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Alle Anzeigen-BermittlungSstellen deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. ZeilcnpreiS: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. >»«ahme von Anzeigen zu der nachmittags für den fügenden Tag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Abbestellungen spätesten- abends vorher. erwehrt tügNch mit Ausnahme des Montags. Die Gießener Mamilieuvlälter »erden dem Anzeiger no Wechsel mit „Hess, fianbtoirt* u. „Blätter sür Hess. BolkSkunde" »Schtl. 4 mal beigelegt. Amts- und Anzeigeblatt für den Areis Giefzen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Kchutstraße Ar. 7. Gratisbeilagen: Gießener Fanlilienblätter, Der hessische Landwirt, Mittler für hessische UolKsKunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hießen« Fernsprecher Nr. 51. Lokales und Provinzielles. Gieße«, 5. Februar 1900. ** Zur Berufswahl. Es sind nur noch wenige Wochen bis zum Abschluß des Schuljahres, in welchem wieder Tausende von jungen Leuten in das Leben hinaustreten, das Lernen und Arbeiten heißt bis in ferne, ferne Jahre. Wir haben selten eine Zeitperiode zu verzeichnen gehabt, in welcher jedes Jahr so viel Neues in Industrie und Gewerbe, in Handel und Wandel brachte, wie gegenwärtig, in welchem auch von erwachsenen Leuten wiedep und immer wieder zugelernt werden muß. Und darin wird auch sobald wohl keine Aenderung eintreten, ganz neue Jndustriebranchen sind auf der Bildfläche erschienen, die heute noch im Beginn ihrer Entwickelung stehen, die den verschiedensten Gewerben wieder Ergänzung und Vervollkommnung bieten. So ist es für einen jeden jungen Mann von der größten Notwendigkeit, daß er gründlich lernt, wenn ihm die Glocke der Lehrzeit erschallt. Das' Neue, was später kommt, und das hinzugelernt werden muß, kann nur dann wirklich nutzbringend angewandt werden, wenn das Fundament des Wissens und Könnens festsitzt. Darum ist eine.ernste und genügende Lehrzeit heute eine unbedingte Notwendigkeit. Eltern und Erzieher bereiten ihren Kindern und Pfleglingen den schlechtesten Gefallen, wenn sie beim Abschluß eines Lehrvertrags allein darauf sehen, daß die Lehrzeit so kurz wie möglich ist, und der Junge bald möglichst viel verdient. Damit kommt man nicht vorwärts. Von Gehilfen und Angestellten wird heute in jedem Fache etwas wirklich Tüchtiges verlangt, ein Stümper avanziert nie. Gewiß, es mag ihm gelungen sein, früher einen Verdienst zu erhalten, aber der rechte Lohn, der später kommen soll, der bleibt aus. Gerade weil die Unsitte eingerissen ist, denn es ist eine Unsitte auf Verkürzung der Lehrzeit hinzuwirken, soll hierauf hingewiesen sein, nicht kürzer, sondern womöglich ausgedehnter müßte heute die Lehrzeit werden. Lehrjahre sind keine Herrenjahre, aber sie haben sick schon sehr viel anders! gestaltet, als es vor zwanzig, dreißig Jahren der Fall war. Die Gesetzgebung hat viele neue Bestimmungen getroffen, an die man damals überhaupt noch nicht dachte, die Lehrzeit war nicht selten wirklich eine harte Zeit, und mancher Mann, der heute geachtet und geehrt dasteht, wurde „herangenommen", wie es sich kein „Herr Junge" Mehr gefallen