:h «tklktz »irrspiel l dm Cand ei machten. [3081 II ton t *?**• "•'»ta. öaisband 6(1 «l Mttitu ffl velohn^' ltttSlveg 5. 011 O18i| bergen W. 8091 ihM ij! 31 an )ie8*en’ r, Lollar’ Alsfeld gcboffe0’ .bgehenden dälbiil'11’ Giessener 1U,h rerdeD' Dienstaa den 1 Mai Zweites Blatt Aints- und Anzeigeblatt für den Kreis Gieren Redaktion, Expedition und Druckerei: Kchukstraße Ar. 7. «„nähme von Anzeigen zu der nachmittags für den «atzend« Tag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Abbestellungen spätestens abends vorher. Und 'diesen Jeremiaden schließen sich die Angehörigen all' jener Berufszweige an, die mit Beginn der Ausstellung den goldenen Regen erwarteten, und ihrer sind sehr, sehr viele. Dabei meints Mutter Natur auch diesmal so gut mit ihrem Schooßkinde Paris. Wie wundervoll sind die gegenwärtigen Frühlingstage, warm und weich die Lust, goldig das frohe Leuchten der Sonne, alles sprießt und blüht üppig empor, die ganze weite, unendliche Stadt scheint erfüllt zu sein von übermütiger Daseinsfreude, denn wenn auch der bedrückenden Fragen noch so viele sind, sie kriegen den echten Pariser Leichtsinn, den rechten Pariser Uebermut nicht unter, im Gegenteil, die schießen nur desto tollere Purzelbäume, je zahlreicher sich die Sorgen einstellen. Das merkt man so recht, wenn mach an einem Sonntage die Ausstellung besucht. Vom frühen Morgen an strömen ihr die Menschenscharen zu; je mehr die Uhr vorrückt, desto lebhafter wird der Andrang, am schlimmsten während des Nachmittags, wo man aus den Hauptwegen nur langsam vorwärts gelangt. Die billigeren Restaurants, in denen der Bock 30 und 40 Zentimes kostet und neben dem sehr mäßigen Bier ebenso minderwertige Musik verzapft wird, sind überfüllt, tyn den besseren Lokalen, in denen man Speisekarten ohne Preise erwarten kann, machen die Kellner Wetten, wer von ihnen am meisten in einer Stunde gähnt, mehrere dieser Serviettenschwinger sollen aus Langeweile trübsinnig, andere aus Verzweiflung über die trinkgelderlose Zeit tobsüchtig geworden sein. Dafür ist jedes Plätzchen auf den Bänken, jeder Stuhl besetzt, dort, wo der Verkehr nicht gar zu gefährlich ist, werden die Treppenstufen, die Quaimauern, die Schutt- und Steinhaufen, die Umfriedungen der Gartenanlagen zum Ausruhen und zum Auspacken benutzt, denn diese kleinen Mrgersamilien sind sparsam und trauen den Ausstellungspreisen nicht: Vater enthüllt die Weinpulle aus dem Zeitungspapier und setzt sie zu manch' herzhaftem Schluck an, Mutter holt die Präpeleien hervor und füttert sich, Vatern und die Kinder, Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Matter für hessische Volkskunde.________________ Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieße«. Fernsprecher Nr. 51. Politische Tagesschau. Dr. W. I. Leyds, der bekannte und am meisten gehaßte Diplomat der Gegenwart begeht am 2. Mai seinen 41. Geburtstag. Er wurde am 1. Mai 1859 zu Magelang auf Java in Niederländisch-Jndien als Sohn einer altholländischen Familie geboren. Seine Schulbildung genoß er im Vaterlande. Er wurde erst Lehrer, studierte dann auf der Amsterdamer Hochschule Rechtswissenschaften und erwarb sich den Doktorhut. Am Tage nach der Promotion bot Präsident Krüger, der sich gerade auf einer europäischen Reise befand, um tüchtige Kräfte aus den Niederlanden zu berufen, dem 25jährigen Rechtsanwalt das Amt eines Staatsprokurators an. Schnell stieg der besonnene und thatkräftige Mann zu hohen Ehren. Im Mai 1889 wurde er Staatssekretär der Südafrikanischen Republik, und somit leitender Minister des jungen Freistaates, der sich in überraschender Weise cutwickelte. Die Staatseinnahmen des bis dahin fast unbeachteten Landes betrugen 1873 1OOOOO Mk., die im Jahre 1894 auf 45 Millionen, und im Jahre 1897 auf 90 Mill. Mk. stiegen. Die GoldauLfuhr des reichsten Goldlandes der Erde bezifferte sich auf 226 Mill. Mk. Dr. Leyds, der seinem neuen Vaterlande bald unentbehrlich wurde, ward in den Jahren 1893 und 1897 vom Volksrate wieder als Staatssekretär bestätigt. Außerordentlich segensreich waren die Verbesserungen, die Dr. Leyds im Schulwesen einführte. Als Lehrer und Beamte zog er viele Holländer heran, was ihm von partikularistisch gesinnten Gegnern im Freiftaate oft genug verdacht wurde. Dr. Leyds hat in hervorragender Weise der holländischen Sprache in Transvaal Eingang verschafft. Als er das Land betrat, wurde von den Buren, einzelne Ausnahmen abgerechnet, nur das Afrikaner-Holländisch gesprochen. Die Aussichten für das Durchbringen des holländischen waren gering. Man befürchtete, daß dasAfrikanderplattbald durch dasEnglische verdrängt werden würde. Das wäre der Anfang vom Ende des burischen Volkstums gewesen, denn mit Recht heißt der Wahlspruch der Vlamen in Belgien: „De Taal is gansch het Volk!“ (Die Sprache selbst ist das Volk!) Leyds aber blieb zähe. „Aussicht auf Erfolg ist bestimmt vorhanden, aber wer schon vor dem Anfänge des Streites am Siege zweifelt, erringt diesen gewiß nicht! sagte er einst. Die immer offenkundiger werdende Habsucht Englands zwangen den Präsidenten Krüger, auf die diplomatische Vertretung der Republik in Europa hervorragendes Gewicht zu legen. Als vor V/a Jahren der europäische Gesandte Bezugspreis Vierteljahr!. Mk. 2,20 monatlich 75 Pjg. mit Bringcrlohn; durch die Abholestellev vierteljährl. Mk. 1,90 monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vierteljährl. mit Bestellgeld. und man schwatzt, lacht und ist guter Dinge, daß man bew Nachbarn und Freunden erzählen kann, was man bisher von der Ausstellung gesehen und was sie einst bieten wird, ach, einst, einst! lieber die Wohlerzogenheit, die Genügsam- und Harmlosigkeit dieser Pariser Volksmengen empfindet man immer wieder aufrichtige Freude. Viele, viele