etc. 19 nach at. p inten w ffy ab 1. ipti t. M tu W ^artigen, auf t/konuBen*ten reichen, ifmam i.eo, 1.10,1.80,1- >er V» Kilo. gen. atawka kw m. iüW1 —r • PäP« , HosMls^ EnlB5>5' »W*Sr »-• 'Ä )Q kbTil U Wli'll'" . Vl: ntit®pf5!hi i' l*^?*®* "ersehe firnii 11 WW un J Mittwoch den 4 Aprü 1900 Ht. 79 Zweites Blatt Gießener Anzeiger tT^O*l tL,Nch us 1 brS General-Unzeiger ba*e*T m. glättet ► M. MHtunbc- *K 4e*f kiflelegL gSqngaprel» Diertdjäbrl. Mk. SM monatlich 75 Ps«. mit Bringrrlohnr durch die ÄdholegeSc» vierteljährl. Mk. IM monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 mrrtcljLhrt mit Bestellgeld. »wau%* Du Wietzener ntal de« Anzeiger Alle Anzeigen-vermNNungSstellen deS In- und Ausländer nehmen Anzeigen fflr den Gießener Anzeiger entgegen ZeilenpretS: lokal 12 Pfg., auLwürtS 20 Pfg |eee|*< w* Anzeigen zu der nachmittags für d— tztgWWtze» Anß «scheinenden Nummer M Herrn. W l^c. WMelunflen spätesten» *«M vorher. Amts- und Anzeigeblntt für den Kreis Gieren. R**he, Mpeditten und Druckerei: >4»r*tOt Ar. 7. Gratisbeilagr«: Gießener FamilienbUMer, Der hessische Landwirt, Klätter für hessische Volkskunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger chtrste«. Fernsprecher Nr. 51. Ein Militärbefreiuugsprozetz. E l b e r f e l d, 2. April 1900. Vor der Strafkammer des hiesigen Landgerichts hat sich wochenlang ein Riesenprozeß abgespielt, der unter dem Amen „Militärbefreiungsprozeß" eine gewisse Tages- berühmtheit erlangt hat und heute seinen Abschluß fand. Der Prozeß schien geeignet, einen Angriff auf die allgemeine Wehrpflicht auszudecken, hat aber erwiesen, daß Mißstände in der Durchführung der allgemeinen Wehr- pslicht ncht vorliegen. Die Oeffentlichkeit hatte ein Jn- leresse daran, aufgeklärt zu sehen, ob es möglich sei, durch hiwerthüren der allgemeinen Wehrpflicht zu entgehen. Cs hat sch aber ergeben, daß die That in den vorliegenden Fällen das Werk eines und desselben Mannes, namens Strucksberg, war, daß er durch die Kenntnis von thaksachen dieses Geschäft betrieben hat. Es hat sich ferner trgdben, daß die Militärverwaltung voll ihre Pflicht gethan hat. Strucksberg hat unter schlauer Benutzung ihm be- laiunter Umstände die Militärbehörden zu täuschen verstanden. Die allgemeine Wehrpflcht wird betrachtvt als Ehrenpflicht, und wer sich ihr wissentlich entzieht, wird mit dem Namen eines Vaterlandslosen belegt. Ergiebt sch, paß solche Entziehungen systematisch erfolgen, dann ist t» Pflicht der Behörden mit abschreckenden Strafen Dor- jugchen. Im Bergischen Lande sind solche Fälle schon in ben 50er Jahren vorgekommen. Es war damals dem Land- rat ausgefallen, daß viele vermögende junge Leute sch vom Militärdienst freigemcht hatten. Was hier ins Gewicht fällt, ists jdie Person Strucksberg, die des Versuchers, tzercide im Bergischen Lande ist die Bevölkerung Tag und Yacht angestrengt, und das Erwerbsleben erfordert große Anstrengungen. So ist es erklärlch, daß Väter ihre Söhne dcr lhäuslichen Arbeit erhalten und vor dem Militärdienst bewahren wollen. Also ncht Vaterlandslosigkeit hat die keule beseelt, sondern der Versucher hat sie dazu bestimmt, der Versucher Strucksberg und seine Helfer, wie die An- jeklrrgten Sackermann, Berger und Borlingshaus. Im Strafgesetzbuch lautet der § 143: „Wer in der löscht, sich der Erfüllung der Wehrpflicht ganz oder teil- deist zu entziehen, auf Täuschung.berechnete Mittel an- inlotenbct, wird mit Gefängnis bestraft; auch kann auf Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte erkannt werden. Die- lelbr Strafvorschrift findet auf den Teilnehmer Anwendung". Hier nun hatte man es mit Leuten zu thun, die von vornherein von dem Entschluß getragen waren, fich frei zu machen. Sie haben 1892 angefangen zu lüufchen *u nd 1898 aufgehört zu täuschen. Strucksberg hat auch den hochbetagten Elberfelder Bei- zcordneten Dietze in die Affaire ziehen wollen; Dietze mußte nach langer ehrenvoller Thätigkeit in dieser Schmutz- iidjL- als schwer belasteter Zeuge erscheinen. Aber die Ver- Kwügung bestand darauf, daß Dietze die Lüge als solche nachdrücklich bezeichnen konnte. Sonst aber ging aus| Ttcncksbergs Angaben unzweifelhaft hervor, daß er Bei- iilfe gehabt hat, erstens des Arztes Dr. Ziel und zweitens dr Gehilfen, die ihm zahlungsfähige Leute zuschafften. Heini Beweis hat sich endlich ergehen, daß Militärpersonen! iigevid welcher Stellung mit Strucksberg im Verkehr ge- •jiGitäien haben. Der Erste Staatsanwalt stellte folgende Anträge: :i. gegen Dr. Ziel 2 Jahre Gefängnis, 5 Jahre Ehrverlust, Anrechnung von 3 Monaten Untersuchungshaft, 2. gegen Angeklagten Sackermann, Berger und Borlinghaus, jsimtlich aus Remscheid, die beschuldigt sind, dem Strucks- vag Schlepperdienste geleistet zu haben, je 1 Jahr 6 Mo-, Rate Gefängnis, je 5 Jahre Ehrverlust und Anrechnung ton 1 Jahre Untersuchungshaft, 3. gegen die übrigen 51 Angeklagten wegen Militärbefreiung bezw. gegen die Qdtcr wegen Beihilfe Gefängnisstrafen von 3 bis 8 Mo- Ddte'it. Das Urteil wurde, wie gesagt, heute gefällt. Dr. Ziel Mrve zu 10 Monaten Gefängnis und 2 Jahren Nrverlust verurteilt. Drei Schlepper wurden zu neun' Sonaten Gefängnis und 2 Jahren Ehrverlust verurteilt. Ser Redakteur Hüls und dessen Vater wurden frei» MMochen. Die übrigen 18 Angeklagten wurden zu je 2 ober 3 Monaten Gefängnis verurteilt. In dem Urteil Stißi es, daß Medikamente und Krankheitsatteste ausge-, fallt worden sind. Bei der Strafbemessung mußte bei Ziel berücksichtigt