MS» V‘,b« !k ®«tn I Nt rLZL Lr-ZL ■" 4.?ffä; ""«Mmde ™«,unb tafcn m( "8 »<« $mbt ei) hm, J “• I- ö., und an Geld) ?Ne zu unserer kirchlichen ?A?UiSm Bedenken. so ■«♦t reichliche Gaben erbitten "S, Cüdanlage 8, abgebeu ^lvklhranM. 7828 rrer. mt^emthbe. ’IPJ- SteinbrilM Bolff. IM äsche -Aemdm n, Serviteurs ntni, Mn Mtilfii 8129 Teipel Mck 16» eis Ernte les» 200 ,s gtz^esbe 1 aft. /iWÄ I zM. W'Z2 1 «7iİ ”rläglHtötter Qaalit»1, Im .^««e 8. Rr. 28t Erstes Nlntt. Mittwoch den 29. November 1S99 Zlints- und Anzeigeblutt für den TLveis Mefzen be- Alle Anze,gen-Verm'-'lungLstellen deS In» und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schukstraße Ar. 7. Auf Zuwiderhandlungen findet die Strafbestimmung der Ziffer 9 Anwendung. r , , 11. Die Vernichtung der Marken erfolgt dadurch, daß sie durch einen darauf gesetzten Vermerk als ungiltrg erklärt werden. Dabei ist auf die Außenseite der Quittungskarte handschriftlich oder durch Stempel unter Einrückung der Zahl der vernichteten Marken der Vermerk .. Marken vernichtet" sowie die Bezeichnung der die Vernichtung vornehmenden Stelle zu setzen. 12. Diese Vorschriften treten vom 1. Januar 1900 ab an die Stelle der in der Bekanntmachung vom 24 Dezember 1891 (Reichs-Gesetzbl. S. 399) veröffentlichten Vorschriften. Berlin, den 9. November 1899. Der Reichskanzler. I. V.: Graf von Posadowsky. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieße«. Fernsprecher Nr. 51. Annahme von Anzeigen zu der nachmittag« für den folgenden Lag erfcheinenden Nummer biS vorm. 10 Uhr. Gratisbeilagen: Gießener ßamilienblätter, Der hessische Landwirt, Klätter für hessische UotsisKnnde.__ Amtlicher Feil. Hauptversammlung des landwirtschaftlichen Vereins für die Provinz Oberheffen. auf den Gießener Anzeiger für den Monat Dezember werden von allen Postanstalten, Zeitungsträgern und der Expedition, Schulstraße 7, sowie den Zweig- und Abholestellen, jederzeit entgegengenommen. Neueintretende Abonnenten erhalten die Zeitung bis 1. Dezember kostenfrei. Zur diesjährigen ordentlichen Hauptversammlung chre ich mich die Vereinsmitglieder hierdurch auf Montag den 4. Dezember d. I., vormittags 11 Uhr, in das Hotel „Großherzog von Hessen" in Gießen ergebenst einzuladen. Gegenstände der Verhandlung werden sein: Bezugspreis vierteljährlich 2 Mark 20 Psg. inonaUich 75 Psg. mit Bringerlohn. Bei Postbezug 2 Mark 50 Psg vierteljährlich. Gießener Anzeiger General-Anzeiger entwerten. ... m Die gleiche Verpflichtung liegt denjenigen Beamten, welche im Wege des Berichtigungsverfahrens Marken ver- I wenden, bezüglich dieser Marken ob. 3. Werden Quittungskarten zur Verlängerung ihrer I Giltigkeitsdauer vorgelegt, so ist die Verlängerungsstelle I verpflichtet, alle darin befindlichen Marken, soweit sie noch I nicht entwertet sind, zu entwerten und zugleich auf der I Innenseite der Karte handschriftlich oder durch Stempel die I Gesamtzahl der in der Karte befindlichen Marken zu ver- I mCrfC4. Diejenigen Organe der Versicherungsanstalten, Be- I Hörden oder Beamten, welche die Kontrolle der Beitrags- I entrichtung ausüben, sind befugt, alle in den Quittungs- I karten befindlichen Marken zu entwerten, welche noch nicht I entwertet sind. . I 5. Die Entwertung der Marken liegt in den Fallen I zu 1 und 2 demjenigen ob, welcher die Marken einzukleben I hat; im Falle der Entwertungspflicht soll sie alsbald nach I I der Einklebung erfolgen. c , I 6. Die Entwertung darf nur in der Weise erfolgen, I daß auf den einzelnen Marken handschriftlich oder durch Stempel der Entwertungstag in Ziffern, z. B. für den I 15. März 1900 „15. 3. 00" oder für den 10. Februar 1901 „10. 2. 01", deutlich angegeben wird. Zur Entwertung ist Tinte oder ein ähnlicher festhaltender Farbstoff I zu verwenden. ., . . r Für das Einzugsverfahren, das Berichtigungsverfahren, I die Verlängerung und die Beitragskontrolle kann die Landes- I Zentralbehörde eine andere Art der Entwertung vorschreiben I oder zulassen. Andere EntwertungSzeichen sind unzulässig. 7 Marken, welche nicht bereits anderweit entwertet I worden sind, müssen entwertet werden, sobald die die Marken I enthaltende Quittungskarte zum Umtausch emgereicht ist. I Diese Entwertung liegt den Vorständen der Versicherungs- I anftalten oder anderen von der Landes-Zentralbehörde be- I zeichneten Stellen ob; sie ist, sofern sie etwa versäumt sein I sollte von jeder Behörde, an welche die Karte nach dem I Umtausche gelangt, nachzuholen. Die Form der Entwertung I bleibt der entwertenden Stelle überlasten. Auf der Außen- I feite der Karte ist handschriftlich oder durch Stempels der I Vermerk „Entwertet" zu setzen und die entwertende Stelle I 8 ^Bei der Entwertung dürfen die Marken nicht un- I kenntlich gemacht werden, insbesondere müssen der Geldwert, I die Lohnklaffe und der Name der Versicherungsanstalt er- I sichtlich bleiben. . I 9 Wer den vorstehenden oder den von der Landes- Zentralbehörde gemäß Ziffer 6 Abs.2 getroffenen Anord- I nuugen zuwiderhandelt, kann für jeden Fall, sofern nicht nach anderen Vorschriften eine höhere Strafe verwirkt ist, von der unteren Verwaltungsbehörde und da, wo die Bei- I traqskontrolle Rentenstellen übertragen ist, von deren Vor- I sitzenden mit einer Ordnungsstrafe bis zu zwanzig Mark I ^^lO^Die Bestimmungen über die Verpflichtung der I Hausgewerbetreibenden der Tabakfabrikation und der Textil- ütbuftrit, di- für sich unb ihr- Hilfspersenen verw°nb°t-ll Marken zu -ntw-rien (Bekanntmachungen