Tausende sind auf engem Raum versammelt, und kein Geschrei, kein Lärm, kein Umhertoben unnützer Jöhren, keine Betrunkenheit und kein Johlen, wie mans im jeliebten Berlin und auch anderswo bei solchen Gelegenheiten vernimmt. An manchen Stellen ist das Gedränge unheimlich, und doch wird man nirgends angerempelt, gestoßen, gedrückt, und ob ihr nun deutsch oder englisch sprecht, italienisch oder türkisch, ob ihr einen gelben Cylinderhut aufhabt oder einen grünen Regenschirm unter dem Arm tragt zu einem karrnoisin- roten Ueberzieher, das ist diesen Leutchen völlig gleich, ihr werdet kaum beachtet, am wenigsten aber belästigt, hier kann jeder nach seiner Facon leben, und an Verrücktheiten in der Toilette, na, daran sind die guten Pariser schon durch das Ewig-Weibliche gewöhnt. Die armen Damen, wie leid konnten sie einem am letzten Sonntag thun! Viele hatten sich ihre hübschesten Fähnchen angezogen mit den weißesten Spitzenröckchen (denn die buntseidenen stehen auf dem Aussterbeetat) und den kokettesten Stiefelchen darunter, mit den chicesten Früh- jahrshüten auf den sorgsamen Frisuren, ach, wie mag dieser Staat am Abend ausgesehen haben, wie mancher der spitzen Absätze wußte sein Leben lassen, Wie manche Schleppe an die Vergänglichkeit alles Irdischen glauben, wie manches Hu^ chen bekam ein immerwährendes Andenken! Denn noch jetzt, zwölf Tage nach der feierlichen Eröffnung der Ausstellung, befindet sich die Mehrzahl der Weg-- m e nem wahrhaft schauderhaften Zustand ^erall spche Steine qeleaentlich Felsblöcke und Sandkuhlen, häufig gSöbunaen und Wasserlachen, über die schmale Bretter sind 'dann Gerümpel, Baumaterialien, Schutt, und all' das mi? einer dicken^Staub- und Gypsschicht bedeckt, denen Jugendzeit nach einem Wechsel nicht mehr vorzu- inben. Hier auf diesem Platze baue die Burschenschaft auf fistorischen Boden, denn in früherer Zeit habe dieselbe Jahrzehnte lang die unter dem Platz gelegene Kneipe zum „Deutschen Kaiser" innegehabt Nach einem kurzen Ueberblick über die Vorgeschichte des Baues zu dem der erste Spatenstich am 20. März erfolgte, aedachte der Redner weiter der verstorbenen alten Herren und Bundesbrüder, die sich so rege an der Arbeit für den Hausbau beteiligt haben und deren für die blau-rot-goldenen Farben und ihre Burschenschaft stets erglühtes Herz nicht mehr schlage. Mit dem Wunsche: „So wachse denn empor du schlichtes Mauerwerk zu einem Denkmal treuer Freundschaft und Liebe, die die Alten nut den Jungen verbinden; blühe, wachse und gedeihe, damit bald die Fahne blau-rot-gold über die Zinnen Gießens Hinschauen möge, und wir zum Beginn des Wintersemesters unsere Burschenschaft hier einführen können; das walte Gott" schloß der dtach Verlesung eines von einem alten Herrn verfaßten Festgedichtes wurde von Oberfinanzassessor Glässing, dem Schriftführer der Hausbauvereinigung, die Urkunde verlesen, die folgenden Wortlaut hat: Urkunde über die Feier der Grundsteinlegung zu diesem Hause, dem Burschenhause der Alemannia, Burschenschaft zu Gießen. Im Jahre Etntaufendneunhundert, am 28. April, versammelte sich an dieser Stätte die Burfchenfchaft Alemannia mit Alten Herren, Frauen und Schwestern des Bundes, den Erbauern dieses HauseS, Freunden und Gästen, um den Grundstein zu einem eigenen Herde zu legen, an dem sie schaltend und waltend als eigene Herrin die sichere Grundlage für ihr ferneres Blühen und Gedeihen In dankbarer Erinnerung an die Stifter der Burschenschaft, in nie verblassendem Gedenken an die akademische Jugendzeit, und in Bethätizung echt burschenschaftlichen Geistes hatten die Alten Herren der Burschenschaft auf dem Philtstertage vom 24 Juni 1894 den einstimmigen Beschluß gefaßt, ihrer Burschenschaft in einem eigenen Burschrnhause eine Heimstätte deS Frohsinns und der Erholung, einen Hort burschenschafwchen Wesens und treuer Freundschaft, ein Bleibendes in stetem Wechsel, ein glänzendes Zeugnis für die unvergängliche Kraft und Stärke des Bundes zu schaffen. Der Ausführung dieses Beschlusses standen nicht geringe Schwierigkeiten im Wege, aber das Werk gelang, wieder einmal ließen sich dir alten Alemannen in Liebe und Treue zu ihrer Burschen» schäft nicht übertreffen; schon am 1. Januar 1900 — 4*/s Jahre, nachdem die Aufforderung zur Zeichnung von Beiträgen ergangen war — konnte der Schriftführer der Baukommission, Oberfinanz- asstffor Glässing, den A. H. A. H. und der Burschenschaft die freudig aufgenommene Mitteilung machen, daß das gcsteckte Ziel erreicht sei. Der unermüdlichen Thättgkeit der Baukommisston, deren Mitglied Geh. Oberbaurat Pos einer, R«algymnastallehrer Dr. Pitz, Steuerkommissär Ntckla«, Amtsrichter Dr. Glässtulg, Oberfinanz- assessor Glässing und Dr. Blaeß sind, gebührt ein wesentlicher Teil des Verdienstes, den 1894 gefaßten Beschluß, in dieser von KtreWge durch die Parisn WcltimsftkLuug. Von PaulLindenberg. (Nachdruck verboten.) I. Klagen über Klagen. — Ein Sonntag in der Ausstellung. — Die Pariser Volksmaffen. — Unglaubliche Beschaffenheit der äßege. — Fast alles noch unvollendet- — Arbeitermartgel. — Die armen Berichterstatter. — Wenig Fremde. — Wie sich die Pariser die Deutschen und andere Ausländer vorstelleu. „Nun sitzt man da mit dem Talent und kann es nicht verwerten" — dies alte Berliner Kouplet kann jetzt mit größter Berechtigung überall in Paris angestimmt werden. Alles schimpft aus die Unfertigkeit der Ausstellung, alles ist unzufrieden, alles sucht nach einem Sündenbock, um auf ihn den Aerger, die Wut abzuladen, aber zu dieser dankbaren Rolle will sich niemand bequemen. Dieser Tage traf ich einen der ersten Berliner Goldschmiede, der die herrlichen Erzeugnisse seiner Kunst, im Werte von weit über hunderttausend Mark, seiner Zeit in Berlin