Donnerstag den 6. Dezember 150. Jahrgang 1900 Heneral-Anzeiger Zlints- und Anzeigeblntt fnv den Akveis Gieszen )1 eU»W*|t68iin:f iüt 5-6 $jtrbt Bthob gfH* 651 Alle Anzeigen.BermittlungSstellm bei In« und Ausland« nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen« Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. RiteNies, Expedition und Druckerei: -chntstraße Ar. 7. Gieße«, 5. Dezember 1900. LU. Von der Universität. Das neue Personalverzeichnis ist im Druck. Die Zahl der immatrikulierten Studierenden beträgt 8 4 7, das sind gegenüber dem Winter« semester 1899/1900 mehr 45, rund 5 Prozent. Die Frequeuz- ziffern der Wintersemester 1895/96—1899/1900 sind der Reihe nach: 558, 626, 674, 717, 802. Es ist also ein andauerndes Steigen zu konstatieren. *• Verlängerung der Giltigkeitsdauer der Rückfahrkarte« ans Anlaß des Weihnachtsfestes. Zur Erleichterung des Weihnachtsfestverkehrs wird die Geltungsdauer der am - 18. Dezember und den folgenden Tagen gelösten gewöhnlichen Rückfahrkarten von tarifmäßig kürzerer Dauer auf den preußisch hessischen Staatseisenbahnlinien bis einschl. den 8. Januar 1901 verlängert. Die Rückfahrt muß bis um 12 Uhr Mitternacht des letzten Geltungstages angetreten und darf nach Ablauf dieser Frist nicht mehr unterbrochen werden. Eine Ausnahme macht: 1. Der Verkehr mit den bayerischen, württembergischen und den badischen Staats« eisenbahnen, den Reichseisenbahnen in Elsaß Lothringen und den pfälzischen Eisenbahnen, sowie der Durchgangsverkehr über diese Bahnen hinaus. Auf den Strecken dieser Bahnen erhalten die direkten Rückfahrkarten von kürzerer GeltungS- MmeWoit een Anzeigen zu der nachmittags für den lag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Abbestellungen spätesten- abends vorher. Gratisbeilagen: Gießener Zamilienblätter, Der hessische Landwirt, Matter für hessische Volkskunde. Ldreffe für Depeschen: Anzeiger Hieß««. Fernsprecher Nr. 51. MM «rohen M w W rnnieten (auch als Lsr tl!' ■ ZSezugsprets vierteljährl. Mk. 2M monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn» durch die AbholesteSe» vierteljährl. Mk. 1,9t monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vierteljäh«. mit Bestellgeld. 7708J Stinmöbtfc- fort ju üermitten; btL: abinett, möbliert ober? __ M Bekanntmachung. 3etc.: Die Abhaltung landw. Vorträge. 2m Sonntag dem 9. Dezember, nachmittags wird Herr Oekonomierat Leithiger von AlS- fÄ iv Annerod in der Wirtschaft von Philipp Mohr VIII. ? m Vortrag über Züchtuugsgrnudsätze halten, zu ich jedermann, der sich dafür interessiert, einlade. D»ie Herren Bürgermeister von Annerod und der Nachbar- . bitte ich um Bekanntmachung. Gießen, den 4. Dezember 1900. Der Direktor des landw. Bezirksvereins, v. Bechtold. 886 Erstes Blatt. Isrtwährenb ntrdf» von ässe« ^ostavstatte«, Landvriefträgern, 1 aifritrn Agenten und Trägerinnen Abonnements entgegengenommen. Bekanntmachung. -•SM: Die Veranstaltung von Verlosungen innerhalb des GroßherzogtumS. Ctr Verein für Vogel- und Geflügelzucht zu Offenbach HMfichtigt mit der am 9. bis 12. März 1901 stattfindenden und Geflügel-Ausstellung eine Verlosung von Nutz- ge?ftgel und Gegenständen der Geflügelzucht zu verbinden. Großh. Ministerium des Innern hat die nachgesuchte EfUkckniS zur Veranstaltung dieser Verlosung erteilt, und deÄnVertrieb der Lose zum Preise von 50 Pfg. im Groß- heßlMum gestattet. Sießen, den 1. Dezember 1900. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Wagner. - Polltifche Tagesschau Der Vor st and der Deutschen Kolonialgesellschaft hielt am Samstag seine Winterversammlung in Berlin. Aus den Verhandlungen ist hervorzu- hebsn, daß der Präsident, Herzog Johann Albrecht zu Mecklenburg, wiedergewählt wurde, ebenso der geschäftsführende Vicepräsident Viceadmiral z. D. Valois. In den Vorstand wurden Generalleutnant z. D. P o t e n - Leipzig und Major a. D. S i m 0 n-Charlottenburg, letzterer auch in den Ausschuß gewählt. Für die Vorarbeiten zur Errichtung der zu begründenden Auskunftsstelle für deutsche Auswanderer wurden 5000 Mark bewilligt. Bei Erstattung des Berichtes über die Ausführung früherer Beschlüsse zur B a u m w o l l f r a g e wurde das Bedauern darüber ausgesprochen, daß die Kolonialabteilung des Auswärtigen Amtes einer Anregung der Gesellschaft und der Baumwollinteressenten, eine Besprechung der letzteren über die Baumwollkuttur in den deutschen Schutzgebieten zu veranlassen, nicht Folge gegeben hat. Em Antrag der Abteilung Meiningen auf Unterstützung o£t zu errichtenden deutschen Schule in Keetmannshoop (Deutsch-Südwestafrika) gab zu folgendem Besckfluß Anlaß: , "In voller Anerkennung der dem Anträge zu Grunde liegenden vaterländischen Gesinnung den Reichskanzler I Mavakzoll- und Tabaksteuer-Erhöhung. Nach einem der „Volks-Zeitung" zur Verfügung ge- ftetChen Schreiben des Deutschen Tabakvereins soll, wie wmmiitteilten, der Abgeordnete v. Hehl kürzlich in der LcÄtides.oersammlung der hessischen Nationalliberalen es olMeiN'e „Pflicht der nationalliberalen Fraktion des Reichs- twU b,«'zeichnet haben, eine Erhöhung des Tabak- L'i'lls herbeizuführen, um den deutschen Tabakbau vor be-ta linttergange zu schützen". Vor wenigen Wochen wollte ci'Ä rhsnnisches Blatt wissen, daß der Abg. Bassermann ei'm:?! in dieser Richtung sich bewegenden Antrag schon ve^iramlich angekündigt habe. Das offizielle Organ der ri^vWalliberalen Partei, die „Nat.-lib. Korresp.", bestritt di' :War, ließ aber durchblicken, daß bei der Beratung beinernen Zolltarifs im Reichstage allerdings wohl brtie Frage der Revision des Tabakzolles nv-ch mimgangen werden würde. Die demokratische „Kl. $Wn' bemerkt dazu: JmMerhauserHiiMr M fiüdjt und R-b st! im 7058] vt-mastk-k. 6 p Mmng, selihn SM'l^i- »nv.GcM an&fTtr SSNsthm »t & r, Mort Ml v' SF'n'A "xWn 1 . NaM P^lwan üch'. forte lonannesstrass I""1? ernt» o, 2'. 