m. 78 Zweites Blatt Dienstag de« 3. April 180(1 a*>e*r M. .«atter Bk kß. •oHÜunbe" MezugspreiL Viertcljährl. Mk. S^SS monatlich 75 Psg. mit Bringerlohn; durch die Abholkstekr Vierteljahr!. Mk. monatlich 65 Psg. Bei Postbezug Mk. 2,40 viertel mit Bestellgeld. Alle Anzeigen-BermittlungSstellm beS In- und Auslandes nehmen Anzeigm für den Gießener Anzeiger entgegnt. Zeilenpreis , lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. •e»e|e< w« Inzeigen zu der nachmittags für ke ft| eefcheinendm Nummer bis »arm. M) Hk- Mch«ßeLungkn spätesten- ebeebfl vorher. chrfchotnl ttgNL eilt R«»«akne dcS Die Sießever fewiHteiratler Nttea dem Anzeiger Meßmer Anzeiger Kmeral-Anzeiger Anrts- unb Anzeigeblcrtt für den Tireis Gietzen. ■MNm, Gfpedition und Drucker«!: Fchnkßr.ße Ar. 7. Grsüsdeilage«: Gießener Familienblütter, Der hessische Landwirt, Mütter für hessische Volkskunde. Adreffe für Depeschen: Anzeiger Kiek«, Fernsprecher Nr. 51. Amtlich« Heil. Bekanntmachung. In Gemäßheit des § 17, 19 und 20 Abs. 2 des Reichs« Viehseuchengesetzes und des § 1 der Instruktion dazu bestimmen wir mit Genehmigung des Großherzoglichen Mini- fiknumS^deS Innern das Nachstehende: § i. c e . t s l^ZAlleS zu den Biehmärkten in Gießen aufgetrtebene Klouenvieh (Rindvieh und Schweine) wird beim Markteingar g kreisveterinärärztlich untersucht und nur zugelassen, wein eS seuchenfrei befunden worden ist. § 2. Die Gastställe und Ställe von Viehhändlern in Gießen, Heuchelheim und Wieseck werden der veterinärärztlichen Aufsicht unterstellt. § 3. Vieh, welches an den Markttagen und an den 4 vorhergehenden Tagen in den Bezirk der Gemarkungen Gießen, D«seck und Heuchelheim eingebracht uud daselbst eingestellt wir d, muß an dem ersten Standort mindestens 7 Tage lang mbleiben und darf ihn innerhalb der nächsten 14 Tage nach Ablauf der 7tägigen Quarantäne nur verlosten, wenn t« nach dem Zeugnis des Großherzoglichen Kreisveterinär- artleS keine seuchenverdächtigen Erscheinungen gezeigt hat. Vom dieser Quarantänepflicht ist das Vieh nur dann befreit, wein es auf den Markt gebracht und der tierärztlichen Unter! nchung daselbst unterworfen wird. Alle Tiere, die vom 4. Lage vor dem Markt bis zum letzten Markttag eingestellt weiden, sind sofort vom Eigentümer oder Begleiter der tirre der Ortspolizeibehörde, und von dieser dem Großherzoglichen Kreisveterinäramt anzumelden; in gleicher Weise ist der Besitzer des Stalles zur Anmeldung verpflichtet und veumtwortlich. § 4. DaS Handeln auf Straßen und Plätzen der Stadt Gießen, der Orte Wieseck und Heuchelheim ist verboten. § 5. Bieh aus Gemarkungen, in welchen die Seuche herrscht, baff nicht aufgetrieben werden und wird nicht zugelasten. § 6. Zuwiderhandlungen werden auf Grund des § 328 des Reichsstrafgesetzbuchs und § 66 Abs. 4 des ReichSviehseuchen- gesetzes bestraft. Gießen, den 28. März 1900. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Bechtold. Kaiser Wilhelm I. und Benedetti. Die Briefe, die König Wilhelm von Preußen, der spätere Kaiser, am Vorabend des großen Krieges, im Juli 1870, von Ems aus an die Königin Auguste gerichtet hat, knllhalten sehr wichtige Beiträge zur Geschichte der Entstehung des Kriegs, und werfen einige bezeichnende Streiflichter auf den soeben gestorbenen Grafen Bene- kitti. Ta diese Briese erst vor wenigen Jahren bekannt geworden sind (Professor Wilh. Oncken hat sie in seiner 189 7 erschienenen Festschrift zum 100. Geburtstage Kaiser Wilhelms: „Unser Heldenkaiser", veröffentlicht), so mögen biet die zwei vom 13. Juli 1870, also dem entscheidenden titge, datierten Briefe noch einmal wiedergegeben fein, wie lauten: L m s, 13. 7.1870. Herzlichen Dank, daß Du des heutigen, ■ jon ft so lieben Jahrestages so freundlich gedenkst! — Die Citifer Damen sind enchantiert von ihrer Aufnahme und ihrrm Aufenthalt bei Dir zurückgekehrt und eingerückt im Äloß. Ich sprach sie nur kurz auf der Abendpromenade, ein heftiger Regen uns auseinander jagte. Das große Ereignis der Tagesfrage ist das alleinige Gespräch, seit- dem an diesem Morgen das Kölner Extrablatt die erste yumbe des Zurücktrittes des Thronkandidaten brachte; ich sendete es sofort auch an Benedetti, der mir sagen ließ,, dch er die Nachricht bereits gestern abend aus Paris er- hallen hätte, woraus folgt, daß man es in Paris früher mßte, a-ls ich. Er kam auf die Promenade, Und statt ihn iatisfait zu finden, verlangte er von mir, daß ich a tout jannais erklären sollte, daß ich nie wieder meine Zustim- mirng geben würde, wenn etwa diese Kandidatur wieder auf lebte, was ich natürlich sehr entschieden zurückwies, um' jo mehr, da ich noch gar keine Details direkt erhalten , fort le, und als er immer dringender und fast impertinent wunde, sagte ich zuletzt, Mettons que Votre ernpereur lui ireme diese Kandidatur aufnähme, so würde ich ja mit meünem geforderten Versprechen ihm entgegentreten müssen ? ßuazum, er schien instruiert zu sein, diese Forderung mir abzupressen, die er sogleich nach Paris melden wollte, um auch zu irgend einer offiziellen Kundgebung zu veranlassen, die ich bei der ganzen Sache bisher zu vermeiden hatte, ams der bekannten Stellung, die ich zu derselben seit sechs Monaten anzunehmen verpflichtet bin: d. h. als Gouvernement habe ich nichts mit der Sache zu thun. — Ich lege hier die Briefe bei, die ich soeben erhielt — bitte Dich, sie mir noch heute zurückzusenden, da sie mir immer nötig sind, zur Hand zu haben; auch mein Brief an Leopold vom 21. Jumi liegt in Kopie bei. Des Fürsten Raisonnement über Kriegsfragen ist sehr richtig. Die Post wartet 2 Uhr 45 Min. Dein W. . Ems, 13. Juli 1870. Die Benedetti'sche Prätension von heute früh ist nicht allein geblieben; Weither berichtet über seine erste Unterredung mit Gramont-Olivier, in der sie ipsissima verba gesagt haben: Die Hohen- zollern-Kandidatur-Beilegung sei überhaupt Nebensache, die Verheimlichung der Unter- Ha n d l u n g e n sei eine Verletzung des Kaisers und Frankreichs, also die Hauptsache; diese müsse g u gemacht werden, (und dies sei durch ein Schreiben meinerseits an den Kaiser N. zu erreichen, in dem ich ausspräche, daß ich nicht die Absicht gehabt, den Kaiser und Frankreich zu beleidigen; dies Schreiben könne publique werden und in der Kammer als Verteidigung Preußens paradieren! — Hat man je eine solche Insolenz gesehen? Ich soll also als reuiger Sünder vor der Welt auftreten in einer Sache, die ich gar nicht angeregt, geführt