ylHti: SS St .Expedition d. W BS ”" ei tett* Itttot Sv» Wer Muff *> B, W 1148 «rmz 8, Ip gesucht. 51-21 MäuSburg 12, für lulle Arbeit MMfc. 53. »ursche 7175 eite ttlirnt. in gesucht tirmiabrit M. 8evi. Mädchen Zuschneidens Mn t. 7108 yadrtt N. Levi. Mdchtft für jeden tag gejucht- 7163 Marktplatz 21,1- y«tt ge/ucht. M öW Seilet W- »eflt MÄ orist 23 Jahre alt, jt'en wb .Al.mwgrtwWe Ä SrÄMJut« Et in einem Fabn- it. -Frten er .ltt in die Exped. d. Bl $a&: M I 5>**1 Schu^0'’ iÄ* K'L. "SSKV tzZSZ 5-S§siS :SäS M. 258 Zweites Blatt. Samstag den 3. November 150. Jahrgang lf>oo Heneral-AHeiger Alle Anzeigen-BermittluugSstellen deS In« und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen, Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. Annahme von Anzeigen zu der nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Rümmer bis Dorrn. 10 Uhr. Abbestellungen spätestens abends vorher. Bezugspreis vierteljährl. Mk. 2,20 monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn; durch die Abholestellen vierteljährl. Mk. 1,90 monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vierteljährl. mit Bestellgeld. Erscheint täglich y Ä mit Ausnahme deS W TRgga&k A s Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gieren. IltMttien, Axpedition und Druckerei: -chntfiraße Ar. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Mütter für hessische UotKsKunde. Adreffe für Depeschen: Anzeiger Kietzen. Fernsprecher Rr. 51. Amtlicher Heil. Bekanntmachung. Betr.: Die landw. Winterschule zu Alsfeld. Die nachstehende Bekanntmachung veröffentliche ich mit der Empfehlung an die Landwirte des Bezirks, die Gelegenheit zur Ausbildung ihrer Söhne nicht zu versäumen. Gießen, den 1. November 1900. Der Direktor deS landw. Bezirksvereins. v. Bechtold. Die laudw. Winterschule zu Alsfeld betr. Die Landwirtschaftliche Winterschule zu Alsfeld beginnt ihren 29. Winterkursus Montag den 5. November ds. IS. vormittags 11 Uhr. Indem wir zum Besuche der Schule einladen, bemerken wir, daß die Schule das Ziel verfolgt, jungen Landwirten diejenigen Fachkenntnisse, welche heute zur rationellen Bewirtschaftung bäuerlicher Güter notwendig find, in zwei fünfmonatlichen Winterkursen zu vermitteln. Zur Er- reichung dieses Zieles lehren an der Schule drei Landwirt- Ichaftslehrer und vier Hilfslehrer. Die Schule ist mit einer reichen Lehrmittelsammlung zweckentsprechend ausgerüstet. Ausgenommen werden junge Leute im Alter von 14 bis 20 Jahren, welche das Unterrichtsziel an der Volksschule erreicht haben; in den oberen Kursus nur solche, welche schon den unteren Kursus mit Erfolg besucht haben, oder welche nachweisen, daß sie die Kenntnisse, welche der untere Kursus vermitteln soll, bereits besitzen. Aeltere Landwirte können als Hospitanten ausgenommen werden. Die jungen Leute stehen während ihres Hierseins unter Aufsicht der Lehrer und müssen sich der Schulordnung unbedingt unterwerfen. Sie nehmen Wohnung in bürgerlichen Familien und können Wohnungen von 30 bis 40 Mk. per Monat von dem Vorsteher der Schule, Herr Oekonomierat Leithiger, nachgewiesen werden. Das Schulgeld beträgt für das Wintersemester 25 Mk. Anmeldungen sind an den Aufsichtsrat oder an Herrn Oekonomierat Leithiger zu richten, welcher auch bereit ist, speziellere Anfragen zu beantworten. Alsfeld, den 1. September 1900. Der Aufsichtsrat der landw. Winterschule Alsfeld. Bekanntmachung, Die am 19. Oktober l. Js. angeordnete Sperre des von der Hammstraße nach der Neumühle zu führenden Weges wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 1. November 1900. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechler. Die Preußische Hypotheken Aktienbank und die Deutsche Grundschuldbank. In die Kreise der Besitzer von Hypotheken-Pfandbviefen dieser Banken ist seit ungefähr 14 Tagen eine tiefgehende Beunruhigung hineingetragen worden, sodaß ein noch nie dagewesener plötzlicher Verkaufsandrang stattfand, wodurch die Course durchschnittlich 10 bis 15 Prozent heruntergeworfen worden sind. Man mutz bedenken, daß beide Banken zusammen ungefähr 460 Millionen Pfandbriefe im Umlauf haben, die in allen Schichten des deutschen Kapitalistenpublikums seit langen Jahren als eine gute, sichere Anlage gekauft wurden. Da die Verkäufe immer stärker wurden, so sahen sich die beiden Banken veranlaßt, die Aufnahme an der Börse zu ver- tveigern. Daraufhin kamen die anderen großen Berliner Hypothekenbanken den Instituten zur Hilfe, indem sie denselben vorerst 15 Millionen bar gegen Abtretung von Hypotheken zur Verfügung stellten. Von diesem Kapitale sind bis heute ungefähr vier Millionen zum Rückkäufe von Pfandbriefen ausgebraucht. Dieses Beispringen der übrigen Banken liegt in deren eigenem Interesse, denn es konnte leicht sein, daß der ganze Hypotheken- und Pfandbriefmarkt in starke Mitleidenschaft gezogen wurde. Betrachten wir nun den Grund zu den ganzen Vorgängen, so ist heute von uns kurz folgendes mitzuteilen. Wir werden in den nächsten Tagen die Angelegenheit in weiteren Artikeln verfolgen. Tie Preußische Hypotheken- Aktien-Bank besteht seit dem Jahre 1864, arbeitet mit 21 Millionen Aktienkapital und ist berechtigt, Pfandbriefe auszugeben,zu dere n Sicherheiter st - st eilige Hypotheken in mindestens gleiche in Betrage erworben und verpfändet sind. Berücksichtigt man nun, daß auch diese beiden Banken von den staatlich bestellten Treuhändern bezüglich der vorhandenen Hypotheken und der Ausgabe der Pfandbriefe in gleicher Höhe kontrolliert wurden und daß diese Hypotheken sich unter dem Mitverschluß dieser Beamten befinden, und daß ferner seit 1. Januar 1900 alle neu ausgegebenen Obligationen eine diesbezügliche Bescheinigung durch Aufdruck auf jedem einzelnen Papier erhielten, so kann es nicht überraschen, wenn Publikum wie auch Fachleute die Pfandbriefe für eine unbedingt gute Anlage betrachteten. Es war also bezüglich der Sicherheit der Pfandbriefe nichts einzuwenden. Nun hat aber, wie es sich seit einiger Zeit herausstellte, die Verwaltung mit anderen