werden, daß diesen seine ärztliche Ver- viaMusstellung und seine hohe gesellschaftliche Stellung w.d Bildung nicht vor dem Versuchen des Strucksbergs Wtzte. — v Lokales und Ursonyielles. iS-iumyme Mttfendunge«, gleichviel welche« Inhalte», werde« grundsätzlich «icht aufgenomme«.) Gießen, 3. April 1900. *• »eschichtskalender. (Nachdruck verboten.) Vor 126 Jahren, ■3 4.. AprU 1774, starb zu London DHiter Goldsmtth. In Lüa!.)en und Liedern schlug er den Ton der Volksdichtung und gefühlvollen NaturschUderung an. Seine gemütvoll humoristische Novelle: „Tie ricar of Wakefild“ war auch in Deutschland von große» Einflüsse auf die Lttteratur. Der Dichter wurde am 10. Noaember 1728 zu Pallice in Irland geboren. •• MUitärdimst.Uachricht. Der Großherzog hat den Major a. D. Zahn, znletzt Bezirks-Offizier beim Landwehr-Bezirk Lüneburg, A la suite des Großh. Gendarmerie- KorpS gestellt. *• SühueBersuche. Wie wir dem Berwaltungs- bericht der Großherzoglichen Bürgermeisterei für das Rechnungsjahr 1898/99 entnehmen, wurde im bezeichneten Zeiträume in Gemäßheit des § 420 der Strafprozeß- ordnung — zum überwiegenden Teil durch den besoldeten Beigeordneten — in 104 Beleidigungssachen Sühneversuch abgehalten. In 15 Fällen gelang es, die Parteien zu einigen, während in 79 Fällen diese Bemühungen erfolglos blieben, und in 10 Fällen der Antrag zurückgezogen wurde oder beruhen blieb. •* Ortsgewerbeverein. Handwerksmeister seien aufmerksam gemacht auf die am 5. d. MtS. im Restaurant „Feidel" am Kanzleiberg stattfindende Generalversamm- lung des Ortsgewerbevereins, in der die Vertreter für die Handwerkerkammer gewählt werden. Es versäume kein Handwerksmeister die Versammlung zu besuchen und seine Pflicht zu erfüllen; denn passives Verhalten oder gar Vertrauensseligkeit in einer, die Interessen deS Handwerks so sehr berührenden Angelegenheit wird — wie in allen Dingen — eintretenden Falls nicht vor Schaden oder Enttäuschungen den sich Fernhaltenden bewahren. Im gegenseitigen MeinnungSaustausch am richtigen Orte wird wohl immer die Gewähr für das Richtige zu suchen sein. ** Oesseutliche Lesehalle. Im März wurden 1809 Bände ausgeliehen. Von diesen Bänden kommen auf: Illustrierte Zeitschriften 586, Erzählende Litteratur 736, Versdichtungen 22, Jugendschriften, Märchen, Sagen 259, Litteratur- geschichte 8, Geschichte und Biographieen 47, Länder- und Völkerkunde 48, Naturwissenschaft, Technologie 89, StaatS- wissenschaft 5, Philosophie 4, Fremdsprachliche Litteratur 5 Bände; auf Männer: Handwerksmeister 249, akademisch Gebildete 43, Kaufleute 160, Beamte 14, Unterbeamte 91, Techniker, Schriftsetzer 104, Arbeiter, Tagelöhner 101, Diener, Burschen, Kellner 52, Lehrlinge, Gehilfen 251, Schüler 22, Studenten 40, Soldaten 3, zusammen 1130 Bände; auf Frauen: Ehefrauen, Witwen, ältere Unverheiratete 195, Gewerbetreibende 120, Dienstmädchen, Aufwärterinnen 39, Arbeiterinnen, Ladenmädchen 44, Beamtinnen 21, Pflegerinnen 10, junge Mädchen, Lehrmädchen 250, zusammen 679 Bände. Nach auswärts kamen 32 Bände. ** Stadttheater Almanach. Man schreibt unS: Aehn- lich wie bei großen Theatern am Saisonschluß, hat auch hier der Inspizient Joost einen Almanach über die diesjährige Theaterperiode zusammengeftellt, dcr genauen Aufschluß über die Anzahl der Abonnements-, Volks- und Kinder-Vorstellungen gibt. Ebenso sind die Vorstellungen für den Theaterverein mit Gästen rc. aufgeführt. Vermerkt sind weiterhin noch sämtliche gegebenen Novitäten. Dann folgen die Verzeichnisse des gesamten leitenden, technischen und darstellenden Personals, dieses mit dem Rollenfach. Auch sämtliche Gäste sind namentlich aufgeführt. Am Schluß bringt der Almanach noch einen Vermerk über die Festvorstellung des TheatervereinS und einen Nachruf für die verstorbene Souffleuse Karoline Prcim. Der Almanach dürfte für alle Theaterfreunde Interesse haben und eine Erinnerung an die diesjährige Saison bleiben. Das Schriftchen wird von heute ab zur Verteilung gebracht. Der Erlös ist an Stelle eines Benefizes für einen Teil des technischen Personals bestimmt. •• n. Der Gabelsberger Stenographeu-Bereiu Gießen hielt am Freitag seine Hauptversammlung ab. Aus dem Bericht, den der 1. Vorsitzende erstattete, ging hervor, daß er im Wintersemester eine rege Thätigkeit entfaltet hat, da je ein AnfaugSkurs für Damen, bezw. Herren, je ein Fortbildungskurs für Damen, bezw. Herren, und ein Debattenkurs für Herren abgehalten wurde. Auf den Bericht folgte die Verkündung der Resultate bei den Probenschreiben in den verschiedenen Vereinskursen, bezw. der Resultate deS Vereins-Wettschreibens, das nunmehr alljährlich am Schluffe deS VerwaltungSjahres abgehalteu wird. Die Resultate waren sehr befriedigend, und den besseren Arbeiten konnten AnerkennuugS-, bezw. Auszeichnungs- Karten zuteil werden. Nach der Entlastung der Vermögensverwalter und Aufstellung des Voranschlags pro 1900/01 schritt man zur Borstaudswahl, wobei die sämtlichen Bor- standSmitglieder unter Anerkennung ihrer seitherigen Rührigkeit wiedergewählt wurden. ** Hessische Landeslotterie. Rach einem vielfach verbreiteten Gerüchte soll die Ziehung der ersten Klasse der ersten Großh. Landeslotterie verschoben werden. Wie uns indessen von maßgebender Stelle mitgeteilt wird, ist dieses Gerücht vollständig aus der Luft gegriffen. Die Ziehung findet bestimmt am planmäßigen Termin, Montag den 9. April, vormittags 8 Uhr, im Saale der Restauration „Zum Schützenhof" statt. Es wird dies namentlich