;a?8tigch ’ient 7511 Men ^ute Bücher 1 goten Preisen auft. 1247 J Buchhdlff, ige 5. 6 ’ > Ml Mast bei hö<--n überall gesu-/. m ft., KM, M» A-ioofiefabeil. ZüL g*SÄ "a-roah«/ gWltt • bvb ■berg« We. iaus David ' ffritbr. S>aeib - mb berühmtes renntlheu*. a htWe ÄoUdtwt bei chru SmWttrit )iskrete ante Bedienung. s:: Stadttieate tt 4. März MV, ttagö 4 Uhrr worstelluug.^N rösche». Akten von ®örm Eintrittspreise aSs 8 Uhr: I des Kowikerd mberg von S-i° [ iiLlltz N i $uM swy«* I S. LehnhM xzLL'rS i BUvr I« » 5, KUv: 5' i. w 6t vallet-vall. trsonen: S»l* »IS ** , ffrieda 6. U» **» L'K totitÄ äl^Ä tt SS ängertn. w«. jW Rr. 53 Sonntag den März Drittes Blatt. 1900 Alle Anzeigen-BermittlungSstellen deS Ja- und Ausland«! nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgcye« Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. 8*Be>*r< o»n Anzeigen zu der nachmittags für de» Fadvadm Lag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Abbestellungen spätestens abends vorher. ZZezugspreis vierieljährl. Mk. 2M monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn; durch die Abholestellett vierieljährl. Mk. 1,91 monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vierieljährl. mit Bestellgeld. nd täglich nähme deS MontagS. Die Gießener Jlemilien-tätler «»erden dem Anzeiger hn Wechsel mit -Hess. Landwirt" u. „SMtttr Jfir heff. Volkskunde" »öchtl. 4 mal beigelegt. Gießener Anzeiger Keneral-'Un^iger 2lMts- uub Anzeigeblcrtt für den Atreis Gieszen. siedn^i-«. Expedition und Druckerei: ^chukstratze Vr. 7. «■■«'gLJ.™"*"™™1111 Gratisbeilage»: Gießener FamMenblätter, Der hessische Handwirt, Dlätter für hessische Dotkskrmde. Adreffe für Depefchm: Anzeiger Hiet«» Fernsprecher Nr. 51. (Nachdruck mit voller Quellenangabe gestattet) Die Bedeutung des neuen Jnvalidenverstcherungsgesehes. Bou der Telbstverftcheruug Heiner selbständiger Geschäftsleute. Wir Deutschen gelten überall für ein wirtschaftliches Volk. Doch ist mnser Ruhm noch nicht alt. Eigentlich war unsere Richtung von altersher mehr eine beschauliche, nachdenkliche, grübelnde, wir erschienen den Fremden als ein ..Volk von Denkern" und die wagende Thatkraft vertrat bei uns nur ein kleiner Bruchteil an den Küsten, den die Natur selbst auf weit ausgreifende wirtschaftliche Thätigkeit hinwies. Die Erscheinung nutzbringender Vereinigung von Männern zu dem Zwecke, in gleicher wirtschaftlicher Richtung zu wirken, blieb auf wenige Kreise beschränkt, im Mittelalter treten nur hervor: in Norddeutschland die Hansa, und in Süddeutschland einige Weltfirmen in Augsburg und Nürnberg, ^vie die Fugger, Welser u. a. Nach deren Verfall zersplitterten sich die Kräfte, und man durfte bis in die neueste Zeit unbestritten behaupten, daß den Deutschen Wirtschaftlichkeit abgehe; — Wirtschaftlichkeit in dem Sinne, daß sie die natürlichen Mittel der gesellschaftlichen Verbindung (Assoziation) zum gemeinsamen Handeln in ihrer ganzen ungeheuren Bedeutung für die Entwicklung des Wohlstandes eines Volkes klar erkannten. Es bedurfte erst teuren Lehrgeldes, das wir auf dem Völkermarkte zahlen mußten, ehe wir uns des rechten Weges klar wurden, und nachdem wir uns bei den Nachbarn gründlich umgesehen, wacker die Hände zu rühren begannen. Zu dem nun 'folgenden Aufschwünge unserer Werk- thätigkeit trugen viel die Mahnungsrufe derjenigen Volkswirtschaftslehrer bei, welche bei dem bekannten englischen Forscher Malthus in die Schule gegangen waren. Dessen Philosophie kommt zu dem Ergebnisse, daß, da sich die Menschen im Laufe der Jahre in geometrischer Progression vermehren (im Verhältnis 1:2:4:8:16) die Schaffung von Nahrungsmitteln aber nur in arithmetischer Progression (im Verhältnis 1:2:3:4:5) vor sich gehe, — ein Zusammenbruch der menschlichen Gesellschaft in nicht so ferner Zukunft unvermeidlich sei. Man hörte in den achtziger Jahren sogar Stimmen: „Ach, könnte doch der verheerende Strom von Kindern nur für ein paar Jahre gehemmt werden, so würde das schon unsägliche Erleichterung schaffen". (James Gotter Morison.) Das deutsche Volk aber zog die richtigen Lehren aus diesen Kassandrarufen, es warf sich mit ungeheurem Eifer auf die Arbeit, mit dem Erfolge, daß wir uns seit etwa zehn Jahren schon eine hübsche Strecke weit auf dem Wege befinden, ein wirtschaftliches Volk zu werden. Nicht zum wenigsten verdanken wir [ das der Tüchtigkeit unseres Handels- und Schifferstandes, 1 sowie der Intelligenz unserer Gelehrten, denen eine weit- ausschauende Industrie und besonnene Landwirtschaft willfährig entgegenkommen. Ueberall im Reiche einigt sich das Kapital zu leistungsfähigen Gesellschaften; Lebensversicherungen und andere Versicherungen erhöhen das wohlthuende Gefühl