18»» Sonntaq den 30. April An»ts- tt'.d A»zeigebl«tt für den Ureis Gietzen. igs-Gürtel > KM SS Mah M * Alle Anzeigen-BermittlmigSstellen bei Ja- «ad Äiiilanbt« nehmen Anzeigen für den Lietzener Anzeiger tnigegm. und als Spoi ich gediegen: WtWioti, Expedition und Druckerei: ZchntSr.tze Vr. 7. Beute zu stochern, während sie die Ställe, deren Vieh mit fortgetrieben wurde, außer acht ließen. Peetz erzählt in seinem Werke: „Chiemgauer Volk" von einem Schmied, der seinem Nachwuchs bezüglich des „ersparten Hundes" nicht mehr traute und das Spargeld unter den Dachziegeln seiner Werkstatt verbarg, indem er heimlich die Balken mit Doppelgulden belegte. Der Schmied kalkulierte, daß man sie da auf dem Dächlein seiner Hnfbeschlagstätte an der offenen Gasse und im Freien gewiß nicht vermuten oder suchen werde. Als er einmal selbst eine größere Summe benötigte und wechseln laffen mußte, da hatte das Geld von dem Essenrauch einen platinartigen Glanz angenommen, und der verdutzte Schmied geriet in den Verdacht der Münzfälschung. Dümmer war jenes Chiemgauer Bäuerlein, das sich die Neuerung der Hypothekenbanknoten zu eigen machte, solche für sein Hartgeld kaufte und ohne jede Umhüllung in eine Wand seines Hauses einmauerte. Die Ueberraschung war nach Jahren groß, als der Schlauberger die Noten beim Aufbrechen der Geheimstelle vom Mörtel und der Feuchtigkeit bis zur Unkenntlichkeit zerfressen und wertlos geworden vorfand. Den modernen Sinn vom „begrabenen Hund" hätte man in diesem Falle gut anwenden können. Auch mit dem T a n z p l a tz hat der „Hund" Beziehungen. Den „Hund hüten oder feilhaben" heißt bei Mädchen auf dem Tauzplatz zugegen sein und nicht zum Tanz gezogen werden. Also das Mauerblümchen der Jetztzeit. Ein Mädchen „führt den Hund heim", wenn es vom Tanzplatz geht, ohne ei» einziges Mal getanzt z» haben. Wird das Mauerblümchen erlöst, so kann es den „Hund verkaufen". Die Tanzaufforderuug hieß früher den „Hund ablösen". Die Redensart: „Der Hund geht «ir vor dem Licht um" kennt schon Hans SachS; diese will besagen, daß man nicht klar sehe in der Sache. j» suck: iift. I: fren Chiemsee herum hieß vor Zeiten erspartes Keldii KßHen „Hunde haben". Sagte man von einem gut fitirrt an Bauer, er habe „viel Hunde hinten", so .-ebeitattte ltaS, daß er Kapitalist sei; das Gegenteil lautete: Adresse für Depeschen: Anzeiger chiehen. Fernsprecher Nr. 61. habe, für sie zu werben durch Wort und Beispiel, durch Kraft und Begeisterung. Das sind zunächst die Angehörigen der Deutschen Turnerschaft. Alle können dazu beitragen, daß außer der Jugend diejenigen gewonnen werden, die nicht zu entbehren sind: Eltern, Vormünder, Lehrherrn und vor allen die gesamte Lehrerschaft. Wie viele Eltern verlieren ihre Kinder, wenn sie der Schule entwachsen sind, ganz aus den Augen! Der Junge geht tagsüber ins Geschäft oder zur Werkstatt. Und abends? Ja, das ist der kritische Punkt. Ist er gut erzogen, dann wird er abends zu Hause bleiben. Das sollen die Eltern auch nicht dulden. Der Junge soll hinaus, sich erholen von den Geschäften de« Tages und frische Kraft an Körper und Geist sammel». Oder soll er das nicht? Und wo kräftigt er den Körper? In dem Turnverein. Und wo kräftigt er den Geist? Auch da, wo er mit gleichaltrigen Genossen sich besprechen, über turnerische Dinge nachdenken, gute Bücher lesen und auf fröhlichen Märschen sich aeistia erquicken kann. Und wenn der Junge nicht abends zu Hause bleibt? Dann besucht er die Abendschule oder er schwänzt sie, oder er hat diese und jene Ausrede, um Orte und Stätten und Leute zu besuchen, die entweder etwas taugen oder nichts taugen. In den Turnvereinen haben aber die Eltern und Vormünder die Kontrolle in der Hand; sie brauchen nur de» Turnwart nach ihrem Sohn zu fragen, der giebt ihnen getotp die richtige Auskunft. Aber wie viele Eltern sagen: Mem Sohn arbeitet den ganzen Tag so viel, daß er abends ruhen muß. Gewiß, dafür ist auch nicht jeden Abend Turnstunde, wöchentlich wohl nur zweimal; kommt aber der Junge nicht auf ganz andere Gedanken, wenn er sich ein paar Male abends körperlich ordentlich austobt? Sieht ma« nicht unfern Jungen und Mädchen, die aus der Schule nach kräftigem Lauf, Sprung und Turnen nach Hause kommen, die roten Backen an, daß es eine Lust ist? Schmeckt das Butterbrot nicht noch einmal so gut? Schläft es sich nicht noch einmal so gut? Bemerkt man nicht den Unterschied sofort gegen einen Jungen, der nicht turnen darf oder dessen Eltern das Turnen nicht fein genug ist? Soll der bleichwangige Ladenlehrling, der hinter dem Pult oder dem Ladentisch in staubigem Lokale stand, nicht durch Körperbewegung, die anders ist, als die gewohnte alltägliche, sich neue Blutzufuhr und gesunde Gehirnthätigkeit verschaffen? Gewiß muß der