Mk. 288 Zweites Blatt Samstag den 8. Dezember 15V. Jahrgang im Heneral-Unzeiger Aßnts- und Anzeigeblntt für den Ttveis Gieszen hat dem amerikanischen Gesandten * Sehern elo Schwurgericht. Staatssekretär Hay in Peking mitgeteilt, jetzigen Form unter» Bezugspreis Vierteljahr!. Mk. 2,29 monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn; durch die Abholestelle» vierteljährl. Ml. l,9f monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vierteljährt. mit Bestellgeld. Alle Anzeigen-Dermittlungsstellm de- In- und Auslandes nehmm Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen« Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. MbMm, Expedition und Druckerei: Achukstraße Nr. 7. lliRtbae von Anzeigen zu der nachmittag- für des >'ckchued« erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Utzr. Abbestellungen spätesten- abend- vorher. Gratisbeilagen: Gießener Familirnblütter, Der hessische Landwirt, Kälter für hessische Volkskunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger HletzSiL, Fernsprecher Nr. 51. verkauft werden bezw. gegen Einsendung einer frankierten Postanweisung brieflich bezogen werden können. — Unsere Marine (Militärpersonal) soll für daS nächste Jahr um 2 82 7 Mann vermehrt werden, und zwar um 91 Offiziere, 11 Mariueärzte, 100 Deckoffiziere, 628 Unteroffiziere, 1707 Gemeine und 300 Schiffsjungen. Wir werden also fortan haben 1447 Offiziere, und zwar 974 Seeoffiziere, 159 Maschinen-Jngenieure, 44 Offiziere der Marine-Infanterie, 164 Marineärzte, 61 Offiziere der Artillerie-Verwaltung, 29 Offiziere des Torpedoowesens, 16 des Marinewesens. Die Zahl der Mannschaften soll 29,591 betragen, und zwar 1306 Deckoffiziere, 6241 Unteroffiziere, 20,744 Gemeine und 1300 Schiffsjungen, also alles insgesamt 31,038 Monn. Das Offizierkorps wird zählen 2 Admirale, 4 Vizeadmirale, 11 Kontreadmirale, 54 Kapitäne zur See, 109 Fregatten- oder Korvetten- Kapitäne. Es sei bemerkt, daß es außerdem noch 1929 Beamte der Marine giebt, unter ihnen 215 höhere. Zu den Beamten gehört auch der Staatssekretär von Tirpitz. Stuttgart, 6. Dezember. Das bisherige Wahlergebnis zur Landtagswahl ist folgendes: Definitiv gewählt find 16 Centrumsparteiler, 8 Bolksparteiler, 4 Nationalliberale, 4 Konservative und Boucrnbündler, 4 Wilde und 2 Sozialdemokraten. Es haben noch 34 Stichwahlen stattzufinden. oeEcharpesl er und Gesellschaften. Blumen und fidschube. I en-Röcke. 1 daß er das Programm in seiner schreiben soll. uer-lM 1Ü‘ Regierung wird selbst ihre Verantwortlichkeit anerkennen. Die Anerkennung dieser Verantwortlichkeit muß der Abschließung des Vertrages vorangehen. Der Krieg irr China. Wie die „Dtsche. Tgsztg." berichtet, ist kürzlich in Berlin ein neues China-Kommando formiert worden und hat sich jetzt nach Bremerhaven begeben, um demnächst von dort aus die Ausreise anzutreten. Im ganzen ist das Kommando 400 Köpfe stark und besteht aus Train-, Feldpost- uud Jntendanturpersonal, das umfangreiche Transportmittel an Wagen u. s. w. nach dem fernen Osten bringen soll. Das Ministerium des Auswärtigen in Washington wurde im Dienstwege informiert, daß die Gesandten in Peking die Redaktion des abgeänderten ProgrammfS beendet haben. Das neue Protokoll umfaßt sämtliche von Amerika geforderten Abänderungen. Der neue Vertrag schließt eine exemplarische Bestrafung der wegen Boxer- Unthaten verantwortlichen Beamten ein, aber die chinesische Deutsches Reich. I Berlin, 6. Dezember. Der Kaiser hörte im Neuen I Palais heute vormittag u. a. die Vorträge des General- I inspekteurS der Fußartillerie v. d. Planitz, des Kriegs- minifters v. Goßler und des Chefs des MilitärkabinetS v. Hahnke und empfing das Oberhaupt der muhamedanisch- indischen Koja-Sekte, Aga Khan, in Audienz. Um 1 Uhr begab sich der Kaiser nach Königs-Wusterhausen. — Wie die „Nordd. Allg. Ztg." mitteilt, wurden der württembergische Finanzminister v. Zeyer heute und der badische Miuifter v. Brauer vorgestern vom Reichskanzler zu längerer Konferenz empfangen. — Dem Bundesrat ist jetzt die Vorlage über Herstellung von Denkmünzen zugegangen, die der Kaiser zur 200jährigen Jubiläumsfeier des Königreichs Preußen in Aussicht genommen hatte. ES sollen für 500,000 Mk. Fünf- und Zweimarkstücke geprägt werden. I In der Form sollen sie auf der Reversseite keine Veränderungen erleiden, um sie als Reichsmünze erkennbar zu machen; dagegen soll die AverSseite das Doppelbild König Friedrichs I. und Kaiser Wilhelms II. zeigen mit der Umschrift: Friedrich I. 1701 - Wilhelm II. 1901. — Im Reichstage haben nationalliberale Abgeordnete den Antrag eingebracht auf Vorlegung eines Gesetzentwurfs, wonach für solche Kartelle oder Syndikate, deren Geschästsgebahruug einen nachweislich monopolistischen Charakter angenommen habe, eine sachgemäße Staatsaufsicht eingeführt wird. — In der Budget-Kommission des Reichstages wurde heute die Beratung der Chinavorlage fortgesetzt. Zunächst stand Titel 4, Pensionen und Witwen- und Waisengelder, sowie Zuschüsse zu denselben und Unterstützungen, zur Verhandlung. Der Titel sieht für diesen j Zweck 243,000 Mk. vor. Es gelangt ein Antrag Richter zur Annahme, die Ausgabe für die Pensionen, Witwen- und Waisengelder abzusetzen bis zur Vorlage der betreffenden generellen Verfügungen und eines Jndemnitäts- gesetzes in Betreff der im Widerspruch mit gesetzlichen Bestimmungen gewährten Zusicherungen. Hierauf wurde der letzte Teck des Nachtragsetats, Kosten einer Medaille für die Chinakämpfer mit 70,000 Mk., ohne Debatte bewilligt. Alsdann ging die Kommission zu Erörterungen der verschiedenen Anträge des Abg. Richter über. Nach längerer Debatte wird der erste Antrag Richters, in den I Etat einzufügen, daß Bestände und Restausgaben aus den I für das Rechnungsjahr 1900 bestimmten Mitteln über das Rechnungsjahr 1901 