Mittwoch den 7. Februar Erstes Blatt. Anitr- und 2l»zeigebl«tt für den ALreis Gieszen als ZZezugsprcks vierleljährt. 9Ji! 2,26 monatlich 75 Pfg. mit Bringcrlohn; durch die Ab'aolcstellea vierteljährl. Mk. 1,96 monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vierteljährl. mit Bestellgeld. Alle Anzeigen-BermittlungSstellen deS In- und Ausland-« nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. ZcilenpreiS: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Klnttcr für hessische Volkskunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hietzen. Fernsprecher Nr. 51. Äebeftien, Expedition und Druckerei: Kchukstraße Ar. 7. Herde aufgehoben. Gießen, den 6. Februar 1900. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Bechtold. Lokales und NroviiyieUes. — Das Wählt hätigkeitskonzert, welches am Sonntag der Kronbaner'sche Quartett-Verein im großen Saale des Gesellschaftsvereins veranstaltete, hatte sich trotz der so zahlreichen, musikalischen Veranstaltungen in dieser Saison, dennoch eines außerordentlich starken Besuches zu erfreuen; ein Beloeis nicht nur für die große Beliebtheit, deren sich der konzertierende Verein allenthalben erfreut, sondern auch für den Wohlthätigkeitssinn der Einwohner-- schaft Gießens. Was die Leistungen des Quartetts be trifft, so verbietet uns die Form, unter welcher das Konzert stattfand, eingehendere Kritik zu üben. — Erwähnen möchten wir nur, daß die Darbietungen des Chors durch— Die Kanalvorlage soll, wie nach der Meldung eines parlamentarischen Berichterstatters aus Regierungskreisen verlautet, Ende dieses Monats, spätestens anfangs Mürz dem Abgeordnetenhause zugehen. Die Verzögerung ist vornehmlich durch Herrn v. Miquels Krankheit herbet- qeführt, wegen deren wiederholt Ministerkonferenzen Unterbleiben, bezw. aufgeschoben werden mußten. Auch der, Staatsniinisterialsitzung, welche heute nachmittag 3 Uhr unter dem Vorsitz des Fürsten Hohenlohe im Abgeordneten- hause stattfand, tonnte Herr v. Miquel nicht beiwohnen. Der behandelnde Arzt hofft, daß der Finanzminister bei milder Witterung Ende der Woche wieder ausfahren kann, parlamentarischen Kreisen wurde heute, wie derselbe Berichterstatter meldet, mit großer Bestimmtheit tme angebliche Aeußerung des Herrn von Miquel erzählt, wo-, nach er nach Erledigung der Kanalvorlage beabsichtige, sich in das Privatleben zurückzuziehen, und in Frankfurt a. M. Wohnung zu nehmen. . — Der Kaiser sprach heute vormittag urt Auswärtigen Amte vor und hatte mit dem Staatssekretär Grafen Bülow eine Unterredung. Von 10 Uhr ab hörte der Kaiser die Vorträge des Chefs des Zivilkabinetts von Lucanus, des Staatssekretärs Tirpitz und des Chefs des Marinekabinetts von Senden-Bibran. — Die Reichspostdampfer „Kanzler" und „General" sind dieser Tage ohne weitere Behelligung in Lourenco Marquez eingetroffen. — Dr. L e y d s wird, wie die „Dtsch. Tgsztg." hört, sich noch bis zum Donnerstag in Berlin aufhalten, um dann nach Brüssel zurückzukehren. Der Aufenthalt in Berlin hat sich so verlängert, daß die Weiterfahrt nach Petersburg vorerst aufgegeben werden mußte. — Rach einer Meldung des „Berl. Tgbl." aus Aachen scheinen dei Aussichten für eine baldige Beilegung des Wurmrevierausstandes jetzt günstig, weil die Zahl der Ausständigen auf der Grube „Maria" bedeutend heruntergegangen ist, und auch aus anderen Gruben eine Besserung zu verzeichnen ist, ausgenommen in der holländischen Wurmreviergrube „Prick", wo 57 Mann ausständig sind. Auf dem Eschweiler Bergwerksrevier ist kein Ausstand vorhanden. Weimar, 4. Februar. Wie die „Weimar. Ztg." mitteilt, hat der Großherzog aus der Bildung eines Landesausschusses des deutschen Flottenvereins für das Großherzogtum und der Nebernahme des Protektorats durch den Erbgroßherzog Anlaß genommen, dem Kaiser folgende telegraphische. Mitteilung zu machen: „Sr. Majestät dem Deutschen Kaiser, Berlin. Ich melde Dir, daß heute der Flottenverein unter dem Pro tektorate Meines Enkels, des Erbgroßherzogs, für Mein ganzes Land gegründet ist. Möge Gottes Segen über Absicht und Ausführung dieses Vereins zum Besten des Vaterlandes walten. Du aber weißt, wie herzlich Ich dies meine, gez. Earl Alexander". Die Antwort des Kaisers lautet: „Großherzog von Weimar, Königliche Hoheit, Weimar. Es ist für Mich eine große Freude, am Abend des heutigen Tages durch Dich zu erfahren, wie auch bei Deinen Landeskindern das Verständnis für die heutigen großen Aufgaben des deutschen Volkes sich kund thut durch die Gründung eines Flottenvereins, und daß es Dein Enkel, der Erbgroßherzog, ist, der sich an die Spitze dieses patriotischen Unternehmens gestellt hat. Von ganzem Herzen danke Ich Dir für diese Mitteilung, gez. W i l h e l m". Erstaufführung des Lustspiels „Das fünfte Rad" von Hugo Lubliner, findet, trotz der hohen Premwrenkosten, zu einfachen Preisen statt. Auf die entsprechende Rollenverteilung und die Proben wurde von Seiten der Direktion die größte Sorgfalt verwendet, so daß die Premiere eine abgerundete, befriedigende Vorstellung werden dürfte. — Freitag findet die Benefizvorstellung für die erste Liebhaberin, Fräulein Agnes Hammer, statt. — liebet „DaS fünfte Rad" lassen wir nachstehend noch eine Kritik folgen, welche der „Berliner Lokal-Anzeiger" brachte; Im Königlichen Schauspielhause wurde Samstag das neueste Werk von Hugo Lubliner „Das fünfte Rad" mit lebhaftem Beifall ausgenommen. Der Autor erschien immer wieder vor der Rampe. Es war so nett, so gemütlich auf der Bühne, wie in einer behaglichen guten Stube, in der sich eine liebenswürdige Gesellschaft eingefunden hat. Die Arbeit zeigte wieder den -scharfen Blick Lubliners für die Momentwirkungen auf der Szene, sie offenbarte alle Vorzüge dieses Autors in dem Auffinden und Aufbauen guter Ideen. Die Handlung unterhält durch