für alle diejenigen von Interesse sein, die beabsichtigen, sich noch an der Lotterie zu beteiligen. Ein Beitritt ist zwar auch, wenn Lose noch zu haben fein werden, bei späteren Klassen möglich, es ist aber bann der Betrag für die bereits ausgespielten Klassen nachzuzahlen, sodaß der Spieler, wenn er sich z. B. erst in der fünften Klasse beteiligt, denselben Betrag zu zahlen hat, als wenn er die vier Vorklassen mitgespielt hätte. Staufeuberg, 2. April. Gestern früh gegen 8 Uhr rückte der Frankfurter Taunusklub in Stärke von etwa 200 Personen hier ein. Wir erfuhren, daß sie per Extrazug bis Lollar gefahren und diesen Zug leer nach Marburg haben gehen lassen. Sie nahmen auf der hiesigen Burgruine das Frühstück ein, um dann bald darauf eine Fußtour nach Marburg über den Staufenberger Wald, Hachborn, Amöneburg u. s. w. anzutreten. In Marburg gedachten sie kurz nach 1 Uhr mittags einzutreffen; es wurde dort ein Mittagessen für sie bereit gehalten. Im Laufe des Nachmittags haben sie dann noch die Sehenswürdigkeiten Marburgs, wie Spiegelslust, die Elisabethen- kirche, das Schloß u. s. w. besichtigt und abends sind sie mit dem bereitstehenden Extrazuge wieder zurückgekehrt. Wir hoffen, daß unsere schöne Gegend, wie jedem Fremden, auch ihnen gefallen hat. — Daß mit dem Bau der Bahnstrecke Lollar-Londorf in den nächsten Tagen begonnen wird, beweist die Thatfache, daß schon verschiedenes zum Bau nötiges Material, nach Mainzlar gebracht worden ist; auch sind gestern 20 italienische Arbeiter eingetroffen und haben dort Standquartier genommen. BadNauhei», 1. April. Die Erweiterungsarbeiten an der Terrasse vor dem Kur Haus nahen ihrem Ende. Die Terrasse ist in ihrer ganzen Länge um rund 5 Meter breiter gemacht worden. Die von Jahr zu Jahr steigende Frequenz unseres Bades ließ diese Arbeit als sehr notwendig erscheinen. Unser neugebohrter Sprudel zieht täglich viele Neugierige von nah und fern herbei. Die Reinigungsarbeiten werden voraussichtlich bald beendet sein. — In Friedberg erwischte nach der Vorstellung des evangelischen Arbeitervereins im Saalbau ein kleiner Junge einen geladenen Revolver, spielte damit und schoß sich in die Hand. Friedberg, 1. April. Die Regulierung der Usa zwischen Bad-Nauheim und Feuerbach schreitet dank des günstigen Wasserstandes rüstig fort und wird bald beendet fein. Man ist eben mit den letzten Böschungsarbeiten beschäftigt. Weckes hei in (Wetterau), 2. April. Gestern feierte Obersteiger Ewald seinen 80. Geburtstag und trat zm, gleich in den wohlverdienten Ruhestand. Es ist ein äußerst seltenes Ereignis, daß ein Beamter bis in sein 80. Jahr dienstlich thätig sein kann. Möchten dem wackeren Herrn noch recht viele ruhige Jahre beschieden sein. d. Schotten, 31. März. Heute sand dahier auf dem schöngelegenen Posthäuschen eine Abschiedsfeier zu Ehren des scheidenden Kreisschulinspektors Gunder- loch statt. Es hatten sich trotz zum Teil weiten Weges über 70 Lehrer des Kreises eingefunden, um dieser Feier beizuwohnen. Von den Obmännern der Bezirksvereine des Kreises wurde Kreisschulinspektor Gunderloch in seiner Wohnung abgeholt und zur Versammlung geleitet; Lehrer Link aus Rudingshain, als Obmann des Bezirksvereins Schotten feierte mit beredten Worten den Herrn Kreisschulinspektor als einen Mann, der stets ein Vorbild der Lehrer gewesen sei und bleiben würde, der in allen Lagen gerecht gehandelt habe und der es vor allen Dingen verstanden habe, sich die Herzen seiner Lehrer zu gewinnen, wodurch es ihm gelungen sei, die Berufsfreudigkeit als das Höchste des Lehrers zu wecken und anzufachen. Ein dreifaches Hoch endete die schöne Ansprache. Lehrer Gerhard aus Stumpertenrod, der Senior des Kreises, gedachte der Frau Kreisschulinspektor. Mit bewegter Stimme dankte Kreisschulinspektor Gunderloch. Ober-Schmitten, 2. April. Eine geheimnisvolle Brandgeschichte spielte sich in unserem Ort vor einigen Tagen ab. Aus einem Schuppen, in dem ein Dreschwagen stand, kam Rauch. Beim Nachsehen fand man in dem an deu Wagen befindlichen Kasten, in dem unter anderem auch Kleider von Arbeitern aufbewahrt werden, em offenbar angelegtes Feuer, mehr glimmend als brennend, weil der Handel und Verkehr. UolkswirMast. forscher Hans Eonon von der Gabelentz verband fiA * J-H-- mit Ldb- tur B-°rb-iL.g SulXÄ? «b--'-tz»Ng d-s Mfil-S. Ihre Ari-i, g-di-h aber in ihrem wett überden ursprünglichen Plan hinaus Den Hauptteil des K-,».! Löbeschen Ulfilaswerkes bildet wohl der in den Jahren 18 6 bis erschienene Ulfilas-Text. Dazu kommen aber noch als zweitem 4 „Gloffar und „Grammatik der gotischen Sprache*. Dur» > Gabelentz Löbesche Werk wurden neue Grundlagen für das Studium v Gotischen gelegt. Wetterbericht. Die Luftdruckverteilung ist sehr unregelmäßig. Im allgemeinen bedeckt den Osten und Süd?n des Erdteils niederer Druck mit Centren über den russischen Ostsee-Provinzen und im Mitte! meerbecken. Ein ziemlich intensives barometrisches Maximum liegt im hohen Norden, von wo aus sich eine Zone hohen Druckes südwostwärts erstreckt, die jedoch mehrere furchenartige Vertiefungen aufwcist. Auch über den kontinentalen Lagen befinden sich sekundäre Minima. Der Himmel war tn unseren Lagen am morgen meistenortS trüb, im Alpe» gebiet aber nur schwach bewölkt. Unter Tags wechselt die Bewölkung allgemein sehr schnell. Die Temperaturen liegen in der Nähe des Gefrierpunktes und stellenweise fiel nachts und am morgen neuerdings Schnee. Voraussichtliche Witterung: Im allgemeinen wech/'elnd.