L Äs M bhl« BZ tsMhm ju faufffl kMx, : !;’•* «in Qa» m-Aulonial, billig 'tvigstr. 33, u on 5 8'umntrn M 1D Mnnieten, 91, i’inunfl inunfnm mb SuMittU, M 3 & rchveidtt. >rck« tu Ltrphau« 'eujfit emsprchkndi - fämtlid) mit ritnonteil - als» l AdtMLM, uttcttu M unb nÄilti Utivstra'se 71. e mit Bell zu ver- »mrvwcg 2V. Miene ytmmer zu ktLrrstraßt 7. mmer mit Pension Mäuskurg L Kundni l U, Umw-O. in kann W u.LogiS steh, Wagengch^ ldikilkv de, häusliche, schnsi- > NebenbejchäsW"g peMtumN- Itter, W Moßer l.E M \W 9» b wSM bck , unb rönnen B' M * tW«> 0II» M. 53 Mstes Glatt.Sonntag den 4. März 1900 Meßmer Anzeiger Keneraf-Z^eiger Alle Anzeigen-Yermittlung-stellen befl In« und Au-land«A nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgeg«. Zellenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. Nczugsprei« vierteljährl. Ml. 2M monatlich 75 Pfg. mit vrinqerlohn' durch die Abholcstell« vierteljährl. Mk. 1,9t monatlich 65 Psg. Bei Postbezug Mk. 2,40 viertcljätz^. mit Bestellgeld. Anzeigen zu der nachmittag- für de« -.leznfcen Lag erscheinen den Nummer bi- vorm. 10 Uhr. Abbestellungen spätestens abend- vorher. LrsLetat tägNch eit Lu-nahme bt» MsntagS. Die Gießener »«Mtkienstrstter Werden dem Anzeiger im Wechsel mit „Heff. Landwirt" u. „Blätter -Sr heff. Volkskunde" »dchtt. 4 mal beigelegt. Ainta- unb Anzeigeblatt fflr den Ureis Gieren. ReHft*»«, Expedition und Druckerei: -chnkstraße Ar. 7. W—>... । ——■lll"J.l!..llL Gratisbeilageu: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Ktätter für hessische Volkskunde. Adreffe für Depeschen: Anzeiger HieKen. Fernsprecher Nr. 51. Deutscher Reichstag. 158. Sitzung vom 2. März. 1 Uhr. Tagesordnung: Marine-Etat. Die Vudgetkommission beantragt unveränderte Genehmigung und hat nur bei den Ausgaben für den Sicherheitsdienst auf den Werften 7 768 Mk (für drei Schutzleute) abgesetzt. Außerdem beantragt die Kommission zwei Resolutionen, die eine dahingehend, daß künftig Umgestaltungen von Schiffen, wie die des KüfienpanzerschiffeS „Hagen" nicht ohne vorherige besondere etats- mäßige Bewilligung vorgenommen werden. Die zweite Resolution wünscht Erhöhung der Beihilfen für die Gemeinden Gaarden und Ellerbeck dem Bedürfnisse entsprechend. In Verbindung mit dem Marineetat wird der Etat für Kiautschou zur Beratung gch llt. Abg. Eickhoff (ftf. Vp.) beantragt, den Etat für Kiautschou ra die Budgetkommission zu verweisen Redner geht dann auf allgemeine Kolonialfragen, auf das Schutzgebiet Ostafrika, auf Usambara aad den Usambarakaffe ein. Präsident Graf B a l l e st r e m unterbricht den Redner, bemerkend, deß dieser Kaffee aber nicht in Kiautschou gebaut werde. (Große Heiterkeit) Abg. Eickhof f fortfahrend, erklärt, feineFreundefeien mildem Erwerb von Kiautschou einverstanden, machten sich aber keine Illusionen über die Entwickelung in der nächsten Zukunft. Redner geht ausführlich auf die Kiautschou betreffende Denkschrift ein, welche er in Bezug auf die Ge» sundheitsverhältniffe für zu optimistisch halte, sie verschleiere^auch in dieser Beziehung manches. Bezeichnend sei auch, daß der Etat für ein zweites Lazarett in Tsingtau 200 000 Mk fordern müsse. Staatssekretär T i r p i tz bemerkt in Bezug auf die Ableistung der Dienstpflicht in Kiautschou, es fei dies so gemeint, daß Deutsche, die längere Zeit dort sind, befugt sein sollten, dort ihrer Dienstpflicht zu genügen. Was die Krankheitsfälle in Kiautschou anlange, so sei er bereit, das diesb.zügliche Listenmaterial in der Kommission vorzulegen. Man brauche aber die Hoffnung nicht aufzugeben, daß sich Kiautschou für uns als geeignet erweisen werde. Es sei eine gute Wafferquelle gefunden worden ganz in der Nähe von Tsingtau, was von außerordentlichem Werte sei. Abg Hasse (natl.) kann einer Ueberweisung des Kiautschouetats tut die Budgetkommission nicht zustimmen; er bitte gleich um Weiterberatung im Plenum. Abg. Graf Arnim (Rp.) stimmt dem zu. . Abg. Richter (ftf. Vp.) meint, et habe schon manches hier erlebt, aber daß man nicht mal solchen Etat an die Budgetkommission weisen wolle, übersteige doch alles. Hier handele es sich doch um ganz erhebliche Ausgabesteigerungen. Abg. Gras Roon ikons.) spricht sich namens seiner Partei gegen den Antrag Eickhoff aus. Die Debatte wird geschloffen. Der Titel „Staatssekretär" wird bewilligt. Ueber den Antrag Eickhoff bleibt die Abstimmung Vorbehalten, bis der Marine-Etat erledigt ist. Beim Kapitel „Instandhaltung der Flotte und der Werften" bemerkt Abg. Singer (Soz.), daß es früher auf den Werften Gratifikationen von 100 Mk. nach 25jähriger Dienstzeit gegeben habe. Heute gebe man den Werftarbeitern sogen. Dienstaltetszulagen, nach 5 Jahren 6 Mk. und dann steige es jährlich um 1 Mk. Die Zulage werde aber nicht ausgezahlt, sondern gesperrt und einet Sparkaffe zugeführt. Erst nach 25jähriger Dienstzeit erfolge die Auszahlung. Weiter bemängelt Redner, daß die Werftverwaltung in Wilhelmshaven den ganzen Bagger- bettieb an Privatunternehmer verpachte, die billigere holländische Arbeiter beschäftige. Staatssekretär Tirpitz erwidert, die Gesamtausgabe der sogen. Dienstalterszulagen bettage jetzt über 100,000 Mk, während sie unter dem früheren Modus nur 20,000 Mk. betragen hätten. Und die Arbeiter hätten jetzt ein Recht, statt einer Gabe. Abg. Singer (Soz.) wendet sich nochmals gegen solche Art des Wohlthuns durch Sparzwang. Man solle doch lieber die Arbeiter durch höhere Löhne in die Lage versetzen, selber zu sparen. Staatssekretär Tirpitz entgegnet, die Arbeiter selbst seien mit den DienstalterSzulagen zufrieden, die Arbciterausschüffe hätten den Werft- verwaltungen ihren Dank ausgesprochen. Abg. Rickert (frs. Vg.) bemerkt, daß auf der Danziger Werft bezüglich der Lohnherabfetzungen in jedem einzelnen Falle mit der größten Rücksichtnahme vorgegangen werde. Fragen wolle er noch, wie es sich mit einem durch die Presse gegangenen Gerüchte verhalte, daß Akkordarbeiten nicht mehr als 30% Nebenverdienst übet den Tageslohn haben Staatssekretär Tirpitz bezeichnet das Gerücht als falsch. Die Debatte wird geschlossen. Das Ordinarium wird gemäß den Kommissionsanträgen genehmigt. K8K8KK7 , •><£■--, - • ; V .?»