lassen würde. Aber diese Zeit hat auch ihren Segen gehabt, wer tüchtig im Gehorchen war, ist auch ein Meister im Befehlen geworden. **Wassoll unser Jungewerden? Mit dieser ernsten Frage beschäftigen sich jetzt Tausende und Abertausende sorgender Eltern. Der Eintritt in das Erwerbsleben bedeutet einen der wichtigsten Wendepunkte des ganzen Lebens. Umso gewissenhafter sollte deshalb allenthalben die Entscheidung über diese Frage vorgenommen werden. Es unterliegt gewiß keinem Zweifel, daß in Zukunft bef dem erbitterten Kampf ums Dasein noch wekt mehr Ansprüche aui den Einzelnen gestellt werden dürfen, als dies bis heute jemals der Fall war. Demnach ist auch vorauszusehen, daß nur diejenigen jungen Leute in der Lage sein werden, sich empor zu arbeiten, die einen Beruf gewählt haben, der ihren Fähigkeiten und Neigungen vollständig entspricht. Dies gilt besonders vom Kaufmannsstaude. Man glaube nicht etwa, daß eine leidlich gute Handschrift schon den Befähigungsnachweis für den Kaufmannsstand einschließt. Die vielen stellenlosen Kaufleute in Deutschland, deren Zahl nach der Arbeitslosenstatistik des Deutschnationalen Handlungsgehilsen-Verbandes in Hamburg auf etwa 12 000 geschützt wird, beweist zur Genüge, wie viele Eltern sich vom .Xtaufmannsstande ganz falsche Vorstellungen gemacht haben. Das ungeregelte Lehrlingswesen, und das gewaltige Eindringen weiblicher Arbeitskräfte iw diesen Stand eröffnet den männlichen Gehilfen einen wenig, erfreulichen Ausblick für die Zukunft. An alle Eltern und Vormünder richten wir daher die ernste Mahnung, die ihrer Leitung anvertrauten jungen Leute nicht leichtsinnig dem Kaufmanusstande zuzuführen. Gleichzeitig richten wir aber auch an die Herren Chefs die Mahnung, nur solche jungen Leute als Lehrlinge einzustellen, von deren geistiger Bildung zu erwarten steht, daß sie später nützliche und brachbare Glieder des Kausmannsstandes werden. Rockenberg, 3. Februar. Am vergangenen Sonntag feierte unter sehr zahlreicher Beteiligung der Beamten und Bürgerschaft Rockenbergs das derzeitige Wachtkommando unter Führung des Herrn Leutnant Kretschmar vom Jnf.- Regt. Kaiser Wilhelm Nr. 116, den Geburtstag des hohen Chefs, Sr. Majestät Kaiser Wilhelm II., in dem dazu festlich dekorierten Saale des Herrn Enders. Theater, sowie Couplets wurden gut durchgeführt und ernteten stets ihren wohlverdienten Applaus. Ein Tänzchen bildete den Schluß der schönen Feier. Welch' einer Beliebtheit sich Herr Leutnant Kretschmar unter den Bürgern Rockenbergs erfreut, bewies die starke Teilnahme des Kriegervereins, sowie der übrigen Bügerschaft; denn als der Tag graute, dachte man erst an den Heimweg, und schied mit dem Bewußtsein, einen humorvollen, gemütlichen Abend verlebt zu haben. Den Unteroffizieren und Mannschaften wird dieser Tag ein unvergeßlicher bleiben. Wörrstadt, 2. Februar. Die Spatzenplage hat hier in der letzten Zeit so sehr überhand genommen, daß von der Bürgermeisterei mehrere Leute bestimmt worden find, um Freund Sperling mit Pulver und Blei auf den Pelz zu rücken. Für jedes abgelieferte Exemplar werden 8 Pfg. bezahlt. Die Schießzeit erstreckt sich auf die Zeit vom 1.