■litt 10, tu? Hk. 'r Komis H «unter a. i ÜSlflhUet e». ää W8 gesucht. J(Unpftüii:r Pfer-chttcht gesuti. Nt _ «MWlv.g U_ 'M Unter IrA?/.--. Oe. ttettirb ein junar flff. Z. MS«- i(l, Eübanlagei elthttt«- ödut Marktitratze 84, Büglerin rrr. altEdelwch kL Pfiß rt(8 und frintti Wrz- und 8M »ist für sofort rt guter -owii ve-taM-w b 381' iinderkMM lung! ifler ZchM Beifügung ™n; ihm. »««" ’ ii Au Mädchen fb hWW- 8, M labte, WW roH6**S* jitetStttfl 31, W*“ Kien m der «$' >n in Mufles w« B S« untere’ 5$J8VM_-__- SÄ ?J?5* Erstes Blatt. 1900 Amts- und Zlnzeigeblutt fiw den Tiveis Gieren Konzertverein Samstag den 2. Juni Bezugspreis vierieljährl. Mk. 2,20 monatlich 75 Psg. mit Bringerlohn; durch die Abholrstclle» vierleljährl. Mk. 1,9t monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 Vierteljährt, mit Bestellgeld. Alle Anzeigen-DermittlungSstellen deS In« und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. WbdWbw». Expedition und Druckerei: >4»C|lr*6< Nr. 7. Iruahme »en Anzeigen zu der nachmittags für bfe fttßrnöm leg erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. RUaftelungen spätestens abends vorher. Königs, gleich Maximilian II., ein Sohn König Ludwigs I. Prinz Luitpold ist am 12. März 1821 geboren. Aus seiner Ehe mit der Erzherzogin Auguste von Oesterreich-ToScana stammt als ältester Sohn Prinz Ludwig, geboren am 7. Januar 1845. Der Prinz ist mit der Erzherzogin Maria Theresia von Oesterreich-Este vermählt; dieser Ehe sind zehn Kinder entsprosien, drei Prinzen und sieben Prinzessinnen. Der älteste Sohn ist Prinz Rupprecht, geborem am 18. Mai 1869. Von den Töchtern ist nur die zweite, Prinzessin Maria, vermählt und zwar mit dem Erbprinzen Ferdinand von Bourbon, Herzog von Calabrien. Gratisbeilage«: Gießener Famitienblätter, Der hessische Kandwirt, Mütter für hessische Volkskunde.________________ Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieß«». Fernsprecher Nr. 51. le rin von gutem Geschmack erwies. Die Herren Buff- Gießen und Le im er sind hier von früher her bereits vorteilhaft bekannte und gern gesehene Gäste, die auch in der gestrigen Aufführung ihren guten künstlerischen Ruf vollauf bewährten und sowohl in den Solostellen wie in den Ensemblenummern das Ihrige zum guten Gelingen, des Ganzen in gewohnter anerkennenswerter Weise beitrugen. Wir konstatieren zum Schluß dieser Bemerkungest mit Freuden, daß der Konzertverein mit Stolz auf die verflossene Saison zurückblicken kann. Pr. Politische Tagesschau. Prinz Ludwig »en Bayern hat abermals eine Rede gehalten. Im Anschluß an die Wanderversammlung der bayrischen Landwirte fand im Sixen-Saalbau zu Nördlingen ein Festessen statt, bei dem der Regierungspräsident von Lrrmann unter Berufung auf das alte Sprüchwort M©o lange der Birnbaum blüht auf der Malser Heide, wird das Tolk der Bajuvaren nicht untergehen und nicht verlassen feine Fürsten", das Hoch auf den Prinzen Ludwig auS- brachte. Darauf erwiderte der Prinz: Meine Herren! Ich bin in kurzer Zeit veranlaßt, schon zweimal US Wort zu ergreifen, und wenn man die vorige Woche dazu rechnet, fiit schon ein viertesmal, und immer auf die Gesundheit dankend, die ms meine Person ausgebracht wurde. Es ist nun keine so leichte Aufgabe, immer neue Antworten, neue Motive dazu zu finden, es geben vielfach, wenn ich darauf antworte, die Ansprachen, die an mich erfolgt sind, den Text oder den Sinn dafür. Nun hat der Herr Präsident von Schwaben, Exz v. Lermann, auf die Beziehungen hingewtesen, die das HauS Wittelsbach mit dem Bavernvolke verbinden. Wie alt diese Beziehungen find, das weiß kein Mensch, denn daß die Dynastie aus dem Volke hervorgegangen ist, das ist zweifellos; ebcr wann und wie das geschehen ist, das weiß man nicht. Vor mehr als tausend Jahren, so sagt man, ist Markgraf Luitpold im Kampfe gegen die Ungarn gefallen, die damals noch ein vollkommen wildes Volk amren, und die nicht nur Bayern, sondern ganz Deutschland und, wie ich glaube, über Deutschlands Westgrenze hinaus brandschatzten. Diese uralten Beziehungen bringen mich darauf hin, daß ich die Herren bitte, die Liebe, die ich so vielfach, und nicht nur hier, sondern im ganzen Lande erfahren habe, wenn ich einmal nicht mehr seinsollte — und von den Allerjüngsten bin ich ja keiner mehr, ich thue ja schon 80 Jahre mit auf Denjenigen zu übertragen, von dem der Herr ßrüstdent auch gesprochen hat, auf meinen ältesten Sohn. Ich bin überzeugt, er wird ebenso wie ich für das ganze Land und seine Interessen eintreten. Wenn er sich jetzt, worüber ich mich sehr gefreut habe, verlobt hat, und in Bälde heiraten wird, so zweifle ich nicht daran, daß, wenn es ihm bescheert fein sollte, ebenfalls Söhne zu be- fotnmen, er auf sie dieselben Gesinnungen übertragen wird. Der ein- )dne Angehörige einer Dynastie, er lebt auch nicht länger als andere Menschen, und wenn es ihm nicht vergönnt war, auf dem Throne zu sein und auf diesem eine hervorragende Rolle zu spielen, wird er grade so vergessen, rote andere Menschen. Die Dynastie aber lebt fort, wenn sie etwas taugt, und wenn das Volk, dem sie vorsteht, etwas taugt. Und in Bayern glaube ich, tcnn man mit gutem Gewissen sagen, die Dynastie taugt etwas und das Volk taugt auch etwas. Und so bitte ich, mit mir auf Siejemgen zu trmfen, mit denen ich im innersten Herzen verbunden bin, auf das kgl. yauS und auf das ganze Land. Dazu bemerkt die „Voss. Ztg.": In der Rede oder im Bericht findet sich eine kleine Ungenauigkeit. Markgraf Luiipold, ein Vetter des Kaisers Arnulf, fiel im Kampfe zrgen die Magyaren am 9. August 907, also nicht „vor mehr als tausend Jahren", sondern vor bald tausend Jahren. Da der Prinz selbst von seinem Alter spricht und von seinem Schicksal, ist es vielleicht zeitgemäß, einige Mitteilungen Iber die bayrische Königsfamilie zu machen. Der geistes- lranke König Otto, der seinem Bruder Ludwig II. am 13. Juni 1886 auf dem Thron folgte, ist am 27. Oktober 1848 als Sohn des Königs Maximilian II. geboren; er ist un- inmählt. Für ihn führt die Regentschaft als des Königreichs Bayern Verweser Prinz Luitpold, der Oheim des Meßmer Anzeiger Heneral-Anzeiger * Hebet Hermann Levis Krankheit liegt von autoritativer Seite folgende Darstellung vor: Levi hatte seit Jahren ein Herzleiden (Erkrankung der Ernährungsgefäße des Herzens); es war dies auch der Grund, warum er sich seinerzeit