Wertes SBUtt Sonntag den Dezember isim» Kene rat-Anzeiger Aints- und AnZeigeblutt für den Kreis Giefzen ■ Weißnachls-Litteratur Auswahl ;weg83' jedef .lloo ”” w*«rilg„ ollwarti l50. Jahrgang SÄ*«*** *66*' Sßc Anzeigen-BermMlungSstellen bei In« und Ausland«» nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegM. ZeilenpreiS: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. IMfHtn, Expedition und Druckern: KHvkgrahe Ar. 7. »vn Anzeigen zu der nachmittag- für bta s«Wpü«' Lag erfcheinenden Nummer bis oorm. 10 Utz'. Abbefiellongen spätesten» abends vorher. Gratisbeilagen: Gießener Famiiienvlätter, Jer hessische Kaudmirt, Klarier füf hessische AatKsKnnbe. ) Nach der Lehre des Confucius geht alles Leben vom Himmel en-S,al6 dem Urquell der Kraft; die Erde ist die Offenbaren» dieser ZtMe der Mensch steht alS einzig mit Vernunft begabtes Wesen beiden AuS der harmonischen Zusammenwirkung dieser drei B alles Gute hervor. Es können auch die drei Tugenden gemeint die nach der confuctanischen Pflichtenlehre alles unter dem Himmel Dringen sollen: Wissen, Menschlichkeit und Mut; der voll- tchmere Mensch besitzt sie, und ihrem Zusammenklingen allem entströmt Glück. Adresse für Depeschen: Anzeiger cht-tz«. Fernsprecher Nr. 51. Klagen des Gequälten zu hören. Die Menge geht unter, vernichtet von den Mandarinen, ihr Schrei klingt zum Himmel auf und Gott hört ihn. — Vergebens sind Geister und Weise gesandt worden, um die wahren Grundsätze zu lehren. Oh, wie wenige haben ihnen Aufmerksamkeit geschenkt! Denn wie wenige giebt es, die verstehen können.!' Die Bösen setzen ihre Missethaten fort und freuen sich, sobald die Kräfte des Geistes sehen, daß ihr Lehren unnütz ist. Jetzt senden die himmlischen Mächte in ihrem Zorn eine Unzahl Geister auf die Erde, um den Wandel eines jeden zu erforschen, des Starken, wie des Schwachen. — Der Kaiser selbst, der größte Sünder, sieht sich der Nachkommen beraubt. Es giebt keine Farbe, um den Zustand des Zivil- und des Militärhofes zu malen, — die Klagen der Witwe verhallen ungehört, und die Großen fahren fort, sich des Lebens zu freuen, ohne Reue und ohne eine Spur von Guteni zu lehren. Aber noch größeres Unheil ist auf das Volk herabgestürzt. Fremde Teufel sind gekommen und haben durch ihre Lehre zu ihrem römischen oder protestantischen Glauben verleitet. Diese Kirchen stehen außerhalb menschlicher Beziehungen: sic haben indessen mit viel Bosheit, Ehrgeizige und Begierige sich zugeführt. Sie haben ohne Grenze ihre Kraft mißbraucht, bis alle guten Beamten verdorben waren und ihre Diener geworden waren aus Begierde nach fremdem Reichtum. Der Telegraph und die Eisenbahnen sind eingerichtet worden, man hat Gewehr^ (unb Geschützfabriken angelegt, und diese Anstalten verursachen den fremden Teufeln eine Freude der Bosheit voll; ebenso ist es wit den Lokomotiven, den Ballons und den elektrischen Lampen, Erfindungen, die diese fremden Teufel für vorzüglich halten. Obwohl ihr Rang ihnen dies Recht nicht giebt, lassen sie sich in Sänften tragen, China aber betrachtet sie doch als Barbaren, die Gott verdammen wolle. Geister und Genien steigen vom Himmel herab, um sie zu vernichten; die ersten dieser Himmelsmächte, die auf die Erde gekommen sind, das „Licht der roten Lampe" und die „Gesellschaft der Freiwilligen der geschlossenen Faust" werden die fremden Teufel bekämpfen. Die Freiwilligen werden die Häuser der Fremden verbrennen und die Tempel »nieder herstellen, sie werben alle frem den Waren zerstören, sie werden aus China die Tempel der Bosheit vertreiben. Die gute Lehre wird dann hergestellt werben; die Achtung vor den Geistern und die Ehrfurcht vor der Weisheit wird aufleben. Der Wille des Himmels hat sich erklärt, ein gutes Mal soll alles ausgekehrt werden. In dem Zeitraum von drei Jahren wird alles vollendet sein. Die Bösen werden nicht entkommen, und die Güte Gottes wird leuchten. Die Geheimnisse der Himmel dürfen nicht ohne Scheu enthüllt werden. Der Tag des Friedens, der kommen wird, ist noch unbekannt, aber wenigstens wird noch das Jahr Yenmao (1902—1903) vergehen, bevor die Zeit des langen Lebens kommen wird. Unser Admiral von Stosch, Prof. Dr. Wolf Wagner und viele andere, vor allem auch zahlreiche Deutsche des Auslandes. Die 365 Bilder zeigen nicht nur die wesentlichsten Schiffs- typen unsrer und der fremden Kriegsmarinen, sondern auch die Hauptvertreter der Handelsmarine, die Seefischereifahrzeuge, die Segelyachten und Segelboote, Ruderboote, Koggen, die UnterseLqÄabeleinrichtungen, das Flaggenwesen, die Küstensicherung usw. Desgleichen ist durch Ab- bildungeir die Entwickelung des Seewesens von den Zeiten der alten Wikinger bis auf unsere Tage veranschaulicht. Bei dem billigen Preis von Mk. 1 ist es anzunehmen, daß dieser Kalender weite Verbreitung finden wird. Er ist im Verlage von I. E. König & Ebhardt in Hannover erschienen. _ Das Kinder- und Familienweihnachtsbuch „Kinder- t u ft", von Frida Schanz herausgegeben, Verlag von Velhagen & Klasing in Bielefeld und Leipzig, liegt tnt sechsten Jahrgange. vor. Welche Fülle von lustigem, ernstem, belehrendem, beglückendem Kindheits-Erzählungsstoff, von köstlichen Bildern, von Geschichten und Märchen, von belehrenden Aufsätzen, von Spielen, Scherzen und Rätseln, von Bildern, sinnigen, erziehlicher» Liedern und solchen — zu bei» brolligen Bilberbogen gehörigen — von höchster Komik. Die Herausgeberin bewährt sich in ihren Prosabeiträgen unb Liebern wieber als bic allbekannte, große Kinberfreunbin; — unter bem Autorenkreis, ben sie um sich geschart, befinben sich Elisabeth Würthmann, Anna Klie, E. Sieivert, H. von Krause, Elisabeth Lemke, Pauline Schanz, Luise Koppen unb anbcre. Die hervorragend) schönen Farbendrnckbilber bes Buches stammen von Fritz Reiß, A. Zick, Georg Koch, W. Claubius unb anderen Meistern. Uezug,prei» »urtdiäbcl. Mk. 2,LV monauicfi 75 Pfg. W mit Bringerlohn' durch die Adholestelle» vinteljährl. Mk. 1,3g monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 viertcljätz*. ■rit Bestellgeld. M VoUlische Tagesschau. ™ Her Geistliche Landelin, bei- glücklich dem Ge- 1 «k ««Del rin China entgangen ist, hat ben» „Journal bes ut & »erzeuge verschiebene Aufrufe ber Boxer zur Ver- • iur gung gestellt, bie vieles Interessante enthalten. Es