selben 4534 * T- eine Will , 4707 ■tl, ---- fr ^Eiern. _J692 er 4687 littil 4365 er, ichern. nüchterner En pl «rt. l erläsjign t «xnbe de- ehwald, esucht 4M firem 11, t. OS789 Vtg SK. 46W «artm. eicht. .Wiesenstr. 4. iere$ Manu- Ak balDigtn «g K «« «ftsorttge 2441 an bk __. bet |u ein« SleMb,^ ;r aescht- , W l1>part 028t MLchlN fit falb w * AS» äfiÄg Offelten unter ndL__- g«*1' Sonntag den 8. Juli DEM Blatt Aints- und Anzeigeblatt fflr den Aveis Gietzen «lle Anzeigen-BermittlungSsteilm des In« und Süiilanlff nehmen Anzeigen für dm Gießener Anzeiger entgeh». ZeilenpreiS: lokal 12 Pfg.. auswärts 20 Pfg. U*ae|*e ww Anzeige« zu der «schmtttLgS fflc bat Mftnia» E*e aicheinenden Nummer 64» Man. 10 »hr. ■HeMunyn späteftmS ebe*M vorher. Gießener Anzeiger Heneral-Anzeiger findet täglich mit LuSnahm- dcS Montagt. Die Gießener zinmlkken-kStter werden de» Anzeiger 6» Wechsel mit „Hess. Landwers e. ^Ritter 9k M. Volkskunde- -»SchN . 4 «ml beigelegt. 1900 Nezugsprets vierteljährl. Mk. monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohnr durch die AbholesteK« vierteljährl. Mk. IM monatlich 66 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vierteljähvt. mit Bestellgeld. ItebeAwe, Expedition und Druckerei: -chntstrtße Ar. 7. Gralisbeilsge«: Gießener Familie,Mäkler, Der hessische Landwirt, Möller für hestischc UolKsKunde. Adreffe für Depeschen: Anzeiger Hieh«» Fernsprecher Nr. 51. W35 f |Ht mW"-' '<00 Graph-Verlag ^erVtn Nnsere Kriegsschiffe für Khina. Weissenburg Heia Kurfürst Fhedridy Wilhelm Brandenburg Wort!) Die 1. Division des 1. Geschwaders, die sich «un aus Befehl des Kaisers zur schleunigen Fahrt nach China bereit macht, steht unter dem Befehl des Vizeadmirals Hofft mann, und fetzt sich aus folgenden Schiffen zusammen : Kurfürst Friedrich Wilhelm (Flaggschiff), Brandenburg, Wörth und Weißenburg, welchen vier Panzern 1. Klaffe noch der Aviso Hela beigegeben ist. Die vier Panzer sind die ersten während der RegierungS- z asiatischen Schnitt der Gesichter und dem gelbbraunen Hronzeton der Haut kenntlich werden, im übrigen aber sich s iit Kleidung, Haartracht re. vollständig uns angeschlossen haben und ihre weiße Weste, wie den blitzblanken Zylinder mrit dem ganzen Chic eines Lindenbummlers zu tragen ?lKen' China, das durchschnittlich häßlicher ist, im G-eftchtsschnitt wie im Teint, nach wie vor in den ölglän- zemden halblangen Seidenkaftan mit den durch die Farbe dLS Futters, die Anzahl her Knöpfe, die Art des Besatzes Emsgedruckten Rang-Abzeichen in den Berliner Straßen umher, das Haar selbstverständlich gestrafft und zum Zopfe vereinigt, auf dem Kopfe ein krempenloses seidenes, von einem Knopf gekröntes Etwas, das an die Hauskäppchen unserer alten Herren erinnert, die sich die empfindliche Glatze gern schützen möchten. So laufen sie auch heute noch durch die belebtesten Gegenden, wo in ihrem eigenen Vaterlande kein Deutscher seines Lebens mehr sicher ist, vertrauend auf die guten Sitten des Abendlandes und den mächtigen Schutz der alle Völkerrechte hochhaltenden Regierung. Und wahrlich, sie haben sich darin nicht getäuscht. Jedermann weiß ja, daß diese, die jetzt bei uns zu Gast sind, keine Schuld trifft an all den fluchwürdigen Thaten. Trotzdem: taktvoll und feinsüchtig ist es nicht gerade, und es wäre ganz gut, wenn sie sich an Japan ein Beispiel nähmen und die Blicke weniger auf sich zögen! Neben dieser großen