Dienstag den 8. Mai Erstes Blatt. Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis (Sieben Mibel! m Xs- 26. Kreisunterstützungen . • • • • 26a. Unterstützung der Familien einberufmer Mann- 36 170 13 28. April 1900. Gießen, den griff 15 62 200 — 455 50 300 — 2 662 - 11 84 6704 55 2 550 42 1560 — 6 007 — 2789 50 19 875 80 6335 72 4 924 — 291 57 2104 89 42 413 — 2550 42 1884 - 162477 39 43818 67 271 — 66 625 83 14b. 15a. 15b. Gesamtsumme der Einnahme Ausgaben. (teififc Antwerpen, afin&Äto in LangM Gesamtsumme der Ausgabe 366 711 30 Abschluß. Alle Anzeigen-VermittlungSstellen deS In« und BuSlandel nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auSwärtS 20 Pfg. ReHftiro, Expedition und Druckerei: Kchnlstraße Ar. 7. LZ Berlin, 6. Mai. Prinz Albert von Belgien, der Sohn des Grafen von Flandern, traf gestern um 9 Uhr 38 Min. auf dem Potsdamer Bahnhof ein, wohin eine Kompagnie des 4. Garde-Regiments als Ehrenwache befohlen war. Zum Empfang erschien Prinz Friedrich Heinrich. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Kandwirt, Klätter für hessische Volkskunde. 3n Gemäßheit des Art. 43 der KreiSorbnung wird der vorstehende Auszug zur öffentlichen Kenntnis gebracht. Gießen, den 3. Mat 1900. Der Vorsitzende des KretSauSschusses deS KretseS Gießen. o. Bechtold. 9# «4* Verglichen, bleibt Rest »M- 4 und dieser besteht in: a barem Vorrat b liquidierten Ausständen Zusammen wie oben Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieß«« Fernsprecher Nr. 51. T1*- Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. Der Kreiskasserechner: Kautz. Revidiert, ohne daß sich für den vorstehenden Abschluß eine Aenderuvg ergeben hat. Darmstadt, dm 14. März 1900. Großherzogltcke Ober-Rechn ungSkammer Lorbacher. Davon gehören an: a der Kreiskasse Gießen . b dem Fonds zur Gewährung von Beihilfen an Angehörige der Reserve und Landwehr . Gleiche Summe wie oben Gießen, am 26. April 1899. 169 669 04 17 50 5145 — 757 86 15403 67 83 20 3706 65 109 633 75 49 394 84 4 586 15 339 40 21. 22. 23. 23a. 24. 25. in 'stebchm, i Mn? S. 3283n Gesamtsumme der Einnahme , , Ausgabe Bekauutmachuug. Betr. Abhaltung der Viehmärkte. iherin W W«lt kaufen. ’S**. 16. 18. 19. 20. Bekanntmachung. Betr.: Die Viehmärkte zu Gießen. Die für Dienstag den 8. und Mittwoch den 9. Mai l. IS. bestimmten Viehmärkte nehmen an beiden Tagen vormittags 6 Uhr ihren Anfang. Vor 6 Uhr darf Vieh nicht auS den Stallungen gebracht und innerhalb der Stadt auf den Straßen nicht aufgestellt werden. Der Auftrieb muß um 8 Uhr vormittags beendet fern; zu dieser Stunde beginnt dann erst der Abtrieb des Viehes vom Marktplatze. Am DieuStag, 8. l. Mts., erfolgt der Auftrieb zum Markte sowohl entlang der Ostseite, wie der Westseite des Schlachthauses. Zugleich weisen wir nochmals auf die nachstehenden, von Großh. Kreisamt festgesetzten Beschränkungen, die für die beiden Viehmärkte maßgebend sind, mit dem Anfügen hin, daß dieselben strengstens durchgeführt und Zuwider- Handlungen zur Anzeige gebracht werden. Gießen, den 4. Mai 1900. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechler. Einnahme. Beiträge der Gemeinden und Gemarkungen Gebühren für Duplikate von MilUärpapteren Strafen........ Kapitalzinsen Elsatzposten Prozeßkosten Bezüge für das Baupersonal . • • Beiträge zu den Unterhaltungskosten der KreiS- straßen • Bckträge zu den Kosten des Neubaues von KreiS- straßen , ,♦ Aus GraS, Obst und anderen Naturalien, sowie Recognitionsgebührm Beiträge der KretSstraßenmeister zur Witwen- versorgung ....... Ersatz der dm Famllim von einberufmen Mann- schaftm gewährten Unterstützungen auS ReichS- mitteln Ersatz der unterstützungsbedürftigen Veteranm gewährten Beihilfen Staatsbeitrag zu den Kostm der Landarmenpflege „ „ , Entschädigungen für an Milz- und Rauschbrand gefallene Tiere KreiSanlehen zu Gunsten der bet der Nebenbahn Grünberg-Londorf beteiligten Gemeinden . Zurück-mpfangene Kapitalien - Ausstände auS vorhergehendm Jahren Kaffevorrat . Meßmer Anzeiger Heneral-Anzeiger pothek j Rubr. 1. 3. 4. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13 14a. 26b. 27. 28. 29. 30. 31. Die Feierlichkeiten aus Anlatz der Grotz- jährigkeitserklärung des Kronprinzen. in. 32. 33. 34. 35. 36. 37. 9L-f. <0 25.6 0 0 0 00.« loo.; ss; 991 98.9 Beihilfen an unterstützungsbedürftige Veteranen Unterhaltung von Kretsstraßen . Neubau M . „ • Für den Lesezirkel der Lehrerkonfermzen . Beitrag zur Provinzialkasse . . . . „ zu dem nach der Verordnung vom 25. Juli 1888 von den Kreisen aufzubrtngendrn EntschSdigungsbeträgenundVerwaltungS- kosten der Versicherungsanstalt der Hessen- NaffauischenBaugewerks-Berufsgenosien- sch-ft Beitrag zum Oberhesstschen Obstbauverein . Feuerlöschwesen . . • Für Untersuchungen dtS Oberhesstschen chemischm Untersuchungsamtes . . . . . Entschädigungen für an Milz- und Rauschbrano gefallene Tiere . . « • Uneinbringliche Posten und Nachläße AuSgeliehene Kapitalien sllll -lSSl bl. PrinzFerdinandvonRurnänien,der einstige Thronfolger und zweite Sohn des Fürsten von Hohen- zollern, troif 8 Uhr 11 Min. auf dem Anhalter Bahnhof ein. Auch dieser Kaiserliche Gast wurde mit militärischen Ehren empfangen, zu welchem Zweck die 1. Kompagnre des 3. Garde-Regiments mit Fahne und Reglmentsmuftk auf dem Bahnsteig stand. Zum Empfange erschien auch„hrer wieder als Vertreter des Karf ers Prinz Fredrich Hernmch, weiter der Bruder des Prinzen Ferdinand, Erbprinz Wilhelm von Hohenzollern. Amtlicher Teil. Auszug. auS der von Großh. Ober-RechnungSkammer abgeschlossenen Rechnung der kretskasse des Kreises Gteßm für 1898/89. auf den Markt gebracht und der tierärztlichen Unter-- suchung d'.aselbst unterworfen wird. Alle Tiere, die vom vierten Tage vor dem Markt bis zum letzten Markttag eirn gestellt werden, sind sofort vom Eigentümer oder Begleiter der Tiere der Ortspolizeibehörde, und von dieser dem Großherzoglichen Kreisveterinäramt anzumelden; in. gleicher Weise ist der Besitzer des Stalles zur Anmeldung verpflichtet und verantwortlich. § 4. Das Handeln auf Straßen und Plätzen der Stadt Gießen, der Orte Wieseck und Heuchelheim ist verbotene § 5. Vieh aus Gemarkungen, in welchen die Seuche herrscht, darf nicht aufgetrieben werden und wird nicht zugelassen. 