Samstarr den 3 Februar Erstes Blatt. Meßmer Anzeiger Heneral-Wnzeiger Zknrts- unb Anzeigabltttt fin* den Tiveis Gieszen * * lirektor fi. Traut- r Johannes Hegat Alle Anzeigen-vermittlungSstellen deS In« und Ausland«! nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. Neda Kian, Expedition und Druckerei: Achutstraße Ar. 7. ick zn Giessen. in. ds» Mr, * 1 195 ds 8 Uhr. Adresse für Depeschen: Auzeiger Hletzsn. Fernsprecher Nr. 51. Annahme von Anzeigen zu der nachmittags für den fHgenben Tag erscheinenden Nummer biS vorm. 10 Uhr. Abbestellungen spätesten- abend- vorher. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Matter für hessische Volkskunde._________________ , R. Schumann. 1,15, l5t ChüVier (.WolpM alter Herrn Stork. * Vom Kriegsschauplatz ES wird immer klarer, daß der Kampf am 23. und 24. Januar nicht blos am Spionkop, sondern auf der ganzen Tugelaliuie mn «’e6,'9u verantworten, weil sie vorsätzlich und rechtswidrig ein Gebäude oder Bauwerk ganz oder teilweise zerstört haben sollten. Der dabei in Frage kommende 5 305 des Straf-Gesetzbuchs belegt den Thäter mit Gefängnis nicht unter einem Monat. Die Buben waren geständig, in einem Garten an der Hammstraße ein Gartenhaus, welches a.s Holzfachwerk mit Lehmsteinen errichtet war, demoliert zu haben. Sie erklärten, sie hätten sich nichts dabei gedacht, als sie die Lehmsteine zuerst mit den Füßen und mit Stecken aus den Gefachen entfernten und dann das Balkenwerk umwarfen Vier der Angeklagten erklärten, sie hätten nicht gedacht, daß sie unrecht handeln. Der fünfte Angeklagte, und zwar der kleinste der Jungen, gestand, er habe feine Freunde vor ihrem Thun gewarnt, diese hättrn aber gemeint, er wolle der Sanfte sein und da habe er denn auch mitgeholsen zerstören. Der Eigentümer des zerstörten Gartenhäuschens hatte Strafantrag gestellt, weil er begründeten Verdacht zu haben meinte, daß jemand, mit dem er eine Differenz hatte, um ihn zu iig.rn, sich das Werk der Zerstörung geleistet. Er -ersuchte vergeblich, als er erfuhr, daß es sich dabei lediglich um einen recht dummen Jungenstreich handele, den gestellten Antrag wegen Bestrafung zurückzuziehen. In der Beweisaufnahme vor der Strafkammer stellte es sich nun heraus, daß im vorliegenden Falle von einem Gebäude oder Bauwerk im Sinne des Gesetzes keine Rede fein konnte. Es war die« mindestens nach der Ansicht des die Anklage vertretenden Staatsawalts sehr zweifelhaft und nahm dieser an, daß es sich hier wohl nur um eine im Verfall begriffene baufällige Hütte gehandelt har, an welcher die fünf jugendlichen Angeklagten ihr Mütchen gekühlt hätten Der Ankläger faßte die Sache als einfache Sachbeschädigung auf, die sehr milde liege und beantragte, auf einen Verweis zu erkennkn. Demgemäß fiel auch das Urteil des Gerichtshofes aus. «ine prinzipiell wichtige Entscheidung. Eine Hamburger Bank war durch einen gefälschten Scheck einer dortigen Firma geschädigt worden und erhob Schadenanspruch gegen die Firma. Diesen erkannte das hanseatische Oberlandesgericht auch an und bemerkte in seiner Entscheidung u. a.: Eine grobe Verletzung seiner Verpflichtung, die Scheck- fomulare sorgfältig aufzubewahren, begeht jemand, wenn er die betreffenden Formulare offen oder in einem unverschlossenen Schrank liegen läßt und dazu noch die Gelegenheit zur Entwendung derselben schafft. „alurwlffenschastlichkn Fakultät; Joseph (deutsche Philologie), Horn I Orient al i'e Philologie), Leitschuh (.Kunstgeschichte), Sackur (Ge- schicht-) und Sch wally (semitische Sprachen) in der philosophischen Jafuhat. Verschiedenes: Aus Rostock berichtet man: Der Professor her Archäologie Dr Körte wird demnächst mit seinem Bruder, dem Greifswalder Pros.ffor Körte, eine Reise nach Klemasien antreten, um in dec Nähe des alten Ilion Ausgrabungen vornehmen zu lassen.