». 150 1809 Donnerstag den 29. Juni ZwettesBlM 'k'K Gießener Anzeiger 011 3 der General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblutt für den Areis Giefzen. zum b richtige Depw I Alle Anzeigen-vennittlungSstellm H In« und ÄulleaHÄ nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgeß«. Wl li»h«e »h Anzeigen zu der nachmittag- für den Lag erscheinenden Nummer dis vor». 10 Uhr. Hefti"' furterstrassi , w i Geschenken nach auswi Rüa."don, Lxpeditton und Druckerei: Kchnlstraße Ar. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hesiische Landwirt, Ktätter für hessische Volkskunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger chietz«. Fernsprecher Nr. 51. *• Himmel Noch helle Sterne stehn. — Technische Hochschule Berlin (fünf Vertreter): „Deutsch bis ins Mark". — Bergakademie Berlin (drei Vertreter): Dein Geist soll ewig uns umschweben, Und Kraft uns und Begeistrung geben! — Kaiser Wilhelm-Akademie, Berlin (drei Vertreter): „Was Du erschufst — wir wollen es bewahren". — Tierärztliche Akademie Berlin (drei Vertreter): Dein Heldenleib ist dem Naturgesetz verfallen, Derweil Dein Heldengeist noch diese Welt erregt, Und Deutsche Lieb' wird stets zu Deinem Grabe wallen, So lang die Erde sich im Weltenrund bewegt. — LandwirtschaftlicheHochschule Berlin (drei Vertreter): Wir halten treu zu Dir, nach Deinem Tode noch zu Dir und zu dem Reich. — Universität Bonn (fünf Vertreter): Ja, er ist ein großer Mann gewesen, Doch uns war er mehr! — Technische Hochschule Braunschweig (drei Vertreter): Möge Dein Werk unvergeßlich sein, wie Dein Name. — Universität Breslau (vier Vertreter): Allzeit voran! Bismarck bist unser. Wir folgen Deiner Bahn, Allzeit voran! — Technische Hochschule Darmstadt (drei Vertreter): Ruh aus in Deines Grabes Nacht, Jung Deutschland hält jetzt deutsche Wacht. — Technische Hochschule Dresden (drei Vertreter): (War nicht verständlich. Red.) — Universität Erlangen (fünf Vertreter): Was Bismarck gewollt, das werden wir allezeit festhalten. — Bergakademie Freiberg, Kgr. Sachsen, (drei Vertreter): Dir Einiger des Reiches geloben wir Treu zu wahren Dein Erbe! — Universität Freiburg (drei Vertreter): Erst verspottet und befehdet, Vielgeschmäht in allen Landen, Hat er dennoch hohen Mutes Aufrecht stets und fest gestanden, Dann gehaßt und dann gefürchtet. Dann geehrt, geliebt, bewundert, Also steht er eine Säule Ueberragend das Jahrhundert. — Universität Gießen (fünf Vertreter): Es wird die Spur von seinen Erdentagen Nicht in Aeonen untergehn. — Universität Göttingen (fünf Vertreter): Wir Deutschen fürchten Gott, Sonst nichts auf dieser Welt. — Universität Greifswald (drei Vertreter): Dem Meister deutscher Art. — Universität Halle (drei Vertreter): Und so mischten sich die Elemente in ihm, daß die Natur aufstehen durfte und der Welt verkünden: Das war ein Mann! — Technische Hochschule Hannover (vier Vertreter): Deutschland, Deutschland über alles, über alles in der Welt! — Tierärztliche Hochschule Hannover (drei Vertreter): Dein Heldenleib ist dem Naturgesetz verfallen, Derweil Dein Feuergeist noch diese Welt erregt. Und deutsche Lieb' wird stets zu Deinem Grabe wallen, So lang die Erde sich im Weltenraum bewegt. — Universität Heidelberg (drei Vertreter): Die ganze Kraft, die beste Lieb' hast stets Du Deinem Volk geweiht, Ein Band, das heißer Dank gebunden, verknüpft mit Dir uns alle Zeit. — UniversitätJena (fünf Vertreter): Es wird die Spur von seinen Erdentagen Nicht in Aeonen untergehen. — Technische Hochschule Karlsruhe (vier Vertreter): Der große Bismarck ist von uns geschieden, Den man des Reiches ersten Kanzler nannt'. Wir treten heut' vor seines Grabes Frieden, Gelobend ihm mit Zunge, Herz und Hand: Daß Deutschlands Jugend ihren Bismarck ehrt, Wird man in Flammenschrift in fernen Jahren In Liebe, Dank, Verehrung stets bewahren. — Universität Kiel (fünf Vertreter) : Hier liegt mehr begraben, als Ehre und als Ruhm, Hier liegt begraben Deutschlands heiligstes Heiligtum. — Bergakademie Klausthal (drei Vertreter): Wer den besten seiner Zeit genug gethan. Der hat gelebt für alle Zeiten. — Universität Königsberg (vier Vertreter): In der Einigkeit liegt des Deutschen Volkes Stärke. — Universität Leipzig (fünf Vertreter): Erst gehaßt und dann geliebt, dann geehrt und dann bewundert, Also stehst Du eine Säule, überragend das Jahrhundert. — Universität Marburg (drei Vertreter): Patriae inserviendo consumor. — Universität München (drei Vertreter): Schwer und mühsam war Dein Ringen Für's geliebte Deutsche Land. Doch Dein Werk, es mußt' gelingen. Sichtbar schirmt es Gottes Hand. Ewig soll's erschallen, Durch alle Lande hallen: Deutschlands Macht und Stärke, Sind, Bismarck, Deine Werke! — Tierärztliche Hochschule München (drei Vertreter): Millionen Zungen preisen Laut in Dir den Mann von Eisen, Der in geistiger Riesenschlacht Lug und Trug ein End' gemacht. — Münster (ein Vertreter): Die Münsterische akademische Jugend verehrt in dem eisernen Kanzler den Mann, dessen Leben das deutsche Volk am höchsten beglückt, dessen Tod am tiefsten schmerzte. Sie wird sein