Mr. 30 Zweites Blatt Dienstag dm 6. Februar 1900 Gießener Anzeiger General-Anzeiger Bezugspreis viencljät,rl. Mk. 2,26 monatlich 75 Psg. mit Bringerlohn; durch die Abholestelle» vierteljährl. Mk. 1,96 monatlich 65 Psg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vierteljährt. mit Bestellgeld. Alle Anzeigen-BermittlungSstellen de- In» und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. AeilenpreiS: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. >«»ahme von Anzeigen zu der nachmittags für de» folgenden Log erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Abbestellungen spätesten» abends vorher. frMetat täglich mit Ausnahme des Montags. Die Gießener AnmikienökLItcr »erden dem Anzeiger im Wechsel mit „Hess. Landwirt" u. „Blätter Kr heff. Volkskunde" wdchtl. 4 mal beigelegt. Amts» und Anzeigeblutt für den Ureis Gieren. Nebawon, Expedition und Druckerei: Kchulstraße Ar. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Glätter für hessische Volkskunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hießen« Fernsprecher Nr. 51. Amtlicher Fett. Bekanntmachung. Bon dem zur Deckung der Geländeerwerbskosten für den Bahnbau Grünberg Londorf durch den Kreis Gießen in 1895 aufgenommenen Anlehen von 80 000Mk. sind die Obligationen Lit. A Nr. 22 zu 1000 Mk. und Lit. C Nr. 10 zu 200 Mk. durch daS Los zur Rückzahlung per 1. März d. Js. bestimmt worden. Gießen, den 1. Februar 1900. Großherzogliches KreiSamt Gießen, v. Bechtold. Bekanntmachung. Betreffend: Die Durchschnittsmarktpreise. ES wird hiermit zur Kenntnis gebracht, daß die im Gießener Anzeiger Nr. 11 von 1900 veröffentlichten Durchschnittsmarktpreise sich auf den Monat Dezember 1900 (nicht November) beziehen. Gießen, den 2. Februar 1900. Großh. Kreisamt Gießen, v. Bechtold. Gießen, den 2. Februar 1900. Bett.: Wahlen zur Handwerkskammer im Jahre 1900. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen «e bie Wroßh. Bürgermeistereien des Streif<0. Unter Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 4. Januar 1900 (Gießener Anzeiger Nr. 4) erinnern wir Sie hiermit an pünktliche Erledigung der darin enthaltenen Auflage — bis zum 10. Februar. v. Bechtold. Bekanntmachung. Nachdem der Kollekteur Philipp Weiler zu Gießen krankheitshalber auf seine Kollektur verzichtet hat, haben wir dieselbe den Hauptkollekteuren HochreutherLTöpel- mann zu Gießen übertragen. Darmstadt, am 3. Februar 1900. Großherzoglich Hessisches Landeslotteriedirektion. Dr. Götz. Deutsches Reich. Berlin, 3. Februar. Zur BegrüßungdesPrinzen Heinrich in Neapel nach der Rückkehr des Prinzen von seinem Kommando in Ostasien hat in Vertretung des Kaisers einer der Flügel-Adjutanten des Monarchen Berlin verlassen. — Wie die „Nordd. Allg. Ztg." hört, wird der Botschafter in Lon don, Graf v. H ahfeld , behufs Wiederherstellung seiner angegriffenen Gesundheit einen mehrmonatlichen Urlaub nach dem Süden antreten. Zu seiner Vertretung während dieser Zeit ist der Gesandte in Hamburg Graf Wolff-Metternich, bestimmt. — Der „Reichsanzeiger veröffentlicht die Ernennung des bisherigen ersten Sekretärs bei der Botschaft in Paris, Legationsrat von Below-Schlatau zum General- Konsul in Budapest. — Wie die „Post" vernimmt, ist im Auswärtigen Amt seit dem Januar d. I., die Orthographie des Bürgerlichen Gesetzbuches als maßgebend angenommen worden. Es soll auch bereits angeregt sein, dieselbe Orthographie in den preußischen Ministerien in Anwendung zu bringen. — Betreffs der Warenhaus-Besteuerung fand, wie der „Konfekt." berichtet, vor einigen Tagen eine Konferenz zwischen Mitgliedern der freisinnigen Volkspartei, den Herren Eugen Richter und Müller-Sagan, und zwischen den Herren Georg Wertheim, Adolf Jandorf, Wilhelm Stein, M. Emden (Hamburg) und Oskar Tietz (München) statt, den Besitzern großer ^Warenhäuser. Es handelte sich um Informationen und Vorbesprechung betreffs der den preußischen Landtag demnächst beschäftigenden Vorlage. — Beim Empfang einer Abordnun g des Verbandes der Post- und Telegraphen-Assistenten hielt