechtfertigt diese allgemeinen Bemerkungen gar nicht. Die bisherigen unvollkommenen Beschlüsse soll er lediglich korrigieren. Was bleibt denn nach dem Vorredner für die Frauen überhaupt noch übrig? Die Erzieherin! Auf Gründung besonderer Frauen-Universitäten können wir nicht erst warten. Wenn die Frauen eine bessere Bildung erstreben, so kommt das doch auch den Männern zugute. Glauben wir doch nicht, daß wir mit kleinlichen Mitteln eine Entwicklung aufhalten. Auch Herr v. Hertling wird noch einmal stolz sein, zu einer ganzen Reche intelligenter Hörerinnen in seinen Vorlesungen zu sprechen. (Heiterkeit.) Bebel (Soz.): Herr v. Hertling lehnt das Vorgehen nur „zur Zeit" ab, hat also selbst den Weg als gangbar anerkannt. Jedenfalls sticht seine Rede sehr vorteilhaft ab gegen das, was wir vor zehn bis zwölf Jahren aus seiner Partei gehört haben. Die harte Rot des Lebens hat die Herren eines Besseren belehrt. Mit der Frage des Proletariats hat die Sache zunächst gar nichts zu thun: denn es handelt sich zumeist um die Töchter höherer Stände, welche sich einen Lebensberuf schaffen müssen, weil sie mangels der nötigen Mitgift keine Aussicht haben, sich zu verehelichen. Die Zunahme der weiblichen Thättg- leit auf allen Gebieten ist das Charakteristikum der Zeit. Herr v. Hertling zieht seine „unverrückbare Grenze" eben da, wo ihm und seinen Standesgenoffen die Thätigkeit der Frauen unbequem wird, sonst aber hat er nichts dagegen. Wie kolossal ist die Frauenarbeit in den Fabriken gesteigert. In München ist es schon seit Jahrzehnten ein öffentlicher Skandal, wie die Mörtelträgerinnen die Leiter auf- und abklettern in einer Kleidung, an der auch nichtprüde Gemüter Anstoß nehmen. Das geniert aber Herrn v. Hertling nicht, wenigstens sagt er nichts davon. Gewiß, das Wort Frauenmancipation ist durch einzelne Frauen diskreditiert worden, aber das allgemeine Bestreben, ihre Kräfte dem Gemeinwohl dienstbar zu machen, bleibt durch solche Auswüchse doch unberührt. Wenn man sagt, die Frau sei körperlich minderwertig, so ist das eben die Folge ihrer ganzen bisherigen Erziehung und Lebenshaltung. Für den Mann sind immer die besten Brocken da, nicht für die Frau (Heiterkeit), und daneben arbeitet gleichwohl die Frau bedeutend mehr wie der Mann. Sie fürchten die Gleichberechtigung der Frauen. Auf wie lange es Ihnen'aber noch gelingen wird, sie davon auszuschließen, ist eine andere Sache. In Amerika sieht man die Frauen als Richter, Anwälte, Geistliche. Was dort geht muß auch hier möglich sein. (Beifall links). Frhr. v. Hertling (Gentr.): Es ist nicht richtig, daß nach meinen Ausführungen nur noch der Stand der Erzieherinnen für die Frauen übrig bleibe. Eine ganze Anzahl anderer Berufe könnte ich noch an- führen. In München z. B. sind in den großen Banken Frauen vielfach als Buchhalterinnen angestellt, die ihre Arbeit ebenso gut und häufig bester thun als die Männer. Wir wissen ja aber, daß immer, wenn eine solche Frage hier zur Sprache kommt, der Abg. Bebel auftritt, um uns in einer Weise zu belehren, als ob wir bisher noch garnichtS davon verstanden hätten. Ich habe meine Meinung schon lange gehabt und sie heute nur hier festgelegt. Gegen den Unfug der Beschäftigung der Frauen auf Bauten habe gerade ich mich früher gewandt. Das braucht aber Herr Bebel nicht zu wissen. Es ist jedenfalls weit von uns zu wessen, daß wir hier nur den Standpunkt des krassen Egoismus vertreten. Auch der Abg. Schrader will die Frauen nur da beschäftigt w'ffen, wo es ihren körperlichen und physischen Fähigkeiten entspricht, und daran rönnen auch Sie, Herr Bebel, nicht rütteln. (Beifall - Bebel (Soz.): Es hat mir durchaus ferngelegen, den Abgeordneten von Hertling hier irgendwie belehren zu «ollen. Wenn ich aber anderer Meinung bin, als insbesondere die Herren des CentrumS, so dürfte das nicht wunderlich sein; denn die Maßnahmen, welche sie bisher im Jntereffe der Frauen getroffen haben wollten, hatten im letzten Ende doch keinen praktischen El folg. Ich muß es bestreiten, daß insbesondere in geistiger Beziehung die Frauen den Männern nochstehen. Manche Frau könnte besser einen Professorenposten versehen als Männer, die nur