Dienstag den 6 März 1900 Nr. 54 Zweites Blatt Metwrr w. ^Blätter W M- »»IHtuntx- WGchL 4ml ktflHcflt. Aezugrprets Vierteljahr!. Mk 2^4 monatlich 75 Pfg mit Bringerlohn; durch die Abholestelle« vierteljährl. Mk. 1,94 monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vierteljährl. mit Bestellgeld. Alle Anzeigen-vermittlungSstellen deS In- und Äu8lanM nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. "glich eit Ausnahme d«S Sie Oießmrer ■mrte« dem Anzeiger ■«■«Hie »H Anzeigen zu der nachmittag» für te« |el|egt he Mühlgafle 8. i rachSHMld 0855 tWWJL lärten am Hamm j- z Bahnhofstraße 87,1. rneDämenöhf zwei Kellen, in ta j. Abzugeben fltfltr n Stilist#1' MW- ierfainitifiiK in, Äflft spettsitz \ '5^/- **** ütiMI«, Expedition und Druckerei: Nr. 7. Graüsbeüagrs: Gießener Familienblätter, Der hestische Landwirt, Mütter für hessische Uolkskunde. Adresse für Depeschen: Nuzeiger Hieß«« Fernfprecher Nr. 51. Amtlicher |ttl Gießen, am 3. März 1900. Betr.: Die Revision der Bierdruck-Apparate. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen a« die Grofth. Bürgermeistereien des Kreises. Wir erinnern Sie, soweit Sie noch rückständig sind, an sofortige Erledigung der Verfügung vom 5. v. Mts. (Anzeiger Nr. 31). v. Bechtold. Bekanntmachung. Vom 1. April ds. IS. ab tritt ein neues Mobilmachung-'Einberufungsverfahren in Kraft. Hierzu ist es notwendig, daß sämtliche Mannschaften des Beurlaubtenstandes (Reserve, Landwehr 1. und 2. Aufgebots und Ersatzreservisten) ihren derzeitigen Wohnort bei ihrem zuständigen Bezirksfeldwebel gemeldet haben müssen. Etwaige noch nicht vollzogene An- und Abmeldungen haben daher sofort zu erfolgen. Zuwiderhandlungen werden bestraft. Gießen, den 28. Februar 1900. Großherzogliches Bezirks-Kommando. Detring, Oberstleutnant und Kommandeur. Gießen, am 3. März 1900. DaS Großherzogliche Kreisamt Gießen «» Mit Gßrvtzh. Bürgermeistereien des Kreises. Vorstehendes wollen Sie in Ihrer Gemeinde zwei- bis dreimal ortsüblich bekannt machen lassen. v. Bechtold. Bekanntmachung. Betr.: Bezug von Saatkartoffeln. Ich bitte um alsbaldige Aufgabe von Bestellungen auf Saatkartoffeln, und bemerke dabei, daß der Bezug aus Schlesien beabsichtigt ist, unter Garantie frostfreier Lieferung. Gießen, den 4. März 1900. Der Direktor des landw. Bezirksvereins. v. Bechtold. Ein harter Schlag. (D böse Kunde, die mit einem mal Hoffnung verwandelt hat in schweres Bangen: Gefangen ist der Löwe von Transvaal, Held Tronje ist mit seiner Schar gefangen. Das ist ein Schlag, der auf die Herzen fällt, Daß aller Freude er ein Lude mache. Lin traurig Schauspiel steht bevor der Welt, So scheint's: der Sieg der ungerechten Sache. Lin tapfres Volk, das sich so schön geschmückt Schon hat mit Ruhm, mit ehrenvollen Siegen, Soll es nun doch, durch Uebermacht erdrückt, Im Kampf um seine Freiheit unterliegen? Lin kleines Volk ist's und der Feind ist groß, Großherzig nicht, er trachtet nach den Schätzen Des kleinen Volks; als Sieger schonungslos Wird er den Fuß auf den Besiegten setzen. Bedauern scheint so wenig, wenn verwehrt Zu helfen ist; was kann Bedauern frommen! Ls regt sich keine Hand und blitzt kein Schwert, Zu Hilfe dem bedrängten Volk zu kommen. Ö tapfres Volk, wir hoffen immer noch, Daß du nicht sollst an deinem Heil verzagen. Und wenn du unterliegst, so haben doch Zu deinem Trost wir etwas dir zu sagen. Nimmt dir der Feind auch alles sonst, was dein, Ls wird von dir doch die Geschichte melden, Daß du im bösen Kampfe standst allein Und dich gewehrt hast als ein Volk von Helden. Und Lines bleibt dir doch für alle Zeit, Mb auch mit Unglück deine Sache endet: Rein ist der Kranz, den du erwarbst im Streit, Doch Lnglands Lorbeer ist durch Schmutz geschändet. „Kladderadatsch". Die Studentenausschreitungen in Glasgow gegen den deutschen Professor Tille. Man schreibt aus Glasgow zu den Pöbelhaften Exzessen der Studentenschaft gegen den Professor Tille: „Erst jetzt läßt sich in vollem Maße übersehen, daß die Demonstration gegen den deutschen Dozenten an der hiesigen Universität nur ein Einzelfall ist, in dem sich einmal schlagend der Haß entladen hat, der von der hiesigen Lokalpresse dauernd gegen Deutschland genährt wird. Das wird jetzt auch allgemein zugegeben. Der fragliche Aufsatz war hier zurzeit des Tumultes weder im Wortlaut noch dem Inhalt nach bekannt. Man wußte nicht einmal, daß es sich um einen Aufsatz über die Volksstimmung in England handelte. Erst am