Samstag den 29. April 1800 Erstes Blatt. ilatz II Bank- Mt Lnjeigen-Bermittlung-ftelle» M In« und LuSlandrA nehmen Auzrigen fir den Eteßeaer Anzeiger entgelte. 1 Expedition und Druckerei: Kchnkstr.^e Ar. 7. 11> H> eßener >eeeiffle*IUtUr UKrbTCü kn Anzeiger wt,cha«LH viermal beschlossen, und zwar sollen dieselben zur Hälfte bis Ende 1900, der Rest bis Ende 1905 begeben werden. Ein Antrag v. Levetzow will bte gesamten 60 3Jtin. bis Ende 1900 begeben wissen. Ein Antrag Arendt will, daß die neuen 60 Millionen Mark Aktien nicht dem Publikum zur Uebernahme angeboren, sondern samt und sonders vom Reiche übernommen "'^Abq^Arendt (Rp.) empfiehlt zunächst seinen Antrag; des weiteren betont er, daß es wohl das Richtigste ftin würde, die Reichsbank zu verstaatlichen. Werde sem Antrag abgelehnt, dann bitte er um Annahme des Antrages ü ^AbgOwy. (kons.) plaidiert gleichfalls für Verstaatlichung der Reichsbank, weil dies im Interesse der Allgemeinheit liege. Charakteristisch sei es, wie sich dre Sozialdemokraten trotz ihres Antikapitalismus diesmal ans die Gegenseite geschlagen hätten, eingestandenermaßen nur aus Haß gegen die Agrarier. . Abg. CahenSly (Tentr.) bittet um Ablehnung des Antrages v. Levetzow und des Antrages Arendt und um Annahme der Kommissionsbeschlüsse. Reichsbankpräsident Koch empfiehlt gleichfalls Ablehnung der beiden Anträge. r . _ . . Abg. Gamp (Rp.) zählt auf, was ferne Freunde ,n der Kommission alles erreicht hätten. Er nehme nicht Anstand, dies rückhaltlos auzuerkennen. Er bitte um Annahme der Sommissionsbeschlüsse. .. Abg. Büsing (nl.) erklärt, seine Freunde lehnten btt Anträge ab und stimmten einstimmig dem Ergebnis der Kommissionsberatung zu. . Abg. Fischbeck (frs. Bp.) und Abg. Siemens I (frs. Bg.) geben eine gleiche Erklärung ab. Abg. Arendt (Rp.) sucht nochmals seinen Antrag zn «drrffc für Depeschen: Anzeiger chletze*. Fernsprecher Nr. 51. Baer. 5. Montag, den 15. Mai, mittags 1 Uhr in Ruttershausen, nachmittags 4 Uhr in Allendorf a. d. Lahn. 6. Mittwoch, den 17. Mai, vormittags 10l/2 Uhr in Großen-Linden. r Die Züchter von Vogelsberger Vieh, welche ihre Tiere in das Herdbuch eintragen lasten wollen, werden ersucht, ihre betreffenden Tiere an einem von betr. Großh. Bürgermeisterei hierzu bezeichneten Ort aufzustellen, damit die Arbeiten der Kommission ohne Aufschub erledigt werden fÖnIleuertll-^^uzeiger Amts- und Anzeigeblatt f«t? den AreisGietzen. empfehlen. , r , Hierauf wirb derselbe fast einmütig abgelehnt. Der Antrag Levetzow wirb ebenfalls abgelehnt. Beim Artikel 2 befürwortet Abg. Schönlank (Soz.) ben von seiner Partei gestellten Antrag, ben Dividenden- bezug ber Anteilschein-Inhaber auf 5 Proz. im Maxunum zu begrenzen. t . Abg. Graf Kanitz (kons.) beantragt, baS Dwidenben- maximum auf 6 Proz. festzusetzen. Unter stürmischer Heiterkeit bes Hauses erheben sich für ben sozialbemokratischen Antrag außer ben Sozialdemokraten selbst noch die Deutschkonservativen und Antisemiten. Mit derselben Minderheit fällt auch der konservative Antrag. Auf Antrag des Abg. Fischbeck (frs. Bp.) erhält sodann § 31 Satz 3 des Bankgesetzes eine redaktionell etwas veränderte Fassung. Artikel 5 handelt vom Privatdiskontsatz. Nach § 1 soll die Reichsbank nicht mehr unter bem offiziellen Diskontsatz diskontieren dürfen, sobald beileibe 4 Proz. „erreicht oder überschreitet". Nach § 2 sollen bic Privatzettelbanken sich auf dasselbe Verbot verpflichten, widrigenfalls ihnen das Notenausgaberecht soll gekündigt werden können. Ein Antrag Heim (Centr.) will Streichung der Worte „erreicht oder". . , Ein Antrag v. Levetzow (kons.) will der Reichsbank überhaupt verbieten, unter ihrem offiziellen Banksatz zu diskontieren. Die Privatzettelbanken ferner sollen nicht um , mehr als V, Proz. (nach den Kommissionsbeschlüssen »/« Proz ) unter ben Reichsbankbiskont hinabgehen bürfen. Bankpräsident Koch erbittet Ablchnung deS konservativen Antrages. Redner erklärt sich außerdem noch gegen einen zweiten Teil des Antrages Heim, der auch eine Aenderung im § 43 des Bankgesetzes den Bundesrat grundsätzlich in seiner Befugnis, ben Privatbanken bas Noten- ausgaberecht zu künbigen, beschränken will. Staatssekretär Graf Posabowsky bekämpft lebhaft I den Antrag Levetzow. Nach weiterer Debatte werden unter Ablehnung aller Abänderungsanträge bic Sompromißvorschläge der I Kommission angenommen. Auch der Rest des Gesetzes wird in der S o m m i s s i o n S- ! fassung angenommen. Morgen 1 Uhr: 2. Lesung ber Justizanträge Rrntelar I unb bet lex Salisch. Vorher 3. Lesung be« Bankgesetze«. Schluß 5V, Uhr. Deutsches Mch Darmstadt. 