ine. gss-jt a»ls ihnen hervor, baß bie Boxersührer keineswegs i>»:iii Kaiser freunblich gesinnt waren. Auch bas Wieber- . aBeleben ber Boxerbanden gewinnt an Bebeutung in ber Beleuchtung durch diesen Aufruf. Einer dieser Aufrufe ▼WvWvf ylet iu der Uebersetzung: nehmen muß, diesem Briefwechsel zwischen einer kleinen Prinzessin unb ber lieblichen kinolich weisen Försters- tochter liege ein gutes Stück Wirklichkeit zu Grunbe. Wald- kinb ist ein Stück sonniger Walbpoesie in Menschengestalt, ein Mäbel voll Würze unb Kraft, voll Humor, Gemüt unb Sinnigkeit, bas sich rasch alle Mäbchenherzen erobern muß. Dazu bas zarte, feine Prinzeßchen, bas von ber kleinen sonnenbraunen Hanb ber Freunbin um bas „Jrr- kraut" ber Weltlichkeit herumgeleitet wirb zum Seelenglück. Das Buch ist voll ethischem Gehalt, von sprühenbem Leben unb wahrem Wert. Es wirb viel gelesen unb geliebt werben. __________ Der Deutsche Flotten - Verein hat einen Fl 0 tten - Abreiß - Kalenber für bas Juhr 1901 her ausgegeben. Ter Kalenber enthält in geschmackvoller Ausführung auf jebem Blatt eine Abbildung, zu ber textliche Erläuterungen in volkstümlicher Form gegeben wor- beu sind. Mehr als 1500 Daten aus ber beutschen Seegeschichte, zu beiten u. a. bie Professoren Dietrich, Schäfer - Heibelberg, Geh. Regierungsrat Dr. Lindner- Halle, Dr. W. Stein-Gießen, Dr. Paczkowski, Bibliothekar an ber Universität zu Berlin, Beiträge geliefert haben, geben einen historischen Ueberblick über bie Entwickelung unserer Uebersee-Beziehungen. Außerbem be- finbet sich auf jebem Blatt eine Sentenz, ein Zitat ober ein Ausspruch von berühmten Männern bes öffentlichen Lebens über bie Beziehungen zwischen bem Leben ber Völker unb bem Ozean und bie Bebeutung ber Seemacht; unter ihnen sinb ganz besonbers zu nennen: Prinz Abalbert von Preußen, Fürst Bismarck, Graf von Caprivi, Abmiral Colomb, Franz Lift, Reichstagsabg. Dr. Lieber, Professor Dr. Georg von Mayr, Graf Moltke, Professor Dr. Ratzel, Kriegsminister Graf Roon, Prof. Dr. Stengel, Umgebung von Paotingfu, April 1900. Das chinc- Me Kaiserreich ist burch bie heiligen Lehren, bie es Mt»en hat, berühmt geworben. Es hat bie Befehle -ött Himmels erläutert unb bie Menschen ihre Pflichten Ilehrt. Sein verebelnber Einfluß hat sich über Berge unb Flüsse wie ein glänzender Schmuck ausgebehnt. illeS baS hat sich aber in einer schwer zu erklärenden irt ßeänbert. Seit fünf ober sechs' Generationen sinb Wechte Beamte im Besitz ber Macht gewesen; man hat Lchwibstubeu errichtet, wo die Stellen verkauft werben, unb nur biejenigen, bie Gelb besitzen, können in ein KegieerungSamt gelangen. Diplome sinb unnötig ge- iDorb'cn; bie Mitglieder gelehrter Gesellschaften und die Stukerenben bes brüten Ranges leben kümmerlich in ihrem Provinzen. Der Kaiser bringt bie Güter seimer Diener burch — diese bedrücken die Man- Mrirte, die sie unter ihrem Befehl haben, und die Mamdarine des letzten Grades sind ihrerseits durch ihre Lage gezwungen, bas Volk auszusaugen. Sie ^Bevölkerung geht im Elenb unter, unb alle Beamten Mm frembes Gut. Das unwissenbe unb von nic- monlocm verteibigte Volk allein wirb bestohlen, ohne IHbl'lU stehlen zu können. Die Beamten hegen viele Ver- tchcrungspläne, aber keiner dieser Pläne ist in bem Aistte ber drei Grunbsätze *), unb ba sie abgefallen sind von bem Charakter bes göttlichen Ursprungs ihrer Ächtbefugnisse, so sinb sie ihres Verstanbes beraubt nut» ohne Uederwachung ihrer selbst. Sie ähneln sich alle unb benfen nur baran, übel erworbenes Gut an- .MLufen. Die Gerechtigkeit hat sich von bieser Welt zurückgezogen; überall sieht man nur Zank, Streit, Dieb- )abl‘, unb bie Zahl ber Prozesse ist grenzenlos. — 4cht nicht in bas Barnen, selbst nicht, wenn eure Klagen Mr begrünbet sind, denn vor ben bestochenen Richtern kerbet ihr eure Sache verlieren! Niemanb ist ba, bie ittindiF richtunjen Gesang endet und verspricht ben Menschen künftige Glückseligkeit unb bie Freude, einem gewaltsamen Tode zu entgehen. Das ist bas letzte Wort, bas alles umschließt. Die Gelehrten unb bie Bürger sollen um keinen Preis bies für eine leere Drohung halten! Etwas verspätet wirb jetzt ein kaiserliches Dekrets datiert vom 4. Oktober, bekannt, bas besagt, baß beiz Versuch gemacht worben fei, bie Kaiserin-Witw er auf der Flucht nach Singau-fu zu ermo rben. Die Bekanntmachung lautet nach der Uebersetzung der „North China Daily-News": „Als der kaiserliche Zug auf seinem Wege nach unserer neuen Hauptstadt Singan heute durch das Torf Hanyian im Distrikt Kiashiu ber Provinz Schansi kam, stürzte sich plötzlich ein Wahnsinniger NamenH Kuo Teng-ynan, ber sich für einen Boxerführer ausgegeben hatte, auf ben kaiserlichen Kortege, sprach sonber- bare Worte unb nahm eine sonberbare Haltung an, burch bie er unfern Weitermarsch behinberte. Der besagte Kuo- Teng-yuan würbe beshalb auf ber Stelle ohne Gerichtsverfahren summarisch hin gerichtet. Ch'en, ber Präfekt bes besagten Distrikts Kinshiu ist schulbig, bie Boxer ermutigt unb angefeuert zu haben unb wird deshalb hier seines Amtes enthoben und für immer aus bem öffentlichen Dienste gestoßen." Der Ueber- fetzer bemerkt hierzu, baß bie Ausbrücke „fonberbarer Haltung" auch bedeuten „Rache rufend und Waffen tra- genb". Ferner ist bie summarische Enthauptung bes sogenannten Attentäters bezeichnenb, ba bas chinesische Gesetz verlangt, baß eine Person, bie sich bes Verbrechens schulbig macht, „einen kaiserlichen Zug auf seinem Wege aufzuhalten ober zu stören", bem Minister, ber Vor- sitzenber bes Strafkollegiums ist, übergeben werben soll. Die Strafe ist stets nur Verbannung für brei Jahre auf eine Entfernung von 3000 Li von seinem Wohnorte undi 100 Stockstr eiche. Es scheint also, baß ber Mann in „N o t w e h r" g e t ö t e t würbe; jeboch fehlen außer biefem Dekret bis jetzt alle Nachrichten über ben Vorfall. ■■ ■■■ I ____LJ I I I Illi.......... Vermischtes. * Ein origineller Zweikampf auf Leben unb Tob wurde kürzlich im Fifth-Avenue - Theater veranstaltet. Um sich von ber Wahrheit ber alten Behaupturig, baß ein Elefant Furcht vor einer Maus hege, persönlich zu überzeugen, hat ein mit dem Leiter der genannten Truppe befreundeter Journalist, Zeuge eines Rekontres zwischen dem größten und bem kleinsten aller existierenden Vierfüßler