OOo°OOO!to Nr. 255 Zweites Blatt Sonmag den 29. October 1899 Gießener Anzeiger Heneral-N^eiger Anrts- und Anzeigeblntt für den Ureis Gieren. jen. tol-Ä Bei Postbezu, 2 Mark 50 Psß vierteljährlich. Xan*>we »*n Anzeigen zu »er nachmittag» für »te ^e 3Seiuß3yrri» vierteljährlich 2 Mark 20 Pst monatlich 75 Pfz mit Bringerloh« ZhfM«! utr\o »tt Lusnechme de« oben ) Mk. an bir 13 M! pes r Kaputze. K-m Gießener >awiWtnM41ttr '-'rben Hm Anzeiger »chentlich viermal bei^elegt. Rebakttan, •pebttten und Druckerei: Fchntßrate Ar. 7. Eckchen , von LOO Mk. len-Cäpes von 4.50 Mk. an. len-Mützen 50 Mk. > Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Kandwirt, Klätter für hessische Volkskunde. Abreffe für Depeschen: Anzeiger Gieße» Fernsprecher Nr. 51. .eiten id Hütchen Offenbach), an Diarrhöe und Brechdurchfall 9 (je 3 in Mainz und Worms, je 1 in Darmstadt, Offenbach und Gießen), an Lungenschwindsucht 10 (2 in Mainz, 4 in Darmstadt, 3 in Offenbach 1 in Gießen), an akuten entzündlichen Krankheiten der Atmungsorgane 5 (3 in Darmstadt, je 1 in Worms und Gießen), an Gehirn- Apoplexie 8 (je 3 in Mainz und Darmstadt, je 1 in Worms und Gießen), an sonstigen Krankheiten 42 (je 13 in Mainz und Offenbach, 9 in Darmstadt, 5 in Worms, 2 in Gießen); gewaltsamen Tod erlitten 6 Personen (5 in Mainz, 1 in Darmstadt). Dort sollte ein Professor eingeführt werden, der ein eifriger Parteigänger der katholischen Volkspartei ist. Die Studenten, die zum größten Teile selbst Katholiken sind, bereiteten dem Professor einen üblen Empfang. Trotz der Mahnung des Rektors der Universität und des Dekans der philosophischen Fakultät, Ruhe zu wahren, wurde der Professor mit derartig deutlichen Zeichen des Mißfallens empfangen, daß er es, nachdem er einige Sätze gestammelt hatte, vorzog, den Hörsaal zu verlassen. Wie mit der Stimmung der akademischen Jugend, so steht es auch mit der Stimmung der „Los-von-Nom-Bewegung". Diese Bewegung hätte in einem so streng katholischen Lande wie Oesterreich niemals auch nur die mindeste Aussicht auf irgendwelchen Erfolg gehabt, wenn nicht das vaterlandslose Verhalten der katholischen Volkspartei die größte Erbitterung aller derjenigen, die sich noch eine Spur deutschen Empfindens bewahrt haben, erregt hätte. Die Klerikalen spotten darüber, daß nur einige Tausend Katholiken sich öffentlich von Rom losgesagt hätten und zum evangelifchen Glauben übergetreten wären. Nun, hinter diesen Tausenden stehen Hunderttausende, die aus Gründen der verschiedensten Art den in einem Staate wie Oesterreich sehr gewagten Schritt der öffentlichen Lossagung von Rom nicht unternehmen, die sich aber in ihrem Innern von einer Kirche losgesagt haben, deren Diener das Deutschtum bekämpfen, aus dem sie selbst hervorgegangen sind. Gerade der Klerikalismus unterscheidet ja immer sehr scharf zwischen Glaubens-Katholiken und „Auch-Katholiken", d. h. solchen Katholiken, die sich damit begnügen, als Kinder katholischer Eltern geboren zu sein, die aber für die Förderung der Ziele — und diese Ziele sind ja sehr weit gesteckt — der katholischen Kirche nichts übrig haben; ungezählte Tausende gläubiger und eifriger Katholiken sind durch das Verhalten der katholischen Volkspartei — um vom Standpunkte des Klerikalismus aus zu sprechen — zu „Auch- Katholiken" herabgedrückt worden. Vom deutschen Standpunkte aus muß man gegen die deutschen Klerikalen in Oesterreich viel erbitterter sein, als gegen die Tschechen. Die Tschechen sind von einer empörenden Brutalität, aber das Ziel, das sie verfolgen, ihre Nationalität zu der vorherrschenden zu machen, ist ein ideales. Jedem Kämpfer wird der Feind sympathischer sein als der Verräter. Von dem Feinde weiß man, wessen man sich von ihm zu versehen hat, von dem Verräter wird man hinterrücks angegriffen. Deshalb behandelt man auch den Feind, den man in seine Hand bekommt, glimpflich, während man den Verräter kurzer Hand am nächsten Baume ausknüpft. Es wird vielleicht einmal der Tag kommen, wo Vas österreichische Deutschtum mit der klerikalen Volkspartei abrechnen kann. Und wenn es dann mit diesen Verrätern erbarmungslos umspringt, wird man ihm nur beipflichten können. § Aus dem Vogelsberg, 27. Oktober. Oktober schüttelt das Laub vom Baum. So heißt es in der Regel, aber für den