iuM§ ihre Hfl 1$ »ff. 1 Zweites Blatt Mittwoch den 3. Januar IM« Gießener Anzeiger General-Anzeiger Bezugspreis vierteljährl. Mk. 2,20 monatlich 75 Pfg. mit Bringcrlohn; durch die Abholestellen vierteljährl. Mk. 1,90 monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 Vierteljahrs, mit Bestellgeld. Alle Anzeigen-Vermittlungsstellen des In- und Ausländer nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Die Gießener Aamilienvtütter werden dem Anzeiger im Wechsel mit „Hess. Landwirt" u. „Blätter für Hess. Volkskunde" wSchtl. 4mal beigelegt. Annahme von Anzeigen zu der nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Abbestellungen spätestens abends vorher. Anrts- und Anzergeblatt fiiv den Web Giefzeir. Redaktion, Expedition und Druckerei: Kchutstraße Nr. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Mütter für hessische Volkskunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Fernsprecher Nr. 51. Lokales und UrmmyisÄrs. Gießen, den 2. Januar 1900. ** Geschichtskalender. (Nachdruck verboten.) Vor 29 Jahren, am 3. J-nuar 1871, wurde auf deutscher und französischer Seite mit großer Heftigkeit gekämpft. Der an Stelle Manteuffels getretene G.'neral v. Soeben hielt sich mit etwa 10,000 Mann gegen die vierfache Ueb.rmacht Faidherbeß, der zum Entsatz der Festung Peronne vorgerückt war. Die Schlacht blieb jedoch unentlchieden und die kämpfenden Heere zogen in guter Ordnung ab, die Franzosen nordwärts, d'e Deutschen nach Süden. *♦ Im Personenverkehr find auf den deutschen Eisenbahnen seit heute neue Bestimmungen wegen Bctreten der Perrons ohne Bahnsteigkarteu und wegen Mitnahme von Hunden ohne Hundekarte in Kraft. Hiernach hat derjenige, welcher unbefugter Weise den abgesperrten Teil des Bahnhofes betritt, den Betrag von 1 Mk. zu bezahlen, und wenn festgestellt wurde, daß er ohne gütige Fahrkarte den Zug benutzt hat, die bisher bestimmt gewesenen Nachlösekarten nachzulösen. Der Reisende, welcher einen Hund ohne Hundekarte mitführt, hat zu zahlen: bei rechtzeitiger Meldung den Zuschlag von 1 Mk. zu dem tarifmäßigen Fahrpreise, jedoch nicht über das Doppelte des letzteren, ohne solche Meldung das Doppelte des Hundesahrpreises, jedoch mindestens 2 Mk. '* Mit dem heutigen Tage treten u. a. auch die hessischen Gesetze betr. die Währschaft beim Viehhandel und die Protokollierung der Viehhändel, von 1858, außer Kraft, und kommen statt dieser resp. der gemeinschaftlichen Normen jetzt die Vorschriften in § 481 bis 393 des Bürgerlichen Gesetzbuchs zur Anwendung. Ferner ist eine in Nr. 13 des Reichsgesetzblatts von 1899 enthaltene Kaiserliche Verordnung über die Hauptmängel und Gewährfriften beim Viehhandel erlassen, mit deren Inhalt sich jeder Viehzüchter und Händler alsbald vertraut machen muß, wenn er eintretenden Falles sich vor weitgehenden Haftverbindlich, leiten schützen, bezw. den neu-rechtlichen Anzeigepflichten Genüge thun will. + Grunberg, 31. Dezember. Unser „Neujahrs- markt", der altem Brauche gemäß am letzten Werktag des Jahres stattfindet, war in früheren Jahren einer der belebtesten unserer Jahrmärkte. Auf demselben wurden vor- nehmlich Spinnräder, die in verschiedenen Orten des Vogelsbergs angefertigt und oft recht kunstvoll ausgestattet wurden, von den Händlern feilgeboten. Während man sich früher eine Bauernstube ohne Spinnrad und den altertümlichen, hochlehnigen Spinnstuhl garnicht denken konnte, ist heute das Spinnrad vielfach nur noch in der Rumpelkammer zu finden, und die Heranwachsende Generation kennt es fast nur noch dem Namen nach. Seitdem anstelle des Spinnens die mancherlei „modernen" Handarbeiten getreten sind, hat sich auch der Neujahrsmarkt „überlebt". Auch der sog. NeujahrSweck, ein eigenartig geformtes Gebäck, ohne welchen kein Marktbesucher heimwärts wanderte, hat in unserer anspruchsvollen Zeit längst seine Bedeutung als „Markt- stück" verloren. — Der gestrige