tragischen Kampffrage hat sich auf einem anderen Gebiete gleichfalls ein Krieg entwickelt, der Gott sei Dank keine Wunden schlägt, kein Blut fließen läßt, im Gegenteil, die Gesandten des bekriegten Landes, die Pilsener Bierfässer nämlich, unangetastet in den Lagerkellern stehn läßt und keinen mörderischen Hahn, keinen Nagelbohrer ergreift, um das edle Naß ausbluten zu lassen. In Folge der höheren Besteuerung ausländischer Biere soll das Pilsener, Budweiser rc. statt mit 30, fortan mit 35 Pf. pro Halbliter verzapft werden. Die Brauereien wollen die Zollerhöhung, die sie mit ironischer Unklugheit gerade jetzt als „Flottensteuer" bezeichnen, wie immer auf die Konsumenten abwälzen. Nun zahlt der Berliner, der es kann, resp. dem es nicht darauf ankommt, schon seit Jahren in den Cafes für drei Zehntel Liter 30 Pf.; die weniger Begüterten aber, die sich in bürgerlichen Restaurants teils aus Gesundheits- rmksichten an den goldenen Stoff gewöhnt haben, wollen M die Verteuerung nicht gefallen lassen. Man wird also streiken üind die deutschen Ersatzbiere für die „Böhmischen" trinken. Und ich halte das für kein Unglück. (Wir auch nicht. D. Red.) Es giebt eine ganze Reihe tüchtiger Brauereien im Reiche, die sehr trinkbaren. Stoff in der Art des vielfach überschätzten Pilseners bieten; ihnen wird dieser neue kleine Feldzug gegen Böhmen hoffentlich recht aut bekommen. Eine ganze Anzahl von Berliner Wirten hat thatsächlich seit dem Tage der Preiserhöhung, den 1. Juli, kein Pilsener mehr verzapft, und mancher deutsche Mann gewöhnt sich an Radeberger, Dortmunder rc. umd bleibt ihm vielleicht treu, auch wenn der unkluge „Böhm" den Rückzug antritt! Es könnte nicht schaden! Einen ernsteren Feldzug führt die Polizei augenblicklich gegen die Schwestern der großen Pariser Wahrsagerin unsel. Angedenkens, Lenormand, g e g e n das kartenlegende, aus den Handlinien, aus Hühnereiern, Regenwürmern, gezogenen Briefen oder Nummern prophezeiende weibliche Berliner Gaunertum. Das ist em Kampf, der seine Vorposten in die elegantesteii Salons der oberen Zehntausend eben so gut wie in die dumpfen Höhlen des Lasters und Verbrechens senden muß. Denn der thörichte Aberglauben grassiert ebenso schlimm auf den Hohen, wie in den Tiefen der Menschheit! Manch" seidener Jupon rauscht über die Hintertreppen der weisen Seherinnen, manche diamantenglitzernde Hand zieht aus dem unsauberen Kartenspiel Coeur-Aß oder Pique-Buben. Allerdings ist es augenblicklich vornehmer, sich mit Geistern in spiritistischen Vereinen zu unterhalten, und manch dreister Schwindler findet dabei sein Brot und die Butter dazu. Die Dummen werden eben nicht alte! Ich habe unlängst ein paar ganz gescheidte Frauen aus den bessereu Ständen getroffen, die sich allen Ernstes einbildeten, alltäglich Besuch von Geistern zu haben, die ihnen die Hand führten, um ihnen schriftlich Auskunft auf allerlei Fragen aus Vergangenheit und Zukunft zu gewähren. Alle Augenblick kommt oer brave Geist und fängt än mit ihren Fingern zu schreiben! . . . Wahrhaftig, der alte Fritz hatte nicht Unrecht, als er. . ., Verzeihung, schöne Leserin, ich wilb nicht ungalant werden! . . . A. R ches sich in den einzelnen Füllen ergab, so genau wie rnöglich gemessen. Nunmehr wurden die verschiedenen Mengen unter Aufsicht der Ratsmitglieder einzeln zu Brot verbacken und Zahl und Gewicht der gewonnenen Laibe verzeichnet. Die Vergleichung der