Nr 255 Drittes Blatt. Sonntag dm^October 1S99 Gießener Anzeiger Hmeral-Unzeiger fi«arin: tue Anzeigen zu Hs nedpnirtagl für Hx NtyrtS« X«t erscheinenden -Nimmer bi» »»re. 10 Uhr. 3$t|-4A>Ft »Hchenttrch dermal testzesogr Aints- und ZlnzeiSevtntt für den KreU Giefzen. - . .ass IHeltbn, Expedition und Druckerei: Kch»kßr«he Ar. 7. GrstisdMagrn: Oirßrrrrr Famitienblätter, Zer hessische Ksndwirt, Zlätter fftr hessische Volkskunde. Adresse für Depeschen: AnzriZrr Fernsprecher Nr. 51. lesmw Nit Mohllungsmirtk nach dem bürgerlichk« Gkschbvche. (Nachdruck verboten.) C. Der Mietvertrag. Durch den Mietvertrag wird der Vermieter verpflichtet, dem Mieter den Gebrauch der vermieteten Wohnung oder vermieteter Räume — Keller, Speicher, Böden, Scheuern u. a. — während der Mietzeit zu gewähren. Der Mieter ist verpflichtet, dem Vermieter den vereinbarten Mietzins zu entrichten. Die notwendigen Bestandteile des Mietvertrags sind somit die Vereinbarungen zwischen Mieter und Vermieter über a) die Gebrauchsüberlassung einer Wohnung bezw. einzelner Räume; b) die zu gewährende Gegenleistung (Mietpreis); c) die Dauer der Miete (Mietzeit). Dies ist das Wesentliche des Mietvertrags, diese Vereinbarung muß der Mietvertrag enthalten, gleichviel ob er mündlich oder schriftlich abgeschlossen ist, wenn er überhaupt als ein Mietvertrag im Sinne des Gesetzes angesehen werden soll. Mehr braucht der Mietvertrag nicht zu enthalten, er kann und darf aber sehr wohl mehr enthalten. In dem Mietverträge können Mieter und Vermieter ihre Pflichten und Rechte ordnen, wie es ihnen beliebt oder wie es die besonderen Verhältnisse des Falls erfordern; es steht ihnen frei, in dem Mietverträge beliebige Vorschriften des Gesetzes von der Geltung auszuschließen oder andere Bestimmungen an deren Stelle zu setzen. Soweit indessen im Mietverträge keine besonderen Verabredungen zwischen Mieter und Vermieter getroffen sind, kommen die gesetzlichen Vorschriften zur Anwendung. Es ist eine Erfahrung, die man fast täglich machen kann, daß gerade bei Abschluß von Verträgen manchem lediglich dadurch ein Schaden und Nachteil entsteht, daß er aus Unkenntnis und Unerfahrenheit die nötige Vorsicht und Umsicht hat fehlen lassen. Wir können deshalb nur dringend raten, bei Abschluß von Mietverträgen sorgsam alles zu prüfen und nichts, möge es auch nebensächlich sein, unbestimmt zu lassen. Der Mietvertrag sei in allen Punkten bestimmt und klar. Zweideutige Ausdrücke müssen durchaus vermieden werden. Bei Abschluß eines Mietvertrages müssen Mieter und Vermieter stets an die Beendigung des Mietoerhältnisses denken, wobei es in vielen Fällen nicht in sehr freundschaftlicher Weise zugeht, und deshalb klar und deutlich ihre Rechte und Pflichten im Mietverträge festlegen. Der Mietvertrag kann mündlich oder schriftlich abgeschlossen werden, wenn er nicht für längere Zeit als ein Jahr abgeschlossen wird. Wird er für längere Zeit als ein Jahr abgeschlossen, so bedarf er der schriftlichen Form. Wird der Vertrag mündlich abgeschlossen, so suche man ihn möglichst in Gegenwart anderer Personen abzuschließen. Es wird dadurch erreicht, daß man darüber, daß, in welcher Weise und unter welchen Bedingungen der Vertrag zu stände gekommen ist, sich Zeugen schafft. Dies ist für einen etwaigen späteren Prozeß von Wichtigkeit. Wird der Vertrag schriftlich abgeschlossen, so unterschreibe man