Andenken hegen und Pflegen. — Universität Rostock: Was glänzt, ist nur dem Augenblick geboren, Das Echte bleibt der Nachwelt unverloren. — öirlffaftita ellau-H en hengtM Semm rstraße 15. yepwrets vierteljährlich 2 Mark 20 Pf,, monatlich 75 Pfß, mit Bringerloh». Bei Postbezu, R Mark 50 Pf,, vierteljährlich Universität Straßburg (drei Vertreter): Straßburg denkt des Fürsten Bismarck. In Harren und Krieg, von Sieg zu Sieg, bewußt und groß, so riß er uns vom Feinde los. — Technische Hochschule Stuttgart (drei Vertreter): Dem Deutschesten aller Deutschen, Dem Schöpfer des Deutschen Reichs. — Tierärztliche Hochschule Stuttgart (zweiVertreter): Es ist Dir vergönnt gewesen. Deinen Namen in die Rinde der deutschen Eiche einzuschneiden zu ewiger Erinnerung. — Forstakademie Tharandt (zwei Vertreter): Vergesset, Deutsche, Euren Bismarck nicht. Ihr deutschen Stämme, laßt die Banner wehen, Gelobt in heiligem Schwur, den Vätern gleich, In Glück und Not, stets fest und treu zu stehen Zum deutschen Kaiser und zum deutschen Reich. — Univ ersität Tübingen (fünf Vertreter): Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern, In keiner Not uns trennen und Gefahr. — Siebenbürger Sachse: An Deinem Sarg, Alldeutschlands größter Sohn, schwört die Siebenbürger Sächsische Hochschul-Jugend: Deutschland treu und glaubensstark zu bleiben. Nachdem jede der Abordnungen so ihre Kranzspende niedergelegt hatte, richtete Fürst Herbert Bismarck folgende Ansprache an die Studenten: „Meine Herren, ich danke Ihnen von ganzem Herzen für die würdige und erhebende Feier; ich danke ihnen um so mehr, als es mir in hohem Maße schmerzlich war, daß ich den Vertretern der deutschen Hochschulen aus zwingenden Gründen keinen Platz im Trauerzuge am Tage der Beisetzung anweisen konnte. So hat es mich heute um so wohlthuender berührt, daß Sie mit Ihren würdigen Emblemen denselben Weg gingen, den damals die nächsten Angehörigen und unser'Allerhöchster Landesherr gegangen sind. Ich habe heute mit Genugthung gesehen, daß die Herren nicht nur mit schönen Kernsprüchen, sondern auch mit dem Herzen an die Ruhestätte meines Vaters herangetreten sind. Ich sah manch' Auge feucht werden. Meine Herren, ich danke besonders auch dafür, daß Sie die Mühe übernommen haben, von sämtlichen deutschen Hochschulen, auch den weitentlegenen und darüber hinaus, bis zum fernen Siebenbürgern sich hier zu versammeln, und ich habe aufmerksamen Ohres und bewegten Herzens zugehört, wie Sie Ihrer Anhänglichkeit an meinen teueren Vater Ausdruck gegeben haben: Sie wissen, welche Anhänglichkeit er an seine Studentenzeit hatte. In seiner Jugendzeit hat er für die Ideale geschwärmt, die auch die Ihrigen sind. Bei der großen Huldigung, welche Sie meinem Vater zu seinem 80. Geburtstage darbrachten, war zu erkennen, daß er mit einem gewissen wohlwollenden Neide auf Sie geblickt hat, die Sie Das verwirklicht sehen, was er fünfzig, sechszig Jahre zurück erträumt hatte. Es hat ihm damals eine der größten Freuden bereitet, daß gerade die akademische Jugend es war, die ihm hier zujubelte, wie auch an seinem 70. Geburtstage das Hoch der deutschen Studentenschaft im großen Reichskanzlersaale in Berlin erdröhnte. Mein Vater hat damals zu ihnen gesprochen: „Was die Väter erworben haben, das werden Sie festhalten." Dies ist der Sinn so vieler seiner Ansprachen aus den letzten Jahren, und worauf Sie alle stolz sein können, das ist das feste Vertrauen, das er gerade in die akademische Jugend setzte. Er sagte oftmals: „So lange die deutsche Studentenschaft ihre Ideale und den Reichsgedanken pflegt, wird es keine Not haben, und ich werde ruhig einschlafen können, wenn meine Stunde gekommen ist." An meinem Vater ist das Wort des Psalmisten wahr geworden, daß das Leben des Menschen köstlich war, wenn es Mühe und Arbeit gewesen ist. Denn in der That ist sein Leben an mühseliger Arbeit und auch an Erfolg überreich gewesen. Der Wunsch, der ihn selbst auf dem Krankenbette bis zuletzt nicht verlassen hat, war der, daß Gott unser Deutsches Reich beschirmen möge. Und was er noch in der Inschrift ausgedrückt hat, die Sie soeben an der von ihm selbst gewählten Ruhestätte gelesen haben und nach der wir uns alle richten und geloben wollen, ist seine Mahnung: treu zu bleiben Kaiser und Reich." Mit dem Gesänge des „Deutschland, Deutschland über alles" fand die Feier ihr Ende, und nachdem die Studenten noch im Zuge in den Ort hinabgegangen waren, teilten sie sich in Gruppen, welche zum Teil in den Wald gingen, zum Teil den ihnen freundlichst geöffneten Park besichtigten, bis um 3/44 Uhr die Rückfahrt nach Hamburg mittelst Sonderzug angetreten wurde. Es freut uns besonders, daß auch unsere Universität an der erhebenden Feier zur Ehrung unseres unsterblichen iftfttt tieM b lalnrijBM der ■üentagl. Gießener MMdtn dem Anzeiger ■ viermal bngekßt. TÜanierfeier der deutsche« Studentenschaft in Friedrichsruh am 24. Juni. Die „Hamb. Nachrichten" bringen hierüber folgenden SMt D:»e von den Delegierten der Deutschen Studentenschaft ütMuitt) in der Grabkapelle in Friedrichsruh veranstaltete -'«ö eier