ausgestellt hatte: „In welcher Abteilung werden denn Ihre Sachen zu finden sein?" fragte ich — „Ach, daran fyabe ich überhaupt noch nicht gedacht", TTagte er mir, feit drei Tagen suche ich in den Güterschuppendes Nordbahnhofes umher und kann meine Kisten nicht herausbekommen — von d ejr Unordnung haben Sie keinen Begriff!" — Mein Sootetter sagt mir: „Es ist jammervoll. Wenn die Ausstellung fertig wäre, würden sich jetzt schon die Fremden einstellen, der Andrang verteilte sich und bliebe nicht nur auf den Sommer beschränkt; jetzt sind genug Zimmer leer, später weiß man nicht, wie man Raum schaffen soll. Aehnlich lauten die Klagen der Restaurateure, welche die doppelte, die dreifache Miete bezahlen müssen und gehofft hatten, daß sich von Mitte April an die Fremden zu ungezählten Tausenden in Paris einfinben würden, und die nun froh sind, wenn sie nur ihre Stammgäste behalten. Nr. 100 Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Die Gießener Aamilieubkättcr werden dem Anzeiger im Wechsel mit „Hess. Landwirt" u. „Blätter für Hess. Volkskunde" »öchtl. 4 mal beigelegt. Meßmer Anzeiger AA* Ar I A A* 4V Alle Anzeigell'BermittlungSstellen des In- und Ausländer I 0T |I « Ti 11 17 I nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Vllv ^>44 Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. der Südafrikanischen Republik, Jonkheer Beelarts von Block- and starb, trat Dr. Leyds als Vertreter Transvaals an eine Stelle. Mit großem Geschick ist er selbst in den schwierigsten Zeiten erfolgreich für sein Land eingetreten. Er ist Ritter des Roten Adlerordens 2. Klaffe mit dem Stern, Kommandeur der Ehrenlegion und des Oranien- Naffauischen Ordens. Der entsetzliche Krieg zur Vernichtung der niederdeutschen Bauernfreistaaten hat die Augen der ganzen Welt auch auf Dr. Willem Johannes Leyds zu Brüssel gerichtet. Unzählige Zustimmungskundgebungen aus allen Ländern sind nach Brüssel gewandert und immer in der freundlichsten Weise erwidert worden. Auch zum 1. Mai werden gewiß viele Grüße stammesbrüderlicher Zuneigung in das Arbeitszimmer des wackeren Mannes wandern, um ihm und seinem Volke Heil und Sieg zu wünschen. Die Grundsteinlegung des Bnrschenhauses der Burschenschaft „Alemannia". Gießen, am 30. April 1900. Arn Samstagnachmittag beging die hiesige Burschenschaft Alemannia die Feier der Grundsteinlegung ihres am Schiffenbergerweg errichtet werdenden Hauses in einfacher und würdiger Weise. , Nachdem schon im Lause des Mittags zahlreiche alte Herren erschienen waren und man sich gegen 5 Uhr im Verkehrslokale der Burschenschaft, im „Andres", versammelt hatte, begaben sich die Festteilnehmer in einem stattlichen Zuge von über 60 Personen, Musik, Banner und Chargierte .in Wichs voran, . vom Andres aus direktem Wege durch Neuenbäue, über den Ludwigsplatz und die Grünbergerstraße zu dem Bauplatz. Hier mar der schon bis zur Sockelhöhe aus dem Boden gewachsene Bau festlich mit Guirlanden, Wappen und Fahnen geschmückt, auch auf dessen Höhe ein Podium für die Festteilnehmer errichtet. Nach Ankunft hielt in Stellvertretung des verhinderten Vorsitzenden des alten Herren-Verbandes der Alemannia, des Geh. Oberbaurats Poseiner, Dr. Pitz die Weiherede. Nach Begrüßung der erschienenen Gäste verbreitete sich der Redner über die Bedeutung der Feier für die aktive Burschenschaft, die in ihrer Geschichte ein Wendepunkt sei. Es werde der Denkstein für das eigene Heim der Burschenschaft gelegt, das für sie von hohem und bleibendem Werte immerdar fein und den Konzentrationspunkt für das ganze Streben und Leben der Aktiven von nun an bilden werde. Bald verfüge die Burschenschaft, müde des Wanderns von einer Kneipe zur andern, über ihr eigenes, trautes Heim, in dem sich auch! die alten Herren wohl fühlen werden, die in Zukunft nicht mehr zu befürchten brauchen, die altgewohnten und liebgewordenen Räume ihrer eigenen gol wenigen erwarteten kurzen Zeit der Verwirklichung eotgegengefübrt zu haben. Schon 1897 konnte durch Dr. P'tz der Platz erworben werden, auf dem nun die „Alte Herren Verewigung der Gieße, er Alemannia", der mittlerweile durch Entschließung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs die Rechte einer juristischen Person verliehen worden war, dieses Haus errichten will, zu dem der Burschenschaft durch Vermittelung des Geh. Oberbamats Po sein er Plane zur Verfügung gestellt wurden, die unter Anleitung eines bewährten Meisters der Baukunst, des Professors Geh. Oberbaurats Hofmann zu Darmstadt, entstanden find. Die Alten Herren der Alemannia schätzen sich glücklich, ihrer I. Burschenschaft ein unter solcher Mitwirkung und im Geiste echt deutschen künstlerischen Empfindens geschaffenes Heim übergeben zu können; zugleich aber geben sie ihrer lebhaften Freude Ausdruck, daß unter der allezeit bewährten Leitung der Architekten Stein u. Meyer, die für die Ausführung des schönen Werkes gewonnen wurden, und unter der Unterstützung ge schickter Handwerksmeister auf der Grundlage der von Sachverständigen als mustergiltig anerkannten Pläne ein echt deutsches Burschenhaus entstehen wird, das ein Heim für die Jungen, ein trauter Ort für die Alten, eine Zierde der alma mater Ludoviciana werden soll. Mögen die jungen Alemannen, die in diesem Hause ein- und ausgehen, stets tüchtige, von glühender Vaterlandsliebe beseelte Glieder der deutschen Burschenschaft und begeisterte Anhänger aller Bestrebungen sein, die echt deutsches Wesen in Sitte und Sprache, deutsche Wiffenschaft, deuffche Literatur und Kunst, also unverfälschtes Deutschtum sich zum hehren Ziele stecken, möge auf dieser Grundlage sich in diesem Hause ein deutschnattonales Studentenleben entwickeln, das dem Ernst der Aufgaben eines Burschenschafters und der Aufgaben, die