9en 9änz|jcl 8,iue» Md ®tt| „*e “berzeu 9e9*n bar sf> Nute. tn* U' 3ohmfS^ ’tunbige erfaßen bm rlea «Hier K. 144; tlon b«. U. LSIt BkTUKCHI: KES-F» SZMT- isenerSlad^ wwtSL .«»«*«* TL- MkHsiK *« ."<**; Person'' £S*“8* $».„6,1,0, ®|i ??.** O -£S« »K "> V >ss»?sE asn! SfrwTL^ Weltberühmt! * sasgi i^’SKS- mSÄ'Kjä® ****bS*®' ste terlCo.««'^ ""SL nit. 50 Mkles Blatt. Dmnersta« dm 1. März iaoo Meter e. Miner st» h-A. ••Whmtx- *WL 4Ml kdgdegt Mctugsprelr vieNeljährl. Mk 3M monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn; durch die Abholestelle» vierteljährl. Mk. IM monatlich 65 Psg. Bei Postbezug Mk. 2,40 Vierteljahr«, mit Bestellgeld. «lle Lnreigen-BermittlungSstellm deS Fn- und gu8(®M nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. ZeilenpreiS: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. ItfiUM Mgfi4 eit Lu^mhme de» Die vichener y«*i«//r«iu W 6«bHw W it, H W*® 61 ta aud) an k !$.'< ta^u nttwtnkr M: ibaurate fk«M eine längen ' it. liegen jlnlrägt U '. .ftunaianUjenMW W W Wd ijt M'mm Wi 1W Lzunz fügten *** m übrigen gj werben JJ JA? '“7 tit tid -S--k a.flt Mt N^V scher Wä |A*, U w «•’red)U)tg mit dem Grafen v. Bülow und hörte später üm königlichen Schlosse die Vorträge des Chefs des Mi- Märlabinetts, v. Hahnke, und des Chefs des Admiral- ßwbes, v. Diederichs. Mittags nahm der Kaiser militärische ^Mutigen entgegen. — Dem Kaiserpaar wurde bei der lijeutigen Wiederkehr seines Hochzeitstages seitens der Offiziere des kaiserlichen Hauptquartiers ein kostbares Blu- rnen-Arrangement gespendet, welches Generaladjutant u, Plesfen überreichte. — Zu Ehren des Herzogs v. Veragua, welcher an der Spitze der zur Ueberbringung des Goldenen Vließes mir den Kronprinzen hier eingetroffenen spanischen Mission steht, findet am nächsten Donnerstag beim Reichskanzler aiiie größere Tafel statt. — Die „Germania" berichtete kürzlich, daß die preu- jßitd)? Negierung beabsichtige, 40000 polnische Ar- Bj eitei aus dem Auslande im Staatsgebiete zu dauern- ttcni Aufenthalte zuzulassen. Wie die „Kreuzztg." hört, fjreben Aenderungen in den gegenwärtig hinsichtlich der nrrtibergehenden'Besä)äftigung ausländischer Arbeiter gelllenden Grundsätzen nicht in Aussicht, und auch die dauernde l Zulassung von 40 000 polnischen Arbeitern ist nicht in gekommen. — Nach der „Germania" ist im Befinden des Abg. 2r. Lieber andauernd eine Besserung zu verzeichnen. fDer kranke fühlt sich allerdings noch sehr schwach, aber ■He Kräfte nehmen doch stetig zu. — In der Budgetkommission des Reichstages mibe heute der Marineetat erledigt. Morgen wird in üie Beratung des Etats des Auswärtigen Amtes einge- itceten. — In der 21. Kommission des Reichstages wurde 1 heute die Beratung des Gewerbe-Unfallversicherungs-Ge- sicheZ sortgesetzt. Von dem 5. Abschnitte wurden bie §§ 79 imb 79a, betr. die Unfallverhütungsvorschriften, mit vom Rösicke (wildlib.) vorgeschlagenen Abänderungen an- l -enommen. — In der 20. Kommission des Reichstages wurde heute in die zweite Beratung des Gesetzentwurfes iLec die Patentanwälte eingetreten. §§ 1 bis 7 und 9 bis rnO wurden nach den Beschlüssen erster Lesung bestätigt. 