7 Bimmer mit ab Oemmner und 9artw «pro, anderweitig m oinr Ta'Jü!nan^,er dthend? um. 3m«n m 1. Sw u — Erünbrr-tchjt 75641 8trei febön tnöHro ^ndosßraße «, pan. » nb foeben föran&Hfcei/ ütdeut) hei gernrrd-f >teti büHcfi wibl >mtt :■ iu cermifttn- Go Mros». VI] Wbl. Wohn- und vL. ernritten. 6üdanlage 7, )ön möbl\erte8 ftimmtt i.r 05082 6*6^ Bekanvtmachuua Aeitr.: Die Maul- und Klanenseuch? Nachdem die Seuche in Strebendorf, Kreis Als- «ld ealofchen ist, find die angeordneten Sperrmaßregeln cnsgchoben worden. Die Seuche ist in Michelbach, Nordeck und Sinnen, Kreis Marburg, in Klein-Rechtenbach und Hochelheim, Kreis Wetzlar, erloschen. An Hörnsheim, Kreis Wetzlar, ist die Seuche aus- gisfachen. Gießen, den 1. Dezember 1900. .Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Bechtold. Gießen, den 3. Dezember 1900. L S ttr.: Erhebungen über die im Großherzogtum domizilierten Blinden im schulpflichtigen Alter. M Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Schulvorstände des KreiseS. Unter Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom - 2'. Januar 1899 (Gießener Anzeiger Nr. 24) sehen wir 'j 'iBJcibe des MtS. Ihrem Bericht darüber entgegen, ob in Mm Gemeinden blinde und halbblinde Kinder im schul- MMigen Alter vorhanden sind. v. Bechtold. Gesuch i 1. gaiwat e« £ ohwg, W1111' an talung uniiW* g ,zz m bii Sgglb- & zu ersuchen, für die dringend nottvendige Begründung von Schulen in Deutsch-Südwestafrika, zunächst in Keeb- mannshoop, baldmöglichst in den Etat die erforderlichem Mittel einzustellen." lieber den durch die angeblichen Aeußerungen Sir Gordon Spriggs uno Cecil Rhodes' veranlaßten Antrag derselben Abteilung erstattete Exzellenz Valois Bericht. Der Redner hob hervor, daß die Regierung durchaus int stände sein werde, Dagegen einzuschreiten, wenn die South West Africa Co. den Verkauf von Farmen are Buren in ihrem Konzessionsgebiet verweigern sollte. Er sei zu der Erklärung ermächtigt, daß die Regierung von dieser Berechtigung erforderlichenfalls auch Gebrauch machen werde. Es werde dies aber schwerlich notwendig werden; denn Redner könne die verantwortliche Mitteilung machen, daß Dr. Lepds infolge einer Korrespondenz mit der South West Afrika Co. von letzterer die Versicherung erhalten habe, daß Buren bereitwilligst in das Gebiet ausgenommen werden würden. Zum Schluffe seiner AuZ- führilngen gab Viceadmiral Valois dem Vertrauten üt den seitens des Reichskanzlers und seines Adlatus in Kolo- nial-Angelegenheiten Dr. Stuebel eingeschlagenen Kurs unter allseitiger, lebhafter Zustimmung beredten Ausdruck. Der Vorstand beschloß, dem Anträge des Ausschusses gemäß, „im Vertrauen, daß die kaiserliche Regierung alles, was notwendig ist, thun wird, um die deutschen Interessen in Südwestafrika zu wahren, zur Tagesordnung überzugehen." Senator O'Swald regte bei dieser Gelegenheit an, die Deutsche Kolonialgesellschaft wolle bei sich! bietender Gelegenheit dafür wirken, daß der Hafen für die zu erbauende O t a v i - E i s e n b a h n auf deutschem Gebiets läge. Einstimmige Annahme fand sodann der u. a. von Geh. Justizrat Professor Dr. Gar eis in Königsberg (früher bekanntlich in Gießen) warm befürwortete Antrag der Abteilung Berlin: „Die Europäer in Deutsch-Ost- afrika wünschen eine weitergehende Mitwirkung bei der Kommunalverwaltung und bei der Verwendung der Steuereinkünfte. Es wird beantragt, die Maßregeln für Einführung einer den Verhältnissen entsprechenden kommunalen Selbstverwaltung zu beschleunigen. Ein Antrag des kolonial-wirtschaftlichen Komitees: „Im Hinblick auf die Zwecke der Deutschen Kolonialgesellschaft ist dem kolonial-wirtschaftlichen Komitee für Fortführung und Ausgestaltung folgender, die wirtschaftliche Erschließung der Kolonien fördernder Arbeiten: 1. Beschaffung und Verteilung von Saatmaterial an die Kolonien behufs Einführung neuer bezw. Verbesserung vorhandener Plantagen- und Volkskulturen: 2. chemische und technische Prüfung von Rohstoffen aus den Kolonien zwecks Wertbestimmung und Nutzbarmachung für den heimischen Handel und die heimische Industrie eine Beihilfe von je 9000 Mark für die Jahre 1901, 1902, 1903 zu bewilligen" wurde befürwortend dem Verwaltungsrat der Wohlfahrtslotterie überwiesen. Der von dem Verwaltungsrat &>ev Wohlfahrtslotterie mit der Auflage der Beteiligung an dem zu begründenden Schäferei-Unternehmen für Deittsch-Süd- westafrika überwiesene Betrag von 300 000 Mark wurde einmütig angenommen. Als Termin für die Vorstands- sitzung und Hauptversammlung zu Lübeck wurden der 31. Mai und der 1. Juni festgesetzt. Vor Schluß der Sitzung widmete Se. Hoheit dem dahingeschiedenen Vorkämpfer der kolonialen Sache, Exzellenz v. Kusferow, Worte der Erinnerung. , „Die Initiative zu einer Erhöhung des Tabakzolles scheint nach der obigen Meldung von der nationalliberalen Partei auszugehen, die durch einen solchen Antrag ihre pfälzischen Wahlkreise gegen den Ansturm der Agrarier sichern will. In dem erwähnten Schreiben heißt es weiter, daß es ziemlich zuverlässig feststehe, „daß die Reichsregierung sich auf eine Erhöhung des Tabakzolles ohne | gleichzeitige Erhöhung der Steuer nicht einlassen wird". I Nach Informationen der „Lib. Korr." hat die Negierung I bis vor kurzem sich überhaupt jeder Aenderung der bisherigen Zollsätze mit Rücksicht auf den hiervon befürchteten * Rückgang der Zolleinnahmen ablehnend verhalten. Wenn das richtig ist, so scheint die Regierung inzwischen leider ihre Auffassung geändert zu haben, worüber wir uns nicht gerade sehr wundern würden. Mit Recht beklagt sich die „Lib. Korr." darüber, daß nunmehr unsere blühende Tabaksindustrie nach kürzer Schonzeit wohl wieder den schwersten Beunruhigungen preisgegeben sein werde. Das