von der musikalischen Leitung der Münchener Hofbühne zurückzog. Im März dieses Jahres trat im Anschluß an Herzschwäche, nachdem schon monatelange Appetitlosigkeit vorausgegangen war, eine Nierenentzündung ein, die den Patienten sehr schwächte. Ein anfang April entstandener Abszeß am linken Knie (Levi hatte schon früher ähnliche Prozesse an seinen Fingerspitzen) zwang den Patienten zu längerem Liegen, nahm jedoch normalen Heilungsverlauf. Indessen sank die Herzkraft immer mehr und mehr; es traten Blutstauungen auf der Lunge ein, und am 5 Mar eine Herzbeutelentzündung, welcher der Patient schließlich erlag. „Der Hauptanteil am Kampfe fiel der Kolonne des Generals H a m i l t o n zu, die im Westen von Johannesburg operierte, um die Kavallerie des Generals French zu unterstützen, die auf der nach Norden in dicj Nähe von Pretoria führenden Straße vorrückte. Hamilton -fand den Weg vom Feinde versperrt, der drei Meilen südlich des Rands starke Stellungen mit mehreren Geschützen auf den Kopjes innehatte. Hamilton griff sofort an. Nach dem bis nack) Eintritt der Dunkelheit währenden Gefechte wurden die Buren, die hartnäckigen Widerstand leisteten, von den Gordon- Hochländern aus ihrer Stellung vertrieben. Hamilton befindet sich in Florida, westlich von Johannesburg, French einige Meilen weiter nordöstlich. Die Kavallerie und berittene Infanterie und die siebente Division haben die Höhen nördliche der Stadt inne, die elfte Division mit der schweren Artillerie steht südlich." Ein völlig klares Bild von den Vorgängen am 29. erhält man dadurch allerdings noch immer nicht. Besonders ist die Straße, auf der French vordrang, sehr unbestimmt bezeichnet, da alle Straßen bei Johannesburg nach Pretoria führen. Die einzigen erkennbaren Punkte sind mir Florida im Westen und Germiston (Elandsfonteinl im Osten. Man hält deshalb besser mit der Kritik zuruck, bis die Quellen der Erkenntnis reichlicher fließen. Nur so viel ist jetzt schon klar, daß der Widerstand der Buren verzweifelt gewesen ist, und daß die Verluste, namentlich Hainiltons und der Gordon- Hochländer erheblich sein müssen. Aus Germiston wird vom 30. Mai gemeldet: Lord Roberts hält morgen seinen feierlichen Einzug in Johannesburg. Die Minen sind unversehrt, neue Lokomotiven, ein mit Kohlen beladener Eisenbahnzug und eine große Menge rollenden Materials find in die Hände der Engländer gefallen. Der F e i n d ist nach Pretoria hin abgezogen. Ein wenig zahlreicher Teil der Nachhut leistete 'in den Straßen Germistons Widerstand, doch gelang es den Grenadieren mit Leichtigkeit, ihn von dort zu vertreiben. Die Eisenbahnlinie von Germiston nach dem Vaal- fluß ist unbeschädigt. Die „Westminster Gazette" meldet: Es verlautet in anscheinend gut unterrichteten Kreisen, Präsident Krüger sei sechs Meilen jenseits Pretoria gefangen genommen worden. Das ist aber jedenfalls eine sehr fette Ente, ebenso die private Meldung, der zufolge die Engländer bereits Pretoria ohne Widerstand besetzten und die englischen Kriegsgefangenen dort in Freiheit gesetzt worden seien. Reuter meldet: Nach der Besetzung von Johannesburg, wird Lord Roberts eine Proklamation erlassen, iu der die englischen Absichten dargelegt und die Bedingungen der Uebergabe festgestellt werden. Straflos i g k e i t soll allen Nichtkombattanten zugesichert werden. Sehr bezeichnend für die Engländer ist folgende Prr-^ vat-Weldung der „Franks. Ztg." aus London vom gestrigen. Tage: London hat die heutigen Nachrichten aus Südafrika sehr ruhig ausgenommen. Einige Flaggen wurden gehißt, das ist rr'lles. Der Sieg des Prinzen von Wales Der Krieg in Südafrika. Infolge des Schweigens, in das sich Lord Roberts von Montag bis Mittwoch hüllte, wo er meldete, daß er Germiston erreicht habe, wurde eine Spannung in gewissen Gemütern erzeugt, die auf die Phantasien gewisser Berichterstatter befruchtend wirkte. So versetzte der Berichterstatter der „Daily Mail" in Pretoria die Avantgarde Roberts' schon am 30. in die Mitte der Straße zwischen Johannesburg Und Pretoria und berechnete den Einmarsch der Engländer auf die Stunde voraus. Earl Roßlyn, so heißt dieser Mann, telegraphierte aus Pretoria, 30. Mai, folgendes: Pretoria wird heute, 30. Mai, innerhalb zwei Stunden ohne Widerstand besetzt werden. Der Präsiden): ist nach Watervalboven gegangen. Der Bürgermeister de Souza ist bevollmächtigt, die Engländer zu empfangen. Er und ein einflußreiches Komitee von Bürgern, worunter, Gregorowski, Samuel Marks und Loveday, sind eingesetzt, um während des Interregnums Leben und Eigentum zu schützen. Alles ist ruhig, aber eine Volksmenge erwartet auf dem Kirchplatze die Ankunft der Engländer. Der amerikanische Konsul Hay und Leigh Wood, die befürchteten, daß es seitens der Kriegsgefangenen in Waterval möglicherweise zu Tumult und Blutvergießen kommen könnte, bestanden darauf, daß 20 Offiziere auf Parole freigelassen und zu den Gefangenen geschickt würden. Alles war ruhig. Von allem diesem ist offenbar sehr wenig wahr. In Wirklichkeit stand Roberts am Abend des 30. noch immer in Germiston, das übrigens identisch ist mit dem Eisenbahnknotenpunkt Elandsfontein, und seine Armee hielt die Stadt Johannesburg umschlossen. Am Morgen des Tages fanden, wie Roberts meldet, Verhandlungen mit dem Stadtkommandanten Krause wegen der Uebergabe statt, und Roberts ging merkwürdigerweise auf dessen Vorschlag ein, den Einzug um 24 Stunden zu verschieben, um, wie er sagt, „Ruhestörungen in der Stadt zu vermeiden" und um zunächst die Umgegend vom Feinde zu säubern, der die benachbarten Hügel noch besetzt hielt. Erst am 31. Mai telegraphierte General Roberts aus Johannesburg: „Die englischen Truppen besetzten heute Johannesburg. Die englische Flagge ist auf dem Regierungsgebäude aufgepflanzt." lieber seinen Einzug in Johannesburg meldet der Lord noch nichts. Er giebt in seinem Berichte vom Abend des 30. aus Germiston folgenden Ueberblick über die Kämpfe am 29. und über die Stellungen seiner Armee: dankbar zu sein. Daß das Konzert wieder in Steins Saalbau abgehalten werden mußte, war ein Umstand, der dem Ganzen wenig zum Vorteil gereichte, aber bis zur Fertigstellung des überall heiß ersehnten Saalbaues, der allem liebet abhelfen soll, werden wohl alle Klagen über diesen Mangel ungehört verhallen. Die Aufführung verlief sehr befriedigend. Herr Musikdirektor