Zimmergeselle schwere Balken schleppen und die Axt gebrauchen, der Schlosser kräftig hämmern, der Schmied fest zuschlagen und der Bauer früh und spät hinter Gegenwart so viel, als eine Ursache, einen Anstand heraus- fiuden. , ,,, _ Ueber die Besitzverhältniffe obevbayerrscher Bauern hätten seinerzeit die Kupferschmiede von Rosenheim, Traunstein und Trostberg bessere Auskunft als die Rentamtleute geben können, wenn absolutes Schweigen über derartige Angelegenheiten nicht Ehrensache und Vertrauensangelegenheit gewesen wäre. Die Kupferschmiede fabrizierten vor Jahr- zehnten für die sparfleißige Bevölkerung des Chiemgaues spezielle kupferne Urnen, die im Volksmunde „Tausend- guldenflaschen" genannt wurden, und genau tausend Silbergulden faßten. Die Füllung und Verlötung solcher Spar- flaschen war wieder Vertrauenssache, denn man überließ dieses Geschäft dem Kupferschmiedemeister ausschließlich, und dieser füllte die Urne mit dem Gelde ohne Zeugen, ohne Gehilfen, Nachts bei Licht in verschloffener Werkstatt, und lieferte die verlötete Geldflasche gleichfalls heimlich an den Besteller ab. Niemals ist ein Zweifel aufgetaucht oder ausgesprochen worden. Dem Spezialforscher nach solchen Verhältnissen, dem verstorbenen Rentbeamten Hartwig Peetz in Traunstein, ist kein Fall bekannt geworden, daß je eine unlautere Handlungsweise eines Kupferschmiedes vorgekommen sei. Die Besitzer der Hundeflaschen begnügten sich mit dem respektablen Gewicht der Urnen und fragten nie nach dem selbstverständlich silbernen Inhalt. Gewöhnlich wurden solche Schatzurnen in die Stollen des Herdes eingemauert, ent- weder vom Bauer selbst oder von einem vertrauenswürdigen Maurer. Merkwürdigerweise weiß man vereinzelte Fälle, daß das Hundeschmecken zum Hundfinden geführt hat, daß Maurergehilfen solche Sparflaschen wieder ausmauerten und ohne Erlaubnis des Besitzers forttrugen. Wenn ein Bauer seine Sparbüchse unter den Dielen des viehftalles vergrub, war meist große Gefahr im Verzug, Kriegsgefahr, Plünderung und Feuersbrunst. Die feindlichen Scharen pflegten meist immer im Schutte eines Wohnhauses nach silberner Politische Wochenschau. eätm Anschein nach wird es über die verschiedenen, Dtm M-(id)ytngc vom Staatssekretär v. Podbielski vorgelegten poft, zescs Novellen doch noch zu einer Verständigung zu'ifch ta ftibgierung und Volksvertretung kommen. Wenn nun Inebeni, wie heftig die genannten Gesetzentwürfe an- gegrififtn wurden, als sie im Reichstage eingebracht worden wäre», dann muß man sich eigentlich über die Wendung bf 7i«ngc wundern. Aber der neue Postchef kommt dem - ichc^tzge, wie aus den Kommissionsverhandlungen zu -c ii|t, uuch ziemlich weit entgegen. Er hält nicht starr ar jein cm vorgefaßten Entschluß und giebt der Ansicht ' । fllL-yorhnctcn ebenfalls Raum, wie die Beratungen über den PostzeitungStarif wieder zeigen. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt Mütter für hessische Volkskunde. Ne,»gsprelL vierteljährlich 2 Mark 20 Plg. MOBaUid) 75 Pfß. mit vcmgerioh«. 8« Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich Sffltui man heutzutage von jemandem sagt, er sei „auf mcf iQintb gekommen", so bedeutet das den wirtschaft- rcheni kerssall. Der Betroffene wird über die Entstehung ver WeitSart nicht viel nachdenken, er fühlt ihre Schwere ... und SiM|t unter dem Druck der schlechten Verhältnisse viel- \\ eicht t;Kimmen. Aber auch jene, die sich solcher Redens- * | artemi binnen, begnügen sich mit dem bezeichnenden Aus- I druck dri Sümmern sich nicht weiter um deffen Entstehung, die in de mitten Kriegszeiten fehdelustiger Wittelsbacher Fürsten 5 W* Gott Ätt 101 Viertes Blstt. ff* Gießener Anzeiger General-Anzeiger etf4iw tMM mit VHaktntt M Di-Ir tz'sener Cftffet »rrbte t rt Anzeiger u uchrs-rlU 1 iermal I be?ie|t eile „ et#1. Feuilleton. Der Kund als Htedensarl. Bon Arthur Achleitner. (Nachdruck verboten.) ttincr auf den Hund gekommen," d. h. er ' :iat 4iii t o« Anzeige» zu btr nachmittags für bat elgmrinliy erscheinenden Nummer bis norm. 10 Uhr. .Tie Hetzrede des Kapitäns Loghlan hat zu einer eSSCfl. ikalttng Iber Beziehungen zwischen Deutschland und den ereilAigtrn Staaten nicht geführt. Wir halten auch dafür, EckeBahf ß solche Vorkommnisse am besten mit Verachtung gestraft laPl i löfnunb deS Aufgebots eines großen Apparats zur Er- ■ |,..tLüiigu ng einer Genugtuung kaum wert sind. Die Ameri- / ner iMrhollten sich jetzt in der Samoa-Angelegenheit durch- Ifahr ßoqiW ,n8 1 Wreil, während die Engländer das Bombardement !IJUI'W»bfr Qjnbfr ^ü|tc siegenden Dörfer fortsetzen und auch den Fest-Anzuges dKönig» Kaliietoa gegen feinen Konkurrenten Mataafa wirk- , ..fam in «erst ätzen. ins für das - ^txx jg am Mittwoch der frühere Minister- !g Badisch - .. asid'ndl -Graf Hohenwart