8 6. Zuwiderhandlungen werden auf Grund des § 32& des Reichsstrafgesetzbuchs und § 66 Abs. 4 des Reichs-Vieh- seuchengesetzes bestraft. Gießen, den 2. April 1900. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. Annahme von Anzeigen za der nachmittags für den folgenden Tag erscheinender. Nummer bis vorm. 10 Uhr. Abbestellungen spätesten- abmdS vorher. 402 881 43 366 711 30 36 170 13 30 426 58 5 74355 36 17013 3617013 1337 - 2 800 — 6553 19 23336 76 402 881 43 Kapitalzinsen ...••• Besoldungen und Pensionen Diäten und Gebühren . - • • Belohnungen deS PolizetaussichtSpersonals . Bo enlohn und Verkündigungskosten Für Büreaubedürsnisie und Gerätschaften Der Viehmarkt in Gießen am 8. und 9. Mai d. wird unter den bereits bekannt gemachten Beschränkungen- welche nachstehend nochmals folgen, gestattet. § 1. Alles zu den Viehmärkten in Gießen aufgetriebene Klauenvieh (Rindvieh und Schweine) wird beim Markteingang kreisveterinärärztlich untersucht und nur zugelassen, wenn es seuchenfrei befunden worden ist. § 2. Die Gastställe und Ställe von Viehhändlern in Gießen, Heuchelheim und Wieseck werden der veterinärärztlichen" Aufsicht unterstellt. § 3. Vieh, welches an den Markttagen und an den vier vorhergehenden Tagen in den Bezirk der Gemarkungen Gießen, Wieseck und Heuchelheim eingebracht und daselbst eingestellt wird, muß an dem ersten Standort mindestens sieben Tage lang verbleiben und darf ihn innere halb der nächsten 14 Tage nach Ablauf der siebentägigen Quarantäne nur verlassen, wenn es nach dem Zeugnis des Großherzoglichen Kreisveterinärarztes keine seuchenverdächtigen Erscheinungen gezeigt hat. Von dieser Qua- ! rantänepflicht ist das Vieh nur dann befreit, wenn es i idjt Stuteri ji «eilen. - 01964 $ die erbeten. k dem ßanb c Mita. M n Bekanntmachung, Betr.: FeldbereinigungTin der Gemarkung Garbeuteich. Freitag, 85. Mai l. I, vormittags »V2 bis IO1/, Uhr, findet im Rathause zu Garbenteich die Entgegennahme der Wünsche bezüglich der Zuteilung der ganzen Gemarkung (Ackerfeld und Wiesen) statt. Die Wünsche find schriftlich — mindestens auf V, Bogen — einzureichen, vom Grundstückseigentümer zu unterzeichnen, und müffen genau angeben, welche alten (nach Flur und Nummer zu bezeichnenden) Grundstücke zusammengelegt werden sollen, und in welche Gewann das neue Grundstück gelegt werden soll. Wünsche, welche nicht in dem obengenannten Termin vorgebracht werden, finden keine Berücksichtigung. Zur Orientierung der Beteiligten liegt eine Ueber- sichtSkarte über die ganze Gemarkung auf dem Rathause zu Garbenteich offen. Friedberg, 4. Mai 1900. Der Großherzogliche BereinigungSkommiffär: Süffert, Regierungsrat. Bekanntmachung. Bei der Geschäftsstelle des landwirtschaftlichen Provinzialvereins sind die nachstehend verzeichneten reinrassigen Bullen zum Verkauf angemeldet, auf die wir insbesondere die Gemeinden mit Vogelsberger Zucht aufmerksam machen. Ur. 106 ßrschelut lägttch mit Ausnahme deS MontagS. Die Gießener IfamtkieuStätter »erben dem Anzeiger fan Wechsel mit „Hess. Landwirt" u. „Blätter str heff. Volkskunde" »dchtl. 4 mal beigelegt. 1900 Aczugspreis vierteljährl. Mk. 2,20 monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn; durch die Abholestelle» vierteljährl. Mk. 1,91 monatlich 65 Psg. Bei Postbezug Mk. 2,40 viericljährt. mit Bestellgeld. Ordn.-Nr. || Warne des Verkäufers. Wohnort desselben. Geschlecht Alter. Farbe. Abstammung. Herd- buch-Nr. Preis Mk. Bemerkung. 1 Fiscker, Kar! Hof Zwiefalten bei Schotten Bulle 18 Mon. dunkelrot V. Nr. 77 B. . 85 1074 2 ■ n n lv , H B. „ 77 B. „ 80 1075 3 ■ * ■ 14 „ rot B. „ 77 B. , 93 J.V.Nr.134 4 15 , R V. „ 77 « . - 185 B. „ 85 5 ■ ff 19 „ ff V. „ 57 B. „ 96 1076 6 Zimmer, Julius Bingmühle bei Lauter 2 Jahre ■ Vogelsberger 1023 400 7 20 Mon. V. Nr. 28 1021 400 B. „ 21 8 ■ 20 ff Vogelsb.Elt. 1389 9 — w 20 „ ■ ■ 1003 10 14 ■ 1381 11 * 14 , ■ Herdbuchtiere 1382 12 Kunkel, Wilhelm Eschenrod ff 18 w Vogelsberger 1097 13 ■ 14 , u ■ , „ , 88 14 H • ■ 18 , * ■ 1273 Mörser. Artillerie beschoß die feindlichen Stellungen nacheinander aus vier Positionen. Unter dem Artilleriefeuer, das den Feind erschütterte, ging die Avantgarde ausschwärmend vor, dann griffen auch die Infanterie-Bataillone unter seitlicher Deckung der Kavallerie ein. Der Feind wich nach Süd-Südwest auf das Zieldorf zurück und wurde schließlich auch aus diesem hinausgedrängt. Die Artillerie richtete auf die verschiedenen den Gegner darstellenden Scheiben 3000 Geschosse aus Feldgeschützen und Schnellfeuerkanonen, System 96, die Fußtruppen verschossen jeder Mann 120 scharfe Patronen. Die Wirkung des Feuers war verheerend. Mit der Vertreibung des Feindes aus dem Zieldorfe war das Gefecht, dem die beiden Kaiser und die Begleitung gefolgt waren, zu Ende. Die Truppen sammelten sich zur Parade. Während die Truppen in die Aufstellung einrückten, hielt der Kaiser am Signalberg eine kurze Kritik ab, dann fand ein einmaliger Vorbeimarsch der am Gefecht beteiligt gewesenen Abteilungen statt. Unmittelbar darauf zogen die Truppen in ihre Quartiere ab, um sich für den Rückmarsch bereit zu machen. Die Monarchen begaben sich: mit ihrem Gefolge nach der Parade in das Offizierkasino, um das Frühstück einzunehmen. Am Eingänge überreichten die beiden Töchter des Kommandeurs der Artillerie-Schießschule Kaiser Franz Josef einen prächtigen Strauß