Trautmann hatte keine Mühe gescheut, Chor und Orchester so zu schulen, daß eine unserer Stadt würdige Aufführung zu stände kommen mußte, und die Mitwirkenden selbst thaten ihr möglichstes, ihrer schwierigen, aber auch dankbaren Aufgabe gerecht zu werden. Daß namentlich, der Chor stellenweise hätte stärker sein dürfen, kann ihm bei seiner numerischen Schwäche, namentlich im Alt und Tenor, nicht zum Vorwurf gemacht werden. Die Hauptsache war, daß bei großer Präzision der Einsätze das reiche Klanakolorit der Verdi'schen Instrumentation fast überall in schönster Weise zur Geltung kam. Da uns ein Eingehen auf Details zu weit führen würde, wenden wir uns nunmehr zu den Solopartien, die sämtlich in durchaus bewährter Hand lagen. Fräulein Nina F a [ i e r o, die Vertreterin der Sopranpartie, ist eine Künstlerin von eminenten Fähigkeiten, die allerdings gerade für diesen Teil des Werkes besonders qualifiziert erscheint. Ihre glockenreine, bis zur letzten Note mit gleicher Frische ausdauernde Stimme zeigte sich allen Schwierigkeiten der umfangreichen Partie vollauf gewachsen, und wir zweifeln nicht daran, daß sich die Dame in Gießen einen vollständigen Erfolg ersungen hat. Eine gute Leistung bot ferner Fräulein Alice Aschaffenburg (Mezzosopran), deren Organ allerdings in der Höhe Spuren von Sprödigkeit zeigt, die sich aber sonst in jeder Beziehung als eine Kunst- Gießen, 1. Juni 1900. Die feit langer Zeit im Konzertverein eingebürgerte •Sitte, die Saison mit der Aufführung eines größeren Chor- •.mxtee, unter Hinzuziehung des Akademischen Gessang- 'Vereins zu beschließen, ist auch diesmal berbehalten worden, - mv zwar war es Verdis Requiem, das die Vorstande beider •Swine unserem kunstliebenden Publikum vorzusühren unternommen hatten. Für die Aufführung, die uns Gieße- •neru überhaupt zum ersten Male die Bekanntschaft nut öem interessanten Werke vermittelte, dürfen wir den maßgebenden Faktoren um so dankbarer sein, als dieselbe trotz §er damit verbundenen großen Kosten dennoch ermöglicht ■oforbeii ist. Wer in Verdis Requiem eine Tonschöpfung «twa wie die gleichbenannten Werke unserer deutschen Meister Mozart und Brahms erwartet hat, wird freilich «ntläuscht gewesen sein, denn von der weihevollen etimm- Btlq welche die Werke der beiden Genannten durchwehest, HD bei dem italienischen Maestro wenig zu merken An Hm als Südländer und Katholik 'st diesem geistlichen Donwerk eine gewisse Leidenlchaftlichkett, die fich m der Neigung zmn Effektvollen und in häufigen Gesuhlsaus- Üoücheri mißert, nicht zu verkennen. Es tan daher nicht Mu,.der nehmen, wenn die Musik seines Requiems nach unseren Begriffen oft weltlich, ja geradezu opernhaft er- fiheint Mag man in diesem Punkte nun auf verschiedene Mucksten stoßen: jedenfalls haben wir alle Veranlassung, Mr die Ausführung dieser für Gießen interessanten Novität Sir. 127 frrMttat täglich »il Ausnahme deS Montag«. Die Gießener DamitienSlätter •erben dem Anzeiger Wechsel mit „Hess Itnbrelrt" n. „Blätter Ok he«. Volkskunde" •Schtl. 4*el beigelegt. tonf den Derby-Rennen hat hier, wie es schetztt, rnehrSensation gemacht, als Roberts 9)rti r f ch ncrchJohannesburg und die Vorgängein Pretoria. Im Oranjefreistaate ist am 28. gekämpft worden. Roberts meldet darüber in seinem Berichte: „General Rundle berichtet, er habe am 28. ds. Mts. eine große Buren st reitmacht in der Nähe von Senekal angegriffen, die Verluste der Engländer seien nicht schwer gewesen. General Brabant meldet, zwei seiner Patrouillen, bestehend aus zwei Offizieren und 40 Mann, seien vom Feinde abgeschnitten und gefangen genommen worden." Man gewinnt daraus den Eindruck, daß die Oranjeburen noch nicht so demoralisiert sind, wie englische Berichte immer wieder glauben machen wollen. Aus der diplomatischen Fassung von Rundles Depesche ist übrigens nicht zu ersehen, ober einen Erfolg errungen hat. — ♦ * • Telegramme des Gietzeuer Anzeigers. Loudon, 1. Juni. Die Morgenblätter stellen fest, daß sich unter der Bevölkerung nur wenig Begeisterung über die Einnahme von Johannesburg bemerkbar macht. Sie besprechen das R e g i m e, unter das die b e i d e n Burenrepubliken gestellt werden sollen und sind darüber einig, daß dieses nur ein militärisches sein kann. New-York, 1. Juni. Die Meldungen vom Kriegsschauplätze haben hier einen günstigen Eindruck hervorgerufen. Die Blätter erklären mit Genugthuung, daß der Krieg seinem Ende entgegengeht. Die englischen und amerikanischen Flaggen wehen auf zahlreichen Geschäftshäusern und auf den Masten der Schiffe im Hafen. New-York, 1. Juni. Der „New-York Herald" veröffentlicht ein Telegramm seines Korrespondenten aus Pre- tario über Lorenzo Marquez vom 31. Mai, welches besagt: Die Engländer sind heute morgen zurückgeschlagen worden. Der Kampf dauert fort. Staatssekretär Reitz erklärte, daß der kritische Augenblick für die Republik nunmehr herannahe. Präsident Krüger ist äußerst ruhig. Er gab dem General Meyer, dem Staatssekretär Reitz und anderen Beamten in vollkommener Ruhe und ohne die geringste Erregung zu zeigen, Befehle. — Der junge Telegraphist Smith hat dem Präsidenten Krüger ein Buch überreicht, worin sich 30000 Unterschriften der Schuljugend von Philadelphia befinden. Deutsches Keich. B e r l i n, 31. Mai. Der Kaiser stattete heute Vormittag dem Kronprinzen im Kabinettshause zu Potsdam einen Besuch ab. Um 11 einviertel Uhr fuhr der Kaiser mit Sonderzug nach Berlin und besuchte im königlichen Schlosse den, Kronprinzen und die Kronprinzessin von Griechenland. — Trotzdem die für heute vormittag angesetzte Parade auf dem Tempelhofer Felde nicht stattgefunden hat, fand abends 6 Uhr im Weißen Saale des königlichen Schlosses! große Paradetafel beim Kaiserpaare statt. Unter großem Bortritt hielt der §of seinen Einzug. Der Kronprinz von Griechenland führte die Kaiserin, der Kaiser führte die Kronprinzessin von Griechenland, der Kronprinz führte die Prinzessin Karl von Hohenzollern. Ferner nahmen die hier anwesenden Prinzen und Fürstlichkeiten, der türkische Marschall Schakir-Pascha, die Staatsminister, Hofdamen, Kabinettschefs, fremden Militärattachees, die Generalität cund die Admiralität teil. — .Tre Offiziersprüfung des Deutschen Kronprinzen und der drei mit ihm seit 1896 gemeinsam unterrichteten Fähnriche: Graf von Hochberg, von Sommerfeld und Steinbörner fand, wie erwähnt, am 