Mittwoch den 31. Mai 180» Zweites Blatt hn Aints- und 2ln$eign M i ipalrt' besondere auch gegenüber manche» Gepflogenheiten der Bazare Verwendung finden könne». So wird es auf Grund des § 226 vielfach möglich sein, auch ohne eine gekünstelte Auslegung gegen das Verfahren einzuschreiten, das man in Frankreich unter dem Ausdruck accaparement versteht, das Ansammeln großer Warenmengen und ihr Verkauf zu Schleuderpreisen, um den Konkurrenten zu schädigen; auch das Ausmieten vo» Arbeitern und Gewerbegehilfen und ihre Anstellung zu demselben Zweck (detournement et embauchage des ouvriers et cominis), gegen welchen in Deutschland auf Grund des Gesetzes von 1896 leider nur selten vorgegangen werden kann, dürfte dann öfter zu der entsprechenden Ahndung führen, sofern — und hierauf muß allerdings der Hauptwert gelegt werden — die Auslegung und Anwendung dieser Bestimmungen eine bessere und verständigere wird als die des Sondergesetzes. In den gewerblichen Kreisen setzt man keine Hoffnungen mehr auf eine Aenderung der Rechtsprechung, vielleicht nicht mit Unrecht. Der Hinweis des Finanzministers auf den unlautern Wettbewerb wird daher den unmittelbaren Jnterefienten den Anlaß geben, auf eine Ergänzung und Verschärfung des Gesetzes von 1896 hinzuarbeiten, namentlich zu dem Zweck, um ein unlauteres Geschäftsgebaren mancher Bazare und Verkaufshäuser t* allen Fällen wirksam verfolgen zu können. So wenig die baldige Abänderung des Gesetzes an sich als erwünscht z« bezeichnen ist, so wenig läßt sich leugnen, daß sie zur un- abweislichen Notwendigkeit wird, wenn die Rechtsprechung sich durchaus unfähig zeigt, den Absichten des Gesetzgebers Rechnung zu tragen. Jedenfalls geht aus der Aeußerung des Herrn v. Miquel hervor, daß die preußische Regierung die Vorgänge mit Aufmerksamkeit verfolgt und nicht zögern wird, eine Abänderung des Gesetzes von 1896 bei der Reichsgesetzgebung zu veranlassen, sobald sie die Ueber- zeuauna gewonnen hat, daß dieselbe nicht länger zu ent= behren ist „Köln. Ztg." Deutsches Keich. Berlin, 29. Mai. Der Kaiser hatte heute die zweite Infanterie-Brigade zum Exercieren nach dem Tempelhofer Felde befohlen, woselbst unter dem persönlichen Kommando des Kaisers Gefechtsübungen abgehalten wurden. Nach Schluß derselben setzte sich der Kaiser an die Spitze des 4. Garde-Regiments und führte dasselbe in die Kaserne, wo er beim Offizier-Korps das Frühstück einnahm. Berlin,'29. Mai. Ein parlamentarischer Berichterstatter will erfahren haben, es werde an maßgebender offiziöser Stelle die Auffassung vertreten, daß der Schluß des Landtages sich Ende Juni oder Anfang Juli ermöglichen lafien werde. j!r. 125 tut tat tt,Nch c Ausnahme btß Montags. i*te Gießener f)L«irte*IC6(t 101349, Dr. CH. Rudolf, Offenbach a. M. 6. 9. 98. I — Gebrauchsmuster-Eintragungen. Kravatten- befestigung, bestehend aus einem mit Ausschnitt versehenen Plättchen und daran geeignet befestigten, mit einem elastischen Bändchen oder einer Feder versehenen Ringe, Ernst Macholdt, Darmstadt, Schulstraße 4, 1. 