verschiedenen Ergebnisse dieser eingehenden Prüfung gab die Grundlage für Berechnung der Brotgewichts sähe: „Item ist gerechnet und gefunden: So der Bäcker ein Achtel Korns zu Markt zu feilem Kaufe bäckt, wenn das Korn acht Schilling Heuer gilt und einen fetter Wiegegeld, also zusammen tuns Heller Angeld (Verbrauchssteuer, Abgabe von Einfuhr und Verkauf der Lebensmittel), was er davon geben muß, ferner drei Heller für Salz, sechszehn Heller und dreißig Pfund Kleie Verdienst für seine Mühe dazu gerechnet, so sollen aus dem Achtel werden zweiunddreißig Laibe, und soll jeglicher Laib für drei Heller wiegen fünf Pfund und zwanzig Lot, und sollen also Brot und Kleie zusammen wiegen zweihundertundzehn Pfund, und ünegt das Brot allein weniger als einhundertimdachtzig Pfund, so bleibt entsprechend mehr Kleie übrig, so daß sich der Bäcker hieran erholen (schadlos halten) kann". — Bei den verzeichneten Taxen ist der Preis des Laibes (drei Heller) als unveränderlich vorausgesetzt, dagegen wandelt sich sein Gewicht nach dem jeweiligen Marktpreise des Korns. Der Tarif verzeichnet demgemäß: 1. den Preis eines Achtels, . — die Anzahl der daraus zu backenden Brote, 3. das Gewicht des einzelnen Laibes, 4. das dem Bäcker als Gewinn verbleibende oder von ihm zuzusetzende Quantum Mehl. Tie Berechnung ergiebt für ben Bäcker bei den meisten Brotgewichtssätzen einen Gewinn an Mehl von verschiedener Höhe, bei manchen überhaupt keinen solchen Gewinn, bei anderen sogar einen kleinen Mehlverlust. In dem letzten Fall also wird der dem Bäcker für das Achtel zugedachte Arbeitsgewinn von 16 HeNern und dreißig Pfund Kleie um die kleine Menge Mehls, die er zusetzen muß, etwas gekürzt, ein Zeichen dafür, daß die obrigkeitliche Taxordnung dem Bäcker nicht in allen Teilen gleich günstig war. Diese genaue Beaufsichtigung des Bäckergewerbes seitens der Behörden hatte aber auch zur Folge, daß damals! deutsches Gebäck überall für das beste galt. Dafür spricht -das Urteil des Ulmer Mönches Felix Fabri, der sich auf großen Reisen überall umgesehen hatte und im Jahre 1484 u. u-. folgendes schrieb: „Wiewohl Italien unter allen Ländern des Erdkreises hochberühmt und mit Getreide im Ueberfluß gesegnet ist, hat es doch kein anderes mehr schmackhaftes, gesundes und eßbares Brot, als das von deutschen Bäckern gebackene, die durch ihre Geschicklichkeit und fleißige Arbeit das Feuer dämpfen, die Hitze mäßigen, das Mehl durchseihen, sodaß ein verdauliches, lockeres und schmackhaftes Brot zu stände kommt, während, wenn der Italiener backt, das Brot schwer, dicht, ungesund und unschmackhaft ausfällt. Der Papst und die hohen geistlichen Würdenträger, Könige, Fürsten und aroßen Herren essen daher selten Brot, wenn es nicht auf deutsche Art bereitet ist. Aber nicht nur das gewöhnliche Hausbrot backen sie gut, sondern auch den Zwieback, der im Kriege und zur See als Nahrung dient, wissen sie so künstlich zu bereiten, daß die Venediger bei den öffentlichen Backöfen lauter deutsche Bäcker haben und das Gebäck weit und breit durch Illyrien, Maecdonierr, hen Hellespont, durch Griechenland, Syrien, Aegypten, Lybien, Mäurerunirn, c^ame-n unb frHrK und bis nach den Orkney-Inseln und an die englischen und deutschen Seehäfen für ihre Seeleute zur Speise und für andere zum Verkaufe senden. * Was kostet heute ein Tag der Kriegführung? Man ist bereits so sehr daran gewöhnt, von dem Transport