frische Schilderung, durch eine anziehende und anheimelnde Natürlichkeit und den guten Humor, mit dem die Personen, besonders Geering und der Maler gezeichnet sind. Vortrefflich gelungen ist die Szene, in der diese beiden mit einander bekannt werden und rasch Freundschaft schließen. Diese Szene ist das Beste im Stück und vielleicht auch das Beste, was Lubliner geschaffen hat. Sie machte den Erfolg. • * Unfall. Heute morgen wurde der Maurerparlier Georg Stein aus Hattenrod, welcher am hiesigen Bahnhofe mit Maurerarbeiten beschäftigt ist und über die Schienen nach der Werkstätte gehen wollte, von einer Maschine eines Zuges erfaßt und zur Seite geschleudert. Er erhielt erhebliche Verletzungen an Kopf und Arm, und mußte in die chirurgische Klinik verbracht werden. * * R. Der am Sonntag im Cafö Leib stattgefundene Maskenball des „Gießener Zitherklub" war sehr gut besucht. Saal und Gallerie waren voll besetzt. Der Verein hatte auch keine Mühe gescheut, um den Abend zu einem besonders glänzenden zu gestalten. Auch der finanzielle Erfolg war ein sehr befriedigender. Die Gruppen Aufführungen wurden sehr exakt ausgeführt; besonders die Burengruppe war eine wohlgelungene. * * Evangelischer Arbeiterverein. In der Versammlung des evangelischen Arbeitervereins am 4. dS. Mts. sprach Herr Pfarrer Schlosser über „Theodor Fliedner und die weibliche Diakonie". Das zeitgemäße Thema — war doch am 21. Januar der hundertjährige Geburtstag FliednerS, des Begründers des evangelischen Diakonissenwesens unsrer Zeit — wurde in ansprechender Weise unter meisterhafter Beherrschung des Stoffes behandelt. Auf die eingehende und interessante Schilderung des Lebensganges und LebenS- werkeS jenes großen Mannes folgte eine klare und fesselnde Darstellung des Diakoniffenwesens der Gegenwart. Auch * Vom Kriegsschauplatz. London, 5. Febr. Aus amtlicher Quelle verlautet, daß das Kriegsamt keine Meldung über das angebliche Ueberschreiten des Tugela durch Buller erhalten hat. Buller 1 st bis jetzt noch nicht weiter vorgedrungen. London, 5. Februar. Die sensationelle Durbaner Drahtung der „Zentral News", die gestern abend spät meldete, Buller habe in der Nacht auf Freitag den Tugelcr überschritten und marschiere über Acton Homes zum Entsätze von Ladysmith, das er Montagabend erreichen dürfte, verdient wenig Glauben gegenüber den Drahtungen des „Daily Telegr." und des „Standard" aus Spearmanslager vom Sonntagabend, die über einen neuen Vorstofi auf Ladysmith nichts zu melden wissen. „Daily Chronicle" berichtet aus Ladysmith vom 4. d. M. nachmittags: Eine heftige Kanonade in der Richtung auf Colenso wurde gestern den ganzen Tag gehört. Gerüchtweise verlautet, eine Brigade habe den Tugela überschritten. Vom Beobachtungsflügel wird gemeldet, daß die Buren sich rund um L a d y s m i t h wie zu eine m neuen Angriff sammeln. — Das „Berliner Tagebl." erfährt aus Brüssel, daß man in dortigen Burenkreisen den Zusammenstoß Bullers mit dem Heere Jouberts noch heute erwarte. Nach einer Londoner Meldung erfährt die „Daily Mail" aus M a r i tz b u r g , das General Joubert durch eine Granate bei Willow Grange ernstlich verletzt worden sei. Das Geschoß habe ihn mit seinem Pferde zu Boden geschleudert, und der Fall sei so schwer gewesen, daß der General das Pferd nicht mehr besteigen konnte. Gr soll sich vom Operationsfelde zurückgezogen haben. Eine Bestätigung dieser Nachricht bleibt abzuwarten. Amtlicher Teil. Bekauntmachuust. Betr.: Die Maul- und Klauenseuche. Deutsches Keich. Berlin, 5. Februar. Der Kaiser von Oe st erreich hat dem Obersten von Schwartzkoppen beim Scheiden aus dein Kaiser-Franz-Grenadier-Regiment seine Photographie mit eigenhändiger Unterschrift zukommen lassen. — Professor Adolf von Menzel wird infolge des ihm verliehenen Schwarzen Adler-Ordens auch ein Adels Wappen führen. Wie die „Nat.Ztg." erfährt, hat der Kaiser ihm gestattet, das Wappen sich selbst zeichnen zu dürfen. — Zum Besuche des Prinzen Heinrich in Wien erfährt die „Post",,^aß die Anwesenheit des Prinzen daselbst nur einen Tag dauern und dieser ganz dem Kaiser Franz Joseph gewidmet sein wird. — Ueber das Befinden des Finanz - Ministers von Miquel berichtet noch der „Lok. Anz.", daß der Minister sich am Samstag von seinen Räten verschiedene Vorträge halten ließ, wobei er trotz des noch immer unvermindert starken Bronchialkatarrhs nicht darauf verzichtete, seine Ansichten über die in den Vorträgen behandelten Gegenstände nachdrücklich zur Geltung zu bringen. Die Folge davon war eine erneute Verschärfung seines Leidens. Herrn v. Miquel ist nunmehr von dem behandelnden Arzte absolute Enthaltung von allen Amts-Geschäften, bei denen die Abgabe mündlicher Erklärungen in Frage kommen kann, zur Pflicht gemacht worden. Es dürften wohl drei Wochen vergehen, ehe eine Milderung dieser ärztlichen Verordnung erwartet werden kann. Gießener Anzeiger General-Anzeiger Anstand. Wien, 5. Febr. Die heutige Verständigungskonferenz unter dem Vorsitz des Ministerpräsidenten, v. Körber dauerte von 2 bis 4 Uhr und hatte lediglich einen informatorischen Charakter. Vertreten waren alle gemäßigten Parteien aus beiden Lagern. New Jork, 5. Febr. Die „Tribüne" behauptet, daß den europäischen Mächten eine Konvention unterbreitet werde, in der erklärt werde, daß der Nicaragua- Kanal neutral sein soll. — England stimmte der Aufhebung des Clayton-Bulwer-Vertrages zu. Bekanntmachung. In meiner Bekanntmachung vorn 1. ds. Mts., betr. Stallschau in Heuchelheim, find zwei Druckfehler enthalten: Ph. Hofmann VI. erhielt Anerkennung und 5 Mk. (nicht 10 Mk.), Ph. Reuschling II. erhielt Anerkennung und 5 Mk. (nicht 3 Mk.). Gießen, den 5. Februar 1900. Der Direktor des Kreiszuchtvereins. Boeckmann. Volks Vorstellung" erfolgende Aufführung des Shakesspeare'schen Lustspieles „Der Kaufmann von Venedig" sei hiermit nochmals hingewiesen. ♦* Stadttheater. Die morgen Mittwoch statthabende gängig höchst befriedigende waren; nicht minder boten die olistisch veranlagten Mitglieder des Vereins hervorragendes. Reicher Beifall wurde jeder einzelnen Nummer des schönen Programms gespendet. Als auswärtige Solisten waren die ^Konzertsängerin, Fräulein Marie Dietz und Herr Chr. Gerh. Eckel, Pianist, beide aus Frankfurt a. Main gewonnen worden. Fräulein Dietz sang außer der Solopartie in Zöllners Tondichtung „Meerfahrer", Lieder von Liszt, Brahms und die Arie der Rose Friquet aus Maillart's Oper „das Glöckchen des Eremiten". Die junge Dame ift eine temperamentvolle Sängerin; ihre verschiedenen Vorträge ließen eine wunderschöne Tonbildung erkennen, und auch die Aussprache zeugte von tüchtiger Schulung. Dem Wunsche des Publikums entsprach sie in liebenswürdiger Weise durch Zugabe des Liedes von Säubert „Ich muß nun einmal fingen". — Herr Eckel führte sich in vielversprechender Weise als Pianist ein. Eine ganz besondere Anerkennung gebührt ihm schon um deswillen, wett er nach! anstrengender Thätigkeit als Begleiter der Lieder, und Chöre seine solistischen Darbietungen noch in vorletzter Nummer des Programms in so vortrefflicher Weise zum Ausdruck bringen konnte. — Feinsinnige Auffassung und ein verständnisvolles Herausarbeiten der musikalischen Details sind neben einer vorgeschrittenen Technik die ins Auge springenden Vorzüge des begabten Künstlers. Besondere Anerkennung verdient zum Sck)luß noch Herr Leopold Geller, der verdienstvolle Dirigent des Quartetts, für die umsichtige Einstudierung und Leitung der verschiedenen Chöre. * * Stadttheater. Auf die am Dienstag, den 6. ds. Zu Langd, Hungen und Steinbach ist die Maul- und Klauenseuche erloschen und Aushebung aller angeordneten Sperrmaßregeln verfügt worden. Danach ist die Sperre der Gemarkungen, Gehöfte und der Langder Schaf« Asnohme von Anzeigen zu der nachmittags für den fetjcnbm Tag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Abbestellungen spätestens abends vorher. Nr. A Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Die Gießener MamtkienvtLtter »erden dem Anzeiger im Wechsel mit „Hess- Landwirt" u. „Blätter Mr heg. BolkSkunde- wSchtl. 4 mal beigelegt. bie Rotekreuzschwestern, die Herborner Diakonieschwcstern und die katholischen barmherzigen Schwestern fanden charakterisierende Erwähnung. Die dem Vortrag folgende Diskussion zeigte, daß man dem Redner mit Interesse gefolgt war. Nachdem noch der zweite Vorsitzende, Herr Ritsert über die Delegierten-Bersammlung des Mittelrheinischen Verbandes evangelischer Arbeitervereine Bericht erstattet, schloß der Vorsitzende Herr Pfarrer Dr. Grein gegen 11 Uhr die Versammlung. ** Gießener Baukunst. Im letzten Jahrzehnt haben unsere Architekten mit Erfolg sich bemüht, in den Fronten der zahlreich neu entstandenen Häuser eine wahre Musterkarte von Abwechslung in dem architektonischen Schmuck der Gebäude sowohl, als auch in Betreff des dabei verwendeten Materials hervorzurufen. Manch gefälliges und vornehm wirkendes Bauwerk ist entstanden, aber auch manch in seiner Frontwirkung plump, schwer oder aber monoton ausgefallenes Haus fordert zu einer abfälligen Kritik heraus. Neben dem Fassadenputz, dem roten und gelben Ve-rblendziegel ist speziell in den letzten Jahren der grun-graue Sandstein als Baustoff für Gießener Häuserfronten stark herangezogen, der vom Bildhauer behandelt, teilweise überaus künstlerische Effekte erzielt. Das ' Bemalen der Häuser mit ornamentalen und figuralen Kompositionen in wetterbeständigen Farben hat außer ver- einzelten Anfängen bei uns keinen Anklang gefunden. Recht hübsch und im Straßenbild Abwechslung schaffend, nehmen sich die allerdings nur in der Altstadt und in außergewöhnlichen Fällen vereinzelt zugelassenen neu errichteten Holzfachwerk-Bauten aus, an denen teilweise der Holzbildhauer reickie Gelegenheit fand, sein künstlerisches Leisten zur Anwendung zu bringen. Eine besondere Sorgfalt widmet man in neuester Zeit der besseren und künstlerischen Ausgestaltung der Hausbedachung, es hat dies wohl seinen Grund, daß, nach dem vor etlichen Jahren erlassenen Ortsstatut, betreffs der zulässigen Höhe der Gebäude an der Straße, man gezwungen war, den Dachstock noch für Wohnzwecke benutzbar herzurichten und hierdurch das Dach mehr wie früher in die Frontwirkung der Gebäude mit hineingezogen werden muß. Im Großen und Ganzen steht die Baukunst bei uns auf einer Höhe, deren wir uns nicht zu schämen brauchen, auf welche wir im Gegenteil stolz sein können. Es ist ja bekannt, daß hervorragende Leistungen unserer Baumeister Veranlassung gegeben haben, diese häufig mit Arbeiten weit über die Grenzen der Vaterstadt hinaus zu betrauen. Wir haben darum nicht nötig, uns aus der Großstadt einen Architekten kommen zu lassen, um einen nach jeder Richtung wohlgelungenen Bauplan zu bekommen, wie dies früher vereinzelt vorkam, wenn ein Gießener Bürger ein recht vornehmes und behaglich eingerichtetes neues Haus bauen wollte. § Bleichenbach, 4. Februar. Wie schon in Nr. 1 d. Bl. erwähnt, wurde die Quelle unserer alten Röhren- leitung neu gefaßt, und in die neuerbaute Quellwasserleitung geführt. Bei der Fassung entdeckte man sogar noch eine Quelle, deren Wasser sich seither einen anderweitigen Ausgang suchte, aber jetzt die neue Leitung speisen hilft. Daß man schon vor beinahe zweihundert Jahren an diesem Platze Quellen entdeckte, beweist folgender Abschnitt unserer Dorfchronik aus dem Jahre 1704. Am 13. Mai d. I. hat man einen Gesundbrunnen auf dem Acker des Gerichtsschöffen Hans Emrich dahier in dem „Lehgraben" hinter dem Dorf, nach dem Walde zu, gefunden, der etwa fünf Wochen lang Wasser gab, wodurch mehrere kranke Personen gesund geworden