9. 98. Schieber für Portemonnaie- u. dgl. Schlösser, bestehend aus einer Grundplatte und einem mit dem durch die Grundplatte gehenden Zapfen versehenen Aufsatz, F. W. Goedecke, Offenbach a. M. 27. 2. 99. Mappe für Fortbildungsschüler zur Aufnahme von Formularen mit auf der Vorderseite angebrachtem In- I Haltsverzeichnis, sowie auf der Rückseite aufgedrucktem Aus- I zug aus der Postordnung nebst Tabelle über „Münzen als Gewichte", Wilhelm Sturmfels, Rüsselsheim a. M., 13. 1. 99. I Flachliegender, aus einem Stück gearbeiteter Karton, dessen I Seitenwände durch eine an der Rückseite des Kartons be- | stndliche Gummikordel zusammengehalten werden, W. Ritter- I branbt, Offenbach, a. M., 15. 3. 99. Fliegengarn für I Tiere, aus mit einem Rückengurt verwebten und von Längs- gurten gehaltenen Schnüren, G. I. Heß, Darmstadt, Steinstraße 8, 10. 3. 99. Beim Stundenschlag in Thätigkeit tretende Auslösevorrichtung an Uhren für den Viertelstundenschlaghammer, bestehend aus einem mittels Wechselrades und Stiftes betätigten, den Mitnehmerstift des Viertelftunden- schlaghammers seitlich auslösenden Hebel, Uhrenfabrik Mühlheim vorm. R. Schnekenburger, Ges. m. beschr. Haftung, Mühlheim, 3. 3. 99. — Verlängerung der Schutzfrist. Maulbügel für Reisetaschen usw.. Huppe L Bender, Offenbach a. M., 1. 5. 96., 10. 4. 99. >< Grünberg, 29. Mai. Bekanntlich muß es Hauptsorge eines Jägers sein, das Jagdrevier von dem Raub- W- * melckeuiber 4 Steine-x & 7 w «End km" iU SÄ etM Äif iuch em ehwy rÄ i“Ä strhend das P (Santon der erste-3U folgen. Dieses «rooin lautet. > jCISRinber in® Unterfu^ung. 1 ttilmhmr im ® lichn Rinder w tie W-ide« w vejiig bet r uen Präsidenten möi Haltung. Freun herzlich willlomMi armeiht". * We erinni 1871 stieß bei G psm aus eine ’ Md M tzrckten der W« dn • stellen, unb svrb auf, sich der ü die Franzosen n warf, erhielt vc Vie Hessen ergi dankte dem Frar woraus der Frc Abschied ermah sein, soweit dies. Blutvergießen Ji Llat auf AkHn Obefia in Sübru Srmncrung an ji Hessen, denen er brücken. Au chr der chrn das 23, «eisen ließ als haben mußten, sönlich die Nam in Hessen suchte denen er schon tauscht hatte, ai ein sröhliches y sür die Mutter platte mit der Sohne Leo gec hessische Drago «us Dankbarki Häusers Mutte * 8in griech In den letzte! in Unterägypte blätter ans Ta sich mehrenden I Zeug verschiedenster Art, namentlich von den zu säubern. Wo „Reinecke" Jagd macht bat Vr an seinem Wildbestand wenig Freude. Auch die «Ä' des hiesigen Stadtwaldes sind gegenwärtig eifrig binter > vierfüßigen Wilddieb und -Räuber her. In ben letten ■’ wurden mehrere Fuchsfamilien ausgegraben, und w.. dabei im ganzen 23 Füchse erlegt. Wie manches Mr Haschen mag wohl schon eine Beute der raublustige» l sellschaft geworden fein. Auch auf die Eichhörnchen Häher, die sich in unseren Waldungen sehr stark vewü' haben, wird eben wieder eifrig Jagd gemacht. ?rut V schreiben des Großherzoglichen Kreisamts haben die a memden den Förstern 20 bis 25 Pfennig Schußaeld V ledes erlegte Eichhörnchen und ebenso einen entsprech^ Betrag für eingelieferte Häher, Elstern und andere artige Vögel verwilligt. Schott-». 