Markt brachte immerhin unserem Städtchen recht regen Verkehr und unseren Geschäftsleuten kurz vor Jahresschluß noch eine, ihnen wohl zu gönnende, hübsche Einnahme. x Grünberg, 1. Januar. Der älteste Bewohner unserer Stadt, Herr Rentner Johannes Jöckel, feierte heute, am Neujahrstage, seinen 94. Geburtstag. Trotz des hohen Alters erfreut sich der ehrwürdige Greis noch bewundernswerter Rüstigkeit und Geistesfrische, die es ihm ermöglichen, bei günstiger Witterung weite Spaziergänge zu unternehmen, sowie alle Vorkommnisse im Gemeinde- und politischen Leben mit Interesse zu verfolgen. Möchte ihm noch eine weitere Reihe von Jahren in gleicher Rüstigkeit beschieden sein! — Wie in einer am vorigen Freitag stattgehabten Versammlung der verschiedenen Vereinsvorstände beschlossen wurde, soll der bevorstehende Geburtstag Seiner Majestät des Kaisers durch ein Festbankett in der Turnhalle gefeiert werden. Um eine zahlreiche Beteiligung an der patriotischen Feier zu ermöglichen, wird das sonst übliche Festessen diesmal nicht stattfinden. O” Blcichenbach, 30. Dezember. Die hiesige Gemeinde hat inmitten des Dorfes einen Spring brunnen und neben diesem eine größere Anzahl Pumpbrunnen. Ersterer liefert ein vorzügliches Wasser, während alle übrigen ganz minderwertiges, trübes, mit allen möglichen Fäkalien gemischtes Wasser haben. Mit der Zeit wurde die Leitung des Springbrunnens undicht, sodaß auch dieses Wasser viel an Reinheit zu wünschen übrig ließ. Obwohl ein großer Teil der Bürgerschaft fortschrittlich gesinnt und für Verbesserung der Quellenfassung des Springbrunnens, sowie für Hausleitung bedacht ist, mußte das Projekt jederzeit an der konservativen Haltung des Gemeinderats scheitern. Eine Neuwahl im Gemeinderat brachte fortschrittliche Elemente in das Kolleg, und als das Projekt vom Kreisamt Büdingen kräftige Unterstützung erfahren durfte, wurde die Wasserleitung amtlich genehmigt, und so ist zurzeit die Firma Gebrüder Becker-Darmstadt damit beschäftigt, dieselbe an- zulegen. Mit der Quellenfassung war eine Firma aus Worms betraut, welche durch drei Italiener die Arbeit gründlich ausführen ließ. Das Reservoir faßt 80 Kbm. Wasser. Da die Quelle weit höher gelegen, als das Dorf, so konnte die Leitung selbst bis an das hochgelegene Pfarrhaus gebracht werden. Die Beaufsichtigung für die Ge meinbe lag in den Händen des Herrn KreistcchnikerS Kraft zu Nidda. Butzbach, 30. Dezember. In der am 29. Dezember stattgehabten Gemeinderatssitzung wurde beschlossen, von der Stadt Kapitalien aufzunehmen und zwar zu 4 Proz. Eine dahin zielende Annonce soll sofort veröffentlicht werden. — Die städtischen Rechnungen pro 1898/99 wurden vorgelesen und mit Ausnahme einiger Posten, die der Gemeinderat glaubte beanstanden zu sollen, genehmigt. Auch fand die Rechnung der Realschule die Genehmigung des Gemeinderats. — Dem Referate über die vorletzte Gemeinderatssitzung ist noch nachzutragen, daß die Erhöhung des Preises des elektrischen Lichtes ihre Begründung darin hatte, daß der Voranschlag des elektrischen Werkes pro 1900/1901 mit einem Defizit von ca. 5000 Mk. abschloß. A Seligenstadt, 1. Januar. Herr Sparkassenrechner AntonBurkard dahier trat heute im Alter von 69 Jahren nach 40 jähriger tadelloser Dienstführung in den wohlverdienten Ruhestand. Mit seltener Gewissenhaftigkeit und Berufstreue waltete er 40 lange Jahre hindurch an der hiesigen Bezirkssparkasse, einem der bedeutendsten Geldinstitute Hessens, seines verantwortungsvollen Amtes. Die behördlichen Kassenrevisionen sicherten ihm regelmäßig schmeichelhafte Anerkennungsschreiben, und der Landesherr ehrte ihn durch wiederholte Ordensauszeichnungen. Der Verwaltungs- resp. Aufsichtsrat der Kasse würdigte seine Verdienste durch Verleihung der Rechte eines CivilstaatS- dieners. Das Vertrauen der Bürgerschaft dokumentiert sich in der Thatsache, daß Herr Sparkasserechner Burkard