17» te Fische. M Stück 7 M " n 9 „ lge,.. „ 9 „ ■ ©wtenein^e, pn ■/ perMMM ' M 60 M., pH 'N kost 35 Ptz. unb Psg. n * ’inietj Mi' , 40 , 18,28,38 l»l fr ,fb. 85 , 85 . 40 WWW Realer 1. M«» 18001 .1-18-8»°" lBe ’W"ncr ®,Uni SuH Schluß: t ' ;>** r&jrft etenbj,/' Seefische. lebenbW W Stytlpttll. >ose, P/ioW- K-WA. W. 85 M. ptt Dose 2,00 B per Stück 61/, H |e,pt*46 , fe f . 80 » M „ 85 , fe, f ,98 ' e, per Stück 20 , t, H // , tchte. Ltück 6, 7, 8 iwl Mittwoch bett 7. März Zweites Blatt Amts- und Anzeigeblatt für den "Kreis Gieren Lllr Anzeigen-BermittlungSstellen deS In- und Ausland«« nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Zeilenpreis-, lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. WMMM, Expedition und Druckerei: ^ch»tß»atze »t. 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hteßenr Fernsprecher Nr. 61. Gratisbeüage«: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Klätter für hessische Uolkskunde. Atczugsprels vierteljährl. 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Stehen sie Dir auch nach hab' und Gut, Beugen sie nimmer Dir Stolz und Mut, Rauben sie Dir auch Dein Eigentum, Nimmer doch rauben sie Dir den Ruhm, herrliches Volk, verzage nicht Vieles nahmen sie, Alles nicht! Tapferes Volk, harr' aus, harr' aus! Schärfe die Waffen zu neuem Strauß, kaß sie nur jubeln, jauchzen und schrei'n, taffe den Kindern die Kinderei'n*). Während sie taumeln in Siegeslust, Stärke zu frischem Kampfe die Brust! Tapferes Volk, harr' aus, harr' aus! Schärfe die Waffen zu neuem Strauß. Gläubiges Volk, o zage nicht! Gok verläßt feine Buren nicht. lieber dem Wüten und Toben der Schlacht hält er schützend, und schirmend die Wacht. Durch den ernsten, heiligen Krieg Führt er sein Volk zu herrlichem Sieg. Gläubiges Volk, o zage nicht! Gott verläßt seine Buren nicht. Gießen. Therese Köstlin. *) Es bezieht sich dieser Ausdruck aus die Verbrennung deS Bildes des Präsidenten Krüger. Die Red. * Unser Kaiser in der englisch französischen Presse. Die englischen Blätter lieben es, die Persönlichkeit des Deutschen Kaisers, wo immer es möglich ist, in ihre Erörterung zu ziehen. Sie gleichen darin der Pariser Presse, die von dem Monarchen fast täglich ausführlich berichtet, sicher, das Interesse ihres Publikums zu erregen. Es ist natürlich, daß hierbei je nach der Stimmung das „Hosiannah" und das „Kreuzige" sich ablösen, daß bald in den wildesten Karrikaturen den Chauvinisten oder Jingos geschmeichelt wird, daß man bald in superlativischer Bewunderung erstirbt, wenn gerade der Moment eine kleine Spekulation auf die menschliche Schwäche rechtfertigt. Heuchlerischer Byzantinismus und freche Roheit folgen oft einander ohne Vermittelung. So ist es unvergessen, welche Takt- und Geschmacklosigkeiten das Echo des prächtigen an Ohm Krüger gesandten Telegramms bildeten, jenes Telegramms, das den Kaiser auf die höchste bisher erreichte Höhe seines Lebens führte; so haben wir noch im Gedächtnis die dreisten Mahnungen, von der Queen sich belehren zu lassen über Weisheit und Regierungskunst, und andererseits haben- die Blüten, die aus dem Schmutz der Dreyfustage aufsprossen, einen Duft verbreitet, der heute noch gespürt werden kann. Eine gerechte Würdigung der Tugenden und Fehler des Monarchen, seiner eigentümlich komplizierten Herrennatur, seines Wollens und Strebens hat man nur selten zu entdecken vermocht. Auch jetzt wieder ist das intensive Interesse der englischen wie der französischen Presse auf den Deutschen Kaiser gerichtet. Und es ist'seltsam genug, daß hier wie dort die dithyrambischen Klänge das Uebergewicht behalten, und daß für uns, die wir doch, wie Reuter sagt, „die Nächsten dazu sind", weder die Pariser noch die Londoner- Stimmung aus den Thatsachen sich begründen läßt. In England jubelt man darüber, daß die Politik des dritten Deutschen Kaisers von tiefem Wohlwollen zeuge für die Besiegten von Colenso und von Magersfontein, und triumphierend verkündet man der Welt, daß der Monarch nach des Helden Cronje tragischem Ausgang der Königin Viktoria und dem Prinzen von Wales seinen Glückwunsch übermittelt und „in generösen und freundlichen Ausdrücken auf das wichtige Ereignis beim Paardeberge Bezug genommen habe." Die französische Presse wiederum preist in schwungvollen Worten die „Ritterlichkeit" des Deutschen Kaisers, die ihn verpflichten soll, die Initiative zu einer schiedlichen und friedlichen Vermittelung zu ergreifen, und so einen Schritt zu unternehmen, dessen augenblicklicher Erfolg mehr als