der Stetigkeit, und die festen Vereinigungen der Arbeiter, wie der Arbeitgeber stärken die wirtschaftliche Kraft des Volkes. Aber unser wirtschaftlicher Aufstieg befindet sich erst im Anfänge. Bis vor kurzem marschierten wir noch im Hintertreffen der Völker im Wettbewerbe, und verstanden nicht ganz, alle günstigen Bedingungen auszunutzen. Zum Beweise vergleiche man nur die Teilnahme der bei uns in Betracht kommenden Nationen an der weisesten wirtschaftlichen Fürsorge, der Lebensversicherung. Während in England, dem Vaterlande derselben, und auch schon in Amerika eine unversicherte Person von einigem Einkommen zu den Seltenheiten gehört, mangelt es in dieser Beziehung in Deutschland bis in die Gegenwart hinein noch sehr an Verständnis und Interesse. Im Jahre 1864 zählte Deutschland 26 Lebensversicherungsgesellschaften (18 auf Aktien, 8 auf Gegenseitigkeit). Die größte Lebensversicherungssumme mit 139 Millionen Mark wies die Gothaer auf, an welche damals keine auch nur entfernt hinanreichte. Welch gewaltige Fortschritte wir seitdem in diesem wichtigen Zweige der Volkswirtschaft machten, verdeutlichen folgende Angaben: Die Zahl der Lebens-Versicherungsgesellschaften stieg bis zum Jahre 1898 auf 43, davon beruhen 20 auf Gegenseitigkeit und 23 sind Aktiengesellschaften. Der Versicherungsbestand bei ersteren betrug 3400 Millionen Mark, bei letzteren 3160 Millionen Mark, so daß in diesem Geschäft bald 7 Milliarden Mark erreicht sein dürften. Den größten Versicherungsbestand unter ersteren weist die Gothaer mit 752 Millionen Mark auf, den kleinsten die jüngste Gesellschaft Atropos-Leipzig mit 3 Millionen Mark; unter- letzteren den größten die Germania-Stettin mit 580 Millionen Mark, den kleinsten die jüngste Gesellschaft Deutscher Anker-Berlin mit 2 Millionen Mark. Das größte Neugeschäft im Jahre 1898 machte unter den Gesellschaften auf Gegenseitigkeit die Stuttgarter Lebensversicherungsund Ersparnisbank mit 47 Millionen Mark (nach einer von derselben veröffentlichten Uebersicht), unter den Aktiengesellschaften die Aktiengesellschaft Victoria-Berlin mit 61 Millionen Mark. Hier ist nicht der Plcktz, die Bedeutung der Lebens-Versicherung für die Lebenshaltung der Familie näher zu beleuchten, die Erfahrung beweist ihre Notwendigkeit, sodaß wir nur bedauern können, daß bei den unumgänglichen Umständlichkeiten und der notwendigen Höhe des Beitrags bei den bestehenden Lebensversick>erungsgesellschaften der vierte Stand nahezu von den Wohlthaten der Einrichtung ausgeschlossen ist, trotz der wohlgemeinten Versuche, welche einige Gesellschaften mit der Arbeiterversicherung an stellten. Für ihn, soweit er die Arbeiter, Gehilfen, Gesellen, Lehrlinge, Dienstboten, Betriebsbeamte, Handlungs-Gehilfen, -Lehrlinge und Seeschiffer umfaßt, sollte das Gesetz vom 22. Juni 1889 betr. die Jnvaliditäts- und Alters-Versicherung eintreten. Wenn auch die durch dasselbe gewährleistete Versorgung in manchen Fällen unzureichend erscheint, und von der sozialdemokratischen Partei schlankweg als ein „Bettel" bezeichnet wird, so bedeutet sie doch gegen den früheren Zustand, da der Arbeitsunfähige einfach bent Elende, der Verzweiflung und der privaten oder öffentlichen Armenpflege zur Last fiel, einen ungeheuren Fortschritt, der mit dazu beitrug, daß die gereizte, gehässige Stimmung der Lohnarbeiter sich langsam, aber stetig von den umstürzlerischen Plänen ab, und verständiger Reformarbeit zuwandte. Welchen Umfang die Wirkung des ge- ncmnten Gesetzes annimmt, ersehe man aus der Angabe, daß bis zum 31. Dezember 1899 bewilligt wurden an Invalidenrenten 477 930, an Altersrenten 355 255. In Geld umgesetzt nimmt sich die Fürsorge für die' Arbeiter so auH (Nach Hitze, M. d. R.), Aus der Krankenversicherung 1473 Millionen M. „ „ Unfallversicherung 514 „ „ „ „ Invalidenversicherung 631 „ „ Zusammen 2618 Millionen M. Einlagen in die Reservefonds usw. 1156 3774 Millionen M. Doch kam die Wohlthat des Gesetzes nicht allen zugute, welche ihrer wirtschaftlichen Lage nach den Lohnarbeitern gleich, ja, in manchen Fällen ihnen nachstehen. Dazu gehören die Kleinbauern, die Pächter, die kleineren Handwerker und Kaufleute u. s. w. Besonders die ersteren leben in einer keineswegs beneidenswerten Lage. Die harte Arbeit ihrer Hände sichert ihnen kaum den allernötigsten Lebensunterhalt, und erlaubt es nicht, nennenswerte Ersparnisse für Alter und Krankheit zurückzulegen. Zwar zeichnen sie sich noch immer durch Bedürfnislosigkeit aus, doch bleibt ihnen aus dem Erlös ihrer Landwirtschaft, welche sie meist ohne fremde Hilfe mit ihren Angehörigen betreiben und welche sich auf das Halten einiger Kühe und Schweine, Wenns hoch kommt, eines