ist in der That zu beklagen. Im übrigen möchten auch wir uns bis auf weiteres der Hoffnung hingeben, daß es noch gelingen werde, durch energische Protestkundgebungen der Interessenten die drohende Gefahr abzuwenden. Freilichswerden die Tabaks-Interessenten sich kräftig rühren müssen. Die Tabakbauer, die Tabakfabrikanten, die Tabakarbeiter und die Rancher bilden einen gewaltig großen Kreis von außerordentlicher wirtschaftlicher Bedeutung, da die deutsche Tabakindustrie gegenwärtig die Tabakindustrien aller anderen europäischen Länder übertrifft und etwa 130 000 Menschen beschäftigt. Würde diese Industrie in eine Krisis hineingetrieben, was durch eine Zoll- und Steuererhöhung ganz unzweifelhaft geschehen würde, so würde sich deren unselige Wirkung weiter erstrecken auf mehrere mit der Tabakindustrie in engster Verbindung stehenden Industrien, z. B. die Kisten-, Karton-, Papier-, Leder-Industrie u. a. m., deren Gedeihen in weitem Umfange von dem guten Gange der, Tabak-Industrie abhängig ist. Die Thatsache selbst, daß Zoll- und Steuererhöhung (Ulf die Tabak-Industrie schwer schädigend einwirken muß, ist bei den wiederholten Beunruhigungen, denen gerade dieser Industriezweig im Laufe der letzten Jahre ausgesetzt gewesen ist, fast bis zum Ueberdruß nachgewiesen worden, man wird sich aber unter den gegebenen Umständen dieser unerfreulichen Aufgabe wohl oder übel von neuem unterziehen müssen. Für heute sei nur im allgemeinen bemerkt, daß die deutsche Tabakindustrie auf den ImportausländischenRohmaterialsun- bedingt angewiesen ist. Eine Zollerhöhung würde daher eine Verteuerung des Produkts und voraussichtlich eine Verminderung des Absatzes des deutschen Rohmaterials zur Folge haben, den deutschen Tabakbauer also eher s ch'ä d i g e n als „schützen". Durch das Hinzutreten einer Erhöhung der Tabak steuer würden diese üblen Wirkungen nur noch gesteigert und unsere Tabakindustrie mit allem, was drum und dran ist, wie gesagt, einer höchst gefährlichen Krisis entgegengeführt werden. Mögen sich also die von dem Unheil Bedrohten recht bald und möglichst nach^- drücklich zur Wehr setzen". r So das genannte demokratische Blatt. Wie gestern von Agrarischer Seite aus Berlin geschrieben wurde (siehe unsere gestrige Nummer, 2. Bl., 2. Seite, 2. Spalte), hat sich in Berlin eine „deutsche Tabaksbau-Konferenz" gebildet, die wohl in erster Linie die Agitation für die Zollerhöhung betreiben wird. Ä möbL Zmm. > 05053 M-v ■ M L u-nahme deS Q W sKrehener Anzeiger I dauer eine solche von zehn Tagen derart, daß letztere um 12 Uhr Mitternacht des zehnten Tages erlischt. 2. Der Verkehr mit den belgischen Bahnen. Auf den Strecken dieser Bahnen gelten die direkten Rückfahrkarten nur für die denselben aufgedruckte Dauer. Auf den preußisch- hessischen Staatsbahnstrecken wird auch im Verkehr mit den unter 1 und 2 genannten Bahnen die Geltungsdauer der direkten Rückfahrkarten nach den eingangs gegebenen Vorschriften berechnet. Der Antritt der Hinreise hat am Lösungstage der Rückfahrkarten, spätestens — bei versäumter Abfahrt und eingeholter Bescheinigung des Stationsbeamten — am nächstfolgenden Tage stattzufinden. Der Reiseantritt an jedem beliebigen späteren Tage innerhalb der verlängerten Geltungsdauer der vom 18. Dezember ab gelösten Rückfahrkarten ist nicht zulässig. O Der landwirtschaftliche Lokal-Verein Gießen erörterte gestern abend im Lenz'schen Felsenkeller den Notstand, der für die Vieh halt er darin bestehe, daß in unserer Stadt und deren nächster Umgebung nicht auskömmlich für tierärztliche Hilfe gesorgt sei. Man beschloß eine Umfrage in Gießen, Heuchelheim, Wieseck und Klein-Linden bei den Interessenten zu halten, um zu ermitteln, wie viele sich dafür aussprechen würden, wenn für Gießen und die nächste Umgebung ein Tierarzt an gestellt würde. Als Gehalt müßten die Jnteresienten pro Jahr 3000 Mark aufbringen. -ö- Kinzenbach, 4. Dezember. Der Kriegerverein hatte am Sonntag eine Zusammenkunft, in der zunächst eine Sammlung von freiwilligen Gaben für die deutschen Kameraden in China vorgenommen wurde, die einen recht guten Erfolg hatte. Kaisers Geburtstag soll diesmal nur an einem Abend für die Vereinsmitglieder und ihre Angehörigen gefeiert werden. — Auch unsere Gemeinde hat einen kleinen Zuwachs an ihrer Bevölkerung zu verzeichnen: dieselbe ist auf 650 Seelen gestiegen. Auffallender Weise sind es ebensoviel männliche als weibliche Personen. Da unser Dorf durch seinen reichen Obstsegen weithin bekannt ist, so sei hier noch erwähnt, daß auf jeden Kopf 12 tragfähige Oöstbäume kommen. „e" Aus dem Kreise Wetzlar, 4. Dezember. Der Industrie-Unterricht unserer Volksschulen hat einen regen Fortschritt genommen. Bekanntlich waren sämtliche Industrie- lchrerinnen bis in das kleinste Dörfchen hinein verpflichtet, einen mehrwöchentlichen Kursus zu besuchen, der von einer staatlich geprüften Handarbeitslehrerin in den Bürgermeistereien abgehalten wurde. ES ist aber immer noch zu wünschen, daß die Kinder auch im Ausbessern der Wäsche gründlicher unterwiesen werden. Es ist für den kleinen Mann fast unmöglich emporzukommen, wenn seine Frau nicht fleißig flickt und näht. Offenbach a. M., 3. Dezember. In der heutigen Sitzung der Stadtverordneten wurde beschlossen, Kohlen zum Gesamtbeträge von Mk. 13,600 anzukaufen und in Posten von einem bis höchstens fünfzehn Zentner an Unbemittelte zum Selbstkostenpreise von Mk. 1.10 für den Zentner abzugeben. — Der Staat hat der Stadt das Fürstlich A s e n b u r g' s ch e S ch l o ß, das er in der Versteigerung am 1. Oktober erstanden hat, zum Preise von Mk. 300000 zum Kauf angeboten. Die Versammlung beschließt, nicht über das bereits früher gemachte Gebot von Mk. 228,000 hinauSzugehen. Zum Schluß interpellierte Stadtv. Ullrich über eine