Tage nach dem Tumult hat Dr. Tille den Aufsatz in englischer Uebersetzung durch einen Kollegen im Glasgow Herald wiedergeben lassen. Die Glasgow Evening News vom 26. Februar bemerken darüber wörtlich: „Es steht kein Wort darin, das nicht bereits freimütig vom Daily Chronicle, vom Manchester Guardian, den Edinburgh News, dem Speaker und dem Labour Leader ausgesprochen worden wäre. Betrübend daran ist nur, daß der größte Teil davon auch noch wahr ist." Dasselbe Blatt fügt hinzu, die Angaben des Aufsatzes seien wunderbar maßvoll im Ton. Im Glasgow Herald vom 27. Februar erzählt ein Student offenherzig, die Studentenschaft habe persönlich nicht das mindeste gegen ihren deutschen Dozenten und habe vorher kaum gewußt, daß er sich irgendwie über den Krieg geäußert habe. Sie sei nur von einigen Deutschenhetzern aufgewiegelt worden, die er leicht mit Namen nennen könne. Ein solcher Hetzer behauptet im Glasgow Herald vom 26. Februar, in Deutschland werde jeder Fremde, der überhaupt eine Meinung äußere, von einem Offizier auf offener Straße niedergestochen. Aehnliche Räuberphantasien über deutsche Zustände finden sich täglich in der hiesigen Presse, werden von gebildeten Menschen weiter verbreitet und dienen natürlich nicht zur Förderung einer deutsch freundlichen Stimmung. Ueber die sofortige Niederlegung seiner Dozentur seitens Dr. Tilles herrscht das allgemeinste Erstaunen und Bedauern. Man findet es in schottischen Kreisen ganz unbegreiflich, wie er diesen Schritt thun konnte; denn man mißt diesen Tumulten hier eine sehr geringe Bedeutung bei. Bei der Installierung des jetzigen Universitätsrektors Story vor zwei Jahren verhinderten die Studenten mit Gewalt die gesamte Jn- stallierungSfeier, ohne daß dieUniversitätirgendwieeingeschritten wäre. Der davon Betroffene aber ist heute noch Rektor. Wenn sich britische Universitätslehrer von ihren Studenten das bieten lassen wollen, so ist das ihre Sache. Bei einem Deutschen liegen die Verhältnisse aber doch wesentlich anders. Da handelt es sich um eine nationale Ehrensache. In ihm wird zugleich seine Nation angegriffen. Augenblicklich werden von verschiedenen Seiten Versuche gemacht, Dr. Tille der hiesigen Universität zu erhalten. Bisher aber hat er, soweit bekannt ist, jeden solchen Versuch abgelehnt. Im Ausland wird der Zwischenfall, für den allein die Deutschenhetze der Presse verantwortlich ist, bedauerlicherweise nur wieder dazu beitragen, die Stimmung gegen Großbritannien zu verschärfen, die ohnehin schon keine allzu freundliche ist. Dabei beklagt man sich hier über die geringe Teilnahme, die die deutsche Presse für Englands gegenwärtige kritische Lage zeige!" — Wie richtig übrigens Professor Tille gehandelt hat, indem er sein Amt niedergelegt hat, zeigt ein zweiter Vorfall, bei dem nicht mehr Studenten, sondern Werftarbeiter dem von jenen gegebenen Beispiel der Deutschenhetze folgen. Vom 1. März wird aus London depeschiert: Aus Glasgow wird gemeldet, vierhundert Arbeiter der Clyde-Schiffswerfte, welche wegen des Entsatzes von Ladysmith feierten, marschierten nachmittags, mit Spitzeisen und Schaufeln bewaffnet, nach der Universität, und verlangten die Auslieferung Professor Tilles, um ihn ins Wasser zu werfen. Die Universitätsbehörden, sowie mehrere Professoren par- lamentierten mit den Arbeitern und versicherten, daß Tille sein Amt niedergelegt und Glasgow verlassen hätte. Der rohe Pöbel gab sich nicht mit der Erklärung zufxieden, zertrümmerte das Hauptthor der Universität, und richtete noch weiteren Schaden an. Die Tumultuanten konnten aber noch vor der Ankunft der Polizei entwischen. Wenn sich solchen empörenden Vorgängen gegenüber die englische Presse noch über die unfreundliche Haltung des deutschen Volkes beklagt, so ist das nur eine neue Abart der englischen Heuchelei. DaS deutsche Gefühl für Recht und Gerechtigkeit wird stets Front machen gegen eine Na, tion, die für eine Gruppe von Spekulanten fremde Volks' rechte durch ihre Söldner bekämpfen läßt, und deren angemaßte Kulturmission im Zeichen des Knüppels, des Rowdys und Gassenhelden steht. England ist es heute nicht mehr wert, daß deutsche Gelehrte ihre Thätigkeit der Ausbildung seiner studierenden Jugend^widmen. Sechste ordentliche evangelische Landessynode. Darmstadt, 3. Mürz^l900. Eröffnung der Sitzung 9 Uhr vorm. Oberkonsistorialpräsident Buchner schildert in Anknüpfung seiner vorgestrigen Mitteilung der Erklärung Großh. Ministeriums