vom 16 ®qc”bei I 1891 1. März 1894 und 9. November 189o, Reichs- I Gesetzbl. S. 395, 324 und 452), bleiben in Kraft. ßrlchcirtt töflfidi mii Ausnahmr deS Montags Dir Girßrner Aamikieuvlälter werden dem Anzeiger wöchentlich viermal belgelegt. Bekanntmachung, betreffend: die Einrichtung der Quittungskarten für die ■ Invalidenversicherung. Vom 10. November 1899. Auf Grund des § 132 Abs. 1 und des § 135 Abs 2 des Jnvalidenversicherungsgesetzes hat der Bundesrat über die Einrichtung der Quittungskarten für die Invaliden- Versicherung unter teilweiser Abänderung der geltenden einschlägigen Vorschriften folgende Bestimmungen beschlossen: 1. Für die Selbstversicherung und deren Fortsetzung (§ 14 Abs. 1) sind besondere Quittungskarten von grauer Farbe zu verwenden. Wer hierfür andere Quittungskarten unbefugt verwendet, kann, sofern nicht nach anderen gesetzlichen Vorschriften eine härtere Strafe eintritt, von der unteren Verwaltungsbehörde und da, wo die Beitragskontrolle Rentenstellen übertragen ist, von deren Vorsitzenden nut einer Ordnungsstrafe bis zu zwanzig Mark belegt werden. 2. Die Quittungskarten sind, in Stoff und Format den bisherigen Quittungskarten entsprechend, für die Versicherungspflicht einerseits in gelber Farbe und für die Selbstversicherung andererseits in grauer Farbe nacy den i anliegenden Formularen A und B herzustellen. 3. Den zur Selbstversicherung oder deren Fortsetzung berechtigten Personen ist vom 1. Januar 1900 ab bei Erteilung einer neuen Quittungskarte eme solche nach Formular B auszustellen, sofern sie nicht den Nachweis führen, daß für sie früher auf Grund der Versicherungspflicht Beiträge entrichtet worden sind. 4. Die Giltigkeitsdauer der Quittungskarte für versicherungspflichtige Personen (Formular A) kann durch Ab- I stempelung verlängert werden. Die hierzu befugte Stelle wird von der Landes-Zentralbehörde bezeichnet. Die Ber- I länqerung darf nur während der Giltigkeitsdauer der Karte I und zwar einmal für ein oder für zwei weitere volle Jahre I nach dem Ausstellungstag und nur dann erfolgen, wenn für die Zeit vom Ausstellungstag ab mindestens zwanzig Beitraaswochen, einschließlich der denselben gemäß § 46 I Abs. 2 gleich zu behandelnden Zeiten, nachgewiesen sind. I Der Verlängerungsvermerk ist auf der Innenseite der Karte I unter Beifügung des Datums und der Verlängerun^oauer I jm unmittelbaren Anschluß an die bereits geklebten Marken handschriftlich oder durch Stempel anzubringen. I Karten, deren fortdauernde Giltigkeit auf einer An- I erfennung des Vorstandes der Versicherungsanstalt beruht I (8 135 Abs. 1 Satz 2), dürfen nicht verlängert werden. I 5. Quittungskarten alten Musters dürfen nach dem I 1. Januar 1900 nicht mehr ausgegeben werden. Die am Schluffe des Jahres 1899 in Benutzung befindlichen Quittungskarten dürfen nach dem 1. Januar 1900, I und zwar auch für die Selbstversicherung und deren Fort- I setzunq, innerhalb zweier Jahre nach dem Tage ihrer Au^ stellung (§ 135 Abs. 1) zur Beitragsentrichtung noch verwendet werden. Bei der Aufrechnung dieser Karten ist I aber durch die Aufrechnungsstelle nicht die Zahl der Bei- I traqsmarken, sondern die Zahl der durch Marken der I einzelnen Lohnklaffen nachgewiesenen Beitragswochen, nötige«- I falls unter Hinzufügung einer besonderen Spalte für Lohn- I klaffe V, anzugeben und die hierzu erforderliche Abänderung I des Vordrucks handschriftlich vorzunehmen. Berlin, den 10. November 1899. Der Reichskanzler. I D.: Graf von Posadowsky. Bekanntmachung, betreffend: die Entwertung und Vernichtung der Marken bei der Invalidenversicherung. Vom 9. November 1899. Auf Grund der §§ 141, 144, 148, 149, 152, 158, 160, 163 des Jnvalidenversicherungsgesetzes hat der Bundesrat über die Entwertung und Vernichtung der Marken bei der Invalidenversicherung nachstehende Vorschriften beschlossen : 1. Arbeitgeber und Versicherte, welche Marken m die Quittungskarten einkleben, sind zur Entwertung dieser Marken, soweit sie nur für eine Woche gelten, befugt, soweit sie aber für mehr als eine Woche gelten, verpflichtet. Durch die Landes-Zentralbehörde kann angeordnet werden, daß beilAr freiwilligen Versicherung (§§ 14, 145 des Jnvalidenversicherungsgesetzes) die Versicherten zur Entwertung auch derjenigen Marken verpflichtet sind, welche nur für eine Woche gelten. 2. Die die Beiträge einziehenden Stellen (Krankenkassen, Knappschaftskassen, Gemeindebehörden und andere von der Landes-Zentralbehörde bezeichnete Stellen, örtliche von der Versicherungsanstalt eingerichtete Hebestellen) sind verpflichtet, die den eingezogenen Beiträgen entsprechenden Marken zu 1. Bericht über die Thätigkeit des Vereins. 2. Verwertung von Tier-Kadavern im Jntereffe der Landwirtschaft. Referent: Herr Kreisvetermärarzt | May in Friedberg. Laubach, den 22. November 1899. Der Präsident des landwirtschaftlichen Vereins für die Provinz Oberhessen. Friedrich Graf zu Solms-Laubach. Die erledigte Ttelle eines Kreisftraßenwarts mit dem Sitz in Gießen ist demnächst wieder zu beleben Bewerber wollen ihre Meldungen unter Alter und seitheriger Beschäftigung, sowie unter Beischluß von Zeugnissen hierüber bei dem Kreisstraßenmeister Rohrer dahier bis zum 7. Dezember Ifd. Js. einreichen. Gießen, den 22. November 1899. Der Kreis-Ausschuß des Kreises Gießen. v. Bechtolds___________ Gießen, 27. November 1899. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen au Grohh. Poliz-iamt Gi-h-u and di-Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinde» des Kreises. Wir bringen zu Ihrer Kenntnis, daß für ben Kreis Gieße» zum Vertrauensmann der Steinbruchsgenostenschast i» Berlin L. Huhn in Gießen und zu besten Stellvertreter OSkar Graff in Londorf von neuem bestellt worden sind. v. Bechtold. IL durch «inkleden »en Vtnrten für die entsprechende Zahl »sn «ochen- dadei find die Felder, von »den link« beginnend, in fortlaufender «leihe zu bekleben. Berstchernng-arrstall: (Hier ist bei der ersten OuittungSkarte der Name derjenigen Anstalt rinzutraaen, in deren Bezirke der Versicherte zu dieser Zeit beschäftigt gewesen ist, jede folgende Karte ist mit dem Namen der auf der nächst- vorhergehindenKarte vermerktenAnstall zu versehen). Ausgabestelle (Liste der Quittungskarte» A Wr. )*) Ausgestellt am teR Dienstsiegel der Ausgabestelle. (Verwendbar **) für die Zeit seit dem tcn Zur Vermeidung der Ungiltigkeit innerhalb zweier Jahre nach dem Ausstellungstage zum Umtausch oder zur Verlängerung vorzulegen. Huittimgsüarle M (Dor- und Zuname, bei Frauen auch Geburtsname.) bei Ausstellung t Wohnort / (Wohnung) dieser «arte ( Berufspellung geboren am ,e" im Jahre ÜRT“ Zur Beachtung. Für Versicherungspflichtige find, und zwar auch im Falle der Weitrrvcrsicherung nur diese gelben Quittungskarten zu verwenden. Javalideuversicheruugsgesetz. § 139. Die Eintragung eines Urteils über die Führung oder die Stiftungen dcö Inhabers sowie sonstige durch dieses Gesetz nicht vorgesehene Eintragungen oder Dermcrke in oder an der OuittungSkarte sind unzulässig. QuittungSkarten, in welchen derartige Eintragungen oder Vermerke sich vorfinden, sind von jeder Behörde, welcher sie zugehen, einzubehalten. Die Behörde hat die Ersetzung derselben durch neue Karten, in welche der »ilässige Inhalt der elfteren nach Maßgabe der Bestimmung des § 136 zu übernehmen ist, zu veranlassen. Dem Arbeitgeber sowie Dritten ist untersagt, die OuittungSkarte nach Einklcbung der Marken wider den Willen des Inhabers zurückzubehalten Aus die Zurückbehaltung der Karten seitens der zuständigen Behörden und Organe zu Zwecken deS Umtausche«, der Kontrolle, Berichtigung, Anfrechnung. Ucbertragung ober der Durchführung deS SinzugöverfahrenS (§§ 148 fij findet diese Bestimmung keine Anwendung. QuittungSkarten, welche im Widerspruche mit dieser Vorschrift zurück- behalten werden, sind durch die Ortspolizeibehörde dem Zuwiderhandelnden abzunehmen und dem Berechtigten auszuhändigcn. Der erstere bleibt dem letzteren für alle Nachteile, welche diesem aus der Zuwiderhandlung erwachsen, verantwortlich. § 184. Wer in QuittungSkarten Eintragungen ober Vermerke macht, welche nach § 139 unzulässig sind, ober wer in Cuittungotarten den Vordruck ober die zur Ausfüllung des Vordrucks eingetragenen Worte ober Zahlen verfälscht ober wissentlich von einer derart verfälschten Karte Gebrauch macht, kann von der unteren Verwaltungsbehörde und da, wo Rentenstellen die Beitragskontrolle übertragen ist, von dem Vorsitzenden derselben mit Geldstrafe di« zu zwanzig Mark belegt werden. Sind die Eintragungen, Vermerke ober SBeränberungen in der Absicht gemacht worben, ben Inhaber der QuittungSkarle anberen Arbeitgebern gegenüber zu kennzeichnen, so tritt Gelbstrafe bt6 zu zweitausenb Mark ober Gefängnis bis zu sechs Monaten ein. Sinb milbernbe Umstänbc vorhanben, so kann statt bei Gefängnisstrafe auf Haft erkannt werben. Eine Verfolgung wegen Urkunbenfälschung (§§ 267, 268 beS ReichS- StrafgesetzbuchS) tritt nur ein, wenn bie Fälschung in ber Absicht begangen wurde, sich ober einem anberen einen Vermögensvorteil zu verschaffen ober einem anberen Schaben zuzufügen. ♦) Zu durchstreichen, wenn die Ausgabestelle keine Liste ber Quittungskarten A führt. a **) Auf Antrag auszufülleu, sofern In bie Karte Marken für bie Zeit vor ihrer Ausstellung einzukleben sinb (5 146). QuittungSkarten-Formular A. S- y g S 'O 0 v g SB kS ö K ix> G 'S 5 5- 2. & S S - a 2- 3 & 2. S> •=>&— 2.3 S 3 E " = T ce & 2 a 3 S & 2. Quitlunqskarteu-Formular B. Ausgestellt am ten Dtenftflegel der AuSeabeftelle. (Verwendbar**) für die Zeit seit dem Zur Vermeidung der Ungiltigkeit innerhalb zweier Jahre nach dem Ausstellungstage zum Umtausch vorzulegen. Berfichernngsanstaltr (Hier ist bei ber ersten OuittungSkarte ber Name derjenigen Anstalt einzutragen, in deren Bezirke der Versicherte zu dieser Zeit beschäftigt ist ober, sofern eine Beschäftigung nicht stattfinbet, sich aufhält, jede folgende Karte ist mit dem Namen ber auf brr nächst- vorhergehenbenKartevermerktenAnstaltzu versehen). Ausgabestelle ... (Liste der Quittungskarten B Nr. )*) Huittungskarte Ir. für (Bor- unb Zuname, bei Frauen auch Geburtsname.) bei Ausstellung f Wohnort t»iefer «arte | Berufsstellung geboren am ten im Jahre , STJur Beachtung. Für Selbstversicherung und deren Fortsetzung dürfen bei einer Ordnungsstrafe bis zu 20 Mark nur diese grauen Quittungskarten verwendet werden. Juvalidenversicheruugsgesetz. § 14 «bs. 1. Folgenbe Personen sinb befugt, freiwillig in die Versicherung eii'zutreten, solange sie daS vierzigste Lebensjahr nicht vollendet haben (Selbstversicherung): 1. Betriebsbeamte, Werkmeister, Techniker, Handlungsgehilfen und sonstige Angestellte, deren dienstliche Beschäftigung ihren Hauptberuf bildet, ferner Lehrer und Erzieher sowie Schifföführer, sämtlich sofern ihr regelmäßiger Jahreöarbeitöverdienst an Lohn ober Gehalt mehr als zwettausenb Mark, aber nicht über breitaufenb