ihn nicht eher, als bis man ihn vollständig durchgesesen und in allen seinen Punkten wohl überlegt und verstanden hat. Als abgeschlossen gilt der Mietvertrag, wenn er von beiden Teilen, von dem Mieter und dem Vermieter, eigenhändig unterschrieben ist. Mietverträge, welche vor dem 1. Januar 1900 entstanden sind, werden nach dem bisherigen Gesetze beurteilt; die Vorschriften des bürgerlichen Gesetzbuchs finden jedoch auf dieselben Anwendung, wenn nicht nach dem 1. Januar 1900 die Kündigung zu dem ersten nach den bisherigen Gesetzen zulässigen Termine erfolgt. Vor dem 1. Januar 1900 geschloffene Mietverträge gelten also so lange, wie die betreffenden Verträge dies festsetzen, oder, in Ermangelung einer Vereinbarung über die Dauer des Mietverhältniffes, so lange, wie das alte Recht bestimmt, sie sind auch so lange nach dem alten Recht zu beurteilen. Wird aber das Mietverhältnis nach dem 1. Jannuar 1900 nicht für den ersten Termin gekündigt, für den eine Kündigung nach bem Vertrage in Verbindung mit dem bisherigen Recht zulässig ist, so gelten für die Beteiligten die Vorschriften des bürgerlichen Gesetzbuchs. Hat zum Beispiel jemand vom 1. Oktober 1899 ab durch gütigen Vertrag eine Wohnung auf 2 Jahre bis zum 1. Oktober 1901 gemietet, so untersteht das Mietverhältnis bis zum 1. Oktober 1901 dem bisherigen Rechte. War dagegen die Wohnung vom 1. Oktober 1899 ab auf unbestimmte Zeit gemietet, und im Mietverträge bestimmt, daß das Mietverhältnis nach vorheriger 3 monatlicher Aufkündigung, immer jedoch nur zum 1. Januar oder 1. Juli, gelöst werden könne, so ist der 1. Juli 1900 der erste Termin, für welchen eine Kündigung nach dem Vertrage zulässig ist. Kündigt drei Monate vorher, also spätestens am 1. April 1900, weder Mieter noch Vermieter, so dauert das Mietverhältnis über den 1. Juli 1900 hinaus fort, und Mieter wie Vermieter unterstehen dem neuen Recht, dem Mietrecht des bürgerlichen Gesetzbuchs. Die meisten Mietverträge werden in den neuen Rechtszustand hinübergehen, ohne daß Vermieter und Mieter davon viel merken werden. Nachstehend geben wir ein Formular zu einem Mietverträge, welcher ^enthält, was er enthalten muß, (Gebrauchsüberlassung einer Wohnung, Mietpreis, Mietzeit). Mietvertrag. § 1. (Stand, Name und Wohnung des Vermieters) vermietet an (Stand, Name und Wohnung des Mieters) vom 1. April 1900 ab auf die Dauer von 3 Jahren, also bis zum 31. März 1903, (oder: vom 1. April 1900 ab auf unbestimmte Zeit) die folgenden Räume in seinem Hause, .....straße Haus Nr. . . .: a) die sämtlichen Zimmer in der ersten Etage nebst Küche und Abort, b) den darüber befindlichen Hausboden, c) die südliche, verschließbare Abteilung des Hauskellers, d) die Mitbenutzung des Hosraumes und der im Nebenhause belegenen Waschküche für einen Jahresmietzins von.....Mk., geschrieben.....Mark. § 2. Für die Zahlung des Mietzinses, die Kündigung des Mietverhältniffes, die Untervermietnng und für erforderlich werdende Reparaturen gelten die Vorschriften des bürgerlichen Gesetzbuches, nach welchen überhaupt die Pflichten und Rechte des unterzeichneten Vermieters und des unterzeichneten Mieters sich bestimmen. § 3. Die Unterzeichneten, Mieter und Vermieter, acceptieren gegenseitig diesen Mietvertrag und haben ihn zum Zeichen dessen eigenhändig unterschrieben. (Ort) .... den (Datum) .... 