Wald trifft sie heuer nicht zu. Der Wald steht noch im Blätterschmuck. Allerdings hat die Blattfärbung stattgefunden, aber der Abfall verzögert sich. Die Bäume dagegen, welche die Straßen und Wege säumen, stehen bereits kahl. Wenn das Laub nicht vor Martini — 11. November — von den Bäumen fällt, soll es, dem Kalender nach, einen kalten Winter geben. Bis zum genannten Datum kann übrigens auch der Wald sein Blätterkleid noch vollständig verlieren. Die letzten Frostnächte begünstigen den Blätterfall ersichtlich. Laubach, 26. Oktober. Das verlorene Kuffertche. Eine unangenehme Ueberraschung wurde dem hiesigen Männergesangverein, als er nach längeren Sommerferien seine Gesangsübung wieder eröffnete. Eine in dem Gesangslokal aufbewahrte Kiste mit Singbüchern war verschwunden. Man hofft jedoch auf eine harmlose Aufklärung, indem die Vermutung nahe liegt, daß Mannschaften der während der Manöver hier einquartierten Soldaten, denen dasselbe Zimmer als Wachtstube diente und die ähnliche Kisten mitführten, irrtümlicher Weise in das Manöverfeld die betr. Kiste nachgeschleppt haben. Lauterbach, 27. Oktober. Herr Pfarrassistent Korell in Darmstadt, welcher als Pfarrvikar für Herrn Ober- pfarrer Kullmann hierher berufen worden ist, wurde am Dienstag von einem Blutsturz befallen. Es scheint fraglich, ob er seinen neuen Dienst bald aufnehmen kann. Herr Korell gedachte auf dem Neformationsfest (5. November) seine Antrittspredigt in hiesiger Stadtkirche zu halten. Wir wollen wünschen, daß Herr Pfarrassistent Korell recht bald genesen möge. n. Nieder Florstadt, 26. Oktober. Von dem Teil unserer Feldgemarkung, in dem die Feldbereinigung jetzt durchgeführt ist, wurde gestern das vorhandene Massengelände, das durch gleichmäßigen Abzug am früheren Besitz gebildet worden war, öffentlich verkauft. Es wurden dabei sehr hohe Preise erzielt. Der Quadratmeter Ackergelände wurde im Durchschnitt mit 65 Pfg. bezahlt; in erstklassiger Lage wurde mitunter 1 Mk. dafür geboten. Beim Grabland galt die gleiche Fläche 1.50—2 Mk. Im ganzen wurden rund 38000 Mk. gelöst. Die Gemeinde hat aber noch eine Anzahl Bauplätze für sich behalten, die bei der eben hier herrschenden großen Baulust auch noch einen schönen Betrag einbringen werden. Wenn die Preise nach der jetzt beginnenden Bereinigung des anderen Teils der Gemarkung nur annähernd so hoch sind, dann werden wir die ungefähr 60000 Mk. betragenden Kosten dafür aus dem Massengelände bestreiten können. — Nachdem wir jahrelang von der Zigeunerplage fast verschont blieben, haben uns diese in letzter Zeit mehrmals heimgesucht. Heute kamen große Züge hier durch, die uns so recht deutlich vor Augen führten, daß bei diesen herumstreichenden Faulenzern auch Standesunterschiede herrschen müssen. Wir sahen sehr schöne Wagen, mit edlen Pferden bespannt, und dicht dahinter halb zerbrochene Wagen, nur notdürftig mit zerlumpten Tüchern überspannt, gezogen von Pferden, auf die Uhlands Beschreibung in „Schwäbische Kunde" genau paßte. Durch einen Tric gelang es ihnen hier und da in der Umgegend, die Leute zu beschwindeln. Sie gaben nämlich größere Geldstücke zum Einwechseln gegen kleine Münze hin. Wahrend des Aufzählens dieser erzählten sie, lebhaft mit den Händen gestikulierend, allerlei wunderbare Geschichten, so namentlich die, daß ein Mitglied von ihnen kürzlich seiner Tochter bei der Verheiratung eine Mitgift von 100000 Mk. gegeben habe. Wenn bann der Geldzähler bei Nennung dieser Summe erstaunt nur einen Moment der Erzählerin ins Gesicht sah, verschwanden blitzschnell einige Geldstücke, die dann beim Nachzählen zugelegt werden mußten. Heute abend brachen Streitigkeiten unter ihnen aus. Vor Oberflorstadt ging es auf der Chaussee ungemein laut und lebhaft her. Sogar die Frauen beteiligten sich eifrig an der Balgerei, ’•« o ^■Bräu. 0 0 Lokales und Vroviiyielles. * Gießen, den 28. Oktober. *• Erledigte Stellen im Bezirk des 18. Armeekorps. Herborn, Kömgl. Präparandenanstalt, Schuldiener, 180 NU. bas Jahr unb Wohnung. Im Kaiserl. Ober Postdirektionsbezirk Darmstadt, Landbriestrüger, je 700 Mk. Gehalt und der gesetzliche Wohnungsgeldzuschuß. Im Kaiserl. Ober- Postdirektionsbezirk Dortmund, 2 Landbriefträger, je 700 Mk. Gehalt unb der gesetzliche Wohnungsgelozuschuß. Kierspe (Wests.), Amt, Amtssekretär, 1200 Mk. Gehalt. — Im Bezirk der Großh. Hess. (25.) Division: Mainz, Landgericht der Provinz Rhemhessen, Kanzleigehilfe, Durchschnitts- Anfangsvergütung 1000 Mk. •• Zum Alldeutschen Gautag, der morgen (Sonntag) nachmittag 3 Uhr in der Stadthalle zu Mainz stattfindet, hat Reichstagsabgeordneter Prof. Or. Hasse in Leipzig sich bereit erklärt, in der öffentlichen Versammlung in der Stadthalle einen kurzen Bericht über die Samoa frage zu erstatten. Außerdem hat die Tagesordnung dadurch noch eine Erweiterung erfahren, daß Herr Gymnasialbirektor Dr. Horn-Frankfurt a. M. einen Bericht über die Trans - o aal frage zugesagt hat. . *• Die Zahl der Todesfälle, ausschließlich der Tot geborenen, betrug in der Woche vom 8. bis 14. Oktober in Mainz 27, in Darmstadt 21, in Offenbach 19, in Worms 12 und in Gießen 6, zusammen 85, darunter 27 im ersten Lebensjahre. Todesfälle pro Jahr unb_ 1000 Einwohner kamen auf Mainz 17,4, Darmstadt 15,8, Offenbach 23,4, Worms 16,7 und auf Gießen 12,7. — Die Todesursache anbelangent), verstauben an Masern und Röteln 2 (Worms), an Keuchhusten 3 (1 in Mainz, 2 in Hs» s fit# * Die klerikalen Verräter in Oesterreich. Man hätte annehmen dürfen, daß angesichts der veränderten Stellung, die Monarch und Regierung in Oesterreich den deutschen Parteien gegenüber eingenommen haben, die österreichischen Klerikalen deutscher Herkunft sich allmählich wieder ihres Deutschtums erinnern, und von jetzt ab mit ihren Stammesgenossen in dem Kampfe um die Erhaltung deutscher Art und deutscher Sprache zusammenstehen würden. Man hat sich leider in dieser selbstverständlich scheinenden Erwartung getäuscht. Unmittelbar nach Eröffnung des österreichischen Parlaments haben die Klerikalen einen faktischen Beweis dafür geliefert, daß sie der deutschen Sache noch ebenso gehässig gegenüberstehen, wie nur je zuvor. Die deutschen Parteien hatten zum ersten Vizepräsidenten des Abgeordnetenhauses den Abgeordneten Prade nominiert. Hätten die deutschen Klerikalen sich auf die Seite ihrer Stammesgenossen gestellt, so wäre Prade bestimmt gewählt worden. Da aber die Klerikalen mit den Tschechen, den Polen unb den anderen Parteien der Rechten zusammen- gingen, so wurde der Pole Pientak mit einer Majorität von etwa 30 Stimmen zum ersten Vizepräsidenten gewählt. Als zweiter Vizepräsident wurde alsdann ein Rumäne gewählt, sodaß die deutsch empfindenden Parteien vom Präsidium ausgeschlossen sind. Es kann keinem Zweifel unterliegen, daß den slawischen Parteien durch die ihnen von der klerikalen Volkspartei geleisteten Knechtsdienste der Kamm gewaltig schwellen muß, während andererseits die deutschen Parteien in der Zusammensetzung des Präsidiums des Abgeordnetenhauses ein böses Omen für die weiteren Verhandlungen erblicken müssen. Und ganz mit Recht; tenn wenn die Parteien der Rechten weiterhin so zusammenhalten, wie sie bei der Präsidentenwahl zusammengehalten haben, so wird es der Regierung nicht möglich sein, die Sprachenstreitigkeiten in einer den billigen Ansprüchen der Deutschen gerecht werdenden Weise zu erledigen. Dann werden der Regierung nur drei Wege übrig bleiben, entweder sie schwenkt zu den bisherigen Majoritätsparteien ab und versucht in der vom Ministerium Thun beli.bten Weise durch unausgesetzte Vertagung des Parlaments' und gewissenloses Handhaben des § 14 fortzuwursteln, oder sie demissioniert, ober sie löst das Abgeordnetenhaus auf und schreibt Neuwahlen aus, die in einer Erregung vorgenommen werden würden, wie sie in diesem Umfange bisher noch niemals bei österreichischen Parlamentswahlen vorhanden war. Den deutschgesinnten Abgeordneten könnte der letzterwähnte Ausweg nur genehm sein; denn er böte die Gelegenheit, mit den klerikalen Verrätern gründlich abzurechnen. Es würde sich dann hoffentlich zeigen, daß die bisherigen Wähler der klerikalen Abgeordneten in den Alpenländern eine etwas andere Auffassung von dem Begriffe der Treue haben, als die Abgeordneten der katholischen Volkspartei, indem sie als Treue nicht das Zusammenhalten mit den slawischen Abgeordneten ansehen, sondern die Treue gegenüber den deutschen Stammesgenossen. Wie erbittert man auch in katholischen Kreisen Oesterreichs über das niederträchtige Verhalten der österreichischen