nPlati ^haltungs. Maschig Jrnentische toleum. „ K®chappan gelkäfig, 'Ortwajen iern« Waschtü, ihutzwänt *; eintreffev! astalt üinheB>it|| minäher e itnsgaste en . Söhne. weg iaba m hs Mlger g ier Jagd. M«k, Mltwfl NHI« SCHWAN. SOiT fei .n»- l'L spott, ff lange m. 126 Erstes Blatt. Freitag den 1. Juni 1900 Gießener Anzeiger Heneral-Z^njeiger Nezugsprels vierteljährl. Mk. 2,20 monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn; durch die Abholtstelle» vierteljährl. Mk. 1,90 monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vierteljährl. mit Bestellgeld. Alle Anzeigen-BermittlungSstellen deS In- und AuSlandeO nehmcn Anzeigen für den Gießener Anzeiger eatgege». ZeilenpreiS: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. I»»h«e »hi Anzeigen zu der nachmittags für de« feifmie« Sag «scheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. NObesteLungen spätestens abends vorher. Erscheint täglich mit AuSnabme dcS Montags. Die Gießener |««tlteuötätler »erden dem Anzeiger k Wechfal mit „Hess, kubtokt* ». „Blätter ß» Hess. Volkskunde- »Ochtl. 4 wd beigelegt. Amts- und Anzeigeblatt für den Areis Gieren. WihlHn, Gspedition und Druckerei: >#*fWr*6< Ar. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Zandwirt, Matter für hessische Volkskunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieß«. Fernsprecher Nr. 51. Volitische Tagesschau. Die Wirren in China nehmen eine immer bedrohlichere Gestalt au. Die fremdenfeindliche Bewegung in China, die durch die sogenannten „Boxer" repräsentiert wird, hat einen Umfang angenommen, der beweist, daß es sich nicht wehr um kleine lokale Revolten, sondern um den Anfang einer Revolution handelt. Es wird für die Regierung, der wahrscheinlich nicht ohne Grund nachgesagt wird, daß sie mit den Bestrebungen der „Boxer" bis zu einem ge- wissen Grade sympathisiere, kein Leichtes sein, sich den vereinigten Mächten willfährig zu erweisen und die „Boxer". Bewegung völlig niederzuwerfen. Andrerseits freilich würde die chinesische Regierung nicht klug handeln, wenn sie die Dinge auf die Spitze zu treiben suchte, denn dann könnte eS leicht geschehen, daß die Mächte wirklich Ernst machten inb die erste Teilung Chinas dicht bevorstände. Die „Times" meldet aus Peking vom 29. d. M.: Zufolge der Ausbreitung der Erhebung der Boxer herrscht in Peking bedenkliche Erregung. Die europäischen Gesandtschaften hätten das Tsungli-Aamen davon in Kenntnis gesetzt, daß europäische Schutz wach en berufen seien und uuoer-üglich eintreffen würden. — Die Brüsieler Direktion der Peking-Hankau Bahn erhielt eine direkte Depesche aus Khina über die Verbrennung der Station Kao- paitieu auf der Linie Lukutschio-Paoting trotz der Anwesenheit von 1500 Soldaten. Das europäische Stationspersonal ist in Sicherheit gebracht. Der Schaden an der zerstörten Strecke ist bedeutend. Die Hauptzahl der Belgier befindet sich in Hankau, wo keine Gefahr vorliegt. — Nach einem Telegramm aus London sieht man Washington iie Krisis in China als sehr ernst an. Der amerikanische Idmiral Kempff erhielt den Auftrag, jede Maßregel zum Schutze der amerikanischen Unterthanen zu ergreifen und eventuell seine Marinetruppen marschieren zu lassen. ES wird allgemein eine Intervention anderer Regierungen ir berechtigt gehalten. Die Regierung Mac Kinleys iirchtet allerdings, daß, wenn eine militärische Intervention remder Mächte notwendig wird, es mit Chinas Autonomie inb der von Amerika geschützten offenen Thürpolitik wohl rorbei sein wird. — Aus Peking wird vom 29. d. M. gemeldet: Ein Korrespondent des Reuterschen Bureaus und zwei andere Europäer ritten heute nach Fengtai, um Im von Boxer angerichteten Schaden, der auf eine halbe Million Taels geschätzt wird, zu besichtigen. Als die Herren Lurch das Südthor nach Peking zurückkehrten, fanden sie 3ic Straßen von Soldaten besetzt. Sie wurden von Sol- Laten mit Steinen beworfen, ritten aber im Galopp Lurch und erlitten nur einige leichte Verletzungen. — Aus Äientsin wird berichtet: Zum Schutze der fremden Gesandt- slhasten sind Truppendetachements