- Bewolkung mit zeitweisen Niederschlägen und vorerst noch trüb und kühl. Frau Melba hat der Intendanz telegraphisch mitge'eilt, daß fr an Influenza erkrankt sei und ihr hiesiges Gastspiel, welche-ntchfr Woche hätte stattfinden sollen, auf eine spätere Zeit verschieben Mfr. bestanden die Prüfung. Tem Vernehmen nach wird von künftigem April am hiesigen Seminar ein Nebenkursus eingerichtet werden. Mit der Gründung eines dritten Lehrerseminars im Regierungsbezirk Kassel, von dem öfters die Rede war, scheint es noch gute Weile zu haben. Tie Regierung scheint den Mangel der Lehrerkräfte, der sich durch das Inkrafttreten der einjährigen Dienstzeit in unserem Regierungsbezirk geltend machen wird, durch Nebenkurse beseitigen zu wollen. wesenden Beine herum, die wenigstens 10 bis 12 Tage bereits dort ihr Wesen getrieben haben mußten. Von einem Verbände oder von Reinigung der Wunden war nichts zu sehen. In Gegenwart des Arztes fragte Frau Voigt ihren Mann, ob sie ihn etwa nicht gut gepflegt habe. Ja, war die müde und ängstliche Antwort, Tu hast alles gethan! Ter Arzt ließ Voigt natürlich sofort ins Krankenhaus bringen. Dort fragte er ihn, warum er sich gegen seine Aufnahme ins Krankenhaus gesträubt habe. Darauf erwiderte Voigt, er habe in Gegenwart seiner Frau einen entsprechenden Wunsch nicht äußern dürfen. Nunmehr entwickelte der Kranke einen starken Appetit und aß mit Vorliebe, wie im Urteil mitgeteilt wird, Klöße, die er so lange nicht bekommen hätte; seine Frau hatte ihm nichts als Kaffe und Brot gegeben. Trotz aller Pflege starb der Unglückliche am 12. September, nachdem er noch geäußert hatte, daß es die Absicht seiner Frau gewesen sei, ihn aus der Welt zu schaffen. Das Gericht hat als erwiesen angesehen, daß die Angeklagte durch grobe Fahrlässigkeit den Tod ihres Mannes herbeigeführt hat, indem sie ihm gegenüber eine an Barbarei grenzende Lieblosigkeit zeigte, den schmutzigsten Geiz offenbarte und dem Kranken nicht die geringste Pflege zuteil werden ließ. — Die Revision der Angeklagten wurde vom Reichsanwalt für unbegründet erklärt. Das Reichsgericht hob aber doch das Urteil unter Aufrechterhaltung der thatsächlichen Feststellungen a u f und verwies die Sache an das Landgericht zurück, weil die Bemessung der Strafe gegen § 29, 2 des Str.-G.-B. verstößt. * Heidelberg, 1. April. Die frühere Ochs en wirt in in Handschuhsheim, Fräulein Felicitas Brunner, unter dem Namen „die Felix" namentlich in studentischen Kreisen bekannt, ist, nachdem sie sich vor einiger Zeit vom Geschäft zurückgezogen hatte, im Alter vou 74 Jahren gestorben. Sie zeichnete sich durch eine derbe Naturwüchsigkeit aus, die ihr besonders bei den Studenten den Ruf eines Originals verschaffte, zu dem sie einzeln und korporationsweise oftmals ihre Schritte zu fröhlicher Kneiperei lenkten. • Wien, 1. April. Der 30jährige Schriftsteller Hugo Ast! in Leopoldstadt hat sich gestern abend in seiner Wohnung mittelst eines RassiermesserS getötet. Gemeinsam mit ihm suchte sein Freund, der Schriftsteller Franz Lärmer es vor, in den Tod zu gehen, brachte sich aber nur eine leichte Schnittwunde bei. Als Motiv des Doppel- selbstmordes wird LebenS-Ueberdruß bezeichnet. 11/ebie 2B/4Uhr: Kreditaktien'234.80-00.00, Diskonto-Kommandit 199.10, Staatsbaho 134.80, Lombarden —, Spanier 72.90-73,20. Luftzug fehlte. Wäre das Feuer ausgekommen, so wären wohl Haus und Scheune die mit unter einem Dache stehen, mit ergriffen worden. Von den Urheber fehlt Jebe Spur. Nidda, 2. April. Eine besondere Ovation brachte der Turnverein seinem Sprecher, Schreinermeister Reusing, zum Fest seiner silbernen Hochzeit durch einen solennen Fackelzug. Herr Ruppel brachte auf Herrn Reusing ein Gut Heil, worauf Herr Reusing bewegt dankte. — Die hiesige höhere Bürgerschule schloß am Freitag das Schuljahr mit Prüfung und Aktus, dem das Kuratorium, Eltern, wie Freunde der Schule beiwohnten. DaS neue Schuljahr beginnt am 23. April. Schlitz, 2. April. Der Kaiser kommt heuer für die Tage vom 25.-27. April zu einem Jagdausfluge wieder zur gräflichen Familie Görtz hierher. Auf Befehl des Kaisers wird das Trompeterkorps des in Fulda garnisonieren- den Feld-Artillerie-Regiments Nr. 47 in dem gräflichen Residenz-Schlöffe Hallenburg konzertieren. Graf Görtz, der jetzt im Alter von 50 Jahren steht, war früher gleich dem Kaiser ein Schüler des Geheimen Regierungsrats Hinzpeter, ; der damals Hauslehrer hier war. Die Mutter des Grafen war eine Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein, seine Gemahlin, eine Dame von blendender Schönheit, eine Tochter des Grafen Billeneuve. Der Ehe des gräflichen Paares sind sechs Kinder, ein Sohn und fünf Töchter, entsprossen. Die Grafen Schlitz, genannt von Görtz, gehören zum hessischen I Uradel und besitzen fünf Burgen, die unser darmstädtisches I Städtchen umgeben. Eine uralte, 812 geweihte evangelische I Kirche deutet auf das hohe Alter unseres Ortes hin. x Gllnzenru (Kreis Lauterbach), 2. April. Der hiesige I Orts bürg er G. ist seit mehreren Tagen verschwunden, I was allgemein großes Aufsehen erregt hat. Es wird ver- I mutet, daß er nach Afrika zu den Buren gegangen ist. I D Ilbeshausen, 2. April. Heute morgen brach ein I Brand in der Dampfmolkerei von Gr. Scholze und I Greßmann «ns. Feuerfnnken sollen die Strohdecke unter I dem Hohlziegel entzündet haben. Ein großer Schaden ist j Mar nicht entstanden, Doch ist der Maschinenraum aus- | Lebrannt. Der Betrieb der Molkerei ist voraussichtlich auf einige Tage gestört. Drucksachen, Aechatmgen, AacLureu, Kircrrtare, Arieföoger», AlmschtLge mit Airmendrvck fertigt billig AW'sche Uaiv.