hinaus nicht zu übertragen sind, und daß, sofern späterhin sich noch Ausgaben und Aufwendungen tm Jahre 1900 erübrigen, dieselben auf den Reichshaushaltsetat zu bringen sind, angenommen. »Itersweg Ohm Krüger. Präsident Krüger ist am 6. d. M. morgens kurz vor ■Wr mittels eines Extrazuges, der zur Entlastung des s ^planmäßigen Zuges diesem vorausgeschickt war, von Söfemadj dem H a a g abgereist. Der Weg zum Bahnhof im Mn, der polizeilich abgesperrt worden war, war trotz- k!mi -oieder von einer dichten Menschenmenge besetzt, die r mter brausenden Hochrufen dem Präsidenten ihre Abschieds- kimße entbot. Aus dem Bahnhof ließ der Alldeutsche INerband durch ein kleines Mädchen ein Blumenarrange- r mt mit Glückwunschworten für die Weiterreise dem Präfi- tiwlfn überreichen. Der Präsident nickte den mit entblößtem Itwupt umstehenden Herren zu und begab sich in den Wagen. » tor her Abfahrt richtete im Auftrage des Kölner Buren- k miteLs der Kaufmann Karl Lammen herzliche Worte des MWrdS an den Präsidenten und schloß mit dem Wunsche, dH c-8 ihm mit Hllfe des Allmächtigen vergönnt sein nuÄje, sein geliebtes Vaterland bald wiederzusehen. Der Wisent schwenkte grüßend feinen Hut, und unter den Aimahrufen der Anwesenden verließ der Zug die Halle. stand so lange am Wagenfenster, bis der Zug dem Orfcheskrerse der Erschienenen entschwunden war. Die Maischenansammlungen waren bedeutend geringer als beim EiHsang, einesteils roeit die Abfahrt Krügers mit Sonderzug z a spät bekannt geworden war, andernteils wegen des fitcküm Polizeiaufgebotes. Selbst den Vertretern der Presse öltHing es nur in einzelnen Fällen, Zutritt zu der Bahn- hiisihalle zu erlangen. Auf den deutschen und holländischen Stationen, die .Mmber berührte, wurden ihm mannigfache Ovationen zu- i i2äL 3ir Utrecht waren alle Korporationen der Uni- Ef i t ä t mit ihren Fahnen anwesend. Der Bürger- , ter und der Rektor der Universität hielten Ansprachen, i Sm Haag langte der Extrazug gegen halb vier Uhr Lin Frauenchor sang Psalm 72. Im Wartesalon beiten der Bürgermeister und Vorstand der Südafri- ^^inigung Krüger. Dieser erwiderte, aufrecht x. i ^^f^er Stimme in einer etwa viertelstündigen ubve. Seme Worte'waren von glühendem Gottvertrauen »einem Haß gegen die Engländer, deren Un- vn.en ichllchkerten er erzählte, beseelt. Zum Schluß Kruger die Hoffnung aus, daß ganz Holland, Sprache dieselbe wie seines Volkes sei, sich mit zu Werke der Befreiung vereinen werde. Meich nach seiner Ankunft empfing Krüger im Mcl alle niederländischen M i n i st e r, außer dem I Minister des Auswärtigen und dem Finanzminister. Ter I Wch'ident legte sich früh schlafen. Bieide niederländischen Kammern nahmen einstimmig I CÄmp athiekundgebungen für Krüger an. Äon Zevenaar aus sandte Krüger eine Begrüß- I MWgsdepesche an die Königin Wilhelmina. * • * Telegramme des Gießener Anzeigers. Wr ü s se l, 7. Dezember. Abg. Buhl, der der Kammer I € lünen Antrag betreffend eine Sympathie-Adresse für I Lien Präsidenten Krüger unterbreiten wollte, hat dieses I '•ergaben auf gegeben, wie es heißt, 'infolge einer I 11 Hier:cedung mit dem König Leopold. Karis, 7. Dezember. Die Ausgaben für den i «ststmthalt des Präsidenten Krüger belaufen sich mit I -lncklmechnung und Trinkgeldern auf 25 000 Franks. I Ausland. London, 6. Dezember. In der heute bei Eröff- | n u n g des Parlaments verlesenen Thronrede I wurde an das Parlament das Ersuchen gestellt, die Vorlage betreffend die K r i e g s k o st e n zu bewilligen. Kimberley sagte: Der Mieg nähere sich offenbar noch sticht dem Ende, die Feindseligkeiten hätten im Gegenteil in letzter Zeit zugenommen und einen bedenklichen Charakter angenommen. Sehr peinlich hätten auch die Meldungen über die g r a u s a m e B e h a n d l u u g d e r B u r e n berührt. Er wünscht zu erfahren, wie weit das strenge Vorgehen unvermeidlich war. Es käme vor allem darauf an, daß der Krieg, nach Beendigung möglichst wenig Erbitterung zurücklasse. Bezüglich der Lage in China.hält der Redner dafür, daß die Mächte sich so gut verstMdigt hätten, loie dies unter so schwierigen Umständen vernünftigerweise man erwarten konnte. Der Abschluß des englisch-deutschen Abkommens habe ihn mit Genugthuung erfüllt, er hoffe jedoch nicht, daß dieses Abkommen einen Plan der Expedition nach dem Innern Chinas einschließe, um dort den Kaiser und die Kaiserin von China gefangen zu nehmen und solche Unternehmen noch länger hinzu- ziehen als den Krieg in Südafrika. — Das einzige, was die Guerillas befriedigen könne, sei die Wiederherstellung einer Art von Unabhängigkeit. Da» könnte nicht geschehen. Die Position einer britischen Kolonie mit eigener Verwaltung wünsche die Regierung dem Volke anzubieten, wenn es bereit fei, diese anzunehmen. England könne niemals erlaubeii, daß auch nur ein Stückchen Unabhängigkeit bleibe. Rom, 6. Dezember. Tie Deputiertenkammer hat eine jährlicheDotation von 1 Million Lire für die Königin-Witwe ohne Debatte bewilligt. Der König hat sich verpflichtet, diese eine Million aus eigenen Mitteln dem Staatsschätze wieder zu ersetze n, so daß dem Lande also keine neue Last dadurch auferlegt wird . Dezember. Der Verwaltungsgerichtshof wres die Beschwerden der Stadtgemeinden Linz und Jrnns- bruck wegen Verbots, je eine Straße in den genannten Städten „Bismarckstraße" zu benennen, zurück Sofia, 6. Dezember. Der Fürst beauftragte Rados- l a w o w, der über eine Mehrheit in der Sobranje ver- fügt, mit der Neubildung des Kabinetts Bekanntmachung. Bet r.: Die Maul- und Klauenseuche In Allen darf a. d. Lahn ist die Maul- und Klauen- frte erloschen und die Aushebung der Sperrmaßregeln rietfügt worden. Gießen, den 7. Dezember 1900. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. * Telegramm des Gießener Anzeigers. Peking, 7. Dezember. Zu der Beisetzungsfeier für den Obersten Grafen 9)orf von Wartenburg entsandte Li-Hung Tschang einen Vertreter und ließ durch diesen einen Kranz am Sarge niederlegm. P10c^,. Ihäft. lito W Salmen Bekanntmachung. Betr.: Die Maul und Klauenseuche. Nachdem der Seucheftand in Langsdorf so zurück- ^l«janz,en ist, daß blos noch drei Gehöfte verseucht sind, liafcen wir die Gemarkungssperre wieder aufgehoben. Gießen, den 7. Dezember 1900. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. (Fortsetzung aus dem ersten Blatt.) 94 ^i"er hat, wie der Angeklagte weiter angiebt, am u ^"els Postkarte geantwortet, und zwar dahin- b-cr ®el*eib ru spät erfolgt fei, da er feinen Mobelbedarf inzwischen anderweit gedeckt habe. Der Vorsitzende konstatiert durch Vorzeigen dieser Karte, daß Dem n er r ®ater Grünebaums erhob darauf die Klage auf Zahlung von 716 Mk., indem er behauptete, es sei etn Kaufabschluß zu Stande gekommen; er berief sich hierbei auf das ZeugntS feines Sohnes, des jetzigen Angeklaoten, der auch am 9. Oktober l. I. vor dem Landgericht Gießen unter Eid über das Zustandekommen des Geschäfts und - D°r „R-ichsanz-ig-r- veröffentlicht eine Bekannt- I fc ■5«t i8ffe Mw1 sSrehmer Anzeiger Prozeß gewonnen, doch ruht derselbe, da gegen das er Die Bibliothek erfuhr durch Anschaffungen und Zuwenb angemessenen Zuwachs. 10 Tageetouren nach den der näheren und weiteren Umgebungen wurden auSaein^ Auck das .frotfonehirap tnirrhp prfrutfi*»«- Prozeß Sternberg Die Zeugin Callis bekundet weiter, die Mutter des Mädchens Teichert habe von Frau Stabs und Frl. Saul gleichfalls wiederholt Geld erhalten und zwar thalerweise. Frau Teichert bestätigt dies. Ihr Mann liege in dem Krankenhaus, könne also nichts verdienen, und sie sitze von früh bis spät auf dem Gericht. Die Frage des Staatsanwalts, ob sie oder ihr Mann nicht 500 Mark erhalten habe, verneint die Zeugin mit großem Nachdruck. Sternberg fragt die Zeugin Callis, ob sie mit u 2 La.o,_, : - [ Verkehr mit Sternberg und schildert noch einmal ganz gangene Urteil die Berufung anoemcldet wurde. — Hierauf I ausführlich die seltsame Badeszene. Auch die 14jährige *' 1 Teichert, die bisher gleichfalls Sternberg nicht wiedererkennen will, sei bei diesem Badeakt mit Sternberg zusammengekommen. Tie Zeugin Frau Stabs habe ihr gesagt, zum Schwur komme es bei ihr ja doch nicht, sie brauche den Angeklagten also nicht wiederzuerkennen. Ebenso Hütten Herr Wolf und Frl. Saul zu ihr gesprochen. Im Ganzen habe sie von ihnen etwa 170 Mk. erhalten. Frau Krüger habe sie auch angewiesen, sie möge Sternberg nicht wiedererkennen. Auf Befragen behauptet die Zeugin, daß sie auch Thiel mit Bestimmtheit als den Mann wieder- erkenne, der mit Luppa bei der Hausmann gewesen sei und mit ihr gesprochen habe. Der Staatsanwalt beantragt, die Aussagen der Callis zu protokollieren. wird in die Beweisaufnahme eingetreten, die sich sehr langwierig gestaltet. Auf Befragen des Justizrats Dr. Sello bestätigt die Callis, daß sie schon 14 Jahre alt gewesen sei, als sie bei der Fischer verkehrte. Zeuge Wolf und Zeugin Stabs erklären die Behauptungen der Callis für unwahr. Frau Stabs sagt, sie habe dem Mädchen hier und da nur Geld geborgt, Zeuge Wolf giebt zu, daß er das Kostgeld für die Callis aus Geldern, die von Luppa kamen, bezahlt habe; das übrige Bargeld zahlte Fräulein Saul. Die Aussagen der Callis werden protokolliert. ♦ e Staatsanwalt Braut: *Auf Grund der Zeugenaussage der Callis erkläre ich die Zeugin Stabs und den Zeugen Wolf für vorläufig festgenommen und beauftrage zwei Polizeibeamte, sie s o f o r t a b z u f ü h r e n. Dies geschieht. und der er sein solle, auch bei der Krüger verkehrt habe. Zeugin Callis antwortet mit: Nein! Polizeidirektor von e er sch e i d t-H ü l l e s s e m hütet auf ärztliche Vorschrift das Bett und arbeitet an einer Schrift zur Aufklärung der Verhältnisse in dem gegen ihn eingelciteten Disziplinarverfahren. Die Mitteilung von dem über ihn verbreiteten Gerücht erschütterte ihn derart, daß ein Anfall von Herzkrampf sich einstellte. Die Vernehmungen in dem Ermittelungsverfahren gegen den Kriminal-Kommissar Thiel sind beendet und das Protokoll über das Verfahren abgeschlossen worden. Die Callis, die in derselben Sache als Zeugin vernommen wurde, hat ihre in der heutigen Verhandlung im Sternberg-Prozeß gemachten Aussagen auch vor dem Untersuchungsrichter beschworen. Die den Geschworenen vorgelegten Fragen gehen dahin: Ist de^ Angeklagte schuldig, am 8. Oktober d. I. zu Gießen vor der Civilkammer II des Landgerichts wissentlich ein falsches Zeugnis mit einem Eid bekräftigt zu haben? Im Fall der Verneinung dieser Frage: Ist dieser Eid fahrlässig falsch geschworen? Die Plaidoyers waren gegen * 1 * * */a9 Uhr beendet. Nach der Rechisbelehrung berieten die Geschworenen wohl eine halbe Stunde, worauf deren Obmann, Kontrolleur Helfrich- Gießen, deren Wahrspruch verkündete, wonach die Schulo- frage wegen Meineids verneint, die wegen fahrlässigen Falscheides bejaht wird. Das Urteil lautete auf 6 Monate Gefängnis unter Anrechnung von einem Monat der erlittenen Untersuchungshaft. Wie wir jetzt hören, ist diese Nachricht zum minbefri verfrüht. Erft am 19. d. M. wird über diese Anqelequ. heit Beschluß gefaßt werden. R. Wieseck, 7. Dezember. Die Volkszählung gab eine Einwohnerzahl von 2635. 