27. Mai. Bom Pächter bet EmaMW.. ©emeinbeiagb, Herrn H-inr. Koch von Büdinqen L; am 26. b. M. unter einigen Wilbtauben im Walde Brieftaube, bic er für eine Wilbtaube hielt undd„ ' I-bensalls verflogen hatte, geschossen. Die Taube ,. folgenbe Abzeichen: am linken Ständer einen mit aufgestempeltem Kreuz (in Form des eisernen find Nr. 319, am rechten Ständer einen kleinen Metall-.' auf dem zu lesen ist: H 136 * 0406 ,, am linken Sliv auf der zweiten Schwungfeder: I 935, aus der 5 Coblenz, auf der 6. Feder: 280, aus der 7. Feder. Li, 9535bCt: @‘ta6bUr9; amt*^ -i- Finkenloch, 29. Mai. Das kirchturmtiefe Bohrloj das von einem Herrn Dr. S. aus Berlin abgeteuft um nach Silber und anderen Erzen in unserer Gegend j» suchen, erhielt nun nachträglich doch noch eine recht M Eßlge Verwendung. Die Forstverwaltung übernimm uämlich das aus dem Schürfloche geförderte Basaltmaten:! und den Schacht wird sie zur Anlage eines Brunnens mi- wenden. Hierdurch spart der Schürfer große Kosten, bm er hätte vertragsmäßig alles wieder in den vorigen setzen müssen, und der Staat erhält einen billigen Brunnif. und gutes Steinmaterial. entdeckte Planet Neptun von Galle thatsächlich an der bezeichneten Stelle aufgefunden wurde. In demselben Jahre entdeckte Lassell einen Mond des Neptun. 1848 wurde der 7. Saturnmond, 1851 die zwei Uranusmonde entdeckt. Die Beobachtung der Sonnenflecken führte weiter zu der Er- kenntnis der innigen Verbindung zwischen diesem Phänomen und dem Erdmagnetismus. Der Siriusbegleiter war von Bessel und Peters ebenfalls theoretisch entdeckt worden und auch er wurde 1861 von Clark thatsächlich aufgefunden. Schiaparelli erkannte den Zusammenhang zwischen Kometen und Sternschnuppen und wies auf die Gleichartigkeit der Bahnen derselben hin. Die Monderforschung förderten Madler, Lohrmann und Jul. Schmidt, die Marserforschunq vor allem Schiaparelli. Durch die Entdeckung der Spektral- ^?r/in .ncucr Zweig der Astronomie geschaffen, die Astrophysik; mtt Hilfe der Spektralanalyse erhielt man wertvolle Aufschlüsse über die Natur der Kometen, Fixsterne (unsere Sonne eingeschlossen), Nebelflecke u. s. w., sowie des ^EchtS. Auch die Photographie erwies sich als großartiges Hilfsmittel im Dienste der Astronomie, wie auch die Herstellung und Erfindung ganz neuer Jn- flrumente (des photographischen Fernrohrs, Heliometers, Chromographs u. s. w.) immer genauere Beobachtungen und Berechnungen ermöglichte. Zahlreiche Sternwarten und Observatorien wurden errichtet, astronomische Vereine und Gesellschaften (in Deutschland 1863 die deutsche astronomische Gesellschaft). Und eine größere Zahl Sternwarten arbeitet zurz"t an der photographischen Aufnahme des ganzen Fixsternhimmels. ö 0 (Fortsetzung folgt.) W.. gJhompsEtf Ih'ilh'idrrnuiu'ii. (i}iii|ifchhnuu'ii Vermietungen krtors Terrasse. 