hf L Gebiete siier U schäft allein «hfa ff UrqroW UnibiiuuiPilM, TM BärgerbrU ui MMn. di» Abschlag! m IMhsfc wsvin Irnold H tftraße 28. ^NUHrbls Pfennig. ^ueuweg^ ’• 8'ÄO e Eintrme,' . ?n Dönobsi jd. isen, jta icrN** gsMel, interW sK ervein 1 1^SS?***' su»g S^' . ,- istt** M i...K ito«Sk- l*»: ssL^ 1.15 w ■rtfr*** gewarnt' * »w Kt. 79 ,A»eS Blatt. Mittwoch den 4. April 1900 Gießener Anzeiger General-Anzeiger 55rinflspreis Diertcliabrl. Mk. 2M monatlich 75 Pfg. mit Bringkrlohn; durch die Abholestelle» viertrljährl. Mk. 1,91 monatlich 65 Pf-. Bei Postbezug Mk. 2,40 Vierteljahr mit Bestellgeld. SWM täglich mit leNM*"« de» fH>ntti|if Wz M<ß«ler j Deutsches Keich. Berlin, 2. April. Nach einer Besprechung mit dem Staatssekretär Grafen v. B ü l o w im Auswärtigen Amt empfing der Kaiser heute im Königlichen Schloß den neu ernannten Präsidenten der Seehandlung, Haven stein, und den Chef des Civilkabinetts, v. Lucanus, zum Vortrag. Um 11 Uhr 30 Min. hörte der Kaiser den Vortrag des Staatssekretärs T i r p i tz und des Vice-Admirals Frei- Herrn v. Senden-Bibran. Berlin, 2. April. Der Kaiser hat dem deutschen Botschafter in Petersburg, Fürsten Radolin, der gestern fein 59. Lebensjahr vollendet, das Kreuz der Großkomthure des Königlichen Hausordens von Hohenzollern verliehen. Den hohen Orden vom Schwarzen Adler besitzt der Botschafter bereits seit mehreren Jahren. — Die Vermählung des Prinzen Max von Bade n mit der Prinzessin von Cumberland soll im Herbst in G m u n d e n stattfinden. Tie „Bert. Reuest. Nachr." schreiben: In den Zeitungen ist mehrfach von 40000 Mark als K osten bi r Reise des Grafen Bülow nach P a l ä st i n a die Rede gewesen. Demgegenüber ist festzustellen, daß nur etwa ein Zehntel dieses Betrages auf den persönlichen Anteil des Staatssekretärs entfällt, das übrige dagegen auf Kurier- und Tepeschenkosten zu rechnen ist. — Der (tum die Entwickelung des württembergischen Unterrichtswesens hochverdiente Kultusminister Dr. von Sarwey ist in Stuttgart infolge eines Herzschlages plötzlich g e st o r b e n. Ter Tod überraschte ihn im Arbeitszimmer. Er hatte einige Tage ruvor nur über leichtes Unwohlsein geklagt. Sarwey zählte 74 Jahre. Im Laufe der 15 Jahre, die Sarwey dem Kultusministerium vorstand, haben sich die Bedürfnisse der Kirche und der Universität in ungeahnter Weise entwickelt und große Ansprüche an die Kraft des Leiters des Ministeriums gestellt, denen Sarwey mit unermüdlicher Pflichttreue nachkam. Eine weid umfassende litterarische, politische und staatsmännische Thätigkeit erfüllte das Leben des Dahingegangenen. — Die Höhe der Makrikularbeiträge ist nach dem nunmehr zum Abschluß gebrachten Reichshaushaltsetat für 1900 auf insgesamt 527,7 Millionen Mark festgesetzt worden. Davon entfallen 320,9 Millionen auf Preußen, 59,2 aus Bayern, 38,1 auf Sachsen, 21,3 auf Würtem- berg, 17,5 auf Baden, 10,5 auf Hessen, 6,0 auf Mecklenburg-Schwerin, 3,4 auf Sachsen-Weimar, 1,0 aus Mecklenburg Strelitz, 3,8 auf Oldenburg, 4,4 auf Braunschweig, 2,4 auf Sachsen Meiningen, 1,8 auf Sachsen-Altenburg, 2,2 auf Sachsen-Koburg und Gotha, 2,9 auf Schwarzburg- Sondershausen, 0,9 auf Schwarzburg-Rudolstadt, 0,6 auf Waldeck, 0,7 aus Reuß a. L., 1,3 auf Reuß j. L., 0,4 auf Schaumburg-Lippe, 1,4 auf Lippe, 0,8 auf Lübeck, 1,9 auf Bremen, 6,9 auf Hamburg und 16,6 auf Elsaß-Lothringen. — In der deutschen Armee sind seit 15. Feb. d. I. pensioniert worden: 2 Generalleutnants, 4 Generalmajore, 4 Oberste, 2 Oberstleutnants, 25 Majore, 27 Hauptleute, 9 Oberleutnants, 11 Leutnants. In Summa 84 Offiziere. Kosten für das Jahr etwa 270000 Mark. Ohne Pension wurden verabschiedet 1 preußischer Oberleutnant, 3 preußische Leutnants. „Ausgeschieden" sind ferner 2 preußische Oberleutnants und nicht weniger als 31 preußische Leutnants. Der Gesamtverbrauch an Offizieren beträgt somit in den letzten 6 Wochen 121. Bon den Pensionierten treffen