Pferdes, beschränkt, kaum so viel bares Geld übrig, um die Abgaben, Kleidung und die Krämerwaren zu bestreiten. Für diele vergessenen Angehörigen des vierten Standes bedeutet das neue Jn- validenversicherungsgesetz vom 13. Juli 1899, welches am Feuilleton. Berliner Aries. (Plaudereien aus der Kaiserstadt.) (Nachdruck verboten.) Transvaalstimmungen im Volk und an der Börse. — Ein falscher Prophet. — Die Wertheim-Steuer. — Der Kronprinz in Berlin. Mess' Brod ich esse, dess' Lied ich singe 1 Eine alte triviale Wahrheit, die sich auf keinem Gebiete zutreffender erweist, als auf dem der hauptstädtischen Presse. Es ist ein offenes Geheimnis, daß kleine Chamberlains oder Rhodes, die es auch an der Spree giebt, diese oder jene Zeitung fest im Solde haben, und tapfer darin Stimmung für so genannte „geniale" Unternehmungen machen lassen. Zu verstehen sind darunter mehr oder minder gewagte Spekulationen, zu denen man gewinnlüsterne Neulinge zu verführen gedenkt, um plötzlich mit einem überraschenden Trick den schönen Mammon dieser leichtgläubigen Schafe einzuheimsen. Die Trapezkünste der Börse! — Merkwürdig still, ja krampfhaft burenfteundlich zeigen sich momentan' eine Reihe jener stark mit den großen Spekulanten liierter Blätter, obwohl die verwegenen Profitmacher, die ihre Minierarbeit darin vorzunehmen pflegen, ängstlich auf jede neue Siegesnachricht der Buren lauschen, und die heimliche Freude nur schlecht verhehlen konnten, als das düster heraufdämmernde Schicksal des tapfern Cronje bekannt wurde. Aber die Stimmung im Volke läßt sich diesmal nicht nach Belieben färben und ändern, die Sympathie mit dem wackeren Bruderstamm in Südafrika ist trotz aller offiziellen Neutralität so wurzelecht und stark, daß die Wettermacher an der Börse sich in den ihnen zur Versagung stehenden Blättern weise ausschweigen. Das große Wehklagen wird erst be- glvnen, wenn Transvaal seine Selbständigkeit trotz aller Roberts und Kitcheners behaupten sollte, denn bann sind die 600 Millionen, mit denen man sich zugunsten des Prozentverwandtcn Englands engagiert hat, wahrscheinlich futsch! Und obwohl dieser Verlust an nationalem Vermögen die weitesten Kreise zieht und mehr oder weniger in allen Ständen fühlbar werden wird, man wird es den Bundesbrüdern der gewissenlosen englischen Leutejäger von Herzen gönnen! Und die Stimmen jener Optimisten wollen nicht schweigen, die den bedrängten Buren irgendwo in Europa einen starken Bundesgenossen erwachsen sehen, der die klingenden Worte von der Haager Friedenskonferenz zu einer erlösenden That umsctzt. Freilich, noch steht alles Gewehr bei Fuß. Aber die 4000 Kämpfer, die Cronje verloren, sind auch noch lange nicht von Entscheidung, und es ist trotz aller englischen Phrasen noch ein weiter Weg bis Johannisburg; die Nürnberger sei. Angedenkens aber haben für die endgiltige Urteilsvollstreckung einen tiefsinnigen Grundsatz aufgestellt, der auch für London gilt. Daß man dem sicheren Tode — selbst bei der Behandlung durch mehrere Aerzte — immer noch zu entrinnen vermag, hat Dr. Lieber, der bekannte Zentrumsführer, gleichfalls bewiesen. Der berühmte Professor, der die Witwe, die nun gar keine geworden ist, kraft seines tiefen medizinischen Wissens von der Unabänderlichkeit der Auflösung des Schwerkranken unterrichtet hatte, scheint sich im Termin um ein erkleckliches geirrt zu haben. Natürlich nur im Termin! Die Prophezeiung an sich wird schon noch in Erfüllung gehen, und wenn es dreißig Jahre dauern sollte! Jedenfalls dient dieser famose Fall einer ganzen Reihe von kranken Hypochondern als Trost, und sie schöpfen vielleicht daraus den Mut, auch ihrerseits dem orakelnden Spezialisten mit den hochgezogenen Stirnfalten ein Schnippchen zu schlagen, und mit lieber'scher Keckheit wieder gesund zu werden. Auf den Bierbänken wird augenblicklich wacker über die Warenhaussteuer diskutiert. Natürlich find die Mein- ungen sehr geteilt. Da Berlin aber eine Handelsstadt ist, in der sich das Unwesen der alles an sich reißenden Bazare immer krasser ausbildet, so findet Miquel fast überall Majoritäten; ja, für die meisten sind seine Abzapfungen der großen "Warenhäuser, die den Kleinbetrieb straßenweise ab* würgen, noch viel zu mäßig. Es ist aber auch geradezu erstaunlich — und ein gewisses Unbehagen wird ein nachdenklicher Mensch, der nicht in den Sozialismus hinein will, selten dabei los! — was sich in den großen Magazinen alles zum Ankauf darbietet. Bei Wertheim wie bei Jandorf wird in jede Branche gepfuscht: Garderobe, Lektüre, Schmuck, Hauswirtschaft, Uhren, Konserven, Kakes, Möbel, Lederwaren, Luxussachen, Bier und Chokolade — alles ist zu haben, und wenn sich der geehrte Besucher