vieler tausend Soldaten sprechen zu hören, daß man gar nicht daraus kommt, sich zu fragen, was wohl die Beförderung von 1000 Mann nach China kostet. Im Kriege darf Geld keine Rolle spielen, und es müssen in der Zett von wenigen Monaten Summen aufgewendet werden können, die in Friedenszeiten da« Budget der kriegsührenden Staaten weit übersteigen würden. Man hat berechnet, daß die europäischen Mächte in den letzten 30 Jahren sür Kriegs- rüstungen „zur Aufrechterhaltung des Friedens" bereits 40,000 Millionen Mark aufgewendet haben, und in den letzten Jahren allein betrugen die jährlichen Gesamt- Ausgaben für die Armeen und Flotten Europas 4500 Millionen jährlich. So riesig diese Summen auch erscheinen, so werden sie doch von den wahrscheinlichen Kosten eines Zukunstskrieges noch weit überholt. Bei einem Kriege zwischen Rußland und Frankreich und dem Dreibund würden sich die Ausgaben der süns beteiligten Mächte aus weit über 80 Millionen Mark pro Tag belaufen. Diese Zahl ist auf Grund der Thatsache berechnet, daß der Dreibund und der Zweibund zusammen nahezu 15,000,000 Mann ins Feld stellen könnten, von denen jedoch nur zwei Drittel als thatsächlich in Betracht kommend in Berechnung gezogen sind. Von oben genannter Zahl würden entfallen: Aus Deutschland mit 2,500,000 Mann 20,25 Millionen Mk. (Pro Tag); aus Oesterreich mit 1,300,000 Mann 10,5 Millionen, auf Italien mit 1,281,100 Mann 10,2 Millionen. Frankreich würde sür seine 2,554,000 Soldaten 25,500,000, Rußland für 2,800.000 Mann 22,500,000 Mk. alltäglich auszuwenden haben. Die Zweibund-Armeen kommen nach dieser Rechnung also um etwa 2,000,000 Mk. pro Tag teuerer zu stehen als die Dreibund-Truppen. Am kostspieligsten ist sreilich nicht die Verpflegung der Truppen selbst, sondern die ungeheuere Munitionsverschwendung und die Abnutzung von wertvollem Geschütz- und Wafienmaterial während des Kampfes selbst. Es wäre zum mindesten originell und sicherlich nicht ohne Jnteresie, die bedeutendsten Schlachten der Weltgeschichte einmal unter die Lupe zu nehmen und unter dem Gesichtspunkt der Kosten zu betrachten. Freilich ergiebt auch die Verproviantierung der Truppen, der Transport derselben und das Kriegsmaterial, die Futterkosten für die Ps-rde ganz erstaunliche Zahlen, zumal wenn man bedenkt, daß während des Krieges ein Steigen der Preise sür Lebensmittel jeder Art, besonders der Getreidepreise, unausbleiblich ist. So stiegen während des Krimkrieges die Lebensmittelpreise um das 25fache, Heu war 16mal teurer als sonst und die Transportkosten waren versechsfacht. Aber ganz abgesehen von diesen direkten Kriegskosten muß ferner berücksichtigt werden, daß der Krieg tausende von Familien ihres Ernährers beraubt und daß da der Staat mit Unterstützungen eingreisen muß. So würde Deutschland allein sür etwa 780000 Familien zu sorgen haben, die pro Tag 1,5 Millionen Mark an Nni-rsttttzungSgeldern erfordern würden. In den übrigen Staaten läßt sich die Zahl der Unterstützungsbedürftigen in ähnlicher Weise ermitteln, so daß man beim Drei- und Zweibund für diesen Zweck täg lich etwa 4 Millionen Mark anzusetzen hätte. Nun ist aber eine solche Versorgung in Kriegszeiten, wenn das Geld auch reichlich vorhanden ist, doch keine Kleinigkeit. In Kriegszeiten stockt der Handel mit dem Ausland zum großen Teil, und die Parteien sind bald mit den Vorräten im eigenen Lande fertig. Selbst so kurze und scheinbar unbedeutende Kriege, wie der spanisch-amerikanische des Jahres 1898, verschlangen ungeheure Summen und jede Sekunde des Krieges kostete den Vereinigten Staaten nicht weniger als 65 Mk. Jeder Schuß aus einem der 32 Ctrn.