Mittwoch den 5 Dezember 0 tat !S.W mit „$eff. Anrts- rrnd Anzeigeblatt für den Tireis Giefzen. mna Chevreaux r WeiynachtsLilteratur un9en iia- KuaWteo, zu 185 45 Pfg,3V unb» eben eni ■(ohne •>*18k UNfthÄ, rxpeditton und Druckerei: -«-»tsiraße Nr. 7. 1 ~ Jüt cr -38 -38 Die Goldgräber von Transvaal. Eine Er- zählung für die reifere Jugend von Karl Matthias. Mit vier Vollbildern nach Originalen von Walther Zweigle. Verlag von Levy L Müller in Stuttgart. 290 Seiten. Preis eleg. geb. Mk. 4.50. — Aktuell sowohl durch den Stoff als auch durch die treffliche Schilderung des B u r e n v o l k e s in Friedens- und Kriegszeiten, seines pittoresken Landes und des Lebens und Treibens in den Gold- und Diamantenfeldern, ist diese Erzählung geeignet, das Interesse der Jugend zu erregen. Der Verfasser entrollt hier in fesselnder Darstellung die Erlebnisse zweier deutschen Seeleute, die in das Staatsgefängnis von Lourenzo Marques geworfen, von da entfliehen und nach einem abenteuerlichen Marsche nach Johannesburg kommen, wo sie sich als Goldgräber niederlassen. Nach zahlreichen, herben Enttäuschungen machen sie endlich, dem Verhungern nahe, einen Goldfund, der es ihnen ermöglicht, die Reise nach den sagenumwobenen Diamantenfeldern in der Nähe von Kimberley am Modderriver fortzusetzen. Die Schilderung des Diggerlebens hier in der Wildnis bildet den Glanzlpunkt der an packenden Szenen reichen Geschichte. Dramatisch wird erzählt, wie die beiden Seeleute endlich nach Mühen und Entbehrungen einen reichen Diamantenfund machen, wie der eine der beiden in einem Streite mit einem englischen strolche- auch noch sein zweites Auge verliert, während der andere von einem Kaffern einen unschätzbaren Diamanten erwirbt, an dem Kampfe der Buren gegen die Engländer teil» nimmt und schließlich nach seiner Verwundung am Paardeberg mit seinem blinden Freunde in die HeimaL zurüÄehrt. abreffe für Depeschen: Anzeiger Fernsprecher Nr. 51. Gratisbeilage«: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Klätler für hessische Volkskunde. ew-t ttgnch Will ItiSnahme deS RontagtB. Mi Gießener WJir*" 150. Aahrgang 1900 den Dichter wilder Rhapsodieen Walt Whitman, den Essayisten Ralph Waldo Emxrson, den englischen Staatsmann Gladstone, den Historiker Buckle, den feinen Kopf des Kardinals Newman, das Dichterehepaar Robert und Eliza Browning und ihre amerikanische Freundin Harriet B e e ch e r - S t o w e , die begeisterte christliche Heroldin ziu Gunsten der amerikanischen Sklavenbefreiung. — Eine Geschichte der englischen Präraffaeliten bilden die Porträts und Biographieen von Charles Swinburne, Bur ne-Jones, Rossetti und Watts, während John Franklin, der Nilerforscher Speke John Lubbock und von Deutschen Ferd. von Richthofen, Ad. Bastian und Georg Schweinfurt h die Naturgeschichte und Erderforschung vertreten. Von Schriftstellern finden wir I b s e n und B j o r n s o n, den italienischen Lyriker Car du c ei und den zu unrecht vergessenen Schweizer Menschenfreund Jean Henry Du- nant, den Begründer einer der größten Wohlthaten unseres Jahrhunderts, der Genfer Konvention und damit verbunden des Roten Kreuzes. Schließlich ist wie naturgemäß immer die deutsche Nationalität besonders reichhaltig vertreten in den Namen Ludwig Büchner, Ed. v. Gebhardt, Jos. Joachim, Ed. Mörike und eine ganze Geschichte unserer politischen Entwicklung kennzeichnen die Namen Karl Mathy, Georg v. Vincke, Welcker und Rotteck, Radowitz, Simson, der alte Harkort, Bamberger, Windthorst und Hermann S ch u l tz e - D e l i tz s ch, der Begründer des deutschen Genossenschaftswesens. Von neuen Mitarbeitern an den Biographieen finden wir Hauser, Woerner, Christlieb, Jakob, Ellissen, Kaufmann, O n ck e n und Struck, lauter ausgezeichnete Namen. M . *• Ul , . I Erstes Blatt. Bekanntmachung Betr.: Die Nachsuchung der Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst auf Grund von Schulzeugnissen. Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer Schul- zeuguiffe die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst nachsuchen wollen, werden hierdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu beachtenden Vorschriften mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß hiernach unvollständige Gesuche ohne weiteres zurückgegeben werden. 1. Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfuugs- Kommission nur daun einzureichen, wenn der sich Meldende im Großherzogtum gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 2. Die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst kann nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar des Jahres nachgesucht werden, in welchem das 20. Lebensjahr vollendet wird. Der Nachweis der Berechtigung zum einjährigen Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April desselben Jahres zu erbringen. (Wenn z. B. mit Rück* sicht auf das Lebensalter die Einreichung des Gesuchs nicht weiter hinausgeschoben, das vorschriftsmäßige Schulzeugnis aber erst am Schlüsse des Schuljahres ausgestellt werden kann.) In solchen Fällen ist in dem Gesuch anzugeben, daß das Schulzeugnis bis 1. April nachfolgen werde. 3. Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und ist hierzu ein Bogen in Akteuformat (nicht Briefpapier) zu verwenden. Auch ist die nähere Adrefle anzugeben. 4. Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a) Geburtszeugnis; b) Die Einwilligung des gesetzlichen Vertreters mit der Erklärung, daß für die Dauer des einjährigen Dienstes die Kosten des Unterhalts, mit Einschluß der Kosten der Ausrüstung, Bekleidung und Wohnung von dem Bewerber getragen werden sollen; statt dieser Erklärung genügt die Erklärung des gesetzlichen Vertreters oder eines Dritten, daß er sich dem Bewerber gegenüber zur Tragung der bezeichneten Kosten verpflichte und daß, soweit die Kosten von der Militärverwaltung bestritten werden, er sich dieser gegenüber für die Ersatzpflicht des Bewerbers als Selbstschuldner verbürge. Die Unterschrift des gesetzlichen Vertreters und des Dritten, sowie die Fähigkeit des Bewerbers, des gesetzlichen Vertreters oder des Dritten zur Bestreitung der Kosten ist obrigkeitlich zu bescheinigen. Uebernimmt der gesetzliche Vertreter oder der Dritte die in vorstehendem Absätze bezeichneten Verbindlichkeiten, so bedarf seine Erklärung, sofern er nicht schon kraft des Gesetzes Deutscher Reichstag. B e r l i n, 3. Dezember. Auf der Tagesordnung steht die Zentrumsinter- p e l l a t i o n über die K o h l e n n o t. Abg. Dr. Heim begründet sie mit dem Hinweis auf die Mißstände auf dem Kohlenmarkt und schiebt dem Rheinisch-Westfälischen K o h l e n s y n d i k a t einen wesentlichen Teil der Schuld zu, da seit dessen Bestehen die Kohlenpreise ständig gestiegen sind, direkt Kohlen nicht mehr abgegeben und auch die Händlerkonkurrenz eingeschränkt worden sei. Handel, Industrie und Landwirtschaft haben unter der Preistreiberei der mit enormem Gewinn arbeitenden Grossisten gelitten. Besonders erschwerend sei die Zunahme der durch die billigen Ausfuhrtarife begünstigten Ko hl en ausfuhr, während gleichzeitig im Jnlande mit der Kohlenabgabe zuruckgehalten worden sei. Nur der milde Herbst habe eine Krisis verhindert. Auch die staatlichen Werke hätten es nicht viel besser getrieben. Bei der großen Bedeutung des Kohlenverbrauchs im Haushalt müsse man an Abhilfe denken. Als Abhilfemittel fällt neben etwaigen Maßnahmen für ib,ie Zukunft wie Exportverbot in den Handelsverträgen oder Ausfuhrverbot, die wenigstens zeitweise Aufhebung der besonderen Ausfuhrtarife und Verbilligung der Einfuhrtarife auf. Es werde aber auch an eine Gesetzgebung sür ldie Syndikate zu denten sein, die diese zur Verhütung neuer Ausschreitungen unter Aufsicht stellt. Handelsminister Brefeld erklärt in Beantwortung der Interpellation, daß ihm eine Einwirkung auf das \r«ntie Urutk- mna yucuituut - rtma Kalbleder , - , ei,, Wb nforedrnD bilM^I t Lacklpiße N teil«»' iA hatten; TeigrCf< HHrner. ban Anzeiger ^iehTpr./1 tm 1MW mit „Hess Back-Beim *. „»lütter Von 'M W «oltounbt“ atÄ’i *“**“*M6,klL (’S »Ml Anzeigen zu bet nachmittag» für de» Mgpiki erscheinenden Nummer bi» borm. 10 Uhr. Abstellungen spätesten» ebenM vorher. ivsSs rtben wir uns w $ j Se ® * ff5 Oft«*' Isorlwährend wenbttt von affen Wostavstatten, LandbrieflrLgern, tabfM IfiftnttrtÄ WN«« Agenten nnb Trägerinnen Abonnements ent- "'"u^vlllyll gegen genommen. ____________ neunzehnte Jahrhundert in Bild- l ifilssn", herausgegeben von Karl Werckmeister, Berlin, P ybOlo graphische Gesellschaft, hat in den vor- {iegpben Lieferungen 56 bis 60 (Bildnisse 441 bis 480) föecaen seinen vierten, den vorletzten Band beendigt. Ein PrauchiMrk für den Weihnachtstisch, nicht nach dem land- 'ckiu^agm Begriffe, sondern ein Werk reichhaltig an Ma- r er toi und Anregung für jedes Feld schöpferischer Thätig- feitr Ivie kein zweites. In bunter Reihe treten uns hier die • Men Männer und Frauen unseres Jahrhunderts cntdwn! aus dem Reiche der Poesie, Malerei und Bild- l.aimrlurist, Musik, Architektur und daneben die großen RatUlsollscher und Philosophen, Mathematiker, Astro- 3CllV‘j erit5*' non«««, die Techniker, Aerzte, Pädagogen, Geologen, die A iind eiP WedÄ-ftrer, Nationalökonomen, die Sprachforscher und ** StEimänner, ebenso die Geschichtsschreiber und Publi- -1 £ Das Leben in allen seinen Berufsarten tritt da vor unäi auf Und neben den Portratkopfen, die auf Grund 4i«ger Nachforschungen das beste vorhandene tzilbick eines jeden bringen, predigen eindringlich den Lebüe-nsimhalt und die Lebensarbeit der Dargestellten die ttreffend und anregend geschriebenen Biographieen au eil km Federn von Fachleuten und Mitarbeitern aus den deutschen Gelehrtenrepublik, von denen wir Nansen wie. Avljiche, Falkenheim, Hermann Grimm, F. Kraus, Jota« Laaßtpitz" Marcks, Pfleiderer, Ruhl, nur zu nennen brcvsichmi, um ihren Wert anzudeuten. Die vorliegenden Lie^smagen bringen in dieser internationalen Gesellschaft «VN-I faütretern englischer Zunge die Amerikaner L o w e l l, zur Gewährung des Unterhalts verpflichtet ist, der gerichtlichen oder notariellen Beurkundung. c) ein UnbescholteuheitSzeuguiS, welches für Zöglinge von höheren Schulen (Gymnasien, Realgymnasien, Ober-Realschulen, Progymnasien, Realschulen, Realprogymnasien, höheren Bürgerschulen und sonstigen Militärberechtigten Anstalten) durch den Direktor der Anstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizei-Obrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist. d) das Schulzeugnis. Sodann wird noch besonders bemerkt: zu pos. d. daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme der Reifezeugnisie für die Universität und die derselben gleichgestellten Hochschulen, und Reifezeugnisse für die Prima der Gymnasien, Realgymnasien und Ober- Realschulen, sämtlich nach Muster 18 zur Wehr-Ordnung vom 22. November 1888 — Reg. Bl. Nr. 27 von 1894 — ausgestellt sein müssen. Im übrigen wird auf die Bestimmungen der §§ 88, 89, 90, 93 und 94 der angeführten Wehr-Ordnung verwiesen. GroßherzoglichePrüfungS-Kommission für einjährigFreiwillige zu Darmstadt. Der Vorsitzende: Wick. Amtlicher Teil- Bekanntmachung. I« der gestrigen Bekanntmachung ist ein Druckfehler ntH alten. Der Hungener Viehmarkt, welcher als Sechveiuemarkt abgehalten werden kann, sindet am Mon» tagt btm 10. Dezember statt. Ta« den Wietzener Schweinemarkt am 11. Dezember c-etixfft, so gelten im übrigen dafür ebenfalls die allgemeinen für: bk Gießener Viehmärkte erlassenen Bestimmungen über UntLksuchung der Markttiere auf dem Viehmarktplatze, QuiLrantcknepflicht und Strahenhandel. tzitßen, 4 Dezember 1900. Großherzogliches Kreis amt Gießen, v. Bechtold. Bekanntmachung. Die landw. Haushaltungsschule zu Lindheim beM'int ihren ersten nächstjährigen fünfmonatlichen Lehr- aruD Donnerstag, den 3 Januar 1901. Die Schule hat die Aufgabe, junge Mädchen zur Füh- . u-iufl citner wohlgeordneten, einfachen bürger- ichs iii Haushaltung vorzubereiten. Gcsienstände des Unterrichts sind: huiuSwirtschaft und Milchwirtschaft, Gemüsebau, Obst- jertrnduiig, GesundheitS- und