der Staatssekretär von Podbielsky eine Ansprache, in welcher er sich über die an seiner Verwaltung geübte Kritik sowie über den Rest von Unzufriedenheit, der immer noch in seiner Beamtenschaft zurückgeblieben sei, äußerte. Er bemerkte u. a.: Er könne es verstehen, wenn unter den Beamten trotz materiell guter Lage noch ein Rest von Unzufriedenheit verbleibe, dergleichen sei aber überall auf der Welt. Die Kritik dürfe aber niemals darauf ausgehen, Unzufriedenheit zu erregen oder zu erhalten und er bitte die Herren, dafür zu sorgen, daß Fehler in diesem Sinne vermieden würden. Es müsse auch das letzte schwinden, was die notwendige Harmonie noch stören könnte. — Der „Lokal-Anzeiger" meldet aus Wien: Ueber den Besuch des Prinzen Maximilian von Baden verlautet, daß man in Hofkreisen von der Möglichkeit einer Verlobung spricht. Die AuSerwählte sei die ältere der zwei Töchter der Erzherzogin Maria Theresia, die Nichte des Kaisers, Erzherzogin Maria Annunciata. — Für die Anwesenheit des Prinzen Heinrich von Preußen wird eine Galatafel zu 80 Gedecken vorbereitet. Plaue« i. V., 3. Februar. Der Kohlenmangel macht sich infolge des böhmischen Streikes in Werdau bemerkbar. Einige Fabriken sind bereits wegen Kohlenmangel außer Betrieb. Ausland. Wie«, 3. Februar. Im heutigen Ministerrat wird die Regierung endgültig das Programm für die Ver- ständiguugs-Konferenz festsetzen. Die Einladungen an die Konferenz-Teilnehmer werden sofort nach Nennung der jungtschechischen Delegierten erfolgen. Letztere werden in der heutigen Sitzung des Jungtschechen-Komitees ernannt. Wien, 3. Februar. Die „Reue Freie Presse" veröffentlicht ein Interview mit dem serbischen Gesandten über den Abschluß der Anleihe mit Rußland. Der Gesandte bestreitet, daß die Anleihe eine poli- titsche Bedeutung besitze, sie sei lediglich eine Geschäfts- Angelegenheit. Alle Kombinationen, welche daran geknüpft wurden, seien falsch, ebenso das Gerücht, daß die Russen Herat besetzen wollten. Demselben Blatte zufolge legen dagegen hiesige Diplomaten dem Abschluß der Anleihe eine eminent hohe politische Bedeutung bei, umsomehr als Frankreich dabei mitbeteiligt ist. London, 4. Februar. Wie hier verlautet, wird die Königin Viktoria nach Italien über Calais und Basel reisen, ohne dabei Deutschland zu berühren. Man glaubt jedoch, daß während der Durchfahrt in Basel nach dem Sankt Gotthard die Königin sich einen Ruhetag in Saint Urlanne gönnen wird. Man schließt daraus auf die Möglichkeit einer Zusammenkunft Kaiser Wilhelms mit seiner Großmutter. London, 3. Februar. Rach einem Telegramm aus Durban wurde das beschlagnahmte deutsche Segelschiff Marie freigelassen, nachdem erwiesen war, daß kein Teil seiner Ladung für Transvaal bestimmt war. Feuilleton. frankfurter Aries. Origtnalbnicht für den „Gießmer Anzeiger". (Nachdruck verboten.) Ibsen Abend: „Wenn wir Toten erwachen." Zum ersten Mal. Dr. M. Auch iü seinen schwierigsten Problemen trifft Ibsen in Frankfurt am Main auf ein vorbereitetes Publikum, in welchem die Gedankenlosen, selbst wenn sie sich auch darunter befinden sollten, wenigstens nicht zu Wort kommen können, und ihre banale Schilda-Weisheit fein still für sich behalten müssen. Theater und Presse haben gleichmäßig dafür gesorgt, daß sich ein mehr und mehr wachsendes Verständnis für den „Magus des Nordens" anbahnen konnte. Und wahrlich, Ibsen macht es denen, die zu ihm die Pilgerschaft antreten wollen, nicht eben leicht! Ganz besonders nicht in feinem jüngsten Opus „W e n n w i r T o t e n e r w a ch e n!" Das „wir" hat wohl hauptsächlich zu der Annahme geführt: es handle sich um etwas ausgesprochen Persönliches, so um eine Art Beichte, die Ablegung eines Rechenschaftsberichts, woraus auch die Hinzufügung: dramatischer Epilog — also ein Epilog zu allem, was vorangegangen ist! — zu deuten scheint. , . ... - Für unser persönliches Gefühl hat Ibsen fein künstlerisches Glaubensbekenntnis ein für alle Mal in „Kaiser und Galiläer" niedergelegt. Tiefere Gedanken, als die von den „Drei Reichen": Schönheit — Wahrheit — Wahrheit und Schönheit hat er uns in keinem anderen Werk mehr gebracht, mag er auch formell d. i. in diesem Falle: axv Gedrängtheit des Ausdrucks an der Gabe, den Stoff auf seine Hauptmomente zusammenzuziehen, außerordentlich vorgeschritten sein. „Können Sie mir nicht einen Ibsen - Kommentar empfehlen?" frug mich eine Bekannte, die neben mir während der Frankfurter Premiere am Samstag faß und sich etwas beengt fühlte, als die Begebenheiten sich mehr und mehr in's Symbolische zufpitzen. Ich sann einen Augenblick nach, und sagte dann kurz entschlossen: Die voraufgegangenen Werke find der beste Kommentar zu dem jüngsten; lassen Sie sich den neuesten Ibsen immer vom vorletzten verdolmetschen. Das ist in der That unsere Ansicht. So hatten wir den Schlüssel zum Drama „Wenn wir Toten erwachen" einigermaßen in der Hand, wenn wir auf „Baumeister Solneß" zurückgreifen. Ein Hauptgedanke kehrt in beiden wieder: die über dem Courierenfieber, der heißen Ehrsucht nach Ruhni und Anerkennung versäumte, vergessene und sogar mißhandelte Lebensfreude — letztere immer durch das Weib, nicht nur repräsentiert, sondern auch symbolisiert — rächt sich an( dem Manne, her 'nur seinem Künstleregoismus folgend, die Höhe des Daseins erstiegen hat. Nun umfängt ihn die große Stille, es ist sehr einsam um ihn her; er selbst ist müde und gleichgiltig geworden. Das ist das Los des Bildhauers „Arnold Rubck", für welche Gestalt das Frankfurter Schauspiel in Herrn Bauer einen Künstler besitzt, der Ibsen nicht nur zu sprechen, sondern auch zu denken weiß. Zwar steht neben dem Professor eine frische, kraftstrotzende Frau, auf welche die von ihrem Gatten ausgehende Lebensgleichgiltigkeit erst oberflächlich zu wirken beginnt, aber sie ist für ihn nickt die rechte Frau, ebensowenig wie er für sie der passende Mann. Er braucht die Schwärmerin, s i e den praktischen Realisten. Beide finden, was zu ihrer Ergänzung taugt. Der Bildhauer feiert eigentlich nur ein Wiedererwack>en, als ihm in „Irene" nach vielen Jahren, abermals das Weib entgegentritt, das ihn einst zu seiner höchsten Kunstthat begeistern durfte, und über welche er dann als eine hocherfreuliche „Episode" hinweggeschritten war. Irene hat das nicht vergessen können, daß sie diesem Manne ihre „Seele" gegeben, und ist darüber eine Zeit lang tiefsinnig geworden. Rubek hat Irene etwa ähnlich behandelt wie der Künstler in Helene Böhlaus Roman „Halbtier" die Isolde Frey, nur daß bei Ibsen alles mit Nordlandsmystik versetzt ist, und die vor unfern Augen sich abspielende Handlung nebensächlich erscheint im Verhältnis zu dem, was unsichtbar hinter ihr steht. „Rubek" kommt zu der Einsicht, daß er die wiedergefundene „Irene" nicht ferner enbehren kann und, sagt zu seiner Frau auf seine Brust deutend:> „Siehst Du, hier drinnen — hier hab ich einen winzig kleinen, verschlossenen Schrein. Und in diesem Schrein liegen all meine Bilder - Träume verwahrt. Als sie nun aber spurlos verschwand, da • fiel der Deckel ins Schloß. Und sie hatte den Schlüssel — und nahm ihn mit. — Du, meine kleine Maja, hattest keinen Schlüssel. Deshalb liegt alles unbenutzt darin". Frau Maja ist ganz damit einverstanden und hat gar nichts dagegen, daß er sich von „Irene" wieder diesen Schatz, aufschließen lassen möchte. So finden sich denn die wahlverwandten Paare zusammen, und kommen gemeinschaftlich bei einer Gebirgstour auf dem schwindelnden Grat an. „Frau Maja" und ihr robuster Begleiter, der bärenjagende Gutsbesitzer „Ulf- Heim" finden noch zu rechter Zeit den Abstieg, den die beiden anderen versäumen, weil sie's verlangt, „auf den Berg 6er Verheißung zu'kommen". Eine donnernde Lawine stürzt herab, und reißt sie mit fort. Das Ende der „Brand" und des „Solnest!" Von allen Jbsen'schen Dramen hat „Wenn wir Toten erwachen" die kürzeste Spieldauer: zweieiig viertel Stunden. Mit atemloser Spannung folgte der durch andere Jbsenabende trefflich geschulte Hörerkreis den interessanten psychologischen Entwicklungen, bei deren Au^ fassnng sich auch die