flüssigen Geldern, wozu auch das Aktienkapital gehören sollte, in einer Weise gewirtschaftet, wie man es bei einem Institute, dem ein so riesiges Vertrauen aus soliden Kapitalistenkreisen ent- gegeugebracht wurde, nicht für möglich gehalten hätte. Die Direktoren haben die Bank in enge Beziehungen zu Terrain- und Baugesellschaften gebracht, besonders zu der Aktiengesellschaft für Grundbesitz und Hypothekenverkehr. Bei dieser Gesellschaft haben die beiden Banken darlehensweise fast ihre ganzen verfügbaren Mittel von ungefähr 29 Millionen sestgelegt. Sie haben also das ganze Aktienkapital, das nach dem Gesetze als weitere Sicherheit für die Pfandbriefe dienen soll, in gesetzwidriger Weise verwandt. Es ist allerdings nachträglich der Preußischen Hypotheken-Aktien-Bank hierfür eine Hypothek bestellt worden. Dies ist, kurz angedeutet, der Grund zu den in letzter Zeit in verschiedenen Zeitungen erfolgten Angriffen, wodurch auch die Pfandbriefbesitzer beunruhigt sind, obgleich bis jetzt nur ein eventueller Verlust für die Aktionäre nachgewiesen werden kann; ob dieser so schlimm sich herausstellt, wie vielfach angenommen wird, muß abgewartet werden, denn es ist noch keine ausgemachte Sache, daß die Gelder bei der Aktiengesellschaft für Grundbesitz verloren sind. Wir werden, wie erwähnt, noch eingehender die Vorfälle besprechen, möchten heute nur noch darauf Hinweisen, daß bei den jetzigen Coursen der Pfandbriefe ein event. Ausfall an etwa minderwertigen Hypotheken schon als berücksichtigt angesehen wird. Die preußische Staatsregierung hat sich der Sache angenommen, und läßt durch Sachverständige die Hypotheken aus ihren Wert prüfen, und dadurch dürfte sich hoffentlich bald Herausstellen, daß die Pfandbriefe dürch die vorhandenen Unterlagen, deren Höhe von den Treuhändern genau kontrolliert ist, gesichert sind. Es soll ferner eine Versammlung der Pfandbriefbesitzer stattfinden, wozu bereits Aufforderungen erschienen sind. Uns liegt heute eine solche Aufforderung vor, in welcher die Besitzer dringend vor überstürzten Verkäufen gewarnt werden, die die Verwirrung noch vergrößerten. Ein Nachteil, heißt es ferner, könne durch Festhalten an dem Besitze nicht entstehen, da die unter Verschluß der Treuhänder befindlichen Hypotheken unbedingt den Obligationären gesichert seien. Der Krieg itt China. Wie aus Washington und Paris gemeldet wird, haben sowohl die Vereinigten Staaten wie Frankreich ihre Zustimmung zu den Grundsätzen des deutsch-englischen Abkommens erklärt, die bekanntlich dahin gehen, daß die beiden Mächte für die offene Thür in China und für den unverminderten Territorialbestand des chinesischen Reiches ihren Einfluß einsetzen wollen. Die Regierung der Vereinigten Staaten hat ihre Antwort auf die Mitteilungen der beiden Regierungen am 1. November in einer Kundmachung veröffentlicht, die besagt, daß der Staatssekretär Hay am 29. Oktober an den englischen Botschafter sowie an den deutschen Geschäftsträger eine Note gerichtet habe. Tarin bestätigt der Staatssekretär zunächst den Empfang der Note, führt die beideck ersten Arttkcl des Abkommens an und betont, die Vereinigten Staaten hätten bereits zu erkennen gegeben, daß sie die in diesem niedergelegten Grundsätze angenommen! haben. Im vorigen Jahre habe die Regierung der Vereinigten Staaten die in China beteiligten Mächte eingeladen, sich einer Aussprache ihrer Ansichten und Ziele in der Richtung auf gleichberechtigten Handel mit China anzuscbließen, und sie habe von allen Mächten dahinlautende befriedigende Versicherungen erhalten. Am 3. Juli habe die Regierung der Vereinigten Staaten nochmals! ihre Politik über gleichberechtigten Handel in China und den unversehrten Bestand Chinas bekannt gegeben und habe die Genugthuung gehabt, zu erfahren, daß alle Mächte Hsieater-Merein. Gastspiel von Auguste Krasch-Grevenöerg. Die Reihe der diesjährigen Darbietungen eröffnete gestern em höchst genußreicher Theaterabend. Man gab zwei Stücke, von denen das eine auch allein wohl zur Ausfüllung des Abends genügt haben würde, „C y p r i e n n e", der „I e p h t a s To ch t e r" vorherging. Es wird viele Theaterbesucher aufrichtig gefreut haben daß sie mit diesem reizenden, seinen Einakter bekannt gemacht wurden. Der eine oder andere hatte ihn vielleicht schon bei Gelegenheit eines Sorma-Gastspiels anderen Orts gesehen, aber der Mehrzahl war er sicher unbekannt. Das Cavalotti'sche Lustspielchen ist sür die deutsche Bühne von Alfred Hahn bearbeitet, und es wird diesem Freude machen, zu hören, daß es gerade in Gießen Kur Aufführung kam, denn an unserer Buhne hat er, jetzt Mitglied des Berliner Theaters in Berlin, Anfang der 80er Jahre seine Rekrutenzeit gedient. Jedenfalls war die Zusammenstellung von Jephtas Tochter mit Cyprienne nicht ohne Beziehung gewählt, denn die beiden Stucke sind gewissermaßen Pendants. In jenem erobert sich eme nirigfc Frau ihren Mann, in diesem gewinnt sich ein Ehemann seine Frau zurück. t _ Sardou hat das Ehe-Thema zu derselben Zeit (1880) i-n zwei Stücken behandelt. In dem Rührdrama „D a n i e l »o ch a t" steht die Frage: Civilehe oder kirchliche Trauung? i»ur Erörterung. Diesem, in seinem ganzen Aufbau an i nneren Unwahrscheinlichkeiten leidenden Stück steht als ein echtes, gelungenes Lustspiel „D i v o r c o n gegenüber, das noch immer nicht nur die französische Bühne beherrscht, sondern in allen Ländern viel aufgeführt wird, in Deutschland in der Bearbeitung von Blumenthal unter dem Titel „C y P r i e n n e". Die gesetzliche Einführung der Ehescheidung in Frankreich bot Sardou den Anlaß zu diesem lustigen Capricco, dessen Inhalt wir hier nicht wieder- aeben wollen, ohne jedoch die Bemerkung zu unterdrücken, daß der ad absurduni geführte Liebhaber Cypriennes eine prachtvolle parodistische Vignette für die ganze französische Ehebruchsdramatik bildet. Um den ganzen Reiz von Sardous Lustspiel zu empfinden, dazu gehört freilich eine so ausgezeichnete Cyprienne, wie wir gestern in Ang u st e Prasch-Grevenberg