etwa noch photographieren lassen will, um fein über dies Wertheim- wunder verklärtes Antlitz mit nach Hause nehmen zu können: bitte, Fahrstuhl, dritter Stock, photographisches Atelier! Und das alles zu welchen Preisen! Billig, billig! heißt die strahlende Devise, unter der gekämpft und gesiegt wird. Das große Publikum versteht ja so wenig von der Qualität, und hundert in Not sitzende Fabrikanten liefern nach weiser Vorschrift! Hier könnte nur das Publikum helfen, wenn es sich konsequent an den Kleinbetrieb hielt! Aber das Publikum! O weh! Das kauft bis in alle Ewigkeit billig, billig — und bezahlt auch dabei noch die neue Steuer mit, ohne es zu merken . . . Der Kronprinz und Prinz Eitelsritz, die beide Examina in Ploen bestanden haben, retten fast täglich mit ihrem Kaiserlichen Vater im Tiergarten spazieren, und erfreuen sich allseitiger freundlicher Aufmerksamkeit. Ein neuer Lebensabschnitt liegt vor dem Erben der deutschen Kaiserkrone: der Drill in Potsdam und das Studium in Bonn! Mögen die herzlichen Wünsche, die jeder Vaterlandsfreund für den einstigen Lenker der deutschen Geschicke hegt, an beiden Orten wacker gefördert werden t A. R. 1. Januar 1900 in Kraft getreten ist, eine Wohlthat, deren Wirkung, wenn sie zur richtigen Anwendung kommt, gar nicht ermessen werden kann. Es kommt nur darauf an, daß die Wohlthat des Gesetzes rascher und allgemeiner den Beteiligten zum Bewußtsein kommt, als es mit dem Gesetz von 1889 bei vielen Lohnarbeitern geschah, wovon die Kontrollbeamten ein Lied singen können. Das neue Gesetz dehnt sowohl die Pflicht der Versicherung aus, als auch das Recht der Selbstversicherung und zwar letzteres, was wir hier besonders betonen möchten, auf Landwirte, Handwerker, Kaufleute und sonstige Gewerbtreibeude, so lauge sie d^s vierzigste Lebensjahr noch nicht vollendet haben und nicht mehr als zwei verficherungspstichtige Lohnarbeiter beschäftigen. Was diese Erweiterung der Selbstversicherung für unsere ländlichen Verhältnisse bedeutet, kann sich jeder durch eine Schätzung der Bevölkerung seines Wohnortes leicht selbst ausrechnen. Er wird finden, daß etwa der achte Teil aller Einwohner noch von der gebotenen Möglichkeit, sich vor Mangel während des Alters und der Krankheit zu schützen, Gebrauch machen kann, und jeder, dem es um die Wohlfahrt des Volkes zu thun ist, sei er nun Grundbesitzer oder Beamter oder Arzt, sollte keine Gelegenheit ungenutzt lassen, den betreffenden Leuten Kenntnis zu geben von der günstigen Gelegenheit, ihre Zukunft zu sichern. Welche Leistung verlangt denn das neue Gesetz von denen, welche sich selbst zu versichern gedenken? Sie haben zunächst die Wahl frei zwischen fünf Lohn- rlassen, und dürfen wöchentlich eine von den Marken zu 14, 20, 24, 30 oder 36 Pf. kleben. Es empfiehlt sich durchaus für die Selbstversicherer, die Marke zu 36 Pf. zu nehmen, die Ausgabe stellt sich dann vierteljährlich auf 4,68 Mk., jährlich auf 18,72 Mk. Das läßt sich auch in den bescheidenen Verhältnissen der kleinen Landwirte, Handwerker und Krämer erschwingen. Vergleiche man damit die Forderungen der Lebensversicherungsgesellschaften für den Erlebensfall! Um sich dort ein Kapital von 1000 Mark im 60^ Lebensjahre zu sichern, muß man, im 30. Lebensjahre eintretend, jährlich durchschnittlich etwa 24 Mk., tritt man im 40. Lebensjahre ein, jährlich etwa 27 Mk. zahlen. Dre Selbstversicherung kommt täglich 5 Pf. Diese kann der städtische Handwerker, der Kleinkaufmann u. s. w. durch die geringe Einschränkung irgend eines unschuldigen Genusses erübrigen, der Landwirt vergrößere seinen Geflügelstand oder pflanze ein Dutzend guter Obstbäume. Die wohlthätige Wirkung des neuen Gesetzes tritt dazu nicht etwa erst immer im Alter ein, sondern günstigen Falles, und das ist so ungemein wichtig, bereits nach 26 wöchentlicher, mit Erwerbsunfähigkeit verbundener Krankheit. Die Landes-Versicherungsanstalt übernimmt dann die Jnvalidenfürsorge, in gewissen Fällen auch das Heil-Verfahren (Unterbringen in Bädern, Heilanstalten u. s. w.) Die Rente beträgt alsdann, wenn 36 Pfennig-Marken geklebt worden sind: 100 M. (Grundbetrag), 50 M. (Reichszuschuß) und 12 Pf. für jede Beitragswoche. Die Altersrente berechnet sich in derselben (V.) Klasse wenn 500 Wochen lang geklebt worden ist, auf 180 M. Grundbetrag und 50 M. Reichszuschuß, gleich 230 Mark. Wieviel Kapital mußte der Landmann oder kleine Handwerker oder Kaufmann zurücklegen, um sich einen Zinsengenuß oder eine Rente von jährlich 230 Mark zu schaffen? Sollte es wohl einem unter Hunderten gelingen, 3—5000 Mark in seinen beschränkten Verhältnissen zu ersparen? Wer die Lage dieser Leute kennt, wird sagen müssen: Schwerlich! Man