gestorben. Er war nur , QPhützenbund6 N.jnt ,m Amte, aber er hat den Grund legen helfen bn i je|.igen verhängnisvollen innerpolitischen Zustanden Oestektneilh». f Her Arbeiterstrike im Industrie gebiete :ielgl| itnfi dauert fort; er nimmt immer größere Aus- 'ehuuiiM a». Großer Schaden wird dadurch wieder dem ''attolWlvrtrmögen zugefügt.. Glücklicherweise ist es bisher »lte nhrind", so bedeutete das, daß Geld noch von den BsrelMnl vorhanden sei. Aleriessierten sich Diebe oder das Steueramt für ver- b»rge,M Apatthaler, so nannte der Volksmund dies den , .. .Hu nlsllhmecken". Die Bedeutung den „Hund finden" '^IfjE 'hat f ift iiw unseren Tagen verändert, es heißt das in der ehmbar-i- P- *eht Angelegenheit von mehr lokaler Bedeutung, die ..w J tl kill Äuse der Zeit einen hochpolitischen Anstrich er- 'hhiniym «nfn- galten« f)üt, beschäftigte den Berliner Bezirksausschuß im g Saufe* tiefet Woche: nämlich da« Friedhofsportal der )8v zu verwai: . ■ „; ^rsLllenen in Berlin. Dieses Portal soll ja die hul tt Nagen, daß der Oberbürgermeister der Reichshaupt- Lich für jede ibt «4 unbestätigt ist. Die Verhandlungen vor dem k' sirttMSjchuß waren vom Geiste der Versöhnung getragen, mb e S ist .alle Aussicht vorhanden, daß bald eine Einigung &g 31k. ds.*1 de,r:ftik!>en Frage erzielt wird. -ußtik-üem „Hund" angehen, das Kapital oder die Er- ' sparE tr.ngreifen. Die Bedeutung zwischen einst und jetzt fit a n alch eine verschiedene, eine schlimmere geworden. Der tttuk Mr alten Zeit wurde stets verborgen gehalten, bataiu!erjUanb das Sprichwort: „Da liegt ein Hund begr^ibeia", d. h. in dem Hause ruht vergrabenes Geld. 'LauteM! diie Redensart: „In dem Hause steckt ein ,u keinerlei groben Ausschreitungen gekommen, die hoffent- iich auch ferner vermieden werden. Die italienische Regierung will einen neuen Kreuzer in England bauen laffen, was der Volksvertretung nicht recht ist. Man munkelt, daß es darüber zu einer teilweisen Ministerkrisis kommen werde. Wie weit diese Vermutung berechtigt ist, muß die Zukunft lehren. Fortgesetzt erregen die Veröffentlichungen des „Figaro" über die Verhandlungen des KaffationShofes das lebhafteste Interesse. Vielleicht tragen diese Indiskretionen zu einer Beschleunigung der Erledigung der An- gelegenheit bei, waS für den inneren Frieden in Frankreich nur wünschenswert wäre. (xx) Ruf zum Turne«. Wenn auch im Laufe der Jahre die deutsche Turnsache einen großen Aufschwung genommen hat, so steht doch die Zahl der zur deutschen Turnerfchaft gehörigen 600 OOU Personen nicht im richtigen Verhältnis zur Bevölkerungszahl. Dieses Verhältnis ist umsoweniger gerechtfertigt, als heute das Turnen überall zum Schulunterricht gehört. Erst wenn etwa 10 Prozent der nicht schulpflichtigen Jugend turnt, dann wird annähernd das Verhältnis richtig hergestellt sein Unbesttitten wächst die Turnsache von Jahr zu Jahr langsam, nicht aber im richtigen Verhältnis zum Anwachsen der Bevölkerung. Darf ein solcher Zustand uns befriedigen? Hierauf giebt der Vorsitzende der deutschen Turnerschaft, Dr. med. Ferd. Götz, in seinem NeujahrS- gruße die treffende Antwort: „Und hätten alle diejenigen, die heute als Reformatoren im Gebiete der Leibesübungen auftreten, von jeher ihre Kraft und ihre Begeisterung in den Dienst der auf dem Boden deS vom Feind zertretenen Vaterlandes in Kampf und Not so kräftig und herrlich erstandenen deutschen Turnsache gestellt und in ihrem Schoß reformierende und neue Ideen verbreitend gewirkt, dann wäre vielleicht schon jetzt die Turnsache mit all ihren Zweigen der Leibesübungen das umfassende Meer, das die Grenzmark des Vaterlandes schützend umflutet!" Das sind Worte, die nicht achtlos verhallen dürfen; enthalten sie doch neben dem Zeugnis, daß unsere deutsche Turnsache in Kampf und Not groß geworden sei, daß sie aber noch viel größer wäre, wenn nicht nur viele, sondern ausnahmslos ein jeder seine Pflicht erfüllt hätte, innerlich noch die Mahnung, daß es nicht genüge, der Turnsache anzuhängen, sondern daß jeder ihrer Zugehörigen die Pflicht 4 ! attt übriger w Mn kikarbolineum, dem Pflug herlaufen usw. Aber ist diese Thätigkeit, gewiß auch eine turnerische, nicht eine völlig einseitige? Wo bleibt bei dem Kaufmann überhaupt die Muskelthätigkeit, beim Schmied und Schlosser diejenige der Beine, beim Bauer diejenige der Arme? Diese werden vernachlässigt, der Mensch wird einseitig ausgebildet. Und wenn wir nur allein unsere Militärpflicht berücksichtigen wollten, dann müßten wir alle schon deshalb turnen — das ist von den Militärs anerkannt, und jeder Turner-Soldat wird am besten wissen, wie es ihm ging. Alle Eltern sollten aber auch berücksichtigen, daß heute die Jugend eine andere ist. Kaum der Schule entwachsen, fühlt sie sich flügge, es muß geraucht