mysteriöse Geschichte, wonach ein im Kranken- hause gestorbenes Mädchen beerdigt worden sei, ohne daß die Angehörigen etwas davon wußten. Oberbürgermeister Brinck führte aus, daß die Polizei sich bereits damit befaßt habe. ** Kleine Mitteilungen aus Heffen und den Nachbarstaaten. Am 1. Dezember ist in Wetzlar der neue Bürgermeister v. Zeugen in sein Amt von dem Landratsamtsverwalter Dr. Sartorius eingeführt worden. — Durch das Umstürzen eines Ofens fiel in Büdesheim ein Kessel mit kochendem Wasser über einen 10 jährigen Knaben. Der Junge wurde vollständig verbrüht, sodaß alsbald der Tod eintrat. — Nach einer Mitteilung des preußischen Handelsministers hat die Handelskammer iu Wetzlar ihre Wirksamkeit begonnen. J-n Jche 1901 rve: »register In der „DarrnWei 1 Kreises, in weichem die M 1 und ble Bekanntmachm I klemm Wchnschasten ra LflreiMtte beließen Rttti •W für anbete Anvssrn' Mung« «folgen. Hungen, den 1. Z ------®ro; städter dazu gekommen sein? — Zeugin: Er hat gesagt, ich kriege Geld, wenn ich so aussage. — Präs.: Das glauben Sie doch wohl selber nicht. Stierstädter ist ein nicht übermäßig besoldeter Beamter, und der Staat macht es nicht so, daß er Leuten für ihre Aussagen Geld verspricht. Wir leben doch in Preußen! — Zeugin: Stierstädter hat mir gesagt, er würde in eine höhere Stelle kommen und mir dann von seinen größeren Einkünften Geld geben. Sternberg ist nie mit mir zusammen gewesen und hat nie Unzüchtigkeiten mit mir begangen. — Präs.: Da mußten Sie also früher dreist gelogen haben. — Zeugin: Meine Mutter war dabei, als Stierstädter redete. — Präs. : Ihre Mutter soll geisteskrank sein, diese können wir also nicht vernehmen. Warum haben Sie das, was Sie heute gegen Stierstädter behaupten, nicht früher ausgesagt? — Zeugin: Ich wollte Stierstädter keine Unannehmlichkeiten machen. — Zeuge Stier- städter erklärt die Behauptungen der Zeugin für absolut falsch und erfunden; die Zeugin Ehlert behauptet mit erhobener Stimme und besonderem Nachdruck: Es ist doch wahr! Sie haben ja auch gesagt, ich solle meine.» Vater aufhetzen, daß er den Strafantrag stellt. — Stier städter : Das ist nicht wahr! — Ehlert (sehr laut): Es ist doch wahr! — Der Präsident verbittet sich den brüsken Ton und droht mit einer Ordnungsstrafe. Er hält der Zeugin wiederholt vor, daß es unglaubwürdig sei, was sie jetzt sage und fragt sie immer wieder, ob jemand auf fie eingewirkt habe. Die Zeugin verneint dies. Der Vorsitzende betont ferner und es sei sehr auffallend, daß dies Umfallen der Zeugin mit der Thatsache zusammen falle, daß ein an jenem Tage thätig gewesener Hilfstransporteur mit der Ehlert — wie sestgestellt worden — nach der Sitzung vorübergehend in einem Restaurationslokal gewesen ist. Die Zeugin bestreitet, daß dieser .-ilfstransporteur irgendwie auf sie eingewirkt habe. Der Präsident und die Verteidiger geben sich die größte Mühe, den Grund zu erfahren, weshalb die Zeugin nun plötzlich ihre Aussage ändert und veranlassen dieselbe, noch einmal alle Einzelheiten zu wiederholen, die früher den Inhalt ihrer Aussage bildeten. Die Zeugin hat u. a. früher bekundet, daß sie einem Herrn ein kleines silbernes Döschen entwendet hat, das mit einem Wappenschild verziert war, und die Buchstaben A. St. enthielt. Dieser Herr sei Sternberg gewesen. Heute widerruft die Zeugin auch dies. Sie will sich nur entsinnen, daß der Buchstabe A. auf der Dose stand, der Bestohlene sei auch nicht Sternberg, sondern der schon mehrfach erwähnte Herr Oskar Stein gewesen. Sie wiederholt, daß sie mit Sternberg nie etwas zu thun gehabt. — Justizrat Dr. Sello: Sie haben früher die Wender beschuldigt, daß diese ebenfalls mit Sternberg unzüchtige Handlungen vorgenommen habe. Jetzt sagen Sie selbst, daß Sie auch dies früher gelogen haben, wie konnten Sie diese Ungeheuerlichkeit begehen? — Die Zeugin giebt keine Antwort. — Rechtsanwalt Fuchs: Waren Ihre Eltern beide dabei, als Stierstädter zu Ihnen sagte, sie sollte angeben, daß es Sternberg sei, die Schnörwange habe es auch schon gesagt? — Zeugin: Jawohl, Stierstädter hat mir bei einer Vernehmung auf dem Gerichtskorridor dasselbe gesagt. — Präs.: Sie haben einmal um Schutz vor Ihrem Vater gebeten, weil dieser Sie auf dem Korridor fortwährend beschimpfe. Ist vielleicht dies ein Umstand, der auf Sie eingewirkt hat? — Zeugin: Nein, ich habe auch nur um Schutz gebeten, weil mir jemand auf dem Flur sagte, „Dein Vater schimpft ja schön auf Dichs'. Auf Vorhalt des R.-A. Dr. W e r t h a u e r wiederholt die Zeugin, daß sie nie in der Fischerschen Wohnung gewesen sei und ihre Schilderung von der Ausstattung dieser Wohnung und Einzelheiten über das, was sie in derselben bemerkt haben will, teils selbst erfunden, teils aus Erzählungen der Schönwange in sich ausgenommen habe. — Auch Justizrat Dr. Sello geht weiter auf die Einzelheiten der früheren Aussage der Ehlert ein; sie erklärt ohne weiteres, daß sie sich das alles erfunden habe und kein Wort davon wahr sei. — Auf weitern Vorhalt der Verteidiger erklärt die Zeugin auch die Behauptungen über den Mann, von dem sie zum erstenmale verdorben worden sei, für unwahr. Auch dies sei Sternberg nicht gewesen. — Präs.: Wer war es denn? — Z e u g i n: Ich möchte den Namen nicht nennen. — Präs.: Tas geht nicht! Wo ist der Mann jetzt? — Z en g i n: Ich glaube in Amerika. (Heiterkeit.) — Präs.: Und wie ist sein Name? — Zeugin: Er hieß Müller. (Heiterkeit.) — Präs.: Also auf diese wertvollen Angaben beschränkt sich Ihre Kenntnis von der Persönlichkeit? — Zeugin: Der junge Mann war im Hause Händelstraße 19, in einem Geschäft thätig. — Justizrat Dr. Sello stellt durch Befragen fest, daß das Mädchen schon im Dezember v. Js., als der Fall Fournacon aufgerollt worden war, ihrer Mutter gesagt, daß sie keinen Verkehr mit