n. in. W». I Sotzp. Swett «X. 2008 1 BlatteB. Ä. y» S*ft fcfeuj^ ®*l« 8eit E^OMl herein.Union* W, 10-ioPei. ju Vermieten. Stetes Strems, w 8erttn abru° _ VojÜtlltt, tiitla •ttewfttffe 24. vemieieu, w! i bet Plorkskch & titaeita, iu Vemielev jr l- 01K lor-rajt 86. iidjr ter von Meiner eine Wohnuus in neuen Clck- t. Off.m.M e Exped. d. 81 7 Zimmer uni rt. u. Wpl . WM»11; eilen nat<9tennerfi MM M£ »wW «m solide en L«17 -urch bie W____ nS;y». )t_gg gefudit. SfeK id)t uö nnitllM ‘ <**£ Freitag den 4. Mai Amts- und 2lnzeigeblntt für den TLveis Gieren Deutsches Keich f Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Die Gießener Kamikienvtätter werden dem Anzeiger im Wechsel mit „Hess. Landwirt" u. „Blätter Pir Hess. BoltSkunde" wLchtl. 4 mal beigelegt. Alle Anzeigen.Bermittlungsstellen deS In- und Auslande» nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auSwärtS 20 Pfg. Pkebaktian, expedition und Druckerei: -chnkflratze Nr. 7. Berlin, 2. Mai. Der Kaiser kam heute morgen 8 Uhr 45 Min. mittels Sonderzuges auf der Wildparkstation an, stieg dort zu Pferde und begab sich nach dem Bornstedter Gratisbeilagen: Gießener Kamilienblätter, Der hessische Landwirt, Mütter für hessische UatKsKunde. -____________ Adresse für Depeschen: Anzeiger Hießen. Fernsprecher Nr. 51. der Kaiser beim Offizier-Korps des 1. Garderegiments em und kehrte darauf nach Berlin zurück. — Unter dem Vorsitz der Kaiserin fand heute vormittag im Saale des Ministeriums der öffentlichen Arbeiten die Delegierten-Versammlung des vaterländischen Frauenvereins statt, zu der auch die Prinzessinnen Heinrich und Feodora erschienen waren. — Der „Voss. Ztg." wird aus Stuttgart berichtet: Als der Intendant des Stuttgarter Hoftheaters vor einigen Wochen eingeladen wurde, sich, an der von Künstlern, Gelehrten und Schriftstellern zu veranstaltenden öffentlichen Kulndgebung gegen die Lex Heinze zu beteiligen, fragte er den König von Württemberg, ob keine Bedenkett bestünden, daß er öffentlich gegen das Gesetz auftrete. Der König antwortete kurz und bündig: „Treten sienur Meßmer Anzeiger Heneral-Anzeiger M. 103 Erstes Blatt. LNOO Aczngspreis vierleijährl. Mk. 2,20 monatlich 75 Psg. mit Bringerlohn; durch die Abholestellen vierteljährl. Mk. 1,90 monatlich 65 Psg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vierteljährl. mit Bestellgeld. werden mußten. , . x . , .. I Ein Londoner Telegramm besagt, daß die Buren ihre Position östlich von Thabanchu verstärkt und di- Engländer am Dienstag ununterbrochen beschossen haben, so daß diese ihr Hospital an eine andere Stelle verlegen mußten. General Hamilton war den ganzen Tag über nach Norden beschäftigt und besetzte einige Kopses mit geringen Verlusten. Em weiteres Telegramm meldet, daß di- Engländer ,-tzt e.ne lange kurvenförmige Position östlich von Thabanchu bis südlich von Win bürg halten. Ihre Starke beträgt etwa 18 000 Mann, die der Buren etwa 6000 Mann. Bei Thabanchu wurde der Berggipfel von den Buren heftig mit Schrapnels beworfen, während sie zugleich auf General Rundles G-wehrseuer energisch antworteten. Man glaubt, Roberts werde einen neuen Umzingelungsversuch machen. Auch bei Karree Siding ist es wieder zu einem Sehr scharfen Tressen gekommen. Nach den Londoner Meldungen haben die Engländer an verschiedenen Punkten Fortschritte gemacht, ohne daß °s bisher zu einer Entkleidung gekommen wäre. Die Meldungen betonen die Energie der Buren, di- sich besonders in bisher ungewohnten Osiensivstößen zeigt. ... . Dienstaanacht wurde eS von den Engländern für not- wendia aebalten, daß drei Kopj-S östlich von Karree, die die Buren in starker Anzahl besetzt hielten, okkupiert wurden. Deshalb ging die berittene Infanterie vor. Die Buren begannen ein schweres und wirksames Granatseuer, ging n unter seinem Schutz in di- Eb-nc vor und griffen nun ,n kühner Attacke an. Starkes G-wehrseuer aus kurze »nn°dm- °°n Anzeige, zu der nachmittags für dm fMgmtm Zag nlchnnmd.n Nummer bis v°rm. 10 Ubr. Abbestellungen spätestens abends vorher. Reutermeldung: Zwei Offiziere und ein Mann lot, sechs Offiziere und fünfzehn Mann teils verwundet, teils vermißt. Nach dem Telegramm hat Hamilton schließlich den Durchgang e r z w u a g e n. Da aber, wie es weiter heißt, Burenabteilungen noch auf den Bergen stehen und ein so wirksames Feuer abgeben, daß sie die Engländer gezwungen haben, ihr Lager an einen sichern Platz zu verlegen, so dürfte Hamiltons Erfolg noch nicht eben viel be- deuten Wir wissen ja auch aus Roberts amtlicher Depesche, die übrigens über den Charakter der Bewegung Hamiltons nichts verlauten ließ, daß FrenchS beide Ka- valleriebrigaden und noch weitere Truppen zu Hilfe geschickt fest_aM- gönig yon Sachsen gedenkt am Sonntag bei seiner Anwesenheit in Berlin die sächsischen Reichstags-, Abgeordneten in besonderer Audienz zu empfangen. — T-em Wirklichen Geheimen Oberregierungsrat Dr. Wehr en Pfennig ist von der königlichen Technischen Hochschule zu Aachen in dankbarer Anerkennung seiner her- vagenden Verdienste um die Förderung der technischen Wissenschaften die Würde eines Dr. in g. honoris causa verliehen worden. — Der Kriegssekretar der Vereinigten Staaten erklärte kürzlich, Amerika werde wohl noch Mit den Waffen in der Hand für die Aufrechterhaltung der Monroe-Doktrin eintteten müssen. Im Anschluß hieran wurde behauptet, Deutschland mache den Versuch, Dänemark zur Abtretung der Antillen zu bestimmen, indem es ihm einen Teil Schleswigs als Ersatz hierfür anbiete.^ Die „Post" bezeichnet diese Meldung als unsinnig. mre einigermaßen Eingeweihte wisse, daß die dänischen Antillen über kurz oder lang in den Besitz der Vereinigten Staaten übergehen werden, obwohl die betreffenden Verhandlungen bis jetzt noch nicht zum Abschluß gelangt sind. Von deutscher Seite werde jedenfalls kein Widerspruch erhoben ; denn die amtliche deutsche Politik habe nie daran tzedacht, die kolonialen Besitzungen Dänemarks in West- Indien zu erwerben. r t .. — Tas preuß. Abgeodnetenhaus hat heute die Gesetzentwürfe betreffend die Dienstvergehen der Landes- versicherungs-Anstaltsbeamten sowie bettefsend die Ver- । tretung der hannoverischen Bezirks-Synodal-Verbande der evangelisch-lutherischen Kirche und betreffend die Weichsel- Regulierung in dritter Lesung debattelos angenommen. I Alsdann wurde der Gesetzentwurf auf Abänderung des | Rentengutsgesetzes in erster Lesung erledigt. Es folgte die zweite Lesung der Novelle zum Rentengutsgesetz. Em hierzu eingebrachter Antrag des Abgeordneten Graf Kanitz, die Vorlage der Regierung zur