27. April. Seine Majestät der Saiser I werden, von SarlSrnhe kommend, morgen mittag 12 Uhr Bekanntmachung. gnt Dienstag, 2. Mai, abends 6 Uhr, findet im I >eiMsch<-u Saale gegenüber dem Hotel Viktoria dahier, I ritt t lortrag des Herrn Pfarrers Schrimpf von Butzbach Hdtitilber das Thema: .„Wie wird man ein praktischer Imkerst", Vi rezent alle, die sich für die Sache interessieren, hiermit dugijidabeii sind. Sürßen, den 20. April 1899. Der Direktor des landw. Bezirksvereins. v. Bechtold. ■ Bekanntmachung. CetlÄb: Die Abhaltung von Sörterminen zwecks Aufnahme der Zuchttiere in das Provinzialherdbuch iw 1. Körbezirk. vi« Körkommission des 1. KörbezirkeS (BogelSberger VieW viird nachstehende Körtermine abhalten: 1 Donnerstag, den 4. Mai, vormittags 10 Uhr n i toter, nachmittags 2 Uhr in Grünberg, nachmittags d l'w im Weickartshain. z Samstag, den 6. Mai, vormittags 10 Uhr tn OuMoun, nachmittags 2 Uhr in Göbelnrod, nachmittags 5 Wr im Beltershain. r. Montag, den 8. Mai, vormittags 10 Uhr tn Saüsi», nachmittags 3 Uhr in Reiskirchen, nachmittags 5 l'ch m Großen-Buseck. I Freitag, den 12. Mai, vormittag- 11 Uhr m YnÄch^ridsfelden, nachmittags 3 Uhr in Steinbach.________ 15 Min. zum Besuche des Großherzoglichen Hofes hier ein- treffen. Auf Allerhöchsten Wunsch Seiner Majestät findet kein Empfang statt. Die Abreise Seiner Majestät wird um 2 Uhr 20 Minuten erfolgen. Berlin, 27. April. In der Reichstags-Kommission für die Post-Novelle stand heute der Zeitungstarif zur Beratung. Eine Reihe von Abänderungsanträgen liegt vor. Zu einer Abstimmung kam es heute noch nicht. Die Beratung wird morgen fortgesetzt. Berlin, 27. April. In der heutigen Sitzung der Kanal-Kommission des Abgeordnetenhauses wurde die Beratung der wirtschaftlichen Bedeutung des Rhein-Elbe-Kanals fortgesetzt, ohne daß bemerkenswerte neue Momente vorgebracht wurden. Die Reise der Mitglieder der Kommission zur Besichtigung des Dortmund-Ems-Kanals wird am 4. Mai mittelst Sonderzuges erfolgen und drei Tage beanspruchen. Berlin, 27. April. Das erste Garde-Dragoner- Regiment wird auf Befehl des Kaisers während der gesamten Dauer der diesjährigen Manöver der 38. Division zum 10. Armee-Korps übertreten. Berlin, 27. April. Deutschland und Amerika. Als Beweis, daß die Vereinigten Staaten gewillt sind, freundschaftliche Beziehungen zu Deutschland aufrecht zu halten, wird die Thatsache angesehen, daß Präsident Mac Kinley den Plan für die Legung eines neuen Kabels zwischen Deutschland und Amerika genehmigt hat. Ein Korrespondent der „Evening World" meldet aus Manila vom gestrigen Tage, Admiral Dewey habe ihm einen Brief des Admirals v. Diederichs gezeigt, worin dieser ihm seinen Glückwunsch aussprach zu seiner wohlverdienten Beförderung, und desgleichen seine — Deweys — Antwort. Dewey sagte zu dem Korrespondenten, alle angeblichen Streitigkeiten zwischen ihm und dem Admiral v. Diederichs seien Zeitungsmache. Ebenso sagte er, er habe die freundlichsten Beziehungen zu dem Prinzen Heinrich. — Die Börsensteuer hat nach dem vorläufigen Ausweise für das Rechnungsjahr 1898 einen Ertrag von rund 32 Millionen Mark aufzuweisen gehabt. Damit nähert sie sich wieder der höchsten Einnahme, die sie bisher nach dem Inkrafttreten des Gesetzes vom 27. April 1894 und demgemäß überhaupt zu verzeichnen gehabt hat. In dem ersten Jahre nach der Erhöhung der Börsensteuer, in welchem teilweise noch die alten Steuersätze erhoben wurden, im Etatsjahre 1894/95, belief sich der Ertrag der Steuer auf 25,5 Millionen Mark, um in dem darauf folgenden zu der größten bisher erreichten Höhe, auf 35,5 Millionen Mark, -u steigen. Dieser Ertrag entsprach den Erwartungen, welche man bei der Einführung der Steuererhöhung gehegt hatte, indessen hielt er nicht an. Schon im folgenden Jahre fiel er um über 7 Millionen Mark und zwar auf 28,2 Millionen, um sich im Jahre 1897/98 fast auf derselben Höhe mit 28,7 Millionen Mark zu halten. Für den Abschluß der Reichshauptkasse waren diese Ertragsrückgänge nm so unangenehmer, als in die betreffenden Etats-Voranschläge auf Grund der günstigen Ergebnisse für 1895/96 hohe Summen eingestellt waren und beim Reichshauptkassenabschluß dann immer ein mehr oder weniger großer Fehlbetrag festgestellt werden mußte. Für das Rechnungsjahr 1898 wird dies nicht der Fall zu sein brauchen. Im Gegenteil, die Börsensteuer hat diesmal, wie die meisten übrigen Reichseinnahmezweige, zu