<; Bei den einmaligen Ausgaben, Titel: Beihilfen an Ellerbeck und Gaarden 25 01.0 Mk. wird die oben erwähnte Resolution der Kommission mit zur Beratung gestellt. Abg. Stockmann (kons.) befürwortet eine von ihm beantragte Resolution, bett. Vorlegung eines Gesetzentwurfs, durch welchen die Bei- tragspflicht der Reichsbetriebe zu den Kommunallasten grundsätzlich anerkannt und gleichzeitig der Maßstab für die Beitragspflicht festgestellt wird. Redner emfiehlt die Resolution, dabei die Verhältniffe in Gaarden schildernd. Et hebt hervor, wie sehr die Steuerfähigkeit bet dortigen Zivilbevölkerung beeinträchtigt werde durch die von der Werft eingerichteten Wohlfahrtseinrichtungen, nämlich durch das Warenverkaufsge- schäft der Werft. Geh. Rath Plath erwidert, die Werften seien keine Gewerbe, nicht auf Erwerb gerichtet, es fehlten also die Voraussetzungen, die Reichsbetriebe ähnlich zur Kommunalbesteuerung heranzuziehen, wie das in Preußen mit den Staatsbetrieben geschehe. Abg. Graf Stolberg (kons.) erklärt sich namens seiner Freunde für die Resolutton der Kommission zu Gunsten von Gaarden und Ellerteck. Die Resolution Stockmann lehnten sie ab. Abg. Kitsch (Zentr) erklärt, leine Freunde würden gegen die Resolution Stockmann stimmen, weil der Ausdruck Reichsbetriebe zu allgemein gefaßt sei. Es sei nicht einmal gesagt „Reichsgewerbe- ober ähnliche Betriebe". Abg. Sattler (nl.) schlägt vor, bie Resolution an bie Kommission zu verweisen. Nach weiterer Debatte werden sowohl die Resolution der Kommission wie die Resolution Stockmann angenommen. Gleichfalls angenommen wird die Resolution der Kommission bett. Umgestaltung von Schiffen; auch der Antrag Richter, auf Verweisung de- Kiautschou-Etats an die Kommission, gelangt zur Annahme. Morgen 1 Uhr: Etat der Zölle, Verbrauchssteuern und Stempelabgaben. Schluß 6% Uhr.________________________________________ * Vom Kriegsschauplatz. London, 2. März. Der „Liverpooler Courier" berichtet, das Zeughaus von Woolwich habe einen Auftrag zur Herstellung von 84 Feldgeschützen und 140 Marinegeschützen erhalten. Berlin, 2. März. Nach hier vorliegenden Telegrammen aus London soll Cecil Rhodes in Kimberley eine Statue errichtet werden zum Andenken und zum Dank für seine Dienste während der Belagerung. Dem „Standard" wird vom 28. Februar aus P a a r d e- b er g telegraphiert, die Kavallerie sei in Fühlung mit dem Feinde, der beträchtlich starke Artillerie habe; im Osten hätten Scharmützel begonnen. Einem Telegramm der „Voss. Ztg." zufolge veröffentlichen die „Times" eine Depesche aus Ladysmith vom 28. Fe- bfctar, des Inhalts, daß am Abend desselben Tages dreihundert Mann der leichten Reichskavallerie und der Na- talenser Karabiniers einmarschierten, ohne auf Widerstand zu stoßen. Die Begeisterung der Belagerten spottete jeder Beschreibung. Der Entsatz ist gegenwärtig nur ein teilweiser; man erwartet jedoch, daß die Buren die Belagerung ausgehoben haben. Major Albrecht sprach sich über die Taktik des Generals Cronje sehr abfällig aus. Anstatt die Truppen in das Loch zu führen, hätte er die umliegenden Anhöhen besetzen müssen. Uebrigens sei der Krieg noch keineswegs beendet. Noch stünden, so versicherte Major Albrecht, 75 000 Mann im Felde. So abfällig er sich auch über Lord Methuen aussprach, so sehr lobte er Roberts' Kriegsführung. In dem in schrecklichem Zustande befindlichen Burenlager des Generals Cronje wurden 200 Verwundete gesunden, die ohne jede Pflege waren und wie die Truppen selber, seit mehreren Tagen gehungert hatten. Die Buren behaupten, sie hätten nur 50 Tote verloren. Aus Kapstadt wird gedrahtet, die gefangenen Buren von Paardeberg würden auf dem Platz für athletischen Sport, zwei Meilen von Kapstadt, einquartiert werden. * * Telegramme des „Gießener Anzeiger". London, 3. März. Nach einer Meldung aus Durban wurde dort das Bild des Präsidenten Krüger von der aufgeregten Volksmenge öffentlich verbrannt. Loudon, 3. März. Zeitungsmeldungen zufolge sandte auch Kaiser Franz Josef ein Glückwunsch-Telegramm an die Königin aus Anlaß der Gefangennahme der Armee Cronjes. London, 3. März. Ein Telegramm aus dem englischen Haupt Quartier im Oranje-Freistaat von gestern berichtet: Die Entsetzung von Ladysmith hat unter den Truppen die größte Begeisterung hervorgerufen. Die Mannschaften verlangen wetter vorzudringen. Es scheint, daß die Bevölkerung des Freistaates bereit ist, Frieden zu schließen, aber dieRegierung ist entschlossen, dis zum äußersten Widerstand zu leisten. London, 3. März. Die „Times" bringen folgendes Telegramm aus Kapstadt von gestern mittag. Cronje ist heute früh mittelst Spezialzuges in Begleitung des Obersten Pretyman eingetroffen. Ec wurde vom Befehlshaber der Kap-Kolonie, Balker und dessen Stab empfangen. Die Garde präsentierte beim Herannahen Cronjes das Gewehr. Cronje wird die Wohnung des Admirals an Bord des Kreuzers Doris beziehen. London, 3. März. General Buller meldet aus Ladysmith von gestern abend 6 Uhr 30 Minuten: Ich erfahre, daß die Niederlage der Buren vollständiger i st, als ich z u e r st a n n a h m. Das ganze Gebiet östlich von Ladysmith ist von den Buren geräumt, mit Ausnahme des Vanreenen-Paß. Man sieht nicht einen einzigen Wagen der Buren in der ganzen Umgegend. Der letzte Zug der abgehenden Buren hat Modderspruit gestern nachmittag verlassen. Der Feind sprengte alsdann die Brücke. Sein Wagenpark ist seit sechs Tagen von Ladysmith auf Umwegen verschwunden. Sie ließen große Mengen Munition, Fourage und Lager-Material zurück, haben aber ihre Geschütze bis auf zwei mitgenommen. London, 3. März. Das Kriegsamt veröffentlicht folgendes Telegramm des Marschall Roberts von gestern nachmittag 4 Uhr 5 Minuten: Ich kehre soeben von einem Besuch in Kimberley zurück. Die Begeisterung der Bevölkerung ist groß. Die verwundeten Soldaten sind in öffentlichen Gebäuden, welche in Spitäler umgewandelt sind, aufs beste versorgt. Ich bemerkte mit großer Befriedigung die freundschaftlichen Beziehungen zwischen unseren Soldaten und den verwundeten Buren, welche sich gegenseitig über die letzten Kriegs-Ereignisse unterhalten. Unsere Soldaten teilen sogar ihre Rationen mit den Buren, welche teilweise den größten Hunger zeigen. Brüssel, 2. März. Gegenüber der pessimistischen Auffassung der