—15. Februar. § Michelbach (bei Schotten), 2. Februar. Obschon unsere Gemeinde eine größere Anzahl Pumpbrunnen befitzt, so sind dieselben jedoch sehr ungleichmäßig verteilt. Für viele Bewohner ist daher das Wasserholen recht erschwert. Aus diesem Grunde haben sich eine ansehnliche Zahl Ortsbewohner dahin ausgesprochen, eine Quellwasserleitung zu erbauen, zumal man die Wohlthaten einer solchen aus benachbarten Orten kennt. Am „Gackerstein-, welcher zum Teil in der Gemarkung Michelbach liegt, befinden sich mehrere Quellen. Ein Ingenieur namens Harr aus Frankfurt a. M., welcher vor Jahresfrist die Schottener Wafser- leitung erbaute, hat durch Nachgrabungen bei diesen Quellen nachgewiesen, daß das Wasierquantum für unsere Gemeinde mit etwa 300 Seelen hinlänglich ausreichend ist. Hoffentlich wird das Projekt bald verwirklicht werden, da auch die Gemeindevertretung keinen Einwand dagegen macht. Darmstadt, 3. Februar. Münzdirektor Friedrich Krauß, ein geborener Darmstädter, trat vor einer Reihe von Jahren in den Dienst der Südafrikanischen Republik (Transvaal), um in Prätoria eine Münze einzurichten, an deren Spitze er heute noch steht. Nachdem Herr Krauß einen längeren Erholungsurlaub bei seinen hiesigen Angehörigen verlebt hatte, kehrte er Ende Oktober v. I. über London nach Südafrika zurück, um wieder seinen Dienst anzutreten, die Engländer hielten ihn jedoch in Kapstadt zurück und gestatteten ihm die Weiterreise nicht. Unter diesen Umständen sah sich Herr Krauß genötigt, die Rückreise anzutreten, und traf gestern wieder hier ein. Er will nun versuchen, ob er über Lorenzo Marquez nach Prätoria gelangen kann. Herr Krauß, ein sehr tüchtiger Fachmann, hat in den 80er Jahren auch in Söul (Korea) eine Münze eingerichtet und dort ein neues Münzsystem geschaffen. Darmstadt, 4. Februar. Wie die „Darmst. Ztg." erfährt, soll das Hof- und Staatshandbuch des Großherzogtums Hessen für dasJahr 1900 neu herausgegeben werden und ist die Redaktion zurzeit mit den nötigen Vorarbeiten befaßt. Wie in früheren Jahren, so werden auch diesmal in erster Linie die Behörden des Landes mit der Durchsicht derjenigen Teile, welche ihren Dienstbereich betreffen, betraut werden. Die Erfahrung hat aber gezeigt, daß trotzdem Ungenauigkeiten und Unvollständigkeiten, namentlich hinsichtlich solcher Verhältnisse unterlaufen, welche den einzelnen Dienststellen ferner liegen oder dienstlich nicht zu deren Kenntnis gelangen. Wie es heißt, wäre deshalb die Redaktion (Sekretariat des Staatsministeriums) auch für Mitteilungen seitens Privater oder Interessenten dankbar, welche insbesondere Fehler in der Schreibweise von Eigennamen, Auslassungen von Ordensdekorationen und sonstige Irrtümer, die etwa bei den letzten Ausgaben unterlaufen, betreffen. m. Borken, 4. Februar. Eine außerordentlich glückliche Jagd fand gestern im Großenengliser Walde auf $Bilb7 schweine statt. Es beteiligten sich daran etwa 20 Herren aus der hiesigen Gegend und aus Fritzlar. Es gelang, 24 Wildschweine in drei Treiben einzukreisen, von welchen 9 Stück, darunter zwei stärkere Keiler, zur Strecke gebracht wurden. — Das älteste in Wichdorf lebende Ehepaar, welches wohl zugleich das älteste des Kreises