des Innern, daß die Erhöhung des Staatsbeitrags für die nächstfolgenden Jahre den Betrag von 70 000 Mk. voraussichtlich nicht würde übersteigen können, die zwischen Oberkonsistorium und Staatsministerium vorher gepflogenen Verhandlungen. Die erstere Behörde habe im Laufe der letzten Monate Kenntnis erhalten, daß man die Wünsche der Synode und des Oberkonsistoriums nach Erhöhung der Pfarrgehalte durch weitere Staatsbeiträge vielfach als absonderlich auffasse. Um den Nachweis zu liefern, daß diesen Wünschen nichts Absonderliches anhafte, daß vielmehr überall in deutschen Ländern eine wenn auch nicht juristische, Verpflichtung des Staates, die Gehalte der Geistlichen aufzubessern, anerkannt werde, habe sich das Oberkonsistorium an verschiedene Kirchenregierungen (Preußen, Württemberg, Baden, Sachsen, Sachsen-Weimar) gewandt und um ziffernmäßige Angaben gebeten, welche auf Grund der Vorwärtsbewegung in der Gehaltsaufbesserung der Beamten für die Gehaltserhöhung der Geistlichen aus Staatsmitteln bewilligt worden seien. Es habe sich ergeben, daß in diesen sämtlichen Staaten mit gemischter konfessioneller Bevölkerung die betr. Regierungen Zuschüsse zur Erhöhung der Pfarrgehalte bewilligt hätten, die aller- wärts als zu niedrig betrachtet würden. Man habe zahlenmäßig hieraus nachgewiesen, daß eine Erhöhung des Staatszuschusses erfolgen müsse, wenn die in den anderen Staaten bestehenden Verhältnisse erreicht werden sollten. Während das Oberkonsistorium bei seinen Vergleichen nur die Aufbesserung der letzten Jahre zu Grunde gelegt habe, habe das Ministerium auf alle Bewilligungen früherer Zeit zurückgegriffen. Das Oberkonsistorium habe in seinem letzten Schreiben auf die Irrigkeit dieser Auffassung hingewiesen, und erklärt, daß die von dem Ministerium zur Begründung seiner Auffassung herangezogenen Beträge nicht als freiwillige Leistungen des Staates zu Gunsten der Kirchen in Betracht kommen könnten. Dieses Schreiben habe sich mit der jüngst verlesenen Entschließung Großh. Ministeriums gekreuzt. Er gebe die Hoffnung nicht auf, daß das Ministerium doch noch von seiner Stellung abgehen, und bei Besserung der Finanzlage einen höheren Betrag als 70000 Mk. einstellen werde. Präsident Dr. Weber dankt namens der Synode für die ausführlichen Mitteilungen. Die Vorlage betr. die geistliche Wittwenkasse wird in zweiter Lesung angenommen, und hierauf zur zweiten Lesung der Vorlage, betr. Voranschlag der Einnahmen und Ausgaben geschritten. Ein Antrag Eck-Offenbach, zu Position 6 der Ausgaben die die ursprüngliche Vorlage Großh. Oberkonsistoriums, die eine Wohnungsvergütung von 800 Mk. für einen Professor am Friedberger Seminar vorgesehen hatte, wieder herzustellen, wird abgelehnt, nachdem das Kirchenregiment erklärt hatte, daß die zuerst vorgesehene Erhöhung von 500 Mk. auf 800 Mk. einer falschen Auffassung der Verhältnisse entsprungen war. Ein zu pos 14 der Ausgaben, Studienunterstützung von Synodalem Stamm-Gießen eingebrachter Antrag, das Oberkonsistorium zu ersuchen, dafür Sorge tragen zu wollen, daß ein Teil der aus dem Unterstützungsfond zu entnehmenden Stipendien in Zukunft an wissenschaftliche Leistungen geknüpft werde, wird angenommen. Ein Antrag des Synodalen Kl ein-Mainz, der von vielen Synodalen mitunterschrieben ist, bezweckt Wahl eines Ausschusses aus der Mitte der Synodalen, der beauftragt werde, eine Denkschrift abzufassen, in der alle Gesichtspunkte materieller und idealer Natur niedergelegt werden sollen, die eine Erhöhung des Staatsbeitrags rechtfertigen und begründen. Zugleich sollen alle Pfarreien des Großherzogtums angewiesen werden, einschlägige Untersuchungen anzustellen, insbesondere darüber, welche Beträge aus kirchlichen Mitteln zu nicht kirchlichen Zwecken ver- 1692 Jahrgang. 1890 1891 1892 1893 1894 1895 1896 1897 1898 1899 Von den Einwohnerzahl. 20 570 20 800 21 100 21 600 22 100 22 700 23 200 23 700 24 100 24 500 Verstorbene Einheimische. 