1900 Sonntag den L April MsteS Glatt. fSWigj Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Giefzen älMk 6 km 4 2 1301 7201| II ab Kirchhain 925 2° 7SS [[ 8,41| an Schweinsberg ter Bri> Jr'äu echtMÜ and W iotbll,* lenaoflteßj gleich hochfeines ZSezuft,prei» vierteljährl. Mk. 2,9* monatlich 75 Ps§ mit Bringerlohn; durch die Abholestelle, vierteljährl. Mk. 1,96 monatlich 65 Pfg Bei Postbezug Mk. 2,40 vicrtcljähri mit Bestellgeld ie 10 5k, 1. April B. I Alle Anzeigen-BermittlungSstellen deS In- und AuSlanv-. nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegn ZeilenpreiS: lokal 12 Pfg., auSiWtß 20 Pfg W***Me, »Spedition und Druckerei: >4*rHt«6e Ar. 7. vom heutigen Tage. 4) Bezüglich der Kosten: die Kosten der Parteien werden wettgeschlagen. Die Gerichtskostcn nach dem gemäß Artikel 5 des Schiedsgerichtsvertrages aufzustellenden Verzeichnisse sind von den Parteien zu gleichen Teilen, d. h. von jeder ist ein Drittel zu tragen. 5) Die Anträge der Parteien werden, so weit sie mit obigem Dispositiv nicht übereinstimmen, abgewiesen. 6) Eine authentische Ausfertigung vorstehenden Urteils ist jeder Partei durch Vermittelung deS Schweizer Bundesrats zuzustellen. Das Urteil ist klar, Portugal wird es anerkennen und zahlen müssen. Da aber das Königreich kein Geld hat, so wird es sich dieses Geld irgendwo borgen, und da ist auch der gefällige Freund in der Nähe und hält schon die volle Hand hin. England wird das Geld vorstrecken, die Garantie für die Zahlung übernehmen und zu seiner Sicherheit die Delagoabai als Faustppfand nehmen und besetzen. Auf diese Art hat man auf einige Millionen sich das Eingangsthor zur südafrikanischen Republik gesichert, die selbst dann, wenn sie im Kriege nicht unterliegt, wirtschaftlich in die Hände Englands gegeben ist. Gefunden: 1 Vorstecknadel und 1 Stück Tuch. Gießen, den 31. März 1900. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Muhl. Adrefie für Dcpcfchcn: Anzeiger chieß^ Fernsprecher Nr. 51. Gratisbeilage«: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Muer für hessische Volkskunde. Kirchhain, den 27. März 1900. Der K. Landrat: Fhr. Schenck zu Schweinsberg. * Politische Tagesschau. Gieß°en, den 31. März 1900. I Der Schiedsspruch in dem Delagoastreit ist nunmehr nach zehnjähriger Verhandlung von dem Berner Schiedsgerichte gesprochen und veröffentlicht worden. Wenn es sich in dieser Frage auch nur um Civilansprüche seitens Privater an die portugiesische Regierung handelt, so hat doch der ganze Schiedsspruch gerade im gegenwärtigen Augenblicke hohes politisches Interesse. Der Streit dreht sich, wie in Erinnerung gebracht sei, um die auf sechs Millionen Dollars bezifferten Ansprüche, welche die an dem Bau der Bahn von Lourenzo Marques nach Prätoria beteiligten Unternehmergesellschaften gegen die portugiesische Regierung geltend machen. Hinter den Unternehmergesellschaften steht in erster Linie Großbritannien, das, seitdem durch das schiedsrichterliche Urteil des Jahres 1875 die Delagoabai unbestrittener Besitz Portugals ist, seine Bemühungen, Portugal | aus diesem Besitz zu verdrängen, nie eingestellt und diese Bemühungen verdoppelt hat, seitdem es offen die Hand nach dem Transvaal ausstreckte. Geht