28. Mai im Stadtschlosse zu Potsdam statt. Der Präses der Obermilitärprüfungskommission, General der Infanterie von Scheel, war hierzu am Morgen von Berlin aus eingetroffen. Dem Kronprinz Wilhelm wurde nach der vierstündigen Prüfung das Prädikat „Vorzüglich/' erteilt. — Finanzminister von Miquel wird morgen Abend ein größeres Fest geben, zu welchem zahlreiche Einladungen an Vertreter der Reichs- und Staats-Regierung sowie an Mitglieder der Parlamente ergangen sind. — Das Befinden des Oberpräsidenten Dr. v. Goßler hat sich! soweit gebessert, daß er sich kurz nach Pfingsten nach Bad Kissing en begeben kann. — Morgen findet beim Handelsminister Breseld eine informatorische Konferenz mit Mitgliedern des Ael- testenkollegiums der hiesigen Kaufmannschaft statt, in der über die Frage der Umgestaltung dieses Kollegiums zu einer Handelskammer beraten werden soll. — Ter „Reichs-Anzeiger" veröffentlicht die Verleihung des Großkreuzes des Roten Adlerordens mit Eichenlaub an den Gouverneur von Metz, General der Artillerie vonFroben. — Wie die „Kreuzztg." meldet, betrachtet man in diplomatischen Kreisen die demnächst erfolgende Abberufung des italienischen Botschafters Grafen Lanza als feststehende Thatsache. Als sein Nachfolger wurde bereits ftüher der General del Mayno genannt. ~ Dem Reichstage ist der Bericht der Reichs- Schuld e n - Ko m m i s s i on über die Verwaltung des Schuldenwesens des Reiches, sowie über die Verwaltung des Reuhs-Jnvalidenfouds re. zugegangen. Der Bestand des Reichs-Jnvalidenfonds betrug am Schluß des Rechnungsjahres 1898: 399 001 251 Mark, für den Reichslagsbau sind seit 1882 überwiesen worden: 30 477 305 Mark. Der Bestand des Reichstagsgebäudesonds betrug Ende 1898- 619577 Mark. — lieber die Einberufung des K o l o n i a l r a t e s ist ein bestimmter Beschluß an leitender Stelle noch nicht gefaßt. Eine Entscheidung darüber, ob er nock) im Frühjahr einberufen wird oder nicht, dürfte in kürzester Frist erfolgen, da sonst die Vorbereitung des Materials nicht möglich! ist. Die Wahrscheinlichkeit spricht dafür, daß die Einberufung für den Juni erfolgt. Was die Beratungsgegenstände anlangt, so scheint es, daß auch gewisse Forder- wngen, die in den nächsten Etat eingestellt werden sollen, zur Erörterung gebracht werden. — Die „Wiener Freie Presse" will aus dortigen diplomatischen Kreisen erfahren haben, die Studienreisen der Konstantinopeler Militärattaches von Oesterreich-Ungarn, Deutschland und England nach verschiedenen Gebieten des türkischen Reiches' würden auf Anregung Deutfchlands unternommen und ständen untereinander in offenkudigem Zusammenhang. Nach der „Nordd. Allgem. Ztg." ist das eine so falsch wie das andere. Vielmehr ist es nur ein! zufälliges Zusammentreffen, daß die Militärattaches der genannten drei Mächte gleichzeitig von Konstantinopel abwesend sein werden, und von einem gemeinsamen Planq kann umsoweniger die Rede sein, als man hier maßgebenden Orts nichts näheres darüber weiß, welche Aufgaben den österreichisch-ungarischen und den englischen Militärattaches etwa gestellt sind. Hiermit werden, so sagt das offiziöse Blatt weiter, natürlich auch die Betrachtungen hinfällig, mit denen das Wiener Blatt seine falschen An?- gaben versehen hat. — Seitdem den Postassistenten auch die Sekretärstellen zugänglich gemacht worden sind, verlangt Herr v. Podbielski von den jungen Anwärtern für den Post- und Telegraphendienst die Reife für die Untersekunda der Vollanstalten bezw. die Versetzung nach der ersten Klasse, der Realschulen. Nun hätte man annehmen dürfen, der Andrang zum mittleren Postdienst werde besonders groß sein, da der Postbeamte bei guten Leistungen dasselbe Ziel erreichen kann, wie bei anderen Behörden, und dabei mindestens ein Jahr weniger die Schulbank zu drücken hat. Das ist aber nicht der Fall. Vielmehr macht sich in einzelnen Direktionsbezirken ein ganz erheblicherMan- gel an Anwärtern geltend; in einem Bezirk beträgt die Zahl der fehlenden Anwärter über 100. Köln, 31. Mai. Die Torpedoboots-Division ist heute mittag unter Abschiedssalut von hier rhein- abwärrs gedampft. Ein zahlreiches Publikum wohnte am Rheinufer daß die Kammer ernstlich an die Arbeit gehe und die parlamentarische Agitation ein Ende nehme. Abg. Prinz Arenberg, ein persönlicher Freund GalliffetS, bemerkte, Galliffet sei nicht krank; er wünsche der Regierung eine gleich gute Gesundheit. Der Interpellant antwortete hierauf, Galliffet habe die Regierung mit seinem Portefeuille geohrfeigt. Diese Bemerkung zog ihm einen Ordnungsruf zu. Die Kammer schritt nun zur Abstimmung über den Anttag der Regierung, die Interpellation auf einen Monat zu vertagen. Dieser Antrag wurde mit 313 öeflen 171 Stimmen angenommen. Der Finanzminister brafre alsdann das Budget für 1900 ein. Dasselbe sieht die ffin nähme mit 3,547,000,0000 Fr. vor. Madrid, 31. Mai. Wie die Regierung nach dem gestrigen Ministerrat erklärte, habe sie der Königin ab. geraten, den Ausschuß der Handelsleute in Audienz empfangen, widrigenfalls sie abdanken werde. Die $e. gierung bestätigte der Königin das Vertrauen. Wien, 31. Mai. Die gesamte Preffe bespricht das sensationelle Gespräch zwischen dem Kaiser und dem tschechischen Abgeordneten Dr. Pacak bei dem gestrigen DelegationS-Cercle und ist der Ansicht, daß aus den Aeußerungen des Kaisers zu entnehmen sei, die Situation im Abgeordnetenhause sei verzweifelt und jede Hoffnung auf das Funktionieren des parla. mentarischen Apparats sei aufgegeben. Ucker seine Unterredung mit dem Kaiser berichtet noch Pacak- Der Kaiser hat nach meinen Worten, daß die Sprachen gesetzentwürse für uns total unannehmbar seien, mit „Oho!" geantwortet, ebenso nach meinem Ausspruche, daß die Aktivierung der Sprachenvorlagen auf Grund de- § 14 den Krieg in Permanenz erklären bedeuten würde, Zu Betreff der Obstruktion sagte der Monarch: „Wir find zum Gespött der ganzen Welt geworden, es ist eine Schande." Budapest, 31. Mai. Im Unterrichtsministerium und seitens des Rektorats der Universität wird die Sh? gelegenheit einer seit einiger Zeit sich bemerkbar machende Bewegung der Studenten beraten, die einen klerikal antisimitischen Charakter annimmt. Die Veranlaß: ung der Bewegung bildet der Umstand, daß einigen dar Universitätsgebäude schmückenden Gipskronen die Kreuze abgeschlagen wurden, wofür die Juden verantwortlich gr macht werden. Eine andere Version meint, der Bandalis- mus sei von Studenten fremder Nationalität verübt, welche vorgestern auf dem Friedhof das Grab des ungarischen Generals Klapka verunzierten. Yokohama, 31. Mai. Infolge der Forderung der Liberalen, daß ihnen Sitze im Kabinett eingeräumt würden, wird wahrscheinlich das gesamte Ministerium zurücktreten. Die Lage Koreas wird als sehr ernst angesehen. Die Presse verlangt, daß Japan seinen Einfluß in Korea auf? recht erhalte. New-York, 31. Mai. Es wird das Gerücht verbreitet, Aguinaldo sei getötet worden.