darf ruhig behaupten, daß auf keinem anderen Wege eine so weit reichende Fürsorge für die Zeit der Krankheit und des Alters erreicht werden kann, als auf diesem der Selbstversicherung in der fünften Lohnklasse der Invalidenversicherung. Deshalb erweist sich die volkswirtschaftliche Bedeutung der neuen Versicherung als eine so gewaltige und sie läßt es dringend wünschenswert erscheinen, paß die'Landwirte, Handwerker und Kleinkaufleute überall auf die Wichtigkeit dieser Einrichtung für sie aufmerksam gemacht, und zur allgemeinen Benutzung derselben aufgefordert werden. Als ein geeignetes Mittel, das Jnvalidenversicherunas- gesetz mit seinen wohlthätigen Einrichtungen allgemein bekannt zu machen, möchten wir die Massenverbreitung der Schrift des Reichstagsabgeordneten Dr. Franz Hitze, Professor in Münster, empfehlen, welche unter dem Titel: „Was jedermann bezüglich der Jnvaliden- Versicherung wissen muß", — erschienen ist, und nur 25 Pf. kostet. Jede Gemeindeverwaltung sollte diesen kleinen, ungemein klar und verständlich geschriebenen Leitfaden partieweise nach Bedarf durch eine Buchhandlung oder durch eine bereitwillige Behörde beziehen, und unentgeltlich unter die in Betracht kommenden Personen verteilen. Der Preis stellt sich bei 25 Stück auf 5 Mark, bei 100 Stück auf 19 Mk. W. Siedenburg, Stotel. (Brem. N.) Die Zudringlichkeit im geschäftlichen Verkehr, insbesondere die Zudringlichkeit gewisser Ge- schäftsrersenden wurde vor kurzem im „Gießener Anzeiger" unter der Rubrik „Eingesandt" gebührend kritisiert. Die Kritik gab Veranlassung zu weiteren Erörterungen, sowie zu einer sachgemäßen Erwiderung. Wenn wir heute nochmals zu diesem wenig erfreulichen Thema zurückkehren, so geschieht dies auf Grund eines Artikels, der zu Anfang des Jahres in einem süddeutschen Handelsblatt zum Abdruck gelangte und der auch vielleicht in andere Blätter übergegangen; ein Artikel, der die Zudringlichkeit der Versicherungsagenten zwar eingehend, dafür aber um so abfälliger bespricht. Der Artikel führt u. a. aus: „Es gilt als eine Thatsache, die außerhalb jedes Zweifels steht, daß die Lebensversicherungsagenten sehr zudringlich sind. Viele betrachten sie als eine Art Landplage und meinen ihnen daher den Rat geben zu müssen, sich vor allem ihrer Zudringlichkeit zu entäußern, da sie sich mehr schaden als nützen. Im weiteren wird darauf hingewiesen, daß es Leute gäbe, die die Agenten überhaupt nicht für notwendig halten und überzeugt ind, die Gesellschaften könnten auf die Mitwirkung der Agenten über- >aupt verzichten und würden besser fahren, wenn sie nur die Ver- icherungsanträge entgegennehmen würden, die von selbst einlaufen. Namentlich gut eingeführte Gesellschaften könnten sich den kostspieligen Acquisitionsapparat ersparen und statt dessen mehr Reklame in Zeitungen und Druckschriften machen. Das Publikum werde dann schon von selbst kommen. Ein derart herbeS Urteil mag gerechtfertigt erscheinen gegenüber olchen Agenten, die bei Ausübung ihrer Thätigkeit zuweit gehen und dem Publikum thatsächlich lästig werden. Es ist aber nicht am Platze gegenüber solchen Agenten, die ihren Beruf stets mit dem nötigen Takt gefühl ausüben und die gebotenen Grenzen nicht überschreiten. Das aber ist die Mehrheit, die allerdings ebenfalls häufig fßr zudringlich erklärt wird, weil die Ansichten bezüglich der Zudringlichkeit von einander abweichen. Was der eine lediglich rege Geschäftsthätigieit nennt, nennt der andere zudringlich. Damit soll indes nicht gesagt sein, daß es überhaupt keine wirklich zudringlichen Agenten giebt. In allen Branchen gibts verschiedene Elemente, auch in der Bersicherungsbranche. Alle kann man^. daher nicht über einen Kamm scheren; thut man es dennoch, dann handelt man ungerecht und mit wenig Sachkenntnis. Noch weniger Sachkenntnis aber beweisen diejenigen, die den Versicherungsanstalten den billigen Rat geben, auf die Mitwirkung der Agenten überhaupt zu verzichten. Wer führt denn die Anstalten gut ein? doch nur die Agenten. Glaubt man ernstlich, die Versicherungsanstalten würden ohne die Thätigkeit der Agenten so lebensfähig sein wte sie es heute sind; und dieselben hielten sich die Agenten mehr aus alter Gewohnheit, lediglich um ihr Geld los zu werden? Wer das glaubt, befindet sich schwer auf dem Holzweg. Zweidrittel aller heute Versicherten wäre ohne die Thätigkeit der Agenten jedenfalls nicht versichert- Nur die wenigsten kommen von selbst; den besten Beweis für diese Behauptung liefern England und Frankreich. Hier bestehen staatliche Postversicherungsanstalten, die ohne Agenten arbeiten. Der Ge> schäftskreis dieser Anstalten ist verhältnismäßig unbedeutend und die Zahl der bei denselben