Dienstag den 6. März MSes Blatt. 1900 M. 54 Zlints- und Anzeigeblatt fflt den Areis Gieren iS. tien, sehr UM * au. >nto,»-an' utigtich, kräftigen. Ifonenj: W ZZezugsprei» vrrrteljahrl. Ml. 2,26 monatlich 75 Psg. mit Bringerlohn; durch die Abholestellc, Vierteljahr!. Mk. 1,96 monatlich 65 Psg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vierteljährl mit Bestellgeld ’2en. ien L 10 Pt 70 , t, ab Bei. L hm eckend Alle Anzeigen-BermittlungSstellm btS An- und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg RfMtiM, Expedition und Druckerei: Ich.kßraße Kr. 7. JO, 'pe und lut und M, eiU'Fadril. ;inzelbe«t«1W iltersf^Lj Gratisbeilage«: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Klätter für hessische Volkskunde.__________________ Adrrff« für Depeschen: Anzeiger OießtL, Fernsprecher Nr. 51. Bord des Dampfers Doris untergebracht worden. Bor einer Abfahrt aus Modder River ersuchte Cronje den hn begleitenden General Pretyman, telegraphisch einen Dank für die vortreffliche Behandlung, rie ihm und seinen Truppen zuteil geworden, der Königin auszudrücken. Die übrigen 4000 Ge- angenen sind bei Modder River untergebracht worden. Der Kommandant Wolmarans hat den ihn begleitenden Offizier ebenfalls ersucht, seinen Dank auszudrücken für die gute Behandlung der gefangenen Buren. Berlin, 5. März. Das „Kl. Journ." meldet aus Brüssel: Die Vereinigung der gesamten Burenstreitmacht im Oranje-Freistaat ist vollendet. 5000 Buren okkupierten die Makaws Hügel gegenüber dem Lager des Marschalls Roberts. Die Stellung der Buren ist ausgezeichnet. Nach einem Telegramm aus London wollen die „Central-News wissen, daß die Engländer den Hundertpsünder der Buren vor Ladysmith erbeuteten. ♦ Vom Kriegsschauplatz. London, 4. März. Nach einer Depesche aus Simons- town kam Cronje, begleitet von seiner Gattin, seinem Enkel und zwei Offizieren, am Freitag dort an. Eine Wache von der Kapgarnison, Artillerie und vom Flottenkontingent war ausgestellt, ihn zu empfangen. Nur wenige Einwohner waren beim Bahnhof, und eS fand keine Demonstration statt. Cronje sah sehr deprimiert aus. Die Gesellschaft wurde sofort unter Eskorte an Bord des Kriegsschiffes „DoriS" gebracht. Loudon, 4. März. Hier geht das Gerücht, daß augenblicklich ein Treffen zwischen den Truppen Roberts und den Burenabteilungen unter Befehl der Kommandanten De Wet und De la Rey im Gange ist. Die Buren bedrohten schon seit gestern die Flanken der englischen Stellung bei Ostfontein durch Plänkeleien. Man ist überzeugt, daß es Roberts mit einer gewaltigen Burenstreitmacht zu thun hat, da das Gros der Armee Jouberts seit vorgestern durch die Pässe Natals jenseits der Grenze zurückgeführt ist. Berlin, 3. März. Vom Kriegsschauplätze wird heute nach London telegraphiert: Es verlautet, die Burentruppen, welche sich östlich von Roberts befänden, ständen unter dem vereinbart enKommando von Botha, De la Rey und De Wet. Sie erwarteten weitere Verstärkungen aus Natal, möglicherweise unter dem Befehle des Generals Joubert. Den „Central News" wird aus Rensburg vom Freitagfrüh gemeldet: Die Buren haben sich jetzt noch weiter zurückgezogen. Unsere Vortruppe hat Achtertang besetzt. Der Feind verschanzt sich bei Norvalspont, wo er zu kämpfen beabsichtigt. Einem Londoner Telegramm des „Berl. Lok.Anz." zufolge wurden am Majubatage in der ganzen Transvaalrepublik Dank- und Bittgottesdienste abgehalten. Präsident Krüger sprach in der holländischen Kirche vor einer ungeheuren Gemeinde. Er sagte, noch bedeckten dunkle Wolken das Land, aber das Vertrauen auf den Allmächtigen und die Gerechtigkeit der Sache würden das verbündete Heer zum Siege führen. „Daily Mail" melden aus Kapstadt: Oberrichter de Villiers, sowie Hofmeyer und Dr. te Water werden nach England gehen, angeblich in Privatangelegenheiten, doch chatsächlich, um die Ansichten des Afrikanderbonds über den Telegramme des „Gießener Anzeiger". Loudon, 5. März. Aus Rensburg wird vom 3. März berichtet, daß die englischen Späher bis auf zwei Meilen vor Norvalspont gelangt sind. Sie berichten, daß alle Buren den Oranje-River überschritten haben mit Ausnahme eines kleinen Kommandos von 200 Mann. Die starke Brücke ist unbeschädigt, die Eisenbahn nach Colesberg frei. Bonbon, 5. März. Ein Telegramm aus Dordrecht vom 4. März 5 Uhr abends berichtet, daß die Division des Generals Brabant die verlassenen Stellungen des Feindes eingenommen haben, nachdem er denselben heftig mit Geschützfeuer bombardiert hatte. Ein Versuch der Buren, die verlassenen Stellungen wieder zu erobern, scheiterte. Die Engländer verloren etwa 20 Mann. London, 5. März. Nach einer Meldung aus Kapstadt ist Cecil Rhodes gestern daselbst eingetroffen und wird sich am Mittwoch nach England einschiffen. London, 5. März. General Clements berichtet, daß seine Avantgarde sich Achtertangs bemächtigt hat und daß die Eisenbahn-Verbindungen wiederhergestellt sind. Der Feind steht immer noch vor Norwalpont. — General Gatacre teilt mit, daß die Zahl der bei Stormberg versammelten Buren abnimmt. London, 5. März. „Morning Post" berichtet aus Mafeking, daß am 15. Februar in der Stadt alles gut ging. Der Feind gebe sich zwar große Mühe, die Garnison zu überraschen, alle seine Pläne scheitern jedoch an der Wachsamkeit unserer Truppen. Die Lage habe sich nur insofern geändert, als die Weideplätze unter den letzten Regengüssen bedeutend gelitten haben. London, 5. März. Das Kriegsamt hat spät nachts von Lord Roberts folgendes Telegramm erhalten: Ostfontein, 4. März, 11 Uhr 20 Minuten vormittags: General Cronje und sein Gefolge sind am 2. März an künftigen Friedensschluß dem englischen Volk und Parlament zu unterbreiten. Dem „Berl. Tgbl." wird aus London telegraphiert, daß der Korrespondent des„Chronicle" erzähle, die Frauen im Lager CronjeS hätten außerordentlichen Mut gezeigt, und während des furchtbaren Bombardements Hymnen gesungen. Nach den Erzählungen Gefangener hätten die Burgher sich schon acht Tage früher ergeben wollen, doch soll Cronje sich geweigert haben, und acht Burgher, welche remonstrieten, als warnendes Beispiel haben erschießen lassen. Die Gefangenen sollen im Glauben erhalten worden sein, daß, wenn sie in englische Hände fielen, sie erschaffen würden. Nach einem Londoner Telegramm der „Voss. Ztg." hat der Vorstoß bei Bloemfontein bereits begonnen. Das englische Hauptquartier ist nach Osfontein verlegt worden. Unweit des englischen Lagers ist ein starkes Burenkorps aufgetaucht, das heute noch angegriffen werden dürfte. Berlin, 4. März. DaS „Berl. Tgbl." meldet aus Brüssel: Die Konzentrierung der gesamten Burenstreitmacht im Oranje-Freistaate nimmt einen guten Fortgang und dürfte jetzt schon vollzogen sein. Hier wird die Depesche Bullers, welche von einer gänzlichen Niederlage der Buren bei Ladysmith spricht, für durchaus falsch angesehen; von einer Niederlage kann gar nicht die Rede sein, weil kein Kampf stattfand. Die Buren räumten einfach in bester Ordnung die Stellung, welche angesichts der Vorgänge im Oranje-Freistaate unhaltbar geworden war. Die Gesandtschaft des Oranje- Freistaates in Amsterdam bemerkt, daß die Kapitulation Cronjes keineswegs als eine entscheidende Kalamität, sondern nur als eine Episode betrachtet werden könne, wie sie jeder Krieg mit sich bringt. Hamburg, 4. März. In Privatbriefen aus Transvaal wird die Zahl der Anfang Januar im Felde befindlichen Buren ungefähr auf 45 000 angegeben. Das Jnformations-Departement beider Republiken hat jedem im Felde stehenden Kämpfer eine Signalementskarte ausgestellt. Bis zum 15. Januar waren 46 500 solcher Karten ausgegeben worden. Marseille, 4. März. Der deutsche Dampfer „Bundesrat" ist hier eingetroffen. Der Kapitän erzählt, daß der Schadenersatz, welchen seine Gesellschaft wegen der Beschlagnahme verlangt, eine Million beträgt. Bezüglich der Fortführung des Krieges äußerte der Kapitän, die vereinigten Republiken verfügen noch über sehr bedeu- Gießener Anzeiger General-Anzeiger ,er 0ar-R=batt' .. Garantie' K.-“• ermie‘en’ tr(«ehd U«n» ■hi tulMbmt des Ätnkig». Die GNßener MOWttteNötLtter txttai dem Anzeiger hm Wechsel mit „Hess Mnfcwirt* ■- „Blätter Mr Hess Volkskunde" mSchtl. 4 m«U beigelegt. Deutscher Reichstag. 169. Sitzung vom 3. Marz. 1 Uhr. Fortsetzung der Etatberatung, Etat der Zölle und Verbrauchssteuern, zunächst derjenigen der Zölle. Hier beantragt die Kommission eine Resolution zugunsten der Aushebung der für Schiffs - AuSrüstungs - Gegenstände bestehendm Speck (Zentr.) befplicht d-S neue Regulativ für AuS- iubr-Beraünstigungen bei Mühlenfabrckaten, beklagt die an Spanien gewährte Meistbegünstigung, und empfiehlt lebhaft die Resolution der Romnüffton.®^ Schwerin-Löwitz (kons.) ist von dem neuen Mühlen Regulativ und deffen Wirkungen sehr befriedigt. Dasselbe werde allen irgendwie berechtigten Forderungen gerecht. Redner wünscht völlige Aushebung der Mühlen - Konten oder gemischten ^Abg^Brö mel (frs. Vg.) nimmt die Transitläger in Schutz, so- öi< bk Einrichtung der Zollkredite, und bekämpft alsdann die Resolution der Kommission. Redner ermahnt den Reichstag, einen derartigen Vorschlag reiflich zu überlegen. Er bittet dringend, daS Hau» möge die Resolution ablehnen. t m ,,„e Abg. v. Ravborff (Rp.) sucht nachzuweisen, daß die Beschas- iiüuna der Werften heute eine Seit größere fei als 1879, und deshalb fSrine sehr wohl die Zollfreiheit für Schiffsausrüstungs-Gegenstände fallen, und wendet sich dann scharf gegen die Regierung in der Frage der Mühlen-Konten. . Abg. o. Wangenhetm (kons.) konstatiert, daß der Staatssekretär auf Anfrage seiner Partei wegen der Transiiläger nicht ge» eMwortet habe. Staatssekretär Thielmann erwidert, er könne keine andere Antwort geben, wie im Vorjahre. Der Titel wird bewilligt., Die Abstimmung über die Resolution wird bi« zur dritten Üesung vertagt. „ „ Es folgt der Titel Zuckersteuer. , qu demselben beantragt die Kommission eine Resolution, betreffend den Verkauf künstlicher Süßstoffe nur in Apotheken und nur aus ärztliche Anordnung. , e Aus eine Anfrage erklärt brr Staatssekretär Thielmann, daß die Verhandlungen mit Amerika bezüglich der Beh-ndluna des deutschen Zuckers deutscherseits mit allem Nachdruck geführt würden, so lange, bis dem deutschen Zucker sein Recht werde. Nach kurzer Debatte wird die Abstimmung über die Resolution bis zur dritten Lesung ausgesetzt Der Etat der Stempelabgaben wird genehmigt. Dienstag 1 Uhr: Zweite Lesung der Vorlage, betreffend die Konsular-GcrichtSbarkett im AuSlande, und Petitionen. Schluß nach 6 Uhr. Deutsches Wich. Berlin, 4. März. Die Beratung der Flotten-- vorlage in der Budgetkommision des Reichstages wird, wie man in Kommissionskreisen annimmt, in etwa zwei Wochen ihren Anfang nehmen. — Von angeblich unterrichteter Seite erfährt der „Lok.