Damen T r i e s ch (Irene) und B o ch (Maja) als erste Kräfte bewährten. to. Fritzlar, 4. Februar. Gestern nachmittag fand im „Englischen Hof" hier eine Versammlung des landwirtschaftlichen Kreisvereins Fritzlar statt. Zu dem Protokoll der vorigen Versammlung bemerkte der Vorsitzende, Herr Rittergutsbesitzer Neutze Großenenglis, daß in derselben ein Antrag betr.: „Prämiierung von Dienstboten" gestellt und auch angenommen worden sei. Er habe daraufhin von anderen Bezirken, in welchen solche Einrichtungen bestehen, Satzungen kommen lassen, nach welchen für den Verein eine Prämiierungsordnung ausgearbeitet 'werden könne. Er beantrage, die Ausarbeitung dem Vorstande anheim zu geben, welcher dann in der nächsten Versammlung das betr. Statut dem Verein zu Vorlage bringen solle. Die Versammlung genehmigte diesen Antrag einstimmig. ** Kassel, 1. Februar. Polizeiverordnungen, betreffend den Verkehr mit Fahrrädern auf öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen, werden demnächst gleichmäßig für alle Provinzen des preußischen Staates erlassen werden. Ein 15 Paragraphen umfassender Normalentwurf zu diesen Verordnungen ist gemeinschaftlich von den königlich Lokales und Urovinsielles. (Anonyme Einsendungen, gleichviel welchen 3tit)aXte8, werden grundsätzlich nicht ausgenommen.) Gießen, den 5. Februar 1900. A Seligenstadt, 4. Februar. Die moderne Feuerbestattung warf in den letzten Tagen auch hierher ihre Schatten. Die Leiche der kürzlich in hohem Alter zu Darmstadt verstorbenen Wittwe des ehemaligen Bureaugehilfen Reinhard Wagner dahier wurde nämlich auf Wunsch der Verstorbenen im Krematorium zu Offenbach verbrannt. Die Asche wurde sodann mit behördlicher Einwilligung auf dem hi.sigen Friedhöfe in das Grab des schon am 9. September 1859 bestatteten Ehemannes versenkt. — Die „Gesellschaft der Freunde" beschloß mit Rücksicht auf die gesetzliche Klaviersteuer von 20 Mk. die Abschaffung ihres Vereinsinstrumentes durch Verlosung unter den Vereins- I preußischen Ministern der Arbeiten und des Innern aufgestellt 1 worden. Danach finden auf das Fahren mit Fahrrädern im allgemeinen die für den Fuhrwerksverkehr geltenden Vorschriften sinngemäß Anwendung. Außerhalb der geschlossenen Ortschaften ist der Fahrradverkehr auf den neben den Fahrstraßen hinführenden Banketten gestattet. Ferner kann er von den Wegepolizeibehörden auf bestimmten Fußwegen zugelassen, und auf bestimmten Wegen, Straßen, Brücken und Plätzen, sowei Teilen derselben einschließlich der Bankette neben den Fahrstraßen für Fahrräder im allgemeinen oder für bestimmte Arten von Fahrrädern — er zeitweilig — untersagt werden. Ob und in wie wett Ausnahmen von Wegeverboien für den dienstlichen Fahrraderverkehr der Beamten der Reichspost- und Telegraphenverwaltung und andere öffentlichen Verwaltungen zugelassen sind, unterliegt der Entscheidung der Minister der öffentlichen Arbeiten und des Innern. Den Fuhrwerken der Post ist von dem Radfahrer überall völlig Raum zu geben. Militärpersonen, sowie uniformierte und mit einem Drenstabzeichen versehene Beamte, die das Fahrrad dienstlich benutzen, bedürfen nach dem Inkrafttreten der Verordnung einer polizeilichen Radfahrkarte oder eines sonstigen Ausweises nicht. Wetterbericht. Tas Baronieter ist außer über der Südosthälfte des Erdteils allenthalben gestiegen, zumal das Maximal über Skandinavien hat wieder erheblich au! Intensität gewonnen. Indessen gehören Zentral-Europa -sowie das Mittelmeergebiet noch immer* einer allerdings! nur flachen Depression an, innerhalb deren sich die Druck- Verteilung bei geringen Unterschieden ziemlich unregelmäßig gestaltet. Das Wetter ist demnach meist trüb geblieben. Die Temperaturen lagen nachts und am Morgen in Baiern unter dein Gefrierpunkt, sind jedoch im Laufe des Tages etwas über denselben gestiegen. — Voraussichtliche Witterung: Bei lvenig veränderter Temperatur vorwiegend trübes Wetter mit einzelnen Niederschlägen. Empfang. Se. Königl. Hoheit der Großherzog empfingen am 3. Februar u. A. den Bcrgrat Chelius