der verschiedenen auswärtigen Mächte, jedes 100 Mann stark, nach Peking teoibert worden. Der Bizekönig lehnte aber die Beförder- mg der Detachements auf der Eisenbahn von Tientsin rach Peking ohne Genehmigung des Tsung-li-Yamens ab. In Taku sind 5 russische und ein englisches Kriegs- schiff eingetroffen; von letzterem wird jetzt eine Abteilung wclandet. In Tientsin sind 108 Amerikaner mit einem Maschinen und einem Feldgeschütz gelandet. Die „Boxer" laben anscheinend keine anderen Waffen als die, die sie vm Soldaten erhalten. Viele Soldaten gehen offen zu dm „Boxern" über. Es ist unverkennbar, daß sich den Mächten so leicht Ctine so günstige Gelegenheit wieder bieten wird, gegen Wna vorzugehen. Andererseits wird die Zaudertaktik der Machte wohl durch die nur zu berechtigte Besorgnis be- ßimmt, sich in ein Kolonialabenteuer zu stürzen, dessen Gäbe gar nicht abzusehen wäre. Denn abgesehen von dem normen militärischen Aufgebot, das eine Besetzung größerer chnesischer Gebietsteile erfordern würde, hat jede der Mächte mich alle Ursache, der anderen nicht zu trauen. Der Ein- mrsch der Mächte in China würde wahrscheinlich auch im russisch-japanischen Konflikt den Stein ins Rollen bringen, an dessen Austrag auch England und Frankreich nicht uninteressiert wären. Kurzum, die Mächte haben allen Grund, sich jeden Schritt, den sie unternehmen, erst zweimal zu Lber legen. Der Krieg in Südafrika. Auf Grund der neuesten Nachrichten, die der Telegraph Ms Südafrika übermittelt hat, erklären die Londoner Me-genblätter vom Mittwoch den Kriea für in der Lauvtfache beendet. Man kann dieser Ansicht nur beipsiWen; wenn R o b e r t s w i r kl ich in Johannes- burgein gerückt ist — und ein Zweifel daran ist kaum mehr möglich —, dann dürfte sich allerdings die Zeit bis zur Beendigung des Feldzuges nach Tagen bemessen lassen. Die geringen Hoffnungen, die die Freunde der Buren noch hegten, knüpften sich an die Ueberzeugung, daß die Transvaalburen der Jnvasionsarmee noch einmal die Stirn bieten und den Vormarsch Lord Roberts', wenn nicht hindern, so doch für eine Weile aufhalten würden. Es scheint aber, daß die englischen Meldungen von Mutlosigkeit und Niedergeschlagenheit unter den Buren diesmal den That- sachen entsprechen, aus Kroonstad sind die Burghers fast ohne Gegenwehr gewichen, den Vaalfluß haben sie nicht verteidigt, und die englischen Soldaten haben ihren Einzug in Johannesburg gehalten, ohne daß es, wie man fast allgemein erwartet hatte, unter den Mauern der Minenstadt noch einmal.zu einem ernsthafteren Kampfe gekommen iväre. Der Mißerfolg, den die Burengesandtschaft gehabt, hat seine moralische Wirkung auf die Kämpfenden nicht verfehlt, und so wenig begründet sonst ähnlich lautende Nachrichten waren, heute kann es als wahrscheinlich gelten, daß die Regierung von Transvaal zum Abschluß des Friedens, gleichviel unter welchen Bedingungen, entschlossen ist. Hier und da wird noch die Ansicht vertreten, die Buren würden ihre Hauptstadt noch verteidigen und dann einen Guerillakrieg beginnen. Wir geben an anderer Stelle einen Situationsplan von dem Distrikt Lydenburg und äußern uns darüber ausführlicher. Derartige Operationen wären im Großen und Ganzen ziemlich zwecklos, und es ist auch nicht anzunehmen, daß die. Buren noch weiter unter den Waffen bleiben. Tapferkeit und Vaterlandsliebe sind nicht die einzigen Erfordernisse für einen Guerillakrieg, das Temperament des Volkes muß auch anders sein als das den Buren eigne. Die Kämpfer sehnen sich nach Ruhe, sie sind zu schwerfällig, um als eine Art von GaribaldiaNer das Land zu durchstreifen, und andererseits auch zu ehrlich, um als Franktireurs den Engländern gefährlich zu werden. So hat es den Anschein, als ob der Feldzug ohne einen letzten Vernichtungskampf zu Ende gehen und gewissermaßen im Sande verlaufen werde. Mag dem sein, wie ihm wolle, der Ruhm, ihr Vaterland in heldenmütigem Kampf gegen einen übermächtigen Feind verteidigt zu haben, wird den Buren darum doch bleiben. Der Vertreter von Laffäns Bureau in Pretoria telegraphiert, er