sein sollen. Dem Eigentümer Hans Emrich, spendete jeder, der den Brunnen benutzte, eine freiwillige kleine Gabe, sodaß/er in-erwähnter Zeit zwei Gulden zusammenbekam, die er der lutherischen Kirche als Geschenk beließ. Johs. Ewald, ein reformierter Einwohner, der dies vernahm, zankte sich mit Hans Emrich, verlangend, er solle einen Teil des erhobenen Geldes zur reformierten Kirche abgeben, und als Emrick dies nicht gethan, so habe Ewald mit gräßlichen Worten oen Brunnen verflucht, und so sei alsbald die Quelle ausgeblieben. S. Darmstadt, 5. Februar. Wie wir hören, ist der Aufenthalt der Großherzoglichen Herrschaften in Italien auf ca. 3 Monate vorgesehen, doch können noch Abänderungen eintreten. Die Abreise wird voraussichtlich am nächsten Samstag bestimmt erfolgen. — Die MarineAusstellung war gestern und heute sehr stark besucht. Um Ueberfüllungen vorzubeugen, wurde der Zugang sogar zeitweise gesperrt und die Besucher nur gruppenweise eingelassen, sobald wieder Luft geschaffen war; es sind schon eine ganze Anzahl Schüler zum Besuch gemeldet, was sehr erklärlich ist, da die Kinder nur 10 Pfg. Eintritt bezahlen. ** Darmstadt, 4. Februar. Der Akademische Verein an der Technischen Hochschule dahier hielt gestern und heute sein 28jährigeS Stiftungsfest durch einen Feftkommers, Festessen rc. unter zahlreicher Beteiligung der Professoren, Gästen und alten Herren. — Den Vorsitz auf dem Festkommers führte cand. Fischer, der auch die Festrede hielt. — Der durch anderweite Abhaltungen verhinderte Rector Magnificus wurde vertreten durch Geh. Rat Professor Berndt. — Die meisten Korporationen der Technischen Hochschule halten Vertreter gesandt. Das Fest verlief sehr hübsch. ** Darmstadt, 5. Februar. Marine-Ausstellung. (Fortsetzung.) Unter diesen nehmen unser ganz besonderes Interesse in Anspruch der Schnelldampfer „Fürst Bismarck", 153.2 Meter lang, 17,5 Meter breit und 1,5 Meter Tiefgang; 10 Kessel dienen zur Dampferzeugung und verbrauchen jeden Tag 62 00 Zentner Kohlen. Das Schiff ist eingerichtet für 440 Passagiere 1. Klasse, 240 Passagiere 2. Klasse, 680 Passagiere 3. Klasse,, daru kommt die Besatzung mit 320 Personen, zusammen 1680 Personen. Man kann sich unmehr von der Ausdehnung des Dampfers einen Begriff machen. — ES folgt der von den Engländern zeitweise beschlagnahmt gewesene Reichspostdampfer „Herzog" von 122 Meter Länge und 14,3 Meter Breite. Sehenswert auch für jeden Laien ist der LängSdurchschnitt des Dampfers „F ri sia" der Hamburg Amerika Linie. Man kann an diesem sehr lehrreichen Modell die ganze Schiffs einteilung von oben bis unten deutlich ersehen. — In der sechsten Gruppe, See-Frachtdampfer, fällt ein Petroleum-Tank-Dampfer von 81,5 Meter Länge auf. Charakteristisch ist hierbei, daß das Petroleum einfach in die hohlen Räume des Schiffes verladen (ohne Fässer) und auf diese Weise von Amerika herübergebracht wird. — Die siebente Gruppe zeigt uns eine ganze Reihe Fluß- dampfer, wie sie auf dem Rhein, der Donau, der Elbe rc. laufen, auch schwere^ Kettenschleppdampfer für den Schleppdienst auf dem Masst. In diese Gruppe gehören auch ein Greif Apparat für Kettendampfer, sowie die Flußdampfer „Rovouma", „Rufigi" für den Dienst in Deutsch-Ostafrika, sowie „Nachtigall" für Kamerun. Auch ein Mississippi-Passagier-Raddampfer ist hier zu sehen. — An vergangene Zeiten erinnern die meisten Modelle der achten Gruppe, Segelschiffe. Hier fällt auf „Potosi", das fünfmastige größte Segelschiff der Welt, von 110 Meter Länge, dessen Mittelmasthöhe 61 Meter über dem Wasserspiegel liegt. Die Nummern 115 bis 120 sind aus der Sammlung Seiner König!. Hoheit des Prinzen Heinrich von Preußen geliehen. — Bei der neunten Gruppe, Lu st Yachten, bildet große Anziehungskraft der deutsche Rennkutter „Irene", das bis 1893 niemals geschlagene deutsche Rennboot, mit 500 Zentner Bleibalast am Kiel. Hier befindet sich auch die Rennyacht „Klein Polly", welche jetzt erst fertig gestellt wurde, und sich bei den Probe-Erstfahrten als unüberwindliches Segelboot erwiesen hat; sie wird in den nächsten Monaten die deutschen Farben an den französischen Regatten an der Riviera zeigen. Für den Fachmann- d. h. den Schiff- und Maschinenbauer bieten die Gruppen 10, 11 und 12 außerordentlich viel Wissenswertes. Schiffseinrichtungen aller Art, wasserdichte Schotte, 1 Panzerturm und Pumprohrleitungen, Schiffsmaschinen älteren und neueren Datums, Maschinensteuerungen, Koffer- und Cylinderkessel rc. rc. sind in sehr hübschen Modellen zu ehen. Auch das neueste System der sogen. Dürr-Wasser- rohrkessel ist in einem Model vorgeführt. Eines der hüb- chesten und wertvollsten Stücke der Ausstellung enthält die dreizehnte Gruppe: Schis söge sch Ütze, es ist dies ein Prachtgeschütz, kein Modell, sondern Original, von S. M. Jacht „Hohenzollern". Das ausgestellte Geschütz bildet mit einem zweiten ebensolchen ein Geschenk des verstorbenen Geheimrat Krupp an den Hochseeligen Kaiser Wilhelm für >ie damalige Kaiseryacht „Hohenzollern". Bewundernswert ist bei diesen Geschützen außer den fein ziselierten Lafetten aus Goldbronze die reiche Silbereinlegearbeit an den Guß- tahlrohren, — auch Schnelllade- und Maschinenkanonen in natürlicher Größe sind sehr sehenswert, ebenso Patronen Granaten aller Kaliber. — Den Schrecken der Seeleute »ildet die vierzehnte Gruppe, Torpedos, Seeminen und Interseeboote. Ein Torpedogeschoß in Originalgröße erregt allgemeines Staunen, doch wird in Friedenszeiten nur jähr- ich einmal nach Schluß der Marinemanöver ein solches Geschoß abgelasien, da die Ladung eines solchen nur 7500 Mark kostet. Schiffs- und Mannschaftsausrüstungen bilden die 15. Gruppe. Man sieht hier den Schiffskompaß, Chronometer, Sextanten, Loggen, Pumpen, ein Destillier-Ap- rarat, um in Notfällen Trinkwasser aus