bisn p. Radin, afltr iänbrt). 150. Jahrgang Dienstag den 4. Dezember i»oa W. 284 Zweites Blatt Amts- unb Anzeigeblatt für den Alveis Gieszen. 7669 Geflfijt beste u. büLfe Bezugspreis vierleljährl. Mt. 2,29 monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn; durch die Abholestrlle» vierteljährl. Mk. 1,9» monatlich 65 Psg. Bei Postbezug Mi. 2,40 vierteljShrl, mit Bestellgeld. Alle Anzeigen-BermittlungSstellen M Ju« und Ausland«» nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen, Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., im-wärl- 20 Pfg. A'Lckrrt td Ausnahme des AomagS. Dtt Gießener *e*n dem Anzeiger hdl Vtchfel mit „Hess Botwirt- u. „Blätter LW h«ff. Volkskunde* iiBmss lund die Emschädigungssrage seien als Nebenfragen v ^chcalten, die übrigen Punkte würden den chinesischen D^llruächtigten übermittelt werden. Der französische Gßchudte Pichon ist beauftragt worden, die Beschlüsse, die viM allen anderen Gesandten angenommen werden, ebenfalls Merrzeichnen und die Note der chinesischen Regierung zuWßellen. Es geht hieraus hervor, daß man in Paris diie: Lage'lchon für soweit geklärt ansieht, daß die Not- tostnligfeit neuen Meinungsaustausches zwischen dem Ge- faNttn Frankreichs und seiner Regierung nicht mehr für ecüfmderlich gehalten wird. Das läßt schließen, daß auch bin anderen Mächte sich heute schon ober bald in ähnlicher L'W befinden werden. Es wird dann den Gesandten, wie eS8 Wnt, innerhalb neuer ihnen von den Regierungen ge- zoWer Grenzen eine gewisse Beschlußfreiheit wiedergegeben. ?ttlS Rom wird gemeldet, daß die Eisenbahn SZchnhaiku an-Peking, an deren Herstellung Deutsche, Erfinder und Japaner arbeiteten, Mitte Dezember dem Lckiöchr übergeben werden wird. Die englischen Alarm- beiiiiüle über den durch die Russen verschuldeten trostlosen ZiDmd dieser Bahn, namentlich der Strecke Tongkn- SÄH:nhaikwan, waren also sehr übertrieben. — Der fran- zöWe Minister des Auswärtigen teilte dem Mmisterrat iwAdcuß die Lage in Südchma sich bedeutend gebessert haD In der Provinz Schantung sind die Christen unter BWckvmg französischer Kanonenboote und chinesischer Truppen tnii ihr« Dörfer zurückgekehrt. Maueranschläge teilen mit, basg, id enn weitere Christenverfolgungen stattfinden, die ziitr Rechenschaft gezogen und die Verhandlungen ab« gei^ch'M würden. D e des Mordes von Christen schuldig beizeiten Chinesen sind in Gegenwart des französischen KuLchlS hin gerichtet worden. Buren rrtrd Engländer. ßime Depesche Kitcheners aus Bloemfontein vom 30H ^o-oember meldet: General Knox griff Dewets 9c t bei Beyersberg auf dem Wege Dewetsdorp- SiMklhifield an. Das Gefecht währte zwei Stunden. D.