habe guten Grund für die Annahme, die Transvaalregierung werde unverzüglich Friedensunterhandlungen anknüpfen. Eine Depesche des „Daily Chronicle" aus Vereenig- ing meldet, daß am Sonntag Kämpfe bei Meyerton und unweit des Klipflusses stattgefunden haben. Die dritte Reiterbrigade mit Artillerie und Infanterie griff die Buren an, die vertrieben wurden, nachdem sie die Bahnstation und die Geleise mit Dynamit zerstört hatten. Seitdem war der Vorstoß von French und Hamilton unbeanstandet. Der „Daily Telegraph" meldet vom 27. Mai: Dio Buren senden Wagen, Vorräte und Frauen nach Zoutpans- berg: Präsident Steijn ist in Vrede. Die Burenführer bereiten sich vor, aus Transvaal zu entwischen. Präsident Krüger, der krank ist, fürchtet, daß man ihn nach St. Helena schickt, und wünscht, daß dies durch einen Friedensvertraa vermieden werde. Die niederländische Bahn in Lorenzo Marques ver-, weigert die Annahme von Gütern nach Johannesburg, Telegramme werden noch angenommen, dürften aber kaunt weiter als Pretoria gehen. Ein Telegramm Bullers aus Newcastle vom 30. Mai besagt, die Buren hatten bei Dornberg, östlich von. Newcastle, ein Lager errichtet, und bedrohten die rechte Flanke der Engländer. Er habe daher am 27. Mai eine Streitmacht unter Hildyard über Woolsdrift und Utrecht und eine andere unter Lyttleton über Jchangodrift nach Dornberg gesandt. Der Feind zog sich hierauf nach Norden hin zurück. Hildyard habe Utrecht, das sich ergab, besetzt. General Clary bombardiere Langsnek. Der ! Feind sei sehr entmutigt. Eine Proklamation des Generals Buller kündigt an, daß die britischen Truppen nunmehr durch Transvaal rücken, und daß den an der Marschstraße wohnenden Personen jeder Schutz gewährt werden wird, vorausgesetzt, daß sie sich neuttal verhalten; daß die Bewohner jedoch mit ihrer Person und mit ihrem Eigentum verantwortlich gemacht werden, wenn die Eisenbahn oder Telegraphen beschädigt oder wenn eine Gewalt-, thätigkeit gegen einen britischen Soldaten in der Nähe, ihrer Wohnungen verübt werden sollte. Die letzten aus Johannesburg hier angekommenech Personen berichten, daß Plünderungen von Privathäusern in allen Teilen der Stadt Vorkommen, und daß die sanitären Verhältnisse vollständig im Argen liegen. Eine sehr überraschende Meldung, die mit allen übrigen Nachrichten vom Kriegsschauplätze im Widerspruch steht, bringt „Reuter" aus Pretoria vom 30. Mai: Die englischen Truppen, die am Samstag den Vaalfluß in der Nähe bei Vereeniging überschritten, griffen die Buren am Witwatersrand an, wurden aber von den Buren unter Louis Botha zurückgeschlagen. Den Buren, die den ganzen Tag heftig beschossen wurden, gelang es, die englischen Stellungen zu nehmen. Die Verluste der Engländer sollen beträchtlich sein. * Telegramme deS Gießer»er Anzeigers. London, 31. Mai. Aus Lorenzo Marquez wird berichtet: Die portugiesische Regierung hat Artillerie- Verstärkung nach der Transvaalgrenze abgesandt, da man einen ernsten Angriff der Buren auf portugiesisches Gebiet befürchtet. Loudon, 31. Mai. Ein Telegramm der „Daily Mail" aus Vryburg berichtet, daß General Hunter 60 Meilen vor Lichtenburg eingetroffen ist. Loudon, 31. Mai. Aus Pretoria wird gemeldet: Eine Anzahl englischer Offiziere befindet sich augenblicklich hier, um über die Kapitulationsbedingungen zu unterhandeln. Die englische Avantgarde ist auf halbem Wege zwischen Johannesburg und Pretoria, die andern englischen Streitkräfte befinden fich in Hatherley. Sämtliche Festungswerke in der Umgegend von Pretoria sind geräumt. Loudon, 31. Mai. Das Kriegsamt hat bis heute nacht 1 Uhr keine Nachricht von Lord Roberts erhalten, aber die „Daily Mail" erhält ein Telegramm aus Prü- toria vom Mittwochvormittag 11 Uhr 40 Min., die besagt, daß Prätoria um 2 Uhr nachmittags besetzt sein werde, und Präsident Krüger nach Waterwalboven gegangen ist. Der Bürgermeister soll ermächtigt sein, die Engländer zu empfangen. Die Straßen sind von Menschen belebt, welche die Ankunft der Engländer erwarten, doch ist Alles ruhig. Brüssel, 31. Mai. Dr. LeydS ist auf