den Ueberschüssen über den Etat beigetragen. Karlsruhe, 27. April. Der Kaiser ist in Begleitung des Erbgroßherzogs und des Prinzen Max um 11 Uhr von Kaltenbronn wieder hier eingetroffen. Trotz des ungünstigen Wetters, das auf Kaltenbronn herrschte, war die Jagd doch ergiebig. Es wurden etwa l*/2 Dutzend Auerhähne geschossen, von denen der Kaiser ziemlich die Hälfte erlegte. Um 1 Uhr fand im Schlosse Hoftafel statt zu 50 Gedecken. Außer dem Kaiser und der Großherzoglichen Familie nahmen u. a. daran Teil: der Fürst und die Fürstin zu Fürstenberg, der österreichische Gesandte in Paris, Graf Wolkenstein und Gemahlin, General-Oberst Freiherr v. Los, der zum Dortrag hier eingetroffene Chef des Militär-Kabinetts, General v. Hahnke, die Generalität. Sämtliche hohe Herrschaften wohnen abends im Hoftheater der Aufführung des „Bärenhäuter" bei, zu der auch der Komponist Wagner eingetroffen ist, der jedoch nicht dirigieren wird. Ausland. Wien, 27. April. Der „Neuen Freien Presse" wird von kompetenter Seite bestätigt, daß Kaiser Wilhelm zur Enthüllungsfeier des Denkmals für Erzherzog Albrecht am 21. Mai hier eintrifft. Das sächsische Königspaar wird durch einen Prinzen vertreten sein. Wien, 27. April. Die bevorstehende Vermehrung der Infanterie wird auch drei bosnische Infanterie- Bataillone umfassen. 1901 wird eine Erhöhung des Kavallerie- und Artillerie-Standes erfolgen. Zur Vermehrung der Marine werden zwei neue Panzerschiffe und vier Kreuzer gebaut werden. Die Baukosten sollen auf drei Jahre verteilt werden. Budapest, 27. April. Das Gerücht, daß der Finanz- minister Lukacs demissionieren werde, ist unbegründet. Prag, 27. April. In der heutigen Landtags- Sitzung kam es zu einer stürmischen Szene zwischen dem Regierungs-Vertreter und der Majorität, weil der Statthalter erklärte, er werde die vom Landtage beschlossenen Aenderungen der Schul-Jnspektions-Bestimmungen nicht der kaiserlichen Sanktion unterbreiten. Der Abgeordnete Adamek drohte mit der Opposition des gesamten böhmischen Volkes, wenn dem Wunsche des Landtages nicht entsprochen werde. Rom, 27. April. Die Regierung verbot die Abhaltung sozialistischer Versammlungen am 1. Mai. Konferenzen dürfen nur in geschloffenen Lokalen abgehalte» werden. Die Truppen werden am 1. Mai konsigniert. Genua, 27. April. Dem „Secolo" zufolge sicherte Pell oux zu, daß noch vor dem Statutfeste eine allgemeine Amnestie für politische Verbrecher verkündet werden wird. Loudon, 27. April. Wie aus Washington gemeldet wird, ist die amtliche Genugthuuug für die Rede Coghlans seitens der Union nunmehr erfolgt. Präsident Mac Kinley empfing den deutschen Botschafter v. Holleben, sprach diesem seine Mißbilligung über das Benehmen Coghlans aus und ersuchte den Botschafter, dem Kaiser und der deutschen Negierung die Versicherungen seiner freundschaftlichen Gesinnungen zu übermitteln. Niederlande. Immer mehr Stimmen suchen die Oeffent- lichkeit auf eine Enttäuschung über das wahrscheinliche Ergebnis der bevorstehenden Friedenskonferenz vorzubereiten. Selbst die Sanguinischsten unter den Beteiligten erwarten nicht, daß irgend ein wesentlicher Fortschritt in der Richtung einer Abrüstung oder selbst einer Einstellung der Rüstungen gemacht werden wird. Einbildungen werden darüber nicht länger gehegt, selbst nicht in Petersburg. Ja, es herrscht der Eindruck vor, daß die Verhandlungen der Konferenz in allen Dingen, die militärische und Marinefragen unmittelbar berühren, auf die nacktesten Allgemeinheiten beschränkt sein werden. Keiner der Beschlüsse wird bindend sein, was ihnen natürlich viel von der Wichtigkeit rauben wird, die sie sonst haben würden. Was auch geschehen mag, um das schiedsgerichtliche Verfahren in internationalen Zwistigkeiten auszudehnen, wird keinen Zwangscharakter haben. Die allgemeine Annahme neigt sich immer mehr dahin, daß die einzigen wirklich wichtigen Ergebnisse jene sein werden, die eine breitere Anwendung der in dem Genfer Uebereinkommen enthaltenen Grundsätze berühren. — Zur Vorgeschichte der Konferenz verzeichnet man übrigens ein Vorkommnis, das Zeugnis davon ablegt, daß Graf Murawiew in der Durchführung seiner Sache um einen guten Ausweg nicht verlegen ist. Der britische Marineminister Goschen hatte in der Erörterung seines Flottenbudgets im englischen Unterhaufe die Erklärung abgegeben, daß England sofort bereit sei, den Anregungen des Zaren gemäß, seine Seerüstungen einzuschränken, sofern sich die anderen Staaten geneigt zeigen, das gleiche zu thun. Als Antwort