L8SB Samstag den 30 December Amts- und Anzeigeblntt für den Urei» Gietzsn Bchutimuke, Alle AnzrigeN'DermittkungSstellen deS In» und AuSlaadrL nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger cntgtgm. N^ugs^rci» vierteljährlich leneNmt »en Anzeigen zu der nachmittag« für de« Mß«d«r tag erfcheinenden Nummer bi» vorm. 10 Uhr. Storftün, Expedition und Druckerei: Achnkstratze Ar. 7. mit Bringerlohn Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. y 2 Mark 20 Pig ' monatlich 75 Pfß. Adresse für Depejchen- Anzeiger Hteh«. Fernsprecher Nr. 51. Gratisbeilagen: Gießener FamMenblätter, Der hessische Landwirt, Ktütter für hessische UotKsKnnde._________________ Nr. 306 Erstes Blatt. > D 80 U 40 9 48 * Meßmer Anzeiger Mneral-Anzeiger Bekanntmachung. Betreffend: Die Mannheimer Versicherungsgesellschaft in Mannheim. Großh. Ministerium des Innern hat der Mannheimer Versicherungsgesellschaft in Mannheim die Ausdehnung des Geschäftsbetriebs im Großherzogtum Hessen auf die Unfall-, Haftpflicht-, Einbruchs- und Diebstahl- sowie die Glasversicherung unter den früheren Bedingungen auf Widerruf gestattet. Gießen, den 22. Dezember 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. Bekanntmachung. Betr.: Die Fahrräder und Automobile. Mit Bezug auf § 23 der Verordnung vom 10. Oktober 1899, die Fahrräder und Automobile betr. (Regierungsblatt Nr. 49) wird bekannt gemacht, daß die bis zum 1. Januar 1900 ausgestellten Nummerplatten bis auf weiteres ailtiq bleiben. Die bis zum 1. Januar 1900 ausgestellten Radfahrkarten bleiben bis zum Ablauf der für den Umtausch gegen neue Karten festgesetzten Frist giltig. Darmstadt, den 23. Dezember 1899. Großherzogliches Ministerium des Innern. Bekanntmachung, Betr.: Die Nachsuchung der Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst auf Grund von Schulzeugnissen. Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer Schul- Zeugnisse die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst nachsuchen wollen, werden hierdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu beachtenden Vorschriften mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß hiernach unvollständige Gesuche ohne weiteres zurückgegeben werden. 1. Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prufuugs- Kommission nur dann einzureichen, wenn der sich Meldende im Großherzogtum gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 2. Die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst kann nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1- Februar des Jahres nachgesucht werden, in welchem das 20. Lebensjahr vollendet wird. Der Nachweis der Berechtigung zum einjährigen Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April desselben Jahres zu erbringen. (Wenn z. B. mit Rücksicht auf das Lebensalter die Einreichung des Gesuchs nicht weiter hinauSgeschoben, das vorschriftsmäßige irren :h einen eleganten Anzug etot anfertigen lassen wollen, r aufmerksam auf unser grosses ager in Stoffneuheiten. 6650 z. Montanos Nachfl., ih. R & M, Imheuser, sen, Marktplatz 9-10. -xschekrrt täglich mit LuLnabnik de« 91 sm tag«. Die Gießener K«»ikie»§kSlter »erden dem Anzeiger »dchmUtch viermal heigelegt. gi. ** AW K tu ye/iusfer Kaffee^. ßonnyL Amtlicher |etl I Bekanntmachung. Betr.: Die Ausführung des Gesetzes über den Urkunden- I stempel vom 12. August 1899; hier die Stempelabgabe bei Erteilung der baupolizeilichen Genehmigung für Neubauten rc. Nach Nr. 35 VI des Tarifs zu dem rubr. Gesetz, welches mit dem 1. Januar 1900 in Kraft tritt, unter- | liegt die baupolizeiliche Genehmigung für Neubauten und I wesentliche Aenderungen an Gebäuden, sowie Befristung der I Baugenehmigung einer Stempelabgabe von 10 Pfg. von I jedem vollen Hundert der zu veranschlagenden Kosten des Baues oder der Bauveränderung. Für eine nachträgliche I Aenderung der Baugenehmigung wird der Stempel nach dem Betrage berechnet, um welchen die Baukosten sich erhöhen; I tritt eine solche Erhöhung nicht ein, so ist ein Stempel von 1 Mk. anzusetzen. Die Baugenehmigung für Bauten im I Kostenbeträge bis zu 1000 Mk. ist stempelfrei. Wir bringen diese Vorschriften unter dem Anfugen zur I öffentlichen Kenntnis, daß die Barrlustigeu nach Art. 21 I des rubr. Gesetzes verpflichtet sind, den für die Stempelberechnung maßgebenden Wert, d. h. also die Höhe der zu veranschlagenden Kosten des Baues, oder der Bauveränderung bei Vorbringung des Baugesuchs bei den betr. Großh. Bürgermeistereien der Wahrheit entsprechend anzugeben. Kommt ein Baulustiger dieser Bestimmung nicht vach, oder gibt er schuldvoll einen zu geringen Wert an, so wird der Wert durch den Großh. Kreisbauinspektor ermittelt und «ach freiem Ermesse« festgesetzt. Die Kosten eines etwaigen Ermittlungsverfahrens hat in diesem Falle der Aaulustiae zu tragen. , ,x. . Der nach Maßgabe dieser Bestimmungen zu entrichtende Slempelbetrag ist mit dem Baugesuch portofrei an uns em- msenden. Geschieht dieses nicht, dann erfolgt die Zusendung des Baubescheides unter Nachnahme des Stempelbetrags einschließlich etwaiger Auslagen. . Ferner ist vom 1. Jauuar 1900 an bei Befreiungen von Bauvorfchrifte« (Dispensationen) außer dem Eingabeftempel noch em Befreiuugs- ftemvel von 5 dis 50 Mk. zu entrichten (s. Nr. 16,2 des Tarifs), worauf wir hiermit besonders Hinweisen. Gießen, den 28. Dezember 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Bechtold. Gießen, den 28. Dezember 1899. Betr.: Wie oben. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen au die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Wir beauftragen Sie, vorstehende Bekanntmachung wiederholt auf ortsübliche Weise zur öffentlichen Kenntnis zu bringen, und insbesondere die Baulustigen aus obige Bestimmungen speziell zu verweisen und dafür Sorge zu tragen, daß der nach Maßgabe des Ihnen anzugebenden Bauwerts auf Grund des rubr. Gesetzes von Ihnen zu berechnende Stempelbetrag mit dem Baugesuch portofrei an uns em» resandt wird. Sie selbst wollen sich mit den Bestimmungen des rubr. Gesetzes genau vertraut machen. v. Bechtold. jpösche, „ Salon- UVV vv* 890i --- MU 'n® t”d“sh!t» Q“*” b‘i: ßtÄSS olabe 'unb- empfiehlt NN ^udevplah 5 Schulzeugnis aber erst am Schlüsse des Schuljahre« ausgestellt werden kann.) In solchen Fällen ist in dem Gesuch anzugeben, daß das Schulzeugnis bi« 1. April nachfolgen werde. 3. Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und ist hierzu ein Bogen in Aktenformat (nicht Briefpapier) zu verwenden. Auch ist die nähere Adresse anzugeben. , . 4. Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufugen: a) Geburtszeugnis; b) Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung über Bereitwilligkeit, den Freiwilligen während einer einjährigen aktiven Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten, sowie die Kosten für Wohnung und Unterhalt zu übernehmen. Die Fähigkeit hierzu ist obrigkeitlich zu bescheinigen. c) ein Unbescholtenheitszeugnis, welches für Zöglinge von höheren Schulen (Gymnasien, Realgymnasien, Ober-Realschulen, Progymnasien, Realschulen, Realprogymnasien, höheren Bürgerschulen und sonstigen Militärberechtigten Anstalten) durch den Direktor der Anstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizei-Obrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist. d) das Schulzeugnis. Sodann wird noch besonders bemerkt: zu pos. b. daß in dem Einwilligungs-Attest die Unterschrift des Vaters oder Vormundes beglaubigt sein muß; zu pos. d. daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme der Reifezeugnisse für die Universität und die derselben gleichgestellten Hochschulen und Reifezeugnisse für bie Prima der Gymnasien, Realgymnasien und Ober- Realschulen, sämtlich nach Muster 18 zur Wehr-Ordnung vom 22 November 1888 — Reg. Bl. Nr. 27 von 1894 — ausgestellt sein müssen. Im übrigen wird auf die Bestimmungen der §§ 88, 89, 90, 93 und 94 der angeführten Wehr-Ordnung verwiesen. GroßherzoglichePrüfungS-Kommission füreinjährigFreiwillige zu Darmstadt. Der Vorsitzende: Wick. * Vom Kriegsschauplatz. In den Kreisen der Brüsseler Transvaalgesandtschast glaubt man, daß vor vier Wochen keine wichtige Nachricht vom Kriegsschauplätze zu erwarten sei. Das wird auch sonst allgemein angenommen. Was man seit der Schlacht am Tugela gehört hat, betrifft nur Aktionen von geringer Bedeutung, wie die Demolierung der Brücke für Fußgänger über den Tugela durch englische Lydditgeschosse. General Buller hat seine Munition vergeblich verschießen lassen, denn die Buren haben bereits, wie gemeldet, eine neue Brücke geschlagen und die Engländer sind nicht einmal im stände gewesen, es zu hindern. Die schwache Hoffnung des großen Strategen Sir Redvers Buller, den am südlichen Ufer der Tugela postierten Burenkommandos den Rückweg abzuschneiden, sie womöglich gefangen zu nehmen und so die böse Scharte vom 15. Dezember wieder auszuwetzen, ist also zu Nichte geworden. Jetzt dürfte ihm die Lust vergehen, seine zwecklosen Schießübungen fortzusetzen, zumal da er alle Mühe zu haben scheint, die Buren von seinem Lager in Chieveley in angemessener Entfernung zu halten. Nachdem es, wie heute gemeldet wird, vor einigen Tagen dort einer Abteilung Buren gelungen war, einige Husaren zu überrumpeln, einen davon zu töten, einen anderen zu verwunden und einen Mann und fünf Pferde gefangen zu nehmen, wird weiter berichtet: Chieveley 27. Dezember. (Reuters Bureau.) Gestern verließen die beiden Rittmeister Kickwood und Greenfelt von der südafrikanischen leichtenKavallerie das Lager, um die Posten zu inspizieren. Die Offiziere sind bisher nicht zurückgekehrt. Sie sind zuletzt gesehen worden, als sie längs einer Hügelkette östlich dcs Lagers ritten. Die Pferde kehrten in der Nacht reiterlos zurück. , . u Die beiden Rittmeister sind entweder ebenfalls von den Buren aufgehoben oder weggeschoffen. Diese Vorfälle werfen ein für die Engländer höchst bedenkliches Licht auf die Lage General Bullers und seiner Armee, denn sie zeigen, daß die Buren ihre Kommandos schon bis dicht an das Lager vorgeschoben haben. Aller Wahrscheinlichkeit nach stehen sie bereits bei Frere, wohin Buller bekanntlich einen Teil seiner Truppen zurückgesandt hat, und darüber hmau« KM irben rasch geliefert von 8SS9 llMMW, Bekanntmachung. Betr.: Maul- und Klauenseuche zu Rodheim. In Rodheim a. d. Horloff ist in 3 Gehöften die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen. Gehöftsperre ist »«geordnet. Gießen, den 28. Dezember 1899. Großh. Kreisamt Gießen, v. Bechtold. Bekanntmachung. Betr.: Die Veranstaltung von Verlosungen innerhalb des Großherzogtums. Der OrtSvorstand zu Friedberg beabsichtigt mit dem am 27. Februar 1900 stattfindenden Frühjahrs- und dem am 24. Oktober 1900 stattfindenden Herbstpferdemarkt je -ine Verlosung von Pferden, Fohlen u. s. w. zu verbinden. Großh. Ministerium des Innern hat die nachgesuchte I Erlaubnis zur Veranstaltung dieser Verlosungen unter der Bedingung erteilt, daß bei jeder derselben nicht mehr als 12000 Lose zu 1 Mark das Stück, ausgegeben werden dürfen und mindestens 60 Proz. deS Bruttoerlöses aus dem | Verkaufe der Lose zum Ankauf von Gewinngegenständen zu | verwenden sind. Zugleich ist der Vertrieb der Lose im Großherzogtum gestattet worden. Gießen, den 22. Dezember 1899. Großh. Kreisamt Gießen. v. Bechtold. _________________ Bekanntmachung, betr: die Veranstaltung von Verlosungen innerhalb des Großherzogtums. Der Ortsvorstand von Biebesheim (Kreis Groß- Gerau) beabsichtigt mit dem am 6. März 1900 stattfindenden Fasel- und Zuchtviehmarkt eine Verlosung von Zuchtvieh zu verbinden, um die Mittel zur Prämiierung zu gewinnen. , Großh. Ministerium des Innern hat die nachgesuchte Erlaubnis zur Veranstaltung dieser Verlosung unter der Bedingung erteilt, daß nicht mehr als 10000 Lose zu 1 Mk. das Stück ausgcgeben werden dürfen und mindestens i 7000 Mk. zum Ankauf von Gewinngegenständen zu verwenden sind. Zugleich ist der Vertrieb der Lose im Großherzogtum gestattet worden. Gießen, 23. Dezember 1899. Großh. Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Wagner. lassen könnten. * * besseren Bühnen gemacht. nach Möglichkeit zu unterstützen. Vormittags Vormittags Nachmittags DonnerSt, im Konfimander Donnerst, der konfimierten Eine englische Kritik der Burenstrategie. Die „Army und Navy Gazette" schreibt heute: Die Burenerfolge der militärischen Geschicklichkeit von Aus - I l ändern zuzuschreiben, stellt unsere Offiziere in ein Licht, das sie nicht verdienen. Wenn Deutsche, frisch vom Paradeplatze, fähig sind, chre Methoden den Bedingungen der südafrikanischen Kriegführung mit solchem Geschicke anzupassen, daß sie europäische Wissenschaft in ein Burengewand stecken, so erteilen sie englischen Offizieren, welche über | die ganze Welt hin gefochten haben, die derbste Lektion, denn nur in Transvaal haben wir schwere Niederlagen erlitten. Zum Glück thun sie nichts derartiges. Das einzige Gefecht, in welchem sich eine Spur höchsten militärischen Wissens findet, war der Kampf am Tugela, wo die Buren sich ein ausgezeichnetes Zeugnis in der Strategie ausgestellt. Bei Nicholsons Neek, Stormberg und am Modderfiuß verdankte der Feind seinen Erfolg ausschließlich der eigenen Gewandtheit. Mit leichten Variationen wurden in jedem Falle dieselben Taktiken von Sadowa oder Sedan angewandt und diese waren auf den Schlachtfeldern Südafrikas bereits eingebürgert. Zweifellos giebt es viele deutsche Offiziere bei den Buren, aber sie sind Schüler der südafrikanischen Kriegskunst und nicht Lehrer. Daß die Strategie und die Taktik der Buren bewunderungswert gewesen, ist von allen Seiten anerkannt; daß sie das Ergebnis fremder Leitung, ist fraglich. Zweifellos ist es besser, zuzugestehen, daß wir uns in unserer Schätzung der Kampffähigkeit des Buren getäuscht, als ihm auch nur ein Jota des ihm zukommenden Lobes als Soldat vorzuenthalten. In seiner eigenen besonderen Art Der Kriegführung ist er unübertroffen, und diese ist es, nicht aber die Regeln wissenschaftlicher Vormittags Nachmittags In f>n Cch dn.SM- unb bi Gott' geblasen to' Am 1. Januar, Kirchen wieder ei mals mit allen Q Vormittags 9: Vormittags 1 Maner Schiff er 1 Abends 6 H Handbücher oder des Paradeplatzes, welche unsere Generäle vor den Kopf gestoßen hat. Der Bur ist ein geborener Soldat, das Produkt einer mehr denn ein Jahrhundert alten, ununterbrochenen Kriegsführung wider die Eingeborenen. Seine Theorie mag ganz falsch sein, aber da er ein fähiger Schüler in der Schule praktischer Erfahrung ist, so stört ihn das wenig. Er adoptiert seine Methoden in so be- wunderungswürdiger Weise den Umständen, daß es thatsächlichem Genie gleichwertig ist. Viele dieser Methoden sind den Kaffern, manche den Basutos, andere den Hottentotten entlehnt, manche das Ergebnis der Natur des Landes, aber da wir von ihnen allen in einem früheren I Kriege bereits die Folgen kennen gelernt und unter ihnen gelitten, hätte I man erwarten dürfen, daß eine Wiederholung desien unmöglich wäre. , In demselben Militärorgan finden wir folgende Kri- I tiken der letzten Niederlagen und ihrer Urheber: „Unfete Generale auf dem Kriegsschauplätze haben mit der ein- I zigen Ausnahme des Generals French alle Fehler gemacht, einige I davon sehr ernste. Die Niederlage von Colenso war eine überaus ernste I und was noch weit schlimmer ist, sie war charakterisiert, wenn nicht voll- I ständig verschuldet durch militärische Unfähigkeit unsererseits. Der Ernst der Niederlage (das Wort ist ein häßliches, trifft aber hier zu) wird durch 1100 Tote und Verwundete und den Verlust von 12 Kanonen illustriert. Die moralischen Folgen werden zahlreich und weit- I reichend sein und, was das Schlimmste ist, sie werden niemals ganz I verwischt werden können, selbst wenn wir sofortige oder schließliche Erfolge I unserer Waffen erwarten. Der Angrisfsplan Buller's (den man I endgiltig noch nicht kritisieren kann) erscheint auf den ersten Blick ganz I außergewöhnlich unüberlegt; er führte gegen einen in starker Stellung befindlichen Feind zwei Brigaden, welche zwei englische Meilen I von einander entfernt, eine der schwierigsten der Militärwissenschaft be- I kannten Bewegungen ausführen sollten, nämlich den Uebergang über I einen schnellfließenden Fluß, unter schwerem Feuer, noch ehe der eigentliche Angriff begonnen. Es ist richtig, daß General Buller I eine Brigade zur Unterstützung jedes dieser Vorstöße bereit hielt, I und daß er einen Teil seiner vierten Brigade und seine gesamten berittenen Truppen zum Schutze seiner rechten Flanke zu ver- I brauchen gezwungen war. Aber General Lyttleton's Brigade scheint I ganz unthätig zugesehen zu haben, während die übrigen zwei Brigaden I einzeln geschlagen wurden. Da General Buller mindestens einige I 20000 Mann bei sich hatte, ist es kaum abzusehen, wie er dieselben in zweckloserer Weise zersplittern konnte. Die Abwesenheit jeder I ernsten Rekognoszierung ist besonders zu tadeln, so zum Beispiel, daß die Truppen nicht einmal wußten, daß der Feind den Fluß unterhalb Colensos gedämmt und dadurch die zu durchwatende Bridle Drift unpassierbar gemacht hatte (es stellt sich jetzt heraus, daß die I Avantgarde Harts gar nicht über den Fluß hinüber kam, sondern die Leute sofort umkehrten, als die vordersten im Wasser verschwanden und ertranken). Das Vorgehen Oberst Longs