-Anz.", daß die durch die englischen Blätter laufende Nachricht, der Kaiser habe die Engländer zu ihren Waffenerfolgen in Südafrika telegraphisch beglückwünscht, durchaus unbegründet ist. Der Kaiser habe weder an die Königin von England, noch an irgend jemanden sonst in England eine solche Gratulations- depesche gerichtet. — Das sozialdemokratische Centralwahlkomitö von Calbe-Aschersleben beabsichtigt, einen Wahlprotest gegen die Wahl des Herrn Placke einzureichen. Die bisher bekannt gewordenen Ungesetzlichkeiten und Beeinflussungen seien so zahlreich, daß sie voraussichtlich zu einer Kassierung der Wahl Plackes führen würden; namentlich sollen, nach dem „Vorwärts", in den Kriegervereinen Drohungen und Beeinflussungen ganz krasser Art vorgekommen sein. Berlin, 4. März. Eine imposante Kundgebung hatte heute mittag zahlreiche Künstler, Schriftsteller, Gelehrte und Politiker freiheitlicher Richtung, zusammen etwa 2000 Personen, nach dem Handwerkersaal in der Sophienstraße gerufen. Man bemerkte, u. a. Professor Reinhold Begas, Max Liebermann, den greisen Forscher Mommsen, Eberlein, Hermann Sudermann, Hermann Rissen, die Reichstagsabgeordneten Dr. Barth, Schrader, Rickert, Müller-Meiningen, ferner Ernst Wildenbruch und Ernst Wichert. ReserategegendieLexHeinze hielten Abgeordneter Schrader, Professor Eberlein, Rissen und Sudermann. Zunächst ergriff der Reichstagsabgeordnete Karl Schrader das Wort, der die Vorlage vom Rechts- standpunlte aus behandelte. Er führte aus, daß die im jetzigen Gesetz vorhandenen Strafbestimmungen vollständig ausreichten. Wenn die „Lex Heinze" Gesetz werde, sei keine , Gewähr, daß die Auslegungsfähigkeit, die das neue Gesetz biete, das Maß innehalten würde. Theater und freie Künste würden so sehr geschädigt, daß man entschieden Protest erheben müsse. Alsdann sprach Professor Eberlein für die schaffende tfunft, Bildhauer und Maler. Die Künstler protestierten dagegen, daß ihre Werkstatt der Willkür der Polizei ausgeliefert werde, die weit abseits der Kunst stehe, und der das Verständnis für die Kunst fehle. Die Bildhauer setzten ihre Hoffnung auf den genialen, kunstsinnigen deutschen Kaiser. Hermann Rissen, Vorsitzender der deutschen Bühnengenossenschaft, erhob namens der Schauspieler Protest, daß man dieselben mit dem Kuppelparagraphen und dem Zuhältertum in einen Topf werfen wolle. DaL neue Gesetz sei nicht allein für das Volk, sondern auch für dessen Führer beschämend. Hermann Sudermann, welcher beim Erscheinen minutenlang stürmisch durch Händeklatschen ünd Hochrufe begrüßt wurde, spracht für die Dichter und Dramatiker. Gerade die deutschen Dichter und namentlich Werke wie „Die Weber", „Die Jugend", „Die Haubenlerche" seien es, die getroffen würden mit der „Lex- Heinze", durch die man den Kampf gegen die moderne Zeit führe. Die Künstler müßten sich aufraffen und nicht ruhen, bis man aufhöre, gegen die deutsche Kunst und gegen tue deutsche Litteratur mit dem Kuppelparagraphen anzukämpfen. Reichtagsabgeordneter Müller-Meintngen versprach, im Reichstage im Verein mit den liberalen Abgeordneten alle Hebel in Bewegung zu setzen, nm die Vorlage zu Fall zu bringen. Zum Schluß gelangte folgende Resolution zur einstimmigen Annahme: Versammlung protestiert entschieden gegen die vom Reichstag^ beschlossenen, äußerst dehnbaren, der verschiedensten Auslegungen fähigen, für ein großes Kulturvolk demütigend n Mahr! Epaliucn, SB# Fach enbeln^ billig titoNtw T*% erscheinenden Rümmer bt8 vorm. 10 Uhr. Umstellungen spätestens ebewM vorher. tenbe Machtmittel. * Aoutz, an die Königs. Eisenbahndirektion Frankfurt a. M., betreffenb das künftige Anhalten der Schnellzüge 43 und gestern von Königl. Eisenbahndirektion nachstehende Antwort: „Wir haben angeordnet, daß die beiden Schnellzüge Jfr. 43 und (8 vom 10. März ab bis auf weiteres versuchsweise/erfterer um 12.13 nachts, letzterer um 12.23 mittags auf Station Butzbach anhalten. . hallten jedoch wesentliche Zugverspätungen oder jonjnge Unzuträglichkeiten im Betriebe entstehen oder die Zuge auf dortiger Station zu wenig benutzt werden, so wurden wir diese Anordnung wieder aufheben müssen, ^ndem wir Ihnen von vorstehendem Kenntnis geben, pellen wir ergebenst anheim, in Interessentenkreisen auf dieje Fahrplanänderung aufmersam zu machen." , ist einem langjährigen Wunsche und Bedürfnis der Einwohner Butzbachs und Umgegend und der Garnison, dre in verschiedenen Eingaben Ausdruck fanden, endlich Rech- Öefr?9en, was die Interessenten der Königl. Eisen- bayndirektion dankbar anerkennen werden. Wetterbericht. Sowohl der hohe Druck wie auch das Depressionsgebiet haben im großen und ganzen ihre Lage berbehalten, doch zieht letzteres langsam gegen Süd- osten ab. Das bereits seit mehreren Tagen von Nordwest gegen Südost gerichtete Druckgefälle hält somit an und bleibt dabei auch der Witterungscharakter in den kontinentalen Lagen der gleiche wie bisher, d. h. es besteht vorwiegend trübes Wetter mit zeitweisen Schneefällen. Die Temperaturen liegen infolge von nördlicher Luftzufuhr andauernd tief. — Voraussichtliche Witterung: Zunächst noch meist wolkiges Frostweiter mit zeitweisen Schneefällen Bestimmungen der Paragraphen 184a und b. Dieselben bedeuten eine schwere Gefahr für die Entwickelung der deutschen Kunst und Litteratur. Die Versammlung erwartet, daß die deutsche Volksvertretung bei der Schlußberatung diese und ähnliche Bestimmungen zurückweisen werde." Gerhart Hauptmann und Oskar Blumenthal hatten Telegramme gesandt, in welchen sie sich mit dem Vorgehen des Komitees einverstanden erklären und gleichfalls Protest erheben. Wilhelmshaven, 4. März. Der Kaiser hat seine Reise nach hier bis zum Eintritt besseren Wetters auf- ge schoben., Arbeiterbewegung. „Petite Republik veröffentlicht folgendes Telegramm aus Carmaux: Die ausständigen Arbeiter beschlossen C T°rtsetzu"g des Ausstandes. Die Grubenbesitzer teil en "’S Arbeiter neuerdings mit, daß sie jeden Schieds" fink?