Äi^md wurde umgangen und zog sich nach sudlvck)er urm üidöstlicher Richtung zuruck. Den letzten Meldungen 3*1 e; bekam General Knox mit den Truppen Dewets RMnng in der Nähe Tafelberg zwölf Metten nördlich vcamdeethulie. General Settle geriet am 28. November mintbeini Kommando Hertzog m ein GefechtberKloof Ittö kr Nähe von Woolvekraal. Nachdem Settle die Buren ge^laggen, besetzte er Luck.)off. Paget geriet am 28. unb 29? Üoüfember mit vereinigten Kommandos unter Viljoen EiäoLmms in ein Gefecht. Der Feind wurde auf die ßlMnrg Riedfontein nordöstlich Rhenesterkop zurück- geliegen. Oberstleutnant Lloyd schwer ver- ,h °°d 8 M-tt eff&C I? Walter WM * 0 Mr lang, d Men? Dfipadjten, evlu tti- Ju erfragen bn h. U® foixiawWÜ, Mi--- MchMW Harzer ltauaritrM'l: jl verkaufen. Irftilf iu beteilig ; ,li?1 uni ---——gt' xjsss* Wit. bei. Prachtkatalog gratis« Flotter Schic Fftti e» i.fa f-.. te V M« sicher Lage befindlichen Staate an die Seite stellen. Dies beweise die Gründung von Mittelschulen und Gymnasien, die Einrichtung der Minenschule in Pretoria und der m- folge des Krieges vorläufig unausgeführte Plan der Gründung einer Universität. Der Präsident bat schlretzlvcy die Studenten, in ihren späteren Stellungen stet^> Friede und Freundschuft zu pflegen, damit diese immer weiteren Boden gewinnen. Nach dem Empfang erschien Präsident Krüger auf dem Balkon und wurde von der vor dem Hotel angesammelten Volksmenge mit lebhaften Hochrufen begrüßt. Etwa eine halbe Stunde später erschien Krüger im Vestibül des ersten Stockwerks des Domhotels, wo er auf einem Sessel Platz nahm. Darauf hielt Namens der anwesenden Mitglieder des Alldeutschen Verbandes Dr. Reißmann-Grone, Chef-Redakteur der „Nh.-Westf. Ztq.", an den Präsidenten eine Ansprache, worin er die Hoffnung ausdrückte, Krügers Reise nach Europa möge Erfolg haben, sowie den Wunsch aussprach, daß es ihm gelingen möge, den Frieden herbeizuführen. Zum Schluß brachte er ein dreifaches Heil auf Krüger aus. Wie die erste Rede des Präsidenten, so übersetzte auch diesmal Professor Dubois-Berlin dessen Antwort, die lWigefähr folgendes enthielt: Er bekenne gern das Gefühl der Stammesverwandtschaft mit den Niederdeutschen, so auch im allgemeinen mit dem deutschen V^ske. In Südafrika habe sich aber außer dem deutschen und dem stammverwandten niederländischen auck) französisches Blut in Eintracht zusammengefunden. Er hoffe, daß seine Anwesenheit in Europa Erfolg haben möge, daß Friede und Gerechtigkeit für alle Zeiten in Südafrika zum Siege gelangen möchten. Nach dieser kurzen von öfteren Beifallrufen unterbrochenen Antwort und Ueberreichung einiger Blumensträuße defilierten die Mitglieder des Alldeutschen Verbandes vor dem Präsidenten, »der sich darauf in den Salon begab. Nachdem Präsident Krüger durch den aus Luxemburg in Köln eingetroffenen kaiserlichen Gesandten von Tschrrschky und Boegendorf da-von in Kenntnis gesetzt worden ist, daß der Kaiser zu seinem Bedauern nach seinen bereits getroffenen Dispositionen jetzt nicht in der Lage sei, ihn zu empfangen, hat er beschlossen, von dem Besuch in Berlin Ab st a n d zu nehmen und sich zunächst von hier nach Holland zu begeben. Am Mittwoch abend findet im Sophien-Saale in Wien eine von Wiener Bürgern arrangierte großartige Krüger-Feier statt, bei der ein dem Präsidenten Krüger zugedachtes Geschenk, bestehend aus zwei prächtigen Fahnen und einer kunstvoll ausgeführten Kassette, in der sich eine Sympathie-Adresse mit 500 000 Unterschriften befindet, feierlich enthüllt