___ Notiz über bei §46, in vorletzter ingu, daß bei der iwie nach den ge- e Zulassung von hlchn ist. Diese attn M M bt« i löst sch liMch tiz aus. ekonoinen Schaff gjlf. an den M Mnusakturmreii' a b, <8. kaufte fm in LePpla,M> n Scheel, Mack ehemafftzen W”' 3tn worden ist, w * fü* k V früh, auch c p rüftet man M quft alten.______ fügte. de; 'd°mbe,L>- ÜVÄ '"St SZL Weit A SM e et d«-h allez. “"b Waide d«, einem L? Ianuac AtejeiTui PWn ^oxtiaa der Per- formvollendeter d- kidsjaele bet ■ Wffli Ober, „"'bi- Setjamm. 11 Marmepfarrer des näheren auf Wir doch daraus Worten, die aus )er Zuhörer ein. *rer Kriegsflotte, "anneszuchk in m übrigen Ma- Erwägungen zu l gespannter Aus- ussührungen, uni $ der Redner ge- 'r. Cliefen dankte den Vortrag uni g entstammenden nserer Flotte, Sr. hessischen Landes- Großherzogs, uni hing in das aus- id Seiner Königs ung§«Teleg rammt iS dem Inseraten-, tnb M tLcktzvrn- jtmarl statt. Den SrrbSfche Buch- Arbeiterbewegung. Letsche«, 1. Februar. Infolge der ablehnenden Haltung der A-rgwerksbesitzer ist der Einigungsversuch im Ostrau - Karwiner Revier gescheitert. WeitzenfelS, 29. Januar. Zu bet Nachricht von einem Ausstande im Zeitz-Weißenfels er Braunkohlenrevier geht dem .Weißens. Tgbl." eine Zuschrift zu, in welcher gesagt wird: ,Vor einigen Tagen ging durch eine Anzahl von Blättern die Nachricht, daß im Zeitz- Weißenfelser Braunkohlenrevier 5000 Arbeiter zwecks Erzielung besserer Lohn- und Arbeitsverhältmffe in den Ausstand getreten seien. Diese Meldung verursachte im Publikum nicht geringe Besorgnis; fürchtete eS doch auch hier ähnliche unliebsame Vorkommnisse, wie sie bei dem Maffen- nueftanbe ber böhmischen Bergarbeiter von Tag zu Tag mehr in Erscheinung traten. Diese Alarmnachricht hat aber nirgenbs eine Bestätigung ober Ergänzung gefunden. Den Bergarbeitern ist nicht unbekannt, baß die fortwährenden Beunruhigungen dazu geführt haben, daß die Arbeitgeber zur Wahrung ihrer Interessen in analoger Weise wie die Arbeiter nunmehr einen Verband gebildet haben, mit der ausgesprochenen Absicht, die namentlich von sozialdemokratischer Seite heraufbeschworenen und mehr für Parteizwecke als für die Arbeiterwohlfahrt ausgebeuteten Ausstände durch passiven Widerstand zu brechen. Schließlich wissen auch die Bergleute, daß sie bei Arbeiterausständen, wenn sie selbst infolge Vertragsbruches das Arbeitsverhältnis auflösen, der Wohlthaten verlustig gehen, die ihnen auf Grund des Gesetzes und der Statuten der betreffenden Knappschaftsvereine zustehen. Aus dem Gesagten dürfte zur Genüge hervorgehen, wie sehr es im eigenen Interesse der Bergleute liegen muß, einen Streik zu vermeiden, zumal die Arbeitgeber wohl kaum begrün- beten Beschwerden und Wünschen gegenüber das Ohr verschließen werden." Eharieroi, 1. Februar. Sämtliche hiesige Glasschneider sind