bis zum Flußufer ohne Plänkler, und ohne das Terrain irgendwie ausgekundschaftet zu haben, beweist eine vollständige Abwesenheit der allergewöhnlichsten Vorsicht auf Seiten der kommandierenden Offiziere. Lord Methuens Stellung ist höchst besorgniserregend, ob seine Verbindunglinie sicher, ist überaus zweifelhaft. Mafeking ist fast hoffnungslos; Kimberley kann kaum noch widerstehen." * * Berlin, 28. Dezember. Im „Berliner Tageblatt" wird ein Aufruf des deutschen Freikorps in Transvaal veröffentlicht, in welchem um möglichst rasche Hilfe gebeten wird, um die schon vor dem Krieg durch die langanhaltende Krisis in vielen Familien bestandene Erwerbslosigkeit und das dadurch hervorgerufene Elend mildern zu können. Paris, 28. Dezember. Der Kriegsminister Galliffet hat den Hauptmann Demange dazu bestimmt, sich dem Generalstab der Buren anzuschließen, um auf deren Seite die Kriegsereignisse in Südafrika zu verfolgen. London, 28. Dezember. Die „Times" berichten aus Laurentzv Marques, deutsche Schiffe ständen in dem Verdacht, Kriegskontrebande einzuschmuggeln. Der Korrespondent dieses Blattes fordert daher die englischen Behörden auf, nicht nur die Güterlisten einer Revision zu unterziehen, sondern auch sämtliche Gepäckstücke dieser Dampfer öffnen zu lassen, um sich zu überzeugen, daß keine Waffen oder sonstige Kriegskontrebande darin enthalten sind. London, 28. Dezember. „Daily News" erfahren aus Kapstadt, daß Buller nach Kapstadt zurückkehren werde, um sich dort mit der 5. Division General Warren zu vereinigen und sich dann zur Unterstützung des Generals Methuen nach dem Modderriver zu begeben. Andererseits.verlautet, daß General Warren sich in Pietermaritzburg aufhalte, um sich von hier weiter nach Chieveley zu begeben, wohin auch der größte Teil seiner Division von Kaptown aus marschiere. — Emer Reutermeldung aus Ladysmith zufolge haben die Buren während der Weihnachtsfeiertage nur ein I schwaches Bombardement auf die Stadt veranstaltet, welches keine weiteren Folge hatte. — Wie aus Chieveley berichtet wird, eröffneten die Buren nach eintägiger Ruhe am 26. Dezember wieder das Feuer. Sie kamen am Südufer des Tugela mit der englischen Reiterei ins Gefecht, welches noch fortdauert. — Dem „Sunday Special" wird aus Südafrika gemeldet, daß sich Cecil Rhodes auf alle Eventualitäten vorbereite. Ein Luftballon stände bereit, in welchem die führenden Männer in Kimberley nötigenfalls die Stadt ver- i Sonntag de Feier i Vormittags Abends 8 U Montag d Infolge 's die Preise unsc ans weiteres fes Ttück-Cokes Nnh-Cokes i Heizung i zerkleinert Größe I Korng, Größe H des Ar K .Nr Aus Aulner bered NB. Si EN ,D-r P LßUch 5 mehr & l i Wirmeii ein Kokales und Provinzielles. Gießen, 29. Dezember 1899. ** Vieh- und Krämermärkte pro 1900 finden in Gießen statt: -4- 9. Januar, -j-30. Januar, -j-13. und 14. Februar, 6. und 7. März, 27. und 28. März, 10. und 11. April, 24. und 25. April, 8. und 9. Mai, 22. und 23. Mai, 13. Juni, 26. und 27. Juni, 17. und 18. Juli, 7. und 8. August, 28. und 29. August, 18. und 19. September, 23. und 24. Oktober, 6. und 7. November, 27. und 28. November und + 11. Dezember. Die Märkte mit + bezeichnet sind nur Biehmärkte, während die übrigen Viehmärkte mit einem Krämermarkt verbunden sind. Die Viehmärkte finden bekanntlich nur statt, wenn die Maul- und Klauenseuche kein Hindernis bietet. •• Stadttheater. Wie aus dem Inseratenteil ersichtlich, sind die Eintrittspreise für die am NeujahrStage, nachmittags 4Uhr, stattfindende Aufführung von „Madame Sans Gene" folgendermaßen festgesetzt: Loge 1.50 Mk., Sperrsitz 1 Mk., 1. Parkett und Estrade 75Pfg., 2. Parkett 50 Pfg., Gallerie 30 Pfg. Abonnementbillets haben zu dieser Vorstellung keine Giltigkeit. Dagegen findet am Neujahrstage die Abendvorstellung im Abonnement bei gewöhnlichen Preisen statt. Gegeben wird „Der G o ld- Onkel", große Posse mit Gesang in 6 Bildern von Emu Pohl. — Die von vielen Seiten gewünschte Wiederholung i von „Zaza" ist nunmehr auf Dienstag den 2. Januar 1900 j festgesetzt. Als nächste Novität geht am Mittwoch dem 3. Januar Moser und Trothas dreiaktiges Lustspiel „Auf Strafurlaub" in Szene, worauf wir schon heute auf» _____„Auf Straf urlaub" hat vom I Berliner Königl. Schauspielhause aus, wo es zuerst auf- Telegramme des „Gießener Anzeiger". Loudon, 29. Dezember. Nach Meldungen aus M a s e r u sind die Basutos infolge des Sieges der Buren bei Colenso im Begriff, sich gegen die Engländer aufzulehnen. — Nach einer Meldung aus Prätoria vom 19. Dezember wurde dort ein feierlicher Gottesdienst für den großen Sieg über die Engländer abgehalten. Der Geistliche dankte Gott für den großen Sieg und sprach warme Gebete für die toten und verwundeten Feinde. Er ermahnte das Volk, sich nicht einem finsteren Rassenhasse hinzugeben, sondern um baldigen Frieden zwischen beiden großen Nationen zu bitten. — Die Liverpooler „Daily Post" berichtet, Lord Salisbury werde nach Beendigung des Krieges sein Amt als Premierminister niederlegen. Wien, 29. Dezember. Einer römischen Privatmeldung zufolge wird der Papst dem Kaiser Franz Josef durch einen besonderen Gesandten ein Schreiben überreichen lassen, in welchem der Papst den Kaiser bittet, durch seine per- I merksam machen mochten, sönliche Intervention bei der Königin Viktoria die Be- | Berliner König!. Schau- - ... r., strebungen des Papstes zur Beilegung des Krieges! geführt wurde, schnell mit Erfolg seinen Weg über sämtlich * * und man kann schon stark mit der Eventualität einer Einschließung Bullers nach berühmten Mustern (White, Methuen) rechnen. Die folgende, heute erst bekannt gegebene Meldung eines fünf Tage zurückliegenden Vorfalles ist jedenfalls überholt. Lager in Chieveley, 22. Dezember. Kundschafter be- richten, daß eine große Anzahl von Buren sich südlich vom Tugela befinden. Eine englische Abteilung j unter Lord Dundeald rückte sofort zum Angriff gegen sie j aus. Die Buren zogen sich jedoch, als sie die englischen Truppen sahen, auf die andere Seite des Flusses zurück. 