Meerwaffer zu »estillieren rc. rc. Die 16. Gruppe umfaßt das Rettungsund Betonnungswesen mit Rettungsbooten rc., Raketenge- wehren, Baken und Bojen, wie man sie an unseren Küsten ehen kann. — Die 18. Gruppe gibt einen Ueberblick über )ie verschiedenen Flaggen und Wimpel, Standarten rc., so sie Kaiserstaudarte, diejenige unseres Großherzogs, Reichs- riegsflagge, Breitwimpel des Kaisers, Heimatwimpel rc. Den Schluß bilden in der 18. Gruppe Schiffspläne, Bilder und Photographien aller Art aus dem Marinewesen. — Aus vorstehender, sehr' zusammengedrängter Schilderung in der nur das allerwichtigste aufzunehmen möglich war, ist klar ersichtlich, daß diese Ausstellung in ihrer Größe und Vollständigkeit einzig in ihrer Art das größte Interesse edes BaterlandfreundeS erregen muß, und gebührt dem Flottenverein sowohl, wie dem Hauptleiter der ganzen Ver^. anstaltung, in erster Linie Herrn Geh. RegierungSrat Prof. Busley, für die große Mühe herzlicher Dank. — Im übrigen können wir jedem Verehrer des Vaterlandes, ob er Laie oder Fachmann, ob er Militär oder nicht gewesen, den Beuch der Ausstellung nur empfehlen, er wird die geringen Ausgaben doppelt belohnt finden. Vermischtes. * Der Tod des ehemaligen Leutnants v. Brüsewitz, der auf Seite der Buren bei der Verteidigung des Spionkop gefallen ist, wird nicht verfehlen, Aufsehen zu erregen. Brüsewitz hatte seinerzeit in trauriger Weise von sich reden gemacht, indem er bei einem Wirtshausstreite in Karlsruhe :inen Zivilisten tötete. Nach Verbüßung seiner Strafe war ein einziger Wunsch, daß es ihm vergönnt sein möge, sich zu rehabilitieren. Er wollte in die Dienste der Transvaal- Republik eintreten und wandte sich demzufolge an deren Vertreter, Dr. Leyds in Brüssel. Der Eindruck, den er bei einer persönlichen Vorstellung in Brüssel machte, war der eines gebrochenen Menschen. Es konnte ihm nicht verhehlt werden, daß bei seiner Bewerbung nach Prätoria auch über eine Verfehlung berichtet werden müsse. Er bat, man möge raun auch seiner guten Vorsätze gedenken. Schließlich konnte v. Brüsewitz ermutigt werden, die Reise nach Südafrika anzutreten. Er legte sie in Begleitung des Obersten v. Braun und des Grafen Rothkirch zurück. Als er sich auf dem Meere befand, kam der Krieg zwischen England und der Republik zum Ausbruch, v. Brüsewitz wurde nach seiner Ankunft von der Republik als Offizier eingestellt; er erhielt Waffen und ein Pferd. Der ehrwürdige Präsident empfing ihn zwei Mal und sprach ihm Mut auf dem neuen Lebenswege zu. v. Brüsewitz schildert dies alles in einem Briefe, den er aus Prätoria mit Worten innigen Dankes an den I Legationssekretär der Gesandtschaft in Brüssel, v. Hoefer, richtete, der ihm die Bahn geebnet hatte. Er berichtet in diesem Schreiben über die weihevolle entschlossene Stimmung der Bürgerschaft. Auf der Gesandtschaft der Republik war man aufrichtig betrübt über das neue Opfer. „Er hatte die besten Vorsätze; alles ließ sich gut an, und jetzt ist auch I er, wie so viele andere Deutsche in diesem furchtbaren Kriege geblieben!" Wie der Herr Legationssekretär noch erwähnte, hat er seinerzeit von den Kameraden des Verstorbenen, die diesen keineswegs als einen verlorenen Menschen aufgegeben hatten, ein Dankschreiben erhalten, das mit den Worten schloß: „Wir danken Ihnen für alles, was sie an Brüsewitz gethan haben!" * Ein sogenannter versteinerter Wald befindet sich in Arizona, östlich von Holbrook in Apache County. Dort liegen auf einer weiten Fläche, in Erdschichten, die den mesozoischen Formationen (vom Perm bis zur oberen TriaS) angehören, die verkieselten Stämme von Nadelbäumen der Gattung Araucaryoxylon, die mit den heute lebenden Arau- carien verwandt waren. An einigen Stellen finden sich diese Stämme viel dichter beisammen, als sie im Leben gestanden sein können und thatsächlich liegen sie nicht an ihrer UrfprungSstätte, sondern sind durch starke und rasche Ströme in mesozoischer Zeit an ihre heutige Lagerstätte geführt und dort rasch in Sand eingebettet worden. Die Bäume sind vollständig verkieselt und so gut erhalten, daß der mikroskopische Bau genau erkannt werden konnte. Durch die Touristenbesuche kam es dahin, daß die schönern Stücke beständig weggeschleppt oder zerstört wurden, ja, man hatte ganze Wagenladungen davon weggeführt, um Zierstücke daraus zu verfertigen. Wegen der außerordentlichen Härte der verkieselten Stämme war auch beabsichtigt, sie zur Herstellung eines Ersatzstoffes für Schmirgel zu benutzen, und man hatte bereits eine Mühle dazu errichtet, die aber wegen der Entwicklung der Korund-Industrie in Canada nicht in Thätigkeit trat. Bereits 1895 wurde bei dem Kongreß der Vereinigten Staaten beantragt, den bemerkenswerten Teil dieses versteinerten Waldes zum Nationalpark zu erklären. Universität und Hochschule. — Ernannt: Di« juristische Fakultät der Berliner Universität den Justizminister Schönstedt zum Ehrendoktor. — Gestorben: Dr. Altum, Professor der Zoologie an der Forstakademie in Eberswalde im Alter von 76 Jahren — Einer der ältesten und beliebtesten Lehrer an der Universität Jena, Dr. Hermann Schäffer am 3. Februar im Alter von 76 Jahren. Seit seiner Habili- tation, Ostern 1850, ist Schäffer ununterbrochen an der Universität thätig gewesen. Am 6. August 1824 in Weimar geboren, bezog er 1844 die Universität Jena, wo er zwei Preisaufgaben löste. Später bezog er die Universitäten Leipzig und Berlin, kehrte dann aber nach Jena zurück, wo er seine akademischen Studien beschloß. Durch rege Teilnahme Studierender und früherer Schüler unterstützt, gründete Schäffer kurz nach seiner Habilitation als Privatdozent der Mathematik und Physik die mathematische Gesellschaft, die damals den Zwecken diente wie die jetzigen mathematischen und physikalischen Seminare. 