*act ,es •» Nlhrknh BxtZ en-, Deii^, ff6D «n htben fofr, fflfliä [ff, * * roten ■t» Feinstraße li. tat? ' ^nkaifstk «*41. S.eUun; »'itanliMw e Expedition dieses 8 David I ittt. Drvid f | 1 ■sandhau*, bestellte kollektnr « i LaMlottttie. rett Bedienung. lleneti, sie werde? Bestellung ratsam!! B3; pftr m e in Antwerpen, »haaf inGiesse Ig^JnLaDgsdor ÄÄ f A/tt Uvügw' &«W «"§ ^ergerW »»’ uo,es« gjfilhV / r.tlN*! Nr. 30 KMes Blatt. Dienstag de» 8 Februar 1»«O 2iczugspreis viertcljährl. Mk 2,2G monatlid) 75 Pfg. mit Hrnigerlohn; durch die Abholrstellcn v'erteljährl. Mk. 1,98 monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 Vierteljahr!, mit Bestellgeld. Alle Anzeigen-BermittlungSstellen deS In- und Ausländer nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. ZeilenpreiS: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. Annahme »en Anzeigen zu der nachmittags für den felgtnitn Lag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Abbestellungen spätesten- abends vorher. Erscheint täglich mit Ausnahme deS MantagS. Die Gießener Nnmikienvtätter »»erden dem Anzeiger t* Wechsel mit „Hess. Sandwirt" n. „Blätter Wc Hess. Volkskunde" »bchtl. 4 mal beigelegt. Gießener Anzeiger General-Anzeiger Zlnrts- Mnd Jlnjeiaeblatt für den ICrcis Gieren. Redaktion, Expedition und Druckerei: Kchnlstraße Ar. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Matter für hessische Volkskunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger Dietzen. Fernsprecher vir. 51. Amtlicher Teil. Gießen, 2. Februar 1900. Betr.: Die Aufnahme der taubstummen Kinder in die Taubstummen Anstalten des Landes. Das Grotzherzogliche Kreisamt Gießen an die Schulvorstände des Kreises. Wir sehen Ihren Berichten darüber entgegen, ob in Ihren Gemeinden taubstumme Kinder vorhanden sind, welche das zur Aufnahme in eine Taubstummen-Anstalt erforderliche Alter erreicht haben. Die Kinder müsien am 1. Mai des Aufnahmejahres das 7. Lebensjahr vollendet, dürfen aber das 12. Lebensjahr noch nicht zurückgelegt haben. Die Aufnahme erfolgt stets auf die Dauer von sieben Jahren. Sollten sich aufnahmefähige taubstumme Kinder in Ihren Gemeinden vorfinden, dann wollen Sie sich über die Berhältniffe der Eltern der Kinder ausführlich äußern und sich hierbei des nachstehend abgedruckten Formulars, dessen einzelne Rubriken sorgfältig auszufüllen sind, bedienen. v. Bechtold. £ -Q Q Namen der Taubstumen. Geburtstag. Religion. Erzeugt Das wie vielte Kind? Namen der Eltern und ihre Beschäftigung Bei der Geburt war alt W'evtei Geschwister am Leben gestorben Z s «s s 1 der Vater die Mutter Brüder Schwe- steril Brüder Schwestern 1. 2. 3 .4 ). 6. 7. k 9. Ungefähres Veranlassung der Taubheit Umfang der Taubheit taub geworden hat Vermögen taub stock- noch ge- wann? j wo- taub etwas der Eltern boten | durch Gehör 10. 11. 12. 13. e C .o 65 ® Unterrichtet wird es wo? von wem? wurde es wo? von wem? 16. Mit was jetzt beschäftigt? 17. Bemerkungen 18. * Der Bergarbeiter-Ausstand. Gießen, den 5. Februar 1900. Schon seit mehreren Wochen befinden sich die Arbeiter großer Kohlenvereine Oesterreichs im Ausstande, und der Zeitpunkt ist gekommen, wo sich die Folgen des Strikes in sehr fühlbarer Weise bemerkbar machen werden. Bei unserer hochentwickelten Industrie ist der Kohlenbedarf ins Ungeheure gestiegen, und bekanntlich sind wir auch auf die ausländische Kohle angewiesen. Im allgemeinen glaubt das große Publikum, daß unsere Werke auf lange Zeit hinaus mit Kohlen versagt, und deshalb gegen eine kürzere Unterbrechung der Lieferungen gefeit sind. Das ist aber nicht der Fall, denn erst einige Wochen lang ist die Kohlenförderung eingeschränkt, und schon hat sich eine Kalamität eingestellt, die von Tag zu Tag schlimmer zu werden droht. Es wird ernstlich befürchtet, daß eine größere Anzahl von Werken, welche auf die böhmische Kohle angewiesen sind, ihren Betrieb einstellen müssen. Man erkennt jetzt, daß der österreichische Bergarbeiterstrike auch in Deutschland einen ganz gewaltigen Schaden anzurichten geeignet ist, und den Verlust von Unsummen am Nationalvermögen fordern wird. Noch bedeutungsvoller würde die Sache werden, wenn es sich bewahrheiten werde, daß auch in unseren rheinischen Kohlendistrikten ein Ausstand bevorsteht. Der Anfang ist bereits gemacht, und man meldet, daß auf einer Grube des Eschweiler Bergwerkvereins ein! Teil der Belegschaft die Arbeit niedergelegt hat. In diesen Tagen wird darüber Beschluß gefaßt werden, ob der Strike auf weitere Gebiete ausgedehnt werden soll, und nach allen bisherigen Erfahrungen darf man annehmen, daß, wenn auch nicht alle, so doch aber viele Arbeiter sich mit ihren im Ausstande befindlichen Kollegen solidarisch erklären werden. Die Aussichten sind also keine erfreulichen; es ist vielmehr zu befürchten, daß wir wieder Zeiten großer Erregung unter der Arbeiterschaft entgeaengehen. Die Ursachen für die Arbeitseinstellungen liegen m der Regel iiln Lohndifferenzen: entweder verlangen die Arbeiter eine Lohnerhöhung, oder aber sie wollen sich eine Reduktion ihrer Bezüge nicht gefallen lassen. Durch Strikes haben die Arbeiter schon manches erreicht, aber auch die Unternehmer sind oft siegreich aus dem Kampfe hervorgegangen; in beiden Fällen ist jedoch der jedesmal entstandene Schaden ungeheuer gewesen. Deshalb sollten es sich sowohl die Arbeiter reiflich überlegen, ehe sie sich in den Ausstand begeben; andererseits aber sollten auch die Unternehmer mit allem Ernst prüfen, ob es nicht besser sei, nur einigermaßen berechtigte Forderungen ihrer Arbeiter zu bewilligen bezw. auf Lohnreduktionen zu verzichten. Man sieht ja heute an dem österreichischen Ausstande, wie weit die Wirkung desselben sich bemerkbar macht, daß er in die verschiedensten Kreise hineingreift, und die Existenz vieler, gar nicht am Strike beteiligter Arbeiter bedroht. Aber auch noch eine andere Gefahr liegt nahe, daß nämlich die aufgehetzten Arbeiter gegen Gesetz und Ordnung sich vergehen und Exzesse herbeiführen, die die schwersten Folgen zeitigen, wie der letzte Ausstand uti ferner Grubenrevier so evident gezeigt hat. Die jetzt in Oesterreich herrschenden Verhältnisse sollten eine Mahnung sein für unsere Unternehmer und Arbeiter, den Weg der Verständigung nicht zu verlassen, und nicht ohne die allerschwersten Beweggründe das Mittel des Strikes oder der Aussperrung zu ergreifen, das immer ein zweischneidiges Schwert bleibt, und keinem Teile vorher einen Erfolg garantiert. * Vom Kriegsschauplatz Sir Redvers Buller, der Oberstkommandierende in Natal, wollte nach seiner „siegreichen Flucht" über den Tugela den Schlüssel znr Bnrenstellnng gefunden haben. Erschlossen hat er sie noch nicht. Es muß also etwas nicht in Ordnung sein, entweder am Schlüssel oder am Schlüsselloch. Augenscheinlich bezieht sich das Wort Schlüssel auf die südlich vom Tugela liegende, von schwerem englischen Geschütz besetzte Höhenstellung Mount Alice, unter deren Schutz Buller östlich von Potgieters Drift den Fluß überschritten haben wird, um auf kürzerem Wege rascher in offenes Gelände zu gelangen und die feindliche Stellung im Rücken zu fassen hofft. Aus London, 1. Februar, wird über die geheimnisvolle Schlüsselgeschichte geschrieben: Wieder schwirren heute abend die unkontrolierbarsten Gerüchte durch die Straßen, ohne daß es möglich wäre, deren Quelle festzustellen. Alle laufen darauf hinaus, daß General Buller den Tugela von Neuem überschritten habe und seit heute früh mit seinen gesamten Truppen in einem verzweifelten Kampfe gegen fast uneinnehmbare Stellungen der Buren' sich befände, während General White