in den Ausstand getreten. Sie fordern eine Lohnerhöhung und die Sntlaffung der nicht syndicierten Arbeiter. Telegramme des ^Gießener Anzeiger". Aachen, 2. Februar. Im Streikgebiet ist eine starke Abteilung Gendarmerie eingetroffen und hält teilweise die Gruben besetzt. Die Kohlscheider Gruben sind am wenigsten vom Ausstande erfaßt, am meisten die Grube Maria in Höngen, wo die gesamte Belegschaft ausständig ist. Dagegen dürfte der Streik im Wurm-Revier voraussichtlich von längerer Dauer sein. Die Direktion will den Streikenden die Wohnungen kündigen und auch die Söhne der Streikenden entlassen Wien, 2. Februar. Nach dem Scheitern der Verhandlungen des Ostrauer Einigungsamtes erklärten die Arbeiterführer, daß die Bergarbeiter des Ostrauer Reviers noch 14 Tage aushalten könnten. Die Zahl der Streikenden in diesem Revier übersteigt schon 20,000. In Wirtkowitz wurde gestern abend der Betrieb sämtlicher Eisen- und Mhrenwerke eingestellt. ________________________________ Wetterbericht. Das Zentrum der Depression, welche in den letzten Tagen über Mittel-Europa lag, wandert in der eingeschlagenen Bahn nordostwärts weiter und befindet sich heute über den russischen Ostsee-Provinzen. Dagegen gewinnt das Minimum, besten Ranb gestern vn der Nordwestküste Frankreichs erschienen war, sowohl gegen den Kontinent herein, als auch gegen das Mittelmeer zu an Raum. Ein Teilgebilde zieht über die britischen Inseln nordwärts. Ueber Zentral- Europa und insbesondere über Italien und dem Balkan ist das Barometer gestiegen und hat sich dabei eine leichte Besserung des Wetters süd- ber Marine ab. hat also eine 718 Gießen, Kirchenplatz u- wobei 156 Stimmen gegen bie Vertagung bieselbe abgegeben würben. Die Regierung Majorität von nur 20 Stimmen erhalten. auf unterem Gebiete eingestellt. Im Gebirge und besten Vorlanbe hat es im Laufe der Nacht teilweise aufgeklärt. Im Norden ist es noch trüb gebli-ben, doch haben auch dort die Niederschläge aufgehört. Das Maximum hält sich mit allerdings verminderter Intensität übet Lappland. — Voraussichtliche Witterung: Wolkiges bis trübes Wetter mit stellenweise leichten Niederschlägen. Ärmste Meldungen. Drpeschrn deS Bureau .Herold'. Berlin, 2. Februar. Das Befinben bes Finanzministers vr. Miquel ist noch immer kein befriedig e n b e S. Namentlich ist bie Nachtruhe burch Hustenreiz sehr gestört. Berlin, 2. Februar. Im Befinden beS Abgeordneten Dr. Lieber war auch gestern abend keine Verschlimmerung eingetreten. Die beiden ihn behandelnden Aerzte sprachen sich in einer gegen Abend statt- gehabten Konferenz dahin auS, daß vorläufig kein Grund zu Befüchtungen vorliege. Antwerpen, 2. Februar. Infolge einer heftigen Naphta-Explosion wurde eine hiesige SPirituS- und Parfümerie-Fabrik in Brand gesetzt. Beim Einsturz des Hauses kam eine Person ums Leben. Der Materialschaden ist sehr bedeutend. Gottridienst in der Zynagogr. Samstag den 3. Februar 1900. Vorabend 51» Uhr, morgens 9 Uhr, nachmittags 3 Uhr, Sabbathausgang Uhr. Gottesdienst der israelittschen KrligionsgrsrSschllft. Sabbathfeier am 3. Februar 1900. Freitag abend 5 Uhr, Samstag vormittag 8» Uhr, nachmittags 8 Uhr, Sabbathausgang 6^ Uhr Wochengottesdienst morgens 7 Uhr, abends 5 Uhr. Markus Bauer Spezial-Geschäft in feiner Herren-Garderobe. Anfertigung nach Maß in eigener