Kriegslage seitens eines großen Teiles der ausländischen Presse weisen die hiesigen Burenkreise darauf hin, daß die Lage keineswegs eine verzweifelte sei. General Joubert sah bereits in seinem! Bericht vom 27. Oktober die Notwendigkeit voraus, schließlich das besetzte englische Gebiet zu räumen, weil die Burenmacht zu einer andauernden Offensive nicht ausreiche. Der eigentliche Krieg beginne jetzt erst. Lord Roberts wirb jeden Schritt vorwärts erzwingen müssen, da die Buren wissen, daß England die Annexion ihres Vaterlandes anstrebt. Man glaubt nicht, daß England die Buren endgültig bezwingen wird. — Nach einer Meldung desselben Blattes aus Petersburg fordert und erwartet die gesamte russische Presse, daß endlich Europa einschreite für die Buren. Die Erregung in Petersburg ist groß. Trotz der Feiertage der Butterwoche nehmen die Nachrichten vom Kriegsschauplätze das ganze Interesse in Anspruch. London, 2. März. Der Times-Korrespondent telegraphiert aus Ladysmith: Man hätte vielleicht noch sechs Wochen aushalten können, doch nur unter großen Entbehrungen. Infolge von Krankheit und Mangel an Geschütz-Munition hätte man nicht die Angriffe wie den vom 6. Januar zurückschlagen können. Bei Beginn der Belagerung waren 18 000 Mann eingeschlossen. 8M0 Soldaten passierten durch das Hospital. Seit Mitte Januar war jeder Kranke so gut wie verloren, da Arzneimittefl fehlten. Vom 15. Januar ab wurden jeden Tag Pferde und Maulesel geschlachtet. Die Feldbatterien waren ohne Bespannung und permanent ausgestellt. Kavalleristen wurden als Infanteristen in den Schanzgräben verwendet. Deutsches Keich. Berlin, 2. März. Der Reichskanzl-r Fürst Hohen« lohe gab gestern abend ein Diner zu Ehren der außerordentlichen spanischen Gesandtschaft. Demselben wohnten u. a. die Mitglieder der hiesigen spanischen Botschaft, die Staatsminister und Staatssekretäre, sowie zahlreiche Beamte des Auswärtigen Amtes bei. Berlin, 2. März. Der Seniorenkonvent des Reichstages machte sich heute dahin schlüssig, daß am Donnerstag dem 8. März, die 2. und 3. Lesung der wichtigeren Vorlagen, auch der sogen. lox« Heinze, ftatlfinden sollen. Bis zum 8. bezw. Mitte März hofft man die 2. Beratung des Etats beendigen zu können. — In der Wahlprüfungs-Kommission des Reichstages ftnb die Wahlen der Abgeordneten Boltz (natl.) und Zwick (frs. Vp.) beanstandet und diejenige des Abgeordneten Müller-Rudolstadt (natl.) für giltig erklärt worden. — Nach einer Meldung des „Lok. Anz." aus Kopenhagen ist die Verlobung der Prinzessin Marie von Griechenland mit dem Großfürsten Georg Michael von Rußland laut Nachrichten, die am dänischen Hofe eingetroffen sind, nunmehr definitiv aufgehoben. — Aus Madrid wird der „Voss. Ztg." gemeldet: In hiesigen diplomatischen Kreisen glaubt man bestimmt, daß Deutschland die Inseln des Sulu-Archipels, die in die Abtretung der Philippinen an Nordamer i ka ni eingeschlossen wurden, erwerben wird. Dieser Tage fanden hierüber Verhandlungen statt zwischen Silvela, dem deutschen und dem nordamerikanischen Botschafter. AuslmÄ. Wien, 2. März. Die Vermählung der Kronprinzessin Stephanie findet am 22. März statt. Rom, 2. März. Heute früh empfing der Papst das Kardinalkollegium, welches ihm durch Oreglia seine Glückwünsche zum heutigen Geburtstage darbrachte. In seiner Aytwort sprach der Papst, welcher vortrefflich aussah, seinen Dank aus. Er erklärte die Manifestationen anläßlich der Giordano-Bruno-Feier für unwichtig und flehte vom. Himmel den Frieden zwischen Transvaal und England herab. , . Konstantinopel, 2. März. Gestern und heute wurden wiederum zahlreiche Verhaftungen borge- nommen. Etwa 40 höhere Beamte und Offiziere wurden verhaftet, einem Verhör unterzogen und größtenteils in Haft behalten. Es herrscht das reinste Schreckensregiment. Die haltloseste Anklage genügt, um einen Mann ins Verderben zu stürzen. Der Urheber dieser Infamien ist ein in den Spitzeldienst getretener russischer Deserteur und ehemaliger Journalist. Er soll ein Intimus Izzet Beys, des Privatsekretärs des Sultans, sein. Lokales und Provinzielles. ** Verzeichnis der Sitzungen des Schwurgerichts pro 1. Quartal 1900: 1. Montag den 5. März, vormittags 9i/2 Uhr, An- klage gegen Ernst Friedrich Martens aus Nebra wegen Notzuchtversuchs. Die Anklage vertritt: Ober-StaatS- anwalt Dr. Güngerich; die Verteidigung führt: Rechtsanwalt Hoos. 2. Dienstag den 6. März, vormittags 9 Uhr, Anklage gegen Therese Speckmann aus Flötenstein wegen Meineides. Die Anklage vertritt: Staatsanwalt Zimmerm ann; die Verteidigung führt: Rechtsanwalt Dr. Stahl. 3. Mittwoch den 7. März, vormittags 9»/2 Uhr, Anklage gegen Heinrich Philippi II. aus Ruppertenrod wegen Notzuchtversuchs. Die Anklage vertritt: 'Staatsanwalt Zimmermann; die Verteidigung führt: Rechtsanwalt En gisch. 4. Donnerstag den 8. März, vormittags 9 Uhr, Anklage gegen Georg Lein aus Rüdingshain wegen Meineides. Die Anklage vertritt: Staatsanwalt Zimmermann; die Verteidigung führt: Rechtsanwalt Rosenberg II. 5. Freitag den 9. März, vormittags 9 Uhr, und event. Samstag den 10. März, Anklage gegen Karl August Bayer aus Trier wegen betrügerischen Baukerutts. Die Anklage vertritt: Gerichtsassessor Reuß; die Verteidigung führt: Rechtsanwalt Katz. 6. Montag den 12. März, vormittags 9 Uhr, An- klage gegen Hermann Rullmann aus Gedern und Heinrich Birken stein aus Frankfurt a. M. wegen betrügerischen Bankerutts. Die Anklage vertritt: Staats- anwalt Koch; die Verteidigung führt: für Rullmann Rechtsanwalt Dr. Spohr, für Birkenstem Rechtsanwalt Dr. Gutfleisch. ** Wiener Soubretten-Theater. Bekanntlich, gastiert die ,,Bühne ohne Männer" im hiesigen Stadttheater am Dienstag dem 6. und Mittwoch dem 7. März er. In den letzten Tagen gastierte das eigenartige Ensemble im Residenz-Theater zu Wiesbaden mit großem Erfolge bei stets ausverkauften Häusern. Der „Rheinische Kurier" schreibt vom 27. Februar über die Wiener Gäste: Herr Gothov Grüneke, als Dirigent und Komponist auch hier schon rühmlichst bekannt, hat sich ein Wiener Soubretten- Theater, einzig aus Vertreterinnen des schönen Geschlechts zusammengestellt, das gestern hier debütierte. Man könnte nun bei dieser Gelegenheit allerhand erbauliche Betrachtungen anstellen über