das Leben an den Einzelnen stellt, ebenso gerecht wird, wie dem frohen Burschengeiste, der den Schläger nicht rosten und die akademische Zeit zur unvergeßlichen werden läßt. Möge in diesem Sinne bis fern von den Tagen, die unser persönliches Dasein begrenzen, von dem Giebel dieses Hauses - mit dem die Jungen daS Beste erhalten, was ihnen die Alten jemals zu geben vermögen — das stolze blau-rot-goldene Banner wehen zum unver- vergänglichen Zeichen, daß hier die Liebe der Alemannen zu ihrer Burschenschaft ein Denkmal der Bruderliebe schuf, einen Hort der Freundschaft, Freiheit und Ehre — das ist der Wunsch der SMen-Herren.Vereinigung der Alemannia Poseiner, Geh Oberbaurat. Gläss ing Oberfinanzaffeffor. für die hiermit unterzeichnen: Burger, Oberrechnungsrat. Dr. Glässing, Dr. Pitz, Realgymnasiallehrer Dr. Hanau, Amtsrichter. Arzt. Für die aktive Burschenschaft: Ruppert, Menz, Seitz, stud. med. stud. phil. stud, ter. nat. Diese Urkunde, die Satzungen des A.-H.-Verbandes, der Hausbauvereinigung, ein Verzeichnis der Festteilnehmer und eine Nummer des „Gießener Anzeigers" wurden in den Grundstein versenkt und es folgten dann die üblichen Hammerschläge. Dr. Pitz vollzog diese mit dem Wunsche des ewigen Wachsens und Gedeihens der Burschenschaft; Oberfinanzassessor Glässing mit den Worten: „Ich vollziehe diese Hammerschläge in dankbarer Erinnerung an unsere Stifter und in warmem Gedenken an unseren früheren, uns jäh durch den Tod entrissenen, langjährigen Vorsitzenden des A.-H.-Verbandes, Prof. Dr. Ferd. Weiffenbach, den eifrigsten Förderer dieses Burschenhauses, aus dem noch viele tüchtige Bundesbrüder im Geiste Weiffen- bachs hervorgehen mögen." Dann folgten die Hammerschläge der 3 Chargierten, des Oberbibliothekars Prof. Dr. H au p t im Namen der Ortsgruppe Gießen des Verbandes alter Burschenschafter, der Vertreter der Burschenschaften Alemannia Marburg und Germania Gießen; des Architekten Stein im Namen der Erbauer des Hauses mit dem Wunsche, daß der Bau ohne Unfall vollendet und später glücklich bewohnt werden möge; des Bauunternehmers Abermann mit dem Spruche: „Gott schütze das Haus vor Sturm und Wind, und vor Gesellen, die langweilig sind." Der erste Chargierte Ruppert sprach hierauf den alten Herren für ihr Werk den Dank der Burschenschaft aus. Die erhebende Feier, die von dem herrlichsten Sonnenschein begünstigt war, endete mit dem Gesang des Burschenschafterliedes: „Schwörts bei dieser blanken Wehre usw." Zahlreich hatten sich die Damen der Burschenschaft eingefunden, die durch ihre Gegenwart die Feier mit verherrlichen halfen. Durch Photograph Uhl wurde eine Photographie der Festteilnehmer und der Feier ausgenommen. Nach dem Rückmarsch, der durch Bergstraße, Südanlage und Seltersweg ging, blieb man noch mit Musik im und erhebt sich ein Windstoß, so ist man im Nu eingehüllt von dichten Wolken, die einem ein negerhaftes Aussehen verleihen, und die jüngsten Errungenschaften der neuesten Pariser Mode sind einfach futsch, für immer geliefert! Daß viele Bauten noch nicht fertig sind, daß fast noch nichts in den großen Palästen ausgepackt ist, gut, daran hat man sich ja allgemein gewöhnt, daß die Wege aber einen so grauenvollen, so unbeschreiblichen Anblick darbieten, das ist ein Skandal ohnegleichen. Wenn die Arbeiterkräfte nicht ausreichen, so hat man ja genug Soldaten, die gern gegen kleinen Zuschlag die Säuberung übernehmen würden, und in zwei, drei Tagen könnte man dann doch wenigstens in der Ausstellung gehen und könnte deren Herrlichkeiten von außen besehen. Jetzt hat man thatsüchlich nur Obacht auf seine Gebrüder Beenekens zu geben, damit diese nicht zu Schaden kommen. Es hat beinahe den Anschein, als ob mit Absicht die Besucher zurückgeschreckt werden sollen, eine andere Erklärung giebts für diese bodenlose Rücksichtslosigkeit nicht. Ach, und wie wüst sieht's sonst noch aus! An einem Teil der größten Bauten kleben noch die Gerüste, im Innern sind Tischler, Tüncher, Maler, Dekorateure be-, schäftigt, manche der kleineren Gebäude sind erst halbfertig, andere kaum begonnen, unter dem Eiffelturm hinweg aufs! Marsfeld rollen die Güterzüge, nahebei sind mächtige Krähne thätig, um Einzelteile der zur Ausschmückung der Jndustriepaläste bestimmten Bildhauergruppen emporzu- winden, und trotzrrlledem ist ein reges Fortschreiten, der Arbeiten kaum zu bemerken. Kein Wunder, verlangen doch die gewöhnlichen Arbeiter 15 bis 20 Franks pro Tag, die kunstfertigeren das Doppelte, und selbst wo gern diese Preise bezahlt werden, reichen die vorhandenen Kräfte nicht aus — statt 20, 30 Personen, die dringend zu thun hätten, können blos 6 bis 8 eingestellt werden. TrDtz der warmen Abende ist das weite Ausstellungsgebiet verödet und leer, selbst am letzten Sonntag flüchteten um die siebente, die achte Stunde die letzten Besucher mit Grausen von dannen — was soll man auch auf diesen bein- und halsbrecherischen Pfaden, die nurzum Teil „Andres" in fröhlichster Stimmung vereinigt, bis die abends stattfindende Festkneipe die Teilnehmer in den Räumender Kneipe KußLonys Bierkeller wieder zusammenrief. Die Kneipe verlief in fröhlichster Weise, zahlreiche ernste und hettere Reden wurden gehalten; viele Glückwunschtelegramme waren zur Feier eingelaufen, von denen auch eines von Generalmajor vonMadai aus Marienbad stammte, der ebenfalls zur Feier seine Glückwünsche sandte. Aus Stadt und Kan). (Anonyme Einsendungen, gleichviel welche« Inhalte-, werden grundsätzlich nicht ausgenommen.) Gießen, 30. April 1900. *♦ «eschichtSkalender. (Nachdruck verboten.) Vor 27 Jahre«, am 1. Mai 1873, starb der berühmte Asrikareisende David Livingstone am Südufer des BangweoloseeS. Von der Ofiküste in das unbekannte Land Vordringens, hat er mehrere