Berücksichtigung zu überweisen, wurde angenommen. Alsdann gelangte das Gemeinde Wahlgesetz in dritter Lesung zur Erledigung. Die Vorlage wurde auch in der Gesamtabstimmung gegen die Stimmen der Nationalliberalen angenommen. — Der Zentralausschuß hiesiger kaufmännischer, gewerblicher und industtieller Vereine hat beschlossen, beim Staatssekretär des Reichspostamtes dahin vorstellig zu werden, daß denjenigen Besitzern offener Ladengeschäfte, die für mindestens 50 Mark Postwertzeichen auf I einmal entnehmen, für den Verkauf dieser Post- I wertzeicheneinRabattvon2 pCt. gewährt werde, I werde, vorausgesetzt, daß sich die betreffenden Geschäfts- I inhaber verpflichten, die Wertzeichen in Höhe ihres Vor- I rates zu verabfolgen; eventuell die erwähnte Maßnahme, I falls ihr in Bezug auf das gesamte Reichspostgebiet Be- I denken entgegenstehen, zunächst und probeweise im Post- I bezirk Berlin einzuführen. Düsseldorf, 2. Mai. Die Torpedoboots- I division ist heute abend um 7 Uhr hier eingetroffen. I Sie wird hier übernachten und morgen früh nach Köln I weiter fahren. VomRhein,2. Mai. Der WeinHändler-Ver- I band des Rhein- und Maingaues hat in einer Eingabe I der Befürchtung Ausdruck gegeben, daß das Fleisch- I schaugesetzin der vom Reichstag beschlossenen Fassung I zu Gegenmaßregeln der Vereinigten Staaten Anlaß geben I könne, durch die der deutsche Wein mit in erster Linie ge- I troffen werde. Unsere Weinausfuhr nach den Vereinigten I Staaten beträgt ungefähr ein Viertel unserer ganzen Wem- I neue Kompromiß zum Fleis Ge/-^^unm-hr ftin-m Wortlos nach K I wmmch außerder Wursteinfuhr auch die Konser- haben. London, 3. Mai. „Daily Expreß" veröffentlicht em: Interview eines seiner Redakteure mit dem König von Schweden, in dem dieser erklärte, er sei in der südafrikanischen Frage auf Seiten Englands und es sei seine Ansicht, daß die Sache der Engländer gerecht sei. Des weiteren bemerkte der König in der Unterredung, daß viele englische Offiziere in diesem Kriege, der sich in einer Entferung von 6000 Meilen vom Vaterlande und unter so schwierigen Verhältnissen abspielt, zu leichtfertig vorgegangen sind. Loudon, 3. Mai. Ein Telegramm aus Pergfarm vom 30. April, das durch Spezial-Couriere aus dem Basutolande überbracht worden ist, berichtet, daß Kommandant Olivier nach Shmitfield zurückgekehrt ist, während ein Kommando sich in der Nähe von Leeuw nordöstlich von unseren Stellungen befindet. Dies würde eine neue Offensive der Buren im Rücken der englischen Truppen bedeuten. London, 3. Mai. „Daily Mail" meldet aus Bloemfontein: General Roberts wird neuerdings mit seiner ganzen Armee den Vormarsch antreten. — Die heutigen Morgenblätter berichten, daß General Wh it>, der Verteidiger von Ladysmith, zum Gouverneur von ! Gibraltar ernannt worden ist. Er wird seinen Dienst am 1. Juli antreten. • Loudon, 3. Mai. In hiesigen Militärkreisen wird versichert, Lord Roberts bereite eine vollständige Ueber- raschung der Buren durch eine Operation westlich der Eisenbahnlinie nach Norden zu vor. Loudon, 3. Mai. Wie aus Bloemfontein gemeldet wird, ist es dem General Hamilton, dessen Streitkräfte mit dem Feinde in Berührung kamen, gelungen, mit Hilfe der Brigade des Generals Dorrien die feindliche I Stellung ohne allzugroße Verluste zu umgehen. f I Entfernung begrüßte sie. Als dann die englische Artillerie fflmtltfhfr ULML I zu feuern begann, zogen sich die Buren zurück, er- I ^ieIten HE jedoch erhebliche Verstärkungen und zhfifFfiititnorüttt ! hinderten das weitere Dorrücken der Engländer Meryesst lyer Mfloauverem. I für einige Zeit. Später gelang es den Engländern, , uu, Bereiusbezirk Gießen. I durch Hwzukommen der 14. Brigade die Buren zu I Felde zur Matlwnsbesichttgung.^ D^^rühfiuck^nahm Am Sonntag dem 6. Mai, nachmittags 3 Uhr, I vertreiben und die Kopjes zu besetzen. Die Buren findet in Bettenhausen im Gasthause von Heinr. I bedienten sich schwarzen Pulve^ und wandten eine neue I Sour Köb?er eine Versammlung statt, in welcher der I Taktik an. Reserven m Starke von etwa 2000 Mann I «ekretär des Vereins, Herr K. Reichelt, Lehrer für I waren sichtbar. Sie griffen vielfach1 ohne.Deckung an und I Naturwissenschaften und Obstbau an der Großh. Obstbau- I erlitten erhebliche Verluste. General Tucker befehligte die I schule und Landw. Winterschule in Friedberg, sprechen wird I Engländer. 7 * I Die Engländer benehmen sich m dem portugiesi- I 1 Obttbaumdünauna ! scheu Beira und auf der durch portugiesisches Gebiet 2 N- Obstbaum,chädling-. führenden Eff-nbahn, als wenn si- b-r°its H-rr-n d-rs-lb-n Die MtgU-der des Obeche,fischen ObstbauvereinS, so- I wären. General Sir Frederick Carrington, der Be- »ie sonstige Jnlereffenten werden hierzu sreundlichst e'^ Wer b« n z e „ Gießen, den 3. Mai 1900. ab und inspizierte dann das Lager am Bamboo Creek Der Vorsitzende des Vereinsbezirks Gießen I Schon am 19. April passierte das erste auftraj:lWc des Oberhess. Obstbauvereins. I Umtali, die Grenzstation von Rhodesia. Daß die Engländer ^rbr Schenck I wieder aus dem Lande herausgehen werden, erwarten wohl J L,__' I die Portugiesen selbst nicht. Jetzt ist Carrmgton m Maran- | Gießen, den 3. Mai 1900. I delloS eingetroffen. Ein in Aliwal North eingetroffener Das Grotzherzogliche Kreisamt Gießen gefangen worden seien. Kommandant Olivier sei am an die Grotzh. Bürgermeistereien von Betten- I Bein verwundet und zu seinem Nachfolger Isaak Hausen, Langsdorf, Mnschenheim, Birklar. I Potgieter ernannt worden. Obiqe Versammlung wollen Sie in Ihren Gemeinden I Die Burenabordnung begab sich am 2. d. Mts. Nach- im ^ntereffe der Gemeindemitglieder bekannt machen. I mittags vom Haag nach Rotterdam, um sich nach Amerika m ^merene ver femet g I einzuschiffen. Ein Abteilung ber $ran8i)aalt)eieim9ung ----| übergab ihnen auf dem Bahnhof im Haag eine silberne Der Krieg itt Südafrika. I Friedenspalme. * Nack dem in unserer gestrigen Nummer mitgeteilten I • • ssKä »ä ä Äyrss “äW. .... Sä'» s ää Der R^ravaß bei Houtnek, an der Straße I Burghers darauf bestehen, daß die englischen Untertanen gnnflen. Der Bergpatz Durckführuna dieses Zweckes I über die Grenze geschickt werden, und die Regierung dem **’ha bi ® am 30 ap9rii Jnb 1. Mai G-such- d-r Burgh-rS und and-r-r d-r R-Publik günstig S-in- Verluste betragen nach der neuesten gesinnter Personen zu willsahren wünscht, bestimme ich, und ÄÄ: ®»"i »re und 'ein Mann tot, sechs | mache hiermit -und daß alle englischen Unt-rthan-n d.