und abgeschickt wird. Tie Buda- pester Studentenschaft beschloß, an Krüger eine in ungarischer und holländischer Sprache abgefaßte Adresse abzusenden. Aus Petersburg wird berichtet, daß der „Nowoje Wremja" zufolge Chamberlain die Absicht hatte, Berlin zu besuchen, die deutsche Regierung habe ihm jedoch im Hinblick auf die Volksstimmung dringend davon abgeraten. Anläßlich der Anwesenheit Krügers in Europa beginnt in der gesamten russischen Presse aufs neue die Burenbegeisterung. Die Blätter erörtern lebhaft die Schiedsgerichtsforderung Krügers und treten prinzipiell für eine Vermittelung seitens der Kon- serenzmächte ein. Darüber, d. h. über Sympathiebezeugungen hinaus, werde man natürlich in Petersburg nicht gehen, auch wenn, wie verlautet, .Krüger im Januar die russische Hauptstadt besuchen sollte. In gut unterrichteten Pariser Kreisen glaubt man, daß die Königin Wil Helm in a von Holland die Initiative zur Einsetzung eines Schiedsgerichts zur Beilegung des Konfliktes zwischen England und Südafrika ergreifen werde. Der deutsche Ausschuß zur Sympathie-Bezeugung für Krüger teilt mit, daß die Hälfte des Ertrages der zur Begrüßung Krügers angefertigten Postkarten zur Unter st ützung der notleidenden gefangenen Buren auf Ceylon und St. Helena zur Verwendung gelangt. » • • Telegramme des Gießener Anzeigers. Berlin, 3. Dezember. Krüger hatte seine Ankunft in der Reichshauptstadt bestimmt für den morgigen Tag in Aussicht gestellt. Der Sekretär KrügerS, der bereits die zweite Etage des Palast-Hotels für Krüger und sein Ge folge gemietet hatte und gestern früh aus Köln hier eingetroffen war, um die Vorbereitungen für die Ankunft zu treffen, erhielt gestern nachmittag ein Telegramm aus Köln, worin ihm Krüger mitteilt, daß er vorläufig von einem Aufenthalt in Berlin Abstand nehmen müsse und er sich vorerst zu einem Besuche der Königin Wilhelmine nach dem Haag begeben werde, da hier wichtige politische Dinge zur Sprache kommen würden. In zweiter Linie fühle sich der Präsident nach den Strapazen der Reise auch körperlich nicht so stark, um einen geräuschvollen Empfang in Berlin ohne Schädigung seiner Gesundheit zu ertragen. Krüger stellt seinen Besuch ctlya drei bis vier Wochen in Aussicht. Der Sekretär Krügers ist bereits gestern abend nach dem Haag abgereist. Ob Krüger vom Haag aus den Petersburger Hof besucht und dann erst nach Berlin kommt, steht noch nicht fest. Köln, 3. Dezember. Einem Mitarbeiter des „Dolks- freundeS" erklärte gestern in einer Unterredung Dr. Leyds, daß Krüger bis Mittwoch in Köln bleiben wird, wo er auch auswärtige Deputationen empfangen wird. Die Polizei ist zu der Erkenntnis gekommen, daß die für den Empfang des Präsidenten 'vorgesehene Schutzmannschaft viel zu gering war und hat angeordnet, daß bei der Abreise zwischen dem Dom Hotel und dem Hauptbahnhof eine Kette von 200 Schutzleuten aufzustellen ist. — Zu dem gestrigen Unglücksfall auf dem Bahnhof wird noch gemeldet, daß nur drei Perso neu schwer verletzt worden sind. Unter diesen befindet sich ein Fabrikant aus Lindenthal, der einen so komplizierten