1900. (Eigenhändige Unterschriften.) .......als Vermieter. .......als Mieter. Wie bereits im Eingänge dieser Darlegung erwähnt, kann und darf der Mietvertrag mehr enthalten als die bloßen Vereinbarungen über die Gebrauchsüberlaffung von Feuilleton. Berliner Brief. (Plaudereien aus der Kaise^tadt.) (Nachdruck verboten.) Der Vandalismus im Tiergarten. — Andere Vandalen. — Wolff, der Bank- und Worthalter. — Der Beginn der Notensiindflut. — Enttäuschte Künstler. Rotleuchtende Plakate an den Litfaßsäulen. Die schlimmen Signale irgend einer neuen Bubenthat, nach deren Urhebern die Polizei fahndet! Herzklopfend tritt man heran an die Gruppe der lautlos das Plakat Studierenden. Wieder ein Mord? fragt man sich schaudernd. Gott sei Dank, nein! Um ein Menschenleben hat sich's diesmal nicht gehandelt, aber die Entrüstung über das Verbrechen ist nicht minder groß und tief, selbst in den Schichten der Bevölkerung, die ihr künstlerisches Interesse an Münchener Bilderbogen zu sättigen vermögen, und auf den Besitz einer traurigen GyPSbüste irgend eines populären Lieblings, sei es einer der deutschen Herrscher oder Dichter oder gar einer der Wortführer des „vierten Standes" aus dem N'änfzigpfennig-Bazar, stolzer sind als die Dresdener auf ihre berühmte und vielumstrittene Madonna. Der einfache Mann aus dem Volke, nach dessen politischer Ueberzeugung eine „wirkliche" Siegesallee mit Lassalle anfangen müßte, ob neben Bebel unb Liebknecht auch Singer, Auer, Schippe! bis zur forschen Rosa Luxemburg nicht auslaffen bürste, ist über die schänblichen Verstümmelungen ber prächtigen Denkmäler nicht weniger empört, als ber vornehme Flaneur, der ben noch unbekannten Verbrecher mit Vorliebe in ben Sitzen ber „Roten" sucht. Aber es ist noch sehr die Frage, venn bie Nachforschungen wirklich zu ^ineni Resultate slühren, ob sich der rohe Patron nicht' als ein Mit< gl ieb irgenb eines anberen Standes entpuppt, ob nicht lieber einmal sinnlose Betrunkenheit irgend einen zer- Drungswütigen Jüngling, der sich erhaben über alle „Kunststümpereien" fühlt, und nur in ber Bethätigung seiner eblen Muskelkräfte bie höchste Lebensäußcrung erblickt, angestachelt hat, etwas anzurichten, wovon ganz Berlin sprechen wirb! Der Ruhm bes Herostratos, ber vor mehr als zweitausenb Jahren den Tempel ber Artemis in Ephesus anzündete, um sich auf bie Nachwelt zu bringen, hat für sogenannte verkannte Größen unb entgleiste Hohlköpfe gleichfalls eine gefährliche Anziehungskraft ausgeübt: warum also soll es just einer aus ben unteren Schichten sein? Die Siegesalle mit ben wunberbaren Sommerkontrasten, bie ber strahlende Marmor auf dem grünen Hintergrund des Laubes hervorruft, erfreute sich gerade bei den unteren Hunderttausenden einer wachsenden Beliebtheit, die durch die Freigabe der schönen Marmorbänke an jedem Denkmal immer allseitiger wurde. Hoffentlich löst sich das Rätsel derart, daß der abscheuliche Vorgang keine bauernde Verstimmung im Herzen des kunstsinnigen und opferfreudigen Monarchen zurückläßt! ... Ein Vandalismus aus den „befferen" Kreisen wird aus einem jener Lokale erzählt, in denen sich unsere „goldene Jugend" mit der geschminkten Sünde ihre kostspieligen Rendezvous giebt. In einer „feudalen" Corona soll nach der sicherlich nicht ersten Flasche Sekt das allerdings lockende Problem aufgetaucht sein, den gleißenden Krystall-Kron- leuchter durch einen geschickten Wurf mit dem Stuhle in