Ernährungslehre, Kranken- ps' iM Rechnen, Abfassung von Aufsätzen und Briesen, Buch ühchmg, sowie weibliche Handarbeiten. Auch ist für gute deElW gesorgt und wird der Gesang gepflegt. Die Schule besitzt einen Garten beim Hause, eigene ’lffodftrti und Geflügelhaltung. Cie unmittelbare Leitung der Anstalt untersteht einer VocWrin (Hausmutter) und einer Assistentin (Jndustrie- lehrrrin). Sowohl diese als die Mädchen wohnen im An- staUISgcbäude. Für Unterricht und Logis sind 20 Mk. pro ?vurcsuii und für Kost und Verpflegung 1 Mk. pro Tag zu ; außerdem sind nur noch etwaige Ausgaben für Arzi?. iid Apotheke zu bestreiten. Ausführliche Programme, aus denen das Nähere über e '»Meldungen, die möglichst frühzeitig erbeten werden, zu cfe'tytn ift, sind von dem Unterzeichneten, sowie von Herrn Dfcifaintmann Westernacher zu Lindheim erhältlich, küdingen, den 31. Oktober 1900. Der Vorsitzende des landw. Bezirksvereins. Jrle, Gr. Kreisrat. Mezugsprei» ä d vierteljährl. Mk. 2M KrehenerAnzergers X | Alle Anzcigen-BermittlungSstellen be» In- unb Ausland«» 8 | ZT I |j ^7 Lz | II V 1 nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen, v A V V' 4 l'"y V- -V Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. 14 re Damen. * Größe 3)tlK 90 lOOj '80^ 140; 150 215 280/ Kohlensyndikat nicht zustehe. Zu einem Teil seien Notstände durch Ausfälle in der ausländischen Koylenzusuhr entstanden und um d^Sse zu decken, sei die inländische Produktion erheblich gesteigert worden. Die Preise seien allerdings an manchen Stellen vorübergehend durch besondere Umstände wucherisch verteuert worden. Aber rm allgemeinen haben die Grubenpreise und Großhandler- preise im Vergleich zur Preissteigerung im Auslande ein ungebührliches Maß nicht überschritten, wahrend allerdings die Preise im Zwischenhandel und Kl ei ritz an del über das Maß vielfach hmausgehen ^er Redner versichert,* daß im nädjften Jahre die Forderung sich um 10 pCt. erhöhen wird, sodaß eine Verschärfung der Lage nicht zu erwarten sei. Die Mehrausfuhr dieses Jahres sei nicht so sehr hort) gewesen. Ein Ko hle n- ausfuhr.verbot sei wirtschaftlich verkehrt, weil man auch auf den internationalen Verkehr angewiesen sei und bei Abschluß anderer Länder weitere Verteuerungen die Folge sein würden. Auch der Handel sei bei dem Kohlenabsatz nicht zu entbehren. Er habe ein erhebliches Verdienst um den vergrößerten Absatz der deutschen Kohlen, aber dennoch sei zu wünschen, daß nach Möglichkeit der Absatz direkt au die Konsumenten erfolge, und zwar auf dem Wege der Genossenschaften. Ständige Organisationen der Käufer und Verkäufer wirkten am besten für eine richtige Preisgestaltung. Der genossenschaftliche Bezug habe aber auch seine Bedenken, weil die Genossenschaften leicht zu anderen Abnehmern übergehen. Er habe sich entschlossen, einen Teil der staatlichen Förderung für die Genossenschaften zu reservieren und werde je nach dem Ausfall darin fortfahren, die Kontrolle des Zwischenhandels sei schwierig, aber nach dem Vorgang des Syndikats sei es vielleicht auch in Oberschlesien möglich. Minister von Thielen begründete die Notwendigkeit der Ausfuhrtarife mit dem Werte für die Produktion und die Notwendigkeit der Wahrung der Stabilität der Beförderungstarife, während die Verkaufspreise veriabel seien. Die Hochkonjunktur dauere immer nur kurze Zeit. Er halte es deshalb für unrichtig, besondere Maßregeln zu ergreifen, also Ausnahmetarife zu schaffen, Tarife aufzuheben oder zu erhöhen. Die Aufhebung der Ausfuhrtarife würde niemanden nützen, aber weite Kreise empfindlich schädigen. Er sei überzeugt, daß die einheimische Produktion in absehbarer Zeit zu mäßig sinkenden Preisen ihren Bedarf werde decken können. Abg. Hilbck t n. soll aber doch im Interesse der Absender noch bejo ’%it' kW 6:9 4» Vertreters an L. „ z , der einfachen Feier fand Kirchenparade statt p mittag vereinigten sich die Kameraden im ® , „ah* einer Nachfeier, die ebenfalls einen ®Är?.ähluH o- Bermuthshain, 3. Dezember. Die Volksz ergab als Gesamtzahl der Einwohner 433 gege Jahre 1895, mithin 28 Einwohner weniger. Vrs Gefttzrs aufgefafct i H asse feijbie Pension al i'ti il5" gesichert, jedoch t ferner könne di- fcänbe, z. S. NchöeM cmrnS dem Vereine, erlöse ll-iönne nicht als „Mattfd N esch werden. SchliG *tr Lehrer vormMch njdt PenfiMerechliMa ^Anwartschaft« aufgefafe Dienstverhältnis in Betr WtRe, daß jener Pen Das äreiSamt i W VntffyibMg btftälic ^atn ber N't »tob 12'N»6 tufui Miet td tHiur ” et Abelen wird Wswj btt stabl in D et WiÄ - 115 ftÄ ’ÄÄs Wen b(J L ~ t l,!l !W MÄ "M(f' • ...» :<||« der Lande tM ni. Mir Eläl-r ’«mtt t« W» V W JÄtnWt f f Snerkei den 8 Wilerin«« «”b * LchnU deS hohen 3» jM. hieran M Inn Schülermne-bereitete BIM Kursus waren drei, v itgtaa^t hatten. MH öffnete und schloß die Oßenbach, 2. Dezem i-i;chernngSpslicht de i: ebt uns folgender Fm „ISoei^toile-, timtJß f: -mng von btr ^.'enfionskaffe des deutsch' 11;/jgbebarg unb fonad) pci t tat SroßHerzogtum Bad öirt [pfiter im StaatSdreu leüsterei Offenbach sprach m i, einmal weil die „Goet ;u Beginn deS vorig- .^ndwirtsch^^, roerein das S velcher Gelegenheit dck Wrnen la§t n,^e,öi ! berftleutnant 6ramoU» tetne;, Jei 6 - Intetefa Ehrentasel überr-'^ > - Di- h» 9 . weitere ^^eitMti»6? ®e ierungSrat '£>r. Wagner aus ®ie6e" RLIC ': f>< bracht- die vom Kaiser dem Kriegerveretn Grünberg g 6%», Fahnenschleisc, die nach einer Ansprache des R g . ; $t(ebtiA 3 di- Fahne gehestet wurde. Nach Been°^. ° r ch , F-ier sand Kirch-nparad- statt^u°d arn,^ Ein solcher Rechtszustand Die Feier ihres 14jb I die Sektion Giss gelungener Weise, nderung vereinigter Mitglieder zu einr — Die Münchener vrauerakademie Dr. DoemenS ver« senvet gegenwärtig die Berichte über das abgelaufene Studienjahr 1899/1900. Die mitgeteilten Daten beweisen, daß die Anstalt sich fortwährend einer großen Frequenz, überhaupt in jeder Beziehung großartiger Erfolge rühmen kann. Die Gesamtfrequenz betrug im abgelaufenen Jahre 190. Durch die Anstalt wurden 122 Stellen vermittelt; außer