war von mächtiger, tiefergreifender Wirkung. Ulmll|l/a Uhr langte der Sonderzug, der die Studenten NiUvch Fr iedrichsruh brachte, dort an. Die in vollem Wichs bcl'Mdlühen Delegierten der deutschen Hochschulen ordneten fiUiij neben dem Stationsgebäude zum Zuge, Berlin voran nid bann die übrigen von Aachen bis Tübingen in alpha- d^vischei Reihenfolge. Auch ein Siebenbürger Sachse schloß fufljben) Zuge an, um im Namen seiner Landsleute an der BWmÄhuldigung teilzunehmen. Dagegen war eine deutsche Hochschule nicht vertreten: Die Universität Würzburg, die suHbuvch ihre Abwesenheit in dem Kreise der sonst voll- ftcünbigtni deutschen Studentenschaft einen Ruhm recht zweifel- hc^kr I rt erworben hat. Der glänzende Zug der Studenten, di L zahl reiche Prächtige, mit Trauerflor versehene Banner urdFcihnen mit sich führten, bewegte sich in langsamem SÄchrilt und tiefem Schweigen zur Grabkapelle hinauf, vor ■)eMin Portal die Corona im Halbkreise Aufstellung nahm. FiW Herbert Bismarck war mit seiner Gemahlin, sci.Mm ^Schwiegervater, dem Grafen Hoyos, und zwei ju^Wdlvchen Schwägerinnen erschienen. Die Damen und @ Hoyos blieben während der nun beginnenden Feier hiiWkr hem Kreise der Studenten, während der Fürst am Erkiigang! der Grabkapelle Stellung nahm. Camd. jur. Paul Bredereck trat vor und hielt an bkii versammelten Studenten folgende Ansprache: „Com- metflitonem! Noch ist kaum ein Jahr ins Land gegangen, fet’tibie Kunde „Bismarck ist tot" durch die Welt klang. D.Äzvg tiefes Leid in tausend deutsche Herzen, und in der erfijfim Reihe der Trauernden stand die deutsche akademische Srqjnb. Der Held ihres Herzens war ihr genommen, ihr Fächer und Vorbild. Und der gemeinsame Schmerz, daß rr ins entrissen ward, und die Trauer um ihn, um den die W Luide ewig neu brennen wird, führt uns auch heute aus QlliL-Hvlchschulstädten des Deutschen Reiches zur ernsten Feier und jein Grab. Was er uns gewesen, wird da erneut in unLZmcch, und stärker tritt uns vor die Seele, was wir an ihrlmvcrlloren. Der Wald rauscht und die Schauer der Ehr- funch ziiehen durch unsere jungen Herzen, denn wir stehen ana In >Stätte, da der Große ausruht von den Kämpfen sei müheldenlebens. Wie träumt er so still hier im Waldes FrHiiidkiL,, der einst mit dem Schall seiner Thaten die weite W 2d er füllte! Und wenn es durch die Zweige weht, dann ist ntiuind, als hörten wir Klänge aus dem Heldengesange sei Lebens sein Grab umrauschen. Von Kampf klingt 7s a :hniu und von Arbeit um unseres Volkes Macht und un'cheüs Landes Größe, von vielen Schmerzen und von Hellen SiÄ'^n. Ein Heldenlied ist jede seiner Thaten. Aber wer kövM sie alle zählen von den Tagen der Freiheitskriege - bisl tuf unsere Zeit! Doch stärker anklingen sollen sie heute nund wie ein Rauschen soll es uns durch die Seele •netto, denn wir stehen an seinem Grabe. Ein Heiligtum ist' ,e aas, und so sind wir gekommen, es mit frischen BliMirkränzen zu schmücken als Zeichen treuen Gedenkens. töt Zukunft wollen wir ihn halten in der Liebe unserer Sjerq’n und das Erbe, das er uns gelassen, wollen wir be- sch»n in Not und Tod. Das Lied aber, das so oft ihm muiMe erklungen ist, heute soll es seine Gruft um- rarGn, ein Gruß und ein Gelübde der deutschen Jugend!" Es folgte darauf der Gesang des Bismarckliedes: HM, Sturmesflügel rauschen." Bei dem als Refrain ua!üchier Strophe ertönende „Hurrah! hurrah! hurrah!" Witkin die Schläger gekreuzt, die klirrend an einander schlclma. Diese Szene war von unvergleichlich feierlichem EickmÄ und wird allen Augenzeugen sicher unvergeßlich bleAK — Nach dem Verhallen des Liedes gingen die Ab- ort -Kngßen nach einander, eine jede von Herrn Bredereck aefM in die Kapelle hinein. Das Banner wurde gesenkt, toätMo einer der Herren den von seiner Hochschule ge- fiifii^ltn: Kranz zu Füßen des Sarkophages mit einem Spruche M geben in nachstehendem die Reihenfolge der in bien iapeitte eintretenden Abordnungen nebst deren Leitwort: Urünmsität Berlin (zwölf Vertreter): Wir wollen treMhgalten In unserer Liebe Dich, Wie immer mag ge- sta'M.Nie deutsche Zukunft sich, Dem Bild soll im Ge- türiuid Bor unfern Fahnen stehn, So lang am deutschen ssen M 3.-) 1*» * Sinbenphrt *«6r, JJi 9Q* i»t „»'n«** Nr. ||6|. leiten, ""'Mini Berr° C. r. —___ M°rgen früh 9 Uhr Fortsetzung der Beratung. Kan-wirtschaftliches. I Organ des Hessischen Landwirtschaftsrats ist zu ent* Qtnhmfl'r ^as Großherzoglum Hessen bei der Franksurter hinsichtlich des PreiSbewerbes sehr gat dat. Im ganzen wurden an Geldpreisen 8288 Ml, ^rner 9 Ehrenpreise und 52 Pretsmünzen von hessischen Landwirte» ®.ero®^«mtbctra0 der hessischen PretöNtfiung betny 7800 Mk. und 8 Ehrenpreise. Mithin find die erheblichm Auf* Wendungen für Preise reichlich wieder hereingekommen — ein Um* | stand, der mit Rücksicht auf die scharfe Konkurrenz bet einer derartigen großen Ausstellung für die landwirtschaftlichen Fortschritte utlr den Stand der Landeskultur einen recht günstige» Rückschluß gestattet. - Die Geldpreise verteilen fich für Hesse» !^9, ermaßen: Pferde 1150; Rinder 4115 Mk., und zwar: Simmev* !?