und getrunken werden und schließlich kommt sehr bald das ewig Weibliche. Auf den Dörfern besteht der Spiunstuben-Unfug und auf allen Pfosten und Treppen sitzt rauchend und nichtsthuend unsere liebe Jugend, oder sie treibt sich mit den Weibsleuten am Brunnen herum. Wäre all denen nicht ein kräftiges Turngerät oder ein schönes Ballspiel besser? Hier müßten die Eltern und Lehrherrn ansetzen? Aber wie viele Meister, Geschäfts- und Lehrherrn entfremden nicht aus Eigennutz die ihnen anvertrauten Leute der Turnsache? Jede freie Zeit beanspruchen sie; was zwei Mann leisten können, soll einer thun, selbst die gesetzliche Ruhezeit möchte man gern auch noch nehmen. Und wenn nur ein klein bischen Wohlwollen vorhanden wäre, dann müßte bei verständiger Zeiteinteilung doch trotz vieler Arbeits-und Ausbildungszeit noch genügend freie Zeit zu finden sein, daß diese nicht beeinträchtigt, der junge Mann aber auch nicht in seiner körperlichen Aus- blldung gehindert wird. Allerdings müssen das die jungen Leute selbst wollen. Es ist doch chr eigenes Interesse, daß sie es wollen und dieses Interesse muß von früh auf wach gerufen und gefördert werden. Das Turnen liegt im Schulplan, ob es aber so gepflegt wird, daß die Schüler, wenn sie mit der Schule fertig sind, gar nichts anders wissen, als daß sie in den Turnverein müssen, um das Turnen fortzusetzen, das ist fraglich. Das ist nicht zu bestreiten, daß ein Lehrer viel mehr thun kann, als im Leitfaden steht. An freien Mittagen hier und da mit den Schülern spielen, vor allem sie auf die Turnvereine Hinweisen und natürlich selbst in den Turnverein gehen, das wäre eine wesentliche Förderung der Sache. In den Reihen der Turner stehen sie leider nicht, obwohl auch hier sich ein segensreiches Feld ihrer Thätigkeit eröffnen ließe. Schon die eigene Lehrthätigkeit und Turnfertigkeit sollte den Lehrer mahnen, aus dem Born des praktischen Lebens des Turnvereins zu schöpfen und sich nicht auf seinen Leitfaden allein zu verlassen. Selbst lernen und andere lehren, das ist unsere Aufgabe. Weshalb erstreckt sich die Teilnahme der Lehrer so erheblich auf die Leitung des Gesanges in Gesang- und Kriegervereinen? Und wenn hierzu die damit verbundene Mehreinnahme bestimmend sein sollte, so ließe sich doch noch zweimal in der Woche ein Stündchen zur Hebung des Turnvereins erübrigen. Und wenn schließlich ein akademischer Turner diese Zeilen zu Gesicht bekommt, dann möge er sich einmal an die Brust klopfen und fragen, ob unsere akademische Jugend den Turnvereinen gegenüber ihre Pflicht erfüllt. Treten die akademischen Turner in das bürgerliche Leben zurß^, dann sind sie den Turnern verloren; verschwindend klein ist die Zahl derjenigen, die in den Turnvereinen das Turnen fortsetzen. Wo turnt der Assessor, der Doktor, der Amtsrichter noch? Gebe sich jeder selbst die Antwort! Ueberall hört man in den Festreden, wie das Turnen um sich greife, wie es sogar in die besseren Kreise eingedrungen sei! Ist es wirklich wahr? Nein, aber wahr sollte es sein, das Turnen sollte überall eindringen, und wem allenfalls der Turnverein nicht paßt, nun, der mache ihn sich passend, lege aber nicht die Hände in den Schoß. Das widerspricht ganz dem außerordentlichen Eifer und dem turnerischen Thun, das die akademische Turnjugend aus den Universitäten Heißt es: „DernhatderHundMost genommen", so ist gesagt, es wurde unrichtig gemessen. Der Hund ist im Dialekt merkwürdigerweise zum Super- | lativ avanciert. Bei einer Hund ekäl te steht das Thermo- । meter sehr tief unter Null, die Kälte ist also sehr groß. 1 Ein Hundewetter ist bekanntlich so schlecht, daß man keinen Hund ins Freie jagen möchte. Das Hundeelend ist groß und kennt verschiedene Variationen im Superlativ. Ist einer hundsmüd, so wird er sicher seine Knochen und eine heillose Müdigkeit spüren. „Canis est miseriae typus.“ Das Adjektiv hundsig bedeutet karg, ärmlich, dürftig. Grüßte jemand mit Hundsschanden", so will man damit sagen: Der Betreffende würdigte einen kaum des Grußes. „Hundsjung ist gleichfalls ein dialektischer Superlativ für sehr jung. Der „Hund" in Bergwerken ist bekannt. Einen „Wasserhund" kennt der Wasierbau- techniker, es ist die Buhne zur Ueberwerfung des Stromanfalles gemeint. Unter „Feuerhund" versteht der Gebirgler eine Vorrichtung zum Auflegen des Brennholzes. Einen speziellen „Hund" kennen die Flößer auf der Isar: die verbundenen Bretter oder Stämme, welche sie unter einem gegen den Strom mehr oder minder offenen Winkel an einem auf dem Sand festsitzenden Floß bringen und mittelst Seilen festhalten, um durch diesen Auf fang den Andrang des Wassers wirksamer und sich wieder flott zu machen (vergl. Schmeller I.). Selten wird der Ausdruck Maushund für Katze gebraucht. Was sich sonst noch an Redensarten und Sprüchen in Verbindung mit „Hund" namentlich im Bergvolk vorfindet, ist ein Superlativ von Derbheit und daher nicht diskutierbar. Betrüblich bleibt es, daß unsere Zeit so „hunde"los geworden ist und die Bauern keine „Hunde mehr hinten haben". Die Zeiten und die Sprichwörter haben sich geändert. 