Versicherten, mit Rücksicht auf die weitgehende Sicherheit der staatlichen Anstalten, gering, während bei den privaten Versicherungsanstalten, dank der Thätigkeit der Agenten, gerade das entgegengesetzte der Fall ist. Es geht eben in den genannten Ländern genau so wie bei uns in Deutschland. Man läßt die Sache an sich herankommen. Man ist ja nicht abgeneigt, sich versichern zu lassen, uar^entlich wenn man verheiratet und daher auch seiner Familie ver Man kommt aber nicht von selbst, sondern wartet auf den Agenten, der uns in dem gefaßten Vorsatze „die Familie für den Fall der Not sicher zu stellen" bestärkt. Aber man ärgert sich, wenn er kommt und es ihm gelingt, auch zu versichern. Man schimpft, so oft und so lange die Police fällig und bezählt werden muß, namentlich wenn man sich zu hoch versichert, was man nicht thun sollte; denn gerade beim Lebens Versicherungsabschluß soll man in erster Linie seine pekuniären Verhält niffe berücksichtigen. Erst wenn Jahre vergangen und der Termin ge kommen, an dem die auf Lebenszeit versicherte Summe bar zur Auszahlung kommt, dann denkt man anders über die Thätigkeit des Agenten, man dankt ihm im Stillen, daß er uns s. Z zur Versicherung überredet und so dazu mitgewirkt hat, daß wir im Alter einen sehr willkommenen Spargroschen besitzen; was ohne den Zwang der Versicherung wohl schwerlich der Fall wäre Noch dankbarer aber sind die Witwen und Waisen, denen beim Tode des Ernährers die versicherte Summe ausbezahlt wird, die sie vor äußerster Not und Bedrängnis schützt. So wirkt die Thätigkeit der Lebensversicherungsagenten zum letzten Ende segenbringend und wirtschaftlich fördernd. Möchten dies doch alle berücksichtigen, die heute den Versicherungsanstalten und chren Agenten wenig sympathisch gegenüberstehen. Wenn auch die Agenten bei Ausübung ihrer Thätigkeit nicht in erster Linie das Wohl der zu Versichernden im Auge haben, sondem vor allem die Interessen ihrer Gesellschaft vertreten, so ist dies nur rein menschlich und erklärlich. Der löbliche Endzweck ihrer Thätigkeit gibt Veranlassung genug, die Thätigkeit, ja die Zudringlichkeit der Lebensversicherungsagenten gerechter und vor allem milder zu beurteilen, wie dies in dem eingangs erwähnten Artikel geschehen ist ist sehr ergiebig, denn eine Messerspitze voll genügt, Geschmack und Farbe des Kaffees zu verbessern. 302 IMnde’s Essenz w k 4398 Ä Li< feruef franke jeder Bahnst, tion. 7552 Oberhessjsflhe SkwwlM-Aeaetellnng 1898 mit der Htafagtes A*MMunmg preiAgekr. Permanente Ausstellung kompletter Mueter- zimmer in jedem Style. /vyA 8 Schaufenster. Teppiche, Möbelstoffe, Linoleum aller Fabrikate u. Qualitäten. Beste Referenzen zur gefl. Einsichtnahme. Möbelfabrik Gegründet 1858. » /t/ Grösstes Möbellager r Lieferung vollständiger Wohnungseinrichtungen Jeder Preislage. ______________—________ Grösstes Bettenlager Eiserne Matratzen mit ges. gescb. verstellt». Kopfteil, Eisenmöbel. Spezialabteilung für Vorhänge, - Geschäfts-Empfehlung. Den verehrten Bewohnern von Heuchelheim, Gießen und Umgegend hierdurch zur gefl. Kenntnisnahme, daß ich ein Maurerg*eschäit eröffne und empfehle mich zur Ausführung aller etnfchläglichen Arbeiten. Hochachtungsvoll • Wilhelm Rinn VIII. 1348_____Maurermeister, Heuchelheim._______ Geschäfts-Verlegung. Ab 1. März befindet sich mein Uuh- und Schirmgeschäft in dem käuflich von mir erworbenen Hause 0794 B 5 Schulstratze 5. M Gustav Haustein. Brennholz TanneN'Abfallholz kurz geschnitten, in Quantitäten von 5 Centner ar- frei ans Haus in Gießen per Ceniuer 1 Mark offeriert 626 B. Huhn, DaMMMttk, Lollar. Buren- Ein ganzes Heer können Sie unterhalten mit den Ersparnissen an Reparaturkosten, die erzielt werden, wenn jedermann nur die weltberühmten Diirkapp’s Fahrräder bei Joh. Fr. Schaaf in Gleesen, Wetzsteinstrasse 44, kauft. 1817 Das solideste Fahrrad ist „Wanderer“. Wanderer F ahrrad werke to. Winklhofer L Jaenicke, A.G. Chemnltz-Schönau. 1456 Gebe auf meine Parfümerien und Toiletteartikel bis zum 1. Oktober 10 pCt. Rabatt. S H. Tichy, Skltrrstzkg 60. Dreher, Haar MS-?—j Uhrketteu, Toup6, h Scheitel u. Perrückeu ; werden billigst angefertigt. - Spezialität in grauen und weißen Haaren bei 910 Tichy, Ikltkrswkg 60. Korbware«! Schlietzkörbe, viereckig und oval, WaschkSrbe, viereckig, rund und oval, Henkelkörbe, Waschseile, Schwämme, Aensterleder, Thürvorlagen, Putztücher in allen Größen und Preislagen empfiehlt 1442 L. Kohlermann, Slkichstratze 12.1 Zum Koohen der Wäsche, reinigt die schmutzigste Wäsche rasch und ohne Arbeit. Per Paket 20 Pfennig. 