seinerseits einen äußersten Versuck) mache, mit allen seinen leichten Truppen durchzubrechen und Getteral Buller die Hand zu reichen. Es heißt sogar, White habe dabei fast seine gesamte Kavallerie opfern müssen, und selbstverständlich vorher seine schweren Geschütze zerstört und alle seine Vorräte vernichtet. Der einzige positive Anhalt, der für alle diese Angaben vorliegt, besteht in der Extraausgabe der „St. James Gazette". Offenbar stammt diese Nachricht aus einer Privatquelle, d. t. aus der Umgebung der Minister des Kriegsamtes, oder sie basiert auf der Privatdepesche eines hohen Offiziers an seine Angehörigen. Das wäre kein Grund, an der Wahrheit der Nachricht zu zweifeln, ganz im Gegenteil! Denn thatsächlich sind seit längerer Zeit bereits alle zuverlässigen Informationen auf einem dieser drei Wege erreicht worden mit Ausnahme jener beschränkten Zahl von Kabeln, welche unter dem Deckmantel einer kaufmännischen Adresse in verabredeter Sprache eingingen. Aber es ist auch möglich, daß alle diese Gerüchte der Reflex der erregten öffentlichen Meinung einerseits und der das Datum des letzten Sonntags tragenden Depeschen der „Morning Post" und des „Manchester Guardians" sind. Ersterer kabelte Churchill: „Man braucht um Ladysmith keine direkten Sorgen zu haben. Obwohl die Kavalleriepferde voraussichtlich leiden werden, Männer wie White, Hunter und Hamilton werden niemals kapitulieren. General Buller setzt seine Anstrengungen fort. Alles wird schließlich gut ausgehen, niemand ist niedergeschlagen, da alle darüber einig sind, daß eine äußerste Anstrengung, die Burenlinie zu durchbrechen, unmittelbar bevorstehe. Der Geist der Soldaten ist äußerst entschlossen. Die Armee ist zur Verzweiflung getrieben, aber nicht geschlagen" rc. Und der Korrespondent des „Manchester Guardians" kabelt gleichzeitig vom Sonntag: „Der allgemeine Eindruck ist nach wie vor, daß den Verteidigern von Ladysmith geholfen werden muß. Winston Churchill telegraphiert der „Morning Post" aus Pietermaritzburg, die Buren hätten gemäß seiner tn der Gefangenschaft in Prätoria erhaltenen Information 18000 Mann in Natal, wovon 7000 die reguläre Deckungsarmee bildeten, 7000 Ladysmith hielten und 4000 den Umständen gemäß mit jeder der beiden Armeen cooperierten. Ihr Aufklärungs-Departement stehe jetzt unter Oberst Sandbach und funktioniere vorzüglich. Die Buren-Vorposten hielten die Gipfel besetzt und signalisierten die Bewegungen der britischen Kolonne an die Hauptarmee der Buren in der dahinter liegenden Ebene. Dieselbe bewege sich viel schnsSer, als es den Engländern möglich, nach jedem bedrohlichen Punkt. Wo daher auch die Engländer angriffen, würfe sich ihnen das Gros der Buren-Armee entgegen, und jede Umgehungsbewegung werde zum Frontangriff. Ueberdies gestatte die zum Flußübergang nötige Zeit den Buren, Artillerie heranzubringen und sie zu verschanzen. Buller müsse daher, um Laoysmitb doch zu befreien, durch einen Frontangriff eine beherrschende Position erzwingen, die von 10—12 000 der besten Schützen der VK'lt gehalten werde, welche von überlegener Artillerie unterstützt werden und mit hohem militärischem Geschick verschanzt seien. Buller müßte nach europäischen Prinzipien 36 000 Mann in der Gefechtslinie haben. Jedoch die Lage in Ladysmith zwänge zur Ueberwindung aller Schwierigkeiten, alle fühlten, daß eine äußerste Anstrengung gemacht werden müsse. Offiziere und Mannschaften seien gleich entschlossen. Die schwersten Derlnfte ans bnrischer Seite trafen bei dem Sturm auf den Spion kop das Kommando von Prätoria. Unter den Toten werden genannt: Karl Jeppe, Erich Esselen, fxrner, wie schon erwähnt, der bekannte ehemalige Leutnant v. Brüsewitz und', wie Dalzielmeldung aus Prätoria hinzugesügt: „Herr Schmitz- Dumont, Direktor der Goch-Minen und Bruder des Verlegers der Kölnischen Zeitung". Hierzu bemerkt die „Köln. Ztg.": Lediglich um an einem Beispiel zu zeigen, welche Fabeln über den Dienst der Deutschen in Transvaal verbreitet und vielleicht geglaubt werden, sehen wir uns veranlaßt, diese Angabe zu berichtigen. Es ist uns bekannt, daß ein Zugehöriger der weitverzweigten, in Köln, Bonn, Wesseling u. s. w. ansässigen Familie Dumont als Bergbautechniker nach Transvaal gegangen ist. Der Herr ist jedoch den Verlegern der „Kölnischen Zeitung" Herren Neven-Du Mont persönlich nicht bekannt, und ihre Familienverwandtschaft mit ihm ligt mehrere Generationen zurück, so daß sie sich überhaupt kaum noch feststelle» * läßt. Daß Herr Schmitz-Dumont auch nicht zu dem Chefredakteur der „Kölnischen Zeitung" Dr. Aua. Schmitz- in irgend welcher verwandtschaftlicher Beziehung steht, erhellt schon allein aus der verschiedenen Schreibung der Namen. Mafeking. Der Bürgermeister von Mafeking hat, so wird uns aus London berichtet, am 27. Januar an die Königin telegraphiert: Am hundertsten Tage der Belagerung sendet die Stadt Mafeking Ew. Majestät die Versicherung ihrer treuen Hingebung und des beharrlichen Entschlusses, Ew. Majestät Suprematie in dieser Stadt aufrecht zu erhalten. — Aus Gaberoues wird über Lourenzo Marques, 2. Februar, gemeldet, Oberst Plumer fährt in seinen Operationen fort. Eine vom 26. Januar datierte Nachricht be- » Aehm, 31. Jc btn Grasen Frie Leiaingen-Mßerburq Ehebruch, btfien «er\ Wchrn Gerichtshöfe zrricht beMW hat, Mal am 10. fttat Stia\lamm« W Dr W Ta^achr, k .Herr zu fern uti) a' zs unterstehen, lang fiir competent erad Bruchs zur Rechens berechtigtes Aufsehe ^eren drei, die Sch »erstorbenen Bruder Leiningen, wurde in Strafiammtr, die i. bruchs, begangtn mit und ZU vier Mchen ( ör/f/Z e/vFe/eF/e Reo Erfolg iinb nun betritt taA Wederaufnuhmever Trotz 'LWnicheinslerrn )'ie Befchlußkmiiier de Henn ab und erst ai kericht Darmstadt verfüg lang der Sache. London, 3. Februar. Nach Meldungen aus Natal haben die Buren Verstärkungen aus Ladysmith und Dundee nach Vryheid gesandt, wo bisher nur tausend Mann mit drei Geschützen gestanden haben. — Wie der „Standard" aus Kapstadt meldet, hatte die Nachricht vom Rückzüge Bullers über den Tugela zur Folge, daß die Engländer in Paar! verhöhnt und in jenem Distrikt sogar hochverräterische Drohungen gegen England ausgestoßen wurden. Die Nachricht scheint auch einen organisierten Angriff der ministeriellen Presse auf Milner angeregt zu haben. Die „South Africa News" verlangen, daß der Gouverneur der Kapkolonie abberufen werde. — Die „Times" berichten aus Lourenzo Marquez, daß der Präsident des Oranjestaates Steijn eine Rede an die Burghers in Natal hielt, in der er erklärte, England habe die Buren zum Kriege gezwungen, da es noch nach mehr Afrikanderblut lechze. Die Buren zu vernichten, das sei das Ziel, das die Engländer sich bei Beginn des Feldzuges gesteckt hätten, doch Gott werde die Unterwerfung der Afrikander nicht zulassen. Die Burghers möchten das barbarische Brandschatzen der Engländer nicht nachahmen, sondern als Christen kämpfen. — Wie dem „Central News" vom Modderriver gemeldet wird, erwartet man dort, daß Methuen seinen Vormarsch vor Ende Februar wieder werde aufnehmen können. — Der Korrespondent des „Moruing Leader" berichtet, daß Bullers neue Bewegung nach Ladysmith zu begonnen habe. Buller werde wahrscheinlich schon engagiert sein, wenn seine gesamte Artillerie und Munition beisammen sind. Buller werde entweder heute (Samstag) oder morgen den Vormarsch beginnen. Wahrscheinlich beabsichtigt er die Burenstellung südlich von Ladysmith zu durchbrechen. Loudon, 4. Februar. Dom Kriegsschauplatz liegt so gut wie keinerlei Meldung vor. Ueber fast ganz England ist ein außergewöhnlich starker Schneesturm