«5 ? rahnen. Eine allgemeine Versammlung wird heute statt- sprachen werbet ^«9-1» zur Fortsetzung des Ausstandes be- Universität und Hochschule. - Verschiedenes r Prof. Rudolf Sm end, Ordinarius für altes Testament in Göttingen, hat einen Ruf nach Marburg abgelehnt — Wie Berliner Blätter berichten, begibt sich an Stelle des Privatdozenten der aus Gesundheitsrücksichten von der SüiSarabunaä- DeuS^ Orient-Gesellschaft in Babylon demnächst nach März Dr. Ernest 2 in bl aus München b?imr?pn9b^ Affynologe an den erfolgreiche» Arbeiten der deutschen Expedition zur Erforschung Babylons teilzunehmen. — Wie i ga. (2 W W »8. (4 M) TM 2 Jtfl. (4 Psd.) M D Mainz, 3. März. Domkapitular Nostadt hier und Pfarrer Benedix in Ober-Ohmen begehen am 13. d. MtS. rhr goldenes Priesterjubiläum. § Aus dem Rheingau, 4. März. Das der RochuS- kapelle gegenüber auf der Anhöhe bei Eibingen diesen Sommer, wie jüngst mitgeteilt, zur Ausführung kommende I ^wstergebäude soll als Ersatz für das in dortiger Gegend I gestandene Benediktinerinnen-Kloster dienen, das zu Anfang des I vorigen Jahrhunderts von den Franzosen aufgehoben und während der nachfolgenden kriegerischen Ereignisse zerstört worden tft. Ein Teil des damaligen Klosters besteht noch I uhd zwar ist dies das umfangreiche Gebäude, das sich an E Westseite^ der Kirche von Eibingen anlehnl. Die letzte | ^otissin des damaligen Benediktinerinnen-Klosters entstammte emem altadeligen Hause und führte den illustren Namen I Maria Philippina Freiin von Guttenberg. . . * Aus Rheinheffen, 4. März. In der diesseitigen Provinz wird für die Flotte mit Dampf agitiert. Emmissäre ziehen von Ortschaft zu Ortschaft und halten Vorträge über die Notwendigkeit der Flotte, wobei sie sich zur Einladung der Ortsschelle bedienen. — Der Weinhändler Meisenheimer von Oberingelheim ist am verflossenen Freitag bei Gau- algesheim auf eine schreckliche Art um das Leben gekommen. Derselbe sprang auf das Trittbrett eines abgehenden Zuges, glitt aus und kam direkt unter die Räder. Sein Körper wurde völlig zerschnitten. Der Tod trat sofort ein. = Aus Rheinheffen, 2. März. In den um Mainz herum gelegenen Gemüsebautreibenden Ortschaften Gonsenheim, Mombach, Finthen usw. wurden bereits Verträge wegen Spargellieferung abgeschloffen. Während einzelne Konservenfabriken Verträge auf Lieferung von Spargeln zum jeweiligen Tagespreis abgeschloffen haben, haben andere bestimmte Preise festgesetzt und zwar 35 bis 40 Pfg. pro Pfund erste Qualität. __________ v Wetzlar, 4. März. Wie das Patent- und technische Bureau von D. W. Reutlinger in fFrankfurt a. M. mit- teilt ist dem Herrn Karl Buß Hierselbst vom Kaiser!. Patentamt der Gebrauchsmusterschutz für folgendes Fabrikat erteilt worden: Schrotmühle mit einer den Fülltrichter und die Mahlkegel m,t einander verbindenden Förderschnecke. Schwurgericht. W. Gießen, 5. März 1900. I Heute vormittag 97, Uhr eröffnete Landgerichtsrat Seeger als Vorsitzender die erste Verhandlung des diesmaligen Schwurgerichts. Nach Erledigung der gesetzlichen Formalien wird in die Verhandlung eingetreten gegen den 15mal wegen Bettelns, sowie wegen Diebstahls und Hehlerei mehrfach vorbestraften 32 Jahre alten Müller und Bäcker Srte5ri^ Martens aus Nebra wegen ver- «8!?. Notzucht, begangen auf offener Landstraße zwischen ' “nb ®lf°* Die Anklage vertritt: Ober-StaatS- anwalt Dr. Güugerich; als Verteidiger ist Rechtsanwalt nehmen^ Steve, unb st"d 6 Zeugen in der Sache zu ver- Der Angeklagte erklärt, aus Württemberg über die preußische Grenze spediert zu sein, er sei dann ins Hessen- and gekommen, und wolle zugestehen, die ihm zur Last ge- legte Strafthat begangen zu haben; er entschuldigte sich Damit, er sei dabei ziemlich angetrunken gewesen. Die Beweisaufnahme bestätigt, daß der Angeklagte ziemlich roh bei der That vorgegangen, und sein Opfer mit totschlagen bedroht hat, falls sie sich ihm nicht willfährig zeigen würde. Außer der Hauptschuldfrage wird der Jury noch die Neben- frage nach mildernden Umständen vorgelegt. Oberstaatsanwalt Dr. Güngerich plaidiert für Verneinung der Frage nach mildernden Umständen. Der Angeklagte sei ein arbeitsscheuer Stromer, der frech und brutal ^ offener Straße ein unverdorbenes Mädchen vergewaltigen wollte, dessen Thun also gemeingefährlich sei; es sei geboten, s?ner Besserung ins Zuchthaus zu senden. - Rechtsanwalt H00s tritt sehr warm dafür ein, dem Angeklagten mildernde Umstände zuzubilligen. Der Wahrspruch der Geschworenen lautete auf schuldig unter Verneinung Pcr_nJ“bcrnben Umstände. Der Gerichtshof erkannte auf Jahre und 6 Monate Zuchthaus und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 5 Jahren. Der Ankläger hatte 3 Jahre Zuchthaus beantragt. das Leipziger Tagblatt mitteilt, scheidet Professor W. Sachs in Br-sia» mtt Schluß dieses Semesters aus seinem Lehramt an dem zahnärztlich^ Institute aus. — Aus Greifswald teilt man mit: Zum Rektor der hiesigen Universität für das nächste Studienjahr ist der Professor der Theologie Haußleiter gewählt worden. n Der Kirche und Schule. 2. März. Der Verein Mädchen-Gymnasium in Äöln 0? 1899 an den Kultusminister das Gesuch gerichtet die Errichtung emes humanistischen Boll-Gymnasiums in Köln, eventuell mit K0l^nb' ru genehmigen. Der Minister hat dieses Gesuch ab- naA wbMnia?rtroOr CK b? seiner Ansicht vierjährige Gymnasialkurse ber ^cren Mädchenschule zur Vorbereitung auf das ?ü?nb fi:er“Jen e“nb Cl" daran sich anschließendes Studium ge- chm aeaeb^-^^ ÄÖInet $erein hat indeffen nicht die Absicht, diesen den TOäÄ h* g“e9Jl °55ept,eren, weil derselbe nicht geeignet ist, hinn»? blC Vorbildung zu vermitteln, welche man bei 7°tL7nd7/^"-U-chtm ^vraussetzung d-s Studiums ftr Ve solche b« Ist Sn bn bstM 'tnvnbungm am Wfung auftöit ®le6en, dm ! »ttAorstM btt Auszug aus den Kirchenbücher» der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Matthäusgemeind e. . Den 1. März. Heinrich Goßmann, Gefangenenaufseher in Gießen und Mane Katharine Blank, Tochter des Weingärtners Johannes Blank zu Balzholz. Markusgemeinde. « «Vf1 Februar. Heinrich Eckhardt, Schlosser zu Gießen unk Joroline Wehrmann, Tochter des Schlossermeisters Karl Wehrmann zu Biedenkopf. . denselben. Emil Karl Martin Adolf Hammel, Schlosser zu Gießen unh Marie Kathanne Hahn, Tochter des Modelleurs Heinrich Hahn zu Mabenvach. ' * - n Johannesgemeinde. T)en 24. Februar. Johannes Weitzel, Bahnarbeiter m fflirfen unb Margarethe Will, Tochter des verstorbenen Weißbinder! Heinrich Johannes Will zu Sichertshausen. P v Getaufte. Matthäusgemeinde. 