Fritzlar sein dürfte, ist der Lehrer und Kantor a. D., Herr Heinrich Reitz und dessen Ehefrau, Dorothea geb. Trieschmann. Der alte Herr ist am 11. Oktober 1810 und dessen Ehefrau am 31. August 1816 geboren. Aus dieser Ehe gingen 2 Kinder, 9 Enkel und 5 Urenkel hervor. Im Jahre 1886 wurde im Kreise der Freunde, Verwandten und Bekannten die goldene und im Jahre 1896 die diamantene Hochzeit gefeiert. Nach dem 50 jährigen Dienstjubiläum ließ sich Reitz pensionieren. Möge den alten Leuten ein froher Lebensabend beschieden sein. Vermischtes. • Eine merkwürdige Uebereinstimmung herrscht zwischen den Namen der Wochentage in den europäischen Sprachen, merkwürdig besonders deshalb, weil sie teils dem romanischen, teils dem germanischen Sprachgebiet entstammen. — Im Französischen find die Tage der Woche unverkennbar mit Ausnahme des Sonnabend und Sonntag nach den HimmelL- gestirnen benannt. Lundi ist „Lunae dies“, der Tag des Mondes, Mardi (Martis dies) ist nach dem Mars, Mer- credi (Mercuri dies) nach Merkur genannt. Jeudi (Jovis dies) ist dem Jupiter, Vendredi der Venus geweiht. Dirn anche ist, gleich dem italienischen „Domenica“, der „Tag des Herrn". Enger mit dem Deutschen übereinstimmend, und zum Teil, wie dieses, die Namen der jenen Gestirnen entsprechenden nordischen Gottheiten benutzend, sind die englischen Wochentage: Montag Monday Lundi Lunedi (Mond-Tag), Dienstag Tuesday Mardi Martedi (Tag des Ziu oder Mars, des Kriegsgottes), Donnerstag Thursday Jeudi Jovedi (Tag des Thor oder Jupiter, des Donnergottes), Freitag Friday Vendredi Venerdi (Tag der Freya oder Venus, der Liebesgöttin). In obiger Zusammenstellung sieht man die in den germanischen (deutsch-englisch) und romanischen französischitalienisch) Sprachen gleich oder entsprechend benannten Tage, während die Namen für Mittwoch, Samstag und Sonntag in den verschiedenen Sprachen verschiedenen Ursprungs sind. So weist der englische Saturday, ungleich dem deutschen Samstag, auf den Saturnus hin, während die Bezeichnung für den Sonntag in den germanischen und in den romanischen Sprachen für sich übereinstimmt. (Mitgeteilt vom Internationalen Patentbureau Carl Fr. Reichelt, Berlin, NW. 6). • Das neueste bei den französischen Manövern des letzten Jahres waren die Marschiibunge« auf Stelzen, die das 34. Infanterieregiment in den sumpfigen Niederungen deSj „Departement des Landes" unternahm. Die Einwohner des Landes sind als vorzügliche Stelzenläufer bekannt und bedienen sich dieser Hilfsmittel ständig bei ihren Wanderungen durch die sonst nur sehr schwer zugänglichen Sumpfebenen ihrer engeren Heimat. So hatte denn das gesamte Regiment geeignete Lehrer und Führer in Menge, und unter ihrer Leitung wurde eine große Anzahl interessanter Hebungen vorgenommen. So ging z. B. das Legen von Telegraphenleitungen mit Hilfe der Stelzenläufer mit großer Schnelligkeit von statten. Ebenso bewährten diese sich beim Aufsuchen der Furten in den zu überschreitenden Flüssen, indem sie, mit ihren Stelzen im Flusse auf- und niederpatrouillierend, in kürzester Zeit flache Stellen ausfindig machen konnten. Von großem Vorteil erwiesen sich die Stelzen auch für die Offiziere beim