dem fanden noch 50 Herren durch eigene Beziehungen Stellungen al* Brauereidirektoren, Braumeister rc. Der elegant ausgestattete Jahresbericht sowie Programm ist gratis durch die Direktion zu beziehen. : könin < nicht als „Anwartschaft" im Sinne des Gesetzes auf- gefoG werden. Schließlich könne anch der Umstand, daß bort fpälier im Staatsdienst angestellt wurde. Die Bürger- meiiMei Offenbach sprach trotzdem die VersicherungSpsticht uu»i tinnual weil die „Goetheschule" keine öffentliche, sondern eine.! Priv-atschule sei; das Bestehen solche. Schulen hänge allem von dem Willen des Besitzers ab und biete nicht die Garantie für den Fortbestand wie das einer „öffentlichen" Schale. «Ebenso sei auch die Entlassung der Lehrer lediglich vom dem Willen des Anstaltsbesitzers abhängig. Ferner önicut dir Mitgliedschaft bei der Pensionskasse des deutschen Pri^at-Bxamten-Vereins nicht als eine die Versicherungs- Geburten. Nov:mber. 18. Dem Schneider Wilhelm Noll ein Sohn, Otto. 21. Dem Kaufmann Bernhard Quint eine Tochter, Maria Josephina Olttlie Lioba. 21. Dem Schreimr Karl Peter eine Tochter. 21. Dem Dachdecker Heinrich Christ ao Panz ein Sohn, Otto Karl. 22. Dem Kaufmann Franz Arthur Eyserbeck ein Sohn. 22. Dem Privatmann Heinrich Weber ein Sohn, Wilhelm. 23. Dem Maschinenwärter Heinrich D ckmann eine Tochter. 24. Dem Ba bter Johann Emil Koch ein Sohn. 25. Dem Asphalteur Johannes Greb ein • Sohn. 25. Dem Wirt und Spezereihändler Johann Gaub ein Sohn. 25. Dem Bierbrauer Heinrich Weber Zwillinge, eine Tochter, Wilhelmine, und ein Sohn. Heinrich. 26. Dem Bahnbedtensteten Philipp Bohrmann eine Tochter. 26. Dem Bureaugehilsen August Spitz eine Tochter, W'lb'lmtne Helme. 26. Dem Schlosier Ludwig Kreuter eine Tochter, Elise. 27. Dem Schriftsetzer Friedrich Rudolph Richard Lehmann ein Sohn, Karl Ludwig. 27. Dem Hallenmeister Ludwig Geismar ein Sohn, Ludwig Martin Emil. 29. Dem Kaufmann Max Ebmke in F anksurt a. M. ein Sohn. 29. Dem Verwalter des VolksbadeS Heinrich Wtßner ein Sohn. Gestorbene. November. 22. Hermann Ehrittian Werner, 57 Jahre alt, Schreiner und Möbelhändler dahier. 24. Elisabeths Frees, geborene Dtebl, 68 Jahre alt, Obsthändlertn dahier. 24. Johannes Wagner, 67 Jahie alt, Güterbodenarbetter dahier. 24. Anna Apollonia Prinz, 4 Jahre alt, Tochtrr von Taglöhner Georg Prinz dahier. 26. Johanna Sophie August« Therese Lehr, 1 Monat alt, Tochter von Schuhmacher Karl Anton Lehr dahier. 28. Emilie Elise Anna Lüter, 2 Jahre alt, Tochter von Schuhmacher LoutS Läter dahier. Universität und Hochschule. — In Berlin starb der Direktor der CharitS, Geheimrat Dr. Spinola. Auszug aus den Standesamtsregistern der Stadt Gießen. Aufgebote. f November. 22. Christ,an Heinrich Hardt, Schreiner in Mülheim a. Rh., mit Elise Schmidt hie« selbst. 26. Wilhelm Boniser, Tagelöhner in Neu-Jsinburg, mit Susanne Salomon daselbst. 28. Georg Heß II., Maurer in Gräfenhausen, mit Katharina Steiger daselbst. 29 Kaspar Schlosser, Dtrustknecht in Köddingen, mit Ann« Maria Steih zu Rülfenrod. 30. J'siph Johann ZoduS, Lokomotivheizer dahier, mit Anna Maria Hillebrand in Ltmourg. Eheschließungen. November. 27. Kart P ent, Fabrikant dahier, mit Minn« Elisabeth Euler Hierselbst. Dezember. 1. Karl Parr, Schmied dahier, mit Marte Schneider hterselbst. 1. Wichrlm Ludwig Kleiner, Buchbinder dahier, mit E isabeth Wilhelmine Müller hterselbst. 1. Johann Konrad Wenderolh, Schlosier dahier, mit Luise Mattheiß hterselbst. 1. Adolph August Thomas, Schlosier tahier, mit Mari« Dern hterselbst. b im Zielen auf dem Exerzierhof zwischen Kaserne 5 und 6 einen scharfen Schuß ab. Das Geschoß traf drei Mann der 3. Kompagnie des Pionierbataillons Nr. 6, welche in der Zielrichtung exerzierten. Einer der Pioniere, Piella, ist tot, ein zweiter schwer verletzt, ein dritter leicht. Die Ursache des Unglücks ist bisher unaufgeklärt, es wird aber vermutet, daß dec Infanterist zum Zielen ein fremdes Gewehr benutzt habe. • Ein Prinz als Bank-Volontär. Die „Rhein. Wests. Ztg." läßt sich aus Berlin melden: Prinz Hugo Friedrich zu Hohenlohe-Oehringen, der jüngste Bruder des Herzogs von Ujest, ist bei der Deutschen Bank als Volontär eingetreten und übt sich fleißig in der Ausführung von Börsenaufträgen. Piinz Hugo, der die Rechte studiert und es bis zum König!, preuß. Regierungs- Referendar gebracht hat, außerdem auch als Leutnant ä la suite der preußischen Armee steht, ist 36 Jahre alt. * München, 1. Dezember. Nach der „Allg. Ztg." hat bei Altomünster (Oberbaiern) ein wegen mehrfacher Einbrüche verfolgter Mann, namensKneißl, den Gendarmerie- Kommandanten erschossen und einen zweiten Gendarmen schwer verletzt. Zwei Tage vorher verletzte er durch einen Schuß einen ihn verfolgenden Dienstknecht. • Fontainebleau, 2. Dezember. Ein neues Duell fand zwischen dem jüdischen Hauptmann Coblenz und dem Hauptmann Gil lot, einem Lehrer an der Artillerieschule, siatt. Letzterer wurde an der Brust verwundet. — Der Oberst Fortul, Kommandeur des 3. Artillerie-Regiments, hat sich infolge eines Zwischenfalles mit einem Geschäftsmann, wofür er von seinem Vorgesetzten eine Rüge erhielt, erschossen. • Unwetter. Aus ganz Italien und besonders aus Rom, Genua und Florenz werden große Heber» schwemmungen gemeldet, die Erdrutsche, Menschenverluste und Hemmungen des Eisenbahnverkehrs zur Folge hatten. Der Tiber ist bis zu einer bisher unerreichten Höhe gestiegen. Das Pantheon und die berühmte Paulskirche in Rom stehen unter Wasser. Die Tiber-Insel ist bedroht. Eine Anzahl von Straßen am Tiber-Ufer ist unpassierbar. Der protestantische Kirchhof, auf dem die Gräber vieler berühmter Deutschen liegen, ist an den tiefer gelegenen Stellen überflutet. In Maccarese sind 88 Bauern nur mit Mühe aus ihren von den Fluthen bedrohten Häusern gerettet worden. Bei dem seit ein paar Tagen in Venedig wütenden furchtbaren Orkan soll ein ungarischer Dampfer auf der Fahrt nach Fiume untergegangen sein. * Rom, 3. Dezember. Der Tiber ist um einen halben Meter gesunken. Die Gefahr für die Stadt ist vorbei. Die Nachrichten aus der Campagna lauten beruhigend. Die Rettungsarbeiten forderten mehrere Opfer. Ein Soldat und zwei Schiffer find bei der Bergung einer Bauernfamilie ertrunken. * Triest. 