einige Tage nach Amsterdam gereist. In der TranSvaal-Ge- sandtschaft herrscht eine traurige Stimmung infolge der jüngsten Kriegsberichte. Trotzdem drückt man die Ueberzeugung aus, daß in Pretoria energischer Widerstand geleistet werden würde, und daß der Krieg noch zwei Monate dauern würde. Deutsches Keich. Berlin, 30. Mai. Zur gestrigen Abendtafel bett« Kaiserpaar waren geladen die Staatssekretäre Graf Posadowsky und Bülow sowie Admiral Hoffmann. Heute vormittag hatte der Kaiser im Auswärttgen Amt eine Be-i sprechung mit dem Staatssekretär Bülow und hörte später im Königlichen Schlosse die Borträge be3 Chefs des Civil- kabinetts v. Lukanus und des Chefs des Admiralstabes von. Diederichs. Um 10 Uhr 50 Min. fuhr der Kaiser nach Potsdam und hörte auf der Fahrt dorthin den Vortrag des Chefs des Militärkabinetts v. Hahnke. Im Potsdamer Stadtschloß nahm der Kaiser die Meldung des Kronprinzen entgegen, woraus dessen Einstellung in das 1. Garde-Regiment im Lustgarten erfolgte. — Nachdem der Kaiser die Front des Regiments abgeschritten hatte, nahm er in der Mitte des Vierecks Aufstellung, der Kronprinz ihm zur Seite, und hielt dann folgende Ansprache : Nachdem Se. Kaiserliche und Königliche Hoheit der Kronprinz den Bildungs- und Entwicklungsgang, wie er für die preußische Armee und ihre Offiziere vorgeschrieben ist, durchgemacht und vollendet hat, durch Bestehen! des Examens, welches seine Vorgesetzten mit meiner Kö-, niglichen Belobigung zu beloben gebeten haben, stelle ich ihn nunmehr als aktiven dienstthuenden Offizier in die Reihen meines Regiments ein. Soweit überhaupt ein junger Offizier für seinen Beruf vorbereitet werden kann, soweit ist alles geleistet. Es wird nun au ihm, sein, in der geschichtlichen, a l t k l a s s i s ch e n Atmosphäre, die in den Reihen dieses Regiments weht und seine Fahnen umspielt, den Dienst in allen feine;», Phasen kennen zu lernen. Es ist eine Ehre sür ihn, inj diesem ausgezeichneten Regimente nunmehr in das militärische Leben hineinzutreten. Ich hege das vollste Vertrauen zu meinem Regiment, daß, wie es so manches preußischen König und manchen Prinzen und Heerführer ausgebildet und aus seinen Reihen hat hervorgehen sehen, ■e§ such auch an meinem Sohne bewähren möge. Und ihm will ich wünschen, daß er in den Reihen meiner alten tcheuren Kompagnie dieselbe Freube empfindet un Verkehr mit dem Grenadier und dieselbe Kameradschaft unter feinen Offizieren und vor allen Dingen dasselbe Ver-i tränen seiner Leute sich wird erwerben können, wi° -s °.uch mir °einst AluNgen ist und d°H er sich eng verwachsen suhle mit den Söhnen meines Landes. So übergebe ich euch meinen Sohn mit der Hoffnung, daß er dereinst ein tüchtiger preußi-s scher Offizier und ordentlicher Soldat sein möge. Auf die Ansprache des Kaisers erwiderte der Kommandeur des ersten Garde-Regiments in längerer Dankesrede und schloß mit einem Hoch auf den Kaiser. Darauf trat der Kronprinz bei der zweiten Kompagnie em. Der Kaiser? kommandierte selbst den Parademarsch und führte das Regiment bei der am Fenster des Schlosses stehenden Kais ei r i n vorbei. Der Kronprinz und alle Offiziere salutierten. Der Feier wohnten n a. Prinz Chlodwig von Hessen sowie der österreichisch-ungarische Botschafter und der russische Botschafter bei. Zur Erinnerung an den heutigen Tag hat der Kaiser das 1. Garde-Regiment noch dadurch ganz besonders ausgezeichnet, daß er sämtlichen Unter*' Offizieren der Leibkompagnie die Rote Adler-Orden-Medaille und sämtlichen Mannschaften die Kronenorden-Medaille verliehen hat. Hieran schloß sich eine Frühstückstafel beim Kaiserpäav im Stadtschlosse zu Potsdam. Am Abend nahm der Kaiser mit dem Kronprinzen das Deiner beim Offizierkorps des 1. Garde-Regiments ein. — Der vom Kaiser nach England gesandte Landrat von E tz d o r f ist, wie jetzt bekannt wird, zunächst beauftragt worden, in England eine größere Anzahl Eber für die kaiserliche Gutsherrschast Cadineu anzukaufen. Dieser Auftrag ist ihm bei seiner Anwesenheit aus Schloß Urville vom Kaiser erteilt worden. Zu gleicher Zeit