die Saaltiefe zu schmettern. „Wer wagt es, Rittersmann oder Knapp'?" Aber nicht vereinzelt bleiben die Werber um den köstlichen Preis, der in hundert Flaschen perlenden Franzenweins besteht. Ein Trompetensignal! Der Saal wird geräumt, und der tolle Sport beginnt! Hei wie die Stühle lustig durch die schwüle Parfümerie Atmosphäre sausen! Immer noch einer und wieder einer, bis endlich ein moderner Tell seinen Apfelschuß thut und der teure Leuchter klirrend und krachend in die Tiefe donnert! Die Gesichter glühen, die Augen strahlen, Dirnen klatschen Beifall, der Wirt erhält etliche braune Lappen als Ausgleich, die eifrigen Kellner gute Trinkgelder, und — nichts ist gewesen! — Sind das die Erholungen von der anstrengenden Arbeit des Spiels? höre ich manchen Leser bitter fragen. Nun, vielleicht läßt sich Herr Wolff, der Wort- und Bankhalter, der sich nun selbst gestellt hat, weil er überzeugt ist, daß ihm nichts Unangenehmes mehr widerfahren kann und Besitzregelungen den Aufenthalt des tapferen Millionärs hier notwendig machten, vielleicht läßt sich Herr Wolff herbei, ein bischen aus der Hochschule zu plaudern, in der er sich zu dem tadellosen Gentleman herangcbildet hat, als den ihn die Zeugen im Spielerprozeß durch die — Bank geschildert haben! Man darf wohl annehmen, daß manch einem der Horizont wieder recht verdüstert ist, seit der alte Sünder freiwill'g Einzug in Moabit gehalten; denn wenn dieser Turm stürzen sollte, würde es wohl hier und da Steine in die Fenster regnen! Dafür hängt unseren Musikenthusiasten aber der Himmel voller Geigen! Welche Reihe von hervorragenden Konzerte«, Dirigenten, Virtuosen ist für diesen Winter angekündigt! Eine ganze Sündflut von Noten wird es, die so nach und nach in Töne umgesetzt werden sollen, und man ist ehrlich verwundert, wo Berlin trotz seiner gigantischen Bevölke- rungsziffer alle die Hörer für soviel Musik hernehmen soll. Doppelt schwer wird es dem unbekannten und unerfahrene« Künstler, dessen Können gewöhnlich auch noch nicht auf der Höhe der Meisterschaft ist, sich hier ein Publikum zu gewinnen. Aber sie kommen wie die Motten nach dem Lichte, opfern ihre sauber erworbenen Thaler, an denen der Schweiß mancher qualvollen Privatstunde klebt, für den unheimliche» Saal, die teuern Annoncen, den Billethändler und bew lieben Unternehmer, ber auch nicht für umsonst arbeite» kann, laufen auf bie Rebaktioncn unb zu ben großen und kleinen Kritikern, spielen enblich vor gähnenb leeren Stuhlreihen nervös unb entmutigt ihr Programm herunter, und kehren mit ein paar lauen Rezensionen und einem unglaublich leeren Portemonnaie in ihr „Nest" zurück, wo sie's nicht 'mal erzählen dürfen, wie traurig ihr „siegreiches Debüt" in der Hauptstadt war!... Arme Künstler!... A. R. M« von 95 Pfg. p. Ml Direkt an Private ®i Ueberraschend bi Garantie für 8 Vergleichen Sie me Angabe ob schwarz, Seidenbau» S. 1 Nürnberg 1 Räumen, den Mietpreis und die Mietzeit; der Vermieter und Mieter können ihr Verhältnis zu einander ordnen, je nachdem die Umstände eS erfordern oder es ihnen beliebt. Mieter und Vermieter können z. B. verabreden, daß während der Dauer des Mietverhältnisses alle in der vermieteten Wohnung notwendig werdenden Reparaturen der Mieter auf seine Kosten vornehmen lassen muß, daß die Miete vierteljährlich im voraus bezahlt wird, daß die Beleuchtung der Haustreppe dem Mieter