- im Bezirk und m der Stadt Pratoria und in den Wetwaters- rand Goldfeldern wohnen, den Staat binnen 36 Stunden von Mittag den 30. April an gerechnet, verlassen müssen, mit Ausnahme solcher englischer Untertanen, die von der Regierung die Erlaubnis, im Lande zu bleiben, auf Empfehlung der verschiedenen örtlichen Kommissionen erhalten M 2 ; r M, ve wtetitotni l ulton°mi Wen, i K Kommode ■ maschine, 2 .äs®?6™- 1 Marburg, 2. Mai. Eine schöne Sitte hat sich hier eingebürgert: die Feier beim Eintritt des Monats Mai. Gestern nacht punkt 12 Uhr erscholl auf dem Marktplatz mit Musikbegleitung das Lied „Der Mai ist gekommen". Die Führung hierbei hatte das Korps „Haffo-Naffovia". Auf den zahlreichen Studentenkneipen unserer Umgebung wurde der Eintritt des Monats festlich begangen. Als es Zwölf schlug, flammten rings auf den Bergen mächtige Feuer auf, hie und da erschienen buntfarbene Sonnen dazwischen, Raketen stiegen in die lauwarme Nacht, und über dem Ganzen thronte der Siegeöturm auf Spiegelslust in prächtiger Illumination. Selbst das hoch über der Stadt gelegene Schloß war illuminiert. ** Kleine Mitteilungen aus Hesse« uud den Nachbarstaaten. Bei der jüngsten Verpachtung der fiskalischen Fischereien (Forellenwasser) in den Oberförstereien Thiergarten (Rhön) und Fulda, den Haunfluß betreffend, sind fabelhafte Preise erzielt worden. Gewässer, für welche seither 60 Mark Pacht gezahlt wurden, sollen auf 1600 Mark getrieben worden sein. — In Bad-Nauheim sind Prinz und Prinzessin Neuß VII. zur Kur angekommen. — In Rodenbach wurden dem Taglöhner Jakob Herrmann, Drillinge, drei Mädchen geboren. Frau und Kinder sind gesund. — Die Gemeinde Altenschlirf ernannte den Geh. Kirchenrat D. Thomas Stock zu Stockhausen aus Anlaß seines Amtsjubiläums zum Ehrenbürger. — Feuerlärm machte vergangene Nacht ein Mann auf dem Marktplatze in Marburg. Es stellte sich aber heraus, daß nur ein Mann in Weidenhausen seine Frau geprügelt hatte. Diese hatte in ihrer Bedrängnis „Hilfe" und jedenfalls auch „Feuer" gerufen und dadurch war wohl das Mißverständnis entstanden. — Der Schullehrer i. P. Heinrich Baumann in Lampertheim hat seiner Schrift „Aus Notwehr" eine zweite Broschüre „Herrn Karg's glänzende Rechtfertigung" folgen laffen, in der er die hessischen Schulbehörden, insbesondere den Kreisschulinspektor Karg, auf das Heftigste angreift. Das Ministerium des Innern hat deswegen Strafantrag wegen Beleidigung gestellt, so daß die Angelegenheit zu gerichtlichem Austrage kommen wird. — Bei St. Goarshausen wurde die Leiche des sind. Ostern aus Geisenheim, die des Studenten Prinz bei Lorch geländet. — An der Fähre bei Offenbach wurde die Leiche des Ar- : oeitcrs .'ntzinger, der am Sonntag vor acht Tagen in den Main gesprungen war, geländet, - In Seligenstadt sah man einen Handwerksburschen der mit dem Zweirad I *$to; Ttadtthe Achührung von eine: Miger 2 volvn steil wurde die Jfroe/y f)tra. bigigncti bi. Ober ich schi M »Ne 1 hiHlecktz erwachst,, sti unglück er über 200 Dai llnW Wr M (Streits ge tyfyia bekc 1 — 9 dn MM Men hi - ( letztes Iah Zürich feix - i verfität D Marburg e werben. 2 Met dx trügt sich n I .. P^g, 2. Mai. Der Landtag nahm mit allen gegen die Stimmen der Deutschen den Antrag KramarS an, alb Ehrlich 20000 Kronen zum Ankauf von Kunstwerken zu bewilligen. Der Antrag Steiner betr. die Aufhebung des Zuckerfabrik-Kartells in Nordwest- Böhmen wurde der Landeskultur-Kommission überwiesen. Der Antrag Jawsch betr. die Unterstützung von Getreidelagerhäusern, wurde nach längerer Debatte, in der sowohl die Deutschen als die Czechen auf den Niedergang des Bauernstandes hinwiesen, in zweiter Lesung einstimmig angenommen. Konstantinopel, 1. Mai. Ismael Kemal hat heute an Bord des englisch-egyptischen Dampfers „Tewfik Rabani" Konstantinopel verlassen. Ismael macht den Sultan für seine Flucht nicht verantwortlich, aber seine Ratgeber werden für die Zukunft eine fürchterliche Verantwortung auf sich laden, wenn sie in dieser ziellosen Weise, wo jede Sicherheit der Person und des Eigentums immer mehr schwindet, und der Ausdruck einer ehrlichen patriotischen Ueberzeugung einem Verbrechen gleichgehalten wird, weitergehen. Der Sultan bot Ismael heute den Botschafter-Posten in London an, allein Ismael glaubte in seiner gegenwärtigen Lage sich nicht entscheiden zu sollen. Newyork, 2. Mai. In Washington ist man nicht erbaut über das aus Berlin gemeldete Kompromiß betreffs des Fleischbeschaugesetzes; man betrachtet es aber doch als ein Zugeständnis, und als eine Grundlage für einen gütlichen Ausweg. Aus Stadt und Kund. (Anonyme Einsendungen, gleichviel welchen Inhalte-, werde« grundsätzlich nicht ausgenommen.) Gieße«, 2. Mai 1900. ** Don der Universität. Der Großherzog hat am 27. April den ordentlichen Professor in der philosophischen Fakultät der Universität zu Greifswald Dr. Magnus Biermer zum ordentlichen Professor in der philosophischen Fakultät der Landesuniversität mit Wirkung vom 19. April ernannt. ** Knllstvereiu. Die Aquarelle von Prof. A. M a enn- chen aus Danzig sind gestern in der Gemäldeausstellung im Turmhaus am Brand eingetroffen, und gelangen am nächsten Sonntag zur Ausstellung. Infolgedessen bleibt am Freitag die Ausstellung geschlossen. bm. Aus Rheinhessen, 2. Mai. Auf der Bahnstrecke Mainz warf sich gestern abend unfern der Station Bodenheim ein anscheinend dem Arbeiterstande angehörender Mann vor die Lokomotive eines Güterzug es. Der Kopf wurde dem noch jungen Manne durch die Maschine von dem Rumpfe getrennt. Bei der Leiche wurde nichts gefunden, woraus sich die Persönlichkeit des Selbstmörders erkennen ließe. — In Gaualgesheim bei Bingen wütete gestern nachmittag ein großes Schadenfeuer. Dasselbe war in einer Holzhandlung ausgebrochen, und wurde durch den starken Wind auf ein nebenliegendes Anwesen getrieben, wo es in einem großen Holz- und Kohlenlager reiche Nahrung fand. ES bedurfte großer Anstrengungen mehrerer Feuerwehren, um des Feuers Herr zu werden. Der entstandene Schaden ist beträchtlich, doch ist er durch Versicherung gedeckt. Jfctt M Ws Aetti ^Nt ■ We« den Jude liditeit V Der hervor^ and) nur ÄngellZ JoseM- ' ?