und geleitet habe, sondern Prim, und den läßt man ganz aus dem Spiele! Leider hat Werther nicht sofort nach solcher Zumutung das Zimmer verlassen und seine interlokuteurs an den Minister Bismarck verwiesen. Ja, sie sind so weit gegangen, zu sagen, sie würden Benedetti mit der Sache beauftragen! Der wollte heute abend abreisen, nachdem ich durch Anton (Fürsten Nadziwill) hatte sagen lassen, daß ich ihm eine zweite Unterredung in der bereits heute früh definitiv abgelehnten Sache nicht erteilen könne, zu der er per Telegramm nochmals angewiesen worden war, hat er sich unerwartet rasch gefügt, was berechtigt, anzunehmen, daß er die neue Forderung bereits erhalten hat!? Leider mutz aus diesen unbegreiflichen proeedes geschlossen werden, daß sie uns coute qui coute herausfordern wollen, und daß der Kaiser malgre lui von seinen unerfahrenen Faiseurs überflügelt ist. Somit wird die Lage in wenig Stunden wieder sehr ernst. Eben kommt ein Telegramm aus Stuttgart, in dem Varnbüler sagt, die beleidigenden Zumutungen Frankreichs von heute seien so verletzend für Württemberg, daß er den französischen Gesandten beauftragt habe, sofort nach Paris zu schreiben, daß man sich dergleichen verbitte. Worauf das gehet, wissen wir aber hier noch nicht., Uebrigens haben Bray und Varnbüler dem französischem Gesandten schon in den letzten Tagen gesagt, daß, wenn Preußen angegriffen würde, ganz Deutschland wie ein Mann aufstehen werde. Das ist sehr brav — wenn es' geschähe! Morgen komme ich zum Diner. Dein W. Hessischer Landtag. Zweite Kammer der Laudstäude. M. G. Darmstadt, 30. März 1900. Fortsetzung der Beratung der Regierungsvorlage, betr. die Errichtung von lOneuen Oberförstereien in Zusammenhang mit Kap. 112 der Nachtragssorderungen, betr. Lokalfor st Verwaltung und Forstschutz. Finanzminister Küchler erinnert an einen der verhängnisvollsten Fehler in der Hessischen Verwaltungsgeschichte, die frühere Aufteilung der Gemeindewälder an die Ortsbürger in Privatbesitz. Alle wirtschaftlichen Werte, die in diesen Waldungen als Gesamtteilen gesteckt hätten, seien verloren gegangen, da die wirtschaftlichen Kräfte des einzelnen nicht ausgereicht hätten, um die weithiuaus- gerückte Rente zu ziehen. Tie früheren Waldflächen seien größtenteils devastiert worden, sie aufzuforsten, dazu reichten des einzelnen Kräfte wieder nicht aus. Er erachte es vom sozialpolitischen Gesichtspunkte aus als heilige Pflicht der Staatsverwaltung, was nicht versäumt sei, einzuholen, denn sonst sei der Vorwurf wirtschaftlicher Kurzsichtigkeit und Unfähigkeit begründet. Nun sei die Frage, welche organisierte Einrichtung bietet die beste Garantie, diese Aufgaben im finanziellen Interesse des Staates rasch und wirksam zu lösen? Es sei nicht zu bestreiten, daß die Organisation die wirksamste sei, die dem verantwortlichen Leiter den besten Einblick gestatte, die ihm die zu lösenden Aufgaben derart zuweise, daß er für den vollen Erfolg persönlich verantwortlich gemacht werden könne. Mit diesem Grundsatz sei die vorliegende Frage glatt beantwortet. Niemals dürfe man vor der besten Form der Verwaltungseinrichtung zurückschrecken. Redner entwickelte die Gründe, die allein dazu trieben, kleine Bezirke zu organisieren mit allein verantwortlichen Trägern der Verwaltung an der Spitze. Er erinnerte an die außerordentlichen Werte, um die es sich drehe und stellte ihnen die Steigerung der Schuldenlast gegenüber. Er bitte dringend, der Vorlage die Zustimmung nicht zu versagen. Berichterstatter Abg. M o l t h a n richtet namens des Finanzausschusses einen warmen Appell an die Abgeordneten, der Vorlage zuzustimmen; der Wirkungskreis der Oberförstereien müsse verringert werden, wenn ein wirklich rationeller Forstbetrieb Platz greifen solle. Abg. Brauer istpiit den! großen! Zielen einverstanden, befürchtet aber durch die auf einmal zu schaffende Ver- n-ehrung der Stellen Nachteile für die Landwirtschaft. M. G. Darmstadt, 31. März 1900. Abg. Schröder: Die von dem Finanzminister gestern vorgetragenen Gedanken seien allgemein anerkannte Wahrheiten. Mit dem Grundgedanken der neuen Organisation sei er einverstanden, doch scheine es ihm bedenklich, diese auf einmal ins Leben zu rufen. Redner bringt einige Bedenken vor. Abg. Schönberger erwartet viel von der Energie und Schueidigkeit des Finanzministers. Redner führt mehrmals aus, daß man nicht akademische Bildung brauche, um richtig zu wirtschaften. Im Volk herrsche der Glaube, und ein anderer Grund stehe auch nicht zur Verfügung, daß zu viele Forstassistenten da seien, für die diese Stellen geschaffen werden sollten. Im Bericht sei nichts von den Verhältnissen in anderen Staaten gesagt. Die Vorlage sei nicht genügend begründet, man möge sie verschieben und der Bevölkerung Zeit lassen, sich zu äußern. Im nächsten Budget-möge man die; Frage Nochmals'beraten. Man dürfe nicht voreilig sein mit der Annahme dieser Proposition, die in zwei Formen innerhalb 14 Tagen in Erscheinung getreten sei. Abg. K ö h l e r - Langsdorf will die Forderung in Kap. 112 (180187 Mk.) bereinigen; im übrigen stimme er dem Abg. Schönberger zu und glaube, daß die vorhandenen Oberförster recht n*ohl für die zu bewältigenden Aufgaben ausreichen. Man möge die Sache verzögern. Er wünsche dringend, daß man die bisherigen Gesetze und Verordnungen auf dem Gebiete der Forstverwaltung zusammen- stelle und revidiere, solange das nicht geschehen sei, müsse er alle Forderungen ablehnen. Abg. Korell schließt sich den Darlegungen des Abg. Schönberger an. Tie überzeugenden Ausführungen des überzeugten Berichterstatters des überzeugten Ausschusses hätten ihn nicht überzeugt. Redner bringt einige Beschwerden gegen die angebliche Willkür eines Oberförsters vor; (es hanoelt sich um Erschwerung von Holzabgaben in kleinen Quantitäten an Geschäftsleute). Er bitte die rhein- hessischen Herren, der Vorlage nicht zuzustimmen, sondern sich zuerst eingehend mit der Sache zu beschäftigen. Abg. Leun hält den Sprung auf 17 neue Stellen für zu weit. Den Steuerzahlern fei man die größte Rücksicht schuldig; die Ausgaben für andere Zwecke seien außerordentlich hoch. Man dürfe au chden Zuzug der Studierenden der Forstwirtschaft nicht vermehren. Ministerialrat Milbrand setzt vom geschäftlichen Standpunkt die Sachlage auseinander. Er loeift zahlenmäßig, auch die Verhältnisse Sachsens berührend, nach, daß durch eine richtige Bewirtschaftung unter gleichen