kennen lernten. Sie vereinigte in sich alle Eigenschaften, deren Besitz für eine erfolgreiche Darstellung der Cyprienne erforderlich ist, romanische Beweglichkeit, Witz, übersprudelnder Humor und tolle Laune, der sie im Schlußakt tüchtig die Zügel schießen ließ. Diese Restaurantscene ist ja besonders geeignet, die Jmprovisierungsfähigkeit einer Künstlerin zu zeigen. Was hat Frau Prasch als Cyprienne beim „Scheidungssonper" nicht alles in der Champagnerstimmung geplaudert, wovon natürlich im Regiebuch wenig zu finden ist! Diese Scene war einfach reizend durchgeführt; beschreiben läßt sich das nicht, man muß das gesehen haben. Nicht minder entzückend war Frau Prasch als „Jephtas Tochter". Wie köstlich war, um nur eins anzuführen, ihre Schilderung des Greisenalters, oder das neckische Spiel mit dem geritzten Finger! Unsere einheimifchen Kräfte hatten einem solchen Gaste gegenüber natürlich einen schweren Stand, hielten sich aber durchweg vortrefflich. Zunächst sei Herr di Balthyni genannt, der in dem Einakter den jungen Ehemann und in Cyprienne den Liebhaber Adhemar spielte und sich beider Rollen mit sehr großem Geschick und durchweg richtiger Auffassung entledigte, sodann Herr Ramsey e r (Herr von Prunelles), der diese große Rolle, wie wir hörten, zum ersten Male spielte. Seine Leistung wäre vollkommen gewesen, wenn nicht öfters ein Versprechen gestört hätte. Bedenkt man aber, wie viele große Rollen Herr Ramseyer in der letzten Zeit hat studieren müssen, so wird man diesen Mangel nur nachsichtig beurteilen können. Herr Liebscher, der den Doktor Sarchi und den Clavignac spielte, ist uns als gewissenhaft lernender und seine Rolle durchdenkender Schauspieler zur Genüge bekannt, von ihm erwarten wir im Voraus immer nur gutes. Die Undankbare Rolle far gedemütigten Gräfin Arsenia gab $rl. Sch öl er mann Gelegenheit, sich uns als die tüchtige Schauspielerin zu zeigen, als die wir sie aus großen Rollen kennen. Die Nebenrollen waren passend besetzt. Frl. Eichenwald hätte wohl das französische Kammerkätzchen Josepha ein gut Teil koketter spielen können, als guter Sprecher zeigte sich wieder Herr Marlitz (Bastien) und Herr L a ch m a n n war ein gewandter Oberkellner, indem er feine Rolle, der ganzen Situation angepaßt, möglichst komisch auffaßte. Wenn der Theaterverein der gestrigen Vorstellung lauter gleich vortreffliche folgen läßt, dann dürften auch die wenigen Plätze, Die gestern noch frei waren, bald ihren Abnehmer finden. ** Ähnliche Anschauungen hegten. Seither habe bezüglich der au verfolgenden Ziele zwischen allen beteiligten Nationen oie erfreulichste Harmonie gewaltet und nur wenig Meinungsverschiedenheit über Einzelheiten des einzuschlagenden Weges geherrscht. Sodann fährt Hay fort: Mit großer Genugthuung weist mich daher der Präsident an. Sie von der vollen Uebereinstimmung der amerikanischen Regierung mit der englischen und der deutschen Regierung in den in jenen Artikeln niedergelegten Grundsätzen in Kenntnis zu setzen. Bezüglich des dritten Artikels setzt der Staatssekretär Hay sodann hinzu: Ta dieser- ein wechselseitiges Abkommen zwischen den beiden hohen vertragschließenden Mächten betrifft, so hält sich die Regierung der Vereinigten Staaten nicht für berufen, ihre Meinung über denselben auszusprechen. Wie ferner dem Wolffschen Bureau aus Paris gemeldet wird, spricht auch die französische Regie r u n g in ihrer Antwortnote die Uebereinstimmung mit den in Artikel 1 und 2 des deutsch-englischen Abkommens dargelegten Grundsätzen aus und betont, daß sie dieselben auch bisher bei jeder sich bietenden Gelegenheit anerkannte. Für die im Artikel 3 behandelte Möglichkeit behält sich die französische Regierung freie Hand vor. Diese Antworten Amerikas und Frankreichs entsprechen durchaus den Zielen und Absichten, die Deutschland und England durch Abschluß des Abkommens zu verwirklichen suchten. Die Frage der Verkehrswege wird, wie Reuter aus Peking vom 30. Oktober meldet, im kommenden Winter wahrscheinlich einige Schwierigkeiten bereiten. Man befürchtet, daß die Wiederherstellung der Eisenbahnlinie nicht bis zu Hem Zeitpunkt beendigt sein wird, wo durch Zufrieren des Peiho die Zufuhr von Lebensmitteln auf dem Flußwege unmöglich wird. Die Eisenbahnlinie ist in gutem Zustande von Schanhaikuan bis Langfang 48 Kilometer von Taku. Zwischen Langfang und Peitsang, welche beiden Orte 38 Kilometer von einander entfernt sind, ist die Eisenbahnlinie völlig zerstört. Die Russen tragen für die Wiederherstellung dieser Strecke die Verantwortlichkeit, aber sie bleiben völlig unthätig. Tie Un- thätigkeit giebt zu Besorgnissen Anlaß. Es ist sehr wahrscheinlich, daß die Wiederherstellung der ganzen übrigen Eisenbahnlinie nach Peking in einigen Wochen beendigt sein wird. Tie Briten stellen die Strecke zwischen Peking und Huangtsun, die gegen 29 Kilometer beträgt, wieder her. Die Japaner fangen ihre Arbeiten bei Huangtsun an, um mit den Deutschen zusammenzutreffen, die' von Aangtsun aus vorgehen. Laut einer Meldung desselben Bureaus aus Tientsin vom 31. Oktober wird in den Tang- schan-Werkstätten der n o r d ch in e s i sch e n Staatsbahn unter russischer Leitung Eisenbahnmaterial hergestellt. Zwischen Tangschan und Tongkn ist der Bahnkörper auf 45 Kilometer gänzlich zerstört. Der Schan- Haikuan-Niutschwang-Linie konnten nach Meldung englischer Ingenieure kleine Transporte rollenden Materials zugeführt werden. Aus Schanghai wird der „Daily News" unter dem 30. Oktober gemeldet: Die chinesischen Zeitungen fügen die folgenden Einzelheiten über die Friedens- bedingungen, die in Peking vereinbart worden sind, hinzu: Die Vizekönige und Gouverneure sollen Chinesen sein, aber von fremden Ratgebern unterstützt werden. Die Gesandtschaftswachen werden auf chinesische Kosten aufrecht erhalten. Die Regierung hat die Boxer in einer beschränkten Zeit zu unterdrücken. Der Friedensvertrag ist vom Kaiser in Peking zu zeichnen. AuS Peking wird vom 31. Oktober gemeldet: In der gestrigen Sitzung der