niedergegangen, wodurch der Telegraphen Verkehr gestört ist. Es ist nicht festzustellen, ob dies die Ursache ist, daß keinerlei Nachrichten vom Kriegsschauplätze vorliegen, oder ob die Regierung Nachrichten erhalten hat, und dieselben nicht herausgiebt. London, 4. Februar. Die Blätter veröffentlichen ein Telegramm aus Ladysmith vom 1. Februar, demzufolge I zahlreiche Buren-Kommandos von der Stadt abrücken, wodurch das Belagerungsheer wesentlich geschwächt worden ist. Indes ist nicht zu ersehen, ob diese Bewegung gegen einen neuen feindlichen Angriff gerichtet ist, oder ob es sich um eine List der Buren handelt, um die Belagerten heraus zu locken. London, 4. Februar. Während der letzten Wochen traten zahlreiche Kapländer in das Burenheer ein. Ein allgemeiner Aufstand der Kap-Holländer ist derzeit unmöglich, weil die englischen Behörden in allen Privathäusern die vorgefundenen Waffen beschlagnahmt haben. - Die Bewegung der Truppen Bullers östlich von Ladysmith dauert fort. Buller ordnete Eilmärsche an, um die Buren zu beugen. J" bet Nähe von Kapstadt wurden auf eine eug- Irfche Truppenabteilung Schüsse abgegeben. In Regrerungskreffen ruft dies große Besorgnis her- vor, weck dadurch der Beweis geliefert sei, daß die Auflehnung bereits große Dimensionen angenommen habe. — Hler geht das Gerücht, daß General Buller infolge anhaltender Krankheit sein Kommando vollständig niederleaen und nach England zurückkehren werde. Loudon, 3. Februar. Ein Telegramm der „Cen- tral-NewS" vom Modderriver vom 30. Januar besagt, es wird hier nicht erwartet, daß Lord Methuen im stände fern werde, seinen Vormarsch gegen Ende April wieder aufzunehmen. Lokales und Nrovknstelles. (Anonyme Einsendungen, gleichviel welchen Inhalte-, werden grundsätzlich nicht ausgenommen.) Gießen, 5. Februar 1900. ** GeschichtSkalender. (Nachdruck verboten.) Bor 280 Jahren- am 6. Februar 1620, wurde Friedrich Wilhelm der Große, Kurfürst von Brandenburg, geboren. Seinen Staaten gab er -wen mächlig n Aufschwung, teils indem er die Lanvestetle Preußen und Cleve zu einem zusammer>hängenden Ganzen umschuf, teils indem er d-e Einwanderung in die durch den 30jährigen Krieg ve-ödeten Provinzen begünstigte (franz. Hugenotten) und der Gewerbethätigkrit und den Künsten deS Friedens kräftig aujhalf. Er starb am 9. Mat 1688 zu Potsdam. im Norden der Kapkolonie, mit dem Ziele: Bloemfontein vorbereiten. Nach Brüsseler Meldungen befestigen sie ihre Stellungen bei Colesberg uitb ziehen daselbst ein starkes Heer zusammen. Aehnliches wird bereits von Stormberg berichtet. Unbrauchbare Gewehre. Aus London, 2. Febr., wird der „Frkf. Ztg." de-j peschiert: Es hat sich herausgestellt, daß die neuen Lee- Enfield--Karabiner, welche der in den nächsten Tagen nach Südafrika abgehenden vierten Kavallerie-Brigade geliefert wurden, so unbrauchbar sind, daß man sie zurücknehmen und die Truppe wieder mit ihren alten Lee-Metford-Ka- rabinern ausrüsten mußte. Nachdem die neuen Gewehre nur wenige Tage im Gebrauche gewesen waren, zeigte sich, daß sie auf 100 bis 200 Meter zu kurz visiert sind und daß auch die Nadel, welche auf die Patrone aufschlägt, in vielen Fällen zu kijrz ist, fo daß bei manchen Gewehren bis zu 45 Prozent der Schüsse versagen. Die nach Afrika abgegangenen berittenen Londoner Volunteers sind ebenfalls mit diesen Gewehren versehen, und die Stimmung, welche in allen Volunteerskreisen gegen das Kriegsmini-' sterium herrscht, i stdaher außerordentlich erbittert. Sonst ist noch Folgendes zu berichten: Lourenco Marques, 3. Febr. Der amerikanische Generalkonsul Hay ist nach Pretoria abgereist. | punkt des OrtS angelegt, wurden auf ihre Leistungsfähig. I keit geprüft; sie zeigten einen Druck von fast 3 Atmosphären. I Nach Beendigung der Hebung formierte sich am Nathause I der Zug, Trommler und Pfeifer voran, die Schuljugend, I mit Bretzeln beschenkt, folgte in Sonntagskleidern. An I diese schlossen sich der Gemeinderat mit dem Bürgermeister I auf einem geschmückten Wagen und die Arbeiter mit ihrem I Arbeitsgerät. Ein Arbeiter trug im Zug ein Wasserjoch I mit zwei Wasser-Eimern, mit Trauerflor umwunden, an- I zeigend, daß nunmehr das Wasserlragen zu Ende sei. Eine I zufällig des Wegs kommende bairische Musikbande setzte sich an die Spitze des Zugs, um nach dem Umzug durch den Ort, ins „weiße Roß" einzuschwenken. Der geräumige Saal faßte kaum alle Festteilnehmer. Herr Becker-Darmstadt übergab nun sein Werk der Gemeinde unter Worten des Dankes für die Zuvorkommenheit der Einwohnerschaft, die er während des Baues erfahren. Bis zur späten Abendstunde hielten die Teilnehmer aus. Man trennte sich in dem Bewußtsein, ein gutes Werk fürs Dorf geschaffen zu. haben. • Mainz, 4. Februar. Die von dem Deutschen Handelstag in Aussicht genommenen Kommissionen zur Beratung des neuen Weingesetzentwurfes wird demnächst unter dem ! Vorsitz des Präsidenten der hiesigen Handelskammer, Geh. Commerzienrat Michel, hier zusammentreten. Die vorbereitenden Schritte zu der Beratung sind bereits geschehen. — In Anwesenheit des Landtagsabgeordneten Dr. Schmitt, Dr. Frenay, Dr. David Molthan, Haas und Wolf von Wörrstadt fand gestern auf Veranlassung der Mainzer Handelskammer hier eine Besprechung statt, die den Zweck hatte, gegenseitig die Ansichten über die von der Regierung den Ständen betreffs Erbauung mehrerer Sekundärbahnlinien in Rheinhessen vorgelegten Gesetzentwürfe auszutauschen. Als eine der wichtigsten Bahnen wurde allseits die Herstellung einer Bahn durch das Sulzthal mit Anschlüssen an die rechts- und linksseitigen Nebenbahnen. In diesem Sinne werden die Vertreter der interessirten Wahlkreise in der zweiten Kammer wirken. — Der langjährige Bice- präsident des hiesigen Bezirksgerichts, Geheimer Justizrat Dr. Keller feiert morgen mit seiner Gemahlin in voller körperlicher und geistiger Rüstigkeit seine goldene Hochzeit. Dr. Keller, der im 84ten Lebensjahr steht, ist mit der Einführung der neuen Justizorganisation im Jahre 1877 in Ruhestand getreten und verbringt jetzt seinen Lebensabend in der schönen Kur- und Bäderstadt Homburg v. d. H. Ausstellung für Krankenpflege Frank- furt a. M. 1900. Anläßlich des in Frankfurt im März tagenden Balneoloaen-Kongresses, veranstaltet die Balne- ologische Gesellschaft eine Ausstellung für Krankenpflege, welche vom 8.—18. März in der Landwirtschaftlichen Halle stattfrnden wird. Es hat sich zu diesem Zwecke ein großes Komitee gebildet, dem die Spitzen der Behörden in Frankfurt, Offenbach, Darmstadt, Mainz re., sowie die hervorragendsten Aerzte dieser Städte und Kliniker der Universitäten Gießen, Heidelberg, Marburg und Würzburg angehören. Den Ehrenvorsitz der Ausstellung führt Geheimrat von Leyden, Ehrenmitglied der Balneologischen Gesellschaft. Das Organisations-Komitee setzt sich zusam- men aus den Herren: Dr. Ebenau, Chefarzt am Bürger- hvsp., Dr. Knoblauch, Oberarzt d. städt. Siechenhauses Dr Rödiger, Hausarzt der Diakonissen - Anstalt, und Dr. Villaret, General- und Divisionsarzt. Den Vorsitz de» Jury hat Corpsgeneralarzt Dr. Großheim übernommen Das Bureau der Ausstellung befindet sich Frankfurt a M, Töngesgasse 25. Md-" A z»I-> Kfrjti,3- tid) Sel™ ;•# »"* ~itl<’r irn r PlötzE eines ? neht eine« 5 ■ÄÄ'E L mürbe um 1-uF ~ mrtet, er wrjumj gut aiiSbleiben.