Sternberg gehabt habe. — Zeuge Ehlert, der Vater des Mädchens bestätigt dies. Er habe seinerzeit schon festgestellt, daß seine Tochter überhaupt nicht bei der Fischer gewesen ist, und sie in dieser Beziehung gelogen hatte. Der Zeuge meint, daß Stierstädter auch ihm gegenüber den Versuch gemacht habe, ihni etwas zu suggerieren. — Tie Zeugin S chn ö r w a n g e bleibt dabei, daß sie mit Sternberg bei der Fischer zu thun gehabt habe. Sie will auch beeiden, daß sie der! Ehlert eine Beschreibung der Fischerschen Wohnung gegeben habe. Die weitere Beweisaufnahme wird durch einen Zwischenfall unterbrochen. Dem Rechtsanwalt war gemeldet worden, daß Ehlert beim Zurücktreten vom Zeugentisch halblaut geäußert haben soll: „T e r (das heißt Stier st ä d t e r) lügt ja! Verfluchter SchwindelAls Ohrenzeugen dieser Aeußerung traten auf: der Kriminal- kommissarius Karl nrüger, Gerichtsassessor Gerber und Referendar Marggrasf. Ehlert bestreitet, Stierstädter haben beleidigen zu wollen und behauptet, daß er nur die Schwindeleien seiner Tochter gemeint habe. Er bittet, darüber noch den Zeugen H o f m e i e r und den R.-A. Tr. Schöps, die die Aeußerung jedenfalls auch gehört haben niüssen, zu vernehmen. Ter Gerichtshof lehnt eine weitere Beweisaufnahme nach dieser Richtung hin ab, hält für erwiesen, daß der Zeuge Ehlert den Zeugen Stierstädter beleidigt hat, und nimmt ihn in eine sofort zu vollstreckende Ordnungsstrafe von drei Tagen Haft. Prozeß Sternberg. Berlin, 4. Dezember. Nach Eröffnung der Sitzung erbittet der Staatsanwalt Braut das Wort zu folgender Erklärung: Bei der Besprechung der Broschüre des Rechtsanwalts Dr. Halpert habe ich den Standpunkt vertreten, den die Staatsanwaltschaft zur Sache einnahm und habe dabei ein scharfes HV - "begeben, indem ich sagte, Dr. Halpert habe sich sein schwarzes Ehrenkleid beschmutzt. Es ist gekommen, daß Rechtsanwalt Dr. Halpert sich durch diesen Ausdruck persönlich verletzt fühlt. Das sein sollen. Ich nehme deshalb keinen Anstand, rückhaltlos zu erklären, daß ich mich i m A u s d r u ck v e r - §.r.N>bn habe und mir jede Absicht, Tr. Halpert bei dieser Gelegenheit persönlich zu beleidigen, fern gelegen hat. Hierauf teilt R.-A. Heinemann mit: nach ihm gewordene Meldung habe die Zeugin Ehlert, als sie neulich abgefuhrt wurde, mehreren Zeuginnen erklärt, sie wolle nun die Wahrheit sagen, es sei nicht wahr, daß . sie Sternberg kenne sie habe ihn fälschlich beschuldigt. (Die Zeugin Ehlert ist diejenige, die ursprünglich gesagt hatte, Sternberg sei der Mann, mit dem sie zu thun gehabt habe, während sie dann in der jetzigen Hauptverhandlung zuerst das Gegenteil behauptete und endlich auf den ersten Vorhalt des Staatsanwalts plötzlich unter Thränen erklärte, daß Sternberg der Mann doch fei) Zeugin Ehlert erklärte jetzt: Ich kenne Sternberg nicht, ich habe mit ihm nichts zu thun gehabt. Ter Vorsitzende hält der Zeugin vor, daß es doch ungeheuerlich sei wenn sie nun wieder gerade das Gegenteil von dem sage' was sie früher behauptete. — Zeugin Ehlert behauptet', sie hätte die Beschuldigung gegen Sternberg auch nicht erhoben, wenn nicht Stierstädter gesagt hätte: sie solle mir sagen, Sternberg sei es. Präs.: Wie sollte StierVermischtes. * Nochmals der Fall Salomon. Der Bürgermeister Salomon von Schlüchtern ist bekanntlich zum Betz geordneten von Kreuznach gewählt, aber nicht bestätigi worden. In der Affaire spielt ein abgelehntes Duell ein« Hauptrolle. Darüber wird jetzt berichtet: Salomon iß Besitzer zweier Hunde, die einen Radfahrer — einen Arzi — anbellten und etwas belästigten. Der Radfahrer flieg ab und machte seinem Unmut auch gegen Frau Salomon und deren Kinder Luft. Salomon nahm deshalb Anlaß, ihm brieflich seine Meinung über ein solches Verhalten kundzuthun. Der radfahrende Arzt antwortete mit einer Forderung. Salomon lehnte die Forderung ab und schied aus der Armee. Trotzdem steht er in freundschaftlichem Verkehr mit den dortigen Offizieren des Bezirkskommandvr und in hoher Achtung der Bürgerschaft. In Kreuznach glaubt man übrigens gar nicht allgemein an die angegebenen Gründe der Ablehnung, wohl aber an Sonderintereffen, die mitspielten. * Dortmund, 4. Dezember. Durch eine Dynamik Explosion wurden auf der Zeche Werne vier 8trg; leute getötet und drei verwundet. Der MaterialWn ist bedeutend. * Unfreiwillige Scherze bei der Volkszählung^ es in großer Zahl. Ein Mann hatte in der Subtil „Familienstand" alle drei Worte „verheiratet, verwitwet, gt schieden" unterstrichen. Auf die Verwunderung des Zählei? erklärte er: „Das ist doch ganz richtig, eine Frau hatte it, von der bin ich geschieden; die zweite ist mir vor ein pac: Jahren gestorben und nun versuche ich es mit der dritten. Ein Bauer schrieb aus die Zählkarte seines kaum einjährige. Sohnes unter der Rubrik „Muttersprache (ob beutfd). holländisch, sriesisch rc.)": „Noch nicht zu erkennen, was süi eine Muttersprache." Ein Mieter hatte sich in der Nacht zum 1. Dezember heimlich aus dem Staube gemacht, uns der Verwalter des Hauses, der gleichzeitig Zähler war, bl merkte daher auf der Zählkarte: „Nähere Angaben nidt möglich, da der Betreffende seit gestern Nacht verrückt ist. * Paris, 4. Dezember. Die „Affaire oon Fontainebleau" dauert fort. Um dem Verruf ein Ente zu machen, der über den Hauptmann Coblentz verhäng' worden war, wurde den unverheirateten Offizieren de>. Kriegsschule der Befehl erteilt, ihre Mahlzeiten in der Anstalt selbst zu nehmen. Infolge dieses Befehls latn es zu einem scharfen Konflikt zwischen dem Hauptmann Mot dem Vorsitzenden der Offizierstafel, und dem Hanytmam. Cck8lentz. Die beiden Offiziere trugen ihren Streit in einem Säbelduell aus, bei dem, wie bereits mitgeteilt wurde, Gillot an der Brust erheblich verletzt wurde. Nicht viel friedlicher