^r lb25 Mk., Glan-Donnersberger 75 Mk. und Vogelsberger 2515 Mk.; Schweine 1535 Mk.; Ziegen 1170 Mk.; Geflügel 78 Ml: (Obst, Gemüse, Molkeretprodukte, Bienen) 240 Mk. uod 52 Pretsmünzen. — Als recht erfreulich muß auch noch die Thal* «»kve gelten, daß doS auf den bisherigen AuSstellungm der Deutsche» Landwirtschafts-Gesellschaft in Molkeretprodukten bisher wohl u»* besiegte SchleSwig-Holstein bei der diesjährigen Frankfurter W ft^UiJnrig den hessischen Molkereiprodukten, wenigstens was die AnzaV der Preise betrifft, unterlegen ist, wenngleich der Vorsprung nur ri» geringer sein konnte. Mithin sind die hessischen Molkereien, Wbt* andere aber die Molkerei-Genossenschaft, nicht nur in der Lage, btt nächstliegenden größeren Städte mit erstklassigen Molkerei-Produkt« ^xD,irJ2r0en' ändern für die Zukunft dürfte sich auch noch w des Exportes ins Ausland, namentlich nach Er.gla^ erschließen, um dort den dänischen und holländisch« Molkeret- Produktm erfolgreich Konkurrenz zu machen. Hessischer Handtag. Zweite Kammer der Stände. nn. Darmstadt, 27. Juni 1899. Die Sitzung wird um y2ll Uhr eröffnet. mft Neglerungstlsch: Staatsminister Rothe, Obersteuerrat bacher a”ärat Dr* Schneider, Regierungsrat Lau- . ... Nach Bekanntgabe neuer Einläufe und Berichtsanzeiqen tritt das Haus m die Generaldebatte über die Erbschaft^- nh?, ^^nkungssteuer ein. Die Artikel 1-3 werden ohne Debatte genehmigt. Mteratur, Misienschaft und KunL «ÄkS, »MbUS6aiienr ÄÄ Ä Platzen übt eine Eerum reizenden und ibylltscha I und bietet iäbrlick steigernde AnziehungSkrast ouB I erouid'iinn L Hunderttausenden geistige und körperliche GedMenmaberfiebcn* Gerake die Menge d?. I deshalb ieberm»nn 2Ba^I zur Qual und mit Freuden wird sWB&aa »äs ®«s ä «Mienen ft foe^n‘'n'Jroeite, stark Dermale äufl.gi Z h„n?, «chwarzwaldkurorten. Ca. 90 schön auSaesührle tine riffiaSnrftCnlfc65pfmben Beschreibunaen und gestatten d e aennne ÄSf Erstellung. Besondere Berücksichtigung fanben Ritnmtt äS?Ä?a0 mT ?rdfc für Kurtaxe, Bäder ec. sowie für Äofte^nnnft ift Pension rc. in den einzelnen Hotel». 1* aerofSerfM?F»rtrÖ «roße Mehrzahl der Menschheit immer ein flenebm kin^im nnrJIa£em bester Bemittelten dürfte e8 emSI9hC UniOcrfität toar' welche keinen Vertreter gesandt w° sie tonrm^T !*tlaUS bCm pr-s-isch-n Grinde, Wnh s 7 r hatte für eine Reise nach Hamburg Und diesmal war- sie sicherlich dem würdigenB-isniekc T*" n9‘,einäe[ne Korporationen! der nhf e9 k- bc^ctcr slch wohl bewußt, aus eigenen Mitteln LuLL wringen Kosten eines vfeM igen testweE » 'N Hamburg, wenn auch nicht gaiy, so doch nicht abermot«^ getollt hätten, damit Gießen ", rmals durch Abwesenheit glänze. Die Universität hatte nämlich auch diesmal leider kein Geld, um den Kran, den sie Deutschlands größtem Sohne, dem Fürsten Bismarck' der dazu noch Ehrendoktor der Ludoviciana war, widmete' Ä "Ä *5. ^'^‘nder Weise durch ihre Ser' um In tCbU11r^ 6ri"9en lass-». Es muß dies um so auffälliger erscheinen, als doch auch das Universitäts- bEr «,«geführt wurde. Den Vertretern an7r ”n S Sol"98bEt9 bis Straßburg und bis hinein ^^rtor,bi7bUt9enf' toU7Enr selbstverständlich die Kosten der SÄ' &XÄ des Ma^-Rto?^ T M’B’ M'lbe" di- Pfing tnummer °E® ^l-g--Blatt», und zwar die entzückend schöne Tour von Schaffhausen oder Basel über »iirich und a,,„ Arth-Goldau und dann mit der Arth-RigüBahu ^bi/Ria? Kulm D.e interessantesten Punkt- sind dabei durch hüb ck>° Muk? für"alle 'wew? °Er°nschaulicht. B°h-rzi?-nsw-r1e L IYU ' * Zuger- unb Vierwalbstättersee Ä mexlt bas Auskunftsbureau bes „Riai- Die b^ ' nam^trt^ bezüglich billiger unb guter Pensionen ®te der Pfingstnummer beiliegende, vorzüglich audneführtp K°r ‘ des Rigi-Gebietes, welche jeben 96emCH rten ^unft enthalt, wird Rigi-Besuchern ganz besonders will- kommen sein. Beachtenswert ist ferner der Artikel Sturm- lauf gegen die Schweiz", welcher den Wert der Schweirer- rlllehnp in baf rechte Licht rückt, und mit poetischem Schwuna schildert das Emleitungsgedicht „Pfingsten auf der Rigi^ den ganzen Frühlingszauber, den „die Königin der Berge" i d-r ^erban^beu^er'^örbVee^e^ernln'®“!*« Seit' r e n herausgegeben, der der Aufmerksamkeit unserer Leser I “C ra"9eJe9CtlU^ft empfohlen sei. Schon an sich bietet naml.ch das zierliche Bändchen ine anziehende und fesselnde Lektüre durch die Schilderungen der^L Binnen lande noch immer nicht genug bekannten eigenartigen Inseln | Cd bedauerlich sei, wenn man jetzt bie= m etn bringen wolle. Die Anträge Ulrich und Genossen seien unannehmbar und geeignet, Unzufrieden- der ?r°9rc^ion fei nur eine Frage bnfi S l^tC?ftatter Kohler-Darmstadt erklärt, L6 r ^I.