-. nicht mehr. W oun 8« etafov «ce'lQ9- dm 9-X all Mwmsj wb \n Robutfl bi jMtyawblung erhMch, Ullivri & » SLSn Olsten ist" ^ulQQten (Ah ^0* Do i46 ein Dritk bchwei- feI6ß j^en und falfy nur ifi ? ba6ii 1 bei $ > »ZM ba ai reih Con 7 Arbeit ^ünahi, ball KW ° droh. *♦ Gießener Volksbad. Der Besuch des Bades im I abgelaufenen Monat Januar weist gegenüber demjenigen 1 I im Vormonat wieder eine Zunahme auf. Insgesamt wurden I abgegeben 6588 Bäder gegen 5765 im Monat Dezember, I oder im Durchschnitt auf den ganzen Badetag 235 Bäder I gegen 222 im Monat vorher. — Der Besuch im einzelnen hat sich verteilt, wie folgt: I Schwimmbad 3592 Männer, darunter 524 zu 10 Pf., 713 Frauen, „ 211 10 „ Wannenbäder 1. Klasse 235 Männer, 71 Frauen, 2. „ 596 „ 328 „ Dampf, und Heißluftbäder, sowie Massage zusammen 76 Männer, 15 Frauen, Brausebäder zusammen 944. Die Personenwage wurde von 140 Personen benützt, das Bad von 7 Personen besichtigt. I ** Vortrag. Auf den heute abend im Saale des „Hotel I Einhorn" fiattfindenden^Vortrag des Afrikareisenden Herrn I Oberle, tnant Westmarck machen wird nochmals empfehlend I aufmerksam. ** Der vom hiesigen alten Turnverein I am verflossenen Samstag in den Räumen seiner Turnhalle I abgehaltene Maskenball fand unter zahlreicher Be- I teiligung statt. Bald entwickelte sich in dem der Masken- I entsprechend dekorierten Saale ein buntes Treiben, I Masken erschienen in großen Scharen, und es kann bestätigt I werden, daß viele schöne Gestalten anwesend waren, welche I an großartigem Kostüm und Originalität ihrer Masken I nur das beste geleistet hatten. Wirklich interessant war die I Familie „Jambo", welche vom Schützenfest her noch be- I kannt, mit ihrem vielversagenden Gesang eine recht erkleck- I liche Summe zum Fonds der geplanten Turnhallen-Er- I Weiterung aufbrachte. Die unter der Leitung des Turn- I Worts Wiegandt zur Aufführung gebrachten Gruppen, I „Chinesen" der Zöglinge, sowie diejenige im Kostüm des I „Deutschen Michels", von Herren und Damen, endlich die I „Schornsteinfeger" und „Köche" von 16 aktiven Turnern, ! I boten ein schönes und abwechselungsvolles Bild des | I Abends, und sowohl den Beteiligten, als auch dem Leiter I seien Worte des Dankes für die exakte und schöne Vor- I führung ausgesprochen. Die weiter folgende Gruppe I „Szene des Gießener Straßenlebens" wirbelte in ihrer I Ausführung „vielen Staub" auf, doch mußte anerkannt I werden, daß der hier verwirklichte Gedanke ein recht origi- I neller war. — Nach der um 11 Uhr stattgefundenen I Demaskierung nahm das eigentliche Tanzvergnügen seinen I Anfang, das erst in der Morgenstunde endete. Der Turn- I verein kann sich bewußt sein, seinen Mitgliedern eine schöne I Festlichkeit geboten zu haben, welches denn auch seine Be- I stätigung in dem zahlreichen Besuch des auf gestern mittag festgesetzten Ausfluges nach dem Jagdschlößchen bei Dutenhofen sand. * Polizeibericht. Am gestrigen Tage wurden in hiesiger Stadt 4 Personen verhaftet und zwar: 1. Ein Photo- I graphengehilfe wegen Betrugs und Unterschlagung zum Nachteile seines Principals in mehreren Fällen. 2. Ein I hiesiger verheirateter Schlosser wegen Diebstahls. 3. Ein I dahier bediensteter Hausbursche wegen Trunkenheit, sowie I 4. Ein in hiesiger Stadt sich aufhaltender Taglöhner I wegen Bettelns. W. B. Lang-Göns, 5. Februar. Am Samstagabend, I dem 3. Februar, feierte der Gesangverein „Frohsinn" I im fein dekorierten Saale des „Gambrinus" (Besitzer I K. Wentzel jun.) sein 45jähriges Stiftungsfest, verbunden I • mit Konzert und Vorträgen. Der Kriegerverein und der I Gemeinderatwaren zu diesem Feste eingeladen und zahlreich er I schienen. Der Präsident Ebel begrüßte die erschienenen I Gäste und brachte ein Hoch auf Seine Majestät den Kaiser I I und unseren Großherzog aus. An drei Mitgliedern wurden I anläßlich ihrer 25jährigen Angehörigkeit zum Verein Ehren- I diplome überreicht. Diese find: Joh. O. Rom Pf, Land I wirt, Konrad Brückel, Käsefabrikant, und Joh. Beppler, I Kaufmann. Herr Stationsvorsteher Schmoll, Vertreter des Kriegervereins, dankte bestens für die Einladung, und I sprach die Hoffnung aus, daß der Verein noch ferner blühen I und gedeihen möge, und brachte ein Hoch auf den Gesang- I verein „Frohsinn" aus. — Von der Ortsgruppe des I Hessischen Bauernbundes dahier wurden 50 Mk. ge- I sammelt für die Buren; ein Zuschuß aus der Kasse wurde I hierzu bewilligt. — Die hiesige Gemeinde hat ein mit I 300 Unterschriften versehenes Gesuch an das Ober-Kon- I sistorium in Darmstadt gerichtet mit der Bitte, unseren I jetzigen Pfarrverwalter, Herrn Ernst A. Müller, welcher I in der Gemeinde sehr beliebt und thätig ist, mit den hie- | sigen Pfarrgeschäften definitiv zu betrauen, was leider aber I nicht genehmigt wurde. Der Gemeinde thut das Scheiden I unseres so lieb gewordenen Seelsorgers sehr weh. Q Bleicheubach, 4. Februar. Gestern hatte unser Dorf I ein festliches Gewand angelegt. Man feierte das Ende der I Wasserleitungsarbeiten. Nachdem die Firma Gebr. I Becker-Darmstadt Anfang November v. I. die Fassung I der Quelle, Erbauung des Reservoirs begonnen, neigte sich I die Hausleitungen dieser Tage zu Ende. Gleichzeitig mit I der Ucbergabe der Leitung seitens des Unternehmers an die I Gemeinde fand unter Leitung des Kreisfeuerwehr-Jnspektors I I Fendt-Büdingen eine Hebung der Feuerwehr statt. I I Die angebrachten Hydranten, an den verschiedenen Knoten- I tzge, Plumers neun Geschütze hätten das Feuer auf die Stellung der Buren eröffnet, das von den Buren erwidert werde. Der Geschützkampf dauerte fort. Oberst Plumer versucht bekanntlich Mafeking von Norden her zu entsetzen. Seit vierzehn Tagen, oder noch! langer aber, ist er über Gaberones, wo sich eine starke Burenstellung befindet, nicht hinausgekommen. Mancherlei ^Anzeichen deuten darauf hin, daß die Buren fick) auf die Eventualität eines energischen, durch Truppenverstärkungen iuir^am gemachten Vorstoßes Vermischtes. . Berlin, 3. Februar. Ein Bubenstreich wurde in der "Nacht zum Dienstag in der Haushaltungsschule Groß- Ltchterfelde, in der ca. 30 Zöglinge int Alter von 16 bis 20 Jahren untergebracht sind, verübt. Da wiederholt Branddrohbriefe an die Vorsteherin der Schule gerichtet wl^en, so wurde in der Nacht zum Dienstag eine Absuchung des ganzen Hauses vorgenommen. Man fand nichts Verdächtiges und legte sich, nachdem auch alle Gas-, Hahne und der Haupthahn sorgfältig verschlossen, sowie die Hausthür durch Sicherheitskette gesperrt worden war, zur Ruhe. Kurz vor 12 Uhr erwachte eine der Lehrerinnen, welche im ersten Stock neben der Krankenstube schlief, in- folge etnes intensiven Kopfschmerzes. Sie merkte sogleich, daß die Gashähne in der kurzen Zwischenzeit von verbrecherischer Hand wieder geöffnet worden waren. Die Dame begab sich nun sofort in das untere Stockwerk, um die Vorsteherin zu wecken, mußte indes die weitere verdächtige Wahrnehmung machen, daß die zum Zimmer der Vorsteherin führende Korridorthür von dritter Hand verschlossen und der Schlüssel entwendet worden war. Die Thür wurde nun gewaltsam geöffnet, die Lehrerinnen geweckt, alle Zöglinge in den Speisesaal geführt, und vo» allem der Haupthahn der Gasleitung im Keller geschlossen, der ebenfalls geöffnet worden war. Bei der nun gemeinsam v-orgenommenen erneuten Durchsuchung fand man keine Spur von dem Attentäter selbst, dagegen ließ die offenstehende Thür der Waschküche nach dem Garten keinen Zweifel, wohin der ruchlose Bursche, der sich im Hause versteckt gehalten haben mußte, seinen Weg genommen. Aber auch über den eigentlichen Plan des Einschleichers blieb man jetzt nicht länger mehr im Dunkeln, denn in de« Krankenstube im ersten Stock ging plötzlich ein Bett in Flammen auf, das von dem Brandstifter kurz vor seine» Flucht entzündet sein mußte. Das Feuer wurde von den Hausbewohnern gelöscht. Bon dem Thäter hat man keine, Spur. Hamburg, 4.Februar. Kann eine