8] *U8ikalie 8 *— Allein.yertr Br8hl'«ehe tiistcj t (einen E , Hinaus bem^ . M f°a,rbtn, um b Sch" ’• । intir«! i<Äa*an* ■S-äS — äitau'l, Mit hibtr wh Ei r.ttlpuil hätte 70 M m in (di rin en außnokb I* iu."olf Hieß« I idtplitttitn Santo», ter j inicht fttimel, belbalb bu heirj-l ctd angeboln wo u rlm, 80 Wg. per Wb. w bia| bu fier tonnte ben 1 bih y.Jtnm 5 । rd fthwrtWi die anjt te. 0 M Wat kbt n W&M Junta bin betoitn, bt n,-Dtlgeee n die Buftlun | e ^etmung btt pridindi ben ihm ootfltl von 80 W- pnj i.flonumlUttm Rafi«, bi Vermischtes. * Leipzig, 25. April. Die Erdarbeiten auf btil lande des Völkerschlacht-National-Denk»^; Leipzig schreiten immer weiter vorwärts. In tttnigal naten wird der natürliche Boden, welcher die ftun'c des Denkmals tragen soll, in seinem vollen Umjany;. gelegt sein. Die auSgeschachteten Erdmassen sind W im Osten des Platzes zu einer mächtigen cq. 12! hohen Halde aufgeschüttet worden, die einen Teil l- schüttung bildet, welche später die Grundpfeiler bd mals auf der Nord-, Ost- und Südseite bis zu rinn von 23 Meter mantelartig umgeben wird. An bei der Stadt zu gelegenen Stirnseite wird das Denfn' .1 natürlichen Boden an in die Erscheinung treten unb der Erdanschüttung eine gewaltige Stützmauer on-■ Kolossalrelief erhalten, zu deren beiden Seiten marck Freitreppen bis zu der innerhalb des Pyramide, archa» baues liegenden Ehrenhalle führen. * Ein eigenartiges Geschenk hat der Metzer verein dem König Albert zum GeburM^ indem er das Haus, in welchem der damalige Albert nach der Schlacht von St. Privat v«P* 19. August 1870 übernachtete, angekauft hat. k- ' jenes Zimmer, in dem der Kronprinz schlief, ' so hergerichtet werden, wie es an jenem Tage geme die übrigen Räume sollen einem sächsischen geräumt werden, der die Gräber der gefallene, pflegen hat. ♦ Auch ein Ziel der Frauenbewegung J , Chicagos und des ganzen Staates Jlltnoit W kurzem eine Campagne gegen die iöuftneufn -■ 1 welche den Körper einer Frau oder selbst tiur • derselben zur Darstellung bringen. Die M . neuesten Bewegung, Gertrud Wallace, . J Frauen Klubs, erklärt den Feldzug folgern u Gattinnen, Töchter und Schwestern der t aufgeklärten Bürger des freien Amerika uoe 1 • die pöbelhafte Verwendung der GesichtSMl o , Performen des weiblichen Geschlechtes, W ® L. gütiger ober ftecher Natur, als Reklamcmttttl , Würde der Frauen schadet, sondern auch veu r das hohe Ideal, als welches das wetblichc veu, ; der Schöpfung in's Leben gerufen wurde, vern w Protest wird wahrscheinlich Gegenstand em« । welche der Legislative von Illinois vorgeleg. * Die Verschiedenheit der Schreibweise 1 1 uamen hat schon oft zu berechNgte« «rag - i gegeben. So teilt jetzt wieder die Redaktton ; Lloyd" folgende bei ihr eingegangene Zuschnp mit Recht hat der „Ostasiatische Lloyd i.^^ed* großen Gefahren hingewiesen, bte sich aus heit ber Schreibweise chine?tscher Namen " sfins | ergeben müssen. Es bürste Ihre Les I erfahren, wie burch bte Verdeutschung -T. ! Namens ein Brief nicht angekommen lst, & einen verhältnismäßig einfachen Fall h g6;f Suchou (in der Nähe Shanghais 9c^9cn) Pop- Sutschau. Darin glauben die Sutschao lesen zu sollen undsandten t in der Provinz Siechuan gelegenen Or sch l !£i fall klärte sich die Sache nach Monaten großen Anzahl verlorener Bneft kommt sich | Bruchteil nur der ungenauen Schreibweise an den Tag legt. Deshalb ihr Eltern: Schickt eure Kinder I in die Turnvereine, ihr Lehrherren, kommt euren Leuten I entgegen und schickt sie zum Turne«! Ihr Lehrer, turnt I selbst mit, lehrt die Turnvereine turnen und schickt die I Jugend in die Turnvereine! Ihr Akademiker bleibt auch im I Philisterleben treu unserem Wahlspruch: frisch, fromm, froh- I lich, frei! Ihr habt auf ber Hochschule bemselben zuge- | schworen, die Turnvereine wollen euch haben. Und zum I Schluß: Du Reservist, der du des Königs Rock ausziehst, I suche dein Heil nicht allein im Kriegerverein; im Turnverein setze das fort, was du von Jugend auf getrieben, damit I Arme und Beine gestärkt sind, wenn die nächste Hebung von dir verlangt wird. Alles soll turnen, man raffe sich auf und lege den | faule« Menschen ab, dann wird das Eingangs dieses bewährte I Wort in Erfüllung gehen, bann wird die Turnsache mit all ihren Zweigen der Leibesübungen das urnfaffende Meer sein, I das die Grenzmark des Vaterlandes schützend umflutet. Der Ausschuß des IX. Mittelrhein. Kreises der deutschen Turnerschaft. I Kokales unb