fern zu dürfen. Jeder Elefantenzährner wird bestätigen, daß bm Dickhäutern der Anblick eines Mäuschens geradezu Granen einflößt. Die riesigen Geschöpfe haben auch allen Grund dazu, denn eine Maus nagt sich nicht selten durch die fast zolldicke Haut eines Elefantenbeines unb das Opfer merkt nicht eher etwas bavon, bis ber kleine Schmarotzer seine Wir empfehle a^et gross** in WB der bewährten F«n# Seidel & Naumann io! and Gritzner in * siFrauenreiz. Licht- unb Schattenbilder ans bem Hainen Frauenleben von AmandFreih. v. Schwei- Kaan ja*., Kreuz 10 Seite geschleudert, und ehe sie zu Boden fiel, hatte der Finger des Rüffels sie geschickt aufgefangen. In weitem Bogen wurde der kleine Nager mit aller Kraft gegen die Wand geworfen. Einen triumphierenden Trompetenton auS- stoßend, wartete der Dickhäuter dann nicht erst ab, ob die gefürchtete Feindin noch einmal zur Besinnung kommen würde, sondern stampfte mit wahrer Wollust auf ihr herum, bis wenig mehr als ein dunkler blutiger Fleck auf den Steinfließen von ihr übrig geblieben war. * M u st e r h a f t e s D e u t s ch. Folgende prächtige Inschrift, die man auf den Schiffen der Allan-Linie findet, teilt ein New-Yorker Blatt mit: „Allan Linie. Wichtig Bekanntmachung für Passagier. Ein Rettungsgürtel ist vorhanden in jeden bett «und Hängematte. Der Steward werd erklären, we den gürtet gebrauch werd. Jeder Passagier ist ersuch den selber an zu probiren, damitt in noth, den selben gebrauchen kann. Jeder ist gewahrendt den gürte! nicht zu ruiniren, oder zu beschädigen, da ganz schwer strafe darauf haft. Berhaltungsbefehl." Was man in Amerika und England wohl für ein Gespötte erhöbe, wenn auf unseren Hamburger und Bremer Postdampfern Inschriften in so herrlichem Englisch angebracht wären! * „Smart e" Raucherinnen. Den Reiz der Neuheit oder der Extravaganz hat das Rauchen in der vornehmen Damenwelt Londons schon seit längerem verloren. Es ist jetzt eine vollberechtigte Gewohnheit, die auch von hochstehenden Damen völlig zwanglos geübt wird. Ein einträglicher Handelszweig der Zigarrenlieferanten und Juweliere des Londoner Westend liefert lediglich für diese „smarten" Raucherinnen, für die sich natürlich auch schon allerhand Regeln und Moden herausgebildet haben. In erster Linie kommt es betrauf an, daß dem Rauchen jede schädigende Wirkung auf die Sck)önheit der Raucherinnen . nommen wird. Ihr Geschmack in Zigaretten ist sehr . .chlerisch; was sie rauchen, muß kühl und rein sein, denn eine heiße oder salzige Zigarette trocknet ihnen die Kehle aus und macht die Stimme unrein. Dann ist zu beachten, daß die Form des Mundes nick)t unter der Gewohnheit des Rauchens leide. Die Zigarette darf weder zu dick noch zu dünn sein; sie füllt sonst den hübschen Mund zu sehr oder sie zwingt ihn, sich unwillkürlich zu- sammenzuziehen, was sicher zur Folge haben würde, daß die Runzeln sich in unerwünschter Weise vermehren würden. Die „smarte" Raucherin bevorzugt eine Zigarette mit Goldspitze und giebt freudig ihre 15 Mk. für das Hundert aus. Aber die Goldspitze ist nicht der einzige Schutz, den „Rosenknospenlippen" gegen die Befleckung durch die 0 0 Muffe, Kolliers, Kinder-Harniluren eic. von den hivi-steu bis zu den feinsten, empfiehlt zu enorm billigen Preisen Verbessert * Suppen.Saucen, öemüsaerc. Fleisch Extract. Hasche Mk. 1.80, 2.50, 3,_ 3,50, 4,_, 5 __ Cognac zuckerfrei Flasche Mk. 3 — Vorzüglich für Genesende und Zuckerkranke. Literflasche Mk. 2.—. Haupt-Niederlage für engros und detail: Ad. Geisse in Giessen. lebig Companys Schaffl sofort kräftige Bouillon. Ausgestellt in acht Schaufenstern findet man 7608 Schlossgasse 16 Ecke Kglljleibkrg.Zrgudpliitz Näh-, Salon-, Rauch-, Blumen-, Erker-, Luther- und Kindertische, Kontor-, Kinder-, Triumphklapp- Stühle, Herren-Schreibsessel, Bücher- und Moten-Etageren, Ofenschirme, Staffeleien, Truhen, Balustraden, Cigarrenschränke, verstellbare Kinder - Schreibtische für jedes Alter, Panneeibretter, Korridor-, Schirm- und Blumenständer in Holz und Eisen. Th. Brüsk Möbelfabrik mit Motorenbetrieb. > Ä« D V. 2000 Mk. Belohnung demjenigen, der beim Gebrauch meines Bruchbandes ohne Keder nicht von seinem Bruchleiden vollständig I geheilt wird. Man hüte sich vor minder-1 . Broschüre gratis unb franko durchras! Jamitten-Iersorgung. S,4«?? I Wer für seine Hinterbliebenen sorgen will, erreicht dies am vorteUhäfttstE land Doppelpkrw ’ ' ?091lbur* Benutzung der Versicherungsemrichtungen des dn 81 »SÄ *«'* Itt Emil Horst, Giessen Ceznentwaren- und Kunststein-Fabrik Liebigstrasse 43/45 und An den Bahnhöfen. 6668 Kasche Lieferung in gediegener Ansföhrung ;n billigen Preise«. Grosses Lager in Trittstufen, Platten, Daohfalzzlsgeln, Krippen, Trögen usw. Schuh I Hn itb in den Stand gese StkremZugVlchl, 1 HmtN'ZuBchl, v -tNtN'vgrafferiftitl HttrtN'Aglafftpstw «fciwuWW S Dimen'HuMfch Ä tamtn Hnfpf' «nl1 < Itmwfhu# und l I Bubtw, M-chttt- ttti in Kalb- und rrsmu.Nckton-Patüos Serien Wiyinschtch Schisssnachrichtr« Norddeutscher Lloyd, to Gießen vertreten durch dir Aae-ttrn tir’ Loos und I. M. Schulhof. Bremen, 29. Novbr. sPer transatlantischen ZtittiM1 Der Postdampfer „Mainz", Kapitän E. R«etz vom Norddeuilch» Lloyd in Bremen, ist beute 3 Uhr morgens wohlbehalten In N- York angekommen. Ungeachtet gewaltigen Wettbewerbs behauptet die ’ßlicAensderfer ihren wohlbegründeten Ruf als einfachste, darum zulässigste, dabei dauerhafteste und handlichste tfc/ireibmascfiine. Preis der No. 5: Mk. 160,—, der No. 7: Mk. 226,- Ausführliche illustrierte Kataloge und Anerkennung schreiben durch die Brühl’sehe Druckerei, Giessen, Schulstrasse 7. Man eM Ärztlich empfohlen. Preise stehen auf den Etiketten. Zigarette verlangen. Die Vorbereitungen und Boriie^ maßregeln, die eine schöne Raucherin trifft, um die E Ltppen, Nägel 'und Finger nicht M beschmutzen, sind auS sorgfältig. Zuerst wurden Bernsteinzigarettenspitzen V. Schoten und gekauft. Den Anspruchsvolleren genügte hS aber noch nicht, worauf eine Bernsteinzirattenspitze r Goldrand produziert wurde, in die auf der einen die Zigarette gesteckt wird, während auf der anderen em etwa zwei Zoll lange Federpose hervorragt. Die lekt^ wird in den Mund gesteckt, und sie ist wirklich wund^ voll kühlend. Dieses hübsche kleine Spielzeug wird in eite Gold- oder Silberschachtel verkauft, die entweder einfach oder zierlich mit Gravierungen und Edelsteine, geschmückt ist. Sollte eine Dame doch noch so „attmobii* sein und es hier und da nicht gern sehen, daß man ji. sofort als Raucherin erkennt, so kann sie ihre ZufluL zu einer kleinen Täuschung nehmen. So werden bh? Etuis oft genau in der Form eines hübschen, bidee ehrbaren Bleistifthalters hergestellt. Auch ZigarettentcisL chen werden bisweilen mit Bedacht so gearbeitet, baß nur einen bescheidenen Raum einnehmen. Ein 3igarette-‘ etui hat auch den Namen seiner schönen Besitzerin uh ihre Adresse auf einer Seite eingraviert. Es sieht genia wie ein Couvert aus und zeigt den Namen und fr Adresse der Besitzerin in ihrer eigenen Handschrist . 