zweifelhaft wäre, dessen künftige Folgen aber schwerlich auf das Gewinnkonto des deutschen Volkes gesetzt werden dürsten, weil auch der ehrlichste Makler nicht gegen Mißdeutungen und Verdächtigungen geschützt ist. Aber der Liebe Mühe ist hier wie dort umsonst. Alle Versicherungen, selbst alle Schwüre, die von den Ufetn der Themse herüber klingen könnten, werden uns, werden das deutsche Volk nicht überzeugen, daß unser Kaiser, von dessen tapferem Freimut wir nach dem Tage von Krügersdorp so begeistert vernahmen, dem Millionen von Herzen zujubelten, als er das richtende Wort über Jamesons Räuberfahrt aussprach, jetzt im Widerspruch mit seinem ganzen Volke, mit allen Deutschen der Welt dem Werke sympathisch sich zugeneigt habe, das die Spießgesellen eben jenes Jaweson nur mit wilderer Energie jetzt ausgenommen haben. , Kaiser Wilhelm ist wahrhaft ein Ritter, er ist em hochgesinnter Mann, dessen Herz schlägt gleich dem fernes Volkes für die kleine Schar, die, gegen die Uebermacht ringend, der Welt die trostvolle GewißlM giebt, daß todesmutiger Heldensinn noch nicht ausgestorben sei auf Erden. Der Zwang der politischen Besonnenheit, die Notwendigkeit, das Sehnen des Idealisten zurückzudrängen hinter den harten Forderungen der Realität muß den Deutschen Kaiser bestimmen, in strikter Neutralität den Ereignissen zu folgen, aber jene Notwendigkeit kann ihn niemals dazu führen, den Genossen des Rhodes und Chamberlain Glück zu wünschen zu den Fortschritten auf einer Bahn, die zu der Aufopferung eines Volkes von frommen und tapferen Männern führt. Allzuoft durchbrauste die Halle der unserem vielgeliebten ersten Kaiser gewidmeten Kirche in Berlin das alte Niederländerlied: „Wir treten mit Beten vor Gott den Gerechten", und allzuinnig hat sich in vergangenen Tagen das Hohenzollernblut mit dem Blute der Oranier vermischt, allzutief durchdringt das ganze deutsche Volk die Sympathie für das von seinem eigenen Stamm abgesplitterte Volk der Buren, als daß wir alle jene von englischer Seite geflissentlich verbreitete Meldung von dem Glückwunsch zu Cronjes Untergang nicht als eine schroffe Beleidigung der kaiserlichen Majestät auffassen und den Wunsch nach einer Berichtigung hegen sollten, die keineswegs den Stempel übermäßiger Höflichkeit zu tragen brauchte. Und es ist auch gut, wenn jenen aufdringlichen neuen Freunden, die uns plötzlich selbst in der chauvinistischen Presse Frankreichs erstehen, mit aller Ruhe klar gemacht wird, daß unser Kaiser weder vor französischen Drohungen zittert, noch willig den französischen Lockungen folgt. Der Gedanke der Intervention mag ja verführerisch wirken, er mag so bestechend ersck)einen, daß selbst kluge und klare Köpfe sich an ihm berauschen, aber in der Politik hat nicht das gute Herz, sondern der nüchterne Verstand das Wort zu führen, und der Egoismus muß der Alleinherrscher sein. Freilich versüßt uns die Pariser Presse den Gedanken der Intervention durch die Verheißung, daß von ihr eine überaus glückliche Rückwirkung ausgehen werde auf die Gestaltung der Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich. Aber wer hat solch kindlichen Glauben? Wir unsererseits haben stets, wenn die bekannten Liebenswürdigkeiten an die Adresse der Franzosen ergingen, wenn wir von der Ausschmückung der Gräber von Vmcennes hörten oder von dem Besuch der Iphigenie, von den Telegrammen an Sadi Carnot, Lesseps oder Faure und den Briefen an Gallifet, die Ueberzeugung vertreten, daß jenseits der Vogesen niemals über den Augenblick hinaus eine Wirkung eintreten werde, daß niemals der französische Haß erstickt werden könne selbst unter den ehrlichsten Beweisen kaiserlichster Huld. So mögen denn die Blätter von London und Paris getrost ihre Fäden spinnen; die Deutschen gleichen nicht den Fliegen, die sich im Netze fangen wie sie den Mücken nicht gleichen, die gegen das Licht flattern und sich zur Freude der Zuschauer unbedacht die Flügel versengen. _____ Lokales mth Nrsviiyietles. (««orryme Einsendungen, gleichviel welche« Inhaltes, werden grundsätzlich nicht ausgenommen.) Gieße», den 6. März 1900. ** Geschichtskalender. (Nachdruck verboten.) Vor 185 Jahren, am 7. März 1715, wurde zu Zeblin bei Köslin Ewald Christian o. Kleist geboren, ein Dichter voll warmen Gefühls und tiefen Naturstnns, ausgezeichnet in seinen Liedern und Elegien, berühmt als Sänger des „Frühling", und als einer der tapfersten Kriegs- Helden aus der Frtdericianischen Zeit. Er starb am 24. August 1759 infolge einer in der Schlacht