-Mch-«. Sttinirudifrri, Schulstratze 7 Kunst und Wissenschaft. — Der Geheime Kirchenrat Julius LShe ist im Liter von 96 Jahren in Rasephas bei Altenburg gestorben. Er hat sich an erster Stelle durch seine UlfilasStudien verdient gemacht Der Sprach- Kathreiner’s Malzkaffee besitzt in hohem Grade das Aroma des Bohnenkaffees Er ist daher ein wirklich geschmack- verbessernder Zusatz, und jedenfalls der beste Ersatz für Bohnenkaffee. WiirumiKn-Küche Markus Bauer, Kirchenplatz II- Briefkasten. W, in Weckersheim. Also auch brt Ihnen hat unser Au, setz über „ein neues Heizmaterial" Aufsehen erregt, und Ste meinen, daß selbst die Markbewohner uns darum beneiden werden. Wenn nur der Name des berühmten Professors Lirpa nicht rückwärts er lesen werden müßte! ttusere auswärtigen Herren Korrespondenten bitten wir, ihren Mitteilungen stets ihre volle Adresse und ihr Korrespon- dentenzetchen (,. B. 8, )(,+,= rc.) beiz»fügen. frankfurter Mörse v*m 8. April. Wechsel auf New-York zu 4.21 Vr22’/»- Prämien auf Kredit per alt. April 1.20 e/g, do. Mai 2.10*/,. Diskonto Kommando po? ult. April 1 1070, ult. Mai 2.10%. Lombarden per tüt. April 0.76 /g, do. Mai 1.00 °/|, Deutsche Bank per ult April 0.00%. Kotierungen: per ult, do. per per ult. Kotierungen: Kreditaktien 234.80-00-00, Diskont*- Kommandit 198 40-000, Staatsbalm 134.50-000, Gotthard 142 5V. Lombarden 27.70-00, Ungar. Goldrente 87.00, Italiener 94 40, ßprei. Mexikaner 26.00, Oostorr. Coupons 84, Amerik. Coupons 4.19h, Priyat-Diskcnt 51/«6A Geld. Vermischtes. * Ein ländliches KultUrbild. Aus Leipzig I wird berichtet. Ein 'abschreckendes Bild menschlicher Ver- I kommenheit auf der einen und unsagbaren Elends auf der I anderen Seite wurde vor dem Reichsgericht entrollt. Es I handelte sich um ein Urteil des Landgerichts Rudol- I stadt vom 11. Januar d. I., durch das die Landwirtswitwe I ^nna Voigt geb. Kühne in Garnsdorf bei Saalfeld wegen I fahrlässiger Tötung ihres 60 Jahre alten Ehemannes zu I zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden ist. I Voigt hatte vor etwa 25 Jahren die Angeklagte als zweite | Frau geheiratet. Obwohl er ein Barvermögen von 18 000 I Mark und Liegenschaften in gleichem Werte besaß, gestattete ihm seine Frau nicht die harmlosesten Genüsse und tyrannisierte ihn im Laufe der Jahre immer mehr. Voigt hatte vor einer Reihe von Jahren ein Frostlciden an einem Beine gehabt. Dieses trat im vorigen Jahre in Form von Entzündungen und Eiterungen wieder auf. Jetzt nun zeigte sich die Lieblosigkeit der Frau Voigt in einem außergewöhn- i | lichen Maße. Sie brachte ihren Mann in eine Bodenkammer, | bie nur ein kleines Fenster hatte. Das Fenster selbst war entfernt und die Oeffnung mit einem Brett vernagelt, das Sv t und Luft nur in ganz geringem Maße Zutritt gestatte . Im Dors war es bekannt geworden, daß Frau I Voigt Liren Mann -trotz seines leidenden Zustandes sehr I schlecht behandle und schmachten lasse. Auf Veranlassung des Gemeindevorstehers ging deshalb am 30. August v. I. der Feldjäger nach dem Voigtschen Grundstück und ließ sich I in das „Krankenzimmer" führen. Ein schaudererregender I und den Atem benehmender Geruch drang ihm entgegen. I Der Kranke tag auf einem Strohsack, dessen Stroh ver- I faulte. Das Laken, das über den Strohsack gebreitet war, I machte den Eindruck eines überaus schmutzigen Lavpens | Unter dem Bett stand ein Gefäß, das anscheinend niemals I entleert worden war, und obendrein hatte der Kranke ost, I un Bett liegen bleibend, auf die Benutzung dieses Geschirrs I verzichtet. Der Feldjäger hielt es in dieser Atmosphäre I nur einige Minuten aus, und Frau Voigt sagte dann mit I Genugthuung: „Sie haben es ja gesehen, daß es in seiner I Umgebung nicht auszuhalten ist!" Nebenbei versicherte sie I noch mit Eifer, ihr Mann habe keinen Arzt haben wollen. I Am nächsten Tage sah auch der Gemeindevorsteher sich I das Krankenzimmer an. DaS Fenster war jetzt nicht mehr I vernagelt, aber der Gestank war noch derselbe. Voigt, der I sich vor seiner Frau fürchtete, erklärte, er werde von ihr I gut gepflegt, obwohl sie ihn in der That fast hatte ver- I hungern lassen. Als dann der Physikus Dr. M. geholt I wurde, war er ganz erstarrt, denn ein solcher Anblick hatte I sich ihm noch nicht geboten. Der ganze rechte Unterschenkel I des Kranken war verfault, Jauche und Eiter zeigten sich I überall, und Haut und Fleisch hingen in Fetzen an den I Knochen. Dieser selbst lag stellenweise offen, von Weich- I teilen ganz entblößt. Zahllose, ein bis anderthalb I Zentimeter lange, feiste, wohlgenährte Würmer — so I heißt es in dem Urteil — wimmelten in dem ver- I )( Ranstadt, 2. April. Die Adam Schäfer Eheleute feierten gestern ihre goldene Hochzeit. Der Großherzog hat ihnen sein Bild mit eigenhändiger Unterschrift und einer herzlich gehaltenen Gratulation gesandt. Der Gesangverein, dessen Mitglied der Jubilar ist, brachte ihnen ein Ständchen. n. AuS Oterheffen, 2. April. Mit Genehmigung des Großh. Ministeriums des Innern wurde für den Kreis Büdingen eine Schlacht- und Fleischverkaufsordnung erlassen, die genaue Vorschriften enthält über: polizeiliche Aufsicht, Transport des Schlachtviehes, Fleischbeschau, Schlachtordnung, Beseitigung des ungenießbar befundenen Fleisches, Verkauf nicht ladenreinen Fleisches, Fleischverkaufsstätten, Schlachthäuser