von Bad Nauheim, den Professor Grein, Lehrer an der Augustinerschule in Friedberg. ** Aus dem Großh. Ministerium. Se. Königl. Hoheit der Groß Herzog haben Allergnädigst geruht, am 3. d. Mts. den Ministerialrevisor bei der Buchhaltung des Mini fteriums der Finanzen, Rechnungsrat Friedrich Nick auf fern Nachsuchen und unter Anerkennung seiner langjährigen treu geleisteten Dienste mit Wirkung vom 1. Februar d. Js. m den Ruhestand zu versetzen, und demselben aus diesem Anlaß die Krone zum Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen zu verleihen; den Finanz- asprranten Ludwig Metzler aus Groß Gerau mit Wirkung vom 1. Februar d. Js. an zum Ministerialrevisor bei der Buchhaltung des Ministeriums der Finanzen zu ernennen. * Ruhestands Versetzung. Se. Königl. Hoheit derGroß - Herzog haben Allergnädigst geruht,'am 3. d. Mts. den । ~ — ......... Steuerkommissar des Steuerkommissariats Grünberq Jakob kaiserlichen Majestät! Ernst Ludwig. Müller auf sein Nachsuchen wegen geschwächter Gesund- a rr'-- heit in den Ruhestand zu versetzen. * * Stadttheater. Ueber die Novität „Das fünfte Rad" liegen uns noch mehrere Berichte der verschiedenen Berliner Zeitungen vor, die sich alle in der lobenswertesten Weise über dieselbe aussprechen. So schrieb u. a. die „National-Zeitung": Im Königlichen Schauspielhause hat em neues dreiaktiges Lustspiel „Das fünfte Rad" von Hugo Lubliner einen herzhaften Heiterkeits- erfolg gehabt, der im mittleren Akte am stärksten war. Die Figur des seif made war von echtestem Berlinertum, der Typus, der in dem Titel des anmutigen Werkes be- « > ------- -......... - ^ichnet wird, ist so hübsch erfunden und so fein empfunden I witglledern. Das Glückslos fiel auf die Künstlerfamilie daß die Spannung, wie dieser Character sich äußert und ** """ " ' ' entwickelt, den Zuhörer keinen Augenblick verläßt. Hugo Lubliner mußte nach dem zweiten und dritten Akte wiederholt an der Rampe erscheinen. Vermischtes. * Berlin, 4. Februar. Wie die „Tägl. Rundschau" I ?lt rl' ^findet sich unter den erschossenen Afrikandern, I bie sich gegen die englische Regierung erhoben und den I Buren angeschlossen hatten, auch der Deputirte Stutter- I heim. Das sei insofern von Interesse, als dieser Stutter- I herm, oder wie der Familienname richtiger laute, von Stutter- I heim, im Jahre 1851 in Lockstedt (auf Hamburger Gebiet) I geboren wurde. Der Vater, ein thüringischer Edelmann, I diente bei den Hanseaten als Offizier und erwarb durch I seine Verheiratung mit der Tochter des Konsuls Stövesand I einen ausgedehnten Besitz in Lockstedt. Stutterheim (der I Bater) trat später in die schleswig-holsteinische Armee ein I und schloß sich nach Beendigung des Krieges der afrikanischen I Legion an, die von den Engländern aus den entlassenen Schleswig-Holsteinern gebildet wurde. Stutterheim muß in Afrika eine hervorragende Rolle gespielt haben, da nach ihm die oft genannte Stadt Stutterheim benannt worden ist. Der Sohn hat in Oxford die Rechte studirt und war mit einer Tochter des Präsidenten des früheren Kap- Parlamentes verheiratet. * Graz, 4. Februar. Stoff zu einem Kolportage-Roman. Das „Neue Wiener Tageblatt" berichtet: ! Eines Tages erschien bei der Gutsbesitzerin Anna Poglayen ein Herr, auf dessen Visitenkarte stand: „Sigmund Edler v. Edlenyi, Ulanenrittmeister i. P., Rittergutsbesitzer". Herr v. Edlenyi kaufte Frau Poglayen das ihr gehörige Gut Ratzenberg um 115 000 Gulden gegen Nebernahme von 5000 Gulden Hypothekarschulden und Jahresraten ab. Angabe war nicht verabredet. Bald darauf bezog der Rittergutsbesitzer die Herrschaft. Er schien ein Sonderling, denn er hielt den Einzug in die Besitzung in zerrissenen Schuhen und Kleidern. Bald darauf wurden die Forstbestände ausgeschlagen und das Holz zu solchen Preisen verkauft, daß Bedenken über Herrn von Edlenyi auftauchten. Die Recherchen ergaben, daß Herr von Edlenyi eigentlich Samuel Grünbaum heiße und in Ungarn wegen Mordes zu 15 Jahren schweren Kerkers verurteilt worden war. Er hatte damals dem Ermordeten