schon seit 34 Jahren das Ehrenamt eines Beigeordneten verwaltet. Möge es dem allbeliebten Pensionär beschieden sein, in seinem bekannten Biedersinne im neuen Jahrhundert sich noch lange des Ruhestandes zu erfreuen. — Zum Amtsnachfolger wurde Herr Jakob Burkard, der 33 jährige Sohn des Pensionärs und bisherige Sparkassegehilfe erwählt. Derselbe übernahm heute die Dienstgeschäfte, nachdem er 19 Jahre lang als Unterbeamter im Kassendienste thätig war. Ehringshausen, 30. Dezember. In vergangener Woche waren es 50 Jahre her, daß der Schäfer Konrad Schütz Hierselbst die Hütung der hiesigen Schafherde übernommen hat. Die Schäferei verehrte ihm, weil er stets treu über Eigentum der Mitglieder gewacht hatte, aus diesem Anlaß einen Sessel. Bei Gelegenheit dieses Jubiläums kam auch eine andere merkwürdige Thatsache an's Licht. Es wurde nämlich ausgerechnet, daß der Jubilar bis heute nicht weniger als 13 Gentner Tabak und zwar nur Schirmer- sches Fabrikat im Werte von etwa 1200 Mk. geraucht hat. Hiesige Einwohner machten einen zufällig in Ehringshausen anwesenden Gießener Herrn auf diesen jedenfalls recht bemerkenswerten Verbrauch mit der Anhcimgabe aufmerksam, dem Herrn Fabrikanten Schirmer in Gießen davon Kenntnis zu geben. Dies ist geschehen, und so hat der getreue Verehrer des Schirmer'schen Tabaks dieser Tage von Herrn Schirmer ein 10 Pfund-Packet mit Tabak und eine halblange Pfeife als Weihnachtsangebinde erhalten. — Ehre, dem Ehre gebührt und — gut Rauch! m. Jesberg, 1. Januar. In der Böhnert'schen Wirtschaft zu Reptich fand gestern Nachmitttag eine Versammlung der Schmiede- und Schlossermeister des Löwensteiuer Grundes statt. Vertreten waren die —a Feuilleton. § ßinige Erinnerungen aus der rheinischen Erdöeöenzeii von 1869|70. Das zu Ende gehende Jahrhundert hat nicht umhin gekonnt, auch noch einmal in unserer Gegend*) an der alten Erdkugel zu rütteln. Seismos, der Erdgewaltige, hat ein wenig mit der Schulter geruckt, und alsbald sind die Menschlein von etlichen Dutzend Städten, Städtchen und Dörfern durch einander geraten, wie Ameisen, denen ein Menschenungetüm den mühsam zusammengetragenen Haufen mit einem Stock durcheinander gerührt hat, als wäre eS eitler Chausseestaub oder Dinkelspreu. Die Nachrichten aus dem Ried und den angrenzenden Gegenden über die Erdstöße am 19. Dezember v. I. riefen mir eine Reihe von Erinnerungen aus der Erdbebenzeit 1869/70 wach. Ich lebte damals an der Bergstraße, und machte die ganze Campagne, wenn man so sagen darf, mit. Die nachfolgenden Notizen — denn nur solche wollen es sein — haben vielleicht einiges Interesse für den Leser, weil sie von einem Augenzeugen herrühren. Hast Du schon einmal ein Erdbeben miterlebt? Oder einen Eisenbahnzusammenstoß? Wenn nicht, bann kennst Du bas Gefühl menschlicher Hilflosigkeit nicht. Und nun zur Sache. •j Das Erdbeben vom 19 Dezember wurde auch an den südlichen Abhängen des VogUSberges verspürt. In Groß-Gerau ging eS vor 30 Jahren zuerst los. Die Sache schien uns jüngeren Leuten anfangs, besonders weil die Beberei im Ried vor sich ging, wo doch — nach damaliger Ansicht — absolut keine Neigung zu Erderschütterungen vorhanden fein konnten — so ungeheuerlich, daß vielfach darüber gespottet wurde. Aehnliche Erfahrungen konnte man vor zehn Jahren machen, als die Influenza, auf dem Lande gewöhnlich „Jnfaulenzia" genannt, heftig auftrat. Wer sie' noch nicht hatte und ihre Wirkungen noch nicht verspürte, der spottete über den unsichtbaren grimmigen Feind; wer aber einmal in seinen Krallen war, der bekam einen heiligen Respekt davor. So ging es auch bei un8. Das Erdbeben nahm die Richtung nach Süden gegen Lorsch und weiter, zweigte dann aber auch östlich nach Bensheim durch das Lauterthal über Elmshausen nach Reichenbach bis hinauf zur Neunkircher Höhe ab. Eines Morgens stand ich bei dem Knecht im Pferdestall; der Knecht hatte den Feldzug 