auf Preußen 1 Generalleutnant, 3 Generalmajore, 3 Oberste, 2 Oberstleutnants, 20 Majore, 25 Hauptleute, 9 Oberleutnants, 10 Leutnants; auf Bayern 1 Generalleutnant, 1 Generalmajor, 1 Oberst, 5 Majore, 1 Hauptmann, 1 Leutnant; auf Sachsen 1 Hauptmann. Das verflossene erste Dierteljahr 1900 brachte 130 Offizieren die Pensionierung, darunter 105 preußischen, 22 bayrischen, 2 sächsischen und 1 würtem- bergischen. Außerdem wurden ohne Pension verabschiedet und ausgeschieden 51 Oberleutnants und Leutnants (50 preußische und 1 bayrischer), so daß der Gesamtabgang des ersten Vierteljahres 181 Offiziere ausmacht. — Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht das Gesetz betreffend die Feststellung des Reichshaushaltsetats für 1 900. — Die „Berliner Korrespondenz" erfährt heute, daß die Beschlüsse der Kommission zur Vorberatung der Waren Haus st euer- Vorlage, welche dem Zweck des Gesetzes durchaus widersprechen, und eine Erdrosselung' der Warenhäuser deutlich erkennen lasse, für die Staatsregierung unannehmbar seien. - Wie Abendblätter melden, wird nach einer dem Bureau des preußischen Abgeordnetenhauses zugegangenen Nachricht die K a n a l v o r l a g e unmittelbar nach Pfingsten an den Landtag gelangen, nachdem zuvor im Reichstage eine Entscheidung über die Flottenvorlage gefallen ist. — Die „Rordd. Allg. Ztg." erfährt zu den in den letzten Tagen auftauchenden beunruhigenden Nachrichten über den Zustand der Plantagen in K amer u n , es sei schon seit Langem von feiten des kaiserlichen Gouverneurs in Kamerun auf die besonderen Schwierigkeiten der Arbeiterverhältnisse im ganzen Schutzgebiete aufmerksam gemacht worden, und die kaiserliche Regierung sei bemüht, nm der immer mehr zunehmenden Arbeiternot auf den Plantagen durch besondere Maßnahmen Einhalt zu thun. Zu diesem Zweck habe die Kolonial-Abteilung u. a. sämtliche Plantagen-Jnteressenten Kameruns zu einer Besprechung einaeladen, und es sei zu hoffen, daß das, Ergebnis dieser Beratungen dazu führen werde, Rückschläge in unserer vielversprechenden Plantagen-Wirtschaft zu verhindern. — Der Assistenzarzt Dittmer ist laut einer Meldung des amtlichen Kolonialblattes den Wunden, die er in den Kämpfen der Kameruner Schutztruppe im Norden des Schutzgebietes erhalten hat, erlegen. — In die Stammkompagnien der Marinetruppenteile in K i a u t s ch o u dürfen nunmehr auch tropendienstfähige Einjährig-Freiwillige eintreten. Kiel, 2. April. Der Großherzog von Hessen begab sich abends nach Darmstadt zurück. München, 2. April. In der Abgeordnetenkammer wurde heute gelegentlich des Nachweises der Rente der königlichen Bank die Affaire des Universitätsprofessors Dr. Lipps berührt. Es handelt sich um die Aeußerungen über die Rechtsprechung, die Prof. Lipps in der Protestversammlung gegen die Lex Heinze gebrauchte. Die Liberalen und Sozialdemokraten verteidigten den Sinn der Rede Lipps', die Klerikalen griffen Lipps an. Tr. Heim meinte, anderen Leuten gegenüber hätte der Staatsanwalt schon eingegriffen. Der Justizminister erklärte, er habe die Ermittelung des Thatbestanbes dem Kultusminister überlassen, der die Aeußerungen des Professor Lipps noch nicht habe feststellen können, da Lipps in Italien sei. Der Minister bedauert, daß Professor Lipps nicht vor seiner Abreise eine Erklärung abgegeben habe. Damit wurde der Gegenstand verlassen. Ausland. L o n d o n, 2. April. Nach einem Telegramm der „Daily Mail" (lUs Peking hat Li-Hung-Tschang an die Behörden in Peking telegraphiert, daß 8000 Uniformen in Hongkong durch Kangyuwei bestellt worden waren. Die Kaiserin- Witwe sei sehr beunruhigt. Li-Hung-Tschang schickte seinen Stellvertreter zum Gouverneur von Hongkong, um dagegen zu protestieren, daß Kangyuweis Propaganda dort erlaubt werde. — Die Deutschen haben derselben Quelle zufolge wiederum Schwierigkeiten mit der Erwerbung von Land für die Eisenbahn in Schantung, weil