und Gebühren. — In Ober-Seemen wurde der seitherige Bürgermeister Peppel mit großer Stimmenmehrheit wieder gewählt. — In Von- h aus en erhielt bei der Bürgermeisterwahl Landwirt Melior 44 und Traumüller 42 Stimmen. — In Lei d- Hecken stürzte der Polizeidiener in der von ihm gepachteten Schulscheuer aus beträchtlicher Höhe herunter auf den Kopf. Der betagte Mann liegt schwer verletzt darnieder. — In einem Teil der Wetterau, in der Gegend von Wisselsheim, Steinfurth, bis Wehnbach hin, ist ein großer Teil des Getreides und des Klees ausgewintert. Die damit bestellten Felder müssen umgeackert und neu bestellt werden. Der Sch ad en ist beträchtlich. In Gemarkungen mit schwerem Boden haben sich Winterfrucht und Klee bester gehalten. § Mainz, 1. April. Für die Herbstübungen der Truppen der hiesigen Garnison sind bezüglich der Ab- haltungSorte jetzt folgende entgültige Bestimmungen getroffen: Die 41. Infanterie-Brigade — Regimenter No. 87 und 88 — hält das Brigadeexerzieren im Rheingaukreis und das Manöver im Unterwesterwald ab. Die 50. Infanterie- Brigade — Regimenter No. 117 und 118 — hat ihr Regiments- und Brigadeexerzieren auf dem Truppenübungsplatz bei Darmstadt und das Manöver in Oberhessen, woselbst auch die 49. Jnfanterie-Brigade — Regimenter No. 115, 116 und 168 — üben. )( Seligenstadt, 1. April. Ein hiesiger spekula- : tiver Handelsmann verfiel neuerdings auf ein beachtens- I wertes Lockmittel. Jedem, der in einem Zeitraum von 14 Tagen für 10 Mark Kolonialwaren aus seinem Laden bezieht, verabreicht er eine Flasche Wein gratis, lieber die Qualität dieser generösen Gratisgabe ist uns bisher noch nichts bekannt geworden. — Die öffentlichen Schluß- Prüfungen der hiesigen Gewerbeschule wurde heute nachmittag in Anwesenheit zahlreicher Eltern der Schüler und Freunde des gewerblichen Schulwesens abgehalten. Die Großh. Zentralstelle für die Gewerbe war durch Gewerbeschulinspektor Meyer aus Darmstadt vertreten. Die I drei Klassen der Gewerbeschule zählten im abgelauseiien I ^Schuljahr 140 Schüler. " )( Mainflingen, 1. April. Pfarrer und k. geistl. | Rat Reuther in unserer unterfränkischen Nachbar-Ge- I meinde Hör st ein, der am 30. März 1850 die Priesters I weihe empfing, erhielt vorgestern den Gratulationsbesuch I des Bischofs von Sclflör aus Würzburg. Eine große An- I zahl ehemaliger Schüler und Zöglinge des Jubelgreises I hatte sich dem kirchenfürstlichen Gratulanten angeschlossen. I Die öffentliche Jubelfeier sott Anfang Mai begangen wer- I den. — Ein Metzger aus dem Spessartdorfe Kirchzell I hatte in einem Nachbardorfe einen Schlachtochsen abgeholtl I der ihm kurz vor dem Bestimmungsorte entwich. Tas Tier I flüchtete in die Waldungen und konnte trotz eifrigen Nach-, I forschens bis jetzt noch nicht ausfindig gemacht werben M. A u s dem Kreise Homberg, 1. April. Ter I Andrang zu der A u f n a h m e p r ü f u n g de r P räpa - rand en war gegen alles Erwarten ein starker. ES hatten 48 Aspiranten ihre Meldungen eingereicht. 30 Aspiranten | Ktteratur. I ~ Vier Monate nach seiner Begründung übergibt der »ftttlHA ^"chterver-tn- seine wichtigste Schöpfung, die I fische Rechtsprechung", deren erste Nummer erschienen ist | Oeffentltchkett. Sr will damit einen Sammelpunkt schaffen für bi/eJ/ sprechung aller Hessischen Instanzen, wie er bisher bei der SerföJ, heü des bürgerlichen Rechts diesseits und jenseits des Rheines miK ' . uoch auch ohne größte Schwierigkeiten bestehen konnte. Die „Hessisch,2JJ1 sprechung" wird herausgegeben auf Veranlassung des Richters» unter Mitwirkung der Hessischen Anwaltskammer von OberlandesaenL- rat Keller m Darmstadt, Landgerichtsrat Dr. Buff in SomiK • «£9.en^t§rat Dornseiff in Gießen, Landgerichtsrat tn Mamz, Oberamtsrichter Dr. Lahr in Darmstadt. Sie erstem monatlich zweimal und kostet 7,12 Mk. jährlich mit postfreier Zustellun-' (Verlag und Expedition in Mainz bei I. Diemer). Lpittzl« in mrinigka fmtfarttr __ OVttMha«». Mittwoch, 4. April. 7 Uhr. .Puppe-, «uß. Ab. Gew fr Donnerstag b. April '/.7 Uhr. „Prophet". Im Ab. @e». fr grettafl 6. aprtl. 7 Uhr. .Puppe". Auß. Ab. Gew Pr. Samst« 7. April. 7 Uhr. „Barbier von Bagdad", hierauf „Das «er L?,tCAen $Lnt®rm &eeri>"- Im Ab. Gew. Pr. Sonntag,«.«^ Vorst bet ermäßigten Pr. „Gasparone". Auß. « studiert „Silvana". Im Ab. Große Pr. Montu^ Dienstag, 10. April. |» 2M.HMO.OO, Data .50-000, Odüifd Ui .6 0,MttrWl(U kamt Cnptu 1.1 00, Düksnto-Kwm panier 11.90-'3ä 14 ist sehr muy.?,: t>>.n bei WM ste »ürwiryffl n> im Pfö nftti Sipirnm lieft ' njtn 2>mfc iübufitBir rtiejui$tn tufweift. fc tywAtaWm " HemU Mb, ® i" iop w^dl tot lr liegen tota W'<; mb am Bi • altyiiftad* bmechnrch- __Grohh. Handelskammer. MMchkn-GksklWsl Glidckdkkgcr. Wir eröffnen Donnerstag de« 5. April er., abends Vs9 Uhr, um Restaurant Keidel, Sonneustrafie, einen neuen Elementar- Vuks Ls in der JiMkü riahrifsstenogra-hie, Zystrm Gabklsbkrgrr, mb Ir-ben zum Besuch derselben ergebenst ein. Anmeldungen werden an bezeichnetem Abend daselbst entgegen ge- rwmiMCM. — Konorar 6 Mark. 2424 _______________________________Der Vorstand. Töchter-Institut, Föberßraßt 24 Junge Mädchen, die Ostern die Schule verlasten, und solche, die aus Ge- Mhlilsrücksichten durch wenig Stunden gefördert werden sollen, finden Ostern lÄsnadme zur weiteren Ausbildung in allen Fächern Negian des N«lerrlchts am 30. Sprit. Außerdem wird Unterricht erteilt in Sprachen, Musik, Malen und Hand» , mttii'M, auch in Einzelkursen für Damen. Aür Auswärtige Lensten im Kaufe. 