Rekognoscieren. Ein so ausgerüsteter Beobachter vermag naturgemäß weit größere Strecken zu überschauen, als der Fußgänger zu ebener Erde. Auch kann er mit Leichtigkeit mit niedrigem Gestrüpp bewachsenes Gelände durchqueren, das für den gewöhnlichen Fußgänger ein kaum zu überwindendes Hindernis bilden würde. (Mitgeteilt vom Internationalen Patent bureau Carl Fr. Reichelt, Berlin NW. 6). Aus dem Geschüstsleben. Herr Apotheker Walter Weiß, Berlin (früher Gießen) stellt eine neue Verbindung von Formaldehyd mit Fettkörpern dar, welcher er den Namen Lanoform gegeben hat und welche zur Herstellung von Salben, Wundzucker, Streupulver und Seifen vielfach Verwendung findet. Die bis jetzt im Handel befindlichen Präparate, Lanoform-Cream und Lanoform-Streupulver, werden von hervorragenden Haut« und Wundärzten als ein ganz bedeutender Fortschritt auf dem Gebiete der Haut und Wundpflege bezeichnet, und sind schon mehrfach (Ausstellung vom Roten Kreuz) 1898 unter dem Schiedsrichteramt von Generalarzt der Armee Exzellenz v. Coler, Geheimrat v. Bergmann Exzellenz ic.) prämiiert worden Eingehende wissenschaftliche Forschungen haben zur Evidenz erwiesen, daß durch die Lanoform-Präparate sämtliche Bakterien abgetötet und dadurch Eiterungsprozeffe verhindert werden, und daß jede Uebertragung von Krankheitsorganen auf Wunden ausgeschlossen ist. Der große Vorzug von Lanoform-Cream gegenüber dem Gebrauch von Lanolin, Vaselin, Zinksalbe, Gold-Cream rc. liegt dadurch auf der Hand. Lanoform Cream findet zweckmäßig als milde, 'rasch hellende Wundsalbe Verwendung, während Lanoform-Streupulver zum Einpudern kleiner Kinder, bet Wundlaufen und zum Abhärten der Füße, bei üblem Schweißgeruch außerordentlich gute Dienste leistet und alle seitherigen Streupulver an Wirkung übertrifft. Der billige Einkaufspreis von 10, 20, 30 und 60 Pfennig ermöglicht das Vorrätighalten in jeder Familie. Bekanntmachung, betr.: Die öffentliche Impfung. Am Mittwoch, den 7. Februar, Bormittags lO‘/a—12 Uhr wird im Jmpflokal (altes Rathaus) ein öffentlicher Impftermin abgehalten, in welchem diejenigen Angehörigen von Jmpfpflichtigen, welche Aufforderungen erhalten haben, ihre Kinder kostenlos der Impfung unterziehen lassen können. Dieselbe wird an einem Arme mit Kälberlimphe aus dem Landis- impfinstitute vorgenommen. Die Kinder müssen rein gewaschen oder gebadet und mit frischer Leibwäsche zur Impfung gebracht werden. An dem darauffolgenden Termin Mittwoch, den 14. Februar um dieselbe Zeit sind die am 7. Februar Geimpften zu der gesetzlichen Nachschau wieder vorzuffellen. In beiden Terminen können ferner Ämber, welche wegen Krankheit bis zum Somm r von der Impfung zurückgestellt werden wollen, dem Jmpfarzte zur Untersuchung vorgezeigt, oder diesbezügliche ärztliche Atteste abgegeben werden. Die am Gr. Kreisgesundheitsamte abgegebenen Impfscheine müssen dort wieder abgeholt werden. Gießen, den 2. Februar 1900. Großherzogliche Bürgermeisterei Gi ßen. 896 Gnauth. -veBtigmttnml Hohvecheigerung. 