<;r' Md . *5! @6' •u kl $1*1* Jiiufitinlf Äfinini aber Mmdthc «MC H 6rn|t W entviesene ^en die BI $1 hals u|i «infterer Blu: live, die roor ba« Leben bi w- M Um W MWerge, Ürt ^llüsü and) ju dem und die En fallend toüi iid) dich : Mcher ne der Sach, Wen-Einfuhr verboten wird. Die übrigen Beftim- änungen der Verständigungen untren den Umrissen nach 'bekannt. Die „Deutsche Tagesztg." ist von der Veröffentlichung überrascht, weil sie von konservativer Seite nicht gewünscht worden sei. In seiner persönlichen Stellungnahme bedauert das Blatt, erklären zu müssen, daß es Zu den Regierungen das Vertrauen nicht hegen lönne, daß sie die vorgeschlagenen Bestimmungen mit der durchaus notwendigen Festigkeit und Schärfe handhaben werden. Deshalb trägt das Blatt lebhafte Bedenken, auf den Boden des Kompromisses zu treten. Roch durchschlagender seien aber die grundsätzlichen Bedenken, die auf sanitärem Gebiete liegen. Keine Untersuchung könne nachweisen, ob das Pökelfleisch von einem verendeten Tiere herrühre. Weil ein solcher Nachweis unter keinen Umständen möglich ist, glaubt die „Deutsche Tagesztg." an dem Ausschlüsse von Pökelfleisch unbedingt festhalten zu müssen. - Die „Nationalztg." schreibt: Läßt die Regierung sich aus dieses Kompromiß ein, so übernimmt sie die Verant- wortung für alle Folgen in Bezug auf die Fleischversorgung Des Inlandes und auf die handelspolitischen Beziehungen. Sie beruhigt sich jetzt vielleicht mit der Erwägung, daß in Bezug auf Pökel- und zubereitetes Fleisch alles auf die Art der Anwendung der zweideutigen Bestimmungen an-" kommen würde, aber die agrarische Agitation würde die Regierung bald darüber belehren, daß die Herren Graf Klincwwström und Genossen so wenig wie die Herren Dr. Rösicke und Katen gesonnen sind, eine der Einfuhr günstige Interpretation zu gestatten. Die Regierung würde geradezu eine neue agrarische Agitation herausfordern und für sie die Waffen selbst liefern. München, 2. Mai. Am Vormittag fand die standesamtliche Trauung der Prinzessin Mathilde von Baiern mit dem Prinzen Ludwig von Coburg -statt. Anwesend waren alle Mitglieder des bairischen Kö- I mgshauses, Herzog Alfred von Coburg-Gotha, die Prin- I Se/ftn Clementine und die übrigen fürstlichen Hochzeits- I koburgischen Hauses. Nach der standesamtlichen I Eheschließung durch Freiherrn v. Crailsheim hielt dieser I eine Ansprache, in der er die Verbindungen der Käufer I unb Coburg feierte. Hierauf begaben sich die I c «'• !?feüen. im feierlichen Zuge in die Allerheiligen- Hoskirche, wo in Anwesenheit der obersten Hof- und Staats- I beamten der Generalität usw., der Erzbischof von München I oie kirchliche Trauung vollzog. Das neuvermählte Paar I rst gestern abend nach Wien abgereist, um sich von dort I nach schloß Ebenthal zu begeben. r.— Die Abgeordnetenkammer ist über die Petition des I hiesigen Vereins zur Gründung eines Mädchen-Gy rn-I n a s i u m s zur Tagesordnung übergegangen. Der I Kultusminister berief sich bezüglich der Frage der Zulassung I der Frauen zum medizinischen Studium aufdas l gegen die Zulassung gerichtete Gutachten des Obermedizi- I nalausschusses und der Aerztevereinigung. Im übrigen I chgte er, er nehme keinen Anstand zu erklären, wenn etwa I Zuverlässige, leistungsfähige Korporation, wie die I etnbt München, den Antrag stellen würde, im Anschluß I jn die höheren Töchterschulen Gymnasial-I klasjen zu genehmigen, so Würderer keine Schwierig-, I leiten machen. Er meine auch, die meisten Mädchen I waren froh, wenn sie mit 16 Jahren den Schulstaub I abschütteln und sichaufsRadsetzen könnten. Anstand. Stockholm, 2. Mai. Die erste Kammer beriet über den Antrag des VerfaffungS-AuSschuffes des Reichstages, die Regierung wegen Verletzung des § 107 der Verfassung unter Anklage zu stellen. Der Ministerpräsident gab zu, daß das Geschehene nicht verfassungsmäßig sei, da aber die Verfaffung älter sei als die Union, müsse eine konstitutionelle Praxis neben der Verfaffung sich entwickeln. Beide Kammern des Reichstages beschloffen, über den Antrag des Verfaffungs-Ausschusses auf Ver- setzung des Ministeriums in den Anklagezustand wegen Verletzung der Verfaffung zur Tagesordnung überzugehen. Loudon, 2. Mai. Dem „Daily Expreß" wird aus Petersburg gemeldet, der Zar habe persönlich einem englischen Syndikate die Konzession erteilt, die 8000 englische Quadratmeilen großen Goldfelder von Nertschinsk in Sibirien auszubeuten, deren Gold bisher nur durch Waschungen- aus den Flußbetten gewonnen worden sei. Diese Goldfelder sind das persönliche Eigentum des Zaren, und haben für 4i/t Millionen Pfund Sterling Gold ergeben. Die Konzession ist auf 24 Jahre erteilt, und kann dann auf weitere 24 Jahre erneuert werden. Ein Garantie-Depositum von 30,000 Pfd. Sterl. ift schon dem Kabinette des Zaren einbezahlt. Zahlreiche französische und deutsche Anerbietungen, im ganzen 37, sind dem Privatkabinett des Zaren gemacht, aber ftetö abgeschlagen worden. Der Zar hat nun dem eng- "'chen Syndikat die Konzession erteilt, um einen praktischen greifbaren Beweis dafür zu geben, daß er mit England gut stehen will, und er ist in der Absicht, diesen Kurs einzuschlagen, besonders bestärkt worden durch das Tele- 8ramm des Deutschen Kaisers an den „Daily Expreß". 7 Lissabon, 2. Mai. Die Kammer verwarf fast ein« stimmig den Antrag Costa'S, wegen des Durchmarsches englischer Trappen durch das portugiesische Gebiet von Beira heute eine Anfrage an die Regierung zu richten. ö b Rom, 2. Mai. Wie verlautet, wurde dem Fürsten von Bulgarien, der bei seinem Hiersein die mace- donische Grenzfrage in Anregung brachte, die Auskunft zu teil, daß der Dreibund an dem Standpunkte des status quo auf dem Balkan festhalte. Wien, 2. Mai. Die Marineverwaltung wird von den Delegationen die erste Rate für den Bau des neuen Schlachtschiffes beanspruchen. Die Forderungen der Kriegsverwaltung haben die Fortsetzung organisatorischer Reformen zum Gegenstände. Für neue Geschütze wird für 1901 kein Kredit beansprucht. die Welt bereist. Der R-,sende, der mit seinem Stahl. ' r°ffe Üblich von München kommend am j-nseitiq-n Main user anlangt-, ließ sich mit der .fliegenden Brücke- über- 'n Fahrtaxe nicht begleichen konnte, hinterließ er als Psand sem Taschenmesser, woraus er m der Richtung nach Offenbach schleunigst weiterradelte =-x.®'L^alfc,er m Offenbach a. M. sand in ein- I facher Weise in der Grundsteinlegung des von den ver schiedensten Arbeitervereinigungen und der sozialdemokrati- I fchen Partei gegründeten Saalbaus statt. Ferner sand eine I ®on 800 Personen besuchte Festversammlung in der Turn I Halle statt. Am Festzug nahmen 2500 Personen teil. — I In Bad Salzschlirf hat die Saison begonnen. Zum Kouitzer Mord. I Die entsetzlichen Mordthaten von Könitz und (skurri I sind seit Bekanntwerden des am Gymnasiasten Winter I S£rüI)ten Mordes mit einander verglichen worden. Der I Mord in Skurz ist in der Nacht vom 21. zum 22. Januar I verübt worden, eine Thatsache, die für die Beurterlunq I des Falles — der schlankweg als „Oster-Ritualmord" bt I zeichnet wird — nicht unwesentlich ist. I Am Morgen des 22. Januar 1884 fand man die grüß- I §ch verstümmelte Leiche des 14jcchrigen Knaben Onoftius I Czybulla unter einer Brücke außerhalb des Dorfes I Sturz (Kreis Pr.