Jahre auf die Durchforschung der südafrikanischen See und Gebirgslandschaften verwendet, um das Qucllengebiet des Nil zu ergründen und sicher zu stellen; ein heldenmütiger Mann, der sein L:ben etasttzte, um das süd'tche Zentralafrtka der Erkenntnis, dem Veikehr und der menschlichen Gesittung zu erschließen. Er wurde am 19. März 1813 zu Glasgow geboren. ** Der Zweiten Kammer der Landstände ist eine Regierungsvorlage, betreffend den Gesetzentwurf, die Abänderung des Gesetzes, die Erbschafts- ü n d Scheu ku nässt euer vom 30 .August 1884, zugegangen. In der Begründung heißt es: Die nahezu fünfzehnjährige Anwendung des Gesetzes hat gezeigt, daß es an einer Reihe von Stellen Lücken aufweist, an anderen Unklarheiten enthält, deren Ausfüllung bezw. Klarstellung nicht länger hinausgeschoben werden kann, daß aber auch, einzelne Bestimmungen einer sachlichen Abänderung bedürfen. Dann empfiehlt es sich, aus äußeren Gründen und um Schwierigkeiten bei der Auslegung des Erbschaftssteuergesetzes nach Möglichkeit vorzubeugen, auch die Sprache dieses Gesetzes der des Bürgerlichen Gesetzbuchs und des neuen Rechts überhaupt thunlichst anzupassen. Die hiernach geplanten Aenderungen des Erbschaftssteuergesetzes waren in ihren Grundzügen bereits in Aussicht genommen, als die oben erwähnte Novelle zu diesem Gesetz im Sommer v. I. den Stünden zuging. Der Kürze der Zeit und der Arbeitsüberlastung der Stände halber konnten sie indes nicht schon damals zur Beratung gestellt werden. Nach?- dem die in jener Novelle gemachten Vorschläge auf Erhöhung der einzelnen Steuersätze die Zustimmung der beiden Kammern gefunden und inzwischen Gesetzeskraft erlangt haben (Gesetz vom 12. August 1899), erscheint es an der Zeit, auch an die weiter notwendigen Gesetzesänderungen heranzutreten. Bei der verschiedenen Natur dieser Aenderungen kann ihnen eine gemeinsame innere Begründung nicht vorausgeschickt werden. Grundsätzliche Aenderungen der Bestimmungen über Steuerpflicht und Steuerersatz sind, abgesehen von den in Artikel 4, 5 und 31, nicht beabsichtigt. — Artikel 1 des Gesetzes soll folgende Fassung erhalten: „Der Erbschaftssteuer unterliegen: 1. Erbschaften, Vermächtnisse und alle sonstigen Erwerbungen, die auf Grund von Verfügungen von Todeswegen gemacht werden oder die infolge des Todes einer Person eintreten. Als Erwerbung auf Grund einer Verfügung von Todes- Wegen gilt auch oer Vermögenserwerb aus einer Schenkung unter Lebenden, deren Vollzug bis zum Ableben des Schen-t kers aufgeschoben ist, sowie der Vermögenserwerb infolge einer dem Erben, dem Vermächtnisnehmer oder dem auf den Todesfall Beschenkten gemachten Auflage. 2. Bezüge aus Familienstiftungen, die infolge eines Todesfalles eines seither Berechtigten auf einen durch stiftungsmäßige oder gesetzmäßige Successionsordnung Berufenen übergehen. 3. Familienfideikommiß-Anfälle und Anfälle von landwirtschaftlichen Erbgütern, auch wenn sie ohne Todesfall stattfinden." — Artikel 4 erhält folgende Fassung: „Für die Besteuerung des sonstigen Vermögens (beweglichen Vermögens) gelten die folgenden Grundsätze: 1. Wenn dev Erblasser zurzeit seines Ablebens seinen Wohnsitz in Hessen hatte, so unterliegt sein gesamtes bewegliches Vermögen der hessischen Erbschaftssteuer. Befindet sich dieses Verwögen indes ganz oder teilweise außerhalb Hessens, so ist auf Antrag des Steuerpflichtigen die von diesem etwa erleuchtet find, weshalb soll man hier verbleiben, wo tnan hunderttausende von Säcken mit der berühmten ägyptischen Finsternis füllen könnte und man vergebens der „gvoßen Illumination" harrt? Nur auf der offenen Veranda des hübschen Sweizerhäuschens nahe dem Eiffelturm faßen noch einige trinkfeste Landsleute mit Schweizer Freunden und sangen vergnügtten Sinnes neben anderen deutschen Liedern: Ca, ca geschmauset, laßt uns nicht rappelköpfisch sein, wer nicht mit hauset, der bleib' daheim! Aber ich war froh, wie ich wieder daheim war in meinem gemütlichen Gasthause. Nicht nur die Aussteller, die Bauunternehmer, die Besucher hüben begründete Veranlassung zum Klagen, auch die Schriftsteller; in beträchtlicher Zahl erschienen sie aus aller Herren Landen mit gezückter Feder, um die Wunder der „^Position Universelle" ihren Lesern zu schildern, und nun finden sie nur Stoff zu Klageliedern vor, die selbst den armen und im Jammern bewanderten Jeremias zum Massen-Selbstmorde getrieben hätten. An eine planmäßige Berichterstattung ist vorläusig nicht zu denken, man kann nur dies und jenes, was einigermaßen bereits eindrucksvoll ist, aus dem unfertigen Gesamtbilde herausheben, und damit soll das nächste Mal begonnen werden . Die offiziellen Berichte allerdings geben alles so wieder, wie es mal sein soll, wie es aber vielleicht nimmer wird! „Achtung, Taschendiebe!" steht an vielen Bahnhöfen, vor derartigen Berichten müßte stehen: „Achtung, Phantasiegebilde!" Aber das Echo der Wahrheit ist glücklicherweise auch diesmal doch so stark gewesen, daß es den Fremdenandrang ganz gehörig zurückdämmte, es sind jetzt kaum mehr Ausländer in Paris, wie sonst im Frühling, abgesehen von jenen, die mit der Ausstellung unmittelbar zu ttchun haben. Wie die Angehörigen der einzelnen Rationen in den Pariser Zeitungen beschrieben werden und wie sie sich nach diesen Porträtierungen in der Einbildung der Pariser festsetzen, ist zum Schieflachen. So plauderte kürzlich ein Feuilletonist im L'Echo de Paris": „Brillen vor den Augen, lange Bärte, mit dem Auftreten der protestantischen Geistlichen, einen Bädeker in dem anderen Staate für denselben Erwerb entrichtet^ Erbschaftssteuer auf die hessische Steuer in Aufrechnung zu: bringen. 