Klerikalen ist, hat sich an demselben Tage, an dem die katholische Volkspartei den Polen Pientak zum ersten Vize- präsidenten erwählte, in der Wiener Universität gezeigt. Abendkarte. Heute w*e«»“ ** ‘ 9 »8 auf den Gießener Anzeiger für die Monate November und Dezember werden von allen Postanstalten, Zeitungsträgern und der Expedition, Schulstraße 7,ssowie den Z w e i g- u n d'A b h o l e- stellen, jederzeit entgegengenommen. Neueintretende Abonnenten erhalten die Zeitung bis 1. November kostenfrei. bei der ein Zigeuner zwei Nevolverschüsse in die Lust abgab. Schließlich trennten sich die streitenden Parteien. □ Ruppertenrod, 27. Oktober. Das nachgerade Bewunderung »rregende schöne Oktoberwetter begünstigte auch unseren gestrigen Her bst markt. Bei solch schönem Wetter hatte man sich den Besuch des Marktes stärker vorgestellt, als er in der Thal war. Aber die vorausgegangenen Märkte, wie der Gallmarkt in Grünberg und der tags vorher stattgefundene Markt zu Homberg, die ebenfalls das beste Wetter begleitete, hatten vielen Besuch vorweg genommen. Dessenungeachtet zeigte sonst der Markt recht gute Besetzung, insonderheit auch in Krämerständen. Der Viehmarkt war mit Jungschweinen gut befahren. Auch bei ihm war die erwartete starke Auffahrt, zu der zu hoffen man durch den Ausfall des Viehmarktes auf dem Grünberger Gallusmarkt berechtigt war, ausgeblieben. Andererseits hatte man wohl auch die Abhaltung des hiesigen Viehmarkts in Frage gestellt und demzufolge bereits unter der Hand die verkaufbaren Jungschweine abgesetzt. Die Händler, die sogen. Treiber, fehlten wegen der in naher oder weiter Umhegend herrschenden Mau- und Klauenseuche ganz mit ihren Herden von Ferkeln. Die Preise müssen als Herbstpreise ■für hoch angesehen werden. Man bezahlte für das Paar Ferkel von Durchschnittsqualität 35—40Mk. Vor einigen Jahren konnte man für diesen Preis zwei Paare erstehen. Bessere Ferkel kosteteu sogar bis zu 50 Mk., geringere unter 35 Mk. Auch auf dem Hornberger Markt (am Tage vor dem hiesigen) waren die Preise hoch, ja übertrafen dort noch die unserigen. Die außerordentlich gute Kartoffelernte veranlaßt eben, die Schweinemast besonders zu pflegen, wodurch das Angebot in Ferkeln geringer und die Preise demzufolge höher als sonst sind. *t Die Einschränkung der öffentlichen Lustbarkeiten hatte bekanntlich der Verein der Industriellen des Regierungsbezirks Köln in einer Eingabe an den preußischen Minister des Innern erbeten. Der Minister hat darauf geantwortet, daß dem Ueberhandnehmen der Tanzbelustigungen und den Auswüchsen auf dem Gebiete des Vereinslebens entgegen zu treten sei, daß es sich aber empfehle, maßvoll vorzugehen, da durch ein rücksichtsloses polizeiliches Eingreifen in althergebrachte und im Volke eingewurzelte Gewohnheiten Unzufriedenheit und Mißstimmung hervorgerufen werden könne. Namentlich müsse den in den vorwiegend katholischen Gegenden der Provinz allgemein üblichen Kir meß festen nicht nur wegen ihres Zusammenhanges mit kirchlichen Einrichtungen, sondern auch wegen ihrer nicht zu unterschätzenden Bedeutung für die Pflege der Familienbeziehungen, eine schonende Berücksichtigung zugestanden werden. Darmstadt, 27. Oktober. Das Leichenbegängnis des Großherzoglichen Provinzialdirektors der Provinz Starkenburg, Geheimrat Gustav von Marquard, war eine Kundgebung der großen Achtung und Verehrung, deren sich der Dahingeschiedene zu Lebzeiten erfreuen durfte. Im Zuge der Leidtragenden befanden sich Se. Großherzogliche Hoheit Prinz Wilhelm von Hessen, der Großh. Staatsminister Rothe, Exzellenz, der Justizminister Dr. Dittmar, Exzellenz, Finanzminister Küchler, Exzellenz, der Staatsminlster i. P. Finger, Exzellenz, der Flnanzminister i. P. Weber, der Obersthofmarschall v. Westerweller, Exzellenz, der Divisions-Kommandeur Generalleutnant Freiherr Schilling zu Cannstatt, der Oberstallmeister Freiherr v. Riedesel, der Kabinettsrat Röm Held, Oberbürgermeister Morneweg, der Königl. preußische Gesandte Graf von der Goltz, Geheimerat Knorr vonRosenroth, Staatsmtnister Frhr. v. S t a r ck, Wirkl. Geheimrat Dr. Goldmann rc Anwesend waren ferner eine große Anzahl von Kreisräten, das Beamtenpersonal des Kreisamts Darmstadt, der Polizeibehörde, die Bürgermeister des Kreises, Abordnung