He» Aints- «nd Anzeigeblatt für den Areis Gieren Holtttiiji H&chbar- * * '100 \ 131.- 118-- ir n\m »hrten Gäste ü; 130.10 Z3e;ugspreis vierteljährl. Mk. 2,20 monatlich 75 Pfg. mit Bringcrlohn; durch die Abholestelleu vierteljährl. Mk. 1,90 monatlich 66 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vierteljährl. mit Bestellgeld. Alle Anzeigen-BermittlungSstellen deS In- und AuSlande« nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. ZeilenpreiS: lokal 12 Pfg., auSwärtS 20 Pfg. ReMtta, Expedition und Druckerei: Schukstraße Ar. 7. 136.50 1273° 99.1° Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Klätter für hessische Volkskunde.__ ] 25." 1131.1’ "Berger 8 b7- 3091 Hw» tan Eand M achten. MA Adresie für Depeschen: Anzeiger Hietzea« Fernsprecher Nr. 51. iW (VN bet .$W) iu der- .. Näheres bei nfkaße. 3821 1860 H.40 izrr- .400 ei»- $ ta ■& ». ,6b. / ahn ' chn-1 plon i W • I Bierverbrauch m dn Stabt unh c »sang Juli i. -p utionsfähjge £y2 er N. 0.2to;g wn zu tafe rgstisch. 32M taJWSi 135." 42.?1 1311’ 136.?) 127 50 98?) 119." Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Die Gießener Kamilteuvtätter werden dem Anzeiger hn Wechsel mit „Heff. Landwirt- n. „Blätter für heff. Volkskunde- «Lchtl. 4 mal beigelegt. Gießener Anzeiger General-Anzeiger Me ‘‘i’ Som.» 211 cavtie e^schoben. Itheh 8. Zs "5 22.?) 26.o0| 142.10| 111® 121.41,2' Bei der Gala-Tafel im königlichen Schlöffe gestern Abend brachte Kaiser Wilhelm einen T r i n k s p r u ch aus, in dem er u. a. sagte: Es sei ein tiefbewegtes Vater- Herz, das seinen herzlichsten Dank dafür ausspricht, datz so viele Souveräne oder Abgesandte derselben gekommen! sind, um dieses Fest mit ihm zu feiern. Er glaube daraus, schließen zu dürfen, daß Europa anerkenne, daß die versöhn l i ch e P o l i t i k des Deutschen Reichs und Preußens dazu geführt habe, daß wir mitjedermannin gutem Frieden und in Freundschaft leben können. Ev erhebe sein Glas auf das Wohl der hier anwesenden und vertretenen Souveräne und Fürsten. Kaiser Franz- Josef antwortete mit einem Trinkspruch auf denj Kronprinzen: Möge ihm das Walten der Elternliebe noch lange erhalten bleiben, möge er die reichen Gaben seiner jungen Kraft noch glücklich entwickeln und in ernster Arbeit sich heranbilden zu dem hohen schweren Berus, der seiner harrt. Gott segne und schütze den Kronprinzen! Die Musik spielte die Nationalhymne. Nach dem Potsdamer Bahnhofe gab Kaiser Wilhelm seinem hohen Gast das Geleit und auch die kaiserlichen Prinzen waren aus dem Bahnhofe zum Abschied anwesend. Vor seinem Salonwagen wandte sich Kaiser Franz Josef um, und beide Kaiser nahmen auf das herzlichste Abschied, indem sie einander umarmten und dreimal küßten. Als sich der Zug in Bei wegung setzte, salutierte Kaiser Wilhelm seinem hohen Ver-i bündeten. Kaiser Franz Josef stand am Fenster und winkte noch, als der Zug langsam die Halle verließ. Wie dem „Berk. Tgbl." mitgeteilt wird, Hut der Kaiser Kaiser den Generaloberst Graf von Daldersee zurnf Feldmarschall ernannt. Nach der Rückkehr von der Denkmyls-Enthüllung empfing der Kaiser eine Deputation des Grenadier-Regiments Kronprinz, um diese dem Kronprinzen vorzu-« stellen. Nach dem Frühstück empfing der Kaiser den Besuch des Kaisers FranzJosef und nahm 10 Uhr 30 Min. die Glückwünsche der hier einaetroffenen Spezialmissionenj und der anwesenden Fürstlichkeiten sowie der Bürgermeister der Hansastädte entgegen. — Gestern Vormittag 9 Uhr 45 Min. überreichte der Gr o ßfür st Ko n st an tinl dem Kronprinzen im Auftrage des Kaisers Nikolaus test Orden vom heiligen Andreas nebst einem Glückwunschschreiben. Nach der Gratulationscour irn Weißen Saale fand beim Kaiser Familien früh stück statt, an! dem teilnahmen einige fremde Fürstlichketten, der Kronprinz, Prinz und Prinzessin Heinrich, Prinz Eitel Frieo- rid), Prinz Adalbert und die Prinzessin Feodora von Schleswiq-Holstein.i Vorher waren dem Kronprinzen nach tenftKimten und Vorstellungen der Mrmf^ und deD Bundesrats vom Reichskanzleipursten°he die Pra- sidenten des ReiäMtages und beider «Lu>er des Landtages vorgestellt worden. Die große Illumination, die gestern AusdemLebendesKronprinzen. Kronprinz Friedrich Wilhelm ist Samstag den 6. Mai 1882 im Neuen Palais in Potsdam abends 10 Uhr geboren. Sechs Wochen später fand die Taufe im Neuen Palais durch den Oberhofprediger Kögel statt; der Prinz erhielt die Namen Friedlich, Wilhelm, Viktor, August, Ernst. Wie alle Prinzen des Königlichen Hauses wurde er als Offizier in die Armee und zwar in das 1. Garderegiment zu Potsdam durch seinen kaiserlichen Vater selbst eingestellt, und als jüngster Leutnant stand er in der Front dieses Regimentes, als dieses vor dem König Humbert bei dessen Besuch in Potsdam defilierte. Hier übernahm er schon Repräsentationspslich- ten und stellte dem italienischen Königspaar seinen jüngsten Bruder vor. Den großen Eisernen Kanzler durfte er am 1 April 1895 besuchen, als Kaiser Wilhelm in Friedrichs- ruh dem Fürsten Bismarck zu dessen 80. Geburtstag gratulierte und dem ehemaligen, unvergeßlichen Reichskanzler die größten militärischen Ehren erweisen ließ. Seines ersten Unterricht genoß der Kronprinz zusammen nut seinem Bruder Prinz Eitel Fritz durch den jetzigen Hos- prediger Keßler und Herrn Girarten; dann übernahm 1891 Professor Esternau den Unterricht, 1893 Oberlehrer Sachse, bis die Prinzen in die Kadettenanstalt nach Plon kamen, wo der Kronprinz am 22. April d. I. sein Abiturien^ teneramen ablegte. In der Religion und Ethik erhielt der Kronprinz zuerst den Unterricht des Hofpredigers Frommel, dann des Generalsuperintendenten Dryander. Am 22. Mai 1898 wurde der Kronprinz mit seinem Bruder- Eitel Fritz in Potsdam konfirmiert. In die große Oeffent- lichkeit trat der Kronprinz zum ersten Mal am Neujahrstage 1899, als er seinen kaiserlichen Vater bei der großen Parole-Ausgabe int Zeughause vertrat. Von frühester Jugend an wurde der Kronprinz an strenge Arbeit und Pflichterfüllung gewöhnt. Vor allem lernte er als eine Grundlage für seinen späteren Stand: Gehorchen. Besonders zeichnet er sich durch ein heiteres und liebenswürdiges Wesen a;us. Auch wird seine Auffassungs- und Beobachtungsfähigkeit ebenso wie seine Freundlichkeit im Verkehr gerühmt. Nebenbei sei bemerkt, daß er auch alle sportlichen Künste zur Förderung seiner Gesundheit eifrig pflegt. »uvahrne non Anzeigen zu der nachmittags für den svlamdm Lag erscheinenden Nummer bi8 vorm. 10 Uhr. Abbestellungen spätesten- abend- vorher. *[135.20 M- i __ I 5. 