391 350 330 396 290 302 303 340 304 307 + Holzmuhl (Kreis Lauterbach), 2. März. Herr Beigeordneter Förster dahier hat das Amt eines Beigeordneten niedergelegt, und muß deshalb demnächst eine Neuwahl stattfinden. Der Grund dieser Amtsniederlegung soll Ueberhäufung durch geschäftliche Arbeit fein; Herr Förster betreibt nämlich neben seinem Ackerbau noch ein Drehergeschäft. •* Neber den CivUversorgungsschein wird offiziös geschrieben : In den Kreisen der Militärinvaliden sind vielfach irrige Ansichten über die für die Verleihung des Civil- versorgungsscheiues maßgebenden Verhältnisse verbreitet. Demgegenüber darf darauf hingewiesen werden, daß die Militärverwaltung niemals im Zweifel darüber gewesen ist, daß nur die als dauernd versorgungsberechtigt anerkannten Invaliden auf den Civilversorgungsschein Anspruch haben, weil in der Gewährung des Scheines eine dauernde Versorgung gegründet ist. Dies ist auch seitens der Gerichte anerkannt. Um aber jeden Zweifel auszuschließen, ist eine entsprechende Bestimmung in die Militärpensions-Novelle vom Jahre 1893 ausgenommen worden. Der Civilversorgungsschein wird ferner nur solchen Personen erteilt, welche zur Wahrnehmung einer Beamtenstelle körperlich tauglich erscheinen. Werden sie in einzelnen Fällen trotzdem wegen ihres Körperzustandes von den Anstellungsbehörden abgewiesen, so werden sie nachträglich als untauglich zur Verwendung im Civildienft anerkannt und erhalten die Zulage für Nichtbenutzung des Civilversorgungsscheines. Hierbei wird auch vom Ablauf der allgemein für die Erhebung der Ansprüche auf Entschädigung vorgeschriebenen einjährigen Frist nach erfolgter Aushändigung des Scheines in denjenigen Fällen abgesehen, in denen festgeftellt wird, daß die Untauglichkeit schon vor dem Ablauf der Frist bestanden hat. Dazu wird mitgeteilt, daß bereits von der zuständigen Stelle eine organische Neuordnung der Militärversorgungs- i gesetzgebung in Angriff genommen ist. toenbet wurden zc. Die Denkschrift soll dem Kirchenregiment als Grundlage für seine Verhandlungen mit dem Ministerium Zur Verfügung gestellt werden, auch an das Staatsministerium und Synode abgegeben werden. Das Kirchenregiment wird gebeten, behufs rascher und gründlicher Erledigung der erforderlichen Arbeiten geeignete Verfügungen an die Pfarreien ergehen zu lassen. — Der Antrag wird dem Finanzausschuß überwiesen. Die Vorlage bttr. Voranschlag wird zuletzt im ganzen angenommen. Im Mittelpunkt des Interesses steht die Interpellation des Synodalen Wahl-Langen, betr. die Katzen- und Geflügel-Ausstellung in Darmstadt am Karfreitag und Bußtag. Änorbnung em kalendarischer Fehler nur zu Grunde; an c .vose Absicht glaube man nicht, weil man von Ehrerbietung fCL Es wäre das Schönste, wenn die Aussteller infolge der heutigen Aussprache veranlaßt fühlen würden, £U öerfudjen, eine Verlegung herbeizuführen. Er sprach diesen Wunsch aus, dessen Erfüllung etwas versöhnen würde. @r wünsche ein kräftiges und wirksames Echo den Tönen, bte er habe anschlagen müssen. (Lebhafter allgem. Beifall.) «r.c-^^daler Eger Darmstadt bestätigt, daß eine böse Absicht, bei den Ausstellern nicht vorhanden gewesen sei. pn wetten Kreisen Darmstadts sei die Festsetzung des Termins für die Ausstellungen schmerzlich empfunden worden. — Mehrere Synodalen sprechen noch zu der Resolution und stellen das völlige Einvernehmen der Synode in der Auffassung der Sachlage fest. — f mrAicrarUf toirb bie Beratung und zugleich die Synode selbst durch den Präsidenten geschlossen. Dan-et und Verkehr. Volkswirtschaft. Grünberg, 3. März. Fruchtmarkt. Weizen 15,08—00.00, Marl, Korn 15,00—00Mk., Gerste 00.00—00,OOMk., Hafer 13,26—13 30, Marl, Erbsen 00.00—00.00 Mk., Linsen 00 Mk. Frankfurter Börse vem 3. Märe "Wechsel auf New-York zu 4.21-22. Prämien auf Kredit per ult. März 1.30 o/o, do. per ult. April 2.30% Diskonto Kommandit| per ult. März 1.3O’/o, do. per ult. April 2%. Lombarden per ult März 0.80%, do. per ult. April 1.10%, do. per ult. Mai 0.00, Deutsche Bank per ult. März 0 00. Kotierungen: Kreditaktien 234.70-30-40, Diskonto - Kom- mandit 197.90-50-60-40, Staatsb. 139.30, Gotthard 143.60, Lombarden 29.60-00, Ungar. Goldrente 98.20, Italiener 95 20-10, Sproz. Mexikaner 26.30, Oesterr. Coupons 84.%, Amerik. Coupons 4.19%. Privat-Diakont 5%%. 1% bis 2% Uhr: Kreditaktien 234.50-40, Diskonto-Kommun- dit 197.40-50, Staatebahn 189.40, Lombarden 29.40. Sterblichkeitsziffer. 19,00 o/M 17,01 „ 15,64 , 18,57 , 13,12 , 13,30 , 13,17 „ 14,35 „ 12,60 „ I oder 22,6 pro 1000 Einwohner, weil etwa 400 Neugeborene airt. wartrger Mütter die Stadt nach kurzer Zeit verlaßen. Todtgeboren waren außerdem 11 Knaben und 17 Mädchen iu- ! sammen 28 gegen 38 im Vorjahre. " ’u' qqo Gesamtzahl der Verstorbenen betrug 519, hiervon waren 282 männlichen und 237 weiblichen Geschlechts. unsere Betrachtung der Sterblichkeitsverhältniffe der Stadt SLx ?on dieser Summe der Toten alle diejenigen auszu. Wben, welche m den Universitätskliniken von Auswärts eingetreten roaren, um Heilung zu suchen, sowie solche Personen, welche zufällig hier 212^ ansässig zu sein. Wir haben bei gewissenhafter Auswahl ffir.i!