Dampfschifffahrts-Gesellschaft für die Folgen der Seekrankheit haftbar gemacht werden? Die Amerikanerin Sarah Ungermann. aus Missouri, ärgerlich darüber, daß sie während ihre» Heberfahrt: an .den köstlichen vier Mahlzeiten, die die Dampfschiffahrts-Gesellschaft täglich den Passagieren verabreichen läßt, nicht teilnehmen konnte, hat, nach einem Bericht der „Nautikal Gazette", bei der Direktion der Ham- burg-New-Dorker Linie eine Entschädigungsklage in der lege Frank, mkfurt im Mäij lallet die Balne- r Krankenpflege, schastlichen Halle Zwecke ein großer >örben in Frank- roie bie heroor- nifer bet Uni« und Wütfburß luna Wrt Är>- setzt. sich zusam- arzt am Ärger, t. Siechenhauses, Anstalt, und Tr. Ten Vorsitz bei m übernommen, fcanffurf a. M., Wkibjw' ) ein 2 »W kb-nd- •ftä* 1 taftfft ,rf W«; W SeratunB Ä b=» / Kammer, Geh ,erL Die tiD : uni SBolf 6,„ J der /bKu Nf hu Regieran- ' Sekundärbahv, neaugjutauf^en. allseits die Her- mit Anschlüssen !»e». In diese« Men Wahlkreise an9jäf)rige Vice ftitntt Suity rm 1091m in Doffer olbene Hoch. W. wi l seinen ßeben§. Homburg v. d. H. istreich wurde m cungsschule Groß- Aller von 16 bis Ta wiederholt ■ -chule gerichtet ienstag eine nen. Man sand m auch alle Gas- i chlossen, sowre die worden war, zur der Lehrerinnen, rnstube schlief, JJ ie merkte soglelch henzeit von vel' den waren. I «stöbert, um bie fitere Der* um Zimmer btt itterhMd vtr- rben wat. W Lehrerinnen y fiftS sgfi Sg-< ein, ok« - ,f tn Akman *? * srff «1" ie "° ^di- w iDlie. te"'.ren #«' fl'fäp -2Ü-" Höhe voll 5000 Doll, eingereicht. Die Gesellschaft soll zu einem Vergleich mit der Klägerin geneigt sein, um nicht, für den Fall, daß sie den Prozeß verlieren sollte, einen Präzedenzfall zu schaffen, der für sie verhängnisvoll werden könnte. Brüssel, 3. Februar. Ein belgischer Bülow. Bon Gevaert, dem Leiter des Konservatoriums in Brüssel, erzählt man sich jetzt in dortigen Musikkreisen ein hübsches Gcschichtchen: Die letzte Generalprobe der Konservatoriums-Konzerte wurde von Gevaert, dem Direktor, persönlich geleitet. Der belgische Meister ist, wie ja auch andere Dirigenten, sehr nervös und infolgedessen leicht reizbar. Plötzlich hört er im Saal ein leichtes Geräusch, das durch das Rücken eines Stuhles veranlaßt war. Mit einer brüsken Bewegung läßt er sein Orchester aufhören, dreht sich'um, sieht einen Herrn, der sich auf den Spitzen seiner Lackstiefel zurückzieht, und schreit ihn wütend an: „Mein Herr, ich mache Sie darauf aufmerksam, daß die Zuhörer hier nur geduldet sind, und daß ich durchaus nicht zugebe, datz man mich stört.... Thürsteher!" fügt er dann in seinem brabantischen Dialekt hinzu, „schreiben Sie den Namen des Herrn, der da hinausgeht, auf, damit er zukünftig nicht wieder auf die Liste der Eingeladenen gesetzt wird." So geschieht es, und als die Probe zu Ende ist, wird der Thürsteher gerufen, um den Bericht zu erstatten. „Herr Direktor, die Person, die während des Konzerts! hinausgegangen ist, war — der Herzog von Vendome! Monseigneur läßt sich tausendmal entschuldigen, aber er wurde um 12 Uhr — bei Seiner Majestät dem Könige erwartet, er war zum Frühstück eingeladen, und konnte nicht gut ausbleiben. . . ." Gevaert besaß noch vier Haare als einzigen Hauptschmuck. Seit jenem Tage aber hat er sie nicht mehr. Böse Zungen behaupten, er habe sie sich ausgerauft. . . . Gerichtssaal. * Gießen, 31. Januar. Im Strafprozeß gegen den Grafen Friedrich Wiprecht Franz zu Alt Leiningen-Westerburg in Ilbenstadt und Genossen wegen Ehebruch, dessen Berhandlung lange Jahre mehrfach die hessischen Gerichtshöfe und zum Schluß sogar das Reichsgericht beschäftigt hat, kommt erneut und zwar das dritte Mal am 10. Februar d. Js. vormittags 9 Uhr vor unserer Strafkammer zur Verhandlung. Bekanntlich erregte s. Z. die Tatsache, daß der edle Graf, der behauptete, Standes- herr zu sein und als solcher einem Ausnahme-Gerichtshof zu unterstehen, lange Zeit keinen Gerichtshof fand, der sich für competent erachtete, ihn wegen des begangenen Ehebruchs zur Rechenschaft zu ziehen, in ganz Deutschland berechtigtes Aufsehen. Eine der Mitschuldigen, es waren deren drei, die Schwägerin des Grafen, die Witwe seines verstorbenen Bruders Heffo, die Gräfin Margarete Alt- Leiningen, wurde in der ersten Verhandlung vor der Gießener Strafkammer, die im November 1897 stattfand, des Ehebruchs, begangen mit ihrem Schwager, für schuldig befunden und zu vier Wochen Gefängniß verurteilt. Die gegen dieses Urteil eingelegte Revision beim Reichsgericht war ohne Erfolg und nun betrieb die rechtskräftig verurteilte Gräfin das Wiederaufnahmeverfahren bei dem Landgericht Gießen. Trotz Augenscheinstermin im Schlosse zu Ilbenstadt wies die Beschlußkammer des Landgerichts Gießen die Antragstellerin ab und erst auf einen Appell an das Oberlandes- gericht Darmstadt verfügte dasselbe die nochmalige Verhandlung der Sache. Theater. Am Mainzer Stadttheater (Direktion Emil Steinbach) gelangt Zreitag, den 9 s,bg. als Orchesterbenefiz „Das Käthchen von Heilbronn", große romantische Oper in vier Akten von Friedrich Lux zur Neu- Aufführung und find hierzu neue Dekorationen aus dem Atelier von Lüdkemeyer in Koburg beschafft worden Auch ist der Klavierauszug mit verbindendem Dialog zu genannter Oper soeben in eleganter Ausstattung bei I. Diemers Verlag in Mainz erschienen und durch jede Rusikhandlung erhältlich. Universität und Hochschule. — Genf, 4. Februar. Die hiesige Universität hat eine nach zwei Richtungen hin merkwürdige »Zusammensetzung der Studentenschaft lufzuweisen. Zuerst fällt ein starkes Ueberwiegen des ausländischen Elementes auf. In diesem Wintersemester sind, wenn die immatrikulierten Studenten und die Hörer zusammengenommen werden, genau doppelt soviel Ausländer eingeschrieben als Schweizer selbst, 773 gegen 330! Am stärksten ist dabei wieder, wie gewöhnlich, Rußland vertreten, mit nicht weniger als 262, die 39 Polen und 35 Armenier eingerechnet- darauf folgt sofort Deutschland mit 106, Bulgarien mit 94, außerdem kommen noch Frankreich mit 46 und Italien mit 30 in Betracht. Bei den Ruffen überwiegt das Centrum der Medizin (186); ebenso bei den Vulgaren (47), von den Franzosen sind mehr als die Hälfte (28) Theo- logen, die Deutschen sind überwiegend (62) in der philosophischen Fakultät erngeschrieben. Das Jntereffavtefie aber an der ganzen Statistik iß nun die weitere Thatsache, daß von der Gesamtzahl (1053) mehr alS ein Drittel (369, auf die Frauen entfällt, von denen 204 als vollberechtigte Studenten und 165 als Hörerinnen eingeschrieben sind. Di- Schwei, selbst ist dabei mit 96 studierenden Frauen beteiligt, davon jreUich nur 16 immatrikuliert. Weitaus am höchsten steht die Zahl der russischen Studentinnen; einschließlich von Armenierinnen sind es 185, 157 davon sind immatrikuliert und 28 Hörerinnen, 105 von ihnen studieren Medizin, 37 Philosophie und 43 Naturwissenschaften. — Nreiburg, 4. Februar. Der Direktor des hygieinischen Instituts der hiesigen Universität, Hofrat Prof. Dr. Schottelius, unternimmt gegen Ende des Monats mit Unterstützung der badischen Re- perung eine Reise nach Oporto und Nordafrika behufs wissenschaftlicher Erforschung der Pest. ' * » 1 । ■ -1 Arbeiterbewegung. — Die Zahl der Streiks ist im Dezember 1899 gegen den Vormonat weiter zurückgegangen. Nach der Zusammenstellung der Berliner halbmonatschrift „Der Arbeitsmarkt" fiel sie in Deutschland, Belgien und England von 74 auf 58. Große Ausstände waren nur in Frank- rrich zu verzeichnen In Saint-Etienne (Departement Loire) streikten legen 10,000 Weber, und bald nach ihnen traten 6000 Bergleute