Transvaal früher oder später in englischen Besitz über, dann wird der Wert dieses Besitzes ins ungemeffene erhöht, wenn durch den Erwerb der Delagoabai eine unmittelbare Verbindung Transvaals mit dem Meere geschaffen wird. Das Schiedsgericht in Bern hat nun am 29. März folgendes Urteil gefällt: 1. Das Schiedsgericht lehnt alle auf eine Ergänzung der Enquete abzielenden Anträge ab; es lehnt ebenfalls ab, das Urteil in der Hauptsache und das Urteil, betr. die Entschädigung für Ländereien, zu trennen; 2. es beschließt dagegen, ein definitives Urteil in der Hauptsache sofort zu erlassen, und den Parteien eine authentische Ausfertigung des Dispositivs zuzustellen, welcher eine Ausfertigung des vollständigen Urteils mit den thatsäch- lichen und rechtlichen EntscheidungSgründen in kurzer Frist folgen soll. Hierauf gestützt, fällte das Gericht folgenden endgiltigen Spruch: 1. die Regierung von Portugal wird verurteilt, den Regierungen der Vereinigten Staaten und von Großbritannien zusammen über die bereit« im Jahre 1890 a conto geleisteten 28 000 Pfund Sterling hinaus zu bezahlen die Summe von 15314000 Francs Schweizer Währung zuzüglich der einfach berechneten Zinsen von 5 Prozent dieser Summe vom 25. Juni 1889 bis zum Zahlungstage. 2) Diese Summe soll nach Abzug der auf die klagenden Parteien entfallenden Prozeßkoften und zuzüglich des von den im Jahre 1890 bezahlten 28OOO Pfd. Sterl. noch vorhandenen Restes verwendet werden zur Befriedigung der Obligationsgläubiger der Delagoabai- Compagnie, eventuell auch anderer Gläubiger derselben nach der Rangfolge ihrer Forderungen. Die klagenden Parteien haben zu diesem Zwecke einen Berteilungsplan aufzustellen. Die Regierung von Portugal hat der Regierung der Bereinigten Staaten denjenigen Betrag auszuzahlen, der nach Maßgabe des Verteilungsplanes der von ihr vertretenen Firma Mac Murdo als Obligationsgläubigerin ersten und zweiten Ranges zukommt. Den Rest hat die Regierung an Großbritannien zu Händen aller übrigen Berechtigten auszuzahlen. 3) die im letzten Absatz des Artikels 4 des Schiedsgerichtsvertrages vorgesehene sechsmonatige Zahlungsfrist läuft frf4 Buchacker tersweg 16 ei den Lwotto Universität und Hochschule. — Grnauutr Pfarrer G. Joß in Herzogenbuchsee (Kanton Bern) an Stelle des verstorbenen Prof. Dr. Blösch zum o. Professor für praktische Theologie an der evangelisch-theologischen Fakultät der. Universität Bern. Lokales und VrovinsieUe». N. Aus dem oberen Niddathale, 30. März. Der Aufschwung im Holzhandel, in den Geschäften, welche Volz verarbeiten, sowie der Bedarf an Bau- und Brennholz hat eine Preissteigerung in allen Sorti- menten herbeigeführt, über die Sie in Ihrer Zeitung schon wiederholt Mitteilungen gebracht haben. Die Staatsver- verwaltung hat selbstverständlich die Preiserhöhungen nicht unbemerkt gelassen, sondern hat ihre Tarife in den Revieren, wo es sich besonders empfiehlt, um 15 bis 30 Proz. huiaufgesetzt. Ganz gewaltige Posten werden durch Submissionsverkäufe umgeschlagen. Bon einheimischen Firmen sind es Geschäfte in Alsfeld, Lollar, Heuchelheim bei Gießen, Ilbeshausen, Nidda, Mücke, Hungen, Schotten und andere, welche Hölzer aus dem Vogelsberge beziehen. Von