%\SrtodIre^bcr Stählt, nach deren Abzug als verstorbene ? 0 7 bleiben. Diese Zahl bleibt hinter dem Mittel der ?7 iurürtei nh K°7^nen 9 Jahren, welches 334 beträgt, um K,UI?n^ last dieselbe wie m den Jahren 1898, 1896 und 1895 mit ]c 304, 303 und 302 Todesfällen »iffpÄ9;^- 92"Ager ®eifc ftdIt auch die f. g. Sterblichkeits- ; 11 ^Zahl der Todesfälle auf 1000 Lebende heraus: sie war 12'6.pro Mille und berechnet sich für das Berichtsjahr bei SÄ*:™ Zk.v°lkerungszahl von 24 500 inklus. 1800 Mann ^r?rLI^a3J,r0 Mit Einbeziehung der Ortsfremden würde ßtrnS1 6 l?feit83lSer °uf 21,14 pro Mille, etwa der Mittelzahl für daS Großherzogtum entsprechend, sich erhöhen. ' lebten ^Dezeimiums gibt eine Uebersicht über die Sterblichkeit des «* W* @tab «'e<8 bei AU- q|oiih ,eetb,e. ,» 3« * 5a" $ i Die KM«, 2 3n « Aöhnel» 3. StzüM fr? berg" P R 14. b. M a? „Nf* o SesW begrü- M« 3- 4. BeOch der d AW: Alleimg j* daßlbst. Gießen, bett 2 Oberkonsistorialpräsident Buchner beantwortet die Interpellation. Das Oberkonsistorium habe vor Eindringen der Interpellation und unabhängig von ihr sich motiviert an das Großh. Ministerium des Innern gewandt und gebeten, dahm zu wirken, daß die fraglichen Ausstellungen mgo&en mürben. — Es bestehe gewiß keine Meinungs- verschiedenhett zwischen Oberkonsistorium und Synode bezüglich der Beurteilung der ganzen Frage. Synodaler Bernbeck-Staden beantragt Besprechung bet Interpellation; der Antrag wird angenommen. ©globaler Wahl-Langen: Er danke sehr für die Eröffnung vom Tisch des Kirchenregiments; er habe es auch gar mcht anders erwartet, als M unsere Kirchenbehörde sua eponte vorgehen, und und das Gefühl des Hessenvolkes vertreten und zum Ausdruck bringen würde. In der Er- fldrung des Oberkonsistorialpräsidenten habe er die Aus- runft oermißt welchen Erfolg das Schreiben gehabt habe. — (Oberkonsistorialpräsident Buchner: Wir haben nichts Werter gehört.) — Daraus dürfte hervorgehen, daß die Hoffnung auf einen praktischen Erfolg wenig begründet sei Gleichwohl sei eine Besprechung der Interpellation nützlich und notwendig. Die Polizei wollte er nicht in Bewegung setzen • es gebe Dinge, bei denen sie nicht helfen könne, da wo es sichumdie 3mponbera£nhen des öffentlichen Gewissens handle, um die c^^blnung, die erzogen werden müsse. Ein Stück PflKerfüllung. b? Synode sei es, das Gewissen des Volkes $u scharfen, die öffentliche Meinung, die im Geräusch des ^es etwas schwerhörig werde, wieder lebendig zu machen. A Esse gestehen, bte Sache fei, auf den ersten Blick an-' Meinend bedeutungslos und harmlos; dem sei aber nicht fo; man brauche nur die Preßäußerungen, auch außerhalb H^'ibus zu lesen; in viele evangelische Häuser fei bereits b" Sache heremgetragen. Die Preßäußerungen zeigten beutUch, in welcher Lage sich eigentlich die Vertreter einer ?"stuchen Weltanschauung befänden. Jede Richtung werde ^ute toleriert, alles dürfe sich frei äußern, auch das Un- ! glaublichste, wenn sich aber die christliche Religion oder gar evangelisches Empfinden rege, da schelte man auf die Zeloten, Die dummen, thörichten Eiferer; man sei entrüstet und werfe fte zum alten Eisen, als ob sie nicht verständen, was unsere Zeit verlange. Für alles solle Raum sein, für unsere evangelische Kirche, gelte aber anscheinend der Satz: non licet V09 6886! Das solle nicht abhalten, ganz offen zu sprechen. Gegen die Ausstellung selbst sage er nichts. Der Vorsitzende der Ausstellung habe geltend gemacht, die Säcke sei harmlos, die Ausstellung werde erst nach dem Gottesdienst eröffnet. Darauf komme es nicht an. Der Kern der Sache fei für unser aller Gefühl, daß Dinge zusammengestellt würden, die nicht zusammengehörten. Karfreitag und Katzenausstellung passe ihm ebensowenig zusammen wie Bußtag und Geflügelausstellung. Hier werde die Bevölkerung aufgefordert, ihr Interesse Dingen zuzuwenden, die mit den Tagen nichts gemein hätten. Diese Tage sollten ganz bestimmten Gedankenkreisen des Volkes gewidmet sein. Man Esse verlangen, daß man Gefühle achte und würdige; wir Evangelische wollten uns nicht unseren Karfreitag antasten lassen, der Tag solle ein Gemeingut unseres Volkes fern! Nun komme das Schmerzlichste für ihn, daß der Landesherr das Protektorat übernommen habe (Präs. Dr. Weber erinnert daran, daß die Person des Landesherrn aus der Diskussion fern bleiben müsse); er wolle nur sagen, daß bei der jetzigen Sachlage unser Volk nicht verstehe, was sich vor feinem Auge vollziehe. Er glaube nicht an den bösen Willen der Aussteller, aber auch den Schein müsse man meiden. Wieviel Grund habe doch das hessische Volk, sich darauf zu besinnen, was ihm das Kapital evangelischen Glaubenslebens in seiner Geschichte genutzt habe. Er dürfe daran erinnern, daß unsere Landesfürsten eS von jeher verstanden und gewürdigt haben, was dieses Kapital bedeutet und unserem Volke geholfen habe in Zeiten schwerer Not. Er dürfe gewiß betonen und aussprechen, daß der Mann, der gegenwärtig Schirmherr unserer Kirche sei, durchaus die Traditionen seiner Vorfahren kenne und nicht gewillt fei, baö K^ital evangelischen Glaubensgefühls in unserem i »Dlte antQften zu lassen. — Aber die Gefahr liege vor, i bay die zarte, wenn auch zähe Pflanze evangelischen Lebens | bebrogt werde. Dagegen müsse die Synode ihre Stimme erheben. I • ei doch so manches geschehen, was in dieses Sapitel hineingehöre. Er erwähne die Thatsache, daß man “n Theaterstück aufgeführt habe von geringem ^''Nsittlicher Beziehung nicht unanfechtbar; ba8 .empöre das Gefühl, möge man auch die Kunst nicht gehemmt sehen, die freilich ihre Freiheit vielfach mißbrauche; et erinnere an bje griechisch-katholische Kirche auf ragender $6^, em Anblick, der schmerzliche Empfindungen wachrnfen Este; er erinnere daran, wie man sich recht laut darüber verwundert habe, als Tage lang ein Bild den Bewohnern Darmstadts gezeigt und zum Verkauf angeboten wurde auf dem man den Repräsentanten evangelischer Anschauung'dar' gestellt fand mit einer griechisch-katholischen Weihekerze in der Hand. Nun kämen neue Verletzungen hinzu, das sei zu viel; es habe alles seine Grenzen, auch das Schweigen- er glaube betonen zu müssen: man würde uns nicht verstehen, wenn wir schweigen würden. — Vielleicht liege der 1 Lokales und Provinzielles. en- $on Universität. An Stelle des nach ordentlichen Professors der Physik I rst der außerordentliche Professor an der I Umtierjitat Leipzig Dr. Drude berufen worden. l . ^^^^"tenfahrt nach Paris. Auch inaka- I ^Mischen Kreisen zeigt sich ein lebhaftes Interesse für stt°^^bltausstellung. Zum Zwecke einer gemein- I "ach Paris hat sich in Berlin I iU p Dozenten und Akademikern ein Komitee gebildet, wel- I ches bereits umfassende Vorbereitungen für eine am 3. Juli I unternehmende Fahrt nach Paris getroffen hat. Wie I wir aus dem uns vorliegenden Programme ersehen, ist Aufenthalt von acht Tagen in Paris festgesetzt. Da bad Komitee Einladungen an alle Universitäten Deutsch- ^LerÄCn ‘l-6' bürste diese Exkursion wohl zu den starrsten zahlen, die nach Paris unternommen werden. Die Vrrangemente für diese Fahrt sind der Internationalen n / VerPflegungsgesellschafL „Courier" in Berlin, I Hir11^'Übertragen, wohin auch alle Anfragen I Ur und Informationen zu richten sind. 1 fPif Klenda. Wie aus dem Jnseraten- wird IN einigen Tagen das aus früheren Jahren in Gießen rühmlichst bekannte Wallenda-Theater auf Oswalds Garten eine Reihe von Vorstellunaen S.eben- Mr verfehlen nicht, heute schon auf die anerkannt künstlerischen Leistungen dieser Gesellschaft hinzuweisen. " Au sämtliche Turnvereine der deutschen Turnerschaft tfftm Auftrage des französischen .'Handelsministeriums die Aufforderung ergangen, sich an dem großen internationalen Wettstreit auf dem Gebiet der Leibesübungen und des Sports I zu beteiligen, welcher am 29. und 30. Juli d. I. auf dem ™ÜJS!” ber Weltausstellung veranstaltet werden soll. I 20000 Franks beträgt die Höhe der den Siegern zufallenden I Preise, welche in Kunstobjekten, Medaillen und Diplomen | bestehen. In dem sehr herzlich gehaltenen Schreiben heißt I eö zum Schluß: „Sie dürfen versichert sein, daß Sie in I unserem schönen Paris den freundschaftlichsten und herz- I lösten Empfang finden werden. Alle unsere Anstrengungen I werden darauf gerichtet sein, Ihnen den Aufenthalt Hierselbst I fo angenehm wie möglich zu machen, so daß die Turner I aller Nationen bei ihrer Heimkehr in das Vaterland eine I unvergängliche Erinnerung aus Paris mit nach Hause I nehmen werden." u Erwachsene starben zwischen 15 und 60 Jahren 92, im Greisen- I zusammen 181, sie erreichten im Mittel ein Alter von & 7Cn vorausgegangenen Jahrgängen resp. 54,6 80b an 9» ^b-nsiahr hatten überschritten 