den Wechsel der Zeiten, wie einst im alten Hellas nur Männer die Bühne betreten durften, und wie herrlich weit wir es nun gebracht. Wir hörten zunächst Offenbachs Operette „Die überlistete Scharwache" (Mr. u. Mde. Denis), ein unendlich harmloses Stückchen, in dem der vielgeschmähte Jacques so gar nichts von seiner berüchtigten Frivolität zeigt und zugleich durch eine graziöse und geistreiche Musik entzückt, die unsere heutige Operette mit ihren vulgären Tanzrhythmen oder süßen Sentimentalitäten nicht mehr kennt. Er hatte doch den Teufel im Leibe, der Kölner Renegat, das hat selbst Wagner empfunden. Recht nett spielte und sang Fräulein Adele von Ehrenberg als Kammerkätzchen Nanette, auch Fräulein Silvia Vere erntete Beifall mit ihren Proch'schen Variationen, die sie als Einlage zum besten gab. Ein Gesangsballet folgte: „Im Reiche des Jocus" mit Musik Don verschiedenen Komponisten. Da wurde dann graziös und ausgelassen getanzt, es klang recht schön. Endlich durften wir Herrn Grüneke auch als Komponisten kennen lernen in der Musik zur burlesken Operette „Ein Studentenstreich", die überall den gebildeten Musiker verrät, Banalitäten vermeidet und anmutig charakterisiert. Das Stückchen erregte.große Heiterkeit und giebt einen auserlesenen Ulk, von dem wir weiter nichts verraten wollen. Fräulein Anna Vollmar, die auch in den ersten Nummern sich durch Gewandtheit vorteilhaft ausgezeichnet hatte, war als flotter ^Student ganz in ihrem Elemente. Das zahlreich erschienene Publikum nahm das Gebotene mit freundlicher Dankbarkeit entgegen. Bei aller Munterkeit und Ausgelassenheit ging es sehr dezent her, fo moralisch, daß selbst der Abgeordnete Roeren keinen .Stoff zu sittenrichterlicher Bemäkelung gesunden hätte. ** Stadttheater. Morgen Sonntagnachmittag 4 Uhr findet als Kindervorstellung eine Aufführung des beliebten Märchens „Dornröschen" statt, welches von den Kleinen mit Freuden begrüßt werden dürfte. Die Ein- trittSpreise zu dieser Vorstellung sind bedeutend ermäßigt. — Abends geht die unverwüstliche Gesangspoffe „Die Rerse durch Berlin in 80 Stunden" in Szene, in welcher der Komiker Adolf Rosenberg von Köln als „Rentier Bielefeld" gastiert. , ** $8 0 h tigkeits - Konzert. Die Hochflut ge- sellrger Veranstaltungen ist vorüber. Da erscheint es denn nicht zu gewagt, den Freunden guter Musik, deren es ja in Gießen eme Fülle giebt, Gelegenheit zu bieten, eine vor- in6®?". Sängerin zu hören und zugleich ein Werk der Wolilthatigkett zu Vo lbringen. Frau Dr. H. aus Kassel ist zwar nicht Berufssangerin, steht aber ihrem Können nach weit über dem Dilettantentum; sie verfügt über eine schöne und umfangreiche vorzüglich ausgebildete Sopranstimme Diese Dame hat sich in liebenswürdigster Weise bereit erklärt, eine Anzahl von Liedern unserer besten Komponisten in einem Konzert vorzutragen, welches am 11 März abends 6 Uhr, im Saale des Gesellschafts-Vereins zu wobl- thätigen Zwecken veranstaltet werden soll. Das Programm der Darbietungen wird noch durch klassische Violinstücke mit Klavierbegleitung bereichert, sodaß auch wünschenswerte Abwechselung in dem Gebotenen gewahrt erscheint. In diesem Teile des Programms werden bewährte einheimische Kräfte eintreten, welche in dankenswertester Art ihre Mit Wirkung zugesagt haben. Hoffen wir aus reichen Erfolg für das Unternehmen? Ueber den Ertrag und seine Verwendung wollen wir seiner Zeit unseren Lesern berichten; für heute weisen wir auf das Inserat in dieser Nummer hin. ** Turnerisches. Mehrfach geäußerten Wünschen zufolge findet seitens des hiesigen Turnvereins nächsten Sonntag, den 4. d. M., abends 7>/a Uhr in der noch festlich dekorierten Turnhalle eine Wiederholung des jüngst abgehaltenen karnevalistischen Konzerts statt. Der Reinertrag ist nur zu turnerischen Zwecken bestimmt. Dem schon längst geplanten Umbau der Turnhalle ist man nämlich jetzt näher gerückt, indem die Pläne mit detaillierten Voranschlägen fertiggestellt sind und in diesen Tagen auch Schritte unternommen werden sollen, um den Beschluß der Generalversammlung hinsichtlich Aufbringung des Baukapitals durch freiwillige Gaben zur Ausführung zu bringen. So gilt denn auch diesem Projekt der Ueberschuß dieser nochmaligen Aufführung. Der Eintrittspreis ist auf 20 Pfg. normiert; höhere Beträge sind natürlich herzlich willkommen. Das Programm, vollständig neu aufgestellt, weist Nummern durchweg turnerischen oder humoristischen Inhalts auf. Freunde und Gönner der Turnerei sind freundlichst eingeladen. ? Grünberg, 2. März. Schon längere Zeit beschäftigt man sich hier mit der Frage der Beschaffung einer elektrischen Beleuchtungs-Anlage für hiesige Stadt. Gegenwärtig steht die Stadtverwaltung mit einem Unternehmer aus Frankfurt am Main in Unterhandlung, welcher beabsichtigt, auf eigene Kosten ein Elektrizitätswerk am hiesigen Platze zu errichten, und gegen angemessene Vergütung den zur Beleuchtung der Straßen erforderlichen elektrischen Strom zu liefern, falls ihm die Genehmigung zur Abgabe der elektrischen Kraft an Private erteilt würde. Seitens des Stadtvorstandes steht man dem Anerbieten sympathisch gegenüber, unp so ist zu hoffen, daß die für unser Gemeinwesen so wichtige Frage bald eine befriedigende Lösung finden wird. ! Beltershain, 1. März. Das in der Nähe unseres Ortes gelegene Gut „W a r t h o f" ging gegen den Kaufpreis von 60 000 Mark an einen Herrn von auswärts über. Der seitherige Besitzer wird jedoch das Gut als Pächter weiter bewirtschaften. )( Nieder-Gemünden, 2. März. Der Bau der Nebenbahn st recke Nieder-Gemünden-Hom- 6 er g bezw. Landesgrenze geht immer mehr der Vollendung entgegen. Sicherem Vernehmen nach wird die Bahn mit dem 1. Oktober dieses Jahres eröffnet und in Betrieb genommen werden. Darmstadt, 3. März. (Telephonmeldung 10 Uhr.) Seine König!. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigft geruht, am 3. März den Obersteiger Jakob Ewald in Weckesheim, Kreis Friedberg, das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für treue Arbeit" zu verleihen. Das Ehrenzeichen für Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren wurde verliehen durch Entschließung Seiner König!. Hoheit den Großherzog den Mitgliedern der freiw. Feuerwehren in Nieder-Eschbach: Joy. Steinmetz und Christian Steinmetz II. — Der frühere Verwalter des Krankenhauses Darmstadt, Weidner, Bruder des Bürgermeisters und Landtagsabgeordneten in Herchenhain, wurde zum Oberverwalter des Pfründner- und Armenhauses dahier 1 ernannt. ? M a i ri z, 2. März. Die sozialdemokratische Partei hier hat auf den fommenoen Montag eine Volksversammlung in die „Stadthalle" anberaumt, in welcher Stellung zur Unfallversicherungsnovelle genommen und eine diesbezügliche Resolution an den Reichstag gefaßt werden soll. Als Redner tritt der Reickstagsabgeordnete Redakteur Eduard Fischer von Dresden, der den Wahlkreis Witten vertritt, auf. — Die päpstliche Bestätigung des Domkapitulars Dr. Brück zum Bischof von Mainz wird nach einer Mitteilung, die der Reick)s- und Landtagsabgeordnete als Vorsitzender einer gestern hier stattgehabten Katholikenversammlung machte, wahrscheinlich erst nach Ostern, voraussichtlich nicht vor dem 1. Mai, erfolgen. In gestriger Katholikenversammlung wurde beschlossen, die Feier anläßlich der Konsekration des neuerwählten Bischofs genau so zu gestalten, wie bei der im Jahre 1886 stattgehabten Konsekration des Bischofs Haffner. Neben der kirchlichen Feier fand im Jahre 1886 ein großes Festbankett aus 120 Gedecken in der „Stadthalle" statt, bei welchem die Spitzen der Behörden ausnahmslos erschienen waren. — Die Influenza, die schon vor Wochen hier ihren Einzug gehalten, grassiert hier immer noch sehr stark, und zwar ist dieselbe noch eher im Zunehmen wie im Abnehmen. Auch ist ihr Charakter heftiger wie im Anfang. In einzelnen Beamtenkorporationen, so bei der Schutzmannschaft, ist die Seuche derart verbreitet, daß es schwer fällt, die verschiedenen Dienststellen besetzt zu halten. Gerichtssaal. w. Gießen, s. Mürz 1900. Strafkammer. Eine wichtige Entscheidung fällte gestern unsere Strafkammer. In Udenhausen bei Lauterbach besteht ein mit ordnungsmäßigen Satzungen ausgestatteter Bürgerverein, der den geselligen Verkehr der Mitglieder untereinander und ebenso die gegenseitige Aussprache derselben über landwirtschaftliche Gegenstände bezweckt. Zu diesem Zweck versammeln sich in zwangloser Art die Mitglieder des Bürgervereins in einem hierzu vom Landwirt und Spezereiwarenhändler Konrad Weber zu Udenhausen zur Verfügung gestellten größeren Zimmer, in welchem bei diesen Zusammenkünften Bier und Schnaps verabreicht wird. Die Getränke werden jedoch vom Vorstand des Vereins angekauft und bezahlt und teilweise zum (Selbstkostenpreis abgegeben. Erzielte kleine Ueber- chüsse wurden bisher zum Ankauf von Gläsern und zur Deckung von Vereins-Unkosten verwendet, sowie um den Spezereiwarenhändler Konrad Weber, der die Bedienung im Bürgerverein besorgte, dafür zu entlohnen. Der Verein hat bisher vergeblich versucht, die Erlaubnis zu dem vorge- childerten Bier- und BranntwvinauSschank zu erhalten. Es ist auch vorgekommen, daß Nichtmitglieder der Vereinigung von deren Mitgliedern als Gäste bei Weber eingeführt wurden; deren Getränke sind aber stets von Mitgliedern bestellt und bezahlt worden. Weber war wegen nicht befugter Ausübung des Schankgewerbes auf Grund des $ 33 und 147 der Gewerbeordnung, unter Anklage gestellt, dieserhalb aber vom Schöffengericht Lauterbach von Strafe und Kosten freigesprochen. Gegen dieses Urteil verfolgte die Staatsbehörde die Berufung vor unserer Strafkammer. Staatsanwalt Koch, welcher die Berufung zu vertreten hatte, erklärte, er verfolge dieselbe auf Antrag des Kreisamtes Alsfeld, obschon er persönlich der Ansicht sei, daß der Freispruch des Lauterbacher Gerichts nach Lage der Sache gerechtfertigt sei; er gebe jedoch zu, daß man im vorliegenden Fall auch eine andere Rechtsansicht haben könne, und stelle das Urteil in das Ermessen des Gerichts. Der Verteidiger, Rechtsanwalt Katz, schloß sich den Ausführungen des Staatsanwalts, soweit diese auf Verwerfung der Beruümg hinausgingen, an. Der Gerichtshof war aber der Ansicht, daß das Urteil des Schöffengerichts Alsfeld aufzuheben sei und der Angeklagte auf Grund der 33 und 147 zu einer Geldstrafe von 20 Mark und Tragung der Kosten zu verurteilen sei. Der Gerichtshof war der Ansicht, daß im vorliegenden Falle die Ber- hältmfse genau so liegen wie z. B. bei Konsum Vereinen. Der Angeklagte sei als Geschäftsführer des Bürger-Vereins anzusehen, als solcher müffe er im Besitz einer ihm persönlich gewährten Schankerlaubnis sein. Der Bürger Verein habe ohne Frage bei dem Vertrieb von Getränken Ersparnisse für die einzelnen Mitglieder erzielt, und daher seien die SS 33 und 147 im vorliegenden Fall auch anwendbar. —-' । 1 11 ■ ----- Universität und Hochschule. — Gestorben r In Lund in Schonen am 26. Februar der Uni- versitätsbibliothekar Dr. Elofs Tegner im Alter von 55 Jahren. Er war ein Verwandter des Dichter-Bischofs Esaias Tegner und hatte seinerseits in der Lebensbeschreibung des auch von Ernst Moritz Arndt ge» schilderten Generals Grafen G. M. Armfels die biographische Litteratur seines Vaterlandes um ein wertvolles Werk bereichert. — Verschiedenesr Professor Julius v. Michel in Würzburg, der einen Ruf an die Universiiät Berlin angenommen hat, übernimmt die Professur für Augenheilkunde und die Leitung der Universitäts- Augenklinik schon am 1. April. — Man berichtet aus Leipzig: Einer der bekanntesten Civilrechtslehrer Deutschlands, Geheimrat Professor Dr. Wach, beging gestern den Tag, an welchem er vor 25 Jahren in den Lehrkörper der Universität Leipzig eintrat. Staat, Universität und Bürgerschaft werden den Gelehrten in besonderer Weise ehren. Briefkasten. Rach Lollar. Der Bericht über die Festlichkeit konnte, weil ohne Namensangabe eingesandt, nicht ausgenommen werden. Jetzt, nach Verlauf einer Woche, darüber zu berichten, ist nicht angängig. D. Red. Arbeiterbewegung. Telegramme des »Gießener Anzeige*". Earmaux, 3. März. Die Bergwerksbesitzer haben auf die Forderungen der Arbeiter eine abschlägige Antwort erteilt. Handel und Verkehr. Volkswirtschaft. Frankfurter Börse vom Ä. März Wechsel auf New-York zu 4.21-22. Prämien auf Kredit per ult Februar 0.00%, do. per ult März 1.20 % do. per ult. April 2.20% Diskonto Kommandit per ult. Febr. 0.00%, do. per ult. März 1 30/q, do. per ult. April 2.00%. Lombarden per ult März 0.80 /o, do. per ult. April 1.10% do. per ult, Mai 0.00, Deutsche Bank per ult. März 0 00. Notierungen: Kreditaktien 286.30-236 , Diskonto - Kommandit 198.30-40-20.000, Staatsb. 