58-ei § 8 wurde der in erster Lesung beschlossene Zusatz: , PÜlische, wissenschaftliche, künstlerische und religiöse Ansuchen oder Handlungen eines Patentanwaltes als solche Minnen niemals den Gegenstand eines ehrengerichtlichen Anfahrens bilden", wieder gestrichen. Die Verhandlungen rbfrben am Mittwoch fortgesetzt. Stettin, 27. Februar. Der auf der Linie Saßnitz- TMeborg verkehrende schwedische Postdampfer „R e x" ist c$e|"tern im Nebel an der Küste von Rügen in der Nähe vürn Lohme untergegangen. Fünf Personen der Be- siiMg sind ertrunken. Der hiesige Dampfer „Germama" ifit sofort zur Hilfeleistung nach Saßnitz abgegangen. Ausland. Wien, 27. Februar. „Narodni Lisch" zufolge hat sich die Lage im Parlament augenblicklich derart gestaltet, daß die Majorität der Rechten im Abgeordnetenhause wegen der Haltung des Polenklubs zu bestehen aufgehört habe. Prag, 27. Februar. Zwischen den Mitgliedern der Rechten und des Zentrums vom Herrenhause fand bei dem Grafen Harrach eine Beratung statt, welche das Resultat hatte, daß das Herrenhaus sich ebenfalls an der zwischen den Tschechen und Deutschen zu stände gekommenen Verständigungskonferenz beteiligen solle. Reichenau, 27. Februar. Der 26jährige Beamte des Handelsministeriums Haßler stürzte von der Raxalp ab und war sofort tot. Washington, 27. Februar. Eine offizielle Meldung berichtet, Mac Kinley und sein Kabinett werden den zwischen England und den Vereinigten Staaten durch den Staatssekretär Hay vereinbarten Vertrag betreffend den Bau des Nicaragua-KanalS unterzeichnen. Sollte das Parlament denselben ablehnen, so würde die Regierung sich auf den früher abgeschlossenen Clahton-Bulwer-Vertrag stützen und England mitteilen, Amerika würde sich nicht mehr durch den zwischen England und den Vereinigten Staaten sowie den Staaten von Central-Amerika bestehenden Vertrag als gebunden ansehen. Lokales und VrovstyirUes. Reifeprüfung. Unter dem Vorsitze des Geh. Ober- schulrats Nodnagel begann heute vormittag 9 Uhr am Realgymnasium die Schlußprüfung der Abiturienten. Nach dem Ergebnis der vorausgegangenen schriftlichen Prüfung wurden 7 Schüler überhaupt vom Mündlichen befreit. Ein Prüfling konnte wegen Krankheit nicht erscheinen. Elf Oberprimaner und zwei Externe haben sich noch der heutigen mündlichen Prüfung zu unterziehen. -z *• Ans dem „Militär-Wochenblatt"! Frhr. v. Hoin ingen gen. Huene, Oberst und Kommandeur des 1. Großh. Hess. Inf. (Leibgarde-) Regts. Nr. 115, zum Gen.-Major befördert, kommandiert nach Württemberg und zum Kommandeur der 53. Inf. Brigade (3. König!. Würtemb. ernannt. — v. Hartmann, Oberstlt. beim Stabe des Inf. Regts. Nr. 138, unter Versetzung zum 1. Großh. Hess. Inf. (Leibgarde-) Regt. Nr. 115, mit der Führung des letzteren beauftragt. — Kopka v. Lossow, Major, bisher Kommandeur des 2. See-Bats., unter Beförderung zum Oberstlt., mit einem Patent vom 15. Juni 1899 beim Stabe des Inf. Regts. Nr. 138 angestellt. — v. Schwarzkoppen, Oberst, bisher Flügeladjutant S. M. des Kaisers, zum Generalmajor und Kommandeur der 3. Garde-Jnf.