darum einen solchen Posten haben, weil sie einen einflußreichen Schwiegervater haben. (Unruhe rechts.) Der Anttag Schrader wird abgelehnt, die Tagesordnung an- genommkn. Ueber eine Petition, betreffend Wiedereinführung der Prügelstrafe, beantragt die Kommission Uebergang zur Tage«, ordnung. Abg. O ertel-Sachsen (tonf.) beantragt Ueberweisung an den Reichskanzler als „Material" zur Abänderung der Gesetzgebung. Abg. Bassermann (nl.) ist gegen dm Antrag Oertel, darauf hinweisend, wir auch diejenigen Lehrer nicht gerade di» besten feien, welche prügelten. Sicher fei, daß die Prügelstrafe nicht beffere, sondern den so Bestraften nur noch mehr verrohe. Er meine, man solle dem Richter nicht zumuten, auf eine viehische Thai auch eine viehische Strafe zu fetzen. (Bravo.) Abg. Müller-Meiningen (frf. 93p.) ist ebenfalls Gegner der Prügelstrafe. In fast allen zivilisierten Staaten fei diese Strafe abgtfchafft. Herrn Oertel wolle er nur noch sagen, rS könnte ja einmal der Fall eintreten, daß er wegen groben Unfugs verurteilt und das Ui teil durch Prügelstrafe verschärft würde. Da würde eS doch recht schm-rssich sein, wmn etwa Herr Oertel eines der ersten Opfer der Plügelstrase werden sollte. (Große Heiterkeit.) Abg. Groeber (Zentr.) hält es für das richtigste, die Frage noch einmal gründlich zu erledigen, damit fie nicht noch künftig dem Reichstage die Zeit wegnehme. Die Kriminalisten, zumal am Rhein und in Süddeutschland, seien aus guten Gründen entschiedene Gegner der Prügelstrafe. Er bitte um Ablehnung der P.-tition. Morgen 1 Uhr: Fleischbeschaugesitz. Schluß 5 Uhr 30 Min. * Vom Kriegsschauplatz. Loudon, 7. März. Nach der Einnahme von Dordrecht ließ General Brabant die auf dem Rückzug befindlichen Buren zehn Meilen weit in der Richtung aus Aliwal verfolgen. Die betreffende Kavallerieabteilung machte vier Gefangene und erbeutete im verlassenen Lager bei Bamboes- Hoeck etwas Vieh und Munition. Außer 13 Toten kostete Dordrecht die englischen Truppen 29 Verwundete bei einer Streitmacht von etwa 1100 Mann. Die Buren sollen etwas stärker gewesen sein. Sie hätten sich, wie es heißt, von den Engländern völlig überraschen lassen. — Nach einem weiteren Telegramm wird aus Queenstown (Kapland) gemeldet, daß General Brabant seine Proklamation vom 22. Februar, welche den Aufständischen im Bezirk von Barkly West die schärfsten Maßnahmen in Aussicht stellte, zurückgezogen und durch eine andere ersetzt hat, die bei Niederlegung der Waffen den Aufständischen ungehinderte Rückkehr zu ihren Farmen zusichert. — Nach Depeschen aus Sterkstroom sollen die Buren in großer Stärke 12 Meilen von Stromberg stehen und alle Vorkehrungen treffen, um ihren Rückzug über den Oranjefluß zu decken. — Aus Ladysmith wird berichtet, daß General Buller eine kombinierte Streitmacht längs der Eisenbahn nach Georgsmith vorschob. Depeschen aus Osfontein besagen, daß die Buren sich im Freistaate in großer Stärke sammeln, um dem Vorstoß Lord Roberts auf Bloemfontein Widerstand zu bieten. — Der Aufstand der Kolonialholländer verbreitet sich südlich von Griqualandwest. Es verlautet, viele Holländer in der Umgegend von Prieska und Kenhardt, die von den Aufständischen für Freistaatgebiet erklärt wurden, schlossen sich der Bewegung an. Außer dem Stadtvorsteher von Kenhardt wurden viele Bewohner ins Gefängnis abgeführt. Die Gesamtzahl der Rebellen dürfte 3000 übersteigen. Die Ankunft der Truppen dürfte den Aufstand in den Bezirken Carnarvon, Bictoriawest und Fraserburg hemmen. Antwerpen, 7. März. Das vlämische Blatt „Vrougpost" kann auf Grund einer Privatmeldung versichern, daß Cronje's Niederlage lediglich durch Verrat herbeigeführt worden sei. Als Schuldiger wird der Kommandant Ferrara bezeichnet, der seinen Truppen bei Kimberley befohlen haben soll, beim Erscheinen der Engländer diese zu beschießen. Cronje habe noch rechtzeitig"^» Verrat entdeckt, und dem größeren Teil seiner Armee befohlen, mit den schweren Geschützen und den Wagen nach Norden abzuziehen, während er sich nach Osten begab und den Feind auf sich zog. Ferrarasoll nacheinergegen ihn gerichteten Untersuchung erschossen worden sein. — Telegramme des „Gieheuer Anzeiger übergeführt werden kann. Die Kräfte des Genesenden London, 8. März. Die Verluste der Buren in stch auf 52 Tote und 200 Verwundete. fll wh btiltn W veir Lokales und Provinzielles 1 vom 2.