Werkstätte. Antwerpen, 2. Februar. Es wird versichert, daß im Monat März ein deutsches Kriegsschiff den hie- Bom Kriegsschauplatz. London, 2. Februar. „Daily Leader" versichert aus bester Quelle, Lord Roberts werde sein Hauptquartier in Kapstadt nicht eher verlassen, als bis er über eine genügende Armee zur siegreichen Beendigung bes Krieges verfüge. London, 2. Februar. Die Regierung hat eine Untersuchung eingeleitet über bie Lieferung von unbrauchbaren Lee-Ensfielt-Gewehren, welche nach Afrika geschickt worden find. Die Zahl der fehlerhaften Gewehre wird auf tausend Stück angegeben. London, 2. Februar. Ein Genie-Osfizier erklärte, daß die Absicht der Buren, Ladysmith durch Eindämmung des Klipp-Flusses unter Wasser zu setzen, um die Engländer zur Uebergabe zu zwingen, unausführbar sei. London, 2. Februar. „LeadS Mercury" zufolge hat der gestrige Kabinettsrat die Absen düng einer Kavallerie- Brigade von 3000 Mann nach Südafrika be> schlossen. Berlin, 2. Februar. Das „Berl. Tgbl." meldet aus Brüssel: Man sieht es hier als feststehend an, daß die englische Heeresleitung das Hauptgebiet des Kampfes von Natal nach dem Norden des Kaplan des zu verlegen beginne. Lord Kitchener reiste zu diesem Zwecke nach Pietermaritzburg in das Hauptquartier des Generals Buller ab. Infolgedessen entsandte General Joubert den Obersten de Billebois nach ColeSberg, damit er die geeigneten Disposi- t ionen treffe, um eine Invasion des Oranjefreistaates zu verhindern. Handel und Verkehr. Volkswirtschaft. Frankfurter Börse vom 1. Februar. "Wechsel auf New-York zu 4.21-22. FrämSen auf Kredit per ult Februar 1.40%, do. per ult. März 2.60%, Diskonto Kommandit per ult. Febr. 1.20%, do. per ult. März 2.40 /0, Lombarden per ult. Februar 0,60% do. per ult. März 1.00 Zc, Deutsche Bank per ult. März 2.70%, Dresdener Bank per ult. März 2 40%. Notierungen: Kreditaktien 235.60-00-00, Diakonto-Komman- dit 196.50-196 40, Staatsbahn 136.70, Gotthard 142.20, Lombarden 27.50-00-00, Ungar. Goldrente 99.40, Italiener 94 40, Bproz. Mexikaner 26.60-00, Oesterr. Coupons 84%, Amerik. Coupons 4.19%, Privat-Diskont 4 %<%. 1% bis 2% Uhr: Kredit 235.60-20, Diskonto 196.50-10 Staatsbahn 136.60, Lombarden 27 90-28.10, Bochum 00.00 Paris, 2. Februar. Infolge der Verzögerung der Etatberatung wird die Regierung sich genötigt sehen, ein weiteres provisorisches Zwölftel zu fordern. Loudon, 2. Februar. Der Staatssekretär im Kriegs- Departement Wynham erklärte gestern im Unterhause, die Regierung trage die volle Verantwortung für den Krieg. Wenn dieselbe mit den militärischen Vorkehrungen gezögert habe, so sei dies aus dem Grunde geschehen, um der Diplomatie Zeit zu lassen. Der Abgeordnete Labouchöre schlug vor, die Debatte zu vertagen. Die Regierung widersetzte sich dem. Es kam zur Abstimmung, und 136 für Hgen Hafen besuchen wird. Brüffel, 2. Februar. Die Petition, welche in ganz Belgien organisiert wurde, um den Präsidenten Mac Kinley zu bitten, die Vermittelung im süd- afrikanischen Kriege zu Übernehmen, hat bereits über 100,000 Unterschriften aufzuweisen. Paris, 2. Februar. Ein Dekret des Präsidenten der Republik schafft eine Anzahl körperliche Strafen in Kirchliche Nachrichten. BsaugelisHe Gemeinde. Sonntag den 4. Februar. 5. Sonntag nach Epiphanias. G o t t e 8 d i e n st. In der Gtadtkirche. Vormittags 9% Uhr: Pfarrer Dr. Grein. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Dr. Grein. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Schlosser. Beichte und heil Abendmahl für die Matthäusgemeinde. Anmeldungen zuvor bei dem Pfarrer der Gemeinde erbeten. Sonntag den 4. Februar, abends 6 Uhr, im Konfirmanden- saal (Kirchstraße): Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Markusgemeinde. Pfarrer Dr. Grein. Donnerstag den 8. Februar, abends 8 Uhr, Bibetstunde im Konfirmandensaal, Kirchstraße 9. Pfarrer Dr. Grein. In der Johanneskirche. Vormittags 9% Uhr: Pfarrer Euler. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemeinde. Pfarrer Euler. Abends 5 Uhr: Siehe Stadtkirche. Montag den 5. Februar, abends 8 Uhr: Dibelstunde im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Text: Ap.-Gesch. Kap. 9, 32 ff Pfarrer Euler. Vom 11. Februar an beginnen die Abendgottesdienste um 6 Uhr. Es wird wiederholt darauf aufmerksam gemacht, daß der kirchlichen Trauung auch ein kirchliches Aufgebot vorherzugehen hat, und wird dringend gebeten, es rechtzeitig — spätestens eine Woche vor der Trauung — bei dem zuständigen Pfarrer zu bestellen. Katholische Gemeinde. SamStag den 3. Februar. Nachmittags um 4'/, Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. Sonntag den 4. Februar. 5. Sonntag nach Erscheinung des Herrn. Vormittags von 6% Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. , um 7 Uhr: Die erste Herl. Messe; vor und in derselben Austeilung der heil. Eommunion; „ um 8 Uhr: Die zweite heil. Meffe; „ um 91/» Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 5 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. Es ist nur ein einfaches Kraut worüber man folgendes schreibt: Herrn E. Weidemann in Liebenburg (Harz). Hierdurch teile ich Ihnen mit, daß meine Tochter einige Zeit an sehr heftigem Lungenkatarrh litt, der sich im Frühjahr 1896 nach überstandener heftiger Influenza einstellte. Der hiesige Arzt hielt den Husten für nicht unbedenklich, und da auch Bad Salzbrunn nach mehrwöchigem Aufenthalt dort nicht viel half, machte ich im Herbst 1896 den Versuch mit Ihrem mir von Bekannten empfohlenen Brustlhee (russischer Knöterich). Ich ließ anfänglich fünf Pallete kommen und machte ich die Bemerkung, daß wir nach Verbrauch der fünf Päckchen eine auffallende Besserung verspürten. Im Frühjahr 1897, als sich der Husten wieder einstellte, ließ ich 20 und 10 Packete Thee kommen, und kann ich wirklich sagen, daß ich nebst Gott dem von Ihnen gesandten Thee einen großen Teil der gänzlichen Wiederherstellung meiner Tochter verdanke. Noch muß ich bemerken, daß wenn auch teilweise etwas Fieber, so doch keine Abmagerung oder krankhaftes Aussehen vorhanden war. Die Anfang Dezember von Ihnen bezogenen zehn Packete Thee habe ich für meinen Bruder kommen laffrn; derselbe ist der katholische Pfarrer hier am Ort, und auch er braucht bei heftigem Luftröhren Katarrh den Thee mit gutem Erfolg. Ich kann daher mit gutem Gewissen den Thee als sehr gute- Heilmittel empfehlen und wünsche, daß er bei allen Leidenden so gute Erfolge erzielen möchte. 885 Frau verw. Postsekretär Marie M. in I. nero .