5 128-/4. Um 7 Uhr fand im königlichen Schlosse Galatafel statt, und bei einbrechender Dunkelheit erstrahlten die Hauptstraßen und Hauptplätze Berlins im Lichterglanze. Eine zcchllose Menschenmenge hielt die Sttaßen zum Anhalter Bahnhofe besetzt, von welchem um 9 Uhr 30 Min. abends die Ab fa hr t des K a i s e r s Fr a n z I o s e f erfolgte. Betäubende Hochrufe wurden auf den Kaiser Franz Josef ausgebracht, als er zum Bahnhofe fuhr. Gescheut Kaiser Wilhelms. Wie das „Berl. Tagebl." meldet, überwies der Kaiser der Plöner Gewerbestiftung, die Personen des Handwerkerund Handelsstandes sowie der Schiffahrt Unterstützungen gewährt, als Auszeichnung für die Stadt Plön für den dortigen vierjährigen Aufenthalt des Kronprinzen em Geschenk von 1OOO Mark. Pretzstimme«. Ein Teil der Berliner Blätter beschäftigte sich mit den Trinksprück>en der Kaiser vom Samstag, ein anderer Teil widmet dem Kronprinzen längere Artikel. Die Trinksprüche werden durchweg als eine Bestätigung dafür angesehen, daß der Dreibund fester steht als je, eine Bestätigung, die um so bedeutungsvoller ist, als sie durch den gegebenen Anlaß die Politik der drei Reiche auf eine wette Zukunft hinaus von neuem eng verknüpft und festlegt. — Die B e r l. N e u e st e n N a ch r." sagen, die Worte Kaiser Wilhelms erhoben sich weit über den sonst bei einem derartigen Anlaß üblichen konventionellen Rahmen, sie kamen ersichtlich aus tiefstem Herzen des Landesherrn, des Freundes und Bundesgenossen und des Vaters. So lange die Dreibundmächte so eng verbunden bleiben, wie der Samstag es von neuem bezeugt hat, wird der Friede Europas schwerlich ernste, diese drei Länder berührende Störungen erfahren, wenn anders sie für die Erhaltung dieses Friedens nicht nur verbunden, sondern auch bewahrt bleiben. — Ter „Reichsbote" schreibt: Tie Bedeutung der Kaiser-Zusammenkunft liegt in der Anerkennung und vollsten Bestätigung des Dreibundes vor aller Welt als ein Bollwerk des Friedens. — Die „P o st" bezeichnet die Ansprache als ein Manifest der gegenwärtigen Generation an die Generation der Zukunft. Die Reden der beiden Kaiser werden in den Ländern des Dreibundes einen lebhaften Widerhall finden. — Die „Staatsbürger- Zeitung" führt aus, durch die beiden Trinksprückje werde der ganzen politischen Welt der Beweis geliefert, daß der Dreibund fest und unerschütterliche steht, und daß das vor 20 Jahren errichtete große Friedensbollwerk auch heute noch und hoffentlich auch für die Zukunft zum Frieden und zum Segen der Völker dient und dienen wird. — Tie „Germania" schreibt: Der ungemein herzliche warme Ton, der den beiden Toasten eigen ist, giebt den Worten einen lebensvollen Klang und ihrem Inhalt eine größere Bedeutung. Beide Toaste vereinigen sich in dieser Weise zu einer schönen Harmonie, zu einem Hymnus auf die Freundschaft der Fürsten und Völker und auf den Dreibund als den Hort des Weltfriedens. Tas unveränderte Fortbestehen des Dreibundes ist damit vor aller Welt kundgegeben, aber nicht nur dieses, sondern auch der friedliche Charakter und Zweck desselben. — Tie „V o s s. Z t g." führt u. a. aus: Daß der Dreibund besteht und bestehen wird, daß die verbündeten Mächte zusammenzuhalten entschlossen sind, was immer in der Zukunft Schoße schlummere, das ist in den gestrigen Reden der Monarchen mit einer Bestimmtheit ausgesprochen worden, die einer Steigerung kaum fähig ist. Nicht die Worte allein sind von Belang, sondern der Ton, worin sie gesprochen wurden. Dieselbe Wärme und Aufrichtigkeit, die dem Empfang des Habsburgischen Herrschers in der deutschen Hauptstadt das Gepräge giebt, spricht auch aus den Reden, welche die Kaiser gewechselt haben. Ter Dreibund ist auch jetzt noch und auf absehbare Zeit der unantastbarste Faktor der europäischen Politik. Und wenn man von der Vergangenheit auf die Zukunft schließen darf, wird er sich auch in Zukunft als sicherer Schutz für die Selbständigkeit und Wohlfahrt der Volker erproben. Tie gesamte Wiener Presse bezeichnet die Trinksprüche als im größten Stil gehaltene Kundgebungen für den zwischen den beiden Kaisern und deren Völkern bestehenden Freundschaftsbund, welche nicht verfehlen dürften, den Glauben an den Friedenszweck des Dreibundes überall zu bestärkenn. Die französischen ton an geben d enBätter widmen der Berliner Monarchenbegegnung und dem.Feste zur Großjährigkeitserklärung des deutschen Kronprinzen sehr sympathische Artikel, welche betonen, daß der Zweibund nicht mehr dem Dreibunde feindlich gegenüberstehe, daß in Berlin in diesen Tagen das Friedensbedürfnis des gesamten Kontinents energisch genug zum Ausdruck gebracht werde, um auch jenseits des Kanals vernommen zu werden, und daß sich Frankreich daher aus vollem Herzen der Feststimmung in Berlin anschließe. Um 10 Uhr begann die Auffahrt der Fürstlichkeiten, ter Minister, Botschafter und hohen Militärs zu der auf 11 Uhr festgesetzten Feier und der sich anschließenden Gra- tvlationscour im königlichen Schlosse. Auf ter Straße Unter den Linden hatten Tausende von Menschen Auf- 1! fH-Uung genommen, um die Galawagen und die glänzenden : Uniformen zu bewundern. In der Schloßkapelle, in der feierlicher Gottesdienst abgehalten wurde, war um 11 Uhr i eine illustre Gesellschaft versammelt. Das