140.30, Gotthard 143.70 Lombarden 29.50-60, Ungar. Goldrente 98.50, Italiener 95 30, Sproe, Mexikaner 26.30, Oesterr. Coupons 84.%, Amerik. Coupons 4.19%, Privat-Diskont 5% B. 5% G _ Gieße«, 3. Mär». Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. X 0.80-0.90, Hühnereier per St. 6—7 4, 2 St. 11—12 H, Enteneier 1 St. 0—0 4, Gänse, eier per St. 6—00 H, «äse 1 St. 5—8 Käsematte 2 St. 5—6 Erbsen per Liter 20 Linsen per Liter 30 H, Tauben per Paar •* 1a 0—1.20, Hühner per St. 1.20—2.20, Hahnen per Stück 1.20—2.00, Enten per St. v* 2.00—2.40, Gänse per Pfund -*6.00—0.00, Ochsenfleisch per Pfd. 68—74 Kuh. und Rindfleisch per Pfd. 62—64 4, Schweinefleisch per Pfd. 60—72 4, Schweine« fleisch, gesalzen, per Pfd. 76 Ä, Kalbfleisch per Pfd. 64—66 Hammelfleisch per Pfd. 50—64 H, Kartoffeln per 100 Kilo 4.00 big 4.50 Ji, Weißkraut per St. 00—00, Zwiebeln per «tr. 6.50—7.00, Milch per Liter 16 Ä. Markus Bauer Kirchenplatz No. 11. »rs. Grosses Lager in eleganter r Herren-Garderobe- Anfertigung nach Mass in eigener Werkstätte, ^Unterkleider, Wäsche Unterröcke für Damen. Herren- Wäsche, Kragen, Hem- den, Vorhemden, Alle Arten Mannfaktnr- n. Weisswaren, Tischdecken, Bettkolter. Übernahme Aus- Manschetten, Kragen- schöner, Hosenträger, Kravatten-Nadeln, Unterkleider, Sweaters. Ärmste Meldungen. Devesches deS BUreau .Herold". Paris, 3. März. In dem Befinden des Generals Gallifet ist keine Aenderung eingetreten. Der Kräftezustand des Kranken ist unverändert. Sein Zustand giebt zu Besorgniffen keine Veranlassung. Creuzot, 3. März. Die Feuersbrunst in den Creuzot-Werken, durch welche die Artillerie und elektrischen Bureaus zerstört wurden, hat auch wichtige Pläne und Modelle vernichtet, deren Gesamtwert auf über eine Million veranschlagt wird. Das Feuer wird auf Brand- tiftung zurückgeführt. Die Investitur des Kronprinzen. Berlin, 2. März. Im Rittersaale des königlichen Schlöffe- >at gestern abend die feierliche Investitur des Kronprinzen mit >em Orden vom Goldenen Vliese stattgefunden. Nachdem )er Kaiser den Thron bestiegen hatte, wurde der Herzog von Veragua unter großem Ceremoniell in den Saal ge- ührt. Er überreichte dem Kaiser ein Schreiben der Königin- legentin von Spanien. Als Taufpaten fungierten die Prinzen Heinrich und Albrecht von Preußen. Als der . Herzog dem Prinzen die Kette umgehängt hatte, erteilte der kaiser ihm den Ritterschlag, worauf man sich nach der Bilder-Gallerie zum Diner begab. Die Arbeite« des Reichstages. Berlin, 3. März. Dem „Vorwärts" zufolge glaubt man bis zum 17. März die zweite und dritte Lesung der noch rückständigen Vorlagen im Reichstage erledigen zu önnen. Hierauf werden die zurückgebliebenen Teile des Etats in zweiter Lesung fertig zu stellen sein, und dann die )ritte Lesung deS Etats in Angriff genommen. Auf diese Weise hofft man bis zum Eintritt der Osterferien dieses Arbeitspensum zu bewältigen. Nach den Osterferien wird )ic Flotten Vorlage die parlamentarische Arena eröffnen, da die Absicht besteht, diese Vorlage in der Budget-Kommission noch vor der Osterpause zu erledigen. 4'S feien dir Vä blut' ed 2*. N, nat| Bbj.m Nl ZL-r °p^'fche Litteral ? ^ürzblm, rt o >*4, Einer ™« ^tofeflot V5w£ ' U.nwetftlit unk fe ehren. 1*. DU ärr tyfr do. per ult mmanditper ult, lt April 2,00%, pü 1.10% do. Diskonto-Ko», d 143.70 Lorn- Mt -d SO, Spra, Coupons 4.19% $fb. 84-68* oÄbiooto X 6.60-7.06, f dem jachm 0.90, ftimr -0-04 We, feilt MA, r Allo Arten Manufaktur- Weisswaren, eider,Wäsche 8 für Damen, lecken, Bett- •. Übernahme ollstind. Am- 1 sUttungen. e. arkstätte. N des Sevt' ingetrettn. Da Sein runft in ifltrie unb dtv nötige M mf über eM d aus DrLvd- '°L- J®? in. utl guf diese ®efl'.rt>nW Säw Schloß ftTonpxjnjcn mrt nbtn. Nochdev K der HerM in den Saal g WderSöE p*£ i ?>•; ; M ««♦ DM- Smgetroffen: Kine Waggon-Ladung feinste Metzer Marmelade-Melange Fabrikat E. Moitrier, Metz. 1670 unb bitten da» verehrte Publikum, fich von der prima Qualität dieser, sowie sämtlicher von uns gesührten Waren gesälligst überzeugen zu wollen. Bahnhofstraße 27. 1647 1665 Der Vorstand Gäste sind willkommen. 13200 to K. Ruhl, Hfenputzer Heller. 1656 50 nach 900 Schwörer. 1652 und i Smrich Kkyberger -9854 Red Leun. 1663 verschltdents M ucvluuifcn 1 Bucheustamm 8 Kieferuftämme IO Eichenstaugen 7300 12 14 128 11,4 10 30 11 6 11 Joh. Fr. Schaaf in Giessen H. Klippsteln in Langsdorf. messet, 8—12 m lang, Reisstangen, 5—7 cm Durchm., 6—9 m lang, ----- 15 fm, Wellen, rm Stöcke. Zusammenkunft auf der (haussierten Erlesbergerschneise. Lich, den 2. März 1900. Großh. Bürgermeisterei Lich. Hchversteigerung im sicher Stadtwald. Donnerstag den 8. März l. I., vormittags 10 Uhr beginnend, sollen im Licher Stadtwald, Distrikt Ettingshäuserkopf und Kleinhäuserberg versteigert werden: Meine Wohnung befindet sich Tiefenweg 15. Holzversteigerung. Mittwoch den 7. dss. Mts. wird in hiesigem Grmeindewald fol- Am Dienstag dem 6. d. Mts. kommen auf der Hallestelle Reiskirchen 270 Stück und auf der Haltestelle Großen-Buseck 750 Stück abgängige hölzerne Bahnschwellen zur Versteigerung und zwar in Reiskirchen Dorrn. 10 Uhr und in Großen-Bujeck nachm. 2 Uhr 1654 Gießen, 2. März 1900. Großh. Eisenbahn-Bttriebsinspektion 1. Kirchenral Gngefs-Stiftung. Die Zinsen der Engel'S-Sttftung sollen am 24. d. Mts. an zehn arme und würdige Familien zu Gießen verteilt werden. Die Familien, die sich um diese Stiftung bewerben wollen, mögen sich bis zum 13. d. M. dei dem Pfarrer, zu dessen Gemeinde sie gehören, anmelden. Mr offerieren diese hochfeine Konserven - Marmelade, die nicht etwa sogenannte Konsum-Ware, sondern die beste Qualität Wellt, und selbst den verwöhntesten Geschmack völlig befriedigt, zu nachstehend billigsten, nur bei direkiem Waggonbezug möglichen Preisen: 1682J Ein hochelegantes, kreuzsmtiges SaloruPianino, Nußbaum matt und blank poliert, mit Aufsatz, nur einige Wochen gespielt (neu 630 Mark), zu 500 Mark bar. Wilh. Rudolph, Seltersweg 91. Gießen, dm 3. März 1900. Der evangelische Gesamt-Kirchenvorstand. Dr. Naumann. Philippstei«, bett 2. März 1900. Rosenkranz, Bürgermeister. Die Zusammenkunft ist nachmittags 2 Uhr auf der Teilschneise am Berg« werk. Großen-Linden, am 1. März 1900. Gr. Bürgermeisterei Großen-Linden. Atelier für P-rtratt Malerei Von Otto Fritz, Kunstmaler, Giessen, Göthestraße 46. Unterricht in Portrait-, Landschaft--, Stilllebrn«, Blumen« und Dekoratiorrs» Malerei. — Renovieren alter Gemälde. 