Wagen und 10.^, Neu! ^meldet. s- Seinsigsi 15^ J» edentuell mit per sofort jx i Merl^ zU«p J 4,726 an Me W «beten. riw Äfe- iU >»• «iau.nnb»cbi- ■f^rfing ^ort tzt- MüÄatze 34. __ Mm iQÜtung, und em eilstmbcheil ufert gesucht. Caft Ebel._ in gesnchL btrmlübnf^J^ Mchen suschneidevL XfftfSÄ ?Äfc * * 1L $e<«»teM *tS W^\ mi 1 ifc aw «uv I gesucht. l^Nr- UM an die ldtt M Ausnabme 1 Diktats in den litttflbtt divor^ Honorar. Offerten Spedition d. Bl. -k chmM» MM 713» bürg 16. > für sofort oder ’ fpäter gesucht. >, Bahnhosstr. 10. hn dauernde ClcL l, Liebigstratze IJ. ,A1. gd ME Nr. 257 Zweites Blatt Freitag den 2 November 150. Jahrgang ßrsäsei«! lägNch mit Ausnahme des MontagS. Die Gießener Mcutc morgen erhielten wir folgendes, bereits durch Anschlag bekannt gegebenes Telegramm: . ,!• November. Der frühere hessische Finanz, Minister Wilhelm Küchler ist gektern abend 11 Uhr nach "nem Blutsturz verschieden. Sdreffe für Depeschen: Anzeiger Hiche«. Fernsprecher Nr. 51. Gratisbeilagen: Gießener FamilieMätter, Der kesslscke Landwirt _Witter für hessische Volkskunde. Diese Trauerkunde kommt dem Lande nicht ganz unerwartet. In unserer Nr. 252, zweites Blatt, vom 27 Oktober schrieb man uns aus Darmstadt, daß das Befinden von Exzellenz Küchler in ein sehr bedenkliches Stadium eingetreten sei, sodaß man stündlich die Katastrophe erwartet. Die Nahrungsaufnahme war durch Anschwellen der Hals- und Kehlkopfreile vollständig unmöglich geworden und es konnte nur noch künstliche Ernährung des Patienten erfolgen. Wir meldeten damals, daß der schwer Leidende bewundernswerte Fassung bewahre. Auf seinem Totenbette hat er Bestimmungen über sein Erbbegräbnis und die Aus- sührung seines Grabdenkmals, deffen Entwurf er selber noch aufzeichnen konnte, getroffen. toir am Nachmittag des 8. August d. Js. die Nachricht von der Pensionierung Küchlers und der von uns vorausgeahnten Ernennung unseres Oberbürgermeisters Gnauth zu seinem Nachfolger erhielten, da widmeten wir in unserer Nr. 185, 2. Blatt, dem abtretenden Minister einen längeren Nachruf, in dem wir seine mannigfachen Verdienste auseinandersetzten. Vielen unserer Leser wird dieser Artikel noch in Erinnerung fein; es erübrigt sich . öanim heute für uns, das damals in aller Ausführlichkeit Gesagte em zweites Mal hier niederzulegen. Mit Wilhelm Küchler ist ein Mann dahingegangen, oer sich einen dauernden Platz in der Geschichte unseres engeren Vaterlandes geschaffen hat. Ihm ist es mit zu versanken, daß die ganze Verwaltung Hessens in den letzten Jcchren sich wesentlich modernisierte und ein Teil der Schranken durchbrochen wurde, die den Zug der Zeit von dem öffentlichen. Leben unseres Landes abhielten. Die hervorragende Bedeutung Küchlers liegt in der Reform der direkten Steuern, die er mit großer Energie und hervor- I Egender Arbeitskraft durchgeführt hat. Heber das Eisenbahnabkommen Hessens mit Preußen, für das der Verstorbene die Verantwortung trägt, und über die Einführung ein- | Mrrger Budgetperioden, die gleichfalls sein Werk ist, ur- I teilt man in unserem Lande sehr verschieden. Wir be- I rennen, uns mit beidem nicht befreunden zu können. I An seinem letzten Lager aber schweigen alle Bedenken. I Hessen sieht in dem Toten nur den von größtem Eifer I beseelten Staatsmann, der stets das Beste seines Vater- I ;Ees wollte und nach seiner Fähigkeit das Seine erreichte. I unö das Land thut recht daran: in Küchler ist ein tüch- I ttger und um sein Vaterland wohl verdienter Mann dahin- I gegangen. y I .. .Aus Tientsin wird vom 29. Oktober gemeldet: Es smd'Vorkehrungen für Einrichtung eines Polizeidienstes m Paotingfu getroffen. Die Sitzungen