1866 als Chcvaux- leger mitgemacht, war ein ruhiger, touragierter Bursche und pflegte zu lächeln, wenn von Erdbeben die Rede war. An jenem Morgen verging ihm das lachen; es mochte ein Viertel nach 7 Uhr gewesen fein, als sich von Osten her ein ganz eigentümliches Dröhnen, Tosen, Rollen, Knirschen, Zittern, Rütteln und Schütteln bemerkbar machte. Zuerst schien es ein mächtiger, schwer beladener Güterfrachtwagen zu sein, der sehr rasch über eine frisch beschotterte Chaussee daher raste; mit dem Getöse, das ein Eisenbahnlastzug hervor- bringt, läßt sich das Erdbebendröhnen nicht vergleichen, weil ersteres viel zu glatt dagegen erscheint. Nun war der Teufelslärm unter uns und wir hatten das Gefühl, als wände sich eine ungeheure Schlange im Erdbauche dahin, die uns von unten her mit ihrem gewaltigen Schweife einen fürchterlichen Schlag versetzte, worauf gleich darauf ein zweiter, weniger heftiger Schlag folgte. Nach diesem zweiten Schlage schien das Ungetüm in westlicher Richtung davon zu rasen, wie es gekommen war. Der Knecht hatte ein ledernes Pferdekopfgestell in der Hand, welches er fallen ließ, worauf er kreidebleich wurde und den Mund anssperrte. Das im Stalle befindliche Pferd sprang rückwärts und riß an der Kette, bann roieber vorwärts, setzte sich auf die Hinterhacken und sprang mit den Vorderbeinen in die Krippe. Entsetzt schauten wir einander an — wahrscheinlich machten wir keine besonders klugen Gesichter dabei. Ein Erdbeben! sagte ich; ja, antwortete der Knecht, da vergeht einem der Mutwille, und ich meine, es habe auch geblitzt dabei.*) Wir schauten uns, nachdem das Pferd beruhigt war, bei unseren Bekannten um. Es waren einige Schornsteine eingestürzt, Uhren stehen geblieben, Kalk von den Wänden gefallen, Teller und Schüsseln von den Brettern gefallen und noch manches andere. Auf Frauen mit zartbesaiteten Gemütern brachten die Erdbeben baß Gefühl der Seekrankheit hervor. . Völlig irrig waren die Ansichten über die Dauer der *) ES wurden oft Lichterfcheinungen bei den Erdstößen gesehen. Erdstöße. Man sprach und schrieb von 2 bis 3 Minuten, während 15 bis 20 Sekunden, d. h. so lange als man langsam bis 15 oder 20 zählt, schon für einen Erdstoß als eine lange Dauer gelten kann. Nach dem Hauptstoß gab eö fast jeden Tag eine oder mehrere kleine Erschütterungen. Einige Zeit nach dem ersten starken Stoße wurde Jagd im Gebirge abgehalten; es war ein prächtiger Wintertag mit starkem Rauhreif, Heller, frischer Luft und Sonnenschein. Im zweiten Treiben erhielt ich meinen Stand dicht oben am Felsenmcer, wo stet- Füchse, denen in den Felsen mit graben nicht beizukommcn ist, aus« und ein- wechseln. Eine Viertelstunde mochte ich gestanden haben, da donnerte wieder von Osten das unterirdische Dröhnen heran, so stark wie noch nie. Die hundertjährigen Buchen schwankten hin und wieder, der Erdboden zitterte, die gewaltigen wollsackähnlichen Felsbrocken hoben und senkten sich wie Meereswellen, und die Steine rieben sich an einander, daß es knisterte und greinte, wie wenn ein Wagen im Winter bei 20 Grad Kälte durch den Schnee fährt. Ich hatte das Gefühl, als riffe das Gebirge auseinander und schlänge uns alle hinab. Niemals im Leben ist mir etwas ähnliches vorgckommen, aber an diesen Augenblick wurde ich neun Monate später in der Nacht vom 24. zum 25. August 1870 erinnert. Wir lagen zwischen St. Avold und Faulqe- mont über der französischen Grenze mit unserem Eisenbahnzuge fest, der aus etlichen 90 beladenen Waggons mit drei Lokomotiven bestand. Es wurde Nacht, wir hatten nur Ortschaften Oberurff, Niederurff, Zwesten, Reptich, Zimmersrode, Jesberg, Hundshausen, WalterSbrück, Schlierbach uxt) Gilsa. Herr Schmiedemeister Groß Jesberg leitete die Verhandlungen. Infolge der in letzter Zeil rapid gestiegenen Kohlen- und Eisenpreise, wodurch gera e dieses Handwerk am meisten arg darniederliegt, hielt man den