in tusstand. In Dünaburg (Rußland) streiken 800 jütische Arbeiter einer Zündhölzerfabrik; die Mehrheit der Streikenden besteht aus Mädchen. In Chicago hat ein Generalausstand in der Musikinstrumentenbranche begonnen, der von beiden Seiten mit großer Hartnäckigkeit geführt wird; riele Fabrikanten verlegen chre Betriebe r on Chicago hinweg aufs platte 2md, um sich dem Einfluß der Arbeiterorganisationen zu entzichen Sine große Aussperrung droht den Steinhauern in Schweden. Die Arbeitgeber weigerten sich, die von den Arbeitern verlangte Lohnregulier- ung vorzunehmen. Es kam daher in einzelnen Betrieben zum Ausstand. D'e Fabrikanten e> klärten sich nunmehr solidarisch und stellten die Aussperrung in Aussicht Die Bewegung ist für Deutschland deswegen wichtig, weil vrele deutsche Großstädte einen großen Teil ihrer Pflastersteine von den in Betracht kommenden Fabrikamen beziehen. Wien, 4. Februar. Die telegraphischen Einladungen zu der morgen tm Ministerium des Innern stattfindenden Verständigungs- Konferenz sind bereits ergangen. Die Konferenz wird unter dem Vorsitz des Ministerpräsidenten v. Kröber tagen. Alle Kabinetts-Mitglieder sowie sämtliche Delegierten aus Böhmen und Mähr-n werden daran teilnehmen. — Die Situation im Streikgebiet ist sehr bedenklich geworden. Die Regierung wird die Bergwerksbesitzer nochmals auf Dienstag zu einer Beratung einladen und auf dieselben dahin einzuwirken suchen, daß den Arbeitern Konzessionen gemacht werden. Teplitz, 4. Februar. Sämtliche Versammlungen int Streikgebiet wurden wegen Gefährdung der öffentlichen Ruhe verboten. Wegen dieser Maßregelung herrscht unter den Arbeitern große Erbitterung. Die Spannung ist auf das höchste gestiegen. Der Abgeordnete Zeller ist nach Wien gereist, um hierüber Beschwerde zu führen. Die Rückwirkung des Streiks auf das Geschäftsleben drängt zu einem Machtwort der Regierung, denn der Höhepunkt ist erreicht. Telegramme des „Gießener Anzeiger". Falkenau (Böhmen), 5. Februar. Gestern wurden hundert italienilche Bahnarbeit-r zur Kohlenförderung herangezogen. Die Einfahrt fand unter militärischem Schutz statt. Schiffsnachrichten Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten: Earl Loos und I. M. Schulhof. Bremen, 3. Februar. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Dresden, Kaptän A. Koenemann, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist am 2. Februar 11 Uhr vormittags wohlbehalten in New-Nork angekommen. Die Expedition des Dampfers Stolberg am 25. Februar nach Brasilien fällt ans. Hande! und Verkehr. Volkswirtschaft. Frankl art er Börse vom 3. Februar. Wechsel auf New-York zu “4.21-22. Prämien auf Kredit per ult Februar 1.30%, do. per ult. März 2.50%, Diskonto Kommandit per ult. Febr. 1.20%, do. per ult. März 2.20 /o, Lombarden per ult. Februar 0,65% do. per ult. März 1.00 /o, Deutsche Bank per ult März 0.00%, Dresdener Bank per ult. März 0 00%, Berliner Handelsges. per ult. Febr. 1.50. Kotierungen : Kreditaktien 235.50-40, Diakon to-Komman- dit 196.80-90-80, titaatsbahn 136.30, Gotthard 141.60, Lombarden 28.10-00-00, Ungar. Goldrento 99.50, Italiener 94 40, Sproz. Mexikaner 26.60-00, Oesterr. Coupons 84%, Amerik. Coupons 4.19%, Privat-Diskont 4-3%%. 1% bis 2% Uhr: Kredit 235.40-236.20-10-60-40, Diskonto 196.80-90, Staatsbahn 136*30, Lombarden 28.10. Kirchliche Nachrichten. Kv 23 gelische Gemeinde. Montag den 5. Februar, abends 8 Uhr: Bibelstunde im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Text: Ap.-Gesch. Kap. 9, 32 ff Pfarrer Euler. Dienstag den 6. Februar, nachmitags 5%Uhr: Versammlung der konfirmierten Mädchen der Lukasgemeinde im Schwesternhaus (Johannesstraße). Pfarrer Euler. Ärmste Wrldungm. Depesche» deS Bureau „Herold". Berlin, 5. Februar. Das Befinden der Kaiserin Friedrich, ist wie die „Berl. MontagS-Ztg." erfährt, noch immer kein befriedigendes. Wenn auch keine unmittelbare Gefahr vorliegt, bedarf die hohe Frau doch der äußersten Schonung. Prinz Heinrich von Preußen wird sich unmittelbar nach seinem Eintreffen in Europa erst zu seiner Mutter begeben und dann nach Berlin zurückbegeben. Berlin, 5. Februar. Es kann der „Berl. Montags- Ztg." zufolge kaum einem Zweifel unterliegen, daß die Kanalvorlage im Abgeordnetenhause nicht früher ringe- bracht werden wird, bis nicht die Flotten-Vorlage im Reichstage eine sichere Majorität gefunden hat. Eine frühere Einbringung wird schon deshalb nicht gut möglich sein, weil die Vorarbeiten noch nicht abgeschlossen sind. Berlin, 5. Februar. Das Befinden des Abgeordneten Dr. Lieber hat sich in der abgelaufenen Woche wesentlich gebessert, doch wird er an den parlamentarischen Verhandlungen noch längere Zeit nicht teilnehmen können. Er wird sich bis zu seiner völligen Wiederherstellung nach dem Süden begeben. Berlin, 5. Februar. Der Gesundheitszustand des Finanzministers von Miquel läßt noch immer viel zu wünschen übrig. Es ist vorläufig überhaupt nicht abzusehen, wann der Minister wieder die Amtsgeschäfte übernehmen kanu. Wien, 5. Februar. Der Pariser Korrespondent des „Neuen Wiener Journal" hatte eine hochintereffante Unterredung mit dem ehemaligen französischen Kriegsminister Du Barail über den Transvaal-Krieg. Du Barail hält die Situation für die Engländer für verzweifelt und gänzlich verloren. Auch Lord Roberts werde mit den neuen 60 000 bis 80 000 Mann nichts ausrichten und auf. gerieben werden, denn mit Soldaten, welchen die militärische Erziehung und der traditionelle militärische Geist fehle, sei nichts anzufangen. Wien, 5.Februar. In der heutigen VerständigungS- Konferenz werden alle Parteien, mit Ausnahme der beiden radikalen Flügel, teilnehmen. Die Regierung wird sieben Gesetzentwürfe vorlegen, betreffend die Sprache des amtlichen Verkehrs, die Errichtung von Minoritäts-Schulen und die Aenderung der böhmischen Landtags-Wahl-Ordnung. Die Deutschen werden erklären, daß sie an dem Pfingst« Programm festhalten. Die Konferenz hat einen rein in- formatorischen Charakter. Rom, 5. Februar. Die Influenza tritt immer stärker auf und fordert immer mehr Opfer. Die AnsteckungS. gefahr ist so groß, daß sich der Vatikan geweigert hat, eine Anzahl Pilger zu empfangen. Paris, 5. Februar. In hiesigen diplomatischen Kreisen will man wissen, der Zar werde demnächst seine Stimme zu gunften des Friedens erheben. Antwerpen, 5. Februar. Hier eingetroffene Telegramme berichten, daß infolge des Sturmes ca. 40 Fahrzeuge und Dampfer an der japanischen Küste gesunken sind. Die Zahl der ums Leben gekommenen beträgt 200. Auch auf dem Mittelmeer herrscht ein furchtbarer Sturm. Bom Kriegsschauplatz. London, 5. Februar. Die „Central News" erhalten aus Durban eine Depesche, nach welcher General Buller gestern abend die Ueberschreitung des Tugela für Freitagabend meldet und hinzufügt, daß er sich auf dem Wege nach Ladysmith befinde. London, 5. Februar. Ein heliographisches Telegramm der „Central News" aus Ladysmith über Swartkop vom Freitag meldet: Hier ist noch alles ruhig. Die Präsidenten Krüger und Steijn haben die Buren-Lager in der Nachbarschaft besucht, um Frieden zwischen den Transvaal- und Oranje-Buren zu machen, zwischen denen schwere Meinungs-Verschiedenheiten bezüglich der Fortsetzung des Krieges bestehen sollen. London, 5. Februar. Ein Telegramm aus Ladysmith vom Freitagabend meldet, daß viele Kaffern aus dem Burenlager geflüchtet und in Ladysmith angekommen sind. Dieselben beziffern den Verlust der Buren in den Kämpfen am Spionkop auf tausend Tote und Verwundete. Auch seien viele Geschütze durch Lyddit-Granaten schwer beschädigt worden. London' 5. Februar. In hiesigen