Marechal Nielrosen, der mit Bändern in den preußischen schwarz-weißen Farben gebunden war. Der Kaiser nahm die Gabe mit freundlichen der Eintritt in die Kasinoräume. An der Tafel saßen die beiden Kaiser nebeneinander, Kaiser Wilhelm links vom Kaiser Franz Josef. Neben diesem saßen der Reihe nach Oberst v. Raven, Graf Paar, Generaladjutant von Linde- i Auf A den Nack 1900 vet dröwex oerwaltunt Ortytti J1 Siegen r bMt. ließen, I Der Kaiser von Oesterreich I fuhr gestern nach der Rückkehr vom Schießplatz in Jüter- I bog bei sämtlichen Botschaftern vor und gab seine Karte ab. I Ferner stattete er dem Erbprinzen von Hohenzollern im I Palasthotel einen Besuch ab und überreichte ihm persönlich I den Leopoldorden. Um 1 Uhr fand in der russischen Botschaft zu Ehren | des Großfürsten Konstantin Konstantinowitsch ein Dejeuner I statt, an dem auch der deutsche Botschafter in St. Peters- I bürg, Fürst Radolin, und der deutsche Militärattache Major I Lauenstein, s owie Offiziere des 2. Garde-Dragoner-Regi- I ments Kaiserin Alexandra von Rußland teilnahmen. Ordeusverlethuugeu. ! Kaiser Franz Josef hat der deutschen Kaiserin, der I Prinzessin Heinrich von Preußen und der Prinzessin Feo- I dora von Schleswig-Holstein das Großkreuz des Elisabeth- I ordens verliehen. Außerdem erhielten der Reichskanzler Fürst zu Hohenlohe die Brillanten zum Stefansorden und der Vicepräsident pes Staatsministeriums Finanzminister' v. Miquel das Großkreuz des Stefansvrdens. Der Minister des Innern Freiherr v. Rheinbaben erhielt das Großkreuz des Leopoldordens. Bom Kaiser: Franz Josef ausgezeichnet wurden noch u. a. folgende Persönlichkeiten: Dem Reichskanzler Fürsten zu Hohenlohe als einem der ältesten Ritter des Stefans-Ordens wurden die Brillanten zum Großkreuz dieses!-Ordens verliehen; derni Herzog von H a tz - I feldt-Trachenberg, dem Oberstkämmerer Grafen Solms und dem Staatssekretär, Staatsminister Grafen v. Posadowsky das Großkreuz des Leopold-Ordens, dem Unterstaatssekretär Frhrn. v. R i ch t h o f e n das Großkreuz der Eisernen Krone erster Klasse, dem Ober-Bürger- Meister von Berlin, Kirschner, das Comthurkreuz des Franz Josef-Ordens mit dem Stern. Ferner hat Kaiser Franz Josef dem Ober-Hofmarschall Grafen zu Eulenburgund dem Hausminister Grafen Wedelt Dosen, dem Botschafter Fürsten/zuEulenburg! seine Photographie in kostbarem Rahmen verehrt. Die drei Damen Kirschner, Knoblauch und Jakobi, welche Blumen beim Empfang auf dem Pariser Platz überreichten, erhielten kostbare Geschenke. Spende» des Kaisers von Oesterreich. Der Kaiser von Oesterreich hat dem Oberbürgermeister Kirschner 15 000 Mark für die Armen Berlins übergebeu lassen. Ferner hat der Monarch dem Kaiserin-Augusta- Hospital 2000 Mark, der Berliner Schutzmannschaft 2000 Mark, dem Hedwigs-Krankenhaus und Kirche 2000 Mark, den Grauen Schwestern 1000 und dem österreichisch-unga- I rischen Hilfsverein 2000 Mark überwiesen. * M Gestern uny 5 Uhr empfing der Kaiser auf Bahnhof Friedrichstraße den K ö n i g v o n S a ch s e n, der im König- I lichen Schloß Wohnung nahm. Um 5 Uhr 30 Min. empfing I der Kaiser im Schloß den Grafen Goluchowski in Audienz. I Abends fand im «Schloß Fa m i li e n-T a f e l bei der! Kaiserin statt für die Allerhöchsten und Höchsten hier I anwesenden Gäste. Für die Gefolge war Marschall-Tafel I angesetzt. Die । steck- ? SchH-j lotiltn mit bE wird. Die tätige Un lamtntai sorben sie pttWtii iiMt ‘ ltllcktt s die Sehch überall vor man in bei tauschen £ den W werden! ist durch b Flott-.rr' EichM mHdm kommisfi Stimmei bemofrat öas ftloL schmilzt, flotte G lchifse (6 LebenSdaui verlängert, Zahl der Die Softe NW i ober 425 bis 1917, bedingt die. auSgesprvchi erhoben, vi nicht Nein s frage da, ftimung n die dar 5 Wgung^ dann als \ desteuer Lörftntz um; r.tl ftifet 5 sandle oerre .cbeiwP6 iniVettor Ordens- die gew ■stau f vreuv'ftl jtvcitf" «r tu* quist ?c.; neben Kaiser Wilhelm Generalstabschef Frhr. v. Beckh rc. Die Kaiser hatten von ihren Plätzen durch die offene Thür nach der Veranda einen genußreichen Blick auf den im Blumenflor prangenden, sehr schön gepflegten, parkartigen Garten. Die jüngeren Offiziere speisten im Kommandeurzimmer. Im ganzen waren 120 Gedecke aufgelegt. Das Menu lautete: Schildkrötensuppe. — Zander mit Krebstunke. — Rinderschmorstück mit Gemüse. — Brüsseler Masthühner. — Eingemachte Früchte und Salat. — Gefrorenes. — Käsegebackenes. In seinem Trinkspruch führte Kaiser Wilhelm Folgendes aus: ix»'?11? Erscheinen Ew. Majestät in der Hauptstadt des Deutschen Reichs hat alle deutschen Herzen mit Jubel erfüllt. Ein Zeichen dafür war der Empfang, ben Meine lieben Berliner Ew. Majestät , 3» b« B-r« bei Sä Sft * kotto % bet A- Das Scharfschießen in Jüterbog. Schon vorgestern waren die Truppen des Gardekorps, die an der Hebung teilnehmen sollen, nach Jüterbog befördert worden. Es waren dies je ein Bataillon des 1. Garde-Regiments zu Fuß und des Kaiser Franz Garde- Grenadier-Regiments Nr. 2, je eine Kompagnie des Garde- Jäger-Bataillons, des Garde-Schützen-Bataillons, des Lehr-Jnfanterie-Bataillons, die zu einem Bataillon vereinigt waren, zwei Eskadronen des Leib-Gardehusaren- Regiments und ein aus sechs Lehr-Batterien der Feld- Artillerie - Schießschule gebildetes Feldartillerie-Regiment und eine Kompagnie des Garde-Pionier-Bataillons. Sämtliche Truppen waren auf Kriegsstärke gesetzt und standen unter dem Kommando des Artillerie-Generals und Inspekteurs der Feldartillerie, Generalmajors von Schmidt. Zehn Minuten vor 9 Uhr lief der Hofzug mit den hohen Herrschaften uni) Gefolge ein. Kaiser Franz Josef hatte die Uniform seines Franz-Regiments angelegt, während unser Kaiser und der Kronprinz die Uniform des 1. Garde-Regiments zu Fuß trugen. Die beiden Kaiser und das glänzende Gefolge