500 Stück Vieh wurden von den Engländern erbeutet. In der Schlacht bei Colenso sollen nach Ermittelungen auf burischer Seite 700 Mann gefangen und bereits in Prätoria angekommen sei. Die englischen amtlichen Berichte geben nur 221 Mann als vermißt an, also 479 zu wenig. Der Gesamtverlust der Engländer wäre demnach nicht auf 1107, sondern auf 1586 Mann zu beziffern. Die französischen Obersten de Ville.'bois, Mareul und der deutsche Offizier Braun, welche bei den Buren die Schlacht beobachteten, erklären, daß keine europäische Armee besseres hätte leisten können als die Buren. Die Burengenerale Botha und Trichart waren stets an den gefährlichsten Punkten zugegen. Elf Ambulanzen arbeiteten an der Bergung der britischen Toten. Das Resultat war eine vernichtende britische Niederlage. Die Engländer erbaten und erhielten I einen eintägigen Waffenstillstand, um die Toten zu be- I graben. „DailyNews" meldet aus Chieveley vom ^.Dezember: „Je mehr von der Schlacht bekannt wird, desto verhängnisvoller erscheint sie." Der „Standard" meldet I aus Durban vom 18. Dezember: 763 Verwundete aus der I Tugela-Schlacht trafen hier ein. Nach einer Meldung der „Daily News" ist ein Leutnant Buller unter den Gefangenen, vermutlich ein Sohn des Generals Buller. Aus der Kapkolouie liegt uns folgende Nachricht vor: Sterkstrom, 22. Dezember. Es verlautet, daß am Donnerstag auf einem Rekognoszierungsmarsch auf Dordrecht die Brabanter Reiter, die berittenen Schützen und eine Abteilung der Kap Polizei unter Oberst Montmorency eine 130 Mann starke Abteilung Aufständischer an der Zweigbahn nach Jndwc zersprengt hätten. Die Aufständischen seien geflohen und hätten das Lager mit der Ausrüstung, den Wagen und Gewehren zurückgelassen. Von den Engländern sei keiner verletzt worden. Nach späteren Meldungen waren indes blos 30 Buren beteiligt und es wurden nur ein Wagen und eine Anzahl Gewehre erbeutet. So schrumpfen die englischen Errungenschaften, bei Lichte besehen, stets auf nichts zusammen. Gestern wurde bekanntlich gemeldet, 150 Mann englische! Polizeitruppen hätten Dordrecht besetzt und der Feind sei zurückgegangen. Entweder ist diese Nachricht falsch oder es handelt sich wieder um ein Manöver der Buren und eine Falle für die Engländer. Jedenfalls sind die Buren in der dortigen Gegend so stark, daß sie nicht im entferntesten genötigt sind, vor einer Hand voll Polizeitruppen zurückzuweichen, und dies umsoweniger, als die holländische Bevölkerung von Dordrecht und Umgebung mit ihnen sympathisiert und zum Teil zu ihnen übergegangen ist. Bon weit größerem Belang ist die Meldung der Londoner „Evening News" aus Kapstadt, nach welcher die Polizei ein Bureukomplott entdeckt hat, welches bezweckte, während des Weihnachtsfestes die militärischen Magazine in Kapstadt zu zerstören und wichtige Persönlichkeiten festzunehmen. Schon gestern waren ähnliche Meldungen zu verzeichnen, welche erkennen lassen, daß die Erhebung der ganzen Kapkolouie nur noch eine Frage kürzester Frist sein kann. In England ist man sich der dort drohenden Gefahr, welche die britische Hegemonie in Südafrika auf das aller- ernsteste bedroht, wohl bewußt, und wir halten es daher für glaubhaft, daß Lord Roberts den Kriegsplan dahin abgeändert hat, daß zunächst alle verfügbaren Streitkräfte nach dem Centralkriegsschauplatz geworfen werden sollen. Sonst sind noch folgende Nachrichten zu verzeichnen: London, 27. Dezember. Aus Kapstadt wird gemeldet: Die deutschen Behörden in Damaraland gestatten weder Mannschaften noch Pferden für die Kriegführenden die Grenze zu überschreiten. Die Neutralität wird streng beobachtet. (Mgdb. Ztg.) Austsud. Wien, 28. Dezember. Der Kaiser empfing heute vormittag den ungarischen Ministerpräsidenten Szell in Audienz. Alsdann hatte der Letztere eine Konferenz mit dem Ministerpräsidenten v. Wittek wegen Festsetzung jener Daten, auf Grund welcher der Kaiser die Quote bestimmen wird. Wien, 28. Dezember. Die „Neue Freie Presse" bemerkt zu dem bevorstehenden Besuche des Königs von Serbien, daß derselbe lediglich ein Akt der Höflichkeit sei, an welchem Rußland durchaus keinen Anstoß zu nehmen brauche. Wien, 28. Dezember. In der heutigen Delegationssitzung brachten die Jungczechen eine Interpellation an den Grafen Goluchowski, betreffend die Ausweisung österreichischer Staatsbürger aus Preußen ein. Alsdann hielt der Jungczechc Gregr eine längere Rede gegen die Budgetvorlage, in welcher er den Dreibund als schädlich für Oesterreich erklärte. Schließlich wurde das Budgetprovisorium angenommen. Loudon, 28. Dezember. Der „Times" wird aus Wien gemeldet, die von Rußland an der afghanischen Grenze vorgenommenen Truppenverschiebungen trügen keinen feindseligen Charakter, sondern würden zur Wahrung russischer Interessen für jede Eventualität ausgeführt. Konstantinopel,28. Dezember. Zehn junge Türken, darunter der Sohn des Staatsrats Ismael Kemal Bey, welcher Urheber der Sympathieadresse an die Engländer war, beabsichtigten, sich nach Südafrika einzuschiffen, um an der Seite der Engländer zu kämpfen. Dieselben wurden aber verhaftet. Konstantinopel, 28. Dezember. Die -russische Botschaft betreibt mit großer Energie die von russischer Seite gestellte Forderung wegen Gewährung einer Konzession zum Bau einer Eisenbahn Batum-Trapezunt. ^"gerichtet morl Jo H. Ja El Et Er sSS Belgrad, 29. Dezember. Die serbische Rote Kreuz- Gesellschaft hatte in England angefragt, ob ihre Hilfe erwünscht sei, jedoch einen ablehnenden Bescheid erhalten. Den Buren wurden 