‘QäcbtnngBToll 10 Luft. dass ioh jj9 1 !n* Zuspruch. ^achtungsvoll rt Schmitt um Löwen“. srr. 75 Mittwoch den 29. März Zweites Blatt 1899 Wehemr Anzeiger Keneral-Anzeiger Aints- und Anzeigeblatt für den Ureis Gieren. monatlich 75 Ps^ mit vringcrlaho. Ketustsprei» virNkljährlich Iviatzmr een Anzeigen zu der nachmittag» für den Daaden Zo| erfcheinmden Nummer H» »arm. 10 Uhr. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Alle Anzeigen-BermittlungSftellen de» In- und Ausland«» nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger eutgege». ^scheint täglich ' lii Ausnahme de» Montag». Die Gießener -imittenllttter *ür amgethan halten. Aber schon ein kurzes Nachdenken > ajl uns, daß damit nur eine ganz äußerliche, rein formale 5Dßniiion gegeben ist, während fast alle, die heute das j MoN Demokratie gebrauchen, darunter mehr wie eine bloße 5 Hmschaftsform verstehen. Viel näher werden wir der Sache 1 huimmt, wenn wir uns negativ ausdrücken und Demokratie »!l> M Preise. I /Ä,« ut handln«« von MeW x. i und Aeuftdl ion Hr. 65 r mit Abwesenheit von Klassenherrschaft übersetzen, als Be« zsichnrng eines Gesellschaftszustandes, wo keiner Klasse ein ! Misthes Privilegium zusteht. Uieber die Demokratie selbst schreibt dann Bernstein: G-ewiß, die Demokratie ist keine absolute Schutzwehr g Lzkn »Gesetze, die von einzelnen als tyrannisch empfunden n scheit. Aber in unserem Zeitalter ist eine fast unbedingte Cxicherlheit gegeben, daß die Mehrheit eines demokratischen (^«Miniwesens kein Gesetz machen wird, das der persönlichen Fstniheit Abbruch thut, da die Mehrheit von heute stets die L Mdel heit von morgen werden kann und jedes die Minder« h H br brückende Gesetz die Mitglieder der zeitweiligen Mehr- h jtiil sellbst bedrohen würde. Die Demokratie ist Mittel und Zweck zugleich. Sie is! das Mittel der Erkämpfung des Sozialismus, und sie isß die Form der Verwirklichung des Sozialismus. Sie tdinn, Las ist richtig, keine Wunder thun. Sie kann nicht ina du cm Lande, rote die Schweiz, wo das industrielle Pro- leltltmaH eine Minderheit der Bevölkerung bildet (noch nicht eiwnt halbe Million von zwei Millionen Erwachsenen), diesem Feuilleton. If$w [igfl«. W4<* sowie Mä|l ij ii f>aie/, bis 4*/3 Jahren. • Berli», 27. März. Der Osterhase hat in diese, Jahre ganz besondere Gelegenheit, bei vielen durch goi^, Ostereier sich auszuzeichnen, werde» doch Gewinne 100000 Mark, 50000 Mark, 25000 Mark, 15000$ürf' zweimal 10 000 Mark usw. bei der am 14., 15., 1" je" und 19. April stattfindenden Ziehung der zweiten tiohi, fahrtslotterie zu Zwecken der deutschen Schutzs ausgelost. Es eignen sich deshalb die Wohlfahrts-, ä 3.30 Mark vorzüglich zu Festgeschenken und sind iolfr vom General-Debit Ludw. Müller & Co., Bankgeschäft u Nürnberg und München, und überall von den betannb Losverkaufsstellen zu beziehen. * Heidelberg, 28. März. Auf der rechten Neckar^ > bei Handscbnhsheim werden seit einiger Zeit höchst n- tere|fante Gräberfunde gemacht. In den lehia Tagen wurden fünf Skelette, ferner Schwerter, tlrnii, Messer, Scheeren, Kämme und Schmuckgegenstände zuTaei gefördert. Letztere bestehen meist in einer Art Brosche, 1 deren Mitte eine Perle befestigt ist. Die Gräber riihiki aus der alemanischen Zeit her; die die Ausgrabung leitenden Sachverständigen glauben, daß man es hier not einem alemannischen Friedhöfe zu thun hat. * Stuttgart, 24. März. Der König ließ den Hinter bliebenen des verstorbenen Oberbürgermeisters Rüine'- telegraphisch seine