ausländischen Firmen, die sehr bedeutende Holzmassen aus dem Vogelsberge beziehen, sind zu nennen: Die große Zellstoff- fabrik Waldhof bei Mannheim, der Verein für chemische Industrie, mit dem Sitz in Frankfurt, H. Paßmann in Ruhrort, Kausch in Neunkirchen, Munzinger in Kaiserslautern, ganz besonders aber I. Himmelsbach in Freiburg in Baden, welche Firma ein eigenes Sägewerk in unserem Thale bei Eichelsdorf besitzt, und wohl für 100 000 Mark Holz alljährlich aus unseren Forsten bezieht und bei uns verarbeitet. Seit längerer Zeit sind Grubenhölzer mehr und mehr begehrt und werden gut bezahlt. Daß der Transport dieser Erzeugnisse unseren Eisenbahnen sehr zu statten kommt, bedarf keines besonderen Beweises. ? Kesselbach, 30. März. Die hiesige Spar - und Vor schuß lasse (G. m. b. H.) hat dank der umsichtigen Geschäftsleitung auch int abgelaufenen Geschäftsjahr ein recht schönes Ergebnis zu verzeichnen. An Kapitalien wurden aufgenommen 443 825 Mark; ausgeliehen rund 445 000 Mark. Der Reingewinn beläuft sich auf über 4 300 Mark, wovon ein Teil dem nahezu 2500 Mark betragenden Reservefonds, ein anderer als Dividende an die 252 Mitglieder zur Auszahlung gelangt. 90000 Mk. für die Attlegung der neuen Grundbücher gestellt, betreffen, von Interesse. Er führt aus, daß ein Zeitpunkt, bis zu dem die Anlegung neuer Grundbücher erfolgt sein werde, nicht angegeben werden könne. Daß die Fehler unserer jetzigen Grundbücher beseitigt werden sollten, verstehe sich von selbst. Tnß man in den Grundbuchsauszügen auch die Nebenläger bezeichne, werde nicht möglich sein; denn man habe es jetzt mit Personal, nicht mit Realfolien zu thun. Abg. Wolf fragt an, ob es faktisch möglich 'sei, daß Gerichtsschreiber sich ein Einkommen von 6000 Mark beschaffen formen; dann müsse man mittleren und höheren Beamten die Beschäftigung in Nebengewerben untersagen (Zuruf: Ist geschehen.) — Die 90 000 Mark werden bewilligt. Es sei bemerkt, daß das Ministerium in erster Lime auf ältere, erfahrene Amtsrichter zur Errichtung von Grundbüchern, zu verwenden beabsichtigt und deren Vertretung durch Gerichtsassessoren anordnen wird. — In den bewilligten Mehrsorderungen für das „Yber-Lan- des-Gerlcht" sind auch die Mehrforderungen für Gerichts-Assessoren entsprechend denen für Lehramts- und Regierungsassessoren enthalten. Ein Antrag Haas-Mainz und David zu Kap. 103, „Zentralbeamten im Ressort der Justizverwaltung" gestellt, bezweckt die Regierung um eine Vorlage zur Errichtung eines neuen Justizgebäudes in Mainz Zu /rsuchen. Der Justizminister Dr. Dittmer begrüßt die,e zweite Anregung. Weiter berichtet er über die bisherigen Verhandlungen mit der Stadt Mainz. Die Kapitel der Nachtragsforderungen des Justiz-Mi- | Nistenums werden sämtlich nach den Ausschußanträgen erledigt; hierauf wird in der Beratung der Mehrforder- ungen für das Finanzministerium fortgefahren. Bei Kapitel „Bad Nauheim" stattet Abg. Weith dem Finanzminister, dem Geh. Rat Prof. Lepsins unh Ministerialrat Wilbrand Dank für ihre Verdienste zur Hebung I von Bad Nauheim auf die Stufe eines Weltbades ab. (Rufe: Hoch ausbringen! Heiterkeit.) Den Namen der drei Herren werde in den Annalen der Stadt ein Ehrenplatz gesichert fein. Für