Bedingungen jdie lErträgnisse ^verdreifacht- Werdern können. .Das Bestreben müsse sein, jeden einzelnen Stamm des Waldes zu einen wertvollen Nutzstamm zu machen; der Oberförster müsse jedes einzelne Individuum im Revier pflegen und seine Beschaffenheit, seinen Wert beurteilen. Aber heute stehe noch der fleißigste und strebsamste Oberförster vor einer Arbeit, die er nicht bewältigen könne; denn die Reviere seien noch zu groß. An eine allmähliche Schaffung der neuen Organisation könne man nicht denken; im forstwirtschaftlichen Betrieb seien stabile Verhältnisse notwendig. Selbst bei Annahme der Vorlage seien die Dberförftereien immer noch zu groß. Wenn so Hilfs-Arbeiter unbedingt notwendig seien, so gestehe er zu, daß die Regierung aus diplomatischen Gründen nur die Einstellung von Assistenten beantragt habe, weil sie deren Bewilligung sicher habe erwarten dürfen. Daß es richtiger sei, zehn neue Dberförftereien zu gründen, habe man sofort im Ausschuß ausgeführt. Im Interesse der Steuerzahler liege es, die Vorlage zu bewilligen. Abg. Schill vermißt bei den Vorlagen der Regierung Sparsamkeit. Finanzminister Küchler: Bei jeder Gelegenheit, die er ergriffen habe, um zur Sparsamkeit zu mahnen, habe er betont, daß er darunter nicht verstehen könnte, produktive Ausgaben zu beschränken oder zu verschieben. Um solche Ausgaben handle es sich hier. Was die Befürchtungen, die man an die Höhe der Ausgaben knüpfe, an* lange, so übersehe man, daß nach dem Besoldungsgesetze bei ihrer Anstellung als Oberförster die Assistentendienst-- zeit so angerechnet werde, als ob sie als Oberförster gedient hätten. Die Ersparnisse seien sehr gering, wenn man nur Assistenten bewillige. Habe nun diese Befürchtung! eine irrige tatsächliche Voraussetzung, so sei die an die Wvhnungsverhältnisse geknüpfte Sorge nicht zutreffend, die Forstverwaltung stehe durchaus nicht auf dem Standpunkt, daß der Oberförster mitten in den Wald gehöre; er solle nicht vom Verkehr mit Andersdenkenden und Interessenten abgeschlossen sein, er solle nicht zu einseitiger Auffassung seiner Dienstpflichten und Lebensanschauungen kommen. Sein Wunsch sei, Rücksichten den lokalen Interessen entgegenzubringen, und dies erfordere Bewegungsfreiheit des Beamten, Nichtüberlastung und vor altem eine nicht schematische Ablrncklung des Dienstes. Ein allmählicher stoßweiser Aufbau der Organisation sei nicht möglich. Die von Mg. Köhler-Langsdorf gewünschte Revision der Forst- Gesetzgebung werde bei den Gemeindeverwaltungen leicht Opposition erregen. Er müsse sich sein Urteil in dieser Frage Vorbehalten. Durch die Forststatistik sei nachgewiesen, daß mit der Verkleinerung der Lokalforstbezirke überall das gleiche Ergebnis höherer Erträgnisse erzielt worden sei. Abg. B r u n n e r ist von den Ausführungen im großen Und ganzen befriedigt, glaubt aber, daß man sich erst mit der Bevölkerung ins Benehmen setzen müsse. Abg. Joutz ist der Ansicht, daß der Bauer von der Waldeskultur mindestens soviel verstehe, wie ein akademisch gebildeter Forstbeamter. Man habe die Gemeindeverwaltungen viel zu wenig bei den Forstverwaltungen mitreden lassen. Er begreife nicht, wie man bedauern könne, daß die Gemeindewälder nicht Staatseigentum seien. Interessant sei es ihm, zu hören, wie sich der Reaierungsvertreter die Pflege des einzelnen Baumes denke; der Ertrag hänge vor allem von der Bodenbeschaffenheit ab. Weiter spricht Redner u. a. über die Begünstigung des Studiums auf der Universität. Finanzminister K ü ch l e r sieht sich mißverstanden; daß er die Gemeindwaldungen einschränken wolle, davon habe er kein Wort gesagt. Der Ansicht, daß man um Forstverwaltung zu verstehen, eigentlich Forstoerwaltung nicht gelernt haben müsse, stelle er seine Auffassung entgegen, daß die Träger der Ueberzeugung, daß sie alles verstünden,, auf Grund angeborener Gaben, die gefährlichsten Experimenteure seien. Die Auffassung, die Erträgnisse hingen vom Boden ab, sei irrig; die gleiche Fläche vermöge unter gleicher Bedingung bei richtiger Wirtschaftung den dreifachen Ertrag zu liefern. Eine Tendenz der Vorlage, die Regierung wolle Leute anstellen, die studiert und ihr Examen gemacht hätten, liege fern, umsomehr als eine Anstellung aus solchen Gründen die Lust zum Ergreifen, eines derartigen Berufes erwecken müßte. Abg. Weidner spricht lebhaft für die Vorlage und glaubt, daß 'außer dem Abg. Schröder— und dieser nur bedingungsweise — sachliche Gründe gegen die Vorlage nicht geltend gemacht worden seien. Heute beklage man schon viel, daß man den Wünschen der Regierung in den 40 er Jahren, die Waldeskultur intensiver zu gestalten, Widerspruch entgegen getragen und sich die schönsten Einnahmen entzogen habe. Mg. Horn will lieber Oberförster als Forstassisten-- ten, kann Aber aus finanziellen Gründen nicht zustimmen. Abg. Ulrich hat Gründe gegen die Vorlage nicht gehört. Die Schmerzen der Landbevölkerung wolle er beseitigen helfen, aber der Kampf gegen die Oberförster dürfe kein Kampf gegen die Organisation an sich sein. Eine Belastung der Steuerzahler sehe er nicht durch die Annahme, sondern die Ablehnung der Vorlage herbeigeführt. Die notwendigen Ausgaben würden sich reich bezahlt machen. Abg. Erk kann die Dringlichkeit der Sache nicht anerkennen und wünscht weitere Aeußerungen der Fachleute. Mg. G u t f l e i s ch stimmt für die Regierungs-Vorlage. i Abg. Bähr kann ein Bedürfnis für die Stellen-Ver- mehrung nicht anerkennen. Abg. S ch m e e l: Man könne in Erwägung des pro et contra der Regierung folgen; der Umstand, daß es sich um produktive Ausgaben handle, müsse entscheidend sein. Abg. Schönberger ist in seiner Ueberzeugung bestärkt worden, daß die Angelegenheit weiterer Klärung bedürfe; ihm gäbe besonders die Arst und Weise, wie die Regierung mit der Vorlage gekommen sei, zu Bedenken- Anlaß. Das Einzelstudium des Baumes könne nicht die erwarteten Erfolge haben. Abg. Schröder kann nach den ihm gewordenen Aufklärungen e's nicht verantworten, gegen die Vorlage zu stimmen. Abg. I o u tz verteidigt sich gegen verschiedene Angriffe der Vorredner; er könne den ihm zugemuteten Glauben an die Fachleute nicht haben. Es ist namentliche Abstimmung beantragt. Die Vorlage der Regierung, 10 neue Oberförstereien zu bewilligen, wird mit 20 gegen 17 Stimmen angenommen. Hierauf werden auch die angeforderten 180187 Mk. (darunter 11200 Mk. für 4 neue Oberförsterstellen) für Lokal- forstverwaltung und