der Feuerwehr rc. — Unter Vorantreten der Musik-Kapelle des Großh. Jn- fanterie-Reglments Nr. 115, die einen Trauermarsch spielte, wurde der Sarg zu Grabe getragen. Herr Pfarrer Petersen sprach die Leichenrede, der er den Bibeltext zu Grunde legte: „Unser keiner lebt ihm selber, unser keiner stirbt ihm selber; leben wir, so leben wir dem Herrn, sterben wir, so sterben wir demHerrn; so wir aber leben oder sterben, sind wir des Herrn!" Er wies darauf hin, daß dem frohen Tage des Dienstjubiläums des Entschlafenen nur zu schnell jener andere gefolgt sei, durch den Gott so gewaltig hineingreife in das Menschenleben und uns so ernst bedeute, daß wir sein seien, ob wir leben oder sterben. „Unser keiner lebt ihm selber", das solle eine Mahnung sein, nicht den zu vergessen, der uns das Leben geschenkt, dem wir Rechenschaft schuldig seien für unseren Haushalt. Dieses Wort solle uns zugleich an den besten Inhalt des Lebens nach evangelischer Auffassung erinnern, der darin bestehe, daß wir unferm Gott dienen müssen, indem wir unseren Mitmenschen dienen, mit den Gaben, die Gott verliehen, an dem Platz, an den Gott uns gestellt. In solcher Auffaffung habe der Heimgegangene sein Leben geführt, ein Leben des Dienstes, geweiht dem Staat und Gemeinwohl in ihren so viel verzweigten Anforderungen und Bedürfnissen. Sein segensreiches Wirken im Einzelnen berührend, rühmte Redner seine Treue und Gewissenhaftigkeit im Kleinen, seine Strenge gegen sich selbst, seine Milde, Liebenswürdigkeit und Gerechtigkeit gegen Andere. Als treues Glied der evangelischen Kirche habe er sich allezeit bewiesen, und an ihm scheine das Wort des Psalmisten erfüllt zu sein: „Und ob sie gleich alt werden, so sollen sie doch grün und frisch sein!" In Liebe dürfe man zuversichtlich hoffen, daß des Ringenden und Scheidenden Halt in der That der lebendige Gott, der Hüter und Schirmer der Seele, gewesen sei. Herr Oberbürgermeister Morneweg bot den letzten Scheidegruß der Stadt Darmstadt und pries den Verstorbenen als Beamten voll lauterster Rechtschaffenheit, musterhafter Pflichttreue im Großen und Kleinen, sein Verständnis für ländliche Verhältnisse wie die Bedürfniffe einer Heranwachsenden Stadt. In hohem Maße sei der Verstorbene den zahllosen Anforderungen seiner Aemter gerecht geworden und besonders die Stadt Darmstadt habe er sich zu Dank verpflichtet; dieser Dank gelte aber nicht nur dem Beamten, sondern auch dem anspruchlosen, liebenswürdigen Menschen, dem Manne von vornehmer Gesinnung, nie versagenden Wohlwollen, 'dem Alle, die mit ihm in Berührung gekommen seien, Hochachtung und Liebe entgegenbrachten. — Herr Ministerialrat Braun widmete die letzten Gaben des Herbstschmuckes und unserer Waldesschönheit im Namen des Zentralausschusses des Odenwald-Klubs als letzten Gruß und rühmte die Verdienste des Verblichenen für die Wohlfahrt des Odenwalds, die Mitwirkung beim Schaffen neuer Verkehrswege, seine Anhänglichkeit an die Ziele und Aufgaben des Vereins. — Das Korps „Starkenburgia" widmete seinem Alten Herrn einen großen Lorbeerkranz; Herr Oberlehrer Backes sprach im Namen der Lehrer und Lehrerinnen des Kreises Darmstadt und pries die strengrechtliche und humane Gesinnung, die der Verstorbene als Vorsitzender der Kreisschulkommission stets bewiesen habe. Namens der Kolonialgesellschaft, Abteilung Darmstadt, deren verdienstvoller Mitbegründer und langjähringer Vorsitzender v. Marquand war, legte Herr Rechtsanwalt Grünewald, namens der Bürgermeister des Kreises Darmstadt der Großh. Bürgermeister Massing von Griesheim einen Kranz nieder. Die Kapelle spielte nun den Choral „Jesus meine Zuversicht" und war damit die Trauerfeier beendet. Das Andenken an den vortrefflichen Mann wird stets in Ehren fortleben. (N. H. V.) Mainz, 27. Oktober. Eine sehr passende Widmung hatte die Bürgermeisterei für den gestern auf die Grabstätte des Wort- und Tondichters Peter Cornelius niedergelegten Kranz gewählt. Auf der einen Seite der Schleife, welche sich an dem Kranze befindet, sind die Worte zu lesen: „Dem Meister Cornelius seine Vaterstadt", auf der anderen Seite der Schleife befinden sich folgende, von Cornelius selbst geschriebene Worte: Doch' ruht ich einst im Hetltglume Der Ehre aus, vom Siege matt, Die schönste Perle meinem