fr'emden Gesandten wurde Über das vom französischen Minister des Auswärtigen vorgeschlagene Verbot der Einfuhr von Waffen nach China, sowie über die Frage der Bestrafung des Kaisers und der Kaiserin beraten. Es wurde indessen kein Beschluß gefaßt und die nächste Sitzung auf den 1. November anberaumt. Aus London wird vom 1. November gemeldet: Nach den „Central News" fand am Montag in Schanghai die erste öffentliche Hinrichtung eines chine« fischen Reformers statt. Derselbe war vorher so gefoltert worden, daß er außer Stande war, zum Richtplatze zu gehen. Aus Peking wird vom 30. Oktober telegraphiert: Nachdem die auf Paotingfu vormarschierten Kolonnen nach der Einnahme dieser Stadt den Rückmarsch auf Peking und Tientsin angetreten haben, sind in Paotingfu die deutsche 2. Brigade, eine Schwadron und die 2. Abteilung des Feldartillerie-Regiments versammelt. Aunpingfu (etwa 80 Km. westlich Schavhaikwan am Tsingtungho) ist durch Engländer und zwei Kompagnien deutscher Infanterie des 2. ostasiatischen Regiments besetzt worden. * • » Nach einer Meldung aus Berlin sind zur Weih- nachtsbescherung unserer Truppen in Ostasien durch den Berliner Verein vom Roten Kreuz und den hiesigen Zwelgverein des vaterländischen FrauenvereinS LlebeSgaben im Werte von mehr als 150000 Mk. hinüber- worden, außerdem sind die gespendeten Aepfel, NUssl° '»nd Pfefferkuchen durch AnkLufe fo weit ergänzt, daß slir l-den einzelnen deutschen Soldaten ein reich be= Mr W-ihnachtSteller bereit stehen soll. Der kaiserliche M'litarinspekteur der sre.w.lligen Krankenpflege Gras SolmS- Baruth hat in G-memschaft mit dem Reichskanzler und dem Kriegsminifter eine besondere B-rsügung sur die ord- nungsmaß.ge und rechtzeitige Verschiffung der Spenden und die schnellste Auslieferung an die Truppenteile getroffen Nach einer Bekanntmachung des General. kommandoS des 18. Armeekorps hat Gras Walder- fee neuerdings aus seiner Fahr, nach China auch des zu seiner Armee Inspektion gehörenden 18. Armeekorps gedacht und von Pehang aus dem malahischen Archipel aus eine Botschaft gesandt, in derer sein Wohlbefinden milteilt und der Hoffnung Ausdruck gibt, daß sich auch bei dem 18. Armeekorps alles wohlbefinde. Telegramme des Gietzerrer Anzeigers. London, 2. November. AuS Shanghai wird gemeldet: Gerüchtweise verlautet hier, daß eine starke Kolonne verbündeter Truppen auf dem Marsche längs des großen Kanals sich befindet. Die chinesischen Behörden in Shanghai sind davon benachrichtigt worden, daß die verbündeten Truppen nach Nanking entsendet werden. London, 2. November. Aus Washington wird gemeldet: Cockhill hat Befehl erhalten, sich nach Shanghai zu begeben, wo er dem amerikanischen Vertreter als Legationsrat bei den Verhandlungen mit China zur Seite stehen soll. Rom, 2. November. Mehrere Abgeordnete und Senatoren werden die Regierung beim Wiederzusammentritt des Parlaments über die den verbündeten Truppen zur Last gelegten Grausamkeiten in China interpellieren. Südafrikanisches. Aus Newcastle in Natal wird der „Central News" unterm 30. Oktober gemeldet, daß in der Gegend zwischen Dundee und Vryheid nicht ein Haus der Buren stehen geblieben ist. Alle sind von den britischen Truppen niedergebrannt als Strafe für verräterische Akte dort ansässiger Buren. Die Frauen und Kinder der Buren finden in den Schuppen der britischen Patrouillen Schutz und sie werden von den Engländern auch mit den notwendigsten Lebensbedürfnissen versorgt. Wie aus Pretoria vom 31. Oktober berichtet wird, ist General Botha mit einer starken Streitmacht auf dem Marsche nach dem Kenhardt-Di st ritte, von wo aus eine Anzahl unversöhnlicher Buren einen neuen Trek beabsichtigt. Reuter meldet aus Pretoria vom 30. Oktober: Die Kommission für die Prüfung der Konzessionen in Transvaal setzte heute die Zeugenvernehmungen in der Angelegenheit der Dynamit-Gesellschaft fort. Einer der Direktoren suchte die Bestechung von Mitgliedern des Raads und anderer zu rechtfertigen. Aus den Büchern der Gesellschaft, welche bei der Besetzung Pretorias durch die Engländer beschlagnahmt sind, geht nach Aussage der mit der Prüfung der Bücher beauftragten Sachverständigen hervor, daß die Rechnungen unter dem Gesichtspunkt aufgestellt waren, die Regierung ihres Anteiles am Gewinn zu berauben. Aus den anderen Rechnungen geht hervor, daß die Gesellschaft in diesem Jahre Transvaal eine Quantität Kugeln mit weicher oder gespaltener Spitze geliefert habe. Aus Kr o o n st a d wird vom 28. gemeldet: Ein Buren- kommando von 150 Mann umzingelte heute früh einen englischen Außenposten von 90 Mann in der Nähe von Geneva und nahm denselben gefangen, griff den Kap- städter Postzug an, plünderte denselben und zündete ihn an. Ein Panzerzug von Geneva verjagte die Buren. Zwölf Buren wurden gefangen genommen. Die englische Feldwache wurde wieder freigelassen. • ♦ Telegramm des Gießener Anzeigers. London, 2. November. Die Unterhandlungen mit dem General Botha sind nach einer Meldung aus Johannesburg vollständig gescheitert. Präsident Steijn weigert sich, den englischen Vermittler zu empfangen. Amsterdam, 2. November. Das holländische Kriegsschiff „Gelderland", an dessen Bord sich Präsident Krüger befindet, ist in Wubuchi an der Ostküste von Englisch-Afrika eingetroffen. Die Witterung ist sehr ungünstig, sodaß der Präsident sehr unter der Seekrankheit zu leiden hat. Amsterdam, 2. November. Man glaubt, daß Präsident Krüger der Vermählungsfeier der Königin Wilhelmine beiwohnen wird. Da die Annexion Transvaals der holländischen Regierung noch nicht amtlich mit« geteilt ist, wird Krüger mit den einem regierenden Staatsoberhaupt gebührenden Ehren empfangen werden. Deutsches Reich. Berlin, 1. November. Zum Unterstaatssekretär im Auswärtigen Amt ist der Wirk!. Geh. Legationsrat Dr. von Mühlberg nunmehr ernannt worden. Der neu ernannte Unterstaatssekretär ist Mitte der 40er Jahre in Danzig geboten und entstammt einer dortigen Patrizierfamilie. Am 9. Januar 1867 trat er in den preußischen Justtzdienst, machte