-15.3a$n im .Lebensjahr: Wir baiNt, unb jtlbfi Loudon, 8. März. Aus Durban wird vom Dienstag- | nehmen sichtlich zu, auch sein Aussehen hat sich erheblich nachmittag gemeldet: Vom Zulu-Lande aus hat'eine eng- | gebessert.^ , lische fliegende Kolonne die Transvaalgrenze überschritten und marschiert nach Catasa-Hill, 9 Meilen jenseits der Grenze, wo sie sich verschanzte. Hier fanden bereits mehrere Scharmützel statt. Ein kleines Buren-Kommando wurde — Der Verband westdeutscher Baumwollspinner protestierte durch ausführliches Telegramm an den Reichskanzler namens der deutschen Baumwollindustrie gegen das Fleischschaugesetz. Auch die Stettiner Kaufmannschaft hat sich dem Protest der Aeltesten der Berliner Kaufmannschaft angeschlossen. • Straßburg, 7. März. Nach dem Beispiele des Kommandeurs des 15. Armeekorps hat nun auch Gra Häseler, Kommandeur des 16. Armeekorps, den Offizieren und Militärbeamten seines Korps den Beitritt zu den Flottenvereinen untersagt mit der Begründung, die Flottenvereine seien politische Vereine, mit denen Militärs nichts zu schaffen hätten. — Der Gesetzentwurf über die Bestrafung der Entziehung elektrischerArbeit wurde heute von der mit der Untersuchung beauftragten Kommission des Reichstags nach der Regierungsvorlage unverändert angenommen. Loudon, 8. März. Die „Times" veröffentlichen folgendes Telegramm aus Lorenzo Marquez: Die aus Transvaal einlaufenden Meldungen besagen, daß die Entsendung von Verstärkungen nach dem Freistaate die freistaatlichen Truppen so sehr beunruhigt haben, daß General Joubert alle Mühe hatte, dieselben zu verhindern, sofort nach dem Freistaate abzugehen. — Präsident Krüger hat sich am vergangenen Sonntag nach Prätoria zurückbegeben. Der Postdampfer „Wester»'land" der „Red Star Live" in Antwerpen ist laut Telegramm am 6. März wohlbehalten tu New- Bork angekommen. * Das zweite Gastspiel des Wiener Soubretteutheaters „Bühne ohne Männer" machte uns mit zwei Neuheiten auf dem Gebiete der Operette, beide komponiert von dem Direktor des Theaters, Herrn Gothov Grüneke, und mit einem Wiener Gesang- und Tanz-Divertissement bekannt. Beide Operetten enthalten nur eine einzige Herrenrolle, und diese wurden von Fräulein Vollmar in der vollkommensten Weise gegeben. Diese junge Dame verfügt aber nicht allein über ein ausgesprochenes Talent zur Darstellung von Hosenrollen, sie entzückte auch gestern abend wieder in der Mittelnummer des Programms durch ihre Tanzsertigkeit und nicht zum wenigsten durch die ansprechende Art ihres Gesangs. Die beiden Wiener Lieder von Grüneke: Klatsch, Quatsch, Tratsch und Mädchenregiment trug sie entzückend vor. Reichen Beifall erntete auch wieder Frl. von Ehrenberg als durch und durch rote Sozialistin Emma in der ersten Operette und als Löwenbändigerin in der zweiten. Die Ausstattung an Kostümen war auch gestern abend hervorragend gut. Der reiche Beifall, welchen die Darbietungen der „Bühne ohne Männer" bei dem Gießener Publikum gefunden haben, veranlaßt sie hoffentlich, auf einer späteren Tournse wieder bei uns einzukehren. ♦* Stadttheater. Wie wir schon kurz berichteten, findet morgen Freitag die Benefiz-Vorstellung für den jugendlichen Helden und Liebhaber August Kirchhoff statt und spielt derselbe bei dieser Gelegenheit die ungemein schwierige Rolle des Prinzen Guastalla in Lessing'S Trauerspiel „Emilia Galotti". Herr Kirchhoff war im Anfänge der Saison nicht gerade hervorragend beschäftigt, doch bald entdeckte die Direktion sein reiches Talent und vertraute ** Dieustnachrichten. Se. König!. Hoheit der Groß Herzog haben allergnädigst geruht, den Forstassessor Johann Mann zum Oberförster, den Forstaffessor Emil Schüz aus Lauterbach zum Forstassistenten zu ernennen, den Distriktseinnehmer der DiftriktSeinnehmerei Ullrichstein Georg Keutzer in gleicher Diensteigenschaft, mit Wirkung vom 1. April an die Distriktseinnehmerei Schotten zu versetzen , den Distriktseinnehmer der Distriktseinnehmerei Schotten Rendant PH. Reitzel auf sein