2. Wenn der Erblasser zurzeit seines AblebenS 1 einen Wohnsitz außerhalb Hessens hatte oder überhaupt: keinen Wohnsitz besaß, so unterliegt sein in Hessen befindliches bewegliches Vermögen der diesseitigen Erbschaftssteuer insoweit, als' es an Erben fällt, die in Hessen wohnen oder sich daselbst aufhalten; die Erben sind indes gleichfalls berechtigt, die etwa in dem anderen Staate für denselben Erwerb entrichtete Erbschaftssteuer aus die hessische Steuer in Aufrechnung zu bringen. Fällt das in Hessen befindliche Vermögen eines solchen Erblassers an Erben, die keinen Wohnsitz oder Aufenthalt in Hessen haben, so unterliegt es nur dann der diesseitigen Besteuerung, wem, nach den Gesetzen des Staates, in welchem der Erblasser zurzeit seines Ablebens seinen Wohnsitz oder Aufenthalt hatte, ein in Hessen wohnender oder sich aufhaltender Er. Werber i'nr gleichen Falle besteuert wird. Einen Wohnsitz im Sinne dieses Gesetzes hat eine Person in Hessen dann, wenn sie eine Wohnung im Lande unter Umständen inne hat, die auf die Absicht der dauernden Beibehaltung einer solchen schließen lassen. Dem Erblasser im Sinne des Absatz 1 Ziffer 1 und 2 steht derjenige gleich, dessen Tod den Anlaß für den Vermögenserwerb bildet." — Artikel 5 wird durch die folgende Bestimmung ersetzt: „Unser Ministerium h er Finanzen ist ermächtigt, gegenüber den Angehörigen oder Bewohnern solcher Staaten, in denen die Erbschaftssteuer nach anderen als den in Artikel 4 aufgestellten Grundsätzen erhoben wird, zur Vermeidung, einer Doppelbesteuerung wie auch zur Ausübung eines Vergeltungsrechts die Besteuerung nach anderen Gesichtspunkten anzuordnen." — Artikel 31. An die Stelle des ersten Absatzes tritt die folgende Bestimmung: „Die Schenkungssteuer wird erhoben von Vermögenserwerbungen durch Schenkungen unter Lebenden, soweit sie nach Artikel 1 Ziffer 1 Absatz 2 der Erbschaftssteuer unterliegen und,soweit ihr Wert den Betrag von 1000 Mk. übersteigt. Wenn dieser Wert überstiegen wird, ist die ©teuer zwar von dem ganzen Betrage zu berechnen, aber nur soweit zu entrichten, als sie aus dem die Summe von 1000 Mk. übersteigenden Betrag entnommen werden kann. Ist die Vermögenserwerbung infolge eines öffentlich beurkundeten; Schenkungsvertrags erfolgt, so sind die für diese Beurkundung entrichteten Stempelabgaben und Gebühren auf entsprechenden Nachweis von dem Betrage der Schenkungssteuer tu Abzug zu bringen. ** Ernennung. Der außerordentliche Profeffor bei der juristischen Fakultät der Landes-Universität Dr. Ludwig Günther ist zum ordentlichen Honorarprofessor bei der juristischen Fakultät der LandeS-Univerfität ernannt worden. -o- Schlitz, 29. April. Dom Aufenthalte des Kaisers auf der Hallenburg dürfte noch folgendes von Jntereffe sein. Für den weitaus größeren Teil seines Aufenthaltes blieb er der Außenwelt fast unsichtbar, wie überhaupt der Schlitzer Aufenthalt Se. Majestät hauptsächlich der Ruhe und Erholung an diesem stillen Fleckchen Erde dient. Bon einer Teilnahme des Kaisers an der Auerhahnjagd ist keine Rede, wie wir aus bester Quelle aufs bestimmteste versichern können. Der Auerhahnjagd widmeten sich dagegen die Herren des Gefolges mit viel Eifer und mehr oder weniger Glück. Am Nachmittag des 25. April soll der Kaiser ganz allein auf einer kleinen Fähre über die den Schloßpark begrenzende Schlitz gesetzt sein und einen Spaziergang in den benachbarte» Walddistrikt, die „Kahl" genannt, gemacht haben, wo ihn Spaziergänger gesehen haben. — Von anderer Seite wird uns noch mitgeteilt, daß an einem der Abende unter der Regie von Eduard Lassen aus Weimar im Schlöffe die Aufführung einer französischen Operette stattfand. Als der Kaiser eines Tages aus dem Park kam, hatte das Trompeterkorps vom Fuldaer Artillerie-Regiment vor dem Herrenhaus Aufstellung genommen. Der Kaiser trat auf den Stabstrompeter Gerlach zu und fragte ihn, was er „Schönes mitgebracht habe". Se. Majestät blätterte in der Partitur; bei dem Opus „Großer Tusch und Fanfaren" in der einen Hand, im Arm eine wohlgerundete Frau, einen Haufen Kinder neben sich, die sich untereinander angefaßt haben, starke Figuren von blühender Gesundheit, Mit roten Backen, so treten unsere Feinde, die Deutschen, uns entgegen. Sie haben ein kind- lich-gutmütiges Aussehen, trotzdem sie im Innern anders sind, man vergißt bei ihnen die Doggen des toten Bismarck und den berühmten, ftircht- erweckenden Bart ihres Kaisers, sie erscheinen als überzeugte, aufmerksame Touristen, die möglichst viel für ihre Reisekosten haben wollen." So, läebe Leser, da habt ihr das Rezept, um als richtige Deutsche in Paris erscheinen zu können! Vom Russen erzählt dieser Menschenkenner, daß er schweigend, ernst, mit blassem Gesicht und einem blonden Christus- bart durch die Straßen wandle, nichts bewundernd, über nichts erstaunend, von den Steppen seiner fernen Heimat träumend; der Amerikaner läßt nicht die kurze Pfeife aus dem Mund, trägt zahllose Ringe an den Fingern, bevorzugt in feiner Kleidung Jockeystoffe, trinkt in jeder Bar einige Cocktails — und mit derselben Sachkenntnis und Vorurteilslosigkeit werden die übrigen Völkertypen geschildert. Dieser Blödsinn aber wird seit langem von den vielgelesenen Boulevardblättern mit solcher Methode ausgeübt, baß die breiten Volksschichten unbedingt an die Richtigkeit glauben. Ein Deutscher ohne blonden Vollbart, ohne Brille, p'hne langen Rock und ohne Bädeker ist für sie ein Unding, er muß so ajussehen, sonst ist er eben kein Deutscher. Gegen solch festgewurzelte Ueberüeferungen ist gar nicht anzukämpfen, und ich glaube, es fühlt auch niemand den Beruf dazu. Lieber Ware es mir, daß ich, statt von solchen Albernheiten, von der Ausstellung berichten könnte, daß sie fertig wäre. Am 1. Mai soll's der Fall sein, so sagen die nifter und die Zeitungsschreiber. „Die Botschaft hör' rcy wohl, allein mir fehlt der Glaube!