Teilnahme aussprechen. Die M Rümelins wird von Baden nach Heidelberg zur beftattung übergeführt. * Ans Kloudyke. Wie ein in Dawson City in Klondy'l erscheinendes Blatt berichtet, hat ein schwedischer @o? gröber, August Trulsen, kürzlich in der Nähe des Domin c: Creek 40 Fuß unter der Erdoberfläche den Körper cintd Mammu th entdeckt. Das Blatt meint, das gewaltig Tier sei von einem Gletscher begraben worden, da br Körper vollkommen erhalten war. Seine Länge bctwi 44 Fuß 6 Zoll. Sein linker Stoßzahn war 14FußZZoS lang und hatte 48 Zoll Umfang; der rechte Stoßzahn rot: zerbrochen. Der Körper des Tieres war mit 15 Lall langem schwarzgranem Wollhaar bedeckt. Das vom flörper angeschnittene Fleisch hatte einen süßen Geschmack, fing aber wenige Stunden, nachdem es an die Luft gelonvcatu xoai, an, sich zu zersetzen. Merkwürdigerweise soll, wie Vton vor Monaten gemeldet wurde, von dortigen Indianern bk. hanptet werden, daß es in Alaska ein lebendes Tier gitbt, dessen Beschreibung genau dem Mammuth entspricht. * Der Braud im NewHorker Windsor-Hotel scheint i der That, wie gleich anfangs vermutet wurde, von emo organisierten Diebesbande angelegt worden zu sü Ein in dem Hotel wohnender Gast sagt, daß er gcp 3 Uhr nachmittags das Hotelbureau betrat, um sich in Zeitung zu kaufen. In demselben Augenblick erscholl Do Feuer lärm und er eilte nach oben, um seine Wertsachen a sich zu nehmen. Er ging an mehreren gutgekleideten Mänr.»n vorüber, die der jetzt allgemein gewordene Feuerlärm 4 gleichgiltig zu lassen schien. Sie betraten die Schlafzimno längs des Wandelganges. Fast unverzüglich darauf brair es im zweiten und dritten Stockwerk lichterloh. Es ist J- rnöglich, daß die Flammen durch die Entzündung en:: Gardine im zweiten Stock so rasch um sich greifen könne: Die Theorie der Brandlegung findet ihre Bestätigung r weise durch die Verhaftung eines Mannes, der seine ! Wesenheit im Hotel dadurch erklärte, daß er ein Zeituiz- reporter sei. Er hatte Juwelen im Werte von 10,000I’l | und andere Wertgegenstände in seinem Besitze, als er f genommen wurde. * Ein Haus ersten Ranges. In den Zimmern beso^ Hotels in Daws on City, der Hauptstadt von KlonM ist wie ein französisches Blatt behauptet, folgende machung angebracht: „1. Der Besitzer des Hotels teilt P. T. Reisenden mit, daß er für deren persönliche Scheit sowie für Effekten und Wertgegenstände keinerlei >s antwortung übernimmt. 2. Die P. T. Reifenden wew gebeten, falls sie im Speisesaal unter einander in geraten, beim Gebrauche des Revolvers vorsichtig zu da die Kugel unnützerweise einen Kellner oder eine ut teiligte Person treffen kann. Sie haften persönlich. beim Plaudern Möbel, Gläser ober Geschirr zerbnä werden. Begräbniskosten werden besonders bezahlt und v. persönlich zu entrichten. Die Reisenden können, fall- - es wünschen, ihr Leben während der Dauer des Aufentbü' im Hotel versichern lassen. 3. Jeder Reisende, welcher sich allein 1 Bett beansprucht, zahlt ein (Supplement 2 Dollars. 4. Da mein Hotel ein Haus ersten Rcr - ist, welches ausschließlich für die elegante Welt beftimirt werden die P. T. Reisenden gebeten, sich als vollkoiru' I Gentlemen zu betragen. Der Besitzer muß auf eine 6 Aufführung feiner Gäste besonders bringen unb wirb Mn Forberung eventuell auch burch ben Gebrauch bes Revcl Nachbruck zu geben wissen. 5. Jeden Samstag FnD_ Hotel ein Ball statt. Es ist nicht erlaubt, barfuß 3® scheinen." 