^"^aldebatte auf Dinge Wert gelegt wurde, ™Lpe h"ben Seit nahezu zehn Jahren versuche die Regierung es mit der Steuerreform. Die von der Regie- Achten Ersatzmittel seien im großen und ganzen beanstanden. Die Ablehnung der Fahrradsteuer werde die ganze Vorlage ge- muftimmp^ baö nochmals, dem Reformwerk zuzustimmen. — Hierauf wurde der Entwurf eines Gesekes über den Urkundenstempel einstimmig angenommen. Zur Beratung des Tarifes übergehend, werden die Be- Abschriften, Abtretungen, Annahme an Kindesstatt, Approbatlonsscheine, Atteste, Auflassungen RP^R^^ungen ohne weitere Debatte angenommen.' - Bei Position 8, Stempel für Ausfertiaunaen unb 5OrWa^6aTa9 \ fÜr bcn * B°g-n ""0 . Pfg. für jeden folgenden gegen 5 Stimmen ab- 9 c cm Autrag des Abg. Weidner, den Stemvel P resp. 30 Pfg. festzusetzen, angenommen L Beurunhun9 des Austritts aus einer Kirche 6b™ ^nr9l?nh 9Cmei^aft ist eine Stempelgebühr von Mk. vorgesehen. Abg. Ulrich protestiert gegen die Be- steuerung der Religion, weil es jedem frei stehen müsse I ^4 seiner Faxon selig zu werden. 6 Mk. seien für einen (Skupr* fTaf/apltaI/ Un£ b"^ch die Erhebung einer solchen ! J J. sch^blge man den Arbeiter außerordentlich — LLmister Dittmar muß an dem Satz von 6 Mk. sesthalten. Ser em Arbeiter nicht in der Lage Stemvel- I I5biihren zu zahlen, so könne er sie erlassen bekommen?— -Schroder ist im Interesse der Stärkung der Religion 91hn mC-Ur b-^en Satz von 6 Mk. Die Motive^des I Dip9'^^ ^en nicht maßgebend und schon lange bekannt Die P .sttwn wird sodann gegen 7 Stimmen angenommen Automaten und Musikwerke ist für eine I I^AsErte eine Stempel von 10 bis 40 Mk. festgesetzt I 7" Abg. David wünscht auch die Besteuerung der Kegelbahnen, Klaviere und Billards. Der Stempelsatz wird hierauf gegen die Stimmen der Sozialdemokraten ange- :»Ä." *- unb Küstenlanbschasten ber Norbsee; für den , Äs“ n ■fÜr bEn &ibcnben bi-t-t -z -Üb-m k''- »or(aufige Orientirung einen wllnschenswerteV astl ' aBiffen notige etnschließenb-n Gesamtüberblick über di? ftatten tn unb an ber Norbsee. In tunen 01 tortebenen Abhanblungen stellt es zusammen f Charakterisierung b-r 'einzelnen Sutode qefäot L I muß. Bei der Abfassung des Werkes gangspunkt ber nämliche Grunbsatz b-r -u'r R. - ?* be« Verbanbes beutscher Norbseebäber qefübrt ^,9 ber daß sie sich untereinanber keine s tur en 'be "? fonbern vielmehr sich zur Wabruua ift». r ?etfl1« Interessen zusammenschließen wollen, well nur burA™3” ehrliche Bestrebungen gegen die seltsame Ä'T I ®EU-t,^e-l f9r a9cS ®tEtnbe ang-kämpst werben kann oy? I gewiß richtige Grunbsatz kommt in dem Werke säum"!" burch zum Ansbruck, baß unter ben besprochenen feine Auswahl getroffen würbe, sondern ba6 fi, „n, bafi6'ihre «'n V? 9[^en Gesich'spunkt-n unteril 'J Reihenfolge durch baS Alphabet bestimmt Es sind die folgenden: Borkum, Büsum, Cuxhaven fr, N°rr>erney, Sylt, Wangerooge und Wpk^ Freilich konnten diese Artikel auf einem Raum^«X# "Erltonicht erschöpfend b-ha!d°-tt w-L" 7 °k'L aus bie Nachweisung der HauptvorzLge ber StuS ? nut bei Beschreibung ihrer landschaftlichen Reize und Eil? artzu begnügen. Aber es weist überall X Stellen genauere Informationen -inzuzi-h-n finb Ä fthr bequeme Vermittlungsstellen in Berlin, in aHen größere™ Stabten, sowie tn ben Bädern selb» einoeri*?. r ? 50 ©eiten nimmt der weitere Teil des Buches für bie au«' torftoe, unb manche wertvollen Winke erte lenbe S K« bung. d°r Dampfschiffsverbinbungen in Anspruch t <3^1’16 fet barauf aufmerksam gemacht, baß der Rdm nicht mit einem gewöhnlichen Reklamew-rk- verwechsel, weck" barf; et behalt für jeben Naturfr-unb baue/nb n ^ba/ b°r Buchbruck-r-i von G. RaM«. p^"t Sohn tn Cuxhaven hergestellt- Buch eine ftinciw, AnÄt dlusstattung erhalten unb eine ungemein mit 2InäafjI sehr gut ausgeführter instruktiver Jllustratienen m stimmungsvollen Umrahmungen bient zur Belebung besserte« Auch cm Mittel. Frau: „Adolf mnrnen fnmm. ,«'S S’S Uermischtes. «tür *s;$iC Hamburger Schnelldampfer nach den Nardseebiidern Für die, allen Nordsee-Bäder Reisenden wohlbekannten Hamburger Schnelldampfer „Cobra", Vrinrelün ürinrirf,« und »Silvana» ist soeben der alljährlich^7on'der Nordste L>me in Hamburg h-rausg-g-b-ue Fahrplan erschienen und gelangt sowohl durch di- Fahrkarten-AuSgabestellen WnrM911«”™ Ets-nbahnstation-n, als auch direkt 9durch die ^dsee-Lini- an Interessenten unentgeltlich zur Ausgabe Das Buch enthalt, in übersichtlicher Form geordnet di- ae nauen Fahrpläne ber Dampfer unb beten Anschlüßlinien b^e Sommetkartenpreise von allen größeren Stationen «erm « °nb8' "? ^er^tonis ber für bie Dampfe! zur Verausgabung kommenden zusammenstellbaren RundteUe. Konpons, sowie die Dampfer-Fahrpreise für »/„ Sl Ab'schnit?de«bR9/"b biLn Nordsee-Bädern. Ein besondere! I ®bton,t . des Buches enthält zuverlässige Angaben über bie Wck^Ba's-l^db8wÄ.'^19' a- ®- Köln, Elberfelb, -Wien, Basel und Zwischenftatlonen abzulassenden @nnhpr L s°w'°. d.