Bad Nauheim werden 421 513 Mark bewilligt. Zu Kap. 9, „Verzinsung und Tilgung der I ,<2 taatsschuld" bringt Abg. David eine Reihe von Be schwerden über Anordnungen der Zentralleitung der Eisenbahngemeinschaft vor, die darauf hinausliefen, die Arbeits- I zeiteu zu erhöhen, und die Lage der Angestellten zu ver- I schlechtem. Es werde Sparsamkeit auf Kosten der Gesund- I heit der Angestellten und der Gefährdung des Publikums getrieben. Redner läßt sich durch verschiedene Erinnere I ungen des Vizepräsidenten Schmitt, daß derartige Be- I schwerden nicht hierher gehörten, von seinen weiteren Aus- I Führungen nicht abbringen. Der Finanzminister Küchler erwidert, daß die Eisenbahndirektion Mainz nicht dem Fi- I nanz-Ministerium unterstehe, sondern dem Minister für I Eisenbahnen in Berlin. Derartige Anordnungen geschähen von dort aus ohne Mitwirkung der Hessischen Staats-Verwaltung. Abg. Ulrich rühmt die gar zu große Bescheidenheit I des Finanzministers gegenüber dem Minister in Berlin. Man solle durch die Kommissare in Berlin von der be- I kannten thunlichen Berücksichtigung Hessischer Wünsche Ge- I brauch machen, wie sie der Staatsvertrag zulasse und so für Abstellung jener Gepflogenheiten sorgen. Finanzminister Küchler ist beschämt über das Lob I feiner Bescheidenheit; daß sei ihm bisher noch nicht vorgekommen. (Große Heiterkeit.) Im Vertrag mit I Preußen stehe generell überhaupt nichts von „thunlichster | Berücksichtigung Hessischer Wünsche". Er bedauere,' daß I er immer wieder in der Beurteilung des Verhältnisses I der Betriebsgemeinschast einem Mangel an positiver Kennt- I nis der vertragsmäßigen Unterlagen dieses Vertrags-Ver- I hältnisses begegne (Hört! Hört!); man solle sich doch I nicht über die Sachlage hinwegtäuschen. Hessen sei mit I zwei Prozent als Gerneinschaftler in das preußische Staats- I bahnnetz eingetreten; ein direktes Dienstverhältnis I zwischen der Direktion in Mainz und dem Hess. Finanzmin. I bestehe nicht. Alles gehe in direktem Zuge nach Berlin; I das Finanzministerium sei ohne Kenntnisse von der laufen- I den Bahnverwaltung, von Rechtswegen. Alle Beschwerden könnten die Herren hier vortragen, das bestreite er nicht; er bestreite auch nicht, daß ihm das Material sehr interessant fei, und er werde alles thun, was billig fei und seine Wissenschaft erweitere. Abg. Schröder meint, daß Hessen den Vertrag so habe abschließen müssen, alle Wünsche hätten nicht erfüllt werden können. Präsident Schmitt: Tas beziehe sich nicht auf die Tilgung der Staatsschuld. (Heiterkeit.) Abg. David: es fehle also an einer ordnungsmäßigen Instanz, die Beschwerde weiter zu geben. Abg. Köhler- Langsdorf weist nach, daß er seinerzeit bei Beratung jenes Vertrags eindringlich darauf aufmerksam gemacht habe, es werde in Zukunft den Abgeordneten das Recht genommen sein, in Eifenbahnsachen noch mitzureden^ Nach seinen weiteren Ausführungen bemerkt Präsident Schmitt, daß Abgeordnete niemals „dumm" seien, wie der Vorredner behauptet habe. (Große Heiterkeit.)