hierauf hat Rußland der britischen Admiralität einfach eine Abschrift seines Marinebudgets eingesendet. Das ist ein ganz netter Zug, der zeigt, wie Graf Murawiew, als ein Mann von Geist, auf jeden Scherz einzugehen bereit ist. — Auch in den Niederlanden selbst verhält sich, trotz der ungemeinen Rührigkeit der über das ganze Land verbreiteten Friedens-Ausschüsse, die öffentliche Meinung im großen und ganzen ziemlich skeptisch zu dem großen „Friedenswerke" des Zaren. Dagegen zerbricht man sich den Kopf darüber, welche materiellen Genüsse man den fremden Gästen bieten soll, da die Theater zurzeit der Eröffnung geschlossen und das von Scheveningen noch nicht eröffnet ist, eine Frage, die in den Augen vieler zum mindesten eine ebenso große Bedeutung hat, wie die der Konferenz vorzulegenden Fragen. Da der Aufenthalt der Königin im Auslande wenigstens fünf Wochen dauern wird, wird die Eröffnung der Abrüstungskonferenz während ihrer Abwesenheit stattfinden; übrigens scheint man keinen Augenblick daran gedacht zu haben, daß die Königin dabei irgendwelche Rolle in repräsentativem Sinne spielen werde, der niederländische Minister des Aeußern ist die von selbst dazu angewiesene Persönlichkeit. Spanien. Fünfzig Mann spanischer Truppen auf den Philippinen scheinen ihrem Vaterlande mehr Ehre machen zu sollen, als bisher das ganze übrige Herr. Die kleine spanische Besatzung von Baler auf Luzon verteidigt nämlich die gelb-rote Fahne noch heute, acht Monate nach dem Friedensschluß, gegen Tagalen und Amerikaner in tapferster Weise. Die Truppe besteht aus 3 Offizieren und 47 Mann. Sie lehnte im Februar einen Versuch, mit ihr in Verbindung zu treten, aus Gründen ab, die bisher unaufgeklärt sind. Als nämlich damals ein von Rios abgesandter Offizier ihnen die inzwischen gänzlich veränderte Lage schildern und den Befehl überbringen sollte, weiteren Widerstand aufzugeben, wurde er abgewiesen. Die Regierung hat nun Rios anbefohlen, sich mit den Amerikanern über die Entsendung einer spanischen Expedition — nachdem die Mission der „Aorktown" gescheitert — ins Einvernehmen zu setzen, um zu versuchen, auf diese Weise eine Verständigung herbeizuführen und den Abzug zu erlangen. Asien. Auch in Korea sollen die „Pachtungen" jetzt begonnen haben, und zwar zunächst seitens Rußlands. Nach einer Londoner Meldung der „Voss. Ztg." pachtete Rußland von Korea die Häfen Jl-san, Sungtschipo und Kangwen für 99 Jahre. Das heißt, Rußland hat an drei Punkten in Korea festen Fuß gefaßt und seine in der letzten Zeit beobachtete Zurückhaltungspolitik gegenüber den beständigen Revolten am Hofe von Söul aufgegeben. Der Hafen von Jl-san liegt an der Ostküste von Korea, nördlich der Brougthon-Straße, die das japanische Jnselmeer von Korea trennt. Kangwen liegt an der Westküste, am Gelben Meer, wenig entfernt von Tschemulpo, dem bisherigen Haupthafen für Söul. Kangwen beherrscht die Einfahrt in den Hanfluß, der nach Söul führt, und ist daher von besonderer Wichtigkeit. Sungtschipo ist auf den Karten nicht aufzufinden. Möglicherweise liegt eine Verstümmelung des Namens vor. Mit diesem Vorgehen Rußlands ist, falls sich die aus japanischer Quelle stammende Meldung bestätigt, das Schicksal Koreas entschieden, und die HHf- nungen, die sich Japan vielleicht noch immer auf eine Oberherrschaft in Korea machen mochte, können in Tokio begraben werden. Großbritannien dürfte wohl auch sofort zur „Pachtung" einiger Häfen in Korea schreiten. Für die bevorstehende Abrüstuugs- und Friedenskonferenz im Haag sind diese Vorgänge recht bezeichnend. ft' n tonnten. w». Men Beter .Hotel zum 1 ,es Präsident llbach, thu I taub der lagt! i beraten würbe, i bie Landwirte I I Rnswenvungen schastlichen Set i vorgesehen für I Haltung btt Soh I iaOtnftiitiontii 3 . jirftifautninSau : fit bit Haltung i für bie Unterhalt» i vieheinsuhr und > ' Men 'EM. 1 fit Errichtung 3M M., fit I Abführung von i Zoteresse der Zi । doo Ebern von i jlichlvtreinen 18 i auf den Schauen i 950 3M. bet ® ' Lost- und Gern» 1 firner imvotlieg- fit dit llnttrha' ^echt dtträchtlir die Herausgab 3"schuß erforde 1 «halten 1650 \ fiabe des berate ton ca. 108,000 1 192 nem Heich ; ® "ter von 8 ' Nässens, $e; 1 etm v Jun. 185 ’t Lauberkir, 1 Machen Kirch, «W c .Wnbt« s 2* und ‘Wttn & 400 ' Sre tab"1 i^.^rfur zur Luft kJ? Schutte der 2 Neichen, be un iVL Schenkungen und Vermächtnisse für evangelisch, Zwecke. Dtenstnachrtchten. Konkurrenzeröffnunq ; ** Kirchliche Dienstnachrichten und Konkurrenz.