8äz>ilh frische Maffeta. ss-s io Dl- *; Ä'Ä 5,5**^ Kognak in >/i, V-, V. Flaschen der Firma Erste Tauuns-Kogusk-Krenuerri Zrih Scheller äShur, tzomburg, anerkannt teinste Harke, preisgekrönt, ärztlich empfohlen, in allen Preislagen von Mk. 1,80 an pro Flasche. Niederlage bei: 2780 W. Kilbinger, Ldwen-Drogerie, Seltersweg 52. Verkauf. AM 20 bi« 30 Jlt. Kunsteis abMebeu. 4060 Aklieu-Srauerei Gießen. Für Krieger-Vereine! ©rttn, Ehrkngichto ll.HMs-Admchkn sind zu haben bei 4246 W. Ttumpf, Sonnenstraße 9. 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Der Redakteur dec „Austri" sagt, daß es schwer halte, zu entscheiden, wie alt Andrees Brief ist, da sich kein Datum auf der Briefdecke besindet. Wahrscheinlich aber ist immerhin, daß Andree dieses Mittel, sich mit der Welt in Verbmdung zu setzen, erst brauchte, als er keine Tauben mehr hatte. Die isländische Zeitung macht darauf aufmerksam, daß Andree aus dem Ballon gestiegen sein muß oder sich nahe der Oberfläche befand. Die Flasche muß erst kürzlich an Island herangetrieben sein. Als die „Tyra", die stetig nach । Island fährt, nämlich kürzlich nach dem nördlichsten Punkt der Insel segelte, gab es kein Eis in jenen Gegenden. Aber der Wind hat sich seitdem gedreht. Früher gmg er nach Nordosten und trieb das Polareis nach Rif. Von der Gegend aus ist die Flasche wahrscheinlich hergetrieben kt,K **■ «14 *4» Int ®flbtau6e ? 8°tm dks eiltt." tänbtt tin vN ■80, auf bet 1, Ä*1 "S d°ch mch ' Wbettraht, i W gefördertes ur Anlage einest * Schürfer grcht» 5 lieber in den t? lt erhält einen Mai. Wir sind ii W Hühner, E°i- inmal mit der Zch b viele dieser Zitrdr ■ n< ohne daß big?,: > meisten Men ziE el, zeigen sich bi( b; chigen, männlichen unserer Gegend sagt . Mittel -Wogen) D rartige Grscheinnngkn: rchen Mn in einen t t tuns nur in fit geh,. H# gttotityÜ jßttfbitl Btt. Nach ivenigen 1 tzchvden md M o ihn lr'MchtnTme inflen SM geben. 6 Wmch dkll 31. Mai I. Ja-, nachmittags 2 Uhr, inten im Bieker'scken Saale versteigert. 1 Glassckrank, 1 ovaler Tisck, iBaffel, 1 Schreibtisch, 1 Regal, 1 Lmo- laiimteppid), 1 Ausziehtisch, eme Partie Wirkwaren (Herren« und Dmnenstiefeln -Pantoffeln), eine Partie Notizbücher mb Griffel, 1 Ztr. Pergamin, 1 Str. miue Düten, 1 Haussegen, 400 Flaschen bsirrtinte, 1 Ztr. Druckausschuß, eine ?, ir mobe u. a. m. iß® Stiftlet, Genchtsvollzreher. StlFEHPULVE^ i Gibt blendend weisse Ä Wäsche. | VhllbertPeffBches P Wäsch- und” Bleichmittel. AB Dh Thompson I 11 viSftp Umar ke SCHWAN, u fln Vorsicht . 