0 .. §en 25. Februar. Dem Obsthändler Louis FreeS eine Tochter, Lmse Johanna, geboren den 11. Dezember. Denselben. Dem Heizer Ferdinand Gerlach eine Tochter, Luise Henriette, geboren den 28 Dezember. Markusgemeinde. Den 25 Februar. Dem Schneider Ludwig Hermann eine Tochter, Margarethe Anna, geboren den 6. Januar. , . Denselben. Dem Hausburschen Heinrich Müller ein Sohn, Eberhard Hemnch Emil geboren den 28. Januar. Lukasgemeinde. ai c,3)611 ’ ®ne uneheliche Tochter Luise, geboren den 5i. Januar. m o, , Johannesgemeinde. 251 ^ebruot. Dem Uhrmacher Karl Ramstock eine Tochter, Magdalene, geboren den 13. Dezember. freinriACnle&™ Georg Jakob Reichwein ein Sohn, Hemrtch, geboren den 4. Januar. . Denselben Dem Steinmetz Louis Schmidt ein Sohn, August Friedrich Wilhelm Karl Christian, geboren den 29. Februar. Beerdigt«. Markusgemeinde. e. ?cn 241 Feb'uar. Heinrich Schmiermund, Färber, verheiratet, 65 Jahre alt, starb den 22. Februar. ' Lukasgemeinde. wi + 25*JeLrUt°r- Therese Weller, geb. Ott, Ehefrau deS Küfers Peter Weller, 68 Jahre alt, starb den 23. Februar. Johannesgemeinde. . _Den 26. Februar. Peter Herbert, Rentner, 84 Jahre alt, starb den 24. Februar. . ' ' ”"nii ruh' fl«6. Swth-r, Ehefrau bei Schneider- meisters Peter Luh, 52 Jahre alt, starb den 27. Februar. . Den 2 März. Ferdinand Windecker, Rentner, 38 Jahre alt, starb den 28. Februar. 1 Ausland. Wie», 4. März. Im „N. W. Tgbl." veröffentlicht ein deutsch-böhmischer Abgeordneter einen Situationsbericht, in welchem erklärt wird, daß die deutschen Oesterreicher bei aller Sympathie fift das Kabinet Körber entschlossen find, sich nicht mehr mit Falschheit und einem faulen Frieden, wie dies die Kabinette Taaffe und Badens gethan, zufrieden zu geben, sondern darauf bestehen werden, daß die deutsche Staats- oder Vermittelungsfrage anerkannt, und das böhmi che Staatsrecht ausgeschaltet wird. London, 4. März. Eine Petition zirkuliert augenblicklich unter den Unterhausmitgliedern, und besonders unter der ministeriellen Majorität, worin die Regierung ersucht wird, sich auf keine Friedensverhandlungen einzulsffen. Bereits über 60 Mitglieder sollen die Petition unterzeichnet haben, welche in ihrem weiteren Wortlaut die Regierung noch auffordert, beide Burenrepubliken einfach zu annektieren. Paris, 4. März. Der Präsident des Assisenhofes hat gestern Emile Zola und Perreux, Verwalter der „Aurore«, mitgeteilt, daß der seitens der Mitglieder des Kriegsgerichts gegen sie angestrengte Prozeß wegen Verleumdung von der j ^olle gestrichen ist. Diese Streichung wird damit begründet, daß der Senat augenblicklich den Amuestieentwurf berät. Belgrad, 4. März. Am 6. März findet die große Ber- vrecheramnestie statt und wird sich sie auch auf ein Teil der im Hochverratsprozeß Verurteilten erstrecken. L Schmidt, 'S Fadel von Wiesecl MSd-Mev.« L. EchmÄ (Grohm-L W. Weihe! von Lang-^ 1 L. Schmidt, Großm-Ä M. «Slttamflßa, 2 jti M MM 0. Rlrdjgöi w. St<üimüfc in fiannfl 8. EüioMer <8rvßm-Li 3 Rili »ilh. W Mn Wieseck vridmWgenBrsdvM Gießt«, den 5. Groj Aus dem Gejchüstsieöen. Si? «Th?!” K Zeit der Neuerungen und Erfindungen hat in u{U«TrI amIcitede Dose ,ur Garantie der Echtheit die Marke „Pfeilring" trägt. ' 8 tz-K 9'n Nh, 6Sifi N 7% (( Lokales and NroomsteUes. (Anonyme Einsendungen, gleichviel welchen Inhaltes, werden grundsätzlich nicht ausgenommen.) Eteßeu, den 5. März 1900. ** Stadt-Theater. Dar erste Gastspiel des Wiener Soubretten-Theaters" (Bühne ohne Manner) findet morgen, Dienstag den 6. März, statt. Zur Aufführung gelangen einaktige Operetten und Gesang s b a l l et s. Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, daß das Programm der beiden Gastspiel-Abende ein ver- sckfiedenes ist. Am ersten Abend gelangen die Operetten „Die überlistete Scharwache" von Dffenbad} und „Ein Studentenstreich" von G. Grüneke, sowie das Gesangsballet „Im Reiche des Jocus" zur Aufführung. Das für hier aus- gewählte Programm ist von größter Dezenz und darf daher der Besuck) der beiden Aufführungen nur warm empfohlen werden. Wegen Eintrittspreisen rc.sei auf die im Inseratenteil befindliche Annonce, sowie auf die zur Verteilung gelangenden Theaterzettel verwiesen. — Wir wollen indes nicht unterlassen, hier noch eine Notiz des„Kölner Tageblattes", vom 8. Febr. 1900 zum Abdruck zu bringen: Im Scalatheater gastiert seit einigen Tagen das„Wiener Soubretten- Ensemble", welches u. a. Singspiele und kleine Operetten zur Aufführung bringt. Die Eigenart des Unter- i nehmens besteht atfo darin, daß hier alle Rollen durch weibliche Personen vertreten sind. Wie sehr die sogenannten Hosenrollen in der Operette beliebt sind, ist bekannt, mancher Komponist hat darauf mit Glück gebaut, wie Suppee in „Fatinitza" und „Boccaccio", mehr aber noch in der Operette „Flotte Bursche", die fast für ein Damenensemble, wie dieses, geschrieben sein könnte. Es sind meist hübsche,, I durchweg jugendliche Erscheinungen, welche sich recht flott I bewegen und ihre Aufgaben gewandt und nicht ohne Chic I Jöfen. Auch ist der Reiz der Ausstattung nicht gering. I Aus dem anmutigen Reigen heben sich besonders heraus I die Damen Anna