bet Kunersdorf erhaltenen Schußwunde. ___________ ** Juristen und Staalsbaubeamte im Großherzogtum Hessen. Der „Deutschen Zeitung" wird geschrieben: Die mannigfachen Ereignisse, welche sich in den letzten Monaten im Großherzogtum Hessen abgespielt und weit über die Grenzen desselben Aussehen erregt haben, lenkten die Aufmerksamkeit von einer in diesen Zeitabschnitt fallenden Ruhestandsversetzung ab, die in erster Linie die hessischen Staatsbaubeamten betraf und in zweiter Linie weite technische Kreise teils in Erstaunen, teils in Mißstimmung versetzen mußte. Für diese Mißstimmung genügend war die Thal' fache, daß wider alles Er.oarten die seit Bestehen der Mintsterialabteilung für Bauwesen im Ministerium der Finanzen stets durch einen Fachmann besetzt gewesene Stelle eines Vorsitzenden an einen verhältnismäßig noch jungen Juristen übergegangen ist, der seit einer längeren Reihe von Jahren der Bauabteilung als juristisches Mitglied angehörte. Dieser Ersatz des Herrn Geheimrat Dr. Schäffer durch einen Juristen wirkte aber auf die beteiligten Kreise um so betrübender, weil kurze Zeit vorher die Frage der Wiederbesetzung der durch bekannte Ereignisse erledigt gewesenen Stelle eines Vorsitzenden der Schulabteilung beim Großherzoglichen Ministerium des Innern zur Erwägung stand und hierbei die durchaus berechtigte Befürchtung, daß diese Stelle wie in früheren Jahren so auch jetzt wieder an einen Juristen übergehen könnte, zum Ausdruck kam. Aber schon die bloße Annahme einer solchen Möglichkeit, zu der bei der wenig geschickten Verteidigung der Interessen der Schulabteilung bei den bewußten Kammerverhandlungen genügende Veranlassung gegeben war, betrachtet man als eine schwere Schädigung des Ansehens des gesamten akademisch gebildeten Lehrerstandes; man vertrat diesen Standpunkt mit Recht und kraft der bei den Lehrern seit Jahren bestehenden einheitlichen Organisation zur Vertretung gemeinschaftlicher Interessen mit Geschick und mit Erfolg. Dem Lehrerstand des Großherzogtums blieb also die drohende Demütigung erspart. Diejenige des lieber- gangs des bisher nur von Fachleuten geführten Szepters der Bauabteilung an einen Juristen muß daher um so greller wirken und vom Standpunkt des Fachmanns aus grundsätzlich unter allen Umständen mißbilligt werden. Daß eine so schwere Einbuße im Ansehen und der fachmännischen Leitung eines ganzen Standes möglich war, erklärt sich im vorliegenden Falle aus Umständen persönlicher Art. Der gesamte hessische Staatsbaubeamtenstand hat, vielleicht mit Ausnahme des derzeitigen Herrn Referenten, damit nichts zu thun. Um so mehr ist es nun seine Pflicht, gemeinschaftlich seine Interessen zu vertreten, wenn er in seinem Ansehen nicht noch weitere Einbuße erleiden will. Dazu mögen diese Zeilen den Anstoß geben. •* In Amerika verstorbene Hessen. In New - Jork: Maria Lämmle, 55 Jahre alt, aus König. — In Stapleton, St. I., Horrmann, 64 Jahre alt, aus Frankfurt a. M. — Adolph Opper, 49 Jahre alt, aus Daubringen. — In Brooklyn, N.-D.: Anton Götz aus Mainz. — In Mount Vernon, N.-N.: Georg Weber, 71 Jahre alt, aus Hessen-Darmstadt. — In West-Hoboken, N.-J.: Valentin Weiß, 37 Jahre alt, aus Gau-Bickelheim. — In Cleveland, O.: Louis Wieland, 84 Jahre alt, aus Idstein (Hessen-Nassau). — In Crestline, O.: Frau Elisabetha Ludwig, 72 Jahre alt, aus Nieder- Modau. — In St. Louis, Mo.: Philipp Schubkegel, 70 Jahre alt, aus Groß-Bieberau. — In Belleville, Jll.: Heinrich Ribbling, 62 Jahre alt, aus Holzbach (Kurhessen). — In Dubuque, Ja.: Georg Kaiser, 64 Jahre alt, aus Ebsdorf (Kurhessen). — In Detroit, Mich.: Anna Müller, 63 Jahre alt, aus Dieburg. Ebendaselbst: Johann Schmitt, 80 Jahre alt, aus Niederklein (Kur Hessen). _________ § Butzbach, 5. März. Wie die heutige Holzversteigerung in unserem Stadtwalde ergeben hat, sind die Holzpreise gegen das Vorjahr beträchtlich gestiegen, was hauptsächlich darin seinen Grund hat, daß infolge Verteuerung der Steinkohlen eine größere Nachfrage um Brennholz besteht. — Nächsten Donnerstagabend wird Herr Hof - Rezitator Ne an der aus Hannover im „Hessischen Hof" dahier einen Vortrag halten über „Deutschlands Kolonieen", womit eine Darstellung von 100 Kolonial-Lichtbildern verbunden wird. 4- Reichelsheim, 5. März. Der Vorstand und Aufsichtsrat unserer Genossenschaftsmolkerei beschlossen gestern in einer gemeinsamen Sitzung, der auch Herr Instruktor Persyn von Offenbach beiwohnte, die Herstellung einer Pasteurisieranlage für Vollmilch und Rahm.