___ Aus Stadt und Kan). (Nrrorryrn« «irrst ndrrngeir, gleichviel welchen Inhaltes^ werven grundsätzlich nicht ausgenommen.) Gießen, 1. Juni 1900. -0. Der Mai hat gestern seinen Abschied genommen, der Flieder und die Kastanien fangen an zu verblühen, und der Goldregen hängt seine glänzenden Dolden aus. Leider ist nicht alles Gold, was glänzt, und wer fich auch ein ganzes Bouquet von den Goldregensträuchern pflückt, bei kann sich darum doch noch nicht ein einziges Zwanzigmark' stück ins Portemonnaie stecken. ES gab eine Zeit — fie ist schon lange her — da nannten dichterisch veranlagte Schwärmer den Mai den Wonnemonat. Damals, so erzählt man sich noch heute, konnte man tief in die linden Frühlingsnächte hinein im Freien sitzen, von süßem Blütenduft umwogt, von jauchzendem Nachtigallenlied umflötet. Aber wie viele Abende haben wir in diesem Frühjahre gehabt, wo man sich im Freien aufhalten konnte, ohne Schnupfen und Rheuma und ähnliche Scherze davonzutragen, an denen heute die stärksten Menschen leiden! Und dabei konnte man gar nicht einmal über allzu schlechtes Maiwetter klagen. An den beiden letzten Maitagen allerdings hat'S fast unausgesetzt in dicken Strichen geregnet, aber im ganzen war S doch so etwas wie ein Kompromiß zwischen gutem und schlechtem Wetter; einen Tag Wärme und Sonnenschein, den nächsten Regen und Kälte. Das ist gewiß nicht der ideale Frühling. Aber schließlich ist eS int Leben doch auch so, ganz ohne Kompromiß kommt man nicht weit, und schließlich ist jedem der Sperling in der Hand lieber alt die Taube auf dem Dache. Ein Kompromiß z. B., wie ei. im Reichstage in Bezug auf die gesetzliche Fleischbeschau geschloffen ist, ist eine Sache, die keiner Partei zur Unehn gereicht, und dem ganzen Reiche entschiedenen Vorteil verspricht. Aber es gießt auch Fälle, in denen ein Kompromiß kompro — mittiert. Hätten unsere Leuchten der Kunst und Wissenschaft mit den Heinze- männern und der Reichsregierung bezüglich del ja nun glücklich zu Grabe getragenen Lex paktiert, so hätten sie sich damit selber ihr Urteil gesprochen. Die Frage war ernst genug, und das Bürgertum sollte sich auch heute noch viel mehr regen, als es bisher geschehen, sollte seine Entrüstung über das Attentat auf seinen besten Befik immer und immer wieder laut kundgeben. Wer weiß, M- finstere Maulwurfsarbeit demnächst ans Tageslicht bringt- Man denke nur daran, daß von gewisser Seite der Versuch gemacht worden ist einen Mann wie den vortrefflichen Strafrechtslehrer Professor v. Liszt wegen einer ausgezeichneten Rede im Berliner Goethebunde als staatsgefährlich zu denunzieren. Es gibt Leute, die die Katheder der deutschen Universitäten verschließen möchten für alle, die nicht Geist von ihrem Geiste sind. Gefährlich find nur die, die das Volk verdummen wollen und ihm nicht die freie Bethätigung seiner geistigen Kraft gönnen. Das ip der Feind, gegen den wir uns wehren müssen. Und n* dieser Zeit des Frühlings und der jungen Blüte in Natur und Kunst, die uns auch von Darmstadt aus verheißungs- voll entgegenleuchtet, wo man soeben erst beschlossen hat daS Kunstgewerbe im Hefsenlande mit reichen Mitteln zu fördern, thun wir daS am besten im Goethebunde! n Ml rr-s: Sehende nehmung Windei 2. »orlage treffend Frankh fernunfl 8 w n itlW* «entralt ®irb einst' 4. Der Sntra einer Sch Franksui Schnellzug eintreffend sirt tinftt™ 5. Der »"trag neuen 6' roenü. M botj nach W Behdor! Iur Schnell-' stimmige A r Seiteni der nähme -u er endlich an ei neigther! •* Ptlfrne On? ZD W da erfolgt.' Zakob Berge Sreuz des Verl Liehen. tim 30. jftls zu Gief M, der For 'SchmUdur dach, der Oberförster b Richard Sch! försterei Höch ;3ugen$tim ji Oberer ftafßfte Wer der € Koffrnannzu viornrod, der F j.am Oberförster Friedrich Kull Erstem Burg-G I h SeerMli zt irr Forstaffeffor Erster der Obey Verau M ö Uorstafiefioren KuchS zu Mc iHanS Schwö !«rugzu Mair 'ds. Jahres ab ibei der Main-! «Graulich, Sa Johannes Wo Elberfeld, W Mütz aus B- berg und Fri sowie die Txp Karl Gompf hausen, Wilhe Minheim ai Nn - sam ernannt. Da Feuerwehren t freiwilligen g ’"7 Ernannt .dem Amts «erichtsvollzieh Steueraufseher In? ■' Apr" Sterte,Direkt« ^Neider 11 281 Mai der ( !H®t>9enc mit Wirk, 2'5? totQ( :>^ tauen. **1 ^d'eSitm 'totllelt ttn des ht g.kgrbev. i «*t noch । M die CuJ tlen- mit „o ^ruche, ' Grund bei Leuten Me/ *$: Morden, es ist W »Itb dl! emertbar wa^ dir einen H ttii Bt- Die VkU ’» daß einig«. 'krönen die fa 1 verantivmljj emt, der alität verübt, m ab des nngoril: der Forderung i eingerüuint »firit erinv zirüM nst angt^tn, i M in Ibra m Ofrityt verbreite! Ild. M WM immtu.) Juni 1900, chied genonm' u verblühen, t Iben aus. Lei! mx «ch i n^etn Mckt, t- * Znxlnzigir. ib eine Zeit - üchterisch üerank Damalijo erzi in die linde« Fr m süßem Werd. ’kb umM k n FriWle M ite, onzu^M iinJientR dv-Mtmtem! - SJlaimtiUx W igr halt \tW er im ganzen»" ml Sonnt«!«- i» gnoiß «W । inütbtn W .an btt Land Ink y km cht $U!^be, n P-r'« S Jane, in dl« » 8,|?e den 5/1" -Unq bezüH. SÄÄft'. tpÄ ffÄf! seE.Hi jtn n”1 ’i” $«•* taft N ton M » Be-lrkSeiferrbahnrat. Aus der am 31. Mai abge- haltenen Gesamtsitzung des Bezirkseisenbahnrats Frankfurt «. M. berichten wir über nachstehende, unsere Stadt in» dressierende Verhandlungsgegenstände: 1. Antrag Macco.Siegen und Genoffen, betreffend „bessere In- standhaltnng und Reinlichkeit der V-Züge — wird einstimmig befürwortet. Die vertretenen Direktionen erkannten bestehende Uebelstände an, es seien infolge ihrer eigenen Wahrnehmung bereits die zur Abstellung erforderlichen technischen Umänderungen eingeleitet. 