Ruhme Wär' doch der Kranz der Vaterstadt. (M. A.) Mainz, 27. Oktober. An das hiesige Standesamt ist aus dem Fürstentum Lippe ein Aufgebot zum Aushängen eingelaufen, das folgendermaßen lautet: „Sohn des Landstreichers N. N." (Das klingt recht ungehörig, es scheint sich aber um eine landläufige Bezeichnung der Lippe'schen Ziegelstreicher zu handeln.) — Der hiesige „Verein für Markenkunde" hat an die Oberpostdirektion das Ersuchen gerichtet, während der 500jährigen Guten- bergsfeier die hier aufgegebenen Briefe und die offizielle Gutenbergspo st karte mit einem speziellen Stempel zu versehen. (M. A.) Mainz, 27. Oktober. In einer der letzten V or starr ds- sitzungen der hiesigen Ortskrankenkasse krachte Plötzlich ein Schuß. Ein Fabrikant, welcher einen geladenen Revolver in der Hosentasche mit sich führte, hatte mit der Waffe gespielt und diese ging los. Der Schuß verletzte den Unvorsichtigen schwer am Bein und streifte ein anderes Vorstandsmitglied. A Mainz, 27. Oktober. Nach Mitteilung hiesiger Blätter beabsichtigen die Nationalliber alen bei den bevorstehenden Landtagswahlen in dem Landkreis Mainz den Rechtsanwalt Dr. Görz von hier — ein Sohn des früheren Oberlandespräsidenten Görz — als Kandidat aufzustellen. Vor mehreren Jahren hat Dr. Görz bereits einmal für den Reichstag kandidiert. — Gestern abend ist in das hiesige Untersuchungsgefängnis der Gerichtsschreiber Page von dem Amtsgericht in Alzey eingeliefert worden. Page, der außer einem ziemlichen Gehalt beträchtliche Nebeneinkünfte hatte, wird größerer Unterschlagungen im Amte,beschuldigt. — Das zwischen der Stadt Mainz und Vertretern des Militärfiskus wegen Austausch größerer militärischer Komplexe hier geschlossene Abkommen wird den kommenden Donnerstag die nötige Radifikation durch die Stadtverordnetenversammlung erhalten. A Aus Rheinhessen, 27. Oktober. Aus Veranlassung der Staatsanwaltschaft wurden in der letzten Zeit in verschiedenen Kellereien in der Gegend von Alzey Wein- proben entnommen und versiegelt. A Vom Rhein, 27. Oktober. Der Rhein ist in den letzten Tagen sehr stark zurückgegangen, sodaß die Schifffahrt bereits wieder mit großer Schwierigkeit zu kämpfen hat und die Schiffe stellenweise nur mit halber Last fahren können. In der Gegend von Kempten und Bingen sind in den letzten Tagen mehrfach Fahrzeuge aufgefahren. * Hanau, 27. Oktober. (Großfeuer.) Auf dem Hofe Elch brach gestern früh 3 Uhr abermals ein Schadenfeuer aus, welches eine Scheune, Stallung und ein Arbeiterwohnhaus ergriff, welche den hinteren Flügel des Hofraumes bildeten. Die in dem Arbeiterwohnhaus schlafenden Personen flüchteten, notdürftig bekleidet, in den Hof; mit Mühe wurden die Türe aus dem mit Rauch und Qualm erfüllten Stalle entfernt. Auf dem Boden lagerten Kraftfuttermittel. Feuerwehren waren bald zur Stelle; wie aus Eidengesäß gemeldet wird, war die dortige zuerst auf dem Brandplatze erschienen. Es gelang, das Feuer von den angrenzenden Scheunen und dem Brennereigebäude abzuhalten. Wie bei dem am Sonntag Abend stattgehabten Brande der Feldscheune, so wird auch bei diesem Brandstiftung vermutet. Am Vormittag wurde noch ein Kuhschweizer des Hofes in das Gelnhäuser Gesängniß eingeliefert. Hanau, 26. Oktober. Als Kandidaten für die bevorstehenden Stadtverordneten-Ergänzungswahlen stellte die sozialdemokratische Partei Goldarbeiter Carl Craß, Schreiner Louis Heck, Goldarbeiter Adam Schmidt, Dr. med. Wagner und Reichstagsabeordneten G. Hoch auf. Eaffel, 27. Oktober. (Ordensverleihungen. — Personalien.) Se. Majestät der König verlieh dem Direktor der Oberrealschule Dr. phil. Knabe und dem Professor an derselben Anstalt Hölz er köpf den Roten Adlerorden vierter Klaffe, dem Hauptlehrer a. D. Sieke zu Mengeringhausen im Kreise Twiste, bisher in Marburg, den Königl. Kronenorden vierter Klasse, dem Eisenbahn- Weichensteller erster Klasse und Haltestellen-Aufseher a. D. Friedrich Balsam zu Fronhausen a. d. Lahn im Kreise Marburg das Allgemeine Ehrenzeichen. — Die Rote Kreuz- Medaille dritter Klasse erhielten ferner: Köhler, Kreissekretär zu Fulda, Dr. med. Lehnebach, Stabsarzt der Landwehr a. D. und praktischer Arzt zu Schmalkalden, Seipel, Pfarrer zu Niederklein, Kreis Kirchhain, Sopp, Superintendent zu Hanau, Wicke, Bürgermeister zu