° Preise der zu denselben^ verausgabten Fahr karten. Die Fahrordnung der Dampfer weist gegen da« Hochsaison eine viermal wöchentliche Verbindung tsnmfr..1 I B°rkum »orDanben ist. 2Bi^ I^laX tne' W auS9Eftaltele Fahtplanbuch zusenden . .. Zur Gesetzesvorlage den Urkundenstempel betr. Präzisiert Abg. Ulrich seine Stellung dahin, daß er aeaen den Wirtschaftsftempel sowie auch gegen die Fahrradsteuer Kr7i^"dP^^blCfC Steuerprojekte den Unwillen großer Kreise der Bevölkerung hervorgerufen haben. Wolle die Regierung Steuerprosekte, so möge man den Luxus in seiner ganzen Form besteuern, der von den Reichen getrieben werde Das Fahrrad s-i das V-rk-hrSrnitt-l d-r N-uM B^i d-t Vermögens- und Einkommensteuer werde eine höhere Pro- STiM'm cCn rto*'3en Ausgleich herbeiführen. Auch^die Lite Geheimer Kommerzienrat und Geheime Rat n. s w S " ^Cfl,M.ung M't =mer Steuer belegen, zum Unter-' schied zwischen einer immagmären und einer solchen Steuer bte allgemeines Interesse habe. - Geheimer ©taaS Krug von Nidda erklärt, daß die Regierung bei der Steuerte orm unb beten Projekten vom besten Willen beseelt gewesen sei, um bas Richtig- zu treffen. Wie H-rr Ulrich bte ©teuetreform zustande bringen wolle, wenn er einzelne Telle derselben ablehne, erschein- ihm s-hr fraglich ^Di- ^?"si einer richtigen Finanzwirtschaft sei, Mittel zu"finden ohne daß man -s besonders merke. In den Nachbarüaaten Baden und Bayern würden dieselben Steuern erhoben Warum wolle man in Hessen davor zurückschrecken? Die Sache sei nut Energie und Würde zu beha,ch-ln und in bet Steuerreform gebe es für bie Regierung nut etn Ent webet ober. - Abg. Davib betont, daß es für die R- 9'Er“"9 s-hr wohl möglich gewesen s-i, auf bie Vorschläge feiner Parte, aus eine stärkere Heranziehung der Reichen -mzugehen. Dieselbe solle doch das Geld nehme! solange es noch im Portemonnaie sei. Die Seftcuerung M'A bEr Brillanten und goldenen Uhren (.L» ^8$; , Möge ■ *»*,*;■ ffi’» kt... ***$«,, '»überall J ""M, im, i„Hl d-S M? Übungen in^ gemacht, datz ■Qme»erfe "ursreund uchdruckereiWS gestellte Buch^ und eine in* nstruktiver Ich, MMBeleb^: »Ich bitt' »Was kostest" t Fr-gw unter k ft beutMp ch i öutfnig unb U, d:c Fülle non urltau rum reijtnte i fttigernbt Iqkbi faibra grifilic '- Äev. @nek b.. 1 CutI unb m 'akklschrv Sdjdt- •er dutlj Neflik ib württembcrt il§ Sml 6taßc- Beile, fiarf «r I (unter Wt'. ien ba Codi« 1 mMllchö rlttd lonik len n. 61. 90 O- »MÄiM- inbtte BerüM c-Me,W, n ben cm,dm- > ahl bet fWj ffer SmMdla £ ttotni Sofflio*-- ittert ,0 M 1 je okb nJb®'-: ijnenb M 1. *w-, ti bct M f io len rgebkM.^' M -EL Ab 0 «•Ä1 $>*&*' 5 » & WA® ä «oi c< KM W W. Bekanntmachung. Das 1» und 2. Ziel Gemeindesteuer 1899/1900 kann Ito ,um 10. Juli er. noch ohne Kosten an den Zahltagen Dienstag, i^ierStag und Samstag bezahlt werden. Gießen, am 21. Juni 1899. Stadtkaffe Gießen. Doepfer. 4842 Bekanntmachung. In das lSenoffenschaftsregister unterfertigten Gerichts wurden unter In Rubrik „Landw. Konsumverein Hausen e. G. m. u. H." folgende Ein- stllge vollzogen: I. In dm Generalversammlungen vom 14./28. Januar 1899 wurden «i Stelle der ausscheidenden Vorstandsmitglieder Karl Dörmer und Mnnes Jost neu gewählt: 1. Ludwig Schlund II. zu Hausen und 2. Johannes Lang daselbst. II Laut Beschluß der Generalversammlung vom 18. Juni 1899 ist dc'r § 36 des Statuts dahin abgeändert worden, daß Bekanntmachungen lt» (Vereins nicht in der „Deutschen landwirtschaftlichen Genoffenschafts- «essl°", sondem in dem „Gießener Anzeiger" zu veröffentlichen sind. Gießen, am 20. Juni 1899. 4958 Großherzogliches Amtsgericht. Neuenhagen. Submission. Du Lieferung von Weißzeug, Bett- mk,!Krankenkleidern, Stoff zu Stores, ituct Roßhaarmatrazen und das Auf- teil en von Roßhaarmatrazen für die iklieii Kliniken in Gießen soll auf km ö ffentlichen Submiffionswege für 116 l Rechnungsjahr 1899/1900 ver- |ib?t werden. Bischglich der Lieferungsbedingungen ist dar Erlaß der Großh. Ministerien M Ul 6. Juni 1893, dasBerdingungs- itfet betr., und deffen Anlage A uß^ebend. D« Lieferungsbedingungen und Mstllrstücke sind auf dem Verwaltungs- iüreau genannter Anstalt an den Lohntagen nachmittags von 3 bis 6 Uhr etnzufehen. Offerten mit der Aufschrift „Liefen Mg von Weißzeug rc." sind ver- schloßen bis zum Montag dem S.Jmli 1899, mittags IS Uhr, •Mei Beifügung von Stoffmustern ■ tn dse Großh. Verwaltung der neuen Jinili'en einzuretchen. ZuffchlagSfrist bis zum lO.Juli 1899. Dis Lieferung kann auch verteilt angehen werden. Gi eßen, den 17. Juni 1899. choWerzogl. Verwaltungs-Direktion der neuen Kliniken. 4797 Versteigerung. komnerstag den 29. d. M., vor- tillt«0£ 10 Uhr, versteigere ick im »Mfien Roß" dahier (Neuenweg 33): ein Pferd Mir Barzahlung. Tie Versteigerung findet bestimmt statt. MS__Born, Gerichtsvollzieher. Heugras- Wersteigerung »GemeindeMeudorsa.cLda. Frreitag den 30. Jnni l. I., »«mittags 8 Uhr anfangend, mb das Heugras von den hiesigen Qhcinberotefen an Ort und Stelle Bifiehgert. Mit DrönbachSwtefe sowie das Kamstück vor dem Berg werden tt; bitr Versteigerung nicht vorgezeigt, M kommen am Anfang der Verirrung zum Auegebot. Zuisammenkunft bei der Ziegelhütte. Clenborf a. Lba., 27. Juni 1899. A: Mürgermeisterei Allendorf a. Lba. __Rein.________4963 Mits - Nersteigerllllg. diienstag den 4. Juli l. I., MwüttagS 9 Uhr, werben auf Mgjer Bürgermeisterei nachstehende DzeSauarbeiten wenigstnehmend in Slot:) gegeben werden. veranschlagt zu SkMbrechen 420,— JL Dm schlagen 330,— „ Mnliicr- und Gestücks« Abteilen 792,80 „ Mbtxckungsarbeiten 27,60 „ Wlllohn 310,— „ ö^bilieferung 106,40 „ ' MQenborf a. Lda., 27. Juni 1899. A Würgermeifterei Allendorf a. Lda. Rein. 4960 Wpfelümlgen Heiner Bienenhonig. 