^Stargard). Die Schädeldecke des Er- I nrordeten zeigte tiefe Stichwunden, der Hals war durch. I ichnitten, der Unterleib durch einen langen Schnitt qeöffc I net die inneren Teile entfernt, beide Oberarme der Länge I nach aufgeschlitzt, beide Oberschenkel waren kunftaereG I ,,ausgelöst" und fehlten, die beiden Beine vom Knie ab I lagen neben dem Rumpf im Wasser. Ter Leichnam war I — wie in Könitz der des Winter — gänzlich entkleidet, I am Fundorte aber war — ebenso wie in Könitz — keine I Blut spur zu entdecken. Bis 8 Uhr am Abend des 21 Za- I nuar war Czybulla, der Sohn eines katholischen Schneiden I met)ter5 in Skurz, bei dem Kaufmann Czapa mit Flaschen-« spulen beschäftigt gewesen; die Eltern hatten fein langes I Ausbleiben sich vorläufig damit zu erklären gesucht, daß I m Nch. unter den Zuschauern einer Hochzeit befände. Aw I Rachmittag des 1. Februar wurde der Lumpenhändler und I Pserdeschlächter Hermann Josephsohn in Skurz wegen I des Verdachts der Thäterschast oder mindestens der Mit- I Nnssenschaft am Morde verhaftet und dem Amtsgericht I ch Pr.-Stargard zugeführt. Josephsohn wurde verdäch- I ligt, daß er einen großen Haß gegen den Knaben Czybulla I gehabt habe, weil dieser ihm oft „Geschäfte hintertrieben" I ihstbe, z. B. beim Einkauf von Ziegenfellen. Ein 20jäh- I viger Knecht Mankowsky bekundete, er habe den Joseph- I svhn gesehen, wie dieser einen anscheinend schweren, ge- I füllten Sack getragen habe, und zwar am Abend des 21. Ja-- I nuar in der Nähe des Ortes, wo am 22. Januar die ver- I ftüinmelte Leiche des Czybulla aufgefunden wurde. Die I auf ihm lastenden Verdachtsmomente hatte Josephsohn noch dadurch wesentlich vermehrt, daß er versucht hatte, einen Zellennachbarn, der in kurzem aus dem Gefängnis entlassen werden sollte, dazu zu bestimmen, zu seiner Familie zu gehen und dieser Winke für den Beweis seines Mbi ?u geben. Der jüdische Kantor und Schächter Blumenheim in Lkurz geriet auch, in Verdacht; es wurde bei ihm Haus- gehalten, er konnte aber sein Alibi vollständig A'brner.wurden infolge einer Anzeige beim öenebt die beiden Mischen Kaufleute Boß, Vater und Mn,..als fluchtverdachtig verhaftet. Auf dem Lande lassen 1 ft«) häufig einige Leute zusammen ein Stück Vieh schlachten, was a-uch bei Boß zurzeit der Mordthat geschehen war. Dieser Umstand hatte Anlaß gegeben zu einer An- jeige. Die b'eiben Boß wurden aber bald gegen Kaution l5^T.?ejanen. Bei den verschiedenen Haussuchungen war der Fleischermeister Joseph Behrendt (katholisch) immer zugegen und hatte sich sehr auffällig benommen und einen großen Eifer gezeigt, irgend einen jüdischen Einwohner von Skurz in Mordverdacht zu bringen. Mitte Februar wurde im Auftrage der Minister des Innern und der Justiz der Kriminalkommissar Höft aus Berlin (ein geborener Konitzer) in der Angelegenheit des Neustettiner Synagogenbrandes und auch dann in der Skurzer Mordsache nad)' Westpreußen geschickt. Höfts eingehende Ermittelungen führten zur Verhaftung des Behrendt und dieser kam als Angeklagter am 22. April 1885 vor das Schwurgericht in Danzig. In den mehrtägigen Verhandlungen des Schwurge- richts bekundete der wichtigste Zeuge des Skurzer Pro-, zesses Mankowski, er habe um 6 Uhr morgens am 22. Januar, als er zu einem Termin nach Stargard unterwegs war, vor dem Thiessen'schen Gasthause in Skurz einen Mann getroffen, der ein großes Paket auf dem Rücken trug; tni der einen Ecke habe sich die Masse herausgedrückt, die er für einen Kalbskopf gehalten habe, wie er denn überhaupt angenommen habe, daß im Sack ein geschlachtetes Kalb gewesen sei. Der Träger des Sackes habe eine schwärzliche Mütze bis tief in die Augen gedrückt getragen, ein langer schwarzer Schnurrbart fei zu erkennen gewesen. An dem Bart und am Gang will Mankowski den Behrendt erkannt haben. Seine, Mankowskis, frühere Aussage, der Mann fei Josephsohn gewesen, sei gelogen gewesen; er habe von Anfang an Behrendt für den Träger gehalten. Freilich beftimmt könne er nicht sagen, daß er Behrendt erkannt habe; er glaube es nur! Bei der Begründung der Anklage führte der Vertreter der Staatsanwaltschaft Dr. Preuß u. a. aus: Der Mord muß in einem geschlossenen Raume stattgefunden haben, am Fundorte sind keinerlei Spuren der Ausführung des Verbrechens vorhanden gewesen, und zu. der Zerlegung des unglücklichen Opfers war Beleuchtung erforderlich. Die Gründe.für die That sind schwer erkennbar, da der Knabe Czybulla arm und mit niemand verfeindet war. Die Verdachtsmomente gegen einige jüdische Bewohner von Skurz haben sich als unhaltbar erwiesen. Tie im Hause von Boß Vorgefundenen Blutspuren erwiesen sich als alt und, soweit sie noch erkennbar waren, als solche von Rinderblut. Alles, was gegen die Kaufleute Boß vorlag, hat sich als haltlos erwiesen. Auch Hermann Josephsohn kann nicht der Mörder gewesen sein; es ist u. a. bewiesen, daß Josephsohn vor der That eine schwere Wunde an der Hand hatte, welche ihn unfähig gemacht haben muß, die That auszuführen. Der Staatsanwalt schilderte bann den Angeklagten; ^rden. ; 4m 22. W s MSJ ltuQlntorb" 1 die qiQ.l’l ft B4ifl S d«s Doi? i ^cke des £> . tDtt bmG k 1 Schnitt geo- L 'Meder LI en Eunstger^ vom KnieW Leichnam d entkleid! i vnitz - test H 'end be§2L'u| chen Schnei \I amitUG-W jein ■ gM t oefäch. im ■ penhÄ/ssM I m Sfofj MMV I 'M btt M I m 'Mgerithi W twbäfy I aben dgobuKa I intemicW ■ Ein MH- ■ Den Joseph ■ hweren, ge-R d des 21. Jo-W war die vei^ A wurde. D-H >sephsohnit»j ■ > Ach : .6* K b-gleich,. 'k-Worai ^°dch, Ä ■ cb ratS“'1’ !. qonin tti' , vvnen. "I immer giu . . i Md einen ä Md einen t hatte, eins efängms er i1 einer ganik » seines Aj : Blumech: jei ihm bi vollM Anzeige bet >oß, Vater um m Lande lW i Vieh schloch that b-1'chch' zu einer An-> ?gen Sautior■ igen wat -er m ^Mvhnn i MM OrM und der ZO j 'ein geborene iiner §hnago Mrdsache naet WielMgen > dihn im al» ;chN>u!Mcht in des W‘f 5 Stürzet Y- iens am 2.