Vollmar, A. v. Ehrenberg, Gina Huth, I Laura Löw u. a., die Vertreterinnen der größeren Rollen. I D^gent der Truppe ist zugleich der Komponist der zur Ausführung gelangenden Operetten, Herr Gothov Grüneke, I dessen Namen auf diesem Gebiete einen recht guten Klang I hat. Die hier in Frage kommende Musik ist recht melodisch I rind lebendig. Die Handlung in „Ein Studentenstteich" I in ,,Der schöne Adolar" ist ganz amüsant und giebt I hem Publikum hinreichend Anlaß zum Lachen. Zwischen den beiden Operetten zeigt ein Divertissement die Mitglieder des Ensembles so recht in ihrem Element. Da Ö!ebt ks -Marsch- und Tanzlieder mit Solo und Chor, I Strauß fche Walzer, die echt wienerisch gesungen und fesch I stanzt werden, darunter auch die blaue Donau. Da gab I c auch noch eine höchst erfreuliche Ueberaschuna, indem sich em Frl. Silvia Bere als eine Koloratursängerin I »011 ganz besonderer Kehlgeläufigkeit entpuppte, in Baria- Itonen von Proch mit heller, lieblicher Stimme mühelos L? ,|U,r höchsten Sopranregion -mporstieg, glockenreine I Stakkatotone anschlug und auch Triller von schöner Rundung vernehmen ließ, so kann denn der Besuch des Skala- tzheaters gerade heute warm empfohlen werden § Verband deutscher HandlungsgehUfeu Leipzig. In den Räumen des Kaufm. Veremshauses hielt der Kreisverein Gießen obigen Verbandes am letzten Samstag einen Familienabend ab, der sich eines sehr starken Besuches erfreute. Der Vorstand des Vereins hatte es sich angelegen sein lassen, allen Teilnehmern einige recht angenehme Stunden zu bereiten und dürfte dieses ihm wohl in vollstem Maße gelungen sein. Auch der am Sonntag darauf unvermeidliche Ausflug nach dem Windhof verlief bei reger Beteiligung sehr zufriedenstellend und wird für „manchen" recht lange als Erinnerung fortleben. B u tz b a ch, 3. März. Auf die Eingabe vom 29. Januar I b. I. unsers Landtagsabgeordneten Herrn Bürgermeister I in fc,n. cr-stviah fl irt ÄÄ mdl Ö dm «st H gt @ IKinb-biWul« ' 'I* schwemmt. 3® S-fchr tbenfa® 9« verhütet- • Venedigs ßrnscht starker Sva» Dienstag den 8. »n lvnfiminten Man Mwvch den V Militärgemeinde. 11« reu Februar Heinrich Ruppenthal, Sergeant im Jns.-Regt. Nr. 116 (Kaiser Wilhelm), 27 Jahre alt, starb den 23. Februar. Ntti t Köln k, »Ä‘ !Ät "--L28 »XjS« ’Ä*; «tiÄ t. *et in eirij, “ R6 Chamer Vermischtes. • Bochum, 3. März. Der erste Bürgermeister Graff wurde heute durch den Regierungspräsidenten Winzer feierlich in sein Amt eingeführt und verpflichtet. Der Einführung folgte ein Festmahl im Stadtgartensaale. * Spandau, 4. März. Ein tragischer Vorfall trug sich in einer Generalversammlung der Spandauer Schützengilde zu. Auf der Tagesordnung stand die Neuwahl des Vorstandes; es fanden lebhafte Debatten statt. Als sich hierbei eines der ältesten Mitglieder, der hoch betagte ehemalige Gastwirt Suhr, zum Wort gemeldet hatte, brach er plötzlich zusammen. Ein Herzschlag hatte seinem Leben ein Ziel gesetzt. * Forst in der Lausitz, 3. März. Oberhalb Forst, bei Kleinbademeusel, ist der Neiße-Damm an drei Stellen durchbrochen. Die Aecker sind von der Hochflut überschwemmt. In den Ortschaften unterhalb Forst war die Gefahr ebenfalls groß, doch wurde die Ueberschwemmung verhütet. * Venedig, 4. März. In ganz Ober-Italien herrscht starker Schneefall. Infolgedessen erleidet der Eisenbahnverkehr große Verzögerungen. Kirchliche Nachrichte«. Evangelische Gemeinde. Montag den 5. März, abends 8 Uhr: Bibellstrrude im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Text: Ao.-Gesch. Kap. 10, 21 ff. Pfarrer Euler. Dienstag den 6. März, nachmitags 5*/, Uhr: Versammlung der konfirmierten Mädchen der Lukasgemeinde im Schwesternhaus (JohanneSstraße). Pfarrer Euler. Mittwoch den 7. März, abends 6 Uhr: 2. PasfionS- audacht in der JohanneSkirche. Pfarrer Dr. Naumann. Neueste Meldm-gm. Depesche» deS Bureau .Herold'. Berlin, 5. März. Wie die Morgenblätter aus Wien melden, versammelte der gestrige Protest-Spaziergang der Sozialdemokraten gegen die von den Anti Liberalen im Landtage beschlossene Aenderuug des Gemeinde- Statuts und des Landtagswahlrechts auf der Ringstraße ungefähr 5000 Personen. Die Demonstration verlief in vollster Ruhe. Nur in der Nähe des Parlaments wurden einige Pfui Rufe laut. Arretierungen wurden nur zwei vorgenommen. Berlin, 5. März. Nach einer Meldung des „Kleinen Journal" aus Petersburg steht cs trotz aller Dementis fest, daß die russische Regierung über diePachtung eines persischen Hafens auf die Frist von 99 Jahren verhandelt. — Demselben Blatte wird aus Paris telegraphiert: Die Beängstigungen bezüglich der englischen Absichten gegen Frankreich greifen hier um sich. Der Ausbruch gefährlicher Kundgebungen wird befürchtet. Die Regierung betreibt energisch die Beschleunigung der Befestigungen und Garnisons-Verstärkungen der den englischen Angriffen hauptsächlich ausgesetzten Kolonieen. Bozen, 5. März. In Gries Bozen wurde gestern Abend 6 Uhr 15 Min. ein kurzer aber kräftiger Erdstoß verspürt. « Loudon, 5. März. Im Arsenal von Woolwich sind augenblicklich 25,000 Arbeiter beschäftigt. Im Laufe dieser Woche sollen noch weitere 2000 Arbeiter eingestellt werden. Die große Vermehrung des Arbeiter- Personals ist eine Folge der bedeutenden Kanonenlieferungen an das Kriegsministerium. Paris, 5. März. Ein Telegramm aus Biarritz meldet, daß daS Dorf Vienna in den Pyrenäen durch Erdrutschungen, welche die letzten Regengüsse verursacht hatten, seit gestern in Gefahr steht, vollständig verschüttet zu werden. Santander, 5. März. Die französische Korvette La Fontaine, welche sich in einer sehr kritischen Lage befand, ist noch rechtzeitig von einem spanischen Dampfer bemerkt und gerettet