*Mä. ’ 1900 Sonntag den L April Amts- unb Anzeigeblatt für den "Kreis Gieren ttagste 0.- an. hoi»»'11 Aczugspreis virrteljährl. Mk 3,St monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn; durch die AbholesteSe» vierteljährl. Mk. 1,N monatlich 65 Ptg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vierteljährl mit Bestellgeld. e**to*. e^tMtUn und »ru*wi: Nr. 7. rtwagen ir"8 Wascki. katZKi, Viertes Blatt. insbesondere aber darauf hingewiesen, das; etwa erwünschte Auskunft über die geplante Gehrifenprüfung, lvelche im Einverständnis mit Großh. Zentralstelle f. d. Gewerbe, zur Durchführung gelangt, in der Gewerbeschule, Asterweg 25, zu erhalten ist. ** Landeslotterie Direktiou. Se. Kgl. Hoheit der Groß- Herzog hat Allergnädigst geruht, am 28. d. M. den Königlich Sächsischen Finanzrat a. D. Dr. jur. Paul Götz zu Darmstadt zum Landeslotteriedirektor, den Gerichtsafsesfor Dr. Julius Lehr aus Darmstadt zum zweiten Beamten der Landeslotteriedirektion, den Rechnungsrat i. P. Karl Kraus zu Darmstadt unter Belassung des Charakters als „Rechnungsrat" zum Kassier, den Ministerialrevisor bei der Buchhaltung des Ministeriums der Finanzen Peter Bitte! zu Darmstadt zum Kontrolle,:r, sämtlich mit Wirkung vom 29. November 1899, den Königlich Sächsischen Sekretär a. D. Alexander Pille zu Darmstadt unter Belassung des Charakters als „Sekretär" zum technischen Kontrolleur mit Wirkung vom 11. Dezember v. I., den Finanzaspiranten Ludwig Pons zu Darmstadt zum Registrator mit Wirkung vom 29. November v. I. bei der LandeSlotteriedirektion zu ernennen; dem Landeslotteriedirektor Dr. Paul Götz den Charakter als „Geh. Finanzrat" und dem zweiten Beamten der Landeslotteriedirektion Dr. Julius Lehr den Amtstitel ..Finanzamtmann" zu verleihen; den Direktor des städtischen Wasserwerks zu Worms, städtischen Baurat Friedrich Ft sch er zu Worms unter Verleihung des Charakters als „Baurat" zum Direktor des Wasserwerks zu Bad-Nauheim mit Wirkung vom 1. April d. I. ab zu ernennen. *♦ Vakanzen im Bezirk des 18. Armeekorps. Frankfurt (Main), Direktion der Main Neckarbahn in Darmstadt, 6 Anwärter für preußische Stellen des Zugbegleitungsdienstes, zunächst je 800 Mark diätarische Jahresbesoldung; bei der Anstellung als etatsmäßiger Schaffner 800 Mark Gehalt und der tarifmäßige WohnungSgeldzuschnß. — Idstein, Magistrat, 2 Nachtwächter, je 283 Mark. — Ober-Post- direktion Dortmund, Kaiserliche Postanstalt, Landbriefträgcr, 900 Mark Anfangsgehalt, und der gesetzliche Wohnungsgeldzuschuß. — Mainz, Garnison-Lazarett, 3 Hausdiener, Änfangsgehalt je 700 Mark jährlich neben freier Wohnung und Deputaten an Beleuchtungs und Feuerungsmitteln. — Wiesbaden, Wilhelms-Heilanstalt, Maschinist, Anfangsgehalt von 1200 Mk. jährlich bei freier Wohnung und Deputaten GratisbeiisKttl: Gießener Familientüätter, Der hessische Landwirt, KlSttrr für hessische Volkskunde._________________ Mt Anzeigen-BermittlungSstellen des In« und Auslandes nrhmm Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgeh». Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfß. Adresse für Depeschen: Anzeiger chie-es- Fernsprecher Nr. 51. ^asi% n*che 'oleum- Kochapt Lokales und UrsoiryieUes. ««orttnrre M«se«drrngerr, gleichviel welche« Inhaltes, Werve« gru«vsützlich «icht aufge«omme«.) Gießen, 31. März 1900. »efchtchtskalender. (Nachdruck verboten.) Dor 9 3tbrtn, au 1. April 1891, wurde die Insel Helgoland dem Süd- dtlbmerschm Kreis der preußischen Provinz Holstein einverleibt, nichdan sie bereits durch Gesetz vom 15. Dezember 1890 durch daS drM-englische Abkommen in preußischen Besitz übergegangen war. *♦ Namensverauderung. Am 19. Dezember wurde der am t. Dezember 1894 zu Gießen geborenen Elisabethe Eridewand, Tochter der Wilhelm Bastian Ehefrau zu Vießkn, Lina geborenen Seidewand, gestattet, statt ihres ßkitherigen in Zukunft den Familiennamen „Bastian" zu jsthren. •* Dienstuachrichten. Am 10. Februar wurde der von itm Fürsten zu Isenburg und Büdingen in Büdingen auf Ik L Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Mittel-Gründau, Sk. Büdingen präsentierte Schulamtsaspirant Franz Knies eus Bensheim für diese Stelle bestätigt; am 12. Februar Itmrbe dem Schullehrer Reinhard Rau zu Busenborn, Kr. Scholten, die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Blei- Itnrob, Kr. Alsfeld, an demselben Tage wurde dem Schul- Mtsaspiranten Georg Wißner aus Rockenberg, Kr. Fried- Ing, eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ulfa, Kr. Scholten, an demselben Tage wurde dem Schulamtsaspiranten