2333 n. I M jui Mineralwaffer. Dem verehrten Publikum zur gefälligen Kenntnisnahme, daß ich außer pine von mir seither geführten prima Tafelwasser anlst Gertrndts, Setzer, ^lömer, Germauta, Ludwigs- und Schwat- ß!ei«er, auch sämtliche medicinische Waffer auf Lager führe und empfchle iieniDTn besonders König!. Selters, Ewfer Krähucheu, Fachiager, ÄNariienbader Krenzdrnnneu, Wilduuger Heleuen-Duelle, LLtslehners Bitterwasser, Haniadi Jane*, Karlsbader ÄWHil und Schloß u a. m. Da ich sämtliche Waffer nur in Wagenladungen beziehe, bin ich in dfinLarge, die billigsten Preise notieren zu können und halte mich bei Be- dL:ls bestens empfohlen. ifln Uinkklllwaffkr- nah So^kiifaBrr^aBblnag J. Weisel, Fsuvkostrsße 6. von 1/2 Kilo genügt für 1OO Tassen £7,7 einmaliger Versuch Ober zeugt, dass ran Houtens Cacae für een täglichen ßebraueb allen anderen Betränken vorzuziehen ist. Er Ist nahrhaft, nervenstärkend und stets wohlschmeckend. Wettere Vorzüge sind die leichte Verdaulichkeit und schnelle Bereitungsweiss Van Houtens Caoao wird niemals lose verkauft, sondern ausschliesslich a !b den bekannten Blechbüchsen. So, lose ausgewogenem Cacae bürgt nichts für die gute Qualität. 3- Dampföaggerei Conr. Rübsamen, Gießen. Lagerplatz: Rodberg. Comptoir: Lahnstrafie 11. Lahn-Kies Lahn-Sand Garten-Sand. K^' Anfuhr prompt und billig. "ME 260-) des Giessener Pfer-demarktesi | Sehr günstige Gewinnchancen! Luxus- und Haushaltungs-Gegenstände. und Ortsdienern. 2091 «s Hauptgewinne : 7 Pferde und Fohlen landw. Maschinen und Geräte, 11 Lose 10 3tk. Ziehung 11. April 1900 Lose sind in allen durch Plakate kenntlichen Geschäften und bei dem General-Debit von Richard Buchacker Gleesen, Neuen-Bäue II und Seltersweg 16 zu haben. Auf den Ortschaften auch noch bei den Loseverkäufern Mein reich assortiertes Lager in echten Schweizer Stickereien Wr AMet) halte ich in Stücken von 4.20 Meter zu außerordentlich billigen Preisen bester.» empfohlen. 1381 J. Maaes jun. MW- E. Ifiechling’s China - Eisenbitter rationelles, angenehmes Eisenmittel gegen Blutar: ut Bleichsucht Nervenübel Schwächeznstände Appetitlosigkeit etc. Preis per */a Flasche Mk. 2,50, per ganze Flasche (ca. 1 Liter) Mk. 4.—. 4 grosse Ehrenpreise, 7 goldene Medaillen. Empfohlen von vielen ärztlichen Autoritäten. Zu haben In allen Apotheken. WarnungI Man hüte sich vor minderwertigen Nachahmungen und verlange ausdrücklich E. Mechling’s China-Eisen- • bitter mit der nebenstehenden Schutzmarke. 296 E. Mechling, Fabrik pharm. Präparate, Mülhausen l.E. Farben, Lacke, Firnisse AarKettrvachs, Staytspäyne, Uiusel 2341 Harboliueum, insbesondere Futzbodenanstrichfarben empfnit August IToll, Progerie roten Kren;. Wohnungsveränderung. Meine Wohnung befindet fich ab 1. April W Diezstratzs 6. Albert Hess, OftLfeher. Merlßnf. Im Laden de» Emil Orb g, Bahnhofstraße, werden sämtliche Koaservt«, Kolonialwaren a. s. w. wegen Aufgabe des Geschäfts, bei billigsten Preisen aus verkauft. 2522 Ph. Herrmann. Mies Sauerkraut emvfiehll ms C. Roth 89. Feinstes StraPnrntr Sauerkraut $ai;= tntb gfflggarken empfiehlt 2138 JL Ml» Schaulhof. Garantiert reinen Bienenhonig empfiehlt 2022 das Depot deS Oberd. BienenzuchtveremS Conrad Roth II., __Wallthorstratze 5. Westen deutschen Kognak per Laer Mk. 2— per Flasche Mk. 1.50 empfiehlt C. Äoth II., 2157 Maltthsrstraße 5. Lose Kaufen Sie nur 3n blau-weitzen Vosen. Neberall erhältlich. zur 1641 Schuster’s Kaffee SV vielfach preisgekrönt -WE j in Packelen zu 60, 70, 75, 80, 85, 90 und 95 Pfg. das */a Pfund mit Taschentücher Zugabe empfiehlt in stets frischer Röstung 1750 Hrch. Wallach Gießeir Seltersweg 62 Selterslveg 62. SeAlister1 Ziehung am 9. April empfiehlt die Haupt-Kollektur loeireita t Wm Südanlage 5. Emma Seuling Wetzsteinstraße 45 2154 empfiehlt w. >. beköderte Waschganiitarell in größter Auswahl von Mk. 1.50 an. Tolletten-Eimer, lack. Waschtiachetäuder zu 80 Pfg , Mk. 1.25 und 1.46. 2m I Gelegenheitskanf 30» 2822 Konfirmanden Westanlage 31 299 01323] Laufmädchen sofort aesutn _______ Steinstraße ift H-_ Streng reelle n. billigste veiueSeuellel In mehr Ü13J.50 000 Familien im GkbrtMchc I Gänsefedern, Sofort 2 Handlanger Friedrich «oll, Mäusburg 12. Bernntworttich fflr den «Iminen teil: P. Bitt"; fllr ben «n^enteH: Han- Bel. - Druck uni Peri.g der Brühl'schen Umversltät-.Buch. und SteindruH^ietsch Erben) in ««Z Mrmietnityen Offene 6teilen Deutsche Fahrräder uub Nähmaschinen. Erstklassige Fabrikate. Reelle Preise und Garantie. weiss, schwarz und farbig von Tuch, Covercöat und Cheviot in den neuesten Fagons ven « Mark bis 30 Mark. 2078] Ein Logis zu vermieten. Schiffenbergerweg 63. i Elektrizitäts-Aktiengesellschaft \ vorn. C. Buchner, Wiesbaden. SWtÄft122.3 Gebr. Zutt, Wrißdiuder. mieten. Näheres im Laden. .24301 Bleichstratze 23, Ecke der Lud- wigstraße, ist die Parterre - Wohnung, 6 Zimmer mit Zubehör, per 1. Juli er. zu vermieten. Näheres bei Herrn Kanf» mann Stuhl, Neustadt 23 zu erfragen. 2349] Ein HauSbursche und eine Weckfrau gesucht. Carl Nowack. Elektrische Licht- und Kraft-Anlagen in jedem Umfange. Centralen für Städte. Lieferung sämmtllcher Bedarfs - Artikel. Lb Ingenieurbesuch u. Projekte kostenfrei, -w wertiger Pflanzenfettmarken wird gewarnt. Alleinige Produzenten: 42 Zwei 4.Zimmerwohnunge«, wh allem Zubehör, per 15. Mai z« vermiete«. M. Scheel, Marktplatz 5. 