12000 ” b n Wesfall, i 1 ” e Znvakjbi^ im sÄ,®" 26N« Mrf, General. eine reidlforllrte Ä 6la$-(jibfiStt)(IU111 SCbttlUCk cnt|i<,ltenb prachtvolle Malier, farbig glänzender, karbtg matter, versilberter Dekorationen in be- Brillantspiyc, Rcflere,Pl,antastesachco,Glöckc1,en AuSMirnng, als Dannzapscn sort.rte &ogcl mit .Tc&rfjittianÄ. un^te,flh,(tcln' Eiszapfen, ©laä, AVuÄtcn, Elmcl u.it Ärifur, bewcaliÄ «ciponnenem fei foott in der volle". Nur hochfeine Sacken' unh bcm "obgcsann: »euer Verpackung zu folgenden spottbilligen Preisen• ,‘“'''.’L',cJol‘= M. 3.-, ^erhment II zu .320 Stück M. 5,.- mu der l zu 172 Stück Packet Engelshaar und Tonfecihaltern, sowie (nur bet Sortimentn ß‘<.?nCJ™be1C tlllcm vrachtooll garntrlen Fruchtkorb (Länge 20 <-w) "" »-assrUch.-n Thiele & Greiner, Hoflieferanten, Lauscha in SMnir «llcrhöchpe Anerkennung Nrer Majestät der Kaiser.» und K^tain __rahlre.cke Dankschreiben au« allen Kreisen. ° ' ------ »angtahrige Lieferung an den Kaiserlichen Hof. - Reparaturen SN Zlöckktl und Mftll ktk. '.werden stets angenommen. 7064 Preußischen Beamten Vereins Protektor: Seine Majestät der Kaiser Lebens-, Kapital-, Leibrenten und Begräbuisgeld* Versicheruugs Auftali. ODer Verein ist die einzige Versicherungsanstalt, welche ohne bezahlte Agent» arbeitet. Er übertraf bisher alle anderen Veisicherungs-Anstalten durch die Gewinne § aus der Mindersterblichkeit unter seinen Mitgliedern. Er hat bei »uSedtsg^ 0 Sicherheit die niedrigsten grämten und gewährt hohe Dividenden. Meiner Zugang 1899 = 2900 Versicherungen ^ver 13140 700 WK. Kapitsi Q und 22 230 WK. jährt. Wente. e^erstcherungsöestaud 191422527 WK.. YermSgensVestand 55 648 000 M, Aer Aeöerschuß des Helchäflsjahres 1899 veträgt rund 1850 000^» y wovon den Witgktedern der größeste Jett ats Dividende zugeführt wir)- Öl Die Kapitat-Lersicherung des Preußischen Beamten-Vereins ist vorteilhaM, lalS die sog. Mitttärdienst-Versicherung. Kapital-Versicherungen können Q I Aederman«, auch Nicktbeamten, beantragt werden. ODer Verein stellt Z>ienstkautioneu für Staats- und Kommunal-Aemler unter ! den günstigste« Bedingungen, ohne den Abschluß einer Lebensversicherung gu foroern. g Aufnahmefähig sind alle deutschen Reichs-, Staats- und Kommunal- rc. 01 amten, Amts« und Gemeindevorsteher, Standesbeamten, Postagenten, ferner die v* I amten der Sparkassen, Genoffenschasten und Kommanditgesellschaften, Jeistlirve>- « Lehrer, Lehrerinnen, Rechtsanwälte, Aerzte, Tierärzte, Zahnärzte, Apolhem- (s Ingenieure, Architekten, Redakteure, Offiziere z. D. und a. D., Militär-Aerzte, MilM° 2 Apotheker und sonstige Militärbeamten, sowie auch die bei Gesellschaften und u1** 0 stituten dauernd thätigen Privat-Beamt'N. 01 Die Drucksachen des Vereins geben näheren Ausschluß über seine BorM I und werden auf Anfordern kostenfrei zugesandt von der ^ Direktion des Preußische» Beamteu-Bereius i» Hauuover. / n ! ShuiAu’v DB 6 Marktplatz 6 J. Pfeffer Auf eine grosse Partie Reste aller Art zu sehr billigen Preisen mache ich besonders aufmerksam. von Mk. 8.76 an S14V Ö 0 sKi»!Siiglilhe Eiseobah« - Unfall - Uklficheni«g, I zugleich auch für elektrische und Pferde - «ahnen ) 5000 v/4 ÜobeSfoU rx «r « 10000 „ Jnvaliditätsfall = ÖIR» 5 „ pro Tag Vom Guten das Beste. Ltets das Neueste. Gießen. 9 Seltersweg 9. Settersweg 9. STeii! Wen! 7729 6735 Milchzucker zu von zu 0 e a ® *» V T. X Ä der ganzen Welt. Feldstecher Operngläser Barometer Thermometrographen Thermometer Reisszeuge Brenn-Apparate Kompasse Stereoskope ^che Druckerei, Gu Schulstrasse 7. Laterna magica Dampfmaschinen Dampfschiffe Experimentierkasten Elektromötore Lupen, Lesegläser Mikroskope Elektrisier-Apparate Salon-Lünetten 9 S IlksLricrt« > Kutedoge i ad 1 Btidhrolb- • nuten xrvde. Lichthalter praktisch und leicht anbrlugvar 0 zahlen Sie für ein Pfund Vorzug!. Q Kaffee v. unerreichter Qualität bei Q Markt 4,1. M. Schulhof, Sri. US. bei größerer Abnahme entsprechend billiger. Ferner empfehle: Sind Sie Taub?? Jede Art von Taubheit und Schwer- Mrlgkelt ist mit unserer neuen Erfindung heilbar; nur Taubgeborene unkurirbar. — Ohrensausen hört sofort auf. Beschreibt Euren Fall. Kostenfreie Untersuchung und Auskunft. Jeder kann sich mit geringen Kosten zu Hause selbst heilen Dir. Dalton’e OhrenhellanUalt, S8S La Salle Ave.. Ohtoago, JU. 1000 für den Todesfall, 2000 „ , Jnvaliditätsfall 1 „ tägliche Entschädigung im Ganzen 5 Mk. Wettbewerb bensderfer N als einfachte, dam und handlichste ibmaschine. ■60,-, der No. 7: M.t rte Kataloge und Anaia■ Anthracit-Kohlen, Brennholz, AriKetts und KkShe zum billigsten Tagespreis. Heinrich Hof. Na-nh-Maze Yr. 33, im Lad,« links. „Erda!“ vorzügliche Nähmaschine für Familie und leichte Gewerbe. Meisterhafte Konstruktion. Exakte Justierung. Verwendung des denkbar besten Materials. Jeder Erda-Maschine wird ein patentierter selbstthätiger Nähstoffhalter gratis beigegeben. Mineralwasser Gertrudisbrunnen Biskirchen Römerbrunnen Echzell Selzerbrunnen Groaskarbee Schwalheimor „ Ludwigsbrunnen „ König]. Selters Emser Krähnchen S.-. 5.- w,-. 1.50. 2.-. 10.-. 