1895 betrug dichli- 2502, mithin eine Zunahme von 133 Seelen. FC. Münster bei Lich, 6. Dezember. Die Zigeuner- plage nimmt in hiesiger Gegend sehr überhand. Besonbeik im Winter werden wir die braunen Gesellen nicht los. Äm 1. Dezember mußten hier und in dem benachbarten Eltingc Hausen allein 60 Zigeuner mitgezählt werden. Anfangs widersetzten sie sich der Zählung und ließen sich erst nat dem Eintreffen eines Genödarmen zählen. Wo efl sich zeigt, begeht das braune Gesindel Diebstahl. So wurde box einigen Tagen einer Frau, die sich die Karten Wayn W unterdessen 5 Mk aus der Tasche herauseskamotiett. § Butzbach, 6. Dezember. (Soweit sich bis heute et« Mitteln ließ, beläuft sich Butzbachs Einwohnerzahl jetzt auf 4125 incl. Militär, was ein Mehr von zirka 1000 gegen 1895 bedeutet. Wl. Geilshausen, 5. Dezember. Durch Beobachtung und Berechnung ist festgestellt, daß in diesem Sommer für ca. 700 Mk. Beeren in hiesiger Gemeinde gesammelt worbet rnd, während für Bucheckern in diesem Winter bis jetzt lber 2000 Mk. in Ansatz gebracht werden können. "Wl. Geilshausen, 6. Dezember. Im März nächsten Jahres verläßt uns unser Mitbürger, der Schneidermeister und Landwirt Karl Köhler, um in der Prov. Posen bei Rocowo ein mittleres Bauerngut zu übernehmen. — Nach ber Volkszählung hat sich die hiesige Gemeinde um 34 Seelen vermindert. 1895 zählte man 509 Einwohner, dieLaHl ist zurückgegangen auf 475. Besonders stark hat derM bezirk 2 abgenommen, in dem die Arbeiterschaft fhrf Der» treten ist, das weibliche Geschlecht hat nur 5 VettreterimM weniger als im Jahre 1895, das männliche 22. Mutz vom Land in die Städte, und Ueberwiegen des toübütyn Geschlechts sind die bemerkenswerten Erscheinungen im hiesigen Dorf. FC. Darmstadt, 6. Dezember. In den wirtschaftlichen Vereinen rechnet man jetzt bereits endgiltig mit dem Verlust der Main-Neckar-Bahn-Direktion und richte sein Hauptaugenmerk nur noch darauf, wenigstens bk Centralwerkstätte der Stadt zu erhalten. FC. Bensheim, 5. Dezember. Das neuerbauu Amtsgerichtsgefängnis stürzte gestern zusammen. Zuerst fiel der südliche Teil um. Menschenleben sind nicht zu beklagen. FC. Frankfurt a. M„ 6 Dezember. Unsere städtische Straßenbahn wird, abgesehen von Bockenheim, wo wf einer Strecke noch 15 Pferdebahnwagen in Betriei' M seit heute auf allen Linien elektrisch betrieben. Die Uv' Wandlung hat 2i/2 Jahre in Anspruch genommen werden heute im ganzen 73 Kilometer Straßenbahnlinie 196^Motor- und 160 Anhängewagen befahren. Die W triebsdirektion beschäftigt z. Z. über 1000 Angestellte. $ Straßenbahn befördert täglich durchschnittlich 120000 Pv' ; fönen. Die Jahreseinnahmen haben die 4. Million bereit« überschritten. — Die hiesige Eisenbahndirekrion giebt bekannt: Heute nacht sind infolge Regens und deS orfan- artigen Sturmes zwischen Ehren breitstein und Vallendar derartig gewaltige Fels- und Erdmasse" auf den Bahnkörper gestürzt, daß beide Gelege rechtsrheinisch tagelang unfahrbar sind. Die Züge N* rechtsrheinischen Strecke gehen von hier bis Lahnstein, don werden sie nach Koblenz und linksrheinisch weiterbefördn Der Güterverkehr geht meistens über Betzdors' Gießen und umgekehrt. Ab Köln gehen die rechtsrhernr schen Personen- und Schnellzüge bis Koblenz linksrheimj^ und ab dort über Oberlahnstein rechtsrheinisch. — nachmittag ist aus dem hiesigen städtischen Krankenhaus' der Typhuskranke Karl Pfaff in Anstaltskleidern tiy wichen. Man konnte seiner bis jetzt noch nicht tyxoW werden. ** Kleine Mitteilungen au8 Hessen und deu Nachbarstaats Das Gustav Roth'sche Geschäft in Nidda wurde mit HU Hosraite und Inventar an Herrn C. Grölz für 80000 s Aus Stadt und Zand. Gießen, 7. Dezember. ** Personalnachrichten. In den Ruhestand wurde versetzt der Eisenbahnsekretär in der Hess.-Preuß. Eisenbahngemeinschaft, Friedrich Sammer zu Mainz, auf sein Nachsuchen mit Wirkung vom 1. November l. IS. an. Ihm wurde das Ritterkreuz 2. Klaffe des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. Ernannt wurden die Regierungsbauführer Heinrich Baltz aus Darmstadt, Wendelin Seebacher aus Klein Welzheim und Hugo Landmann aus Offenbach zu Regierungsbaumeistern, der Steueraufseher Gustav Schauermann in Mainz, mit Wirkung vom Tage seines Dienstantritts an zum Pfand- meister für den Beitreibungsbezirk Groß - Umstadt, der Pfandmeister i. P. Georg Wenzel in Offenbach zum Pfandmeister für den Beitreibungsbezirk Babenhausen; versetzt wurden der Pfandmeifter für den Beitreibungsbezirk Groß Umstadt Jakob Nickels in gleicher Diensteigenschaft in den Beitreibungsbezirk Offenbach II. *• Offeuhaltung der Laden. Vom 9. ds. Mts. ab bis Weihnachten sind die Geschäfte, nach Mitteilung des Vorstandes des Detaillistenvereins, an Sonntagen bis 7 Uhr abends, an Wochentagen bis 10 Uhr abends geöffnet. •’ Einen seltsamen Anblick gewährt ein, einem hiesigen Bauunternehmer gehöriges Grundstück am Krofdorfer Weg. Dort haben, fahrende Leute, 25 Personen, mit 9 Wagen ihr Winterlager aufgeschlagen. Man kann dort ein förmliches Lagerleben beobachten und manchen interessanten Einblick in das Leben und Treiben dieser Leute thun. Doch soll, wie wir hören, den Bewohnern der dortigen Gegend die Nachbarschaft des Herrn „Zirkusdirektors" und seiner „Künstler" nicht gerade angenehm sein. Sie befürchten mehr oder minder erfreuliche Besuche der fremden Gäste und sollen sich deshalb an die hiesigen Behörden gewandt haben. Wir zweifeln nicht, daß die Polizei sehr bald für einen gesunden Luft- und Aufenthalswechsel dieser neuesten Bewohner ber Provinzialhauptstadt Sorge tragen wird. *• Sektion Gießen des D. n. De. A. V. In der gestrigen Jahresversammlung erstatteten zunächst die Vorstandsmitglieder den Thätigkeitsbericht. Danach war für das abgelaufene Vereinsjahr ein Bestand von 101 Mitgliedern und Zeuge Kriminalschutzmann Oswald H i r ch e kann etwas Ungünstiges über Stierftüdter nicht sagen. Er bekundet über den Vorgang, bei dein Stierstädter im Zimmer des Kommissars v. Tresckow sich dahin äußerte, daß er, wenn Sternberg freigesprochen würde, ihn Tag und Nacht observieren würde: er müsse 'rin und wenn es ein ganzes Jahr dauern sollte. Stier st ädter bemerkt, diese Aeußerung sei zu der Zeit gefallen, als Sternberg über ihn eine" Beschwerde losgelassen habe. Kriminalschutzmann Schumann ist seinerzeit dem