^ Finanzminister Küchler erklärt, daß er bei den preußischen Ministern stets freundliches und bereitwilliges Entgegenkommen gefunden habe. Abg. Schmeel verwahrt sich dagegen, daß man gegen die Nationalliberalen losziehe. Abg. v. Brentano glaubt, daß nunmehr sich auch seine Partei erklären müsse; diese erachte den Staatsvertrag für ein Unglück und höchst bedauerlich für den Staat. — Schließlich werden die Ausschußanträge zu Kapj. 9 angenommen. — Nach weiteren Bewilligungen anderer Kapitel kommt die Regierungsvorlage, betr. die Errichtung von zehn neuen Oberfürstereien zur Beratung. _ verschiedene». Man berichtet aus Tübingen do-ti 9r k. Dem Phttosophen unserer Hochschule, Professor Dr?Ertstovbd su’: wart wurden heute aus Anlaß seines 70 G-burtStaaeS und Fern zahlreiche Glückwünsche dargebracht. Als einer be/JS^ Gratulanten stellte sich König Wilhelm von Württemberi in einem überaus herzlich gehaltenen Telegramm an die Qm,'» Öet ümerte, da er selbst an der Tübinger Hochschule studierte unbä*,n 1 Sigwarts war. - Wie die Allg?me.ne Zeitung berlchttt »st « ? Hofrat Professor Dr. Lujo Brentano in München seit Tagen an der Gesichtsrose erkrankt. urigen Kraukfurter Etadttheater. Die französische Sängerin Madame Melba hat für ihr Auftreten im Frankfurter Opernhause am Montag, dem 9. April Di Lucia von Lammermoor von Donizetti gewählt. ' Die Preise für dieses Gastspiel werden erhöht sein bestellungen werden von morgen an, in üblicher Weise nommen. ^»enge- Montag, den 2. April, gelegentlich des 2 5jährigen W; läum's des Herrn Adolf Hamm im Schauspielhausen, einstudiert „Mein Leopold" Volksstück von Adolph L'Arrong Auszug aus -en Standesamtsregister, der SIM Meßeu. Aufgebote. M2rz. 26. Heinrich Jakob Seipp, Taglöhner zu Ratnrod. mit Katharine Schmolbach zu Maar. 27. Ernst Friedrich amanbus maer, Pfarrverwalter zu Maar, mit Amatte « Artrud Challier dahier. 27. Robert Otto Gustav Landen Pfarrverwa ter zu Rothenberg, mit Karoline Johanna Elisas Ferber dahier. 28. Andreas Schröder, Maschinist dahier mit Susanne Reuhl Hierselbst. 28. Karl Heinrich G orgt, Fabrikant d, hier, mit Anna Emilie Elisabeths Ottens hierselbst. 28 foitbri* Wilhelm Ranft Feldwebel d-bier, mit Margarethe Walchn von Beuern. 28. Wilhelm Karl Orbig, Sergeant zu Butzbach mi Christine Walloth hierselbst. 29. Johannes^Poth, Fußgendaim de- hier, mit Sophie Nauth zu Mainz. 29. Peter Goßwein, Schloss' in Frankfurt a. M., mit Marie Elisabeth Firmbach daselbst. «heschttetzrmgeu. t MA- 24. Helwig Franz, Schneider dahier, mit Elisabetbe Johannette Buchner hierselbst. 24. Dr. Wilhelm Heinrich Letter- mann, Lehramtsasstssor zu Groß-Gerau, mit Wilhelmine Marie OttUie Schmehl hierselbst. 24. Adolf Stegltnger, Geschü.hLMr dahier, mit Maria Stichler von Altenburg. 26. Johannes Adam zu Mainz, mit Mathilde Bauer hierselbst. 29. Karl Schmidt, Barbier dahier, mit Anna Margarethe hierselbst. 30. Edmund Konstantin Nicolai, Schlosser hier- selbst, mit Anna Elisabeth Schnidtmann hierselbst. veboreue. , , MA. 20. Dem Barbier Paul Robert Hesse ein Sohn, $ßib bZlm. 21. Dem Fabrikanten Jakob Abt ein Sohn, Julius. 21. Drm ©flmieb Otto Änorr ein Sohn. 22. Dem Fuhrknecht Johann Peter Rosenbecker ein Sohn, Johann. 23. Dem Rechtsanwalt August Wagner ein Sohn, Hans. 23. Dem Schneider Ludwig Mantel eine Tochter, Elisabeth. 24. Dem Wiesenbaumeister Wilhelm Georg Ludwig Müller etn Sohn, Kurt. 27. Dem Wirt Heinrich Nau eine Tochter, Marie. 