Nachsuchen unter Anerkennung von mehr als 50jähriger treuer Dienstleistung mit Wirkung vom 1. April in den Ruhestand zu versetzen, und demselben die Krone zum Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen zu verleihen. ** Parlamentarisches. (Telephonmeldung.) Der Finanzausschuß der 2. Kammer ist heute unter dem Vorsitze des Bürgermeisters Köhler-Worms zu mehrtägiger Beratung zusammengetreten. rawstag, 1 ’oU vttWem t MhossanlM, c AimMche, im Wb tzM mrW Die Mami dtebev, ( 1817 Lungenschwindsucht Lungenentzündung Lungenkatarrh Lähmung Gehirnerweichung Darmentzündung Atrophie Krämpfen Sturz ____ Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an,! wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. gctM ja. auseinander getrieben. London, 8. März. Der „Manchester Courier" versichert, die Buren-Abteilungen im Norden von Kimberley hätten noch keine Kenntnis von der Niederlage Cronjes, und es sei wahrscheinlich, daß die englischen Truppen diese Abteilungen umzingeln und zur Uebergabe zwingen werden. — Dem „Manchester Guardian" zufolge wird die gesamte Opposition die Regelung der südafrikanischen Frage aus Grund der Autonomie der beiden Republiken beantragen. London, 8. März. Man fand nach jetzt eingegangenen Meldungen in einer der Kasematten des Cronje'schen Lagers, die durch eine Granate zerstört war, dem Manchester Guardian zufolge 60 tote Buren, die den Erstickungstod gesunden haben. London, 8. März. AuS Lorenzo Marquez wird -gemeldet, daß die von Dr.LeydS zusammengebrachten Rekruten und Passagiere, welche an Bord des Dampfers Kaiser hier eingetroffen sind, sehr zahlreich jedoch nicht tm stände seien, ihre Reise nach Transvaal fortzusetzen. London, 8. März. Das Kriegsministerium macht bekannt, daß folgendes Telegramm von Lord Roberts eingetroffen ist: Osfontein, 7. März, 4 Uhr nachmittags. Unsere heutigen Operationen versprechen zu einem großen Erfolg zu führen. Der Feind nahm eine Stellung von 4 englischen Meilen Länge nördlich und 11 Merlen südlich des Modderflusses ein. Es gelang der Kavallerie-Division Tucker die feindliche linke Flanke zu umgehen und den Weg für die Division Kelly Kenny frei zu machen, die bis mittags ohne Flintenschuß Vordringen konnte. Der Feind ist in vollem Rückzüge nach Norden und Osten. Kavallerie, Feld-Artillerie und berittene Infanterie sind ihm auf den Versen, während zwei Divisionen und die Garde-Brigade den Fluß bei Poplars- dnft überschreiten. Unsere Verluste werden, wie ich mit Sicherheit annehme, gering sein, da der Feind auf einen Flanken-Angriff und eine Bedrohung seiner Verbindung mit Blömfontein nicht vorbereitet war. Loudon, 8. März. Aus Co les berg wird von gestern gemeldet, Lord Kitchener hielt eine Truppen-Revue über die australischen Regimenter ab. Er sprach diesen Truppen gegenüber seine große Befriedigung über ihre Tapferkeit aus. Ausland. Wien, 7. März. Das Abgeordnetenhaus wählte Dr. P r a d e mit 163 gegen 92 Stimmen zum ersten Vizepräsidenten. W i e n, 7. März. Im Budgetausschuß verhinderten die Jungzcechen den Uebergang der Tagesordnung durch Obstruktion. B u d a p e ft , 7. März. Baron Banffy wird, wie behaustet wird, infolge seiner Ehrenaffmre mit dem Wiener „Vaterland" von der Stelle als ungarischer Oberhofmeister zurück» reten. Sofia, 7. März. Die im Ausland verbreiteten Meldungen von der bevorstehenden Unabhängigkeitserklärung werden offiziell als derzeit noch verfrüht bezeichnet. rhm immer größere Aufgaben an. So spielte er die Rollendes „Peter" in „Goldne Eva", "Demetrius" in „Sommer, nachtstraum", „Ferdinand" in „Kabale und Liebe", „Oreft" in „Iphigenie", und sogar den „Trompeter von Säkkingen". Seine Hauptstärke dürfte aber doch immer das Klassisch? bleiben, worauf ihn seine Figur und sein vollklingender Organ von selbst Hinweisen. Wir sind überzeugt, daß dm jungen, strebsamen Künstler bei weiterem Fleiße noch eine große Zukunft bevorsteht, und wünschen demselben neben seinen künstlerischen Erfolgen auch einen guten materiellen Erfolg. Da Herr Kirchhoff sich hier in allen Schichten der Bevölkerung großer Sympathieen erfreut, dürfte der Besuch der morgigen Vorstellung ein sehr starker werden. .