1 «// voy. ßiehabroufigSn*1 1 yj QeWalTkMIchi ’ f anomjeretrFatirmann t Eilst SieflwDteldoft * Eine Erinnerung au den letzten Krieg. Am 14. Januar I 1871 stieß bei St. Privat eine größere Abteilung Franken auf eine kleine Abteilung hessischer Chevauxlegers, I liinb feibe gerieten in ein kleines Gefecht. Vergebens befahl I Mr Mährer der Franzosen seinen Leuten, das Feuer emzu- Mer. und forderte die vier Hessen, die sich tapfer wehrten, ans, «sich der Uebermacht zu ergeben. Trotzdem stürmten Sil Franzosen vor, und ihr Führer, der sich ihnen entgegen- mrs, erhielt von seinen eigenen Leuten einen Balonettstich. Lie Zellen ergaben sich der Uebermacht. Einer der Hessen dem Franzosen für sein menschenfreundliches Vorgehen, I Worauf der Franzose erzählte, daß ferne Mutter ihn beim ; Abschied ermahnt habe, gegen Freund wie Femd gut zu W, iwweit dies der Kriegsgebrauch gestatte, und überflüssiges Wumeraießen zu vermeiden. Dieser brave Sohn war Lson Wal aus Bischweiler. Nach vielen Jahren kam ihm in öbtfioa in Südrußland, wo er sich nredergelassen hatte, die Äderung an jene Begebenheit und der Wunsch, diesen ffidieri, denen er das Leben gerettet hatte, die Hand zu LM-n. Zu ihrer Auffindung wandte er sich an den Kaff^, Ü!l Hm das 23. Dragoner - Regiment zu Darmstadt nach- «rise-ki ließ als das Regiment, dem die Hessen angehort E mußten In Darmstadt stellte dann Löon Blat per- Mih die Namen der vier Hessen fest, und auf seiner Reise massen suchte er die vier ehemaligen Chevauxlegers, mit er schon vorher Briefe und Photographieen ausge- L batte auf und feierte, aufs herzlichste ausgenommen, wn snöhlichcs Wiedersehen. Die vier Hessen aber safteten ic. b ie sy^ttet unseres Bischweiler Landsmannes eme Grab- L..km7d°r Mchrist: Der Erziehung, welche Du D°.n°m Äie Leo gegeben, verdankten am 14. Januar iötd, fobab iqer N” 1,111 Sammer M J- im Safe WH*' : bergr-i» iS Ä** z-pWA 5"r ittbetnebe» ® . hähieret, ('?e \ i «*&•; Die®«' i i: len B»' KISS'* 1814] Wegen Ueberfiedelung des Herrn Direktors Steineke ist auf Juli die Belletage mit großem Balkon Oft- anlaae 29 zu vermieten. Näheres bei K. KleeS, Südanlage 18. 3142] 4-Zimmerwohnung nebst Zubehör sofort zu vermieten. Näh. Sonnenstr. 15, Ecke Neuen-Baue. 1819] Mittlerer Stock, 5 Himmer nebst Zubehör, Bodenraum, Bleichplatz, bis 1. Juli, auch früher, zu vermieten. Eteipstrafte 42, part. _ wurb. Die Kleine erhält die Namen Fatma, Hais, , (Fatma ist der Rustiame, Hais der Name des Vaters Mdia bedeutet „di- in Basel geboren--) und das .; cird unter Wahrung all der etgenartigens S,lt-n und ^che stattfinden, welche dieser so interessante Volks- I ftllam in der Heimat bei diesen Gelegenheiten in Anwendung I hiioen pflegt. Zur Feier des Tages wird in der Arena ei m °ßes öffentliches „Hammel-Essen" veranstaltet werden ! ?2em de^Hammel vor den Augen des Publikums auf fc-Hui Steinen gebraten und alsdann verspeist werden wir . I Tvtt rrruppe befindet sich bereits heute hauptsächlich tocgen I d iü^stgelageS —in festlicher Aufregung, besondere Tänz ir »! Spule werden dem Publikum vorgefuhrt werden t- taj.büe „Fanlasiya" verspricht sehr interessant und anziehend ^^»Eidge«Sffische Festfeuche. Man schreibt der »Franks. >ar äusser Schweiz: Was ist nicht alles schon, von »^Weinenden Männern gegen die stseuche geschrieben H0D5?bcii, welche in eidgenössischen Landen m