38 Personen, das den Krankheiten, welche zum Tode führten, interessieren zu- I nächst bte ansteckenden, bte Infektionskrankheiten; sie waren Todes- I Ursache m zusammen nur 9 Fällen (gegen 16 im Vorjahre', unb zwar I starb etn Kmb an Masern in einer von 1898 ins Berichtsjahr herüber- I gretfenben Epibemie, zwei an Scharlach unter 90 ber Behörde ge- I meldeten Krankheitsfällen und drei (sechs in 1898) an DiphtheritiS I von 46 Erkrankten, die uns bekannt geworden find. Die Scharlach- I eptbemte begann schon im Dezember 1898 unb erstreckte sich über die I Jahresbauer, die Dtphtherie war weit weniger häufig in ber I Stabt aufgetreten rote im Vorjahre. •rx Zwei-Kinder (4) sind dem Keuchhusten erlegen, unb 1 Säugling ist an Rose gestorben. 90 2In Unterleibstyphus erkrankt waren 2 Personen, eine mfatert von auswärts ist genesen, 1 Mann erkrankte im Dezember und jtar6 «n Januar bes laufenben Jahres; bemerkenswert ist für ben letzteren Fall baß bte betreffenbe Wohnung nicht an bte Quellwaffer- kttung angeschlossen ist, sonbern aus einem Pumpbrunnen int Garten rhr Tnnkwasser bezieht. An Ktnbbettfieber ftnb 4 von auswärts krank eingebrachte Wöchnerinnen gestorben, aus ber Stabt niemanb, eine Frau erlag einer I fieberfreien Wochenerkrankung. Die Zahl ber Tobesfälle an Lungen- ! schwindsucht Nimmt erfreulicherweise stetig ab: es starben nämlich an Tuberkulose ber Lungen 24 Personen (gegen 40, 46, 45 bis hinauf -u 53 in früheren Jahren bes Jahrzehntes) unb an Tuberkulose onbeter Organe 15, was ber Mittelzahl ber letzten Jahre entspricht. D'e Sterblichkettsztffer für Lungenschwinbsucht berechnet sich für Gi-ßen auf nicht ganz 10 von 10,000 Lebenben, bie entsprechend berechneten Zahlen für die Jahre 1890—1898 sind: 24,3 — 24,0 — 25 1 - 20 0 - 1!t° 18,5 r 19'4 - '6,6; für das Großherzogtum war die Ziffer im Jahre 1898; 23,2 o/^. Den akuten Erkrankungen ber Atmungsorgane, Entrundung und Katarrhen der Lungen, sind 56 (23 in 1898) erlegen, da- von 10 an Influenza; an Gehirnschlagfluß starben 18 (15), an Lerz- leiben 10 (17). Von ben 27 (33) an Magen-Darmkatarrh Verstorbenen waren 26 kleine Kinber, unb es fielen, wie gewöhnlich, bie meisten bieser Tobesfälle in bie Spätsommermonate. Kinber-Atrophie roar 8 mal (4), angeborene Lebensschwäche 13 mal (12) Tobesursache. v z An bösartigen Geschwülsten starben 23 -24), wovon etwa d'e Hälfte im Magenbarmkanal lokalisiert war, an Altersschwäche 22 (23). Anberen minber wichtigen Krankheiten erlagen 62 (58) Per- fonen, unb in 10 Fällen (7) blieb bie Tobesursache unbekannt. Verunglückt ftnb 8 (10), durch Selbstmord endeten 2 (5). Bet den hter verstorbenen 2 12 Ortsfremden war Todesursache: Scharlach 1 mal, Diphtheritis 11, Typhus 4, Rose 1, Wochenbettfieber 4, Lungenschwindsucht 29, Tuberkulose anderer Organe 8, akute Erkrankungen der Atmungsorgane 21, Schlagfluß 4, Herzfehler 13, Darmkatarrh 1, Atrophie ber Kinber 1, angeborene Lebensschwäche 16, bösartige Geschwülste 32, Altersschwächen 2, anbere Krankheiten zusammen 49, Unglücksfall 13. • Gießen, int Februar 1900. Großh. Kreisgesunbheitsamt Gießen. Dr. Haberkorn. 3«ttWS9> ?|üg q(s n. ^»abi '^er beit B°fr H 834 Kek?? der 898' 1O^ e^MetauÄ,eili: das BeriL^ ^ ttat linN St6tl 5l8br*M*. 19,00 ol 17,01 ” 15,64 ' 18,57' 13,12 . 13,30, 13,17 14,35 12,66, 12,53, b« anderen SÄ,’"* 41 Prozenl auf das , M die Kinder im k »*"** w Ergangen jeigt, •* 'st seit dm « unb nach diesem l<9 begründel durch tot Beginn fällt '8 Dchhtheriekranker i«N 92, im Greisen- ein Mr von hrgängen rtfp, 54,6 'n 38 Personen, das itn, ininessiem,u= str roaien Zote-, iorjahre), und \w Berichtsjahr herüber. 90 der Behörde ge- an Diphtheritit nd. Die Scharlach- teilte sich über die W fäufa in der und 1 tziuMtz 2 ^nsvnrn, ernt : im Dezember und Merl ist für den an die DueHwafiet! brunnen im ©arten ALrr V. Coo< 1.40- 1396 Gnauth. 1692 Bekanntmachung 2. 3. Bahnhofstrasse 27, Lindenplatz 12 4. 1691 m 35 6. 3,60, 4 im 1699 Reuhl. 1698 1. fi^er: empfiehlt 1600 Nur 5 Tage! 