45 112 3810 rm Birken-Knüppel (hierunter 18 rm von 3 m Länge, Wagnerholz), „ Eichen- und Birken-Slöcke, Eichen- und Birken-Wellen Donnerstag den 8. Februar I. Js., vormittags IO Uhr, i kommt im Cleeberger Gemeindewald, Distrikt MohrSwald, Altenwald und Kühunner, nachstehendes Brennholz zur Versteigerung: 39 rm Eichen-Scheit und Knüppel, 146 , Buchen- „ „ 18 „ Weichholz-Knüppel, 21 rm Nadelholz-Knüppel, 2025 Eichen-Wellen, 7125 Buchen-Wellen, 750 Weichholz-Wellen, 700 Nadelholz-Wellen. Der Anfang ist im Mohrswald. Bei ungünstiger Witterung wird die Versteigerung eine Stunde später im Rathaus abgehalten. Cleeberg, den 30. Januar 1900. Der Bürgermeister. Keil. 858 Holzversteigerung. Mittwoch ben 7. und Freitag ben 9. Februar, bes vormittags von 9V2 Uhr au, soll in dem hiestgen Gemetndewald folgendes Holz versteigert werden: 90 Eichenstämme, 20 bis 33 cm Durchmesser, 6 bis Ilm lang = 38,38 fm, 104 Nadelstämme, 15 bis 33 cm mtttl. Durchmesser, 6 bis 19 m lang ----- 41,09 fm, 1085 Derbstangen, 7 bis 13 cm Durchmesser, 7 bis 13 rn lang = 49,51 fm, 328 Reisigstangen, 4 bis 6 cm Durchmess.r, 5 bi« 8 m lang = 5,95 fm, 39 rm Buchen-Scheit, 22,4 „ Buchen-Knüppe', 81 „ Eichen Knüppel, 64,8 „ Nadel-Knüppel, 2113 Eichen.Rcisigwellen, 1210 Nadel'Reifigwellen, 36 rm Eichen-Stöcke, 8 „ Nadel-Stöcke. Bemerkt wird, daß das Bau- und Nutzholz am ersten Tage zur Versteigerung kommt. Der Anfang ist im Walbersberg am Bersröder Weg. Reiskirchen, den 2. Februar 1900. Großh. Bürgermeisterei Reiskirchen. Wagner. 902 Hohversteigerung. Donnerstag ben 8. b. M. wird im hiesigen Gemeindewald folgendes Holz versteigert; 59 Eichenstämme, 14 bis 45 cm Durchmesser, 3 bis 10 m lang ±= 18,70 fm (2 Stämme sind Schnittholz), 1 Kiefernstamm (Schnittholz), 43 cm Durchmesser, 7 m lang = 1,02 fm, 46 Etchen-Derbstangen, 12 cm Durchmesser, 5 bis 6 rn lang (Wagner holz), 71 rm Eichen-KnÜppel (4 rm ----- 2XA m lang), Die Zusammenkunft ist vormittags 9V2 Uhr auf der Jägerschneise, an Abteilung Birkenstock. Großen-Linden, am l.Febr. 1900. Gr. Bürgermeisterei Großen Linden. Leun. 862 Versteigerung. Dienstag den 6. Februar v. IS. versteigere ich dahier gegen Barzahlung r a. Vormittags 10 Uhr Bahnhofstraße 68: 35 Säcke Mehl (Weiß- und Roggenmehl), 2 verzinnte Teigmulden, 1 Teigteilmaschine, 1 Brodwägelchen, 1 vernickeltes Brodgestell, 1 desgl. Schaufenstergestell, 1 Ladentheke, 1 Laden- und 2 andere Tische (darunter ein Sofatisch), 1 Nachttisch, 4 Rohrstühle, 1 Sofa, eine Partie Mehlsäcke, Backbretter, Bleche rc. Sämtliches Mobiliar ist fast noch neu. b. Nachmittags 2 Uhr Neustadt 55: 200 Flaschen Wein, 8 Mille Zigarren, 50 Liter Branntwein, 45 Zentner Heu, eine Partie Schubwaren, Filz- und Strohhüte, 3 Fahrräder und Möbel aller Art, sowie 1 Kaffenschrank. Die Versteigerung zu a findet bestimmt statt. 921 Born, Gerichtsvollzieher. (!tiii|iffhliiiujcn Wohnungseinrichtungen öbel-Lager A. Grünebaum Bahnhofstr. 35. Spezialität: Komplette 88< Gentners Schuhfett hebeni Göppingen; Nun acht mit I SchulzmarKt 1 Kaminfeger^ r in roten Dosen' mit dem Kaminfegei macht v erhalt .das Leder k weich, B dicht flauer hg Fl" *!n den . meisten ß WM in roten Dosen [erzeugt auch auf ^Fettem Leder wieder EJVschönsten UGlanz' an geschlossen. 