seine eigenen Kleider angelegt, um glauben zu machen, er, Grünbaum, sei der Tote, und wollte sich die für den Todesfall abgeschlossene Versicherungssumme auszahlen lassen. Dieser Tage stand er nun wegen Betruges vor den hiesigen Geschworenen. Er leugnete, der Grünbaum zu sein, wurde jedoch von einem Aufseher der Jllavaer Strafanstalt agnosziert und auf Grund des Verdikts zu acht Jahren schweren Kerkers verurteilt. * Rom, 2. Februar. Ueber 30 000 Personen liegen hier an der Krippe darnieder. Keine Familie, kein Geschäft ist verschont geblieben. — Zu einem Pilgerzug fordert das Centralkomitee für die Generalversammlungen der Katholiken Deutschlands auf. Die Wallfahrt soll in der Woche vom 29. April bis 6. Mai in der ewigen Stadt eintreffen. * Pittsburg, 4. Februar. Tragisches Ende eines ehemaligen Offiziers. Hier hat sich vor kurzem ein. Herr Gersten, der auf dürftigste Weise sein Leben als Sprachlehrer fristete, durch Karbolsäure aus der Welt geschafft, um, wie er in einem nachgelassenen Schreiben sagte, nicht langsam zu verhungern. Gersten, der 45 Jahre alt war,Chatte in Heidelberg studiert; später hatte er jedoch die militärische Laufbahn betreten und als Leutnant seinen Abschied genommen, um nach Amerika auszuwandern. Ueber den Grund zu diesem Schritt beobachtete er stets Schweigen. Vor zehn Jahren war er einer der gesuchtesten Sprachlehrer in Philadelphia, da er außer der deutschen und englischen Sprache auch der französischen, russischen und neugriechischen Sprache mächtig war. Von Philadelphia ging er nach Cleveland, wo er längere Zeit Sprachlehrer in einem Institut war. Er erkrankte, verlor seine Stellung und kam vor ungefähr zwei Jahren nach Pittsburg. i unsren echten, tiefempfundenen, ehrfurchtsvollsten -rank auszudrücken." Hierauf erwiderten Seine Momghdje Hoheit der Großherzog: „Es ist Mir eine große °“ 2 r ewigen Stadt 8 ünbt tind not Wn ein fein Heben als btt Welt ge. chreiben W' 45 W: S toti Um«' ® oanbetn. * stets Schweigen uiteften St* ,Men und eng- Len und new £5* PittSbE^, *'‘.^15 rf'Klich-« HZ :^s'' 5>s 7eMperu^ SS«* Bekanntmachung, betreffend: Das Beschneiden der Hecken. Dar Polizeirealement vom 24. Februar 1882, wonach die Garten- und Feldbesitzer die ihren Grundbesitz an öffentlichen Fahr- oder Fußwegen etnsriedigenden Hecken in jedem Frühjahr bis zum 1. März auf 1,25 Meter Höhe und 0,50 Meter Breite zurückzuschneiden haben, wird mit dem anfügen wiederholt zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß Zuwiderhandlungen auf Grund des Art. 81 des Feldstrafgesetzes mit Geldstrafe von 1 bis 10 Mark bestraft werden. Gießen, den 3. Februar 1900. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 937 Gnauth. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Rödgen für 1900/1901 liegt vom 8 d. Mts. an acht Tage larg auf hiesiger Bürgermeisterei zur Einsicht der Interessenten offen. Rödgen, den 5. Februar 1900. Großherzogliche Bürgermeisterei Rödgen. Stein. 961 Arbeitsvergebung. Die Lieferung von ca. 28 cbm Pflastersteinen 1. Sorte aus Basalt soll im SubmtssionSweg vergeben werden. Offerten sind bis zum 11. Februar d. I. bei Großh. Bürgermeisterei Klein-Linden ein- zuretchen, wo auch der Voranschlag eingesehen werden kann. Gießen, am 3. Februar 1900. I. A.: 931 Rohrer, Kreisstraßenmeister. —.--1----------------------- llrrllciürrniiiu'ir Hohversteigerung im Gießener StaMronlb. Montag den 12. Februar, vormittags 91/» Uhr beginnend, sollen im Gießener Stadtwald im Distrikt Charlvttenwald versteigert werden: 15 Erlenstämme mit 7,26 fm, 4 Fichtenstämme mit 0,59 fm, 7 Fichtenstangen mit 0,71 fm, 2 rm Eichen-Rutzscheitholz, 121 „ Buchen-Schutholz, 96 „ Eichen-Scheitholz, 3 „ Erlen-Scheitholz, 31 „ Buchen-Knüppelholz, 95 „ Eichen-Knüppelholz, 1 „ Erlen-Knüppelholz, 22 „ BucheN'Stockholz, 101 „ Eicbcn-Stockholz, 2 Erlen-Stockholz, 1320 Wellen Buchen-Reisig, 2900 „ Eichen Reisig, 110 „ Radel Reisig. Die Zusammenkunft ist auf der Licherftraße an der 8. Schneise. Gießen, 8. Februar 1900. Großh. Bürgermeisterei Gießen. __ Gnaut h.