^- narb unter--' in Sturz C em Rücken l- -ausgedrua^ e er denn/ gettt* .»ll-s habe« fciit« latsMi»"1* • r(t*5 rind wr5 \ ,njt ncel"- ^«Ätl '•“täte den le‘W 9 1 1 Atrophie Hotel-Restaurant Riegelmann 3274 empfiehlt MAGGI WWWWM ii auf-O3c Indre . i' 1 i WMIilUMetl Wichte Indre (Offen c 1 1 1 1 1 1 1 2 1 1 1 1 CD 1 (1) 1 (1) (1) 2468 bei Gluten-Kakao Gemüse- und Kraft-Suppen Bouillon-Kapseln an der juristischen Fakultät. Der wahre Grund kann nur sein: eine Uebergehung bei der Besetzung des Kanzlerpostens. Professor Mandiy besaß schon früher einen Manien in ganz Deutschland, der Klang s inee Namens hat sich erhöht, seitdem er einer der Dtttschöpfer des Entwuifs für das bürgerliche Gesetzbuch geworden ist. Altersschwäche Lungenschwindsucht Lungenentzündung Influenza Herzleiden Gehirnerweichung Unterleibsentzündung Suppen -Würze M J. Rühl Witwe, Sel'ersweg. '•*$ idu'.vo« .Herold' Mien, 3. Mai. Das „Fremdenblatt" bespricht an leitender Stelle die heute erfolgte Abreis edesKaisers Franz JosefnachBerlin und versichert, daß dieselbe keinen besonderen politischen Zweck verfolge. Das offiziöse Blatt konstatiert aber trotzdem, daß, nachdem auch der Kronprinz von Italien sich unter den künftigen Besuchern befindet, das im Hause Hohenzollenn bevorstehende Fest eine entschiedene Manifestation des Friedens und des fortdauernden Zusammenstehens der den Dreibund hütenden Dynastieen dokumentiert. Breslau, 3. Mai. Hier beschloß eine gestern abend abgehaltene namentlich aus den Kreisen der Kunst und Wissenschaft zahlreich besuchte Versammlung nach einer sehr beifällig aufgenommenen Rede des Universitäts-Professors Dr. Kaufmann die Gründung eines Goethe- b u n d e s. Zum Vorsitzenden des Vorstandes wurde Professor Kaufmann gewählt. B e r l i n , 3. Mai. Die Kommission des Abgeordnetenhauses für das Warenhaussteuergesetz hat gestern abend die zweite Lesung beendet und das Gesetz im ganzen mit 11 gegen 5 Stimmen angenommen. Kunst Md Wissenschaft. historische Kommission für Hessen und Waldeck. Die dritte Jahresversammlung der historischen Kommission für Hessen und Waldeck findet am 12. Mai, nachmittags 4 Uhr, in der Universität zu Marburg statt. Tagesordnung: 1. Feststellung des Personalbestandes der Kommission, 2. Entlastung des Schatzmeisters wegen der Rechnung für das Finanzjahr 1899/1900, 3. Wahl und Ergänzung des Vorstandes, 4 Wahl von neuen Mitgliedern der Kommission, 5. Bericht über dcn Stand der wissenschafUichen Unternehmungen. Die 29. Wanderversammlung des Deutschen Photo» graphen«Vere!neS findet vom 30. Juli bis 26. August in Berlin statt. Die mit dieser Wanderversammlung verbundene Ausstellung steht unter dem Allerhöchsten Protektorate der Kaiserin, den Ehrenvorsitz übernahm der Kultusminister Dr. Studt. Die Ausstellung ist auch dem größeren Publikum bis zum 26. August geöffnet. Sie findet im Künstlerhause, Berlin W., Bellevuestr. 3, statt. Zu weiteren Auskünften ist der Vorsitzende des Deutschen Photographen - Vereines K. Schmier in Weimar, ebenso aber auch der Vorsitzende des Ortsausschusses Herr Otto mar Anschütz in Berlin W. 66, Leipziger Straße 116, gern bereit. Würzburg, 2. Mai. Im bayerischen Landtag haß der Abg. Köhl die Ursachen des Rückganges der Würzburger Universität behandelt. Die erste Rede galt mehr einer scharfen Abwehr des preußischen Gesetzentwurfs, der den Amtsärzten ein preußisches Doktordiplom zur Pflicht macht. Er wies auf den partikularistischen Zug hin, der in dieser preußischen Maßregel steckt und mit dem reichsgesetzlichen Charakter des Aerztestandes in Widerspruch steht. Er zitierte das altbayerische Verslein: „Und a bissel a Liab' Und a bissel a Treu' Und a bissel viel Falschheit Versteigerung« Montag den 14. Mai, »achmittags 2 Ahr, versteigere ick rm Pkandlokal Selrersweg n gegen Barzablung: 1 Mrd, 1 Oekonomiewagen, eme Partie Buchen- bohlen, 1 Kassaschrank, i Pmnmo, Sofas, Kommode und KlerderschrLnke, 1 Nähmaschine, 2 Regulateure und 1 Faß Ocker. Gießen, den 3. Mai 1900. 8254 Mulch, Pfandmeister. Bier aus der ersten Aktien-Brauerei Kulmbach und aus der Brauerei Henninger, Frankfurt a. ML, sowie vorzugl. Wetterauer Aepfelwein, per Ltr. 30 Fig. 1 bis » möblierte Zimmer mit Küche zu mieten gesucht. Gefl Anerbieten mit Preis unter E G. 01955 an die Expedition d. Bl- erbeten^^^^^^^^ Arbeiterbewegung. Mainz, 2. Mai. Die Verhandlungen zwischen der Schlosserinnung und dem Gesellenausschuß haben befriedigend abgeschlossen. Es wurde die 9^ stündige Arbeitszeit, eine lOprozentige Lohnerhöhung und ein Minimallohn bewilligt. Von Jahr zu Jahr sollen die Lohn- und Arbeitsbedingungen gemeinschaftlich geregelt werden. — In den Installations-Fabriken von Busch, Maschmann und Rockemann haben gestern sämtliche Arbeiter gekündigt, weil sich tue Lohn- Jagd und Spark. Spielkurse. Auf Veranlassung des Zentral-Ausschufies zur Förderung der Volks- und Jugendspiele in Deutschland werden in diesem Sommer 2 Kurse für die Erlernung der Volks' und Jugendspiele in Frankfurt a. M. abgehalten und zwar a) für Lehrer vom 25. Mai bis 2. Juni einschl.; b) für Lehrerinnen vom 15. bis 23. Ium einschl. Die Kurse sind unentgeltlich. Anmeldungen sind an den städtischen Turninspektor zu Frankfurt a. M zu richten. Oberleutnant Su ermondt hat am Montag bei den Mannheimer Rennen wiederum auf „Ken" einen ersten Preis erhalten. Summa: 9 (2) 6 (2) — 3 Anm. Die tu Klammern gefegten Z'ss r" gehen »r>. rou mti der Todesfälle in der betreffenden Krankheit aus von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke komme». für Schneider! M* gesucht. [01950] Dammstratze v. Universität und Hochschule. — Ernannt: Der o. Professor der Mathematik an der Uni- der Marburg, Fritz Schottky, zum Mitglied der Akademie der Wissen- schaften^in^BerUn^E^^ $eJ. Philgsophieprofeffor Dr. Ludwig Kym, der letztes Jahr sein 50jähriges Jubiläum als Dozent an' der Hochschule in rrgrick feierte, im Alter von 78 Jahren. . . , _ Verschiedenes r Der Lehrstuhl für Straftrecht an der Universität Würzburg, der durch die Berufung Professor Oettkers nach Marburg erledigt ist, wird erst zu Beginn des Wintersemesters besetzt werden Mit den Vorlesungen über Strafrecht wurde für das Sommer- femefter der Privatdozent Dr. Knapp beauftragt. — Prof. v. Mandry trägt sich mit dem Gedanken des Rücktritts von der Tübinger Professur Hühnerhund, Rüde, braun mit weiß gefleckt, kurzhaarig, l1/» Jahre alt, vorzüglich geführt, zu verkaufen. Preis 150 Mark. 3260 Gebrüder Pletz, Frankfurterstrabe 60. Krieskasten. <ä Sie sind leider kein sehr aufmerksamer Leser unseres Blattes. Wir haben bereits in unserer Nummer 101 ausführlich ^geteilt, daß der Kaiser Franz Josef am 4. Mai vormittags 10 Uhr Berlin Cmtriffkd) der neuen Postordnung können Rechnungen als 'Ge. schäftspaPiere zur Versendung kommen, sofern sie bie Auschrit Geschäftspaviere" tragen. Die Verpackung und äußere Be^assenheit ist wie bei Drucksachen. Porto rm Nahverkehr o Psg., Der Reichspost' Porto-Tarif, auf den wir gestern aufmerksam machten und