1. r i Aliti f. Mar zMnde .Wienbeflavd < Sinlauf Utufilim W in Lnfatz- Zahl der tz.rMtte FreiM ZvsMerr -rrlbald' 61)1. ringe' Der Di A Hm Doimersta Tage-'i llltnbo r, m__ Wir M dnW Jet ym Genera Herzogtum H Schwedt 1744 Wannti Forderungen an Martin Weine M bil Meidun- Wwö innerha «'S aiMelden. ©iefeen, 27. Mi Großh-rioglich _ Neuen Bekannt JJj haft Gen, »w unter bet * ö-" iolynbet 3n bet d Stelle bei Banb«mitg[i( gewählt: P a"lein.Lm Äam 2* Bekannt Urnern I , elQnbl bet ® s* ?unö uq* Cw . iu '?? Nu ‘ '^rte. eJ 'J N >.,"' 'LrSr :tr*& LM SM *Ä'«Su- 5*?*ä •n?*Ät 7 b« der am 14 15 ÜTV“ M k ? btu*n ®4 Ich dishalb di, WO n “«H Ä& 6o" «4 f(g "beral »™ d«d ?*■ ,N d-r redjteti $d ; n ’e,t einiger Zeil w »'UNde gemacht. Ink -kelette, ferner Schwerts ie und Schmuckgegenstack M meist in einer Art In befestigt ist. Die (Stabil »eit her; die die Autz. n glauben, daß man es: -edhofe zu thun hat. iärz. Der 8anig ließdn en Oberbürgermeisters Ri lnahme aussprechen. $ii faden nach Heidelberg zin Vie ein in Dawson City in' richtet, hat ein schwedis^ , kürzlich in der Nähe toter Erdoberfläche den Söc Das Blatt meint, bti r ietscher begraben roorbtr,. lalten war. Seine fc linker Stoßzahn war 14gii I Umfang; der rechte SW' • des Tieres war r bebetft. Das voll ■" tintn süßen Gcsch-' t% an die Hilft M vnck, von dortigen W , in Ma m Gebendes M 1QU dem MmMh w* M-Yorker L anfangs vermutet würbe.«' ianbe -«9-1-9 * tratet ®«ff W. M " ;n W-fa t nai oben, um I- - » . HS!.*: !s Fast unverzüglich ^' t»5'S !° ral ib« lb"9“"82 btt f „ „ =>„ be«3i”®^ 1W®* von Sl H-- »Ia“« to r be5$* 1. ®et w’,,n »erfönhi ache des m .^llner od^ erweise ei en perst^ en^-fgebcrA;, [««-«■ f; ^11 -'«®V -“’C'Äi sLSL Cervelatwurst, Bilanz pro 1898 Zum Osterfeste 4587 50 1433 53 1697.20 Müdener . . . pr. Fl. 50 Pfg. 6. 9553.09 137 SO Marca Italia . 2783 17444 Toop. Gesangbücher empfiehlt 2291 2740 Seyer. zu KleiN'Lmden. 2735 Mehl Allein echt: 2209 o G. Walter, Giessen. !! Neuenweg 15. 2681 llrlüiiintilihiljiiiiijfii -MrsteigkMM EmpseWlllkN 152 45 4813.14 Englische Bettstellen Patent-Bettstellen Der Direktor: Dhilipv N^beling. Der Rendant: Heinrich Schmidt V. 9553.091 Graacher . I Zeltinger . empfehlen in großer Auswahl C.Röhr&Co Aktiva. 1 Äoffenbefiaeb am 6. Januar t Aurstünde l Warenbestand «ach de» Einkauf 1 Ut «Men kommen nicht in Ansatz. PaNwIva. Mital'ed r Äonto 2. Äapitalfcbuiben 3. Ware schulden Gießen, am 27. März 1899. Grobherzogliches Amtsgericht. Neuenhagen. Abgegangen durch Tod Kräwlllig ausgeschiede« Zusammen abgegangen Die Hchversteignuus vom 23. d. MtS. in der Oberförsterei Schiffenberg ist genehmigt. Die Abfuhrscheine können vom 8. April an bei Großh. Rentamt Gießen bezogen werden. Die Ueberweisung des Holzes erfolgt Montag den 10. April morgens 8 Uhr. Gießen, 27. März 1899. Großh. Oberförsterei Schiffenberg. TageS'Ordnung: Wahl eines Direktors. Wahl dreier Aufsichtsratsmitglieder. Llleudorf a. Lumda, am 27. März 1899. Der Vorsitzende des Anfsichtsrats: Wallenfels. Bekanntmachung. Zin das GenoffenschaftS'Register eutibe unter der Rubrik ,,landw- tsnsumverein Klein-Linden e. G. m. i H." folgendes eingetragen: In der Generalversammlung vom 1. Februar 1899 wurde an Stelle de» ausscheidenden Vorstandsmitgliedes PhilippGermrrl gewählt: Philipp Naumann J. F. Sann, Bismarckstrasse 10. JL H feinffe CMbaer, emofieblt 2388 1768.— I Emil Fischbach. 1560.— 2606.56 6.3 481.48 Leberthran, feinst blank Mevizinal-, frisch eingetroffen bei 2389 Emil Fischbach. em pfekle: Moselweines Verbleiben 109 v«rkhard«felden, Oppenrod, den 27. März 1899. fei)». Knasm-Ncktin KnrKhllrdsfklde», Vppkmod nnb Smgfgtnb emgetr Genoffenschaft mit unbeschr. Haftpflicht. 