Mark beträgt: 2. Öeroerbetretbenbe unb sonstige Betrieböunternehmer, welche nicht regelmäßig mehr als zwei verstcherungöpflichtige Lohnarbeiter be- ' sowie HauSgewerbetreibenbr, sämtlich soweit nicht burch Beschluß beS BunbeSratö (§ 2 Abs. 1) bie VersicherungSpflicht auf fk erstreckt worben ist- ' «• Personen, welche auf Grunb beS § 3 Abs. 2 unb'^8 4 Abs. 1 bet Ver- sicherungöpflicht nicht unterliegen. Diese Personen sinb ferner berechtigt, beim Ausscheiben auS bem die Berech- tigung zur Selbstverstcherung begrünbeten Verhältniffe bie Selbstversicherung fortzusetzen unb nach ben Bestimmungen beS § 46 zu erneuern. •) Zu bnrchstreichen, wenn bie Ausgabestelle keine Liste ber QuittungS- farten B führt. **) Auf Antrag auszufüllen, sofern in bie Karte Marken für bie Zeit vor ihrer Ai'Sstellung einzukleben sinb (§ 146). 0 e a ß s. Zokalcs und ProvinsieUes. ssS H 3 3 Ä e & S 3 er 2, S. s A ? 3 **- et- -1 er - 5^(35 2 2® 2 = s Ria c " o WoOr 2 — 2.2 = s = ~ 00 o es 'S ta= n 2 K 3 & A3 L c? g|| Gießen, 28. November 1899. ** Geschichtskalender. (Nachdruck verboten.) Vor 60 Jahrm, am 29. November 1839, wurde zu Wien Ludwig Anzengruber geboren, hervorragend durch feine volkstümlichen Erzählungen und Volksschauspiele: „Pfarrer üo;i Kirchfeld", „Das vierte Gebot", „Mcineidbauer". Seine Beobachtungsgabe ermöglicht es, daß alle Figuren vollstes Leben atmen, und stets echt bi« in den innersten Kern ihres Wesens sind. Der Dichter starb am 10. Dezember 1889 In der Kaiserftadt an der Donau. | *• Auf das von der Festversammlung am SamStag abgesandte Glückwunsch- und Huldigungs-Telegramm an daS Großherzogliche Paar traf noch am selben Tage folgende Antwort ein: Dem Rektor der Landes-Universität k Die Großherzogin und ich sagen der heutigen Fest- Versammlung für die Glückwünsche und den Ausdruck treuer Ergebenheit besten Dank. Ernst Ludwig. I ** Ernennungen. Seine Königliche Hoheit derGroß- I Herzog haben Allergnädigst geruht, am 22. November die I Landrichter bei dem Landgericht der Provinz Starkenburg Dr. August Zimmermann und Ludwig Lang zu Land- gerichtSräten bei diesem Gericht zu ernennen. — Ernannt wurde am 22. November der Ernst Rumpf zu Butzbach I zum Schreibgehilfen bei dem Großherzoglichen Amtsgericht I Butzbach. — Ernannt wurde am 22. November Heinrich Krämer in Mainz zum Hilfsdiener am Landgericht der I Provinz Rheinhessen. •* Die Hauptversammlung bei landwirtschaftlichen Vereins für die Provinz Oberheffe« findet am Montag dem I 4. Dezember d. I., vormittags 11 Uhr, im Hotel „Groß- I Herzog von Hessen" dahier statt. Gegenstände der Der- I Handlung werden sein: 1. Bericht über die Thätigkeit des I Vereins. 2. Verwertung von Tier-Kadavern im Interesse der Landwirtschaft. Referent: Herr Kreisveterinärarzt M a tz I in Friedberg. ** Die auf gestern abend anberaumte Generalversamm- I lang deS Turnvereins, gegr. 1846, hatte sich eines zahlreichen I Besuches zu erfreuen und fand der zur Tagesordnung stehende °Punkt: Turnhallen-Erweiterung eine ein» | gehende Besprechung. Allerseits mußte zugegeben werden, I daß unter den drei vorliegenden Projekten wohl daS deS I Theater-Anbaues und der Unterkellerung am notwendigste» I erscheine und wurde denn auch ein dahingehender Beschluß gefaßt. Hinsichtlich der Aufbringung deS Baukapitals wurde aus der Mitte der Versammlung der Antrag auf I Erhöhung der Jahresbeiträge eingebracht und weiter die Schaffung eines fond perdu vorgeschlagen. In dieser Beziehung wird der Vorstand erster Tage bei seinen Mitgliedern ein Cirkular in Umlauf setzen, und möchten wir bereits jetzt den Wunsch zum Ausdruck bringen, es möge davon recht ausgiebiger Gebrauch gemacht werden. Hinsichtlich Erhöhung der Mitgliederbeiträge müffe selbst der Vorstand zugestehen, daß der jetzige Beitrag im Verhältnis zu ähnlichen hiesigen und auswärtigen Korporationen als ein sehr geringer zu bezeichnen sei, dagegen aber auch nicht verkannte, daß die Ausführung eine gewisse Besorgnis in sich trage, nämlich eine Schmälerung der Mitgliederliste. Alles dies ist einer demnächst stattzufindenden General-Versammlung zur definitiven Beschlußfassung über die Erweiterung in beschränktem oder ausgedehnterem Maße Vorbehalten und es wäre zu wünschen, daß die inzwischen einzu- leitenden Schritte einen im Interesse der guten Sache befriedigenden Verlauf nehmen möchten. Gut Heil! •• Auszeichnung. Auf der allgemeinen Ausstellung für Küche, Keller und Haus in München vom 11. bi- 20. November d. I. hatte u. a. Herr Bäckermeister Fritz Schreiner hier, Lindenplatz, seinen rühmlichst bekannten „Germania-Zwieback" ausgestellt. Das Preisgericht erkannte demselben für hervorragende Leistungen ein Ehrendiplom, sowie die goldene Medaille zu. •* Heber de» Vortrag, den Herr Bergingenieur A. Dieseldorff am nächsten Montag im Theater halten ! wird, lesen wir in Marburger Blättern: Der Bergingenieur A. Dieseldorff hielt gestern abend im großen Museumssaal ! einen Vortrag über Transvaal, der eine erhebliche Anzahl Zuhörer herbeigelockt hatte. Der Redner hat vor etlichen Jahren auf einer Reise von Neuseeland nach San Francisco Samoa berührt und es kennen gelernt und zeigte davon einige Bilder. Transvaal hat etwa 7/b der Größe Preußens und eine Million Einwohner, während der Oranje-Freistaat ungefähr so groß wie Rumänien ist. Dieses Land nun, Transvaal, stellt an ein Riesenreich wie England ein Ultimatum, was noch nicht einmal eine europäische Großmacht gewagt hätte. Die Weltgeschichte