dadurch Gräber und Tempel gestört werden. Einige lokale Tumulte seien dadurch verursacht worden. Brüssel, 2. April. Der Londoner Korrespondent der „Jndependence" berichtet seinem Blatte, Deutschland werde in nächster Zeit den Wortlaut des geheimen Vertrages veröffentlichen, der bezüglich Ostafrikas zwischen der deutschen und englischen Regierung ausgearbeitet worden war. Der Vertrag war indes nur provisorisch und sollte erst später nach Eintreffen bestimmter Ereignisse in Kraft treten. Diese Ereignisse können aber nun nicht mehr eintreten, und deshalb will Deutschland den Wortlaut veröffentlichen, um dadurch die Meinung der übrigen Mächte, die in dem Glauben sind, daß ein Vertrag thatsächlich abgeschlossen worden, richtig zu stellen (?). Lille, 2. April. Nach Beendigung einer nationalistischen Versammlung kam es zu Schägereien, wobei der Vizebürgermeister Dumontier durch einen Messerstich ins Gesicht verletzt wurde. Rom, 2. April. Der P a p st empfing heute deu Präsidenten des deutschen Reichstages, Grafen v. Balle- st r e m. — Bei der heutigen Neuwahl des Kamme»r- v o r st a n d e s wurde Giuseppe Colombo, der bisherige Präsident und jetzt wieder von der Regierung als Kandidat für dasselbe Amt ausgestellt, mit 265 Stimmen wiedergewählt. Die Wiederwahl Colombos bedeutet einen großen Erfolg der Regierung und der Mehrheit, da seit langem kein Präsident eine solche Stimmenzahl erhielt. Wien, 2. April. Tie Aussichten auf eine d e ut sch- tschechische Verständigung mehren sich. In Prag erfolgte nach zweitägiger Beratung des Kongresses der Realisten (die bisher zu keiner Partei organisiert waren) unter Führung des Professors Masaryk die Konstituierung einer besonderen Partei unter dem Namen „Tschechische Volkspartei". In dem Programm der neuen Partei heißt es, daß diese eine Verständigung mit den Deutschen auf Grund völliger Gleichberechtigung beider Nationalitäten anstrebt, sich für die Abgrenzung der nationalen Bezirke ausspricht und hierin nicht eine Zerreißung Böhmens erblickt, schließlich die Einführung des obligatorischen Unterrichts der deutschen Sprache an den tschechischen Mittelschulen verlangt. Konstantinopel, 2. April. Die russisch-türkischen Verhandlungen über den Bau von Eisenbahnen im nördlichen Kleinasien sind am Montag endgiltig abgeschlossen worden. Danach ist die Türkei verpflichtet, sobald sie ib'en Bau von Eisenbahnen innerhalb der Vertragszone nicht selbst bewirkt, die Konzession der Linien an russische Kapitalisten zu verleihen. Die Vertragszone wird begrenzt im Westen durch die Linie Adabazar-Heraclea, im Süden durch die Linie Angora-Caesarea,. Siwas, Karput, Diarbekr und Wan. Der Bau dieser Grenzlinien steht nach wie vor der Anatolischen Bahngesellschaft frei. Peking, 2. April. Zur Sühne für die Er- iriordung des englischen Missionars Brooks durch chinesische Ruhestörer ist durchgesetzt, daß zwei Mörder enthauptet, einer lebenslänglich, einer 10 Jahre und einer 2 Jahre ins Gefängnis geworfen werden. Ferner soll auf Kosten der chinesischen Regierung eine Gedächtniskapelle mit Sühnetafel am Schauplatz der Mordthat errichtet, eine Gedenktafel in der Kathedrale von Kanterbury angebracht werden.____ Fokales und MovirmkUes. —o. Gießen im April-Schnee ist kein Aprilscherz, sondern eine wahre Thatsache. Gestern am Spätnachmittage begann der Schneefall, und heute früh fand man Rauhreif aus den Straßen, auf den Dächern und auf den Fluren vor. Die ganze Natur war in ein zartes weißes Gewand gehüllt. Es war ein echtes und rechtes Winterbild, nur das erste Mattgrün der Bäume und Sträucher schimmerte leicht durch die weiche Flockendecke. Der April ist eben ein launischer Gesell, bald ist er düster, bald $tü() Dam m bi wibtn im Ti Sesthen «erde , Nom 9. y Matt ®°N und 45 diesem Besü Netzen, «Aw Nttnb SVunb J SÄ* ----- ‘’ Wt"- rur man o die urfpn zenlen gegA dS 2 M W, Sonne, bald bringt er Kälte, bald