1. Dezember. In Jsola sind 37 Personen durch denGenuß von gefangenen Sch necken unter Vergiftungs-Erscheinungen erkrankt. Fünf Personen sind trotz sofortiger ärztlicher Behandlung gestorben. • Heber ein Bankett von Medizinerinnen wird aus Baltimore berichtet: Die medizinische Abteilung des Baltimorer Frauen-Kollege gab ein seltsam arrangiertes Bankett, an dem junge Studentinnen aus allen Teilen des Landes Teilnahmen. Auf den Einladungskarten waren verschiedene Formen des Keim- und Pflanzenlebens abgebildet, und die Blumendekorationen stellten den Blutkreislauf dar. Nelken bezeichneten reines Blut und Veilchen unreines. Der Kronleuchter bestand aus chemischen Flaschen, an die Stelle der Löffel traten Glasstäbchen zum Hmrühren und Lanzetten dienten als Tranchiermeffer. An der Tafel saß obenan ein veritableS Skelett, mit einem Blumenkranz ge schmückt! Natürlich war das Menu in wissenschaftlichen Ausdrücken abgefaßt: Konfekt war z. B. als Kohlenhydrate klassifiziert. EiScrZme wurde in der Form von Hunden und Katzen serviert, die bei der wiffenschaftlichen Arbeit gebraucht werden. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Msrkurgemetnde. cm- November. Kerl Plank, Fabrikant zu Gießen, und Minna Elisabeth Euler, Tochter des Metzgermeisters Hermann Euler zu Gießen. Getaufte. Matthä u »gemeinde. Den 25. November. Dem Lokomotivführer Karl Ohr ein Sohn, Karl Moritz, geboren den 27. September. Den 28. November. Dem Htlfkge.ichtSschreiber Wilhelm Ernst Wetiel eine Tochter, Barbara August« Elfriede, geboren den 3. November. LukaSgemetnde. Den 25. November. Dem Hilfsheizer Ludwig Pfaff ein Sohn, Ecwtn, geboren den 19. Oktober. Denselben. Dem Dreber Karl Wölbt ein Sohu, Hermann Karl Fritz, geboren dm 27. Oktober. JohanneSgemetnbe. Den 26. November. Eine uneheliche Tochter, Frieda, geboren dm 4. November. Beerdigte. Matthäus gemeinde. Den 25. November. Elifabethe Frees, geborme Diehl, Obst- bändlerin, Witwe des zu Ostb^im verstorbenen Landwirts Peter Frees. 68 Jahre alt, starb den 24. November. LukaSgemeinde. Dm 26. November. Johannes Wagner, Bahnarbeiter, 67 Jahre alt, starb den 24. November. JohanneSgemeinde. Dm 25. November. Hermann Christian Werner, Schreiner» meister und Kaufmann, 57 Jahre alt, starb dm 22. November. Kunst und Wissenschaft. — Ernst Eckstein'« letzte Arbeit, der Roman „Der Pfarrer von Alsbergs, wurde noch zu Lebzeitm des Dichters von der Firma Adolf Bonz u. Comp in Stuttgart, welche die Eckstein'sche Novellensammlung „Rauhretf" auf den diesjährigen Weihnachtsmarkt gebracht hat, erworben und soll im Herbst 1901, mit Illustrationen versehen, in die Oeffmtlichkeit gegeben werden. — Irene Triesch ist, nachdem alle Versuche, ihren Kontrakt mit der Münchener Hofbühne auf legalem Wege zu lösen, vergeblich waren, mtschlossen, die für Nichtantritt des Engagements vereinbarte Konvmtionalstrafe zu zahlen. Diese beträgt 12 000 Mark. lt! bei KP« r 1 li y Heu-Ulrichstein, 1. Dezember. Ende November be ^’Wii bet N sankst» sich auf der hiesigen Arbeiter »Kolonie stellen-, nnV'1refpt.1. arbeitslos 59 Mann, darunter 9 aus Hessen. v'k $ 1 ^r. (LE:; §ol,M verpflegte an 1225 Tagen und arbeitete an 1110 TagqÄ, fie hatte 10 Krankentage und 105 Sonn- uno 1V Lindheim, 2. Dezember. Die Entlassungsfeier der Tikkkn / lamlivirtschöstlichen Haushaltungsschule zu Lind- bei bern 6 (2. Kursus von 1900) fand am 30. November fialt $UBl t n ' Anwesenheit des LandeS-OekonomieratS Müller zu Darm ßnbe ernannt i'tGb8- b<8 Kuratoriums und zahlreicher Verwandten der - StdtaJZ 7XA Schottinnen. Die Erschienenen nahmen zuerst die geschmack- ^nibeat \ ü0“l gebauten Gläser mit Konserven und Fruchtsäften, M biesw "'^ 'sernll die Handarbeiten, meistens Weißzeugnäherei, auch seinem ^.EadlüferIch Kleider, in Augenschein. Hieraus begrüßte Herr leerten qui* K.^rcriilrat Jrle den Vertreter der Regierung und die An nie W k Qt eiRl ‘ wchmdtv„ sprach allen Faktoren seinen Dank und den )tr S'*Ot. ©doiületmnen seine Anerkennung auS. Er betont den guten -nsn n tlet ^re6 200. St (mb bet Schule, den Fleiß und die Wohlanständigkeit eftifM zur peri Schülerinnen und mahnte, nicht mit einem Kursus vor- Mu. Unb mit bie|t nehmen, da nur die Benutzung beider Jahreskurse ihren Vorstellungen "'m Schäkerinnen die nötige Fertigkeit beibringen könne. "Wr zahlreich besuckOe'iiWMerat Müller schloß sich dem an und versichert bei dem ersten $ die: Schulte des hohen Interesses der Regierung. Fräulein "Plätzchen in unserer ’1 ”bel i n g von Traysa sprach den Dank der Schülerinnen 'östliche Lolksftück m' >JfiL Heran schloß sich ein gemeinsamer Kaffee mit von Schliersee" will & Echbllerinnen bereitetem Kuchen. Von den 18Schülerinnen deK! Rurfiud waren drei, die schon einen Kursus der Schule t- Mm vergangenen i Mainacht hatten. Mehrstimmiger Gesang der Schülerinnen -Gastspiel $iiiiani et ortete und schloß die Feier. Pechschulze" m vssmbach, 2. Dezember. Ueber die Jnv alidenver- ts an Verwechselungen'cksttrurngSpflicht der Lehrest an Privatschulen h inhaltlose Ltütt g: e>i.j urrs folgender Fall Auskunft. Ein Lehrer an der sich als vorzüglichnt (MLuheschule", einer Privat-Realschule, beantragte Be- ,^l des selbst bei M frciiumg »on der Versicherungspflicht, weil er Mitglied der mit/- ’^rafMaffe des deutschen Privat-Beawten»Vereins zu thini1 “ Mck^ebirg und sonach pensionsberechtigt sei; ferner, weil z in kleinmnRollend n Großherzoglum Baden seine Examina bestanden und nd trugen somit ebit- Gerichtssaal. Mainz, 2. Dezember. Der Rekrut Wilhelm Gustav Katzorken vom Infanterie-Regiment Nr. 88 hatte sich gestern wegen Gehorsamsverweigerung und Widerstandes gegen einen Unteroffizier vor dem Kriegsgericht zu verantworten. Der noch nicht vereidigte Soldat sollte wegen Beleidigung eines Offiziers eine dreitägige Arreststrafe verbüßen, er leistete jedoch, als er diese antreten sollte, gewaltsam Widerstand und erklärte, sich lieber totzuschießen, als in Arrest zu gehen. Kriegsgerichtsrat Dr. Bergmann-Frankfurt beantragte ein halbes Jahr Gefängnis, das Gericht erkannte auf sieben Monate, weil der Angeklagte sich häufig renitent benommen und schon beim Antritt seiner Dienstzeit anzügliche Bemerkungen gegen das Mllitär gemacht habe. Spirtzla btr trtrtinigftn frrahfarttr Stibtthntn. Opernhaus. DienStag den 4. Dezember. „Fidelio". Mittwoch den 5. Dezember. 