«»'- Ernannt wurden: Pfarramtskandidat Simon Dekanat Grünberg, zum Pfarrvikar in Dudenho ' vikar Weiß zu Frei-Laubersheim zum PfarrvtrL-'. selbst; Pfarrassistent Offenbächer zu Zwingens'' Pfarrassistenten in Bessungen und Darmstadt- kandidat Becker zu Darmstadt zum Pfarrassistenten in berg; Pfarramtskandidat Sell zu Beienheim «um Walter in Bessungen; Pfarramtskandidat Dr IL-J? Stadtilm in Thüringen zum Pfarrassistenten In L ' Pfarrassistent Schuck zu Mainz zum Wtcntt? , Pfarrei Kastel-Kostheim; Pfarramtskandidat @nQ-, Eberstadt zum Assistenten der Landpfarrei Mai-1 * dem Wohnsitz in Bretzenheim). — Die Schluß v fung im Januar und Februar 1899 haben beftar- Eduard Becker aus Michelstadt i. O., zu Darmstadt. . Engel zu Eberstadt, Dekanat Darmstadt, Arthur aus Groß-Bieberau, zu Darmstadt, Otto Schaab au« stoß, zu Gedern, Karl Sell aus Burg-Gemünben, » geordnete Antrick ist, wie der „Vorwärts" meldet, ae Blinddarmentzündung nicht unbedenklich erkrankt. Berlin, 28. April. Nach einer Meldung des „Kleine« Journal" aus Nizza ist der Zustand der Ex.Kaiser in Eugenie besorgniserregend. Sie ist bettlägerig und teilweise gelähmt. Gestern empfing sie den Besuch der Königin Viktoria von England. Berlin, 28. April. Das „Kleine Journal" meldet aus Paris: Die Verhaftung Dupaty de Clam'S werde in dortigen informierten Kreisen als unmittelbar bevorstehend angesehen. Berlin, 28. April, lieber neue Kämpfe aufSamoa berichtet eine aus Apia am 18. ds. angekommene amtliche Meldung folgendes: Das amerikanische Kriegsschiff Phu^ delphia hat den Hafen von Apia verlaffen, und sich nach dem amerikanischen Vertragshafen von Pago-Pago begeben. Die englischen Kriegsschiffe setzten allein die Beschießung samoanischer Stranddörfer an der Nordküste von Upolu fort. An Land fanden kleine Gefechte statt. Am 1J. tarn es drei mal vor Apia zu einem Zusammenstoß, der mit Rückzug der Tann-Leute endigte. Tote und Verwundete gab es etwa 70. Kein Europäer ist verletzt. Eine m Reserve liegende englische Abteilung nahm an dem Kampfe ; md)t Würzburg, 28. April. Amtlich wird bekannt gegeben, daß einige russische Landarbeiter an den echten Pocken erkrankt sind. Dieselben wurden nach einer Bekanntmachung des Bezirksamts Kitzingen im Krankenhause zu Dettelbach untergebracht. , < . Rom, 28. April. Vom Felsenberg Pontanelle bei Neapel, bekannt durch das Verbrechen des Marquis de I Naives und des Franzosen Poffel stürzte wieder auf I bisher unaufgeklärte Weise ein Fremder ins Meer. I Der Vorgang erregt großes Aufsehen. Genaueres ist noch I nicht bekannt. . . w Paris, 28. April. Die Anklagekammer wird am I nächsten Dienstag die Entscheidung in Sachen Där oulüde- I Habert treffen. Voraussichtlich wird dieser Prozeß vor I dem Schwurgericht der Seine in der zweiten Hälfte des I Monats Mai zur Verhandlung kommen. Bruffel, 28. April. Das Sozialistenblatt Peuple ver- I öffentlicht eine Reihe von Artikeln, worin der Beweis ge- I führt wird, daß in allen Kohlenbecken des Landes die I Preissteigerung der Kohle seit 1890 eine bisher | nicht erreichte Höhe erlangt habe und daß die jetzt zugestandenen Löhne mit dieser Preissteigerung in feinem Verhältnis stehen. Das Blatt sucht alle gegenteiligen Behauptungen der Arbeitgeber zu widerlegen, um den Ausstand I der Kohlenarbeiter zu rechtfertigen. Bruffel, 28. April. Die hiesigen Sozialisten werde« am 1. Mai einen großen Umzug durch die Stadt veranstalten. Die Hauptredner der sozialistischen Partei I werden am Abend vor den Thoren der Stadt vor den versammelten Arbeitern unter freiem Himmel eine Ansprache I halten. , . . . Loudon, 28. April. Herr von Blowitz bringt m der I Times einen die Friedens-Konferenz behandelnden Artikel, worin es heißt, diese Konferenz bedeute eigentlich I nichts anderes als eine Fortsetzung des geheimen Kampfes zwischen den Negierungen und der Sozialdemokratie. Wenn I diese Konferenz, wie viele der daran teilnehmenden Mitglieder erklärten, lediglich einen Akt der Höflichkeit de» Zaren gegenüber bedeute und die Konferenz nur eine Schem- Konferenz sein solle, so sei das ein Zusammenbruch der betreffenden Regierungen, und die große Maffe des Volkes I werde sich unvermeidlich der immer siegreicher Vordringen- I den Sozialdemokratie in die Arme werfen. Belgrad, 28. April. Die Arbeiter Belgrads und I anderer Städte Serbiens beschlossen, den 1. Mai als I Arbeiter-Feiertag zu feiern In Konstantinopel ist I man neuerdings wegen der armenischen Bewegung von Be« I sorgnissen erfüllt. Darmstadt, 28. April, 1 Uhr 30 