wirklich be- ä! Mietender Weise grassirt. Allein alle gute Mahnungen, «euch ein ehrliches Zorneswort helfen nichts. Nm einen XBigrif zu geben, was alles gefeiert wird, laflcn wirnac^ fltfAtnb das Programm der kürzlich m Schleitheim fltttrn Schaffhausen) vorgenommenen iuw^hung äi.tr eirften Jungviehweide mit neuem Kuhstall f lolgen. Dieses im Schaffhauser Tagblatt erschienene Pro^ b mm« lautet: Donnerstag morgen H bls^2 Uhr. Ankirnf . »i Ruder in Schl-ith-im und «uinahm^ u-bs ,-rärztl,ch-r amrlmdbunq. 12 Uhr, G-memsam-S Mittagessen der F-ft- ti.Mhm-r im Gasthos zur Post. >/,2 Uhr: Abfahrt samt- I!,stn IRinder vom Gasthos zur Post durch Schl-.lh-.m aus w Sbeide in Begleitung von Musi! und Gesaug. 2 Uhr. der neuen Stallung. 3 Uhr: Festreden d-s Verbands- Sptenten und Landschaftsdirektors nebst g-müU'ch-r Unter- i eiitimg. Freunde der Landwirtschaft und Viehzucht sind iMH willkommen. Im ganzen wurden 63 Rinder „ein «reis von Gelehrten diese Veröffentlichungen genauer ver- . ; folgen kann; anderseits aber wirk, der Inhalt d.-s°r.mm°r ; mehr anschwellenden Litteratur auf fast alle Erbiete der Alertumswissenschaft so befruchtend em, daß kein Philo g I oder Geschichtsforscher sich diesem Studium ganzrutz'-l -n sollte. Sind nun auch die meisten Papyrus zunächst nur iir die gelehrte Welt von Bedeutung, so finden sich doch manche darunter, die sofort di- Teilnahme >edes) Menschen fordern können. Zu solchen gehört -m gr,°ch ch- B.es eines kleinen Jungen, der ,-tzt wieder °uss-sund-n, und veröffentlicht worden ist, nachdem er 16-- bis 1 <00 Jayre i in der Erde verborgen gewesen. Gleich nach ferner Auffindung I ward der Brief des kleinen Theon in den Göttinger belehrten Anzeigen (1893) besprochen; jetzt veröffentlicht F. Blaß, dem ; von dem Engländer Hunt eine Photographie davon zuge- aanqen ist, im „Hermes" den genauen Text, Zecke für Zeile, zugleich mit dem Ergebnis seiner Studien dazu. Danach I muß man zum Verständnis des Briefes annehmen, daß der junge Theon irgendwo auf dem Lande wohnt, wahrend sein I Vater in der Stadt, etwa im nahen Oxyrhynchos ist und die Absicht hat, von da nach Alexandria zu reisen. Die I Uebersetzung aus dem Griechischen lautet etwa: "Theon I qrüßt seinen Vater Theon! Das ist hübsch von dir, hast mich nicht nach der Stadt mitgenommen! Wenn du mich nicht mit dir nach Alexandria nehmen willst, schreibe ich dich gewiß keinen Brief und rede nicht mit dich und gesunb- heste dich nicht mehr. Wenn du wirklich nach gehst, nehme ich gewiß keine Hand von dir und grüße dich ] I nicht wieder. Wenn du mich nicht mitnehmen willst, s geschieht das. Auch meine Mutter hat zu Archelaos ge agt i der Junge bringt mich um, schaffe ihn aus dem Hause. Es ist hübsch von dir, hast mich Geschenk- geschickt, groß'- Schote'u Sie haben uns in der Stadt am ?2. belogen, du Warschau abgefahren. Also schicke nach mit, ich bitte dich Wenn du mich nicht holen laßt, ganz gewiß, ich esse nicht und ich trinke nicht' da hast du