2000 Francs Unter» stützung gesandt. Deutsches Keich. Berlin, 27. Dezember. Der Kaiser hörte heute morgen die Vorträge des Kriegsministers v. Goßler und des Chefs des Militärkabinetts v. Hahnke und empfing um 1 Uhr den österreichisch - ungarischen Militärattachee, Major Grafen Stingkh. — Wie der „Reichsanzeiger" meldet, wurde dem Ministerialdirektor im Kultusministerium, vr. Kuegler, der Charakter als Wirklicher Geheimer Rat mit dem Prädikat Exzellenz verliehen. — Die dem Bundesrate zugegangenen Entwürfe einer Seemannsordnung, eines Gesetzes, betr. die Verpflichtung deutscher Kauffahrteischiffe zur Mitnahme heimzuschaffender Seeleute, eines Gesetzes, betr. die Stellenvermittelung für Schiffsleute, und eines Gesetzes, betr. Abänderung seerechtlicher Vorschriften des Handelsgesetzbuches, nebst Begründung, sind in der heutigen Nummer des „Reichsanzeigers" abgedruckt. — Der General der Kavallerie, Graf v. Lehndorff, Generaladjutant Kaiser Wilhelms L, hat sich in Königsberg i. Pr. einer Operation unterziehen müssen. Es wurde ihm in der dortigen Klinik das rechte Bein abgenommen. Köln a. Rh., 28. Dezember. Außer den Krupp'schen Werken sind nunmehr auch den Akkumulatorenwerken Gottfried in Hagen und Kalk englischerseits Kriegs - bestellnngen zugegangen. Bei letzterem Werke handelt es sich um 40 Tonnen Bleikugeln, zu deren schleunigster Herstellung das Werk die angestrengteste Thätigkeit entwickelt. yd» f-»d 8‘ " 'oB äe » »on9®'WÄ 7, W° bereit« »«tauft* *♦ Zehn 8,1 g« j d-u M°»d, grade noch reW' zünden. Die g*t und hat in modernem ® sicht angepaßt erwerben. »«gefront V'.M1 «blt , ; °d ifa " 2«OO»L„ en 8«. ™« Um«. shÄ Sa* * Ht ®4 .t,e» et Rat H,;ÄUl^tr, 81,1 dem V* ÄBptt Entwürfe ! Gesetzes, bett ■8' ^ir. die Stellen- 7 .Nbe!6gt|rt, ” Zotigen ^nmüffen. "chte Bein abge- Außer den Srnpp'fchen imulatoreniDerten Gott- ''cherseits Kriegs- lebterem Werke handelt Zu deren schleunigster -Veste Thätigkeit ent- if er empfing heute voridenten Szell in Audienz, ferenz mit dem Minister- tzung jener Daten, auf te bestimmen wird. Jene Freie Presse- Kelche des König- von ein Akt der Höflichkeit keinen Anstoß zu nehmen er heutigen Delegationseine Interpellation ki, betreffend die Aus- rger aus Preußen ein. eine längere Webt gegen towebt baS BÄget- Firnes" wird aus Wien afghanischen Grenze vor- : trügen keinen seind- mürben zur Wahrung tualität ausgeführt, üehn junge Türken, rats ZWÜ Zemal Bey, tdresfe an die Ntor idafnka einzuschiflen, w er ju kämpfen. Die russische Botschaft mtr SonjefpoK M B" ra^e z tt t*^_g_a=g=s iE» ir, T1";““ k ii April, 11.««» ^.fgptewbtt. . !»■ ?"b 'anb28»> November, 1 • . । he- Di- uäörtnb b $icb‘ tKibrniben J1" - u«b ftatt, iw” för die am Ggdame Wellung, ^erSoU- M-s w 5 S CO E «6 ® o ar -cO :e^ S3 /, Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenhett zur heil. Beichte. , um 5 Uhr Andacht mit Segen. Sonntag den 31. Dezember. Sonntag nach Weihnachten. Vormittags von 61/« Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. , um 7 Uhr: Die erste heil. Messe: vor und in derselben Austeilung der hell. Eommunion; , um « Uhr: Die zweite heil. Messe; um 9Ve Uhr: Hochamt. Nachmittags um 5 Uhr: Sylvester - Andacht mit Segen und 25, H Z Ä ’S Prag, 29. Dezember. Die deutsch-tschechische Verständigungs-Konferenz soll, wenn die jetzt schwebenden Verhandlungen einen guten Verlauf nehmen, in der zweiten Hälfte des Januar zusammentreten. ' WT“ LH W„hArfit mit Spnen und I Rom, 29. Dezember. Auf der Station St. Michael Nachmittags um^Uhr: Sylvester-Andacht mit Segen I * gestern ein Personenzug auf einen dort bereits um 4Vi Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur I haltenden Zug. Beide Maschinen wurden beschädigt, ein heil. Beichte. | Waggon zertrümmert und eine Person verletzt. Montag den 1. Januar. Neujahr. I Nom, 29. Dezember. Der österreichisch-italie- Fest der Beschneidung Christi. I nische Zwischenfall bei Riva beginnt sich gegen alle ,‘“'EB?E£sa- um 8 Uhr: Milttärgotlesdienst, Predigt und Hochamt I Zwischenfall erledigen zu wollen glaubt, in Rom Überaus mit Te Deum. peinlich. Das Wiener Kabinett hatte auf die italienische , um 91/r Uhr: Hochamt Mit Predigt ^ote in welcher die gesetzliche Seite des Falles fast ganz Nachmittags um 5 Uhr: FeUondacht Mit Segen. ^ußer acht gelassen war, geantwortet, das Verhalten der unh -flirt dl Cthnll? Behörden von Riva entspreche durchaus dem Gesetz. Der UHV gjUuJfUJllu;* Minister des Aeußern, Visconti Benosta, soll sich ernstlich - Ernannt: Der Hilfs-Bibliothekar an der kgl. Bibliothek zu barüber beschwert haben, daß Oesterreich Ungarn durch seine $S$Y'«““ffl'TÄ“«- Iejg,«gäfJSXÄ Paris, 29. Dezember. Die strengsten Vorsichts-Maßregeln sind vor und in dem Luxemburg-Palast getroffen worden, da sich das Gerücht verbreitet hat, Guvrrn beabsichtige mitHilfe seiner Freunde einen Fluchtversuch zu machen. Infolgedessen wurden drei Sicherheits-Agenten vor der Zelle Guürin's postiert. St. Etienne, 29. Dezember. Seit gestern sind wettere 1400 Arbeiter in den Aus st and eingetreten. Der Kohlen- mangel ist bereits fo groß, daß zwei Hüttenwerke den Be- trieb einstellen mußten. ** Ehristbescherung des Giehener Turnvereins. Wie all- I jährlich, so veranstaltete auch am Dienstag dem 26. ds. I (2. Feiertag), abends 8 Uhr der hiesige Turnverein in | seiner Turnhalle eine Weihnachtsfeier größeren Stils I mit Verlosung. Der Saal war fast überfüllt. Das vor- I gesehene Programm, in Konzert der Regimentsmusik, sowie I Aufführungen teils heiteren, teils ernsten Inhaltes bestehend, I fand glatt seine Erledigung. Den Glanzpunkt des Abends I bildete das, von dem langjährigen Turnwart des Vereins I in Szene gesetzte Festspiel „Der Waisen Christfest", dessen I Inhalt auf sämtliche Anwesenden geradezu ergreifend