den Krieg gegen Frankreich im Ziethmhusaren-Regiment mit und erhielt nach der Schlacht bei Mars-la Tour das Eiserne Kreuz 2. Klasse. Im Jahre 1871 wurde er Gerichtsafsessor mit einem Patent vom 26. Juli. Bald darauf wurde er zum Auswärtigen Amte beurlaubt und trat im Januar 1873 vollständig in dessen Dienst über; er wurde zunächst Vizekonsul in London. Etwa acht Jahre war er im diplomatischen Dienst in England und in Amerika thätig und wurde Ende der siebziger Jahre als stän« diger Hilfsarbeiter ins Auswärtige Amt berufen. Im Jahre 1880 wurde er geadelt, 1883 zum Vortragenden Rat in der II. (handelspolitischen) Abteilung des Auswärtigen Amtes ernannt, 1889 zum Geheimen Legationsrat und Rat erster Klasse befördert. Er gehörte bis jetzt als zweitältester Vortragender Rat der Abteilung la des Auswärtigen Amtes an, d. h. der politischen Abteilung, die zugleich die Personalien bearbeitet; er hatte hier speziell das Referat über den Orient und Finanzangelegenheiten. In den Kreisen, die Gelegenheit hatten, Dr. v. Mühlberg näher zu treten, wird seine Sachkenntnis und sein verbindliches Wesen gerühmt; als Arbeitskraft ist er sehr geschätzt; das beweist auch die Berufung in sein neues, sehr arbeitsreiches Amt. In militärischer Beziehung ist er Rittmeister der Reserve des Regiments Zietenhusaren. Sein Bruder ist der die 4. Kavalleriebrigade befehligende Oberst von Mühlberg. — Aus Hamburg wird gemeldet: Die Königin von Holland ist in Begleitung ihres Verlobten des Herzogs Heinrich von Mecklenburg, und der Königin-Mutter heute nachmittag auf dem Venloer Bahnhofe eingetroffen. Nach kurzem Aufenthalt erfolgte die Weiterreise nach Lensahn. — Die „Nationalztg." meldet nunmehr, daß Prinz Prosper Arenberg zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt ist. — Die „Nationalztg." schreibt: Aus Paris wird die phantastische, angeblich aus Tanger stammende Nachricht verbreitet, daß der Sultan von Marokko demnächst an sein Volk eine Kundgebung über eine politische Aktion Deutschlands in jenem Land richten werde. Andeutungsweise wird von einem deutschen Protektorat über Marokko , gefabelt und darauf hingewiesen, daß Deutschland einen Stützpunkt im Mittelmeer suche. An alledem ist kein wahres Wort. Es handelt sich, wie wir erfahren, lediglich darum, daß der deutsche Gesandte in Tanger, Frhr. v. Mentzingen, wie früher schon berichtet worden, sich an den Hof des Sultans von Marokko begeben soll, um bei diesem persönlich eine Reihe älterer materieller Reklamationen zur Erledigung zu bringen. Ein politischer Zweck wird mit dieser Reise nicht verbunden. — Heber die Beschlagnahme der von Südafrika an Bord des Dampfers „BundeSrat" eingetroffenen Goldbarren teilt die „Hamb. Börsenhalle" folgendes mit: Bekanntlich verwandte die Regierung der südafrikanischen Republik während des Krieges die Ausbeute der Goldminen für ihre Zwecke und stellte dafür den Besitzern der Minen Bons aus. Da nun der Ausgang deS Krieges die Ein« lösung der BonS in Frage stellt, ist auf Anhalten eines internationalen Konsortiums von Beteiligten die Beschlag- nähme von 30 Kisten bewirkt worden. Zum Zwecke der Beschlagnahme begaben sich mehrere Beamte des hiesigen Gerichtsvollzieheramtes nach Cuxhafen, wo sie die Ankunft des „BundeSrat" erwarteten. Sämtliche 30 Kisten wurden bei der Ankunft des „BundeSrat" im hiesigen Hafen geöffnet und ihr Inhalt durch Sachverständige geprüft. Der Gesamtwert der Sendung wird auf etwa 3 Millionen Mark geschätzt. Die 30 Kisten wurden vom Hafen nach der Norddeutschen Bank gefahren und vorläufig dort untergebracht. Oldenburg, 1. November. Der Zusammentritt des Familienrates des Großherzoglichen Hauses fand in Lensahn statt, wo Anfang November auch die Königin Wilhelmina von Holland eintreffen soll. Ihr Bräutigam ist bekanntiich der jüngste Bruder der Großherzogin Elisabeth vou Oldenburg. — Im Hinblick auf die im Familienrate zu verhandelnde Apanagen- Angelegenheit dürften einige nähere Mitteilungen über die Neuregelung von Interesse sein: Durch das Hausgesetz vom 1. September 1872 wurde eine Hausstiftung gegründet, welche die Bestimmung hat, den Unterhalt der Fa- I milienglieder, wie es die Würde des Hauses erfordert, zu sichern. Um | die Hausstiftunz durch allmähliches Anwachsen ihrer Leistungsfähigkeit möglichst in Stand zu setzen, den in Zukunft an sie herantretenden Anforderungen gerecht zu werden, sind bisher nur an zwei Prinzen und zwei Prinzessinnen Apanagen oder Brautschätze geleistet worden. Vom 1. Januar 1901 an werden nun alle Prinzen des Groh- herzoglichen Hauses Apanagen beziehen und zwar erhält jeder Prinz, welcher nachgeborener Sohn eines regierenden Großherzogs ist, lebenslänglich 8 0 0 0 Thaler jährlich; jeder Sohn eines nicht regierenden Prinzen 6 0 0 0 Thaler jährlich. Dem Erbgroh- h erzog steht kein Anspruch auf Apanage gegen die Hausstiftung zu, da seine Bezüge im Staatsgrundgesetz festgelegt sind. Danach erhält der Erbgroßherzog vom 18. Lebensjahre an aus den zur Unterhaltung des Großherzoglichen Hauses vorbehaltenen Mitteln eine Dotation von mindestens !3500Thalern. Was die oldenburgischen Prinzessinnen betrifft, so steht diesen vom 1. Januar 1900 an im Falle ihrer vom Oberhaupt des Großh. Hauses genehmigten Vermählung der Brautschatz in Höhe von 10 000 Thlrn. zu. Die Aussteuer usw haben jedoch die Eltern aus ihrem Vermögen zu verschaffen. Unvermählt bleibende Prinzessinnen haben keinen Anspruch auf Apanagen, für ihren Unterhalt haben die Eltern zu sorgen. — Die Hausstiftung ist gebildet und dotiert worden besonders durch ^Ueberweisung eines Kapitals von 300 000 Thlrn. von dem verstorbenen Großherzog Nikolaus Friedrich Peter uud durch Ueberweisung einer jährlichen Rente von 15 000 Thlrn. aus den Erträgnissen des Krongutes von dem verstorbenen Großherzog. München, 1. November. Der Generaladjutant deS Prinzregenten, Generalleutnant Graf Lerchen felb- Prennberg, ist zum General der Kavallerie befördert. Ausland. London, 1. November. Der Unterstaatssekretär