8.50. Verttosert . Suppen, Saucen. öemüsaetc Fleisch- Extraci Christbamnftärtder in ^isen XWohlen-Offerte. X iS. YußLohlcn zu Mk. 1.40, la. meliert- Kohle« zu Mk. 1.20 Kütten-ßokes ,u Mk. 1.60 per Gentner franko Haus drehbare Echordi'sche Shrifibmmstmder, Wrihuchlslieder spielend, Christbaumgärtcheu rc. empfiehlt in großer Auswahl 7480 J. H. Fuhr, Sonnenstraße 25. Füchtige Vertreter allerorts gesucht buid) die 7471 Grexxeral - Agentur Giessen. A. fröhlich, Toelhestratze 29. __________ Fachinger Saxlehner Hunyady Janoe Carlsbader Mühl und Schloss Manenbader Krenzbrnnnen Wildunger Helenen-Quelle Salzschlirfer Bad Salzschlirf Kaiser Friedrich-Quelle Offenbach Limonade, Himbeer und Citronen smpfiehlt in nur stets frischer Füllung und billigster Preisberechnung das General - Depot nur natürlicher Mineralwässer und Kohlensäure von J. Weisel, Sonnenstrasse 6, Telephon Nr. 235. Patriotische Assekuranz - Compagnie Hamburg. Gegründet 1820. ASM-, Haftpflicht- uud Etvdrllch-Difbflahls-Nerßchkrullseu. -tureu Zugstiefel, Wichsleder -irvenZugsttefel, prima Kalbleder Htnen-vgraffenstiefel, Wichsleder Htt^en.rlgraffeustiefel, prima Kalbleder femeu«Zugstief«l, Wichsleder, Nr. 36—38 ra»en«Zugsttefel, Kalbleder, „ 36—38 ra««n OOOOOOOOQOOOOOOOO NoGglichtS Mittel $nm Putzen aller Mklalle i " In Flaschen ä 10, 80 und 50 Pfg. IM- Zu haben in allen besseren Geschäften. M AaöriLant: 0- Schiemangk, Lollar. ,a An08 kililflr^ ^ertret«ugeu für größere Plätze werden noch vergeben. 7771 9 n 9 .0 ÜjCR,COLBERG/>» i.r K n ^KELCHS k '^.^hu.aSch.l'TT L ^fSStzl i c\' V •- dlüt 21 r DaS Allerbeste n. Gesundeste seiner Art:-Ucber 500,000 Familien gebranch- teu eS! — Fast 60 Jahre bewährt: — Gin Beweis f. Güte, Solidität and ungewohnt. Eigenschas- ten!- Streng reellcs.T husten, Stlck- husien^rampf- hustcu, Kitzel- Husten, Bluthusten, Bcr- schletmung — auch der stärkst. Art, Heiserkeit, Engbrüstigkeit. Schleimlösend, hustenstilleiid, relzinildernd, anfeuchtcnd. vorzügl. Hanü-, Hilss- und Lindernngs- mittell — Sollte in keinem Haushalt fehlen! — Ueberrascheud günst. Erfolge! Freiwilltg crtheilte, glänzende Anerkennungen, massenhafte Dankschreiben! Name, Etikette und Verpackung geniesten weitestgehenden Schutz deS kaiserlich. Patentamtes. Bekannt als beste», wirksamstes Linderungsmittel b. Hüften jeder Art, Kinder- Husten, Keuch- ------------------------ — scheu Krämer- Präparate! St darf nur der L. Lück'schc Sie- sundhcll-- ^"utzr, Vgriclginsrto Abbildung der'r'othen Ve7paokung".~ von « u Bestandteile •' 1* ke- lloniK. Ti »g. Ebore-ehen.oft, 86 k,. d.»tllllerte. Colberg. al» und Kraft: Weu*f- 10 .2 UuN.eilcd, öpltiworerleh, Ebreo- f.ittot ' t>-«I».S°b»I^rbe, SioceUlreol, je 0.61.,. »leiobiee, ^o«er»uo,e. !.uo»eo- Verkallfl Dü »><>»», je t », Aleotwurzel, Entlao, Vellcheowurecl und SebwanwureeL werden! bei mogenschwachen 1 und schwächlichen Personen, Bleichsucht, Blutarmuth,JnfluenzxC-r Tabe' l.bicht zu fesseln, gut zu unterhalten, über« «orXc16 bCm flr°&ercn Publikum mehr gilt, als dichterische Anedix hat sich den deutschen Dichter WeSpe wohl ^ünal nn Mann gedacht. Herr Büller ist kein Karikl.n? eincn darzustellen, so muß eine Karikatur ^nd so entsteht eine doppelte Cf? ft X' nnrf Ct ist es durch und durch. Wesen LF ?^rlmg, der von jedem weiblichen Wesen, das mit ihm spricht, glaubt, es habe sich in ihn verliebt „Sie l.ebt mich", jagt er dann jedesmal ttium Phierend, rre—sig, rie—sig!" Zuletzt bekommt er einen alten vertrockneten Blaustrumpf Büller erscheint als ^CZpe hCtn)a -tn ber eines Handlungsreisenden unb setzt ihm eine gehörige Portion Beschränktheit auf Dadurch gewinnt die ganze Posse ein Winziges an Wahr- hett. Daß diesem eingebildeten Gecken zuletzt von allen ®r=be™"9en, bie -r gemacht zu hab-7glaubt nur d°° lächerliche Theudelinde bleibt, wirkt auf diese Weise viel me^,r la C1 als gerechte Strafe. Büller hat natürlich auch diese Rolle mit einer Ueberfülle wirkunas- vollster Nüancen ausgestattet, die fortwährendes Gelächter hervorriefen und ihm einen Beifall eintrugen, der wirklich rle—sig war, rie-sig, so riesig, daß das Publikum nach jedem Akte ihm zuzurufen schien: „Mach' daß Du raus kommst", aber ,n anderem, angenehmerem Sinne, als wie er diese Worte seinem Factotum Adam gegenüber gebraucht. Und er kam regelmäßig heraus, nämlich vor die Rampe, und mußte sich immer aufs neue für die herzlichen Beifallsspenden bedanken." Als das Faktotum Adam war Herr Kirchner nicht übel. Es gehört immerhin etwas dazu, so dumm aus zusehen, als man zu schönen nölig hat. Und um seiner Mäßigung willen verfehlte er seinen Zweck nicht. Eine niedliche Geschichte von Friedrich Haase sei hier eingeschaltet. Als Haase 1849 zum erstenmale im kgl. Schauspielhause zu Berlin austrat, gab er den Adam. Am Schlüsse des 2. Aktes hat Adam auf einem Stuhle beim Vorlesen einzuschlafen. Haase ruckle aber aus Verlegenheit oder Unkenntnis mit den Größenverhältnissen der Bühne weit von der Vorleserin fort. Endlich schlief er, und dec Vorhang fällt. Haase öffnet die Augen und sieht sich — vor dem Vorhang, im Angesicht des über diese „Nüance" höchlichst erfreuten und belustigten Publikums. Schleunigst flüchtete der Künstler, um sofort vom Intendanten v. Küstner, einem Landsmanne des Herrn Liebicher, mit folgenden Worten empfangen zu werden: „Hären Se, Herr Hoose, solche Schmierenkniffe muß ich mer auf der keniglichen Biene denn doch scheenstenS verbeeden haben. Solche Kinkerlitzchen kennen Se auf dem Stadttheater zu Nai-Ruppin anfange, nich aber auf dem Hoftheater zu Perlin." Der Maler Honau und der Kaufmann Wellstein fanden in den Herren di Balthyni und Marlitz geeignete Vertreter. Herr di Balthyni schien freilich seine Aufgabe ernster zu nehmen als sie ist; die Rolle hätte durch kleine Äußerlichkeiten mehr in den Rahmen der Posse gespannt werden können. Aber schließlich kann man auch feiner Auffassung eine gewisse Berechtigung nicht absprechen. Herr Liebscher wußte mit dem unglückseligen Herrn von Zündorf, dem machtlosen Vater verzogener Töchter, nichts Rechtes anzufangen. Don den Damen war Frau Helm als die übermajorenne, Trauerspiele schreibende Theudelinde eine echte Possensigur. Für die für Frauenemanzipation in unverständigster Weife schwärmende Elisabeth wußte Frl. Schoelermann nicht die rechten Töne zu finden. Frl. Sch. ist zu ernsthaft, man könnte sagen: zu gut für solchen platten Unsinn. Dazu gehört eine ganz gehörige Portion flacher Launenhaftigkeit, und die muß die Darstellerin wohl selbst haben, um sie von der Bühne aus dem Publikum glaubhaft erscheinen zu lassen. Frl. Wohl- n *♦ n 8 n ct e o ä » Taschentücher jeder Art Bekömmlichkeit, vorzüglich gegen 7529 Mll li*i Die Nähmaschinen I zeichnen sich durch ausserordentliche Leistung*- ! Fähigkeit, Gediegenheit und hübsche Aus- w Sichtbare Schrift. Absolute Geradheit der Zeile«. Unterricht wird erteilt. 