ist Herr v. Etzdorf aber angewiesen, sich, an das Hoflager der Königin von England in Windsor zu begeben. — Der Kaiser hat bestimmt, daß sich die Kapelle des in Gera garnisonierenden Infanterie-Regiments Nr. 96 nach Schwarzburg in Thüringen begiebt, um vor der dort in Sommerfrische weilenden Königin Wilhelmine, sowie der Königin-Mutter der Niederlande zu konzertieren. — Prinzessin Heinrich von Preußen wird demnächst Darmstadt verlassen und sich nach Kiel zurückbegeben. Unmittelbar nach ihrer Ankunft daselbst erfolgt die Uebersiedelung des prinzlichen Hostfaates nach dem Gute Hemmelmark. — Die Verleihung des Großkreuzes des Roten Adler-Ordens an den Fürsten zu Fürstenberg wird heute amtlich bekannt gegeben. — Der „Reichsanz." veröffentlicht das Gesetz betr. die Po st- Dampfschiffs-Verbindungen mit Afrika vom 25. ds. Mts. —i Der preußische Apothekerrat ist heute im Kriegsministerium zusammengetreten. Der zur Beratung stehende Gegenstand betrifft die Frage, ob es zweckmäßig erscheint, nach dem Vorbilde der für die Aerzte in den letzten Jahren getroffenen Einrichtungen (Aerztekammern, Aerztekammer-Ausschuß) auch für die Mitglieder des Apothekerstandes eine entsprechende Standesvertretung ins Leben zu rufen. Die Ergebnisse der Beratungen, an denen sämtliche Mitglieder des Apothekerrates teilnahmen, werden vorussiachtlich in den wesentlichen Punkten demnächst der Oeffentlichkeit übergeben werden. — Die Berlin-Brandenburger Aerztekammer beschäftigte fid) in ihrer Sitzung am Samstag auch mit der Frage der Zulassung der Realgymnasial-AbiturienteN zum Studium der Medizin und nahm folgende vom Vorstand der Aerztekammer beantragte Resolution an: „Die Aerztekammer der Provinz Brandenburg und des Stadtkreises Berlin erachtet es zur Erhebung eines leistungsfähigen Aerztestandes für erforderlich, daß 1) das Zeugnis der Reife von einem humanistischen Gymnasium auch fürderhin alleinige Vorbedingung der Zulassung zu den ärztlichen Prüfungen bleibe; 2) daß ober, wenn eine Zulassung der Absolvierten anderer Mittelschulen (Realgymnasien und Realschulen) zu den Universitätsstudien nicht zu verhüten sein sollte, wenigstens a) diese Zulassung sich auf alle Fakultäten unserer Hochschulen erstrecke, nicht aber auf die medizinische beschränke; b) vor Inkrafttreten dieser Reformen die schon jetzt notwendige Vermehrung sämtlicher medizinischen, insbesondere der klinischen Unterrichtsanstalten in ausgiebigstem Umfange ins Werk gesetzt werde." München, 30. Mai. Die heutige Festversammlung des Goethebundes gestaltete sich zu einer enthusiastischen Verherrlichung Goethes und der Pflege Goetheschen Geistes. Der Vorsitzende Dr. H i r t h sagte: Wir müssen der Kunst und Litteratur Anerkennung erzwingen, die zu be- anfpruchen sie ein Recht haben. Halbe sagte: Wir müssen auf dem Posten bleiben, zu den Kriegsthaten Friedens- thaten fügen, positive Werte in die Welt setzen, die Erziehung der Jugend in der Schule und die Erziehung des Volkes erkämpfen, die zerstreuten Gruppen des Kultur- destrebens sammeln, um das geistige Volksniveau zu heben. Der Goethebund muß eine geistige Zentrale werden, um Freiheit und Schönheit in das geistige Volksleben zu bringen. Professor Weltreich: Bis zu seinem 200. Geburtstag muß Goethes Geburtstag ein nationaler Feiertag werden. Dr. Conrad: Der Goethebund wurde nicht gegen ein Gesetz, sondern gegen eine Weltanschauung gegründet. Er wurde nicht gegründet im All- tagssinn, er war da wie der heilige Gral. Wir wissen, was die alte Weltanschauung an uns gesündigt hat, und wollen nun die Heimzahlung nicht schuldig bleiben. Wir müssen Goethe dem deutschen Volke erschließen bis in die ärmste Hütte. AvÄÄNtz. Brussel, 30. Mai. Der antisemitische Abg. Golfs teilte ben Blättern mit, daß er sofort nach dem Wiederzusammentritt der Kammer die Verminderung der militärischen Dieustzeit ohne Herabsetzung des Kontingents beantragen werde. — Gestern abend kam eS bei Hebungen der „Garde civique“ in Antwerpen zu schweren Ausschreitungen. Die Soldaten glaubten, sie würden über die gewöhnliche