237 ■MMN Kür MMM Kranke n. Leidende in 31. Auflage erschienen: Die einzig wahre Raturheilkraft deS vegetabilischen Heilshftems oder die 1065 Kräuter-Kurmethode nach Dr. Le Roi. WB" Prospekte gratis und franko zu beziehen vom Verlags- magazin in Braunschweig. Mus G BlMtrie Musik: ** M Lebens $ Ors AW; $l! * W«* «»E Mm Sedmgui ol »rinnen, L «riiteften, äÄSJ-«*- Dit Wcksach°n d """'"17 Br Direktion deö vr I Emst CI E/iii Inh WWraß Osten u Wring- und Zogt Alle Arte Wm «li MU, (stoebt unb ü Wwotb«, Hüt« VWunbb\U\a. ; W Mir. U 1488 ____auf eine MeeBerapihe r und Farbe des 302 benNta8« t ?AnV f6W W E- »Am mm n* : Ptniniitm ArM, .W» %exm qe tatet« MW IWähittnHt* .Wfaung übtntbit 'nen |el)t wiütommene. t>er Bersicheninz twy. nnb bie Witwen ui» ll'cherte Summe M ängnis schützt, igäagenten zum letzte Achten dies boch allen und ihren Agent!' )xtt THWeit nicht i- Ufte heben, Mbern w: s° ist dies mir rein )t Xtianlafjung genuc, insverjichmmgsagent^ dies in bem ewftMjj i« ÄH /jr ejSst sj» 's d'e « ^ $it: enn ÄN btt * »Sfr* * r'Lrtzs - «Sn1?* Ironbrittet VS rrLr "Ate L1#»«* "ß l«w SamUi, £ iHager ider Preislage. [oohen d* Iztf läiche, die iC|,l"aUL' äscfie rasch ,oe Arbeit n. Leiden46 ÄL ssystelvb 1085 sC LL Jamilien-M-rsorgung. W-r für ferne Sinterbliebenen forpen will, erreicht dies am »art.ithafteste« Lurch Benutzung der V^rsicherungseinricktungen des Nreukilchen Beamten Vereins Kein- M-i«"«- d--^» gebend-, Kapital-, L-ibren.en^ und Begrabn.sgelb- Verfrcheruugs-Austalt. ~ «„„in ift die einzige Versicherungsanstalt, welche ohne bezahlte Agenten nrhditPt® Sr^übertraf bisher alle anderen Versicherungs-Anstalten durch dre Gewinne A.r.aCth»r Mindcrsterblichkeit unter seinen Mitgliedern. Er hat bei unbedingter n ebZßeH Prämien und gewährt hohe Dividenden. ^« rner Augang 1898 = 3628 Versicherungen «der 14888 950 WK. Kapital feiner » nttb 66330 jährt. Zt-nte. «erstcherungsvesiand 187 940132 WK.. Vermögensöesiand 54126 000 WK. n,r Ilederschuh des Geschäftsjayres 1898 beträgt rund 1700 000 wovon den Mitgliedern der größeste Seit ats Nioidende zngefnyrt wird. Die Kapitat-Bersicherung des Preußischen BeamtewVererns ,st vorterlhafter, at8 Die sog. Wilitärdieusi- Versicherung. Kapital-Versicherungen können von Jedermann, auch Nichtbeamten, beantragt werden. Der Verein stellt AiensiKautionen für Staats- und Kommunal-Aemter unter den aüusiigsien Bedmgungen, ohne den Abschluß einer Lebensversicherung zu fordern. Aufnahmefähig sind alle deutschen Reichs-, Staats- und Kommunal- rc. Beamten Amts- und Gemeindevorsteher, Standesbeamten, Postagenten, ferner die Beamten' der Sparkassen, Genossenschaften und Kommanditgesellschaften, Geistlichen, Lehrer, Lehrerinnen, Rechtsanwälte, Aerzte, Tierärzte, Zahnärzte, Apotheker, Ingenieure, Architekten, Redakteure, Offiziere z. D. und a. D , Militär-Aerzte, Mllrtar- Äpotheker und sonstige Militärbeamten, sowie auch die bei Gesellschasten und Instituten dauernd thätigen Privat-Beamttn. „ Die Drucksachen des Vereins geben näheren Ausschluß über feine Vorzüge und werden auf Anfordern kostenfrei zugesandt von der 2i0 Direktion des Preußischen Beamteu-Bereius iu Hannover. Ernst Challier (Rudolphs Nachf.) Giessen. Spezial-Geschäft für Musikwaren aller Art. Grosse Auswahl, solide Preise. Illustrierte Preisverzeichnisse gratis und franko. Musikalien-Handlung und Leihanstalt Spezialität: Billige Aoagaben. 232 Emil Pistor Nachfolger Inhaber; H. Selbst und L. Schussler Warktstraße K Warktstraße 10 Haus- und Küchengeräte 1627 Oefen und Herde in großer Auswahl Schaufel», Spaten, Drahtgeflecht, Spatierdrayt Wring- und Wasch-Maschinen, Mangen Wogelkäflge, Wagen und Hcwichte. Asse Arten Werkzeuge, Mauöeschtäge. Metallgestechte.Kabrik C. Wissenbach .Frankfurt a. M. LadenKronprinzenstratze 49 Telephon 3669 Fabrik r Mainzer Landstraße 833 liefert als Spezialität Drahteinfriedigungen, Vogel- und Hühnervoliören, Geflechte, Gewebe und Gitter aller Art, Stachelzaundraht. Extra starke Durchwürfe, Rabitzgewebe, Thüren, Thore und Pfosten, sowie Anfertigung aller Drahtarbeiten prompt und billig. Preisliste mit über 120 Abbildungen gratis und franko. 50 O-Mtr. bestverzinktes Drahtgeflecht von Mk. 9 — an. 9^* Billigste Bezugsquelle für Wiederverkänfer. 1439 Putz- Extract unvergleichlich schönen Glanz. Neue prachtvolle Ausstattung. I Rote ovale Dosen. In allen einschlägigen Geschäften erhältlich. | Zu 10 und 20 Pfennig-Verkauf. Famos-Putz-Extrakt steht als Bestes aller Putzmittel 1488 auf der höchsten Stufe der Vollkommenheit. Jeder Versuch führt zu dauernder Benutzung. Schmitt & Förderer, Wahlershausen-Cassel. Famos qiebt allen Metal Berlin,Mohrensh-.. 21. W160Mk. sichtbarer^chriFt u. automatischer ftbstandherstgltun^. \9dlaus vollkommenste Schreibmaschine. die SauptVorxüge sämtlicher Systeme vereinigend. Allein-Vertrieb für das Grossherzogtum Heesen: Brtthl’sche Uufv.