1603 ML Schlachthaus. Freibank. 1511 Heute und Montag: Gchstaßkisch 50 M MlochseuAkilch 35 psg. Rmdßkis-H GM-' Detsillisten-Verein. General-V er Sammlung Dienstag brn 6. Mär?, abeuls 9 Uhr im Saft (Ebel. Dagesorbuuug: 1) Eintragung des Vereins ins Vereinsregister und Statutenänderung. 2) Beiträge zum Handelskammerbericht. 3) Handelskammerwahl. 1676 Allseitiges Erscheinen sehr erwünscht.Der Vorstand. Nutzholz-Verkauf. Oberförsterei Ellnhausen (Kreis Marburg a d. L.) Freitag den IS.März 1900, von Dorrn. IO Uhr ab, kommen in der Gastwirtschaft von H. Prediger in Ockershausen aus dem Schutzbezirk Ellnhausen, Distrikt 20, 21, 25 (Schneide), 26. 27, 31, 32 (Kleine, und Große-Lummersbach), 47 (Otto- wald) und 36, 37, 38, 40, 41, 44, 46 (Gänseei, Auersberg) zum Verkauf: Eichen: 265 Stämme 2.—5 Kl., bis 62 cm stark, — 165 fm, 108 Stangen 1.—3. Kl., 198 rm Schichtnutzholz (2,5 und 4 rn lange Rollen) - Buchen r 15 rm Nutzscheite 2. Kl. (2 m lang), 2 rm desgl. Hainbuchen (Rollen), 9 Hainbuchen-Stämme mit 2 fm; 1 Linde --- 1 fm; Fichten, Kiefern, Lärchen: 59 Stämme mit 16 fm, 229 Stangen 1.—3. Kl., 100 desgl. 4. Kl., 8 rm Rollen, 2,5 m lang. Die Herren Förster zeigende Hölzer auf Ansuchen vor.} Aufmaß, und Nummerverzeichnisse können gegen Zahlung der Schreibgebühren durch die Oberförsterei be- zogen werden. 1655 Hotzversteigerung in der Kkihenl. Kbklfirstkkki Rabenau. Donnerstag den 8. März 1900, vormittags 10 Uhr, nach Zusammenkunft auf der Straße Rüddingshausen— Deckenbach, am Waldeingang auS Distrikt Ampel: Stämme Fichten: 4 Stück mit o,57 fm; Derbstangen Fichten: 206 Stück mit 7,05 fm; Reisstangen Fichten: 61 Stück mit 0,78 fm; Scheiter rm; Buchen 269 1. Kl., 2 2. Kl., Eichen 28; Knüppel rm: Buchen 167, Eichen 33 1. Kl, 8 2. Kl., Aspen 2; Reiser rm : Buchen 506, Eichen 96, Nadel 2, Aspen 2; Stöcke rm: Buchen 94, Elchen 37 1. Kl., 2 2. Kl. — Nähere Auskunft erteilt auf Verlangen Forstvart Wißner-Londorf, sowie unterzeichnete Stelle. Papiermühle, den 28 Februar 1900. Freiherrliche Oberförsterei Rabenau. Stammholzversteigerung. Die aus de» 8. März e. auberanmte Eicheustammholz' Versteigerung wird wegen einer an diesem Tage in Braunfels stattfindenden, nicht abgehalten. Es kommen daher Freitag den 9. März, avfaugend im Distrikt „Kirschbach", morgens 10 Uhr, zur Versteigerung: 121 Eicheustämme mit 138,48 fm, geudes Fichtenholz versteigert: Derbftangen,8—12 orn Durch- rm Buchenscheit, „ Buchenknüppel, „ Eichen- und Weichholzknüppel, Buchen-, 1450 Eichen- und Weichholz-Wellen, 2. und 3. Durchforstung, rm Nadel-Stöcke, Fichtenstämme mit 8,44 fm, Fichtenderbstangen m.0,67 fm, Hainbuchen-Langwiede, rm Linden • Rundscheit im Rothenbusch. Dieselben wer- den mittags beim Feuer, ohne vorgezeigt, versteigert. empfiehlt sich H. Plank, Spezial - Damen - Friseur - Geschäft. NB. Alle Arten Haararbeiteu wie Zöpfe, Dreher, Sckeitel, Locken rc. werde» schön und dauerhaft angefertigt. 1669 ----------------- } Red StarTine L L Rothe X) Stern Linie Dostliamxfer von [Antwerpen] Ein gebrauchter, aber gut erhaltener Badeofen für Gas- ob. Koblenheizung, und eine dsgl. Badewanne zu kaufen gesuckt. — Gest. Offerten unter Angabe des Preises an die Expedition: dieses Blattes unter L. 1672 erbeten. ä^^Auskunft crtheilen g Star Linie in Antwerpen, Steckbrief. Der Handwerker Reinhard Kern, geboren am 27. September 1856 zu Ruttershausen, Kreis Gießen, welcher durch kriegsgerichtliches Erkenntnis vom 10. Juni 1879 in contumaciam für einen Deserteur erklärt und mit einer Geldstrafe von 160 Mark belegt worden ist, ist bis jetzt weder zu seinem Marineteil zurückgekehrt, noch ergriffen worden. Alle Polizeibehörden werden ersucht, auf denselben zu fahnden, ihn im Be- tretungsfalle zu verhaften und an die nächste Militärbehörde abzuliefern. Wilhelmshaven, den 3. März 1900. Kaiserliches Gericht der Marinestation der Nordsee.1685 Bauteohnlsobe Fachschulen Arnstadt I.Th. 1.Baugewerk-,2.Eisenbahn-Techniker- u. Bahnmeister- u. 3. Strassen- u. Tiefbau-Schule. j Lehrgan" 4 Semester. Staatsanfslcht durch Staatskonim 1ssar. 1,89 „ 2,2» „ und 0,75 „ Kölner Konsom-A.xista.lt C. F. Hackenberg Nachfolger. Lindenpkatz 12 Gvaug. Gottesdienste der Methodisten-Gemeiude. Neuenweg Str. 9, Hinterhaus 1. Stock, Eingang Erlengaffe. Eonwag pe« 4. März, nachmittags 4 Uhr und Mittwoch 8* 3 Uhrr Predigt. Sonntagsschule, Sonntag 2 Uhr. Hülfsprediger K. Urech. Jedermann freundlichst willkommen. Itttia ganatia sär Gießen and Umgegend. Sonntag den 4. März, nachmittags 4 Uhr, in der Restauralion zum Aquarium: 0820 Monats Versammlung 1) Vortrag von Mitglied Louis Rolosf über „Zucht und Pstege der Kauarieu". 2) Verlosung. Ö 0 q Arennden und Aekaunten Q Q sagen wir, vei unserem Weg- ft 0 zuge nach Kamburg, ein 0 0 herzliches Aebewohl. 1683 0 o August Rinn u. Frau 8 0 Anna geb. Kodt. 0 0 0000000000000 Im Champonitron (Damenkopfwafcheu) bei sorgfältigster Ausführung 0835] Ein gut erhalt. Kinderwagen billig zu verk. Moltkestraße 2 a, II. 0840] Ern noch fast neues Damen« fahrrad, sowie ein älteres Herren« fahrrav billig zu verkaufen. Gest Offerten postlagernd V. V. 10. 0813] Harzer KanarienvSgel, gute Sänger, auch Weibchen, zu verkaufen. Gonnenstratze 18. Zur Beratung und Beschlußfassung Über das abgeänderte Statut unserer Bank, worüber Entwürfe in unserem Geschäftslokale zu haben find, findet 1673 Montag den 12. ds. Mts., abends 8*/2 Mr im Saale des Hotel Einhorn dahier eine Ausserordentliche General-Versammlung |att. Mit Rücksicht auf die Wichtigkeit des Gegenstandes wird um all- -seitlges Etscheinen der Mitglieder gebeten. Gießen, den 3. März 1900. Gewerbebank zu Gießen. Eingetragene Genossenschaft mit unbeschr. Haftpflicht. Carl Loos ____________________Vorsitzender des Aufsichtsrates.