Provinzielles. Gießen, den 29. April 1899. •• In Amerika verstorbene Heffen. In New-Aork! Jakob Schneider, 76 Jahre alt, aus Krumbach. — In I Towen-Ogden, N.A., Peter Emich, 74 Jahre alt, | aus Ober-Ramstadt. — In Baltimore, Md., Frau I Katharina Hacker, 79 Jahre alt, aus Schlitz; daselbst: I Frau Fanny Neuberger, geb. Stern, 45Jahre alt, aus I Wenings. — In Belleville, Jll., Heinrich Georg, I 73 Jahre alt, aus Hessen-Darmstadt. — InHullet, Ont., I Georg Plätzer, 64 Jahre alt, aus Oberhessen. — In I Mascoutah, Jll., Adam Stärkel, 63 Jahre alt, aus I Bodenheim. — In Plymouth, Wis., Valentin Pfeil, I 75 Jahre alt, aus Hessen-Darmstadt. — In Cincinnati, I O., Franz Alois Psülb, 70 Jahre alt, aus Heppenheim. — In Waterloo, Ja., Adam Blim, 82 Jahre alt, aus I Bermersheim. — In Odeboll, Ja., Valentin Lucken- I Heimer, 73 Jahre alt, aus Bingen. — In Wellesley, I Ca., Witwe Gertrude Neeb, geb. Dünch, aus Grebenau. | — In Greenpoint, Song Island, Charles Haber, I 27 Jahre alt, aus Alsfeld. — In North Washington, 1 O., Frau Regina Schmidt, 80 Jahre alt, aus König. I — In Mendota, Jll., Anna Margaretha Hoffmann, geb. Schmidt, 69 Jahre alt, aus Appenheim. — In Smithton, Belleville, Jll., Georg Großmann, 74Jahre alt, aus Hessen-Darmstadt. Wieseck, 28. April. Der Kleinkinderschulfond hiesiger Gemeinde, mit dessen Gründung Weihnachten vorigen I Jahres begonnen wurde, ist nunmehr auf die Summe von über 1000 Mark angewachsen. Unter dieser befindet sich auch ein Beitrag eines treuen Wieseckers zu Alameda in Kalifornien, Herrn C. Weller, welcher zehn Dollar mit einem herzlichen Briefe und dem aufrichtigen Wunsche zu- sandte, Gott möge das Unternehmen reichlich segnen. Die zu dem in Rede stehenden Zwecke hierfelbst veranstaltete Sammlung hatte einen schönen Betrag geliefert. Es bricht sich hier immer mehr die Ueberzeugung Bahn, daß eine Kleinkinderbewahranstalt in hiesiger großer Gemeinde dringend nötig ist. Es besteht nun die Absicht, im Laufe ber Zeit Hierselbst eine Versammlung zu berufen, durch dieselbe ein Kuratorium wählen zu lassen, geeignete Statuten zu entwerfen und zunächst provisorisch eine Kleinkinderschule für 100 Kinder mit einer Lehrerin zu eröffnen. Das soll geschehen, sobald das dazu erforderliche Kapital vorhanden | ist. Dadurch soll der Beweis geliefert werden, daß eine solche Anstalt für Wieseck ebenso nötig wie segensreich ist. — Allen gütigen Gebern, welche unseren Fond seither mit Geldspenden bedachten, sei auch hierdurch bestens gedankt. Grünberg, 27. April. Von den Pächtern der hiesigen Gemeindejagd wurden gestern im Stadtwald vier junge Füchse, die aus ihren Höhlen ausgegraben wurden, lebend eingefangen. Bei dieser Gelegenheit fing man auch drei j junge Eichhörnchen, die Herr Uhrmacher Friedrich Jockel einer Katze, deren Junge fortgenommen waren, als Adoptivjunge anbot und die von derselben auch angenommen wurden. Daß eine Katze drei junge Eichhörnchen säugt, ist ein recht seltsames Schauspiel, bas den kürzlich aus Münster gemeldeten Fall, wo drei junge Marder die Adoptivjungen einer Katze waren,, an Eigenart noch übertrifft. Grünb. Anz. Lauterbach,28. April. Gestern morgen verunglückte bei dem Aufladen von Baumstämmen auf dem Zimmerplatze I des Herrn Henkel ein jüngerer Arbeiter Namens David I Oestreich von Maar. Demselben fiel einer dieser Stämme I von etwa 40 Ctm. Durchmesser auf den Brustkasten und I zermalmte denselben fast vollständig. Der Tod trat kurz I darauf ein. §§ Aus dem Kirchspiel Crainfeld, 28. Aprü. Gestern I abend feierte der älteste Mann unseres Kirchspiels, Heinrich I Schultheis I. im Kreise seiner nächsten Verwandten, I Freunde und Bekannten seinen 90. Geburtstag bei noch I bestem Wohlsein und Rüstigkeit. Schultheis wurde im I Jahre 1809 geboren, diente in den Jahren 1829 und 1830 I bei dem damaligen Husaren-Regiment in Wabern bei Kassel. §§ Grebenhain, 26. April. Bei den in hiesiger Ober- I försterei abgehaltenen letzten Holzversteigerungen I wurden durchschnittlich hohe Preise erzielt; es kosteten: I Lärchen-Stämme der Feftmeter 40 Mk., Fichten-Stämme I ber Festmeter 15 bis 20 Mk., Buchen-Scheitholz ber Raum- I meter 1. Klaffe 6 bis 8 Mk., 2. Klaffe 4 bis 5 Mk., I Buchen-Knüppel der Raummeter 1. Klasse 4 bis 6 Mk., I 2. Klaffe 3 bis 4 Mk., Buchen Stammreisig der Raummeter I 2 bis 3 Mk., gewöhnliche Astreiser der Raummeter 1 Mk. I bis 1 Mk. 50 Pfg., Bucheu-Stöcke der Raummeter 4 bis I 5 Mk., Fichteu-Stockholz 2 Mk. bis 2 Mk. 50 Pfg. Nur I Kölnische Mich, Lacke, Firnisse Mark Mark TllPktkll Ernst Bloedner, Zeltersweg. ___'--i------- "Job. Fischer, Kohlenhandlung in Gießen. v>Mdd N’5-160MK./Hj ^*IllCatä4x» B_° ALI 3539 affer-Heilanstalt F l/iirhnilö V-Kaglich tinflertdjtde tleine «ufialt (6i8 MirndUO 20 «Patienten) für fUwel«i>en, DcrdauvngS- 1977 Vermietungen M 1,800,000 1,430,478 58,161,025 Mark Mark Stück Stück 'Ä* gemacyi, wen man niaji uun ------ - ■ - . Detailpreise seien, für erwiesen, und beantrag«- 150। jmt. «^bfrafe- Da« Urteil ging dahin: Unter Aushebung deS ersttnffmizlichen Ui teils wird der Angeklagte zu 50 Ml. Geldstrafe evenU. 