worden. Markus Bauer Kirchenplatz . No. 11. rs. Grosses Lager in eleganter Herren-Garderobe, Anfertigung nach Mass in eigener Werkstätte. ^^Unterkleider, Wäsche Unterröcke für Damen, Herren- Wäsche, Kragen, Hem- den, Vorhemden, Tischdecken, Bettkolter. Übernahme h^vollständ. Ans- stattungen. Alle Arten Mannfaktur- u. Weisswaren, Manschetten, Kragen- schöner, Hosenträger, Kravatten-Nadeln, Unterkleider, Sweaters. Kunst-Ausstellung. ausstellung im Turmhaus am Brand ist täglich von 11 bis 1 Uhr mittags mit Ausnahme des Samstags geöffnet, Mittwochs auch noch von 3 bis 5 Uhr nachmittags, an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 3 Uhr ununterbrochen. Eintritt für Nichtmitglieder an Werktagen 50 Pfg., an Sonn- und Feiertagen 20 Pfg. « iu Sießm iß fort Pehrmmil a SMtr ju gifj. Heinrich hch. Kitte )U -ichr l«Meri H-M ttei eine rechter, Int lotytt, W 'mom eine rocht« ’ ein Sofa, ßba ä\t, Men dm mfioS rme rocht-l, eichwein ein Tost ein Sohn, üugiit rtiruor. trbtt, verheiratet, |tfau drS Jfüferi stau W Schnete iruor. 38 Jahre alt, Druck mit auch \nb ganzen m gegen eib- üon Morbw* । an unb bltibt fcntinentaU^ bt Die WIfll aht zuM N chneesÄtn. Mt im 3n|.-N 23. Februar. heil. , gtfüibuns«!' ■ «!«t für die ! 'f*- v pauofin >ungv°"'^A' -as au« Brodpreise vom 1. bis 18. März 1900. Der hiesiger» Bäcker. i Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod . . 28 Psg i Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrod . 24 Pfg. 2 Kg. (4 Pfd.) Talelbrod . . 56 , 2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod . 48 , 1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod . . 26 „ 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod . 72 , 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod . 52 , Der auSwLvttgen Bäcker. 1 Kilogramm (2 Pfund) Werßbrod bei: L. Schmidt, Gr.-Ltnden... 24 Pfg. W. Weitzel von Lang-GönS . 24 Pfg. W. Fabel von Wteseck ... 24 „ W. Stetmnüller Lang-Göns . 24 „ 2 Kilogramm (4 Pfund) Weißbrod bei: Joh. Kd. Beite v. Ktrch-GönS . 44 Pfg. Wtlh. Fabel von Wteseck . . 48 Pfg. L. Schmidt (Großen-Ltnden) . 48 , L. Stetnmüller Großen Linden 48 „ W. Weitzel von Lang-Göns . 48 „ W. Stetnmüller Lang-Göns . 48 , 1 Kilogramm (2 Pfund) Schwerrzbrod bei: L. Schmidt, Großen-Ltnden . 22 Pfg. W. Weitzel von Lang-GönS . 22 Pfg W. Stetnmüller, Lang-GönS . 22 , 2 Kilogramm (4 Pfund) Schwarzbrod bei: Zoh. Kd. Belte o. Ktrchgöns . 40 Pfg. W. Weitzel v. Lang-Göns . . 44 Pfg. W. Steinmüller in Langgöns. 44 „ L. Schmidt Gr.-Ltnden ... 44 „ L. Stetnmüller Großen-Linden 44 „ 3 Kilogramm (6 Pfund) Schwarzbrod bei: Dilh. Fabel von Wieseck . . 66 Pfg. Ernst Christ von Wteseck . . 69 Pfg. Der Brodverkäuser. Bet den htefigen Brodverkäufern bestehen dieselben Preise wie bet den hiesigen Bücken Gießen, den 5. März 1900. Großherzogltches Poltzeiamt Gießen. Muhl. Bekanntmachung. Anleihe der Israelitischen Religious-Gemeivde Gieße« Vom Jahre 1865. Bei der diesjährigen planmäßigen Verlosung wurden die Schuld- Verschreibungen Nr. 84, 70, 81 «ud 118 zur Rückzahlung am 1. Juli d. Js. bestimmt, an welchem Tage deren Verzinsung aushött. Gießen, den 5. März 5900- Der Aorstand der israelitischen Aeligions-Kemeirrde Kießerr S. Heichelheim. 1718 MMmmnnW. Au Stelle des ausgeschiedenen Handelekammer-Mitglieder wird Km Cigmekfabrikant Emil Schmall in Vorschlag gebracht. Durch dessen Wahl wird am besten die Lücke aus- gefüllt, welche in der Vertretung der Cigarrenfabrikation, dieses für unsere Interessen wichtigsten Industriezweigs, eingetreten ist. 0856 !! Achtung!! w Fahrräder -w Soeben sind sämtliche neue Modelle von „Opel" eingetroffen, und mache ich das sich dafür interessierende Publikum auf die großartigen Neuerungen und Ausstattungen derselben besonders aufmerksam. Vorjährige Fahrräder verkaufe ich, um damit zu räumen, zu Fabrikpreisen. Außerdem führe ich noch eine billigere Marke in Herren- und Damenrädern komplett zu ILO Mk. mit Glocke und Laterne unter jährlicher Garantie. Großer Poften gebrauchter Herren- und Damenräder werden zu sehr billigen Preisen abgegeben. 1684 Auch Nichttäufern ift es gestattet, mein Lager zu besichttgen. Wilh. Hamel, KlnGraß? 7. GratzartigcS Lager in Zubehörteilen. Besteingericht. Reparaturwerkstätte. oocöüExxxxxxxam^'aaicoaaoöcxöDaocöaaGO Nutzholz - Versteigerung in den zufammenliegenden Waldungen der Gemeinden Dornholzhausen, Hochelheim, Vollnkirchen, Weidenhansen u. Klein-Rechtenbach am Dienstag den 13. d. Ms. I. Dornholzhausen und Hochelheim. Beginn vormittags S Uhr in Distrikt 3a, Grmeindewald Hochelheim, an der Chaussee von hier nach Niederkleen bei den Kiefern. Dort wird auch Holz aus Distrikt 1 „Rothlaub", Gemeindewald Hochelheim, mitoerkauft. In Distrikt 7 ,,Dornholzhäuserseite" wird das Holz aus Distrikt 15, Gemeindewald Hochelheim, mitverkauft. a) Dornholzhausen. Kichert: 7 Stämme 1. Kl. — 23.49 fra, 5 Stämme 2. Kl. = 7.91 fm, 1 Stamm 3. Kl. = 1.02 fm und 8 rm Nutzholz. Aadek: 17 Stämme 3. und 4. Kl. — 8.14 fm, 5 Stangen 1. Kl. und 27 rm Nutzholz. b) Hochelheim. Sichen: 6 Stämme 2. Kl. — 11.80 fm, 4 Stämme 3. Kl. — 3.97 fm und 53,5 rm Nutzholz. Aadet: 44 Stämme 3. und 4. Kl. — 15.84 fm und 48 rm Nutzholz. II. Vollnkirchen. Beginn nachmittags 1 Uhr in Distrikt 8a „Fichten- schlag". Dort wird auch Holz aus Distrikt 21 „Petersberg" und 2 und 3 mitverkauft. Sichen: 7 Stämme 2. Kl. = 18.20 fm, 20 Stämme 8. Kl. — 12.59 fm, 2 Stämme 4. Kl. ----- 0 28 fm und 14.5 rm Nutzholz. Buchen: 1 Stamm 3. Kl. = 0.81 fm. Weichyolz: 2 Stämme 4. Kl. ---- 0.19 fm. Madel: 7 Stämme 3. und 4. Kl. — 2.16 fm, 16 Stangen 1. und 2. Kl. und 22.5 rm Nutzholz. III. Weidenhausen. Beginn nachmittags 3 Uhr in Distrikt 4 „Alter Haag", an der Kirchenschneise, woselbst auch das Holz aus Distrikt 10b „Streitheck" mitoerkauft wird. Sichen: 3 Stämme 2. Kl. = 5.58 fm und 3,06 rm Nutzholz. Aadel: 14 Stämme 3. Kl. — 5.49 fm, 20 Stämme 4. Kl. = 3.93 fm und 3 rm Nutzholz. IV. Klein-Rechtenbach. Beginn nachmittags 4 Uhr in Distrikt 7 a, ebenfalls an der Klrchenfchneife. Sichen: 8 Stämme 2. Kl. — 2.68 fm, und 4 rm Nutzholz. Wadet: 3 Stämme 3. und 4. Kl. — 0.82 fm, 10 Stangen 2. Kl. und 12 rm Nutzholz. Schluß in der Nähe von Klein-Rechtenbach etwa 6 Uhr nachmittags. Groß-Rechtenbach, den 3. März 1900. 