— Der Sekretär des Obstbauvereins, Herr Reichelt von Friedberg, hielt gestern hier einen sehr instruktiven Vortrag über Neupflanzungen von Obstbäumen nach dem bürgerlichen Gesetzbuch, uüd über Obstverwertung im Haushalt. Die sehr zeitgemäßen Ausführungen boten eine Fülle von interessantem und neuem, und verdienen darum weitgehende Beachtung. — An diese Versammlung schloß sich \69t Markus Bauer 1618 roOEHtlflll Alle Arten Manufaktur- n. Weisswaren, Herren- Wäsche, Kragen, Hemden, Vorhemden, Eoch etue solche heS landwirtschaftlichen Bezirksvereins an, 1« der der Direktor der Landwirtschaftsschule in Friedberg, Herr Dr. von Peter in eingehender Weise über die Fruchtfolge nach durchgeführter Fcldbereinigung sprach. n. Leidheckeu, 4. März. Gestern zog sich ein hiesiger junger Mann eine bedeutende Verletzung der rechten Stirnseite und des rechten Auges dadurch zu, daß ihm beim Schießen nach Spatzen der Gewehrschaft zersprang. Das Gewehr war alt und höchst wahrscheinlich mangelhaft gereinigt. Es ist dies der dritte schwere Unglücksfall, der durch Schießwaffen in unserer Gegend in der letzten Zeit verursacht wurde. In einem Nachbardorf zersprang nämlich kürzlich einem jungen Jäger das Gewehr, wodurch er sich den rechten Arm verletzte. In einem andern drang einem ebenfalls noch jungen Jäger aus nächster Nähe der ganze Schrotschuß des einen sich selbst entladenden Gewehrlaufs in den Fuß. 4- Groovers, 5. März. Durch den Lan4>es-Pferde- zuchtverein im Großherzogtum Hessen wurde heute nach- mihag von 3 Uhr ab hier der diesjährige Körtermin für den hiesigen Bezirk abgehalten. Bom Vorstand des Vereins waren die Herren Landesftallmeister von Willich und Rittmeister von Naegelin erschienen. Der Kommission würben eine stattliche Anzahl zum größten Teil prachtvoller Tiere vorgeführt, von denen 16 Stuten angekört werden konnten. Mit der Ankörung war auch eine Prämiierung der Hengst und Stutenfohlen verbunden, die in den Jahren 1897 und 1898 aus gekörten Stuten gefallen sind. Prämien für solche fehlerfreie Fohlen wurden den Herren Pächter Güngerich vom Oberseener-Hof, Esau zu Großen-Buseck uud Landwirt Echler zu Stangenrod zuerkannt. — Zucht- riel für den Bezirk Grünberg ist ein freigängiges, mittel- starkes Wagenpferd. — Es wurde allgemein anerkannt, daß man in dem hiesigen Bezirk in den letzten Jahren viel mehr Sorgfalt auf die Pferdezucht verwendet als früher, nnb daß auf biefem Gebiete ein ganz bebeutenber Fort- i schritt zu verzeichnen ist. In erster Linie ist bies aber i der ersprießlichen Thätigkeit des Lanbes-Pferbezuchtvereins 3U verbanken. — An bie Stutenkörung schloß sich noch eine Besichtigung ber auf hiesiger Gestütsstation kürzlich wieber emgetroffencn drei Beschäler. Wormsa. Rh., 4. März. Das Wintersemester ber von Vrauern aus fast allen Ländern zahlreich besuchten I 45 rau?r a f a b c m i e wurde am Freitag, den 23. Februar I geschloffen. Die Mehrzahl der Besucher verfügte über eine I langjährige Praxis, und konnte durch Verleihung des Braumeister-Diploms ausgezeichnet werden. Auch war die An- I statt in der glücklichen Lage, fast allen Absolventen angemessene Stellungen, darunter viele Vorderburschen und I einige Braumeisterstellen zuweisen zu können. Mainz, 5. März. Hier ist am ersten dieses Monats I ber seltene Fall vorgekommen, daß sämtliche Truppen I ber hiesigen Garnison keine Löhnung erhalten haben. Der Grund dieser auffallenden Thatsache war cm sehr einfacher, nämlich der Chek, mittelst welchem die Intendantur in Kassel die Löhnung überweist, 'war ausge- I blieben und konnte daher selbstredend die Reichsbank fein I Geld ausbezahlen. Erst den folgenden Tag kam cs zur I Auszahlung ber Löhnung, welche Verzögerung wohl von I manchem Solbaten sehr unangemehm empfunben würbet— I Die gegenwärtig im Gange befinbliche Lohnbewegung I im hiesigen Schreinergewerbe wirb aller Voraussicht | "ach ohne Strike cnbigen. lieber bie meisten Streitpunkte I haben bereits Verstänbigungen ftattgefunben unb über bie I Fragen, über welche noch keine Einigung erzielt würbe, werben I derart friebliche Verhanblungen geführt, baß ein befriebigenber I Ausgleich kaum zu bezweifeln ist. — Die hiesigen Pferde- I besitzet haben einen Pferdeversicherungsverein auf I Gegenseitigkeit gegründet. 39 Mitglieder mit einem Bestand I von 217 Pferden sind dem Verein bereits beigetreten. I = Aus dem Rheingau, 5. März. Bezüglich des neuen I Weingesetzentwurfes hat gestern eine in Mittelheim auf I Veranlassung des Vereins zur Wahrung der wirtschaftlichen I Interessen des Rheingaues tagende Versammlung, in welcher I der Landesdirektor Sartorius-Wiesbaden anwesend war, I folgende von Pfarrer Weil-Hattenheim vorgeschlagene! Resolution angenommen: 1. Wein ist der vergohrene Saft I der Trauben. 