obliegt, daß auf der Wohnung ruhende Lasten, z. B. Sandstreuen bei Glatteis, von dem Mieter getragen werden, u. a. In solchen Fällen, wo Vorschriften des Gesetzes von der Geltung ausgeschlossen, «nd andere Bestimmungen an deren Stelle gesetzt werden, können wir nur dringend raten, den Mietvertrag sorgfältig zu prüfen, ehe jemand den darin enthaltenen Bestimmungen durch seine Unterschrift sich unterwirft. Achte jeder, Mieter wie Vermieter, auf die Pflichten des anderen »nd vergebe, wenn nicht unbedingt nötig, nichts von seinen Rechten! Jtz. Aus -cm GMüstslrbeu. — Nachdem die Stadtverordneten-Verlammlung der Stadt Ems die dem Gasanstalts bescher, Herrn Karl van Staphorst-Villerins seitens des Magistrats erteilte Konzession zur Errichtung einer elektrischen Centrale in ihrer letzten Sitzung vom 20. er. genehmigt hat, ist die Ausführung dieser Centrale der Elektrizitäts-Aktiengesellschaft vormals C. Buchner in Wiesbaden nunmehr fest übertragen worden. Der erste Anschluß, welcher fest angemeldet wurde, war derjenige der Kurdirektion, welche nicht allein die sämtlichen Jnnenräume des Kurhauses, sondern auch den Konzertplatz, den aanzen Park, sowie die Brücken aufs glänzendste beleuchten will. Die Freunde und Gäste der reizenden Bäderstadt werden diese Neuerung, eine Beleuchtung zu schaffen, so reich, wie sie bisher noch in keinem, selbst der größten Bäder besteht, dankend anerkennen. Aber auch in den Hotelzimmern wird man ferner nicht mehr das angenehme elektrische Licht entbehren, denn eS liegen dem Unternehmer von den meisten Hotels bereits Anmeldungen vor. Die Herstellung der Maschinenstation und des unterirdischen Kabels soll so beschleunigt werden, daß mit Beginn der nächsten Saison bereits die Lichtlieferung an alle Anschließer beginnen kann. Saffeesurrogate spielen in jedem Haushalt eine große Rolle, denn die Leute, die ganz reinen Bohnenkaffee trinken, sind gezählt. Dazu ist der Kaffee schon zu teuer und den meisten wäre er rein auch zu aufregend. Deshalb werden fast allgemein Zusatzmittel verwendet; das verbreitetste davon tft die Cichorie, aber ganz mit Unrecht, denn sie dient nur zum Färben. Kathreiners Malzkaffee dagegen b sitzt infolge seiner patentierten Herstellungsweise Geschmack und Aroma des Bohnenkaffees in hohem Grade und gehört zu den wenigen Kaffeezusatzmitteln, die den Kaffee thatsächlich verbeffern. Eine überwiegende Zahl von Hausfrauen ist schon zu dieser Erkenntnis gekommen und verwendet als Zusatz ausschließlich Kathreiner. TOR.IL Fleisch-Extract übertrifft an Nährkraft und Wohlgeschmack die Liebig'schen Extracte und ist in allen besseren Drogen-, Delicatessen- und Colonialwaaren- Handlungen zu haben. AWge I Patent'Best ’oon «einhotd & $ H bonäü iebei AN unb in jeb Uebtluahm ganzrr 1 Gierung franko jeb. . Möbelwgs August Osi M Selterswt Geld*. BaWw.Mk.lQO Won. .■* • fM. Lose a; Blei —^!^Neuen.z Wfi^e5 X und LohlellsSurr.tzaidlllng, Sonneustratze 6. 7597 Cmmts mit Firma liefert billigst NrM'schk Stangenspargel Brechspargel Junge Erbsen, div. Oualitälen, Junge Schnittbohnen, div. Qualit., Brechwachsbohnen Junge Erbsen mit Karotte« Champignons rc. rc. emvsiehlt in vorzüglicher Qualität Fr. Leo Nachfl., C. Herber, Seltersweg 71. Milchzucker garantiert chemisch rein, empfiehlt die 7518 Löwen-Drogerie von W. Kilbinger- 8 Transportable 8 8 Zimmer 8 • Keizöfen • ® ohne Abzugsrohr @ • für Petroleum ® ® empfiehlt 7568 ® ® unter Garantie 9 D für vollständige Geruch- ® D und Gefahrlosigkeit H Schotts Weinstube ^herabgesetzten Preisen. M*87*8 Louis Lony, Bahnhofstraße 27 VCf Scheitel und Perrücken W ( werden billigst angefertigt, Spezialität in Weißen und grauen Haaren, bei 798 He Tichy, Seltersmg 43. Dachfalzziegel, in vorzüglicher Ware, liefert billigst Emil Horst, Gießen, Calcium Carbid 2-Pfd. -Dose l-Pfd.