5 Tagen Haft und in die Kosten verurteilt. . G. Arauuwarth in Avendorf a. L. A. ZSeimer in Alsfeld. H. Feidner in Alsfeld. Sb. Hggott in Altenstadt. £. SchLddet in Altenscblirf. 2. Stein in Babenhausen II. ZV. ZSaller in Büdingen. ZV. Steinert in Büdingen- L. Aotz in Burggräfenrode. Spiro in Butzback. 38. Lrapp in Friedberg. Zz. Däuser in Garbenteick. I. Schueidmüller in Gedern. I. Eisfeller in Großfelda. j». Linker in Grünberg. H. F>. ZVeigaad in Groß-Karben. Sb. Schmalbach in Harlmannshain. Hg. Dietrich in Holzmühl. H. L«ch rn Homberg a. Obm. tig umgek ■ ' ' Stirnseite i'j die Erscheine m gegen Hagelsckaden zu billigen |;ei n-Vertrieb für das Grossherzogtum Hessen: Briihl’sche Univ.-Buch- und Steindruckerei, Glessen. Weitaus vollkommenste Schreibmaschine. die HauptVorzüge sämtlicher §yst-eme vereinigend. Hofheim im Tauno*. "Einzig« ohne Farbband arbeitende^Tlaschine mit äct)tbarer§chrift u. automatischer^bstandherstdlung. Emst Challier (Rudolphs Nachi.) Giessen. Spezial-Geschäft für Musikwaren aller Art. Grosse Auswahl, solide Preise. : Illustrierte Preisverzeichnisse gratis und franko. Wmsikalien-Handlung und Leihanstalt Spezialität: Billige Ausgaben. Gerichtssaal. j.u. 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Wmn in Marburg ein Kaufmann Pimnig pro alS seinen Engrospreis bezeichne, vergehe er sich nicht gegm dte Be sttmmungen des Gesetzes. - Herr Kaufmann Bücking von hier, der im allgemeinen, da er ja nicht die betreffende Branche sührt, seÄ Urteil abgeben sollte, schilderte, aus E'fahrungen, die »n Hamburg gemackt, hinweisend, die verschiedenen Wege, auf demn der^Kaffee in die Hände der Konsumenten gelangte. E n großer De ailltst bezlh vielleicht aus zweiter Hand den Kaffee billiger, wie ein kleiner Grossist auS dritter Hand. Der Engrospreis sei nickt feststehend. Der Kofftt, den man als 80 Pfg. pro Pfund hier teuer bezeichne. könne vielleicht von anderen kleinen Händlern, die mit schlechten Konjunkturen^^ rechneten, nicht unter 90, 100 und 110 Pfennig pro Pfund verkauft worden sein. - Herr Seisenfabrikant La'urner von hier, gab num mehr noch bezüglich der Sctsenpreise einige Angaben, wo-auf man । noch die auf dem Plakat angegeb-nen Preise ^r dte ve^ckiedenen Warm im einzelnen durchnahm. - Der Herr StaatSanwalt htelt 1 dt-r-u, bl-Schult, b.6 ane-tjagten. b« « »ifimUU) f« M>< *«•«!»" w dem kau« ein anderes an die Seite zu stellm ist, bitten t®*'1- AuSsührliche Prospekte und erste Lieferung (zur Ansicht) find te allen Buchhandlungen zu haben und we>dm auf Wunsck auch vom Verleger geliefert. ES sei noch besonders daraus hingewtefen, taß die Echnorr'fche Bibel in Blldern „nur Bilde« wauplftibt6en I von Norderdtthmarschen, zum Ehrenbürger ernannt worden. Die I m„t„ter der Stadt überbrachten die Auszeichnung dem Kreisen I nerfgnlicb. Die -Urkunde" besteht in einem prächtigen RunR: I blatt, da« ein Landsmann unb g«unb btä Oui«bornl^wer«, M^ler I Klelnbeide nock unversehrt erhalten ist, hat in seiner Vaterstadt einst I auch alS Mädckmsckullehrer gewirkt (1841-1847) und war »ach I dem Urteil seiner Fachgenossen auch in dieser Eigenschaft ein kvnzer M^nn - zugleich förderte er damals mit Thatkrast all- » I ^#flrThunaen in seiner Vaterstadt. Nicht weit von der Geburtsstätte des^gefeierten DichterS lieat das H-u» der Aamilie Brahm«. Ueber I die Feier de« achtzigsten Geburtstage« de» Quickborn-Dichtes wird noch gemeldet: Dn Klaus Groth-Platz, wo da« H-us de« Dichter« I a,dt tft festlick geschmückt. Oberbürgermeister Fuß überreichte den E^hrenbürgerbrtef^KielS, Bürge, meister Forkel dm Ebrmbargerb.ief I her Geburtsstadt Heide. Zahlreiche Telegramme, Pluwenlpenden und Geschenke find dngetroffen. Glückwünsche sandten u^ I die Senate der Hansestädte Hamburg und Lübeck, Frau EhNfime I Hebbel auS Wien, Verwandte Fritz R-uterS, die ®nctnl?.uJ{® ! Ltttnatur und Kunst in Berlin, die Prager deutschen Studmtm I sowie Verehrer aus Nordamerika und Dänemark. Da« Feftkomttee I übergab dem Jubilar eine Bronztstatuette de« Dichter«. Konsistort-U- I prXfibent EhalvbaeuS überreichte bem Jubilar den ^'one”?rr” I imJitrr klaffe Der Magdeburger Verein der Niedersachsen und der I ßbatlottenburflcr plattdeutsche Verein ernannten Groth ium Ehrm- I Mitglied. Nahezu 60 vlamländische und holländische Vereine begläck- । I wünschten den Jubilar. A. Schröder in Hungen. K. Kia in Kioppenherm. H. Steller in Laubach. ZS. ^ripfleba in Lau back. A. Stoepler in Lauterbach. Akvohrr tn ßtd). <Ä. N-uuing II. in Nidda- A. Ztz. Staudt in Nreder-Wollstadt. A. Zkicokai in Cdftabt. Sb. Sikd in Ortenberg. Gyr. Aieriug in Rainrod. A. v'runtrum II. in Schlitz. A. chhky in Reichelsheim t W. ZS. Wolfschmidt I. in Schotten. 