bietet hierfür nur ein Beispiel im siebenjährigen Kriege mit seinem Ringen einer Minorität gegen eine Majorität. Der großen Entfernungen wegen ist der Schulunterricht nur ein sehr mangelhafter und so giebt es auf den abgelegenen Burenfarmen noch ziemlich viel Analphabeten. Die Buren wurden von den erobernden Engländern nach und nach aus Kapland und Natal vertrieben. Kimberley wurde nach Entdeckung der Diamantfelder dem Oranje-Freistaat gewaltsam von England abgenommen, allerdings gegen eine verhältnismäßig geringe Entschädigung an ersteren. Im Jahre 1877 war Transvaal schon einmal von England annektiert worden und mußte sich die Einsetzung englischer Berwaltungsbeamte» gefallen lassen. Die Erhebung der Buren und ihr Sieg bei Majuba-Hill machte der englischen Herrschaft ein Ende. Inzwischen war nach Entdeckung der Goldfelder Johannes- bürg gegründet worden, welches heute 90000 Einwohner zählt. Das Geld lockte viele Abenteurer an, die der bestehenden Staatsform abhold waren. Als Präsident Krüger behufs Schlichtung von Streitigkeiten eines Tages in Johannesburg erschien, trieb man ihm den Zylinder ein und riß die Flagge Transvaals herunter. So entstand nach und nach der Streit mit den Uitlanders, der den Einfall Jamesons zeitigte. Jetzt aber errichteten die Buren nicht nur ein Fort oberhalb Johannesburgs, um die Stadt zu beherrschen und das revolutionäre Gesindel im Schach zu halten, sondern sie schafften auch tüchtig Kriegsmaterial an. An Industrie und Bergbau beteiligt sich der Bur nicht; sie sind vielmehr eine Plage für ihn. Wären die Buren fortgeschrittener, so würden sie wohl eingesehen habeu, daß einige Beschwerden der Uitlanders gerechtfertigt waren. Herrscht doch in der Finanzverwaltung der Burenrepublik nicht geringe Korruption, und sind es doch die Uitlanders, die mit ihren Steuern für Ellina Q Ä « ba h. ' *««1»&Sbet d>> N 8«%*» «"'w’Js8* I Ruinds , k-Ks - 5t***>. Ubr m, ?onla9 de« ffl. ? 6ottl „®toc ^genstiinde der ää?ä* . rZYSx jur Tagesordnung ,? Uerung eine en! IM zugegeben werden, -vlekten wohl das des ning am notwendigste, dahingehender Beschluß >nng des Baukapital» nlung der «ntrag auf "acht und weiter die Alagen. In dieser Tage bei seinen Mit- jtn. und mochten wir btiuyn, er wL^ J Macht werden, hin- iträge mitsse selbst der Beitrag im BerhLltniS igen Korporationen als dagegen aber auch nicht e gewisse Besorgnis ix urg der Mitgliederliste, ufindenden General-Ver« ßfassung über die Er- !gedehnterem Maße vor- >aß die inzwischen einzn- t der guten Sache bt- i. &ut fyil! meinen Ausstellung sür tnchrn m 11. di» en Merwcher Fritz nen rühmlichst bitannten stellt. Das Preisgericht ide Leistungen ein Ehren- Jö- Herr Bergingenieur A. ;flg im Theater halte» em: Der Bergingenieur m großen Museumssaa • eine erhebliche Anzahl , Redner hat vor etliche» ^dmchS-«^ elernt md R« ta ,/ dn Sch-Pmi'B '„MtrDwnieW1 ' ift. W L°«d * t »i« AglwdM ’ ®t[H! bittet ^ J feinem Ringe" ««r M S M'T& I -**rf 87Ä"b u,b "°Mch A'b-e°n» d-- de " ^ t(rntn von W :n ""Ich« 18” 3® worden >l<°^n sbe---n'" *ttSttw Ä®its ’ s,b!' itt ®olÄ) h-°>- 90„„ tie btr «- ’i en, «I« ZsKr Sm C3W UjieU } SÄM: ,.KS ie m'1 alle Staatsbedürfnifse aufkommen müssen. Da der Staat das Dynamitmonopol hat, so müssen die Bergwerksgesellschaften etwa 5 Millionen Mark jährlich mehr für Dynamit bezahlen, als wenn es im freien Betrieb hergestellt würde. Der Redner machte nun nähere Angaben über die StaatS- versafsung, und besprach die von England für die UitlanderS gestellten Forderungen. Diese bezweckten namentlich Mitwirkung der UitlanderS bei Gesetzgebung und Verwaltung mit rückwirkender Kraft behufs Erwerbung des Bürgerrechts. Krüger gestand zwar vieles zu, aber auf ein Zugeständnis der rückwirkenden Kraft konnte ec sich nicht einlassen, weil dadurch sogleich die UitlanderS die Majorität bekommen hätten. Chamberlain, der nun zum Krieg trieb, hatte nicht berechnet, daß erstens die beiden Burenrepubliken Zusammenhalten würden, und daß sie zweitens so gut gerüstet seien. Sonst wäre er wohl höflicher gewesen. Es kam also, wie wir es bereits alle wissen. Wie es hieß, machte Transvaal Deutschland das Angebot eines Protektorats über die Republik. Dies sei möglich. Welche Schädigungen der Krieg namentlich dem Kapital erbringen wird, dürfte die Zukunft bald zeigen. Beträgt doch das in und um Kimberley angelegte Kapital ca. 480 Millionen Mark, welches auf einen Schlag vernichtet werden kann. England stehen in diesem Kriege noch ungeheure Opfer bevor. So kann es kommen, daß 50000 Männer eins der größten Reiche in seinen Grundvesten erschüttern. Die Ursache des Krieges bildete nur die Bereicherung einiger Großkapitalisten, für die der Krieg nur ein Geschäft war. Man will nur in den Besitz von Goldgruben gelangen, sonst nichks. So verdienen die Buren unsere Sympathie gegenüber den Engländern. Denn das Vorgehen Englands ist brutal und gewaltthätig. Eine Niederlage Transvaals kann nun für uns Deutsche noch lange nicht das Schlimmste sein, was uns in Afrika begegnet. Denn die Buren würden in jenem Falle nach Südwestafrika auswandern und die dortigen Schutzgebiete kolonisieren. Der Bur ist im allgemeinen arm, bedürfnislos und einfach. Doch giebt es auch reiche Buren, z. B. Krüger selbst, der in der Leipzigerstraße in Berlin und in Brüssel Häuser besitzen soll, dabei aber doch sehr einfach lebt. Nachdem der Vortragende Mitteilungen über die Lebensweise der Buren gemacht und Episoden aus dem Leben