3. Abonnement-Konzert unter Mitwirkung des Fräulein Gemeiner und des Herrn Besekyoski und unter der Leitung des Kapellmeisters Dr. Rottenberg. Donnerstag den 6. November. „Marth a". Freitag den 7. Dezember. „Die Zauberflöte" Samstag den 8.Dezember. „Das goldeneKreuz" hierauf „Der Ehemann Familien-Uachrichten. Gevorbenr Gutta Emshetmer geb. Adler in Worms. — Freifrau Marie v. Starck, geb. Faber, in Darmstadt. — Gustav Windhaus, Pfarrer in Langstadt. — Susann« Orth, Tochter des verstarb. Pfarrers Johann Wilhelm Orth zu Griesheim, in Darmstadt. — Betty Loeb, geb- Rauenheim, in Bad-Nauheim. — Heinrich Beith, Möbelhändler, in Offenbach a. M. ’ Ein Grund zur Ehescheidung sollte es sein, wenn eine Hausfrau nicht mit Palmin, dem reinen Pflanzenfett, kochen will. Palmin bra/,7 Uhr. „Frau Königin" vorher „Liebelei". Mittwoch den 5 D zember. 3*, Uhr. Erste» Gastspiel des Schlierseer Bauerntheaters. Borstellung bei kleinen Preisen. „Der Herrgoltschnitzer von Ammerga u". Abends. „Frau Königin", vorher „Das Abschiedssouper". Donnerstag 6. Dezember. Abonn Vorstellung für einen auegefallenen Montag. Vorletztes Gastspiel des Schlierseer Bauerntheaters. „d'S ch a tz g r a b e r". Samstag den 8 Dezember. Zum erftenmale: „Rosenmontag". Sonntag den 9. Dezember Matinee zum Besten des Denkmal Fonds für Frau Ruth Vorlesung von G o e t h e's Ur faust unter Mitwirkung von Frau Hedwig Niemann-Raabe und Herrn Aloys Praschsowie hiesiger Mitglieder des Schauspi'lhauseS. 31 »Uhr „CHarl ey's Tante." 7 Uhr. „Rosenmontag". Montag den io. Dezember. „Frau Königin" vorher „Das Abschiedssouper". e * ) Wenn nicht anders bemerkt, Anfang 7 Uhr. Uermischles. '^knsse, 2. Dezember. Der Musketier Haseler von !v"- $Uo!O3IPQ9me des Jnfanterie-Regiments Nr. 23 gab ........ . Sonnte schon w1 [eine anheimM'^-. e würb^.^'^ pflj ich aiiSschließende „Anwartschaft auf Pension" im Smne Db/Wjv? des 2 AtseHes aufgefaßt werden. Nach dem Statut dieser Llb; Kaffs! seLdie Pension allerdings durch „Eiwerb eines An- ÄMS düvM i : ߣ|f,t(^crt# jedoch erst nach einer Wartezeit von fünf : JahiRrn; ferner könne die Mitgliedschaft durch äußere Hm- lüt Md vn vM in. j, B. Nichtbezahlung der Beiträge oder Austritt de« Vereine, erlöschen. " ‘ ' MX nät)er unb k v - - --- t. Don Tag fliW »mR der Ährer voraussichtlich später im badischen Staatsdienst l i>i mit i 'finfiionsberechtigung angestellt werde, zurzeit nicht als ffililll Arw-'t!chast" aufgefafit «erben, ba nur bab berjeitige ■ X baR sm- Die incheilhältnis in Betracht komme und keine Gewißheit ?de Landes M bestt'ch, iüaß jener Pensionsanspruch zur Verwirklichung kx-r Versendung E- omiM Das KreiSamt hat als zuständige höchste Instanz . sonn es öorW'w -.iefeit kuttcheidung bestätigt. Damit ist die Versicherungs- ,en Abend nid)t imtt pfliHi! in Fällen der fraglichen Art definitiv festgestellt. ich Kastel, 12. Dezember. Eine heute nachmittag statt- \IUnitreibt wj011 gcha:t< sehr zahlreich besuchte Bürgerversammlung hat in Setrii ü bet Niederlegung der dortigen Festungswerke dem EilyMe wero, । Zrje^mifter Goßler telegraphisch eine Resolution über- ixx bw efl - tf. mittctit, j» der gebeten wird, alle Verhandlungen über die 2TO'öt)nW Trie i6t $titfh fiigiLng der Stadt thunlichst zu fördern. Gleichzeitig : Hestell^ hat toit Bürgerversammlung eine Petition an die zweite . Snkunft durchs ^tn> der Stände in Darmstadt gerichtet, worin unter ■ werben- ei»g*bir Begründung ersucht wird, die Regierung zu Ärnntun*' :)eraxläfi«n, ihren ganzen Einfluß aufzubieten, um die Ent- um Pakete al§ <'festigWg zu ermöglichen. — Bei Wald-Algesheim ist cnLpnbe Nete ';>euerdkiig6 ein sehr ergiebiges Braunsteinlager in einer 2en also liefet ton 115 Meter entdeckt worden. innMW mit K Bingerbrück, 2. Dezember. Der preußische Eisen' dringend ^j >)ahn'Mifter Thielen weilte gestern in Begleitung des „r Eilpak^b.^ PräfWten des Direktionsbezirks Mainz hier. Man bringt ^richten. . ?^.Micl^iese ii öeluch mit der Neuregelung der Trajektverhältniffe aleichz^A„Ährs t in WÄn bung. Die Herren reisten in dem auf der Welt- na des Pa^ ^11:-ins ff Mittig in Paris ausgestellten Salonwagen des Mainzer aber in?lW ° DoßDireMttSbezirkS. — Der Güter - Trajektbetrieb eitabicWp in e^itvifc^iß den Stationen Bingerbrück und RüdeSheim ist bis die 8 i^davermd aufgehoben. ft sein niui! 'iC. Worms, 3. Dezember. Gestern mittag sank vor icht, denl d letnjCbcc 1 w\i Straßenbrücke ein mit Steinen beladenes Schiff teil ntnB' jflp der Mnchßi,, iluistoßes an einen Strompfeiler. Es konnte noch KnvWÄaicht lls-iho'ben werden. Der Schaden ist bedeutend. «ort des .gj seM. L Marburg, 2. Dezember. In der gestrigen Sitzung ss e )eS Z i-ndttirtschaftlichen Vereins wurde mitgeteilt, daß die sie d^ 1 „jtl Tubei kilm-Proben beim Rindvieh, die Prof. Dr. Behring , an W,%.>Orn«Äeni läßt, interessante Resultate zeitigten. Im All- i»A.aervel"!^e«nkii.zeigt sich das VogelSberger Rind tuberkel- rvkllher Düe Tiere der Niederung tragen dagegen vielfach en-,/oberste'!! MeqtlMk'heitSkeim in sich. Die Hntersuchungen werden jflttbt®', MtM MLorM«sim. rein meÄ @C. Cronberg, 3. Dezember. Das Befinden der ßertht F ^MaWnnii Friedrich ist fortgesetzt gut. Weihnachten Dl- rei«ihre sämtlichen Kinder zu Besuch. Der Kaiser l be*^ot?mnü INn vorher zu kurzem Aufenthalt. WÄX Uglik 7865 hält 7859 7858 732b Zubehöre erprobt ^VRCSQCK _ Den 1. März 1901. 