bestiegen sofort ihre Pferde. Kaiser Franz Josef einen von Wien mitgebrachten Fuchs, Kaiser Wilhelm II. einen Apfelschimmel, und ritten dem Schießplätze zu. Kaiser Franz Josef begrüßte das kriegsstarke Bataillon seines Regiments mit einem „Guten Morgen, Franzer!", und mit einem kräftigen „Guten Morgen, Majestät!" wurde der Gruß erwidert. Nachdem Generalmajor v. Schmidt den Rapport erstattet und den Gefechtsplan entwickelt hatte, fiel um 9 Uhr 30 Min. der erste Schuß. Die Uebung war gedacht ! als Begegnungsgefecht. , Zwei Heereskörper stürzten von I Nordost und Südost aufeinander. Auf dem Marsch ritten die Husaren rekognoszierend vorauf. Die Avantgarde bildete das kombinierte Bataillon. Die von unseren Ministern und Botschaftern okkupierten rechten Orchester- und Prosceniumslogen. Als die ersten erschienen in der Orchesterloge Staatsminister v. Posadowsky I und Studt, in der rechten Prosceniumsloge der russische Botschafter v. Osten-Sacken, die Vertreter Frankreichs und Italiens, sowie der mit dem Orangeband vom Schwarzer^ Adlerorden geschmückte österreichische Botschafter Graf von Szögyeny-Marich. Vielbemerkte Persönlichkeit waren in ' der kleinen Prosceniumsloge der österreichische Minister- I Präsident Graf v. Goluchowski und unser Staatsminister v. Bülow. Die hinteren Reihen und Soge* des ersten Ranges waren den Vertretern der deutschen Einzelstaaten sowie den Mitgliedern der Gesandtschaften eingeräumt, auf den Vorderplätzen saßen die Damen unserer Hofgesellschaft, an ihrer Spitze links die Baronin von Hindenburg, die Tochter des Fürsten Münster, unseres Pariser Botschafters, rechts die Gräfin von Hohenthal. Weiß mit Hellem Spitzenbesatz scheint das Leitmotiv für die gestrigen Toiletten, gewesen zu sein, und dieses Hell harmonierte mit dem lichten Glanz des Hauses. Es ist Jugend und Schönheit in unserer jetzigen Hofgesellschaft, und frische, fröhliche glückliche Jugend grüßt auch aus der linken Prosceniumsloge — hier sitzen die Kaiserlichen Prinzen. Aus der großen Hofloge, die ganz von Guirlanden, Rosen, Bändern und schwarzgelben Wimpeln umrahmt iist, ertönt Klopfen, das Stimmgewirr verhallt a tempo, alles erhebt sich; Generalintendant Graf von Höchberg tritt vor und kündet mit dem Kammerherrnstab das Erscheinen des Hofes an. Der Kaiser von Oesterreich in der Uniform seines preußischen Regiments führt die Prinzessin Heinrich von Preußen, der deutsche Kaiser, der die malerische Uniform und Attila seines österreichischen Husarenregiments angelegt hatte, seine Schwester, die Erbprinzessin vor Sachsen-Meiningen, deren Haupt ein wundervolles Diadem aus Brillanten und Smaragden ziert, der König vor Sachsen die Prinzessin Adolf von Schaumburg-Lippe, deren elegante Gestalt-ein Kostüm aus Silberpailetten umschließt, der Kronprinz von Italien die Prinzessin Friedrich Kari von Hessen, der deutsche Kronprinz die Prinzessin Aribert von Anhalt, der Herzog von York die Prinzessin Carl von Hohenzollern, Großfürst Konstantin von Rußland die Erbprinzessin von Hohenzollern — nicht weniger als 73 Fürstlichkeiten wohnten dieser bedeutsamen Festvorstellung bei. Die beiden Kaiser grüßen die glänzende Versammlung, die diesen Gruß durch tiefes Verbeugen erwidert. .Das Schau spiel im Zuschauerraum hat seinen strahlenden Höhepunkt erreicht, als plötzlich Dunkelheit all den lichten Glanz verdrängt. — Die Klänge der österreichischen Nationalhymne ertönen, sie begleiten ein stummes Spiel auf der Bühne Jene auf Wunsch des Kaisers in Josef Lauffs „Burggraft erstandene Schlußscene, in welcher der Hohenzollern dem Habsburger vor den Thoren Basels die Kaiserkrone an bietet, war ihrer Worte entkleidet und zu einer Pantomime umgewandelt worden, durch welche die seit Jahrhunderten zwischen beiden Herrscherhäusern bestehende Freundschaft illustriert werden sollte. Zur Auffichrung gelangte die freitet haben, eü, Empfang, der auch Mich mit hoher Freude iN Gmugthuung erfüllt. Wenn Ich auch an dieser Stelle dafür bart, daß Sie zu uns gekommen, fo knüpfe Ich daran maleich dm Dar! I Elle dem Katser-Franz-Regiment erwiesene Huld uno Gnade, und Ich hoffe, daß die Truppe dieser Auszeichnung stets sich würblg erzeigm wird. Aber nicht nur von Ihrem Regiment, sondern von der ganzen Armee wird dieser Tag als ein Ehrentag betracht« werden, und so wird auch von den Gestaden der Ost- und ».ordsu bis zum Wasgau der Ruf freudigen Widerhall finden- Se. Majestät Kaiser Franz Josef, er lebe hoch, hock, doch!" Die österreichische National-Hymne wurde gespielt Nachdem sie verklungen war, erhob sich Kaiser Franr Josef zur Erwiderung. „Ich freue Mich", so sagte der Monarch, „daß es Mir seit langer Zeit wiederum vergönnt gewesen ist, mit Meinem Regimen! beisammen zu sein. Ich danke dem Regiment für die große Anhänglichkeit, die es in den fünfzig Jahren, da Ich ihm angehöre Mir stets entgegengebracht hat. Ich habe von Sr. Majestät viel | des Rühmenswerten gehört über die allezeit tüchtige Haltung bt% ; Regiments, und es hat dies zu hören Mich freudigst berührt, g* erhebe Mein Glas und leere es auf das Wohl Ihres oberste Kriegsherrn. Seine Majestät Kaiser Wilhelm II. hoch, doch, hoch" Nachdem die Tafel aufgehoben war, hielten beide Monarchen Cercle, wobei Kaiser Franz Josef viele Offiziere durch Ansprachen auszeichnete. Eine große Zahl der Herren trug die Dekorationen, die ihnen der kaiserliche Chef bereits verliehen hatte. Es waren etwa 30 Offiziere ausgezeichnet worden. Dem Regiments-Kommandeur war die Eiserne Krone zweiter Klasse verliehen worden, und ferner waren die dritte Klasse dieser Dekoration und der Fran; Josef-Orden zur Verteilung gelangt. Das Ritterkreuz des letzteren Ordens erhielt der Vorsitzende des Vereins ehemaliger Kameraden des Regiments. Wie General v. Schwartzköppen dem Vorsitzenden