-D. lOO-Gr.-D. Zeine englische Wagen mit prima Federgestell und Gummireifen, in jeder gewünschten Lackierung und Garnierung 51k. 23.—. Por Sillkaus von Kill-erwagell bitte mein reichhaltikes zager jll bestchtigei. Kein Kaufzwang. 4804 August Kilbinger, SkliktSweg 19. 1 Ernst Challier (Rudolphs Nach!.) ■ Giessen. Spezial-Geschäft für Musikwaren aller Art. Grosse Auswahl, solide Preise. Illustrierte Preisverzeichnisse gratis und franko. | ^usikalien-Handlung und Leihanstalt J Spezialität: Billige Ausgaben. Bester Mittagstisch LZr im Löwen. 7506 Täglich frisch: Has tm Topf. Kaffee, gebr., per Psd. 1 bis 1,80 Mk., Kaffee, roh, per Pfd. 0,75 bis 1,60 Mk., garantiert reinschmeckend, bei 7541 Robert Stuhl, Neustadt 23. Restaurant Hohenzoliern. Heute Samstag und Sonntag: Junge Gans „ Ente „ Hahnen Ung. Goulasch Irish Stew Bippchen mit Kraut. 3221 Hch. Berndt. Nähmaschinen kauft man am besten und billigsten und unter reeller Garantie bei Job. Fr. Schaaf, 7262 44 Wetzfteiustratze 44. Feinsten Miznl-LMiran in Flaschen ä Mk. 0,40, 0,60, 1,— u. 1,40, sowie ausgewogen empfiehlt die 7480 Löwen-Drogerie von W. Kilbinger. Kartoffeln für den Winterbedarf, feinste Speise- und Salatkartoffeln, gelbe Mäuschen, empfiehlt zu billigen Tagespreisen 7504 J. Henkel, Kartoffelhandlung, Schlohgaffe 6. ♦ r~ " " - ♦ Die Schulleitung: Traber. Einen gut abgelaaerten, mehrere Jabre alten, ^anz vorzügliche« 7576 Cognac von dessen ausgezeichnetem Geschmack die Gratis-Probe überzeugt, offeriert die ganze Flasche zu Mk. 3.— Otto Schaaf, Settersweg 39. ? GelegEnheitskauf in Kinderwagen. * ßk Elegante englische Wagen mit hellem Ledertuch-Ausschlag und helle« Klappverdeck Mk. 15.—. Desgleichen mit Randpolsterung und Feder- gestell Mk. 16.—• Schreiner Steller, Schillerstraße 9. IWniAro neu u gebraucht, für Gas lUUlUl v Benzin, Petrol u. Dampf rc ArbettSmaschiueu all. Art, Acetyle«» und Luftgas-Anlage«. Günstige Zahl' ungsbeding. A. Collin, Frankfurt a. M., 6., Kaiserstraße 60.________[6516 Regenschirme. Reparaturen und Neberrieheu billigst. 6740 I Zufall, Keuzplatz 4. d 7. Markt 7. g Raupenleim, bester Qualität, empfiehlt 7599 Drogerie zum roten Kreuz, __________Bahnhofstraße 51.__________ Zugfeste Holzhauerseile liefert billigst 03902 Herrn. Bingmann, Seilerei, L ich. 80 000 rote Betten wurden Vers, ein Beweis, wie beliebt m. ZSelten sind. Ober-, Unterbett u Stiften 12‘/|, prachlv. Kotelbetle« nur 17Vi, Kerrschasts-ISetten 22'/2 AK. Preisliste grat. Nichtp zahle Betrag retour. K. Kirschberg, Leipzig, Blücherstr. 