6W U s Q e 08 s Ku Grösste Filiale: Kulda, Marktstraße 10 HiQtflfte Bezugsquelle für Konsumenten u Wit-deroerkäufer. 22 StlW a vis der Größte erreichbare Schreibgeschwindigkeit. Beste und Billigste. Vertreter: Hch. Noll, Gieße«, Miiusbmg? stattung aus und sind mit den neuesten Verbesserungen versehen, so dass für deren Güte und Dauerhaftigkeit jede Gewähr geleistet werden kann. Alleinverkauf für Giessen und Umgegend bei 5877 H Mechaniker, Neuenweg 46. Eigene Reparaturwerkstätte für Nähmaschinen und Fahrräder. i Sauerstoff-Waffer Z nach Ar. W. Lohmann, Ariedenau, ist heute da» hervorragendste Tafelwasser (bei gleichem Prei» wie jede» andere Mineralwasser), von bestem Geschmack und höchster in Leinen, Kalbleinen und Aarrmrvolle. Die beliebten weißen, reinleinenen Partie- Taschentücher sind in großen Quantitäten vorrätig und werden zu erstaunlich Hnu Preisen abgegeben. C. Röhr & Co. Koldene Medaille Aaris 1900. Empire- ~ Schreite* der Mer-Fahrradwerke »arm. Heinrich Kleyer, traukfurt. Sehr alter Kornbranntwein Atarke: E. H Ma^eistersch, WrSmnr a. d Ost'ee — eingefübrt tn annähernd 10,000 Ge cbdften Deutschlands — Korn- btanntroeinbrennerei gegr. im Jahre 1734 — prämi ert mit vielen gold. Medaillen, dem franz. Kognak an Güte gleicbstehend, pro Luer JL 1,80 bei Emil Fischbach. Diabetes, Gicht und Aff ktionen des Darmes und des Magens. General - Depot für Oberhessen «ob Hessen» Nassau: Trageser& Mayer ZU Haben Hier in den meiste« Kötels und Weltaurauts. C Für Küchenherd, für Waschküche. Spielend zu handhaben, überall auf- S zubewabren. Große «srsparniffe an Ä Feuerung und Zeit. — Ueber- 2 raschende, gründliche Reinigung der feinsten Wäsche (Gardinen rc.), ® wie der gröbsten, bei absoluter •fl Schonung derselben. Prospektekosten- y frei buTcb den Vertreter 7477 ® Otto Fickert, Giessen, Bahnhofstraße 22, II. _______Baldigste Bestellung geboten. Kroße Auswahl ■ 1 in allen Sorten 7309 I ’ ummischuhen. I Luck werden Gummischuhe unter I Harantie f. Kattöarkeit ausgeb. I H L. Bernhardt, Neuen-Väue 15. Weiße und Kreme Worßänge i« großer Auswahl, abgepaßt und am Stück. Großer Posten Vorhänge von 3 Mk. an per Fenster zum Ausverkauf. Vorhänge in Wolle, Seide und gestickt. _________Th. Brück, Schloßyaffl 16. ”"T,Z Wilh. Herbert bietet grösste Auswahl in allen durchaus solid gearbeiteten Schuh waren. Ais Saison-Neuheiten empfehle: Schnallenstiefel mit echtem Pelzfutter, für Rheumatismusleidende unentbehrl. Jagdstiefel in gediegenster Arbeit. AsbeSt-EinlegeSOhlen, bester Schutz gegen Schwelss und Sohlenbrennen. Tanzschuhe in einfacher bis elegantester Ausstattung. Filzschuhe und Filzstiefel jeder Art und in allen Preislagen. Gummischuhe, echt Petersburger, anerkannt bestes Fabrikat, trotz bedeutenden Gummiaufschlages zu früheren Preisen. 7757 brück schien eine ihr durchaus paffende kleine Ausgabe^' gefallen zu sein. P. IF. Eine Klimax. Der in Frankfurt a. M köenbe Geh. Kommerzienrat Emil Ladenburg, der von in dem R fe eines ebenso kunstsinnigen Menschen wie tüfy tigen Kaufmannes stand, ist ein leidenschaftlicher Verehra der Musik und war als Cellist keiner der gewöhnlichen Dilettanten. Seine Gastfreundschaft ließ er mit Vorliebe den Frankfurt besuchenden Künstlern zuteil werden. So tarn es, daß einst Johannes Brahms als Gast in seinem House wohnte, zugleich mit dem Berliner Fritz Mendelssohn, der mit dem berühmten Verfahren zwar nicht die hohe Gcmaliläi teilt, aber immerhin ein guter Geiger ist. Die Drei säße» bei einem opulenten Mahle, und, damit die angeregte UM- Haltung auch gut im Fluß bliebe, ließ eS der Hausherr, der über einen erlesenen Keller verfügt, an edler FlüsW nicht fehlen. „Auf diese Flasche bin ich stolz, Herr Doktor," wandte Ladenburg die Rede an Brahms, indem er beffen füllte, „das ist der Brahms unter meinen ®einen" Brahms nippte, setzte das INlas hin und erwiderte: schlechter Tropfen, aber lassen Sie, bitte, jetzt einmal den Beethoven antreten!" Eia Gedicht des Kaisers Friedrich. Die „Pos. teilen ein Gedicht mit, das Kaiser Friedrich von lt,nfm Krankenlager aus telegraphisch an seine Gemahlin rWdt' als sie am 9. April 1888 nach Posen eilte, um der über' schwemmten Stadt die Teilnahme des Kaisers zu bekund Das Telegramm lautet wörtlich: Selbst im Leid des Trosts begehrend, Eilst Du, fremdem Leide wehrend, Treues Vorbild der Ergebung, Bringst Du Trost und Mut, Belebung. Wo Du weilst, ist Hoffnung nah, , L Sei gegrüßt, Viktoria. Friedrich- * War Goethe kurzsichtig? Den Streit um die M- sichtigkeit Goethe's entscheidet die „Jugend" wie folgt-' Die Weimarer Brillen. Ob Goethe kurz- oder weitsichtig war, Sucht man mit Elfer zu ergründen. — Lest seine Werke, und sie weiden klar Und besser als zwei Brillen künden, Daß Goethe immer wunderbar Weitsichtig bi» zum Ende war. Dai Hei Kii Ba fr"* AtoWlh Seidenstoffe ftoderstoffe ^nenwaren WMwollwarpn C C. Lücks Gesundheit: Krauler-Honig hil ien hciittz Witbt” I» et|tew< hj&Ct bie । Hl itL; Lü-Tl^ öSiÄS bSä prfonberem S,°,' Sm sy Hm ^°°brn. a5Ä18 '^Sää; »*« ases* jSekileJatöl« tB f Äther, KM ;t Hnadhckdn!' Me. w, erteilt. iu8 passende W W i fttanffurt^ ^btnhnta..^; ** ®?® ein ^rnschaftW M leinet der 8>- Äaft liefe er ;»«Js *ä,£ er versus . Ii=b,?j ft’* meinen iS- s unter nt ‘ ' »w/ÄSl* [en Sie, <te'1 -771. ®ie> ^Ärieb«* ü' LvS-,' mimt W ’ *• *”<«**' i« *0**» lttoria- 77« -*;5» $S<- Asr«** » »'mW Wollene Schlafdecken Baumw. Schlafdecken Biber-Betttücher Steppdecken Bettdecken Bettvorlagen Tischdecken qroher Auswahl. 7637 0. Röhr & Co. Für Bosten KaMeiHt Kaiser’» Brust-Caramellen die stchere aprn notariell Seat. ZSirkung /hall Zeugnisse iss durch auerkauut. Einäg dastehender Beweis für sickere Lnlfe bei Huste«, Heiserkeit, KatarrhundBerschleimung. Packet 26 Pfg. bei: A. & G. Wallenfels in Hießen, Markt 21. Telephon 46. Chr. Wallenfels in Hießen. Hch. Wallach in Hießen. Georg Lei« in Kuugeu. 7042 Empfehle zu Weihnachten Kiffe«' eivfätze, drei« uud viereckig, Tpitzeu aller Art, Läufer, komplette Garnituren, Taschentücher, Ghawls, geklöppelte und spanische. Trübgewordene Spitzen werden billig abgegeben.il . ft OH SWdt, 74962” Teufelslustgärtchen 26. 