mitteilte, hat der Kaiser beschlossen, den Fahnen der beiden Vereine ehemaliger Franzer neue Fahnenbänder zu verleihen, die in besonderer Festlichkeit überreicht werden sollen. Als Kaiser Franz Josef ans dem Kreise der Offiziere schied, sagte er: „Ich hoffe, meine Herren, Sie wiederzusehMi. Ist' hoffe es!" Feftvorftellung im Opernhaufe. Vom Plafond herab fallen die Guirlanden hernieder, sie schlingen sich um die Brüstungen der Rampe, und in ihrer farbenreichen, blühenden Zusammensetzung, in ihrer Komposition au§' Laubgewinden, Rosen und von mattrosa Atlasbändern umrahmten Kränzen geben sie dem Hause einen Schmuck von duftiger Eigenart. Und dieser Schmuck hat auch sein politisches Relief, denn vom Plafond, von den Logen und den mit Rosensträußen umwundenen Lustres wehen leichte Banner in den österreichisch-ungarischen Farben. Im Parkett überwiegen die Uniformen. Die Abordnungen der einzelnen Regimenter machen hier die Civi- listen fast unsichtbar. Oberbürgermeister Kirschner mit der goldenen Amtskette, die Professoren v. Bergmann, v. Leyden, Anton v. Werner, Knaus und andere hervorragend? Nichtmilitärs waren im Parkett plaziert. Das große Interesse vor Eintritt des Hofes konzentrierte sich auf die Oper „Das eherne Pferd". Die prunkvolle Ausstattung der Oper, deren von Hugo Baruch angefertigte Kostüme und von Kautsky in Wien gemalten Dekorationen aller dings eine verschwenderische Pracht aufwiesen, mögen in erster Reihe den Kaiser bestimmt haben, Aubers Werk aB Festoper aufführen zu lassen. — Und bann, die Handlung spielt in China, uno sowohl in der Theaterwelt, wie im Welttheater ist China jetzt sehr modern und auch sehr ge Der Prinz von Neapel hat gestern an den König Humbert ein Telegramm gerichtet, in dem er seiner Genug- thuung über die wohlwollende Aufnahme Ausdruck gab, die er bei dem Kaiser Wilhelm, dem Kaiser Franz Josef, den Fürstlichkeiten und der Bevölkerung gefunden. Der öä ä xws | bie ISÄÄ ÄinT a? 8ebelU^elnUMifT5ranS 3$f der Kronprinz, Prinz Friedrich Leopold, Herzog Albrecht Empfangder dem Prin^ von Neavel ru Tett von Württemberg rc., zur Linken Prinz Heinrich von oem 4511115611 öon J£eapel 5U Xei1 Preußen, Generaloberst Graf Waldersee, K. K. Feldzeug- I 9 1 M r rt 6 f& M „ c Prinzen des Königlichen Haups Besuche ab/ Später wurde Kaiser Wilhelm II aeaenüber seinem Gaste Platz genommen I er ^J?11 1) e r t n empfangen. Im Anschluß daran Me empfing bie Kaiserin auch die Herren vom Ehrendienst. Josef an eine Reche von Anwesenden Auszeichnungen ver- I J. ff? a s liehen. Reden wurden nicht gehalten. Um 1 Uhr 45 Min. großen Sp-esesaal der Bo schäft gedeckt und aufs reMte war das Frühstück beendet. In Jagdwagen, die der Hof j urtd weißem Meder geschmückt Der gestellt hatte, fuhren d.ie Herrschaften uumittelbar daraus I Arobsnrst führte die ®rafm Osten ^Sacken, der russische zum Bahnhose! um mit dem Hofzuge die Rückfahrt nach ** d-e Fürstin Radolin. Abends speiste der Groß- Berlin amufreten I Ta*-!1 ver Der jtaijertn. In artilleristischer Beziehung hatte die Uebung den s ?ffMarschall Schakir Pascha ist gestern aus Zweck, dem Gaste des Kaisers das neue Geschützmaterial I Konstantinopel hier emgetroffen., vorzuführen. Es ist von jeher das Bestreben gewesen, I Kaiser Wilhelm rrud Kaiser ?sravz Josef unsere Feldartillerie mit einem sogenannten „Einheits- I bei dem Arauz-Regiment. geschoß" auszurüsten, d. h. mit einem Geschoß, durch das | Aus Anlaß des Besuches, der gestern Abend dem Kaiser die genannte Truppe imstande ist, alle ihr zufallenden I Franz-Garde-Grenadier-Regiment zu Teil wurde, hatte das Aufgaben zu erfüllen. Es ist auch schließlich gelungen,, I Kasernement herrlichen Schmuck angelegt. ein Geschoß (Shrapnel) zu konstruieren, das in vielen Be- I Um 6 Uhr abends wurden die beiden Monarchen ziehungen den gestellten Anforderungen entspricht; Um1 I erwartet. Vorher war das Regiment im Paradeanzuge aber den Feind hinter hohen Deckungen zu fassen, reicht I mit weißen Hosen zur Spalierbildung auf dem Kasernen- es immer noch nicht aus. Deshalb hat mein die Batterien. Hofe vorn Hauptportal bis zum Kasino aufgestellt. Um nicht nur mit Shrapnels, sondern auch mit Spreng- I 6 Uhr rief der Posten der Thorwache ins Gewehr, und die granaten ausrüsten müssen. Letztere haben infolge offene Equipage mit den beiden Kaisern fuhr in ihrer brisanten Sprengladung einen Streuungskegel mit den Kasernenhof ein. Kaiser Franz Josef trug die Uniform stumpfem Kegelwinkel. Die Kraft der Spreng- I der Franzer, unser Kaiser ebenfalls. Am Eingänge zum I laoung übertrifft hier die Endgeschwindigkeit des Ge- | Kasino fand die Begrüßung durch den Regimentskomman- I sKchses. Die Sprengladung zerreißt das Geschütz am I deur, Oberst v. Raven, und den Kasinovorstand statt, danach I Sprengpunkt in viele Sprengstücke. Die Sprengteile im' ...... " " ~ ' ----- 1 unteren Abschnitt seines Streuungskegels können verdeckte Ziele nur erreichen, wenn die Deckung niedrig und die Lage des Sprengpunktes besonders günstig ist. Die den unteren Abschnitt des Streuungskegels bildenden Splitter fliegen zum -teil fast senkrecht nach unten; aber auch sie treffen das Ziel nur, wenn das Geschoß dicht vor oder über demselben platzt. Hier nun ist die Haubitze berufen ergänzend einzugreifen. Durch Aenderung der Erhöhuna in Verbindung mit Aenderung der Ladung läßt die Geschoßbahn der Haubitze (kurze Kanone) sich sowohl der gestreckteren der Geschütze nähern, wie nach der gekrümmteren der Mörser hinbiegen. Von mittlerer Rohrlänge, mit veränderlichen Ladungsverhältnissen, bilden die Haubitzen das Mittelglied in den Geschützarten. Sie ergänzen gegen Lufrechtstehende und verdeckte Ziele den Bereich der Geschütze und gegen liegende gedeckte Ziele — mit hoher Erhöhungsgruppe über 45 Grad — die Wirkung der