^Kriege»! n ft ,'- Len Gold- ' des I* ' erleide» 'ben ^ sollte, da"' d^rn SV Kolonie, wn werden, wenn * g-rpruns ’urieuf ic. aul enounc -ahburg jÄoFjS e) W bet □ooacxxXÄXXXiaaooaioicöOKKXXXXKXXXKXxaDc q Habe mich in Giessen ala (j B Geometer I. Klasse | 9 niedergelassen. q D Mein Büreau und Wohnung befinden sich Liebigstrasse 66. 8 Wilhelm Hufer, p 863 Grossherzoglicher Geometer I. Klasse. txxxxxxxxxxxxxöDaiaiooaooaccoaoaacooTC Lösliche Frühstücks - Sappen Gemüse- und Kraft-Suppen Bouillon-Kapseln Suppen -Würze ________________ Nahrhaft, wohlschmeckend, billig, sofort herstellbar. Empfohlen von 816 A. & G. Wallenfels, Marklplatz. MAGGI UWynDWU 866] Meine Wohnung befindet sich jetzt Nordanlage 1. W. Hild, Agentur- nrrd Kommisstousgelchäst. Achtung! Kammerjäger Schwarz empfiehlt fick zur Vertilgung von Ratte«, Mäusen, Schwaben, Wanzen und Ameisen. 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I Eintrittskarten15(,> Sperrsitz Mk. 2.—, Studentenkarten Mk. 1.—, ---- Schülerkarten 75 Pfg. sind in der Musikalienhandlung von Ernst Challier (Rudolphs Nachf), sowie abends an der Kasse zu haben — Für Erbsen, Finftn und Kohaeu, in vorzüglicher Kochart, sowie Sauerkraut, Katz-und Esfiggurkeu empfiehlt billigst Robert Stuhl, Neustadt 23. Gasthaus z. Einhorn Montag den 5. Februar, punkt 8 Uhr ab nds: Vortrag Westmark, 15 Monate unter den Menschenfressern am overn Kongo und die Stavtey-Affaire. Die Eintrittskarten 1. Platz 80 Pfg., 2. Platz 60 Pfg., Schüler und Studenten 40 Pfg., sind im Vorverkauf in der Krebs scheu Buchhandlung, Schulstraße, und gegen 20 Pfg. Preiserhöhung an der Kaffe zu haben. 873 Steins Garten (Saalbau). Sonntag den 4. Februar: Grosses Konzert Turnverein. Samstag den 3. Februar 1900, abends 8 Uhr, findet in unserer Turnhalle drr diesjährige IW Maskenball mit Hruppen - Aufführungen statt. — Eintrittskarten ä 1 Mk. (Zöglinge 50 Pfg.) find zu haben bei C. %. Winter (Althoff), Walltyorstraße 16. i 1 • 11 ffi i» t brn in Gießen Die Heutige Yummer umsaßt 12 Seite« $18 (tintig, S iß in heri* .Fmßchi ohne tz blc Ä teei6 aus gemahlener Kernseife, von W. Fries jr., Seifenfabrik, Siegen, hat nach vorgenommenen chemischen Analysen den bis jetzt unerreichten höchsten Fettgehalt — 42 (/0 — und ist dadurch das hervorragendste, beste D wrimstag noch den tzauMuartiers, Gen kitt der Alfer eine niibtm W^etretai 10 Uhr ab die llorira oallerie, General w r»on Goßler und desL Um 12 ltf)t nahm de -eure der Leib-Regi »rohe Anzahl militäi -Der Kaiser Ikaiserlichen Familie se jun Postmusenm am r - Die „W ' Wiiheirn im W seien überhanpi w Weifen des Kaisers — Dem Bun ivonach bei den fiii den Geldprägungen zur Verteilung auf cuusgeprügt, und die die Reichskasse übe — Nachdem bei der Post-Gesetznove/ totution sich für bie: >urch bie für Sriuti tyt, ift bem Wmibe fi^ning einet Urifee - In der Budgl i Mjtte heute Abg. Gr« des Etats der Eisenda darüber, daß die bei schlecht behandelt roiii würden von den itali | u Kneipgelagen benut ®ic Richtigleit dieser« Vom SamStag, 3. brnar, ab veranstalten wir in den sämtlichen Räumen des früheren Palais des Prinzen Karl zu Darmstadt eins Ausstellung von nahezu 300 Modellen sämtlicher Schiffigattungen unserer Marine, wie: Panzerschiff Panzerfahrzeuge, Panzer kanonenboote.großeKreuzer kleine Kreuzer, Kanonenboote, Schulschiffe und Torpedofahrzeuge. Hieran schließt sich eine Sammlung von Schnell- und Postdampfern, See- und Flußdampfirn, großen Segelschiffen und