** Befitzwechsel. Die Wirtschaft desHerrn Hebstreit, Wallthorstraße 46, ging zum Preise von 56 000 Mark an Herrn Hch. Monick aus Gonzenheim bei Homburg v. d. Höhe über. = Daubriugen, 6. März. Auf der nach Gießen führenden Straße wurden ungefähr 10 der Gemeinde gehörende Bäumchen geschändet. Die Rinde wurde abgeschält, sodaß der größte Teil wahrscheinlich eingehen wird. x Darmstadt, 8. März. (Telephonmeldung.) In Sachen des Beigeordneten Wolf-Offenbach, betr. das „Große Kolleg", wurde in dem heutigen Eröffnungsbeschluß ein neuer Termin auf 29. März festgesetzt, zu welchem eine große Anzahl Zeugen geladen werden sollen. x Darmstadt, 8. März. (Telephonmeldung.) Der hiesige Stadtbaumeister, Baurat Braden, ist an einem Schlaganfall schwer erkrankt. Darmstadt, 7. März. Vertreter von Darmstadt, Mainz, Offenbach, Gießen, Worms, Bingen und Alzey traten gestern mit einigen Mitgliedern der zweiten Kammer hier zusammen, um sich über das hessische Kommunalsteuergesetz auszusprechen. Besondere Beschlüsse wurden nicht gefaßt. Man kam mit der Regierung überein, dar von ihr vorgelegte Gesetz als ein interimistisches in Kraft treten zu laffen. Auch das Kapitalrenten st euergesetz gab Veranlassung zu einer längeren Debatte. Die Regierung soll die Frage prüfen, ob das Gesetz fallen gelassen werden oder ob man es den Gemeinden überlasten soll, die Kapitalrentensteuer als eine Steuereinnahme für die Kommu- nalverbände zu verwenden. Mainz, 7. März. Unkraut vergeht nicht. Ei» noch schulpflichtiger Junge, der seit längerer Zeit sich von Hause entfernt hatte, und die Schule nicht besuchte, wurde gestern von der Polizei aufgegriffen und zwangsweise zur Schule gebracht. Der kaum 12 Jahre alte Bengel hatte am Tage über sich von Betteln ernährt, während der Nacht im Freien unter einem Eisenbahnwagen geschlafen. Der Junge ist frisch und gesund. Rheiugan, 7. März. Dem Dr. Lieber soll aus Zentrumskreisen des Rheingaues eine Flaschenweinspende gemacht werden. Sammelstelle ist das Pfarrhaus in Oestrich. Belgrad, 7. März. Königin Natalie hat, wie ~ . r • ■;------- —......। wie man versichert, in Biarritz, ihrem jetzigen Aufenthalts- ^eatat von Dienstag brs Freitag voriger Wochen belaufen I orte, ein Testament gemacht, und ihr gesamtes Ver- stch auf 52 Tote und 200 Verwundete. I mögen, das nicht unbedeutend ist, zu zwei gleichen Teilen Loudon, 8. März. Das Kriegsamt veröffentlicht fol- I beJl Armen in Serbien und in Frankreich vermacht. König gendes Telegramm des Lord Roberts vom 7. März s,rr°vA~s°y ' ' 7 Uhr 30 Minuten abends: Der zu Ende gehende Tag hat uns große Vorteile gebracht. Wir haben den Fernd vollständig zum Rückzug gezwungen und ihm Niederlagen beigebracht. Die Stellung, welche die Buren inne hatten, war stark verschanzt. Der Feind hat eine zweite Reihe von Verschanzungen in Reserve angelegt. Schwere Verluste wurden uns aus diesen Stellungen beigebracht, sobald wir einen Frontangriff unternahmen. Die Umgehungsversuche mußten angesichts der Lage des Kampfes in einem weiten Umkreise ausgeführt werden. Die Pferde der Kavallerie und berittenen Infanterie waren vollständig erschöpft. Die Kavallerie-Division hat sich an sämtlichen Gefechten beteiligt. Die Haltung dieses Truppenteiles war eine bewundernswerte. General French berichtet, seine Artillerie habe dem Feinde erhebliche Verluste beigebracht. Ich bedauere mitteilen zu müssen, daß unter den Toten sich der Leutnant Kessewik befindet. Zwei andere Offiziere sind unter den Verwundeten. , Die Abtellv *• Sie * fNtliii in. Summa: 15 (6) 10 (Qj 4 rm: 360 L VK-7 -Fichten v. ?du5$oii,23 obni 4) aui 2 Ne, 1 4 Sn Deutsches Keich. Berlin, 7. März. Der Kaiser hatte heute vormittag eine Besprechung mit dem Chef des Zivilkabinetts v. Lucanus und begab sich alsdann nach Potsdam. T" Der -Nat. Ztg.- zufolge nahm der Reichskanzler vorgestern nnen gemeinschaftlichen Vortrag des Staats- sekretars Grafen Posadowsky und des Handelsministers y^egen. .®d, ist anzunehmen, daß eS sich bei diesem Vottrag, wie bei dem Empfang des Geheim- f “1 hn«n I ftl Ci» ffi di. Mi*.”