12. Neuer Feueranzünder D. R.G.M. 95596. Diese Anzünder vereinigen alle Vorzüge in sich, wie Zeit- und Holzersparnis, Billigkeit, Bequemlichkeit und Schnelligkeit beim Feueranmachen. — ä Paket 20 Stück zu 15 Pfg. liefert 7540 Wilhelm Schmall II., Rodheimerstr.49 Wiederverkäufer werden gesucht. Fr. Zimmermann, Tapezier, Neustadt 15, empfiehlt sich den geehrten Herrschaften im Aufarbeite« und Neuanfertigen von Polstersache« aller Art, sowie im Aufhängen von Vorhängen, Portieren rc. Tapezieren von Zimmern und ganzen Wohnungen unter Zusicherung guter Arbeit und billigen Preisen. Die beliebten Kulten Haudrualerei (unter vielen anderen die Universität, Kasernen, alte Scklöffer rc.), ausgeführt von Frl. E. v. W«, sind stets vorrätig 08652 Asterweg 6, 2. Etage. Unterrichts-Kursus 10 Merk. Raupenleim ß Pergamenistreifen, Kordel empfiehlt Gust. Walter, Musburz 13. Speclalit .ii Coblenz, Schics wohin illeAnfrateni I Leger. Frtnil \ Kitdenai \ tonte Pttitlisttni Unterhosen Hau,JkCmden jägerheniden ormalhemde' "lanellhemden Jagdwesten Gestrickte lac Gewebte Jacke Socken Strümpfe Faust- und Ein Handschuhe Gamaschen Well. Strickga Marke M. * autt&autl beste tz Robert S srmstadt rr As: «• L VersteistkrimM, Äs?,*«* «-Lds-'-r ? zu btn m. • ron,a des b>. Ct’* ?*• «iS* egel, ,ftftki°'ss-dnk. WMt Organisiert 1884. ' BW Unbrauch. ? Beinleiden rc. tznt. i Todesfall und 60 p®, ftj* höchster Ent-, epcken bezahlt wud. 7® PEt.» je nach der 624 Mitglieder, 16523 Zahlte Entschädig. Ktur Gießen lilrataiNliiis, "597 UWT' ■ englische Wagen iWui«W«« unb Wbat Mk. 1$ _' it SanbfoW* M» W i;j Mk. 16— englische Wagen •Extract n“dw»i>if«dwkdi, udi,ti"*Zr ™dc-^1 1 zu haben. Amch, r. r ofe Kussührung. X Neuplätterei. chattet. 7528 haft lerArt' teihan»talt »den« gW d««i£ ST—5^5 ävValte *i W >' *''#! 18« .n Mein Geschäft befindet fich vom 1. November ab WW^ 58 Seltersweg 58. ■ «Jos. Coairad, Iriseur. Unterhosen Hautjacken Jägerhemden Normalhemden Flanellhemden Jagdwesten Gestrickte Jacken I prima KkiMge paffend für Gewerbeschule und sonstige Lehranstalten, empfiehl! btUiflü 7427 Adam R inig, SelterSweg 30. SelterSweg 30. Gewebte Jacken Socken Strümpfe Faust- und Finger- Handschuhe Gamaschen WolL Strickgarne- Marke M. & K. anerkannt Veste Hualität, empfiehlt billigst 7543 Robert Stuhl, Neustadt 28. Illu.tr Preii Emil Funcke. Haupt-lumpt, n. Masterlager: Coblenz, Schlossstrasse 7, wohin alle Anfragen tu richten sind. rSeidenstoffti von 95 Pfg. Mtr. anfangend. Direkt an Private Größte Auswahl. Ueberraschend billige Preise. Garantie für Solidität. Vergleichen Sie meine Master. Angabe ob schwarz, weiss, farbig. Seidenhans S. Mathias, Nürnberg 168. 4751 Vollständige Ketten, Patent Bettstellen von Reinhold & Westphal, stetS vorrätig, -slirrte und lackierte MSbel jeder Art und in jeder Preislage. Ueberuahme ganzer Ausstattungen. Lieferung franko jeder Bahnstation. Möbelmagaziu August Ossmann, 89 Seltersweg 89. 7143 Lotterie Ziehung vom 25. bis 80. November. Hauptgew.Mk. 100000,50000, 25000 etc. fahrls- Lose ä 3,30 Mk. (Porto und Liste 30 Pfg. mehr) empfiehlt die Glückskollekte von Richard Buchacker, Gießen, Neuen-Väue 11. im Reichstage eines sei lesen; man könnte auch daß die Bedeutung der allein verantwortlichen stnge zugenommen zu einschneidendsten fraget Vertretern gttoifimna&tn N mchtch/sch btt Äan( Eelrachtungen sind schm illustrieren lediglich die T Hohenlohe die Verantwor brr Kaiser sein eigener I Men schon so manche mehr oder weniger fr Altung erfuhr. . 3b£r nicht an den ^ter zu diskutierenden ^e gespannte Ausmerksi - °»s di. ®or9än9e ablpielen, J'ftn !°'»n>«ich°ii Hin M um nschli-b^ f tr' 86,06 »"d tat« unb S-br°4i ü«9; «Ufa ?%**? 101 Unti k'äu«9'« H imm " ' b,t ei, > bi, LbWfl'fle* 'ine jj,. ®etirefet J'1’ tenr tll,en ^ti,7 bent 1*1,',“ ** i*«