deK Krieges, Wyndham, hielt gestern in Dover eine Rede, worin er, auf die anerkannte Notwendigkeit einer Militär- Reform hinweisend, sagte: Es wurde häufig auf dem Kontinent behauptet, daß die Engländer dadurch, daß sie sich der Pflichten des Reiches bewußt werden, eine feindliche Stimmung gegen die legitimen Bestrebungen der europäischen Mächte zu erkennen geben. Dies ist nicht . der Fall. Der Geist, der uns beseelt, entspringt dem großherzigen Antriebe zu erfahren, welches von den begünstigten Völkern der Welt am besten die ihnen obliegenden Pflichten gegen die noch im barbarischen oder halbziviliserten Zustande befindlichen Länder erfüllt. — Die Blätter geben allgemein ihrem Erstaunen darüber Ausdruck, daß Lord L a n s d o w n e für den Posten eines Ministers des Aeußern in Aussicht genommen sein soll. Sie erklären, sein persönliches Ansehen uud seine amtliche Erfahrung genügten nicht für die Leitung der äußeren Politik des Landes, geben aber zu, daß er im Verkehr äußerst zuverlässig und verbindlich sei, und daß er nicht leicht die Empfindlichkeit irgend einer Macht reize. Die meisten Blätter meinen, daß Lord Salisbury die Leitung der Geschäfte thatsächlich selbst in der Hand behalte. Paris, 1. November. Ter hier lebende Vertreter Aguinaldos, Agoncillo, hat eine Kundgebung an das amerikanischeVolk gerichtet, worin er betont, welchen materiellen und moralischen Schaden der gegenwärtige Krieg auf den Philippinen Amerika bereits zugefügt habe uud uoch zufügen werde. Weiter erklärt Agoncillo, die Filipinos seien fähig, sich selbst zu regieren, und verlangt ein Plebiszit in der Ueberzeugung, daß alle Filipinos ihre Unabhängigkeit verlangen. Madrid, 1. November. Ter Kriegsminister erklärt, nach amtlichen Depeschen seien die Kar listen in Katalonien gering an Zahl. Zu ihrer völligen Vernichtung werden neue Streitkräfte abgesandt. — Aus Saragossa wird die A b r e i s e des Karlistenführers C a b r e r a gemeldet. Sein Reiseziel ist unbekannt. Die militärischen Behörden von Valencia haben Vorsichtsmaßregeln getroffen. In Navarra und Biscaya herrscht vollkommene Ruhe. Die Negierung steht der carlistischen Bewegung optimistisch gegenüber. Barcelona, 1. November. Ter Gouverneur entdeckte zwei Niederlagen von Gewehren verschiedenster Börsennachrichten! 1, November. M. (4%) (4%) (8Vs) (8%) 56.75 75.00 75.00 71.00 71.00 do. do. unk. b. 1904 Deutsche Grundschuld-Bank do do. VII-VIII 1906 unk. Kreditaktien . . Diskonto-Kommandit Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oesterr. Staatsbahn Gotthardbahn Laurahütte . . Bochum . 96.6t . 88.— . 96.30 . 87.85 . 92.70 . 94.90 42.- . 23.90 . 25.85 . 75.91 Telephonischer Kursbericht Frankfurt, den 2. November. . 206.90 . 176.— . 135.— . 147.50 . 148.— . 140.70 . 143.90 . 201.50 . 18050 . 180 — | ** Volksversammlung. Wie im Annoncenteil angekündigt | wird, finden am Samstag, den 3. November im Ziegler- I schen Saale in Wieseck und am Sonntag, den 4. November im Orbig'schen Saale in Gießen öffentliche Volksversammlungen statt, in denen der Landtagsabgeordnete Dr. David.Mainz über den „internationalen Kongreß in Paris" und über ..Weltpolitik und die „arbeitende Be- I völkeruttg" sprechen wird. i. Laubach, 1. November. Gestern abend hielt Dr. I Schmidt im Saale des Gymnasiums einen Vortrag über I »Das Klavier und seine Meister". Er erklärte I kurz die Bestandteile des Klaviers und gab dann eine Geschichte seiner Entwicklung von den ersten Anfängen bis zu seiner heutigen Gestalt. Im zweiten Teile trug er Stücke der berühmtesten Musiker in den drei letzten Jahrhunderten I bis zu LiSzt unter lebhaftem Beifall vor. Man hofft, daß die öffentlichen Vorträge, die in diesem Winter gehalten I werden, recht zahlreichen Besuch finden. i. Ruppertsburg, 31. Oktober. Verflossenen Mittwoch tagte hier die Religionslehrerkonferenz, eine Vereinigung von Pfarrern und Lehrern der Umgegend. Pfarrer Fritsch sprach über Religionsunterricht in der Fortbildungsschule. Die meisten waren für Einführung des Religions- I Unterrichtes, der von Pfarrern und Lehrern gegeben werden I soll. Doch ist die Sache noch nicht spruchreif. I Darmstadt, 1. November. Wilhelm Küchler, dessen I Ableben wir gestern meldeten, war als Sohn des Ober- einnehmers i. P. Steuerrats Dr. Ludwig Küchler zu Darmstadt am 5. September 1846 zu Biedenkopf geboren. Er bestand die Staatsprüfung im Frühjahr 1873 und machte als Freiwilliger den Krieg 1870/71 mit. Durch Dekret vom 20. Juni 1877 wurde er zum Kreisassessor zu Friedberg ernannt. Am 24. Mai 1882 wurde er auf sein Nachsuchen aus dem Staatsdienst entlassen und widmete danach 16 Jahre lang der Stadt Worms seine Dienste, um deren Aufblühen er sich in hohem Maße verdient gemacht hat, so daß er mit vollem Recht den Titel eines Ehrenbürgers der Stadt trug. Durch Dekret vom 6. Juli 1898 wurde | Küchler Präsident des Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, am 25. November 1898 Finanzminister. Am 8. August l. Js. trat er auf sein Nachsuchen in den Ruhestand. Die Brust des Verstorbenen schmückte eine Reihe hoher Orden. Mainz, 1. November. Am Montag tagte hier eine Versaminlung von Malern, Tünchern und! Lackierermeistern aus Frankfurt, Wiesbaden, Darmstadt, Offenbach, Gießen Friedberg, Mannheim, Karlsruhe, Worms, Limburg' Koblenz, Köln, Düsseldorf und Mainz zwecks Gründung eines Mittelrheinischen Maler-, Tüncher- und Lackierer- ! Verbandes. Ein vorbereiteter Statuten-Entwurf wurde eingehend beraten und als nächster Versammlungsort wieder Mamz. gewählt. Die dem bereits bestehenden Verbände für Rheinland und Westfalen angehörigen Vertreter der Städte Köln und Düsseldorf waren wegen anderer wichtiger interner Angelegenheiten zugezogen. Mainz, 1. November. Heute wurde die im Eisenbahndirektionsbezirk Mainz gelegene 10,31 Kilometer lange Nebeneisenbahn von Nierstein nach Undenheim- Köngernheim mit den Stationen Dexheim, Dalheim und Friesenheim für den Gesamtverkehr eröffnet. Frankfurt, 1. November. Zu der am Samstag im I