Krügers erzählt hatte, wurde unter Mitwirkung des Professors Kohl eine Anzahl von Lichtbildern mittelst eines Projektionsapparates vorgeführt und vom Redner erläutert. Man zeigt unter anderen Kirche und Regierungsgebäude in Prätoria, eine Burenfarm, Aufbau derselben, ein Bergwerk, Pochwerk, Cyanitwerk, schwarze Bergarbeiter, die Börse von Johannesburg,Hauptstraße dortselbst,Viehmarkt, Ochsenwagen auf der Fahrt. Dann bemerkte noch der Redner, daß das gesamte in Transvaal und Kimberley angelegte europäische Kapital sich wohl auf 2 Milliarden beziffern könne, welche mit 300 Kisten Dynamit vernichtet werden könnten. Sollte England wirklich siegen, so werde es schließlich um einen Preis sein, daß es die Welt mit Staunen erfülle. Hierauf wurden noch einige Bilder von unserer neuesten Erwerbung in der Südsee, von Samoa vorgeführt, welche in der Thal zeigten, welches Paradies Deutschland mit jenen Inseln erworben hat. *• Stadttheater. Morgen Mittwoch findet das zweite Gastspiel des Herrn Emil Richard, und zwar als „Lebrecht" in dem VolkSstück „Unser Doctor", statt. Uefcer fein Gastspiel am New Korker Germania Theater schrieb die dortige „Staats-Zeitung": Der Gast, Herr Emil Richard, hat sich gestern abend dem Publikum in einer neuen Rolle gezeigt, als Lebrecht in dem wirkungsvollen Vollsstück „Unser Doctor" von Treptow und Hermann. Er hat damit den guten Eindruck, den er als Onkel Bräsig hervorrief, verstärkt und befestigt. Er gehört zu den Künstlern, die man gern auf der Bühne sieht, die eine be hagliche Wärme ausströmen und die die Bühne füllen. Namentlich in allen Szenen, wo der breite volkstümliche Humor vorwiegt, wo es gilt, biederen Gestalten Leben zu verleihen, da wirkt der Künstler schlicht und überzeugend. Das alte Bolksstück fand starken Beifall, und vergnügtes Lachen begleitete die humoristischen Szenen, an denen das Stück reich ist. ** Ehremlrknnde an verdiente Turner. Der Ausschuß der deutschen Turnerfchaft hat beschlossen, verdiente alte Turner durch eine Ehrenurkunde auszuzeichnen. Die Anträge der Gaue und Vereine auf Verleihung dieser Auszeichnung sind bis zum 15. März 1900 bei dem Kreisvertreter einzureichen. ** Rene Wegepolizei Berordnung. Das Amtsblatt der Königl. Negierung zu Wiesbaden veröffentlicht die Wege- polizeiverordnung für Fuhrwerke, d. h. für alle Arten von Wagen, welche ohne Benutzung von Schienen durch Menschen, Tiere oder andere Kraft fortbewegt werden, mit Einschluß von Schlitten, Fahrrädern und Selbstfahrern unter Ausschluß von Kinderwagen, Kindervelozipeden, Kinderschlitten, Rollstühlen für Kranke u. bergt Die Verordnung gilt für den Umfang des Regierungsbezirks Wiesbaden. Zn dem Weihnachtsfeste haben die Rückfahrkarten auf den preußischen Staatsbahnen eine Giltigkeitsdauer vom 18. Dezember bis einschließlich 8. Januar 1900, also 22 Tage. •• Erledigte Stellen für MUitäranwarter im Bezirk des 18. Armeekorps. Ober-PostdirektionSbezirk Frankfurt (Main), zwei Landbriefträger, je 700 Mk. jährlich und der gesetzliche Wohnungsgeldzuschuß. Das Bad Salzschlirf ift, wie Kasseler Blätter berichten, von einem Kasseler Konsortium für den Preis von V/4 Millionen angekauft worden. Die Kuranlagen sollen erheblich vergrößert werden. •* 3» Amerika verstorbene Hessen. Detroit, Mich., Wilhelm Homburg, 75 Jahre alt, aus Calden, Stur« Hessen. Findlay, Ohio, Wittwe Peter Steinmann, 74 Jahre alt, aus Ellenbach. Ridgeway, Ja., Phil. Kratz, 79 Jahre alt, aus Framersheim. South East Hope, Ean., Margaretha Faulhaber, 75 Jahre alt. Elmira, Ont., Jakob Luckhert, 74 Jahre alt, aus Stärklos, Kurheffen. Allegheny, Pa., Adam Albrecht, 57 Jahre alt, aus Heffen-Darmstadt. Roß Township, John Lückel, 43 Jahre alt, aus Wega, Hessen Rasta». Lee Center, Lee Co., Jll., Elisabeth« Wiener, geb. Huhnstock, 67 Jahre alt, aus Wommern, Kurheffen. Radcliffe Ja., Catharina Himmel, geb. Pfeil, 69 Jahre alt, aus Niedermöllrich, Kurheffen. Johnstown, Pa., Frau Friedrich Dietz, 69 Jahre alt, aus HeffenDarmstadt. Hoboken, N. I., Louis Bindewald, 56Jahre alt, aus Marburg. Syracuse, N. K., Valentin Helder, 48 Jahre alt, aus Gimbsheim. Belleville, Jll., Adam Dinges, 66 Jahre alt, aus Vockenhausen. New-Kork, Louis Bock, 61 Jahre alt. New-Kork City, Georg Daab sen., 71 Jahren alt, aus Groß-Bieberau. Dayton, O., John P. Kempf, 61 Jahre alt, aus Unter-Ostern. Buffalo, N. K., Jakob Fink, 80 Jahre alt, aus Partenkirchen. Newark, N. I., Heinrich Strauch, 70 Jahre alt, aus Busenborn. O Londorf, 27. November. Am Sonntag hielt der Eisenbahnsekretär Blum aus Gießen im Saale des Herrn Gastwirts Ziegler in Londorf einen Vortrag über die Organisation, den Zweck und die Aufgaben des Deutschen Flotten-Vereinö, sowie über die Notwendigkeit der Verstärkung der deutschen Kriegsflotte. Obschon die Versammlung nicht gerade stark besucht war, da zu gleicher Zeit in einem anderen Lokale ein Vortrag über landwirtschaftliche Angelegenheiten gehalten wurde, hatten die Ausführungen des Vortragenden, dem alle Anwesenden mit sichtlicher Spannung folgten, das immerhin schöne Ergebnis, daß alsbald 31 Herren aus den verschiedensten Berufskreisen dem Verein als Mitglieder beitraten. Der Vortrag, welcher 1^2 Stunde währte, schloß mit einem Hoch auf Seine Majestät den deutschen Kaiser und Seine Königliche Hoheit den Großherzog von Hessen, in das die Versammlung mit Begeisterung einstimmte. — Nieder Ohmen, 27. November, Allgemeine Ausstellung für Küche, Keller und HauS vom 11. bis 20. November 