der internationalen Kommission, welche unter dem Vorsitz des Generals Bailloud gebildet ist, um zu ermitteln, inwieweit die einzelnen chinesischen Beamten an der Niedermetzeluna der Fremden in Paotingfu beteiligt sind, fanden bisher im geheimen statt, auch die Ergebnisse ihrer Verhandlungen wurden nicht veröffentlicht. Indessen iM bekannt geworden, daß die Kommission den Gouverneur, den Pro- vlnzialrichter undchwei andere Beamte hat verhaften lassen Die Kavallerie der Aufklärungstruppe, die am 21 ds Paotingfu verließ, kehrte in vergangener Nacht zurück Sie hatte einen Zusammen stoß mit den Boxern bei Kuatschang, wobei 20 Boxer getötet wurden. Die europäischen Truppen hatten zwei Verwundete. Die italienische Aufklärungstruppe, bestehend aus einem Offizier und 16 Mann, brach gestern von Paotingfu nach Jtschou auf Sie hatte Befehl, die Berge auf Umwegen zu umgehen. Wie verlautet, wurden die Truppen von den Boxern eingeschlossen. Eine Entsatzkolonne in der Stärke von! 150 Italienern und 60 englischen Kavalleristen geht heute abend ab. (In der Nähe der nördlich von Paotingfu am Berghange gelegenen Stadt Jtschvu befindet: sich die „westlichen Kaisergräber", die 1729 begonnen wurden und in sechs Mausoleen die Gräber der jetzigen Dynastie von 1735 bis 1857 umfassen.) T ™uS Hamburg wird gemeldet: An Bord des von | a g 0 a hier angekommenen Dampfers ,Bundes- I sWr löUfltCn ö2! bem hefigen Gericht d rei ß ig Kisten R 0 h g 0 l d im Wert von 100 000 Pfund, nach einer andern SmVn” beschlagnahm t. Ls f n ^hiesiges Sudafrikahaus adressiert. Als ^ger genannt sein, doch wird vermutet es transvaalrsche Staatsgelder seien. Der Antrag auf I ni’n&pH fort ......1 . verlautet, von^zwei ^anfen vus, denen von der Transvaal-Regierung rnn?;,L ** Zum Vermögens st euer-Gesetz. In letzter Zeit bei den beteiligten Behörden wiederholt vorgekommene Anfragen lassen darauf schließen, daß in Dienstbotenkreisen über die Bestimmungen, welche das neue Vermögenssteuer-Gesetz hinsichtlich der Anmeldepflicht betrifft noch vielfach Unklarheit herrscht. Insbesondere begegnet man dort vielfach der Ansicht, daß Ersparnisse dem Dcklarationszwang nicht unterlägen. Es sei daher darauf hlngewiesen, daß vorhandenes Vermögen, einerlei ob ererbt oder erspart, von 3000 Mark ab, auf dem vorge- Ariebenen Formular verzeichnet, der Steuerbehörde zur Kenntnis gebracht werden muß, wenn nicht später empfind- liche Geldstrafe eintreten soll. Aus diesem Grunde empfiehlt es sich auch, daß die Herrschaften ihr Dienstz- entsprechend aufmerksam machen. Das erforderliche Formular wird, wie bekannt, auf den Bürgermeistereien unentgeltlich abgegeben. -h- Lich, 1. November. Gestern wurde hier ein angeblicher Missionar Felg er aus Berlin verhaftet. F. verstand es, vor einiger Zeit bei zwei hier wohnenden, j ledlgen Geschwistern, die ortsbekannt als geistig nicht normal geschildert wurden, aber dennoch über ein ansehnliches Vermögen verfügten, durch Vorspiegelung „ber Heiland habe geschickt, sie sollten ihm für den Heiland ihr Geld geben", veranlaßte, dem angeblichen Missionar eine größere Summe, wie man hört, ca. 4000 Mark, einzuhändigen womit er verschwand, bis er vorgestern nach Verbrauch der | ^umme sich hierher zurückbcgab, wo er festgenommen wurde. Er will das Geld zu Missionszwecken verwendet haben, I kann jedoch seine Angaben mit nachweisbaren Thatsachen nicht begründen; es ist deshalb mit Bestimmtheit anzunehmen, I daß dieser Gauner von dem Geisteszustand der Beschwindelten I Kenntnis besaß und diesen Vorteil zu seinem Schwindel ausgenutzt. Gegen die Geschwister soll zurzeit ein Entmündigungsverfahren im Gange sein. Vilbel, 27. Oktober. In der gestrigen Sitzung des I Gemeinderats wurde nochmals die Frage der Gelände- I stellung für die Bahn Stockheim-Vilbel beraten und nach längerer Verhandlung, woran die Herren Kreis- I rat Geh. Regierungsrat Dr. Braden und Kreisamtmann I Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oesterr. Staatsbahn Gotthardbahn . . Laurahütte . . . Bochum .... . 