__936 Hulzversteigerung in der kkihkrrl. ©bftfärflftci liabrtma. Freitag den 9. Februar l. I, nach Zusammenkunft im Distrikt Roll auf der Chauffee, am Erlenstück, vormittags 10 Uhr: 1. Aus Distrikt Noll, Abtlg. 6a und b. Scheiter rm: Buchen 327, Eichen 7; Knüppel rm: Buchen 70, Eichen 10; Reiser rm: Buchen 862, Eichen 50; Stöcke rm: Buchen 90, Eichen 9. — 2. Aus Distrikt Buchen 49, Eichen 2; Reiser rm: Buchen 72, Eichen 8; Stöcke rm: Buchen 12, Eichen 2. Das Holz unter Ord..Nr. 1 sitzt sämtlich an und in unmittelbarer Nähe des chauffierten Abfuhrweges, dos unter Ord.-Nr. 2 kommt nach mittags von 2 Uhr ab zur Ver- ft'igerung. Nähere Auskunft erteilt auf Verlangen Rottmeister Grün zu Weitershain, sowie unterzeichnete Stelle. Papiermühle, dcn 3. Febr. 1900. Freiherrliche Oberförsterei Rabenau SÄwörer. 944 Hohversteigerung in dem 0444] Kost und Wohnung für Arbeiter. _______Metzger Schmidt, Löwengaffe. 176] Bahnhofstraße 24 in eine geräumige Werkftätte mit Logis sofort zu vermieten. Näheres bei H. 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Mitwirkende: ■^err^ugu8t Leimen (Bariton); Herr Univ.-Musikdirektor G. Traut- mann”(Klavier); Herr Adolf Rebner (Violine); Herr Johannes Hegar (Cello) aus Frankfurt a. M. Programm. 1- Trio für Klavier, Violine und Violoncell, op. 8, in H-dur (neue Ausgabe), veröffentlicht 1891 . . joh. Brahms. 2. Dieder: a) An die Nachtigall, op. 46, No. 4 Joh. Brahms. b) Die Botschaft, op. 47, No. 1 Joh. Brahms. c) Vittoria........G. Carissiml. 3. Sonate für Violoncell und Klavier in A-dur . . L. BoccherinL 4. Lieder: a) Wie sie ruht, die müde Welt . . Fr. Hegar. b) Frühlingsglaube, op. 20, No. 2 . . . . Fr. Schubert. 5. Sarabande, Double und Tempo di Bourr£e a. d. Sonate No. 2, für Violine allein, in H-moll . . J. S. Bach. 6. Quartett für Klavier, Violine, Viola und Violoncell, op. 47, in Es-dur, komponiert 1842 ......R. Schumann. Rillpf C " 8Perrflitz M.k' 2.’50’ unn°merierter Platz Mk. 1,75, Studentenkartei ■ Mk. 1,— [sind in der Musikalienhandlung Ernst Challier (Rudolphe Nachf.) zu haben. 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I-III < Monopol-Gnechen vou 1887 99 05 99 50 28.50 42.65 47.15 8 Oesterr. StaatSbahn v. 1885 00 0014 Sisenb. Rentenb. Obl. 99 00 8 Jtal. floalfißtit. Msenb 58.0514 BuderuS Obl. oo — 81/. Franytr. Hyp. Bk unk. b. 1908 95.00 61/, Frkf. Hyp. Sred.B. unk. b. 1906 94 40 4 DtO. unk. b. 1907 100.70 4 Deutsche Srdsch. B. unk. b. 1904 100.50 4 4 4 4 Hambrgr. Hyp Bk. unk. b. 1905 Preuß.Hyp.A.Bkunk.b.1900 Bomm. Hyp.A.Bk. unk. b.1904 rkf^Ldw.Sred.Bkatnkch.1900 100.50 100.(0 160.00 98.91 ® tibf »ft eutfdie. 3 do. Anl. 81.90 4 Gothaer unkb. Bodencredit Laura . . . 269.10 261.7t 8V2 D. ReichS.Anl. do...... Preuß ConfolL do...... Badische v. 86 Bciyr.St.-Obl. 9R RO 4 do.Staatsrte. 94.70 95.05 4 Braunschweig. 1903 .... 99.50 99.50 in Cöln . . 94.40 94.50 EistLb.'AtUkr. Oest. Staatsb. do. Südbahn Gotthardbahn. 8 «'/- 8 8»/. 88*65 98.85 88.95 89.00 98.95 88.95 47, 5 47, do.E.B.Gold v. 89 . . . . Arg. inn. Anl. do. üuß. v. 88 101.60 86.— 73.90 100.50 73.20 3«/2 4 Lds.-E.-B.IIE. do. I E. Allg.dt.Kleinb. «uSiLndtlch«. 98.— 98*05 4 4 87, Grundschbk. Ser. V—VI do. I—n do. unk. 1906 100.50 99.40 93.10 100.50 99.40 93.20 4 4 Ung. Lds.-Ctr. liierst. BuderuS . . . 93.50 93.50 136.30 28.10 141.60 136.— 27 86 141 6t SV, 96.70 96 75 5 ChinefischeAnl. 97.70 98.40 4 Elffab.-B.strfr. 100.05 100.20 4 Frkft. Hypbk. 4 Etsenb. Rtbk. . 99.— 99.— Jura-Simplon —.— 4 a.Heff.Sr.-Obl. 4 Egppt. unific. . 106.10 106.00 4 Kaschau-Oder- XIV.. 100.— 100.— 47, Hirzh. u. Lollar 97.50 98.— Princ Henry . 115.— 113.80 81/, do. ..... 96.40 96 50 6 Mexico v. 99 . 98.75 99.60 berget v. 91 .— — — 8V, bo.xn-xm 94.50 94.50 »«t-rrvt». lieft 8 do...... 85 95 86 10 5 do. Ser. I-IH 42.65 42.00 4 Lombarden . . —.— _L ___ 87. do. XV. . . 95 — 95.— in Procentr». Bad. Th. 100 . 8V Württemberg. 97.80 97.90 S do. Silber. . 3tähte>0bL 26.80 26.70 3 4 do...... Oest. Staatsb. 71.20 99.70 71 60 99.80 4 Frkft. Hyp.