Frühlingswonne -\ die Leute, und von ihm hat man in anschaulicher Sgeit gelernt, wie man es machen muß, jemanden zu nassühre- Unsere germanischen Vorfahren feierten im April, na^i der Göttin Ostara Ostarmanoth genannt, das schöne V» der Auferstehung der Natur, wenn auch unter anderes Schilde wie gegenwärtig unser Osterfest. Groß und tlei- nahm Teil an Spiel, Sang und Tanz. Ja, man meint- sogar, daß selbst die Sonne beim Aufgehen an diesem Tqü< drei Freudensprünge mache. In liebevoller Vereh^o । brachte man daher der Frühlingsgöttin, die der Mens^ heit den holden Len z-schenkte, reiche Opfergaben dar: Honig, Milch, Fleisch und Brot. In den noch bestehendes Bräuchen der Osterzeit, dürfen wir daher wohl noch llebei. reste jener heidnischen Aprilfeiem vermuten. Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordvei« Versammlung Donnerstag den 5. April 1900, nat: mittags 3i/2 Uhr pünktlich. 1. Gesuch des Bäcker- Ludwig Engelhardt um pachtweise Ueberlaffung eines H»!: lagerplatzes am Lutherberg. 2. Gesuch des Philipp Wehrm um pachtweise Ueberlaffung eines Holzlagerplatzes daselbu 3. Baugesuch des Karl Puth für den Wieseckerweg; hier Dispens. 4. Desgl. des I. Hirz für den Seltersweg hier: Verzicht auf Anbringung eines Hydranten. 5. Bau wesen des I. Pfeffer am Marktplatz; hier: nachträglicher Dispens. 6. Gesuch des Karl Bieler um Erlaubnis zur Herstellung eines Zufuhrweges von der Lonystraße nn: seinem Hause Südanlage 10. 7. Verbindungsstraße zwischei Ludwigsplatz und Schiffenbergerweg. 8. Den städtische- Weg zwischen der Liebigstraße und Wilhelmstraße. 9. Er richtung von Arbeiterwohnhäuscrn seitens der Eisenbahn direktion Frankfurt a. M.; hier: Wasserversorgung der Häuser. 10. Gesuch des Fr. Krogmann um kostenfreie Zuführung von Gas- und Masset nach seinen hinter der Schanzenstraße errichteten Neubauten. 11. Gaßmeffermett und Kosten fürs Aufsetzen von Glühkörpern. 12. Gesuch des Schuldieners Fr. Becker um Gewährung einer BeüM zur Heizung ber Stadtmädchenschule. 13. Frequenz der höherer Mädchenschule; hier: Aufteilung der Klasse VI. 14. Den Entwurf einer Wiesenpolizeiverordnung. 15. Gesuch des Johann Seibel um Erlaubnis zum Wirtschaft s betrieb im Hause Ludwigsplatz 13. 14. DeSgl. des Heinr. Monick im Hause Wallthorstraße 46. ** Sektion Gießen des Deutsch, o. öfter. A.-V. Prof. Dr. Finger aus Darmstadt, wird am Mittwochabend 8ya Uhr, im Bereinszimmer „Zum Andres" einen Vortrag über seine letzten Hochtouren und Waldwege in den Gröden« Dolomiten, den Bergen des ZillerthaleS und des Wilder Kaisers halten. Diese Nachricht, so schreibt man uns, wirt in jeden bergfrohen Gemüt unserer Stadt die Erinnerung an die schönen Stunden erwachen lassen, die der geschätzte Redner durch die fesselnde Schilderung seiner Hochgebirgs- erlebnisse der Sektion bereitet hat. Seit frühen Jahren dem Sport ergeben, ist er ein Hochtourist im eminenten Sinne. Wenn auch der Durchschnittsalpinist es ihm auf Fels und Eis nicht gleich thun kann, so läßt sich doch jeder gern von dem humorvoll geschickten Erzähler wenigstens im Geiste auf die schwindelnde Zinne ber Kalkalpe wie auf bie Häupter ber Eisriesen führen unb mit mancherlei Touristen- Volk im Thal, auf ber Hütte unb auf ber Tour bekannt machen Seine letzten Touren galten ber Umrahmung bes CiSlesthali unb ber Langkofelgruppe, bem Hochfeiler unb Feldkops im Zillerthaler Kamm unb bem Totenkirchl. Jeber Bergfieunl ist, von einem Dereinsmitglieb eingeführt, zu biefem Dor trag willkommen. §§ Jubiläum. Gestern abend feierte in bem fest!ick i geschmückten Saale des Gastwirts Sauer, Oswalds^uteii ber Stationsassistent Schad sein fünfzigjährige^ rienst Jubiläum. Ein großer Teil feiner Kollegen, forote ander! Herren und Damen hatten sich zum Feste eingefunden, nn es wurde alles aufgeboten um dem bewährten, vermeng vollen und treuen Beamten die schönen Stunden do Festes recht angenehm zu machen. Bon