-Buch- und Steindrnckerel, Giessen. van 1/2 Kilo genügt für 1OO Tassen Ein einmaliger Versuch überzeugt, dass van Houtens Cacao für den täglichen gebrauch allen anderen Getränken Wettere Vorzüge sind die leichte vorzuziehen Ist. Er Ist nahrhaft, nervenstärkend und stete wohlschmeckend. Verdaulichkeit und schnelle Bereitungswelse. Van Houtens Cacao wird niemals lose verkauft, sondern ausschliesslich » In den bekannten Blechbüchsen. Bel lose ausgewogenem Cacao bürgt nichts für die gute Qualität. Dr. Schlottmanu’sche (früher Dr. Tolle’sche) Privat-Real- und Handelsschule mit Porschute! und Pensionat in Offenbach a. M., Kaiserstraße 17—19. 881 Die Schule hat die Berechtigung, für den einjähr.-freiwill. Militärdienst gütige Zeugnisse auszusteüen. Kleine Klassen. Liebevolle, individuelle Behandlung. Anfertigung der Schulaufgaben unter Aufsicht. Sehr gute Empfehlungen. Schulanfang 24. April. Prospekte gratis.________Dr. Schlottmann. ■OOOOOOOOOO^OOOOOOOOOOOOOB Jnka-Selfenpulver (Salmiak-Terpentin-Seifenpulver) ist ein unübertreffliches, allgemein beliebtes Wasch- und Bleichmittel. Es verleiht der Wäsche einen anhaltend angenehmen Geruch. Ueberall erhältlich. 224 Man achte auf das Wort „Jnka“. Acetylen-Apparaie-Fabrik Giessen Alicestrasse 25. Abteilung II: Fabrikation und Lieferung von Beleuchtungskörpern aller Art, für Steinkohlengas und Acetylen. Glühkörper. Billigste Preise. Abteilung III: Installation von Gas- nnd Wasserleitungen, Kloset-Anlagen, sowie Bade-Einrichtungen. Lieferung sämtlicher Zubehörteile. Voranschläge werden kostenlos erteilt. — Weitgehendste Garantieen. — Abteilung IV: Ausführung elektrischer Schwachstrom-Anlagen, wie Klingel-Leitungen, Telephone, Tableaux. > gb Lieferung von nassen und trockenen Elementen,^ Ausschaltern, Tastern, Glocken, Leitungsdraht u.s.w. Sämtliche Montagen werden^ durchTzu- verlässige Monteure unter Leitung tüchtiger Ingenieure ausgeführt. - Dampfwaschanstalt Edelweiß, | Krofdorferstratze IS. Z 2 Schonung der Wäsche. Tadellose Ausführung. * Rasenbleiche. Neuplätterei. NB. Mestrch der Anstatt gern gestattet. 716 mwrnsHOMtHmM« 8 Neuheiten 58 8 W IQ D l GasHrotien etc. | M empfiehlt 875 © • Wilhelm Orbig* Nacht, g ©eeeeeeeeee^oeeeeeeeeeeee Große Aiimchl in Rege»' und Sonnenschirmen, Strümpfe« und Trikotagen, Sport- und weißen Hemden, Arbeitshemden, Kragen- und Manschetten, Kravatten, Handschuhen, Korsetten re. 8. Abraham Bahnhofstraße 2 1474 Fanofom- Muud-Creaui, sicher desinfizierende Wundsalbe, in Dosen zu 10, 20 u. 80 Pfg. Eiterungen, Entzündung beim Gebrauch ausgeschlossen, daher größter Vorzug vor Lanolin, Vaseline, Gold-Cream rc. Fauchm-Streupulver in Packung ä 10, 20, 80 und 60 Pfg., ganz vortrefflich bei Wundsein, Entzündung und Rötung der Haut, bei Wundlaufen, nimmt jeden Schweißgeruch ohne schädlichen Einfluß. Bei kleinen Kindern unentbehrlich. Allein hergestellt in der Fabrik chem.-pharm. Präparate von Apotheker Walter Weiss, Berlin SO. 33 (früher Giessen). Hauptdepot: 816 Pelikan-Apotheke Gießen. | 80000 rote Betten wurden I : vers., ein Beweis, wie vetieöt m Netten S sind. Ober-, Unterbett u. Kiffen 12'/,, 1 । prachtvolle KotelVetten nur 17>/e, ■ । Kerrschaftsvette« 22V, WK. Preis- I । liste grat. Nlchtp. zahle Betrag retout. S ( A. Kirschberg, Leipzig, Blücherstr. 12. | Engelswerk in Foche 31, b. Solingen. Grösste Stahlwarenfabrik mit Versand an Private. Tenno-Thee Preisliste (640 Sellen) umsonst ond porloreil ■■ ■ Feinste chiues. Mischung. Alleinverkauf: 286 Ph. Herrmann, Seltersweg 83. Apotheker fi. Hammerschmidts Raiiknwiilste mit Mittung D. R. Patent 95277 anerkannt bestes Mafsenvertilgungsmittel der Welt. Für Haustiere nicht giftig. Nur echt mit NamenSzug. Zu haben bei W. Kilbirrger, Löwen-Drog., Gustav Walter, Drog. Herr F. Laubenbach in Hofhcim bei Worms schreibt: „Die Rattenwürste Jl. Patent sind ein Radikalmittel, ich habe 22 tote Ratten gefunden".__1236 Mnfnra neu u. gebraucht, für ®aS UlUlUl v Benzin, Petrol, u. Dampf rc^ «rbeitSmaschinen all. Art, Acetyle«, und Luftgas-Anlagen. Günstige Zahl- ungsbeding. A. Collin, Frankfurt a. M., O., Kaiserstraße 60. [230 “ä Frühstück ’s für Pfg. Minuten herstellbar. In 25 ver- I stark Angestrengte besonders wertvoll auch für Kranke und Genesende. s 4. Blaues Band (SpecialX Ohne weiteren Zusatz, nur mit Wasser, sofort herstellbar! Sorten-Verzeichnis von 1666 Aür Automobilen! Zur Hquipageu! HO Csmrts mit Films Zur Iaßrräder! 1198 S lanmos von Mk. 400.— an. von Mk. 90.— an. Grosse Auswahl. Hoher Bar-Rabatt. Kludeuplatz 3. 69 Verantwortlicher Sttboftcur: H. »oegfer. Smd nab »erlag »er vrühl'schen UmversttätZ.«uch. mit Stne.--rü