Ä fonbtm th )b“8 b,I,«A &&J*| für dl, 0;>» & "»Ni* Sr. MaA°N W : W, bo«,;,, °>t°n beide , 'S*.! o'Ä'H-sd ,DilM tä. «»brat I*,, tVJ'M-m- und der fe, i ' ^rkreuz ' Greins o, ‘ , Wie ®enna te- hat bet sc., :eme eheW- Men, d 'llen, AlsS^, Ichied, M - erzuseh«i. laufe. anden Hemieder Raiye, und ir; 'R in ihrer. ld m mattro'i fit dem toi- ' > dicht Schill! - lafonb, üonbtn1.' mdenen Su/tiis Ü^unsariitficu 2k Lbord- \ 'iei die LM--K hnet mit der * mann, v. Set)-> «rtonagerög atz große t sich aus di? tuyierten rech' > die ersten et- * t v.PosadoNl-t> ige der russische' Frankreichs und vom SchMW chaster Gras vm djfeit waren in hische Enistei- StaatsminisU' Hemdes ersin n Einzelftaate- eingeräumt, ar r Losgeietlschal! Hindenvurg, lser Wotifafiffi, t tjellem^N' trigen Toiletten nierte wtW i und Schönhei srische, fröhl'^ en Prosceniurl nzen. , von GmuM'. >ln umrahmt! t a tempo, a»! ochberg tritt r s Erscheinen: in der W tinzessinU» msareE"'^ btt KomZ va ZK ZK p-ck"""» x ftfeai S--K! °K°x KM »ft® :r-s $äi»! jucht — Es war überhaupt ein Abend der außerordentlichen Dekorationen, noch vor der Vorstellung dekorierte Kaiser Franz Josef unseren General-Intendanten mit dem Großkreuz des Leopoldordens, verlieh er Geheimrat Pierson die eiserne Krone zweiter, Hofkapellmerster Strauß und Oberreaisseur Tetzlaff die eiserne Krone dritter Klasse, Oberinspektor Brand das Komturkreuz und Opernhausinspektor Pallaschke das Ritterkreuz des Franz-Josef- Ordens — Auch unser Kaiser verlreh eine Auszeichnung, die gewiß überall freudige Sympathieen erregen wird^ Frau Emilie Herzog, die gestern zum ersten Male nach ihrem schweren Unfall dre Buhne betrat, ist zur Königlich meußi chen Kaminersängerin ernannt worden. - hem zweiten Akte trat eine kurze Theepause em, um halb elf Uhr endete die Vorstellung, verließen die Fürstlichkeiten das Haus. Politische Wochenschau. Die abgelaufene Woche stand im Zeichen der Festesfreude. In festlicher Stimmung begeht man die Feier der Großjährigkeitserklärung des Kronprinzen, und viele weilen mit ihren Gedanken und Wünschen bei den glänzenden Festlichkeiten, mit denen sie am deutschen Kaiserhofe begangen wird. Diese glänzenden Festlichkeiten bilden eine wohl- thätige Unterbrechung der eifrigen politischen und parlamentarischen Thätigkeit, in deren Zeichen wir soeben stehen. Denn sowohl im Reichstag wie im preußischen Landtag wird mit fieberhaftem Eifer gearbeitet, da unter den Parlamentariern eine unverkennbare Parlamentsmüdigkeit Platz gegriffen hat und die Sehnsucht nach einem frühzeitigen Parlamentsschluß überall vorhanden ist. Mit schauderndem Entsetzen gedenkt man in den Kreisen der Parlamentarier an den parlamentarischen Sommer des Mißvergnügens im Vorjahr und den Wahlspruch: Bor Pfingsten muß Schluß gemacht werden! Die Hoffnung auf die Berechtigung dessen ist durch den günstigen Gang der Verhandlungen über die Flottenfrage erheblich verstärkt worden, denn daß eine Einigung über die Deckungsfrage erzielt werden wird, kann, nachdem das Kompromiß über die Flottenvorlage selbst gesichert ist, kaum noch zweifelhaft sein. Die Budgetkommission des Reichstags nahm bekanntlich gegen die Stimmen der Freisinnigen, der Polen und den Sozialdemokraten einen Antrag der Zentrumsmitglieder an, der das Flottengesetz von 1898 mit der neuen Vorlage verschmilzt, nur die Verdoppelung der Schlachtflotte bewilligt, die neu geforderten AuslandS- fchiffe (6 große und 7 kleine Kreuzer) streicht, und die Lebensdauer der kleinen Kreuzer von 15 auf 20 Jahre verlängert, wodurch in den Jahren von 1901—1917 die Zahl der Ersatzbauten um 13 verringert wird. Die Kosten der Marine vermindern sich durch den Beschluß um durchschnittlich 25 Millionen jährlich, oder 425 Millionen in der Periode von 1901 bis 1917. Staatssekretär Tirpitz hat zwar nicht unbedingt die Zustimmung der Regierung zu diesen Beschlüssen ausgesprochen, aber doch auch keinen ernsten Widerspruch erhoben, vielmehr durchblicken lassen, daß der Bundesrat nicht Nein sagen werde. Nun ist freilich noch die Deckungsfrage da, ohne deren Lösung das Zentrum seine Zustimmung nicht giebt. Eine Reihe von Steuervorschlägen, die das Zentrum empfohlen hat, hat aber schon die Billigung der Regierung gefunden. Das Zentrum hat dann als schleunigen Antrag einen Gesetzentwurf über die Besteuerung der Lotterielose, Kuxe, Wertpapiere, Börsengeschäfte, Konnossements- und Seefahrkarten im Reichstage eingebracht. Von nationalliberaler Seite wurde die Erhöhung der Zölle auf Schaumweine und Liköre beantragt. Beide Anträge sind bereits in erster Lesung im Plenum beraten worden. Die Mehrheit ist ihnen gesichert. Die Regierung plant für den Herbst noch eine Saccharin- und eine Schaumwein st euer. Die Mehrkosten der Flottenvorlage betragen durchschnittlich 60 Mill, jährlich, diese sind durch die neuen Steuern gedeckt. Man kann also auf eine Ergänzungssteuer verzichten; auf direkte Reichs steuern würde überdies die Re gier- ung nicht eingehen. In Bezug auf die Wünsche der Landwirtschaft erklärte der Staatssekretär des Reichsschatzamts Frhr. v. Thielmann im Namen der verbündeten Regierungen, sie würden bei Neuregelung der Zollgesetzgebung und der Handelsverträge die Interessen der Landwirtschaft entschieden wahren. Etwas näheres über Zollsätze u. s. w. teilte er jedoch nicht mit. Dagegen haben sich dem Kompromiß in Sachen der Fleischbeschauvorlage, nachdem es schon gesichert zu sein schien, im letzten Augenblick Schwierigkeiten ent» gegengestellt. Nicht nur will der Bund der Landwirte unbeugsam sein, sondern ein erheblicher Teil der konservativen Partei soll entschlossen sein, seine Zustimmung zu versagen. Als letzter Stein J)ed Anstoßes bleibt endlich von den drei Kardinalfragen dieser Tagung die lox Heinze, die man von der einen und der anderen