einem Kollege wurde der Jubilar in einer Ansprache, bie über lein Dienstlaufbahn und über seine Privatverhältnisse eine kurzen Abriß gab, gefeiert. Der Redner gedachte ber iei bienftc der ganzen Dienstzeit des Jubilars, loivoln 1 | Militär- als im Zivilbienst, seiner Kameradschaft, eine- liebenswürdigen Benehmens, er gedachte ferner schönen Familienlebens und erwähnte, wie er n® ww sein taktvolles Benehmen die Achtung und das ibenraut. seiner Vorgesetzten, die Liebe seiner Kollegen sowre oi Anhänglichkeit der gesamten Beamten- und Arbeuerim» der Güter-Abfertigung erworben habe unb fPrüd’ Wunsch uus, daß ex auch fürderhin von reichem Glucr ui Segen begleitet fein möge. Hierauf wurde un" uv Jubel aller Anwesenden ein Hoch auf den Jumim u - seine Familie ausgebracht, woran sich Gratulanten v" Erschienener anschlossen. Alsdann begann erst rcan gemütliche Teil ber Festlichkeit, der sich unter Sang u^ Klang bis in die späte Nacht hin ausdehnte. - Hoftenu« sind dem Jubilar noch viel Jahre in bester Oefunbl) unb Rüstigkeit beschieben. Darmstadt, 3. April. (Telephonmeldung), »m >• März ist ber Lehrer an ber Realschule zu Alsfeld «rn Garnier auf sein Nachsuchen mit Wirkung vom ld.«s- b. I. an in ben Ruhestanb versetzt worben. - Der Herzog ist heute vormittag ^0" von Kiel hier woh et)» angekommen. Er wirb heute einer Einlabung des Ministers Rothe Folge leisten unb am Freitag früh wie nach Capri zu seiner Familie zurückkehren. S. Darmstadt, 2. April. Diktoria-Melitta-B ein, Heilstätten-Derein für bas Großherzog Hesseii. Am Montagnachmittag hatten sich im u >nd feierte in W Sauer, .?s^ । sünfzigi^',. r KE- j^f em b-w°hl«' ;e schonen '$011 Ä-«r E r .ean«T«*". gedacht- MM" S”f' * ,in Donref^l ierans 11,111 u .ch auf ? firfi Kredit • nnbe^<'-: '"tt iich^M'l lO-sd-L«^! ihre i« " '»IZ>" i " 5 ' im ,L l"' »WW u,eil*T'r- tiSi 'ä.5? W? @»U Aedoller i W& den ^ergäbe» 2"nod) N vermuten. 11 5 h ?'*» ’M 1901 .'■ Echch t9j Hd-iPhilqx >°W Wtjts |. i f**1 bin $(|ic a Ubtntitu. j 'S; hi-ri nch !ltr ne tt* '“btt SotijU !rbindungsska^. !9' 8. De» £ Wilhelmstrch seitens btt ft Wchrvchili: ogmann um '• nach seinen! ’n. 11, Gas- lühkörpern. Währung eii - ule. 13. ftrtu steilung ha jefoetorter - i & lubuif ■ _ .- u tyi to tyta. 16. zi’M.-l V M Mm^übl- Inbtei" tintnioti: wege in bin Mr des unb bti Wi reibt man M, i tabt b\t <&üir Süi chtvunst ™ üttSalpinip ti iHv - i, so i Erzählet mHet! . dn W w mtinanchttlil^ der Tour delamlu irahmng beSA chfeiler und M Jeder k- igeM z°w kmalbausaale auf Veranlassung deS provisorischen Komitees ieC unter dem Protektorat der Großherzogin stehenden 1 ictoria-Melitta Vereins weit über 100 Personen aller iieife auS dem ganzen Großherzogtum, worunter auch viele Dirnen, zur definitiven Konstituierung deS Vereins eingesunden; aus Gießen war Oberbürgermeister Gnauth i schienen. Oberbürgermeister Morneweg führte aus, daß man mit Zustimmung der hohen Protektorin entschlossen iti, die ursprünglich nur zur Unterstützung von Rekonvaleszenten gegründeten Vereine in den fünf größeren Städten Hessens aufzulösen, und dafür einen ganz Hessen umfassen« den allgemeinen Heilverein für Lungenkranke zu bilden; die Unterstützung von Rekonvaleszenten ist erst in zweiter Sinie ins Auge gefaßt, doch bleibt dem neuen Verein in tiefer Hinsicht fteie Hand. Geh. Ober-Medizinalrat Dr. Aeidhard wies auf die verhältnismäßig große Anzahl von Lungenkranken und Sterbefälle solcher hin. Hiernach ist fest- gksdellt, daß in Europa jährlich ca. 1 Mill, und in Deutschland co. 180 000 Menschen an Lungentuberkulose sterben, während man die Lungenerkrankungen in Deutschland auf circa 1250 000 schätzt; Prof. Dr. Koch.war es beschieden, durch Lnitdeckung der Bazillen in erster Linie bahnbrechend zu toirfen. — Als zweiter erkannte Dr. Bremer in GörberS- doif die Heilbarkeit der Krankheit und führte sie in seiner Anstalt durch. Prof. Dr. Schröder und