1852 trat er als Lehrer der Geodäsie und Mechanik beim landwirtschaftlichen Institut ein und erteilte auch mit HUfe eines musterhaft eingerichteten physikalischen Privatkabinetts im Stoyfchen und Zenkerschen Institut Unterricht. Schäffers Privatkabinett im Universitätsgebäude, die „Phyeica pauperum“, ist eine Mustersammlung der brauchbarsten physikalischen Schulapparate, die er mit den allereinfachsten billigsten Mitteln selbst hergestellt hat. Hunderte von Lehrern verdanken Schäffer die Fähigkeit der Herstellung dieser Apparate. Mit Jena und seiner Bevölkerung war Schäffer eng verwachsen, alt und jung, hoch und niedrig war dem alten Schäffer ob seiner Einfachheit, seines geraden Charakters und unverwüstlichen Humors zugethan. Doch auch über Jena hinaus, in ganz Thüringen, besonders in Ilmenau und auf dem Wald, war der „Jenaer Profeffor" eine bekannte und beliebte Persönlichkeit. Als er am 6. August 1894 seinen 70. Geburtstag feierte, nahmen Universität und Stadt Jena den regsten Anteil Die Stadt nannte nach ihm eine Straße, „Schäfferstraße", die Studentenschaft brächet ihm einen Fackelzug und der Großherzog ernannte ihn zum Hofrat. Trotz der bescheidenen Mittel, über die Schäffer verfügte, war er von nie ermüdender Opferfreudigkeit erfüllt. Kein Jahr verging, daß er nicht zu Weihnachten dm Kindern in der Taubstummen- und Blindenanstalt in Weimar bescherte. Ein echter deutscher Mann von seltener Herzensgüte ist dahingegangen, ein Mann, von dem der verstorbene.Universitätskurator Seebeck sagte: „Wer Profeffor Schäffer betrübt, d--r betrübt die Engel im Himmel." — Verschiedenesr Wie die „Allgemeine Zeitung" mitteilt, ist die Nachricht von einer neuerlichen schweren Erkrankung Max Müllers in Oxford erfreulicherweise unbegründet — Aus Straßburg schreibt man: Die hiesige Universität hat zum Rektor für das nächste Studienjahr den Mathematiker Profeffor Heinrich Weber gewählt. Professor Weber ist schon zwei Mal Rektor einer Universität gewesen, in Königsberg und in Marburg. Arbeiterbewegung. Telegramme des »Gießener Anzeiger"'. Berlin, 6. Februar. Ueber die Streikbewegung wird dem „Berl. Tagebl." gemeldet: In dem der österreichisch-ungarische« Staatsbahn gehörigen Resiczaer Eisenwerk ist ein großer Streik ausgebrochen Es sind 1700 Arbeiter ausständig, weil die Direktton die Akkordlöhne um 10 Proz. herabsetzte. Die Arbeiter fordern kürzere Arbeitszeit, höhere Akkordpreise und allgemeine Lohnregulierung. Man befürchtet ein Uebergreifen des Ausstandes auf die Kohlenbergwerke in diesem Revier. Die Gendarmerie wurde verstärkt. Ein Vertreter der Behörde wird einen Vermittelungs-Versuch machen. — In Zwickau in Sachsen erklärten die Gruben-Verwaltungen die von den Arbeitern beabsichtigten Lohnforderungen für unannehmbar und beschloffen die Ablehnung der selben. Der Ausstand im Zwickauer Kohlenrevier ist daher unabwendbar. Wien, 6. Februar. Die „Arbeiter-Zeitung" erklärt, daß die Meldungen der von den Bergwerksbesitzern beeinflußten Presse, daß eine baldige Beilegung des Streiks bevorstehe, den Thatsachen nicht entspreche Nur wenn die Bergwerßsbesitzer ernste Konzessionen machten, wären die Arbeiter zu einem Vergleiche bereit Handel und Verkehr. Volkswirtschaft. Gieße», 6. Februar. Marktbericht. Auf dem heutige« Wochemnarkt kosteten: Butter per Pfd. X 0.80—0.90, Hühnereier per St. 7—9 4^, 2 St. 00—00 H, Enteneier 1 St. 0—0 X Gänse- eier per St. 6—00 H, Käse 1 St. 5—8 H, Käsematte 2 St. 5—6 4« Erbsen per Liter 20 Linsen per Liter so 4, Tauben per Paar X O.OO—l.tO, Hühner per St. X 1.00—1.20, Hahnen per Stück X 1.20—2.00, Enten per St. X 2.00—2.40, Gänse per Pfund 0.50—0.60, Ochfenflelsch per Pfd. 68—74 4, Kuh- und Rindfleisch per Pfd. 62—64 4, Schweinefleisch per Pfd. 60—72 4, Schweinefleisch, gesalzen, per Pfd. 76 Kalbfleisch per Pfd. 64—66 A, Hammelfleisch per Pfd. 50—64 H, Kartoffeln per 100 Kilo 3.80 Ml 4.40 X, Weißkraut per St. 00—00, Zwiebeln per Etr. X 6.50—7.06, Milch per Liter 16 4. 1» w. 6n gresolu zebr gesteh' und einen ^‘5cn, bei wt HÄaffl Oh' ■ ä,Konfere' -aß wemgstens 0' Mstand kommen m häng'genl Vlntt . TÄ”e1*en Wien, 6. Fevru das Miuht, D r L l Nachfolger sei * k>er Tfchech MgermeMs httdri Ibersallen und durch Aufregung unter Ju MMN W am 14. DMdtt Mtzürdn W ®r. Burealmchehn porst,Hr Heinrich l Ibolf Mel, fämtlt Gießen, den 8 Der Sprecht Nieiloch anbwrfelti IDarmfiabt, 1. i Der Boraafchl 1900/1901 liegt vom 9 Doge larg zur Einsicht Odenhausen, Großer KmchW ~ in bei Mtatorf öt| VUttfooif) ben M Zusammenkunft am Uaervf fr tau*. versteigert: • SW« rm. 95 8 S rm; 29 $«' i-Ä« 1» Ach-n'°° « S’&i'WE g Xit ’8 ® fiänge 89 Stüil 28 und bj, 7 cm 5 55,80 V rf ju erflärtn. Mt. Jetta« WtfUU Zoologie m btt ^ren - Einer be )ena, Dr. Hemau Seit seiner HM an ber Univerfitt oten, bezog er 184i öste. EpÜer bez« nn aber nach Zen: Durch rege Zeil- if, gründete bchLßn r Mathematik uni >m Zwecken diente ninart. 1852 trat andwirtschaMechm )dft eingerichtete« -Machen MirgüMe, bie ber brauchbarsten tmfachsten billigste,, i verdanken Echissa li Jena und seiim ng, hoch und niedch geraden Charakter- über Jena hin ennübenber t jU Weihnachten o« in Weimar bescherte, it ist dahingegangen jiotor 6erbet! sagü Engel im Himmel' tun -müteilt, O iq M Müllers tr ißburg schreibt mw *fte Studicni-Hr» Professor Weber r. m Aönigsberg und a ■ Nn fynttt \ ud[. n । wrntlichen^ , hi, sie zur iu benutzen, unb l die aber wegen ■ Sanaba nicht it cm Kongreß der 'enswerken ftil fet*'' en des Vers,/' ’n?'