geht es unter den Offizieren der Garnison von Melun zu: Ein Leutnant F., der dem (wegen Bei heiratung mit einer geschiedenen Frau) in Bann und Ach', gethanen Leutnant Bremont d'Ars bei einem Duell als Sekundant gedient hatte, war von einem anderen Offizier beleidigt worden. Da der letztere eine Genugthuung mit den Waffen versagte, wurde er von dem Leutnant F. im Kasernenhof mit der Reitpeitsche gezüchtigt. Die radikalen Blätter fordern den Kriegsminister Andrs auf, die energischesten. Maßregeln zu ergreifen, um den Quälereien, denen die republikanischen Offiziere in gewissen Garnisonen vonseiten ihrer reaktionären Kameraden ausgesetzt seien, ein str allemal ein Ende zu machen. *Rom, 4. Dezember. Die rechte UferstraßeM/^ der Garibaldi- und der Cestinobrücke ist in einer Länge von 11 Metern heute früh in den Tiber gestürzt. Die Straße mußte von Truppen abgesperrt werden. Eine große i Volksmenge verfolgt mit großer Bewegung das unhemlichc Schauspiel. * Innsbruck, 4. Dezember. Durch Absturz einer Lawine von der sogenannten Schartlwand im Engadin! wurden drei junge Leute aus den umliegenden Ortschaften in die Tiefe gerissen. Zwei sind tot, dr: dritte konnte sich retten. MioerM - An der UnionM $e • enwiter 21 tarnen, 12 inj» iZ!r»W 5-E Leipzig betritt wird, feierte b jmir-rM WM Fr.Reltze IDienfiiubiliM - Fsel.61 ^aumgatinet, Professor de' pivwchen Theologie, hoi einen e-hallen. - Dem bayrischen W Wchliihlenberg wurde die Entlasst WisS Uebernahme einer forstliche --seesM Tokio bewilligt. - D Mllit der Hochschule Basel I c jd. Professor ernannt. Es ist : «beschichte erteilt worden. — Mit litt Universität Basel Profess 2olt man schreibt, zurzeit Unter IiÄvieisur an der Universität l 5 ’te Baumechanil und yraMche , t.ffrad)ie rrfAÜt Pl-eb WÄ ...r-lrs“ |i)i JlclferW b etwa i Mseu- A ,, i i. ein W- (< fcn Dingt"- M Molviecte, W '-Hrvilsmt nnb I® (r dockt M 3-°^ De Last W § imll. von PoA Soll ei« w v o.at)T @ |ri| Jahren die ? Sää jjg Wnalen Gcknanis^ »«Äft th® Httli-SättU: Stünietj, ben 4, *** * b« Oberst und 1 “• ™(tet: 21 MA V® e». „ «Ä4 Stern %;! IN um H lj"ker Kür Gelenk Gerichtssaal. L. Gießen, 4. Dezember. (Schöffengericht. Ein hier beschäftigter Arbeiter erhielt wegen Diebstahls eine Gefängnisstrafe von 5 Tagen, deren Verbüßung duref die erlittene Untersuchungshaft als erfolgt gilt. — 5n 60 Mark Geldstrafe wird wegen Körperverletzung ein t'oni'- wirt aus Beuern verurteilt, weil er sich im Sinne §§ 223 und 223 a gegen seine Schwägerin und dem Tochter vergangen hat; mildernde Ümständ etonnten uP zugebilligt werden. , (Strafkammer.) Peter Krug von Udenhauf hatte gegen ein Urteil des Forstgerichts zu Lauterv^ das den von ihm und sieben Genossen erhobenen in' spruch gegen ein Strafmandat wegen Forstfrevels »ct» worfcn hatte, als einziger der Verurteilten Berup^ u eingelegt, das zu seiner Freisprechung führt, w die Kammer aus den sich widersprechenden 3eu0cn & A sagen die Ueberzeugung nicht gewinnen kann, daß I K. an dem Frevel beteiligt hat. — Gegen ein i^tel t hiesigen Schöffengerichts haben der Viehhändler Pla aus Frielendorf und Seligmann aus Vollendar rufung eingelegt. Sie sind wegen Vergehens im § 328 St. G. B. in eine Gefängnisstrafe von je 3 genommen worden. Ter Berufung wird ftattgcgcben unter Aufhebung des erstinstanzlichen Urteils, aus 6 , sprechung beider erkannt. — liegen den Breyha Mayer Plan th von Friedelsdorf war von der Steuerbehörde ein Strafbefehl erlassen worden, w auf dem Gießener Viehmarkte Kaufverträge abgesa)" hatte, ohne das hierzu erforderliche Gewerbepat n besitzen. Ta Plauth gegen diesen Strafzettel Ot' erhoben hatte, so war am 30. Oktober Verhandlung termin vor dem hiesigen Schöffengericht abgchalte den, das auf Freisprechung erkannte, weck e Montag vor dem Markt perfekt gewordenes tfauiö1' Htzer. Jl Tal aus allgemeinen Mitteln nachsucht. -t-. 8 N»'n«ten Gefängnis. «u 2 Summa: 6 (0) 2 7892 lang, 7889 dar auf i 3 1 vom 2.-15. Jahr: Wien Rudolf Mayer ist im Alter von 38 Jahren gestorben. — Man schreibt aus St. Petersburg vom 29. November: Gestern starb hier, 52 Jahre alt, W. I v e r s e n , ein durch zahlreiche populäre natur* wissenschaftliche Werke bekannt gewordener Gelehrter, der seit 1881 Bibliothekar des hiesigen technologischen Instituts war. — Am 2. Dezember fand in Anwesenheit auswärtiger Vertreter die Feier des 25 jährigen Bestehens der Universität Czernowitz statt. Zu Ehrendoktoren wurden ernannt: die Professoren Pernice, Wagner, von Liszt- Berlin, Strohal und Wach-Leipzig, Seydel und Ullmann-Mllnchen. — Auf Anregung einiger Litteraturfreunde hat sich Prof. Dr. Kühnemann in Marburg bereit erklärt, anfangs Januar einen CykluS von 15 Vorlesungen über „Die Blütezeit der deutschen Litteratur" in Marburg abzuhalten. ÄHmifli* erfolgen. Hungen, den L Dezember 1900. Großherzogliches Amtsgericht. btixüdhm. Rainz, 4. Dezember. In Wackernheim wurde während beit Wciuartterung der 2. Etzkadron des Husarenregtments Nr. 13 notnücdmbelm in der Nacht des 19. August der Gefreite Heftrig jcimbtci Landwirt Weiland mit einer Heugabel erstochen, »Hjrtob dessen Neffe, der Acker5bursche Karl Krieger, «einem a.'iMm Husaren einen Stich in den Oberschenkel versetzte. Das säfaurpettdit verurteilte heute obenh den Weiland zu acht 3 fasten Zuchthaus und 10 Jahren Ehrverlust und den Krieger Sprechstunden der Redaktion des Gießener Anzeigers täglich (mit Ausnahme von Samstag un Sonntag) von 6—7 Uhr nachmittags. Eingang von der Kaplaneigasse aus Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todessälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Universität und Hochschule. - An der Universität Heidelberg sind im laufenden Winter- se-mesl» Ll Damen, 12 in der philosophischen und 9 in der math.