Geh. Sanilätsrat Dectweiler folgten durch Einrichtung von Volksheilstätten; Redner schilderte noch die bei Anlage dieser Anstalt in hygienischer Hinsicht notwendigen Voraussetzungen für die Behandlung der Kranken. — Es folgte die Beratung der Satzungen die mit kurzen Ergänzungen und kleinen Ver- änterungen einstimmig angenommen worden. — Hierauf solzte die Wahl des aus 50 Personen bestehenden Landes- Au?fchusses, von denen die Hälfte Damen sein können und je HO mindestens aus den drei Provinzen gewählt sein miisssen. Die Wahl erfolgte durch Zuruf auf vier Jahre. Oberbürgermeister Gnauth wurde u. a. in den Ausschuß gewählt. Zum Schlüsse wurde der hohen Protektorin, die in Capri weilte, ein Ergebenheits-Telegramm geschickt. Kirchhain, 1. April. Die Betriebsüber- ga d e der O h m t h a l b a l; n , sowie die Einführung der Lei riebsbeamten hat nun stattgefunden. Verschiedene fitere Beamte der Eisenbahn-Betriebs-Jnspektion sowie bei La red rat des Kreises Kirchhain waren auf dem Bahnhof cif. ()teilen, ebenso auch die Bürgermeister sowie eine Kößere Anzahl Vertreter der Städte Amöneburg und Zckwcinsberg und der Gemeinde Rüdigheim. Nachdem jänutlidje Anwesenden in dem bereitstehenden Zuge Auf- uo hi nie gefunden hatten, erfolgte die Abfahrt nach Bahnhof Amöneburg, wo der Zug mit Böllerschüssen begrüßt, und von einer zahlreichen Menschenmenge empfangen wurde. D's Bahnhof war mit Tannengrün geschmückt. Nach kun,em Aufenthalte erfolgte die Weiterfahrt nach Rüdia- Ijciin, wo ebenfalls Alt und Jung versammelt war und, rote in Amöneburg, Bier zur Genüge auflag. In Schweins- beir) wurde der Zug mit Hurra empfangen. Kammerherr Freiherr Schenck zu Schweinsberg hielt eine kurze Ansprache. Die Rede gipfelte in einem Hoch auf den Kaiser. Sau brat Freiherr Schenck zu Schweinsberg erwiderte auf die Worte des Vorredners und dankte den Gemeinden namens der Baukommission und der Kreisverwaltung und brachte diesen ein Hoch aus. Nach längerem gemüt- lichc'n Verweilen auf dem Bahnhof Schweinsberg wurde die Rückfahrt nach Kirchhain angetreten. Oberh. Ztg. Vermischtes. * lieber eine grauenvolle Mordtl;at wird aus W a r m b r u n n gemeldet. Am Sonntagabend wurde im Giesbergsck)en Hause entdeckt, daß die 14 jährige Tochter Charlotte der Witwe Hirsch im Bette erschlagen war, wahrend die Mutter trotz vieler Beilhiebe noch lebend nach dem Krankenhause geschafft werden konnte. Tas Mordinstrument, ein Beil, fand man am Thatorte vor. Frau Hirsch, die Witwe eines Kanalisierungsbeamten, hat einen Sohn in der Irrenanstalt, während ein zweiter Sohn Sckstosser-Lehrling im nahen Hermsdorf ist. Die Nachforschungen ergaben, daß dieser Sohn, der Schlosser-Lehrling, der seiner Mutter vorher eine größere Geldsumme gestohlen hatte, der Thüter fei. * Heßleholm (Schweden), 2. April. Der Volks- schullehrer Bergstrand vergifte-te sich und sieben von seinen neun Kindern mit Blausäure. Bisher find Bergstrand und vier Kinder gestorben. Tie Veranlassung zu der That ist eine Unterschlagung, die er als Sekretär einer Bank beging. * Selbstmord. In Florenz erschoß sich der Maler Ernst Schier en berg aus Wiesbaden. Tie Florentiner Blätter geben nichts näheres über das Motiv der That an. * Petersburger Gattenmordprozeß. Tie Gattenmörderin Anna Konowalow, die seiner Zeit vom Gerichtshof freigesprochen wurde, trotzdem sie ihrv Schuld in vollem Umfange eingestanden hatte, ihren Mann mit ihrer Korsettschnur erdrosselt zu haben, ist abermals verhaftet worden, da der Senat das freisprechende Urteil kassiert hat. Ter ganze Prozeß kommt abermals vor neuen Geschworenen zur Verhandlung. — Im Dezember 1896 sah der Oberstleutnant Orlowski auf der Jagd unweit Staraja Russa im Schnee einen halbnackten Menschenkörper liegen. Tie Untersuchung erwies, daß der etwa 30 Jahre alte Unbekannte in einem Zimmer erdrosselt worden war. Die photographische Aufnahme der Leiche wurde in der