2. Borlage der König!. EtsenbahmDirektion Frankfurt a. M., betreffend „Umrechnung der Gütertarife für die Bahnhöfe Frankfurt a. M. und Hanau nach den wirklichen Entfernungen^. Die Versammlung erblickt in dieser Maßregel eine vielfache Verschiebung wirtschaftlicher Jntereffen des beteiligten Handelsstandes und lehnt die Vorlage einstimmig ab. 3. Der Antrag Güttler, Zuckerfabrik Maingau, betreffend „den teleph. Anschluß der Güterabfertiaungsstellen an die Zentraltelephonstelle der betreffenden Stationen" wird einstimmig befürwortet. 4. Der Antrag Koch-Gießen und Genossen, betreffend die Einrichtung einer Schnellzugverbindung mit 3. WagenNaffe in Richtung Frankfurt a. M.—Kassel—Hannover mit Anschluß an Schnellzug 8 oder 10 der Main-Neckarbahn mit Gegenzug, dieser eintreffend in Frankfurt a. M. gegen 11«/-Uhr nonmttag-, zum Anschluß an Schnellzug 165 nach München ab 12* , 6 , Basel „ 11* v-Zug 51 „ Wiesbaden „ 12« „ , 51 „ Köln , 12« wird einstimmig vom Plenum angenommen. 5. Der Antrag Koch Gießen und Genoffen auf Herstellung eines neuen Schnellzuges Gießen —Köln mit Gegenzug eventl. Durchführung des Hagener Schnellzugs Nr. 81 von Betzdorf nach Köln und Einführung eines Teil-SchnellzugcS Köln- Betzdorf zum Anschluß an den Hagen—Gießener Schnellzug Nr. 82 in Betzdorf" fand ebenfalls einstimmige Annahme. — Die Anträge 4 und 5 hatten sich auch Seitens der Direkton Frankfurt a. M. einer wohlwollenden Aufnahme zu erfreuen. — Hoffentlich bekundet sich in gleicher Weise endlich an entscheidender Stelle in Berlin gleiche Geneigtheit! •* Perf-nalnachrichten. Dem Bürgermeister Friedrich Jakob Berges II. zu Petterweil wurde das Silberne Lreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen ver- liehen. Am 30. Mai wurde der Forstassessor Karl Wallenfels zu Gießen zum Oberförster der Oberförsterei Lorzen» bach, der Forstassistent Karl Freiherr Schenk von Sch mitt bürg zum Oberförster der Oberförsterei Kelsterbach, der Forstassistent Wilhelm Heim bürg zu Lorsch zum Oberförster der Oberförsterei Lindenfels, der Forstassistent Richard Schlich zu Romrod zum Oberförster der Ober- sörsterei Höchst, der Forstassistent Hermann Wiener zu Jugenheim zum Oberförster der Oberförsterei Maulbach, der Forstafsistent Wilhelm Schlag zu Gießen zum Oberförster der Oberförsterei Messel, der Forstassistent Karl H o f f m a n n zu Darmstadt zum Oberförster der Oberförsterei Romrod, der Forstafsistent Ludwig S chr eh er zu Grünberg zum Oberförster der Oberförsterei Wahlen, der Forstassistent Friedrich Kullm ann zu Nidda zum Oberförster der Ober- strsterei Burg-Gemünden, der Forstafsistent Dr. Emil Schüz zu Beerfelden zum Oberförster der Oberförsterei Ulrichstein, dec Forstaffessor Hugo Seidel zu Darmstadt zum Oberförster der Oberförsterei Schotten, der Forstaffessor Wilhelm Cellarius zu Mainz zum Oberförster der Oberförsterei Bad-Salzhausen, der Forstaffessor Georg Ohl zu Groß- Gerau zum Oberförster der Oberförsterei Grebenhain, die Forstaffessoren Karl Urstadt zu Darmstadt, Wilhelm Fuchs zu Mainz, Hermann Lautenschläger zu Mainz, Hans Schwörer zu Papiermühle bei Londorf, Gustav Krug zu Mainz zu Forstassistenten mit Wirkung vom 1. Juni de. Jahres ab ernannt; ferner wurden die Stationsgehilfen bei der Main-Neckar-Eisenbahn Otto Cramer, Heinrich Graulich, Karl Justus, Heinrich Schnittspahn und Johannes Wolf aus Darmstadt, Karl Thomas aus Elberfeld, Philipp Feick aus Fränkisch-Crumbach, Peter Mütz aus Bickenbach, Karl Stumpf aus Zell i. Od., Jakob I a c o b y aus Bickenbach, Heinrich F r i tz aus Zwingenberg und Friedrich Wilhelm Schroth I. aus Egelsbach, fvwie die Expeditionsgehilfen bei der Main-Neckar-Eisenbahn Karl Gompf aus Beffungen, Ludwig Dönges aus Orleshausen, Wilhelm Schroth II. aus Egelsbach und Otto Minheim aus Gedern zu Stationsasfistenten bei dieser gähn — sämtlich mit Wirkung vom 1. Januar 1900 an ernannt. Das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde verliehen am 5. Mai dem Mitglied der freiwilligen Feuerwehr zu Friedberg Heinrich Neuß. — Ernannt wurde am 30. Mai der Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitz zu Alsfeld Johann Georg Michel zum Gerichtsvollzieher zu Groß-Umstadt, am 26. Mai der Steueraufscher Robert Junge zu Darmstadt mit Wirkung ,om 1. April d. I. an znm Kanzlisten bei der Landes- lofterie-Direktion, am 19. Mai der Dammwärter Simon Schneider zu Bingen zum Hafenmeister in Bingen, am 23. Mai der Gefangenwärter Max Schad zu Darmstadt zum Gefangenaufseher am Provinzialarresthaus zu Darmstadt mit Wirkung vom 1. Juni 1900 an. • * Unfall. Bei dem gestern gemeldeten Unfall ist das Pferd nicht durchgegangen, sondern der Fuhrknecht auf der neugepflasterten Straße ausgeglitten und so unter die Räder geraten. Friedberg, 31. Mai. Die H an de ls kämm er beschloß u. a. sich wegen täglicher Beförderung des Zuges 514 abends 927 ab Nidda—Gelnhausen von neuem an die Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. zu wenden und energisch gegen die Auffassung zu protestieren, als ob die Petition im Interesse der BUdinger Kammermitglieder und nicht vielmehr im Jutereffe des gesamten Verkehrs eingereicht worden sei. Ferner wurde beschlossen, an die VerkehrS- inspektion Gießen das Ersuchen zu richten, die Fahrkarten Friedberg—Schotten auch zur Rückfahrt Laubach—Friedberg und umgekehrt und die Fahrkarten Gelnhausen (und da- hinterliegenden Orten) —Schotten auch zur Rückfahrt Gedern—Gelnhausen und umgekehrt zuzulaffen. — Die Oberpostdirektion soll ersucht werden, Fernsprechanstalten in Nidda, Schotten, Stockheim, Laubach u. s. w. einzurichten. — Der Vorsitzende teilte darauf die Tagesordnung des am 31. Mai stattsindenden Bezirkseisenbahnrats mit. Punkt 3 betrifft Antrag des Direktors Güttler zu Hattersheim auf telephonischen Anschluß der Güterabfertigungsstellen an die Zentralstelle der betr. Stationen. Punkt 7 derselben betrifft den auch von dem diesseitigen Vertreter unterstützten Antrag des Kommerzienrats Koch-Gießen betr. die Einrichtung einer Schnellzugsverbindung mit 3. Wagenklasse in der Richtung Frankfurt a. M.