Beinbruch erlitt, daß das Bein amputiert werden muß. gonboe, 3. Dezember. Die Blätter verzeichnen fällig lich mit großer Genugthuung ,bie Meldung, daß Kaiser Wilhelm Krüger nicht empfangen werde. Die Mehrzahl bespricht dies in Deutschland günstigem Sinne und bringt die Haltung des Kaisers mit einer Klausel des deutsch-englischen Vertrages in Verbindung. Parisi 3. Dezember. Sämtliche Blätter kommentieren die Nachricht, daß Kaiser Wilhelm den Präsidenten Krüger nicht empfangen werde. Der „Goulois" erklärt sich in dieser Frage folgendermaßen: Welches auch die Gründe sein mögen, die Kaiser Wilhelm veranlaßt haben, denjenigen, den man als den Pilger des Rechts bezeichnet hat, nicht zu empfangen, unsere Rolle gefällt uns entschieden besser. — „Evennement" schreibt: Wenn die Beifallsbezeugungen in Krüger Illusionen hervorgerufen haben, so muß er durch die Absage Kaiser Wilhelms in die traurige Wirklichkeit zurückversetzt werben. Was hätte es «dem deutschen Kaiser; machen können, wenn er diesen alten Pilger der Unabhängigkeit der Buren empfangen, ihm die Hand gedrückt und einige liebenswürdige Worte gesagt hätte, ohne sich auf irgend welche Politik einzulassen. — Das „Journal" erinnert an die Haltung Kaiser Wilhelms anläßlich des Jameson-Einfalles und stellt seine heutige Haltung der damaligen gegenüber unter Hinweis auf die durch die Politik herbeigeführte Aenderung der Gefühle. — „Petit Parisien" erklärt es für unnütz, die Ursache der Haltung dds Kaisers ergründen zu wollen. Man dürfe vermuten, daß Kaiser Wilhelm keineswegs das Endresultat der Forderungen, die Krüger in Europa vertritt, beeinträchtigen iperde. Deutsches Reich. Berlin, 2. Dezember. Der Kaiser und der Kronprinz fi'i d gestern abend kurz vor 11 Uhr aus der Wildparkstation e ngetroffen. — Der Kaiser hat aus Letzlingen an die Gemahlin des in China verstorbenen Obersten Gras Atzzrk v. Wartenburg nachstehende Beileidsdrahtung gerichtet: Ich eile, Ihnen meine innigste Teinahme auszusprechen, und bin tief erschüttert, daß der Allmächtige uns dieses Opfer auferlegt hat. Ich bedauere Ihren Gemahl mit der Armee aus vollstem Herzen. Er war eine Kraft, welche dem Vaterlands in schweren Zeiten große Dienste leisten konnte. Gott tröste Sie in Ihrem Schmerze. Wilhelm, R. — Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Der Reichskanzler Graf v. Bülow empfing heute die Herren v. Arnim-Güterberg, Graf Schwerin-Löseritz und Freiherr v. Soden-Fraunhosen, die als Vertreter des Kuratoriums der Zentralstelle der preußischen Landwirtschaftskammern und des Vorstandes des deutschen Landwirtschaftsrats Denkschriften in Bezug auf das Börsengesetz und auf die künftige Gestaltung des Zolltarifs überreichten. In seiner Erwiderung auf die mündlichen Erläuterungen der Vertreter bemerkte der Reichskanzler, daß zu erwägen sein möchte, ob nicht zunächst die Wirkungen des Börsengesetzes noch länger zu beobachten seien, ehe über eine etwaige Abänderung desselben Entschließung gefaßt werde. Heber die künftige Ge- staltung des Zolltarifs sei er zur Zeit noch außer stände, bindende