28. Dem Rechnungsführer Karl Ockel ein Sohn, Heinrich Max. 29. Dem Fabrikanten Wilhelm Hahn eine Tochter. 29. Dem Schreiner Georg Beith ein Sohn. «estordeue. März. 23. Daniel Weißenstein, 43 Jahre alt, Dienstmann dahier. 24. HanS Wagner, 28 Stunden alt, Sohn von Rechtsanwalt August Wagner dahier. 24. Hermann Köllner, 43 Jahre alt, Drechslermeister dahier. 25 Elifabethe Gerbode, geb. Nagel, 79 Jahre alt, Prioatin dahier. 27. Katharine v.cker, geb. Roh, 41 Jahre alt, Ehefrau von Schuhmachermetster Philipp Becker htrr- elbst. 27. Philipp Lotz, 52 Jahre alt, Lackfabrikant dahier. 28. Marie Hütter, 68 Jahre alt, Prioatin dahier. 28. Marie Euler, geborene Pimper, 57 Jahre alt, Ehefrau von Schuhmachermetster Wilhelm Euler dahier. 29. Johanna Elisabeth Wilhelmine Wacker, 11 Monate alt, Tochter von Schreiner Wilhelm Wacker hierselbst. Xonfirntauden-Anzttge Markus Bauer, Kirchenplatz II. Har- uuö Uarschuß-Nenm ;ii WM, • e. G. m. u. H. Bilanz pro 31. Dezember 1899« Activa: H 1. Kassenbestand . . 9308 48 2. Vorschuß-Konto. . 249186 06 3. Guterkaufschillings- Konto..... 4351 — 4. Gerichtskosten Konto-- 5. Effekten-Konto . . 16234 65 6. Mobilien-Konto. . 277 02 7. Konto der ausstehenden Zinsen ... 6965 50 286322 11 Passiva: 1. Anlehen-Konto . . 2. Stammanteil-Konto 3. Effekten-Reservesond 4. Reservefond-Konto . 5. Konto der unerhobenen DarlehnSzinsen 6. Reingewinn . . . 251775 17479 7 231 7 902 1933 286322 Mitglieder Ende^1898 ....... 288 Zugang in 1899 ...... 13 Abgang in 1899 ...... 13 94 44 46 03 Ti MitgliederstandWnde 1899 ..... 288 Der Vorstand. Direktor: Rechner: Kontrolleur: ™ ™Bfer' Weller. Hildebrand. Nß. Die Rechnung liegt von heute acht Tage zur Einsicht der Mitglieder bei Rechner Weller offen. Keneral-Iersammtung Dienstag de» 1«. April, abeudS Co. 8 empfiehlt in solider Arbeit zu billigsten Preisen: Neu! X^tauration zur Eudwigsbnrg Neu! nahe der Haltestelle Henchelheim. i hr. Kruse. nahe der Haltestelle Heuchelheim. Einem verehrlichen Publikum von Heuchelheim, Giessen und Umgegend zur gefl. Mitteilung, dass ich die neuerbaute Restauration mit Konzertsaal AI Zur Ludwigsburg, 300 Personen fassend, 2 käuflich erworben habe. __ — Eröffnung: am 12. April 1900 (Gründonnerstag). Zur Konzert-Unterhaltung ist ein besseres elektrisches Piano-Orcheslriott aufgestellt. — Acetylengas-Anlage, Ein ff. guter Tropfen in grossen Schoppen aus dem Giessener Brauhaus (Ad. Denninghoff), reine Weine und sonstige Getränke. Bürgerliche Küche. Mit der Bitte um freundliche Unterstützung meines neuen Unternehmens empfehle ich dasselbe zu recht häufigem Besuch. 2283 Hochachtungsvoll Chr. Kruse. Schott Otto Von-Bift Cigarren und Cigaretten. 1870 HO Petition dieses Blattes. 01253 nach Neuheiten Messer, habe 1417 Briefschränken bei 2469 Louis HtothenöergerWw. Ein diensithuender steht zum Verkauf bei 01236 in kleiner Stadt OberheflenS 2399 XXXXXXXXX3OÖOQQ 2260 SelterZweg 39. MoktKesiraße 8. llrrmifvlitiVi. KaufGeluche zu bedienen und bitte um geneigten Zuspruch. 