wirkte. An die Aufführungen anschließend, wurde unter dem Lichter- I glanze des Weihnachtsbaumes das Lied „Stille Nacht, I heilige Nacht" gesungen, und hierauf folgend die Verlosung I von Geschenken verschiedenen Wertes vorgenommen. Ein I Tänzchen beschloß die Feier. ** Die Ausgabe der Neujahrs Postkarten, die gestern früh um 8 Uhr an den Postschaltern in Berlin begann, rief auf allen Postämtern einen solchen Ansturm hervor, daß I bereits innerhalb einer Stunde der ganze Vorrat ausverkauft war. *» Zehn verschiedene Ansichtspostkarten von Gießen m ganz moderner wunderbarer Ausführung sind soeben bei den Herren W. Klee, H. Kühn und H. Noll erschienen, um grade noch rechtzeitig für Neujahrsgratulationen Verwendung zu finden. Die Ansicht selbst ist in feinem Lichtdruck ausgeführt und hat jede der zehn Ansichten eine andere farbige | in modernem Stil gehaltene Umrahmung, die der betr. An- sicht angepaßt ist. Die Karten dürften sich viele Freunde erwerben. ___________________________ Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Sonntag den 31. Dezember. Sylvester. Feier des Jahres- und Jahrhunderffchlusses. Gottesdienst. In der Gtadtkirche. Vormittags 9«/r Uhr: Pfarrer Schlosser. Vormittags 11 Ubr: Kinderkirche für die Mattbausgemeinde. Pfarrer Schlosser. Abends 6 Uhr: Pfarrer Dr. Grein. In der Johanneskirche. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrassistent Dr. Heußel. Abends 8 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Montag den 1. Januar 1900. Neujahr. In der Stadtkirche. Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Schlosser. Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdienst. Pfarrer Dr. Grein. Nachmittags 5 Uhr: Siehe Johanneskirche. Donnerstag den 4. Januar, abends 8 Uhr, Bibelstunde im Konfirmandensaale in der Kirchstraße. Pfarrer Schlosser. Donnerstag den 4. Januar, abends 6 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend ebendaselbfv In der Johanneskirche. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Euler. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Kollekte für die Armen. In der Sylvefternackt wird um halb 12 Uhr von den Türmen der Stadt- und der Johanneskirche der Choral: „Nun danket alle Gott- geblasen werden. Nachts 12 Uhr Geläute mit allen Glocken. Am 1. Januar, morgens 8 Uhr, wird von den Türmen beider Kirchen wieder ein Choral geblasen und mittags 12 Uhr wird nochmals mit allen Glocken geläutet werden. Gascokes. 1,10 Stück-Cokes.............. Nutz-Cokes in zwei verschiedenen Korngrößen für Stubenheizung und für weile und enge Ofenschächte paffend Infolge Stadtverordneten-BeschlusseS vom 28. dieser Monats wurden die Preise unserer Gascoker mit Wirkung vom 1. Januar 1900 ab bis auf weiteres festgesetzt wie folgt: Für den Centner ab Verkaufsstelle: ' " Mk. zerkleinert: Größe Nr. 1, etwas größer als durchschnittliche Korngröße des Anthracit, gangbarste Sorte . . 1,20 Mk. Größe Nr. 2, kleiner als durchschntttliche Korngröße des Anthracit ...........1,25 Mk. Für Anfuhr au das HauS werden 5 Pfennig für den Centner berechnet. NB. Sofern das Verbringen der Cokes auf die betr. Lagerplätze (Keller, Stall rc ) mit keinem außergewöhnlichen Zeitaufwand verbunden ist, geschieht dies ohne besondere Vergütung. Der Verkauf nuferer Gascokes unter und bis eiu- schlietzlich 5 Centner findet bis auf Weiteres im Gaswerk nicht mehr statt, und werden daselbst nur Quantitäten von über 5 Centner verabfolgt. — Dagegen ist bei folgenden hiesigen Firmen ein Kleinverkauf unserer Gascokes von 1 bis 5 Centner eingerichtet worden, nämlich bei den Herren: Joh. Fischer, Alicestraße 19, H. Hof, Löwengaffe 11 und Bahnhofstraße 33, Jakob Kahl, Frankfurterstraße 151, Ed. Klinket, Bahnhofstraße 10, Emil Lotz, Kirchenplatz 9, Emil Pistor Nachfolger, Marktstraße 10, Geortz Schäfer, Licherstraße 2, Georg Unverzagt, Kaplansgaffe 5. Diese Firmen berechnen die gleichen Preise unserer Garcokes sammt Anfuhr wie das Gaswerk und schicken dieselben auch in Mengen unter 5 Centner zu. Die seitherige Ermäßigung des Cokespreises bei gleichzeitiger Entnahme von Wagen- und Waggonladungen, mit 36 bezw. 200 Gentnern kommt 8952 vorläufig in Wegfall. Gießen, den 29. Dezember 1899. Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. Otto Bergen. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Rodheim a. d. Horlosi für 1900/1901 liegt vom 2. Januar 1900 an acht Tage lang auf hiesiger Bürgermeisterei zur Einsicht der Interessenten offen. Rodheim a. d. Horloff, den 30. Dezember 1899. Großherzogliche Bürgermeisterei Rodheim a. d. Horloff. Schäfer.__________________________ Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Birklar für das Jahr 1900/1901 liegt vom 2. Januar 1900 an Q$t Tage lang auf hiesiger Bürgermeisterei zur Einsicht der Jntereffenten offen. Birklar, den 30. Dezember 1899. Großherzogliche Bürgermeisterei Birklar. Müller. 8959 Preussische Pfandbrief- Bank. Die am 2. Januar 1900 fälligen Zinsscheine unserer Hypotheken - Pfandbriefe, Kommunal - Obligationen und Kleinbahn-Obligationen werden bereits vom 15. Dezember ab an unserer Kasse in Berlin und auswärts bei sämtlichen Verkaufsstellen unserer Emissionspapiere kostenfrei eingelöst. 8943 Berlin, im Dezember 1899. Preussische Pfandbrief-Bank. Hospital zum heiligen Heist. In dem Hospital zum heiligen Geist dahier ist die Stelle der Oberwärterin der chirurgischen Abteilung neu zu besetzen. Gehalt 600 Mk. bei freier Station und Wäsche. Gute Zeugnisse erforderlich. Bewerberinnen, die bereits in ähnlicher Stelle waren, erhalten den Vorzug. Frauksrrrt a. M., den 28. Dezember 1899. 