1899. München. Der Molkereigenossenschaft, E. G. m. u. H. zu Nieder Ohmen wurde für vorzügliche Butter aus süßem und saurem Rahm die höchste Auszeichnung das Diplom zur goldenen Medaille zuerkannt. •8. Alsfeld, 27. November. Patriotische Feiern anläßlich des Doppelgeburtstages unseres hessischen Fürstenpaares haben vorgestern hier stattgefunden. Bei dem im Hotel zur Krone veranstalteten, zahlreich besuchten Festessen brachte Herr Kreisrat Dr. Melior einen mit Begeisterung aufgenommenen Toast auf Ihre Königl. Hoheiten Großherzog Ernst Ludwig und Großherzogin Viktoria Melitta aus. — Im Deutschen Kaiser tagte die festliche Veranstaltung des Veteranen- und Kriegervereins. Kamerad Louis Martin hieß die in stattlicher Zahl erschienenen Gäste und Kameraden in herzlichen Worten willkommen, würdigte die Bedeutung des Tages und seine Feier und gab seiner Freude Ausdruck, daß der Gedanke, die patriotischen Feiern des Veteranen- und Kriegervereins der Allgemeinheit zu erschließen, so warmen Anklang finde. Kamerad Ehrenklau feierte die in den Einzelstaaten des Reiches gepflegte und geübte Treue zum Landesherrn. Als würdiges Glied in der Reihe der deutschen Bundesstaate« sei Hessen allezeit bestrebt, miteinznstehen für des Reiches Macht und Größe. Freudigen Widerhall in der Versammlung fand der auf Großherzog Ernst Ludwig, den treuen Bundesgenossen unseres friedliebenden Kaisers, den landesväterlichen Fürsten, sowie dessen erlauchte Gemahlin, Großherzogin Viktoria Melitta, ausgebrachte Toast. Patriotische Lieder im Verein mit den Klängen der Kapelle Spannknebel trugen das Ihre zur Hebung der Feier bei. Aus der Mitte der Versammlung widmete ein Redner dem tapferen Burenvolke zündende Worte der Teilnahme und Bewunderung. Eine Parallele ziehend zwischen jener Begeisterung, die in der großen Zeit der Befreiungskriege das von dem ehrgeizigen korsischen Erorberer unterjochte Deutschland entflammte, und derjenigen, mit welcher das von einem Übermächtigen, beutegierigen Gegner überfallene, friedliebende Burenvolk gegenwärtig für feine Freiheit und Unabhängigkeit kämpft, forderte Redner die Anwesenden auf, ihrer Sympathie für dasselbe lauten Ausdruck zu verleihen. Ein donnernd Hoch erklang darauf den mutigen Streitern im fernen dunklen Erdteil. — Herr Kreisrat Dr. Melior sowie Herr Major Hellwig beehrten in Begleitung einer Anzahl Reserveoffiziere gleichfalls die Versammlung mit ihrem Besuch. Vom Präsidenten des Kriegervereins, Herrn Georg Kurtz jr., in herzlichen Worten begrüßt, dankte Herr Major Hellwig im Namen der Erschienenen für den freundlichen Empfang. Herr Louis Martin begrüßte in Herrn Kreisrat Dr. Melior den direkten Vertreter der Regierung, erfreut, daß derselbe so ost fein Interesse an den Veranstaltungen des Kriegervereins bethätige, woraus Herr Kreisrat seinerseits die Zusicherung erteilte, daß er stets bemüht fein werde, die Bestrebungen des Kriegervereins zu unterstützen und besten Jntereffen wahrzunehmen. — Auf ein von der Festverfammlung an Ihre Königliche Hoheiten abgesandtes Huldigungstelegramm traf Tags darauf aus Darmstadt folgende Antwort ein: „Großherzog und Großherzogin danken bestens für treue Glückwünsche. General-Adjntantnr." Brauerschwend, 25. November. Der heutige Tag war- für die hiesige Gemeinde ein Freudentag. Für das seit dem Tode des früheren Bürgermeisters Grünewald erledigte Bürgermeisteramt sollte ein neuer Inhaber gewählt werden. Wer die hiesigen Verhältnisse kennt, mußte sicherlich befürchten, daß bei dieser Gelegenheit die alten Parteigegen- sätze in ihrer ganzen Heftigkeit wieder aufeinanderplatzen würden. Wie überrascht war man aber, als das Wahlergebnis bekannt wurde und sich zeigte, daß Herr Landwirt Jakob Schuchard mit 73 Stimmen einstimmig zum Bürgermeister gewählt worden war. Voll Freude über das erzielte Resultat begaben sich die Wähler mit Musik und drei Fahnen vor die Wohnung des neugewählten Bürgermeisters, holten denselben ab und zogen dann mit demselben an der Spitze durch das freudig erregte Dors vor das Pfarrhaus, wo der Ortsgeistliche unter herzliche» Glückwünschen für Herrn Schuchard feiner Freude über die friedliche Wahl Ausdruck gab und gleichzeitig an alle Anwesenden ernste Mahnworte auch zu fernerer Eintracht richtete. Eine gemütliche Nachfeier in den verschiedenen Lokalitäten gab der Feier ihre« Abschluß. Q Nidda, 27. November. Der gute Erfolg, den die im letzten Jahre zum Zweck der schnellen und reichlichen Gewinnung von Eis, zugleich zur Gewinnung einer schönen Eisbahn bewirkte künstliche Ueberschwemmung des großen städtischen Wiesenkomplexes nördlich unserer Stadt gehabt hat, hat den Stadtrat veranlaßt, neuerlich besondere Abschlußanlagen an fraglichem Wiesengelände machen zu lasten. Um bei eintretendem Frost rasch Eis zu haben, wird eben schon mit der Überschwemmung begonnen, zumal wieder ein gelinder Winter prophezeit wird. Die anfangs gehegte Besorgnis, der GraSwuchs könne durch die Anlage Not leiden, hat sich nicht bestätigt, im Gegenteil war das Gras in den überschwemmten Stellen schöner als je, und das im Boden sein Wesen treibende Ungeziefer wurde zugleich vernichtet. Die Eisbahn selbst hatte im verflossenen Winter allsonntaglich zahlreiche Auswärtige herbeigeführt. — Infolge der feuchten, nebeligen Witterung haben sich in der Umgegend Mumms und Halskrankheiten eingestellt. — In Bad Salzhaufen stürzte vorige Woche von einem Neubau ein Arbeiter ab und verletzte sich am Kopf