6». Nilligmann in Stockherm. Z. Adler in Storndorf. Sb. Aerg in Wohnbach. M. Eifer in Wohnbach. i 8°lh t.;'r ' weqen riÜI c* seinen Bestimmungsort. - - N. T Beispiel MiMe aus dem Kreise Ihrer ^ser nach Mogltchkett ' vergröß Kl cierden, um daS Thörichte der Einführung einer ar > spezmickh wischen Schreibweise des Chlneftschen darzulegen. 8 bir^ Hier tzöes'illichkeit zu schassen, muß die Aufgabe der ;n alte t «eqiri uinit der interessierten Machte sem, me sily vuzu EN Angaben per sruycren bter hn da^ttachten von Fachleuten verlast en sEen, mcht | sitztm,^ekundet Genannter ^"undÄ Pfennig bezahlt worden sei. iprii. A aber je'-ii« gestatten, eine neue Orthographie emzusuyren. Ä ti,8X ~ t’iW: nl. 6in j ar i: W» jrbuffiir Strafkammerveryanotun» ju« — ^iit » u/» schäftigte sich die Strafkammer mit der ilnklage gegm ' d'i Ü-D k k« R8In« *onlum8cid>8lt«, Kaufmann SB. H-»n-"b-r,, »in Dia umb Jnferat verbreitet, in welchem Kaffee, R-is. Kern- m . (rif. nnÄItiaidfe zu Engrospreisen empfohlen wurden. Kaffee war 1 btt Ik, mit 80 l M» mit 15, Kernseife mit 25 und Teigseife mit 24 Pfg. '^rgrn.,7 " PfÜB tegeiebnet. Diese Bekanntmachung kam nun auch einem ettn kJ,1 Eilenden «eitreter eines großen Mannheimer Engro^ ihihnf G' chäftt« Taimen« Feige au« Kastel zu Gestcht und dieser begab sich J.Ql ,bn de» '^crckerg'jchm Laden und kaufte ein Pi und IKaffee, welche« in bit ter Mit Mvi«. bezahlte. Bei seinem Weggänge Ueß er dem Ber. 19 1 laufet i ld .) Haber war nickt im Geschäft) einen A/ttel zurück, in- * bem er iirr.tiLt, daß er den Plinzipal verklagen wollte. Henu^berg JP1!^ fir nfltet sl-iORf eine Klage gegen Feige wegm «^gung em, Mlc^ ttsblum h 2s b fckhDhi. Da« bett. P akat wurde ab'r «nch dem Vorsitzendm : Jahre in ? bt De t-M-n Verbände« für H-sten und Waldeck, dem Kaufmann »*. KU.Ä 6 Äatnmttj» * afchei« 8-is, Kaffee, Seife und Rei« holen. Diese Warm wurdm Taten zur r. dann F l ucht und seitens des Direktor« Tripp Anklage gegm 'Äadthalle"lk- , . n..J, s-,rtaesprochm und die Kosten der Staatskaste auferlegt, I l.i.n fnr »rmidm und beantragte 150 Mk. Geldstrafe, letzter Tage ™V?83tl U?teil die Staatsanwaltschaft »aufunfl einleßte. In “9 V da «9 milltdrfJÜ A blfl yn^nen warm, machte der Dertetdiger, Herr Rechtsanwalt ^Handlungen > 'Uxnid Vetlesung der P°^ktenBedenrendahingellend,daß ufen Die n# ' DI lte« Detaill'stM'Verbandes die Anklage nicht rechtzeitig a'. ,“2 ^8। tlui Statuten bade dieser bei der Stellung eine« Str.- edlgllch zuPm !ntrafle#e|th< beiben Beisitzer mit heranzuziehen. DaS Gericht hielt egsMiniftMM ' diriNi längerer Beratung bm Strafantrag für genügendunb trat: in werden. M 'K ^blt ng ein. Der Angeklagte Hennenberg bekundete bei seiner .itt flr-n , daß die angegebenen Preise seine Engrospreise feien, - t r, f r4 mach Beliebm je nach seinm Einkäufen regele. Den »emMitachkr- ; dkl rr damal«, wenigsten« zum Teil, von Herrn Heinrich ' tbuw: Her bezogen, bezüglick be« Einkauf« der Seife und Reis - ten ei die Auskunft. Na» weiteren Mitteilungen folgte die .... mU uuni der Sachverständigen. Herr Fr. Frey von mer be- MlMS. nennbm ihm vorgelegten Staff", der damals »u dem EngroS- <7, fe Pfg- per Pfund offeriert worden war, alS gewichsten l. Die Erdaibs . iu> sullaien Stoffe«, ber »u der Zeit, wenn man ihn ballenweise acht-Nati-lt " kauftk^iHI höher wie 63 Pfg. per Psund gestanden habe. Der VV f efatl.todl bitte 70 Pfg. per Pfd. beiragen, 80 Pfg. per Pfd. könne weiter vonviw.. man tlrlc.n außerordentlich bohm Detailpreis bezeichnen. Herr ^e Boden, vch Harold1 Hoaatl, Gießen (G.osfist), hielt dm Kaffee ebenfalls für ,n in ftinta -r z ^lStt«!!- L antos, der sich zum Rohverkauf wegen der fahlen Farve 7, aZdaieL, deshalb durch Manipulationen gefällig gemackt und schachteten t..,naltlii;§ lingeboten worden fei; 64 bis 68 Pfg. sei der Preisge« zu einer IT" K ftn per Pfd. wäre ein sehr guter Detai.preis. — Herr kl worden ' r in mtbr kannte den Kaffee als mittelrnäßgen Brasil-Küste« mit 7 TvLi ... ► n Nimm rSanto«; 62 bis 66 Pfg. sci ber Detailpreis, unpräpa- fpater , b-Hlt L2 Pfg. — Herr Bauborff von hier (Grossist) gab an, ist- und St“’ ___________________ Kaget-Ierstcherungs - Keselllchast. ° ö 9,000,000 Mark -----Mark eine freundliche Wohnung, 5 Zimmer und Kabinett, per 1. Juni zu vermieten. 1874__________Emil Pistor Stachf. 21891 Gteinsttaße 19 ist ber erste Stock mit 5 Zimmern, allem Zubehör unb Gartenanteil per 1. Juni l. Js. zu vermieten. . , ,, TT Andr. 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