Thiel unterstellt gewesen. Er erzählt, daß Stierftüdter ihm einmal gesagt habe, es sei ein Segen, daß er nicht auf eine andere Sache eingegangen sei, denn sonst würde er bald im Zuchthause sitzen. Der Zeuge bemerkt weiter, er, habe Kenntnis davon erhalten, daß die Callis gestern in Hezug auf Thiel sich geäußert habe: Nun hat ja der Ochse doch alles eingestanden. Kriminalschutzmann Schulz ist einmal mit Stier- städter bei Thiel gewesen, um amtliche Dinge zu besprechen. Bei dieser Gelegenheit habe Thiel zu Stierstädter gesagt: Sie könnten ja eine wunderschöne Stellung bekleiden, wenn Sie sich pensionieren lassen. Sie konnten m die Freimaurerloge, deren Mitglied ich bin, als dienender Bruder eintreten, wo sie täglich 10 bis 20 Mark verdienen tonnen?" Schulz sagr" weiter aus, der Detektiv- direktor Schulze habe^por Beginn dieser Verhandlung im Polizeipräsidium den Krintinalschutzmann Schelenz angesprochen und bezüglich des Prozesses Sternberg geäußert, diesmal werde Stierstädter hineinfallen, weil die Zeugen letzt anders aussagen würden. Ter Gerichtshof beschließt, den Kriminalschutzmann Schelenz sofort als Zeugen vorzuladen. Es tritt jetzt eine Pause ein. Nach derselben äußert sich der Vorsitzende Namens des Gerichtshofes über einige Anträge, während Rechtsanwalt (Vud)f5 I beantragt, den Vater des gestern vernom- menen Zeugen Wohl und den Hauslehrer des letzteren über den Geisteszustand desselben zu vernehmen. Der Gericlitshos behält sich einen Beschluß hierüber vor. ürtminalschutzmann Schelenz bestätigt feine Begeq- nu.!l9 mit dem Detektivdirektor Schulze auf dem Polizeipräsidium. 0 Zeuge Piecke war früher als Rechtskandidat im Jn- stitut ,^"s" beschäftigt und hat Recherchen über die Frieda Wovda angeitellt, indem er von dritten Personen Erkundigungen einzog. Die Erkundigungen seien sehr loyal vorgenomnien worden. Ter Zeuge erzählt ferner, daß er im Mai auy bem Institut „Jus" ausgeschieden sei, 100 Mar! 5 * * ^art "halten, Herr Schulze täglich -"c Zeugin Frau Eh 1 ert, die Mutter der Hedwig Ehlert, erklärt, daß sie nicht geisteskrank sei. Wegen ihrer Tochter habe sie große Sorgen. Ter Untersuchungsrichter Brandt betritt jetzt den Saal und zieht sich mit dem Staatsanwalt Braut bald darauf zuruck. Nach seinem Wiedererscheinen giebt Staatsanwalt Braut die Erklärung ab, daß soeben die 16jährige Calles beim Untersuchungsrichter unter ihrem Eide eine Aussage gemacht habe, die es erforderlich erscheinen las e sie sofort zu vernehmen. Die Zeugin Callis erklärt, sie wolle jetzt die Wahrheit sagen. Sie kenne.Sternberg und habe in der Fischer- schen Wohnung etwa sechsmal mit ihm Verkehr gehabt. Sie irre sich nicht, Sternberg sei es gewesen. Die Zeugin erzählt dann noch nähere Einzelheiten von ihrem intimen Berlin, 6. Dezember. Erste Zeugin uuverehel. Kintz, die vor acht Jahren als noch nicht vierzehnjähriges Mädchen mit Sternberg in Verkehr treten wollte, von diesem aber nach 5>ause geschickt wurde, als er hörte, daß sie noch nicht 14 Jahre alt war. Zeuge Arndt überreicht sein Mietsbuch zum Beweise dafür, daß er seine Miete stets bezahl habe, die gegenteilige Behauptung also unrichtig sei. Es folgt die Vernehmung des Postassistenten Schulz, der, als Stierstädter Unteroffizier war, den Feldmebel- rang bekleidete. Er hatte mit Stierstädter dienstlich eine Zwistigkeit gehabt. Stierstädter sei ein besonders umsichtiger und zuverlässiger Mann gewesen. Bei der erwähnten Zwistigkeit habe es sich nicht um eine Ehrensache oder Gehorsamsverweigerung gehandelt, auch sei es nicht richtig, daß Stierstädter deu Spitznamen „Schwindel - Stierstädter" geführt habe. , . Staatsaiiwalt Braut teilt mit, daß ihm aus dem , ------ viv uw, uu ne mir Heimatsorte Stierstadters em anonymer Brief zugegangen demselben 5^errn, mit dem sie bei der Fischer verkehrte sei mit einer Beilage des Detektivinstituts^ „Jus", in 1 ----- * -• «■ - - ° ’ dem nach dem Leumund Stierstüdters geforscht wurde. Photograph Adler hat seinerzeit Sternberg im Auftrage des Polizeipräsidenten photographiert. Ihm ist von niemandem gesagt worden, daß er unter Berufung auf schlechtes Licht Schwierigkeiten machen solle. Hierauf wird nochmals die Zeugin Schartau, das Dienstmädchen der Töpfer, befragt, ob ihre Behauptung, von ihrem Vater 2500 Mark zum Ankauf einer Konditorei erhalten zu haben, wahr fei. Die Zeugin bekundet, sie habe nur sagen wollen, daß die Konditorei so viel wert sei. Auch das Hochgebirge wurde erfreulicher Weise von h Mitgliedern bei ihren Reisen nicht vernachlässig (k Sektionsbericht über die Jahre 1898-1900 wird Ank Januar zur Ausgabe gelangen. Bei der darauf har nommenen Neuwahl der Sektionsleitung wuiden baurat Schmandt zum 1. Vorsitzenden, Prof. Heddert zum 2. Vorsitzenden gewählt. Nach Beendigung des Z? schäftlichen Teiles hielt Gewerbeinspektor Engeln ch Vortrag über seinen Besuch der Pariser Weltausstellv? Der Gegenstand selbst, wenn auch ohne alpine Beziehung die Beobachtungen des Redners in Ausstellung und stadt fesselten das Interesse der^ aufmerksamen Zuhörer r ** Weitere Ergebnisse der Volkszählung. Offenbach cir 50000 (noch nicht genau festgestellt). Rumpenheim m Heusenstamm 2231, Klein Anheim 2146, Dietzenbach m Offenthal 696, Froschhausen 917, Groß Steinheiin Klein-Krotzenburg 2067, Friedberg 6801 (1895 6051), ' ** Ausstellung in Düsseldorf, In unserer Nr.M öffentlichten wir folgende Zuschrift aus Mainz: Die auf dem letzten hessischen Handelskammertag in Mm m- ver Handelskammer in Darmstadt angeregte Frage, ob sich bei der i- Jahre 1902 in Düsseldorf stattfindenden rheinischen Industrie, und & Werbeausstellung auch Industrielle aus dem Großherzogtum H fiin k tethgen können, hat, nachdem Unterhandlungen zwischen den bestimmende Faktoren stattgefunden haben, jetzt, wie wir hören, Beantwortun« - bejahenden «Sinne erfahren. Eine offizielle Benachrichtigung bet \ teressenten durch die verschiedenen Handelskammern dürfte bald mA warten sein. ♦ EingestürzU ** ei« ferner aus Ul Z-ZL W«* hl M»” !ltl 'etÄ . A ZM-d-r b« -Wurzelten Minen 1 iiirgebiiyS haben m Mn, H ** t.idt Per^nen ne ! Zoulevard NKvinslY jii i aöirb, ein -rtstöckigeS ; t [Wirft unb unter sch * Osnabrück, ■ Nyvamit-Expo.sioi . .nlage Georgsmrienhii 'hwer nerletzt. Die § , Eingreifen der Spange * Berlin, 6. Des ' ben WauMrber Gö. r heute zllgeM worben. !' tot 'Äerlin, 6. Deze : i sch en Anschlag tourb« - von Basel abgehend« Gleisen gebracht. Bor üchicne quer über das d motive schob die Schiene ' dis auf dem anderen Ul WM« Schaden wurde 1 Shrenmitgliede zu verzeichnen. Vorträge biesiaet auswärtige^ Vereinsgenossen fanden in 7 Sitzungen M ^lichtkai,. N Gi 'Koppe vor den ^Inschlame Summt, m 15 X 1t,leOtei der gtaa unb fiini 1 '•»Ä.K165 tÄiSS W eingelegt. 0 8 Die Verhandlung wird nun abgebrochen und auf morgen vormittag vertagt. Die Zeugin Ehlert erregt nun eine lärmende Szene. Sie verlangt, mit ihrer Mutter zu sprechen, was nicht gestattet wird. Die Ehlert wird darüber sehr ausfallend, sie schreit, sie werde doch mit ihrer Mutter sprechen, sie sei doch nicht im Gefängnis; es wäre noch schöner, wenn man ihr das Sprechen mit ihrer Mutter verbieten wolle. Der Staatsanwalt beantragt, die Ehlert wegen Ungebühr vor Gericht in eine Ordnungsstrafe zu iiehmen. Der Gerichtshof verurteilt sie zu brei Sagen Haft; sw wird sofort abgeführt und schreit beim Weggehen höhnisch: „Meinetwegen sechse!" Kchtz langen ^°nata9^9.$eM ®ott «s ^Nersla/I x? *>farrer Mftrag Wl£Ue unb S-9 der ... T-zahst - In Vermischtes. vor zu) eäeru in 3V,% do. nnk. 1905 4 % Preuss. Hyp'-A.-Bank S. 8-12 31/i % Reiohsanleihe . 3% do Amu «#» 76.20 Tendenz: fest. Bekanntmachung lt ‘ Sanden. Dingelstedt. 7982 21J teile und BesibiLnkung hon Rechten der Gläubiger, insbesondere die Er- I MlgLNg des Zinsfußes und die Bewilligung einer Stundung. ! S RVr.l Hat SMn vtr.il. mo -z i «•* H«'" llfltiiiintiiuuljiiiiiu'ii 60.00 M. 60.00 „ 00.00 „ 99.50 , 90.50 „ 82 00 , 82.00 M. 82 00 „ 74.80 „ 74.80 „ Kreditaktien . . . Diskonto-Kommondit Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oestorr. Staatsbahn Gotthardbahn . . Lanrahütte . . . Bochum .... Harpener . . . 8. 15-18 unk. b. 1900 S. 19-20, unk. b. 1905 8. 18, 14 8. 21, 22, unk. b. 1905 95.30 87 45 95.05 87.30 93- 94.90 43.50 24.80 . 210 50 . 180.20 . 133.40 . 148 60 . 1:2.— . 142.— . 146.50 . 205.— . 185 50 . 178 75 Kirchliche Nachrichten Svasgeltfche Gewriude. Sonntag den 9. Dezember. 2. Advent. Gottesdienst. Kiel, 7. Dezember. Das Kriegsgericht der Marine- Inspektion verurteilte den Torpedobootsmannsmaat Reinhold und den Torpedoobermatrosen Stert von der fünften Torpedoboots-Division, die durch unvorsichtiges Abfeuern Vormittags üoii G1/« Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. , um 7 Uhr: Die erste heil. Messe; 4% 4°/o 3^2°/° 3'/,°/o * Einge stürzte Häuser. Der Sturm in der Zeucht vom Mittwoch zum Donnerstag hat enormen Scha- Ulen angerichtet. Hiobsposten laufen aus den verschiedensten tAgenden ein. Uns liegen leider Meldungen aus Butzbach, aus dem Taunus, aus Marburg, vom Nieder- i: jeim, ferner aus Rußland, der Schweiz und auch t:i6 Kmerita vor. Aus Köln wird folgendes gemeldet: Ullvs d»cn Bahnhöfen in Kalschenren und Nippes wur- »ra bie StollwerkSgebäude umgeworfen, wodurch .■ .xiibe Hauptgeleise lange Zeit gestört blieben. Auf dem Mr^ahnhof Gereon kuppelten sich infolge des starken Sinnes eine Anzahl Wagen los. Hierbei wurde eine ^Drrso« getötet. Auf den am Werfte vor Anker liegenden Zchiffsn wurden die Mastbäume wie Streichhölzer geknickt. Brite Strecken der benachbarten Chausseen sind mit schweren . .Wurzelten Bäumen bedeckt. Auch die Ortschaften des JitgdbirgeS haben empfindlich gelitten. Marktleute erschien daß zahlreiche Häuser eingestürzt sind, wobei >iele Personen verletzt worden seien. — Auf dem ' *fouleüarö Nowinsky stürzte, Wie aus Moskau telegraphiert Md, >ein dreistöckiges Haus ein. Sieben Personen wurden . tbrüft und unter schwachen Lebenszeichen hervorgezogen. * Osnabrück, 5. Dezember. Eine furchtbare Äyn L m i t - E x p o si o n ereignete sich auf der neuen Schacht- i.ilagr Georgsmarienhütte. Bier Personen sind tot, drei hwer verletzt. Die Sprengmasse wurde durch zu tiefes Ägri'ifen der Spange zur Entzündung gebracht. * Berlin, 6. Dezember. Das Todesurteil gegen itn Raubmörder Gönczi ist nun bestätigt und ihm ; i tute zugestellt worden. Gönczi wurde nach Plötzensee ge- uacht. • Berlin, 6. Dezember. Durch einen verbreche- ^nschrn Anschlag wurde gestern Nacht die Lokomotive Lj vom Basel abgehenden Pariser Schnellzuges zum Ent- p Ulfen gebracht. Bor der Birsbrücke war eine Eisenbahn- ' Hime quer über das Geleise gelegt worden. Die Loko- ; utiüe schob die Schiene über die ganze Brücke vor sich her, bÄ aif dem anderen Ufer die Entgleisung erfolgte. Ein ;irrerer Schaden wurde nicht verursacht. Katholische Gemeinde. SamStag den 8. Dezember. Nachmittags um 4«/, Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit heil. Beichte. Sonntag den 6 Dezember. L. Adventssonntag. Gottesdienst in der Synagoge, Südanlage. Israelitische Aettgiorrsgemeiade. Samstag den 8. Dezember 1900. Borabend 4«o Uhr, morgens v Uhr, nachmittags 3 Uhr Gchrifterklärurrg, Sabbachausgang 5'» Ubr. An der Stadtkirche. Lormittags 9ie braunen Gesellen t und in dem benote »er mitgezM weck lr. Zählung und liess: i libarmtn zählen. finde! Diebstahl in, die sich die itr Zafät fyrtnMfaNM tmbtr. 