—Hannover mit Anschluß an Schnellzug 8 oder Schnellzug 10 der Main-Neckarbahn. Punkt 5 betrifft die Herstellung einer durchgehenden Schnellzugsverbindung Gießen—Köln mit Gegenzug. Die Kammer beauftragt, ihren Delegierten diese Anträge zu unterstützen. — Der Vorsitzende nahm sodann neue Anträge entgegen: Kromm-Schotten: Bessere Verbindung zwischen Schotten und Friedberg bezw. Gießen; Wetzell- Nieder-Erlenbach betr. Unterhaltung der Kreisstraße Vilbel —Homburg; Umwandlung des Postamts III in Vilbel in ein Postamt II. Klaffe. — Die Kammer beschließt auf den Antrag Sprengel-Bad-Nauheim einstimmig das Ministerium zu ersuchen, in Bad-Nauheim ein selbständiges Steueramt einzurichten. Vermischter. • Berlin, 31. Mai. Der Kassierer der Spandauer Straßenbahngesellschaft, Max Döring, ist nach Unterschlagung von 7350 Mk. und Verübung von Fälschungen zur Deckung der Unterschleise flüchtig geworden. * Kiel, 31. Mai. Diese Nacht hat ein großes Brandunglück das Dorf D a l l d o r f bei Segeberg heimgesucht. Das Dorf ist vollständig eingeäschert, 23 Gebäude sind der Bernsichtung anheimgefallen. Der Vieh- und Inventar- Verlust ist sehr bedeutend. * Budapest, 31. Mai. Der Rechtshörer Max Goldzieher, Sohn des bekannten Orientalisten, Universitätsprofessors Dr. Goldzieher, erschoß sich aus Furcht vor dem Rigorosum. ArbeiterbeWegunz. O Gieße«, 1. Juni. Von den im Ausstand befindlichen Maurern haben 80 der unverheirateten nach dem Kreise Biedenkopf Arbeit angenommen. Die Leute werden dort mit Erd- und Planierungs- arbeiten beschäftigt und es ist ihnen die Zuficherung erteilt, daß die Beschäftigung solange es die Witterung zuläht, auch den Winter über forldauert Petersburg, 31. Mai. In der hiesigen Zwirnspinnerei von Jakob Pahl brachen dieser Tage große Arbeiterunruhen aus. Um die Ordnung wiederherzustellen, mußte ein starkes Polizeiaufgebot eingreifen. Die Polizei verhaftete 800 Arbeiter, die alle noch jetzt im Gefängnis find. Man vermutet, daß die Kiewer und Charkower Arbeiterunruhen, die kürzlich entstanden waren, mit den hiesigen Unruhen zusammenhängen. Gerichtssaal. Darmstadt, 31. Mai. Das Landgericht hat, wie der „Franks. Zig." geschrieben wird, gestern die von dem pensionierten Amtsrichter Eckstein in Ulrichstein gegen den FiskuS auf Nachzahlung des vollen Richtergehaltes angestrengte Klage abgewiesen. Die Sache wird jedenfalls die Instanzen durchlaufen. Krieskasten der Redaktion. W-R. Aber bitte, sehen Sie sich doch unsere Nr. 124 an. Da finden Sie im ersten Blatt unter „Jagd und Sport" den Bericht. — Es verlohnt sich vielleicht doch, den „Gießener Anzeiger" von A bis Z zu lesen. Oder sind Sie anderer Ansicht? Kunst und Wissenschaft. Frankfurt a. M., 31. Mai. Kapellmeister Dr. Rottenberg erklärt, daß die vieles Aufsehen erregende Broschüre: „Die Wahrheit über die Frankfurter Oper" (Verlag von Johs. Alt in Frankfurt) nicht von ihm herrühre und er erst nach deren Veröffentlichung von dem Inhalt Kenntnis erlangt habe. Kirchliche Nachrichten. Katholische Gemeinde. SamSlag den 2. Juni. Nachmittags um 4>/, Uhr und abendS um 8 Uhr: «Helegenleit zur Herl. Beichte. in ba l^nofey, Samstag den 2. Juni 1900. Vorabend 1«, ubr, morgenS 8» Uhr, nachnuttagS 4 ilyr, Sabbathausgang 9" Uyr. GsttrMenA drr israelitischen KrligirmsgrjrVchaßl. Sabbathfeier am 2. Juni 1900. Freitag abeno 7" Uhr, Samstag vormittag 8 Uhr, nach* mittags 4 Uhr, SabbathauSgang 9» Uhr. Markus Bauer Spezial-Geschäft in feiner Herren-Garderobe. Anfertigung nach Maß in eigener werkstätte. Gießen, Airchenplatz y. 718 Neueste Meldungen. Darmstadt, 1. Juni. (Teleph.-Meld. des „Gieß. Anz." 1" mittags). HessischerLandtag. Während der heutigen Kammcroerhandlungen kamen die Verhältniffe der fürstlich Jsenburg-Birstein'schen Güter zur Sprache, und Ministerialrat Braun, der seit 1897 als Administrator dieser Güter von Seiten der Regierung bestellt ist, um einen Zusammenbruch d s Hauses Jsenburg-Birstein zu vermeiden, erklärt in längeren Ausführungen, daß die in der „Franks. Ztg." kürzlich gemachten Angaben bezüglich des Verkaufs der Waldungen zu Spekulationszwecken u. s. w. teilweise falsch und teilweise erfunden seien. Zum Schluß wird ein von sämtlichen Mitgliedern des Hauses unterschriebener Antrag Schmidt-Mainz verlesen, in dem die Regierung beauftragt wird, die fraglichen Waldungen selbst bei einem zwangsweisen Verkauf für den Fiskus zu erwerben. — Fortsetzung der Debatte Samstag früh. Berlin, 1. Juni. Der „Vossischen Zeitung" wird angeblich zuverlässig berichtet, daß vom Minister des Innern von Rheinbaben auf Grund der aus Königsberg eingegangenen Berichte dem Kaiser die N ich t o e stäti g - u n g des zum Bürgermeister von Berlin gewählten Bürgermeister von Königsberg, Brinkmann, empfohlen worden sei. — Wie dasselbe Blatt weiter berichtet, soll die Ernennung des Dr. Langerhans zum Ehrenbürger voU Berlin an höchster Stelle verstimmt haben. Könitz, 1. Juni. Gestern abend wurde Gendarmerie und Militär längere Zeit hindurch von den Straßen fern gehalten, um den Versuch zu machen, ob das Publikum ruhig bleiben werde. Jedoch das Auftauchen der von der Zeit der ersten Exzesse her mißliebigen Lokalpolizei gab Veranlassung, daß die in den Straßen anwesende Menge mit Hohnrusen und Steinwürfen gegen die Fen- sterdervonJuden bewohnten Häuser wiederum vorzugehen begann. Militär vertrieb die Exzedenten — Seitdem halten Doppelposten und Patrouillen mit aufge- pslanztem Gewehr die Ordnung aufrecht. Bonbon, 1. Juni. „Daily Mail" veröffentlicht ein Telegramm aus Tanger, worin gemeldet wird, daß ein ernstlicher Kampf in Süd-Marokko stattgefunden hat, in dem der Führer der marokkanischen Truppen gefallen ist. London, 1. Juni. Aus Cape Coast Castle wird gemeldet, daß Haussa, ein Stadtviertel von Kumassi, niedergebrannt ist. Viele Menschen kamen in den Flammen um. D u b l i n, 1. Juni. Dis Beschlagnahmender letzten Nummer des irländischen Organs Clited Jrishmen ruft hier allgemeine Entrüstung hervor und wird selbst in Kreisen, die England freundlich gesinnt sind, höchst abfällig beurteilt, da man der Ansicht ist, daß nicht der geringste Grund zu einer solchen Maßregel vorliegt. Dem Haß gegen die Engländer, der in den unteren Volksschichten schlummert, ist dadurch neue Nahrung zugeführt. Seit einigen Tagen macht sich eine gewisse G ä h r- u n g bemerkbar. Rom, 1. Juni. Die Staats-Kanzlei beauftragte den Wiener Nuntius, den Führern der Christlich-Sozialen die Glückwünsche des Papstes zu ihrem Wahlsiege auszudrücken. New-York, 1. Juni. Staatssekretär Hay dementiert trie Meldung über ein Einverständnis zwischen den Vereinigten Staaten, England und Japan bezüglich eines gemeinsam in China zu befolgenden Planes. Nach Meldungen aus Tientsin verließen mittelst Spezialzug 22 Offiziere und 324 europäische Soldaten mit fünf Schnellfeuer-Kanonen die Stadt. Man glaubt, daß sie weit hinter der Stadt auf Widerstand stoßen werden. AliMemg. Alle diejenigen, welche noch Forderungen an die Erben der verstorbenen Seorg Brömer Eheleute in Gießen zu bilden hoben, werden hiermit aufgefordert, solche bis zum 15. Ium l. Js. bei dem Nachlaß- vermalter, Ortsgerichtsmann Helfrich in Gießen, einzureichen, da sie später keine Berücksichtigung mehr fil.dm. Ebenso werden diejenigen, welche noch mit Zahlungen an die genannten Erben im Rückstände sind, mit einer Frist von 14 Tagen aufgefordert, dieselben an den Nachlaßverwalter abzuführen, da sonst gerichtliche Bei- treibmrg erfolgt. 