Lust- Yachten, sowie höchst luter« cffanter älterer KGegSsch ffe vom Beginn des 17. Jahrhunderts b s auf die Jetztzeit. Auch eine Anzahl Motz lle von Sckiffsmaschinen, Schiff, keffeln,SchiffsgrschütztN Schiffseinrichtungs. und Aus rüstungsgpge, ständen ift aus- aeftellt. Endlich gelangt ein Torpedo, zwei See-Minen, sowie eine Anzahl der neuesten Schnellladekanonen in natürlicher tröste zur Ausstellung. Die Ausstellung ist am Samstag, 3. Februar, von 2 Uhr mittag 4, sonst täglich von O Uhr vormittags bis IO Uhr abends geöffnet. Eintrittspreis am Sams- tag, 3. Februar, 1 Mark, an den übrigen Wochentagen 50 Pfg., an Sonntagen 20 Pfg. für jede Einzelperson. Beim Besuch ganzer Schu len und Schulklaffen unter Führung der Lehrer zahlen die einzelnen Schüler an Wochentagen 10 Pfg. Kmder w rden nur in Begleitung Erwachsener zu- gelaffen. Die Eisenbahn - Verwaltungen gewähren während der Dauer der Ausstellung zu allen fahrplanmäßigen Zügen auf einfache Fahr- karten 2. und 3. Klaffe I freie Rückfahrt, wenn die j Fahrkarten in der Ausstell, ung abgestempelt werden. Die Ausstellung wird Montag, 12. Februar, abends Nur Mitglieder haben Zutritt. Programm. 1. Waldharfen, Männerchor mit Klavierbegleitung 2. Lieder für Bariton (Herr Th. Haubaoh, Mitgl. d Vereins): a) Walther vor der Meisterzunft........ b) Winterlied . . 3. Chöre a capella: a) Klage, Volkslied b) Der Reiter und sein Liebl T . . °) Wiegenlied | Lwder im Volkston 4. Lieder für Tenor (Herr Reg.-Assessor Lon y, Mitgl. d. Vereins): a) Widmung . . ......... b, Zur Drossel sprach der Fink 5. Sechs altniederländische Volkslieder aus der Sammlung des „Adrianus Valerius 1626“, für Männerchor, Tenor- und Baritonsolo und Pianoforte, bearbeitet von 6. Lieder für Sopran (Fräulein M. Dietz): a) Arie der Rose aus „Glöckchen des Eremiten* . . . b) Fischerknabe 7 Solostücke für Pianoforte: a) Prelude, cis-moll b) Nocturno, C-dur c) Rhapsodie N. 13 8. Chöre a capella: a) Am Bergstrom......... b) Frühlingsnahen 9 Die Meerfahrer, ein Cyklus von Gesängen für Männerchor, Sopransolo und Klavier • . wtfs e**'’?Ä** fl,il ^rllungkN IP 21t Bullen, Vogelsberger, sprungfähig, schön und kräftig g baut, zu verkaufen. [868 Wiefeck, HruS Nr. 95. 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Dülsensrüchte als Oeffentliche Versammlung aller im Marbier- und Iriseurgeweröe beschäftigten Personen Montag, 5. Februar, abends 9V2 Uhr, im Frankfurter Hof. Tages-Ordnung: Der Notstand im Barbier- und Frisenrgewerbe. Neferent: Herr Karl Preuse aus Frankfurt a. M. 0407 Tte Eiuberufer. Kapelle des Grossh. Hess. Inf.-Regiments Nr. 116, Kaiser Wilhelm unter persönlicher Leitung des Grossh. Musikdirektors Herrn C. KraUSSe. Spielplan: 1. Unter der Friedensflagge, Marsch v. Nowowicski. 2. Ouvert z. Optte Der Zigeunerbaron v. Strauss. 3. Zwei Streichquartette über afrikanische Melodien. (Don Buren gewidmet) 4. Potpourri a. d. Ballet „Die Puppenfee* v. Bayer. 5. Ouvert. „Teufels Anteil“ v. Auber. 6. Polonaise für zwei Trompeten v Schneider 7 Frauenliebe und Leben! Walzer (neu) v. Blon H. Fantasie a. d. Op. „Der Geigenmacher von Cremona“ v. Hubay. 9. Ouvert. „Ga- Herbstblätter! Mazurka (neu) v. Krausse. 11. Fasohingslreiben! v. Machte. 12. Konfetti! Potpourri v Kersten. Anfang 4»/g Uhr. 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