Forstschutz genehmigt. — An Verwaltungskosten der direkten Steuern und indirekten Auflagen werden 53 951 Mk. mehr für das kommende Finanzjahr bewilligt. Darunter stecken auch die Mittel zur Einleitung der Neuorganisation des Kassenwesens. Zu Kap. 115, Kosten des Katasters, bittet Abg. Wolf, die Regierung möchte im Interesse der Erhaltung unserer Kataster und Fortführung der Grundbücher eine Vorlage betr. Anstellung von Bezirksgeometern an das Haus gelangen lassen. Finanzminister Küchler teilt mit, daß eine solche Vorlage bereits in Bearbeitung sei. Zu Kap. 125, Vikariats-, Aushilfe- und Reisekosten ic. wird die Ermächtigung erteilt, aus diesem Fonds Kosten, die durch den Besuch der Pariser Weltausstellung von Beamten des Finanzministeriums entstehen, in Höhe von 2500 Mk. zu bestreiten. Auf eine Anfrage des Äbg. Schröder, ob dieser Betrag ausreiche, bejaht dies Ministerialrat von Biegeleben, da für die übrigen Ressorts besondere Forderungen eingestellt seien. Auch die übrigen Kapitel aus der Rubrik Ministerium der Finanzen, finden ihre Erledigung nach den Anträgen des Ausschusses. Zur dauernden Erinnerung an die in Mainz im Juni d. I. stattfindende 500 jährige Geburtstagsfeier des Erfinders der Buchdruckerkunst soll dort ein Gutenberg- Museum gegründet werden. Es wird um einen Staatszuschuß von 25 000 Mk. ersucht Abg. Köhler-Langsdorf bittet die Vorlage einstimmig anzunehmen und wünscht, daß sich der Landtag in corpore an der Feier beteilige. Die Forderung wird einstimmig bewilligt. Danach wird noch die Regierungsvorlage, die etatsmäßigen Stellen bei der Main-Neckarbahn und der Nebenbahn Weinheim—Fürth nach den Anträgen des Ausschusses genehmigt, und hierauf der Landtag bis wahrscheinlich gegen Ende Mai vertagt. Lokales and Ursvinsirües. («norryme Einsendungen, gleichviel welchen Inhaltes, werden grnndsätzlich nicht ausgenommen.) Gießen, 2. April 1900. * * Kirchliche Dteustnachrichte«. Der Großherzog hat am 24. März den Pfarrverwaltern Adolf Vogel zu Gernsheim, Dekanat Eberftadt, Johann Heinz zu Klein-Umstadt, Dekanat Groß Umstadt, Ludwig Krauß zu Schöllenbach- Bullau, Dekanat Erbach und Friedrich Kunkel zu Fürth, DekanatErbach,dieevangelischenPfarrstellendaselbstübertragen. * * Ordensverleihung. Der Großherzog hat dem Distrikts- einnehmer der Distriktseinnehmerei Laubach, Rendanten Heinrich Daniel Rausch aus Anlaß seines fünfzigjährigen Dienstjubiläums das Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen, dem Pfandmeifter Friedrich Küster in Mainz aus Anlaß seiner Versetzung in den Ruhestand die Krone zum Silbernen Kreuz des Verdienstordens» Philipps des Großmütigen verliehen. * • Auszeichnungen. Der Großherzog hat nachbemerkten Pflegerinnen des Alice-Frauenvereins für Krankenpflege das Dienstauszeichnungskreuz für Krankenpflege (in Gold) für eine 20jährige Dienstzeit Allergnädigft verliehen: der Fräulein Emilie Engel zu Offenbach, der Fräulein Emma Fuchs zu Alzey. * * Stadttheater. „Der Probekandidat", Schauspiel von Max Dreyer. Durch die vielen Aus- führungen, welche Dreyers Probekandidat im Laufe des Winters an den meisten Bühnen erlebt hat, war auch in unsere Stadt soviel Kunde von dem Werk gedrungen, daß man seiner Darstellung an der hiesigen Bühne mit einiger Spannung entgegensah, und da eine zweite Aufführung nock) in dieser Saison, wie jedermann wußte, unmöglich war, so war es kein Wunder, daß man am Freitagabend das Theater in erfreulicher Weise gefüllt sah. Was zunächst das Schauspiel selbst betrifft, so ist man sich von Anfang an darüber klar gewesen, daß es kein dramatisches Kunstwerk ist, bei welchem doch Ursprung und Quelle des Wohlgefallens, das es erregen soll, in ihm selber liegen muß, nicht aber in einer Beziehung, durch welche es auf etwas außerhalb in der wirklichen Welt hindeutet, sei dies nun eine geistige, sittliche oder soziale Bewegung des Zeitalters, in welchem der Künstler lebt. Max Dreyers Probekandidat ist ein Tendenzstück mit allen Mängeln eines solchen, es richtet sich gegen die Knechtung einer wissenschaftlichen Ueberzeugung durch eine beschränkte Orthodoxie und es verherrlicht den Mut des Mannes, welcher von seinem wissenschaftlichen Glauben nicht abläßt, selbst auf die Gefahr materieller Nachteile. Der Held des Stückes ist ein Probekandidat — in Hessen Lehramts-Accessist genannt^, der den naturwissenschaftlichen Unterricht in der Oberprima eines (mecklenburgischen?) Gymnasiums anvertraut erhält und seine Schüler mit der Darwinistischen Lehre bekannt macht. Auf Befehl des Direktors soll er diese Lehre vor versammelter Klasse als Irrlehre bezeichnen, er willigt auch zunächst, durch häusliche Verhältnisse gedrängt, ein, läßt sich aber im Verlaufe der betreffenden Lektion von seiner wissenschaftlichen Ueberzeugung wieder fortreifen. Die Folge ist seine Entlassung von der Schule. Da das Schauspiel im Anfänge der nächsten Saison ohne Zweifel sofort wieder auf dem Spielplane erscheinen wird, so verzichten wir auf eine genauere Angabe des Inhalts, der überhaupt nicht groß und bei dem Ueberwiegen der Tendenz auch nicht spannend ist. In der Titelrolle debütierte Herr Marlitz vom Frankfurter Schauspielhause. Wir hatten es da mit einem jugendlichen Künstler zu thun, der gewiß zu guten Hoffnungen berechtigt, dem aber vorläufig die Bühnengewandtheit noch sehr fehlt. Was wir an diesem Abend an ihm schätzen lernten, das war seine tadellose Aussprache, das erste Erfordernis eines Schauspielers. Die nötige Gewandtheit aus der Bühne läßt sich nur durch Uebung erwerben, und an dieser wird es Herrn Marlitz in diesem Sommer nicht fehlen, da er von der Direktion für ihre Nachsaison sowie für die Sommersaison in Bad Neuenahr engagiert ist. Die Besetzung der übrigen Rollen mag der Direktion bei dem gegen Anfang des Winters stark zusammengeschmolzenen Mitgliederbestand nicht geringes Kopfzerbrechen gemacht haben. Aber trotzdem mancher eine Rolle hatte übernehmen müssen, für die er von Hause aus wenig disponiert schien — der jugendliche Liebhaber, Herr Kirchhoff, spielte z. B. die Rolle des bejahrten Präpositus, und der Komiker, Herr Direktor Helm, die Charakterrolle des Oberlehrer Stürmer —, so waren doch alle Mitwirkenden sehr gut in ihren Rollen zu Hause und leisteten durchweg vortreffliches. Der Beifall am Schluß wäre jedenfalls noch zehnmal lebhafter gewesen, wenn der Hilfslehrer Benefeld seine an den Probekandidaten gerichteten Worte: „Gehe nach Preußen