1701 DaS Bürgermeisteramt. Hohversteigerung. Nächsten Donnerstag, den 8. und Freitag den 9. März IS., jedesmal von vormittags Uhr an, sollen in den Großen- Busecker Gemeindewaldungen vrr- ieigert werden: Am ersten Tage: 98 rm Buchen-Scheit, 175 „ Buchen-, Eichen- und Nadel-Knüpvel, HO „ Buchm-, Echen- und Nadel-Stöcke, 6,70 fm Nadelstämme, 3 „ Buchen- und Nadel-Derb- stancen, 6350 Stück Buchen-, Eichen- und Nadel Wellen. Am zweiten Tage: 170 fm Eichcnftämme (Bau-, Werk- und Schnittholz), bis 64 cm Durchirr-sser, 50 H Nadelstämme, bi« 27 cm Durchm sser und 23 m lang, 50 „ Derbstangen bis 13 rn lang. Bemerkt wird, daß bei dieser Ver- steigerung noch 100 fm feinstes Radel- Schnittholz von 26 bis 42 cm Durch- Messer lagert, welches später sub- mitttert wird und bei dieser Versteigerung eingesehen werden kann. Die Zusammenkunft und Anfang an beiden Tagm ist jedesmal am Eichwald. Großen Bufeck, 4. März 1900. Gr. Bürgermeisterei Großen Buseck. ___________Meyer._______1705 Hohversteigerung na Gießener Ktadtmld. Montag den 12. März 1900, vormittags 9Vs Uhr beginnend, sollen im Distrikt Haugelstein versteigert werden: 5 Etchenstämme mit 3 80 fm, 9 Fichtenstämme mit 1,70 fm, 550 Fichten-Derbstangenm.33,63frn 291 Fichlerr-Reisstangen mit7,06frn, 180 rm Buchen-Schettholz, 4 „ Eichen Scheitholz, 193 rm Buchen-Knüppelholz, 2 „ Eichen-Knüppelholz, 2 „ Linden-Knüppelholz, 53 „ Buchen Stockholz, 2 „ Erchen-Stockholz, 1 „ Nadel-Stockholz, 8450 Wellen Buchen-Reisig, 100 „ Eichen-Reisig, 480 , Nadel. Reisig. Die Zusammenkunft ist am Hangelstein er Steinbruch. Gießen, 5. März 1900. Großh. Bürgermeisterei Gießen. _________Gnauth______1716 Versteigerung. Dienstag den 6. März d. I., nachmittags 2 Uhr, versteigere ich Neustadt 65 dahier gegen Barzahlung: 2 Pferde, 1 Break, eine Partie Schuhwaren und Möbel aller Art. 1715 Born, Gerichtsvollzieher. ifiiijitililuiiiini ML Schlachthaus. Freibank. 1722 Heute «ud morgen: Ochsesßeisch 50 M FchlMktchisch 35 Psg. ZWkjUgkisch 45 öfo. Rivdßklsch 45 M LOSE zur 17(i9 Ziehung am 9. 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Fritz Wowack Spezial-Geschäft für 1712 1719 »GKKWKKAOWMG0GVWHO»«»»«»» 1723 1566 Bouillon-KapNeln Danksagung Für bewiesene Teilnahme anlässlich des Ablebens des Harrn Ferdinand Windecker dankt vielmals Familie Windecker Giessen, den 3. März 1900. 1704 Verantwortlicher Redakteur: H «,r,ler. - Druck und Verl», der Brühl'sch« Uaivertztätr-Buch. und Stnndruckerei rBietsch Erben) in »ietzen. Are yeutige Wummer umfaßt 12 Seiten. MAGGI Olfenc Stellen Uerinietniigen s M SkM tt tit OwKH, 6 Vorstehendes voll drrmü vrtSMth bete Die glückliche Geburt einer gesunden Tochter zeigen hocherfreut an Welche anständige ältere Frau oder Mädchen würde sich entschlietzen, zu einer alleinstehenden, gesunder» Dame in ein Landstädtchen zur Besorgung der häuslichen Arbeit zu gehen. Familienanschluß. Offerten unter Str. 1696 an die Expedition dieses Blattes. 3 illkillaudttgkhtndk, unmöblierte Zimmer, mit eignem Eingang, in schöner, ruhiger Lage (Anlage) auf 1. April zu ver- mieten. Off, unt. 0844 a. d. Exp. d. 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Die glückliche Geburt eines kräftigen Mädchen» ZH zeigen hocherfreut an Friedrich Schneidzinger und Frau Emma, geb. Hahn. Giessener Stadttheater. Dienstag den 6. März 1900, Erstes Gastspiel des Wiener Soubretten-Theaters. (Bohne ohne Männer«) Me nbetlisteie Scharwache. Operette in 1 Akt von Offenbach. Hierauf: Im Reiche des Iacns. Gesangsballet in 1 Akt von verschiedenen Komponisten. Zum Schluß: Ein Studeuteußrrich. Operette in 1 Akt von Gothov Grüneke. (Abonnement- und PaffepartoutbilletS UNgiltig.) Ein Fortschritt auf dem Gebiete der Ernährung sind Lösliche Frühstücks-Sappen Gemüse- and Kraft-Sappen Karl Krailing jun. u. Frau Giessen, den 4. März 1900. Spezial-Geschäft für Frankfurt a. M., den 5. März 1900. . gute und dabei sparsame Küche. Karl Schwaab, Hoflief., Seltersweg. Ermäßigte BorverkaufSpreise. Loge S Mk-, Sperrsitz 2,50 Mk., 1. Parkett 2 Mk., 2. 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Die Beerdigung findet Dienstag den 6. März, nachmittags 3 Uhr, statt. Blumenspenden dankend verbeten. 1706 TiiAtztt Witter bei hohem Lohn sofort gesucht. 1721 Wo? sagt die Expedition d Bl.______ Mugtttt HansbulHe bei gutem Lohn gesucht. 0847 A. Koch Nächst«, Neuen-Bäue 17. 1711) Ein Junge vom Lande für leichte Hausarbeit ges. Gebrüder Scheel. 0855] Eine Lauffrau gesucht ___________________Marktplatz 2. 0851] Unabhängige Lauffrau oder Mädchen gesucht. Stephanstraße 80, II. 0848] Krankenpflegerin sofort ge, uckt._______Ludwigstratze 10, part. In ein hiesiges Engrosgeschäft wird zu christlichen Arbeiten eine solide Dame gesucht. Offerten unter W. 0791 befördert die Expedition dieses Blattes. 1689] Zwei schöne Wohnungen, ä drei Zimmer und Küche zu vermieten. Näheres Marburgerfiraße 83. 1688] Der mittlere Stock meines Hauses ist per 1. Juli zu vermieten. H. Schmidt, Bahnhofstraße 37. 1687] Brandgaffe 3 ist ein schönes FamilienlogiS per 1. April zu vermieten. 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