Kaiserpaar, Kaiser Franz Josef, der König von Sachsen, der Kronprinz, sämtliche Prinzen des königlichen Hauses, die Vertreter der fremden Souveräne und die Generalität waren anwesend. Der Kaiser trug die Uniform des 1. Garde-Regiments zu Fuß. Die Kaiserin war tief- — schwarz gekleidet. Ter Kaiser und die Kaiserin trugen die " Ordensbänder des schwarzen Adlerordens. Zunächst sang der Domchor unter Leitung seines Dirigenten Prüfer den Psalm 121. Es folgte der Choral „Lobe den Herrn, den mächtigen König der Ehren" und dann die Predigt des Oberhofpredigers D. Dryander. Darauf trug der Domchor das Doppelquartett: „Er hat seine Engel befohlen über Dir" aus Mendelssohns Elias vor, woran sich der Gesang der ganzen Gemeinde „Wir treten zum Beten" anschloß. Tie Choräle wurden von dem Kosletschen Bläserchor begleitet. Nun erfolgte die Vereidigung des Kronprinzen auf die Fahne des 1. Garde-Regiments zu Fuß durch den General von Plessen. T-er Kronprinz legte die linke Hand auf die Fahne und erhob die rechte ,^and zum Eidschwur, indem er die ihm vom General von Plessen vorgesprochenen -Worte wiederholte. Nach dem Cldschwur trat der Kaiser an den Kronprinzen heran, umarmte ihn und küßte ihn dreimal auf die Wangen. Der Kaiser erschien sehr bewegt, ebenso auch die Kaiserin, die ihr Taschentuch an die Wangen preßte. Nach der Feier find im Weißen Saale Grcttulcttionseour statt. Der Kronprinz stand neben dem Kaiser vor dem Throne. In langem Zuge bewegten sich die Gratulanten an dem Kaiser und dem Kronprinzen vorüber. Bei Beginn der Cour wurden im Lustgarten 21 Salutschüsse abgegeben. Gegen 1 Uhr verließen die hohen Persönlichkeiten das Schloß. Dasselbe glänzende Bild, wie bei der Auffahrt, bot sich wiederum dem Auge dar. Ter König von Sachsen wurde mit lauten Hochrufen begrüßt, als er die ,„Linden" entlang fuhr, auch Prinz Leopold von Baiern, der denselben Weg nahm. Um 1 Uhr 30 Min. fuhr Kaiser Franz ^osef mach der österreichisch-ungarischen Botschaft, um dort das Frühstück einzunehmen. Um 6 Uhr empfing Kaiser Franz Josef das diplomatische Korps und die hier anwesenden Mitglieder des Bundesrats. Die Feierlichkeiten ans Anlaß der Grotz- jährigkettserklärnng des Kronprinzen. IV. Berlin, 6. Mai. Enthüllung deS Denkmals für Kaiser Sigismund. Während Kaiser Franz Josef sich heute früh aeaeu 8 Ute in Begleitung des Königs von Sachsen nach ter Hedwigskirche zur Messe begab, fuhr das Kaiserpaar bereits um halb 8 Uhr nach der Sieges-Allee zur Enthüllung der neuen Denkmalsgruppe des Kaisers Siegismund. Dort hätten sich außerdem einge!funjten: Prinz Heinrich von Preußen, der Kronprinz mit seinen Brüdern, Kultusminister Dr. ©tute und die verschiedenen Herren aus dem königlichen Gefolge. Auch eine zahlreiche Menschenmenge wohnte trotz der frühen Morgenstunde der Denkmals-Enthüllung bei. Nachdem die Hülle von der Denkmalsgruppe gefallen war, besichtigte ter Kaiser diese eingehend, unterhalt sich mit dem Schöpfer des Denkmals und überreichte ilM einen Orden. Gegen 8 Uhr fuhr das Kaiserpaar mit dem Kronprinzen unter den lebhaften Hochrufen des Publikums zum Schloß zurück. Kaiser Franz Josef, der ur- jpi ünglich beabsichtigt hatte, ter Enthüllung beizuwohnen, besichtigte das Denkmal erst später. Bildhauer Eugen Bormel, der die Nische ausgeführt tyat, sollte den Herrscher im Ritterkoftüm darstellen, weil seine prächtige Erscheinung nach Ansicht des kaiserlichen Auftraggebers gerade so am besten hervortteten würde. In der Thctt mutet die stolze Figur mit dem geflügelten Helm fast wie die Gestalt eines Lohengrin an. Der schöne Kopf mit dem zweigeteilten Barte erinnert, wie der Kaiser einmal herausfand, halb an Kaiser Friedrich, halb an Professor Reinhold Begas. Aus dem mit einer kleinen Königskrane und einem aufragenden Flügelpaar geschmückten Helm quillt das Haar in langen Locken heraus. Sigismund trägt unter dem zurückgeschlagenen Mantel das reich verzierte Waffenhemd mit dem großen „ritterlichen Gürtel"; in der Linken hält er eine Urkunde, die Rechte umfaßt das breite Schwert. Die Vereidigung des Kronprinzen und die Gra- tulatiouseour. Mw 9t tynti * Fr, betagte .UW» tot. Ä., gelitten V geistiger L in einem 5 unb gchni Dnm Großhei gestern mi unb teilet ii-M 3agb herzogliche, \* sich taut, btt v. Stttfiit), wurden qi beim bei Oberjofnie Rittmeister hnzvg em' , Köln, 6. Mai. Den Höhepunkt der zu Ehren der I vom Kaiser hierhergesandten Torpedoboots-Division veranstalteten Festlichkeiten bildete der gestern abend im Gürzenich veranstaltete Festkommers. Beigeordneter, Piecq eröffnete den Kommers mit einer Ansprache, worin' er auf die Worte des Kaisers bei seiner Anwesenheit 1897 Bezug nahm: navigare neeesse est. Der Redner forderte die Anwesenden auf, dem Kaiser durch Dick und Dünn zu folgen, der nur die Wohlfahrt seines Volkes im Auge habe. Die Versammlung sandte ein Huldigungstelegramm an den Kaiser rund den Kronprinzen. ' Stuttgart, (>. Mai. Bei der Eröffnung der Marine-Ausstellung, der der König anwohnte, hielt der Fürst Urach eine Ansprache an den König, worin er diesem den Dank für die vom Flottenverein gewidmete Unterstützung ausdrückte und die Hoffnung aussprach, daß die Ausstellung in den breitesten Schichten des schwäbischen Volkes Interesse erwecken und die Zwecke des Flottenvereins fördern werde. In seiner Erwiderung dankte der König den Herrn des Landesausschusses für ihre Mühewaltung, sprach die Hoffnung aus, daß die Ausstellung die Leistungen und Bedürfnisse der deutschen Flotte zeigen werde, und schloß-mit einem Hoch auf den mächtigen Schirmherrn der Flotte, Kaiser Wilhelm. Hierauf ersuchte der König den Fürsten Urach, die Ausstellung zu eröffnen. Der Fürst eröffnete die Ausstellung mit einem Hoch auf den König. München, 6. Mai. Bulletin über das Besin d e n d e s Königs Otto. Seine Majestät der König klagen nicht mehr über Schmerzen und geben auch auf Druck keine