u. s. w." lebhafter mit mehr erhobener Stimme gesprochen, der Probekandidat etwas begeisterter geantwortet hätte und — der Vorhang nicht gar so saumselig gefallen wäre. * * Zn den April geschickt, wenn auch unberücksichtigt, hat gestern der Detaillistenverein die Ladenbesitzer unserer Stadt, sowie die von auswärts erschienenen Käufer. Gegen das in einem Inserat empfohlene Offenhalten der Läden bis 7 Uhr abends schritt nämlich die Polizei so entschieden ein, daß bereits um y24 Uhr kein Laden mehr offen war. Die Läden dürfen, wie wir hier mitteilen wollen, nur an den zwei Sonntagen vor Pfingsten und an den drei Sonntagen vor Weihnachten bis 7 Uhr abends offen gehalten werden. * • Gießener Volksbad. Im März wurden insgesamt 6563 Bäder abgegeben gegen 6243 im Februar 1900 und gegen 6414 im März 1899 oder im Durchschnitt auf den ganzen Badetag 226 Bäder gegen 240 im Februar 1900 und 221 im März 1899. — Der Besuch im einzelnen hat sich wie folgt verteilt: Schwimmbad 3523 Männer, darunter 645 zu 10 Pf. 599 Frauen, „ 215 „ 10 Wannenbäder 1. Klaffe 218 Männer, 46 Frauen, „ 2. „ 609 „ 282 „ Dampf- und Heißluftbäder, sowie Maffage zusammen 154 Männer, 11 Frauen, Brausebäder zusammen 1131. Die Personenwage wurde von 160 Personen benützt, das Bad von 19 Personen besichtigt. • • Polizeibericht. Daß es bei der Tanzmusik auf Bier- kellern nicht immer ganz harmlos abgeht, beweist wieder ein gestriger Fall. Eine Fabrikarbeiterin, die mit einem Tagelöhner tanzte, wurde mit diesem plötzlich uneinig, es gab einen Wortwechsel, und bald sausten Stockhiebe hinüber ujib herüber, so daß die Fabrikarbeiterin zwei blutende Wunden am Kopfe davon trug und Anzeige bei der Polizei erstattete. * * Eine direkte Eisenbahnverbindung zwischen L W. und Frankfurt a. M. Aus Münster wird berichtet, daß der westfälische Provinzial-Landtag in Betreff einer Boll, spurbahn Münster-Frankfurt a. M. den preuß. Minister der öffentlichen Arbeiten zu bitten beschloffen hat, zwischen dem nördlichen Teile der Provinz Westfalen, begrenzt durch die Interessentenkreise Bochum, Dortmund, Hamm, Münster, und den Häfen des Dortmund-Ems-Kanals einerseits, der Ruhr-Siegbahn und oberen Ruhrthalbahn anderseits durch Einlegung von neuen Vollbahn Verbindungsstrecken in nordsüdlicher Richtung neue Verbindungen für den Güter- und Personenverkehr zu schaffen, sowie auch durch Herstellung einer besseren Vollbahn-Verbindung mit Frankfurt durch die Linien Weidenau-Haiger und Wetzlar-Butzbach einem DerkehrSbedürfnisse entsprechen zu wollen. — Die erste Linie wäre nötig, um die Ecke bei Betzdorf zu vermeiden. Die zweite Linie jedoch erscheint uns über, flüssig. Der kleine Umweg über Gießen wäre so außer ordentlich gering, daß eine direkte Verbindungsstrecke Butz. bach-Wetzlar sich unseres Erachtens erübrigt. Der ganze Verkehr könnte sehr wohl über Gießen geleitet werden. Unsere Handelskammer wird sich hoffentlich dieser Sache in genügender Weise annehmen. ♦’ Landeskirche. Im Jahre 1898 betrug im Groß- Herzogtum Hessen die Zahl der von der evangelischen Landeskirche (formell) Getrennten: Altlutheraner 911 (1891: 986), Darbysten und Baptisten 361 (375), Methodisten 13 (120), andere Sektierer 543 (868), Freiprotestanten 650< (3105), zusammen 5434 (5454). Im selben Jahre sind zur evangelischen Landeskirche übergetreten: von der katholischen Kirche 100, (113), von anderen christlichen Konfessionen 30 (49), Sonstige 8 (24), zusammen 138 (186); aus der evangelischen Landeskirche ausgetreten: zur katholischen Kirche 13 (12), zu anderen christlichen Ronfeffwne* 26 (24), ohne Uebertritt 1 (2), zusammen 40 (35). Friedberg, 1. April. Seit vergangenem Montag sind die organisierten Weißbinder, Maler und Lackierer in den Streik getreten, da die Meister die geforderte Lohnerhöhung abschlugen. — Herr Faatz feierte heute mit seiner Gattin das Fest der goldenen Hochzeit. — In der letzten Sitzung der Handels-Kammer wurde be schlossen, als Staatszuschuß für 1901/02 statt 2000 Mk., 2600 Mk. zu beanspruchen, ferner in Uebereinstimmung mit der Handelskammer Gießen beim Großh. Ministerium der Justiz zu beantrageu, bei allen Amtsgerichten Kaufleute zur Revision der Handelsregister zu bestellen und die Handelsregister alljährlich einer Revision unterziehen zu lassen. An die Oberpostdirektion soll das Ersuchen gerichtet werden, für den Telephonanschluß mit sämtlichen Postämter» und Agenturen Oberhessens, sowie mit Magdeburg und den bayerischen großen Orten insbesondere Aschaffenburg, sowie für die Errichtung von Fernsprechämtern in Dübel und Großkarben besorgt zu sein. Auf Antrag Engel (Schotten» wegen gleichmäßiger Regelung der Sonntagsruhe in Oder- Hessen soll zunächst die Handelskammer Gießen ersucht werden, gemeinsame Schritte mit der diesseitigen Handelskammer zwecks Erzielung einer strengen, einheitlichen Hanv- habung der Sonntagsruhe zu unternehmens *>tc Verkehrsinspektion Gießen soll ersucht werden, Den Zug 514 abends 9^ ab Nidda nach Gießen mü entsprechendem Gegenzug nicht nur an Sonntagen, Montagen und Donnerstagen, sondern täglich verkehren zu lasten. Die Handelskammer Gießen soll um Unterstützung dies Ersuchens gebeten werden. § Friedberg, 1. April. Am kommenden Freitag feiert die hiesige Blindenanstalt ihr 50jähriges Bestehen. Seit dem Eröffnungstag hat das segensreiche Institut gegen 300 Personen für ihren Fähigkeiten entsprechende Berufe vorbereitet und ausgebildet. — Unser landwirtschaftlicher Bezirksverein hat einen erheblichen Geldbetrag für Prämiirung von Rindvieh gelegentlich des Butz" bacher Marktes am 5. d. Mts. ausgesetzt. A Holzmühl (Kreis Lauterbach, 1. April. Bei der hie» stattgehabten Wahl eines Beigeordneten wurde Hern Johannes Rasch II. gewählt. Noch am Wahltage hatten zwei Herren öffentlich bekannt gegeben, daß sie, im Fal» man sie wählen würde, die Wahl nicht annehmen würden v Freiensteinau, 1. April. Auch bei uns find Dt Holzpreise gegen früher gestiegen. Die Holzv steigerung im hiesigen Gemeindewald brachte der . einen Erlös von beinahe 15000 Mk.; eine solche Sum wurde noch nie erzielt. , ri . = Bleichenbach, 1. April. Bekanntlich bestanden v unserer Gemeinde bis zum Jahre 1836 zwei Religion, gemeinschaften. Am nächsten Dienstag werden es - Jahre, daß die lutherische Gemeinde, die nur ai£ 26 Seelen damals bestand, den Grundstem zu einem «rrchiea legte, das später, etwa nach 50 Jahren, wieder abgenst und durch ein geräumiges