--" $5 di- Hi t* l voll A 'liberalen m Sürgervere Oderltgung o Wdtagsabgeo btr eine t* hatte einer der langjähriges JJ ♦♦ Kleine Die Freie lit i ß M. 2 ’M fcW L. TSM. • D. W tw W. StelnmM MM. W L. Wbt (6 W. Wcitzel von W. Stttmülln L. WM, Gr> V. LttinmÜlltt, M Mdte i W. StcbillMer L SttbnnMtr ( 5. M mit Mj MH. Fabel von Tiehen, 3n unser El Güße, wswi 1. Dn W 2. Der 6. Für der < an ( buid Hage XxWd tann Die Le Dauer, ober ( ®irb em entj| Die '^dlgungzbe! hi x Nähere unter ' Menn ' Hauers ' «Ahaus Men A ' Anberg lotbie b Pfg- Pfs- 24 Pfg. Pfg Pfg. Pfg 69 Cakes Unterzogt 3167 3163 Weißer Garteukies 152 ist wieder stets vorrätig. 01827 JohS. Nickel. s Sier l .Jetzt! st! Gloria - Stahldrahtmatratzen Trauerkleider F. 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Die ärztliche Untersuchung ergab ein zerstörtes Trommelfell. — Eines der in Offenbach gestohlenen Fahrräder, das seinem Eigentümer am Amtsgericht entwendet wurde, ist aufgefunden worden. — In den Ehrenausschuß der Automobilausstellung in Frankfurt a. M. sind unter einer Reihe anderer sich für die Sache interessierenden Herren eingetreten: Staatsminister und Oberpräsident Freiherr v. Köller, Kommandeur des 18. Armeekorps, Frhr. v. Lindequist, Generalleutnant und Kommandeur der 21. Division Perthes; Oberst von Alten, Kommandeur des 13. Husarenregiments; v. Kottwitz, preußischer Kammerherr und Hofchef des Prinzen Friedrich Karl von Hessen, Schriftsteller Dr. Wilhelm Jordan. — Der Oberpräsident von Hessen-Nassau hat die Genehmigung zu den Vorarbeiten für die projektierte Kleinbahn Fulda- Schlitz im Fuldathale erteilt. Die Anlage wird normal- spurig und untersteht dem Kleinbahngesetz. — Am 17. Mai wird wegen der Kaiserregatta bei Biebrich der Biebricher Rheinarm von 12 Uhr mittags bis 5 Uhr nachmittags gesperrt, der Wachsbleicharm bleibt für den Ver- Mobiliar-Ncksteigermg. Mittwoch, den 2. Mai d. I., nachmittags 2 Uhr, werden TruselLlustgärtchen 26 dahier: 1 Sopha, mehrere Tische, 1 Küchenschrank mit Glasaus- satz, 1 Nähtisch, 1 Stehpult, 1 Kommode, 1 Kleiderschrank, Bettzeug und Bettstellen, Uhren, sowie sonstige Haus« und Küchen- Bei den hiefigen Brodverkäufern bestehen dtefelben Preise wie bei dm htefigm Bäckern. Gießen, den 28. April 1900. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechler. _____________ liefert billigst KrShl'sche Nllwkrßtüts-Dlüldcrki. eninbete . untereinanto hender Nf ere fleiiN iben ein kM hdeml'ie^ bei ihnen c Hinten, M >inen als.M glichst viel P bei den unterzeichneten Agenturen: in Alten-Buseck WC. Lepper HI. „ Appenrod Karl Hlattyaar, „ Arnshain ß. ZSrodYäcker, „ Bad-Nauheim Kch. Kromm, „ Brauerschwend ^eter Aaum, , Berstadt Ardr. 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Nähere Auskunft über die Versicherungs-Bedrugungen und Antragsformulare Bekanntmachung. In unserem Genoffenschaftsregister wurde bezüglich der Gewerbe- baut Gießen, e. G. m. u. H., folgendes eingetragen: Durch Generalversammlungsbeschluß vom 29. März 1900 ist ein neues Statut genehmigt worden, welches neben redaktionellen Abänderungen folgende von dem früheren Statut abweichende Bestimmungen enthält: 1. Der Vorstand besteht aus drei Personen: a) dem Direktor und Kassierer, b) dem Kontrolleur, c) dem Buchhalter. 2. Der Geschäftsanteil eines Mtgliedes beträgt 500 Mk. S. Für den Fall, daß der zur Veröffentlichung der Bekanntmachungen der Genoffenschaft bestimmte Gießener Anzeiger eingehen sollte, tritt an Stelle dieses Blattes der Deutsche Reichsanzeiger so lange, bis durch Generalversammlungsbeschluß ein anderes Blatt bestimmt ist. SVr und 5 Pfg. H. Arnold II., Rarttftr-be 88. 3097 Brodpretse vom 29. April bis 18. Mal 1900. Der hiefigen Bäcker. 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Der Kafferbemerkte bei dieser Gelegenheit, Thüringen liefere bte meiftenJDhhtdr musiker. Während deS 8 Nummern umfassenden Konzertes lehnte der Kaiser meist im Fenster und horte aufmerksam zu- ein Stück ließ Se. Majestät sich wiederholen. Am Schluffe sprach der Kaiser dem Trompeterkorps für ferne guten Leistungen feinen Dank aus. 9 «trfelben 29. April. Unter zahlreicher Beteiligung von Aer und auswärts fand hier die Beerdigung des Landtaasabgeordneten A. Breimer statt. Es nahmen daran teil Kreisrat Fey von Erbach, eine Abordnung des Bureaus der Zweiten Kammer und einige Abgeordnete, ferner der Stadtvorstand und die Vereine, denen der Verstorbene angehörte, in corpore. Die Grabpredigt hielt Oberpfarrer Juncker. Kränze wurden niedergelegt, teilweise mit Ansprachen, im Namen der Zweiten Kammer, der nationalliberalen Parteifraktion derselben, des Stadtvorstandes, des Bürgervereins, der Brauer „Zur Krone". Mit der Niederlegung der Kränze namens Kammer und Partei war Landtagsabgeordneter Backes von Darmstadt betraut worden, der eine eindrucksvolle Ansprache hielt. Die Trauergesänge hatte einer der hiesigen Gesangvereine übernommen, dessen langjähriges Mitglied der Verblichene gewesen war. »* Kleine Mitteilungen aus Heffen und den Nachbarstaaten. Die Freie literarisch künstlerische Gesellschaft in Darwin Grüningen H. K. ISeuder, „ Griedel Heorg Soges, „ Lang-Göns Konrad Arückek IX, „ Langdsdorf Kch. Weller III., , Lich Ardr. Kämmerer. „ Ruppertenrod Kch. Korst III., „ Steinbach H. Köweuverg, , Steinheim Kart Wolff, „ TreiS a. d Lda. A. Wecker XII., „ Wieseck Whtt. Hildebrand III., , Wohnbach David Mayer, 1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod 2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod 1 Kg. (2 Pfd.) Weihbrod 2 Kg. (4 Pfd.) Wettzbrod Nistkästen to, Stare, Meisen, Rotschwänzchen ftnb billig zu haben. 0739 Ufterweg S, HmterhauS links. . . 28 Pfg 1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot) . . . 