Min. (Telephon- I Meldungen.) Seine Majestät der Kaiser traf um 12 Uhr I 20 Min. zum Besuche des Großherzoglichen Hofes dahier I ein. Der Großherzog holte seinen hohen Gast an der I Bahn ab und fuhr mit demselben unter Hochrufen des zahl- | reich in den Straßen anwesenden Publikums direkt in das I Großherzogliche Residenzschloß, woselbst der Kaiser da- I Denkmal Seiner Königl. Hoheit des Großherzogs Ludwig IV. I besichtigte. Um 1 Uhr findet Familientafel im engsten Kreise I statt, und erfolgt die Rückkehr des Kaisers nach Wiesbaden I um 2 Uhr 34 Min. — Bei Staatsminister Rothe fand gestern abend ein | parlamentarischer Bierabend statt, welcher zahlreich besucht I war, und dem auch Se. Königl. Hoheit der Großherzog I bis 1 Uhr beiwohnte. Gegen 4 Uhr verließen die Teil- | nehmen hochbefriedigt die Festlichkeit. — Gestern abend sand die Gründung eines Arbeit- I geber-Verbandes der Bau-Gewerbe für das I Großherzogtum Hessen und für Hessen-Nassa« I Hierselbst statt. Zum Vorsitzendeu desselben wurde der I Stadtverordnete Zimmermeister Witt mann gewählt. iri.tilÖ'intcn. , r . , . A Alsfeld, 27. April. Der Ausschuß des landwirt- I nt)c;ihlid)nn Vereins für die Provinz Oberheffen hielt gestern im zum Prinzen Carl" zu Gießen unter dem Vorsitz n Nü Präsidenten, des Herrn Grafen zu Solms' . eine Sitzung ab, in welcher als Hauptgegen- fia»«dde! Tagesordnung der Voranschlag pro 1899/1900 ber ykll wurde. Bon allgemeinem Interesse dürfte es für e;c iinhvirte besonders fein, daß wieder recht beträchtliche Au fjwnoi mgen für die verschiedenen Zweige des lanbtoirb -.chclMlin' Betriebes eingesetzt wurden. So sind z. B. jeiiäii für Unterstützung der Zuchtvereine und die Ab> fat[ Wq »er Lokalschauen 3500 Mk., für die Errichtung von Stu .Nitfioncn 3000 Mk., für die Abhaltung von drei Be- n-k-L hu. en in Lauterbach, Friedberg und Schotten ll,900Mk., jür ! lit Abhaltung von Bullen- und Eberschauen 4500 Mk., für; die Unterhaltung der Zuchthöfe 3200 Mk., für Zucht- "icUMuHr und Zuschüffe an Gemeinden beim Ankauf von | Jta >)00 Mk., für Hutweidenmeliorationen 13,000 Mk., Wir ? Errichtung von Jungviehweiden und Tummelplätzen für Hebung der Futterbaues 1200 Mk., für UmMibrinng von Probemelken und Milchuntersuchungen im Jniltlkttsse der Zucht auf Leistung 700 Mk., für Beschaffung km Wenn von Gemeinden, für Errichtung von Schweine^ ;uck„meimen 1800 Mk., zur Prämiierung von Schweinen auf i teil Schauen 2750 Mk., für Hebung der Ziegenzucht 9.XD«M , der Geflügelzucht 1000 Mk., für Förderung des ObH Hüb Gemüsebaues 4250 Mk. Als neuer Posten tritt s riMiir vorliegenden Voranschlag der Betrag von 6000 Mk. furi He Unterhaltung einer Molkereischule in Lauterbach auf. u'ei L betträchtliche Aufwendungen macht der Verein auch für die < Herausgabe der Vereinszeitschrift, welche 3000 Mk. ^u'Wih erfordert. Die landwirtschaftlichen Bezirksvereine erh.'L^ 1650 Mk. direkte Zuschüsse. Einnahme und Aus- beratenen Voranschlags balancieren in einer Höhe von.3 1.1108,000 Mk. In der gleichen Sitzung wurden auch wie uton 192 neue Mitglieder aufgenommen. las Rheinhessen, 26. April. In Horrweiler starb im rHiei. von 84 Jahren der Senior der Bürgermeister RhsÄWenS, Herr Bürgermeister Huff. Er bekleidete seit xma 1. Jun. 1854 das Amt eines Gemeindevorstehers. '^andeskirchenkollekte zu« Besten der Erbauung einer euaM^cheu Kirche zu Fürth i. O. Das Großh. Oberkon- sistamm erläßt an die evangelischen Dekanate und Psarr- Jimtt® iollgenbes Ausschreiben: „In bem vormals für» maithrifien und beshalb ausschließlich römisch-katholischen Fürsttti. O. hat sich im Laufe ber letzten Jahrzehnte eine rva«X che Kirchengemeinbe gebilbet, bie — mit ben bahin jug jrJtsn Evangelischen ber umliegenden Orte — bie Zahl an: 400 erreicht; barunter 80 schulpflichtige Sinber. T)iel<: Jemeinbe hat ihren Pfarrer und ihre evangelische Sck'M: aber ber seither für ben Gottesbienst gebrauchte •inbtt rufür zur Zeit allein zur Verfügung ftehenbe Raum ist |il:j Schulzimmer; niebrig, mit vielfach feuchter unb niofcicieT Luft unb räumlich völlig ungenügenb. Es ist deslM schon seit Jahren bie Erbauung eines einfachen HoimLscuuses notwenbig unb geplant, unb auch bie einleitende Schritte dazu bereits geschehen. Aber bie Se= schaMigi ber Mittel hierfür macht große Schwierigkeit. Blo «mr eigener Kraft können bie Gcmeinbeglieber ihr Ziel «ichhümkrichen, benn ihre Zahl ist nicht groß und ihre Der- «wp.siwrbältniffe sind gering. Der feit Jahren durch ©a-:itim.igen und Schenkungen gewonnene Baufonds zu- zügteer etwa weiter zufließenden Unterstützungen reicht um das vorliegende Geldbedürftiis zu befriedigen. i klanrf hierzu der thatkrästigen Beihilfe der Glaubens- rt, k ?l( tinu 'n'S*äS*‘- ‘e." SittttiÄ *9-ff $ SZ "6*ie J*1 Ad ru Mainz lt,n.b« Lach!, fe1' ~ % 6 0 Februar 18^ ' fanat Darmstadi < Darmstadt, Ottr'tz «0 aus Burg4^ n aus Guledgu^ l- Otto Willing Asbach, zu «lzn larrer und Dekav Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Sonntag den 30. April. Cantate. Gottesdienst. Air der Bormittags 8 Uhr: Pfarrer Schlosser. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Mattbäusgemeindc. Kormittags 97t Uhr: Pfarrer Dr. Grein. Vormittags 11 Uhr: Kmderkirche für die MarkuSgemernde. Pfarrer Dr. Grein. I« der JohanneSttrche. Bormittags 9«/, Uhr: Pfarrer Euler. Vormittags 11 Uhr: KindergotteSdienst für die LukaSgemeinde. Pfarrer Euler. — Kathslische Gemeinde. CamStag den 29. April. Nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. Sonntag den 30. April. 4. Sonntag nach Oster«. Vormittags von «7t Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. , um 7 Uhr: Die erste heil. Meffe; vor und in derselben Austeilung der heil. (Kommunion; um 8 Uhr: die zweite bei! Meffe; um 9Vt Uhr: Hockamt mit Predigt. Nachmittags um 2>/> Uhr: Ehristeulehre; darauf Andacht. Dienstag und Freitag abend um «7r Uhr ist Mai-Andacht. , am 29. zu Sirsershem,. mmer des Lnmrn zeröfsnungbch zu Beffungen »H die erste evaW esetzung ausgelchM. ’ungen, falls nifie: für beide Stellet L7 eide Stellen läfin; tgsblatts Ar 6. g. ffiieunlter Irnsburg fc-- - treffenden SBr:.:/ trieb toi: istätte ble^sjv W Jur Anzeige km ta n, auf feinem Acht egrenzten Fußireg '< [en btfuf)r und 'm 8t$irf btS 11. 8r. m 30 Änroan "tellerdienst, 700 Ml., tungsgeldzuschu^. luämann am JustiM ^amiSdntz, Obrchch alvMen812M.^ ,M.bbisl0Pu üd der Grvtzh. M LiseodahN'Gefellfihail rml, Bbt W Damausfeher. 13w . bti 20. W ap en des Mm; Dlai: abtnW M d-s M , ■ e» ”on 8 ” n. b«i*en- » für d>! xSW SM zB Dlf71 ju j., mittags ZoE I w I JiHDrttewnb. n. üprtl. Uns« gelinget Früh. iah*lr i rti nahm trotz de« »nbeständige» Wetters einen recht I itin «erlauf. Nur da« Ende des Marktes wurde burctii «n um nachmittags 4 Uhr heranziehendes Gewitter sehr sprüht. Der Schweinemarkt zeigte «ne solch starke I «uffto! an Jnngschweinen, wie sie in diesem Umfange no b, ihr dagewefen war. Die in der Umgegend durch ben Mbruch ber Maul- unb Klauenseuche unterbliebenen «telpntte lasten die starke Zufuhr auf den h'Men Mark ertlaSn! finden. E« mögen ungefähr 1200 Stud Jung fchtoisn ungefähren gewesen sein. Der Hanbel ging trotz I des timten Angebotes flott. Die Preise ftanben wohl auf 1 hvh r Etufc, erreichten aber doch nicht die ung-w°hn 'ch- «tet vorigen Frühjahrmarktes. Für Ferkel bester An ! Uid'u pW Paar 50 bis 55 unb 55 bis 60 Mk be. zahl n dir mittlere Sorte kostete 40 bis ö0 Mk. unb bie fleri -T-fte 35 bis 40 Mk. Läufer waren sehr wenig auf- flCtr3M aflerbing« kam bie erste Sorte Ferkel ben Läufern zii nrillh r>ahe. Der Krämermarkt war recht gut besetzt, unb | tour £? in Äonfirmanbenartileln auch guter Umsatz <£8tclt. Wiei itrttid angeführt, machte ein Gewitterregen bem Markte ein i n frühes Enbe. Nachdem bie Krämer eingepackt unb SkilnufSstänbe abgebrochen, schien wieber bie Sonne, ■i fiMi, um bem Markte noch Förberung zu bringen. s ch.8 bem Vogelsberg, 27. April. Daß baS unsinnige pcdmoierbrenncn, wie es in diesem Fruhsahr so stark -'"eirrüikn wurde, außer bem Schaben burch Vernichtung n.-^Lchutzes unb Vertreiben ber besten Freunbe ber Lanb- wir:rMl auch noch einen anberen empfinblichen Mangel im f-idge fiat, erfahren jetzt viele zu ihrem Leibwesen. Zur Hei d Hilft die Aufzucht ber jungen Gänschen. Als baS bc ft a« jutfermittel für sie gilt bie Brennneffel. Diese ist um'.gesuchter, je später das Wachstum Frühling auft tnt*. yimn aber sind bie jungen Srennneffeltriebe durch .jii Heck nverbrennen vielfach vernichtet worden; benn bie ciüt ist Der Hauptwachsort ber Brennnessel. Später mögen ja ; rdhrnnneffelrt umso üppiger erscheinen, aber sie fehlen . vijtfri in einer Zeit, wo sie am besten Verwenbung 8696 Prima Lollar, den 28. Aj»ril 1899. tut 3577 Liebigstraße 13. 3552 im Schipkapatz. W Gießener freiwillige Feuerwehr> u Die auf den 24. April anberaumte Aushilfskellner gesucht. 8593 Jagdschlößchko Snftnljofte. Im Klamerstimmcu Der Vorstand. In Uniform. empfiehlt sich 3421 H. Bauer, Dammftraße 34. tiguug bei 3594 Der Wb* [HF R«f RICAM CEREAL CT Bleichstratze 16», i. gesucht. ganzen 12 Gewinne. 