22 Seltersweg 22 vis-a-vis der Blockstrasse. 22 Seltersweg 22 vis-a-vis der Blockstrasse. [7777 Diamanten. Gänzlicher Ausverkauf!!Ti 7540 6749 alt anbtrtn M. Rosenthal Liebigstraase 13. LUebiestrasse 13. Hekephou 218. 5785 Höchster Nährwert! Ansicht ein. Schelhühlaiisiali 6573 sjilsrillikVkipchtsMMk Blouson — Böcke — Schürzen 7776 Herren- und Meii-Konfflon. Damen- und Kinder-Konfektion. -- Grösste Auswahl! Grosse billige Gelegenheitskäufe an allen Lägern.| Billigste Preise! Steigerwald & Kaiser Holzgraben 4. Frankfurt a. M. Chemnitz. Dresden. Magdeburg. Damen-Wäsche Herren-Wäsche Kinder-Wäsche Barchend-Wäsche Tisch-Wäsche Kinder-Wäsche Bett-Wäsche Bettdecken Teppiche Tischdecken Portieren Sophakissen Reisedecken Coltern, Felle besohlt schnell besohlt billig besohlt gut Cravatten Handschuhe Strümpfe woll. Tücher. Corsetten Regenschirme Betten Bettstellen Fertige Kissen Fertige Deckbetten Fertige Matrazen Bettfedern u. Daunen i — 0.70 0.40 bei in reichster Auswahl. Franz Eyserbeck Bahnhofstrasse 61, I. Jeder Arzt empfiehlt: Plasmon-Kakao Plasmon-Chocolade Plasmon-Haferkakao Plasmon-Biscuits Plasmon-Zwieback Plasmon-Speisenmehl Plasmon-Pnddingpulver. Zeil 31. Deipzig. Seidenstoffe Kleiderstoffe Leinenwaren Baumwollwaren Gardinen Boule auxstoffe mrWoldkWftLO Johannes Hecker. Kunsthandlung, Glaserei und Einrahme-Geschäft. Grösste Auswahl in Gravüren, Photographien und Pigmentdrucken. Lager in den einfachsten bis hochmodernsten Leisten und Rahmen. Fertig eingerahmte Bilder, Haussegen, Spiegel und Diaphanien, Photographie ■ Rahmen. Th. Brück Schloßgasse 16. Rohrsessel und SIm-mWr billiaste und feinste Sambulimobel Theetlsche Hocker Sessel Triumph «lapp. fessel 7507 in jeder Lage ohne Aus stehen verstellbar. Telephon 27. ■■■■■MW 2.40, 1.60, 0.95 6919 Feinster Geschmack! Erhältlich in Apotheken, Drogerien, Delikateeewaren-Handlungen etc. Deutscher Kognak ärztlich empfohlen Literflasche R. 1.80 u. 2- 1/1 Flasche Mk. 1.80 bis Mk. 4.50, Carl Retter Lindenplatz, Ecke Wallthorstrasse. Wegen Aufgabe des Geslhästs verkaufe ich mein großes Lager in Galanterie-, Bijouterie- und Ledrrwareu, Rübenmühlen ' Futterschneidmaschinen Schrotmühlen Viehfutterdämpfer Kartoffelquetschen sowie landwirtschaftlichen Maschinen and Geräte empfiehlt billigst 7038 toniiiiiis-iiisviTkiuir in Kinderspielwaren zn allerbillig*ten Preisen. 7785 Louis Lony, Bahnhofstrasse 27. Meerschaum- u. Bernsteinwaren, Pfeifen, Stöcken, Schirmen, Bier-Servicen, Bier-Gläsern und -Krügen, Nippes in Porzellan, Terrakotta und Elfenbeimnasse, Fcnstcrbildern, Ballfächern u. s. w- zu bedeutend ermäßigten Preisen sodaß hierdurch die denkbar günstigste Gelegenheit zu Weihuachts- Etukäuseu geboten ist. MMM 6. August Hassler Achtungsvoll 7653 Ph. Schneider. Baumwoll. II. woll. Unterzeuoe Theegedecke Strickwesten Taschentücher Einrahme» von Bildern. Tafel_ und Spiegelglas Pm-Gchellliaiis Mir wurde der General-Vertrieb für Höerheffeu, Kesten- Hastet uud Kesteu-Wastau von der Firma Hanke & Co., Berlin, übertragen. Ersuche o»sh-lb die Herren Wne, welche gesonnen find, ein Dirkl'ch gediegenes Werk anzuschafien, fick vertrauensvoll an mich zu wenden. Die Werke find bi« jetzt noch n'ckt üb-rtroffen und als neuestes Patent bezeichnet. Preisliste, sowie Zeichnuugeu können zu jeder Zeit ein. lelehen werden. Kommende Wo re wird ein solches großartige Werk im Restaurant zum Adler aufgestelll und labe Interessenten zur gefälligen LM Räumungs-Ausverkauf Am 7794 Louis Treff &, Co Tnchhandlnng, gegründet 1827 17 Wallthorstrasse 17 Owei hübsch möbl. Zimmer per l.Jan. j) zu vermieten- Go tbestraße 29, III Kleines Logis an ruhige Leute zu ver- mieten.Grünbergerstraße 31 6460] Nordanlage 11. mieten. Ooetyestratze 54. Iuuges Müdchku Zubehör an ru Sonuenstraße 19. Hausmädchen tagSüber g» gen HM Lohn gesucht. Steinstrobt^.^ vnlanük 47U1] Qtnei ineinander gehende unmöblierte tJ Zimmer im 1. Stock zu vermieten. 6668 Grünbergervrahe 24. zu vermieten. Neuenweg 10. Seltersweg 83 Brüder Schmidt Seltersweg 83 2156 praktischen und soliden Weihnachts-Geschenken Servierbretter. Waagen. »erantwortlich für Im aSgcmeioeu Xtü: d für Tteutf uni Htrteg Irr uni ^t«inlnid«Eti (Vietsch Lrhr») in ®<4ta. Vermietungen (Offenv Stellen vom Lande für Housarb'il fr Blumentische. Marktkörbei NihtoR, bl* "Nb 1 tülßrep Ofenvorsetzer. Gemüse-Etageren* 7026] Wohnung von 6 Zimmern mir Veranda, Leucht- und Heizgas, in schöner Lage, an ruhige Familie alsbald zu vermieten B-rgtlrahe 15. 77ol] Kleine Wohnung an ruhige Leute zu verm. WallthorSr. 5, Laden. 6572] Wohnung von 4 Zimmern und -----rhige Leute zu vermieten. Arankfurterstraße 1. Ein tüchtiger Schmiedegeselle auf dauernde Arbeit alsbald gesucht. Wilhelm Schäfer, Echmiedemelster, 7766 Alten-Buseck. Rein-Nickel- und vernickelte Waren Feine Holz- und Lackierwaren. Garderobe-, Schirm- und Stockständer. Ofenschirme und Kohlenkasten. Flaschen- und Eisschränke. Waschmaschinen, Mangeln, Wringmaschinen. Bügelbretter. Petroleum-Heizöfen etc. etc. Junger Kaufmann verheiratet, dem beste Referenzen M Seite stehen, sucht zum 1. Januar, eWl früher, einen angen., dauernden KoM? ristenposterr. Gefl. Cff. u. Z G VW die Exved. d. Wetzlarer Anzeiger (Kreisfl) Waschgarnituren, Eismaschinen. Vogelkäfige, Obstgestelle etc. etc. 2 große parlerrkMum auch für Bureau passend, mit eigenem Eingang in bester Lage zu vermieten. Näheres bei Herrn Klees.6411 Zuverl. Einkassierer für Stadt und Land per sofort gejucht. Kleine Kaution erforderlich. 6436 Singer Co. Nähm..Akt..Ges., Bahnhofstraße 4. unsere „Allgemeine Vakanzenlifte'. W. Hirsch Verlag, Mannheim. Erstes Spezial-Geschäft der Haus- und Küchengerätebranche am Platze empfehlen ihr reichhaltiges Lager in Kanzleiberg 9 eine 6-Zimmerwohnung sofort oder später zu vermieten. Näheres in der Expedition d. Blattes Haushaltungs-Maschinen aller Art. Nähmaschinen von Seidel & Naumann und Gritzner. Prima Solinger Stahlwaren. Küchenmöbel. juckt. 76^4 7711] Parterrewohnung, 7 Zimmer nebst Mitgebrauch des Gartens, Bleichplatzes und Trockenbodens per alsbald oder später zu verm. Näh. Wallthorstr. 