jetzigen Zeitpunkt für angemeffen, hiergegen ganz energisch Front zu machen, um durch diese Vereinigung einen Druck auf die Preise auszuüben. Rach längerer Beratung jedoch kam man zu der Ueberzeugung. daß alle Bemühungen infolge des großen Jndustneaufschwunges fruchtlos sein würden und ließ man auch daher diesen Gedanken fallen. Als ein allgemeiner Uebelstand wurde jedoch gerügt, daß die Schmiede keinen gleichen Preis unter sich halten, daß der eine die Arbeiten zu höheren und der andere dieselbe» zu einem weit niedrigen Preise liefern. Nachdem die Versammlung sich konstituiert hatte, faßte man daher den einstimmigen Beschluß, daß alle Mitglieder dieser neugegrändeten Vereinigung, sich bei Festsetzung einer bestimmten Strafe verpflichten müssen, für alle in das Schmiede- und Schlosserfach einschlagende Arbeiten einen gleichen Preis zu nehmen. Seitens verschiedener Schmiede wurde auch der Wunsch rege, auch gleichzeitig in Verbindung hiermit eine Innung zu gründen. Nachdem jedoch die Schattenseiten derselben von verschiedenen erfahrenen Mitgliedern beleuchtet worden waren, beschloß man hiervon Abstand zu nehmen. In aller Kürze wird eine weitere Versammlung stattfinden, in welcher die Statuten festgesetzt und beraten und ein Vorstand gewählt werden soll. Fulda, 28. Dezember. Aus dem hiesigen Gefängniß sind vorgestern nacht drei Gefangene entsprungen, darunter der Mörder Burckhardt, welcher den jungen Kaufmann Levi auf offener Straße erstach und erst wenige Tage vorher zu 4 Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Dem 7 17jährigen Burckhardt und den beiden anderen Sträflingen war es gelungen, einen günstigen Moment benutzend, als der Gefangenenaufseher das Abendessen brachte, aus der Strafzelle zu entweichen. Sie schlichen sich dann ungesehen auf den Boden des Gefängnisgebäudes, brachen ein Lach in die Wand, und nachdem sie aus zerrissenen Decken, Betttüchern, Strohsäcken ein haltbares Seil hergestellt hatten, ließen sie sich in den Gefängnishof hinab. Mit Hilfe einer Leiter stiegen sie über die hohe Mauer, und entkamen so ungesehen und ungehindert. Man ist den Flüchtigen indessen auf der Spur, es heißt sogar, sie seien auf dem Wege nach Bayern bereits wieder ergriffen worden. Universität und Hochschule. — Geftorbenr In Berlin am 27. Dezember der Geh Sanitäts- rat Prof. Dr. Paetsch, Lehrer der Zahnheilkunde im 63. Lebensjahre. — Verschiedenesr Professor Dr. Hofmokl in Wien, seit 1885 Professor der Chirurgie, ist aus Gesundheitsrücksichten um seine Pensionierung eingekommen. — Wie die Leipziger Zeitung mitteilt, hat die juristische Fakultät der Universität Rostock vier hervorragenden Juristen des Landes, und zwar dem Staatsrat v. Amsberg-Schwerm, dem Präsidenten des Oberlandesgerichts Frhrn. t>. Maltzan, dem Präsidenten des Rostocker Landgerichts und Konsistorialdirektor Ahmsetter und dem Oberlandesgerichtsrat Altvater in Rostock den Grad eines Doctor honorig causa verliehen. — Eine Frauenhochschule. Die Frage: Was ist richtiger, daß Männer und Frauen zusammen Kollegia auf den Universitäten hören, oder daß für jedes der beiden Geschlechter besondere Kurse eingerichtet werden, wird mehr und mehr zu einer brennenden. Bekanntlich ist vor noch nicht langer Zeit von Hallenser Medizin-Studierenden ein energischer Protest gegen den gleichzeitigen Besuch medizinischer Praktika erhoben worden, und neuerdings hat der Versuch einer Berlinerin, sich einen Platz in einer Vorlesung über Prostitution mitten unter jungen Männern zu erzwingen, Veranlassung zu lebhaften Verwahrungen seitens letzterer gegeben. Zweifellos bringt reges gemeinsamer geistiges Streben beiden Geschlechtern große Vorteile: oft entsteht daraus ein edler Wettkampf, auch will man häufig eine Verfeinerung der Sitten unter den männlichen Studierenden wahrgenommen haben. Aber ebenso gewiß stehen gewichtige Bedenken entgegen. Von wie