02307 Wiesenstratze 4._ f. Holsttimsche Mriereidsttkr versendet in Postkolli (Netto 9 Pfund) zu den billigsten Tagespreisen überall hin Meldorf i. H. O. Sager, 84?4 Versandhaus Holst. Meiereibutter. Guten bürgerlichen Mittagstisch von 65 Pfennig an empfiehlt 4321 Wilhelm Zehner, s-lmser Hof. Neue Vollheringe per Stück 8 Pfg. Neue Kartoffeln per Pfund 10 Pfg. empfiehlt Hch. Arnold II. Marktstrasie 28. 4786 tfli™ Fernsprecher 115. fatoioni 1.1 Wale H. Kettler empfiehlt stets vorrätig: Kaffee- und Thee-Gebäck Kuchen und Horten etc. Gefrorenes in verschiedenen Sorten und anerkannter 6nte. Ausschank von 3912 la. echt Pilsener und Münchener Bier. Frische Vogelsberger Sutter zum Einkochen von 5 Pfd. an per Pfd. 80 Pfg. bei 4952 H. E. Jughardt. Schlllkillkschlllllh Feinste Marke garantiert rein hochfein im Gefchmack wieder frisch eingetroffen, per Pfnnd 43 Pfg., 5 Pfnnd 2,10 Mk. H. F. Nassauer, Neuenweg 15. 4955 Zwiebelkuchen Dienstag, Donnerstag und Samstag von 9 Uhr ab. 4872 Sacker Schornber, Wattthorstraße. la. Landbutter zum Backen und Etnkochen, so lange Vorrat reicht, 4957 per Pfund 80 Pfg. H.F. Nassauer, Neuenweg 15. 4078 SffMEDMLLE 9 ■ Erlernen unter meiner persönlichen Leitung, auch bei ungünstiger Witterung in einem geschlossenen Raume, auf einem Lernapparat. Fr. Krogmann Wetzsteingasse 33 Grösste, leistungsfähigste Werkstätte Oberhessens für Fahrräder Vertreter erster deutscher Firmen ala: Adler, Mars, Grltzner, Patria. C/ Zubehör- und Ersatzteile in grosser Auswahl. Prompte, schnelle Bedienung. Prämiiert: Butzbach 1898. -■'s------------------------------- Tertors Terrasse. Täglich frische Massel«. Alice-Schule. Mr KSgkl-Knrsns beginnt Donnerstas den 29. Ium. Zur Dekoration für daS Schützenfest empfiehlt 4921 Wappen, Sprüche, Fahnen, Lampions etc. in reichhaltiger Auswahl Wilhelm Klee. IIIiiiimM , m Klugen und gkschuitteu, empfehlen 4909 Bruder Schmidt. Iahnenspihen 02275 empfiehlt Ehr. Hermes, Sonnenstr. 3. Medaillen zum 17. Verbandsschiessen Giessen fabriziert Beyenbachs Metallwarenfabrik, Gravier- und Münzanstalt, Wiesbaden. 4877 Muster und Preisliste gegen Einsendung von 50 Pfg. in Briefmarken. CO MetallpuFzglanz Pascha für sämmt/iche Metalle | einzig richtiges 'Putzmittel *JDosena 10 8^20 Pf In den meisten.Gtschdfenzuhate Fabrikant: Carl Gentner? Göppingen. rlgtrrtilikiiittf- werden unter Garantie, fertig und nack Maß, preiswert geliefert; auch ausgebeffert u. gereinigt. Schwarz All^üge auch leihweise W. Karnbach, 4302 «irchstraße 2, II. Verbesserte _____ Theerschwefel-Seife "KI von Bergmann & Co. in Radebeul-Dresden. Allein echtes, erstes und ältestes Fabrikat in Deutschland, anerkannt vorzüglich und allbewährt gegen alle Arten Hautanreinigkeiten und Hautausechläge, wie: Mitesser. Flechten, Leberflecke, Blüthchen etc. Vorr. ä Stück 50 Pfg. bei P. F. Mob*. 2664 Fest-Postkarte zum 17. Verbands-Schützenfest in Gießen im Werlage von 4875 Julius Hoos. Willi. Klee. H. Kühn. II. Noll. <'. Steinhäuser. Aür Wiederverkäufer entsprechender Rabatt. Professor Gärtner's Fettailch iss nach der Muttermilch die kesse Säuglingsnaßrung. Allein-Verkauf für Wiesien: 4850 Herrn- Dornberger, Ielikan-Apotheke. ^asshaltullgsbiirsten u. Lesen Zahn-, Kopf- nnb Kleiderbürsseit A. Welz, Settersweg 2. Ausverkauf! Ztiftll und Parfümerien Toiletteartikel rc. irvorlagen, Schwamme Fensterleder re. Wegen Aufgabe meiner optischen Artikel verkaufe von heute ab sämtliche optischen Waren, als: Krillkli, Zwicker, ThermoNkler, Sarsmeier, Feldstecher ufw. zu aussergewöhnlich billigen Preisen. Brillen, gute Qualität, von 50 Pfg. an. — Zwicker von 1 Mk an. Alle Reparaturen gut und billig. Karl Ramstock, ßlhrmachkr und (Optiker, 4843 6 Seltersweg 0. Aerztlich empfohlen. Ohne Konkurrenz. K Germania-Zwieback prämiiert aus allen größeren Ausstellungen, ZMA^M^Iruletzt auf der Ausstellung für Nahrungsmittel rc. in Wagde- vurg mit goldener Medaille und Hhreudiplom. MM ilueutbehrlich für Kiatzer, Kranke und Rkkonvalesxentek. Feinsten Zwieback zu Wein und Thee empfiehlt in stets frischer Waare Fritz Schreiner, Hießen, Lindenplatz. Leicht verdaulich. Klange haltöar. Wiederverkäufern hoher Rabatt. 4505 Wer bauen will versäume nickt, Preise einzuholen bei 616 Emil Horst, Glessen Kunststein- und Eementtvarenfabrik, Baumaterialienhandlnng Liebigstrasse 43/45—Riegelpfad. Iorteilhaste Bezugsquelle für KauartiLel aller Art. Mölltal Di- N«1“ von Professor Dr. Sommer, Gießen. 4959 Der Zug- und Ordnungs-Ausschuß. Sportwagen » = in N Marktplatz 1. Km-kusations-Kurle für Ultimo Juni 1899. Sonuenftraße 25. 35 N CD empfiehlt 4790 Jaris, Kursbericht Prorent Erstlingswäsche. 4355 Jllustr. Kataloge gratis und franko. * W«r. StaatSbahn v. 1885 86.20 4 «isenb. Rentenb. DbL d Jtal. staatSgar. Eisenb. 59.60 4 Buderus Obl. 4 Geldsortenr I Darmst. Bk..«ctten 228.70 Strirrdruckerei (Pietsch Lrden) i» Gieße». 