2734 Mittwoch, den 29. ffläq 1.1., nachmittags 2 Ühr, werden im Bieker'scken Saale versteigert: Möbel aller Arten, vollst. Betten, Uhren, 5 Fahrräder, darunter drei Damenräder, 1 Nähmaschine, Stahlstiche, Oelbilder u. a. m. 2704 Geitzlcr, Gerichtsvollzieher. Piano- Orchestrions das neueste und beste, feinste Musik, vorzügliche Funktion, von 650 Mark an. — Dreh-Ptauos von 495 Mark an, auch selbstspielend emzurichten. Fachmännische, koulante Bedienung, bester Bezug, Zahlungserleichterung, Automaten allerbilltgst. frankfurter Alltlnnateu-Allsstklllillg. Fr. Seip, Kaiserstraße 77. st832 4 5. Pklfichrrmgs-Gesrtschast;u Schwedt. Wir bringen hiermit zur Kenntnis, daß wir den Kaufmann Herrn Jean Boeck zu Hießen M Gener«l-Agenten unterer Gesellschaft für das Gros,. Herzogtum Hessen ernannt haben. Schwedt, den 22. März 1899. Der vollziehende Direktor: General-Versammlung des ^at- uni) NorschnWettins Aüendnrf o. Fumba Singetr. Genossenschaft mit unbeschr. Haftpflicht Donnerstag den 6. April 1899, vormittags 10 Uhr, im Rathhaussaale. Zahl der Mitglieder Anfang Janurr 1898 135 Hinzugetretrn im Laufe der Jahre» 2 — Bei Abnahme von mehreren Flaschen bill. Louis Lind, Kirchenplatz 10. 2707 Rheinweine» Laubenheimer . pr. Fl. 60 Pfg. Oppenheimer. . , „ 75 » Niersteiner . . „ „ 100 „ Ital. Rotweine: Ital. Rotwein . . pr. Fl. 60 Pfg- D. Schmall, Schloßggffe 12, 2695 empfiehlt sein reiche» Lager in allen farbigen sowie wichsledernen Sorten Schicht« ll. Stiefeln. Bekanntmachung. Forderunaen an den Nachlaß der vksirtiu Weiner Witwe dahier fab bei Meldung der Nichlberück Wigung innerhalb 2 Wochen bei «iS anzumelden. Meßen, 27. März 1899. tSroßh rzogliches Amtsgericht. Neuendagen. 2736 Bekanntmachung. In das Genossenschafts-Register hi unterfertigten Gerichts wurde be Mich de» „lanbro. Konsumvereins toiiem I e. G. m. u. H." folgendes mgsttragen: In der Generalversammlung vom 11. Januar 1899 wurden an Stelle der ausscheidenden Vor- standsmitglieder Heinrich Adam Lindenstruth III. und Wilhelm Belling neu gewählt: 1) löudwig Ranft II. zu Beuern und :5) Johanne« Stroh daselbst. Gießen, am 20. März 1899. 'Droßherzogltches Amtsgericht. Neuenhagen. 2737 An Besoldung, Rest Reservefonds B^rieb» Rücklage von früher Ueberschuß : Christophlack i: als Auhvodcnangrich Vellens <' vewährt, | * • sofarttrocknendu.ser«chli>s, ;; • von Jedermannn leicht anwendbar, • • gekbörauo, makagoui, eidicn,nuh- \ * $ Saum und grausarSig. Franz Christoph, i; • Berlin. <» Unter Garantie bester BaSart. Burks fft. Blütenmehl per Pfd. 20 Pfg., von 5 Pfd.-an A 19 Pfg. Kaiser-Auszug, Hochs. 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S o s Nachricht tagelang mit misch-sröhlich zn Papiei tPoslbriefkasten. Und1 Mtrlorcn. So kurz noch die Ansicht im «als an Stossmangel. -Sie erliegen vielmehr > feiten, und jede einzeln 11 Rückzugsgefecht bar, bi l Ansturm non Mutige ■ fall man fid) m feinen ; ■- W toi faffen. M verles Würze." So t wanö ist verpflichtet, eine ^rnliich zu schreiben, sollt Am. Wer undeutlich s. gegen den ( uamen werden am besten K Schüft geschrieben. J ld-ü,eI Berger aber to »t toerten.» VT ""d an mehrer Wubt man nur ei $ mehr un tre ver X 9T Vder Richtl 3.» ’T@abt" i« .' ®ft toatleur, । ' Wie man uns stm1 ' Kiolagt- bnodtl1- klr h Mt urt,*'«’> Mttrt uttiünt ? ^ense Morden. 'ben 28. j MPC » N ^nchsdi!»»,, S"1" 1'e Setten'5® LWä ■IV Hs Auq