viel Gefahren ist gerade das Alter von 18 bis 23 Jahren bei der ihm eigenen Beweglichkeit, Empfänglichkeit, Stärke des Einbildungsvermögens und der überschäumenden Jugendkrast umringt, wie mancherlei Ablenkungen von geistiger Arbeit ist es ausgesetzt I Es erscheint darum der Versuch durchaus berechtigt, daß jedem Geschlechte für sich besonders die Möglichkeit geboten werde, seine geistigen Fähigkeiten mit thunlichster Vermeidung aller durch den Verkehr von Jüngling und Jungfrau bei gemeinsamem Unterricht etwa eintretenden Unzulräglichkeiten und Zerstreuungen aus- zubildcn. In Amerika, t* England, in Rußland giebt es besondere Frauenhochschulen: sollte Nicht auch in Deutschland eine solche gegründet werden wenige Mann Bedeckung, Franktireurs strichen umher und machten die Gegend unsicher, deshalb sollten keine Wacht ^iCrs,n8^nbet *?etben-„ Es war uns geglückt, ziemlich viel Stroh in unseren Güterwagen zu schleppen in den w>- uns loff-lch-sw-ise" legen" mußten, damit"' wir alle S ! tCIL Nald schlief Alles, denn die Slrapatzen & ? Eine Stund- mochte vergangen ,b >ch auf; der Zug hatte sich in Bewegung fubr6t' a6ct J00*’1 vorwärts oder rückwärts bet undurchdringlichen Finsternis nicht toCrbfn' richtete mich aus und suchte Si* ^r,rCn, °.bct ru feilen, doch alles war vergeblich. «Ä?. emen gewaltigen Stoß, ,ch flog ein Stück über die Schläfer weg und gleich darauf folgte ein sinn- s Krachen, Schreien und Tosen, ähnlich wie bei den Erdbeben in der Bergstraße. Wir waren mit unserem nesigen Tram auf ein Dutzend ruhig dastehende leere Ms*M*Wa9enc«fler?nrnt' bic zur Hälfte wie Strcichhölzer- fchachtelchen zerfpreufelt wurden, während die ander- ein-ihalb- Meile davonrast-, bis fu nu ber „FÄ «tahon aufgefangen wurden. Unser Train mit l-in-? wattigen Masse kam mit heiler Haut davon 'Äuck b i AU unterscheiden vermochte, die ich z B bei Kon firmation an hatte. w a -o. oct Der Kon- können? Von staatswegen vorerst kaum! Dazu hat bas Frauenstudium noch zu viele Gegner und Gegnerinnen, und dazu sind dre entscheldendenFakloren zu wenig schnell entschloffen und zu schwerfällig. Auch m Amerika und England pfleqensolcheAnstaltenvonPrivatenbegründetzuwerden.undzahlreich fließen dort die Mittel. In Deutschland ist ein solches Unternehmen mel schwerer ms L-ben zu rufen. Ein kleiner Anfang ist aber doch in Sudende einem 93orcn von Berlin, aemackrl worden. Eine edle Frau hat dem früheren Straßburger Bibliothekar Professor Dr. Hollinger die Mätel zur Verfügung gestellt, auf e«nem eigenS hierzu erworbenen geeigneten Anwesen ein Haus zu erneuen, welches 50 studierenden Frauen Wohnung und Studienmitt l gewähren soll; findet der Versuch Anklang, so werden die Räume für 200 eingerichtet. Sollten sich so viele Detlnehme-innen melden (zu kinem Penflonsprels von 1000 Mk. jährlich, alles in allem, auch einschließlich zahlreicher Museumsbesuche und weiter Reifin nach Rom, Paris, London rc^), so würde sich die Hochschule voraussichtlich ohne weitere Zuschüsse auf die Dauer halten können. Bereits ist ein kleines Haus fertig, in welchem schon Bibliothekarinnen, Museumsoerwaltertnnen und Journalistinnen ausgebildet werden. Diese drei Berufsaiten passen ganz besonders für Frauen. Die für sie zu leistende Arbnt vollzieht sich in der Stille der Studierstube, gleichsam im häuslichen Frieden, diesem eigensten Gebiete weiblicher Bethätigung. Auch haben sie viel Gemeinsames, und wer in der einen tüchtig ist, kann sich erforderlichenfalls auch in die anderen hineinarbeiten und -leben. Mit der Schule ist eine .Frauen-Bibliothek" verbunden, welche bereits einen recht flatlltchen Bücherbrstind aufweist und alles in ihren Bereich zieht, was über und von Frauen gedruckt wurde. Räher-s über das Unternehmen enthält eine Schrift von Profesior Hottinger „Eine Frauenhochschule", welche der Verfasser (Adresse: Südende-Berltn) auf Wunsch unentgeltlich