- Creditverein 99.20 99.20 Dtsch.Reichsbk. Berliner Hand. 155.45 174.— 155.— 168.— 4 144.70 143.95 5 M "AlSndlsch,. Grtech.E.B. v. 4 37« 87, 87, 4 87. Darmstädter . do...... Gießener (alte) do. v. 96 . . Mainzer . . . do...... Offenbacher. . Wormser . . . do...... Lissaboner . . Rom II—vni —.— —.— 3 8 do. i-vm . do. v. 85 . . 89.30 89.70 85.20 4 37, do. Ser. 27 . do. Ser. 28, 100.10 100.10 Darmstädt. Bk. Deutsche Bk. . 147.20 211.80 144.90 208.10 4 5 Bayer. Th. 100 Donau-Regul. 171.— 130.40 13080 4 1890 .... Griech.Monop. 39.40 47.15 39.70 —.— —.— 3 3 do. Erg.-Retz Prag-Dux 96 . 87.— 78.20 87.60 78.25 37, 30, 33 . . . do. Ser. 29 . 94.— 94.40 94.10 94 60 Dt. Genoffbk.. Disct.-Comm. 112.80 196.50 112.90 193.90 37, 3 Cöln-Minden. Madrider. . . 136.— 41.70 134 70 41 80 5 8 4 Italiener Rte. do...... Oefi.Goldrte.. 94.50 100.60 58.40 100.30 100*65 100.80 3 3 Raab-Oedenb. (alte) . . . do. v. 97 . . 75.— 72.40 76.— 72.70 4 4 Ldw.Cred.-Bk. Hambg.Hypbk. Ser.141—250 98.95 99.50 98.95 99.90 Dresdener . . Mitteldt. . . . Nationalbk. . . 166 — 117.— 148 80 163.40 116.40 146.50 4 5 3 Mein. Th. 100 Oesterr. v. 1860 Oldenb. Th. 40 133.80 139.75 128.70 134.- 141.- 128 75 4V° 41/8 Oest. Eilberrte. Portug. Staat 99.05 98.80 36.00 4 87. 4 4 4 3 Rudolf Gold . Jtal. gar.E.B. 100.20 68.05 100.30 58.00 37, 4 do. 46—190 Meining. Hyp. 93.— 93.— 93.— 93.— Oest.Cred.-Aet. 234 90 234 10 27, 3 Raab-Grazer . Türk. frs. 400 100.— 124.— 121.80 8 5 do...... Rum. am. Rte. 23.50 94.90 —.— 95.30 69 30 95 40 69*10 95 15 3 4 Livorneser . . Sicil. v. 91 . 61.30 96.40 61.10 96.60 4 37, do. neue . . do. unk. 1907 100 — 94.— 100.— 94.— Zllbufrjt'Alütt Kley er Fahrrad 213 — 200.— per Stück In Mk. Ansbacher st. 7 42.66 4 Russen v. 80 . 99.80 100.10 4'/, Buenos - Aires Sl«de»hrl.)Ll. 76.50 5 Toscanier . . 96.90 97.35 4 Pomm. Hypbk. 99.50 99.50 Henninger Augsburg, fl. 7 26.71 8Ve Schweden v 80 —.— 97.10 4 Ruff. Südost . 93.25 98.25 4 Preuß. Hypbk. Brauerei. . 137.— 137.- Brschw.Thlr20 _ _ 133.76 4 Serben v. 95 . 62.20 62.15 4 do. Südwest —- — 100.10 vm—xii 99.50 99.50 Farbw. Höchst. 390.— 389.50 Freiburg, fs.10 25.— 24.56 4 Spanier . . . 68.25 4 S.-Braunf. . . — 4 Rjäsan - UralSk — 98.40 4 do. neue. . . 100.50 100.50 Nordd. Lloyd . 124.50 123.50 Mailänd.fs.10 13.20 13.26 5 Türk.Zoll-Obl. 100.80 100.40 87. do...... —.- 93.50 4 Wladikawkas . 98.70 98.50 37. do. 1905 . . 93.50 93 50 Bochumer Guß 272.— 266.70 Meininger st. 7 24.95 25.— 1 bo. cono Jjit.C. 26.85 26.20 87» do. Lich . . . - —,— 5 Anatolier. . . 99.80 102.10 37, Rhein. Hypbk. Gelsenk. Brgw. 206 — 197.— Pappenh. fl. 7 24.40 t do. LitD. —•— —.— s1/. Nsnbg.-Vierst. 89.70 89 50 3 1 Salon.°Mon. . 58.80 58.20 unk. 1904 . 92.90 93.10 Harpen. Brgw. 220.— 208.50 Venediger L. 80 23.15 23 — mJH- 81 jRoittafl6- 8ftnbÄ>< 8ni«i A z-ulstt-h ** Zur Bern Lochen bis zum A wiedn Tausende bor treten, das Lernen u Jahre. Wir haben gehabt, in welcher ]e jmb Gewerbe, m ha tuärtig, in welchem unb immer roieber auch sobald tvoljl fei ^ndustriebranchen sin heute noch im Vegi den verschiedensten Gr Doittommnnng bieten Monn von der tzliH lernt, wenn chrn d> Neue, was später ' muß, kann nur ban ben, wenn das Fui fifct. Darum ift ei eine unbebinate 91. reiten ihren Kinder fallen, wenn sie be daraus sehen, daß t der Junge bald möc nicht vorwärts. Vo in jedem Fache et) Gtiimper abanjiert sein, früher einen A t'opn, ber [pater ton veil bie Unsitte einger veriürzung der Lehr gewiesen sein, nicht tü ter müßte heute die ü berrenjahre, aber sie gestaltet, als es vor war. Tie Gesehgebun troffen, an die man d die Lehrzeit war nicht mancher Mann, der lvurde „herangenvnrw Mhr gefallen lassen chren Setzen tzchM, i ein Meister im Peset "DassoUu ernsten Kratze stesch tausende sorgender -leben bedeutet ein ganzen Lebens, «allenthalben die ( Kommen werd« Zweifel, daß j ^^whs Einzelnen 5l(ute temals der 7 Wxt. daß nur die Werden, sich en™ fyben, der ihren r Aricht. Ties c ^an glaube nicht \ Ichon den Nk>k/ik. Xää: SÄ 'hrer Leitun/^^" eni Raufm? ötU)ert ,l" «4 «nnrto'ii> Hteg s-fi. ÄÄ “Wer s,