Johann Wirth wein aus Erfelden, Kr. Groß Gerau, die Lihrerstelle an der Gemeindeschule zu Langenhain, Kr. Friedberg, an demselben Tage wurde dem Schulamts- chimnten Wilhelm Lind aus Friedberg eine Lehrerstelle en der Gemeindeschule zu Butzbach, Kr. Friedberg, am 20. Februar wurde dem Schulamtsaspiranten Ludwig Werner elis Ober-Rosbach, Kr. Friedberg, die Lehrerstelle an der Seineindeschule zu Höringen, Kr. Alsfeld — übertragen. »* Dünsbergturm. Die Abrechnung über den Bau des DünSbergturmeS ist dieser Tage erfolgt, und es hat sich labet ergeben, daß die Gesamtkosten ungefähr 9200 Tif. tragen. An Barmitteln und Baumaterialien wurden hierzu durch Geschenke ungefähr 8000 Mk. aufgebracht, so daß zur Tilgung der Restschulden noch annähernd 1200 Mk. Mur. Das Baukomitee hat demzufolge beschlossen, sich am vsMWch Ml»S tätmUylb M drM t'. lUn durch ttfar Hal bei nl'Nn bnbtn. OiOOgMiM ib 1». d 1MMM 't »W. ereins ist Doilrii-' imngen fönner Mchchmngi: und Äoiwiwk - d'c hlvß ment 7511 Meßmer Anzeiger Heneral-Anzeiger Mte ViHmcr * Mi Uw M»zr,ger kW .Hess. 9r*a*r N. „fctitUt > VL «ettttunte* MM 7,1 lw*< *•* «»»eigen zu der MchwittagS für Ue nlm «Aheinmden Nummer biS »arm. 10 Nßr. fpttestenS -rher. Hoher Bi* u ver"’11 > nunmehr in einen „DünSbergverein" zu verwandeln, >em in erster Linie die Aufgabe zufällt, den Fehlbetrag aufzubringen. Zu diesem Zwecke wird zum 3. April eine onstituierende Versammlung von dem Baukomitee einberufen werden, welche die Gründung dieses Vereins vornimmt. Die Aufgabe des Vereins soll jedoch nicht nur die Aufbringung von Geldmitteln sein, sondern durch den Beitritt zu dieser Vereinigung soll allen Mitgliedern der freie Zutritt zum Turm ermöglicht werden, während Nichtmitglieder bei jedem Besuch 20 Pfg. Turmbesteigungsgebühren zu entrichten haben. Der Jahresbeitrag soll auf eine Mark angesetzt werden, um jedermann Gelegenheit zum Beitritt zu geben. Der Verein wird aus den erübrigten Mitteln neben der Unterhaltung des Turmes und der Schutzhülle auch die Kosten der Verbesserung der Zugänge resp. Wege und der Fassung einer nah gelegenen Quelle zum steten Gebrauch für Trinkwasser bestreiten. Zur Steigerung des Besuches und gemeinsamen Vereinigung auf dem so herrlich gelegenen höchsten Berge unserer Umgegend wird es sich auch der Verein zur Aufgabe machen, jedes Jahr — etwa am letzten Sonntag im Juni — ein DUnsbergfest zu veranstalten, bei dem im frohen FesteSjubel, Gesang und Spiel manche schöne Stunde verbracht werden dürfte. Wir möchten die Gelegenheit nicht unbenutzt lassen, alle Freunde der Natur nochmals zum Beitritt aufzufordern. — Wie uns ferner mitgeteilt wird, ist die hiesige Turnerschaft gesonnen, ähnlich dem alle Jahr auf dem Feldberg.von der Frankfurter Turnerschaft veranstalteten Feldberg Turnfest, auf dem Dünsberg ein Turnfest des hessischen Turngaues abzuhalten, das gewiß ebenfalls allerseits mit Freuden begrüßt werden wird. ** Gehilfen- und Meisterprüfungen. Nach dem Gesetze, die Reorganisation des Handwerks tr., müssen künftighin Gehilfen- und Meisterprüfungen abgelegt werden, wenn der demnächstige Handwerksmeister die Berechtigung sich erwerben will, Lehrlinge in seiner Werkstatt 2C. ausbilden zu dürfen. Der Ortsgewerbeverern will auch in dieser Hinsicht bahnbrechend vorgehen und in diesem Jahre — und zwar in allernächster Zeit — eine Gehilfe n p r ü s u ng abhalten. Es werden deshalb noch an dieser Stelle die betreffenden Kreise — vor allem die Eltern und Lehrmeister, denen die Zukunft ihrer Kinder bezw. Lehrlinge am Herzen liegt, auf das vom Ortsgewerbeverein erlassene Ausschreiben aufmerksam gemacht, Wäude solcher Oertlichkeiten zusammensetzten, genau untersuchte, stieß er auf beträchtliche Mengen von Markasit und sagte sich nun ohne weiteres, daß die Ursache der höheren Temperatur der Räume zweifellos in dem Vorkommen dieses Minerals zu suchen sei. Der Markasit (Strahl-, Speer- oder Wasserkies) ist (oder galt bisher als) eine Verbindung von Schwefel und Eisen und oxydiert an der Luft, zieht Wasser und Sauerstoff ait fich und wird zu schwefel- saurem Eisenoxydul, ein Prozeß, bei dem Wärme erzeugt wird. Schon der gelehrte Jesuit Kircher aus Fulda gedenkt in seinem „Mundus terraneus" (die unterirdische Welt) der ihin von bergmännischer Seite berichteten Erscheinung, daß die Strecken, in denen Markasit vorkomme, am heißesten seien. Professor Lirpa gelangte nach längerer Beschäftigung mit der Materie zu dem Resultat, die bei dem Verwitterungsprozeß des Markasits aufgelöste Wärme sei nur dann