Zeit unter den Waffen gehalten und wollten auseinauder- gehen. Als die Offiziere sich widersetzten, wurden sie entwaffnet und gestoßen. Die Garden zerstreuten sich darauf singend und schreiend. Paris, 30. Mai. Der neue Kriegsminister General Andrö, bisher Kommandeur der 10. Infanteriedivision in Paris, ist 61 Jahre alt. Er hat den Krieg von 1870 als Rittmeister mitgemacht; er ist aus der Artillerie hervorgegangen. Bon Person eine überaus stattliche Erscheinung, gilt der neue Kriegsminister als ein sehr energischer Offizier und als abgesagter Feind der Politik in der Armee. Er war eS, der zuerst in den Kasernen seiner Division alle Zeitungen untersagte, eine Maßregel, die jetzt in der gesamten Armee durchgeführt ist. Madrid, 30. Mai. In AlgodonaleS (Provinz Eadiz) entstand ein Aufruhr wegen der Konsumsteuer. Der Mob stürmte daS Rathaus und türmte auf dem Platze davor die Möbel und sämtliche Register und Archive des Rathauses auf, worauf sie verbrannt wurden. 25 Gendarmen sind nach dort entsandt. — Die Steuereinnahme der ersten vier Monate des laufenden JahreS ergab für die ordentlichen Steuern eine Steigerung um beinahe 30 Millionen gegen das Borjahr. Wien, 30. Mai. Der Kaiser richtete zur Feier des Diensteintrittes des deutschen Kronprinzen beim 1. Garderegiment ein eigenhändiges Schreiben an den Kronprinzen. Budapest, 30. Mai. Dei dem heutigen Delegation-- diner sagte der Kaiser zu dem tschechischen Delegierten Pacak: ES ist jetzt eine sehr schwierige Zeit. Pacak erwiderte, daß die Tschechen hieran kein Verschulden tragen. Der Kaiser tchdelte dann die Haltung der Tschechen gegen GoluchowSky in der Delegation. Als Pacak von dem Unrecht sprach, das den Tschechen geschehe, rief der Kaiser: Ohol und machte eine abwehrende Handbewegung. Ebenso wehrte der Kaiser ab, als Pacak erklärte, die Oktroyierung der Sprachengesetze würde eine nie dagewesene Bewegung in Böhmen Hervorrufen. Bukarest, 30. Mai. Das Amtsblatt veröffentlicht eine Anordnung, mit der für den Prinzen Wilhelm von Hessen eine achttägige Hoftrauer festgesetzt wird. Aus Stadt und Land. (Ammyme Einsendungen, gleichviel welchen Inhalte», werden grundsätzlich nicht ausgenommen.) Gießen, 31. Mai 1900. *• Der Goethe Buud in Gießen. Man schreibt unfl: „Dem Goethe-Bunde in unserer Stadt erwachsen, abgesehen von den allgemeinen Ausgaben auch solche besonderer Natur, die für daS geistige Leben Gießens von wefittragender Bedeutung find. Trotz der ungeheuerlichen Zahl von Vereinen, die hier existieren, hat es bislang an einer Gesellschaft gefehlt, die sich die Pflege der künstlerischen, insbesondere der literarischen Interessen angelegen sein läßt. Eine solche Vereinigung entspricht aber geradezu einem Bedürfnis, und sie darf auf die Teilnahme weiter Kreise rechnen. In den Arbeitsplan unseres heimischen Goethe Bundes läßt sich daS Programm einer literarischen Gesellschaft sehr wohl mit einbeziehen. Der Kardinalpunkt dieses Programms würde die Bethä- tigung für die neueste Ltteratur bedeuten, die für viele noch eine terra incognita ist. — Wie wir erfahren, weist die Liste des Gießener Goethe-BundeS bereits eine stattliche Zahl von Mitgliedern auf. ES wird sich empfehlen, nach den Pfingstferien eine konstituierende Versammlung einzuberufen, der alle Maßnahmen Vorbehalten bleiben." — Wir würden uns freuen, wenn diese Ausführungen des Herrn Einsenders Beachtung fänden, und möchten mit der Veröffentlichung dieser Zuschrift eine allgemeine Diskussion über dieses Thema an dieser Stelle eröffnen. ** r. Zohaunette Lein. Man schreibt unS: Der hochherzigen Initiative des GeheimeratS v. Bechtold ist es zu danken, daß die greife Dichterin Johannette Lein, die am 11. Juni in ihr 81. Lebensjahr tritt, auch in diesem Jahre eine Spende von 300 Mk. aus dem Fonds für Kunst und Wissenschaft des Großh. Ministeriums des Innern erhalten hat. Die zahlreichen Verehrer der Dichterin wird es interessieren, zu erfahren, daß ihre Gedichte über ganz Deutschland hin die weiteste Verbreitung gesunden haben. ** Der langersehnte Regen setzte gestern