® Diäten für die bringen W.y wie Unterschuß konservativen W konservativer W verstand acheven -IN 0' äh*** । Alexander erhält nichts, und ist somit enterbt. Da König Alexander selbst kein Vermögen besitzt, und von seinem Vater, dem König Milan, nichts zu erwarten hat, so trifft ihn die Ausschließung von der Erbschaft seitens der Mutter doppelt schwer. In den Kreisen des Belgrader Hofes hofft man, daß Königin Natalie das Testament doch noch zu Gunsten des Königs Alexander abändern werde. Konstantinopel, 7. März. Die neuerdings erzielten Erfolge Englands in Südafrika wurden im »Palais freundlich begrüßt, weil sie die Hoffnung wecken, daß die Pforte gegen Rußlands unmäßiges Drängen nunmehr an England eine Stütze finden werde. Die Türkei hat bisher in dieser schwebenden Frage den Mächten irgend welche Mitteilungen noch nicht gemacht. Petersburg, 7. März. An amtlicher russischer Stelle verlautet, auf F o r m o s a sei ein verzweigter Aufruhr im Entstehen begriffen, dessen bisher die Japaner nicht Herr zu werden vermochten. ES starben tn: Zusammen: Erwachsene: 1 Kermischtes. • Karlsruhe, 6. März. Heute hat der elektrische Straßenbahnbetrieb seinen Anfang genommen. Die Wagen sind geschmackvoll auSgestattet und praktisch eingerichtet. Der Fahrpreis durch die ziemlich ausgedehnte Stadt beträgt 10 Pfg. * Friedrichsruh, 7. März. In einem hiesigen Gasthofe beging ein Liebespaar aus Hamburg Mord und Selbstmord. Der junge Mann und das junge Mädchen» sind 18 Jahre alt. Das Mädchen ist noch am Leben. * Salzburg, 7. März. Großes Aufsehen erregt der Selbstmord des Infanterie-Hauptmanns Andravzek. Derselbe hatte auf Befehl des Korps Kommandos gegen den Redakteur des „Salzburger Tageblatts", Freisinger, Klage erhoben, weil dieser Andravzek schwerer Soldatenmißhandlungen beschuldigte. Heute sollte die Gerichtsverhandlung stattfinden. Universität und Hochschule. — Gestorben: Der Direktor der Hamburger Sternwarte Pro* feffor Georg Rümker tm Alter von 68 Jahren. — Verschiedenes: Der Botaniker Prof. Dr. Paul Wilhelm MagnuS feiert heute das 25jährige Jubiläum als Berliner Universitätslehrer. — Die Abteilungsvorstände des Allgemeinen Krankenhauses in Wien Dr. Franz Scholz und Profeffor Dr. Johann Hosmokl sind in den Ruhestand getreten. — Die Akademie der Wiffenschaften in Pan» wählte den Profeffor der Chemie an der Berliner Universität Ew.il Fischer zum korrespierenden Mitgliede. Wöchentliche Ueberstcht der Todesfälle in Gießen. 9. Woche. Born 25. Februar btS 3. März 1900. (Einwohnerzahl: angenommen zu 24 800 (tad. 1600 Mann Militärs SterbltchkettSziffer: 31,44, nach Abzug der OrlSfremd-n 18,87o/oo- Kinder 3 (1) 3 (1) — _ 1(1) 1 (1) — — 3 1 1 1 1 1 — 1 (1) 1 (1) — — 2 (2) 2 (2) —- — 1 —— 1 _ 2 — 2 — 1 (1) 1 (1) — — kn btlll elhN tik ien ölu’elbtn utbh «reife spielte er v 'Erill-- jn Alt !*»neüw 10 i" Sich 5 fe*» HÄ *Url' ^K'nllch ei» 'S“§W ÄÄfi* N' welche» erben sollen. W'Ibung.) $6^ W n tintm ‘^Nabt'Wräii 1 ? W) träte, * tam hie ll*e Kommunal ? Beschlüsse tnutbe: «rang überein, dal nmistisches in Ans "tenfteuergesi, ebatte. Die Regin sollen gelasig L Änlchn soll, !■: ahm sür die Somirr ergeht nicht. Sii innerer Kü sich W chule nicht l>eD, griffen undMgS'- inm 12 M alte on Betteln mährt, nem Eisenbahnwagen gesund. . Lieder [iH auf • Flasch,ÄM/Mde te hat der tltl- iuen Anfang gt> voll auögestattet und 6 durch die zieuM i einem hiesigen N Hamburg Mord «r b das junge Mdch" noch am Leben. >hes Aufsehen ent: rie-hauptmanni , ehl des Korps Koc lzbnrger TagM'^ r Sndravzek schwere Heute sollte btt & 1 1 1 2 W* in & ichschslt. Mger Sternwarte- feg?. SA Zt SU**** zMl iO 6W 3.Ä* »s* ."5, MSM: L ** Wetterbericht. Während im Westen des ErdteUS der hohe Druck seine Herrschaft behauptet, hat sich des Norhostens neu-rdmgs eine Depression bemächtigt, deren Zentrum über Ostpreußen siegt, ^e- selbe beeinflußt mit einem Ausläufer auch unser ®ebiet, sodaß es da. selbst bei meist völlig bedecktem Himmel heute früh wieder vielenorts zu schneien begann. Die Temperaturen sind etwas gestiegen, lagen aber am Morgen noch allenthalben unter dem Gefnerpunkte - Boraus- sichtlichO Witterung: Zunächst noch meist trübes Wetter mit zeitweisen Niederschlägen. GoUrrdirust ia der ry«azoge. EamStag den 10. März 1900. Borabend 6» Uhr, morgens 9 Uhr, nachmittags 