Schmerzensempfindung zu erkennen; indessen ist das Allgemein befinden durch die vorausgegangene Storung sichtlich beeinträchtigt und der Kräfte- zustand weniger befriedigend. Schloß Fürstenried. Dr. v. Ziemssen, Dr. I. Bauer, Dr. v. Angerer, Dr. v. Grachey. — Die „Münchener Post" schreibt: Es ist aufgefallen, daß in letzter Zeit die Forderung der Erhöhung der Civil- liste anscheinend in die Versenkung verschwunden ist. Der Grund hierfür ist, wie w.ir bestimmt erfahren, darin zu suchen, daß man in maßgebenden .Kreisen das Hin- scheiden des Königs Otto in Bälde erwartet, wodurch dann natürlich die Sache sich von selbst regeln würde. . versetzte, so würde dies in vielen Fällen und ganz besonders in den jetzt vorliegenden Fällen, wo es sich um Anstellungen unmittelbar nach Beginn eines neuen Schuljahres handelt, zu unerträglichen Störungen des geordneten Unterrichtsbetriebs au allen davon berührten Schulen führen. Ap,ch würden dadurch die Lehrerstellen an den höheren Bürgerschulen zu bloßen Anfängerstellen herabgedrückt, und bei dem unablässigen Wechsel in den Personen wendet wird, hängt nichit von ihm selbst ab, sondern von den jeweiligen Bedürfnissen des Dienstes und den Entschließungen der obersten Schulbehörde. Es giebt wohl kaum einen Assessor, der, wenn man ihm freie Wahl ließe, nicht lieber qji einem Gymnasium oder einer Realanstalt als an einer höheren Bürgerschule thätig Wäre. Um so härter und unbilliger müßte es erscheinen, wenn man die Inhaber dieser minder begehrten Stellen nun auch noch dadurch schädigen wollte, daß man sie später zu Oberlehrern beförderte, als ihre gleichalterigen Amtsgenoffen an den staatlichen Schulen, es muß vielmehr als unabweisbar anerkannt werden, die Anstellung beider Kategorien von Lehramtsafsessoren gleichzeitig oder doch mit Wirkung vom gleichen Zeitpunkte an erfolgen zu lassen. Wollte man dies Ziel nun etwa auf dem Wege erreichen, daß man die an den «abend stattfand, nahm einen glänzenden Verlaus. — Der „Montagzeitung" zufolge überreichte der Kaiser vor dep Gala-Oper am Samstag dem Fürsten von Fürstende r g das Großkreuz des Roten Adlerordens. Berlin, 7. Mai. Kaiser Fra nz Josef empfing, gestern nachmittag die Vertreter der hiesigen österreichisch- ungarischen Kolonie in Audienz. Sämtliche Angehörige österreichisch-rmgarisck)er Vereine waren durch Abgeordnete vertreten. Barcelona, 6. Mai. Anläßlich einer Schülervorstellung im Lyceum wurde der Minister des Innern von über den Steuerdruck aufgebrachten Kaufleuten thätlich insultiert. Die Gendarmerie mußte einschreiten und mehrere Verhaftungen vornehmen. In Jatiga demolierten Offiziere, durch einen Zeitungsartikel beleidigt, . „ . - die Druckerei des Blattes „Progreno". Der Kriegs- stellung in Betracht kommen, an staatliche Lehranstalten Minister ordnete ein- Untersuchung an. 1 -3« öaw* 10000® 13310 P #» Hl 40,«»®* •# Hl s- fr* der Leiter und Lehrer müßte den höheren Bürgerschulen die zur gedeihlichen Entwickelung unentbehrliche Stetigkeit notwendig verloren gehen. Im gegenwärtigen Zeitpunkt verbietet sich dies Verfahren übrigens auch besonders noch um deswillen, weil für die Assessoren an den staatlichen Lehranstalten Erhöhung der Remunerationen bewilligt ist, für diejenigen an den höheren Bürgerschulen aber eine bezügliche landständische Bewilligung bis jetzt noch nicht erfolgt ist. Wollte man daher die 5 in Betracht kommenden Assessoren gerade jetzt von den höheren Bürgerschulen abberufen und sie durch 5 Assessoren ersetzen, die seither an staatlichen Lehranstalten gewirkt haben, so würden diese letzteren durch solchen Wechsel auch pekuniär, wenn nicht geschädigt, so doch in unbequeme Lage versetzt. Alle diese Erwägungen lassen demnach den oben bezeichneten Weg als ungangbar erscheinen, und als das allein Richtige ergiebt sich, die dem Dienstalter nad) zur Anstellung berechtigten, zur Zeit an höheren Bürgerschulen verwendeten Assessoren an eben diesen höheren Bürgerschulen auch in das Oberlehreramt einrücken zu lassen. Dies entspricht übrigens auch ebensowohl dem seither (zum letztenmale im Herbst 1899) geübten Brauch, wie den Absichten der Ständekammern, die jetzt ihre Zustimmung dazu erteilen sollen, daß die Mittel, welche zur Abstellung der in Frage stehenden 5 Lehrer mit Wirkung vom 20. April l. I. an erforderlich sind, unb ebenso die Mittel, Welche in dem Falle erforderlich werden, daß im Laufe des Rechnungsjahres 1900/1901 etwa ein oder der andere Weitere Oberlehrer unter gleichen Voraussetzungen an einer höheren Bürgerschule ernannt werden müßte, zu Lasten des Fonds unter Kap. 48, Titel 2, Pos. a des Hauptvoranschlags für 1900/1901 über die bewilligte Etatssumnie hinaus aufgewendet werden können. " Zur Deukmalsweihe. Die vereinigten Militär vereine Gießens beabsichtigen aus Anlaß der Enthüllung des Kriegerdenkmals am 9. Mai abends 7J/4 Uhr auf höheren Bürgerschulen verwendeten Assessoren, sobald sie nach der Reihenfolge des Dienstalters für definitive Au- Wien, 6. Mai. In dem gestern abgehaltenen Kabinettsrat wurde das bereits am Dienstag dem Reichsrat zugehende Sprachengesetz endgiltig festgeftellt. Dasselbe enthält ein Sprachengesetz für Böhmen, ein solches für Mähren, sowie ein Gesetz über die Einteilung Böhmens in zehn Kreise. In dem Sprachengesetz für Böhmen wird den Czechen die innere czcchische Amtssprache in den rein czechischen Bezirken zugestanden; außerdem wird Böhmen in ein rein deutsches, ein rein czechisches unb ein gemischtes Sprachengebiet eingeteilt. — Wie über Brünn bekannt wird, hat der reichsrät- liche Czechenklub befinden Beschluß gefaßt, im Reichsrate entschiedene Obstruktion durchzuführen. Die Regierung werde den Kampf gegen die czechische Obstruktion nicht aufnehmen, sondern bereits am Donnerstag in den Versammlungen des Abgeordnetenhauses eine Pause wegen der Delegationen eintreten lassen. In der Pause werde das Ministerium