nachmittag gegen 2 Uhr mit einem kurzen, aber energischen Guß ein, der, wenn er auch noch nicht recht anzog, den Pflanzen doch wenigstens eine Erfrischung brachte, und die Sprengwagen auf den Straßen Überflüssig machte. So wurde denn auch Sprengwagen Nr. 1, der gerade, als der Regen am dichtesten fiel, die Schulstraße besprengte, vom Publikum mit allgemeinem Gelächter begrüßt. Gegen Abend hüllte sich der Himmel in ein undurchdringliches Grau, aus dem bald ein kräftiger, die ganze Nacht anhaltender allgemeiner Landregen herniederging, der den ausgedörrten Fluren überaus notwendig war. Vor allen Dingen dürste er dem Sommergetreide, Kartoffeln und Rüben, sowie vor allem dem Klee und den Wiesen noch außerordentlich zu statten gekommen sein, sodaß sich die schon stark herabgeminderten Hoffnungen der Landwirte auf eine gute Heumaat und Ernte von neuem beleben werden. *• Silberne Hochzeit. Der Friseur Gustav Gerhardt begeht heute mit seiner Gattin das Fest der silbernen Hochzeit. Die Bürger-Gesellschaft, brachte dem Jubelpaar gestern abend ein Ständchen. Heute vormittag erschien zuerst eine Deputation der Barbier- und Friseur-Jnnung, deren Obermeister Herr Gerhardt ist, und Überreichte zwei silberne Fruchtschaalen. Die Bürgergesellschaft ließ eine silberne Bowle überreichen. •• Todesfall. In der psychiatrischen Klinik ist der Reisende einer Weinhandlung aus Mainz gestorben, der vor zirka 14 Tagen vom Mainzer Spital aus in die hiesige Anstalt wegen Geistesgestörtheit gebracht worden war. *• W. Unfall. Ein Fuhrknecht der Firma Happel geriet gestern infolge Durchgehens feines Pferdes in der Marburgerstraße unter die Räder seines mit Bret tern schwer beladenen Wagens, sodaß er nach seiner Wohnung gebracht werden, und ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen mußte. ** Offene Stellen für Militaranwarter im Bezirk des 18. Armeekorps. Im Bezirk der Kaiser!. Ober-Post- direktion Frankfurt a. M., 2 Landbriefträger und 1 Briefträger und Postschaffner, erstere je 700 Mk., letzterer 900 Ml. Gehalt und der gesetzliche Wohnungsgeldzuschuß. Lüdenscheid, Magistrat, 2 Schutzleute, je 1300 bis 1600 Mk Gehalt. Mainz, Kgl. Preußisches GouvernementSgerich^ Militärgerichtsbote, 720 bis 1320 Mk. Gehalt, 108 Mk. Servis und 180 Mk. Wohnungsgeldzuschuß. -— Im Bezirk der Großh. Hess. (25.) Division. Großh. General-Staatsanwaltschaft Darmstadt, 2 Gefangenwärter am Großh. Gefängnis Darmstadt, je 1300 bis 1700 Mk. jährlich. *• Für Wollproduzente«. Nachdem eS sich durch die Erfolge der Wollauktionen in Berlin, Leipzig und Forst gezeigt hat, wie wertvoll die Veranstaltungen solcher Auktionen für die beteiligten Wollproduzenten sind, hat sich die Haupt-Ein- und Verkaufs-Genossenschaft zu Dortmund bemüht, auch ihren Genoffen und den interessierten Landwirten der Nachbarprovinzen die Vorteile einer Woll- Auktion zu schaffen. Die erste Wollauktion wird am 4. Juli in Dortmund abgehalten. Die näheren Auktions- bebingungen und Anmeldeformulare werden den Jntereffenten auf deren Wunsch gratis und franko von der Hauptgenossei^ schäft oder der Firma S. Abel in Lippstadt zugesandt. Kröffelbach, 30. Mai. Von einem größeren Brande wurde gestern unsere Gemeinde heimgesucht. ES war etwa 2 Uhr nachmittags, als die Feuerglocke ertönte. Es brannte das Gehöft des Landwirts Friedrich Claudy und eine daran- stoßende Scheune des Landwirts Ludwig. Sofort wurde mit aller Macht an die Bekämpfung des Brandes herauge- gangen, wobei die mit dankenswerter Eile herbeigekommene Spritze unserer Nachbargemeinde Kraftsolms der hiesigen wackeren Beistand leistete. Nach mehrstündiger harter Arbeit gelang es bis gegen 6 Uhr abends, des Feuers Herr zu werden; immerhin sind Haus, Scheune und Stall des Claudy und eine Scheune des Bangel den Flammen zum Opfer gefallen. Die Entstehungsursache des Brandes ist nn» bekannt. D. Darmstadt, 30. Mai. Heute hielt die „Landwirtschaftliche Genossenschaftsbank" ihre Generalversammlung über das 16. Geschäftsjahr ab. Dieses Institut, das lediglich durch eigene Kraft der Landwirte entstanden