Erklärungen abzugeben, daß der Entwurf der Beschlußfassung der verbündeten Regierungen noch nicht unterlegen habe und er einer solchen nicht präjudizieren könne. Wohl aber könne er die Zusicherung geben, daß den berechtigten Wünschen der Landwirtschaft werde Rechnung getragen werden, soweit das irgend mit den wirtschaftlichen Gesamtinteressen vereinbar sei. Auch werde die Fertigstellung des Entwurfs zum neuen Zolltarif und seine Vor-, legung an die gesetzgebenden Körperschaften thunlichst beschleunigt werden. Ausland. Kopenhagen, 2. Dezember. Die Kaiserin-Witwe von Rußland ist heute nachmittag über Gjedser ab- gereist. Madrid, 2. Dezember. Amtlichen Daten zufolge ergab die Steuereinnahme im November 22 der Sotkile be8 nt Selten des Rheinck c’. deShauplstadt b(8 @tojk rung her VakehMrzith ieinhtsim, iowte feinte mit dm Rtichlland lalionilt Vnkehr im tbeit werden wird, - vom 3. DlMöer.v/, tonalen N/kchr W“1.1 en, Mrbatn » M-ortyrM"^ tlt Brücke x,btn'° > _ anb^®‘my , urMatckenbahm 87.-1- 43'j'a «4.* KtfSS MningLeM : *in (Mitgl'e »J )>«**■ s« W? £3 „1 L»lt°b°,rS *„*.«'* gabtt. Die in V- ruMMgen btt ,1 W\t. eine F? mgästen wohlbekaF^ n Sommermonaten yn fen ist die ®owW Stfannt. ® ’ ii tinjigen SMj 'allen mit 8a? inach„erll»' l«Wa B |,(H '“t MtO’llO!’’ ' i, °°7 □ io oDk: öe'No) 8onki iflOo C 8 8-12 S’J 1900 -18 0°; b, 1908 ,2V, 0D8- fj|b I, Hl k b. Jflli ,i2 ‘ ef ^K>‘y ■ ;; jCanddsHammerwahl! Für die heute, Dienstag nachmittag 3—6 Uhr, bevorstehende Wahl erlauben sich die Unterzeichneten die Herren Kommerzienrat Siegmund Heichelheim zur Wiederwahl, Fabrikant Wilhelm Zurbuch zur Neuwahl, Kaufmann Car! Höhr* zur Neuwahl tu Vorschlag zu bringen. Herr Kommerzienrat Heichelheim, welcher gesetzmäßig auszuscheiden hat, aber wieder wählbar ist, hat sich als i-mgjähriges Mitglied der Handelskammer um die Interessen des Handels und der Industrie große Verdienste er- morlen, und bedarf es wohl keiner weiteren Anregung, für seine Wiederwahl mit vollem Eifer einzutreten. Die zur Neuwahl empfohlenen Herren Wilh. Znrbuch und Carl Röhr sind hier allgemein als tüchtige Misleute bekannt, welche sich mit Lust, Liebe und Thatkraft den Handelsinteressen widmen werden. Wir bitten des- hplb die Wähler, recht zahlreich zu erscheinen, und diesen beiden Herren gleichfalls ihre Stimmen zu geben. Viele Wähler. Berkans von Hausbrandkohlen - durch die Otadt Gießen. Infolge Stadtverordneten-Beschlufses vom 8. d. Mts. ist im Hospital- Hosts, TelterSweg Nr. 11, bis auf Weiteres ein Veikauf von Haus- jraubfo^en eingerichtet worden. Es steht uns zu diesem Zwecke vorläufig ein» Stetige von 2000 Centnern Hausbrandkohlcn — im Laufe der Winter» Minute beziehbar — zur Verfügung. Der Veikauf dieser Hausbrandkohlen findet nur im Hospitalhof täaglich von 11 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachmittags in Mkigm von nicht unter 1 und nicht über 5 Ceutuer an solche -skvilien statt, welche ein nachweisliches Einkommen von um ter I15OO Mk. haben. Diejenigen Familien, welche von dieser Ver üU. äigumg Gebrauch machen wollen, haben dem den Verkauf