militärischen Kreisen ist man über die letzten Telegramme Bullers sehr optimistisch gestimmt, welche besagen, daß er den Tugela überschritten habe und gegen Ladysmith vordringe. Ein Telegramm vom 4., welches der Heliograph aus Ladysmith übermittelt, besagt folgendes: Wir sind freudig überrascht worden durch den Kanonendonner der Truppen des General Buller. London, 5. Februar. Die „Times" veröffentlicht folgendes Telegramm aus Kapstadt: Der Afrikander-Verband versucht neuerdings eine Agitation in der Kap- Kolonie zu organisieren. Auf dem großen Kongreß, welchen der Afrikander-Bund in den nächsten Tagen abhalten wird, wird eine Resolution vorgeschlagen werden, welche die Politik verdammt, die zum Kriege geführt habe. Gleichzeitig wird das Parlament beauftragt werden, eine Untersuchung einzuleiten über die Art und Weise, mit der das Privat-Eigentum, sowie die angeblichen konstitutionellen Rechte und Freiheiten beachtet worden sind. Der Afrikander- Bund drückt seinen heftigsten Unwillen gegen Sir Miluer aus und fordert dessen Rückberufung. London, 5. Februar. Bis Mitternacht sind vom Kriegsamt keine Telegramme veröffentlicht worden. Es heißt aber, es seien Telegramme eingelaufen, welche die Truppen-Bewegungen Bullers betreffen und geheim gehalten würden. Markus Bauer Spezial-Geschäft in feiner Herren-Garderobe. Anfertigung nach Maß in eigener werkstätie. Gießen, Airchenplatz fl. 718 Das schönste Gesicht Unreinheiten der Haut, wie Pusteln, Mittsstr, Schrunden (TkLfP Sommersprossen u. s. w. eiristellen. Diese zu bc- kämpfen, bedatf eS einer vernünftigen Gesundheitk- T X pflege der Haut und nicht der Ar Wendung scharfer, I \ ätzender, die Haut in den meisten Fällen zerstörender 7 MMel. Ein Versuch mit der Patent MytrhoBn-Setfe, —welche zur Haut-und SchöoheiiSpflege unerläßlich uvd & X unübertroffen ist, wird am besten ihren Wert als täg. llche Toilette - Gesundheit«-Seife beweisen. Uebcrall, auch in den Apotheken, erhältlich. 123 LÜHNS HX LUHNS 10 Prei e ä Mk. 15.— in bar. 25 Prei e: (Sieg. Kaffee-Services. 50 Prei e: Jsouer-Bügeleisen. 2 Preise ä Mk. 80.— in bar. 5 Preise ä Mk. 20.— in bar. Je nach Anzahl der Ende jeden Monats eingesandten Einschläge usw. von LnhnS Wasch-Extrakt (mit rotem Band), Lunith» Seife (mit Bergmann), LnhnS Salm.-Terp.-Kernseife (mit rotem Kreuz), LnhnS Mond-Seife, LnhnS Kinder-Seife, LnhnS Blumen- Seife usw. werden folgende Preise verteilt: 1 Preis i Mk. 50.— in bar. Dem fleißigsten Sammler am 1. Juli Mk. 600.—, am 1. Dezember Mk. 1200.— Extra-Prämie! — Bei Einsendung von 80 oder 50 Einschlägen erhält überhaupt jeder — zn jeder Zeit — ein nützliches Geschenk! Fordern Sie im Laden oder direkt bei der Fabrik Aug. Luhn & Co., Barmen-R., den Prospekt über LnhnS PreiS-Berteilung. — LnhnS Fabrikate sind in allen besseren Geschäften zn haben. 466 TOR.IL Fleisch - Extract übertrifft trotz billigeren Preises an Nährkraft und Wohlgeschmack die Liebig’sohen Eitract« und ist in allen besseren Drogen-, Delicatessen- und Coloaialwaaren-Handlune’en zn haben. eidenstoffe, Sammte und Velvets tauft itb» flam» am btßrn mch jrr»i»n>*rtlMr«kt von von Elten & Keussen Krefeld. Man Hti. unser Mnstersarttmrnt. Um stille Teilnahme bitten 949 Josef Kurland 0453 Mschlagsfrist 4 Wochen 947 Kaiserhof 956 Mulch, Pfandmeister. 968 zu vermieten. Lindenplatz 7. mieten Diezstratze 13 Jl. Carl Walter. Kaistt-Kllmanm Shylock, ein Jude, Alfred Helm Neue« Baue 1, 892 sofort gesucht. 959 Win«, Hofmannstraße 14 Dotzheiurerstratze 7 erb. 941 Verantwortttcher Redakteur: H. Äoegltt. Druck und Verlag der vrühl'schen UniverfitätS-vuL- und Steindruckerei (Pietsch Erben) te Gießen. Prinz von Marocco Prinz von Arragonfl Bin freiwillig aus dem Verband des Gießener Stadttheaters ausgeschieden. Erläuterungen demnächst durch Cirkulär. L Preisliste«, auch tocr -ortofreil Angabe der Streng reelle u billigste «erugSnueller 159 Ovv JamtUen im Gchrauchet Die Beerdigung findet Dienstag den 6. d. Mts., nachmittags 2 Uhr, statt. 5 Wk. Mel'ohnung demjenigen, welcher mir den Thäter ermitteln kann, welcher in der Nacht von Samstag auf Sonntag den in der Rodheimerstraße 29 stehenden leeren Wagen entfernt hat. [0448 Carl Häuft, Rodheimerstr. 29, patt. Wilh. Wilhelmi. Ludwig Joost. Lucie Kugler. Elsa Duve. 5-Zimmerwohnung zum 1. Juli, ebent. früher, zu mieten gesucht. Offerten unter M. 0450 an die Expedition d. Blattes. rünberg i. Hessen, im Februar 1900. Großh. Eisenbahn-Bauabteilung. Preise der Plätze: -Loge 1 Wk., Saal 40 ^f., Hallcrie 20 ?f. fo" Herford Nr. 80 üt Weftsalca. Paul Paten. August Kirchhoff. Ludwig Joost. Richard Kruse. Alwin Henry. Carl Walter. Die tiefbetrübten Hinterbliebenen: Frau Pfarrer Schmehl, geb. Horcher, und Sohn Friedriche Versteigerung. Montag den 12. d. Mts., nach« mittags 2 Uhr, versteigere ich im Pfandlokal Seltersweg 11 gegen Barzahlung: a. 1 Fahrrad, ca. 60 Stück Gerüststangen, 1 Faß Eitopbone, b. 1 Pferd, 1 Pianino, 1 Schreibsekretär, 1 Kaffaschrank, Sofas, Kommode, Kleiderschrank u. a. m. Die Vertzetgerung zu a findet voraussichtlich bestimmt statt. Gießen, den 5. Februar 1900. Wareu Posten Z jeden Umfangs und jeder Art werden gegen sofortige Barzahlung stets gekauft. Offerten an Haasenstein & Voller, A.-G., Kassel unter K. 68. In jeder deutschen Familie foKte die „Tierbörse", Berlin, gehalten werden; benn die „Tierbörse", welche im 14. Jahrgange erscheint, ist unstreitig das interessanteste Fach- und Familienblatt Deutschlands. ,^A?Ür . t' ^r"tis) Den Landwirtschaftlichen Central-Anzeiger; 2. (gratis) Die gratis) Die Kaninchen-Zeitung; 4. (gratis) ? f k ‘ / ^". -^almngsb att (Romane, Novellen, Beschreibungen, Rätsel R /oratts) Allgemeine Mitteilungen Über Land- und Hauswirtschaft, 6. (gratis) Unsere Hunde (nur Text); 7. (gratis) Unser ae- n6b@eüenlSrinVa(hU*'$tertir Monatlich 2mal) einen ganzen Bogen fpin raÄ l hochmtereffanten fachwiffenschaftlichen Werkes. Es ist also ihren ?ipfpn fflrUM äbr,Cn? ^Esamten Naturleben, das in der „Tierbörse" mit ihren vielen Gratisbeilagen nicht vertreten wäre. firin^L ^ttaan des Aerttner Hykerschuh-Aereins und erinßt in jeher Kummer das Archiv für Tierfchuhvestreöungen. 11 ntnInds bietet eine solche Reickbaltigkeit an und Belehrung. Für jeden Thier- und Pflanzenliebhaber, ho^n"'A.-?uch ^Uo Tierzuchter, Tierbandler, Gutsbesitzer, Landwirte, Forst- nnft?hP'nrAHCr' £e^cr 2C- ’J* die „Tlerbörse" unentbehrlich. JlDe J ! i l He!'2anbekn nehmen jeden Tag Bestellungen auf die „Tierbörse" nrnm Im ^nartal bereits erschienenen Nummern für 10 Pfg. m toenn man fü9t: 3cb bestelle die „Tierbörse" mit Nack- Iteferung. Man abonniert nur Sei der nächsten Z»ssta«statt, wo man wohnt. tüchtiger Hausbursche, welcher mitPferden umzugehen versteht, bei hoh. Lohn gesucht. Bu erfr. in der Exp. d. Bl. [965 Diese Woche zum erstenmal ausgestellt: Sathinini, Sirilitn, Corfira. A. a.: Wohnung Napoleons in Ajaccio, ferner Bastia, herrliche Ansichten von Messina, Palermo, Syrakus, Catania, Cagliari. — Auf die herrliche Pracblferie macke ick ganz besonders aufmerksam. im 75. Lebensjahre, wenige Monate vor seinem fünfzigjährigen Dienstjubiläum. Er starb stijl und gefasst und im zuversichtlichen Glauben an seinen Heiland und Erlöser. Rezept: 1 wird in eine Scküffel gegeben, für 3 Pfennig Hefe mit lau- toQrmer Milch ein Vorteig gemackt, sodann werden 125 Gramm Palmin mit 2 Löffel Wasser leicht gerührt, 36 Gramm Zucker, 2 ganze Eier und 2 Eigelb dazu gethan und zu einem leichten Teig verarbeitet; wenn der Teig aufgegangen ist, nimmt man ihn aufs Nudelbrett, wellt ihn 2 Messerrücken dick au8 und sticht mit einem runden AuSstecker Blättcken aus, füllt je in eines derselben Eingemachtes, drückt ein zweites fest am Rand darauf; wenn diese aufgegangen, werden sie in heißem Palmin schwimmend gebacken, hernach warm mit Zucker bestreut. 