48 7713] 2 Zimmer und Küche in meinem Neubau, auch für Bureau rc. geeignet, zu vermieten bei H. Tichy. fhtrtafl«. TS Hr |sier- uU j Friseurgeschäit einen braven pehrliv, 1 Derselbe wird in allen Teilen der flicndx [ sowie in der niedeien Chiruraie gut un) ' gewiffenhaft ausgebildet. Wilh. kaur, Friseur und gevr. Heilgehilfe, ' a. Sieg, Bahnhofstraße Ittr-ellungtn spatkstl 70581 rvtsmarckyr. 6 Aaden und Woynung, senher Spezereigeschän, auch z. j. ano. O Icfaäft geeign., anderweil m verm 20 pCt. Rabatt gewähren wir nur bis Weihnachten auf eine Partie zurückgesetzter Buxkin und Buxkin-Reste passend zu Herren- und Knaben-Anzügen Preislage: 3, 4, 5, «, 7 und 8 Mark das Meter 05015] Unmöbl. Zimmer mit sep. Eingang zu vermieten. Srviffenbergerweg 43, 7ö64] Gut möblierte Zimmer an reinliche Arbeiter zu verm Marktplatz 20. 7691] Möbl. Wohn- und Schlafzimmer zu vermieten. Südanlage 7, Beletage. 7171] Ein schön möbliertes Zimmer zu vermieten.Wallrborstraße 15 Cap Maysi von allen Rauchern anerkannt beste und bekömmlichste 6 Pfg. Cigarre. Gleichzeitig empfehle ick mein reichhaltiges Lager in 7674 Cigarren, Cigaretten und Tabak sowie große Auswahl in Weihnachts-Cigarren in 25 50 und 100 Stück-Packungen v- 125 2.50 2.80 Mk. ab u.höher. Mchard Buchacker Cigarrengeschäft SreueN'Bäue 11, gegenüber d. Weideng. 7664] Zwei schön möblierte Zimmer Bahnhofstraße 45, part. (Ecke Westanl.) sind soeben für anständigen Herrn (nicht Student) frei geworden.______________ 7708] Fein möbl. Zimmer u. Kabinett sofort zu vermieten; desgl. Mansarde mit Kabinett, möbliert oder unmöbliert Marktplatz 7. Für Wmrhäife Christbaum-Konfekt Butter- und Anisgebäck Leb- und Honigkuchen Macronen und Marzipan Chocolade und Bonbons. Billige Engrospreise. 7594 Ludw. Döll Giessen, 32 D i e so beliebten echten Nümhrgr. Lebkuchen aus der ältesten Lebküchnerei von Georg Goetz-Nürnberg empfehlen zu den billigsten Preisen Heörüder Adami Mäusburg 14. 7607 05054] Tafelbirnen, feinste haltbare Wmterware, ca. 12 Ctr., werden centner werfe abgegeben. Moltkestratze 8. 5871] In meinen Neubauten Ebel- und Liebigstraße sind vier größere Wohnungen mit allem Zubehör zu vermieten. _ Näheres daselbst._______________________ 6499] Der untere Stock Liedigstr. 3, vollständig neu herqerichtet, nvt Separateingang, Garten und Veranda-Anteil, auch für Bureau- und Geschäftszwecke sehr geeignet, sofort beziehbar, ist zu vermieten- Näheres Wilhelmftrafje 28. 7360] Neubau, 2 Fünf-Zimmerwohn- ungen, 2. u 3 St, mit Zubehör, in freier Lage sof. zu vermieten. Chr. Pfeiffer, Schiffenbergerweg, unter Stems Garten. 6693] Schöne S.Ztmmer-Wohnrrng nebst Zubehör per 1. Januar zu bet- M)öbliertes Zimmer zu vermieten. JJV 05048_________Nordanlage 35 III. "Lchön möbl. Zimmer sofort zu verm 05053 Dammstraße 41. Ludwigsplatz 10 Parterrestock, 7 evenr. 8 Zimmer, per so'ort zu vermieten.__________ 6782 6928] Eleg. Wohnung in fr. Lage (6—8 Zimmer, Badez., Veranda, Heiz- und Leuchtgas, Gartenanl. rc) sofort zu ver- mieten. Näh. Liebigftr. 62, im Parterre. 7641] Durch Versetzung des Herrn Dr. Neßling ist die Parterre-Wohnung (5 Zimmer, Veranda, Bade- und Gas- einrichtung), alsbald anderweit zu vermieten. Äfltl Wenz-l, Stev^anstr. 13. 7635] Ateichstraße 8, II, 6 Zimmer und Zubehör ver 1. Avril zu vermieten. Näheres Südaukage 19, II. 5722] Die Mansarde in meinem Hause, 3 Zimmer und Zubehör, ist zu vermieten Frau S. »atzeustein, W'lhelmstraße 1 3 Zimmerwohnung im 4 Stock, mit Abschluß, Wafferleuung und allem Zubehör per sofort zu vermieten. Tüchtige Verkäuferin i per 1. Januar 1901 gesucht. BevmiU, welche mit Buchführung toertnw iß Offerten unter Z Y an Haa/wM u. Bögler, A.-G, «tetzeu. Zuverlässiger Zeitungsträger für Heuchelheim gesucht. Anerbieten an die Geschäftsstelle deS „Gießener Anzeiger"___________________ 7753] Haudbürschcherr für leichte Arbeit gesucht Bannhofstraste 39. 7642] Hrdenlkicher Zunge kann unter günstigen Bedingungen die Bäckerei erlernen. Brod- und Feinbäckerei Ernst Muth, öudwigstraße 44. 7698] Saubere, flinke Aufwartefrau gesucht. Nordanlage 3o, I. 7066] Geräumige Arei-Aimmer-Moh- «ung an ruhige Familie zu oemueien. _________________Hrünöergerstr. 36 6092] Eine schöne Wohnung von 5 Zimmern im 2. Steck bis 1. Januar zu verm. Marktftr. 10. Zu erfr. 1. St. 06051] Besseres, gebildet,-Fränks fucbt für sofort oder später m feinerem Hause. Näh. Bahnhofstraße 6, Putz^ w Eine Adlqmhm (» Wie ich dazu gekot rieiften Wenityn: aus 9 fcch entschlossen, das Ra fr in, um mich an seiner Schauplatz seiner Thate Bataillons sein, ein nk meigter Platz, bar auf de haus, gegenüber Don eir Me beiben anderen Rär lsesen sich ohne nennens Als ich ankam,, saß • bvm Fahrlehrer an Le' /hampelte mit verzweis Milch am Rande des Pl seinen ersten Fall. AI Vergnügen nicht. Er Arrgen offenkundige Fi ii'N sein Lehrer los, i er ne kleine Strecke alle r erderbte Seele einen to Freude verwandelte sich t edhasten Wunsch, es , leicht war'. Mein i Beweise von desond, ' geben. Und ich - n dioie ein Sägebock wai , Mein ffreunb ve Eintreten tu taffen. § ■ten befriedigten Qtoth Fs ist ein hartes r,trZ "MVunity lnein • We begonnener liebe i llalle^noch werden." Itie Wet)itr i?ie Miene eines Kem s chne. .Has haben Sie lltone h)ot)(n)oltenber . , < ;.cr Wiener fai bam EM *ien^„r U " °WI ‘l'iiet 8e*';„^tfe der och hatte m;- n euV ,.«m *te„“snce fahre, machte M $u henn xl|e 6er . »31, darauf,., "Ebltzjg "°A°hrrüde, des j ’ Acht L be3rc"Ster1 tu nur von'^^urde WM lic, K ■ ; Nfcv. I 7716] Em braves, flelßche^ laichen auf sofort gesucht. gel/a/W _ Geübte Lumpensortiererinnen gesuä-t.__«Icxander «ay.r. ■7733] Ein jüngeres, sauberes V<ädchn> zu zwei Kindern auf Neujahr gesucht _____________Sck»ill-rstratz- 27, pari. Modes. Lehrmädchen gesucht. Henr. Lehmann, Seltersweg 8 7162] Schöne 2 - Zimmerwohnung (Mansarde) mit Wafferleitung u. abgeschl. Korridor zu verm. Bahnhofstr. 58. 7271] Der 2. Stock sofort zu vermieten. ____________Carl Petri, Marktplatz. 7432] Eine Mansardenwohnung mit 3 Zimmern und Kabinett, in der Plock- straße, per sofort an ruhige Leute zu vermieten. ZZirkengock & Schneider, Wilhelmstr. 2. 7431] Eine Wohnung von 6 Zimmern und Mansardenzimmer, sowie Bad, und eine Wohnung von 6 Zimmern und Bad nebstMansardenzimmer,Kammern,Trockenboden und Bleichplatz und allen der Neuzeit entsprechenden Einrichtungen in unserem Neubau Goptbestraße sof. zu verm Airkenflock &. Schneider, Wilhelmstr. 2 7604] Zwei Stuben im Hinterbause