hinreichend erklärlich, wenn in dem Mineral noch ein bisher unbekannter Grundstoff vorhanden sei, der besondere Wärme erzeugende Eigenschaften besitze. Das Verfahren, durch das es ihm möglich wurde, diesen Grundstoff — eben das neue, nach unserem Forscher Lirpatimon getaufte Element — nachzuweiscn, ist zur Zeit noch Geheimnis des Gelehrten, der auch als Chemiker einen ausgezeichneten Ruf besitzt, sowie des Büreaus, das die Verwertung der Entdeckung für eine bedeutende Summe erworben hat. Das Mineral selbst ist von graugrünlicher Farbe, völlig geruch- und geschmacklos und im Markasit nur in geringer Menge vorhanden. Es ist so luftempfindlich, daß es, sobald es mit der atmosphärischen Luft in Berührung kommt, je nach seiner Menge in wenigen Sekunden oder Minuten von dieser völlig aufgesaugt wird, aber gerade in diesem Umstande wurzelt seine Bedeutung. Professor Lirpa erkannte nämlich, daß schon wenige Minuten" später, nachdem er eine Quantität Lirpatimon sich hatte auslösen lassen, in seinem Zimmer eine beträchtliche Temperaturerhöhung stattfand, die ausschließlich durch das neue Element hervorgebracht wurde. Er setzte nun seine Versuche fort und gelangte zu den in Folgendem kurz gemeldeten Ergebnissen: Das Lirpatimon ist schon in geringer Menge eni zu Heizungszwecken vorzüglich verwendbarer Stoff. Man ve- darf, um mit Lirpatimon zu hetzen, gar keiner H^ung anlage, man nimmt einfach eine Quantität des tn Pulver- hin eifrig fortgesetzten Forschungen. Was sie aber für uns so bedeutungsvoll gestaltet, ist nicht der Umstand, daß zu deu etwa 70 Elemeuten (Grundstoffen) ein neues gekommen ist, sondern eine Eigenschaft des neuen Stoffes, die ihn zu der Aufgabe berufen zu haben scheint, einen vollständigen Umschwung unserer bisherigen Heiztechnik, sowohl was das zur Verwendung kommende Heizmaterial wie die Heizanlagen anlangt, in wahrscheinlich nur nach wenigen Jahren zu bemessender Zeit herbeizuführen. Sobald das Lipartimon erst allgemeine Anwendung findet, werden unsere Oefen und Herde — wenigstens im Privatgebrauch und in ihrer jetzigen Form — völlig verschwinden, und um das Zuendegehen des Kohlenvorrats der Erde brauchen wir uns dann auch keinerlei Besorgnissen mehr hinzugeben, da man sich nach Einführung des Lirpatimons — und der technischen Vervollkommnung seiner Herstellung und Anwendung — vermutlich keine Mühe mehr geben wird, die teuren „schwarzen Diamanten" dem Schoß der Erde zu entreißen. In der That, die Frage, was dereinst an die Stelle der Kohlen zu treten bestimmt sein werde, hat ihre Lösung gefunden. Und nicht, wie einige vhantastische Forscher früher gemeint haben, das in seine Grundbestandteile, in Wasserstoff iind Sauerstoff, durch Elektrolyse zerlegte Wasser wird diese Stelle einnehmen, sondern ein ganz neuer Stoff, von dessen Existenz selbst die Gelehrten bis vor kurzem noch nicht einmal eine Ahnung hatten. Hören wir zunächst, wie — nach dem uns freundlichst zur Verfügung gestellten Bericht des Patentbüreaus von K. L. Asch & Ko. in Wien, das die alleinige Verwertung des Patentes erworben hat — Professor Lirpa auf seine Entdeckung gekommen ist. Der scharfsinnige Geolog hatte bei den von ihm angestellten Untersuchungen über die Wärmezunahme in der Tiefe der Erde die Wahrnehmung gemacht, daß die Temperatur in manchen nach außen gut abgeschlossenen Schächten, Höhlen u. s. w. nicht unerheblich, ja in einigen sogar bedeutend höher sei, als dies mit den Temperaturverhältnissen der Umgebung in Einklang stand. Die Räumlichkeiten lagen weder tief genug, um durch ihre Lage ihre höhere Wärme zu rechtfertigen, noch vermochte der Geolog irgendwelche Erscheinungen aufzufinden, als deren Wirkung der befremdliche Umstand angesehen werden konnte. Indem er nun die Gesteine, aus denen sich die Feuilleton. Gin neues Keizmaterial. (Nechd uk verboten.) In den letzten Jahren hörte man häufig die Behaup- fciirn, daß die wissenschaftliche Forschung mit den Errungen- Mften des 19. Säkulums ihren Höhepunkt nunmehr er- mcht habe und auf dem Gebiete der Entdeckungen und Windungen in der Folge ein gewisser Stillstand zu er- mrren sei. Nichts kanu törichter sem, als diese allen Bietzen des menschlichen Fortschritts widerstreitende An- pidunnq. Weit eher dürfte die Ansicht am Platze sem. Eh die Menschheit erst am Anfang ihres wissenschaftlichen Siegeslaufes befindlich sei, und daß wir in den lriitueck- Maen der letzten hundert Jahre, so großartig sie sind, in Wirklichkeit erst die Herolde der Erfolge der Zukunft *t uns sehen. , In der That hat