01 y CD Brief 16.24 20.40 4.21 OD 03 100.20 00.00 101.50 100.50 101.50 98.95 Rtbahion, «P zch»r CD 03 V-* CD V3 Der Reinertrag dieser Zchrist ist zu gemeinnützigen Zwecken bestimmt. s CD Berliner Handelsges. Darmst. Bank Deutsche Bank Disconto Comm. Dresdner Bank Oefter. LLnderbank Bambrgr. Hyp Bk. unk. b. 1905 reuß.Hyp. A. Bkunk. b. 1900 Pomm. Hyp.A.Bk. unk. b.l 904 Frkf.Ldw.Ered.Bk.unkch.1900 Nordd. Lloyd Hamb. Amer. Packs. Wie haben Sie es nur fertig gebracht, daß dieses mal die Fußböden so prachtvoll geworden sind? Mit »O. g-ritzes Bernftein-Oel. Lackfarbe^ ist es weiter kein Kunststück, dieselbe übertrifft an Haltbarkeit, schnellem Trocknen und elegantem Aussehen alle anderen Fußbodenlacke. Niederlage bei: 2788 August Noll, ____________Bahnhofstraße 51. 20 Franken-St. Enal. Sovereigns Dollars in Gold Rtlaftion: L. Burkhardt. — Dr»ck uud Berka, »er Brühl'schen UuiverfitSt-«Buch. und ,jr lat* Abonnieren Sie auf großer Auswahl empfiehlt 4880 Carl Bourgeois, Carl Retter Lindenplatz. Aöendeourser 151,00 1 Oesterr. Lredit.Actien lag rrt bagelegt. Hess. Ludwigsbahn Lübeck-Büchen Gotthard Detaillisten-Verein Gießen. Unsere verehrltchen Mitglieder machen wir darauf aufmerksam, daß Verkaufszeit für nächsten Sonntag »en 2. Inti er. auf die Stunden von 11 Ur Mmittass bis 7 Ur llchlllittags -»«gedehnt ist. 4g73 Der Borstand. ' starke Leiterwagen u. Kastenwagen Schubkarren Kinderftühle rc. empfiehlt in großer Auswahl und billigsten Preisen 3999 17. Verbands-Schützenfest des Kad. rMdkS-ZchützevvttkM, des pfäh. Md Mittelrh.ZchühenbMdes ZN Gießen, s. bis 9. Juli 1899. Diejenigen Knaben der oberen Schulklassen der Knabenschule, welche im Feftzug am Sonntag dem 2. Juli d. I. die Vereinsschilder gegen entsprechende Entschädigung tragen wollen, haben sich bei Herrn Oberlehrer Hahn zu melden. 87. Deutsche ReichSanl. 8 Preuß. EonsolS 87, Gr. Hessische Obl. 4 Stadt Darmstadt v. 1891 4 Stadt WormS unk. b. 1901 von J. Kurz & Co., Gießen, Sahnhofstraße 63 Frankfurter Börse vom 27. Juni 1899. Damstadt I Sroßherzo- l Rothe. Se i i von morgen, > 1 Meldungen un t schloß entgegen! Tamstadt, f Hroßhrrzog । das Großherzog i das Frühstück ; Herzogin ein - «us § t die Nachricht, do I Feodorownl : hat, welche de ^Kaiserin-Mutte^ r im weiten russ jj Heimatlande d : vollem Maße I > richtigen Mns 1 Frau aufgenor Berlm,27 i der Kaiser a Aacht-Klubsvo^ i i die Saisen'n au Sttlm, 2\ | I Sedmann $ ■ drchMAmm j t sein Mandat w Bochm, 2 i Friednch der ( t Srawalle ft i Schüssen abge, ■ Ob hierbei eri > nicht bekannt. 1 alter Bergman i von den Streil 1 vorgerückter A 1 auf der Straß 1 schicht sind he 1 °uf der Zeche, 1 der Große 221 . .. Bochum, 2 ’ ’n mittags wie 1 ManbU c, Dimitrino, Gianaclis Kyriazi türk. Regie, ächt russische Zigaretten ist, Dreher, rketten, ToupSs, el und Prrrücken billigst angefertigt, Spezialität in Weißen und grauen Haaren, bei 798 HL Tichy, Zeltersweg 43. Der h „ Die Stadt Mchkerten de . J*n nur 60 J ,9”aumi9en Pgtz p ^igen der S». ii bieten. 011 I ifi .4* ! ^hnbet fi* ?.ei - punkt de «b’e i;»f be« i‘«fü > K?b!» > ■ 531" Satiili I ' 6«it( b Äettt ? me ;1 Haste son^'ten ■'r>^ die besten unddabei ‘ die allerbilligsten sind. Wiederverkäufer gesucht. v Haupt-Katalog gratis & franco. August Stukenbrok, Einbeck Deutschlands grösstes ial-Fahrrad-Versand-Haus. K*u.Haushaltilugslchule Zeitschrift für leichte, geschmackvolle Kandarbeiten und praktische Aaushattungskunde. Vierteljährlich 1 Mark. Sie bringt eine große Anzahl praktisch erprobte Aandarbeiten zahtr. erktärende Aetaitzeicknungen genaueste Beschreibungen sowie pradjfnoti fertigt ©rigintimugtr für Kreuzstich, Smyrna-, Hobetin-, I»tatt- und Stiekstich. Außerdem eine hauswirtschaftliche 4seitige Aeilage. Man abonniert bei allen Buchhandlungen und Postämtern. Gegen Einsendung von 20 Pfg. in Briefmarken verschickt die Verlagsbuchhandlung O. de Liagre in Leipzig. 2 Probehefte franko. WiuMW SragKlndchtu und Lückchta Zltcktijft«, Wagtodeckeii in größter Auswahl. 4389 Jos. Mark, Zchulstraßc 5, WLsche.Ausstattungsgeschäft. C. Böhr & Co., Gießen. Spezialität: Kinderbetten und Mitgetheilt von J. Kurz & Co., Giessen, Wahrrhofsiratze 63. 3o/o Deutsche ReichSanl. 3% Preußische Consols 4% Egypttsche unific. 4% Griechen von 1887 5°/o „ „ 1890 3% Italiener Rente 51/o „ 3J/o Mextcaner «7, Frankstr. Hyp. Bk unk. b. 1906 96.80 4 8 /» Frkf.Hyp.Lred.B. unk.b. 1906 96.60 4 4 dlo. unk. b. 1907 101.40 4 4 Deutsche Grdsch.B. unk. b. 1904 101.d0 4 Opel siegen überall. Opel brachen die Bahn der Fahrradindnsjrie. ■ gi 1 ■ । ■ in jeder beliebigen Schriftart und Kartonierte werd« Visitkartan 9 90.50 6’/o Mextcaner 100 50 90.50 47»o/o Oesterr. SUberrente 99.50 106.50 3% Portugiesen 26 60 51.60 4% Rumänier 91.- 42.— 37r°/o Russen 59.— 5o/o Zoll-Türken 99.50 95.- 4% Spanische Rente 62.50 28.- 5% Chinesen 99.- 170.- Mitleid. Creditb. 161.- Nattonalbank f. D. 146.— 210.— Oesterr. Credtt 226.- 196.- Wiener Bankverein 137.- 163.- Bangue Ottomane 113 — 119.— Ungar. Creditbank —.— Prince Henri 110.- 166.— Italien. Mtttelmeer 109.50 145 — Jtal. Meridional 143.- 121 — Veloce 71.50 126.- | Türk. Tabak Procent 99.85 47, Oesterr. Silberrente 99.8; 90.35 4 Ung. Gold-Rente 99.66 97.00 000.00 3 6 Portugiesen Mexicaner 26.20 100.35 000.00 4 Monopol-Griechen von 1887 51.40 «eld 16.20 Franz. Banknoten Brief ®elb 81.10 20.36 Oesterr. dto. _ _ 169.45 4.17 Americ. —.— 4.17