______________________ Meiner werten Kundschaft die Mitteilung, daß irä die Sandgrude non Herrn Wine am Schiffeuberger Weg übernommen habe und Lvrtselbst jeden Tag von morgens 6 Uhr bis abends 7 Uhr Sand ab- geholt werden kann. IW Die Anfuhr von Sand auf Baustellen in und außer jy der Stadt kann durch mein eigenes Fuhrwerk ge- jy* liefert werden; auch kann Sand von der Liebigshöhe IW* jeden Tag abgeholt werden. Mein Pilial - Gesdiäift für Betten und 5thlafzimmer-CinricMnigen ist 1677 Frits Notrack 1658 F. Schubert. W. A. Mozart. Brahma. Der 1646 Die Vorstände, IlmilllPlllf iBISlIIIITllilT J. Borger. 1668 Vermieten. TelterSweg 59. 0836] Schön möbl. Wimmer billig zu vermieten. Kirchenplatz S. sichert. 1669 . 1676 1660 Montagabend: Meyer. N ran.won,icher Shfcaütur. H Smtf unk Berts- der Brühl'scheu tlmversitars-Buch. unb Ötcmöruderei lDirrscv Erden) in Gießen. Pie heutige Wummer umfaßt 16 Seite» Offene stellen W ietiiefnche Her eine Permietnngen Hof Bubenrod, den 2. März 1900. Die Beerdigung findet Montag den 5. März, nachmittags 2 Uhr, statt. G F. Händel. Th. Müngeradortf. Hildaoh. C. M. v. Weber. Job. Lewalter. 0838] Kleines Mansardenlogis mit Wasserleitung auf 1. April zu vermieten. Steinftratze 78. Karten für Nichtmitglieder ä Mk. 1.— sind zu haben bei den Herren E. Challier, Neuenweg, H. Noll, Mäusburg, sowie abends an der Kasse; für Mitglieder (gratis) und deren Angehörige (ä 50 Pfg.) an der Kasse bezw. dem Gewerbevereinsdiener. Ein Student sucht ein möbliertes1 Zimmer in ruhiger Lage. Offerten sofort an die Expedition dieses Blattes unter Nr. 0815 erbeten. 0824] Eine silberne Damennhr, Ar. 105681, mit zwei Ketten, in der Innenstadt verloren. Abzugeben gegen gute Belohnung im OffizierS-Kaftno, Zeughaus-Kaserne. (ikfatibtti Regenschirm, 1 J 1 Kopftuch, 1 8, Gießen, ai Großh 1. Lieder: a) Vor meiner "Wiege b) Ganymed........ c) An die Nachtigall 2. Sonate in B-dur für Klavier und Violine (Köcher 464) comp. 1784 ........... 3. Lieder: a) Die Feldcinsamkeit b) Immer leiser wird mein Schlummer . c) Erinnerung........ d) Mädchenlied 4. Sonate in E-dnr für Violine mit Klavierbegleitung Nr. 16 der Sonate da Camera...... 5. Lieder: a) Glück......... b) Winterlied c) Der Lenz d) Unbefangenheit....... e) Wiegenlied........ 6. Andante in C-dur für Violine mit Klavierbegleitung (2. Satz des Konzertes op. 64) 7. Lieder: a) „Weisst Du noch“ b) „Des Mondes Silber rinnt* . c) „O süsse Mutter“...... Der am Di" dm 7. März l beginnt an beiden Gietzen.de Grvtzi Jagdschlößchen Dutenhofen Führe von Henle ab auch das beliebte d) „Zwischen uns ist nichts geschehen“ Flngel ist aus dem Instrumentenlager von Herrn W, Der Ertrag ist für wohlthätige Zwecke bestimmt. Billete sind von Montag ab in der Musikalienhandlung von Ernst Challier zu haben, daselbst auch Umtausch der vorverkauften Karten. Preise der Plätze: Sperrsitz Mk. 2.—, Gallerie oder Vonaal Mk 1 50 Studentenkarten Mk. 1.—, Schülerkarten 50 Pfg. \ g75 0833] Zwei Arbeiter können Kost und Logis erhalten. Wolkengasse 26. F. Mendelssohn- Bartholdy. Jensen. Kjerulf. Löwe. Zarzicky. . Rudolph hier. Statt besonderer Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die schmerzliche Mitteilung, dass heute mittag 8/45 Uhr unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Elise Sohwarzentraub, geb Brennemann, nach langem, schwerem, mit grosser Geduld ertragenem Leiden sanft dem Herrn entschlafen ist. Die trauerndem Hinterbliebenen. Kaufmännischer Verein uai Orts-ßewerbeverein Giessen. Sechster Vortrag Mittwoch den 7. März 1900, abends 8% Uhr pünktlich, in Steins Saalbau. Herr W. Neander, Hannover, Fürstlich Waldeek’seher Hol-Rezitator, Thema: Deutschlands Kolonien (der Gesamtbestand der deutschen Ueberseebesitzungen einschliesslich der Karolinen) verbunden mit der Darstellung von 100 farbenprächtigen Kolonial-Lichtbildern • nach Originalen der Kolonialabteilung des Auswärtigen Amtesund Privataufnahmen bedeutendster Forscher. :ii Konxertlokal vier Jahreszeiten. Grünbergerstraße 47. Sonntag den 4. März 1900: Imi große IWoWen-VorstMogeo. Neues Personal! Yems Personal r NV' Höchst dezent und humoristisch. les? Anfang nachmittags 4 Uhr und abends 8 Uhr. W oi.lt,: Wbnich -st Vköershe'i ^Mchchausg »orbtn. 9 Tittzrv.M" tzntzhn Die Eckankun itz nitz ohne Tim mnMtWn Lac lommijjtonebnatun eüentufü den als geordneten für Mo, leuchten zu lassen, bald geschehen kann, Flottensrage bleibt Ml- »SM jebl, läge zu verderben, uachtoniinen, iW hinter sich haben,' tzebnn; des Mat W itz. Aber V ^icht stattgeben zi durch diesen Bess von der Hneifibe 'N machen lasse bewahren fortüefe der Erörterung b Debatten zeitigte, preußischen 8 de- Gesetzes über Welche. Mw Grenzen Ä66erQtun9 V V*bit 2? ^tlnahine gäbe Oon - ®nglän >eM i SAÄ *rf?fr fa ba \ dadu, ? i°lcher fc W SWö! aller AL Von zwei Damen für 1. Juli eine 4- bis 5-Zimmerwohnung in schöner Lage zu mieten gesucht. Anerbieten werden unter 8. 8. 0822 an die Expedition dieses Blattes erbeten. Schöne 3-Zimmerwohnungvon jungem Ehepaar (kinderlos) per 1. Mai eventuell etwas später zu mieten gesucht. 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Nach Wiesbaden wird zur Stütze der leidenden Hausfrau ein beftereS, gesetztes Mädchen gesucht, das gut bürgerlich kochen kann und außerdem dem HauSstande zeitweise vorstehen könnte. Hoher Lohn und gute Behandlung zuge- Ein Dienstmädchen für Haus- und Küchenarbeit gegen hohen Lohn gesucht. 1644 _____________Wallthorstraße 29. SW Perfektes Mädchen gesetzten Alters/welches selbständig gut kocht und alle Hausarbeit gründ!, versteht, wird von kinderloser Herrschaft gesucht. Beihilfe vorhanden. Vorzustellen: „Steins Garten", Zimmer 10.__0816 1664] Lauffrau oder Mädchenaus einige Stunden täglich gesucht. ______________Hofmannftratze 7. 0823] Gesucht für 1. April jüngeres, sauberes Hausmädchen. Näheres SelterSweg 64 I._________ 0825] Ein properes Dienstmädchen gegen hohen Lohn nach Westfalen, Lünen, gesucht. Reise wird vergütet. Zu erfragen ___Bröker, Gießen, Neustadt 11. 0827] Mädchen oder Frau bis nachmittags 3 Uhr ges. Näh. Bergst». 21 II. Ein junger, verheirateter Kaufmann, drr genötigt ist, sein Geschäft aufzugeben, sucht geeignete Stellung. Gefl. Offerten unter P. 8. 0826 an die Expedition dieses BlatteS erbeten.