das Jahr 1900, das dem 19. ^ahr- hmdert den Namen gegeben hat und trotz der reichs- W ziel len Todeserklärung dieses Jahrhunderts dessen Wes, und nicht das erste Jahr des 20. Jahrhunderts ist, Eine Entdeckung gebracht, die diese Behauptung zu bestätigen tränet ist und die besten Hoffnungen für das 20. Jahr- fcabert rechtfertigt. Wenn es sich dabei auch nicht um die Hobachtung eines so. seltsamen Phänomens wie die Äm laenstrahten oder die Konstruktion eines so wunder- fcren Apparates wie des elektrischen Fernsehers handelt, jo scheint doch die Entdecknng außerordentlich genug, um L Interesse weitester Kreise in Anspruch zu nehmen, La sie, wie keine zweite, gerade für das praktische Leben 3on unberechenbarer Tragweite sein wird. Wir reden von ’ir von Tr. Alexander Lirpa, Professor an der Unmer- filät zu Bukarest, gemachten, Aufsehen erregenden Ent- Wung des neuen Elements Lirpatimon (Ln), über 2iefsoeben die ersten Nachrichten in Bukarest und Wien zur Nmffentlichung gelangten. ' Dr. Lirpa ist kein unbekannter Mann mehr; er ist «ir. «alter und wiederholt in Verbindung mit wichtigen Cr- chndnmgen genannter Forscher. Die Entdeckung dev Lirpa- iimons verdankt er auch nicht etwa dem Zufälle, sondern kiügtchenden Studien und bewußten, über mehrere ^zahre Ar, 77 «SÄ an Fcuerungs- und Beleuchtungsmitteln. — Wiesbaden, beim Stadtbauamt, Abteilung für Kanalisationswesen, Kanal- Bauaufseher. ** In Amerika verstorbene Heffm. In New - Jork: John Karl Loos, 36 Jahre alt, aus Kassel. Daselbst: Michael Müller, 60 Jahre alt, auS Bornheim. Daselbst: Jakob Fürth, 63 Jahre alt, aus Wiesbaden. Daselbst: Jakob Börckel, 71 Jahre alt, aus Alzey. — In Jersey City Heights, N. I.: Adam Ebert, 67 Jahre alt, auS Elm. — In Greenpoint, Brooklyn, N.-A.: Konrad Bindewald, 37 Jahre alt, aus Alsfeld. — In New- Haven, Kann.: LouiS Weckesser, 66 Jahre alt, aus Kur- Hessen. — In Allegheny, Pa.: Joseph Loebig, 40 Jahre alt, aus Dieburg. — In Pittsburg, Pa.: Konrad Euler, 65 Jahre alt, aus Heffen-Kassel. — In Boston, Mass, f Konrad Mohr, 71 Jahre alt, aus Bergheim. — In Dayton, O.: Viktoria C. Otto, geb. Huth, 72 Jahre alt, aus Altengronau (Hessen-Nassau). Daselbst: John Ihrig, 51 Jahre alt, aus Momart. — In Philadelphia, Pa.: Daniel Metzger, 66 Jahre alt, aus Stockstadt. — In Richmond, Ba.: Witwe Wilhelmine Fahr, 86 Jahre alt, aus Gemünden. — In New Hamburg, Ontario, Kan. : Frau Maria Becker, geb. Köhler, 79 Jahre alt, aus Schwarz. — In Pasadena, Kal.: Frau Carl Brenner, 59 Jahre alt, aus Hessen-Kassel. — In Brooklyn, N.A.: Philipp Baltz aus Heimersheim. Daselbst: Katharina Koppel, 63,Jahre alt, aus Sauer-Schwabenheim. — In Hoboken, N.J.: Heinrich Eggerding, 69 Jahre alt, aus Großenwieden (Kurhessen). — In Mount Vernon, N.-A.! Joseph Weber, 70 Jahre alt, auS Hessen-Darmstadt. — In Jacksonville, Jll.: Witwe Helene Haupel, 76 Jahre alt, aus Hessen Nassau. — In Belleville, Jll.: Witwe Anna Maria Procasky, 86 Jahre alt, aus Eppenhain. — In Farmdale, Tazewell Co., Jll.: Katharina Glabe, 84 Jahre alt, aus Niederaula (Hessen-Nassau). — In Town of Hastings, N.-A.: Sophie Reifenkugelf, geborene Becker, 77 Jahre alt, a»S Alsheim. — In Tell City, Jnd.s: Witwe Katharina Becker, 71 Jahre alt, aus Kassel. — In St. Paul, Minn.: Frau I. Reinhardt aus Hessen- Darmstadt. — In Mount Vernon, Jll.: Wilh. Decker, 71 Jahre alt, aus Mademühle (Hessen-Nassau). — In Findlay, O.: Susanne Satley, geb. Eckard, 50 Jahre alt, aus Darmstadt. — In New Zork: Karl Frohmann, 37 Jahre alt, aus Hanau. Daselbst: Otto Eh le, 43 Jahre alt, aus Rauschenberg (Kurhessen). Daselbst: Johann Anton Michel, 71 Jahre alt, aus Bornich (Heffen-Nassau). Daselbst: Sebastian Schneider, 61 Jahre alt, aus Dalheim. 0 Daaden i. Westerw., 28. März. Die von der Acetylen-Apparate-Fabrik Gießen, R. Welkoborsky, für hiesige Gemeinde erbaute Acetylengas-Anlage ist nunmehr fertiggestellt, und der Betrieb vor ca. zwei Wochen eröffnet. Die für Rechnung der Gemeinde ausgeführte Anlage hat eine Straßenlänge von rund 4000 Meter, und können an die Gasanstalt bis zu 1000 Flammen angeschlossen werden. Die Gasanstalt an sich präsentiert sich sehr einfach; sie besteht aus einem 14 Quadratmeter- großen Raume für die Entwickelungs- und Reinigungsapparate, Zentralgasuhr, Manometer rc., einem Aufbewahrungsraum für das Calcium Carbid und dem Gasometer mit 14 Cbm. Inhalt. Soweit sich bis jetzt übersehen läßt, findet die Acetylen-Beleuchtung bei hiesiger Bevölke- rung großen Anklang. Jedenfalls ist durch die hiesige Anlageider Beweis geliefert, daß sich nun auch die kleineren Gemeinden eine moderne Zentralbeleuchtung ohne große Kosten leisten können. Sowohl elektrische Beleuchtung mit Dampfkraft als auch Steinkohlengasbeleuchtung sind für kleinere Kommunen wegen des hohen Anlagepreises niemals besonders rentabel, während sich bei Acetylen-Beleuchtung selbst bei kleineren Anlagen eine Rentabilität nachweisen läßt. Blickensderfer Schreibmaschine. Weitaus bestes System Höchste Auszeichnung: Chicago 1893. Goldene Medaille: Solingen 1896. Goldene Medaille: Mouline 1896. Goldene Medaille: Rouen 1896. Goldene Medaille: Omaha 1898. Kein Farbband, direkte Färbung. Automatische Herstellung der Wort-Zwischenräume. 