- Brig. ernannt. Der gestrige Fastnachtsdienstag trug bei weitem nicht das lebhafte närrische Gepräge der früheren Jahre, trotzdem das Wetter nichts zu wünschen übrig ließ. Jedenfalls hatten die vorausgegangenen Maskenbälle und sonstigen derartigen Veranstaltungen den Humor und die Mittel der sonst die Straßen Belebenden bereits gründlich erschöpft. Auch in der Mehrzahl der Wirtschaften war „nichts los", wobei allerdings nicht behauptet werden soll, daß zu wenn getrunken wurde. Das Heer der Kater soll heute besonders stark gewesen sein. Zum Glück sind sie noch steuerfrei, sodaß ihr Besitz wenigstens nach dieser Seite hin Unannehmlichkeiten nicht bereitet. Darmstadt, 28. Februar, 9 Uhr 50 Min. (Telephon- Meldung). Durch Entschließung Großh. Ministeriums des Innern ist der Großh.Regierungs-Assesior Schön in Gießen mit Aushilfeleistung beim Kreisamt Heppenheim beauftragt worden. Universität und Hochschule. — Ernannt: Der Privatdozlnt Dr. W Keller zum a. o. Professor für englische Philologie an der Universität Jena. — Der Privat- bojenl für Archäologie an der Berliner Universität, Dr. A. Kalkmann, rum a.-o. Professor seines Faches. — Berufe« r D-r o. Professor der alttestamentlichen Theologie, Dr. Karl Budde in Straßburg, hat einen Ruf an die Universität Marburg erhalten und angenommen. Er war von 1874 bis 1879 Privatdozent und von da bis 1889 a.-o Professor tn Bonn, seitdem gehört er dem Lehrköiper der Straßburger Hochschule an. — Gestorbenr Der berühmte Chirurg Profeffor Dr. (5. Södel, Direktor des Straßburger Bürgerspitals, in Marseille auf der Reise nach Korsika nach kurzer Krankheit. Er war in Straßburg am 21. September 1831 als Sprößling einer alten elsässischen Aerztesamille geboren, studierte an der medizinischen Fakultät seiner Heimat, promovierte 1856 zum Doktor der Medizin und wurde bereits im Jahre 1856 als Professeur aggregö in den Lehrkörper derselben Fakultät aufgenommen. In den 60er Jahren war er Leiter der anatomischen Abteilung. In den beiden ersten Jahren nach dem Kriege gehörte er der „Ecole libre“ an, die bis Herbst 1872 bestand. Die deutsche Regierung bot ihm dann einen Lehrstuhl an der neugegründeten Straßburger Hochschule an, waS er aber seiner politischen Stellung gemäß ablehnte. Darauf wurde er zum Direktor des Bürgerspitals ernannt und in dieser Stellung ist er bis heute geblieben. Als Chirurg war er weit und breit berühmt und eine große Zahl der jungen elsässischen Aerzte verdankt ihm die praktische Ausbildung. — BersHiedeneS: Wie die Badische Landeszeitung berichtet, hat Prof. Schottelius in Freiburg i. Br. soeben seine Reise zur wissenschaftlichen Erforschung der Pest angetreten. — Wie dem Berliner Tageblatt mitgeteilt wiro, hat sich Professor Dr. Alexander Tille in Glasgow infolge der gegen ihn verübten Insulten veranlaßt gesehen, sein Lehramt niederzulegen. Handel und Verkehr. Ualkswirtschasl. Frank tarier Börne vom 27. Februar. Wechsel auf New-York zu 4.21-22. Prämien auf Kredit per ult. Februar 0.00°/o, do. per ult. März 1.35 0/0, do. per ult. April 2.3C°/0. Diskonto Kommandit per ult. Febr. 0.00»/o, do. per ult. März 1 35%, do. per ult. April 2.809. 