56 , 2 Kg. (4 Pfd.) 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Staatsbahn v. 1885 00.00 4 Eisenb. Rentenb. Obl. 98.59 3 Jtal. staatsgar. Eisend. 57.90 4 Buderns Obl. 00.00 37, Franks. Hyp.-Bk. unk. b. 1906 94.00 4 Hambrgr.Hyp.Bk. nnk.b.1905 100.00 37, Frkf. Hyp.Cred.B. unk. b. 1906 93.00 4 Preuß. Hyp.A. Bk. unk. b. 1900 99.30 4 oto. unk. b. 1907 100.00 4 Pomm. Hyp.A. Bk. unk.b. 1904 99.30 4 Deutsche Grdfch.°B. unk. b. 1904 e 99.50 lelds 4 Frkf. Ldw.Cred. Bk. unk.b. 1900 orten: 98.95 Bries Geld Brief Geld 20 Franken-St. 16.31 16.27 Franz. Banknoten 81.45 Enq l. Sovereigns 20.45 20.41 Oesterr. dto. 84.30 Dol lars in Gold 4.20 A 4.17 den- Americ. conrs er 4.17V, Darmst. Bk.-Actien 000.00 | Oesterr. Credit-Actien 000.00 CourSbertcht von Conrad IHetz, Bankgeschäft, Metzen, Schnlstraße 10. Verantwortlich für dm angemeinen Teil: P. fßittlo; für dm Anzeigenteil: H-aus Beck. — Druck und Verlag der Brllhl'schm UmverfitätihBuch« und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen. I «onrse vom 1 21./4 | 28./4.1 e" s Tovrs« 00m 21./4. | 28./4. ■K- S w» Lomese vom 21./4. | 28./4. I Tomes« vom 21./4. | 28/4. 1 ttxrorft vom 2L/4.| 28./4. K Imfi 00m 21./4 |28./4. Mactoyefint. 4 Ung. Goldrte.. 97.65 97.45 efni»..|riflriL Ifalbritfe. 87, Westdeutsche Der. Königs- u. 280.— 270.70 »eutsrh«. 3 do. Anl. —.— 78.10 2>s««ch«. 4 Gothaer unkb. Bodencredit Laura . . . 81/9 8 D. Reichs-Anl. do...... 97.— 86.— 96.00 85.50 4 47. do.Staatsrte. do.E.B.Gold 93.25 92.10 4 Braunschweig. Lds.-tz.B.HE. do I E. Allg.dt.Klemb. —.— —.— 4 1903 .... Grundschbk. 6er. V—VI do. i-n do. unk. 1906 99.55 99.75 4 in Eöln . . Ung. Lds.-Ctr. 93.30 91.80 93.— 91.50 Oest. Staatsb. do. Südbahn Gotthardbahn. 136.70 136.75 «Vs 8 «7, «Vs 4 Preuß.ConsolS do...... Badische v. 86 Bayr.St.-Obl. ll.Hest.Sr.-Obl. do...... 96.80 86.75 96.20 85 95 93.80 93.65 101 90 5 47, v. 89 . . . . Arg. inn. Anl. do. lluß. v. 88 101.55 72.90 101.25 72*50 3 V» 4 97J0 97.56 4 87. 99.50 99.10 92.50 99.50 99.10 92.50 4 Dionst. BuderuS . . . _ _ _ — 27.40 142 — 27.20 141.80 93^90 101 90 5 4 ChinefischeAnl. ®OTpt unific.. 98.60 98.30 4 4 Elisab.-B.strft. Kaschau-Oder- 99.55 99.60 4 Frist. Hypbk. XIV..... 99.60 99.55 4 47, Eisenb. Rtbk. . Hirzh. u. Lollar 98.50 98.50 Jura»Simplon Princ Henry . 120.— 122*— 81/, 93.90 93.— 83.40 93.25 5 Mexico v. 99 . 99.70 99.50 berget v. 91 37. boJLH-XIII 93.20 93.10 fcsk.Ktiti. 8 83.65 93 90 5 do. Ser.I III 42.40 42.45 4 Lombarden. . 92.50 93.— «7, do. XV. . . 94.— 94.— «Vt Württemberg. 3 do. Silber. . 26.20 26 20 3 do...... 68.30 68.35 4 Frkst. Hyp.- Dtsch.ReichSbk. 162.10 159.50 4 Bad. Th. 100 . Bayer. Th. 100 Donau - Regul. Cöln-Mnden. Madrider. . . Mein. Th. 100 Oesterr.v.1860 Oldenb.TH.40 Raab-Grazer . Türk. frS. 400 — __ — — rtÄtk-H«. 4 Oest. Staatsb. 99.20 99.20 Creditverein 99.— 99.— Berliner Hand. 164.90 162.90 160.90 160.20 5 4 W« »ländisch«. Griech.E.B. v. 1890 .... Griech.Monop. 39.70 £—•— 45.80 4 «7t 87. 31/. Darmstädter . do...... Gießener (alte) 1 I 1 1 rri_L Illi l 1 - L_ 8 3 3 3 do. I-VIII . do. v. 85 . . do. Erg.-Netz Prag-Dux 96 . 83*55 86.10 76.80 86.20 76.95 4 37» 87, do. Ser. 27 . do. Ser. 28, 30, 33 . . . do. Ser. 29 . 99.80 93.— 93.40 99.80 92.— 93.— Darmstädt. Bk. Deutsche Bk. . Dt. Genoffbk.. Discst-Somm. 140.30 204.— 113.10 189.60 140.40 202.50 113.— 188.70 5 87, 3 129.20 135.10 131.80 135*— 42.90 181.25 6 Italiener Rte. 94.85 95.20 4 Mainzer . . . do...... - 3 Raab-Oedenb. 4 Ldw.Cred.-Bk. 98.95 98.95 Dresdener . . 158.50 157.70 5 136.70 136.90 8 do...... 58.80 87. (alte) . . . 74.20 73.80 4 Hambg. Hypbk. Ritteldt. . . . 113.50 113.— 3 127.50 !>/. Oest.Goldrte.. Oest. Silberrte. 99.90 98.15 99.65 97.90 : Offenbacher. . Wormser . . . —.— —.— 3 4 do. v. 97 . . Rudolf Gold . 70.90 99.55 70.90 99.10 87, Ser.141—250 do. 46—190 99.25 92.25 99.25 92.25 Natwnalbk. . . Oest. Ered.-Act. 141.— 228 70 140.10 228.50 27, 8 120.40 98.S0 119.— 4 Vs Portug. Staat -------.-------- 38.— 31/ 92 3 Jtal. gar. S.B. 58.15 57.90 4 Meining. Hyp. 99.36 99.36 k»bsßrie.)ckU» 8 do...... 25.45 25.25 4 Lissaboner . . Rom n—vm 68.80 68 50 3 Livorneser . . 60.60 60.70 4 do. neue . . 99.70 99.70 per Stück tn Mk. 42.60 5 Rum. am. Rte. 93.40 93.40 4 96.10 96.40 4 Sicil. v. 91 . 96.60 97.10 37, do. unk. 1907 92.70 92.50 Kley er Fahrrad 199.50 195.— Ansbacher fl. 7 —.— 4 Rusten v. 80 . 98.50 98.60 47 Buenos - Aires 77.- 5 ToScanier . . 97.20 97.20 4 Pomm. Hypbk. 99,— 99.- Henninger Augsburg, st. 7 24.45 25.— 3V» Schwedens. 80 97.40 97.35 Ltttde,hil.A»l. 4 Ruff. Südost . —.— — — ■■ — 4 Preuß. Hypbk. Brauerei. . 136.50 136.— Brschw.Thlr20 131.40 181,75 4 Serben v. 95 . 63.95 68.40 4 do. Südwest 98.— - VIII—XII 99.10 99.10 Farbw. Höchst. 395.59 389.— Freiburg, fs.10 25.20 4 Spanier . . . 74.— —.— 4 S.-Braunf.. . —1— —.— 4 Rjäfan-Uralök 97.10 97.— 4 do. neue. . . 99.50 99.50 Nordd. Lloyd . 131.60 131.40 Malländ. fs.10 12.70 18.30 5 Tritt. Zoll-Obl. 100.— 99.70 87, do...... 92.— —.— 4 Wladikawkas . 98.10 97.20 87. do. 1905 . . 92.50 92.50 Bochumer Guß 274.40 262.90 Meininger fl. 7 24.75 24.75 1 bo.conoJ^H.C. 26.85 27L0 87, do. Lich. . . Nsnbg.-Bierst. —.— 5 Anatolier. . . 99.35 99.20 3Vl Rhein. Hypbk. Gelsenk. Brgw. 229.20 224.50 Pappenh. fl. 7 L4 — «r~~ 1 do. Lit.D. 22.75 23.— 67, 88 — 88 90 3 Salon.«Mon. . 58.70 58.80 unk. 1904 . 91.70 91.70 Harpen. Brgw. 243.20 236 — BenedtgerL.SO 23.— 22.90 ® jRonHfl8' Di- Ütbettion, Tohv de Äk welche nach den Angab )tr M ,!«Smfy8- bemteile bet® habet war, al iwang, M > de»« siilhmg idgert Aüße unb bl durchdringen zitterndes oienePMw ’W W wandelten die vmstehent ähnlichen Auj lich freundlich und mütterlich arme gefallene »ährend ihr I leichter Blutfi rtR zu ftb Sailer» gewese * M । M bttitn. DL