Seite noch zu galvanisieren sucht. Aber der Liebe Müh' dürfte umsonst sein. Ihr Schicksal scheint besiegelt zu sein und wenn die Tagung zu Ende gegangen ist, werden die Väter der lex Heinze Grund zur Klage haben — in ihren Armen, das Kind war tot! Während man in Deutschland beflissen ist, die Parlamentssession möglichst schnell ihrem Ende entgegenzubringen, schickt man sich in Oesterreich an, die parlamentarische Arbeit aufs neue zu beginnen. Am 8. Mai beginnt die neue Tagung des Reichsrats, welche die Entscheidung über den Sprachengesetzentwurf des Kabinetts Körber bringen soll. Was bisher über denselben bekannt geworden ist, läßt ein entscheidendes Urteil nicht zn. Der Empfang des Kaisers von Oesterreich in Berlin ist glänzend vorbereitet worden. Bemerkenswert war, daß die Verhandlungen der Berliner Stadtverordneten über den dazu nötigen Kredit sich zu einer außergewöhnlichen politischen Debatte gestalteten. Die Sozialdemokraten machten geltend, daß der Besuch, als ein Familienbesuch bezeichnet worden sei, also die Stadt Berlin als solche nichts angehe; es ist dieselbe Auffassung, von deren Boden aus die Sozialdemokraten im Reichstag auch nicht die Kosten für die diplomatische Begleitung des Kaisers auf seiner Palästinareise bewilligen wollten, da diese Reise einen privaten Charakter getragen habe. Die weit überwiegende Mehrheit der Stadtverordneten fand dagegen eine Besiegelung des mit Oesterreich bestehenden Bündnisses in dem Besuche, und einer ihrer Sprecher erinnerte mit Recht daran, daß man in Paris dem Genossen Millerand, der jetzt Handelsminister ist, einen Kredit zur Begrüßung auswärtiger Fürsten zur Verfügung gestellt habe. Den glänzenden internationalen Markt zu Paris wird von Fürstlichkeiten der Schah von Persien besuchen, wer außer ihm, das liegt verborgen noch im Zeitenschoße. Sehr unwahrscheinlich dünkt uns ein Besuch des Zaren, trotz all der Ehren, die Rußland im Zusammenhänge mit der Ausstellung erwiesen worden sind. Da der deutsche Reichskanzler Fürst Hohenlohe soeben kurze Zeit in Paris weilte, waren französische Blätter schnell bei der Hand, darin die Vorbereitung eines Besuches des deutschen Kaisers zu erblicken. Bis jetzt liegt aber noch nicht das geringste Anzeichen vor, aus dem auf die Möglichkeit eines solchen Besuches geschlossen werden könnte. In Spanien war eine MinifterkrisiS ausgebrochen. Silvela, der bisherige Ministerpräsident, wurde aber flugs Präsident des neuen Kabinetts und erhielt für die schon eit einiger Zeit vorbereitete neue Ministerlifte sofort die Zustimmung der Königinregentin. Silvela übernahm das Ressort der Marine, der wegen der für sie in Aussicht genommenen Reformen schwierig zu behandeln ist. Weiterhin ist eine fachgemäße Teilung eines unter den hcuttgen Gesichtspunkten unmöglichen Einheilsministeriums durchgesührt worden. Es ist das Ministerium des Fomento — oer „Förderung" — der Unterricht, Künste, ferner Ackerbau, Industrie, Handel und öffentliche Bauten unterstanden. Aus diesem einen Ressort sind jetzt zwei gemacht worden. Im südafrikanischen Kriege haben die Engländer wieder einmal die Rechnung ohne die Buren gemacht. Der Generalkommandant Louis Botha, der die Buren im östlichen Freistaat befehligt, befahl dem Kommando bei Wepener, sich nordwärts zurückzuziehen, als die Engländer in bedenkliche Nähe gerückt waren. General French hatte mit seinen Unterbefehlshabern die Aufgabe, den Buren den Rückzug zu verlegen, aber die Buren hielten den Vormarsch der Engländer durch geschickte Operationen auf, sodaß es mit dem Abschneiden nichts war. Dazu gesellte sich für die Engländer noch eine Ueberraschung beschämenden Charakters. Vorsichtig umschlichen sie Tha- banchu, wo sie einen guten Fang zu machen gedachten; als sie aber näher zusahen, war das Nest leer. Lord Roberts kennt nunmehr seine Buren zur Genüge, um nicht zu glauben, daß der Osten und Süden des Oranjefreistaates jetzt endgiltig „gesäubert" sei. Das lähmt seine Vorwärtsbewegungen gegen Pretoria; denn wenn er seine Streitkräfte zu einem kräftigen Vorstoß gegen Transvaal benutzen will, wird er auf den Osten des Oranjefreistaates nicht viel Rücksicht nehmen können, und dann ist hier die Zeit für die Buren wieder gekommen. Politische Tagesschau. Daß die in Berliner Finanzkreisen veranstalteten Sammlungen für die Notleidenden in Indien in der That einer Initiative des Kaisers ihre Entstehung verdanken, wird jetzt offiziell bestätigt dnrch die Mitteilung des Depeschenwechsels, der aus diesem Anlaß zwischen Kaiser Wilhelm und dem britischen Vizekönig von Indien, Lord Curzon, stattgefunden hat. Einer Meldung aus Simla zufolge telegraphierte Kaiser Wilhelm am 3. Mai an den Vizekönig von Indien: „voll tiefster Teilnahme für die schreckliche Not in Indien hat Berlin mit Meiner Billigung eine Summe von über einer halben Million Mark aufgebracht. Ich habe besohlen, sie nach Kalkutta zu übermitteln und sie zu Euerer Exzellenz Verfügung zu stellen. Wöge Indien in dieser Handlung seitens der Hauptstadt des Deutschen Reiches em tiefes Gefühl der teilnahmsvollen Liebe zu Indien erblicken, welche Mein Volk bewegt und welche aus der Thatsache entspringt, daß Blut dicker ist als Wasser.