ganzen Umgegend verbreitet, aber niemand erkannte den Unglücklichen. Erst nach zwei Jahren, als man die Sache schon vergessen hatte, erzählte ein ehemaliger Schutzmann namens Filippow, daß eine Frau Kisselewa aus Petersburg zu ihrer Verwandten Telegin gekommen sei und erzählt habe, daß ihre Tochter Anna Konowalowa, die als Sängerin in Staraja Russa auftrat, Witwe sei und wieder heiraten wolle. Zu dieser Erzählung hätten die Fran Telegin und eine Frau Pawlow hinzugefügt, daß der verstorbene Mann der Konowalowa und die bewußte Leiche bei Staraja Russa identisch sei, und daß sie von der Sängerin Konowalowa immerwährend noch Geld für ihr Schweigen bekämen. Es stellte sich heraus, daß die Heldin der Angelegenheit, Anna Konowalowa, bis zu ihrem 15. Lebensjahre in einem Petersburger Asyl erzogen wurde. Als 16 jähriges Mädchen heiratete sie gegen den Willen ihrer Mutter den Messerschmied Konowalow, weil der Mann sie aus Liebe und aus Eifersucht „tierisch gequält" haben soll. Nachdem sie die Scheidung von Tisch und Bett erzielt hatte, lebte sie einige Monate im Konkubinat mit einem hochgestellten Deutschen, der sie mit Brillanten schmückte. Da trat sie als Konzertsängerin auf und wurde die Geliebte eines reichen Generals in Petersburg, sodaß sie ein nobles Leben führen konnte. Ihr Mann, der Messerschmied, stattete, den Hut in der Hand, seiner gefeierten Frau noch mehrere Male Besuche ab, und bei einer solchen Gelegenheit ersann die bezaubernde, kaum 20 jährige Frau mit ihrer Mutter und einer Freundin den Plan, den rasend und unheilbar Verliebten aus dem Wege zu räumen. Man traktierte den betrübten Ehe- mann a. D. mit starken geistigen Getränken, bis er berauscht im Zimmer seiner Schwiegermutter einschlief. Dann kniete die Mordbande vor dem Heiligenbilde des wunderthätigen Nikolaus nieder, um von ihm das Gelingen ihres Vorhabens andachtsvoll zu erbitten. Nach dem Gebet führte die Gesellschaft ihre schreckliche Blutthat aus. T-auu wurde die Leiche in einen Kasten gepackt, und ein Warenzug führte dieselbe aus Petersburg weg.______ Universität und Hochschule. — Ernannt r Der a. o. Professor und Adjunkt am botanischen Garten an der Universität in Wien Dr. Karl Fritsch zum a. o. Professor der Botanik an der Universität Graz. Der Privaidozent an der Universität und an der technischen Hochschule in Atzen Dr. Konrad Zindler zum a. o. Profesior der Mathematik an der Universität Innsbruck. — Der a o Profesior Remigius Bökefi zum o. Profesior der ungarischen Kulturgeschichte an der Budapester Universität. — Verschiedenes: Das Prorektorat der Universität Jena ist mit dem 1. April von Professor Dr Rosenthal auf Hofrat Professor Dr. Binswanger Qbergegangen. Dekane für das Sommersemester sind die Profesioren Nippold, Rosenthal, Geh. Hofrat Gärtner und G-h Hosrat Winkelmann._____________________ Kunst und Wissenschaft. — Für das Sommer-Sem ster 1900, das am 23. April 6c» ab nt, Hai b<6 Kuratorium der Journalisten Hochschule zu Berlin drei Freistellen errichtet. Bewerbungen sind dis zum 15. April an die Kanzlei der Journalisten Hochschule, töidtn 8-.W. 47 Möckernstr. 7011, zu richten._________________________________________ Arbeiterbewegung. Berlin, 3. April Der „Lokal - Anzeiger" meldet aus Teplitz- Schönau: Sämtliche Werke im Braunkohlen-Revier bewilligten von gestern an eine t 0 prozentige Lohnerhöhung und stellen eine gleiche Erhöhung für die nächste Zeit in Aussicht. Briefkasten. H. v. S. in R. Von Harmoniumfabriken sind die folgenden bemerkenswert: Schiedmayer und Ph. I. Trayser in Stuttgart, Herm. Burger in Bayreuth, C. G. Scheytt in Illingen-Stuttgart, M. Hofberg und Th. Mannborg in Leipzig, Hörügel in Leipzig-Leutsch, R. Lmdholm in Borna bei Leipzig undW.Späthe inGera. Eine gute Bezugs quelle rstauch Wilhelm Rudolph in Gießen, Seltersweg, Deutschlands größtes Piano und Harmoniumlager Handel und Verkehr. Uolkswirtfchast. Sietzen, 