Körber zurücktreten. — Der niederösterreichische Landtag nahm nochmals das bereits im Vorjahre beschlossene, von der Regierung nicht sanktionierte Gesetz, wonach die deutsche Sprache als alleinige Unterrichtssprache in den Volks- und Bürgerschulen Niederösterreichs bestimmt wird, an. Konstantinopel, 6. Mai. Der Sohn des Polizeiministers Mustafa, sowie ein Artilleriehauptmann flüchteten wegen der ihnen drohenden Verhaftung ins Ausland. । amtsrichter bei dem Amtsgericht Lauterbach Geheime Jusw rat Moritz Hempel ist auf sein Nachsuchen in den Ruh, stand versetzt, der Amtsrichter bei dem Amtsgericht Daw stabt II Dr. Otto Schwarz zum Lanbrichter bei der Lanbgericht ber Provinz Starkenburg ernannt worben; bei Obereinnehmerei-Assistent Regierungsasfesior Philipp Kuh! zu Mainz würbe aus bem Staatsbienst entlassen. Dir Lehramts-Assessoren unb provisorischen Lehrer zu Ober- | leerem an den bezeichneten Anstalten ernannt: AlvyZ Matthes aus Reinheim am Gymnasium zu Mainz! I Dr. Ernst Kornemann aus Rosenthal am Gymnasi-ur zu Gießen; Wilhelm Liebrich aus Gießen an btt Realschule zu Michelstadt; Dr. Karl Noll aus Gießen an ber Realschule zu Wimpfen; Dr. Heinrich Willen bücher aus Worms am Realgymnasium unb ber Real schule zu Mainz; Dr. Abolf Krämer aus Darmstabt am Gymnasium zu Bübingen; Dr. Jakob Mayer aus Albig am Gymnasium zu Bensheim; Dr. Karl Zulauf aus Bingen am Realgymnasium unb ber Realschule zu Mainz; Karl Rouge aus Darmstabt am Gymnasium zu Mainz; August Gebharbt aus Ober-Ingelheim an ber Augustinerschule (Gymnasium unb Realschule) zu Friebberg); Wil Helm Peters aus Nieder-Erlenbach am Neuen Gymnasium zu Darmstabt; Karl Hoffmann aus Altenburg an br Realschule zu Alsselb; Dr. Reinharb Dipel aus Grün berg am Gymnasium zu Mainz; Dr. Karl Schmibt am Friebberg am Gymnasium Fribericianum zu Laubach; Kail Bernbeck aus Lehrbach am Gymnasium zu Gießen; Karl LampaS aus Nidda an ber Augustinerschule (Gyin nasium unb Realschule zu Friebberg; Karl Roller ans Darmstabt an der Oberrealschule zu Darmstadt; der Ober lehrer an der Real- und Landwirtschaftsschule zu Gros' Umstadt August Todt zum Oberlehrer an der Oberreal schule zu Darmstadt. Der Oberförster der Oberförsterei Hoch-Weisel, Forstmeister Karl Weigand zu Butzbach wurde in die Oberförsterei Wieseck, mit dem Wohnsitz zu Gießen, versetzt; der Regierungsassessor Wilhelm Krug aus Crumstadt zum Steuerkommissariats-Assistenten bei bttn Steuerkommissanat Gießen ernannt. ** Das Ministerium des Innern hat an die Zweite Kammer der Land stände folgende Vorlage gelangen lassen. Seine Königliche Hoheit der Groß- Herzogs haben durch Allerhöchste Entschließung vom heutigen Tage auf Grund d'er landstündischen Bewilligungen 17 seither provisorische Lehrer an Gymnasien und Reot- anstalten mit Wirkung vom 20. April L I. zu Oberlehrern zu ernennen geruht. Nun wirken zur Zeit 5 Lehramtsassessoren von gleichem Tienstalter wie diese neuernannteu Oberlehrer in provisorischer Verwendung an höheren Bürgerschulen, nämlich je 1 an den höheren Bürgerschulen zu Vilbel, Lauterbach, Pfungstadt, Dieburg und Neu-Isenburg. Ob ein Lehramtsassessor an einer höheren Bürgerschule oder an einer staatlichen Lehranstalt ver- werden ii 1 Sofa 1 Kleider lisch, 2 B 1 Sekrelä platte, 2 Eckubsens bschchen, uhr u. a. 3362 Slithooi ein?’ Werb ( W6ine gx, wWfinbcn, Ausland. Brüssel, 6. Mai. Die Schenkung des Königs kommt nicht mehr zur Verabschiedung, da in der betreffenden Sektion zu^schwere Bedenken obwalteten. Bereits früher sollen liberale und klerikale Minister sich geweigert haben, dieses Gesetz einzubringen, da es gegen den Code civile verstoße, unb eine Schädigung ber Ansprüche der Tochter des Königs unb derer eventuellen Gläubiger bedeutet. Paris, 5. Mai. Das deutsche Haus in der Weltausstellung wird am 12. Mai eröffnet werden. Abends findet großer Empfang statt. Madrid, 6. Mai. Der Außenhandel Spaniens ist in steter Besserung begriffen. Im letzten März brachten Tabak und Stempel zirka 7 Millionen mehr als im Vorjahre ein. Der Staat verfügt gegenwärtig über ein Saldo von 50 Millionen auf der Bank von Spanien, was be zeichnend ist für die gute Lage des Schatzes. Die Madrider Stadtverwaltung kündigt die Verpachtung der Konsumsteuer an den Meistbietenden an. Der Ansatzpreis beträgt 23,750,000. Gii 11 vhr w von KlW, stehende 8 Eisenbahn eine Angel diensthab Dulenho haiMtnS Lnacksju Obechrhi annahMN. in btt mitten. Aus Stadt und Sand. *• Se. König!. Hoheit der Großherzog von Hessen nebst Gefolge und Dienerschaft passierten heute früh 7,57 mit dem v-Zuge von Berlin kommend die hiesige Station und nahmen im Salonwagen das vorher bestellte Frühstück ein. •* Ernennungen rc. Der Museumsinspektor Professor Dr. Back ist zum Direktor der Kunst- und historischen Sammlungen des Museums zu Darmstadt ernannt worden. Dem Generalreceptor des Mainzer UniversitätS- und Ätrpenbienfonds Regierungsassessor Adam Hofmann ist der Amtstitel „Fianzamimann" erteilt worden. Der Ober Der Krieg m Südafrika. London, 6. Mai. Nach einem Telegramm aus Brandfort l;at der große Vormarsch von Lord Roberts! nuf Pretoria auf der ganzen Linie energisch begonnen. Auf dem rechten Flügel ist der General Brabant, der einen Punkt ca. 20 Meilen von Wepener auf der Straße nach Ladybrand erreicht hat. Im Zentrum ist Lord Roberts, dessen Infanterie in Brandfort steht und dessen berittene Infanterie an dem Vetflusse angelaugt ist. Lord Ki t ch e n e r ist mittags in Brandfort eingezogen, Lord Roberts am Abend. General Freu ch durchstreift das Land nördlich von Brandfort mit seiner Kavallerie. Man glaubt, daß auch Lord Methuen in Boshop und die Natalarmee mit Lord Roberts zugleich avanzieren werden. General Jan Hamilton rückte am 6. d. M. bis Neal Welkot vor. Unterwegs war er beständig mit dem Feinde in Berührung. Vorläufig ist es unmöglich, alle Einzelheiten des britischen Vorstoßes