Gotteshaus ersetzt wurde. XM* graf Philipp Reinhard zu Hanau schenkte den Lutheraner Aha' fleu Arbeite iqqQ 6 atbe* g auf das laWV,.i, h 1 8* I“*’ Ml S>' K Kolonie ' Qm Mat unh zwar auf «9* Q0 31. M ft M Mü in dir städtische LrrdachlS btt zchrrrr bti M iß. Ml, W Mitglieder zäU, Leckst von n® Geschäftsbücher d schlagnahmt wvr wetttuS. - Dr fcdUtwM m SMlM burch den Allg gart 4300 3Ji vttfamntlung i suchen, bei bi stchtigung des G «Schädigung vc bei WerSzulag! lassen. - JnW Sprachverein Z Gießen einen s „Deutsche frunih Du Geschäft Lank für da« Jas deninächß zur 2ui ■ir jede» Ye Pfandbriefe ei selben bnritMgst Verfügung. Man wolle sich btlr.LmWn letibtn. Mtlbl Möir Hui ' rÄv8 ■Wä Der Geschi Bank für dae demnächst zur jedem Besi br|efe ein Exe ratfrilligst eugnng. Jf« woue ( 1 ,ie betr. BanU; 1 wenden. Berlin V, i u Pomn ibrikg. COPPINGEN Kur ächt mit I iSchutzmart’ iKaminfegt1* /I / Gentners erzeugt^^ mitWenig jä BürsFerdi striche» den schönste^! fltfjchwarzfflJ haltbaren Gla in roten Dosen k mit dem toninfega Zu haben meisten in den iGeschäftes Daudet und Verkehr. Volkswirtschaft. M 31. *♦ 3,5 rm Fichtenprügel in Schichthaufen. rm 2506 diiekt wenden. Hess. Landeslotterie Gloria-Stahldrahtmatratzen Ludwig Racke, Gürtler. 2504 8470 Buchenprügel Buchenreistg Buchenfiöcke Fichtenprügel Fichtenreifig Eschenprügel Eichenprügel Erlenprügel Ahorn prügel Weichholzprügel Weichholzreifig Weichholzstöcke 32,9 193,5 341,8 8 5 10 94 2 51 8 2 52 13 Mai ult. Mai 217 1 36 16 1 per ult. , io. per per ult Diskonto- fm n n // n Wetzlars.- — In Meerholz verschied hochbetagt Graf Karl zu Isenburg-Büdingen. Bankgeschäft, Westanlage 31. Zusammenkunft vormittags 91/2Uhr Uhr am Meicheser Pfad. Tngelrod, den 29. März 1900. Der eoang. Kirchenvorstand. Tausende im Gebrauch! Kein Staub, kein Einlieg., kein Ungeziefer. Billiger als Sattlermatratzenl Anfertigung in jeder Grösse. Hotzversteigerung im Eugklröder Kicheunmld. Freitag den 6. April werden versteigert: Kommandit 198-198.30, Staatsbahn 136.20-136, Gotthard 142 50, Lombarden 27.80-00, Ungar. Goldrente 97.00, Italiener 94.40, Bproz. Mexikaner 26.00, Oesterr. Coupons 84, Amerik. Coupons i.lS1/* Privat-Diskont 51/8% Geld. j l*/l bis 28/gUhr; Kreditaktien 234.80-50.00, Diskonto-Kommandit 197.30-50-00, Staatsbahn 135.70-134.80, Lombarden 27.70-60. Gründers, 24. März. Fruchtmarkt. Weizen 15,10—00.00, Mark, Korn 16,00—00Mk., Gerste 16,00—0000 Mk., Hafer 15,50—00,00 Mark, Erbsen 17,00—00.00 Mk., Linsen 00 Mk. — Die Mecklenburg - Strelitzsche Hypsihekerrbarrk zu Neustrelitz und Berlin üversendei und ihren Geschäftsbericht pro 1899 und stellt von demselben laut Inserat in unserer heutigen Nummer jedem Pfandbrief-Besitzer ein Exemplar kostenlos zur Verfügung. — Die Pommersche Hypotheken-Aktien-Bank in Berlin übersendet uns ihren Geschäftsbericht pro 1899 und stellt von demselben lant Inserat in der heutigen Nummer unserer Zeitung jedem Pfandbriefbesttzer ein Exemplar kostenlos zur Verfügung. Helios-Zugfedermatratzen Preisliste und Zeugnisse umsonst! Gustav Dehler, Koburg No. 31. Drahtnetzmatratzen-Fabrik. — Hoflieferant. — Versand franko. — Verpackung frei! Wiederverkäufer gesucht. Nadel 13 I. Kl., 2 II. Kl.; Knüppel: rm Buche 149 (Stammknüppel), Eiche 23, Birke 9, Nadel 121, Reiser rm Bucke 682 (meist Stammreiser), Eiche 324, Birke 22, Aspe 4, Erle 64, Nadel 680 (meist ausgeknüppelt); Stöcke: rm Buche 29, Eiche 15, Nadel 152. Das Holz auS Distrikt Holz, apfeldrusch und Gebrannteeiche wird nicht vorgezeigt, Steigliebhaber wollen sich dasselbe vorher ansehen. 2514 Papiermühle, den 31. März 1900. Freiherrliche Oberförsterei Rabenau. Schwörer. T«,d M-d-iik Brnchleidenden M«. empfehle meine nachweisbar von Tausenden mit, Vorliebe getragenen, solid und dauerhaft gearbeiteten Gürtelbruchbänder ohne Federn, Leib- und Borfallbin-en. Für jeden Bruchschaden Extraanfertigung, deshalb jeder Versuch befriedigend. Kein Druck, wie bei Federbändern. Mein Vertreter zeigt Muster vor und nimmt Bestellungen entgegen in Gießen Freitag den 6. April, 2 bis 7 Uhr, Restauration Riegelmann, in Wetzlar SamStag den 7. April, 8 bis 12 Uhr, Hotel Kaltwasser. 2505 Bandag-nfabrik L. Bogisch, Stuttgart, Reuchlinstraße 6. AvSMg aus den KircheubSchrr» der Stadt Gieße«. Evangelische Gemeinde. Getränte. MatthäuSgemeinde. Den 29. März. Karl Philipp Christian Schmidt, Barbier zu Gießen, und Anna Margarethe Haas, Tochter des verstorbenen Schuhmachers Johannes Haas zu Gi.ßen. MarkuSgemeinve. Den 24. März. Adolf Siegltnger, Geschirrhändler zu Gießen, und Maria Sttehler, Tochter *on dem Gärtner Heinrich Stichler zu Homberg. LukaSgemeinde. Den 25. März. Johannes Adam, Geometer zu Mainz, und Mathilde Bauer, Tochter des Gastwirts und Kaufmanns Philipp Bauer II. zu Gießen. „ , Dm 30. März. Edmund Konstantin Ricolai, Schlosier zu Gießen, undMnna Elisabeth Schmidtmann, Tochter des Wärters,Karl Schmtdtmann zu Haina. JohanneSgemeinde. Den 24. März. Helwig Franz, Schneider zu Gießm, und Eltfabethe Johannette Büchner, Tochter de» verstorbmm Bahnarbeiters Friedrich Büchner zu Gießm. Denselbm. Dr. Wilhelm Heinrich Lettermann, Lehramtsassessor zu Groß-Gerau, und WUHelmtne Marie Ottilie Schmehl, Tochter beS Lokomotivführers Ludwig Schmehl zu Gießen. Getauft«. MatthäuSgemeinde. Dm 25. März. Dem Schuhmacher Heinrich Wiegand ein Sohn, Karl Martin, geboren den 9. Frbruar. Frankfurter Börge vem 31. März Wechsel auf New-York zu 4.21nev M» lu« MM« F Ich mm w W tgum Montag: tr und £adi ijitt b\t gefo» u hvchB-I Sammer^ 1/02 fiatl 2000 W- PktmMMg e erzichn zu lcht' M -mchltt « ^agbtbut: tre ilschasse^"' intet» «Si; lnttag E SonntaM.:;. :r Gießen E A Bau- und Nutzholz. Fichtenstämme — 68,07 Eichenstamm — 0,72 Eschenftämme — 17,77 Ahornstämme — 6,05 Linde = 1,52 «tm halben Morgen GraSgarlen zum Bauplatze. Inden flrinbftein wurden gelegt: 1. Eine Schrift, abgesaßt van i-umann Johann Redeseld ,u Ortenberg. Das neue Moment (deutsch gedruckt). 