der wi dien Buchhandlungen zu haben ist, giebt darüber erschöpfende Auskunft. lli'vmictnmien V A'— , - /'"V" Urrmischtes. * Bromberg, 1. Mai. Gestern abend wurde im hiesigen Stadttheater der Kastellan Milewski während der Aufführung der „Zauberflöte" auf der Treppe zum 1. Range von einem Logenschließer erschossen. Ein auswärtiger Theaterbesucher hatte im Ueberzieher einen Revolver stecken lassen. Beim Zurechtlegen der Garderobe wurde die Waffe bemerkt und von dem Logenschließer Kraenz herausgenommen. K. ging damit die Treppe empor, begegnete dem Kastellan und rief ihn scherzend an: „palt. Oder ich schieße!" Dabei zielte er und drückte los. ^ns Herz getroffen fiel der Kastellan tot die Treppe herunter. M. hinterläßt Frau und 6 Kinder, von denen drei bereits erwachsen sind. , , D , * New-York, 2. Mai. Ein furchtbares Grubenunglück ereignete sich in Shofield (Utah). Es sollen über 200 Menschen das Leben erngebüßt haben. Das Unglück wird auf die Explosion einer Anzahl Pulver- fäffer zurückgeführt. 137 Leichen wurden bereits geborgen. (Bereits gestern nachmittag durch Anschlag an unserer Offizin bekannt gegeben. D. Red.) Js immer dabei." Die zweite Rede ging dann den inneren Ursachen des> Stillstandes im Wachstum der Alma Julia aus den Gründ. | Das. Minus der Hörerzahl gegen die Ziffer vor zehn Jahren beträgt 400 Mediziner. Mit Recht sucht danach Kohl in der medizinischen Abteilung der Hochschuleiitrichtungew den Grund des Rückganges, und zwar in den Zuständen am Juliusspital. Es fehlt in dieser Anstalt an der Gelegenheit, sich in wichtigen Spetzialdisziplinen auszubilden. Es besteht an dem Spital nur eine interne medizinische Klinik, eine chirurgische Klinik und eine Klinik für S?aut= und Geschlechtskranke. 2-agegen werden Kinderkrankheiten, Nasen-, Rachen- und Ohrenleiden nicht klinisch erläutert. Die Hautklinik steht nicht mit einem Ambulatorium in Ve^ bindung und hat sonstige Unzuträglichkeiten, entbehrt auch der Leitung durch einen dermatologischen Extraordinarius. Ein Dozent leitet die Abteilung in ministeriellem Auftrag seit 1887. Wenn das so sortgeht, werden die Dozenten uralt und können unter den Aposteln bei der Fußwaschung in der Residenz figurieren. Das Juliusspital mutz also modern ausgestattet werden, damit es in der Verwendung seines Krankenmaterials zu Unterrichtszwecken den Ansprüchen genügt. Andernfalls ist der Magistrat gezwungen, ein eigenes städtisches Krankenhaus unabhängig bom Juliusspital zu errichten, und dann wäre der medizinischesn^ Fakultät eine weitere Verödung sicher. Der Kultusminister hat diesen Ausführungen die Berechtigung nicht absprecheu können. ' Fahnen und Flaggen aller Arten, Fchttullangku, Hua-kn etc. Ernst Bloedner, Seltersweg. 8269 Ttefirenbt, der sich geweigert habe, die -.eiche Czybullas I su sehen, einen als roh bekannten Mann, der zu mehreren I Leuten geäußert habe, er könne mitBlute einen I Menschen schlachten. Behrendt hasse die ^uden sehr und er I habe vielleicht die Mordthat nur deshalb aushrt, um, I den Juden zu schaden, wie man mit giofjter ^ohrscheim lichkeit früher auch in Tisza Eszlar gehand^t habe. I Der Verteidiger Behrendts, Rechtsanwalt Thurau, hob I hervor daß es der Staatsauwaltschast nicht gelungen sei auch nur einen Beweis für die wirkliche Thaterschaft des: Anaeklaaten beizubringen; die Verdachtsmomente gegen Jowphsoh i seien schwerer als die gegen Behrendt, ^osepysoyi , Geschworenen lautete auf Nichtschuldig (wie man erfuhr, mit sechs gegen sechs Stimmen), Npsirendt wurde freigesprochen und sofort aus der vast entlassen. Er verzog bald nach Amerika, wo er 18/b schon I einmal gewesen war. Bis heutigen Tages ist der Skurzer I Mord noch nicht genügend aufgeklärt und noch nicht ge- I Mut, wie freilich auch sehr viele andere Morde. An der Ermordung des Gymnasiasten Winter, eines 18iährigen, stämmigen sungen Mannes, sind aller Wahrscheinlichkeit nach mehrere Personen beteiligt gewesen, wenn nicht etwa erwiesen wird, daß Winter, z. B. mit schwerem Alkohol betäubt worden und in bewußtlosem Zustande „ab- qeschlachtet" worden ist. Der schwächliche 14jährige Czy- bulla kann leicht von einem Mann umgebracht worden sein. Warum aber nvnb zu welchem Zwecke? Die Beweggründe zur Mordthat in Skurz sind bis heutigen Tages ebenso | rätselhaft geblieben wie bis jetzt die Motive der Mörder , des Ernst Winter; nur Vermutungen werden gehegt und unerwiesene Behauptungen sind aufgestellt worden, zu denen die Blutleere der Leichname sowie die Schnitte durch den Hals usw. Grundlagen gegeben haben. Vielleicht ist finsterer $ lut al) er glaube im Spiel, vielleicht aber auch Motive, die wohl erst dann klargestellt werden können, wenn das Leben des jungen Winter außerhalb der Schule offen liegt. Vielleicht find aber sowohl Czybulla wie Winter von ihren Mchdern — die aller Wahrscheinlichkeit nach das Schlächtergewerbe berufsmäßig betrieben haben — in einer Art wollüstiger Raserei des Mordes „zerlegt" worden und auch zu dein Zwecke, den Körper leichter beiseite zu schaffet und die Entdeckung des Verbrechens zu erschweren. Auffallend wäre es nicht, wenn in späterer Zeit manche Mörder sich diese furchtbare Methode von Sturz und Könitz zum Muster nehmen in der Gewißheit, dadurch die Aufhellung^ der Sache zu erschweren. SM. MchthMS. Fxeidattk. 3190 Heute uud morgen: Glhfev-kssch 50 W SchMimstM 40 M Schell fisel!® Kabeljau in la. feinster, blutfrischer Ware so. eben etngetroffen bei A. & G. Wallenfels. Markt 21. — Fernspreck-Nr. 46. ptfS ist als Kaffee-Zusatz fast -edem Haushalt unentbehr- lieh geworden. 2509 (Oricinal-Marke in Dosen.) naefi 0Tlaao in eXyvwt flau, S» StaStW.. «. 01949] Möbliertes Zimmer mit Kabinet zu vermieten.__ßderstraße 1. 01952] Schön möbl. Zimmer an ruh. 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In der Metznerschen Fabrik sind heute sämtliche Arbeiter m den Ausstand ge- trCtCn KftbtSheim. 2. Mai. Die Arbeiter in den hiesigen Steinbrüchen haben infolge von Lohndisserenzen die Arbeit heute ern- Paris, 2. Mai In Tourcoing und Roubaix streiken die Arbeite von 3 Spinnereien. Lohndisserenzen und verlangte Verkürzung der Arbeitszeit sind die Ursachen des Streikes. Wöchentliche Neversicht der Todessällr in Giehm. 17. Woche. Vom 22. bi- 28. Ap:ii 1900. (Einwohnerzahl: angenommen zu 24 800 (incl. 16l'0 Wann Milttär) Slerbdchkettsriffer: 18,87, resp. 146^ber 68 flarbw «v : Zusammen: Erwachsene: Jm 1. Leben-jahr. 2.