01312 Mein bis jetzt unerreichtes Mittel zur Entfernung von Hühneraugen, ohne Achtung! Kammerjäger I. Schufen ist hier, um Ratten, Mäuse,Schwaben, Wanzen, Ameisen radikal auszurotten. Bestellungen abzugeben in der Ex- Schlietzkärbe, viereckig und oval, Waschkörbe, viereckig, rund und oval, Henkelkärbe, Waschsette, Schwämme, Fensterleder, Thürvorlageu, Putz- tücher in allen Größen und Preislagen empfiehlt 1442 L. Kohlermann, Kleichstrsie 12. Emil Horst, Gießen, Zemeutwareu- und KuuftsteiuFabrik Bibliotheken und einzelne gute Bücher werden stets zu guten Preisen angekauft. 1247 J. Ricker’sche Buchhdlg., Südanlage 5. lVeinhandlung Wein- und Frühstücksstube vahnhosftrahenecke — wottengaffe 21. Reichhaltiges £ager w Rhein- und Moselweinen, französischen, Ungarischen, Spanischen und Griechischen weinen, i°w>« in poriugiestschen Sebirgsweinen, unter Garantie für absolute Reinheit. Deutscher und französischer Champagner, Deutscher und französischer Kognat, i«w>« diverse Liqueure. Herrn Wilh. Herbert, Marktplatz 2, zum Alleinverkauf für Giessen und Umgegend übergeben. Jedermann ist damit imstande, sich in 10 Minuten ohne Messer und vollkommen schmerzlos jedes noch so veraltete Hühnerauge zu entfernen, wobei jede Verletzung oder Blutvergiftung durch Rost ausgeschlossen ist Hochachtend Joseph Weber, Operateur in Wien. Zu verkaufen: Kameeltascken-Divan mit Paneelaussatz, Scureibtiich, 2 elegante erchene Bettstellen und Matratzen, 1 Waschkommode und 2 Nachtschränke mit grauer Marmorplatte und Spiegelaufsatz, Waschkommode und Nachtschränke mit weißem Marmoraufsah, ein- und zweithürige Kleiderschränke, Kommoden, SofaS, ovale u. andere Tische, Stühle, Spiegel, Bilder, Küchenschränke rc, 1 neues Duplex-Damenfahrrad und 2 gebrauchte Damenfahrräder, eine vollständige Laden- und Kontoreinrichtung, bestehend in 2 Glasschränken, Realen, Theke mit Glaskasten, 2 großen Stehpulten und Geschäfts-Eröffnung. Einem verehrten Publikum von Gießen und Umgegend, sowie meiner werten Nachbarschaft die ergebene Mitteilung, daß ich unterm Heutigen eine IWF* Schweine-Metzgerei "W Wsmarcksiraße 14, Gcke Ludwigstraße, eröffnet habe. Es wird mein eifrigstes Bestreben sein, meine verehrte Kundschaft mit nur guter Ware Red Starlme J L Rothe Stern LJ Linie ||oJ1(lampfer von [Antwerpen^ AmrikmW Mnz-Mdk I g von Frltz;Schulz jun. in Leipzig Mgutirrt frei"näTilUirschWcheWubflauzen. H . -töot-v «rsnuäaoD ' Diese bis jetzt unübertroffene Stärke hat sich ganz außerordentlich bewährt; sie enthält alle zum guten Gelingen erforderlichen Substanzen in dem richtigen Verhältnis, so daß die Anwendung stets eine sichere und leichte ist. Der vielen Nachahmungen halber beachte _ , man obiges Fabrikzeichen, das jedem Paket aufgedruckt ;,ft. BreiFyra Paket L0 Pfg. Zu haben in fast allen Kolonialwaren-, Drogen- und Seifenhandlungen. 2280 Preussische Pfandbrief-Baah: Die am 1. April er. fälligen Zinsscheine unserer Hypotheken - Pfandbriefe, Kommunal - Obligationen und Kleinbahn-Obligationen werden bereits vom 15. März ab an unterer Kasse in Berlin und auswärts bei sämtlichen Verkaufsstellen unserer über die durch die neuen Gesetze wesentlich erhöhte Sicherheit der Pfandbriefe in eingehender Weise Aufschluss giebt. 2471 Berlin, im März 1900. . „ _ Preussische Pfandbrief-Bank. I Kessm ÖJirtfMft kaust mit circa 15000 Mk. Anzahlung ein Aachman«. Gefl sofort. Off an 18. stosen- dsum, Arankfurt a. W., Bergweg 24. 