864 per Landes-Ausschuß des DerttschenAkotterrvereius f. d. HroßherzogtumKesten. die einzelnen Schüler Wochentagen 10 Pfg. Kmder werden nur Begleitung Erwachsener gelassen. in zu- Die Eisenbahn - Verwaltungen gewähren während der Dauer der Ausstellung zu alle» fahrplanmäßigen Zügen auf einfache Fahrkarten 2. und 3. Klasse freie Rückfahrt, wenn die Fahrkarten in der Ausstellung abgestempelt werden. Die Ausstellung wird Montag, 12. Februar, abend» Vom Samstag, 3. Februar, ab veranstalten wir in den sämtlichen Räumen de« früheren Palais des Prinzen Karl zu Darmstadt eine Ausstellung von nahezu 300 Modellen sämtlicher Schtffsg-tttungen unserer Marine, wie: Panzerschiffe, Panzerfahrzeuge, Panzerkanonenboote,großeKreuzer kleine Kreuzer, Kanonenboote, Schulschiffe und Torpedo- fahrzeuge. Hieran schließt sich eine Sammlung von Schnell und Postdampfern, See- und Flußdampfern, großen Segelschiffen und Lustyachten, sowie höchst interessanter älterer Kriegsschiffe vom Beginn de« 17. Jahrhunderts bis auf die Jetztzeit. Auch eine Anzahl Modelle von Schiffsmaschinen, Schiffskeffeln,Schiffsgeschützen Schiffseinrichtungs- und Aus rüstungsgegenftänden ist ausgestellt. Endlich gelangt ein Torpedo, zwei See-Minen, sowie eipe Anzahl der neuesten Schnellladekanonen in natürlicher Größe zur Ausstellung. HW* Die Ausstellung ist am SamStag, 3. Februar, von 2 Uhr mittags, sonst täglich von 9 Uhr vormittags bis IO Uhr abeubs geöffnet. Eintrittspreis am Samstag, 3. Februar, 1 Mark, an den übrigen Wochentagen 50 Pfg., an Sonntagen 580 Pfg. für jede Einzelperson. Beim Besuch ganzer Schulen und Schulklaffen unter Führung der Lehrer zahlen Marine-lusstelhg wm3.bi012.ff binar 1900 in dem qmcbb früheren Palaisdes Prinzen Kari Wlhelmiueustraße 34) zu Darmstadt. Trauerkleider Blusen und Röcke 154 stets grosser Vorrat bei: Aug. Montanus Nachfl., Inh. R. & M. Imheuser, _____Giessen, Marktplatz 9—10._____ Unentbehrlich! Neues bürgerliches Gesetzbuch in verschiedenen Ausgaben b.i Wilhelm Dietz, 830 Buchhandlung, Ltch. Werreuge für Herren finden Sie in grösster Auswahl und bestbewährten Qualitäten bei: Aug. Montanus Nachfl., Inh. R. & M. Imheuser, 152 Giessen, Marktplatz 9—10._____ Neuester Ernte. 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Koegler. —- Druck und Verlag der Brühl'scheu UniverfitätS-Buch- und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen. gRontaßl- ... rluzric «2*'m A 8etr.: Zu Langd, H unb e1 ntitn Spnmahreg Sperre der Gcmarl Herde aufgehoben- Qic&en, ben Großheh »i ME StaMau in hm Pb. Hosmann VI 10 Mk.), Ph. Weufdfling II 3 Mk.). Gießen, bei Der 5 *#z Sonbon, 5. , baß bar ,itriegramt lleberfdireiten bcs lvuller ist bis j Munden. London, 5. s Trahtung der „Zei meldete, Buller habe überschritten und nii sähe von Ladysmith, verdient wenig Glar „Daily Telegr." und vom Sonntagabend, auf Ladys mitt, „Taüy dt)xonv t- V TI. nadymitta- ans Tviens v Gerüchtweise veria Mitten. Pom Bc "uren sich m neuenAngris erfahrt aus Brus 3 h j a m m t ^ouberts no Nach einer Marl" aus M a r exne Granate bc worden iei ?°d°>> gelchleude N,d-r General 1°** sich non ®",e B-stälignng Berlin "j LH hat bem% &be" "US bet? raffen.9* "i ihm "berhPh^ lldel^^nen hat IU K-ler il)m tot 3 ff" - K? 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