0758] Mansardenwohnung zu vermieten. __Arauksurterstratze 75. 0767] Kleine Stube mit Bett zu ver- mieten Neuenweg 20. Gott hat es gefallen, unser liebes Kind Daniel heute nacht 2 Uhr nach kurzem, schwerem Krankenlager im Alter von 6 Monaten zu sich abzurufen, was wir Freunden und Bekannten tiefbetrübt hiermit anzeigen. S. Nutzbaum und Frau. Ätzer- nnd Druckerlkhrling gegen übliche Vergütung gesucht. [1554 von Münchow'sche Hose und Uni- verfitäts-Druckerei, Seltersweg 52. 1559] Spenglerlehrling sucht C. A. Faber, Marktstraße 1. 0771] Lauffrau ober Mädchen für 2 bis 3 Stunden nachmittags gesucht. __________Frankfurterstratze 63 II. 0757] Ein Dienstmädchen und ein Hausbursche gesucht. Ludwigstr. 20. Mädchen i welches selbständig kleinen Haushalt besorgen und kochen kann, sucht zum 1. April Wilhelm Orbig Nachf., Marktplatz 7. Nach Kassel auf 1. April ein braves, sauberes Mädchen für Küche und Haus bei gutem Lohn gesucht. Zu erfr. Neuenweg 31. [0763 Gesundes, braves Mädchen, das bürgerlich kochen kann und die Hausarbeit versteht, findet Stelle gegen hohen Lohn. (Kein Geschäftshaus.) 1540 Zu erfragen in der Expedition d. Bl. Gin Lehrmädchen aus guter Familie gesucht. Näheres bei I H. Fuhr, Sonnenstraße 25. Kompeusatms-Karse fiit Mitgetheilt von J. Kurz & C 3% Deutsche ReichSanl. 87.- 3% Preußische ConsolS 87.— 40/0 Egyptische unific. 105.50 4% Griechm von 1887 46.— 5o/o „ „ 1890 38.- 30/0 Italiener Rente 58.- 5Vo „ „ 94.50 3y.) Mexicaner 26.50 Berliner Handelsges. 172.— Darmst. Bank 143.— Deutsche Bank 213.— Disconto Comm. 197.— Dresdner Bank 164.50 Oester. Länderbank 119.— Lübeck-Büchm 161.— Gotthard 142.— Prince Hmri 114.50 Nordd. Lloyd 126.50 Hamb. Amer. Packs. 129.50 Ultimo Fkbrnnr 1900. 0., Giessen, AL-rl-ofstrahe 63. 5 /o Mexicaner Serie I-III 42.- 47»% Oesterr. Silberrmte 99- 3% Portugiesen 24- 4% Rumänier 83.— 3V2°/o Russen 95- 50/0 Zoll-Türken 100.- 4% Spanische Rente 68.- 50/0 Chinesen 98.- Mttteld. Creditb. Nationalbank f. D. V4T- Desterr. Credit 237.- Wiener Bankverein 13660 Bangue Ottomane 115.- Ungar. Creditbank —- Italien. Mittelmeer 99- Jtal. Meridional 135- Veloce 60.— Türk. Tabak — Knrsb Nt J, Kurz & Co Frankfurter Börse vm 81/, Deutsche ReichSaul. 97.21 8 Preut EonsolS 87.40 87, Sc. Hessische Obl. 95.60 < Stadt Darmstadt v. 1891 090 00 4 Stadt DormS unt b. 1901 0 o.eo 8 Oesterr. StaatSbahn v. 1885 85.20 8 9toL staatö gar. Äsenb 57.75 87, Frankste. Hyp. Bk unk. b. 1906 95.00 81/, Frkf.Hyp.Sred.B.unk.b.190« 94.20 4 DIO. unk. b. 1907 100.50 4 Deutsche Srdsch. B. unk. b. 1904 100.20 • HM« Brief »db 20 Franken-St 16 30 16.26 Enal. Sovereigns 20.46 20.42 Dollar» in Sold 4.20 4.17 ©richt Meßen, Sahlchsstttsk 63. k 27. Februar 1900. Pro «em . 47, Oesterr. Silberrente 4 Ung. Gold-Rente 5 |?Än«mort6.I-ni &J 4 Monopol-Sriechen von 1887 4 Eisenb. Rentenb. Obl. 4 BuderuS Obl. tiOlU 4 Hambrgr. Hyp Bk. unk. b. 1905 4 Preuß. Hyp. A. Bkunk. h. 1900 996c 4 Pomm.Hyp.A.Bk.unk.b.1904 100N 4 FrkfLdw.LredÄkamkch.1900 W» Brief gtanj. Banknoten 00.00 8 - Oesterr. dto. oo.to 8W> «meric. co.0O4.17Z