2. Alle gesundheitsschädliche Substanzen sind bei der Weinbereitung auszuschließen. 3. Jeder Zusatz von Zucker und Wasser ist verboten. 4. Absolutes Verbot der I »unstweinfabrikation. 5. Kellerkontrolle ist unumgänglich I notwendig, dieselbe soll aber eine allgemeine für Weinhändler I i wie Winzer fein, und zu jeder Zeit von den von der Regie- I ' rung ernannten Beamten und Sachverständigen ausgeführt I werben. Die Resolution würbe bem Reichskanzler unb bem I ReichstagSpräfibium übermittelt. I. Kirchenplatz No. 11. / Mch itablifitmeni etilen 9 -arden. Pein Sr Atzks; klnnahmesttllt, Geschwii | gefallen, dessen Unschäblichmachung für eine gewisse Zeit nur begrüßt werben kann. Am 26. v. M. schlich sich am h^en Tage in ber Mittagsstunde ein Mann in bie im 1. Stock telegene Wohnung des in ber Bernharbstraße wohnenden Gastwirts E., öffnete mittels Nachschlüffels I und Behälter und legte sich bie KleibungSstücke rc. I zum Mitnehmen zurecht. In biesem Augenblicke erschien I "ne Verwanbte bes Wirts in ber Wohnung, was den Ein- I brecher veranlaßte, unter Zurücklassung seines Raubes bie | Flucht zu ergreifen. Der von dem Vorgänge benachrichtigte | Wirt sprang bem Einbrecher nach, würbe aber von biesem I mit einem Eisenstück bebroht unb mußte bemzufolge von einer Festnahme besselben absehen. Gestern nachmittag war ber Wirt E. auf einem Spaziergang begriffen. In ber Nürnbergerstraße angenommen, begegnete ihm ein Mensch, | ben er als ben kürzlichen ungebetenen Gast wieber zu erkennen I glaubte, weshalb er vonseinerWahrnehmung eine« inber Nähe ftehenben Schutzmann bavon Mitteilung machte. Kaum batte jeboch ber Frembe gemerkt, baß man sich mit seiner I Person beschäftigte, als er auch schleunigst im eiligen Tempo bie Flucht ergriff, verschiebene Straßen burcheilenb. An i ber gelben Mauer würbe er jeboch auf Zuruf beS ihn ver- folgenben Polizeibeamten von zwei Passanten niebergestoßen, woburch seine alsbalbige Festnahme ermöglicht würbe. Auf ^mjßohaeibureau stellte sich heraus, baß man einen guten @riff gethan hatte, benn ber Verhaftete entpuppte sich als em er ft am 12. Februar aus bem Gefängnis zu Zwickau I uitlassener Schlossergeselle Rob. Theobor Kleemann aus I Erfurt, ber bort l*/2 Jahre Gefängnis wegen Diebstahls I bmter sich gelassen hatte. In seinem Besitz fand man eine I ^enge Diebes- unb Einbrecherwerkzeuge, 8 Dietriche, 10 I Schlüsse, Brecheisen, Stearinkerze u. a. m. JebenfallS war I herfelr ■ im Begriffe, auf ber eingefchlagenen Verbrecher- I laufbahli weiter fortzuschreiten. Fulda, März. Heute nacht hat es in ber Rhön I fo ftarf geschneit, wie kaum einmal in diesem Winter. I den Bahnlinien gab es heute früh tüchtig zu schaffen, | um btc Geleise frei zu machen. Der Verkehr in den Bergen I ist sehr erschwert. I m. Homberg, Bez. Kassel, 5. März. Die nahe unserer Stabt gelegene Kupfermühle nebst 75 Morgen Land I würbe im Konkursverfahren vor etlichen Tagen um ben I Preis von 36 600 Mk. an ben Leberhänbler Heilbronn I da.^er verkauft. Auch bie oberhalb an der Efze gelegene Bischofsmühle wird am 27. April b. Js. zwangsweise ver- I kaust. Es mag dies auch als ein Beweis gelten, baß bie I kleinen Müllereien nicht mehr einträglich sinb. Unterkleider, Wäsche Unterrücke für Damen, Tischdecken, Bettkolter. Übernahme vollständ. Ausstattungen. Heer und Marine. — Iteber die Militärdienstzeit der Bolktzschrrllehrer unb Kandidaten des Volksschulamtes veröffentlicht das Kriegsministerium folgende bereits in Geltung befindlichen Bestimmungen: 1. Auf Volksschullehrer und Kandidaten des Volksschulamtes, welche ihrer aktiven Dienstpflicht als Einjährig-Freiwillige genügen wollen oder genügen, finden die in de» Wehr- und Heeresordnung enthaltenen Bestimmungen über „Einjährig-Freiwillige" Anwendung. 2. Alle übrigen Volksschullehrer, welche ihre Befähigung für das Schulamt in vorschriftsmäßiger Prüfung nachgewiesen haben, sind vom Jahre 1900 ab nach einjähriger aktiver Dienstzeit bei einem Infanterieregiment zur Reserve zu beurlauben. 3. Sofern sie nicht schon beim Oberersatzgeschäft ausgehoben werden, sind sie dmch die zuständige Ersatzkommtssion im Februar oder August außerterminlichen Musterungen zu unterwerfen. 