Wolfhagen. — Zum Kommandeur des Hessischen Feldartillerie- Regiments Nr. 11 dahier ist der Major und Abteilungs- Kommandeur im Feld Artillerie-Regiment Nr. 71, Mitel- staedt ernannt. — Herr tzandgerichtsrat Schneider beim hiesigen Landgericht wurde zum OberlandesgerichtSrat am Oberlandesgericht zu Stettin ernannt. Kaffel, 27. Oktober. Gestern vormittag fand auf dem großen Forste der öffentliche Verkauf von 85 auS- gemusterten Dienstpferden des Hess. Trainbataillons Nr. 11 statt. Da der Andrang von Käufern sowohl aus den Kreisen der Landwirte, als auch der Händler ein lebhafter war, wurden für die Tiere immerhin noch recht ansehnliche Preise erzielt. Unter 100 Mk. gingen nur wenige; die meisten erzielten Preise bis zu 300 Mk. und darüber. — Ihre Königliche Hoheit die Frau Prinzessin Friedrich Leopold stattete heute vormittag in Gesellschaft der Gattin des Herrn Landesdirektors, Freifrau von Riedesel zu Eisenbach, dem Hospital vom Roten Kreuz am Königsthor einen längeren Besuch ab. Ihre Königl. Hoheit besichtigte unter dem Geleit der Frau Oberin und der Anstaltsärzte alle Räume, unterhielt sich in einzelnen Fällen mit verschiedenen Kranken in leutseligster Weise und schied erst nach Verlauf von fast einer Stunde wieder aus dem Institut, indem sie beim Scheiden sich in hochbefriedigter Weise über die vorgefundene musterhafte Ordnung gegen die Aerzte und die Frau Oberin aussprach. — Bei der Fe st fei er aus Anlaß der Einweihung der zweiten katholischen Kirche hierselbst. machte der Bischof die mit vielem Beifall aufgenommene Mitteilung, daß eine Dame in Fulda in ihrem Testament der neuen Kirche ein Legat von 5000 Mk. vermacht habe. — Die in romanischem Stil nach dem Entwurf des Herrn Regierungsbaumeisters Kegel an hochgelegener Stelle aufgeführte Kirche macht einen vorzüglichen Eindruck und bildet eine neue weithin sichtbare Zierde der Stadt. Die Länge des Schiffes beträgt 23 Meter, nach beiden Seiten von je 5 Säulen flankiert, die einen Mittenraum von 9 Meter Breite umfassen. Vom Eingang bis zur entgegengesetzten Wand beträgt die Länge des Jnneuraumes etwa 40 Meter. Die Seitenschiffe sind 2 Meter breit. Bald wird auch noch die dritte katholische Kirche hier vollendet sein nach dem Gebiete von Wehlheiden, das seit April bekanntlich Kaffel eingemeindet worden ist. Köln, 27. Oktober. Ein Extrablatt des Amtsblattes der königlichen Regierung zu Köln veröffentlicht eine Polizeiverordnung, wonach im Gebiete des Sieben- gebirgs, im Siegkreise, sowie im Barmer Kreise Steinbrüche, Fabriken rc. nicht mehr neu angelegt, sowie vorhandene Steinbrüche nicht erweitert werven dürfen. Nachdem der Verschönerungsverein für das Siebengebirge, um diese herrliche Rheinlandschaft vor weiterer Verwüstung durch Steinbrüche zu retten, das Enteignungsrecht, sowie die Erlaubnis für mehrere Lotteriekollekten erhalten, werden in der letzten Zeit massenhaft Steinbrüche angelegt und größere Konsortien zu spekulativen Zwecken gebildet. Die Verordnung tritt diesem Treiben entgegen. Trier, 27. Oktober. Ein wegen Unterschlagung und Urkundenfälschung verhafteterReferendar des hiesigen Landgerichts erhängte sich im Untersuchungsgefängnis. Vermischtes. ** Neustadt (Pfalz), 27. Okt. Politik und Wein. Hier ging es in einer am 23. er. abgehaltenen Versa m m l u n g, die sich mit den bevorstehenden Stadtratswahlen zu beschäftigen gedachte, höchst ergötzlich zu. In dem Bericht der „Pfälz. Pr." ist ganz gut zwischen den Zeilen zu lesen, daß die Versammlung bedeutend im Zeichen des „Neuen" stand. Metzgermeister Jean Riehm, so berichtet das genannte Blatt, bezeichnet als eine Hauptaufgabe der Stadt für die nächste Zukunft die Hebung des Verkehrs und Pflege des Verschönerungssinnes. Der gegenwärtige Stadtrat habe in jeder Beziehung und auch in finanzieller Hinsicht in einer Weise gewirtschaftet, daß man mit ihm zufrieden sein könne. (Öho-Rufe!) Das Gegenteil werde nur von den Elementen behauptet, welche absichtlich die Unzufriedenheit nähren. (Tumult.) Da Redner fortwährend durch Zurufe unterbrochen wird, bittet er den Vorsitzenden, der Versammlung etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken. (Heiterkeit.) Der Vorsitzende findet es sonderbar, daß ihm ein Redner eine Rüge erteile. Zwischenrufe seien