anzugeben. Die von Lord Roberts getroffenen Bestimmungen find, wie es die Brandforter Nachrichten besagen, vortrefflich. Es ist zweifellos, daß die Buren hier kräftigen Widerstand leisten wollten; sie beabsichtigten, eiligst Truppen gegen die Engländer herbeizuschaffen, die Geheimhaltung und Schnelligkeit der britischen Bewegungen brachten sie aber außer Fassung; sie wurden vom Schrecken ergriffen und flohen. Unter der Burenmacht, die sich am 3 d. M. zurückzog, war ein fremdes Regiment, vermutlich ein französisches, dessen Leute sämtlich Khakiuniform trugen. - Beim Jahresbankett in der Londoner Kunstakademie sprach Salisbury die Hoffnung aus, daß, nachdem nunmehr Lord Roberts den großen Vormarsch begonnen, der ! südafrikanische Krieg sein baldiges Ende erreicht haben werde. Deutsches Reich. Berlin, 6. Mai. Wie aus Wien gemeldet wird, t0Iü.n!re^ Kaiser Wilhelm und der Zar bestimmt nicht nach Wien, da^K a i s e r F r a n z I o s e f seinen 70. Geburts- lag in aller Stille in Ischl oder Wallsee verbringen wird. — Nach einem Telegramm des „Berl. Tgbl." aus Kiel ordnete das Kieler Konsistorium die Amtsentlassung des in Disziplinaruntersuchung befindlichen hochorthodoxen P a st o r s Petersen in Oxenwatt in Nordschleswig an. — Auf den gemeinsamen Antrag des Vereins deutscher Ä"6enieu-re, des allgemeinen deutschen Realschulmänner- Vereins zur Förderung des latein-- l?lbn höheren Schulwesens und des Ver- , fur , ^djul Reform nahm eine von 300 lorw?/0.besuchte Versammlung entsprechend einer von 12 000 Perionen unterzeichneten Petition einstimmig die beiden Forderungen an, daß alle neunklafsigen höheren Schulen, also Gymnasien, Realgymnasien und O b e r r e a l f dj u l e n t«ie gleiche Berechtigung zu den wissenschaftlichen Studien unb höheren Laufbahnen haben müssen, während die Weitere Gestaltung aller höheren Schulen in der Richtung zu bewirken ist/daß sie einen gemeinsamen, die drei untere u blasse n umfassenden la kein losen Unterbau erhalten. Die Forderungen sollen mit der Petition dem Kultusminister übermittelt werden. -ii Herzog * hebenden di- deö Mßplo zwWN in * Halali g-st-l"bl W", * ♦ ♦ Telegramme des Gieheuer Anzeigers. London, 7. Mai. Lord Roberts telegraphiert vom 5. Mai, abends 7 Uhr vom Wetflusse: Ich bin heute mit Pole Carews Division hierher marschiert. Das Haupt- Quartier und die Brigade von Wawell liegen zwei Meilen zurück. Die Brigade vor Maxwell steht noch etwas östlich von uns. Der Feind steht in beträchtlicher Stärke auf dem gegenüberliegenden Flußufer. Unsere Artillerie beschoß ihn drei Stunden lang, ohne den Uebergang erzwingen zu können. Kurz vor Sonnen-Untergang jedoch umging die berittene Infanterie unter General Hunton die rechte feindliche Stellung und ging sehr schneidig über den Fluß unter heftigem Granat- und Gewehrfener. Wir bivouakieren jetzt drei Meilen diesseits des Wetflusses. Ich hoffe (!), unsere Verluste werden nicht erheblick; fein. General Jan Hamilton war gestern ebenfalls in Aktion und verhinderte die Vereinigung von zwei Buren-Kolonnen durch ein gelungenes Manöver der 12. Ulanen und Kit- cheners Kavallerie. Wir brachten dem Feinde ernstliche Verluste bei. Die Buren flohen und ließen ihre Toten und Verwundeten zurück, die von unseren Aerzten verpflegt Werden. Macdonalds Hochland-Brigade vertrieb den Feind auf der rechten Flanke unter dem Schutz unserer Marine- Artillerie. Die Farbigen zeichneten sich dabei besonders aus. Hamilton ging heute morgen an einer schwierigen Drift über den großen Wetfluß vor. General Hunton berichtet, daß die Brigade Barton heute früh ebenfalls zwei Meilen nördlich von Ruidan Ihätig war. Die feindlichen Positionen sind vier Meilen lang und werden energisch gehalten. Unsere Leute nahmen jedoch eine Anhöhe nach der andern. London, 7. Mai. Aus Bloemfontein wirb gestern Abend 7 Uhr gemeldet, daß eine Kolonne unter dem Be- j fehl des Generals Hamilton Wynburg besetzt hat. — i Aus Thabanchu wird gemeldet, General Rundle hat die Buren aus ihren Stellungen vertrieben. Loudon, 7. Mai. Aus Warrenton wird gemeldet: Die Brigade Barton hat zuerst Vaalfluß bei Windsorion überschritten unter dem Befehl des Generals Hunter. Die Buren, welche Windsorton verließen, entflohen nach dem Norden. Es fanden fortwährend Scharmützel mit dem Feinde statt. Die Brigade Barton beschoß den Feind auf das heftigste. Man sieht an den dichten Staubwolken, die durch den Marsch der Buren hervorgerufen werden, daß die Zahl der Buren sehr bedeutend sein muß. 7„7 Nr ?let b-i u 11 »Dtben. 2# Wb $eL »«. "Ä *n u A» »*j***ft fr m «U- «nuj unb btt t, öJer aus l ä ?ulaui q 7le zu Mtv zu K« Wttg); tz ^"Gymch Neuburg Qn( pel aus Gii ;l Schmidt t zu Laubach; $: n zu @ie§e: verschult (@h| ar! Rollers »stabt; der L> schule zu Gi° m der Obeinc der Dbttföiiit zu Vu^c dem Wohch j. ■ Wilhelm flu. Menten bki la ern hatünv.r e folgeck ön-s Hoheit btt Ach eßung vom Heu 1/ Mltiguii/itä tfien unb 'MV-- iu 5öerlehrerm 5 Lehramts neuernmtei an höherci qeren Bürger^ Dieburg uni t einer höheto let)ran\talt De; sondern von bc > den Ensichlies lebt wohl kau; Vahl ließe, niet Mnstalt als ff Um so Härte n man die Z» n auch noch bo zu Oberlehrer genossen an de ls unabweisbr Kategorien voi lut Wirkung Dor Wollte man bin ; man bie an bet oren, jobalb fic c definitive W WanMen und ganz W-- , es sich um Ales neuen cw inqen des «ofr lerührten StW erstellen an btr aerstellen beiflb- lindenPeriom eu MgerMi tbehrlicke SM 'BSä? höheren E | Twm\ 5’feS Sm * it)« te i«r "L 20k ®itte"9 ’fljittti 'beul’.