3. Der Heine luth. Katechismus 4 ®in Glas mit Wein. 5 Em Glas mit Karn. 6. Em ßchmrsteigerung in der Wrrl. Gdkrsörftkrri Sabtuao. i DsuuerStag de« 5. April, nack Kümmenkunft in Distrikt Hörnes auf dc (tlhauffee Appenborn—Weitersham, -smvittagS 10 Uhr, aus den Distrikten VnieZ Abteilung 10, 11, 7 (Sodenberg) 'M vdenberg: Scheiter: rm Buche 382 i:.RL„ 13 II. Kl., Elche 4 II. Kl., Erle 2; Siüpgiel: nn Buche 204 (meist Stamm- kÄpp'il), Eiche 20, Nadel 2; Reiser: rm We- 676, Eiche 38; Stöcke: rm Buche l.W, Eicke 6 I. Kl., 2 II. Kl. 2. Mittwoch den 11. April, nach . Mnnmenkunst in Distrikt Holzapfeldrusch, ‘ »«mruittags 9 Uhr, aus den Distrikten - ö:lMseldrusch, Kahleberg, Hundfiegtanne, Ämi.iirplatz, Hainstruth, Sicklergeheeg, ^vnmege, Alterbrunnen und Gebrannte- nt:: Scheiter: rm Bucke 86, Birke 5, tzlaS mit Weizen. m3nMAta XX Neu Ulrichstein, 1. April. Monats ' Berecht hi Arbeiter - Kolonie pro März 1900. Ende Mrz 1900 befinden sich in der Kolonie stellen-, re,P^ ^kitSloS in-ae amt 51 Mann. Dieselben verteilen sich f das Großherzogtum Hessen 9, Regierungsbezirk fofiel 6 Regierungsbezirk Wiesbaden 6, Provinz Rhein ■X 9/Provinz Westfalen 1, Provinz Hannover 2, Pro. m Sachsen 1, Provinz Schlesien 2; Königreich Bayern 5, SSirrgreich Württemberg 1, Königreich Sachsen 1, Groß- iriDfltum Baden 3, thüringische Staaten 3, freie Stadt Siemen 1; Ausland: Schweiz 1. Hiervon waren: Ar- sei,er 22, Anstreicher 1, Bäcker 1, Brauer 1, Bureau- eehiLfe 1, Former 1, Friseur 2, Fuhrmann 1, Gartner 2, glafi-r 1, Kaufleute 3, Kellner 1, Küfer 2, Kürschner 1, Rotgerber 1, Schreiber 2, Schreiner 1, Schlosier.3, Schuh- moAcr 3, Tüncher 1. Die Kolonie verpflegte im Monat M. 1900 an 1626 Tagen, arbeitete an 1453 Tagen. Die Kolonie zählte 26 Krankentage, 147 Sonn- und Fest- -tage. Im Monat März 1900 wurden entlassen 20 Mann, ind zwar auf eigenen Wunsch. Seit Bestehen der Kolonie “murinen ausgenommen 3712, entlassen 3661; bleibt Bestand März 1900: 51 Mann. soll tN1,(11 äS» jä>' imffltnben 3 j. en n erhebllch^,!- eh tfW* iibtn, a;*' w. B. Brennholz Buchenscheit Gardinen crSme und weiß, abgevaßt und im Stück, in großer Auswahl. Aeste unter ^rds. RouleauX-Aoffe in allen Breiten empfehlen billigst 2389 C. Röhr & Co. Dec Geschäftsbericht unserer ßaitf für da» Jahr 1899 gelangt dem ächst zur Ausgabe, und stellen mit jedem Besitzer unserer ^famdbriefe ein Exemplar des- fldoem bereitwilligst ko sie »los zur Verfügung. 2510 Man wolle sich dieserhalb an die Mr. Bankhäuser resp. an uns direkt «enden. 8«rlin W., im März 1900. MrÄeuburs.StreWche hllpolhekeuballk. Äh derGroßh-Heff.Landes- Ä 4Ä A lotterte empfiehlt M n V Buchhändler KrebS, M- M Mir 1778 Gießen, Schulstraße 10. 1. Ziehung am 9 April MirkuSgcmelnbe. Den 24- März. D:m Brauercibtsitzer Joseph Rieger eine Tochter. Erna, geboren den 24. Fcbruar. Den 25. Mäiz. Dem D-rwatier Wilhelm Bingel ein Sohn, Heir.rick Jakob Otto, gtboem den 24. Februar. Den 27. März. Dem Tag'ähner Kail Koob ein Sohn, Karl Friedrich, geboren den 4. Februar. Luka-gemeivde. Den 25. März. Dem Postboten Karl Rück ein Sohn, Otto Karl, aeboren den 25. Februar. Den 27. März. Dem Profi stör der Reckte Dr. Reinhard Frank ein Sohn, Wolfgang Ferdinand Rudolf Paul, geboren dm 22 ^Den^29. März. Dem Schloffermeister Karl KraUina eine Tochter, Marie Ehristiane Karoline Emma, geboren den 4. llliarz. JohanneSgemeinde. Den 25. März. Dem Lackierer Karl KSS eine Tochter, Lina, geboren den 7. Februar. Denselben. Dem praktischen Arzt Dr. Georg Friedrich Fayet ein Sohn, Hans Ernst August, geboren zu Porto-Alegre den 22. Mai 1896. Mtlitärgemeinde. Den 25. März. Dem Sergeanten Friedrich Bogel eine Tochter, Therese Mathilde Ottilie, geboren dm 27. Januar. Den 29. März. Dem Leutnant Franz Schwendy ein Sohn, Karl Max Werner, geboren den 20. Februar. Beerdigte. MatthäuSgemeinde. Den 29. März. Marie Euler, geborene Pimper, Ehefrau Des Schuhmachers Wilhelm Euler, 57 Jahre alt, starb den 27. März. MarkuSgemetnde. Den 25. März.. Daniel Wcißenstein, Dienstmann, verheiratet, 43 Jabre alt, starb den 23. März. Den 26. März. Hermann Källner, Drechsler dahier, 43 Jahre alt, starb den 24. März. Den 29. März. Katharine Becker, geborene Roß, Ehefrau de» Schuhmachers Philipp Becker, 41 Jahre alt, starb den 27. März. Lukaögemeinde. Den 27. März. Elifabelhe Gerbode, geb. Nagel, Witwe de« Univerfitäls-KanzleidienerS Andreas Gerbode, 79 Jahre alt, starb den 25 März. JohanneSgemeinde Den 25. März. Philipp Lotz, Lackfabrikant, 53 Jahre alt, starb bm 2DenÄ.' März. Marie Hütter, ledig, Tochter des Schneider« Konrad Hütter, 68 Jahre alt, starb den 28. März_ , । '• • - '•* '• — >1 lii'lunuitniaiijiinijiii - 11er Heiner muicii Grosser Umsatz! Kleiner Nutzen 2448 299 Fertige Trauerkleider in Giessen bei Bahnhofstraße 89 2266 Telegramm 524 1098 45 Kilometer pro Stunde. CONTINENTAL CAOUTCHOÜC & GÜTTAPERCHA CO., HANNOVER Coursbericht dou Oonrad ISietz, Bankgeschäft, Gietzeu, Schnlstraße 10 96.80 93.50 99.55 99.55 92.75 86.30 100.80 100.85 Preuß ConsolS 86.50 115.80 99.40 4 99.20 93,90 143.40 84.15 98.60 100. 39.40 77.15 94.45 100.50 100.80 122.20. 199. 200. 99.30 99.50 97.30 61.90 22.60 91.80 91.80 Gießen. Steindruckerei (Pietsch Erben) 83.95 94.20 102.00 27.35 92.50 97.90 97.40 98.20 99.70 58.30 99.20 100.20 93.30 92.10 94.70 57.95 99.20 96.20 86.45 95.89 86.50 99.65 97.90 39.50 25.70 93.70 98.60 Offenbacher Wormser . 72.55 98.50 99.20 41.60 28.25 73.35 98.70 68.60 95.10 92.50 97.80 73.10 71.40 98.60 57.90 60.95 96.60 97.60 97.20 84,10 86.90 76.95 99.50 92.50 99.80 100.30 99.70 93.50 94.50 93.40 98.95 99.70 93.50 94.50 93.40 98.95 Lomrfs vom 24-/3. | 31./3. 98.50 96.80 96 20 98.50 96.70 129.50 184.50 Badische v. 86 Bayr.St.-Obl. aHeff.Sr.-Obl. 93.80 102 — 38.50 24.85 93.60 98.60 77.75 92.80 99.45 41.25 26 20 93.70 71.05 98.70 88.20 97.30 97.30 99.50 57.80 72.60 71.10 98.80 57.75 60.80 96.50 100.20 99.40 92.80 99.40 100.20 99 50 92.25 99.80 100.— 99 50 99.10 92.50 143.60 212.40 112.50 197.20 159 40 113.50 142 10 234.60 186.30 28.40 68.30 95 20 156.85 172.60 \ 143.30 ; 205.50 S 112.40 198.— 159.90 113.90 142.20 23480 138.50 381.— 124.80 281.80 215.70 234.40 do. Sich. . . Dsnbg.-Vterst Tourst vom 24,/3. | 31./3 42.95 ; 24.40| J 129.50,1* 24 50 * 12 80 1! 2380 !* L—tsch«. D.Reichs-Lnl. Gießener (alte) do. v. 96 . . Mainzer . . . Tours» vom 24./3 | 31./3. Blusen und Röcke stets grosser Vorrat bei: Aug. Montanus Nachfl,. Inh. R. & M. Imheuser, Giessen, Marktplatz 9—10. Oeff.Goldrte.. Oest.Silberrte. Portug. Staat Tourse vom 24/3. | 31./3. Liffaboner . . Rom n—vni Buenos - Aires HtvlbeehrtLil. S.-Braunf.. . M. Kann, Seltersweg 22 u. Kirchenplatz 8. Gemüse- und Kraftsuppen BouiSlon-Kapseln Suppen-Würze Klkichßr. 7. Wilhelm Hamel. KleW. 7. Ung. Goldrte.. do. Anl. do.Staatsrte. do.E.B.Gold o. 89 ... . Arg. inn. Anl. do. äuß. v. 88 ChinefischeAnl. Egypt. umfic. . Mexico v. 99 . do. Ser.I-III do. SUber. . Ltüte-Gdl. Darmstädter . Westdeutsche Boden credit in Cöln . . Ung. Lds.