8 Uhr, Sabbaihausgang 7« Uhr. ______________________ Aeurste Kelduntzk A Depesche» des Bureau .Herold". Zur Flotteuvorlage. Berlin, 8. März. Wie in den Wandelgängen des Reichstages erzählt wird, soll die F l o t t e n v o r l a g e bereits in nächster Woche in der Budgetkommission des Reichstages zur Beratung gelangen. Die verbündeten Regierungen legen großen Wert darauf, daß die Vorlage noch Dor Ostern in das Plenum zurückgelangt. Diäten für Reichtagsabgeorduete. Berlin, 8. März. Wie das „Berliner Tageblatt" hört, besteht in der konservativen Partei des Reichstages die Absicht, einen Antrag auf Gewährung von Diäten für die Reichstagsmitglieder einzu- bringen. Man versichert, daß dieser Antrag bereits zahlreiche Unterschriften gefunden hat, und man rechnet in konservativen Kreisen darauf, daß wenn der Antrag von konservativer Seite komme, die Reichs-Regierung den Widerstand aufgeben dürfte, den sie bisher gegen den Dtäten- bezug der Reichstags-Mitglieder so konsequent aufrecht erhalten hat. Die Besteuerung der Warenhäuser. Berlin, 8. März. Die Warenhaus-Angestellten beabsichtigen dem Abgeordnetenhause eine Petition ein zureichen, in welcher gebeten wird, dem Entwurf einer Besteuerung der Warenhäuser sowie einer jeden Steuer auf die Groß-Betriebe des Detailhandels die verfassungsmäßige Zustimmung zu versagen. Lex Heinze. Berlin, 8. März. Nach einer Meldung der Morgenblätter aus München nahm die von Künstlern und Schriftstellern einberufene Versammlung einen stürmischen Ver lauf. Nach verschiedenen Reden wurde eine scharfe Resolution geaen die Freiheit, Kunst und Wissenschaft bedrohende Lex Heinze beschlossen. Zum Fleischbeschaugesetz. Berlin, 8. März. Die Vorträge, welche sich der Kaiser am Montag vom Landwirtschaftsminister von Hammerstein und dem Staatssekretär des Auswärtigen, Grafen Bülow halten ließ, hatte das Fleischbeschaugesetz beziehungsweise die Vorschläge -er Reichstags-Kommission zu demselben zum Gegenstände. Ter Kaiser sprach sich in dem Sinne aus, daß die Hervorkehrung einseitiger Interessen zu vermeiden sei, daß vielmehr alle durch dieses Gesetz berührten deutschen Interessen gleichmäßige Berücksichtigung zu finden hätten. Königin Viktoria in Irland! London, 8. März. Amtlich wird berichtet, die Königin sei entschlossen, in den ersten Tagen des kommenden Monats eine Reise nach Irland anzutreten, und werde im Palais des Vizekönigs Grafen Karogan in Dublin Wohnung nehmen. Diese Meldung ist von großer Wichtigkeit, da die Königin seit dem Jahre 1861 also seit dem Tode ihres Gatten, Irland nicht mehr besucht hat. — Kuudgebuug gegen England. Paris, 8. März. Nach Meldungen aus Bordeaux fand daselbst gestern eine Kundgebung gegen England statt. Dieselbe soll durch einen Vortrag über den Transvaalkrieg veranlaßt sein. AuarchiftifcheS Attentat. P a r i s, 8. März. Auf dem Boulevard Richard le Noir wurde ein anarchistisches Attentat verübt. Eine mit Pulver gefüllte Blechbüchse explodierte vor einem Privathause. Der angerichtete Materialschaden ist bedeutend, Personen wurden nicht verletzt. Markus Bauer Kirchenplatz . No. 11. TB. Grosses Lager in eleganter Herren-Garderobe. Anfertigung nach Mass in eigener Werkstätte, ^Unterkleider, Wäsche Unterröcke für Damen, Herren- Wäsche, Kragen, Hem- Tischdecken, Bettkolter. Übernahme Aus- Alle Arten Manufaktur- u. Weisswaren, den, Vorhemden, Manschetten, Kragen- schöner, Hosenträger, Kravatten-Nadeln, Unterkleider, Sweaters. Eingetroffen: Eine Waggon-Ladung feinste jYietzer jYiarmelade-jYielange Fabrikat E. Moltrier5 Metz. 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Gießen, am 7. März 1900. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 1817_____________________Gnauth. ______________________ Bekanntmachung. Die Abteilung Nr. 5 der auf dem Viehmai ktplatze zu Wirtschafte- -wecken hergerichteten, mit Tischen, Bänken und Kochherden versehenen Halle ist für die Zeit vom 25. März a. c. bis 31. März 1901 zu ver» pachten. Die Verpachtungsbedtngungen können bei der unterzeichneten Behörde — Zimmer Nr. 15 — eingesehen werden, woselbst auch die Angebote schriftlich bis zum 20. März a. c. einzurelchen sind. Gießen, den 7. März 1900. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Wolff. 1816 Hohmrsteigerung In SMtcher Sberfirfiktti jaabadj. Dienstag den 13. März d. I. bei Jreienfeen: 1) im Ziegerrverg. Aschen rm: 360 (Scheiter, 390 Prügel, 65 Stöcke, 84 Reiserprügel; 2) aus Wetteraner- vergr 198 Fichten von 10 bis 20 cm vurchm. — 33 obm (meist Sparren); 3) auSHoherairrr Aachenern: 35 Scheiter 1. Kl., 103 Stöcke, 92 Reiferprügel; 4) aus Wintersberg: Auche« rm: b7 Prügel 1. Kl., 41 Stöcke, 50 Reiser- vrügel; 5) aus Eichelgartenr Aachen rm: 18 Scheiter 2. Kl., 65 Stöcke, 165 Iftreifer; 1 Eichen-Abschnitt mit 1,62 cbm; 8 Buchen-Schnittholzstämme — 3,96 obm; 83 aus Liesewäldchenr Aachen rm: 18 Schetter 2. Kl., 28 Stöcke, 30 Reiser» vrÄgel; 7) aus verschiedenen Distrikten: ^ohtreiser und ^eshokz flächenweise. Zusammenkunft vorm. 10 Uhr beim W olfsgarten (Pflanzgarten), woselbst nach- ^ltags auch das Holz unter Nr. 2 bis 7 -um Ausgebot kommen wird. Zaubach, am 5. März 1900. 1804 Gräfliche Oberförsterei. 3n ucrkiuifcii Mehrere mittekschwere Merde billig zu verkaufen. 1595 Ketzler, Mrdehimdler. 0852] Schweres Zugpferd steht zu verkaufen bei Louis Troß, Rodheimerstraße Eine herrschaftliche JJiUu in bester Lage Gießens, mit großem Garten und überdeckter Glasveranda, 15 Wohnräume, 3 Mansarden, Badezimmer, sowie allem Zubehör, sofort zu verkaufen, eoentl. zu vermieten. 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Are Heutige Kummer umfaßt 10 geiten* Die gegen Johannes Schepp 1. von Burkhardsfelden ausgesprochene Beleidigung nehme ich hiermit als von Guastalla, Marinelli, Kammerherr des Prinzen, Camillo Rota, einer von des Prinzen Räten Conti, Maler, Graf Appiani Gräfin Orsina Angelo Battista Die Beerdigung findet statt: Samstag den 10. März, nachmittags 4*/z Uhr, vom Trauerhause, Nordanlage 29, aus. Odoardo Galotti-Emilias Carl Walter. Claudia Galotti -Eltern, P. Zimmermann Hettore Gonzaga, Prinz 0863] Anständiges, unglückliches Mädchen sucht für ihr kleines Kind Giessener Stadttheater. Freitag den 9. März 1900: Ium Keuch für August Kirchhoff. Emilia Galotti. Ein Trauerspiel in 5 Aufzügen von G. E. Lessing. Personen: Die trauernden Hinterbliebenen. Garbenteich, den 8. März 1900. Danksagung. Für die zahlreichen Beweise herzlicher Anteilnahme während her Krankheit und bei dem Heimgange unserer teuren Entschlafenen, insbesondere für die zahlreichen Kranzspenden sagen rott hiermit auf diesem Wege unseren wärmsten Dank. Iamikie Schwarzentrauö. August Kirchhoff. Franz Rolan. Wald. Eckertz. Alwin Henry. Robert Hiller. Marg. Haußig. Wilh. Wilhelmi Ludwig Joost. Wald. Eckertz. Herrn Meyer Katz sagen auf diesem Wege innigsten Dank Danksagung. Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme anlässlich des Hinscheidens unseres unvergesslichen $1 gilt.: Die 1« der QÖo DnhkM M. W W tt*» Nttul Miel 46 w dtänbett tvorl Lttuble Vorschrift gei ,Ur unmi al- ScheidewWi Will m SranbmaueT bi mauer zu enit ihm gegen eil fprefynbe Gru Die ßinrä höhen, kann bei eine Erhöhung zvlLsfig ist. E Arandmauer ai bauenden nicht z Die beftiHte btm bthftenben l Xuf bin fätf dir Vorschriften de sowie brS Artikel s grsehrs zum Bü' Wendung. Die Vorschrift 2 Wei Gesetzes | Ä Der AM Tah 1 und 2 d 1899 lauten: -Der Sigentil Mung erfolgt «MdWeS bie y 1k dir Mr, o' W lvrrbru K, Mstri t Baukosten, so h bem Bauwerte. ltgung oder g; b'^tungsrecht bef Putz-Kursus 8ut fachmäßigen Ausbildung 7'S: iwÄTe' SZ By nnb ftp m ~~ )u Na6effSe ihr- lief :t' Weben < d°s , Ae?^feuchi spätes ^Een ij^ ltf) sagt aber d »Sr w •ä*** **’*0,Mf Heute nachmittag 2 Uhr verschied sanft nach längerem, mit grosser Geduld getragenem Leiden infolge|eines Schlaganfalls unser innigstgeliebter, unvergesslicher Gatte, Vater, Bruder, Schwager, Schwiegersohn und Onkel 0907] Forderungen an den Nach, laß der Heinrich Strack Wwe. wolle man innerhalb 8 Tagen an mich einsenden. Karl Berger, Eichgärten 15, Vormund der Kinder. 0781] Seit 1. März befindet sich meine Korb« «. Stuhlflechterei Mckkllgch 21. Ferdinand pochier. 0849] Meine Wohnung nebst Bureau befindet fich vom 1. April d. I. ab am Oswaldsgartm (Nordanlage 3, I). 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