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Vermischtes. * I n den Vestibules und Gängen des kaiserlichem W i n t e r p a l a st e s in Petersburg sammelten sich vor kurzem gegen Abend einzelne Gruppen leise und erregt miteinander sprechender Herren und Damen in Halbgalatoilette. Ihre Mienen drückten Aerger, Unruhe und sogar etwas wie Furcht aus. Die Herrschaften hatten auch alle Ursache zur Besorgnis, denn Nikolaus II. und seine hohe Gemahlin waren nicht im Palais anwesend und niemand wußte, wo sie sich hinbegeben haben konnten. Mit ihnen war eine neue Hofdame, die sich der besonderem Gunst der Zarin erfreute, verschwunden. Mlle. Lubow, ein bildhübsches, übermütiges, junges Mädchen voll sprühenden Witzes, wird von den übrigen Damen des Zarenhofes als ein Eindringling betrachtet, und man traut ihr nicht viel Gutes zu. Schon seit mehreren Tagen munkelte man davon, daß Ihre Majestäten zwischen vier und sechs Uhr nachmittags, während welcher Zeit sie sich in ihre Privatgemächer zurückzuziehen pflegten, ohne jegliche Begleitung, als die des erwähnten Ehrenfräuleins, den Palast verließen. Man wartete und wartete. Da tauchte plötzlich das von h'er Aufregung gerötete reizende Gesicht der Mlle. Lubow zwischen den Orangerien de- Haupttreppe auf. Fast außer Atem rief sie: „Ich fomm um Ihnen die Entschuldigung Ihrer Majestäten zu über Mitteln. Man wirb in wenigen Minuten unten sein. Si< tnögen einstweilen den Thee einnehmen, und mit ben Konzert beginnen!" Damit lief sie davon, um in aller Eile Toilette zu machen. Wie dann am nächsten Tage ver> lautete, hatte das Herrscherpaar wieder eine seiner heim' lichen Nachmittagsfahrten unternommen, bei welcher e- sich diesmal der schlechten Beschaffenheit der Wege halber verspätete. Prinz Polatzow erzählte einigen Intimen, e( habe außerhalb der Stadt auf einsamer verschneiter Landstraße in der Nähe eines kleinen Tannengehölzes eine schlichte Troika halten sehen, in der zwei einfach gekleiöe/,- Damen saßen, die immer von neuem in herzliches Lachen ausbrachen über die possierlichen Bewegungen eines Herrn der in zusammengekauerter Haltung im Schnee umty/ hüpfte und sich bemühte, die krächzenden Laute einer Stroh, zu imitieren. Der Prinz versicherte, daß ihm keinen Mo ment ein Zweifel an der Identität der drei Personen ge kommem sei. Man begreift, daß diese harmlosen Amuse ments, denen sich der Zar und die Zarin in letzter Zen hingeben sollen, nicht sehr nach dem Geschmack derjenigen sind, die eine gewisse Verantwortung für das Leben be? russischen Kaiserpaares übernommen haben. * Zwei Frauen von einem Lehrer ermordet. Vor den Assisen in Campobasso (Italien) wird sich dem nächst ein Elementarlebrer aus Salerno wegen Kirchen raubes und Doppelmoroes zu verantworten haben. Felic? Pizzolante, so heißt er, war sehr vergnügungssüchtig, aber auch sehr schlecht besoldet. Um seine Einkünfte zu bei mehren, brach er mit zwei Freunden und zwei Frauen, Mutter und Tochter, in eine Kirche ein und raubte alle?, was nicht niet- und nagelfest war. Da aber die Flauer mit dem Anteil, den sie erhielten, nicht zufrieden waren, und der Räuber infolge dessen ihrer Schweigsamkeit nid i trauen konnte, beschloß Pizzolante, sie zu ermorden. Man machte einen gemeinschaftlichen Ausflug in die Berge und rastete dort, wo die Felsen steil nach dem Alente abfielen einem kleinen Fluß, der in das Meer mündet. Hier band Pizzolante mit seinen Helfershelfern zuerst die Mutter ermordete sie vor den Augen der Tochter, und machte jid) dann über das Mädchen her, das zwei Jahre lang feine Geliebte gewesen war. Die Leichname wurden mit Steinen beschwert und in das Wasser geworfen. Fünf Jabre sind seitdem vergangen. Wohl schwirrten allerlei Gcrümte übei den Verbleib der Frauen umher, aber sie gewannen fein feste Gestalt, bis schließlich in Zwischenräumen von wenigen Wochen