6o»dt $ ditz i tyh# ßinwvhnuM tin Mehr m Ma Börsennachrichten. Berlin, 6. Dezember. Gerichtssaal. f<.. Mainz, 6. Dezember. Wegen Unterschlagungen im vte Kette sich gestern der 31 Jahre alte verheiratete StationS- iiltir Köppe vor dem Schwurgericht zu verantworten. Die erschlagene Summe, meistens auS dem Billetverkauf herrührend, Mgt 145 Mk. Das Gericht konnte nicht verkennen,! daß der An- 1 der Frau und fünf Kinder mit einem Gehalte von 95 Mk. v mailich zu ernähren hat, in Not gehandelt und verurteilte ihn nur i > i A'onaten Gefängnis. Berlin, 6. Dezember. Der Redakteur Otto Albrecht von n sgMistischen Zeitschrift „Neues Leben" wurde wegen Auf- r i ijunifl zu Gewaltthätigkeiten von der 2. Strafkammer des icht I heute zu zwei Monaten Gesängnis verurteilt, k «Staatsanwalt batte 6 Monate beantragt. Der Angeklagte wurde 1 m! btt- Haft entlassen. Berlin, 6. Dezember. Die „Harmlosen" v. Kayser und Lihachtmeyer haben gegen das letzte Urteil Revision beim Reichs- jt D-l eingelegt. 3. Herr Rechtsanwalt Julius Echachian zu Berlin, hinter der Katholischen Kirche 1, 4. Herr Bankdirektor Karl Ludewig zu Osnabrück, 5. Herr Bankier Eduard Magnus zu Hannover, 6. Herr Bankier Pyilemon Potrah zu Sonneberg, 7. Herr Bankier Max Abel zu Berlin, Hitzigstraße 10. 8. Herr Rechtsanwalt Dr. Freund zu Berlin, Potsdamerstraße 141. Berlin, den 4. Dezember 1900. Deutsche Hrundschuld-Aank. Die Direktion. Neueste Meldungen. (Telephon-Meldungen des „Gießener Anzeiger«".) D a r in st a d t, 7. Dezember. Zu Beginn der heutigen Kammer-Sitzung fragt der Abg. Weidner an, ob die Regierung geneigt sei, noch vor Weihnachten in eine neue Beratung betreffend das Gesetz über Gehalte der B o l k s s ch u l l e h r e r einzutreten, worauf Staatsminister Rothe erwidert, daß er hoffe, die Erste Kammer werde den noch nicht erledigten Beschluß der Zweiten Kammer in dieser Angelegenheit in einer noch in diesem Jahre anzuberaumenden Sitzung aufgreifen und erledigen, sodaß dann voraussichtlich noch daß hohe Haus vor Weihnachten Gelegenheit habe, mm in die Beratung einzutreten und sie zu aller Zufriedenheit in Erledigung zu bringen, denn die Regierung habe keinerlei Veranlassung, von ihrem seither eingenommenen Standpunkt abzugehen. Nach längerer Beratung wurde Artikel la des Gesetzes betreffend die Gehalte der Forst warte nach dem Antrag der Ausschuß-Mehrheit, der bestimmt, daß, so lange nicht durch den Kreis-Ausschluß anderweite höhere und geringere Gehaltsbeträge festgesetzt sind, auf Gehalt der Forstwarte ein Betrag von 70 Prozent der in der Regierungs-Vorlage festgesetzten Gehaltsbezüge gelten soll, mit allen gegen die Stimme des Abg. Wolff angenommen. Hierauf werden noch die Artikel 2 bis 9 ohne Debatte angenommen. Die Debatte geht noch fort. Nach der Pause nahm der Vorsitzende Gelegenheit, dem Abg. Weith, der nunmehr 25 Jahre dem Hause angehört, Zu gratulieren. Darmstadt, 7. Dezember. Tie Volkszählung ergab inkl. 4456 Mann Militär ein Gesamt-Resultat von 71200 Einwohnern, somit ein Anwachsen der Bevölkerungsziffer um 7455 Köpfe. Bekanntmachung. Die Stelle des Rechners der Kreiskaffe ist zu besetzen. Bewerber wollen sich unter Beifügung von Zeugniffen über ihre Befähigung zur Versetzung dieser Stelle bis zum 18. d. Mts. schriftlich bei der unterzeichneten Behörde melden. Alsfeld, den 8. Dezember 1900. Großh. Kreisamt Alsfeld. Dr. Melior. 7935 Telephonischer Kursbericht. Frankfurt, den 7. Dezember. 3i/i % Konsole . . . 3-Vo do ... 3Ve % Hessen . . . 5 % Italien. Rente . . 4 0/o Griech. Monop.-Anl, 3 0/0 Portugiesen . . 3 0/0 Mexikaner . . . 41/, O/o Chinesen . . . itz erbracht rotrbtata. i. DeiMber. > ' tr Mitbürger, der 6N" hier, um in der Nl e tic'M Gemeinde um s». ä(,[ie man 509®«»* [75. Besonders start d- „ bim bie ttite# ®eid)kd)t hat nur 5 8 895, das männliche - Unb Gemäßbeit des § 3 des Reichsgesetzes, betreffend die gemeinsamen Rechte ^^.^^.Ellschuldverschreibungen, beruft die Direktion der Deutschen Grund- *LI (id'j lc Inhaber der von dieser Bank ausgegebenen Real-Obligationen, und zwEsimtücher Serien, zu einer am Sonntag den 16. Dezember, 3. Advent, findet im Abendgottes- dienst Beichte und heil. Abendmahl für die Markusgemeinde statt, wozu auch noch besonders die konfirmierte Jugend der Gemeinde eingeladen wird. Anmeldungen dazu werden vorher bei dem Pfarrer der Gemeinde erbeten. In der Johanneskirche. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Euler. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemcinde. Pfarrer Euler. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Beichte und heiliges Abendmahl für die Joyanne-gerrreinde. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer erbeten. Zu dieser Abendmahlsfeier werden besonders auch die Neukonfirmierten aus den letzten Jahren eingeladen. Montag den 10. Dezember, abends 8 Ubr: Bidelstnnde im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Text: Ap.-Gesch. 16, 19 ff. Pfarrer Euler. Koßlmbezugs-Bereinigung des Kvang. Arbeiter-Jereins Hießen. Die verehrlichen Mitglieder werden zu der diesjährigen; ordentlichen Genernl-Bersnmmlunq auf Sonntag den 16. Aezemöer L I., aöeuds 872 Mr, in die Herberge zur Heimat eingeladen. Kages-Hrdmrrrg: 1. Vorlage der Jahresrechnung. 2. Verschiedene Vereinsangelegenheiten. Gießen, den 7. Dezember 1900. 7937 Der Vorstand. Anmerkung- Wegen der Wichtigkeit der Tages-Ordnung, insbesondere wegen Punkt 2, wird um zahlreiches Erscheinen gebeten. 4 % Deutsche Grundschuld-Barik 1 u. 2 40/0 do. 8. 5/3 unk. b. 1904 31/2 % do. 8. 7/8, unk. b. 1906 4 ’J/o D. Hyp.-Bank (Berlin) 8. 