206.— . 174.90 . 134.— . 146.40 . 147.80 . 140.40 . 144.60 . 199.50 . 177 90 . 177.75 Vermischtes. * Ein Pistolenduell hat am Mittwoch: morgen um 7 Uhr in der Jungfernhaide bei Berlin stattgefunden. Die beiden Gegner waren der cand. med. Dr. N und ein Herr Adolph Sch. Bei dem Zweikampf wurde Dr. N. durch einen Schuß in den Oberschenkel verwundet. Der Grund des Duells ist in Zwistigkeiten beim Spiel zu suchen. * P r i n z A r e n b e r g. Wir berichteten gestern nach der „Nat.-Ztg.", daß der Leutnant Prinz Prosper Aren- berg, der wegen Tötung eines Eingeborenen in Südwestafrika zur Untersuchung gezogen war, zu 18 Jahren Festungsarrest verurteilt und bereits zur Verbüßung dieser Strafe abgeführt worden sei. Wir ersehen nun aus dem deutschen M i li t ä r str a fg e s e tz b u ch, daß dieses von Freiheitsstrafen, die militärisch vollstreckt werden, nur Gefängnis, Festungshaft und Arrest, aber keinen Festungsarrest kennt. Der Höchst betrag der zeitigen Freiheitsstrafe ist 15 Jahre, darüber hinaus kann nur auf lebenslängliche Dauer erkannt werden. Ein Fest-! | ungsarrest in Höhe von 18 Jahren kann also gegen den i Prinzen nicht verhängt worden sein. Nach alledem glauben wir nicht, daß die bekannte südafrikanische Frevelthat des Prinzen schon abgeurteilt ist und ganz gewiß nicht, daß Prinz Arenberg seine Strafe bereits angetreten Hatz I • Straßburg, 31. Oktober. Ein Grenzzwischenfall I ! ereignete sich in der Nähe von Altmünsterol. Dem I „Els. Volksboten" zufolge überschritten mehrere deutsche I Soldaten in voller Uniform die französische Grenze in I Chavanatte bei Belfort und verweilten längere Zeit in I der Schänke von Ritter, des Adjunkten des Maires von I Chavanatte. Der Verwalter des Gebietes von Belfort be- I richtete sofort Über den Fall an den französischen Minister I des Innern und setzte den Schankwirt Ritter von dem I Adjunkten-Posten ab, weil Witter den deutschen Soldaten I nicht aufgegeben habe, das französische Gebiet zu verlassen, I und weil er ferner nicht sofort den Vorgang zur Kenntnis der Behörden brachte. * Paris, 31. Oktober. Die Frau des Deputierten I Caftellane, Tochter des amerikanischen Millionärs Gould, wurde auf Antrag ihrer Familie unter Kuratel gestellt. Als Vormund wurde ihr Bruder bestellt. Offen-! bar richtet sich die Maßregel gegen den Grafen Caftellane, für den seine Frau nach Ergebnis der Gerichtsverhandlung Zumoristisches. * Resignation. „Jetzt schau'n S' amal Ihren Mann an, Frau Pinkelberger! Vor einer Stund' hat er schon gehen wollen und jetzt kommt er noch amal mit einer Maß daherI" „Ja, wissen S', Frau Schnecklbacher, mei' Mann hat seine Eigenheiten; t’ mag ihm aber nix einred'n, weil i' kein' Unsried'n will! In dem Fall ist's beste: ruhig sein und mittrinken!" Universität Hochschule. Marburg, 31. Oktober Die Zahl der Studierenden beträgt bis jetzt schon über -<000. ES besteht deshalb die Hoffnung, daß auch in diesem Sem-äer die Frequenz gegen früher keine Verminderung ersährt. Dr. Wagner von Friedberg teilnahmen, die Geländestellung mit 7 gegen 6 Stimmen ab gelehnt. Dagegen wurde beschlossen, einen Beitrag von 40000 Mk. zu den Kosten des Geländes zur Verfügung zu stellen, nachdem mitgeteilt worden, daß die jetzige Taxation 39000 Mk. betrage und die