2iri Zu kaufen oder zu pachten gesucht Basattsteinbruch. Offerten unter Nr. 2439 befördert die Expedition dieses Blattes Beste Qualität 1873 Möbel, sioiSttwaren uub fettige fetten in unerreicht großer Auswahl Etauueud billig. A. Grünebaum, Bahnhofstraße 35. Dachfalzziegel in vorzüglicher Ware, liefert billigst z« kaufen gesucht. Gefl Offerten sub T. H. 1563 an Haasenstein & Bögler, Köln. Ein gebrauchtes Tpenglergeschirr zu kaufen gesucht. Offerten unter Nr. 01185 1 an die Expedition dieses Blattes. Königspu-et außerordentl. wachsam und gelehrig, billig abzugeben. Auskunft ertheilen: Red Star Linie in Antwerpen, Joh. Fr. Schaaf in Giessen H. Klippstein in Langedorf. 2016] Für die Restauration Ionys Bierkeller wird ein tüchtiger Maren-Posten ß eden Umfangs und jeder Art weid n gegen sofortige Barzahlung stets gekauft. Offerten . Hess. Landeslotterie. Lose zur Ziehung 9. April. Ludwig Racke, Bankgeschäft, Westanlage 81. uro VßV Nachtigallen von China prächtige Schläger, Stück 6 Mk., Zuchtpaar 7 Mk. Harzer Kanarienvögel, flotte, edle Hohl« u. Klingelroller, Stück 6, 8, 10, 12, 15 Mk. Amerikan. Spottdroffeln, prima Sänger, Stück 12 Mk. Afrik. Prachtfinken, niedliche, bunte Sänger, Paar 2,50 Mk., 5 Paar 10 Mk. Wellensittiche, Zuchtpaar, p P. 6 Mk. Vers. geg. Nachn Garantie leb. Ank. L. Förster, Vogelvers., Hhevmih. der modernen • Ofen-Politur-' ■fei G. Lehnhardt. Person Das Glück Die Sorge Kolibri lkullrich, Klempner Lotte, seine Frau Marie, \ 8k Konfektions-Abteilung: 3« Konlirmanden-Capes iu Wolle und Sammet....... 6.25, 5.00, 4.35, 2.25. Hamen-Capes, glatt und gemustert, mit Fransenbesatz. „Neu“ 19.50, 12.-, 9.75, 4.75. Jacketts aus Rips und Tuch, farbig und schwarz..... 22-, 15-, 12-, 8.75, 2.50. Staubmäntel in allen Grössen |und Mustern........, . 4.50 und 3,50. : W heute »och fr< ■ [W Tie Frami dursten für jeden Mte inneffintte T« 1. April H einAgle'E _ n-urbe uns W ?ie letzten acht Winarct der Äact zber wahrend die i «nd ihrer MM W* Muh fcum beachtet wo Peter SchlmM t;. das Schicksal be ige Äewunderunc dt'n Tagen, da er zeichnete. Tas Schioß Mtä nach ttscher WW honen, auch Stc int 'Jtufjeftanbe weifen her Hine, bigerrocife fyatte । fragte bei jebem urteilen möge; n forschen, man re nehmen, man ha gesamte Politik T abhinge. Wallsak sonst die Weltgefd $abrl)iinberte roiii . Stangler entgegenln i erbringen können, i den Lachsenwald, d< Zeiten folgen werde! bismarck als erster auch im Auslande.; Tort vergrößerten j iM vermenschliche. - alle Weltteile reiche : er nicht mehr Regij 1 ENAMELINE Lose zar Hessischen Lotterie neu eingetroffen empfiehlt 01295 Joseph Stern, Kollekteur, Neuenbäue 2. Der Stadtauflage unserer heutigen Ausgabe liegt der 3°^ bericht des Allgemeinen Vereins für Armen- und man, o. pflege über das Vereinsjahr 1899, erstattet auf der Jahresversamm . . Wes am 30. März 1900, bet._____tr§n ist rung von feiner' Aemzuge die Ac ' Gcnie des Maur nalen Demiltigm w'mten, es gescl ^'Mlrche Mitwr ^ ,en eine Bisn 1 ^rg Zeugnis j ^e lm.n9 faabfti Hx - ^mard fei, ■ SkutS natt> *eine; ^"ichen Reiches SS01 dies gewiß n '"h"i und bem inn I CK M svan an uaeni Arrs S? cnWnb, d. i MD Nvn b " Er fäl ' Liebte ! H 5 beM