überwachenden f'L'MAiMonrmitglied eine von Großh. Bürgermeisterei Gießen einmalig f ilMsust llende Bescheinigung vorzuzeigen, welche daselbst durch Vorlegen der 1'tzM S.ieuerzettels der direkten Steuern zu erwirken ist. Ei« Weiter- vemkavf ist untersagt. Die Preise — Selbstkosten — verstehen sich ueMu bar an Verkaufsstelle: für Nußkohlen Größe III zu Mk. 1,15 für den Centner, „ „ „ I oder II „ 1,25 „ „ „ 8>rr Verkauf beginnt Dienstag dm 27. November a. c. Sießen, den 26. November 1900. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Wolff. 7687 L| Krikger-Uerem ßirßni. Ä| 1T Monats-Versammlung Dienstag den 4. Aezemöer 1900, abends 8V2 Nhr, im BereiuSlokal (Feidel). 7826 Sämtliche Damen- und Kinder-Mäntel im Preise bedeutend reduziert. Grosser Posten Damenkleiderstofie und Reste 85b enorm billig. Aug. Montanus Nachfolger Inh : Gebrüder Imheuser Markt »-10 Markt 9-10. Keschäfts-Merkegung. Einem verehrltchen Publikum zeige ergebenst an, daß ich von jetzt ab meint 7844 MWukuslhttibktti und "' noch 77 Seltersweg 77 «einer früheren Wohnung gegenüSer wrN stabe. Hochachtend Georg Emil Seng. Verein der Gastwirte von Gießen n. Unigegend Außerordentliche Heneralverlammlung Dienstag den 4. Dezember er., nachmittags 4 Uhr, im Saale des Koll. Vahlert, „Zur Seltershöhe". Tagesordnung: 1. Bierfrage. 2. Verschiedenes. 7848 Da zu dieser Versammlung die Herren Brauereibesitzer eingeladen sind, werden die Mitglieder um zahlreiche Beteiligung ersucht. Der Vorstand. 1 (IBobheiteS Zimmer zu vermieten. I 05048 Nordanlage 35, HL 7369] schon möbliertes, großes Zimmer im ersten Stock zu vermieten. ____________«chulstraße 10. /Einfach möbliertes Zimmer sofort zu vermieten. Nordanlage 11, IV. 05073] Möbl. Zimmer wegzugSh. billigst zu vermieten. Aeuevöäue 43, III. (Km Arbeiter kann Kost und Logis er« halten. Zu erfr. Sonnenstraße 28. Versteigerung. Dienstag den 4. Dezember l. IS., nachmittags 2 Uhr, versteigere ich Neustadt 65 dahier gegen Barzahlung: 1 Break, 2 Schweine, 1 Fahrrad, 2 Rollwagen, 2 Bilder und diverse Möbel. 7838 Born, Gerichtsvollzieher. ÄL Mchtims. Afreibauk. 7850 Heute uud morgen: sÄNdukürW 15 Plg. Samos f*t. Siidwein pro Fl- 90 Pfg. Louis Lind Wein handlang 7862 Kirchenplatz 10. Zum kühlen Grund. Dienstag den 4. Dezbr.r Metzelsuppe. Morgens: Wellfleisch mit Arant. Abends: Frei Ävuzerr. 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Dezember, nachmittags 3 Uhr, statt Bhimenspenden im Sinne des Verstorbenen dankend verbeten. <>. E. Seng, Mafchirrerrschreiverei, Seltersweg 77. zchulflrißt »r. (verh. ober lebig) können mit kl. Kapital eigene slchere Existenz erlangen. Fordern Sie Gratlsexempl. bei „Deutsch-brasil Nachrichten", Heffenwinkel-Berlin. 