“L s«ii|i »«„ °»d'° n o»’"6'anete»L SS Aw ° t>S '* bem Friedhöfe eine Gedächtnisfeier zu Ehren der im Feldzuge 70/71 Gefallenen abzuhalten. Wie uns mitgeteilt wurde, werden die bereits eingetroffenen trüberen Offiziere und Veteranen des vormaligen 2. Groß- herzogl. In t. Regts. Nr. 116, Kaiser Wilhelm, dieser erhebenden Feier beiwohnen. - Tue Sohne Gießens, die Kombattanten sind, aber mcht zu den Angehörigen des 116. Regiments zählen, werden zur Weihe auf dem Marktplatze wohl den bevorzugtesten Platz erhalten, nämlich zwischen dem zweiten Bataillon. Zum Essen werden sie in Steins Garten untergebracht, wahrend vom zweiten Bataillon eine Kompagnie detachiert wird. 1 Als nachträgliche Feier des Ersten Ma, hatten sich neftern die hiesigen Sozialdemokraten bet zahlreicher Beteiligung zu einem Waldfest zusammen gefunden. Am Abend kehrten die Festteilnehmer im Lampionzug zurück. " ^n der heutigen zweiten Ziehung der Hessischen Landeslotterie fielen auf Nr. 19577 40000 Mk., 10292 10000 Mk., 5389 5000 Mk., 19781 3000 Mk., 3851, 13 370 je 2000 Mk., 532, 4062, 4474, 13578 je 1000 Mk. »» Haupttreffer. Der heute gezogene Gewinn von 40,000 Mk. ist nach Gießen gefallen. Die diesjährige Vereinigung der 50 er hat Glück. Sie spielte einige halbe Lose in der hessischen Lotterie, und kam heute bei der Ziehung der II. Klasse, die von denselben gespielte Nummer 19781 mit 3000 Mk. heraus. •• Ein ruchloses Attentat. Am 30. April abends 11 Uhr wurden, wie erst jetzt bekannt wird, anscheinend von mutwilliger Hand, auf das nahe beim „Taubenstein" stehende Bahnwärterhaus Nr. 137 der Deutz Gießener Eisenbahn zwei Revolverschüsse abgefeuert. Die eine Kugel flog ziemlich dicht über den Kopf des diensthabenden Bahnwärters Gerhard aus Dutenhofen und drang in das Dach des Bahnwärterhäuschens ein. Dieser Vorfall gab zu Nachforschungen Veranlassung, deren sich Polizeiwachtmeister Blady und Oberflurhüter Gerhard aus Wetzlar mit besonderem Eifer annahmen. Wirklich gelang eS den Beamten, den Thäter in der Person eines Bergmanns aus Bieber zu ermitteln. + Büdingen, 6. Mai. Heute morgen hat sich der hoch- betagte Privatskribent K. von der Stadtmauer beim „Fürstenhof" herabgestürzt und blieb auf der Stelle tot. K., der schon in früheren Jahren an Geistesstörung gelitten hatte, zeigte in letzterer Zeit wieder Spuren von geistiger Verwirrung. Es ist deshalb anzunehmen, daß er in einem Anfall von Geistesumnachtung den Tod gesucht und gefunden hat. Darmstadt, 5. Mai. Der Großherzog und die Großherzogin mit Prinzessin Elisabeth trafen gestern mittag gegen 4 Uhr in bestem Wohlsein hier ein und reisten nach kurzem Aufenthalt nach Station Egelsbach, bezw. Jagdschloß Wolfsgarten weiter, wohin das Großherzogliche Hoflager nunmehr verlegt ist. Im Gefolge be* sanden sich Hofdame Freiin v. Rotsmann, Frl. v. Paffa- vant, der funktionierende Generaladjutant Oberst Frhr. v. Grancy, Mr. Wemys. Die Allerhöchsten Herrschaften wurden am hiesigen Bahnhofe von dem Prinzen Wilhelm begrüßt; ferner hatten sich daselbst emgefunden Oberhofmeister Frhr. v. Riedesel, Major Frhr. v. Roder, Rittmeister Kraemer, Hauptmann v. Zangen. — Der Grotz- herzog empfing heute den Ministerialrat Weber; zum Vortrag den Staatsminister Rothe, den Juftizminister Dr. Ditt- mar, den Finanzminister Küchler, den Hofjägermeister Frhrn. van der Hoop, den Kabinettsrat Römheld. — Außerdem empfing der Großherzog den Preußischen Gesandten Prinzen Hohenlohe und den Großbritannischen Geschäftsträger Buchanau in besonderer Audienz. Darmstadt, 6. Mai. Der Großherzog hat sich gestern abend 8 Uhr 2 Min. nach Berlin begeben. △ Mosbach bei Dieburg, 6. Mai. Das Wohnhaus des Landwirts Michael Peter in unserer Nachbargemeinde Pflaumheim, an welchem 10 Maurer und Zimmerleute beschäftigt waren, stürzte plötzlich zusammen und begrub den 73 Jahre alten Vater des Hausbesitzers, desien Schwester, den Zimmermann Franz Hock und dessen Sohn unter den Trümmern. Die übrigen Personen konnten sich auf die Zurufe des Maurermeisters Hock retten. Franz Hock erlitt neben einem doppelten Beinbruche bedenkliche Verletzungen am Kopfe und an verschiedenen Körperteilen. Die drei übrigen Verschütteten wurden glücklicherweise ohne jegliche Verletzungen unter den Trümmern hervorgezogen. Sämtliche Möbel, Oefen, Kücheneinrichtung rc. gingen beim Einstürze vollständig in Trümmer. bm. Mainz, 6. Mai. Bei dem großen Menschenandrang, der bei der Ankunft der Torpedoflottille verflossene Woche in Köln herrschte, ist im Gedränge einem Fremden eine Handtasche mit einem Wertinhalt von über ] 5000 Mark von zwei Langfingern entrissen worden. Nach Angabe des Bestohlenen waren die im Gedränge entwichenen Diebe der Tasche sehr elegant gekleidet, und deutet ihr ganzes Aeußere darauf hin, daß man es mit zwei internationalen Gaunern zu thun hat. Die Kölner Kriminalpolizei hat ermittelt, daß sich die Diebe rheinaufwärts nach Wiesbaden oder Mainz von Köln aus begeben hatten, doch ist ihre weitere Spur verloren gegangen. Gestern und vorgestern konnte man die Bahnhöfe in Wiesbaden und Biebe- rich, sowie die ankommenden Rheindampfer scharf von Kölner Detektivs und Geheimpolizisten bewacht sehen. Von den Gepäckstücken, die die Gauner mit sich führten, hat man die Nummern und Zeichen ermittelt. — Die von dem Kriegsministerium zur Abschätzung des Kasteler Festungsgeländes hierher entsandte Kommissionsist gestern hier eingetroffen. Sie besteht aus den Hauptleuten Lann- hardt und Holm, sowie noch zwei weiteren Offizieren aus dem großen Generalstabe. Außer der Abschätzung des Kasteler Festungsgeländes wird sich die Kommission auch mit der Vermessung des von der Eisenbahn zu den neuen Bahnanlagen innerhalb der hiesigen Festung beanspruchten Geländes befassen. ** Kleine Mitteilungen aus Heffeu und den Nachbarstaaten. Das städtische Pfandhaus in Mainz soll einer Reform unterzogen werden. Nach den neuen Satzungen sollen an Zinsen für Pfänder jährlich 12 Prozent statt der bisherigen 25 bis 30 Prozent, erhoben werden; außerdem sollen von jeder Mark Darlehen als Einschreibegebühr drei Pfennige Vergütung beansprucht werden. — Die Leiche des in dem Rhein bei Bingen verunglückten Studenten Pfeiffer aus Aulhausen ist bei Aßmannshausen geländet worden. — In der letzten Stadtratssitzung in Bingen wurde für den offiziellen Empfang der Torpedoflottille von der Stadtverwaltung ein Betrag von 500 Mark nach längerer heftiger und erregter Debatte bewilligt. — Aus Anlaß der 500jährigen Geburtstagsfeier Gutenbergs beabsichtigt auch die Gemeinde Gernsheim zu Ehren ihres großen Mitbürgers Peter Schöffer, des Schwiegersohnes von Fnst, mit welchem er im Jahre 1457 das „Psalterium Mogun- tinum" gedruckt, im Juni eine Feier zu veranstalten. Vermischtes. • Belgrad, 6. Mai. Hier und in der Umgegend ging gestern ein furchtbares Unweiter nieder. Fünf Personen wurden vom Blitz getötet. * Lemberg, 6. Mai. Die Stadt Radomysl ist zum größeren Teil niedergebrannt. Ueber 200 Personen sind obdachlos. Ein Mädchen ist verbrannt. Arbeiterbewegung. Gieße«, |7. Mai 1900. 