übersendet. Landwirtschaft. Nidda, 30. Dezember. Die heutige Generalversammlung des landwirtschaftlichen Bezirksvereins Büdingen, eingeleitet in Bertre- tung des Herrn Kreisrats Jrle durch den Vizepräsidenten Herrn Hahn war sehr zahlreich besucht; es waren von Vertretern der Regierung anwesend Herr Kreisamtmann Sandmann, Herr Landesökonomierat Müller zu Darmstadt, Herr Generalsekretär Dr. Müller zu Offenbach und Herr Oekonomierat Leithiger zu Alsfeld. Der Vorsitzende gab einen Ueber- blick über das Jahr 1899 und hob hervor die günstigen Ernteverhältnisse, den guten Erfolg der Viehzucht, der Milchwirtschaft, des Obstbaues, der Feldbercinigung. 137 Obstbaumwärter sind ausgebildet worden, 402 Schüler haben die landwirtschaftliche Winterschule zu Büdingen seit ihres Bestehens besucht. Als hindernd und den Schulbesuch beeinflussend wurde die Arbeiter- und Dienstbotennot bezeichnet Der hieran sich schließende klare Vortrag des Kreisveterinärarztes Herrn Schmidt zu Nidda behandelte die Ausbreitung der Maul- und Klauenseuche im Kreise Büdingen in 1899 Im Anfang nur vereinzelt auftretend, ward diese Krankheit im Laufe des Jahres für den Kreis zu einem wahren Verhängnis. Manche Gemeinden z. B. Wallenhausen wurden ganz verseucht. Dort betrug der Schaden gegen 1( 0 000 Mk. Besonders interessant waren die Nachweise der Verschleppung durch Händler. Aber auch die Molkereien werden beschuldigt, durch Abgabe von nicht sterilisierter Magermilch die Krankheit unter die Schweine gebracht zu haben, ebenso die Schlachtviehmärkte zu Frankfurt, wo die Händler zusammen kommen. Als Haupt- mittel wurde außer den Sperrmaßregeln eine Quarantäne von 7 Tagen für Handelsvieh erachtet. Der Angriff des Referenten gegen die Molkereien erregte Wll erspruch, konnte aber doch nicht widerlegt werden, dagegen sprachen Regierungsvertreter die Ansicht aus, es sei billig, den Molkereien bei eingeführtem Zwang des Sterilisierens der Milch für die Mühe und den Kostenaufwand eine Vergütung von Staatswegen zu geben. Der 24. Gegenstand: Petition gegen den neuen Körgesetzentwurf, die über Bevormundung der Gemeindeverwaltung klagte, gab Veranlassung zu lebhafter Debatte, wobei der Regierungsvertreter ausführte, man wolle nur eine Grundlage schaffen, das Verwaltungsrecht der Gemeinden solle nicht angetastet werden. Schließlich gab Herr Landesökonomierat Müller seiner Freude Ausdruck, daß die Diskussion so lebhaft und sachlich geführt worden sei. Die übrigen Punkte der Tagesordnung wurden auf die spätere Versammlung zurückgesetzt. 'Ein Mahl im „Gambrinus" schloß sich an die Versammlung an. Spitlplan der wrtinijttn franbfaritr StoHljtnttt. Opernhaus. Mittwoch den 3. Januar, nachmittags 3% Uhr: Vorstellung bei ermäßigten Preiser,: „Prinzessin Goldhaar". Außer Abonn. Abends 7 Uhr: Der Opernbaifl. Auß°r Abonn. Donnerstag den 4. Januar: Die Walküre. Im Abonn. Ge- wöhnl. Preise. Frei'ag den 5. Januar geschloffen. Samstag den 6. Januar, nachmittags 3'/, Uhr: Vorstellung bei ermäßigten Preisen: Prinzessin Goldhaar. Außer Abonn. Abends 7 Ubr: Reu etnstudiert: Teufels Anlheil. Im Abonn. Gewöhn!. Preise L-onntag den 7. Januar, nachmittags 3% Uhr: Vorstellung bei ermäßigten Preisen: Prinzessin Goldhaar. Außer Abonn. Abends 7 Uhr: Aida. Im Abonn. Gr. Preise. c Schauspielhaus. Mittwoch den 3. Januar: Hüttenbefitzer. Im Abonn. Gewöhn!. Preise. Donnerstag den 4. Januar: Vorstellung bei ttestren Preisen: Zum Besten deV Gustav Freytag-Denkmals in Wiesbaden. Di- Journalisten. Außer Abonnement. Freitag den 5. Januar: Julius Casar. Im Abonn. Gewöhn!. Preise Samtztag den 6. J°rm-r: Heimath. Im Abonnement. GewöhnL .Sonntag den 7. Januar, nachmittags 3'/, Uhr: Vorstellung 2ek seinen Preisen: Jugend. Außer Abonn. Abends 7 U&il ig wtederkam. Im Abonn Gewöhn!. Preise. Montag den 8. Januar: DaS liebe Ich. Im Abonn. Gewöhn!. Preise. Dienstag den 9. Jauuar: Schuld der Schuldlosen. Im Ab- G'.wöhn'. Preise. Handel und Verkehr. Volkswirtschaft. Frankfurter Börse vom 30. Dezember. "Wechsel auf New-York zu 4.21-22. Prämien auf Kredit per ult. Januar 2.10%, do. per ult. Februar 8.50%, Diskonto Kommandit per ult. Jan. 1.60%, do. per. ult. Februar 2.80%, Lombarden per ult. Jan. 0.70%, do. per ult. Febr. 0,00%. Kotierungen: Kreditaktien235.60-235.30, Disk.