* Lord Curzon depeschierte an den Kaiser: „Ich habe ,die Ehre, Euerer Kaiserlichen Majestät huldvollstes Telegramm zu erhalten, dessen Inhalt ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit in ganz Indien Hervorrufen wird für die warmherzige und teilnahmsvolle Haltung Ihrer Hauptstadt Berlin in Befolgung der willkommenen und edlen Initiative Euerer Kaiserlichen Majestät. Es ist in der That ein Beweis der bindenden Kraft der von Euerer Majestät bezeugten Verwandtschaft, daß das deutsche Volk seine freundliche Aufmerksamkeit auf die von der britischen Regierung in diesem Lande verrichtete Arbeit zur Linderung der schrecklichen Leiden, von welchem das arme indische Volk betroffen ist, lenkte. In dessen Namen erlaube ich mir für die hochherzige Handlung Euerer Majestät und die äußerst großmütige Gabe Ihres Volkes zu danken. Die englischen Zeitungen sprechen natürlich ihre lebhafte Befriedigung über diesen Akt des Kaisers aus. llclnninfmiiiiiiniiuii Kekanntmachung. Auf Antrag der Erben wird über den Nachlaß des am 12. Februar 1900 verstorbenen Johann Georg Brömer zu Gießen die Nachlaß- verwaltung angeordnet. Ortsgertchtsrnann Friedrich Helfrich zu Gießen wird als Nachlaßverwalter bestellt. 3348 Gießen, den 30. April 1900. Großherzogl. Amtsgericht. Konkursverfahren. In dem Konkursverfahren über das Vermögen des Handelsmüllers Philipp Belten auf der Luh- mühle bei Großen-Linden ist zur Abnahme der Schlußrechnung des Verwalters, zur Erhebung von Ein» Wendungen gegen das Schlußverzeich« nis der bei der Verteilung zu berücksichtigenden Forderungen und zur Beschlußfaffung der Gläubiger über die nicht verwertbaren Vermögens» stücke der Schlußtermin auf Donnerstag den 7. Juni 1900, vormittags 9 Uhr, Dor dem Großherzoglichen Amtsgericht Hierselbst, Zimmer Nr. 6, bestimmt. Gießen, den 4. Mai 1900. Neidhart, 3343 Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts. 3187 DE BUTT Jahren bewährter Qualität. Dnserie lum rtrttt Bahnhofstraße Lindengasss 2, Ecke Marktlaubenstraße. 4 und 5 Pfg. per Stück, 3175 Alk Meile« sind eingetroffen. 3038 ■I? Aug. Montanus Nachff. Inh.: Rob. & Max Imheuser Marktplatz 9-10. Sportwagen Leiterwagen etc. etc. 3189 empfehlen in grosser Auswahl Moritz GreMi & Föhn. Chilisalpeter Knochenmehl Hornmehl Üniversal-Garten-Dünger empfiehlt 3186 Otto Schaaf, Seltersweg 89. 3n u erkaufen Für Metzger. Ein wst neuer Eisschrank, sowie ein vierräderiger Handwagen zu verkaufen. Näheres HrünSergerstraße 15. 3102 o> to o CO Q erq" so ö aq £ r ® w n 5 s s cu * * 2 Sauses, di flkneralitä: des 1. Gar! schwarz ge ^rdensbän Psalm 121. Achtigeu i ^erhofpred das D Uber Tir" c A--gder , Alvst. 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LitD. 96.— 85.70 95.90 86.20 93.40 93.65 102.— 92.80 83.10 93.30 39.40 45.— 95.25 93.15 99.15 97.55 87.85 24.70 93.30 98.80 97.50 64.90 72.40 100.10 22.70 96.00 85.50 96.20 85 95 93.80 93.65 101.90 93.— 83.40 93.25 45*80 95.20 58.80 99.65 97.90 38.- 25.25 93.40 98.60 97.35 63.40 99.70 27.20 23.— 4 8 4 41/. 5 <7, 5 4 5 5 3 4 371 37. 87. 4 87. 4 4 »7. 4 47. 4 87, % Ung.Goldrte.. do. Anl. do.Staatsrte. do.E.B.Gold v. 89 . . . . Arg. inn. Anl. do. äuß. v. 88 ChinefischeAnl. Egypt. unific. . Mexico v. 99 . do. Ser.I-III do. Silber. . rtüie-Gdl. Darmstädter . do...... Gießener (alte) do. v. 96 . . Mainzer . . . do...... Offenbacher. . Wormser . . . do...... Lissaboner . . Rom n—vm Buenos - Aires »tabtihlJil. S.-Braunf.. . do...... do. Ach . . . Dsnbg.-Vierst. 97.50 78.40 92.20 101.50 85.— 72.30 98.20 99.— 42.— 26.10 99*80 92*.— 68.50 96.40 88.50 97.45 78.10 92.10 101.25 72*50 98 30 99*50 42.45 26 20 92*.— 68.50 96.40 77.— 88 90 4 37- 4 4 4 4 8 4 8 8 8 8 3 3 4 8 8 4 5 4 4 4 4 5 8 »«Atsch«. Braunschweig. Lds.-E.B.llE. do. I E. Allg.dt.Kleinb. NASUtAdtsch«. Msab.-B.strft. Kaschau-Oderberger v. 91 Lombarden. . do...... Oest. StaatSb. do. i-vin . do. v. 85 . . do. Erg.-Netz Prag-Dux 96 . Raab-Oedenb. (alte) . . . do. v. 97 . . Rudolf Gold . Stal. gar.C.B. Livorneser . . Sicil. v. 91 . LoScanier . . Ruff. Südost . do. Südwest Rjäsan. Urals! Wladikawkas . Anatolier. . . Salom-Mon. . 97.50 99 60 93*— 69.— 99.40 87.85 83.70 85.70 76.75 74.40 70.90 99.40 58.— 60.75 97.80 97.— 97.80 96*75 98.80 57.80 97^50 99.60 93*.— 68.35 99.20 86*20 76.95 73.80 70.90 99.10 57.90 60.70 97.10 97.20 97*.- 97.20 99.20 58.80 4 4 4 87, 4 87, 81/, 4 4 87. 87. 4 4 37, 4 4 87, 4 4 4 87, 81/, -flmdttiefe. Gothaer unkb. 1903 . . . ; Grundschbk. Ser. V—VI do. i-n do. unk. 1906 Frkft. Hypbk. XIV..... bo.xn-un do. XV. . . Frkft. Hyp - Creditverein do. Ser. 27 . bo. Ser. 28, 30, 33 . . . do. Ser. 29 . Ldw.Cred.-Bk. Hambg.Hypbk. Ser.141-250 bo. 46—190 Meining. Hyp. bo. neue . . bo. unk. 1907 Pomm. Hypbk. Preuß. Hypbk. vrn-xii bo. neue. . . bo. 1905 Rhein. Hypbk. unk. 1904 . 99.50 99.50 99.10 92.50 99.50 93.— 94 — 99.— 99.80 93.— 93.— 98.95 99.25 92.25 99.30 99.70 92.50 98.75 99.10 99.50 92.50 91.50 99.75 99.50 99.10 92.50 99.55 93.10 94.— 99.— 99.80 93.— 93.- 98.95 99.25 92.25 99.30 99.70 92.50 99.- 99.10 99.50 92 50 91.70 87, 4 4 4 47, Westbeutsche Bobencrebit in Cöln . . Ung. Lbs.-Ctr. Jiierft. BuberuS . . . Eisenb. Rtbk. . Hirzh. u. Lollar fabldin. Dtsch.ReichSbk. Berliner Hanb. Darmfiäbt.Bk. Deutsche Bk. . Dt. Genoffbk.. Disct.-Comm. DreSbener . . Mittelbt. . . . Nationalbk. . . Oest.Creb.-Aet. -idißrieAMU KleyerFahrrab Henninger Brauerei. . Farbw. Höchst. Norbb. Lloyb. Bochumer Guß Gelsen!. Brgw. Harpen. Brgw. 93.— 91.50 98*50 159.— 160.50 138.70 200.— 112.70 186.50 156.— 112.75 139 70 226 70 190.— 136.— 386.— 127.70 257.20 223.10 234.80 93.— 91.50 98*50 159.50 162.90 140.40 202.50 113.— 188.70 157.70 113.— 140.IC 228.50 195.— 136.— 389.— 131.40 262.90 224 50 236 — 4 4 6 87. 3 4 5 3 27, 8 Ser. Königs- u. Laura . . . «snü-rdik». Oest. StaatSb. bo. Sübbahn Gottharbbahn. Jura-Simplon Princ Henry . lieft ta Procculea. Bab. Th. 100 . Bayer. Th. 100 Donau-Regul. Cöln-Minben. Mabriber. . . Mein. Th. 100 Oesterr.v.1860 Olbenb. Th. 40 Raab-Grazer . Türk. frs. 400 per Stück ta Mk. Ansbacher st. 7 Augsburg, fl. 7 Brschw.Thlr20 Freiburg, fs.10 Mailänb.fS.10 Meininger fl. 7 Pappenh. fl. 7 BenebtgerL.80 267.10 136.70 26.50 142.10 121*— 140.55 160.40 135*20 131*— 136.50 127 30 99.10 118.— 41.— 180*10 24.— 1325 24.90 270.70 136.15 27.20 141.80 122.- 160 20 135- 42.90 13125 136.90 127 50 98 30 119.- 25— 131,75 18.30 24.75 22.90