- ncrianvisl'ensch. Fakultät als Hörerinnen eingeschrieben. — Wie aus L fi ivztsg berichtet wird, feierte der Universitätsrichter an der dortigen U'^mrsitcit, Justtzrat Fr. Meltzer, am 1. Dezember sein 40jähriges Dl-eisijuinläurn. — Aus Freiburg i. Br. schreibt man: Dr. M. B taiim j artner, Professor der philosophischen Disziplinen der pro- .>at°ailiscten Theologie, hat einen Ruf an die Universität Breslau erttackii. Dem bayerischen Forstamtsassessor Dr. Karl H e f e l e in SMlhte«.berg wurde die Entlassung aus dem bayerischen Staatsdienst be’xhfä Ilebernahme einer forstlichen Professur an der japanischen Uni- veu sität o k i o bewilligt. — Der Privatdozent an der theologischen ZcMät °ber Hochschule Basel lic. theol. Paul Wernle wurde zum a.-.a. Professor ernannt. Es ist ihm der Lehrauftrag für neuere Kirchen- ge sichle erteilt worden. — Mit dem Ordinarius für Kunstgeschichte an de ci Universität Basel Professor Dr. Heinrich W ö l f f l i n werden, wliemn schreibt, zurzeit Unterhandlungen wegen Uebernahme einer P^ssm an der Universität Berlin geführt. — Der o. Professor "ü in Vamnechanik und graphische Statik an der Technischen Hochschule in Wöchentliche Uebersicht der Todesfälle in Gieße«. 48. Woche vom 25. November bis 1. Dezember 1900. (Einwohnerzahl: angenommen zu 24 800, inkl. 1600 Mann Militär.) Sterblichkeitsziffer: 12,58%o, nach Abzug der Ortsfremden 0,00/«. Kinder Es starben an: Lebensschwäche Masern Atrophie Krämpfen Sandel und Verkehr. Volkswirtschaft- Die Spielhagen Banken» Abermals laufen Gerüchte um wonach sowohl der Status der Deutschen Grundschuldbank als auch der der Spielhagenbank selbst sehr ungünstige Prüfungsresultate ergeben dürste. Da offiziell über diese wichtigen Punkte geschwiegen wird, so wäre es intereffant, wenn die Blätter, die diese Mitteilungen bringen, sich nicht auf bloß anonyme Quellen beschränken würden. Das bringt mit Recht unkontrollierbar Beunruhigungen ins Publikum, ohne daß dieses letztere bedenkt, wie solche Aeußerungen auch aus Kreisen stammen könnten, die ein ganz besonderes Interesse hätten, die Terrains der Gesellschaften, die hier in Frage kommen, so zu entwerten, daß sie recht billig in die Hände von hierauf schon speku- lierenden Kapitalisten fallen könnten. Saarbrücken, 4. Dezember. An hiesigen Stellen, die darüber unterrichtet sein müßten, wird die Nachricht der „Frkf. Ztg.", daß die Firma Krupp die Stumm'schen Werke anzukaufen beab- zubringen sind. Gießen, den 4. Dezember 1900. chroßherzogkiche Kandekskammcr Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Grüuberg für 1901/1902 liegt vom 8. Dezember d. I. an acht Tage lang dem Mrgermeisterei-Büreau zur Einsicht der Interessenten offen. Grünberg, den 4. Dezember 1900. Bekanntmachung. 3?m Jahre 1901 werden Bekanntmachungen aus unserem Handels, retggißte In der „Darmstädter Zeitung", sowie in dem Kceisblatte desjenigen in welchem die Firma ihren Sitz bezw. ihre Zweigniederlaffung geint, uiu'b die Bekanntmachungen aus unserem Genoffenschastsregifter für flliiere Genossenschaften im „Deutschen Reichsanzeiger", sowie in dem Ätobliatte desjenigen Kreises, in welchem die Genossenschaft ihren Sitz hart, ffiir andere Genossenschaften außerdem noch in der „Darmstädter Kunst und Wissenschaft. Ernst Eckstein zog sich einst, wie ProfessorH Nover in einem längeren Artikel erzählt, als Student, nachdem er mitIseinen ersten dichterischen Erzeugniffen unter dem Pseudonym „Arthur v. Deich" in der „Darrnst. Ztg." an die Oefientlichkeit trat, von Seiten eines Herrn, der sich zum ritterlichen Verteidiger einer Dame aufspielte, deren Vorname in einigen dieser lyrischenjErgüsse angewandt war, ein Duell zu, aus dem er sich trotz seiner Waffenunkenntnis unter dem Schutze Apollos mit leidlichem Glücke herausschlug. Eckstein promovierte auf Grund einer Doktordissertation: „Essai sar l’Avare de Moliöre“. Die Zeitereignisse, wie man sie damals in Süddeutschland allgemein aufzufassen pflegte, die schleswig-holsteinische Frage 1864 und der sogen. „Bruderkrieg" von 1866 regten ihn zu mancherlei dichterischen Erzeugnissen an, die z. T. in der „Didaskalia" erschienen, damals großes Aufsehen er» regten. So der „Notruf" unserer Brüder im Norden und das gegen unseren damals bestgehaßten Kanzler gerichtete: „Wo steht Germa- nias Feind?" Gerhart Hauptmanns neuestes Schauspiel, das anfangs d. M. im Deutschen Theater zu Berlin seine Erstaufführung erleben wird, führt bekanntlich den Titel „Michael Kramer" und spielt in Künstlerkretsen. Es ähnelt in der Anlage dem „College Crampton", auch ist der Titelheld wie jener ein Maler. Der Dichter schildert ihn als großes Talent, das aber vielen Schwankungen unterworfen ist. So lange Michael Kramer reich ist, lebt er zügellos dahin und verlumpt sich als Künstler. In der Armut wird er plötzlich ein anderer. Doch als er sich wieder neuen Reichtum erobert hat, beginnt er sein altes Leben von vorne. Zusammen: Erwachsene: im Es wird dies mit dem Anfügen bekannt gemacht, daß die Wahlprotokolle nebst Anlagen drei Tage nämlich vom 6. bis tuet. 8. Dezember, auf dem Büreau der Firma A. Heichelheim von 9 bis 12 Uhr vormittags und 3 bis 6 Uhr nachmittags offen liegen und Einwendungen gegen die Wahl oder die Gewählten innerhalb dieser drei Tage bei Vermeidung des Ausschlusses bei der Handelskammer vor- sichttge, für unbegründet gehalten. Die Nachricht dürfte jedenfalls dadurch entstanden sein, daß Krupp vor einigen Tagen bei Stumm zu Besuch war. Mecklenburg-Strelitzsche Hypothekenbank. Wie aus dem Inseratenteile unserer heutigen Zeitung ersichtlich, werden die ar 2. Januar 1901 fälligen Pfandbries-Koupons bereits vorn 15. Dezernbc er. ab kostenlos eingelöst. Eingesandt. .Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikr übernimmt die Redaktion keinerlei Verantwortung.) Gießen, 5. Dezember 1900. Die Volkszählung ist nun auch bei uns insoweit beendet, als die Zähler mit dem heutigen Tage die ausgefüllkdn Zählkarten und Zählbriefe auf dem Polizeiamt abgeliefert haben. Leider hatten sich für das Zählgeschäft in unserer Stadt diesmal wieder nur zwei Zähler ge» funben, die im Ehrenamt, d. h. unentgeltlich, die Sache besorgten. Unsere Lehrer glänzten, wie in der letzten Stadtverordnetensitzung mit- geteilt wurde, hierbei durch Abwesenheit, obgleich das Polizeiamt sie aufs gefordert hatte — als geborene Zähler — sich an der Volkszählung zu beteiligen und für den Tag der Volkszählung keine Schule zu halten. Die Lehrer in den hessischen Schwesterstädten und in Preußen betrachten es als Ehrenpflicht, sich bei der Volkszählung in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen, warum nicht bei uns in Gießen? Bor etwa 1V1 Jahren hatten sich die Herren Lehrer an die Stadtverwaltung gewendet, aus städtischen Mitteln um eine Subvention zu bitten zur Deckung der Kosten eines hier abgehaltenen Lehrertags und diese Bitte wurde auch erfüllt Wenn die Herren Lehrer so wenig Jntcrrffe für die Allgemeinheit haben, wie sie dies am Tage der Volkszählung bekundeten, dann sollte man vorkommenden Falles sich besinnen, wenn die Gießener Lehrerschaft einmal später wieder um ein finanzielles Opfer Bekanntmachung. Bel den heute vorgenommenen Ecgänzungswahlen der Mitglieder Großherzoglicher Handelskammer Gießen sind gewählt worden 1) für Hießerr-Stadt die Herren: 1. Kommerzienrat S. Heichelheim mit 131 Stimmen. 2. Narl Röhr mit 104 Stimmen. 3. Wilhelm Zurbuch mit 97 Stimmen. 2) für Hieße« <^a«d: Herr Direktor H. Steinecke, Lollar, mit 19 Stimmen. 1. Lebensjahr: 1 1 1 1 4 X Dmch me Dh, Werne vier rwuvdet. Der Materi, bei der VolkSM Mann hatte in der °ne „verheiratet, verwL D,e Verwunderung des !Qni uchtig, eine Frau i: btt Mite ist wir vor r Ae ich es mit der!- ahlkarte seines kaum ei- k „Muttersprache (ofi k Ach nicht zu ttltnntn, r Mieter hatte sich in fo lus dem Staube gemr der gleichzeitig Mure Mite: „Nähere Aug^ seit gestern Nacht toti über. Die „M, fort, llm demLemi' . Hauptmann Co bl eis - unverheirateten Crr eilt, ihre Mahlzeit? - nsolge dieses Best' ■ uschen dem Harr" ierstasel, und hfflV siziere txuga tyrtn bti bm wie Brests ch verletzt wuck: ■ den LMnw dn nt F., der dem (w- itn Frau) in Bann ai . d'Ärs bei einein fr- ox w einem andem Cr letztere eine MN de er von dem W '• eitsche gezüchtigt- U inifterÄnbre auf, bitennc-: um den Quälereien, in gewißen GamjmN' den ausgesetzt M ein Die rechte üj erjtrrf MtinobrWt ist w in btn Tibrr gk „bjeftart »ata . D^et Bewegung W® HrDährangsstöriingen der Kinder | _ glanzende Erfolge erzielt Zu haben in Apoth. u. Drogerien. •LI Bauer & Cie^ Berlin SO. 16. >Il niÄj orllqeschäft zu betrachten sei. Die Kammer, als Be- chtern in??n' fyifc riifcjd gsinstanz, spricht Pl. ebenfalls von Strafe und Kosten aewok,r. "Mlijnci Drei vorbestrafte Burschen im Alter von eit rit? / °i>er 21 25 Jahren nehmen nun auf der Anklagebank Platz, un ct) wegen schwerer Körperverletzung zu verantworten. .W bericht-«. e(';' EÄ- ld dies der Kellner Karl M u ch a, der Maurer Gust. , EU Nadfabr^ i und der Schreiner Christian Weber, denen zur ^stigten. La,ft gelegt wird, am 23. September zu Tornassenheim Ut auch rl*tt Ciw -chlossergesellen aus Nieder Florstadt mit Messern >alomon n u i'- e- fet und gesundheitlich geschädigt zu haben. Wie die übe Mao . n« Ausnahme ergiebt, ist der Verletzte überfallen, durch h. V e,n solche» l->" Messerstiche an Kopf und Hals seiner Besinnung bc- Qnlltiotteb J' imt-ibl worden und etwa drei Wochen arbeitsunfähig ge- Forderung gh Tie Angeklagten erhalten eine Gefängnisstrafe von mitten»taimT 3. Dezember. (Fr. Zig.) Dor dem Schwurgericht L^.^BeztrkS!^ normt ^ntewegm V^brechenS im Amte der 23 Jahre alte Post- ^rgetschast. ipmt Friedrich Keller aus Ulrichstein, zuletzt am Postamt. (allgemein an dic^ «n B Sing en. Der Angeschuldigte, der in Butzbach die Realschul- aber ebfiiMilte, kam im Jahre 1893 zur Post. Er war in Darmstadt, an öonbetmtttr Fvf»lsu« und zuletzt in Singen thätig. N-ch Singen brachte er inn jint.ar d. 38., aI8 er dorthin versetzt wurde, 600 Mk. Schulden mich Um nun diese Last los zu werden, unterschlug er von April bi?! juli eine Reihe von Posteinzahlungen. DaS Gericht ver- urfl.dlU ihn zu einem Jahr Gefängnis und sprach ihm auf die D.'i un rum drei Jahren die Fähigkeit ab, öffentliche Aemter zu L ©jatUW4 " *■ ’ , Tu« "” Tr ttiV«. s*f,nb * chlssaal. (Schöffe«h Tagen, deren $ ^^Sörveroerletz^ e9Cnl et sich inl' «eter 's 'S leben Forl< et der cchunö n1-rnnin} lltte^'L^ jtfte erf-L n V ; ,j n fl 7887 Großherzogliche Bürgermeisterei Grünberg. Zimmer. Steckbrief. 'Etzen den unten beschriebenen Mwlelier Ludwig Kuhlmann der 7", Kompagnie Infanterie-Regiments öWer Wilhelm Nr. 116, welcher RNin ist, ist die Untersuchungshaft MW Verdacht« der Fahnenflucht vnBagt. ^4 wird ersucht, ihn zu verhaften uirö an die nächste Militärbehörde Weitertransport hierher ab- zrMsern. öießen, den 1. Dezember 1900. von Dewitz, QM und Regiments-Kommandeur. Schreibung: Alter: 20 Jahre. ; 1 m 64,5 cm. Statur: gMl. Haare: schwarz. Rase: gMhrilich. Mund: gewöhnlich. Bart: fei^». Schnurrbart. Sprache: deutsch, öesundere Kennzeichen: Tätowier- ius.g. Stern auf linker Hand, Arm- b-ftüib um Handgelenk, längs des Mm-s Schlange und eine Ftauens- pwfon auf Fußsp tze stehend. 7823 «lei^dung: Civil, Uniformsunterhose. '6a M* C !«h«.e Knoche«) ä Pfd. SOSßfg. empfiehlt 05118 Heitzger Wosenßaum. EWir Heute frische Schellflselie, »abtta«, Zander, Lcholle», ALrrtz. hechte, lebende «arpsen, Schlete und Aale eingetroffen. 350 Prompter Versandt nach aufwärts. I. W. 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