10 unk. 1908 eines Schnellfeuergeschützes auf dem Torpedoboot S. 68" - den Torpedo-Oberbootmannsmaat Schulz schwer verletzten und des Augenlichtes beraubten, zu je 6 Wochen Gefängnis. London, <. Dezember. Arthur Chamberlain, ein Bruder des Ministers, reichte eine Beleidigungsklage gegen dte Eigentümer des „Morning Leader" ein wegen eines Artikels, worin er der Korruption bei Beteiligung an Aktiengesellschaften beschuldigt wird. Der Prozeß wird g roßes Aufsehen erregen, da das Hauptziel der B c s ch u l d i g u n g e n der M i n i st e r Chamberlain ist. London, 7/ Dezember. „Pall Mall Gazette" schlägt vor, je 20000 Pfd. S-terling aus den Kopf von. Botha und Delarey zu setzen, und auf diese Weise den Krieg in 14 Tagen zu beendigen. London, 7. Dezember. Lord Kitchener berichtet aus Bloemfontein vom 6. Dezember: 50 0 Bur e n unter dem Befehl des Kommandanten Delarey griffen am 3. Dezember in der Nähe von B u f f e l s p 0 r t den englischen Proviantzug an, der sich nach, Rustenbura begeben wollte. Tie englische Begleitmannschaft, bestehend aus 300 Mann mit 6 Geschützen nahm Stellung auf den umliegenden Höhen und leistete heftigen Widerstand. Der Kampf dauerte bis zum Einbruch der Nacht. In den ersten Morgenstunden des nächsten Tages hatten die Engländer bereits Verstärkungen erhalten und die Buren zogen sich zurück, nachdem sie die Hälfte der Proviant-Kolo n n e z e r st ö r t hatten. Ihre Verluste waren bedeutend. Tie Engländer verloren 15 Tote und 23 Verwundete. — General Tewet überschritt am 5. Dezember den Caledon-Fluß bei Kareeponsfurt und begab sich nach der Gegend von Rosendhal. General Knox verfolgte ihn mit einem Teil seiner Truppen. Im Norden von Kimberley werden zahlreiche Buren-Patrouillen gesehen. London, 7. Dezember. Aus Worcester wird berichtet: Der Afrikander-Kongreß wurde gestern eröffnet. Ter Präsident Te Villers ersuchte die, Redner, ohne Furcht zu sprechen, ohne jedoch zu vergessen, daß sie britische Unterthanen seien. Es wurde schließlich eine Resolution angenommen, in der die Delegierten die Beendigung des südafrikanischen Krieges, das Einstellen der Farmen-Einäschernngen und des Ausrottungskrieges gegen die Weißen, die Beendigung der schlechten Behandlung von Frauen und Kindern gefordert wird. Die Resolution weist sckstießlick; auf die Notwendigkeit der Erhaltung der U n a b h ä M i g k e i t der beiden Bnren-Republiken hin. Brüssel, 7. Dezember. In Heyst herrscht große Unruhe infolge des Ausbleibens einer ganzen Reihe von Fischerbooten, die seit gestern fällig sind. Auf den Orkan in den letzten Tagen stellten sich heftige Regengüsse ein. Tie Schiffahrt mußte infolge des Hochwassers eingestellt werden. Ta der Regen noch immer anhält, befürchtet man den Eintritt von Ueberschwemmungen in den Provinzen. । Verdingung Die Bewegung von 14000 cbm Erbmassen auf Bahnhof Güßen ist im Wege der öffentlichen Verdingung zu vergeben. Baubeschreibung und Lageplan sind von der Unterfertigten gegen gebührenfreie Einsendung von 50 Pfg. zu beziehen. Angebote sind unter der Aufschrift: „Angebot auf die Ausführung von Erdarbeiten auf Bahnhof Gießen" gebührenfrei an die Unterzeichnete einzusenden, und zwar bis zum 21. Dezember 1900, vormittags 11 Uhr, zu welcher Zeit die Eröffnung im Beisein etwa erschienener Bieter statt- findet. Zuschlagsfrist 14 Tage. 7914 Großh. Hess Betriebs-Inspektion 1. 4« noch besonders die konfirmierte Jugend eingeladen wird. An- 'T.e-forig zuvor bei dem Pfarrer der Gemeinde erbeten. Donnerstag den 13. Dezember, abends 8 Ubr: Bibelstunde m,Knfirmandensaal (Kirchstraße 9). Pfarrer Dr. Grein. e uui « 441/1.. vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion. „ um 8 Uhr: Die zweite heil Messe. , um 91/2 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 21/, Uhr: Christenlehre, darauf Andacht mit Segen. Durch UUt, daß in dichll fa janbtn ■ Ür ViMunl'udauft und von demselben sofort übernommen. . , n Ls ltn kfurt hat die Einweihung einer städtischen Poliklinik 1 ^ÄnoPn f!ia:Hautkrankheiten (SamtätSrat Dr. Salomon Herxheimer- «hSÄ :■ s h- Stiftung) stattgesunden. 'Nen nidti V N < “ j* 1898-SSl langen. »ei 7°% * Nach jAlil: UH i * »■ Wm 2146, Snebberg 6801 (1895 ‘"S'.Sn JjWnft aus Mai», Jrage, Z! Menben t^miftbcn lnn-ndlungm zwilchen d. - M wir höreo, ${r offiziell« «machnchiikv 0,01 ^onbelsTammcm bürftt' jdj 3. S Bibi' der Vertretung. ,,en rnfae ^^ählt werden nur die Stimmen derjenigen Gläubiger, welche ihre Real- nb -hreit OfclHfftUo-nen spätestens am zweiten Tage vor der Versammlung shlk", utib *r‘. bei der Reichsbank oder bei einem Roiar s.iae W’.nV'A haben. a . jit/ W-itere Hinterlegungsstellen werden nach Einholung der Genehmigung der ntt 'r r fiüD. ^anti^lreggierung noch bekannt gegeben werden. nzifahr" (.ftt Stimmrecht kann durch einen Bevollmächtigten ausgeübt werden. Für nh’n D°n, .'Hifdi öie B'Diraadbt ist die schriftliche Form erforderlich unb genügend (8 10 Absatz 3 1 $ h Iinf°d' i" M »1« K-ÄS L, 6 abgefehrn von nicn L en0B!: L in -2 Oil -3 to#j*nben Setfammlung.' Der Saal ist v°nU,"uhr"<>n"g-Sffn-t. .9V über „ T-«e» c>rd«u«, »i-ser »„fammluttg. ' ■ bur^^"1 yif' ' der Vertretung der Real-Obligationäre/ ® WM........... Statt jeder besonderen Anzeige Wilhelm 'Giessen, den 7. Dezember 1900. 7941 ßänCfl» junge, fette,Hafermast, sauber I viliOv, und trocken gerupft, 7 bis | 10 Pfd, per Pfd. 40 Pfq., versendet o Stärkt Z8 7945 8 (magnum bonum) empfiehlt 7670 7931 I. Weisel, Snmmstrsße 6. Verdientes Lob erntet di-- Hausfrau, die mit den 7576 S - Samstng btn 19. Januar 1901, i ZWMtz «gß ZsMjgg: nachmittags 2 Uhr, — * m Topf 7939 3000000000165 iserer heutigen Aufgabe •erextBirtHd, fit k* ele«ieb** W: P. M-k, Hmyifl***i fnl M. - *g**eke kr u,tz «HimMtaci In-«**. 1 WltfitzWiiiile CMrtalren Zn verkaufen MslWWs MAGGI WietneiuW —7 __________________* - . " ' wieder hergestellt bin, halte ich von heute ab mittags von 2 Uhr an Sprechstunde und werde binnen kurzem meine Praxis völlig versehen können. Md**, exprdition zchulstrake etc. etc. 4701] Wer Stelle sucht, verlange unsere „Allgemeine Vakanzen-Liste". W. Hirsch Verlag. Mannheim. (Möbliertes Zimmer zu vermieten. 05148 Neustadt 77, 1 Tr. Die Beerdigung findet statt: Sonntag den 9. 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