Schauspielhause angesetzten PremiSre des Schauspiels „Jo- I Hannis feuer" von Sudermann, in welchem die Damen I Klinkhammer, Jrmen, Triesch, sowie die Herren Diegelmann, I Barthel, A. Meyer u. a. mitwirken, wird Hermann I Sudermann hier erwartet. Uermischtes. * Paris, 2. November. Zu einer Londoner Nachricht aus Honkong, wonach ein Taifun Annam verwüstete , und 1500 Menschen tötete, liegt im Kolonialmini- stermm keine Bestätigung vor, doch ist man beunruhigt, weil thatsächlich die telegraphische Verbindung mit Cochinchina seit dem 28. Oktober infolge der Stürme abae. schnitten ist. u • Caracas, 1. November. Am 30. Oktober, morgens 4% Uhr, setzte hier ein heftiges Erdbeben ein. Die britische Gesandtschaft wurde stark beschädigt, die zweite Etage des Gebäudes ist vollständig verschwunden Der britische Gesandte Grant Duff selbst entging nur auf ganz wunderbare Weise dem Tod, denn das Bett, in dem er schlief, war ganz unter Trümmern und Steinen begraben. Herr v. Schwerin von der deutschen Gesandtschaft entkam mit seiner Familie, trotzdem sein Haus zusammenstürzte, ehe er es verlassen konnte. Von der französischen Kolonie wurden drei Personen getötet. Die Orte Santa Simiro Cua und Charallave find völlig zerstört. Die Inseln in der Mündung des Neven- Flusses sind verschwunden. In Tacarigua, Rio Chico und Curiepe find viele Personen getötet oder ver- wundet worden. Großer Sachschaden ist an der Eisenbahn verursacht. Das Telephon zwischen Carancero und Rischero ist unterbrochen. Der Bahndienst La Guayra- Caracas ist wieder ausgenommen. Das Erdbeben dauert fort. Berlin, 2. November. In der Nähe von Petersburg hat sich gestern eine Bahn-Katastrophe ereignet. Zwischen den Stationen Gatschin und Ligowo find bei starkem Nebel zwei Personenzüge zusammengestoßen. Eine Lokomotive und 6 Waggons sind zertrümmert; sieben Personen verloren dabei ihr Leben. Bier andere sind schwer verletzt und nach Petersburg ins Hospital ge- bracht worden. London, 2. November. Kaiser Wilhelm hatte bei dem Begräbnis des Professors Max Müller, das gestern Nachmittag in London stattfand, Herrn Scheller als seinen Repräsentanten beordert, der einen prachtvollen Kranz des Kaisers auf dem Sarge niederlegte. . London, 2. November. Die meisten Blätter kommentieren in günstigem Sinne die Ernennung Brodicks zum Staatssekretär des Krieges und des Grafen Solborne zum ersten Lord der Admiralität unter Hinweis darauf, daß Brodicks in seiner Eigenschaft als Unterstaatssekretär bereits große Bedeutung an den Tag gelegt habe. Die Blatter weisen darauf hin, daß Brodricks es war, der im Jahre 1895 das liberale Kabinett über eine Frage bezüg- Ilch des Kriegsmaterials zum Sturze brachte. 3 Vs % Reichsanleihe . 3 % do 3i/s °/o Konsole f. . 8 Vc do ... 3Vgc/o Hessen . . . 5 n/a Italien. Rente . . 4 0,-0 Griech Monop.-Anl, 3 r/o Portugiesen . . 3 °/o Mexikaner . . . 4Vs 7e Chinesen . . . Systeme, Säbeln und Munition. Die karlistische Verschwörung sollte in der ersten Hälfte des November zum Ausbruch kommen und sich zugleich gegen den Munizipalrat, den Zivilgouverneur und den Generalkapitän richten. — Zahlreiche Individuen sind aus dem in der Nähe gelegenen Sarria verschwunden. Man glaubt, daß diese sich, ,ben karlistischen Banden anschließen werden. Eine katalanische Kundgebung hat in Villafranca stattgefunden. Der Aus st and in M an re sa gewinnt an Ausdehnung. Die Zahl der Ausständigen beträgt 3000. Rom, 1. November. Zum Gedächtnis an König Humbert, der die in der Nähe von Ortia bei den Drai- nierungsarbeiten in der Kampagna beschäftigten Arbeiter aus Rarenna zu unterstützen Pflegte, stiftete Viktor Emmanuel für diese Arbeiter 150000 Lire. — Ende November wird der Papst ein Konsistorium abhalten, worin aber nur Bischöfe ernannt werden sollen. In dem Konsistorium, das Ende Januar stattfinden soll, werden dem Vernehmen nach 6 Italiener und 5 Ausländer, unter letzteren der Erzbischof Simar von Köln zu Kardinälen ernannt werden. Wien, 1. November. Der Kaiser und der König von Griechenland wechselten heute im Laufe des nachmittags Besuche. Abends fand Tafel zu Ehren des Königs von Griechenland in der Hofburg statt. — Auf dem Friedhöfe zu Prerau erfolgte heute in Gegenwart von Vertretern der Zivil- und Militärbehörden sowie von Deputationen von Kriegervereinen und eines zahlreichen Publikums die feierliche Einweihung des Kriegerdenkmals das zum Andenken an die 1866 teils auf dem Schlachtfelde ge- fallenen, teils der Cholera erlegenen preußischen Soldaten errichtet wurde. New York, 31. Oktober. Bryan hielt am Abend Abschiedsreden im Staat Newyork. Er wird sich bis Samstag in Ohio, Illinois und Indiana aufhalten. — Der „New York Herald" veröffentlicht eine Erklärung Bryans, worin er sagt, die Demokraten hätten gute Aussichten, im Staat New:York zu siegen. — Gouverneur Roosevelt betreibt auch eine energische Wahlagitation, indem er im Staat New-York in Massenversammlungen Reden hält. Der Vor- sitzende des demokratischen Komitees spricht sich ebenfalls über die Aussichten Bryans im Staat New-York zuversichtlich aus. Die Republikaner sind dagegen der Ansicht, daß Mac Kinley eine größere Mehrheit als 1896 haben werde. Kirchliche Nachrichten. Evangelische ®emeinie. Sonntag den 4. November. 21. nach Trinitatis. Reformation-fest, t-otresdientz. In der rtadtkirche. Vormittags 9>/s Uhr: Pfarrer Schlosser. Vormittags 11 Ubr: Militärgottesdienst. Pfarrer Dr. Grein Nachmittags 2«/s Uhr: Kinderkircke für die Matlhäusgemeinde. Abends 5 Uhr: Pfarrer Dr. Greiw^^ . Beichte und heil Abendmahl für die Matthäus- und Markus- e9rEbe‘ ^Meldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde t™.^bcnb8= 8 im Konfirmandensaal: Vereinigung der kon- l?en der Matlhäusgemeinde, zu der auch die Neukonfirmlertkn eingeladen werden. • m W bis jetzt jede Wohlfahrtslotterie tftr Kr-nl-llpfl-g- m d°n Kolonien ju gunSen bei °e-° allen lnffen "b 6umancn 3™et Z's " entnommene Notiz, trLrkX '-ble ®erle8un0 des Totenfestes an- geregt habe, unwahr se». 