8. April. Marktbericht. Aus dem^heutige", Kochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. X 1X0—1.05, Hühnereier vv- "-«6 . ummelfleisch per Pfd. 50—66 X Kartoffeln per 100 Kilo 4.C0 bi» 4.50 A Weißkraut per St. 00-00, Zwiebeln per 6tr. * 8.00-8.50, Milch Der Liter 16 X Kerrrstr KeldAAgW, Depescher» Bureau ,Herold'. Budapest, 3. April. Infolge der Auswanderung der Juden aus Rumänien erließ der Minister-Präsident an die Grenzbehörden den Befehl, nur solchen Auswanderern den Aufenthalt in Ungarn zu gestatten, die den Nachweis führen können, daß sie Existenz- mittel besitzen und eine Beschäftigung dort erlangen können. Bekanntmachung. Samstag den 7. April, vormittags 11 Uhr, soll im Vü rgermeistereigebände — Zimmer Nr. 15 — da» Grundstück, ijlur 34 Nr. 324a am sogen. Fichtei köpf zur Sandgewinnvng auf die Damr von drei Jahren verpachtet werden. Die Verpachtung-bedingungen Serben im Termin bekannt gegeben, können aber auch schon vorher ein- Men werden. Gießen, den 3. April 1900 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 2660 Bekanntmachung! Vom 9. April ob wird der Beginn der dritten Ortsbriefbestcllung ' erweiterte MiidlheiWe zu Gießen. Das neue Schuljahr beginnt Montag den 2». April, an wlchem Tage Anmeldungen von 10 Uhr ab im Schulhause, Schiller- fdche 8, entgegengenommen werden. Dabei sind Gebmts- und Jmpfschew, Iti Kindern über 12 Jahre Bescheinigung der zweiten Impfung vorzulegcn. Großherzogliche Direktion. Dr. Stoeriko. 2526 Fröbel scher Kindergarten. ^udwigkraß- 4 Anfang am 24. April vormittags 9 Uhr. Knaben und Mädchen vom dritten Jahre an finden freundliche Aufnahme. Mhmnd des Sommers Spaziergänge und Spiele im F-eien. Anmeldungen werden m meiner Privatwohnung, Aahnhofüraße 57, 2. Stock, uq* iim Kindergarten jederzeit entgegen genommen 2i<6 Hochachtend! II. Thielmann, grpr. fiiniitrgiktiimn. Gchtichmmhch-VerßchkrlW im Freiherrlich Riedesel schen Revier Safseu. Am Mittwoch dem IS. April d. Js. kommen im Revier Sassen, Station Lauterbach der Oberhessischcn Eisenbahn (Gießen-Fulda) zur Versteigerung: 192 Eicheustäurme 1. bis 5. Klasse, 3 bis 15 m lang, 15 bis 75 cm Durchmesser, mit 287,24 fm Inhalt. Dellen: 31 St. 1. Kl. = 84,59 fm, 84 „ 3. , = 56 76 „ Pfingstweide: 2 „ 2. „ = 2,83 „ 2 „ 4. , = 1,26 „ Steinberg: 7 „ 1. „ — 11,42 „ 21 ,, 3. „ = 18,18 „ 4 ,, 5. „ 0,67 „ 26 6 2 32 26 Die Stämme find nach der Elsässer Taxe der Rinde gemessen. St. 2. Kl. = 51,44 fm, „ 4. M = 7,08 „ » 8. „ — 1,53 „ „ 2. H = 37,32 „ // 4. „ — 14,21 „ ausgenommen, aber mit Die im Steinberg lagernden Stämme werden im Anschluß an den Verkauf im Distr kt Dellen ausgeboken. Kaufliebhaber werden gebeten, sich die Stämme im Steinberg vor dem Versteigkruagstermin von dem Freiherrlichen Forstwan Neeb zu AngerSbach, Station der Bahnstrecke Gießen-Fulda, vorzeigm zu lassen. Auszüge aus den Nummer'oüchern können gegen Erstattung der Ge. bühren von der Freiheril-ch Riedesel'schen Rentkammer zu Lauterbach (Obrrhess n) bezogen werden. Freiherrlich Riedesel'fche Reutkammer. Eulefeld. 2539 Mittwoch dru 4. April 1900, nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'schen Saale versteigert: 1. Sophas, Kommoden, Kleidersckränke 1 Regulator, 1 Nähmaschine, 3 elektr Lampen, 1 elektr. Bogenlampe u. a 2 1 vollst. Meyers KonversationS- Lexikon (noch nicht gebraucht), 18 Bände, 2 Kaiserbilder, 1 Spielbild lChiifti Geburt), zwei Stücke fDielenb, 11 golv. und stlb. Medaillons, 1 weite, 2 Armbänder, 1 Kleider« schrank. Die Versteigerung unter 2. findet be stimmt statt. 2527 Geißler, Gerichtivollzieher. Ät. Schlachthaus. itteibflüL 2534 Heute uud morgen: (OdlfnW 54 Pfg. Hchweinktielsch 48 Pg. Lose zur Hess. Landes-Lotterie, sowie Darmstädter Pfcrdelose rc. zu baden bei 01363 Hch. Wallach, Seltersweg 62. Wachstuch, Ledertuch, Untcrlagestoff u. s. w. empfiehlt 0 364 H. 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