3547 981 marke erhältlich. 7 Bchulstra— 7. 3696 M verkaufen ' llckninitimiiljiiiiijen Anuf-Gefiiche Ner schied enes ITermirtmuien (riiipffhlumjeii (Offene Stellen fall Aff ER Vereine Bad Wilduügen. Ktelleil-Gesuchk -r S Sonntag den 30. April er., avend» 8'/, M Vortrag des Kur» Z. Aärrn aus FranWti aber: Ghristtiche chewerkschaften. Gießen, den 27. April 1899. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Mmer.HaiidlMgtt md Erdarbkittt inden dauernde Beschäf« 01575] Aelteres Mädchen sucht Monats- stelle. Grünbergerstraße 32, Hinterhaus. Vormittags zu sprechen. Haupt-Versammlung indet mit der bereits bekannt gemachten Tages-Ordnung erst am 1. Mai, abends 8'/- M, bei Peter Berg (Stadt Marburg) statt. Zahlreicher Besuch sehr erwünscht. 3568 Wagenmeister Jung nedst Frau unb Kinder». 70 Inder Strohseiker zu kaufen gesucht 3590 Ketzler, Pferdehändler. la. Cervelatwurst. Neuenweg 83 Heflügel- und Wogetzuchl- Derein Hießen und Umgegend. Sonntag den 30. April d. I , nachmittags 3V3 Uhr: Steins Garten (weil Lonys Bierkeller vergeben). Aichkrordwtl. fjeuptottfammmtung mit der durch die Einladung schon bekannt gegebenen Tagesordnung. Zur Verlosung kommen u.a.: l.lGold» WyandotleS und 1.1 Langshan, im Zionah, Vereinigung jüdischer StudetV; III. Vertrag Humor in Bibel und Talmud. Referent: Seine Ehrw. Herr Provinzial-Rabbiner Dr. Hirtchfa Sonntag den 30. April, 8Vr Uhr abendt im Restaurant Kaiserkrone, Löwengasee. Gäste, auch Damen, willkommen. , , »*attion: «. Burkhardt. - Druck und Verlag der Briihl'sch« UatversttStL-Buch. -ud Stcmbruderci (Pietsch UMfaßt 10 Unserer heutigen lUfl« ^”$1 hier neu eröffneten Warenhauses W« < bei, ouf den mir unsere Leser biermt^ustnetta^ Das beste und billigste Nahrungsmittel ist unstreitig Quäker Oats, die in der ganzen Welt bekannte amerikanische Haferspeise, Sehr nahrhaft (16% Eiweisskörper), vorzüglich verwendbar zur Herstellung von Suppen, Brei, Puddings, Mehlspeisen etc. Frei von allen Hülsenteilen, brauchen sie deshalb nicht durchgeschlagen zu werden. Nur in gelben Paketen mit der „Quäker“-Schutz- Bekanntmachung, betr: Das Einhalten der Tauben während der Saatzeit. Die Besitzer von Tauben werden unter Hinweis auf Art. 79 des Feldstrafgesktzes aufgefordert, ihre Tauben von jetzt bis 10. Mai in den Schlägen einzuhalten. Uebertrelungen dieser Vorschrift müssm nach Maß gäbe de» Feldftrafgesetzes zur Anzeige und Bestrafung gebracht werden. Dir Sitzunx tzsch SiaatSvinij gunfttriuin. Oft Sa", x* M f Rott, frw frifonnnex, and it brldenben 6te idjultexu Lbntra sthnitz phnmn. Dn geiommt ayt1 Aijiftikdrnhrtt wenn die Regit liefen löidersta LuSsallS einer buch flirtete j Durch die leit Jul Gegenteil Großindustrielle getroffen. (Fr pfinbung, bafc b rtfor« praftiftf Und) ix 8ejug . ixt Augenblick ehr betracht ziehe, bo «lafftx tottbt, \v bitftt fct'fa zur Jit ftlaffeif nicht syrnpaihsist Ulrich eine inne obere Trsatzmi er fir diese stiu teuer trete ei dauert, daß sich treifti die Fyn I« vesichnzt h W sich nicht Evsten, der mit «1, und bat <«< diesem An Reform mit be fofr über, das hf W Res. Slflaode komme tyitnno j "‘«tlbarbittem E. Seuling-, WaschivkN-FtrilKerri, Wetzsteiuftratze 45 empfiehlt Wetzfteinftratze 45 la. engl. Vicogne. Echt diamantschwarze und lederfarbige Baumwolle, beste Qualitäten, und daraus gefertigte Socken, Damen und Kinder«!rümpfe (Schulstrümpfe) äußerst billig. 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Das Dllettanten-Orchester, unterstützt durch Mitglieder der Baaer'ichei 2 ,i Kapelle, steht unter Leitung des Herrn Kapellmeister Polster. DiIIäIg in der Musikalienhandlung Ernst C ballier (Rudolph« b Dlllvlb und abends an der Kasse: Loge Mk. 2.25, Parkett I Mi Parkett II Mk. 1.25, Studentenkarten Mk 1.—, Gallerie 40 Pfg. I' Stets frische 3592 Maibowle. Jagdschlößen Dutenhofen. Dillenburg. | Donnerstag den 4. Mai: Vieh- and Lramwarki. Die HolMsttigersugeu vom 12., 13. und 14. April l. Js find genehmigt und können die Abfuhrscheine vom 1. Mai ab bei Freiherrltcher Rentei zu Londorf in Empfang genommen werden, lieber» Weisung des Holzes Dienstag den 2. Mai. Papiermühle, den 27. April 1899. Freiherrliche Oberförsterei Rabenau. Schwör er. 8583 Geschästs-Verlegu«». Von heute an bcsindet sich mein Möbel-Geschäft ____ 35 Bahnhofstraße 35 im ehemaligen Photograph Becker'schen Gießen, den 27. Aprll 1899. A. Grünebauc 3575] 4-Zimmerwohnung (part.) mit allem Zubehör per sofort oder 1. 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