und an der Schulter. n. Friedberg, 27. November. Nachdem im vorigen Jahr die Auflösung der 1895 gegründeten Obstverwer- tungs-Genossenschaft Wetterau beschlossen worden war, gelangte in letzter Woche der noch vorhandene Kassevorrat zur Verteilung unter die Genossen. Die Gesellschaft hatte 80 Anteile ä 50 Mk. herausgegeben. Vorhanden waren noch 3344 Mk. 44 Pfg. Der Verlust beträgt also im Ganzen 655 Mk. 56 Pfg. Auf einen Anteilschein wurden 41 Mk. 70 Pfg., zusammen mithin 3336 Mk. zu- rückbezahlt. Die restierenden 8 Mk. 44 Pfg. werden nach Vorstandsbeschluß zu verschiedenen Zwecken verwendet. Da jeder Genosse im vorigen Jahr schon 12 Säcke im Werte von 4 Mk. 80 Pfg. erhalten hat, beläuft sich der zurück- erhaltene Anteil auf 46 Mk. 50 Pfg., sodaß der Verlust hieran, den Zinsverlust außer acht gelassen, Mk. 3.50 beträgt. Heute wurde hier die Generalversammlung des Mathilden- stifts Friedberg-Butzbach abgehalten. Nach dem dabei vorliegenden Auszug aus der Rechnung für 1897 betrugen die Gesamteinnahmen 2950783 Mk. 28 Pfg., wovon auf Friedberg 2 349410 Mk. 17 Pfg., auf Butzbach 601373 Mk. 11 Pfg. entfallen. Die Gesamtausgaben beliefen sich auf 2 806 371 Mk. 53 Pfg. und zwar 2229872 Mk. 64 Pfg. für Friedberg und 576498 Mk. 89 Pfg. für Butzbach. Der Gesamtüberfchuß beziffert sich demnach auf die ansehnliche Summe von 144411 Mk. 75 Pfg. Hiervon gehören Friedberg 119537 Mk. 53 Pfg., Butzbach 24874 Mk. 22 Pfg. Das Vereinsvermögen beträgt insgesamt 6330858 Mk. 84 Pfg., die Schulden betrugen 6062823 Mk. 98 Pfg., sodaß 268034 Mk. 86 Pfg. als Referve- fond verbleiben. Das Gesamt vermögen hat sich gegen das Vorjahr um 525328 Mk. 76 Pfg. vermehrt. Bei Friedberg wurden 313253 Mk. 62 Pfg., bei Butzbach 70000 Mk. 44 Pfg. mehr angelegt; an Kaufschillingen sind bei Friedberg 129424 Mk. 20 Pfg. und bei Butzbach 12650 Mk. 50 Pfg. mehr angekauft worden. Die Schulden haben sich um 596658 Mk. 45 Pfg. erhöht. Bei Friedberg wurden 513 303 Mk. 62 Pfg., bei Butzbach 33354 Mark 83 Pfg. mehr eingelegt. Die noch nicht erhobenen Zinsen betragen bei Friedberg 5564 Mk. 23 Pfg., bei Butzbach 1605 Mk. 90 Pfg. und haben sich im abgelaufenen Rechnungsjahr um 159 Mk. 50 Pfg. erhöht. Darmstadt, 27. November. Vom Hofe. Seine Kgl, Hoheit der Großherzog geruhten wegen Ablebens Ihrer Großherzoglichen Hoheit der Fürstin Marie zu Leiningen, geborenen Prinzessin von Baden, eine Hoftrauer vom 26. November bis einschließlich den 3. Dezember anzuordnen. Wetzlar, 27. November. Bei der heute vormittag im Kreishause stattgehabten Wahl von vier Kreistagsabgeordneten im Wahlverband des größeren Grundbesitzes, der Gewerbetreibenden und Bergwerksbesitzer nahmen von 19 Wahlberechtigten 16 Teil. Es wurden an Stelle der vier ausscheidenden Herren Kreistagsabgeordneten: 1) Prinz Hermann zu Solms Braunfels, 2) Pfarrer Liebrich zu Wißmar, 3) Gewerke Heinrich Jung zn Bahnhof Wetzlar, 4) Beigeordneter Heinrich Beppler zu Niederkleen, folgende Herren wieder- bezw. neugewählt: 1) Prinz Hermann zu Solms Braunfels, 2) Superintendent Schöler zu Wetzlar, 3) Gewerke Heinrich Jung zu Bahnhof Wetzlar, 4) Fabrikant Adolf Neumann zu Bahnhof Wetzlar. Betzdorf, 23. November. Nach der neuesten Perfonen- standsausnahme beträgt Betzdorfs Einwohnerzahl jetzt 3735 Seelen, ist somit gegen das Vorjahr (3345) um fast 400 gestiegen. (B. Z.) Werdors, 26. November. Die etwa 40jährige Ehefrau des Karl Lenz von hier war heute morgen in aller Frühe mit ihrem Manne im Backhaufe beim Backen. Auf einmal entfernte sie sich und kam nicht mehr wieder. Sie war vom Backhaufe aus direkt nach dem Mühlgraben gegangen und halte sich darin ertränkt. An der unglücklichen Frau, welche außer ihrem Manne drei Kinder zurückläßt, waren schon seit längerer Zeit Spuren von Geistestrübung bemerkbar gewesen. Offenbar hat sie in einem solchen Anfalle ihrem Leben ein Ende gemacht. Vinpfrhlumuii 3 Itür Geschmke besonders geeignet empfehlen wir Kissenbezüge mit Hohlsaum mit Einsatz mit Handstickerei äm Preise von 1 Mk. bis 4 Mk. 04253] Ein ordentlicher Hausbursche gesucht.__________________Caf^ Leib. Geübte LMpkusortikMinokü ür dauernde Beschäftigung gesucht, eise Hermann Hetz. lin verkaufen Musikautomat, mit selbstthätigem Noten-Ein- und Aus- rücken, umzugshalber sofort billig zu verkaufen__________Hammstraße 14. " 7605] Ladeneinrichtung für Kolonialwaren billig zu verkaufen. Klinikflraße 22, Ecke Frankfurterstraße. Sonnenstrasse 25. J. H. Fuhr Sonnenstrasse 25. 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In Wirklichkeit e manches andere, wovoi scheint nach den noi tzüvMMN Nachricht ein so bewegter Tag als handele es sich ' nach England, mit ' hat. Aeußerft lebha pflogen worden zwis Bülow einerseits uni andererseits, zwischen zwischen dem Kaiser Die Person des meisten in den Bordi Chamberlain die enj Herrschsucht iinb Gell eigene tyMation in Hunderte und tausende geschlachtet werden — Kaiser mit dem Mk durch lange Unterhalt möchten uns jo ger Chamberlain gerade wenn er einmal ni Wahne sestgehalten, Familienbesuch handi nationalen, patriotis Nen sich nun a Mw wir hinnehme! dieser Ereignisse höhi kalen Presse hat sich Macht, den Besuch als eine reine Famil W liegt es, bei ontannenö" m zeige Äen Reiches al?, den Besuch des bei W abgewendet w> “W mit der Ko> 'plomatischenL 1°r und iiberlassen *“Lb,em Kontinent u Wichen Schlüsse ?a. ^m „Borwärls" L^rleit Z und seinen rn? ' * iS- «>i( 1400 0 »k 80000 »°« Ä Seilen « ?9t”1 Weit * in L*J ein