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' Die Steine müssen überall regelrecht behauen, in rechteckiger oder quadratischer Form 12 bis 15 cm Kopfbreite, paralleler Randfläche, 12 bis 14 cm hoch, mit schwacher Verjüngung hergestellt sein. Die Angebote sind bei der unterzeichneten Bürgermeisterei bis zum 17. d. M., mittags 1 Uhr, elnzureichm, zu welcher Zeit auch die Eröffnung stattfindet. Lieferungszeit 1. Mai d. I. Gambach, den 2. März 1900. Großh. Bürgermeisterei Gambach. ^-->ZZS = £ gJpS-g e C B «qO»^ ** Wontag den 5. März, aöends 8Vr Nßr, in Steins Garten. Vortrag des Herrn Redakteur Weiuhaufeu aus Berlin „Gewerkschaften und JarteipoMik". spart man Zeit, Geld und Arbeitskraft F. Neumann, Museumbefitzer auS Hannover lutr-WrWfHpülver mit dem Auerhahn ist vollständig unschädlich und giebt auch ohne Rasenbleiche eine blendend weisse Wäsche mit angenehm frischem Fliedergeruch. Bei Anwendung von Auer-Flleder-Seifenpuiver er- Bekanntmachung. 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Hacken berg" zu Gießen: Da« Geschäft ist auf Julius Berdux, Kaufmann zu Gießen, und Heinrich Berdux, Kaufmann zu Marburg, vom 14. b. Mts. ab übergegangen unb wirb von benfelben in offener Handelsgesellschaft unter der bisherigen Firma mit dem Zusatze „Nachfolger" fortgesetzt. Der Uebergang der in dem Betriebe des Geschäfts begründeten Forderungen ist bei dem Erwerbe des Ge- Oswalds Garten und wird Samstagabend 8 Uhr di- Eröffnungs'Borstellrrng geben. 50 erstklassige Artisten, dressierte Pferde, Kunde, Affen, Häufe, Katzen und Kauöen. W* Näheres durch die Tageszettel. 1700 Streng reelle n. billigste vezugSaveller Sn mehr tifl 150000 Familien tmStWi Gänsefedern, «aöfclaoHcn, Schwancnfevero, Schtvane«- ÖauBCtt n. allr anderen Sorten Belifedern«.Daunen. Ireohett ll. beste Reinlsnng garantiertI Gure.breiSw. Belifedern p. Pfundfür 0,60:0,80; 1A; 1,40, PrimaHalbSavue«l,«0:1,80. ipo» larfttera: halbweibL; weiß 2,50. Silberweiße «Lnfe-u. Schwaneofever« 3; 3,50-4;5. Sil- bcrweiße Gänse-- u. 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Lollar — — Princ Henry . 115.70 114,70 95.40 95.30 6 Mexico v. 99 . 99.45 98.85 berget v. 91 —— ■ —_-- bo.XII—XIII 94.10 94.10 84.45 5 do. Ser.I-III 42.10 42.15 4 Lombarden. . _ „ __ 37, do. XV. . . 95.— 95.— isift 97.40 96.45 3 do. Silber. . 28.55 2650 3 do...... —.— — 4 Frkft. Hyp.- Dtsch.Reichsbl. 158.50 155.10 in Procenl«. rtSne-stbl. 4 Oest. Staatsb. 98.30 100.05 Creditverein 99.20 99.20 Berliner Hand. 173.60 172.40 4 Bad. Th. 100 . ——— 4 Darmstädter . _ _ _ _ 3 do. I-VIII . 89.30 89.80 4 do. Ser. 27 . 100.20 100.20 Darmstadt. Bk. 143.— 143.50 4 Bayer. Th. 100 —-— 167.60 38.10 37- do...... _ _ _ 3 do. 0. 85 . . 84.75 —.— 37, do. Ser. 28, Deutsche Bk. . 212.50 213 — 5 Donau-Regul. ——.-- 130.— 45 50 87. Gießener (alte) __ __ 3 do. Erg.-Netz 88.— 88.25 30, 33 . . . 93.80 93 80 Di. Genoffbk.. 112.90 112.95 37, Cöln-Minden. 135.50 135.80 94.65 37, do. v. 96 . . _ _ 3 Prag-Dux 96 . 77.55 77.95 37, do. Ser. 29 . 94.20 94.40 Disct.-Comm. 196.80 195.90 3 Madrider. . . 41.50 — — 58 40 4 Mainzer . . . _ _ I3 Raab-Oedenb. 4 Ldw.Cred.-Bk. 98.95 98.95 Dresdener . . 165 80 164.— 4 Mein. Th. 100 132.30 132 85 99.75 98.40 100*15 99 37, do..... (alte) . . . 74.30 74.40 4 Hambg. Hypbk. Mitteldt. . 115.70 147 10 116.20 145 90 5 Oesterr.v.1860 137.75 138.30 4 Offenbacher. . ___ — 3 do. v. 97 . . 71.40 71.80 Ser.141-250 99.50 99.50 Nutionalbk. . . 3 Oldenb. Th. 40 127.40 127 60 37.70 36 70 4 Wormser . . . _ _ _ _ 4 Rudolf Gold . 98 20 98.50 37. do. 46—190 93.— 93.— Oest.Ered.-Act. 234.70 237.- 2V, Raab-Grazer . 99.10 99.05 24.50 94.95 24 40 95.80 87. do...... 91.85 68.50 94.20 68.70 3 Jtal. gar.S.B. 57.90 57.75 4 Meining. Hyp. 100.— 100.— 3 Türk. frs. 400 124.80 — E 4 Lissaboner . . 3 Livorneser . . 61.40 61.20 4 do. neue . . 100.50 100 50 ?ß6rfrif»lrtiti per Stück tn Mk. 99.50 99.80 4 Rom n—VIII 95 30 95.20 4 Sicil. v. 91 . 96.60 96.60 37, do. unk. 1907 93.50 93 50 Kleyer Fahrrad 197 50 204.50 Ansbacher st. 7 42.50 43 — 97.20 47. Buenos - Aires —— — .— _ 5 Tosccmier . . 97.50 97.50 4 Pomm. Hypbk. 99.50 99.50 Henninger Augsburg, fl. 7 24.50 62.— 62.20 Stwdrvhrl.Avl. 4 Ruff. Südofi . —.— —.— 4 Preuß. Hypbk. 99.40 Brauerei. . 140 — 137.80 Brschw.Thlr20 130.20 69.20 4 S.-Braunf. . . 4 do. Südwest —.— —. — VIII—XII 99.40 Farbw. Höchst. 387.— 388.— Freiburg, ss.10 25.20 100.— 100.— 37, do. ..... Riäsan-UralSk — e- —-— 4 do. neue. . . 100.20 100.20 Nordd. Lloyd . 124.40 125.— Mailänd.fs.10 13.90 13.50 — — 27.50 37, do. Lich . . . Wladikawkas . --• — 37, do. 1905 . . 93.50 93 50 Bochumer Guß 276.80 274.50 Meininger fl. 7 24.55 24.75 —.— 23.50 37. Nsnbg.-Vierst. 88.90 88 50 3 Anatolier. . . Salon.»Mon. . 99.— 57.80 99.25 58.40 37» Rhein. Hypbk. unk. 1904 . 92.70 92.90 Gelscnk. Brgw. Harven. Brgw. 212 80 230.40 214.50 229 70 Pappenh. fl. 7 Venediger L. 80 22.50 23’lfr