es. Möge es dir wohlergehen. Am 18. te« Monats Tybi." Auf der Rückseite steht als Adresse: „Abzugebeu an Theon, den Sohn des Theonas. Das Format des Briefes hat 10 Ctm. Hohe zu 13,5 Breite. Von der Schrift gibt ABlaß an, es sei die^^Buch- schriit wie man sie 200 bis 300 m den Schulen gelehrt habe,' anfangs groß und deutlich, nachher schlechter^und enger. Also ganz nach Kinderart. Dabei zeigt die Orto- qraphie so viele Fehler, daß dem Theon bet uns em '.mangelhaft" oder gar ein „ungenügend" blühen wurde; von den grammatischen Verstößen konnten grade die bezeichmndsttn in der Uebersetzung angebracht werden. Doch Summa Summarum das Kerlchen gefüllt uns: wie^kraftvoll drm^ es darauf, vom Lande in die Stadt und von da nach Alexandria mitgenommen werden! Außer dem ersten Satze ist wahrscheinlich ironisch zu nehmen der Dank für die ^großen Schoten, die ihm em M kleines, einfältiges Geschenk scheinen. Doch wäre es möglich, daß sich gerade an dieser Stelle ein noch ungehobener Fehler versteckte Tybi ist der ägyptische Monat, der m die Zelt unseres BrieVAndrees. Der Londoner „Daily Croniele" schreibt: „Wir sind im Stande, mitzutecken, daß ein echter i Brief von Herrn Andree gefunden worden ist. D^se Entdeckung kündigt der in Seydisfjord auf Island erM^^nde „Austri" in seiner Ausgabe vom 29. Aprck an. Der Brief befindet sich unterwegs nach Schweden. Der Dampfer der ihn beförderte, lief in Granton Firth of Forth am Dienstag abend ein; die Flasche, die das Schreiben enthielt, wurde Anfang April von einem Farmer, Namens Johann Magnusson, I auf dem Eise aufgefunden. Dieser war auf s Robben;agen gegangen auf den großen Treibmassen, die häufig an ^e Küsten Islands schwemmen. Als Magnusson die Flasche I entzwei brach, fand er den Brief. Er war an die Schwedische I Polar-Expedition gerichtet, und zwar wie folgt: „Poiar- Expeditionen i Götebg, Sverige. Der Farmer händigte den I Brief dem Kaufmann Syein Einarsson, der m Raufarhofn wohnt, ein, und bat ihn, ihn auf die Post zu geben. Herr Einarsson bemühte sich, ihn mit dem Dampfer Egil fortzuschicken, das Schiff konnte aber wegen des starken Treibeises nicht einlaufen. Darauf schickte Kaufmann Einarsson Universitüts-Uachrichten. — Jena. Die vor kurzem velstorbene Wtttwe drS Hlstori^rS 12. 3^^n™n”n@%UÄflreben d-r flub.nlitom Rorpotatlonin, KMWWtzs-M ttch -r "°rb-^ um st- .18 G-!-llIch.!lSh°u- »u Verkehr, Land- und Uolksivirtschast. - K-tl-Nl-se ®ie i«11lädfeU Maschinen-Fabrik vorm. Dürk °pp. ^kettenlosen^ Fahrrädern MWMZW ZLMWW8 I sein — Dieses Resultat, welches wohl geeignet rst. ieden, in B z g L S-stZ-ü b-,i-hungsw-is° Suverläffeleii beä Wf-n «nlneM SX“ 3ä«iUan«Ä Ra?--i°18 |U den Wräbern b®Stam nn«nnÄeiten g-g°nübl- stellt di- d-r «-"Et-i-b b° Benutzung schmutziger oder staubiger Straßen hervorrust, so wlrd ohn weiteres zu^geben werden muffen daß der k-ttenlos-Antneb I funft weit größere Chancen als der Kettenantrieb hat. 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