-Geschütze der amerikanischen Panzerschiffe ließ 10000 Mk. in Rauch aufgehen. Sport, Spiel, Jagd. Gießen, 6. Juli. Das uns vorliegende vorläufige Programm für das Große Rad-Wettfahren am Sonntag, 22. Juli, nachmittags halb vier Uhr, auf dem Sportplatz an der Hardt zu Gießen, veranstaltet vom „Kuratorium der Rennbahn Gießen 1897" und den „Wanderern" G.R.-G., kündigt folgende Rennen an: 1 Eröffnungsfahren. 1200 Meter. 3 Ehrenpreise; 2. Mannschaftsfahren. 4000 Meter. 3 Ehrenpreise 3. Gauverbands-Wanderpreis-Fahren. 2000 Meter. 1. Preis: Echtgoldene Medaille und Anrecht auf den großen massiv silbernen Gaubecher. 2 und 3. Preis: Eine silberne, beziehungsweise versilberte Medaille. Verteidiger: Duill-Gießen; 4. Tandem-Fahren mit Vorgabe. 2000 Meter. 3 Ehrenpreise; 5. Mannschaftsfahren um den Ehr en Wanderpreis der Stadt Gießen. 6000 Meter. Den siegenden Fahrern Medaillen und jedem startenden Verein, der die vorgeschriebene Strecke mit mindestens 3 Fahrern geschlossen zurücklegt, eine Ehr en-Ur künde. Dre prachtvolle Ehrengabe selbst geht^uf 1 Jahn in'den Besitz deLsiegenden Vereins über, welcher bei dessen Rückgabe im nächsten ^zahr einen Nebenpreis mit Widmung erhält. Verteidiger: „Die Wanderer" G.R.-G.; 6. Kurotorium-W an der- pr eis-Fahr en. 4000 Meter. 1. Preis: Echsiilber- verqoldete Medaille und Anrecht auf den massw silbernen Humpen im Werte von 250 Mark, gestiftet von Mitgliedern! des „Kuratorium der Renübahn Gießen 1897 2. und 3. Preis: je eine Medaille. Verteidiger: Albert- Biebrich. Meldeschluß: Montag, den 16. Juli, abends 9 Uhr. ___ Oerichtssaal. Offenbach, S. Juli. Am 25. März abends ertönte plötzlich Feueralarm, und die Feuerwehrleute eilten nach der Station, um dort jedoch zu erfahren, daß ein Brand überhaupt nicht ausgekommen, die Alarmierung vielmehr durchs dieunbefugteBenutzung eines Feuermelders veranlaßt worden sei. Die Polizei nahm sich der Sache sofort an, ^nb es gelang ihr alsbald, festzustellen, daß em Hausbursche und ein Ahraubendxeher den Unsiig verübt batten. Die Burschen erhielten nunmehr em Strafmandat über sieben Tage Haft, und einer von ihnen war klug genug, fich dabei zu beruhigen und seine Strafe „abzu- madien". Der andere aber rref die Entscheidung des Schöffengerichts an, und dieses verurteilte ihn gestern m eine Haftstrafe von 14 Tagen. Putz- Extract giebt allen Metallen unvergleichlieh schönenGlanz. Neue elegante Ausstattung. Zu haben bei Heb. Arnold II., Conr. Bender, Rote ovale Dosen. Wallthoretrasse 14, Rudolf Schlabach Nachf., h 10 und 20 Pfennig detail. Roh. Stuhl. Famos-Putz-Extrakt steht als Bestes aller Putzmittel 1438 auf der höchsten Stufe der Vollkommenheit. Jeder Versuch führt zu dauernder Benutzung. Schmitt & Förderer, Wahlershausen-Cassel. Aettestes Geschäft der Brauche am Platze. 3949 F. ßcridcrmnao n ZE, O je e s* ÜS w o ”E n ■4? ft r» ar o ft ft Ä o D 5T <8>w Grabdenkmälern. Monumente in Marmor, Syenit,Granit u.Sanb- kein in streng reeller, künitl.Aus■ ££ e u Ü 54 tu e Famos UMntrossei M Einfachheit, AkbritsleistM«. KichtMgheit Köchste Auszeichnung Dtt Deutschen Land«>irtschaft»>Hestllschast 1899. 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