zwei Leichen vom Meere an das User geschwemnil wurden, welche als die der vermißten beiden Frauen erkannt wurden. Endlich meldete sich auch eines Tages ein Hirte, der vom anderen Ufer pes Flusses, unter einem Busch versteckt, der Menschenschlächterei beigewohnt hatte, und die schauerliche Mordscene mit allen ihren entsetz' lichen Einzelheiten dem Untersuchungsrichter vortragen konnte. Als der Lehrer verhaftet wurde, konnte et nu, durch ein großes Polizeiaufgebot vor der Wut der Menge geschützt werden. ist jeder praktischen Hausfrau dringend zu emp&hlen, denn man kann durch ihren Gebrauch an Bohnenkaffee sparen. gÄ eidenstoffe, 7^ Sammte von Elten & Keussen VdVetS M« HxL unfCTf öhittetlextieijd. Linde9» Essenz form in den Handel gelangenden Stoffes, schüttet ihn in einen Topf oder in ein kleines Blechgefäß und stellt das Gefäß sodann am besten in die Mitte, nach Belieben aber auch in einen Winkel des zu erwärmenden Zimmers. (Das Lirpatimon wird, da es sich sofort in der Luft auflöst, in luftdicht verschlossenen, cylinderförmigen Blechgefäßen verwahrt, in denen sich ganz unten am Boden eine runde, etwa einen Zentimeter im Durchschnitt haltende, durch einen Schraubenpfropfen fest verschließbare Oeffnung befindet. Durch diese läßt man so viel von dem Pulver heraus, als man zu verwenden geneigt ist, dann verschließt man die Oeffnung wieder so fest wie möglich. Um zu verhindern, daß in den bei allmählicher Entleerung des Gefäßes entstehenden leeren Raum Lust eindringt, ist der oben auf dem Cylinder sitzende Pfropfen so eingerichtet, daß man ihn der abnehmenden Masse des Inhalts nachschieben kann. Auf diese Weise läßt sich das Pulver lange Zeit aufbewahren.) Sobald das Lirpatimon mit der Luft in Berührung kommt, wird es von dieser gierig aufgesogen, so daß von einer Quantität von 20 Gramm'schon nach zehn Minuten nichts mehr zu sehen ist. Sogleich aber, nachdem sich ein Atom des Elements mit dem Sauerstoff der Luft verbunden >hat, entwickelt es seine Wärme erzeugende Eigenschaft. Eine ausreichende Erklärung für diesen Vorgang hat Professor Lirpa noch nicht gefunden, sicher ist nur, daß schon 20 Gramm des Minerals hinreichend sind, ein gewöhnliches Wohnzimmer von etwa fünf Meter im Geviert und ebensolcher Höhe auf mehrere Stunden angenehm zu durchheizen; es genügt dann, von Zeit zu Zeit etwas Pulver aufzuschütten, um in dem Raume die gewünschte Temperatur zu erhalten. . ,A"fwsung Lirpatimons und die sich daran schließende Wärmeerzeugung geschieht ohne jede Flammenerscheinung, sowie ohne jede Gas- und Dampfentwickelunq. Sie entzieht sich vollständig der Wahrnehmung, auch nicht der gerfngste Geruch ist zu verspüren. Für die Zusammensetzung der Zimmerluft bleibt der Akt ohne alle Folgen ja die mit der Wärme des Lirpatimons gefüllte Luft ist der Gesundheit weit weniger nachteilig, als die mit den Ausdünstungen unserer Kohlenfeuerung geschwängerte. Und nicht allein das, sie übt sogar einen äußerst erfrischenden und anregenden Einfluß auf das Nervensystem aus, trocknet die Zimmerluft nicht aus und und verwahrt vielleicht noch manche andere für hygienische oder therapeutische Zwecke wertvolle Eigenschaften, deren Feststellung die Aufgabe der ferneren Forschung sein muß. Tie Lirpatimonheizung bietet aber gegen die bisherige Kohlen- und Gasfeuerung noch manche anderen Vorteile. Die bisherigen Heizungsanlagen erzeugen die Zimmerwärme durch Ausstrahlung; vom Ofen aus arbeitet sich die Wärme allmählich durch den zu erwärmenden Raum. Ganz anders bei der Lirpatimonheizung, die gleichzeitig in allen Teilen des Zimmers Wärme hervorruft, nicht nur in der Nähe des Ausstrahlungsherdes. Daher kann man auch in einem mit Lirpatimon geheizten Zimmer bei der größten Kälte seinen Platz ohne Gefahr zu frieren ruhig in der Nähe des offenen Fensters nehmen, wenn man sich nur vor Zugluft in Acht nimmt. Es ist dort fast ebenso warm wie mitten im Zimmer; man kann also das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden und auch im Winter für ausreichende Zuführung frischer Luft Sorge tragen. Von Zeit zu Zeit, etwa alle paar Stunden, ist es überhaupt erforderlich, einmal ein Paar Minuten das Fenster zu öffnen, um neue Luft zur Aufsaugng des Lirpatimons hereinzulassen. Ein weiterer Vorzug der neuen Heizmethode besteht in ihrer vollständigen Gefahrlosigkeit. Verbrennungen, Erstickungen sind nicht mehr möglich, alle Feuersgefahr ist ausgeschlossen. Man bedarf keiner Oefen und Essen mehr, erspart alle Ausgaben für Kohlentransport und Kaminreinigung. Jede