-Ctr. Si-irsr. Buderuü . . . Eisenb. Rtbk. . Hirzh. u. Lollar KttK.Krlir». Disch. Reichs». Berliner Hand. Darmstädt. Bk. Deutsche Bk. . Dt. Genoffbk.. Disct.-Comm. Dresdener . . Mitteldt. . . . Nationalbk. . . Oest.Cred.-Act. ZvbnDrte-)cü-» KleyerFahrrad Henninger Brauerei. . Farbw. Höchst. Nordd. Lloyd . Bochumer Guß Gelsenk. Brgw. Harpen. Bram. sl-sdirrüft. Gothaer unkb 1903 . . . . Grundschbk. Ser. V—VI Fr. Kühnhold,, Bier-Depot, Ludwigstraße 55. [2512 Dieses altberühmte Bier, welches infolge seines großen Malz- und Würze-Extractes und geringen Alkoholes besonders Kindern, Blutarmen, Wöchnerinnen, nährenden Müttern Württemberg. Ausländisch«. Grtech.E.B.v. 1890 . . . , Griech.Monop Italiener Rte. ermöglichen Jedermann zu jeder Zeit eine sparsame Küche. C. (w. Kleinhenn, MSbellager, Seltersweg, ausgesteUt. Allein-Vertreter Ser. KbnigS- u. Laura . . . Oest. Staatsb. do. Süd bahn Gotthardbahn. Jura«Simplon Princ Henry . M* ta SProceidex. Bad. Th. 100 . Bayer. Th. 100 Donau-Regul. Cöln-Minden. Madrider. . . Mein. Th. 100 Oesterr.v.1860 Oldenb.TH.40 Raab-Grazer . Türk. frs. 400 per StAck tii Mt- Ansbacher si. 7 Augsburg, ff. 7 Brschw.ThlrLO Freiburg, fs.10 MaUiind.fs.10 Meininger ff. 7 Pappenh. ff- 7 I Venediger L. 80 Rum. am. Rte. Ruffen v. 80 . Schweden» 80 Serben v. 95 . Spanier . . . Türk.Zoll-Obl. bo. cotw Jjit.C. do. Lit.D. 131.40 136.60 Oest. Staatsb. do. I-VIH . do. 9. 85 . . bo. Erg.-Netz Prag-Dux 96 . Raab-Oedenb. (alte) . . . bo. v. 97 . . Rubolf Golb . Jtal. gar.E.B. Livorneser . . Sicil. v. 91 . ToScanier . . Ruff. Sübost . do. Südwest Rjäsan'UralSk Wladikawkas . Anatolier. . . Salon.'Mon. . Oelfarbe mitzfarbig, aber vorzüglich von Qualität, Schloß Hornau bei Königstein im Taunus Pension AB" für junge Mädchen. Gründliche Ausbildung im HcuM und Küche. Handarbeiten. Sorgfalt Beaufsichtigung und Pflege. Hau^ w schöner Lage, von großem Park umflM Schwimm- und Turngelegenheit. Referenzen. 2!W Frau Margar. «uth-S ö»#. bo. unk. 1906 Frkst. Hypbk. XIV..... bo.xn-xm bo. XV. . . Frkst. HyP.- Creditverein bo. Ser. 27 . bo. Ser. 28, 30, 33 . . . bo. Ser. 29 . Ldw.Cred.-Bk. Hambg. Hypbk. Ser.141-250 bo. 46—190 Meining. Hyp. bo. neue . . bo. unk. 1907 Pomm. Hypbk. Preuß. Hypbk. vm—xii bo. neue. . . bo. 1905 . . Schein. Hypbk. unk. 1904 . Verantwortlich für den allgemeinen Teil: P. Wittko; für den Anzeigenteil: Hans Beck. — Druck und Verlag der Brühl'schen UniversitätS-Buch- und Verlangen Sie gratis u.franko meinen iillustr. HauptkataL über Fahrräder n. Fahrradartikel u. Sie werd, sich überzeug., dass ich b. bester Qualität, unt. ijähr Garant.,am billigst, bin. — Wiederverk. ges. he Fahrrad-Industrie, Richard Driessen, Hannover, Brüderatr. 4._____ Komplette Betten in jeder Preislage, sowie sämtliche Wettwaren, Aussteuer-Artikel und fertige Leib- und —- Versicherungen sind bei dem heutigen niedrigen Zinserträge aller sicheren Anlagewerte der zuverlässigste Weg. das Einkommen trauernd zu erhöhen. I Für ein Einlagekapital vorHP« r Mark zahlt unsere Qsel/scha f»(£gr. > 1872, Vermögen ca. 40 Millionen Mark) beispielsweise einem Rentenkäufer im Alter von 55 65 70 Jahren "77?79 109.39 13Z2TMarlT jährliche Rente aut Lebenszeit. Tarife und jede nähere AuskmiH bei allen Vertretern, sowie bei der Wiltelma in Ulaqdtburg AUgem. Versidi.-Actün-Geselluhafl Mettwäsche empfiehlt billigst ä^XMAMEBURG 138.50 379.80 128.80 281.10 221.10 234.70 P Pferde-Mrie Ziehung 16, Mai, Lose L 1 Mk., 11 Lose 10 Mk. Porto und Liste 20 Pfg. extra empfiehlt und versendet die bekannte Hauptkollekte L. F. Ohnacker, Darmstadt. Wer bauen will versäume nicht, Preise einzuholen bei Emil Horst, dessen Kunststein- und Cementwarenfadrik, Baumaterialienhaudluug Liebigstrasse 43/45—Biegelpfad. IorteUhaft« Bezugsquelle für Aauartikel aller Art. 99.10 99.50 92.50 Die größte Auswahl Korsetten für Damen, Mädchen und Kinder i« Brüsseler, Wiener und Deutschen Formen find-r man im Z-kstal-Geschäft für Korsetten. Geschw. Aron, Seltersweg 89. Karren u. f. w. ganz besonders geeignet. 1 Pfund 40 Pfg., größere Quantttä'en entsprechend billiger, empfiehlt 2449 Otto Schaaf, Seltersweg 39. Ueberieugen Sie sich, dass meine I «Deutschland- Fahrräder > u. Zubehörtheile ie besten unddabei llerbilligsten sind. ■rklufer gesucht. I Haupt-Katalog gratis & franco August Stukenbrok, Einbeck Erstes u. grösstes Special-Fahrrad- Versand-Haus Deutschlands. Tourss vom 24,/3. | 31./3. LONDON gegründet neueste Opelrad tür Mk. 180- bekommt. Dieselben sind mit Innenlothung, neuesten Blakrollenkotten, abnohni baren, gefrässten Kettenrädern, neuesten, staubsichersten Kugellagern und Continental Pneumatic ausgestatbet. Lenkstangen und Uebersetznngen liefere ioh nach B» lieben und leiste auf jede dieser Maschinen 2 Jahre Garantie. Eins dieser Räder ist anf kurze Zeit bei Herrn Aug, OssBiRnn indet Kntcrz«|t für Herren finden Sie in grösster A^. wähl und bestbewährten Qualitäten bei Aug. Montanus Nachfl., loh. R. & M. Imheuser, \y; Giessen, Marktplatz 9—10. Gelegenheitskai Zu enorm billigen Preisen verkaufe einen großen Posten § Sommer-Handschuh e Strümpfe, Socken, Korsettschoner etc. ^Mannheimer (Sil- Pferde-Fotterie ---- Ziehung 2. Mai 1900 = 1 LoS nur 1 Mark. wia L 2307 Hoch nie dagewestn dass man das «sesb.-Srirrtt. Braunschweig. Lds.-E.'B.IIE. do I E. Allg.dt.Kleinb. ßLndtsch«- Elffab.-B.strfr. Kaschau-Oderberger v. 91 Lombarden. . Im Touristenrennen Nizza-Draguignan-Nizza kam M. Stead auf Continental Pneumatic 90x120 mm stark, im Kampf gegen starke inländische und ausländische Konkurrenz als Erster durchs Ziel. Wagengewicht 1600 Kilo 24 P. 8. bei einer Durchschnitts-Geschwindigkeit MAGGI A 4 tote btt 81« M, M 6. ilnB• die Tiputallon, a Ealammluag die i £kr SSntg gab si 114 bk Artnt vr ta ttat •• Mst Wochenblatt.) im 1. Groß unter Seförbet Militanten -es ernannt. — I Regt, zu Fuß, M Regt. Nr. Schenck zu ( Hilgel, v. H garbe>) Hießt, f# N meßt <■ StA Hess. Nichrlly, h ! M ein Fahr, be, leistung bei dem g v. hennr Kegt. Nr. 168, । fttynagtl (5. I Hauptmann besört unb tzslabrvn . tz ME und, unt feiltet bighefi^ ' vorrnusterungtzlvn N?- - Tch. 0,-M^r. (Leid-Drag.^ri Werter im 2. Ersetzung zum ^tnant beförl "i'-Depot in ~ (;) Seite Äe°mmer setzte । Raufen auf ,-eim i .^"ur-öe-as - S”b lirrte b ^brte der ! tetSi8« 1,ni) an besieg g”Ü dies A 'üSti r •äri l°^A>''dkrn |:«6?üorahU 5tQt£ rHn n 'Wi !' baJ^g der P- re^