3908 Sparkaffen-Neudau. Diejenigen Herren Architekten, welche sich an dem Wettbewerb zur Erlangung eines Bauplanes beteiligt, nach dem Urteil des Preisgerichts aber Berücksichtigung nicht gefunden haben, können die eingereichten Pläne nebst den uneröffneten Couverts, in welchen die Namen der Verfaffer enthalten find, auf unserem Bureau, unter Angabe des Kennwortes, ab- holen laffen. — Zugleich werden auf Wunsch Exemplare des gedruckten Urteils de» Preisgerichts abgegeben. Gießen, den 29. Mai 1900. Direktion der Spar- und Leihkaffe Gießen. Wiener. 3910 Luftkurort Lindenfels im Odenwald (genannt: Die Perle vom Odenwald). Hotel und Pension Odenwald. Altbekanntes Haus. 50 Zimmer. Schattiger Garten. Bäder im Hause. Gute Küche. Pension Mk. 8.50 bis Mk. 4.50. 2708 Ad. Vogel, Aefttzer. Zu Bäckereien, Braten, Gemüse ist vorzüglich verwendbar. Palmin ist ein unverfälschtes Pflanzenfett, lehr appetitlich und leicht verwendbar. — 1 Pfund Palmin, A 65 Pfg. = 5/< Pfund Butter; folglich 50% Ersparnis. 3912 Die Niederlage» sind durch Plakate erkeautlich. ~72 I » A liefert billigst Cmnls mit firma Kölner Konsumanstalt (C. F. Hackenberg Nachfolger) Bahnhofstraße 27. Lindenpkaß 12. Für die Feiertage empfehlen: Mandeln per Pfund Mk. 1.10. Monat, Orangeat und fönllidje Kackartidet. hell und hochbackend: la. Weizenmehl (Kaiserauszug) per Pfd. 15 Pfg., bei 5 Pfd. 14 Pfg., bei 10 Pfd. 13 Pfg. la. Weizenmehl (Blüthenmehl) per Pfd. 17 Pfg., bei 5 Pfd. 16 Pfg., bei 10 Pfd. 15 Pfg. ff. Blüthenmehl (Diamantmehl) 25 Pfund-Beutel Mk. 4.2S. Margarine per Pfund 45, 52, 65 Pfg., bei 5 Pfund 43, 50, 60 Pfg. Beste Süssrahmmargarine per Pfund 80 Pfg., bei 5 Pfund 75 Pfg. Corinthen per Pfund 28 Pfg., bei 5 Pfund 25 Pfg. Rosinen per Pfund 38 Pfg., bei 5 Pfund 85 Pfg. Sultaninen per Pfund 58 Pfg., bei 5 Pfund 55 Pfg. dem. Zucker Ranzer Zucker per Pfund 26 Pfg. per Pfund 28 Pfg. im Hut per Pfund 261/a Pfg. Würfelzucker (fein) per Pfund 29 Pfg. Würfelzucker (Krystall) per Pfund 30 Pfg. Kölner Konsumanstalt (C. F. Hackenberg Nachfolger) Bahnhofstraße 27. Lindenpl'ah 12. 3W Gießen, dm 1. Juni 1900. 3901 A Die Beerdigung findet Samstag den 2. Juni, nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhaufe, Weserstraße 8, aus statt. Statt jeder besonderen Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die schmerzliche Mitteilung, daß gestern nachmittag 3/i4 Uhr mein in rügst geliebter Gatte, unser guter Vater, Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel Hm Friedrich Pansch nach kurzem, aber schwerem Leidm im Alter von 33 Jahren sanft in dem Herrn entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen: Familien Pausch und Kramer. Concordia. Den Mitgliedern zur Kenntnis, daß gestern nachmittag unser liebes Mitglied Friedrich Pausch verschieden ist. Die Beerdigung findet Samstag den 2. Juni, nachmittags 3 Uhr statt. — Zusammenkunft im Vereinslokal. 3897 Gießen, den i. Juni 1900. Der Vorstand. 3907 Lindenstruth. Wigandt. Die Beerdigung unseres Kameraden Friedrich Pausch findet Samstag den 2. Juni, nachmittags 3 Uhr, statt. Zusammenkunft bei Kamerad Sauer. Um zahlreiche Beteiligung bittet Das Kommando: Todes-Anzeige. Allen Freunden und Bekannten, besonders seinen Kriegs-Kameraden die Trauerkunde, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unseren guten Vater, Schwiegervater, Großvater und Urgroßvater, den Bataillons-Büchsenmacher i. B Heinrich Engel I. im Alter von ca. 90 Jahren heute mittag abzurufen. Um stille Teilnahme bitten _ v Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen, den 31. Mai 1900. Die Beerdigung findet Samstag den 2. Juni, vormittags 11 Uhr, vom __________________Sterbehause, Kaplaneigasse 5, aus statt. 02384 Iuhrunlernehmungen jeder Art und Grötze nimmt zu jeder Zeit billigst entgegen 3810 Albert Rübsamen, Fahnstrnße 11 Bier-Depot EL Kempf Ludwigstraße 26. Gießen. Mepyon 239. Auf die Feiertage empfehle meine aus erstrenommierten Brauereien eingeführlen M" hochfeinen Export-Biere -ME in Flaschen und in Syphous der Brauerei Aichter und Aktien-Brauerei, Münchener Angnstiuer-WrLu, Kulmbacher Mier (ärztlich empfohlen), Dortmunder Löwen-Bräu und Lauterbacher Burg-Arärr, sowie ff. Aepfelwein in Flaschen und im Faß. -ME Hochachtungsvoll Heinrich, Kempf, Mnngstraße 26. Tklrphan 239. Während der Keiertage täglich frische Brödchen. Jean Baum, KaWofstr. 58. WerrenZs tür Herren finden Bie in grösster Auswahl und bestbewährten Qualitäten bei: Aug. Montanus Nachfl., Inh. R. & M. Imheuser, 152 Giessen, Marktplatz 9—10. 02380] Der 3. Stock, bestehend aus 7 8im- nebst Zub.. zum L Juli beziehbar. 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Nach /faterik ilt'rslhiedents - .-st-WKUi BREMEN. Kostenfreie Auskunft ertbeilt in Giessen: J. M. Schulhof, „ „ Carl Loos, „ Friedberg: Isidor Schulhof, „ Grünberg: Julius Karl, „ Homberg: Carl Stern. ”£n Riesendampjern des MMM Lloyfl, tganHOHHOia ! ööooooooooocoooooooocöc^ Theater. Steins Saalbau. Echmbie-GaWkle Leitung: Robert Friedrich. Dienstag den 5. Juni 1900: Gewonnene Herzen. Volksstück von Dr Hugo Müller. Donnerstag den 7. Juni 1900: Zwei glückliche Tage. Lustsp. in 4 Akt. v. Schönthan u-Kadelburg. Billetverkauf in der Buchhandlung des Herrn Challier. 3878 0000M8S0MS0M00§0eo WWWWWWWMWWUjjLLMlMUMS^^ I M Wieseck. N Am 2. Pfiugstfeiertag, von 4 Uhr ab: gutbcstzte Tanzmusik. Es laden freundlichst ein die Wirthe: Balth. Wacker und Wild. Freitag, vorzügliche Biere. 3903 Arisch geschlachtet. Avis für die Leser des Kießener Anzeiger. Allen Exemplaren unseres heutigen Blattes ist ein Prospekt üb.'r Sunkight-Seife beigelegt, worauf wir die Leser ganz besonders ausmerksam machen. 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