8944 WkMt des Hospitals !UNI hkiligea Geist. Soeben wieder eingetroffen: Lösliche Frühstücks - Suppen Gemüse- und Kraft-Suppen Bouillon-Kapseln Suppen-Würze bei 8352 H. MAGGI Gengnagel, Neuenbäue 10. GinpMiMen ML Wchthaus. Freibank, 8956 Heute and morgen: GstiAstrisch 52 Vsß. Rum, Arrak, Kognak, Punsch-Essenz in verschiedenen Sorten, Schweizer-, Edamer-, Brie- und Rahmkäse in nur feinsten Qualitäten, Frankfurter Würstchen empfiehlt 8948 Chr,Wallenfels __17 Marktplatz 17. Irisch geschoffeve Hasen, Pariser Kopssalat. 04610 Heinrich Klotz, Mäusburg 17. Für Sylvester empfehle 8953 Berliner Pfannkuchen m Ereppei, sowie verschiedene Sorten ftinflt PunfchkssevM. Ed. Lind, ________Hofkonditor.________ Hasen, frisch geschossene, empfiehlt 04613 I. Zörb Wwe., Mäusburg 9. H. Hettler, fionbitor 8961 8935 SN« pro S. Bock empfiehlt 8950 8946 Gießen, den 29. Dezember 1899. W. im 8942 Rkchisgmalt. 7s Vio pro Kiasse. MnterkolleLienre werden unter günstigen Bedingungen 8945 ««gestellt. vermieten. Marktplatz 17, in. 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Steinreich, Neben den Marktlauben. 4 Deutsche Grdsch.B. unk. b.l »04 101.00 m den vielfach von Seiten meiner geehrten Kundschaft geäußerten Wünschen entsprechen zu können, habe mich entschlossen, neben dem beliebten hellen Bier des Gießener Brauhauses auch noch ein echt bayerisches Bier zu führen, und nach sorgfältigster Prüfung mich zur Wahl des ganz vorzüglichen Bieres der Aeltesten Culmbacher Ärportbierbramm (G. Sandler) deren Bier auf alle« von ihr b.schickten Ausstellungen mit ersten Preisen ausgezeichnet wurde, entschlossen. Indem ich mich zum Bezüge desselben in Flaschen und Gebinden bestens empfehle, versichere ich prompte und aufmerksame Bedienung. Giessener Stadttheater. Neujahr (Montag), 1. Januar 1900 nachmittags 4 Uhrr Madame Sans Gene. Lustspiel in 4 Akten von V. Sardou. Abreise der Stützer Loge Mk. 1,50, Sperrsitz Mk. 1,—, 1. Parquet und Estrade 75 Pfg., 2. Par- quet 50 Pfg., Gallerte 30 Pfg. Abends 8 Uhr: 40. Vorstellung im Abonnement. Der Goldonkel. Große Posse mit Gesang in 6 Bildern von Emil Pohl. Dienstag, den 2. Januar 1900: Auf vielfachen Wunsch wiederholt: Zaza. Sittenbild in 5 Akten von Verton und Simon. A3n Vorbereitung: Stuf Strafurlaub. Geldfortear ecib IMS Franz. Banknoten Innges hnngbiirsihltM gesucht. [04604] Hotel Bietoria 04603] Ein Bursche zum Kohlenfahren Die *<*!«<* ßchelts Achtungsvoll Gotthilf Röhrte, Waröurgerstraße 7. Todes Anzeige. Statt jeder besonderen Anzeige teile ich Verwandten und Bekannten hierdurch mit, daß mein guter, treusorgender Gatte Josef Köhler, Fteiuhltuer, gestern abend 8/<8 Uhr von seinem langen, schweren, mit größter Geduld getragenen Leiden durch den Tod erlöst worden ist. Zugleich fühle ich mich gedrungen, allen denen, welche mir während der langen Krankheit meines lieben Mannes so hilfreich zur Seite standen, insbesondere seinen werten Arbeitskollegen, der verehrlichen Steinhauerorganisation, für die uns so oftmals gewährte Hilfe meinen innigsten Dank aoszusprechen. Um stille Teilnahme bittet Die tiefgebeugte Gattin Elisabeth Kühler, geb. Albach. V, Frankftr. Hyp. Bk unk. b. 1S06 95.30 V, Frkf.Hyp.Sred.». unk.b. 1906 95 00 dro. unt b-1907 100.70 verWtdents ’?b ©unfttn ö bl Bee. •»Hl« lii * Verloren HestamtioaLahdust Hamm 16. Samstag den 30. Dezember r Grosses Bockbier - Fest, Merve Dameuiihr verloren. Abzugeben gegen gute Be- lohnung in der Exped. d. Bl. [04607 VorlAron Qm 1-Feiertag eine neu- I vl 1U1 vH silberne Brache von der Johanneskirche—Seltersweg—Neuenweg. Abzugeben gegen Belohnung Iur Ieier der Jahrhundertwende empfehle meine anerkannt gutrn KkltinklWniikilchenMKlkDet ferner Punsch-Essenzen, Rum, Arrac, Cognac. Da an Sylvester die Konditorei nur bis 3 Uhr nachmittags geöffnet ist, so bitte ich um möglichst frühzeitige Bestellungen. Gissnb. Rentenb. Obl. BuderuZ Obl. Hambrgr. Hyp Bk. unk. b. 1905 Preuß. Hyp. A. Bk unk.b. 1900 Pomm.Hyp.A.Bk.unk.b.1904 FrksLdw.LredÄkarnkch.1900 Stadt WonuS unk. b. 1901 Oesterr. StaatSbahn v. 1885 83.00 4 Jtal. staatSgar. Gisenb. 56 90 4 04602] Tüchtiges Mädchen oder Frau zur Aushilfe gesucht. __________Ludwigstratze 28 paterre. Laufmädchen gesucht. Zu sprechen nach 5 Uhr. 04605____________Ostanlage 9, IV. Lauffrau gesucht. 04606__________Wallthorftratze 71. 8938] Laufmädchen oder Frau sofort EZursb erlebt m F. Kurz & Co.s chießen, Kah«h-f»r«ßk 63 Frankfurter Börse vom 28. Dezember 1899. Vreentt 5'/v Deutsche RrichSanl. S Preuß. LonsolS 7» Gr. Hessische Obl. Stadt Darmstadt v. 1891 Tüchtigen Schreiuergesellen sucht Ludwig Rinn, 04612_______________Heuchelheim.______ Schlosser auf Werkzeugmaschinenbau geübt, finden Beschäftigung bei H. Hansel, 8954__________________Löberstraße 19. 8960] Em Hausbursche sofort gesucht. Bäcker Klingelhöffer. 8937] Durch Wegzug des Herrn Landgerichtspräsidenten von Ricou ist die Villa in der Löberstraße Nr. 20 per 1. April anderweit zu vermieten. _______________G. 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Stlberrente 97.50 4o/g Egypttsche untfic. 102.50 3% Portugiesen 23.50 40/0 Griechen von 1887 46.— 4% Rumänin 82.— 50/0 „ ,. 1890 39.50 3V2% Ruffen 3% Italiener Rente 58.- 5% Zoll-Türken 99.— 5o/o 92 50 4% Spanische Rente 64.50 3;/d Mexicaner 24.50 5% Chinesen 96.— Berliner Handelsgef. 167 — Mitteld. Creditb. — Darmst. Bank 144.— Nattonalbank f. D. 145.— Deutsche Bank 206.- Oesterr. Credit 234.— Dtsconto Eomm. 192.- Wiener Bankverein 135.— Dresdner Bank 161.- Banque Ottomane 111.— Oester. LLnderbank 116.- Ungar. Creditbank — Hess. Ludwigsbahn —.— Prince Henri 112.— Lübcck-Büchen 160.- Italien. Mittelmeer 100.— Gotthard 142.- Jtal. Meridional 133.— Nordd. Lloyd 122- Veloce 62.— Hamb. Amer. Packf. 128.— Türk. Tabak —.— 97.80 Procenl 4Vi Oesterr. Silberrente 97.60 88.10 4 Ung. Gold-Rente 96 90 96.50 000.00 8 Portugiesen 5 Mexicaner amort. S. I-in 28 85 40.10 000.00 4 Monopol-Griechen von 1887 47.00