7861 7871 7860 7869 Wimmenauer. ^Ibi e» Ottens ■ue« um» »t«aireie Heutige Wummer umfaßt 12 (Offenc Stelle» Aklten-Gklnllii' WslljWW das auf TüchtigkrUhrmalhtrgchilfk^^ Stellung. Zu erf. in d. Exp. d. Blattet Tücht., junges Ehepaar wünscht gut- geh. Wirtschaft, mögt in der Nähe Gießens oder in Gießen selbst, pachtw. zu übern Kaution kann gestellt werden. Uebernahme 1 Jan., evtl, früher oder später. Offerten Tie Reift des Drr Hofprrdign Doi*3nkrim6trfy zu B ) *d)t, und ihm l^Iück uni bi! Berlin tnfgegengerufen ih-tt bit Wttn des Hc Artigen Amts unterrichte z drltn kommen. Bon Äöl Die Zweifel, di Kapitalanleihe. Beste Sicherung für Kapitalien gewährt unter vierteljähriger Kündigung die 4% Kapitalauleihe der Gemeinde Wieselt im Betrage von 32000 Mark auf 97 »18 62 63 70 85_________________________ —--- Alle Exemplare nuferer heutigen Dunkelkammer freie Benutzung Direktion der Spar- und Leihkasse Gießen. Wiener. Der Vorsitzende des AuffichtSrateS: L. Seipv IV. Darmstadt, den 1. Dezember 1900. Großherzogliche Civildtener-Witwenkaffe-Kommisston. Rohde. Bekanntmachung. Voranschlag der Gemeinde Eberstadt für 1901/1902 liegt vom 6. Dezemder d. I. an acht Tage lang dem Bürgermeifterei-Büreau zur Einsicht der Jntereffenten offen. Eberftadt, den 3. Dezember 1900. Großherzogliche Bürgermeisterei Ebekstadt. __________G örlach. II. Kr. Kessische Landes-Lotterie. Ziehung IV. Klasse 3. jJqenibcr 1900. Alle Nummern, neben welche» nichts bemerkt ist, sind mit 195 Mark gejogea. (Ohne Gewähr.) Grobherzogliche Bürgermeisterei Mainzlar. _________ Koch. M* «** * * Ar-7 Bekanntmachung. Nächsten Samstag den 8. d. Mts., abeudS 8 Uhr, der Kreditverein Heuchelheim, E. G. m. u. H. eine General-Versammlung bet Wnt Heinrich Bolkmauu I. mit folgender Tager.Ordnung ab: ErgänzungswaU des. Vorstandes und Aufficht-rates^ Heuchelheim, den 3. Dezember 1900. Der Ausfichtsrat: Heinrich Volkmann II. Bekanntmachung. der Gemeinde Mainzlar für das Jahr E ’0.; liegt vom 6. Dezember 1900 an acht Tage lang auf des Bürgermeifterei-Büreau zur Einsicht der Jntereffenten offen. Mainzlar, den 3. Dezember 1900. Bekanntmachung. Die diesjährige Hauptversammlung hat uns zur Prämiierung von Dienstboten deS Sparkasseubezirks wieder einen entsprechenden Kredit eröffnet. Wir bringen dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntnis, daß Prämien nur solche Dienstbieten im engeren Sinne von 5 zu 5 Jahren erhalten können, welche bei der Herrschaft Kost und Logis haben und sich über gute Führung durch Zeugnisse auszuweffen imstande sind. Vor Vollendung der 5 Jahre kann nur dann im letzten Dtenstjahre abgesehen werden, wenn der Dtenstaustrttt durch Einberufung zum Militär, durch Auflösung des Haushaltes der Herrschaft, oder durch Gründung eines eigenen Haushaltes seitens des Dienstboten, erfo'gt. Es werden hiernach alle diejenigen Dienstboten, welche nach den vorstehenden Bedingungen auf eine Prämie glauben Anspruch erheben zu können, aufgefordert, sich unter Vorlage der Dienstbücher, einer Zeugnisses der Herrschaft über gute Führung und daß Kost und Logis im Hause gewährt wird, sowie eines etwaigen Sparkaffenbuches bei unserer Kaffe, oder der Bürgermeisterei des Wohnortes, bis zum 10. Dezember l. I. zu melden. Gießen, den 28. November 1900. Bekanntmachung. mm rnnXf»»1 h bu gütlichen Kenntnis, daß an Stelle des Eä “ ÄT-s-xÄt.ä LolUlundt Bekanntmachung. Spar- und Vorschuß-Verein Lollar. Eingetr. Genoffenschast mit unbeschr. Haftpfl cht. Vom 1. Januar 1901 ab werden bei unserer Kaffe die Einlagen mit 4 Prozent verzinst. Gleichzeitig werden die Zinsen von aus- geliehenen Kapitalien bei Hypotheken auf 43/t Prozent und bei Bürgschaftsleistung auf 5 Prozent erhöht. Lollar, den 1. Dezember 1900. Kießener Sladtthealer. Die Schliersee’r beginnen ihr Gastfpiel hier am Samstag dem 8.pezemöer. 50 84 132 56 60 83 290 326 [400] 32 549 54 94 608 17 28 40 86 708 40 78 93 882 85 99 936 [500] 56 [400] 58 72 1014 81 107 8570 326 416 519 31 41 72 80 95 610 17 30 31 57 [500] 61 [500] 79 Ä' 79 802 26 28 45 89 972 2036 140 74 97 [ 5001 220 57 62 74 93 461 96 507 83 618 28 62 69 70 74 77 708 70 879 81 902% tt« 3083 149 57 85 234 50 65 71 89 95 325 62 87 95 420 39 49 64 R ** 51 58 84 617 29 43 85 732 [4000] 36 43 53 72 819 35 64 909 11 w 4085 94 125 220 55 396 425 [400] 54 84 98 521 34 37 88 607 49 5o [400] 80 97 735 5005 40 54 [400] 89 133 48 77 284 307 49 446 65 533 97 614 43 746 894 925 42 96 98 99 6012 19 84 91 100 203 [400] 20 28 88 97 344 417 44 88 514 30 37 44 46 726 55 90 [400] 91 817 30 931 8 12 25 61 6o 71 7030 72 75 [60 000] 111 37 73 205 79 304 6 26 27 91 401 14 17 44 85 548 605 34 37 55 92 738 39 97 837 80 905 40 51 77 85 8072 86 16!' 219 25 46 56 94 311 [1000] 27 42 425 56 [2000] 65 70 93 507 46 50 67' 77 99 740 52 815 913 73 9015 21 101 30 211 56 301 3 14 31 521'26 6b 50 80 98 705 14 64 96 840 53 64 908 [500] 40 10033 146 57 206 29 307 61 424 540 78 85 650 61 [500] 69 90 91 781 [1000] 88 96 809 51 59 998 61026 85 166 75 88 [3000] 202 29 32 60 318 20 86 94 407 17 90 506 606 50 89 731 33 43 57 79 804 35 41 6; 80 913 48 99 12037 77 88 113 14 32 35 201 61 99 304 [4001 8 18 52 70 82 89 421 36 50 67 539 49 73 656 706 27 69 [2000] 894 935 98 13^ 81 93 154 81 246 374 81 97 408 28 42 513 612 [500] 26 34 65 723 |400i 69 85 835 42 66 68 931 73 14026 31 39 121 52 55 66 231 45 418 92-"' 610 724 [400] 34 77 83 93 821 97 955 98 25642 62 149 52 54 87 [400] 259 97 339 63 88 90 [400] 4''£ 504 31 74 636 79 791 864 71 86005 16 63 20t 48 73 411 67 598 W [40V ] 633 78 84 90 [500] 710 56 817 26 39 [500] 88 956 17067 »J 19 21 68 86 210 55 90 319 [400] 67 91 418 34 49 71 94 511 26 89 619 21 725 37 62 96 808 14 57 67 18025 111 71 208 16 47 [500] » 24 [500] 57 62 93 417 51 82 507 19 65 91 640 50 [400] 709 41 72 .ow' 95 [2000] 877 97 959 [400] 61 64 19089 [500] 109 21 33 89 218 76 363 68 402 [400] 27 38 551 78 606 7 86 716 24 62 838 43 48 •’ 96 [5000] nnC.,- 20035 82 [1000] 95 104 39 43 225 38 81 92 441 [400] 501 29 b-/> 95 815 51 915 [4000] 33 88 21018 27 28 35 52 67 74 134 73 7b < 352 445 86 546 63 682 710 27 43 808 22 58 950 79 22080 89 113 ■ 224 67 384 89 99 435 599 615 727 40 65 81 936 39 59 84 90 23'« 1 : 133 81 209 45 93 [1000] 343 47 48 52 435 38 532 52 58 64 624 w'. 