4. Ihre Einstellung findet möglichst unmittelbar an dem nach dem Seminarscylußtermin folgenden 1. April oder 1. Oktober statt. S bwierig- leiten, die ihrer sofortigen Einstellung zu diesen Zeiten aus den Vor- )$nften über die Losung erwachsen, können sie durch Verzicht auf die w«erlItc Losung begegnen. Roch nicht militärpflichtige taugliche )üonM$unef)rer rc. dürfen sich zum Dienstantritt freiwillig bereit erklären. -Set Ausstellung eines Meldescheins bedarf es in diesem Falle nicht. ][ Zur „Ausstellung für Krankenpflege 1900" in Frank- furt a. M. Das Bab Salzschlirf bei Fulba, welches bekanntlich am 1. Januar in ben Besitz eines Kasseler Kon« ;2ttVUa6iQÜbe(Sin9? 9 °uf ber Frankfurter Ausstellung (b. vls 18. März) ebenfalls vertreten. Es tritt hierbei zum ersten Male bie neue Flaschenform, in welcher ber .^künftig zum Versanbt gebracht wirb, (Borbeauxform mit gelbem Etikett); außerbem haben bie Pfropfen Korkbranb erhalten, sobaß einer Fälschung n Zukunft vorgebeugt ist. Für alle Gichtiker, Rheuma- tifer, Nteren-, Stern- unb Darm-Leibenbe sei erwähnt, baß Ausstellung auch bad Fremben-Album bes Bades, welches sonst nur Aerzten zur Verfügung steht zur Einsichtnahme offenliegt. Es befinben sich in demselben bie Wissen chaftlichen Urtette zahlreicher hervorragenber Äer^te, welche bem Salzfchlirfer BonifaeiuS ihre eigene tc'lS kaum noch gehoffte Genesung verbanken. Das Bab ift vertreten burch ben Babekommissar Oberleutnant a D Haeseler, welcher jebe gewünschte Auskunft über bas Bab' Unterkunft, Verpflegung, Kurmittel, Neuerungen unb Pro', jekte an Ort unb Stelle bereitwifligft erteilt. Hanau, 5. März. Ein gefährliches Jnbivibuum Gestern ist ber hiesigen Polizei ein Bursche in bie Hänbe Gebrauchte EiseubahubiVette (Karton) neueren und älteren Datums, namentlich auch alte mit Guldenwährung, sowie ausländische werden von einem Herrn gesucht, welcher ein Werk über Eisenbahnwesen bearbeitet. An dieses Werk soll sich eine große Eisenbahn- billetsammlung anschließen, welche später einem Museum für Völkerkunde (in Deutschland) überwiesen wird. Da sich vielfach im Besitz des Publikums noch einzelne Billette befinden, welche als Einzelstücke so gut wie wertlos find, wohl aber in einer Sammlung dauernd zur Geltung kommen können, so wird an das Wohlwollen und die sehr gefällige Unterstützung des Publikums appelliert, ohne welche Hilfe der Verfasser nut schwer zum Ziele gelangen kann. Freundliche Einsendung solcher Stilette nimmt zur Weiterbeförderung mit Dank entgegen die Expedition dieses Blattes. iSi* Wirklichen Kaffee-Geschmack besitzt Kathreiner’s patentierter Malzkaffee, nach wissenschaftlichem Urteil der beste und gesündeste Ersatz für Bohnenkaffee; als Zusatz allgemein beliebt. 302 ,? ette r b e rich t. Im Rordosten Europas behauptet hohe Druck und von einem barometrischen ÄUm öteht sich heute ein Rücken hohen Barometer- ln der allgemeinen Richtung von Nordwesten nach ©uboften durch den Kontinent bis zu den unteren Donau- andern. Durch diesen Rücken werden die beiden De- pressionsgeblete im Nordosten des Erdteils und Mittelmeer- ne^?°n Ruander getrennt. Letzteres verursacht in seiner Umgebung auf umfangreichen Gebieten trübes Wetter An ^Vfr£am^en t^ü,tre 3301X1 und an ber Riviera Schnee- fane. Bei uns hat sich die. Witterung gebessert, indem unter Tags vielenorts heiterer Himmel herrscht. Die Tein- lregen allgemein sehr tief. Namentlich im Alpen- ^orlande herrschte nachts und am morgen strenger Frost. Witterung: Zunächst noch teils heiteres, teils nebeliges Frostwetter. Kunst und Wissenschaft. -Hofschattspielter." Die anläßlich der Erstaufführung von r-n La $n "folgte Ernennung des Herrn Matkowski und des Fräulem Poppe zu „Königlichen Hosschauspielern" bedeutet für Berlin eine Neuerung. An andern deutschen Hofbühnen bestand dieser Lite! seit vielen Jahren. Beispielgebend dafür war das von König 9cfl.tunt>ete Th^atre franSais in Paris, deffen Mitglieder ben JEitel Comödiens ordmaires da roi führten. Die nächste Hofbübne welche ihren ständig angestellten Künstlern diesen Titel gab, war das oon Kaiser Josef II. begründete Nationaltheater, später Burgtheater in iahen. Mit der Verleihung des Dekretes als K. K. Hofschauspieler wurde der Anspruch auf die volle Pension von 3000 Gulden nach 40iühnger Dienstzeit begründet Der Titel Hofschauspieler besteht noch an ben Königlichen Hoftheatern in München, aber in Berlin wie in Wien nur für die bereits ständig engagierten Künstler, und in Dresden für alle «>tw>rlenben D°rst-I-r An ben übrigen beugen H°sthe°I«n besteht offiziell der Titel Hofschauspieler nicht O ■. Mart fär ei# Lied t Die „Berliner Illustrierte Zeuung tritt tn ihrer neuesten Nummer mit einem eigenartigen Ausschreiben vor das musikliebende und Musikschaffende Publikum Es gilt den Wettbewerb um ein einstimmiges deutsches Lied mit Klavierbegleitung ; ein Preis von 300 Mk. wird dafür ausgesetzt. Preisrichter sind Männer von anerkannter Bedeutung, der Komponist Wilhelm Berger Siegfried Ochs^ Direktor Philipp Scharwenka, Hofkapellmeister Josef Sucher und der Musikhistoriker Dr. Wilhelm Kleefeld. Die genaueren Bedingungen sind von der Geschäftsstelle der Berliner Jllu- flnetten Zeitung", Berlin SW., Charlottenstraße 9, unentgeltlich zu „Klirr", Tragödie von Ernst Prange, fand in Frankfurt a M-, der Vaterstadt des Dichters, bei der Erstaufführung einen starken äußeren Erfolg. p Frankfurt a. O«, 4. März. Theaterdirektor Hohl, der Leiter des hiesigen Etadttheaters, ift heute früh an einem Herzleiden g e - storben Er war früher Direktor am Stadttheater in Glogau und Ulm und führte zuletzt auch die Direktion des Sommertheaters in i Brandenburg a. H. ! ** Dahl des Truppenteils haben die emzuftellen brn Lehrer u. s. «. nicht, vielmehr werden sie auf die Infanterietruppen- e? ee,nr6 stellt. Dabei ist den Wünschen der Lehrer S nchst «kchnung zu tragen. y 8 . •• demselben Truppenteil überwiesenen Lehrer u. s. te. fin> grundssätzlich gemeinschaftlich unterzubringen, soweit dies nach £ 21 2 m?nr^anUf°Km,Ctm “ltun98orbnu»9 gestattet ist. Sie nehmen, 'eweit J ft a.n der Rekrutenausbildung der Einjährig.Freiwilligen teil, treten SX"1 b» Kompagnie em und sind, insoweit sie sich nach ihrer mMtünschen Beanlagung und chrem Diensteifer hierzu eignen, nach An- orbnung der Regimentskommandeure zu Unteroffizieren des Beurlaubten- Ttflnöcs auszubilden. 36re Verwendung in den Geschäftszimmern ist auSgeschloffen. Diejenigen Dolksschullehrer u. s. ro„ welche sich gut geführt und f°‘!?Iel^rn?r^2)l^?rcnntni^c ctroor6en haben, dürfen nach mindesten« 8U überzähligen Gefreiten ernannt, diejenigen, 6£ • ^Zaster Führung und Haltung hervorragendes geleistet ?*Rrn' 6et bet enHaüung aus dem Dienste ausnahmsweise zu überzähligen Unteroffizieren befördert, diejenigen, welche sich nach dem Urtdl V°.^esetzten zu Unteroffizieren des Beurlaubtenstandes eignen, als Unterosfizieraspiranten entlaffen werden. ' .b„et Heranziehung zu Uebungen im BeurlaubtenstanL ”et.°cn unter Ziffer 2 genannten Volksschullehrer u. s. w. wie die ?ef??b?rt9roanb ten be^anbeIt 6ic dürfen gelegentlich bet Uebungen $llsM in W i« im M »ttl Freitogde« 160 = 5. 110 — 5 50 rm Aiihttv-^ 13 rm Buch 50 „ Buch S „ Sichel 15 „ Buche Die Zusamu Hungen, t eleganter Herren-Garderobe Anfertigung nach Mass in eigener WerkstÄtte. * des alt ST ,V" b-st" Siehe«' dm ' Grob gta be« 87 Sinn' °'rI tor.il Fleisch-Extract übertrifft trotz billigeren Preises an Nthrkraft und Wohlgeschmack die Liebig,sohen Extraete und ist in allen besseren Drogen-, DelicatesaeB- und ColoBialwaaren-Handlunc’en m haben. Dem nnchrien oem m mir Mhn pnu -tüMis, s ö/imer, auch f&atl Won besonders K Marieubader L te»««««i W6M unb Uch,„ ^9’, bie biüigfi batf btfa« empfo^r. Mtrralur. I Burettlieder (Einzelpreis 50 Pfennig I Partiepreis für 10 Exemplare Mk. 4.—) sind in den „Flugschriften der Falmatf»-bei @e°£9 Meyer in Berlin SW., Beniburgerstraße S ^"Smännlich frische elsässische Lyriker, dergrößte deutsche Elsaß unserer Litteratur gebracht hat fdethtfi GQnn^aen herzfrische Lieder und Balladen voll aerüBmfpn^ 9 h® 1168 humorvoller Laune, die seinen viel, s^wdern eines Elsäffers" an litterarischem Wert vollauf gleichkommen. Die Hälfte des Reinertrages soll den Buren zufallen. mJLßelliU wird, geht mtt dem Jahrgange 1900 das bisher im eigenen Verlage des ?”Seb;r8 «Mien, tn den Besitz der G. I. Göschen'schen «erlags, banblung in Leipzig übet. Wit wetden bei Erscheinen der neuen Aus- gabe, voraussichtlich tm Mai d. I., nähet auf das vortreffliche Rach- 1 l geradezu einzig in seiner Art und für jedermann von hohem Werte tst, zurückkommen SPirl-lm der otrnuigttB frankfurttr AMhkatkr. Opernhaus. b «7bei ermäß. Preisen.