Hausfrau kann ihren Feuerungsbedarf! für volle acht Tage vom Kaufmann in einem der erwähnten Gefäße nach Hause tragen. Die Sauberkeit der Zimmer gewinnt bedeutend, da es weder Ruß noch Kohlenstaub mehr giebt. Man braucht auch nicht mehr eine halbe oder ganze Stunde auf die Durchheizung eines Raumes zu warten, vier Minuten sind hinreichend zur behaglichen Erwärmung des größten Zimmers. Man kann sich jedes Zimmer, jedes Gelaß, in dem man im Winter vorübergehend zu thun hat, sofort durchwärmen, braucht also in Räumen, in denen kein Ofen steht, keine Erkältung mehr zu fürchten. Um in einem Zimmer genau die Temperatur feststellen zu können, deren man bedarf, genügt es, einen der kleinen, mit Thermometer versehenen, elegant gearbeiteten Metallapparate, die man bequem wie kleine Lampen in der Hand tragen kann, im Zimmer aufzustellen, und die zur Aufnahme des Pulvers besttmmte Röhre so weit zu füllen, bis das Thermometer die gewünschte Temperatur anzeigt. Natürlich gehört erst einige Uebung dazu, um für ein Zimmer die seiner Größe entsprechende'Quantität Pulver herauszufinden. Ungefähre Angaben werden aber den Gefäßen bergefügt. Der Apparat bleibt vollständig kalt, da die Wärmeentwickeluna erst statt hat, wenn sich das Lirpatimon aufgelöst hat. Anders dagegen, wenn das Pulver in geschlossene Gefäße gebracht wird, worin ge nügend Luftraum ist, um seine Entwickelung zu gestatten. Diese erhitzen sich dann bedeutend, und es ist ebensowenig geraten, sie anzugreifen, als man jetzt wagen darf, nn glühende Oefen zu rühren. Diese Eigenschaft des neuen Elements macht es aber außerordentlich wertvoll auch für Kochzwecke. Die genannte Firma beabsichtigt, Apparate in den Handel zu bringen, die Gelegenheit bieten, das Lirpatimon zum Kochen der Speisen und Getränke zu verwenden. Die Töpfe werden direkt auf die obere Platte des verschlossenen Gefäßes ge setzt, das den Stoff enthält. Dieses aus Eisen bestehende Gefäß — etwa einem kleinen Kanonenrohre ähnlich, und auf Porzellanfüßen stehend — erhitzt sich in wenigen Ml nuten dergestalt, daß die Zubereitung der Speisen mit erstaunlicher Schnelligkeit vor sich geht. Ein Liter Wasser kocht bei Anwendung von nur 5 Gramm Lirpatimon denn man braucht in den geschlossenen Apparaten natürhm kleinere Quantitäten — innerhalb drei Minuten. Um w;- neue Element also völlig in den Dienst unserer Küche w stellen, braucht es nichts als einige einfache Vorrichtung^ die uns die Technik vermutlich bald genug darbiettti miri Noch sei erwähnt, daß sich das Element in Wasser garn ebenso auflöst, wie in der Luft, man kann daher Wasser, das man nicht zu trinken beabsichtigt, wie z. B. Bade- oder Aufwaschwasser, in unglaublich kurzer Zeit dadurch kochend oder heiß machen, daß man die entsprechende Quanttta Lirpatimon einfach hineinwirft. Auf diese Weise bereitet man sich in wenigen Minuten ein warmes Bad. , Für Beleuchtungszwecke ist das Lirpatimon ansmeinem. unverwendbar; ob es für technische Zwecke, und besonder^ für motorische, Verwertung finden kann, läßt sich noch nim- sagen. Jedenfalls genügt schon seine Verwendbarkeit oi* Heizmaterial, um ihm unter Heranziehung seiner Vorzuch eine geradezu glänzende Zukunft zu sichern und einen beigen Umsturz in der Heiztechnik herbeizuführen. Die M tst nur, ob der Stoff in genügender Menge wird bei»' werden können. Auch auf diese Frage antwortet i wähnte Büreau bejahend. -Es sei Professor Lirpa gUung • das neue Element auch noch in zahlreichen anderen/) bindungen nachzuweisen. In kurzem werden sich EY chemische Fabriken mit seiner Herstellung beschäftigen' das Büreau hofft, daß dann bereits die Kosten der Tttp timonheizung sich — ganz abgesehen von allen I. übrigen Vorzügen — um die Hälfte billiger stellen wer als die der Kohlen-, Gas- oder Dampfheizung. 2452 Meine ooooooc Idol Nlici 'Hu, W iw e. außer dem tint M ®ieien> Zu ben in di uchuhMdm Ges ■ ! Mckche betM tzriMW w ; Herren Mn p Macht wnden. , Ten, Adolf LZ gl Bert im yimnu c X AM Ach N eröffnet Arbeiten bei Um ge . .Z 2395 'M 1 J SpreehetB nacht Um Äe ®ol, Stan llousimaut IMatz. Außrrord S'Wfe’' ,8?ugen eine: ’ UJ ^hnee i Cb"S«ee*: .""Hm lei« “btt> M» I? temiojti - ®3>ai ta, L'i® b"6 !'l? haben. "Zehrer^ Stollen) tuirb)ic> 5nd ivegen £ wrten faß lUUgUNgsjüG-. ,e Einkünfte r.' ;n und zivej > 5J und raubt/• Sa aber die >- 'At zufrieden 7 . «chweigsWktr >e zu emM k lug in die $ir dm Alente t: t mündet, w n zuerst die chter, und ir.t: uei Jahre fe ! wurden mr. en. Fünf A allerlei ®mt. 