782 864 927 37 74 92 24004 51 [400] 143 50 200 50 62 375 96 4o' 3 81 654 751 62 79 99 806 16 926 [400] 34 85 „ ja0 25002 53 64 81 114 15 24 [400] 33 37 65 247 65 96 356 432 99 539 57 68 78 89 604 9 26 71 76 8o 823 44 58 80 904 21 23 öu « 26072 [3000] 127 33 37 72 80 97 226 37 53 84 302 34 [400] 69 TU 70 73 513 31 42 65 71 841 65 [400] 92 922 [15000] 64 6.. 2700881 26 29 50 [400] 83 93 280 [10000] 301 12 94 413 31 65 556 90 600 । 84 702 23 37 55 76 [1000] 807 14 52 80 910 [400] 57 67 28006 53 39 49 51 80 90 246 66 93 341 405 17 31 44 67 92 569 604 10 [4001 • 38 87 [400] 711 25 33 55 [400] 921 27 83 29001 8 24 40 213 21/- ° 321 29 48 71 404 45 48 59 64 520 28 43 676 775 857 973 _ ÄinRl 30135 206 17 87 315 65 513 28 74 735 76 800 4 [500] 46 4/ 88 113 72 260 66 77 83 93 303 [1000] 43 51 62 435 517 58 684 62 800 25 917 21 23 62 32002 9 60 68 199 [30 00 1 229 96 303 5M 97 438 55 57 561 [400] 80 [2000] 606 27 64 768 74 86 97 818 23 • *"%**>« MG-h, b> q iE ä** fc s*yj Bieres i» gedanlenl» sMSg, e,gene her »"'“Met fr '"1 Pfc Weite’®“’' »it .ftanü Iwut rooM ivo Herr §t iiC. Mittagszeit teilte Krügi Biitlintr Msthotels mit, StockivnkS an ytrlmer Besuch ausgegebei Aufgegeben, weshalb« M i er deutschen ©oben be Bicnj entboten. Der Kai awbttn o. Tschirschky erwi r( eiliger Verfügungen, die »tz'cht in der Lage sein we i'mpfangen. Drahiberichir unb M ■ i n ber llmgebnng Lrüger ; riffnung.die hrrr v.Tschi peinliche Ueberrasö »ei lies niebergeidili Mehlgehen, wenn man bi « ibei den Umpfang chr ^v^hren @nmb btt ßntf. ’ »riasich, Die wirklichen ß Jo« Snwtllis des Volks 25 P“ imtigm Meinung an einem 6mt ™nf|o6 graommen, »(nn | S^“tt'J ein '«■«lofen J’? » ttbi ilEd" w ik Nvtemcht im Sngl.undimrW w ft i Mrs. Shawcro**, $ßefetfltafee ? tnt H ' Konversatwns-Krünzcden. M Spcrieller Unterricht für ÄUbtt Kw »* Wf Am Sin Kernhardiuer Hund entlaufen, hört auf den Namen ^Barry". Gegen Belohnung abzugeben Zvallthor- stratze 27. Henkel, Gastwirt und Metzger. zu verkaufen, in bester Lage, unter günstigen Bedingungen. 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Dies geschieht dadurch, daß zuerst der oor dem Wassermesser befindliche Hauptabsperrhahn geschlossen und dann das seitlich desselben befindliche Entleerungs- Hähnchen, nachdem ein paffendes Gefäß untergestellt, geöffnet wird und dies so lange geöffnet gehalten wird, bis das in der Hausleitung stehende Wasser vollständig abgelaufen ist, worauf bezeichnetes Hähnchen wieder geschlossen wird. Um eine vollständige Entleerung zu erwirken, ,st es geboten, während derselben das i« -em obersten Stockwerk des Hauses befindliche Zapfventil Ser Hausleitung osten zu halten, damit die Luft Zutritt in die Leitung erhalte. — Ein größerer Teil deS Wassers kann auch schon durch das Zavsventil der untersten Küche entleert werden, wodurch die Entleerung im Keller vereinfacht wird. — Nach . stattgehabter Entleerung sind die beiden Zapfventile, welche dem Eintritt der Lust und der Entleerung des Wassers dienten, wieder zu schließen. DaS Schließe« des Hauptabfperrhahns erfolgt durch Aufsetzen des betgegebenen Schlüssels auf den vserkanttgenHahnzapsen und Drehung in der Richtung von links n^ch rechts — im Sinne eines Uhrzeigers — bis Widerstand erfolgt. — Das Oeffnen deS Hauptabfperrhahnes geschieht durch Drehung in entgegengesetztem Sinne, bis Widerstand erfolgt. Behufs Wasserentnahme muß des Morgens der Hauptabsperrhahn wieder vollständig geöffnet werden. Abzweigleitungen nach Waschküchen, Badezimmern, Hofräumen, Gärten u. f. w. find während des Winters mittelst ihrer besonderen Vorrichtungen auf ähnliche Weise zu entleeren und ertheilt hierüber im Besonderen am besten derjenige Installateur Auskunft, welcher die betreffende Leitung gefertigt hat. Bei anhaltender außerordentlicher Kälte empfiehlt es sich, die Wasserentnahme auch während des Tages auf kürzere festgesetzte Zeit zu beschränke« und während der übrigen Tageszeit die Hauswafferleitungen gleichfalls in oben angegebener Weise abzustellen. Dem Einfrieren solcher Wafferleitungen, welche durch Küchm unbenutzter Wohnungen geführt sind, kann man durch Unterhalten eines kleinen Heerdfeuers Vorbeugen. Auch empfiehlt eS sich, in kalten Closet- oder sonstigen ungeheizten Räume«, durch welche die Wasserleitung führt, sofern daielbst die Leitung nicht schon durch eine Umhüllung gegen Kälte geschützt ist, die Temperatur durch ein Oefchen oder geeigneten Falls etwa durch eine Gasflamme auf genügender Höhe zu erhalten. Sehr kalt stehende, insbesondere auch abgestellte und vorübergehend nicht in Gebrauch befindliche ClosstS (wie in Veretnshäusern u s. w) werden durch Etnstreuen von etwas Salz (Vtehsal,) in das Schlußwaffer deS Syphons (Waffer- abschluffeS) a-gen Auffrieren der Schüsseln geschützt Die Waffermeffer nebst dem nächstanschließendsn Theil der Rohrleitung sind während des Winters mit Stroh, Säcken oder ähnlichen Schutzmitteln gegen Kälte zu umkleiden, auch namentlich die detr. Kellerfenster geschlossen zu halten. — Die Herstestnng aller Waffermeffer, die in Aolge ungenügenden Schutzes gegen Kälte Schaden erleide«, erfolgt auf Rechnung der Hausvefitzer. Durch die empfohlenen Vorkehrungen wird dem Wasserabnehmer die Lieferung des Wassers möglichst gewährleistet, dem Hausbesitzer aber werden Beschädigungen an Leitung und Gebäude fern gehalten. Wir empfehle« daher vorstehende BorfitvISmatzregeln allen vethetltgte« zur ganz besonderen Beachtung. Reparaturen und Äufthauung von Hauswasserletlungen wrrden am schnellsten von denjenigen JnstallattonS-Geschäften besorgt, welche die betr. Hauswafferleitungen s. Z. auSgeführt haben. Gießen, den 3. Dezember 1900. Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. 1b74] Otto Bergen. Zuverlässiger Zeitungsträger für Heuchelheim gesucht. Anerbieten an die Geschäftsstelle td „Gießener Anzeiger".________________ 7642] Hrdeutkicher Aunge tonn unter günstigen Bedingungen die M-seret er« lernen. 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