—io. Jayr 3268] Mansardenlogis, 3 Zimmer und Küche, per 15. Mai an ruh. Leute zu ver- mieten. Näheres Sleinfiraße 37, II. 3271] Mansardenlogis, 3 Zimmer und Zubehör, per 15. Juni wegzugSbalber zu vermieten. With. Kaas, Bleichstraße 18. Todes - Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unseren lieben Vater, Schwiegervater und Grossvater Herrn Egidius Möbus, Amtsgerichtsdiener i. P., gestern nachmittag 5 Uhr im 82. Lebensjahre, versehen mit den heil. Sterbesakramenten, nach kurzem Leiden in die Ewigkeit abzurufen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Fr. Möbus und Frau. Giessen, den 2. Mai 1900. 3266 Die Beerdigung findet statt: Freitag den 4. Mai, abends 6 Uhr, vom Sterbehause, Ebelstrasse 14, aus. Nachruf. Heute nacht 3*/z Uhr verschied nach längerem, schwerem Leiden Herr Louis Vogt, Metzger meister zu Giessen. Wir betrauern in dem Verstorbenen, welcher seit Bestehen unserer Gesellschaft den Vorsitz führte, ein gewissenhaftes und pflichtgetreues Mitglied, einen Freund und eifrigen Förderer unserer Sache, dem wir stets ein ehrendes Andenken bewahren werden. Giessen, den 2. Mai 1900. 3264 Schlachtvieh-Versichernngs-Gesellschaft zu Giessen. KkiMMkin Gieße«. ßAß Die Beerdigung des Kameraden Louis Vogt findet Freitag den 4. Mai, nachmittags 5 Uhr, vom Sterbehause. Neuenweg 19, aus statt. Zusammenkunft im Gasthaus zum Löwen. 3262 Todes-Anzeige. Mittwoch den 2. Mai verschied sanft unser lieber Gatte, Vater, Großvater und Schwiegervater Konrad Seipp, JiinM, im Alter von 72 Jahren. Um stille Teilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Leihgestern, den 4. Mai 1900. 01965 Die Beerdigung findet SamStag den 5. Mai, nachmittags */i2 Uhr, in Leihgestern statt. Danksagung 3201 Gießen, den 2. Mai 1900. Für die liebevolle Teilnahme bei dem Hinscheldm unserer unvergeßlichen Tochter, die zahlreichen Blumensv?nden, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Euler am Grabe sagt innigsten Dank Iamitie Kensef. Vereinigung der Giessener jYiilitärVereine. Aus Anlaß der Denkmalsenthüllung findet Mittwoch den 9. Mai L I., nachmittags 7 Uhr, eine _______ DM" Gedächtnisfeier zu Ehren der im Kriege 1870/71 Gefallenen aas dem Friedhöfe statt. Versammlung: 6% Uhr vor der Restauration Bavaria, Kanzleiberg. Abmarsch nach dem Friedhöfe: 7 Uhr pünktlich. Von 8V2 Uhr ab: Zwanglose, gesellige Vereinigung der bereits eingetroffenen Veteranen und der Vereinsmitglitder auf dem Lenz'schen Felsenkeller. Donnerstag den IO. Mai l. I., von nachmittags 3 Uhr ab: Bankett im Saale des Cafv Leib für die hiesigen und auswärtigen Militärvereine. Für die Vorfeier und das Bankett ist ein Musikkorps engagiert. Zur Spalierbildung und dem Festzuge sammeln sich die Vereine am 10. Mai, vormittags 9 Uhr, vor dem Hotel Lenz am Bahnhofe. Orden, Ehren- und Vereinsabzeichen sind anzulegen. Aer präsidierende Werein: Kriegerverein Gießen. 3273 I. A.: Bommersheim. Für Mntiütr! ÖM sowie ein Lehrling gesucht. 01946 I. BeSer, Bahnhofstraße 8, III. Kraft. Mergeselle gesackt. c 1889 Wkh. .Zange, Gießen, Neustadt 47. Gesucht nachmittags^ 2 tüchtige Kellner. Heuchelheimer Mühle. ___________H. Gräber.________3259 3221] Ein Hausbursche und ein Kellner- lehrlmg gesucht._________CafL Ebel. jüngerer Hausbursche gesucht. 01961 xj Reuen-BLue 17. Nach Nauheim fort gesucht. Zu erfragen bei S. Sammel, Gießen, Bahnhofstraße 8._________01956 Einen Lehrling Kräftigen lehrling sucht i Schmiedmeister Damm, Hroßen-^lnden. Mehrere Lehrmädchen gegen sofortige monatliche Vergütung gesucht. 3267 Adolf Baer, SchnlSraße 6. Hierdurch meinen werten Freunden und Gästen die ergebene Mitteilnng, daß mein Fokal „Zum Bier« gründ", Kaplansgaffe Ecke Kathariueugasse, wegen Umbau morgen, den 4. d M , geschloffen wird. 8272 Georg Treiber. Verein Edelweiss. Sonntag den 6. Mai, nachmittags 4 Uhr: W* TanzkrSnzchen auf der Liebigshöhe. Eintritt 30 Pfennig. 3263 Eintritt 30 Pfennig. llrrnnfrhtCfi. Tüchtige Fanffrau ^Mlnk'tplaOtz 2.4 8220] Ein zweites Mädchen, dem auch Gelegenheit geboten, das Kochen zu erlernen, bei hohem Lohn gesucht. __CafL Ebel. Qaufftau oder Mädchen gesucht. ~ 01958 Asterweg 40, II. /ä;*» für meinen Sohn in sSitÖie einerMaschinenfabrik, mech. Werkstätte oder gröberen Schlosserei Lehrlingsftrlle. Gest. Offerten und Lehrbedingungen unter A. 3258 an die Expedition d. Bl. 01953] Ein Mädchen empf.sich im Bügeln in und außer dem Hause. Sandgaffe 17. Privatmittagstisch. 3253 Wo? zu erfraaen in der Exved. d. Bl. 41>on einigen Herren wird ein Lehrer «•ö für englischen Unterricht gesucht. Offerten unter F. R. '01940 an die Expedition d. Bl. erbeten.___ 01892] Gesucht wird ein Student, der bereit ist, ein wissenschaftliches Diktat aufzunehmen. Offerten unter Nr. 01892 an die Expedition d. Bl. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Krank» sein und Hinscheiden unseres lieben Bruders und Schwagers, für die liebevolle Pflege der barmherzigen Schwestern, für die tröst» reichen Worte des Herrn Pfarrer Euler und für dle zahlreichen Blumsnspenden sagen wir unseren innigsten Daid. Familie Renner. Familie Schultheis. Gießen, den 2. Mai 1900. 3265 Hansa-Linoleum Muster und Farben durch und durch gehend, alt bewährte Delmenhorster Marke, empfiehlt zu billigsten Preisen 3270 Ernst Bloeclner. Den verehrlichen Damen von Gießen und Umgebung die ergebene Mitteilung, daß ich mich hier als 01943 Damen- Kleidermacherin niedergelassen habe. Frau Auguste Will, ___________Bruchstratze 12.__________ 2016] Für die Restauration Lonys littktÜn wird ein tüchtiger W Pächter alsbald gesucht. Näheres Hofmauustratze 14. Ein stad. math. erteilt Stunden. Cfferten unter Nr. 01919 an die Expedition dieses Blattes erbeten. Garten am Riegrlpsad zu verpachten. 3242 Wilhelm Löber, Wallthorstraße 20. Staatskommisaar. Capital: en 3257] Für erste Hypothek werken per 1. September 40000 bis 45000 Mark geaen doppelte Sicherheit zu leihen gesucht. Näberes in der Expedition d. Bl. ■— ThQrlnglachea Technikum Jlmenau Höhere u. mittlere Fachschule für: Elektro- und Maschinen-Ingenieure ; Elektro- u. Mwchint n-Tecbnlker und -WerkMrtJter.«Direktor Jenlzen. Verein e a4.|5. ‘;29 Uhr Vdi. Cous. s23S Sektion Giessen. D. & Oe. A. V. 3,S) Sonntag den 6. Mai: Tour I. DogelAberg. Borsdorf— Schotten— Laubach. — Abfahtt 8.15 Uhr vorm. Rundreisekarte Schotten —Laubach (2,60 Mk.). Der Stadt-Auflage unserer heutigen Nummer liegt ein Prospekt der Aepfeltveirr- «ud Bierhaudluug von Heinrich Kempf in Gieste« bei.3252 Verantwortlich für dm allgemeinen Teil: P. Wittko; für den «nzeigeMeil: Han- Be«. — »ruck und Verlag der Bruhl'schen UnlverfitSt-.Buch. und Eteindruckerei (Pietsch Lrben) in Gießen. Die heutige Mmrrrer umfaßt 10 Seiten.