'r sie geh»1- nrimmmM/me t, 'er eine sijAttz wen, bei '> das Ujtrpidim omf tiucr tyti ein M, unter mm i tagetoo^t Me. iften mP KcGn Miiax jrbf, tonnte et rj der Wut her Set Taustrau dring»/ man kann ,l"' iknenkaffee SM OlttillW •‘»IH Iteii&Kew KttleH- mb eö i'\t eben'-- jetzt wagen fc ementö wach! chzwecke. n Handel» .man jura n. Die i«.*; nenrohre it sich in W; timg der M- ,ebt. k"l uler- 8- 2iS en »?«’ ;■ )tei MiM L ■ .Öin®1' -n!»»" b°U KB -SK" Ä ftcheu.' ^ iv: sgs; Bekanntmachung. DaS »ahreu der zwei vierräderigen Gießfäfser und rlneS zweiräderigeu Gießfasses pro L. April LSOV/LSVI L-B im Submissionswege vergeben werden. ResUkiterende wollcn ihr tff'rten bi» »um 5 April l. I. verschlosse-i, mit entsprechender Aufschrift msehen, bei der unterzeichneten Behörde einreichen, woselbst auch die kkdtngungen eingesehen werden können. ließen, am 29. Mär, 1900. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 2452 Gnautb.__________________________ ^Bekanntmachung. In den hiesigen ZLaröier- und Krisier- zcschäflen findet für Bedienung in und außer dem Kaufe vom 1. April l. I. aö eine geringe Preiserhöhung statt. Gießen, im März 1800. 2352 km«. Kurdin- II. FrifikrgksNstswhadkl. Ortsgewerbeverein. Zu den in diesem Jahre seitens des hiesigen Ortsgewerbevereir.s -abzub-altenden Geselleuprüfuugeu können Anmeldungen bei unserem Hauslehrer, Herrn L. Traber, gemacht werden, woselbst auch etwaige Auskünfte bereitwilligft erteilt werden. Erwünscht ist es, daß die Anmeldungen möglichst bald seitens der iherrrn Meister persönlich erfolgen, doch können dieselben auch schriftlich .pmiacht werden. 2417 Der Vorstand. ft Meine Wohnung befindet sich ab 1. April 5 Bleichstrasse 5. * ch K 4 2 395 Tierarzt Seiderer. G J Sprechstunden: 7 bis 8 Uhr vormittags, 1 bis 2 Uhr nachmittags. Sonntags 8 bis 9 Uhr vormittags. 4AK«O<»OOOGGG0GOO»GGKGOGoI Meine Wohnung und meine Geschäftsräume befinden sich Reuenbäue 43, parterre. Koufirmaudeu-Wäsche für Knaben und Mädchen; sowie nach Ach. Außerordentlich billig. 1652 Jos. Mark. DQOOOOOOOOOOOOQOOOOOOQOOQ S Geschäfts-Empfehlung. § Hiermit dem werten Publikum zur gefl. Anzeige, daß ich am O 10 hiesigen Platze ein O 8 Weißbmder- Md LMn-Geschäst - ' S eröffnet habe. Halte mich in allen in mein Fach einschlagmden o Q Arbeiten bei prompter und billiger Bedienung bestens empfohlen. Q 0 Um geneigten Zuspruch bittet O ;R Heinrich. Konrad, q Q Krosdorferstraße 7. Q IQ Bestellungen werden auch im Restaurant „Zum Wiener O |Q Hof" und Gandgasse 50 entgegen genommen. 2217 Q Konfirmanden Stiefel und Schuhe rr jrder Preislage, empfiehlt zu außerordentlich billige« aber feste« Preisen daS Deutsch-Amerikanische Schuh-Geschäft 2m -Adolf Beverstein, ffaffnflipht Versicherung in unbegrenzter Höhe ll dllplUVilr gegen Körperverletzung u. 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Ruttershausen, 29. März 1900. Großh.BürgermeistereiRuttershausen. ___________Klinket. 2426 Moulag den 2. April 1900, nachmittags 2 Uhr, versteigere ich mit Einwilligung des Herrn Bäckermeisters Fritz Schreiner in besten Hof, Eingang Wetzsteingaffe: Eine große Partie Haus- und Küchengerätschaften, Kleidungsstücke, namentlich 1 Kleiderschrank, 1 kleine Kommode, 1 Blumentisch, 1 runden Tisch, 1 hölzerne und 2 eiserne Bettstellen, 4 Stühle, 1 Signalhorn (für Schaubuden), 1 Nebel- bilder-Apparat, 10 Bände Meyers Konversationslexikon und viele kleinere Gegenstände. Die Versteigerung findet be- stimmt statt. 2440 Geitzler, Gerichtsvollzieher. Mobiliar-Dersteiskrims. Montag de« 2. April, nach- mittags 2 Uhr, versteigere ich im Bieker'fcheu Saale, Neustadt Nr. 55 dahier, nachverzeichnete Gegenstände: Eine Herren- und eine Damen-Uhr, eine Nähmaschine, eine fast neue Waschmaschine, ein voll- stäud.Bett, eine Kommode, ein Sopha, einen ovalen und einen viereckigen Tisch, einen Epiegel, zwei Schließkörbe, Weinzeug und Kleider, sowie Haus- und Küchengeräte. 2444 I. A.: Schneider. uninfrlrliiniuii Apotheker E. Hammerechmidts RMnwiirslr mit Wittling D. R. Patent 95277 anerkannt bestes Mastenvertilgungsmittel der Welt. Für Haustiere nicht giftig. Nur echt mit Namenszug. Zu haben bei W. Kitbinger, Löwen-Drog., Gustav Walter, Drog. Herr F Laubenbach in Hofheim bei Worms schreibt: »Die Rattenwürste A.A. Patent sind ein Radikalmittel, ich habe 22 tote Ratten gefunden". 1236 | 86000 rote Betten wurden Vers., ein Beweis, wie öetlevt m Netter» 1 find. Ober«, Unterbett u. Kiffen 12'/», prachtvolle KotelVetten nur 17Ve, Kerrfchaftsvette« 22V» Wk. Preisliste grat. 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