- ^Der fliegende n blußer Abon. Donnerstag dür 8. März: erften Male. -Die Puppe* (La Poupde). Komische Oprr in drei 8ttcn von Audran. Im Abon. (Sc. Pc. Freiiag den 9. März geschloffen. Samstag den 10. März: Einmaliges Gastspiel des Hof- opcrnfan0er8 5)^ Ernst Krauß vom Hostheater in Bentn i8frJä: Ernst Krauß.) Außer Adon. Gr. J" fl0 1L nachmittags 3 WMfokl des Ahrain in Sine ° ) «über Zbon. f >uhr: Sorftdlmiö. ie“’ Außer M: E: w$)it fJuppt1 rl- in »st: > 81m-. n SatnbdroJ' Jn '. Äbonmmenll $oii .Wenn wir tota lärj:‘ BoifltDimg 6t vSltg bin 10. ®?5q 'tag bin 11. M, Mm: „3ug/n, ßum echm fttk: «I bin llWtai: Lmopas behaupln m barometrische, hohen Baromelei' in Nordmesten ncö m unteren Dona: n die beiden K ls und Mittelmee! verursacht in sein trübes Wetter. L er Riviera Schn^ g gebessert, inde herrscht. Die ter imentlich im Alpe :gen strenger Frc noch teils heitere WM«. ■* olt«. «d.w»> . votistM Aue stottnngei )be- ■ Werket5116, IL ;r y AU« Arte« Man# F n. Weiter^' dra<^ rei»68 JD Mriuti *•%** beuet* Gnauth. 1692 Bekanntmachung. Di« Rkchnunn btt Stobt Sieben pro 1898/99 nebst Verwaltung«, bericht, sowie bi- Rechnung be« stäb8schen @o«< imb Woflerwerk« unb bi« Rechnung be« Stobienv-it-mng-sonb« P“1 1888/99 “W" ,n Gemätzhe t b-« »rt. 87 btt Stäbteorbnung währenb 8 Tagen auf bem Bürg-rm°ist-e°,. Büreau - Zimmer Nr. 15 - zu J-d-.mann, Einsicht affen. B-. merkungeu zu buffelben können in b-r angegebenen Frist baselbst er- boben werden. Hieße«, am 8. März 1900. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Bekanntmachung. Samstag, 10. März 1000, nachmittags 2'/, tthr, sollen im Saale des alten Rathauses die städtischen Morktkaubeu, di stimmt zum Feilbieten aller Arten von Gegenständen des Wochenmarkt- ve-kehrS auch außerhalb t»r Markttage und Marktzeiten, nebst den unter dem Turmhaus befindlichen Keller», sowie der Obftverkaufsplatz ans dem OSwaldS Garten nächst der Spieß'ichen Wirtschaft für die Zeit vom 1. April 1900 bis Ende März 1901 öffentlich meistbietend verpachtet werden. Die Verpachtungsbedingungen werden im Verfteigerungstermia bekrönt gegeben, können aber auch schon vorher bei der unterzeichneten Behörde — Zimmer Nr. 15 — eingesehen werden. Gießen, den 2. März 1900. Großherzogüche Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Wolff. 1667 KW-, Kitz- und Kttmtzulf-Knsteigemg »er Fürstlich A»>Nr>KranuskIs'|chrn Gbersürstnei Kungen in den Distrikten Fuchsstrauch und Kirchhofsbodeu. Es sollen versteigert werden: 50 rm Atchteu-Schichtreistg (Bohnenstangen), 30 rm Eichen Stockholz, 800 Stück Buchen^Wellen, Eichen-Wellen. 2700 Dorfgill-Licher Fußpfad, an der Heeg. Freitag den 9« März, von vormittags 10 Uhr an, 160 Aichten-Pervstangen, s öis 10 m lang, 7 vis 8 cm Kurchm. = 5,87 fm, 110 Iichten -Beisstangen, 6 vis 8 m lang, 5 vis 6 cm Durch«. = 2 fm, zu Sparren und Leilerbäumen sehr geeignet, Hungen, den 1. März 1900. 1610 Fürstliche Oberförsterei. 13 rm Buchen-Scheitholz, 50 „ Buchen-Prügelhotz, 6 „ Etchen-Prügelholz, 15 „ Buchen-Stockholz, Die Zusammenkunft ist am Thüringer Kunstfärberei Königsee Chemische Wäscherei. Etablissement ersten Ranges. Neue großartige Auswahl hochmoderner Aarben. Peinlichst saubere, anerkannt vorzügliche Ausführung. s= Eiliges M Reinigen in wenigen Tagen. Annahmestelle, Muster und portofreie Vermittelung bei 2497 Geschwister Heerz, Gießen, Neuenweg 7. Mineralwasser. Dem verehrten Publikum zur gefälligen Kenntnisnahme, daß ich außer dem von mir seither geführten prima Tafelwasser als: chertrndis, Setzer, Nömer, Germania, Ludwigs und Schwat- ßeimer, auch sämtliche medicinische Waffer auf Lager führe und empfehle hiervon besonders Köuigl. SelterS, Emser Krähuchen, Fachiuger, Martenbader Kreuzbruuuen, Wilduuger Heleueu-Öuelle, SaxlehnerS Bitterwasser, Hunladi Janos, Karlsbader Mühl und Schloß ii a. m. 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März 1900, vormittags 9Vs, Uhr beginn md, sollen im Distrikt Haugelstein versteigert werden: 5 Eichenstämme mit 3 80 fm, 9 Fichtenstämme mit 1,70 fm, 550 Fichten-Derbstangenm.33,63km 291 Fichlen-Reisstangen mit7,06 km, 180 rm Buchm-Scheitholz, 4 „ Eichen-Scheitholz, 193 rm Buchen-Knüppelholz, 2 y Erchen-Knüppelholz, 2 „ Linden-Knüppelholz, 53 „ Buch m'Stockholz, 2 „ E.chen Stockholz, 1 w Radel-Stockholz, 8450 Wellen Buchm-Reisig, 100 „ Eichen Reisig, 480 „ Radel Reisig. Die Zusammenkunft ist am Hangel- steiner Steinbruch. Gießen, 5. März 1900. Großh. Bürgermeisterei Gießen. _________Gnauth_______171( Hohversteigerung. Mittwoch den 7. dss. Mts. wird in hiesigem Gemeindewald folgendes Fichtenholz versteigert: 50 Derbstangen, 8 — 12 cm Durchmesser, 8—12 m lang, 900 Reisstangen, 5—7 ern Durchm., 6—9 m lang, ----- 15 fm, 7800 Wellen, 12 rm Stöcke. Die Zusammenkunft ist nachmütags 2 Uhr auf der Tellschneise am Bergwerk. Großen-Linden, am 1. März 1900. Gr. Bürgermeisterei Großen-Linden. 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