* £b« fid) i„ Z-r Hess » Leben g? uv "'cht an ihrer ’? ^scheStröuik .Qt,e gefühn und >« Säume find DqB der mikros. le- Durch die Wtbe= ■ 1 Vb Td/? hrtHi mgansche» .tret! aEbrochn r.;*5 sßtan VW tos ' WM»“1«£ i«Ä- ti-Ät rereit^^^^^ yMN ■tffös Ha %5 ptt.ftiiß im! Neueste Meldungen. Deveschen üeS Bureau „f^rolb". Berlin, 6. Februar. Eine von der freiftnntgcn Vereinigung einberufene Versammlung beschäftigte sich gestern, nach der Meldung mehrerer Blätter, nut der Flotten-Borlage. Reichstags Abgeordneter Dr. Barth führte aus, daß gerade um der Erhaltung des Friedens willen unsere Marine verstärkt werden solle. Nur e i n Redner war gegen das Gesetz. Schließlich wurde eine Resolution für die Flotten-Borlage angenommen. Berlin, 6. Febr. Dem „Lokal-Anzeiger" zufolge hat gestern in der Nähe von Potsdam zwischen einem Studenten und einem Kaufmann ein P i st 0 l e n d u e l l stattgefunden, bei welchem der Student an der rechten Schulter und am Ohr verletzt wurde. Wien, 6. Februar. Der Regierung nahestehende Blätter behaupten, daß die Ansprache, welche Dr. Körber an die Delegierten der Verständigungs-Konferenz gehalten hat, einen derartigen Eindruck machte, daß die anfangs vorherrschende kühle Stimmung später umschlug und zu der Hoffnung berechtigte, daß wenigstens diesmal es zu einem nationalen Waffenstillstand kommen werde. Dagegen konstatieren die unabhängigen Blätter, daß man sich auf einen langsamen und schwierigen Verlauf der Verständigungs-Konferenz gefaßt machen müsse. Bisher hat die Regierung der Konferenz noch keine Vorlagen unterbreitet. Es soll dies erst im Laufe der Woche geschehen. Wien, 6. Februar. Das „Wiener Tageblatt" bringt das Gerücht, Dr. Lueger sei amtsmüde. Als sein Nachfolger sei Dr. Pattai ausersehen. Gablonz, 6. Febr. Nach wiederholten Ruhestörungen der Tschechen wurde der 18 jährige Sohn des Bürgermeisters Heidrich auf offener Straße von Tschechen überfallen und durch Messerstiche schwer verwundet. Die Aufregung unter der Bevölkerung ist groß. Nizza, 6. Februar. 400 Pilgern aus Marseille wurde gestern in Vontimiglia von den italienischen Behörden verboten, ihren Weg fortzusetzen, weil sie vor ihrer Abreise nach Marseille sich nicht hatten impfen lassen. Die Unterhandlungen hierüber zwischen dem Bischof von Marseille und den italienischen Behörden dauern fort. Venedig, 6. Februar. Der Lloydampfer Maximilian geriet in den Lagunen auf Grund. Alle Versuche, denselben wieder flott zu machen, sind bisher gescheitert. Paris, 6. Februar. Der Abgeordnete Sebastian F aure will die Regierung in der Kammer über die aus- wärtigePolitik interpellieren und ganz besonders über eine mögliche Intervention im englischen Transvaal -Krieg. Paris, 6. Februar. Waldeck-Rousseau hat einen Influenza-Anfall gehabt. Infolgedessen wurden die Empfänge für heute abgesagt. L 0 n d 0 n, 6. Februar. Die Rede Chamberlains im Unterhause war das Ereignis des gestrigen Tages. Das Haus war in Erwartung derselben dicht besetzt, die Diplomaten- und Damenlogen waren gedrängt voll. Chamberlain war gut disponiert. Vortrag und Stimme war großartig. Er ist gegenwärtig unzweifelhaft der glänzendste Parlamentsredner Englands. Das Haus hing atemlos an jedem Worte. Seine Rede wirkte zündend bei der Kriegspartei, und das allgemeine Urteil ist, daß er vorläufig sich und die Regierung gerettet hat. Vom Kriegsschauplatz. London, 6. Februar. „Daily Chromcle" berichtet, daß an der Hand von Erkundigungen das Kriegsamt nicht in der Lage ist, eine genaue Liste der Verluste aufzustellen. — Die Einschiffung weiterer Truppen- Verstärkungen nach Südafrika ist auf einige Tage ausgesetzt worden, infolge Mangels an Uniformen. Berlin, 6. Februar. Nach einer Meldung des „Berl. Tagebl." aus London bemerkten die Engländer am 2. ds., daß die Buren ihre Positionen zwischen Potgie- ters Drift und Schiet Drift verstärkten. „Daily Telegraph" berichtet von keinerlei Operationen am Sonntag, doch stehe ein Wagen mit Tabak, Cigarren und dergleichen auf Kosten des Blattes ausgerüstet für Ladysmith bereit. Ein Telegramm der Central-News aus Durban von gestern nachmittag meldet: Heule ist keine Nachricht über BullerS Bewegungen von der Front hierher gelangt, doch geht das Gerücht, daß am Sonntag ein heftiger Kampf stattgefunden habe. Berlin, 6. Februar. Das „Berliner Tageblatt" meldet aus Brüssel, daß in dortigen Burenkreisen der Meldung von einer bevorstehenden Intervention des Zaren keine Bedeutung beigelegt wird. Jedenfalls erscheint die Meldung verfrüht. — Nach den Informationen mehrerer Morgenblätter aus Brüssel haben die Buren wiederum zwei Siege erfodjtcn. Zunächst erstürmten sie die Position Bestemplaats, eine wichtige Anhöhe um Ladysmith. Die englische Besatzung wurde zurückgeworfen und mußte eine Kanone größeren Kalibers und zwei vollbeladene Munitionswagen zurücklassen. Sodann "versuchte General French am 17. Januar einen neuen Vorstoß gegen Colesberg, wurde jedoch zurückgeschlagen. Er verlor 13 Tote, 32 Verwundete und 114 Gefangene. Markus Bauer Spezial'Geschäft in feiner Herren-Garderobe. Anfertigung nach Maß in eigener Werkstätte. Gießen, Airchenplatz 718 Bekanntmachung. In das Ver>insregister des unterzeichneten Gerichtes wurde eingetragen der Gabelsberger Stenographen-Verein zu Gießen. Die Satzung ist am 14. Dezember 1899 errichtet. Mitglieder des Vorstandes sind: Realgymnasiallehrer Dr. Pitz Gr. Bureauoorfteher E. Schiffaie, Kaufmann Franz Haustein, Bureau- vorstch-r Heinrich Rothe, Kaufmann Wilhelm Jallmann, Bauschreiber Adolf Mickel, sämtlich zu Gießen. Gießen, den 29. Januar 1900. 981 GroßherzogUches Amtsgericht. Bekanntmachung. Der Spr-chverkehr zwischen Gießen einerseits und Waghäusel sowie Wiesloch andererseits ist am 1. Februar eröffnet worden. Darmstadt, 1. Februar 1900. Kaiserliche Ober-Postdirektion. Maier. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Odeuhauseu für das Jahr 1900/1901 liegt vom 9. d. Mts. an auf dem Bürgermeisterei-Büreau acht Tage larg zur Einsicht der Jntereffenten offen. Odenhaufen, den 5. Februar 1900. Großherzogliche Bürgermeisterei Odenhausen. Lang. 982 MAMMM KrkmihoWkrstkjgkrung in der Gristichku Sbersörfinn Arnsburg. Mittwoch den 14. Februar, nach Zusammenkunft 9x/2 Uhr vormittags am Jägerpfad, werden aus den Distrikten Hain, Nutzgarten, Lauterbachs- 'unb Murkenwäldchen versteigert: -------- Scheiter rm: 95 Buchen, Prügel rm: 29 Buchen und Eichen, Stöcke rm: 62 Buchen und Eichen, Stammreifer rm: 645 Eichen und 100 Weichholz, Astreifer rm: 106 Buchen und 178 Eichen. Die Reiser aus dem Nußgarten werden nicht vorgezeigt.__________980 Jersteigerungen. Kokz-Suömisston. Sichen-Schnittholz-, Fichten-Schnitt Holz-, Buchen-, Birken-, Fichten-Derb Hangen-, Kiefern-Schnitt-und Kiefern- Bauholz-Verkauf in der Kemeirrde «Hattenrod. 5 Stück Eichen »Schnittholz von 40 bis 56 cm Durchmesscr und bis zu 7,8 m Länge mit 5,29 fm Inhalt, 39 Stück Fichten - Schnittholz von 28 bis 44 cm Durchmesser und bis zu 20 m Länge mit 55,80 fm Inhalt, 8 Buchenstämme von 34 bis 56 cm Durchmesser und bis zu 8 m Länge mit 6,64 fm Inhalt, 3 Birkenstämme von 17 bi6 25 cm Durchmesser und bis zu 12 m Länge mit 1,17 fm Inhalt, 102 Stück Fichten-Derbftangen von 8 bis 12 cm Durchmesser und bis zu 12 m Länge mit 6,88 fm Inhalt, zirka 20 fm Kiefern-Schnittholz und 50 bis 60 fm Kiefern-Bauholz. Bemerkt wird, daß das Kiefern- Schnitt- und Kiefern-Bauholz nur ungefähr angegeben worden ist, da solches bis jetzt noch nicht alles gefällt worden ist. Den Kaufliebhabern kann auf Verlangen das Holz vor dem Termin durch den Forstwart Albach dahier vorgezeigt werden. Die Gebote müssen nach Sortimenten getrennt angegeben werden. Es behält sich aber die Gemeinde vor, die Gebote so auszusuchen, wie sie ihr zur Erzielung der höchsten Gesamteinnahmen und der größt- möglichen Sicherheit für Eingang Des Kaufpreises am günstigsten erscheint. Der Kaufpreis ist alsbald nach dem Zuschlag mit Bürgschaft ober durch Wertpapiere sicher zu stellen. Die Gebote sind schriftlich mit passenDer Aufschrift versehen bis zum 15. Februar 1900 einzureichen an die Großh. Bürgermeisterei. Die Eröffnung findet am 16. Februar 1900, mittags 1 Uhr, auf hiesigem Rathaus statt, wozu die Jntereffenten eingeladen sind. Die Erteilung kann sofort oder acht Tage später erfolgen. Hattenrod, den 5. Februar 1900. Großh. Bürgermeisterei Hattenrod. Rock. 978 Holzverfteigerrmg. Freitag den 9. Februar 1900, vormittags 9 Uhr anfangend, werden in den Waldungen der Gemeinde Allendorf a. d. Lva., Distrikt Zimmerplatz, vrrsteigert: 191 Eichenstämme mit 106,33 fm, 2 Buchenstämme mit 2,24 fm, 165 Nadelstämme mit 45,98 fm, 284 Nadel-Derbstangen, 42 Nadel-Reisstangen, 68 rm Elchen-Nutzscheit, 2 „ Elchen Nutzknüppel, 2 „ Nadel-Nutzknüppel, 22 „ Buchen Scheit, 31 „ Eichen-Scheit, 1 „ Nadel-Scheit, 23 „ Buchen-Knüppel, 66 M Eichen-Knüppel, 12 „ Nadel Knüppel, 2500 Wellen Eichen-Reisholz, 1850 „ Nadel-Reisholz, 41 rm Buchen-Stock, 57 ,, Eichen-Stock, 21 „ Nadel-Stock. Zusammenkunft ist im Distriki Zimmerplatz. Allendorf a. d. Lda . 5. Febr. 1900. Gr. Bürgermeisterei Allendorf a.d.Lda. __Rein.________979 Mittwoch dkll 7. frbrnor 1900, nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'schen Saale versteigert: Möbel aller Acten, 1 Nähmaschine, 1 Hobelbank, eine Partie Schubwaren, eine Partie Filzhüte, 1 Faß Rotwein, 1 Faß Moselwein u. v. a. 0473 Geißler, Gerichtsvollzieher. > (fiiipfrliliiuacii la. frische Landbutter zum Einkochen, empfiehlt 989 H. F. H assauer, N 'uenweq 15 Kaufen Sie nur 31t blau-weitzen Dosen, lleberall erhältlich. ZV? IT ersteigerung. Donnerstag den 15. Februar und wenn nölig Freitag den 16. Februar soll auf Heurietteuhof abzugshalber folgendes lebende und tote Inventar versteigert werden: 1. 5 H'ferde, darunter eine belg. trächt. Stute, 3 Aohke«, 24 Stück Hlindvieh, darunter importierte Simmenthaler, ei« Aulle, fämt- liche Schweine. 2. Ferner: 1 Menü, i Schlitten, Haröeuviuder, Hrasmäyer (neu), fämtt. Wirtschafts- und Hausgeräte, Wetten, Schränke ufw. Anfang IO Uhr vormittags. Heurietteuhof bei Villmgen (Nebenbahn Hungen-Laudach). 972_________________________Gebr. Nafziger. Holz-V erkauf. Gemeinde Grotz-Altenstädten. Distrikt GehaucrW. 5 Eichen-Stämme 1. Klaffe «= 14,42 Fcstmlter. 27 „ „ 2. „ = 42,15 37 „ „ 3. „ = 38.98 1 Eichen-Stamm t. „ = o,28 „ Beschlossene Angebote werden bis zum Mittwoch den 14. Fe« bruar, vormittags IO Uhr, von mir entgegen genommen. Verkaufsbedingungen können bei dem Herrn Förster Knoop zu Groß- Altenstädttn ungesehen werden, welcher auch jede nähere Auskunft erteilt. Hohensolms (Kreis Wetzlar), den 2. Februar 1900. 969__________________________________Der Bürgermeister: Huttel. Nationallidcraler Verein. Nächsten Freitag deu 9. Februar, abends S1/« Uhr, hält Herr Professor Dr. Leist im oberen Saale der Restauration zum Andres einen Dortrag über: „Politische GmpkWkll" wozu die Vereinsmitglieder ergebenfl eingeladen werden. Gäste find willkommen. Gießen, den 4. Februar 1900. 971 Der Vorstand. Soeben wieder eingetroffen: Lösliche Frühstücks - Suppen Gemüse- und Kraft-Suppen Bouillon-Kapseln Suppen-Würze bei 815 Exportschlachterei u. Schmalz-Raffinerie A.-G. HAMBURG 4. 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Poliz Wir beauftrag weis aus § 368 pc des Feldftrafgesetzei Bäumen, Sträucher lich aufeuforbern, b forderung nity längf tyiben Kerben, auf@ru erhoben, jotvie bnfi bi< aogeordnet werden wä Dir erwarten, dc ihrer Obliegenheiten ii bezüglich der jäumigen alsbald nach Ablauf Säuberung bis zum 1 'st- Außerdem ist geg rüge nach § 368 p08. Auf ben der Gen Sie die Säuberung y kosten alsbald vrranl Wenn hiernach der Äauprm grgen ihn erzwange' viel mehr, wie es die Gemeinde die V ieMenben ®ea,ei Wben, werben tauc jer Gemeinde und Säuberung der Bä _ Die Arbei ^ftkmal vor de rüstig vorwärts, t eül’e9® ?t*«® Seitengruppe 8°9en hat. Es ibq. 'Erhält, Md m SäÄ s Ä daß । A'1 ""d W9l >^«n al tzs 5)Ä®* Dionen