ist, zeigt so recht deutlich den Segen des Genoffenschafts- wesenS. Die ungünstigen Verhältnisse deS Geldmarktes im Jahre 1899 übten auch auf die Genossenschaftsbank ihren Einfluß aus. An den erworbenen Wertpapieren hatte dir Bank wegen des Kursrückgangs etwas Verlust, der durch die Provisionen wieder ausgeglichen wurde. Die Bank sucht ihren Aktionären, den Kreditvereinen, Verbänden, Kor. porationen und Privaten vor allen Dingen billiges Betriebs, kapital zu verschaffen. Die Zinsspannung betrug bei ihr nur 1 Prozent, während sie bei anderen Geschäften, die auf eine gute Dividende hinarbeiten, 2 bis 21/> Prozent betrug. Der Geschäftsumfang hat sich vergrößert; es mußten des- halb größere Räumlichkeiten gemietet werden. DaS Grund kapital der Bank ist voll eingezahlt und unverändert ge» blieben. In Privathänden finden fich 380 Aktien bei 141 Personen. Der Gesamtumsatz betrug 85i/a Millionen und steigt von Jahr zu Jahr um 2 bis 3 Millionen. Als wir die Bank im Jahre 1884 gründeten, fing fie sehr bescheiden an, und die Leute glaubten, mit diesem Bänkchen wäre nicht viel zu wollen. WaS würden die Landwirte heute ohne die Bank machen? Als Dividende werden 4 Prozent gewährt. Der Reservefonds erhält 20 Prozent des Rein. gewinnS und ist bereits zu einer ansehnlichen Höhe gewachsen. Auch eine Betriebsrücklage wurde gemacht; der Beamtenwohlfahrtskasse ein namhafter Betrag zugewiescn und auch noch etwas auf neue Rechnung vorgetragen. Mainz, 30. Mai. Das Preisgericht für die Pläne zur Bebauung des Schloßplatzes trat gestern unter dem Borfitz des Oberbaudirektors Dr. Durm-KarlSruhe zu- i fammen. ES bestand aus den Mitgliedern Prof. Henerici- Aachen, Prof. Hofmann-Darmstadt, Prof. Rafchdorff-Berlin. Dir. Sitte-Wien, Prälat Dr. Schneider-Mainz, ferner andern Oberbürgermeister Dr. Gaßner, Stadtbaurat Kuhn und den Stadtv. Michel, Dr. Schmitt und Franz Josii Usinger. Der erste Preis, Mk. 3000, wurde dem Archi' tekteu Pützer-Darmstadt, der zweite Preis, Mk. 2000, dem Architekten Sutter-Mainz, und der dritte Preis dem Stadtbaumeister Genzner und dem Architekten Euler- Wiesbaden zugesprochen. Die Pläne, 44 an der Zahl,1 werden vom nächsten Sonntag ab vier Wochen lang öffenl' lich ausgestellt. * Kastel, 30. Mai. Heute tritt hier das Infanterie' Lehr-Kommando, das aus 15 Offizieren und 80 Offizieren der Infanterie-Regimenter des 18. Armeekorps besteht, zu einer vierwöchigen Hebung zwecks Ausbildung im Pionierdienst zusammen. , Hanau, 30. Mai. Auf dem Exerzierplätze bot sich heute vormittag ein interessantes militärisches Bild. Geuerm- feldmarschall Graf v. Waldersee, Generalinspekteur der 3. Armeeinspektion, kam heute morgen an, und begab sich nach dem Exerzierplätze, um hier die 1., 4. und 5. Eskadron des Thüring. Hlanen-RegimentS zu besichtigen. Der Brigade' kommandeur Generalmajor v. Brinckmann war ebenfou9 anwesend, desgleichen der Chef des Generalstabs vom 1 • Armeekorps Oberstleutnant Scholtz. Unter den Zuschauer bemerkte man auch den Prinzen zu Asenburg-Büv- ingen. (Hann. Anz.) ♦* Kleine Mitteilungen au8 Heffev und de» Nachbarstaaten- Unter starker Konkurrenz, namentlich der Landwirte au der Umgegend, fand am 28. d. Mts. die Versteigerung oe S? Z tu SS ES H S.-°-eldet ftd. WB ru Oefi Oesterrerch. 1 hall t«®* w $*■ N £i* DSkau emtreter oernee in M 2 Polizei-Bezirks! Wizeiaufgebol n Heiterkeit herrscht Irntnantinuen. • Berlin, $ angeblichen Alt yvar wurden 1 ^-rstnahme eines ("ouibttt, der si Schloß nach dei MaßeunfäM iqattt. Don v MNg keine Re WNg wie fol< äiinuttn vor Equipage Berk tres Eintritts i r F. zu begebl Südseite bet Lin wrbeifuhr, s-rai ftig harrenden Mnbk sich wer sirnt mit einer b:*n lederen. D bannten bis 3. f Dache gebracht, i mtrn Am Vernehmung er wußte, daß im hie Aufmerksam Kaiser vorbeige wn zufällig jir Heils vorgenomr klourberts, ist Men in Kyris Wderlichen Leb immer tiefer, »chrsgchürche Berufsarbeit u • 6m „U ifcirb gefchriebi wschen Tingelt pariser,ohat > Unter dem Na !Jiingling« । idkn Räumen d '«aM austhi v. 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