1 1 I ** Provinzialausschuß. Am Samstag hen 10. November, vormittags 9 Uhr, findet eine Sitzung des I Provinzialausschusses mit folgender Tagesordnungstatt 1. Gewerbebetrieb der Fabrik feuerfeste? und säure ester Produkte zu Bad-Nauheim. 2. Klage des Ortsarmenver bandes Frankfurt a. M. gegen den Ortsarmenverband I Wolf, Kreis Büdingen, wegen Unterstützung der Dienst- I magd Katharine Köhler. 3. Klage des Ortsarmenverbandes I Hanau gegen den Ortsarmenverband Klein-Linden wegen I Ersatz von Pflegekosten für Friedrich Engel. 4. Gesuch I des Christoph Oberheim II. zu Gedern um Genehmigung I zur Aufstellung eines Dampfkessels zum Betriebe einer I Hotzschneiderei. 5. Gesuch des Johann Ludwig Dechert von I Geiß-Nidda um Erlaubnis zur Errichtung einer Feldziegel- I steinbrennerei in der Gemarkung Geiß-Nidda. 6. Gesuch I des Peter Hambach von Wahlen um Erlaubnis zum Be- I triebe einer Wirtschaft. 7. Gesuch des Philipp Erdmann I öu Mücke um Erlaubnis zum Betriebe einer Gastwirtschaft. I 8. Die Bürgermeisterwahl zu Lang-Göns; hier Reklamation I flegen dieselbe. 9. Die Quellwasserleitung der Stadt I Antrag auf Ausspruch der Enteignung von I Gelände m der Gemarkung Großen-Buseck. | Harpener . Tendenz: fest. Donnerstag den 8. November, abends 8 Uhr: »ibelstunde mi Konfirmandensaal (Kirchstraße 9). Pfarrer Schlosser x r~^»-nlQ9 beV.L November, nachmittags 5 Uhr, findet in der Stadtkirche zur Feier des Stiftungsfestes des Evanael. Arbeitervereins em Festgottesdienst statt, zu welchem d.e Gemeinde herzlich emgeladen wird. v 8 In -er Johanneskirche. Vormittags 9Vs Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Vormittags 11 Uhr: Kmdergottesdienst für die Johannes- gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann. Abends 5 Uhr: Pfarrer Euler. Beichte und heil. Abendmahl für die Lukas« und die Jo« haunesgemeinde. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. „Jtoä albn Gottesdiensten Sammlung für die Gustav- A-olf-etiftung. Montag den k. November, abends 8 Ubr: Bibelstrrnd- im Konstrmandensaal der Johanneskirche. Hebräerbrief Kap. 2. Annahme der Offenbarung des durch Leiden vollendeten Chlistus. ». , Pfarrer Dr. Naumann. Dienstag den 6. November, nachmittags 5'/s Uhr, Btk- etntgung der konfirmierten Mädchen der Lukasgemeinde mi Schwesternhaus (Johanncsstraße). Pfarrer Euler. , d wird wiederholt darauf aufmerksam gemacht, daß der kirch» tichen Trauung auch ein kirchliches Aufgebot vorherzugehen hat, und wird dringend gebeten, es rechtzeitig — spätestens eine Woche vor öet Trauung — bei dem zuständigen Pfarrer zu bestellen. Katholische Gemeinde. Samstag den 3. November. Nachmittags um 4Vs Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. Sonntag den 4 November. 22. Sonntag rach Pfingsten. Vormittags von 6Vs Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. - um 7 Uhr: Die erste heil. Meffe; vor und in derselben Austeilung der hell. Kommunion. „ um 8 Uhr: Die zweite heil. Meffe. „ um 9Vs Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 2Vs Uhr: Christenlehre; darauf Andacht für die Abgestorbenen. Kottcsdicnst in der Synagoge, Südanlage. Asraetttifche Religionsgemeinde. Samstag den 3. November 1900. grabend 4.ud-^völk«n°) Referent: Landtigrabgeordneler Dr. David, Mainz “ Zablreich n B-su-b erwartet________________Der Eiuberufer. Gummischuhe echtes Petersburger AaöriKat empfehle in größter Auswahl billigst. 7200 Willi. Herbert. 71831 Für eine leistungsfähige Seifenfabrik wird zum Vertriebe ihrer erstklassigen und Schmier, seifenfabrikate em gut eingefuhner Vertreter unter günstigen Bedingungen 047361 In meinem Hause Selters- weg 52, pari., find 2 bis 3 größere Geschäftsräume mit separ. Kauseiugang, Telephon, Has- und Waflerleit., Keller und Lagerraum vom 1. April 1901 ab, evtl- tetitv. schon früher, auf läng. Jahre zu verm. Die 4 Fenster n d. Straße werden demn. vergrößert und können diesbezügl. Wünsche jetzt noch öerüLstchtlgt werden. Curt von Münchow. Zunge, gesunde SHcudume sucht baldige Stellung. Näheres bei Hebamme Weher, Friedensdorf bei Biedenkopf. 7187 F. Schott, Kchiihofstr-ßt. Vorzügl. Landbutter owie prima Flaschenbier aus der Brauerei Friedel & Asprion empfiehlt Flaschenbier - Ausschank Carl Reh Wagengasse.04737 Französische Vorträge Mittwoch den 14., 21., 28. November, 5., 12. Dezember 1900, 16. Januar 1901 nachmittags 5 IJhr im Universitätsgebäude (Physikalisches Auditorium). fnr dnn1 Kneten, Eintrittskarten zum Preise von 5 Mark Herrn Verwalter Stork'°.rtr£ßen ln der Rickerischen Buchhandlung oder bei Herrn Verwalter Stork in Empfang zu nehmen. 7177 _______________Lektor ft, Goetschy. Wiesaek. den 8. November 1900, »bendS^Ä Uhr: VEs-Bevsammlurrq 71ii7 im Saale des Herrn Adam Ziegler. * PsttdeKUkG gksvcht. I Zum baldigen Eintritt suche einen solid, verheirat. Mann als Pferdeknecht bei gutem Lohn und freier Wohnung. Solche, welche gute Zeug- niffe auszuweisen haben, wollen sich melden bei Hermann Hetz. 7188] Junger Hausbursche, welcher mit einem Pferd umgehen kann, sofort gesucht. H. Krämer, Kreuzplatz n. 4701] Wer Stelle sucht, verlange unsere „Allgemeine Vakanzenliste". V Arbeite« hält sich bestens empfohlen Karl Krebs Gchulstraße 10. 7179] Ein Mansarvenzimmer nebst Küche per sofort zu vermieten. ____L. Rosenbaum, Neustadt 79. 04734] Eine schöne geräumige Zwei- Zimmerwohnung per 1. Dezember zu verm. I. Bierman«, Bleichstraße 5. Awei schön möbl. Zimmer sofort oder -0 später zu verm. Stephanstr. 36, prt. 04781] 2 bis 3 möbl. Zimmer zu verm. Frankfurterstraße 11, 1 Treppe hock. 6774] Ludwigsplatz 4, III, zwei gut möbl. ineinandergeh Zimmer zu verm. -L'ckön möbl. Zimmer mit Kabinett, auf Perl, mit Pension. Mäusburg 9. sr-nt-gi tu irJ rrM rag* fcTcff. ^Livalt geneiet ' >4 Set r.: Die ni »it der 6n brauch Don laudw. Schi erfolgte, hin Gieße Der Das Movtag bei Mitte m?dr, oh unterfeti Bramme, fOl ju erhalteo s He mii wen der and» ettow«t ist. Bett.: A .tu bet L begiuvt der £( mittags 103/ « -na mündlich bei JWa »» । lattu. 1 ^öbinge . t ”et laubi Solang