1. Weißbindcrausstanv. Mit dem heutigen Tage sind tue hiesigen Weißbinder in den angedrohten Ausstand getreten. In einem den Meistern zugestellten Zirkular beanspruchen die Gesellen bei zehnstündiger Arbeitszeit einen Minimallohn von 40 Pfg. pro Stunde, nur die Gesellen unter 21 Jahren wollen sich mit einer Mmimalvergütung von 30 Psg. pro Stunde begnügen. Die Meister haben, in allseitigem Einverständnis, auf dieses Zirkulär eine Antwort nicht gegeben. Mehrere Geschäfte arbeiten insolgedeffen mit einem einzigen Lehrjungen, nur einzelne Geschäfte verfügen noch über einen Arbeiterbestand von mehreren Personen. Maurerauöstand itt Licht. Die hiesigen Maurer beabsichtigen ebenfalls, wie wir aus guter Quelle vernehmen, in den Ausstand zu treten, doch konnte uns über die Höhe ihrer Ansprüche nichts Bestimmtes mitgeteilt werden. Gent, 6. Mai. Mehrere hundert Spinner sind feit einigen Tagen wegen Lohndifferenzen ausständig. Die Arbeiter verlangen eme 2vprozentige Lohnerhöhung, während die Arbeitgeber nur 15 Prozent zugestehen wollen. Eine Anzahl Arbeiter m anderen Spinnereien, die aus Anlaß der Maifeier nicht gearbeitet haben, wurden entlaff,n. nactv in eiyenet tXwv5> - Di- Wohlfahrts-Lotterie zu Zwecken verdeutschen Schutzgebiete, veranstaltet von der „Deutschen Kolonial.Gesellschaft und dem „Deutschen Frauenverein für Krankenpflege m den Kolonien , hat sich die Gunst des Publikums im Fluge erobert und diese Gunst ist ihr nicht nur erhalten geblieben, sondern sie hat sich von Lotterie zu Lotterie noch gesteigert, denn zu der dritten, die tm November v. Z. stattfand, war schon einige Zeit vor Ziehung kem Los mehr zu.haben Wie sich bereits heute durch dre rasche Abnahme der Lose Überblicken läßt, dürfte auch zu der schon am 31. Mat beginnenden Ziehung der 4. Lotterte wieder vorher ausverkauft sein. Zur Ausspielung gelangen bekanntlich 16,870 Geldgewinne mit Hauptgewinnen von 100,000 Mark, 50,000 Mk, 25,000 Mk., 15,000 Mk. u. s. w. Die Wohlfahrtslose sind zum amtlichen Preise von Mk. 3,30 in fast allen Orten Deutschlands bei den bekannten Losverkaufsstellen zu haben, oder zu beziehen von dem General-Debit Lud. Müller & Co., Bankgeschäft m Berlin, Breitestraße 5 und deren Zweiggeschäfte in Hamburg, München und Nürnberg. ____ Neueste Meldungen. Depeschen des Bureau .Herold". Paris, 7. Mai. Der deutsche Botschafter in London, Fürst Hatzfeld, der gestern in Marseille eintraf und dort den Zug bestieg, mußte unterwegs in Dijon den Zug verlassen, weil er von einer Herzschwäche und Athem- I beschwerden befallen wurde. 3Q |u umnirtrn. 3360 3367 Marktplatz 17. Zr. Thdtthardt's MmMwz 3354 der Weisswein von Mk. 0.60 an die Flasche incl. Glas, Rotwein 1 — empfiehlt Prima Apfelwein Für Weinflaschen werden 10 Pfg., für Kognakflaschen 20 Pfg. zurückvergütet. 3369 I llnllci.arru.uiuni verschiedenes , Wallporzheimer, rühmlichst bekannt, in Originalfüllung und Originalpreisen, Deutschen Kognak von Mk. 2.— an die Literflasche, 8/< Liter Mk. 1.50, echt franz. Kognak von Mk. 3.50 an B/< Literflasche, Original-Füllung, enthält alle zur normalen Entwickelung Säuglinge erforderlichen Nährstoffe. Preis Mk. 1.20 und Mk. 1.90. 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Versieh.-Actirn-Gesellschaft. toxxyrnxTiiiirrxr Ätoiierhüufcij o 3358 Die Beerdigung findet Dienstag den 8. Mai, nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehause, Licherstrasse 5, aus statt nach langem, schwerem Leiden im 88. Lebensjahre in ein besseres Jenseits abzurufen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Georg Schäfer. Anna Schäfer, geb. Loos. Todes-Anzeige. Verwandten und Bekannten hiermit die traurige Nachricht, dass es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unseren lieben Vater, Schwiegervater, Grossvater und Urgrossvater Herrn Emil Loos A Veteranen Verein, y q ™ W Cm kräftiger Bursche kgg» Mittwoch den 9. Mal 1900, f6t die Gießerei gesucht. *• abends ll&r: qqi7 u [2972 Tüchtiges Dienstmädchen gesucht. Tiefenweg 17 12. 02026 abends 737 Uhr: H. Schaflfstaedt. 3347 jemand zum Wecktragen gesucht. «Q [3048]Mäusburg 12. 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Gold-Rente 97.50 93.00 3 Portugiesen 24.70 00.00 5 Mexikaner amort. S. I-III 42.00 000.00 4 Monopol-Griechen von 1887 45.00 83.70 4 Eisenb. Rentenb. Obl. 98.50 58.00 4 Buderus Obl. 00.00 in** 10 , »E WH*'1“1 »ar ourd) dckkada Mgabi Snantwortlu SNajbtfttMMtgl -Die L togtotbneltn 1 fctt 2. Samm tun Mt b den hesfische' SBdfe Rechn Hess, unb bt 1871, bk Un atfer bei Sing dir Königs. Pr Freigabe b in die Wege j: prrngstrHand^ Fährdienst auf KehendenVorsll ^tiDttorbnu des fytäihiw iivn derselbe» diensteS in skomMrS i Aaüy, 8. daran, den 5l 'feierlich zu bege ■allein in der der eine Huldi viler^Mrnat mifaßt 40 N Musiker (bai yttih sind i lassen, find »öden, werd vanbt. Ueb HtwgrapW reichem Mat! Anfängen bis verschiedenen jungen wirb. W feine ® S^eNen, ’W am Rhe , Mainz, 6. Ä bei Weg! £?nb Kin in der !rto Srennd b, ^ßegntte der Mer Gelegt »unehmen,^ ÄS As ^ngen- fr tn'6'“4 Dari SS**» m St«. ’v^otai h Jc ti! dez Str. *lS*i*t