2225] Haubbursche gesucht. P H Krämer, Kreuzplatz 11. | 2532] Atieestrckße 23 ist der dritte Stock, 7 Zimmer und Badezimmer, sofort zu vermieten. Näheres auch bei Herrn Karl Klees, Südanlage. Muhl, Polizei- amtmann._________________ 01354] 3- bis 4-Zimmerwohnung im 2. St. p. 1. Juli zu verm. Steiustr. 33. Aki beste» nah biOigfltn Undicht« Mdt man mit IP 3i 1 Bö, 13B y de» unübertroffenen reine« Pflanzenfett, »ezepte z« unserer Saiseri« Friedrich- Torte, sowie zn vielen anderen Backwaren gratis. Palmia- ^ebäck hält sich außerordentlich lange frisch. ■« PAIMIN foflet nur 65 Psg. und ist in den Kolonialwaren- und Butter- Handlungen erhältlich. Hunderte von Anerkennnngsschreidev; 27 höchste Auszeichnungen. Vor Ankauf konkurrierender, minder- M. KANN Seltersweg SS. sib Spesial - Haas sSr Wäscht, AusstattiMW und Kellen. Billigste Preise. Reellste Bedienung. Mr Schweine empfiehlt eecunda 2124 Federthran u. phosphorsavr. Kalk Qtto^eliaa^SeU^weg 89. Man verauche No. 81, 31, 33, 118, 330 Kugelepitee u. a. ||------------Seltersweg 39.-------- jAsm öptr-n & ruriNeuheiten, 01294] Ein kleines Familienlogis für MM ■ ■■ wK. WM I MM> • n , • Ikinderl. Leute und ein möbliertes Zimmer in Sonnenschirmen »°nn>°t°n. Za-rw-,». 2247] Eine Wohnung von 4 Zimmern! nebst Küche per 1. Juli zu vermieten. | , ,, Ä Näheres Neustadt «. hum 1. Juli eine Wohnung von 5 biS 6 —-———-------——— I Zimmern mit Zubehör. Offerten mit 855] Ecke BiSmarck- «. Stephan- Preisang. unt. K.R. 2485 erb. a. d. Erped. straffe find zwei, der Neuzeit entsprechendeI —£■ t ;——-—-— 5-Zimmerwohnungen — sämtlich mit! fur ein ält. Ehepaar allem Zubehör und Gartenanteil — als-| jupige, trcunbl. 3« bis 4-Zimmerlvohnung bald zu vermieten. I famt allem Zubehör, mit Garten- oder Näheres Baugeschäst Aberma««, ^Ü'dlitbenutzung, womögl. Hochparterre. Lbberstratze 8, im Bureau. IZefl-.^A- m- Prersang. u. 01347 an die 'H cr—7—;—7-------—-----z Exped. dieses Blattes erbeten. 2137] Familienlogis zu vermieten. ------------- Wäusöurg 12. Jlacbener-Badeökn O RP. Uber 30000 im Gebrauch 9.R.P. fiouben'sßasbtizö'fen ^rospecte gratis.Vertreter an fas,allen PUrzeit» J.6.Bouben Sohn Carl,flachen Kksochl gegen sos. KWIim> ein braver Junge, welcher die Schneiderei erlernen will. omt Georg Leib & Sohn. Buchbinder. . v. »raver Junge tn die Lehre gesucht. 20tt <. SteinhLuser, Buchbindermeifter Zur selbstständigen Führung einet Amen Haushaltes ein zuverUffigck Mädchen gegen hohen Lohn zu ;idc Damen gesucht. 2611 Näheres Alicestratze 10, 1. Stock, 2S15] Gesucht ein unabhängiges Lauf Mädchen od. unabhäng. Lauffrau gegen hohen Lohn Alsmarckstraße SS, pari. Kür herrschaftliches Kan» in ländlicher Gegend in Lothringen mt zahlreicher altdeutscher Bevölkerung 2evang.Mdlheli gesucht, ein älteres zur selbständigen ve sorgung der Küche, Beaufsichtigung bei Wäsche und Hausarbeit, ein jüngeres füll alle häuslichen Arbeiten. Bei guten ßeift ungen dauernde Stelle. Reisevergütun- Auskunft auf Wunsch durch den evanM. Pfarrer. — Meldungen mit Zeugnifser» u. Anspr. unter L. 2481 a. d. Gxv-d. Bl, Lehrmädchen gesucht. J. Hs Fuhr, Tapisserie- und Spielwarengeschäft 2408 Sonuenstraße 25. , 4-Zimmerwohnung oeirarbe I zweiter Stock, per 1. Mai er., sowie im °b°r »oriüglid, °°n Qualität, 9^^ Karren u. s. w. ganz besonders geeignet. |^b40] Weserstraße 25, 2. Stock und 1 Pfund 40 Pfg., größere Quantitäten I Mansarde, je 3 Zimmer u. Zubehör, sowie entsprechend billiger, empfiehlt 24491ein “• ^gis m der Steinstr. z. verm. bei Ä' E I L. Hellmold, Steinstraße 31. Otto Schaaf. ----- _ ,5 Zimmer, Federleicht \ fu* ”et ist der „ou«to elegante » L AffSlltÖH nerrenhut I mieten. Näheres Schiffenbergerweg 24. I ■■«5 ÖJLÄ and ^rd in «ohw.« grau und mode 1896] 8toei «ogis, je 3 Zimmer, unter günstigen Provifionsbedingungen. In den Preialajen Mk 2 50 3 50 4 50 I Wafferleitung und allem Zubehör, alsbald ^rten unter H L. 2581 an die Exped. 6 -, 8.- U. 10.- unterhalten 4 g^e8’ »u °grm- s-id-l, Sonnenstraße 3. dieses Blattes erbeten._________________ Lager in schwarz und farbig. I 2015] Sitphanstratze 36, Part., I 2212] Gin Schneider sofort gesucht. Aug. Montanus Nachff. ^önc b-Zimmerwohnung nebst Zubehör I_______________Aahuhofstraße 18. _ Inhaber: R. und M. Imheuser fofort zu vermieten. 2226 Markt »—io I ^^cte8 Hofmaunstraffe 14. 2028] Schön möbliertes Zimmer mit Kabinett zu vermieten. __Wallthorstraffe 25. 2405] Möbl. Zimmer per sofort zu vermieten.Kreuz 11. 01018] Freundliches möbliertes Zimmer zu vermieten. __Westaulage 19, III. 2337] Geräumiger Laden mit angrenzendem Zimmer zu vermieten. PH» Strack, Bahnhofstraße 58. seo „ Jüngerer Hausbursche ~ ' Vom Lande per Ostern er. gesucht. Näheres Neustadl 24._________ 2481] Ein HäuSburfche gefacht? ' _ H« Bogt, SelterSweg 61. W* »raves Hausbürfchchea -W brs zu 19 Jahren gesucht. UW Bahnhofstraße, Ecke Wolkengafie 21 Mchbinöktlrhrlillg ff g 2347] I. P. Sann, BiSmarckstr. 10. 1894] Schreiaerlehrltng unter günstigen Bedingungen gesucht. _______H. Sack, Große Mühlgaffe ». Schrri«nlkhrlln- zch-l. 2355] LouiS Beil, Grünbergerstraßt Iriseurtehrking gesucht, event. bei Kost und LogÄ, trn 0J147] Mar Aüger, Wallthorstr.« «jf,: StaliN1 uefen. MH. K' an die Eö fßi* 1, Ml d. 3- I. Stand b( SäfMi W 1. nad Gai 2. nad) o) iS II, Staub bi jahrrS 18 Zahl der H* o] Zahl der b) tbm. I &anjtn. III Stanb btt Llhuh'ahret IV, Stand der 1900/1901 Die Bericht unler Seibehalti Erlr.: VerM Gm Ante« btt ilrt.24 btt W an, bai ivirn M der V bei Pflanzen nid Die aut W werfen, n Schaden nehi unterznbringe Lbie Fisch Re u. berg darin tntyilu Zit