überall üblich. (Bravo!) Riehm erwidert: Er habe keine Rüge erteilen wollen. Der Vorsitzende fasse schlecht auf. (Heiterkeit.) Adam Krämer bezeichnet die fortwährenden Zwischenrufe als unverschämt. Er habe geglaubt, in einer Versammlung von Männern zu sein, habe aber gefunden, daß dem nicht so ist. (Tumult.) Tüncher Markstein: Am Viehberg haben die Kapitalisten auch noch Geld bekommen, sie bauen sich jetzt Schlösser, und wir müssen sie bezahlen. (Große Heiterkeit.) Die Ausgaben für das Straßenkehren hätte man auch sparen können. Wer verdient denn sein Geld mit Straßenkehren? Die Faullenzer! (Stürmische Heiterkeit.) Der Vorsitzende rügt diesen Ausdruck als zu weitgehend. Ruppert spricht gegen das Großkapital. (Zurufe: Runner mit ihm. Hier haben nur Bürger zu sprechen!) Jean Riehm konstatiert, daß Ruppert KM llJ i|l lÜll (rt„ % mit de zusE f j en ®teue nicht M K Nenn ^? Ä'fluß ouf vir doch Ich, do kc Aee, @T/«tr(aminh Oil h-Ejd'L ® m89 ulten fiuölQl SS» fe SM MS« zerstört. Lier Feuerwehr Ö • Kitten. 26. Okeo W* entstand m CisenbahnunsaU. eint W ^rde schw • U.Mbach, Gladbacher handelskami Industriellen des Glad Vortrag des Direktors Ortsausschuß für d deS Jahres 1902. Woche nach Borträgen v und Siegen OrtSausschü • Osnabrück, 26. O roax fiühn Schnier des im diesseitigen Bezirk. Kultusminister der gen Berlin modellierte W dem Treppenhause der * Hamburg, 26. $ von Transvaal in Br tegierung den Hambur ihre Sympathiekundgel * Karlsruhe, 26. L kirchlichliberalen Verein Pfarrers Däubliu einer Wen Äirfynregierunge aü chrMch unb fitthd Wirkung kirchlicher Orgal * Berlin, 21. Ok segnenden Christus im 1 Ausstellung herab. Da Arbeiter dabti verungll herbei; es stellte stch al verletzt war; alle Arbe ist beim Sturz wenig sich, wie später noch br W W »beiter SWfonr bn fegnen H M großen vergold die giqUI bie der . Stäben, foba m Tamer! «(, «ito $m,ert unb E. '»dem sie bie $ l'te» M als sllhrunc SS s ÄS’ KrKÄ 'M. R EW MM WDÄ DW Hk* MW «**äÄ* %v «8^1 'm Z-»'° >“ g«f NÄ" »“ •btultrijfj -o beucht" r 3» JJmW* b" 10 eine ^^.rUhrS u"° Hebung b2J©tabt- ®" < 6« ** > «ldf ” Kit W i'1 tt, dah mal\ ? roeIbt itiil » di-V ZM ÄS»! fA'.Ä bericht h^en s ■** Phil. »H.r '•'••tu ''»«, ätalA?irtt alleto!«ASnb* n a. d. Lakn °. D. chen. «reift ""er: AhA^z. «rzt J Narrt der »«iS Kr^lkaldn,, m.. ch?2in, Toti k '??rgttlveister iUgnn« Wch-I Wati® : unb gbttilu1 nt6**en und Oberhessen: Pelikan-Apotheke. und dabei gesund! 7020 Die Ansicht Kathreiner'« Knnpp-Malzkaffee sei nichts anderes, als gewöhnliche gebrannte Gerste, ist durchaus unzutreffend. Während solche Gerste ein fades, brenzlich schmeckender Getränk liefert, besitzt der echte „Kathreiner" infolge seiner patentierten Herstellungsart Geschmack und Aroma des Bohnenkaffees in hohem Grade, ist äußerst schmackhaft Reichhaltiges Lager in Rhein , Mosel-, Saar-, Bordeaux- 7615 Reichhaltige bin ich in der Lage, wirklich gute, naturreine Weine in Flaschen und ' Frühstücks- u. Abendkarte in warmen und kalten Speisen. und Südweinen, Champagner, Cognacs, hochfeinen Liqueurs von Lucas Bois Erven . u. A. Durch direkten Einkauf meiner Weine / / Ungesalzener Malossol-Caviar. ^/'"'Täglich frische Ostender Anstern. v / Glasweiser .Z' Ausschank von '''weissen und roten Tischweinen in vorzüglicher Qualität. Gebinden zu Engros-Preisen . zu liefern. ./< Preisliste u. Proben v' in der Weinstube. xV* Verantwortlicher Redakteur. H. Koegler. — Druel und Verlag der Brühl'scheu Universuäts-Buch. und Sleindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen. 2hfl stff- Ifw M PchWMtt w C.T Durch denMielverf dem Meter den Gedrai vnmieteter Räume - 9 n. a. - während der ll ist verpflichtet, dem Vern entrichten. Die notn Mietvertrags find s Meter und Vermieter ük a) die Gebrauchst einzelner Räume b) die zu gewähren t) die Dauer der' Dies ist dar We diese Vereinbarung muj viel ob er mündlich ob« er überhaupt als ein ' ungesehen werden soll, nicht zu enthalten, er mehr enthalten. In di Vermieter ihre Pflichter beliebt oder wie es di erfordern; es steht ihnei Vorschriften des Gesetze oder andere Äestimmur Soweit indessen it lonberen Verabredu .^"Mieter getrofsei 'ne mm w ' »IW »°»Sätttiö Wen Mb N-chM t Unerfahrenheit die nStk l^en. 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