1 Pfd. Palmin ä 65 Pfg. = &/4 Pfd. Butler; folglich 50<7o Ersparnis. Niederlagen sind an den Plakaten erkenntlich. 953 UklßchklNg. Meins Hofraite, in der Bahn- Hofstraße gelegen, bestehend in zwei Wohnhäusern, Scheuer, Stallung, Garten und geräumigem Hof, zu jedem Geschäftsbetrieb geeignet, be- abstchtige ich Tamstag den 17. Februar er., nachmittags 5 Uhr, auf hiesigem Rathause öffentlich zu versteigern. 938 Grünberg, 3. Februar 1900. „ Conrad Zintzer. Nerdmgung der Ausführung der Erdarbeiten, Wegebefestigungsarbeiten , Kunstbauten und Oberbau-Packlage für die Nebenbahn Lollar—Londorf, eingeteilt in 2 Lose (Los I 69400 cbm Abtragsbodemnaffen und 4600 cbm Mauerwerk und Betonfundament, Los II 59300 cbm Ablrags- bodenmafsen und 600 cbm Mauerwerk und Betonfundament). Termin: Donnerstag den 1. März 1900, vormittags 10 Uhr, im Bureau der Großh. Eisenbahn-Bauabteilung zu Grünberg in Hessen. Bedingungen und Zeichnungen liegen in dem Bureau der unterzeichneten Bauabteilung zur Einsicht offen und können die Angebotbogen mit den Bedingungen für beide Lose zusammen gegen porto- und bestellgeldfreie Einsendung von 3 Mark (nicht in Briefmarken) ebendaher bezogen werden. J ' (L. Spuck.) Keule, Dienstag S- M-tzch'uppe. Giessener Stadttheater. Dienstag den 6. Februar: 15. WolKs-Dorstettung. Der Kaufmann von Uknrdig. Lustspiel in 5 Akten von W. Shakespeare- Mrevil der Faschinifszeit siede man alle SaschingSkrapfen in dem berühmten Pflanzenfett Palmin, ißte Krapfen erhalten eine schöne braune Kruste und werden nicht zu fett. Tubal, s. Freund, Lanzelot Gobbo Der alte Gobbo Balthaser gLranntwein- und Liqueurfabrik (Rheinlands) sucht einen willigen, zuverlässigen Küfer, -^8® welcher bereiis läng. Zeit in einem De- siillerie-Gefchäft thätig gewesen sein muß und der mit der Herstellung von Branntweinen vertraut ist. Derselbe muß auch Fässer reparieren können. Offerten mit Angabe über Lohn und seitherige Stellungen unter K. 324 an die Ann.-Exped. J« P. Houben, Krefeld. 0441 Personen Der Doge von Venedig Antonio, der Kaufmann von Venedig Baffanio, s. Freund, Solanio, 1 Freunde Salarino, > des Graziano,) Antonio, Stephan _________ Porzra, eine reiche Erbin Marg. Haußig. Neriffa Rosa Knöfel. Jessica, Shylocks Tochter Agnes Hammer- Ein Page M. Eichenwald Samstag den 3. Februar, abends um 7% Uhr, verschied nach kurzem, aber schwerem Leiden unser lieber, guter Gatte und Vater Ludwig Sclunehl evangelisch-lutherischer Pfarrer zu Mittel Seemen , . .. Wilh. Wilhelmi. Lorenzo, Liebh^ d. Jessica Wald. Ecker tz. Franz Rolan 100°|o Ukldlkuß Alleinverkauf zu vergeben von 941 Edison Stahl-Hörtemaffk, Eiftu-Hiirtkpnlvkr, Zchwkißpulver überall mit überrasch Erfolg eingef. in jed. Fabrik, mechan. Werkstätte, Schlofferei, Schmiede unentbehrlich. Meldg. nur von zahlfähigen, bett. Betriebe leibst des. Reflektanten sof. an Edison, Wiesbaden, ÖltiWUHvKl5 oauuctt u. alle anderen Sorten Deltsedern u.Tau- nttt. Äeubcii u. beftc Reinigung garantiert! V- Psundiür 0,60:0,80, l^t;l,40. PrtmaHalbvauncn 1,60,1,80. Po- latfcöetn: halbweiß 2; weiß 2,50. Silberweifzc •«W?U.echWlMenieoern 8; 8,50;4;5. SU- »etttdSe «Snfe-u.Schwaneudannett5.75;7; 8; 10_Ä Echt chinesische «arirSaunen 2,50; 3 5 '» 4J5 2evesbelieb. Ouan- ♦“«.äoöfrct gegen Nachnahme! Nichtgefallendcg bkrxtzwMtgst auf unsere Kosten zurückgenominen. Pecher & Co. । Die Gr. Zandes-Lotterie-Direttlon hat unr unferm gestrigen Tage eine ! Haupt-Kollektur übertragen. Wir empfahlen unseren neu erhaltenen Vorrat von I Hessischen Fandes-Fotterie-Fosen ZU Planwäftigen Preisen. Hochreuther & Töpelmann Südankage 5. Solide Wiederverkäufer, welchen es an dauernder Geschäfts» Verbindung gel?g n ist, werden allerorts zu den von der Direktion vor. gkfchri-benen Bedingungen angestellt. 955 ßlki-er, Writzeug und I Maskeukostöme werden unter Zusicherung tadellosen Sitzes u. reeller Bedienung angefertigt. Frau Berg, Wetzsteingaffe 13. Bis 10 M. Nebenverdienst täglich leicht und anständ. für Personen jed. Standes, auch Frauen Patentverwertungsgesellschaft Wolfstein. ________(Rückmarke beifügen.)_____940 5 - Zimrnerwohnunq, mittlerer Stock, Weserstraße 4, nächst der Anlage, per 1. Mai oder Juni zu vermieten. Näheres im 3, Stock.____________ 0448] 2 fein möbl. Zimmer auf 1. März od. später zu vermieten. Licherstratze 7. 0445] Möbliertes Zimmer mit Pension 0437] Schön möbliertes Zimmer an einen jungen Herrn (Kaufmann oder Beamten) zu Perm. Bahnhofstr. 29 I. 0440] Ein möbliertes Zimmer zu ver- Zu verkaufen 50 HP Krautz-Lokomotive, gut und betriebsfähig, 90 spurig, 2 HP stehender Petroleummotor, wenig gebraucht, ca. 2500 m 14 kg Stahlschieueu, 5 Herzstücke, auf Stahlplatten montiert, ca. 1100 Rollbahn - Schwellen, 1,50 m lang, 20 Stück Stahlmuldeuktpper, % cbm, 60 spurig, 50 Stück Kafteukippwage«, 2 und 2*/, cbm, 90 spurig, diverse Pumpen, Geräte, schwere Ketten re. Anfragen an 932 _____H. v. Mulert, Gießen. Eine TVTia4* zu verkaufen. [0452 Kaute JMfcLg» U Bruchstr 12. Eine studentische Kor- LusinitUtWst' poration sucht geraum. mit Vorzimmer bis zum 1. Mai, eventuell auch früher. Offerten mit Preisangabe unter N. B. 0489 sind an die Exped. d. Bl. zu richten. Tlorlohnn in beliebiger Höhe werden U<11 Ivllvll solventen Geschäftsleuten und Beamten vorübergehend unter kulanten Bedingungen gewährt. — Offerten unter Nr. 0451 an die Expedition dieses Blattes. ßansbllkschk, ber au* m^fer^n' umgehen kann, sofort gesucht. [0438 ______________________Ederstratze 8. 950] Auf meinem Bureau können zwei Eleven mit guter Schulbildung und schöner Handschrift sof. eintret en. Liudenftruth, Gr. Geom. 1. Kl. Junger Mann für Kontor und Lager gesucht. Offerten unter H. 954 an die Expedition dieses Blattes. Fräulein, gesetztes, das in Hauswesen und Kinderpflege bewandert ist, auf einige Zeit zur Entlastung der Hausfrau für hier sofort gesucht. Angebote mit Ansprüchen be- förbert unter 964 die Expedition d. Bl Gegen hohen Lohn gesucht ein kräftiges Mädchen für Hausarbeit, ein Küchenmädchen; letzterem ist Gelegenheit geboten, das Kochen zu erlernen. Näheres bei Kran Hüttenberger, Plazierungs- büreau, SelterSweg in Gießen. 960 Junge Dame, die mit Schreibmaschine und Kontorarbeiten vertraut ist, findet auf hiesigem kaufm. Bureau sofort B-schäf. tigung. Schriftl. Offert, mit Angabe der Gehaltsansprüche u. H. Y. 946 an d. Expcd. d. Bl. erbeten. THodes. Eine 2. Arbeiterin und zwei Lehrmädchen gesucht. 945 __M. Hof-Wenzel. 30] Lausmäbchen oder Lauffrau per sofort gesucht. Schillevstratze 11 III. Für Laden nebst schriftlichen Arbeiten einer Bäckerei wird ein tücht. Mädchen gesucht. Eintritt sofort oder später. Schriftliche Offerten unter C. F. 0449 i an die Expedition dieses Blattes. 2>ie heutige Yummer umfaßt 12 Seite». 8^ ■kStS"* eggillttw iw ganbroirt ^^rrbtßellungkN I A 81 Son dem zur ■ den Bahnbau Grünl in 1895 aufgenomm Obliflationtn Lit j Nr. 10 zu 200 M 1. März d. Zs. btf. 0iefjen, den Sroßher^ -chnlßttt Mchmv'. TS mch Gießener Anzeiger1 schnittSmarffpreise (nicht November) i Gießen, den G Bett.: Dah/en zur M SrM « tie Großh. Mer Bezugnah' 4. Januar 1900 (@i Sie hiermit an piii haltenen Auflage - W Nachdem der Kv ffankheitShaiber text den ^^n zu Bremen Darm^abt, Großhnzogli, OrigintiE 3bseu Abend: „ötr Xfip ^hall daß u,/b { den ^rhr [ich des 9 ftinetny”1*6"- nicht ^ndle fi* Art ttv lvoraus ,?Elchte, bie * ein 3 H,' leriAz Äser berfön SE'L w n fein. '