Bahn als eingeleisige vorgesehen sei. Sollte ein zweites Geleise späterhin erfordert werden, so habe vertragsmäßig die preußische Regierung, welche Unternehmerin für die Teilstrecke Vilbel—Höchst a. M. ist, die Kosten des weiter notwendigen Geländes zu tragen. Der gestrige Beschluß ist schon der vierte in dieser Angelegenheit. Der erste, bereits im Anfang dieses Jahres gefaßte, lautete auf Ablehnung mit 8 gegen 5 Stimmen, der zweite bewilligte da- gegen die Geländestellung mit 7 gegen 5 Stimmen. Es entstand danach eine durch Zeitungsartikel unterstützte lebhafte Agitation in der hiesigen Bevölkerung, wobei die Er- i tegung eine derartige wurde, daß der Gemeinderat sich ver- Beschluß wieder zurllckzunehmen. trotzdem nun vielfach Zweifel an der Zulässiakeit dieser Zurücknahme gehegt werden, suchte doch die Regierungz- behorde in sehr anerkennenswerter Weise eine gütliche Erledigung der Sache anzustreben. Es ergab sich nun in der gestrigen vierten Sitzung, daß eine Gegnerschaft gegen die Bahn nicht besteht, daß man aber befürchtet, die Kosten des Geländes würden zu hohe werden, zumal wenn die Ge- I meinde die Enteignung vorzunehmen habe. Allerdings ist I der Wert des Grund und Bodens in letzter Zeit I wieder gestiegen, wohl mit Rücksicht auf die Erbohrung I des hiesigen Sprudels, das Elektrizitätswerk und der- I gleichen mehr. Eine Verantwortung für Mehrkosten I über 40000 Mk. glaubte die ablehnende Mehrheit I offenbar nicht übernehmen zu sollen. Man ist auf den I Ausgang dieser Angelegenheit, die die Erledigung der I Stockheimer Bahnfrage verzögert, sehr gespannt. Der I Artikel 3 des Nebenbahngesetzes von 1884 wird nun, wie I die „Darmst. Ztg." schreibt, voraussichtlich zur Anwendung I kommen. Derselbe bestimmt, daß die Geländeerwerbskosten I M sich von den Gemeinden in ihrer Gesamtheit zu tragen I Io i.^iten sich Gemeinden über die Frage, ob die Kosten I |Uff diesen Erwerb im öffentlichen Interesse von einer Ge I möe, ober in welchem Verhältnis sie zu tragen sind, so | in vier Jahren 23 Millionen ausgab. Wie viel da« von zur Unterstützung nationalistischer Manifest atifo neu verwandt wurde, enthüllte die Verhandlung nicht. * Newyork, 31. Oktober. Die gerichtliche Untersuchung der Explosions-Katastrophe ergiebt, daß 2 T. chlor- saures Kali und 1 T. Schwefel im Gebäude lagerten. Bis jetzt wurden sieben Leichen gefunden. Arbeiterbewegung. Lens, 31. Oktober. Im Kohlenbecken von PaS de Calais sind gegenwärtü über 20000 Kohlengrubenarbeiter ausständig. 3i/i % Konsols . 3 °/o do 3 Vs % Heesen 5 n/o Italien. Rente 40/0 Griech. Monop. 3 0/0 Portugiesen 30/0 Mexikaner . 4Vi % Chinesen . . 3>/i % Reiohsanleihe . 3 0/0 do h! biRiJ11,11* FS- D- «I1 d°rch eot, bö8 SpttAnia f° °>-l tti, ™ °) id egyplisthrn Cigaretten FLin möbliertes Zimmer zu vermieten. 7168___________________Kreuz 11. ffl)öbliertes Zimmer zu vermieten- m 7170 Neustadt 14. Stadt. SGattzthaus. I Areibavr. 7117 Heute uud morgen: Faselothsenjleisch 40 Dfg. KlhVkine-kislh 40 Ksg. Schellfische Kabeljau in la. feinster, blutfrischer Ware so« Major a. D. v Eulitz . _ . Bezirksvorst.Klinkhardt Willy Reinhardt. Paul,) im Dienste bei Heinrich Keßler. Luise,) Dr. Hettner Anna Hartwig. Paula. Besten Dank f. d. m. wie sch. mehrf. übersandt. Wünsche. Bitte d. Verfass. „P 90 1 9" endl. d. Schleier d. geheim’ nisv. 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Di vder < einandnM Lappen n ^enzftgge, lirebungen unbeutl^ l Metlage l toifltn tverbi ^flanftretig unö auch an Jw sind o 3u bt J1■* mt । ®!Mtunjen - anft, teitb,»( tot«« «y; •Xf* sSS öderes, ob Örtlich jn t ^wähnte ! ?° erst s *4 si«‘s ^:tc^!ufnrs dar Mer •52^