-Kommandit 193.60-30, Staatsb. 137.70-00, Gotthard 143.60, Lomb. 28 90-00.00, Ungar. Goldrente 97.15, Italiener 93.20, 3proz. Mexikaner 25.00, Oesterr. Coupons 84%, Amerik. Coupons 4.19, Privat-Diskont 6%-6%. 1% bis 2% Uhr: Kredit 235.30-000, Diskonto 193.30-00, Staatsbahn 187.70, Lombarden 28 90. Heu und Stroh. Berlin. Richtstroh, höchster Preis 4.00 Mk., niedrigster Preis 3.66 Mk., Heu höchster Preis 7.00 Mk., niedrigster Preis 4.00 für 100 Kilo. — Köln. Heu 0.00 bis 0.00 Mk, Krummstroh 0.00 Mk., Maschinenstroh 0.00 Mk., Richtstroh 0.00 Mk. für 100 Kilo. — Magdeburg. Richtstroh 3.50 bis 4.00 Mk, Krummstroh 2 50 bis 3(0 Mk., Heu 6.00 bis 7.00 Mk., alles pro 100 Kilo. — Nordhausen. Heu 5.60 bis 6 00 Mk., Richtstroh 2.50 bis 3 00 Mk. für 100 Kilo. — Halle. Sämtliche Preise gelten für 100 Kilo, und zwar bei Partien frei Bahn hier, bei einzelnen Fuhren frei Hof hier. Roggenlangstroh (Handdrusch) 3.60 bis 0.00 Mk., Maschinenstroh (Roggenstroh) 1.80 bis 0.00 Mk., Weizenstroh 2.00 bis 0 00 Mk., Wiesenheu, hiesiges oder Thüringer, beste Sorten 6.50 bis 7.00 Mk. — Nürnberg. Heu 5.60 bis 7.00 Mk., Stroh 3.40 bis 4.00 Mk. für 100 Kilo. — Breslau. Heu 0.00 bis 0.00 Mk. für 100 Kilo, Stroh 0.00 Mk das Schock. — Würzburg. Heu 5.20 bis 5.60, Stroh 3.40 bis 3.80Mk. für 100 Kllo. — Karlsruhe. Heu 7.00 Mk., Stroh 0oO Mk. für 100 Kllo. — Offenburg. Heu 4.40 Mk., Stroh 3.20 Mk. für 100 Kllo. — Frei» bürg. Heu 6.00 Mk., Stroh 0.00 Mk. für 100 Kilo. — Konsta nz. Heu 7.00 Mk, Stroh 4,00 Mk. für 100 Kilo. — Mannheim. Stroh pro Ctr. 3.25 bis 0.00 Mk., Heu pro Ctr. 6.00 bis 6.50 Mk. Budapest, 1. Januar. Die ungarischen Papierfabriken beschlossen, ..leid) den österreichischen, d'e Papier preise zu erhöhen. Aus dem Meschästsleden. — Die zahlreichen Verluste, die der Besitz ausländischer Wertpapiere dem deutschen Publikum fortgesetzt zufügt, laffen einen Ersah für solche zwar hochverzinslichen, aber unsicheren Anlagen äußerst erwünscht erscheinen. Einen solchen Ersatz gewährt die Rentenversicherung bei einer soliden Versicherungsanstalt. Man erzielt damit meist eine weit höhere Vermehrung seines Einkommens, als mit dem Ankauf ausländischer Papiere und befreit sich andrerseits von der Sorge um Kursverlust, Auslosung, Kündigung, sichere Aufbewahrung der Wertstücke u. dergl. Unter den deutschen Versicherungsanstalten ist die Preußische Renten-Versicherungsanstalt die einzige, die den Abschluß solcher Rentenversicherungen sowie von Aussteuerversicherungen als Haupt- grschäft betreibt. Die Versicherungsformen, die sie darbietet, sind daher sehr mannigfaltig und zweckmäßig. Die Renten werden in der Regel gegen Rentenscheine (Kupons), die der Rentenempfänger an seiner Zahlstelle vorzulegen hat, gezahlt. Auch die Rentner nehmen, was sonst nur noch bei einer einzigen deutschen Anstalt der Fall ist, am Gewinn teil und haben daher Aussicht darauf, daß sich ihre Renten noch durch Gewinnanteile (Dividenden) erhöhen. Sammte von Elten & Keussen und Velvets » bafi *' 'n meinen sicheren Odenwald komme!'' ' 8 $ to,ebtr $«6 5' ' Gieße"' eingerichtet Joh. H.H Jako! Cd.! Ccki Cm Geo Geo Diese girm saMAchhr ®' inttt b LMe Die seither M Wagen- un vorläufig in M Sieben,. a Wns Die verehrlic Gen au> Mittwoch b, Restauration H „ Tage-,l -8968 W»6la j.S** sK >»-L Große W WR @* ft bei W zür Ärffal Stall u geschieh Set »et! schtt-M ® ® nicht me»t fW 5 Cent»" W Simen ei’ w '5* F|asche;m °ognac Schm Gi 8963 Gascokes 1,20 Mk. 5 1,25 Mk. 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