7828 Karl Ramge Heilbronn (Neckar), dm 1. Dezember 1900. Giessener Stadttheag Dienstag den 4. Dezember An Stelle des freiwillig zurückgetretenen Mitgliedes Herrn Kommerzie» Wortmann schlagen wir als den geeignetsten Kandidaten Herrn Bankier i Todes-Anzeige. Schmerzerfüllt teilen wir Freunden und Bekannten mit, bo^Sonntag früh unser lieber Gatte, Vater, Sohn, Bruder und Schwager «Justus Pitzer, Kutscha sanft in dem Herrn entschlafen ist. Um stille Teilnahme bittet Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Pauline Pitzer. Die Beerdigung findet Dienstag den 4. Dezember, mittags 12 Uhr, vom Sterbehause, Lindenplatz 4, auS statt. Todes-Anzeige. Teilnehmenden Freunden und Bekannten des Entschlafenen mache ich Mitteilung von drm gestern abend nach langem, schwerem Leiden erfolgten Ableben meines Buchhalters, des Herrn Justus Buseck. In dem Verstorbenen verliere ich einen alten Frrund und treuen Mitarbeiter, dessen Andenken ich in Ehren StoMrten die in Gießen und Umgebung wohnen, werden im Jntercffe unserer Sache g* beten, ihre Adresse bet Unterzeichneten anzugeben. Mit schriftgenofsenschaftlichem Gruße Th. Ziefirrg, Pharmazeut, Lich. H. Reiche, stud. med. vet., Gießen, 05103 BabnKofftraße 50. PW Der Md N?r M tfliri unterteilet, folget DMtityanbt. 6t formet ktmng der Lanblvtrtschafl Men Zolltarifs mit E gt^itnaV unb Minmalsaj Sohlensrage ha »aischnß eingesetzt und «litere Schritte zur 8 thnn, vor allen Dr ui Pr/oate abzugebeu ichiieKen, die tu8nai)i kahle im Juterche bei e,iszuheben unb eilst «Wwegen über die Las nc-ngels zu veranstalten, i nnlauss-Genossens ölmgauge Dresdens all, SdMnmangel wird noch Indern lann jeben Au leiSelunyn abermals ferner aus leine l tfanbe aus ihrem wehr' M'vaten Feuerversi rind auf die Lerhandb blandelsstelle, bn Milderen und auch ll l’^nb, durch geeignet kExportoerDnisse auch JH«- Zu den staudi Chören-, das ZenKaibur' «le Zcnlralfleüe zur «nlautnen Weltbewerl WechtSauSlÜnste, daS J Webt ein eigenes vol! i-titel „fianb in Sjanb" Ns auf ÄebkWen «nen ge RW 8unb bet fribufrie _ So U-berlan Unterricht im Woslhimiischreibki erteile Damcn und Herren zu jeder Bulle, Vogelsberger Raffe, angekört, zu verkaufen. 05> 97 Konrad Böger, Nieder-Ohmen. Todes - Anzeige Statt jeder besonderen Anzeige die traurige Nachricht, dass unser lieber, unvergesslicher Gatte, Vater, Grossvater, Urgrossvater, Schwiegervater, Schwager und Onkel Jean Schneider Gastwirt im Schwanen heute nachmittag */z3 Uhr nach kurzem, schwerem Leiden im 73. Lebensjahre sanft verschieden iet. •n«'”*1 Ai “ jÄjntoS«- M I .»»ÄS ** ÄM SM: öe«, btt I Mi* s-'-sr klke8,m"tiR‘'’= ?,e 8nie biÄ1 "«ll toh6,ontin,„, "a,«rqt 'SN Ä’ 8« 6,6 Oflaf ' MMh Handelskammerwahl. Laut Beschluß des Detaillisten-Vereins, den Niitgliedern bei der Aufstellung eines dritten Kandidaten freie Hand > lassen, smd wir zusammengetreten und haben den Beschluß gefaßt, an Stelle des freiwillig zurückgetretenen Herrn 2M direktor Kommerzienrat Wortmann > Herrn Bankier Jacob Grünewaid Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die schmerzliche Mitteilung, daß Samstagabend 7,8 Uhr unser inntgst geliebtes Töchterchen und Schwesterchen Elisabeth im nahezu vollendeten 6. Lebensjahre nach schwerem Leiden sanft entschlafen ist. r„ , Die trauernden Hinterbliebenen: Ferd. Sturm nebst Frau und Kindern. Gießen, den 2. Dezember 1900. 7858 Die Beerdigung findet Dienstag den 4. Dezember, vormittag» 11 Uhr, vom Sterbehause, Crednerstraße 90, aus statt.